Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

März 2004

Programm April 2004

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Do. 01.04. 21 Uhr stargastspiel

Heavy Metal Duo

Ray Anderson (tb), Bob Stewart (tuba)

Blech glüht, wenn die beiden Ausnahmemusiker Ray Anderson und Bob Stewart sich in einem Brass-Duo vereinen. Anderson gilt seit Jahren als weltbester Jazzposaunist mit eigenem persönlichem Ausdrucksstil. Bob Stewart hat schon vor Jahrzehnten die Tuba entfesselt, sie aus der Sklaverei des "Bass-Linien spielens" befreit. Virtuos, hochmusikalisch, kreativ und mit dem Schalk im Nacken setzt dieses Duo spontan seine Ideen um! Weitere Informationen

Fr. 02.04. 21 Uhr highlight

Thorsten Klentze Quintet feat. Charlie Mariano

Thorsten Klentze (git), Jost Hecker (cello), Roger Jannotta (ts, ss, bcl, fl), Marika Falk (perc), Charlie Mariano (as).

Der seit 1982 in München lebende Gitarrist und Komponist Thorsten Klentze, bekannt durch seine Gruppe „Fisherman`s Break“ und seine Zusammenarbeit mit Charlie Mariano und David Friedman, stellt nun vier herausragende Jazzmusiker aus drei Generationen in einem ganz persönlichen kammermusikalischen Projekt vor. Mit Charlie Mariano aus Boston konnte er einen Weltstar des Jazz, einen der sehr wenigen noch lebenden aktiven Musiker aus der Bebop Ära gewinnen. Der Multiinstrumentalist und Komponist Roger Jannotta aus Albuquerque, USA, ist im Jazz und in der klassischen Musik gleichermaßen zuhause. Durch seine Zusammenarbeit mit Tom van der Geld und Carla Bley, sowie seine Kompositionen für die Münchner Kammerspiele („Faust“, „König Lear“ und „Der Sturm“) wurde er bekannt. Jost H. Hecker aus München ist Cellist und Mitbegründer des „Modern String Quartet“, das seine über zwanzigjährige Zusammenarbeit in Funk und Fernsehen sowie in 7 CD-Produktionen dokumentierte. Auf Tourneen mit Mercedes Sosa und Konstantin Wecker präsentierte er sich einem internationalen Publikum. Marika Falk, die Rhythmusakrobatin aus Ungarn spielt eine große Bandbreite von Percussionsinstrumenten. Zahlreiche Platten/CD-Produktionen, ihr langjähriges Mitwirken in der Gruppe „Nunu“ sowie ihr eigenes Projekt „1001 Klang“ machten sie bekannt. Weitere Informationen

Sa. 03.04. 21 Uhr worldjazz

Misery loves Company

Sakis Stratopoulos (bouzuki, voc) GR, Geoff Goodman (git, mandocello) USA, Till Martin (sax) D, Manolo Diaz (b) E, Shanjar Lal (tabla, voc) IND

"Die Musik von "Misery Loves Company" würde gut nach Brooklyn passen, in eine Kneipe griechischer Einwanderer. Lieder voller Wehmut, Sehnsucht, Schmerz und Erinnerungen verschmelzen mit Jazzkompositionen zu einer unkonventionellen Musik... Die Harmonie der Gruppe ist Vorraussetzung für die gelungene Verschmelzung zu griechischem Jazz. Es ist Melancholie und Beschwingtheit zugleich." (Süddeutsche Zeitung). Die Musik von Misery Loves Company passt aber auch hervorragend nach München, in den Jazzclub Unterfahrt, denn in München haben die 5 Musiker aus 4 Himmelsrichtungen allesamt ihr Zuhause gefunden. Weitere Informationen

So. 04.04. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Zenker

Für den Münchner Tenorsaxophonisten Stefan Zenker stehen Sound, Drive und Groove an erster Stelle. Geschickt verknüpft er Bebop mit Soul, Jazz und Funk. Also, Horn & Stromgitarre packen und einsteigen! Weitere Informationen

