Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

März 2003 | Mai 2003

Programm April 2003

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Di. 01.04. 21 Uhr Highlight

Mauve

Arkady Shilkloper (Horn, Alphorn), Alegre Corrêa (Gitarre, Percussion,voc), Georg Breinschmid (Bass).

Einen russischen Waldhorn-Virtuosen, einen ehemals bei den Wiener Philharmonikern tätigen Bassisten und einen in seiner Musik stark der heimatlichen Kultur Südbrasiliens verwurzelten Gitarristen auf einen Nenner zu bringen, ist keine Selbstverständlichkeit. Arkady Shilkloper, Georg Breinschmid und Alegre Corrêa lassen in mitreißender Groovyness, halsbrecherischen Unisono-Linien und auch nachdenklichen, von fein nuanciertem, kammermusikalischem Flair erfüllten Gedanken die unorthodoxe Sperrigkeit ihrer instrumentalen Konstellation vergessen und setzen über alle stilistischen und geografischen Grenzen hinweg ein fulminantes Statement purer Musizierlust.(Jurybegründung Hans-Koller-Preis). Weitere Informationen

Mi. 02.04. 21 Uhr

Aya Mourodate & Walter Lang's Lotus Blossom

Aya Murodate (voc), Walter Lang (p), Nicolas Thys (b), Rick Hollander (dr)

Als der Pianist Walter Lang im Oktober 2001 mit seinem Trio zur Yokohama Jazz Promenade eingeladen wurde, sah er eine wilde japanische Big Band mit dem Namen Shibusa Shirazu (die 2002 dann das Highlight des Jazz Ost-West-Spektakels in Nürnberg war). Nach etlichen Sounderuptionen wurde es plötzlich ganz still und leise und eine zarte Sängerin trat ins Rampenlicht. Sie sang so herzergreifend, dass es ihn vor Schönheit schauderte. Und sein größter Wunsch war es dann, mit ihr gemeinsam zu musizieren. Zum Glück gehen solche Wünsche auch in Erfüllung! Zusammen mit der Sängerin Aya Murodate hat Walter Lang ein facettenreiches Repertoire erarbeiten, das japanische Folk-Songs (Hideko-Bushi), Lieder der Insel Okinawa (Asadoya-Yunta) und deutsches Liedgut homogen zu einem Ganzen zusammenfügt. Walter Lang galt lange Zeit als Beboper reinster Natur, doch vielzählige Projekte in jüngster Vergangenheit machten klar, dass Lang sich auch in der zeitgenössischen, europäischen Musikkultur mit großem Verständnis für Klang, Raum und Zeit selbstsicher bewegt. Der belgische Bassist Nic Thys und der amerikanische, in München wohnhafte, Schlagzeuger Rick Hollander, beide Meister ihrer Instrumente und langjährige Wegbegleiter von Walter Lang, runden die Band zu einem außergewöhnlichen musikalischen Erlebnis ab. Dieses Konzert findet mit freundlicher Unterstützung der Deutsch-Japanischen Gesellschaft statt. Weitere Informationen

Do. 03.04. 21 Uhr BR-Mitschnitt

Angelika Niescier sublim

Angelika Niescier (saxophone, comp), Hans Lüdemann (p), Sebastian Räther (b), Christoph Hillmann (dr)

Angelika Niescier, Förderpreisträgerin für Musik der Stadt Düsseldorf, brilliert durch ihren eigenwilligen und sehr vitalen Stil. Die im Frühjahr 2000 gegründete Formation "sublim" spielt ausschließlich Kompositionen aus ihrer Feder. Hier lädt sie die Mitmusiker ein, sich innerhalb und über die Grenzen ihrer eigenwilligen Musik hinaus zu bewegen. Zusammenführung von ungewöhnlicher Komposition und intensiver Improvisation stehen an vorderster Stelle. Eine ebenso einfühlsame wie virtuose Rhythmusgruppe, die zu den gefragtesten nicht nur im Raum Köln zählt, geht auf inspirierendste Weise mit dem musikalischen Material um. Vereint mit der immensen Aussagekraft Hans Lüdemanns, einem Pianisten von internationaler Klasse, und der starken Musikerpersönlichkeit der Bandleaderin, wird jedes Konzert zu einer temperamentvollen, jeden Moment auskostende Jazz-Fete. Weitere Informationen

