Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

März 2005

Programm April 2005

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Fr. 01.04. 21 Uhr highlight

Joey Baron 'Killer Joey'

Joey Baron (dr), Brad Shepik (git), Steven Cardenas (git), Tony Scherr (b).

Was haben John Zorn und Cybill Shepherd gemeinsam? Wie steht es mit Tony Bennett und Jay Mc Shann? Wodurch sind die Los Angeles Philharmonic und Allen Ginsberg verbunden? Wodurch Lani Kazan und Laurie Anderson? Steve Allen und Bill Frisell? Was ist mit Big Joe Turner und Al Jarreau? Merv Griffin und David Sanborn? Chet Baker und Joe Williams? Dizzy Gillespie und Tim Berne? Verblüffend aber wahr: sie alle spielten mit Joey Baron, auch bekannt als der „verrückte Glatzkopf am Schlagzeug“. Und nun nach langer Lehrzeit und tausenden von Auftritten und nach weit über 100 CD-Aufnahmen - von Jim Hall über Herb Robertson und Carmen McRae - hat Baron wieder einmal eine eigene Band, das Quartet „Killer Joey“, zusammengestellt. Und wieder sind alte Freunde aus der New Yorker Szene dabei. Diesmal zwei Gitarristen, Brad Shepik und Steve Cardenas und der E-Bassist Tony Scherr. Dass Joey Baron ein grossartiger Drummer ist, braucht nicht näher ausgeführt zu werden, doch seine Qualitäten als Bandleader und als Komponist halten denen des Schlagzeugers zumindest die Waage. Seine Band „Killer Joey“ führt Barons ausserordentlich rhythmisch betonte Kompositionen auf, wobei der typische Jazzswing aber auch Rhythm and Blues und Funk Grooves, „Ton-Gedichte“ und innovative Improvisation mit ausserordentlicher Sensibilität und Erfindungsreichtum gespielt werden. Weitere Informationen

Sa. 02.04. 21 Uhr

Dejan Terzic UNDERGROUND

Chris Speed (reeds), Frank Möbus (git), Mark Helias (b), Dejan Terzic (dr).

Der Nürnberger Schlagzeuger und bayerische Kulturförderpreisträger 2004, Dejan Terzic, präsentiert sich mit seinem neuen Projekt "Underground" und stellt seine aktuelle CD vor. Zentraler Ausgangspunkt der Interpretationen sind die folkloristischen musikalischen Erscheinungsformen des Balkan. Die verschiedenen kulturellen Einflüsse haben die traditionelle Folklore nachhaltig geprägt. Musikalisch wurden sie mittels einer Brass Band dargeboten. Der Sound einer traditionellen Brass Band wurde ertsmals durch Emir Kusturica's Film "Underground" einer größeren Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Name des Films stand Pate für die Realisierung dieses Projekts. Dejan Terzic, im ehemaligen Jugoslawien geboren, griff traditionelle Volkslieder auf und sucht die bewußte Auseinandersetzung zwischen traditioneller Folklore und improvisierter Musik. Als Schlagzeuger arbeitete er mittlerweile mit vielen internationalen Größen des Jazz, z.B. Lee Konitz, Attila Zoller, Bob Berg, George Garzone. In Europa ist er als festes Mitglied bei Franco Ambrosetti und Antonio Farao etabliert. Mit Chris Speed steht ihm vielleicht einer der wichtigsten amerikanischen Saxofonisten zur Seite.Durch seine Arbeit mit Dave Douglas, Tim Berne’s Bloodcount, Uri Caine und Jim Black, hat er sich den Ruf eines ausserordentlichen Saxofonisten erspielt. Mark Helias kann man ohne Zweifel als einen der besten Jazzbassisten der Musikwelt betrachten. Er arbeitete fast zwei Jahrzehnte mit Schlagzeugerlegende Ed Blackwell zusammen. Darüberhinaus arbeitete er mit Dewey Redman, Don Cherry, auch bekannt durch seine Mitwirkung bei BassDrumBone mit Ray Anderson und Gerry Hemmingway. Frank Möbus, ebenfalls Nürnberger Kulturförderpreisträger, hat in letzter Zeit durch sein Trio “Der Rote Bereich” für sehr viel Aufsehen gesorgt. Er spielte mit Kenny Wheeler, Ray Anderson, Jim Black, u.v.a. und gilt als einer der interessantesten Gitarristen in der europäischen Jazzwelt. Weitere Informationen

So. 03.04. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Zenker (ts)

Für den Münchner Tenorsaxophonisten Stefan Zenker stehen Sound, Drive und Groove an erster Stelle. Geschickt verknüpft er Bebop mit Soul, Jazz und Funk. Also, Horn & Stromgitarre packen und einsteigen! Weitere Informationen

Mo. 04.04. 21 Uhr BR-Mitschnitt - Happy Birthday, Leszek!