Mo. 05.04. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

In einem weiten stilistischen Bogen bringen die 16 Musiker des Harald Rüschenbaum Jazz Orchestras Jazz Standards aus der grossen Bigband Literatur sowie zeitgenössische Kompositionen und Arrangements zu Gehör. Mit Begeisterung werden sie von Bandleader Harald Rüschenbaum motiviert, der vom Schlagzeug aus seine "herd" fest im Griff hat, jedoch den vortrefflichen Solisten viel Spielraum für eigene Improvisationen lässt. Weitere Informationen

Di. 06.04. 21 Uhr highlight

Tin Hat Trio

Carla Kihlstedt (violin), Mark Orton (git, dobro), Rob Burger (accordion, prepared piano, bass harmonica).

Rob Burger, Mark Orton und Carla Kihlstedt arbeiten handwerklich kammermusikalisch-virtuos, ackern sich liebevoll-lässig durch Blues-, Cajun-, Swamp-, Tango- oder Walzerklänge - mal fingerflink und experimentierfreudig, mal verhalten und gefühlsduselig. Vertrackt ist's natürlich, und das ist auch gut so. Aber zu keiner Zeit dient dem Trio das Spiel mit Obertönen, Open-Tunings und Off-Beats nur dem Zweck, den Zeitgeist aus den Instrumenten herauszuzwirbeln. Im Gegenteil: Die rhythmischen Brüche und melodischen Überraschungsangriffe sorgen für eben jene Magie, die das Zuhören spannend macht. Um es mal bildhaft auszudrücken: Trunken taumeln trotzige Töne durch tattrige Takte. Die Musik vom "Tin Hat Trio" kommt wie ein Soundtrack daher für einen Film über eine verkommene Bar am Ende der Straße, die den Gestrandeten, den Träumern oder Spinnern ein Zuhause gibt. Und die Stücke erzählen deren Geschichten: Mitfühlend und mitreißend, zu keiner Zeit voyeuristisch, niemals plappernd. Einfach toll. Weitere Informationen

Mi. 07.04. 21 Uhr

Martin Auer Quintet

Florian Trübsbach (as, ss, cl), Martin Auer (tp), Jan Eschke (p), Andreas Kurz (b), Bastian Jütte (dr).

Powerplay in der Hardbop-Tradition mit Ausflügen in frei pulsierende Modernität ist die eine Seite der Formation des jungen Trompeters, kammermusikalisch fein ziseliertes Spiel die andere. Die Uni-Sono-Passagen von Saxophon und Trompete, die spannungsgeladenen Dynamiksprünge, der Wechsel zwischen Lyrik und Ekstase sowie die Verwurzelung in der Bebop-Tradition sind die Wahrzeichen dieses technisch und künstlerisch untadeligen Quintetts aus den beiden deutschen „Hauptstädten“ Berlin und München. Mit ausgefeilten Kompositionen und emotionalem Spiel hat das Martin Auer Quintett zu einem eigenständigen Personalstil im zeitgenössischen Jazz gefunden. Weitere Informationen

Do. 08.04. 21 Uhr

Jenny Evans & Rudi Martini Trio

Jenny Evans (voc), Gerd Bickl (p), Thomas Stabenow (b), Rudi Martini (dr)

Ob Jazz-Standards oder Latinrhythmen, Balladen oder Titel mit orientalischen Einflüssen, oder Originals mit eigenen Texten, Jenny Evans' persönliche Interpretation von Melodie und das besondere Charisma ihrer Stimme schaffen ein beachtliches Spektrum vokaler Dynamik, das von zerbrechlich bis aggressiv reicht. Sie ist eine große, individuelle Song-Interpretin und verfügt über einen hoch kreativen Umgang mit Stimmtechnik, Harmonie und Phrasierung. Weitere Informationen

Fr. 09.04. 21 Uhr

geschlossen

Sa. 10.04. 21 Uhr B.H.Hopper Management presents Rising Star

Jeremy Pelt & Band

Jeremy Pelt (tp), Michael Moreno (git), Derek Nievergelt (b), Thomas Crane (dr).