Fr. 04.04. 00:30 Uhr Jazz für Nachtschwärmer

NIGHT-LIVE

Jeden Freitag nach dem regulären Konzertprogramm ab 00:30 Uhr findet ein neues Programm für Nachtschwärmer statt, veranstaltet von der Wirtin Adrienne Deisenhofer. Im April mit Paulo Cardoso (b), Wanja Slavin (sax) und Carsten Holzapfel (cello). Eintritt frei. Weitere Informationen

Fr. 04.04. 21 Uhr

Modern String Quartet

Jörg Widmoser (Violine), Winfried Zrenner (Violine), Andreas Höricht (Viola), Jost-H. Hecker (Cello)

Noch ein Jubiläum in diesem Jahr. Das Modern String Quartet wird 20. "Always be three steps ahead". Unter diesem Motto vermag das Modern String Quartet Wege aufzuzeigen, in welche Richtung sich die Musik im XXI. Jahrhundert bewegen kann. Diese Musik beinhaltet eine einzigartige Symbiose aus Jazz und klassischen Elementen, bereichert um Stilmittel der Avantgarde des XX. und XXI. Jahrhunderts. Aus GIANT STEPS von John Coltrane wird eine Fuge, über die kanonische Improvisationen erklingen, in Frank Zappas G-SPOT TORNADO erlebt man eine dem Titel alle Ehre machende Kollektiv-Improvisation. Mit ihren Eigenkompositionen bewegen sich die vier Musiker auf der Höhe der Zeit. Das Modern String Quartet spielt sämtliche Werke auswendig. Der Konzertraum verwandelt sich in einen Bühnenraum. Instrumentale Stimmen werden zu Bildlinien, Spieltechniken zu sportiven Aktionen. Der Hörer lernt eine neue Dimension des Streichquartetts kennen. Mit dieser Art von Musik nimmt das Modern String Quartet eine Ausnahmestellung unter der Vielzahl von Ensembles ein. "Always be Miles Ahead!" Weitere Informationen

Sa. 05.04. 21 Uhr

Johannes Herrlich Quintet

Johannes Herrlich (tb), Hubert Winter (ts), Bernhard Pichl (p), Thomas Stabenow (b) und Dejan Terzic (dr).

Johannes Herrlich, präsentiert sich in Quintett-Besetzung und lädt hierzu musikalische Freunde aus Franken ein. In der „two- horn“ Frontline findet Herrlich in dem Würzburger Tenorsaxophonisten Hubert Winter einen kongenialen musikalischen Partner. Die Musiker präsentieren neben ihrer eigenen Musik und eigenen Arrangements musikalischer Leckerbissen aus dem "All American Standard" Repertoire und setzen dabei ihre eigenen Akzente. Publikum und die Presse zeigten sich begeistert: "...Herrlich und Winter können beide originelle und schöne Kompositionen aufweisen die sie in abwechslungsreichen Arrangements präsentieren; so einfach gestaltet man ein kurzweiliges Konzert...selten hat man die Gelegenheit Bands mit so viel Spielfreude und derart mitreißendem swing zu erleben...." Würzburger Nachrichten. Die Unterfahrt freut sich Johannes Herrlich und seine Band zum 25jährigen Club-Jubiläum begrüßen zu dürfen! Weitere Informationen

So. 06.04. 21 Uhr

25-Years-Super-Jam

Durch die Session führt: Martin Zenker (b).