LESZEK ZADLO ALL-STAR ENSEMBLE - Birthday Concert

Leszek Zadlo (sax), Johannes Faber (tp), Jan Jarczyk (p), Rainer Glas (b), Michael Küttner (dr) und Gäste.

Nur sehr wenige der in München beheimateten Jazzmusiker sind soweit herum gekommen und haben so viele Beiträge zum europäischen Jazz der vergangenen 40 Jahre geleistet wie der Exil-Pole und Wahlmünchner Leszek Zadlo, der seit vielen Jahren als Professor für Jazzsaxophon an der Musikhochschule in Würzburg und am Münchner Konservatorium unterrichtet. Auf über 80 LP und CD Produktionen aus den vergangenen Jahrzehnten ist sein Beitrag zur europäischen Jazzgeschichte als intensiver und kreativer Improvisator, Bandleader und Komponist dokumentiert. Mit unzähligen Musikern der internationalen Szene stand er seit den 60er Jahren auf der Bühne, unter ihnen so klangvolle Namen wie Joachim Kühn, Friedrich Gulda, Rashied Ali, Udo Lindenberg, Joe Haider, Joe Nay, Dexter Gordon und Elvin Jones - um nur einige wenige zu nennen. Unverkennbar ist sein intensiver Ton am Tenor- und Sopransaxophon und seine ganz eigene Mischung aus amerikanischem Jazz und slawischer Seele. Heute feiert er seinen 60. Geburtstag und tut dies mit einem Konzert in All-Star-Besetzung im Münchner Jazzclub Unterfahrt, das vom Bayerischen Rundfunk mitgeschnitten wird. Mit ihm kommen der Trompeter Johannes Faber aus München, der in Kanada lebende Pianist Jan Jarczyk, der Erlanger Bassist Rainer Glas und der Kölner Schlagzeuger Michael Küttner. Sicher werden auch noch einige Überraschungsgäste zu hören sein. Happy Birthday Leszek! Weitere Informationen

Di. 05.04. 21 Uhr highlight

Jason Moran & The Bandwagon

Jason Moran (p), Tarus Mateen (b), Nasheet Waits (dr), Marvin Sewell (git).

Manche sehen in Jason Moran die Zukunft des Jazz. Jason Moran hat einen individuellen Kurs zwischen Neo-Traditionalismus und Zeitgeist entwickelt. Seine Vorgänger am Piano hat er gewissenhaft studiert - von Art Tatum bis Thelonious Monk und McCoy Tyner - doch ist die Jazztradition für ihn nicht denkbar ohne revolutionäre Musiker wie Muhal Richard Abrams, Jaki Byard oder Andrew Hill, die er zu seinen Lehrern wählte. Heute beherrscht er alle Stile vom Stride Piano bis zum Free Jazz. Mit seinem Trio "The Bandwagon" (heute im Quartet!) stellt er seit einigen Jahren eigene Kompositionen überzeugend und selbstverständlich neben Ellington, Brahms oder die Musik seiner Generation, den Hiphop. Weitere Informationen

Mi. 06.04. 21 Uhr

'AGUAVIVA' feat. Carolyn Breuer

Martin Scales (git), Patrick Scales (b), Alex Sanguinetti (dr), Carolyn Breuer (sax).