"There’s a mountain of potential to be found in trumpeter Jeremy Pelt . . ." Down Beat. "The hot new trumpeter has musical personality that fits his instrument: intrepid, convincing and resolute." Village Voice. So und ähnlich beschreibt die amerikanische Presse den neuen Star an der Trompete. Erst 27 Jahre alt, spielte er jedoch schon mit (fast) allen Größen im Jazz: Jimmy Heath, Ravi Coltrane, Roy Hargrove, Mulgrew Miller, Cedar Walton, Jimmy Cobb, Jon Faddis, Ralph Peterson ... and many more. Weitere Informationen

So. 11.04. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Zenker (ts)

siehe 4.4. Weitere Informationen

Mo. 12.04. 21 Uhr Big Band Night

Thomas Bendzko BigBand feat. Dusko Gojkovic (tp)

Heute abend wird die BigBand wieder Klassiker der grossen Bands vergangener Zeiten, aber auch eigenes Material präsentieren. Die zweite Hälfte des Abends ist dieses Mal München`s Weltklasse Trompeter DUSCO GOJKOVIC mit seiner Musik gewidmet ! Weitere Informationen

Di. 13.04. 21 Uhr

Fingerprints

Wolfgang Wahl (sax), Jörg Walser (p), Stefan Telser (b), Dittmar Hess (dr)

„Selbst nach drei Sets gab sich die Fangemeinde nicht zufrieden“, hielt die Süddeutsche Zeitung nach einem Konzert der „Fingerprints“ fest. Das Trostberger Tagblatt bescheinigte dem Quartett: „Diese Besetzung besticht durch Homogenität.“ Für ihr aktuelles Programm haben die vier Musiker wenig bekannte Kompositionen aus den Federn exzellenter Jazzkomponisten zusammengestellt. Von Soul-Seligkeit bis Hardbop: Modern Jazz im besten Sinne. Weitere Informationen

Mi. 14.04. 21 Uhr pirouet presents

Domenic Landolf Quartet

Domenic Landolf (ts, cl), Jean-Paul Brodbeck (p, fender rhodes), Patrice Moret (b), Dominic Egli (dr)

Unser neues Repertoire, welches ich im vergangenen Jahr geschrieben habe, ist das Resultat eines Kompositionsauftrages der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia und ist kürzlich erschienen auf dem neuen Münchner Label Pirouet Records unter dem Titel "Wanderlust" ( www.pirouet.de ). Es ist die zweite CD unserer Gruppe, die seit 1997 in unveränderter Besetzung existiert und seither in zahlreichen Clubs und verschiedenen Festivals in der Schweiz, in Frankreich und in Deutschland aufgetreten ist. Die Musik hat sich entwickelt in eine Richtung, die längere Formen, überraschende Melodien und komplexe Harmonien bevorzugt. Nach wie vor nimmt aber die Improvisation einen grossen Stellenraum ein. Das Klangspektrum der Band hat sich erweitert durch den Beizug von Klarinette und Fender Rhodes E-Piano. Nach zahlreichen Engagements als Bassklarinettist fühlte ich mich ermutigt, auch die gewöhnliche Klarinette zu spielen und versuche sie in einem neuen Kontext jenseits von Dixieland oder Swing anzuwenden. Meine Mitmusiker haben sich alle trotz ihres jungen Alters bereits einen Namen geschaffen in der Schweizer Jazzszene, Jean-Paul Brodbeck mit Trio- und Soloaufnahmen für das Label Universal, Dominic als Sidemen in unzähligen Formationen wie Mats Up, Andy Scherrer Quartet. Patrice Moret spielte mit Erik Truffaz und ist oft zu hören mit Laurent de Wilde und Malcolm Braff. Domenic Landolf Weitere Informationen