Wie viele Musiker wohl bei den weit über 1000 Jam Sessions in 25 Jahren der Unterfahrt auf der Bühne gestanden haben? Wir wissen es nicht. Fest angesagt haben sich für den heutigen Abend neben Martin Zenker, Bernhard Pichl (p), Rick Hollander (dr), Roman Schwaller (sax), Hermann Breuer (tb) Peter Tuscher (tp) und viele sicher andere. Wenn das kein Grund ist, ein Faß aufzumachen. Weitere Informationen

Mo. 07.04. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

An Jahren kann das Harald Rüschenbaum Jazzorchestra mit der Unterfahrt nicht ganz mithalten - fehlen ihm doch noch 4 Jahre bis zum 25. Geburtstag - aber musikalisch werden Solisten aus der damaligen Jazzszene am Haidenauplatz Akzente setzen und in solistischen Ausflügen alte Zeiten wieder aufleben lassen. Unterstützung erfahren sie durch ein eingespieltes Bigband Team, das sich mit seinen regelmäßigen Montagskonzerten eine eigene Münchner Jazznische geschaffen hat. Freuen wir uns also auf Peter Tuscher, auf Hermann Breuer, auf Thomas Faist, auf Claus Reichstaller...und, und.... Weitere Informationen

Di. 08.04. 21 Uhr

Die Jazzabteilung des Richard-Strauss Konservatoriums präsentiert

Mi. 09.04. 21 Uhr highlight

New Tango Duo & Guest

Pablo Ziegler (p), Quique Sinesi (git), Walther Castro (bandoneon).

Pablo Ziegler ist der bedeutendste Interpret des Tango Nuevo und legitimer Nachfolger Astor Piazzollas. Von 1978 bis 1989 arbeitete Pablo Ziegler kontinuierlich mit Astor Piazzolla und war nicht unmaßgeblich am durchschlagenden Erfolg Piazzollas beteiligt. Nach der schweren Erkrankung Astor Piazzollas baute Pablo Ziegler das Quintet for New Tango auf, das bei Presse und Publikum große Erfolge feierte. Es folgten Aufnahmen und Konzerte mit u.a. Milva und Gary Burton und dem Royal Philharmonic Orchestra of London, sowie zahlreiche Auszeichnungen. Zahlreiche Platten wurden unter seinem Namen veröffentlicht. Mit Quique Sinesi steht ihm ein Partner zur Seite, der seit seinem 17. Lebensjahr mit Dino Saluzzi und wenig später auch mit Ziegler zusammenarbeitete. Er gilt als einer der besten zeitgenössischen Gitarristen Lateinamerikas. Quique ist in seinen eigenen Kompositionen auf der musikalischen Suche zwischen Tango, ethnischer Musik und Jazz. Walter Castro am Bandoneon ist der Dritte im Bunde, der das eingespielte Duo ergänzt. Weitere Informationen

Do. 10.04. 21 Uhr

Carolyn Breuer Quartet

Carolyn Breuer (as), Rob van Bavel (p), Bart Tarenskeen (bass), Joost Patocka (dr)

Vor zwölf Jahren war die in München geborene Tochter des renommierten Jazz-Posaunisten Hermann Breuer nach Amsterdam ausgezogen, um das Saxophonspiel mit einem Musikstudium zu diplomieren. Ebenso leidenschaftlich hat sie sich der Komposition gewidmet. Die herausragende Instrumentalistin fiel rasch auf, wurde zu den großen europäischen Festivals geladen und tourte mit ihrem Quartet durch Europa und die USA. Die selbstproduzierte CD "Fate smiles on those who stay cool" wurde zu einer "self fulfilling prophecy": Das Schicksal lächelte, die Platte wurde zu einem bemerkenswerten Verkaufserfolg. Sie dokumentiert,wie auch Tonträger neueren Datums, die Ernsthaftigkeit die diese Vollblut-Musikerin dem Jazz erweist. Mit warmen anmutigen Sound, mit abenteuerlichen Soli, musikalischer Interaktion und swingendem Spiel tritt Carolyn Breuer mit ihrem Quartet auf ihre heimatliche Bühne zum 25 jährigen Jubiläum! Weitere Informationen

Fr. 11.04. 00:30 Uhr Jazz für Nachtschwärmer

NIGHT-LIVE

Jeden Freitag nach dem regulären Konzertprogramm ab 00:30 Uhr findet ein neues Programm für Nachtschwärmer statt, veranstaltet von der Wirtin Adrienne Deisenhofer. Im April mit Paulo Cardoso (b), Wanja Slavin (sax) und Carsten Holzapfel (cello). Eintritt frei. Weitere Informationen