Eine neue Band hat sich formiert. Der aus Südamerika stammende und seit 1999 in München lebende Schlagzeuger Alex Sanguinetti präsentiert eine frische Mischung aus 'Straight Ahead', Fusion und eigenem Material. Die drei Jazzmusiker können auf einen reichen Erfahrungsschatz aus gemeinsamen Auftritten mit vielen internationalen Jazzgrößen (Pee Wee Elllis, Klaus Doldinger´s Passport, Clark Terry, Kenny Wheeler, Joe Lovano, Danilo Pérez, Rick Margitza) zurückblicken und überzeugen immer wieder durch ihr Niveau und ihreansteckende Spielfreude. Heute mit dabei: Carolyn Breuer am Saxophon. Weitere Informationen

Do. 07.04. 21 Uhr

Jo Junghanß Trio plus Wanja Slavin

Jo Junghanß (p), Sava Medan (b), Bastian Jütte (dr), Wanja Slavin (as)

Das Trio um den Pianisten Jo Junghanß mit Sava Medan (Bass) und Bastian Jütte (Drums) ist eine lebendige und virtuose Besetzung voller Expressivität und Leidenschaft. Die Arrangements - zumeist Eigenkompositionen - leben von kraftvollen Klängen und explosiver Spannung und schaffen viel Raum für Interaktion. Jo Junghanß – kürzlich Preisträger des Internationalen Jazztreffen „Generations 04“ in der Schweiz - schöpfte bei seinem letzten New York Aufenthalt musikalische Inspiration. Ergänzt wird das Trio an diesem Abend vom Ausnahmesaxophonisten Wanja Slavin. Wanja Slavin gilt mit seinem unverwechselbaren Ton und seinen ekstatischen Improvisationen als eines der hoffnungsvollsten jungen Talente im deutschsprachigen Raum. Weitere Informationen

Fr. 08.04. 21 Uhr

Thorsten Klentze Quartet

Thorsten Klentze (git), Jost Hecker (cello), Roger Jannotta (ts, ss, bcl, fl), Sascha Gotowtschikow (perc)..

Der seit 1982 in München lebende Gitarrist und Komponist Thorsten Klentze, bekannt durch seine Gruppe „Fisherman`s Break“ und seine Zusammenarbeit mit Charlie Mariano und David Friedman, stellt nun vier herausragende Jazzmusiker aus drei Generationen in einem ganz persönlichen kammermusikalischen Projekt vor. Der Multiinstrumentalist und Komponist Roger Jannotta aus Albuquerque, USA ist im Jazz und in der klassischen Musik gleichermaßen zuhause. Durch seine Zusammenarbeit mit Tom van der Geld und Carla Bley, sowie seine Kompositionen für die Münchner Kammerspiele („Faust“, „König Lear“ und „Der Sturm“) wurde er bekannt. Jost H.Hecker aus München ist Cellist und Mitbegründer des „Modern String Quartet“, das seine über zwanzigjährige Zusammenarbeit in Funk und Fernsehen, sowie in 7 CD-Produktionen dokumentierte. Auf Tourneen mit Mercedes Sosa und Konstantin Wecker präsentierte er sich einem internationalen Publikum. Sascha Gotowtschikow aus München lebte und arbeitete zeitweilig in New York, USA. Dort spielte er mit Jaco Pastorius, Max Roach und Warren Smith. Hier in Europa ist er u.a. mit Klaus Doldinger oder Barbara Dennerlein zu hören, sowie als Percussionist am Münchner Residenztheater aktiv. Weitere Informationen

Sa. 09.04. 21 Uhr CD-Präsentation

Paulo Cardoso Quartet

Tizian Jost (p), Karsten Holzapfel (cello), Paulo Cardoso (b), Bill Elgart (dr).

"Durch sein grossartiges Gehör und Einfühlungsvermögen, sein ideenreiches virtuoses Bassspiel zählt Paulo Cardoso zu den bedeutendesten Bassisten der Gegenwart." We´ve gotta take care of the tradition! Dieser Satz hat sich Paulo in seiner Zusammenarbeit mit vielen großartigen Musikern tief eingeprägt(z.B. mit Art Farmer, Mal Waldron, Jim Pepper, Etta Cameron, Al Porcino, Marty Cook, Archie Shepp, Joe Chambers, Leszek Zadlo, Jay Clayton, Ursula Duzdiak, Fritz Pauer, Vincent Herring u.v.a.). Mit seinem Quartett spielt er Musik aus der Tradition kommend, die sich nicht durch gängige "Projekt-Zwänge" einschränken lässt. Mit Bill Elgart, Tizian Jost und Karsten Hochapfel am seiner Seite hat er ein Team, das technisches, interpretatorisches und künstlerisches Wissen zu einer Einheit verschmelzen lässt. Weitere Informationen