Do. 15.04. 21 Uhr 'Recital de Cante Flamenco'

José Parrondo - Andreas Maria Germek Duo

José Parrondo (cante), Andreas Maria Germek (gitarre)

Die Einsamkeit einer an den Rand der Gesellschaft gedrängten Volksgruppe, die starken Gefühlsschwankungen der Flamenco-Lyrik: Das sind die Themen, mit denen Andreas Maria Germek und José Parrondo umzugehen wissen. Der Flamenco-Gitarrist Andreas Maria Germek erweist sich als virtuoser Solist und einfühlsamer Begleiter. Fast ehrfürchtig »umspielt« er die melancholischen Weisen des José Parrondo. Keine Frage, der Sänger Parrondo steht für das Herz des Flamencos: »Duende« heißt das Zauberwort, das seine Qualitäten zum Ausdruck bringt: den Flamenco nicht nur singen, den Flamenco leben. Weitere Informationen

Fr. 16.04. 21 Uhr special concert

Chris Hirson 'Seta Tunes'

Chris Hirson (sax), Mithila Motaleb (vocs), Girisha Fernando (bass), Walter Bittner und Kilian Bühler (dr), Tim Allhoff (p)

In seinem jüngsten Projekt „Seta Tunes“ arbeitet Chris Hirson, dem Münchner Publikum bestens durch seine langjährige Duo-Tätigkeit mit Geoff Goodman bekannt, mit der jungen bengalischen Sängerin Mithila Motaleb, dem Bassisten Girisha Fernando, und den Schlagzeugern Walter Bittner und Killian Bühler. „Seta Tunes vereint die Musik des Orients mit Jazz, Gesang und Improvisation. Die Spannung der Musik lebt durch das Wechselspiel von "Voice" und "Wind", Liedformen, mit westlichen und östlichen Stilelementen. Weitere Informationen

Sa. 17.04. 21 Uhr

Dejan Terzic UNDERGROUND

Chris Speed (reeds), Frank Möbus (git), Mark Helias (b), Dejan Terzic (dr).

Der Nürnberger Schlagzeuger und Kulturförderpreisträger Dejan Terzic präsentiert sich erstmals mit seinem neuen Projekt "Underground". Zentraler Ausgangspunkt der Interpretationen sind die folkloristischen musikalischen Erscheinungsformen des Balkan. Die verschiedenen kulturellen Einflüsse haben die traditionelle Folklore nachhaltig geprägt. Musikalisch wurden sie mittels einer Brass Band dargeboten. Der Sound einer traditionellen Brass Band wurde ertsmals durch Emir Kusturica's Film "Underground" einer größeren Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Name des Films stand Pate für die Realisierung dieses Projekts. Dejan Terzic, im ehemaligen Jugoslawien geboren, griff traditionelle Volkslieder auf und sucht die bewußte Auseinandersetzung zwischen traditioneller Folklore und improvisierter Musik. Als Schlagzeuger arbeitete er mittlerweile mit vielen internationalen Größen des Jazz, z.B. Lee Konitz, Attila Zoller, Bob Berg, George Garzone. In Europa ist er als festes Mitglied bei Franco Ambrosetti und Antonio Farao etabliert. Mit Chris Speed steht ihm vielleicht einer der wichtigsten amerikanischen Saxofonisten zur Seite.Durch seine Arbeit mit Dave Douglas, Tim Berne’s Bloodcount, Uri Caine und Jim Black, hat er sich den Ruf eines ausserordentlichen Saxofonisten erspielt. Mark Helias kann man ohne Zweifel als einen der besten Jazzbassisten der Musikwelt betrachten. Er arbeitete fast zwei Jahrzehnte mit Schlagzeugerlegende Ed Blackwell zusammen. Darüberhinaus arbeitete er mit Dewey Redman, Don Cherry, auch bekannt durch seine Mitwirkung bei BassDrumBone mit Ray Anderson und Gerry Hemmingway. Frank Möbus, ebenfalls Nürnberger Kulturförderpreisträger, hat in letzter Zeit durch sein Trio “Der Rote Bereich” für sehr viel Aufsehen gesorgt. Er spielte mit Kenny Wheeler, Ray Anderson, Jim Black, u.v.a. und gilt als einer der interessantesten Gitarristen in der europäischen Jazzwelt. Weitere Informationen