Fr. 11.04. 21 Uhr 2 times 25

Jenny Evans & Rudi Martini Trio

Jenny Evans (voc), Gerhard Bickl (p), Thomas Stabenow (b) und Rudi Martini (dr)

Es feiert in diesem Jahr nicht nur einer der renommiertesten Jazzclubs Deutschlands, die Unterfahrt, seinen 25. Geburtstag. Die beliebte englische Jazzsängerin Jenny Evans begeht ihr 25. Bühnenjubiläum. Wir gratulieren herzlichst! "Scat-Gesang muss wohl ihre Muttersprache sein" schrieb vor 15 Jahren die JazzZeitung. Phrasierung, kreativer Umgang mit den Harmonien, Wechsel der Stimmlagen - Jenny Evans beherrscht das Improvisationsarsenal des Jazzgesangs. Und sie ist noch dazu eine bezaubernde Entertainerin. Jennys Wegbegleiter ist seit Mitte der 80er Jahre der Produzent und Drummer Rudi Martini, er wird sie mit Gerd Bickl (p) und Thomas Stabenow (b) zum Jubiläum von ihr und der "Unterfahrt" begleiten. Weitere Informationen

Sa. 12.04. 21 Uhr

Jason Seizer Quartet

Jason Seizer (sax), Peter O'Mara (git), Thomas Stabenow (b) und Michael Hornek (dr)

Nach seinem "Organ Project" im Dezember letzten Jahres vor ausverkauftem Haus präsentiert Saxophonist Jason Seizer ein neues Quartett, das hochgradig besetzt ist. Der Gitarrist Peter O´Mara stammt aus Australien und lebt und arbeitet seit mehr als 20 Jahren in München. Er ist einer der besten Gitarristen Europas und kann auf 18 CD- Produktionen unter eigenem Namen verweisen. Bassist Thomas Stabenow muss in München eigentlich nicht mehr vorgestellt werden, er ist einer der meistbeschäftigten Tieftöner in unterschiedlichsten Rhythmusgruppen. Vervollständigt wird das Quartett durch den hoch sensibel agierenden Schlagzeuger Michael Hornek aus Linz. Zu Gehör gebracht werden hauptsächlich Eigenkompositionen. Musik voller Spielfreude, Dynamik, Improvisation und musikalischer Intuition. Musik zum Zuhören. Weitere Informationen

So. 13.04. 21 Uhr

25-Years-Super-Jam

durch die Session führt: Wolfgang Schmid

Wolfgang Schmid versetzt der heutigen Jam Session den nötigen "Kick" und bringt dafür die besten "Kicker" mit, die Special Kick Besetzung: Libor Shima (sax), Joo Kraus (tp, flh, rap), Peter Wölpl (git), Marco Minnemann (dr) plus vielen Überraschungsgästen. Dies ist wohl die erste Jam Session die Wolfgang Schmid in der 25jährigen Unterfahrt-Geschichte leitet. Manchmal dauert es eben länger! Also, einsteigen und mitkicken! Weitere Informationen

Mo. 14.04. 21 Uhr & 15.4. - 60 jähriges Bühnenjubiläum

Al Porcino Big Band

Al Porcino, der sein Leben dem Big-Band-Swing verschrieb und der auf tausenden von Aufnahmen den unverwechselbaren Klang seiner Trompete dokumentiert hat, wird einerseits als einer der größten Leadtrompeter in der Geschichte des Jazz verehrt und hat sich andererseits als kompromissloser Perfektionist und Verfechter seiner Musik, des klassischen orchestralen Jazz, nicht immer nur Freunde geschaffen. Die Blütezeit der Big Bands in den Ballrooms Amerikas hat Al Porcino mitgestaltet als Erster Trompeter zahlreicher großer Orchester, von Louis Prima bis Terry Gibbs. Dann kam die Zeit der Studioaufnahmen in Hollywood mit Filmkomponisten wie Lalo Schifrin, Henry Mancini, Johnny Mandel und die Tourneen mit Größen wie Judy Garland, Ella Fitzgerald, Ray Charles, Frank Sinatra und vielen anderen. Nach einem Gastspiel mit dem Thad Jones-Mel Lewis Orchestra blieb Al Porcino in den Siebziger Jahren in München hängen und machte sich erneut daran, seine eigene Band zu gründen. Mit seinem 16köpfigen Orchester feiert Al Porcino, dessen Karriere mit Louis Prima im Adam’s Theatre in Newark, New Jersey, begann, am 14. und 15. April sein 60jähriges Bühnenjubiläum. Der Jazzclub Unterfahrt gratuliert herzlichst! Keep swinging, Al! Weitere Informationen