So. 10.04. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Zenker (b)

siehe 3.4. Weitere Informationen

Mo. 11.04. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Aus dem reichhaltigen Repertoire werden Kompositionen und Arrangements der Bandmitglieder zu Gehör gebracht sowie Charts aus der großen Big Band Literatur. Engagierte Musiker um Harald Rüschenbaum, dem begeisternden Bandleader am Schlagzeug, versprechen einen abwechslungsreichen und spannenden Abend. Weitere Informationen

Di. 12.04. 21 Uhr highlight - CD Präsentation

Schwaller-Eckinger-Cobb...play the Billie Holiday Songbook

Roman Schwaller (ts), Isla Eckinger (b), Jimmy Cobb (dr)

Roman Schwaller präsentiert sein neues Triokonzept ohne Klavier: ein Trio der Weltklasse! Und er präsentiert die im Oktober 2004 in diesem Trio in der Unterfahrt live aufgenommene Produktion! Ein Jazztrio ohne Harmonieinstrument ist für jeden Bläser eine besondere Herausforderung, kann aber auch eine grosse Befreiung bedeuten. Damit sich dies hier in besonderem Maße verwirklichen lässt, hat sich Schwaller das Songbook von Billie Holiday vorgenommen. Alle Stücke wurden speziell arrangiert, bearbeitet und präsentieren sich nun in einem kompletten Programm. Seine kongenialen Partner in dieser wirklich spartanischen und einzigartigen Besetzung sind der bedeutendste Schweizer Bassist Isla Eckinger und die Jazzlegende Jimmy Cobb am Schlagzeug (Miles Davis Quintet und Sextet 1958-63). Mit wem diese beiden Giganten des modernen Jazz nicht gespielt haben, wäre hier zu erwähnen – trotzdem zwei Querverweise? So schrieb Isla Eckinger vor über 30 Jahren die Arrangements für ein Billie Holiday Programm mit Miriam Klein, Dexter Gordon und Roy Eldridge, und Jimmy Cobb spielte bereits in den frühen fünfziger Jahren vor seiner Zeit mit Miles Davis mit der grossen Sängerin! Alle drei Protagonisten kennen sich seit Jahren und man darf sich wohl nicht zuletzt auch deshalb zurecht auf einen bedeutenden Jazzabend freuen! Weitere Informationen

Mi. 13.04. 21 Uhr ACT Night 'Melancholia'

Heinz Sauer - Michael Wollny Duo

Heinz Sauer (sax), Michael Wollny (p).

Es ist eine Begegnung ganz besonderer Art, ein Sprung über die Generationen hinweg: Melancholia dokumentiert das kreative Zusammentreffen eines der wichtigsten Vertreter des Nachkriegs-Jazz mit einem der großen Talente des jungen Jazz in Deutschland: Heinz Sauer und Michael Wollny. Heinz Sauer – Saxofonlegende und Urgestein des deutschen Jazz - wurde 1932 in Merseburg geboren. Die absolute Individualität und künstlerische Intensität seines Saxofonspiels und seiner Kompositionen haben Sauer einen konsequent eigenständigen Weg gehen lassen. 1991 wurde er dafür mit dem Jazzpreis der Hessischen Landesregierung, 1999 mit dem Albert-Mangelsdorff-Preis ausgezeichnet. Michael Wollny wurde 1978 in Schweinfurt geboren und begann mit 16 Jahren ein Jazz-Piano-Studium an der Hochschule für Musik Würzburg, das er 2004 mit einem Meisterklassen-Diplom abschloss. Wollny wurde mit mehreren Preisen und Stipendien ausgezeichnet, darunter zuletzt dem Kulturpreis der Stadt Schweinfurt 2003. Seit 2001 arbeitet Wollny eng mit Heinz Sauer in dessen verschiedenen Formationen zusammen. Weitere Informationen

Do. 14.04. 21 Uhr pirouet presents

Christian Weidner Trio

Christian Weidner (as), Antonio Palesano (p), Daniel Schröteler (dr).