So. 18.04. 21 Uhr

Jam Session

Stefan Zenker (ts)

siehe 4.4. Weitere Informationen

Mo. 19.04. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Der heutige Bigband Abend ist Stan Kenton gewidmet. Sein Orchestra galt zu seiner Zeit auch bei einem weissen Publikum als erfolgreichste Bigband. Ihm gegenüber stellt Harald Rüschenbaum den Tenorsaxofonisten Bill Holman, der mit seinen interessanten und ausgeklügelten Arrangements den Erfolg Stan Kentons entscheidend mitprägte. Weitere Informationen

Di. 20.04. 21 Uhr BR-Mitschnitt

Gebhard Ullman Clarinet Trio plus Hans Hassler

Jürgen Kupke (cl), Michael Thieke (acl, cl), Gebhard Ullmann (bcl), Hans Hassler (akkordeon)

Das Clarinet Trio spielt Musik für geschlossene Augen. Schon mit den ersten Tönen drängen sich Bilder in den Kopf. Das Trio erzeugt Musik von starker atmosphärischer Dichte. Wie aus dem Nichts dringen einzelne lang anhaltende Töne. Im Spiel mit der Lautstärke lässt sich Dramatik erahnen. Stille. Dann erneut Klänge, die sich die Stille ertasten, ihr aber auch Raum zur eigenen Entfaltung bieten. Die Musik kommt ideenreich komponiert und sensibel improvisiert daher. Sie kann auch growlen, laut malen und melodisch swingen. Sie braucht keine ‚special effects‘. Sie besticht durch Ideenreichtum und meisterliche Spieltechnik. Besonderer Gast: Hans Hassler am Akkordion. Weitere Informationen

Mi. 21.04. 21 Uhr ACT Night: NU Jazz

Roberto di Gioia's Marsmobil

Roberto Di Gioia (keys, sitar, vocals, sounds), Samon Kawamura (turntables, keys), Martin Scales (git),Christian Diener (bass), Andi Haberl (dr), special guest: Lisa Wahlandt (voc)

Bekannt wurde Di Gioia als brillanter Keyboarder in Klaus Doldinger's "Passport" mit dem er seit 1990 mehrere Alben einspielte. Er hat ebenso mit zahlreichen amerikanischen Jazzgrößen (Art Farmer, Johnny Griffin, Joe Lovano, James Moody, Tom Harrell, Clark Terry ...) gearbeitet wie mit Albert Mangelsdorff, Christof Lauer, Udo Lindenberg oder Helge Schneider in Deutschland und ist heute festes Mitglied der Till-Brönner-Band. Ab Mitte der 90er Jahre begann Di Gioia eigene Musik zu schreiben und Bands zu gründen, so zum Beispiel die "Zappelbude„ zusammen mit seinem langjährigen Weggefährten Wolfgang Haffner. Ende der 90er Jahre suchte Roberto Di Gioia eine Expansion seines musikalischen Schaffens und in ihm reifte der Gedanke, Jazz, Dancefloor und Pop auf einen musikalischen Nenner zu bringen: "Marsmobil" erblickte das Licht der Welt und manifestierte sich 1999 zum ersten Mal als Vinyl auf Payola Records. Inspiriert von der trashig-analogen Klangästhetik der 60er und 70er Jahre vereint MARSMOBIL Nu-Jazz, minimal-electronic, LoungePop und Burt-Bacharach-artige Orchestrierungen zu "der wunderbarsten und organischsten Musik des neuen musikalischen Jahrtausends" (Azhar Kamal). Weitere Informationen