Di. 15.04. 21 Uhr BR-Mitschnitt - 60 jähriges Bühnenjubiläum BR-Mitschnitt

Al Porcino Big Band

siehe 14.4. Weitere Informationen

Mi. 16.04. 21 Uhr ENJA CD-Presentation Tour

Sebastian Gramss UNDERKARL - Grunge Jazz

Nils Wogram (tb), Lömsch Lehmann (ts, cl), Frank Wingold (git), Sebastian 'Subsonix' Gramss (b), Dirk Peter Kölsch (dr).

Underkarl sprengt alle Grenzen zwischen Rock, Indie-Pop, Jazz, Neuer Musik und elektonischer Tanzmusik. Die offene Spielhaltung der Gruppe hält die Musiker und das Publikum gleichermaßen wach, reaktionsschnell und spontan, schafft Raum für Unvorhersehbares und macht jedes Konzert zu einer einzigartigen Performance. Nebenbei beweisen die 5 Musiker Sinn für eines der wenigen Dinge, die es wirklich wert sind, ernstgenommen zu werden: Humor. Weitere Informationen

Do. 17.04. 21 Uhr

TENGELMAN GIRLS

Wanja Slavin (as), Till Martin (ts), Marty Cook (tb), Geoff Goodman (git), Bastian Jütte (dr).

Es sind nicht nur die ungewöhnliche Instrumentierung, sondern auch die fünf Individualisten, die den einmaligen Klang der Tengelman Girls ausmachen, sowie die einzigartigen Kompositionen und eine gemeinsame Auffassung von Improvisation. -Drei Bläser, Guitar, und Schlagzeug- Der Verzicht auf Bass verleiht der Musik eine Leichtigkeit zwischen Brise und Wirbelsturm. Starke Bläsersätze-unisono und kontrapunktal; mal durchkomponiert, mal improvisiert, prägen die Musik der Tengelman Girls. Eine Musik voller Kontraste, Humor und Tiefe zugleich: -Bläser betont, gitarristisch gedacht und pregnant perkussiv. Genauer gesagt -das Programm besteht aus Stücken von T. Monk, Aretha Franklin, Elvis Presley und Eric Dolphey - aber in erster Linie, „Original compositions about love and death, sexuality, political parties, color-blindness and supermarket girls... Weitere Informationen

Fr. 18.04. 21 Uhr

Karfreitag geschlossen

Sa. 19.04. 21 Uhr B.H. Hopper Management presents Rising Star

MALIA

Malia (voc), André Manoukian (fender rhodes, piano), Julien Feltin (git), Philippe Bussonnet (b), Maxime Zampieri (dr).

Malia wurde vor 25 Jahren (also ist sie genauso alt wie die Unterfahrt!) in Malawi, einem kleinen afrikanischen Staat zwischen Mozambique, Tansania und Zambia, als Tochter einer Afrikanerin und eines Engländers, geboren. Dort verbrachte sie die ersten 14 Jahre ihres Lebens, wurde mit den Gebräuchen und der traditionellen, afrikanischen Musik vertraut und mußte dann aus politischen Gründen mit ihrer Familie ins Exil nach London. Obwohl zu dieser Zeit London gerade zu den synthetischen New Wave Sounds abtanzte, machte Malia eine ganz andere Entdeckung: sie entdeckte den Jazz, insbesondere Sarah Vaughan und Billie Holiday. Viele glückliche Umstände reihten sich aneinander, die "fixe" Idee Sängerin werden zu wollen, war schon bald Wirklichkeit. Ausgerüstet mit einen großen Portion Mut und Frechheit, rief sie ohne zu Zögern die großen Plattefirmen an, landete so eines Tages bei Virgin und hatte den Produzenten André Manoukian an der Strippe, der gleich im ersten Telefonat ihre Stimme "entdeckte". Sicheres Händchen, oder besser sicheres Ohr! "Malia is a composer's dream. She can sing anything, jazz, soul, gospel, whatever. There's something fragile in her voice, something universal, a certain reticence and innocence. She's a crazy mixture of timeless classicism and up-to-the-minute modernity. " so André Manoukian. Listen to the singer of the future! Weitere Informationen