Die Musiker, jahrelang aktiv in Deutschlands Jazzszene (im Deutsch-Französischen-Jazzensemble mit Albert Mangelsdorff, im Berlin Workshop Orchestra, im Quartett mit Simon Stockhausen, in der Band RAS/Jazzanova) vereinen in ihrem Spiel Musik ihrer Herkunft (Folklore, Gesänge) und die Einflüsse „jazziger“ Tonsprache mit dem forschenden Geist der Avantgarde: Lieder, Jazz und zeitgenössische Neue Musik – ein Lied wird verwandelt, seine Form, sein Puls, sein Gestus. Die Musiker spielen mit Freude an spontaner Improvisation und der Lust immer neue Ebenen zu öffnen und zu verändern. So komponieren sie vielfarbige und homogene Klangräume und bilden ein Triokollektiv mit eigenem Puls und subtilen Wegen der musikalischen Variation. Im Juni 2004 ist die erste CD "CHORAL" des Trios erschienen, produziert vom Label Pirouet. Das Trio widmet sich in diesem aktuellen Projekt Musikformen, die aus einem rituellen Kontext stammen -Choral, Rezitativ, Gebet - und interpretiert in eigener Komponier- und Spielweise die verschiedenen musikalischen Gesten dieser "Ritualstücke". Weitere Informationen

Fr. 15.04. 21 Uhr

Carola Grey 'Noisy Mama'

Carola Grey (dr), Torsten de Winkel (git), Paul Tietze (b), Christian Lohr (keys).

Die Band gehörte Ende der 90ger zu den erfolgreichsten Jazzrockformationen Europas. Sie spielten auf den grossen Festivals und räumten für die gelungene Mischung von melodischem Jazzrock in der Tradition eines Billy Cobham mit damals absolut neuen und ungewöhnlichen elektronischen Clubelemeten diverse Preise ab, u.a. den Jazzpreis Burghausen und den bayrischen Kulturförderpreis. Jetzt sind sie endlich zurück. Tighter, hipper und energiegeladener als je zuvor. Wer auf knackige Grooves, gute Tunes, virtuose Soli und abgefahrene Sounds steht sollte sich es auf keinen Fall entgehen lassen diese Band live zu sehen ! Die Bandleaderin und Songlieferantin Carola Grey lebte 6 Jahre in New York wo sie mit vielen Jazzgrössen wie Mike Stern, Craig Handy, Ravi Coltrane zusammenarbeitete. Sie produzierte mehrere CDs unter eigenem Namen die es sogar bis in die Top Ten der U.S. Gavin Jazzcharts schafften. Sie tourte bereits mehrmals um den Globus. z.B auf dem Jakarta Jazzfestival, Thailand Jazzfestival, Madras Musicfestival, London Jazzfestival, Burghausen Jazzfestival, Music China, New York’s Blue Note and Birdland. Und heute Abend spielt sich endlich mal wieder ein Heimspiel! Weitere Informationen

Sa. 16.04. 21 Uhr stargastspiel

Tom Harrell Quintet

Tom Harrell (tp), Jimmy Greene (sax), Danny Grissett (p), Ugonna Okegwo (b), Neal Smith (dr).

Der Trompeter und Flügelhornist Tom Harrell ist mit neunundfünfzig Jahren eine lebende Legende. Mit den Großen des Westküsten-Jazz hat er in seiner Jugend noch gespielt, ebenfalls mit schwarzen Boppern wie Horace Silver. Sein Trompetenspiel ist stark Clifford Brown verpflichtet, auf dem Flügelhorn dagegen erinnert er sehr an Miles. Tom Harrell zählt zu den kreativsten und kompromisslosesten Jazz -Instrumentalisten und Komponisten der Gegenwart. Vom 'Downbeat' Jazzmagazin wurde er in Folge über Jahre hinweg zum 'Trompeter des Jahres' gewählt. Die Auftritte von Tom Harrell sind ein ganz besonders Erlebnis: tiefgründig, melancholisch, faszinierend. Mit seinem aktuellen Quintet ist Tom Harrell derzeit auf Europa Tournee und wir schätzen uns sehr glücklich, dass er auch bei uns Halt macht! Weitere Informationen

So. 17.04. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Zenker (ts)

siehe 3.4. Weitere Informationen

Mo. 18.04. 21 Uhr

Kein Konzert!