Do. 22.04. 21 Uhr ACT Night: NU Jazz

Roberto di Gioia's Marsmobil

Roberto Di Gioia (keys, sitar, vocals, sounds), Samon Kawamura (turntables, keys), Martin Scales (git),Christian Diener (bass), Andi Haberl (dr), special guest: Lisa Wahlandt (voc)

siehe 21.04.. Weitere Informationen

Fr. 23.04. 21 Uhr vocal highlight

Rhiannon

Rhiannon (voc), Christian Doepke (p), Sven Faller (b), Roman Seehon (dr, perc)

Der außergewöhnliche Vortragsstil von Rhiannon verbindet die Künste der Sängerin, Geschichtenerzählerin, Schauspielerin und Heilerin mit der besonderen Magie der Improvisation. Jahrelange Studien des Jazzgesangs und der Charakterdarstellung und eine andauernde Tätigkeit als Lehrerin bilden das Fundament dieser einzigartigen Kunstverbindung. Neben ihren Auftritten auf internationalen Bühnen hat Rhiannon das Engagement für soziale Veränderung immer zu ihrer Berufung als Künstlerin gezählt. 1994 nahm sie an einer Reise nach Indien teil, mit dem Ziel, an den Reinigungsbemühungen des Ganges mitzuwirken. Nach Ex-Yugoslawien reiste sie, um dort in einer internationalen Gruppe von zehn Künstlerinnen um die Wiedergenesung von Frauen und Kindern in Flüchtlingslagern zu besorgen. Von der Kritik wird sie als ”Regenbogen” beschrieben, als ”musikalische Superlative” und ”Voicestra”. ”Her panoramic voice remains among the wonders of modern music.” (The Chicago Reader). Weitere Informationen

Sa. 24.04. 21 Uhr

Gerry Hayes & Band - The Swinging Voice & Vibes

Bernhard Ulrich (ts, cl), Gerry Hayes (vibes/voc), Tizian Jost (p), Eric Stevens (b), Hermann Roth (dr).

Dieses Quintett hat sich dem absoluten Mainstream und Swing verschrieben und musiziert u.a. im typischen Benny Goodman - Lionel Hampton Sound und ist eine der führenden Formationen in Europa. Alle Musiker der Band sind Solisten der internationalen Spitzenklasse. Swing total. Weitere Informationen

So. 25.04. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Zenker (ts)

siehe 4.4. Weitere Informationen

Mo. 26.04. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Am 29. April hätte Duke Ellington seinen 105. Geburtstag gefeiert. Seine energiegeladene Musik inspiriert die Mitglieder des Harald Rüschenbaum Jazz Orchestras immer wieder und wird auch diesmal die Unterfahrt mit "Cotton Club" Atmosphäre erfüllen nach dem Motto: "It don´t mean a thing if it ain´t got that swing". Weitere Informationen

Di. 27.04. 21 Uhr

Etna

Andrea Hermenau (p), Vlado Grizelj (git), Yvo Fischer (b) und Manuel da Coll (dr)

Dieser Abend wird von der frischen, neuen, jungen New-Comer-Band "Etna" bestritten. Die 4 Musiker aus 4 Nationen (Bosnien, Ruanda, Holland und Deutschland) lernten sich während des gemeinsamen Studiums am Richard-Strauss-Konservatorium kennen. Heute Abend präsentieren sie ausschließlich Eigenkompositionen der Pianistin Andrea Hermenau und des Gitarristen Vlado Grizelj. Der individuelle Bandsound, bedingt durch die verschiedenen Herkunftsländer der Musiker, steht im Vordergrund. Unlängst wurde ihr homogenes Zusammenspiel, geprägt durch minimalistische Klanggeflechte, komplexe auskomponierte Passagen und freier Improvisation, beim Wettbewerb "Jugend jazzt" ausgezeichnet. Weitere Informationen