So. 20.04. 21 Uhr

25-Years-Super-Jam

durch die Session führt: Herbert Straub (p)

Heute sind die "alten Hasen" am Werk, sprich einer der Herren, die vor 25 Jahren die Unterfahrt gegründet haben, lädt zur Jam ein. Weitere Informationen

Mo. 21.04. 21 Uhr Bigband Night

FIRST things FIRST

NEIL BYROM und THOMAS BENDZKO, 2 Vertreter der Münchner Jazz-Szene, starten gemeinsam ein neues Projekt, um einen tollen Abend gefüllt mit Spass und guter Musik zu schaffen. Beide Musiker haben das gemeinsame Ziel, den Big-Band-Sound und das Flair der Ära der grossen Jazz-Orchester wieder auf die Bühne zu bringen, um dem Publikum einen unvergesslichen Abend zu bescheren. Das breite Klangspektrum der Big Band reicht von Klassikern bis hin zu originaler Musik, aus den eigenen Reihen, gewürzt mit sanften Balladen und einem grossen Schuss britischen Humors. Dieser bis jetzt neue Kontrast verspricht nicht nur viel, sondern hat auch das Potential noch lange in unserem Gedächtnis zu bleiben. Neil Byrom (master of ceremony & voc), Thomas Bendzko (cond,tr,flh) und ein 16-köpfiges Orchester. Weitere Informationen

Di. 22.04. 21 Uhr

Joe Kienemann Trio

Joe Kienemann, der beliebte Rundfunk-Redakteur und -Moderator mit der samtig-sonoren, Vertrauen erweckenden Stimme, weiss, wovon er in seinen 200 Jazz-sendungen pro Jahr spricht, denn er ist selbst ein begnadeter Jazz-Musiker mit solider klassischer Ausbildung. Er arbeitet als Pianist hauptsächlich im Trio, weil es für ihn die optimale Situation künstlerlischen Schaffens bietet. Sein Edel-Dreigespann kommt aus der europäischen Jazz-Metropole München. Seine Musik ist der Modern Jazz, der sich als komponierte und improvisierte Kammermusik versteht, die an Intellekt und Emotion gleichermaßen appelliert, wie seine Aktuere fest in der europäischen Musiktradition verwurzelt sind. So akademisch die Worte klingen mögen, so kulinarisch kann die Musik dieser Elite-Gruppe sein. Der hohen künstlerischen Klasse des Joe Kienemann Trios steht sein Gespür für den rechten Ton zur rechten Zeit in nichts nach. Weitere Informationen

Mi. 23.04. 21 Uhr

ENDERS ROOM

Johannes Enders (sax, electronics), Ulli Wangenheim (bcl, samples), Oliver Kent (p, fender rhodes), Martin Zenker (b), Andy Haberl (dr)

Nicht nur in deutschen Metropolen wird nach neuen intelligenten Sounds gefahndet, auch in der Provinz. Weilheim in Oberbayern hat sich in dieser Hinsicht als ein besonders begabtes globales Dorf erwiesen. Die kleinen Pop- und Nu-Jazz-Wunder, die sich dort um Dub-Electro-Bands wie Notwist, Mars Mobil und Tied + Tickled Trio herum ereignen, sind Wohltaten für Ohr und Gemüt. Der Weilheimer Tenorsaxofonist Johannes Enders, der in allen drei genannten Formationen kräftig mitmischt, geht nun mit ENDERS ROOM seine eigenen Wege durchs Electroland. Mit ENDERS ROOM kocht Enders nun nach eigener Rezeptur: Elektronik, Samples, Fender Rhodes und Drumcomputer wie CR 78 vermischen sich mit den Statements von so illustren Gastmusikern wie Wolfgang Muthspiel, Rebekka Bakken, Ed Howard, Micha und Markus Acher oder Joe Locke. Da werden ganz verschiedene Einflüsse spürbar: von Lalo Schifrin, Burt Bacharach, Steve Reich, Weather Report, DJ Console oder Björk. Das Saxofon im Elektrodschungel - let´s hear it! Weitere Informationen

Do. 24.04. 21 Uhr ENJA NIGHT

Myriam Alter Project - Dino Saluzzi/Kenny Werner/John Ruocco/Greg Cohen/Joey Baron

Dino Saluzzi (bandoneon), John Ruocco (clarinet), Kenny Werner (p), Greg Cohen (b), Joey Baron (dr)

Die belgische Komponistin und Pianistin Myriam Alter stammt aus einer sephardisch-jüdischen Familie und wuchs mit ganz unterschiedlichen Arten von Musik auf - Musik aus Laien- und Südamerika, Italien, dem Orient, Spanien und klassischer Musik. Ihr neues Album "If" (enja records) erzählt von diesen kulturellen Einflüssen. Aufgrund der andalusischen und Tango-Nuevo-Anklänge in ihrer Musik hat die Komponistin die Schlüsselrolle dem großen argentinischen Bandoneon-Meister Dino Saluzzi angeboten. Ihren Klavierstuhl überließ sie Kenny Werner, "er spielt besser Klavier, ich komponiere besser" so Myriam Alter. Mit John Ruocco an der Klarinette, apart kombiniert zum Bandoneon, Creg Cohen am Bass und Joey Baron am Schlagzeug,erklingt wunderbar elegante Musik, die feine Melancholie und packende Melodiosität ausstrahlt. Der Jazzclub Unterfahrt freut sich auf diese Formation zum 25jährigen Jubiläum und begrüßt herzlich die Komponistin Myriam Alter, die an diesem Abend anwesend sein wird. Weitere Informationen

Fr. 25.04. 00:30 Uhr Jazz für Nachtschwärmer

NIGHT-LIVE

Jeden Freitag nach dem regulären Konzertprogramm ab 00:30 Uhr findet ein neues Programm für Nachtschwärmer statt, veranstaltet von der Wirtin Adrienne Deisenhofer. Im April mit Paulo Cardoso (b), Wanja Slavin (sax) und Carsten Holzapfel (cello). Eintritt frei. Weitere Informationen

Fr. 25.04. 21 Uhr

Michael Lutzeier’s 'Artbop'

Michael Lutzeier (bs),Marko Djordjevic (tp), Johannes Herrlich (tb), Claus Raible (p), Thomas Stabenow (b), Dejan Terzic (dr)

„...ein überzeugendes Plädoyer für die unverminderte Brisanz des Bebop....eine Bereicherung für jedes Festival...“, so urteilte die ‘Colorado Post’ beim Jazzfestival in Aspen, Colorado über den Auftritt von Michael Lutzeier’s Sextett ARTBOP. ARTBOP steht für Musik, die ihre Kraft aus der Tradition des Hardbops der 50er und 60er Jahre schöpft. ARTBOP- das sind Kompositionen und Arrangements, geschrieben für eine Besetzung bestehend aus Musikern, die alle gemeinsam- und jeder einzeln- in der Lage sind, eine eigene improvisatorische Sprache zu sprechen. Weitere Informationen

Sa. 26.04. 21 Uhr Highlight -

Shelley Hirsch / Anthony Coleman

Shelley Hirsch (voc), Anthony Coleman (p)

Die Sängerin Shelley Hirsch und der Pianist Anthony Coleman bereisen seit vielen Jahre die Kontinente mit ihren Projekten und waren schon des öfteren Gast des jeweils anderen. Nun treten sie erstmals gemeinsam als Duo auf und machen sich auf die Suche nach der versteckten Eindringlichkeit. In ihrer ersten Duo-Tour "In and Around Kurt Weill" zeigen sie ein Programm das sowohl frei impovisiert, als auch theatralisch erscheint. Weitere Informationen