Mi. 28.04. 21 Uhr Fats Waller Meets Leslie Bricusse

Tricia Leonard & Band

Tricia Leonard (vocal), John Brunton (gitarre), Rocky Knauer (contrabass), plus Special Guest

Tricia Leonard singt mit einer überzeugenden Mischung aus lockerem Swing, einer hohen, klaren, nuancenreichen Stimme und ihrem besonders subtilem Umgang mit dem Text. Sie hat die Fähigkeit, ihren sorgfältig ausgewählten Texten Leben einzuhauchen und im Zuhörer ein schon längst vergessenes Lebensgefühl zu erwecken. Da sie sich zurückzunehmen weiss, ergänzen sich Emotion, Dynamik, Raum und Technik ideal im Zusammenspiel mit ihren musikalischen Begleitern. Sie bringt sich selbst immer ganz in ihre Musik ein, und Trauer, Verlust, Einsamkeit aber auch Hoffnung und Leidenschaft werden in ihrem wunderschön vorgetragenen Repertoire spürbar. Altbekannten fetzigen songs aus der Swingära gewinnt sie immer etwas Neues ab. Sie wird heute Abend begleitet von John Brunton, Rocky Knauer, und einem Special guest. Weitere Informationen

Do. 29.04. 21 Uhr bis Sa. 01.05.2004

European Jazz made in: Spain

Zum dritten Mal heißt es : "European Jazz made in: ..." Die Reihe, in der bislang Jazz aus den Niederlanden und der Schweiz zu hören war, will den aktuellen, zeitgenössischen Jazz Europas präsentieren. Der europäische Jazz stand lange im Schatten seines amerikanischen Vaters, ist aber längst den Kinderschuhen entwachsen und überzeugt mit eigener Identität, Expression und Vielfalt. Und so vielfältig die Kulturen Europas sind, so vielfältig ist auch die Musik, der Jazz dieser Länder. "European Jazz made in: ..." macht sich den Jazz der 4 Himmelsrichtungen Europas, und alles was dazwischen liegt, zum Thema. Wir, der Jazzclub Unterfahrt und das Instituto Cervantes, freuen uns sehr, einen Auszug des vielfältigen Jazz aus Spanien präsentieren zu können. "European Jazz made in: Spain, so heißt es vom 29.April bis zum 1.Mai 2004 im Jazzclub Unterfahrt. Weitere Informationen

Do. 29.04. 21 Uhr European Jazz made in: Spain

Gorka Benítez Quartett

Gorka Benítez (ts, fl), Albert Bover (p), David Xirgu (perc), Nic Thys (b).

Gorka Benítez ist einer der grössten Saxophonisten Spaniens, der seine unterschiedlichen kulturellen Facetten meisterhaft in Musik umsetzt: das energische Tenorsaxophon und die elektrisierende Bühnenpräsenz verraten seine baskischen Wurzeln, im Einfluß des Bebop und Modern Jazz in seinen Kompositionen ist die Wahlheimat Barcelona zu erkennen, die er mit Latin Jazz, Tango und Flamenco bereichert. Weitere Informationen

Fr. 30.04. 21 Uhr European Jazz made in: Spain

Diego Amador: Piano Jondo

Diego Amador (p, git, voice), Luis Amador (perc)

Diego Amador ist der neue Magier des Flamenco-Pianos. Wie seine berühmten Brüder Raimundo und Rafael Amador der Kultgruppen Veneno und Pata Negra, ist auch er ein musikalisches Multitalent und Autodidakt. Dem Klavier entlockt er auf erstaunliche Weise die ursprünglichsten Flamencotöne, die an den Klang der Flamenco-Gitarre erinnern. Weitere Informationen

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