So. 27.04. 21 Uhr

J.I.M. Super-Session

unter der Leitung von: Andy Lutter (p)

Die Jazzmusiker Initiative München, 1989 in der Unterfahrt gegründet, ist ein Zusammenschluß in München lebender Musiker. Seit 13 Jahren veranstaltet J.I.M. das Jazzfest-München. Heute veranstaltet der Musiker Verein anläßlich des 25jährigen Bestehens der Unerfahrt die J.I.M. Super Session u.a. mit: Peter Christl (dr), Peter O'Mara (git), Sunk Pöschl (dr), Alex Haas (b), Rudolf Roth (dr), Michael Wüst (ts), Wolfgang Roth (as), Naomi Isaacs (voc), Max Neissendorfer (voc, p)........ Weitere Informationen

Mo. 28.04. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Best Of

Zum Abschluß des Jubiläums Monats wird das Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra noch einmal kräftig in die "musikalische Schatztruhe" greifen und mit ausgewählten Stücken großer Meister Arrangeure, mit Kompositionen und Arrangements der Bandmitglieder einen abwechslungsreichen und spannenden Bigband Abend gestalten. Weitere Informationen

Di. 29.04. 21 Uhr highlight

Trio PAF - Fresu/Salis/diCastri

Paolo Fresu (tp, flh, multi-effects), Antonello Salis (p, accordion), Furio di Castri (bass, multi-effects)

Der mit nationalen wie internationalen Preisen geradezu überhäufte Trompeter und Flügelhornist Paolo Fresu ist in kometenhaften Tempo zum Star am europäischen Jazzhimmel avanciert. Der kleine, zierliche Sarde erfüllt große Säle mit kammermusikalisch dichter Atmosphäre und entwickelt mit gedämpften lyrischen Tönen raumfüllende und vitale Stahlkraft, weit über die Saalgrenzen hinaus. Sein Trio nennt sich schlicht "PAF". Zwischen freien Improvisationspassagen und dem Verweilen und Umspielen von Standards und Evergreens Italiens balancieren die drei Musiker mit seiltänzerischer Leichtigkeit und in unglaublichem Zusammenspiel. Das rhythmische Herz des Trios schlägt der Bassist Furio di Castri. Salis Akkordeon führt von vulkanartigen Ausbrüchen bis zur versunkensten Hingabe und klingt in den höchsten Lagen wie ein in Musik verwandeltes gleißendes Licht. Fresus kraftvoll transparenter Ton geleitet ihn souverän durch hardbopping schnelle Passagen und lässt ihn zugleich in balladenhaften Momenten zum lyrischen Feingeist werden. Weitere Informationen

Mi. 30.04. 21 Uhr highlight

Arthur Blythe - 'BLACK ARTHUR'

Arthur Blythe (as), Gust Tsilis (marimba), Bob Stewart (tuba), Cecil Brooks III (dr).

Swing, Funk, Blues, Improvisation, Rhythmus, Aufregung, Harmonie, Humor, Bescheidenheit, Erbarmen und Liebe für die Menschheit: Alles ist enthalten in der Musik von Arthur Blythe. In diesem aufregenden Quartett spielen neben Arthur weitere anerkannte Meister ihres jeweiligen Fachs. Noch seltener als das Vibraphon ist die Marimba im Jazz zu hören. Schon seit mehreren Jahren arbeitet Arthur Blythe gerne mit GUST TSILIS, der mit diesem Instrument eine eigene Klangfarbe in das Ensemble bringt. Seit die Tuba um 1923 aus den Jazzensembles zugunsten des 'Walking' Bass verschwand, war es unter anderem BOB STEWART der die Brücke zur Moderne wiederherstellte und das Instrument als Bass in der Rhythmusgruppe und als Horn für Melodiebögen und Soli in den Jazz zurückholte. CECIL BROOKS ist ein versierter Schlagzeuger aus New York, one of Arthur's favorites! Mit dieser groovigen All Star Formation tanzt der Jazzclub Unterfahrt in den Wonnemonat Mai und stößt zum letzten Mal zum 25igsten Geburtstag musikalisch mit seinen Gästen an. Weitere Informationen

Seitenanfang