19 Uhr im Club: Mitgliederversammlung Förderkreis Jazz und Malerei München e.V.. Weitere Informationen

Di. 19.04. 21 Uhr scandinavian vocal -Denmark-

Susi Hyldgaard 'BLUSH'

Susi Hyldgaard (voc , p, keys, vibrafon, accordeon), Bjarke Falgren (violine, viola), Jannik Jensen (e-bass), Anders Pedersen (dr)

Susi Hyldgaard schlüpft in verschiedene Rollen, denen sie nicht nur mit ihrem vokalen Timbre, sondern auch am Flügel, auf dem Akkordeon und am Sampler Leben verleiht. Eine selbstbewusste Geschichtenerzählerin, die zur Hauptdarstellerin ihrer eigenen gesungenen Miniatur-Theaterstücke wird. Hyldgaards Kompositionen tanzen geschickt zwischen Jazz, Pop, Housebeats und Singer-Songwriter-Idiomen - wild und zart, atemlos und ruhig. Weitere Informationen

Mi. 20.04. 21 Uhr BR-Mitschnitt

Jonas Schoen Quartet

Jonas Schoen (sax, bcl), Bugge Braune (p), Pepe Berns (b), Heinz Lichius (dr).

Jonas Schoen gründete sein klassisch besetztes Quartett zu Beginn des Jahres 1999. Sowohl mit seinen früheren Bands (dem "Jonas Schoen Sextett" und der Band "mixed up") als auch mit Kompositionen für die NDR-Bigband, ein klassisches Saxophonquartett und in seinen Filmmusiken hat Schoen sich als hervorragender Komponist erwiesen, der seine ganz persönliche Stimme hat ohne sich dabei eingrenzen zu lassen. In seinem Quartett tritt Jonas Schoen verstärkt auch als hervorragender Saxophonist und Solist in den Vordergrund. Die Band bekennt sich zu den Wurzeln des Modern Mainstream und spielt dennoch Schoens eigene, sehr aufgeschlossene Musik. Das klangliche Spektrum der Band wird dabei durch den reizvollen Sound von Schoens Bassklarinette ergänzt. Weitere Informationen

Do. 21.04. 21 Uhr The Norway of Jazz

Christian Wallumrod Ensemble

Christian Wallumrod (p), Nils Okland (violine, Hardanger fiddle), Arve Henriksen (tp), Per Oddvar Johansen (dr).

"Nach ein paar Takten schon hat der norwegische Pianist Christian Wallumrød seine musikalische Welt offenbart. Sie lässt sich keinem klassischen Genrebegriff zuordnen, ist von leuchtender Transparenz und deutet den flow des Jazz weniger als rhythmischen Moment denn als In-Bewegung-Sein, als ein kaleidoskopartiges Spiel mit Licht und Farbe. Der Klang wird zum zentralen Ereignis, und zwar weniger dessen glänzende Außen- als vielmehr die brüchige, schillernde, unerhörte Innenseite. Wie mit einer Sonde erkundet Wallumrød das, was Rilke den Welt-Innenraum nannte. Das Ohr muss mit auf diese Reise, es muss ganz dicht heranfahren, um die minimalen Verschiebungen, das feine Oszillieren des Klangs nicht zu verpassen. Es muss hören, wie Arve Henriksen seine Trompete in eine von fern herbei wehende Flöte verwandelt, wie Per Oddvar Johansen seinem Schlagzeug schier unendliche Klangfarbe ab ringt, wie Nils Økland seinen von der Folkmusik inspirierten Geigenton mit dem der anderen mischt, wie er mit der Trompete schleppende, fahl leuchtende Unisono-Linien formt, unter denen das Schlagzeug nervös raschelt." Tim Gorbauch, Frankfurter Rundschau. ECM CD-Präsentation 'A Year From Easter'. Weitere Informationen

Fr. 22.04. 21 Uhr highlight

Elliott Sharp 'Terraplane'

Eric Mingus (voc), Elliott Sharp (git, steel git, ts), Alex Harding (bs), Curtis Fowlkes (tb), David Hofstra (b, tuba), Lance Carter (dr).

In seiner kontinuierlichen Erforschung der Grenzen von Komposition und Improvisation hat der New Yorker Musiker Elliott Sharp verschiedene Arbeitsmodelle entwickelt, die z.T. auf mathematischen Prinzipien beruhen und zyklisch in seinem Werk wieder kehren. Mit der sechsköpfigen Formation Terraplane hat sich Sharp eine Art expanded futuristic blues erspielt, ausgehend vom raw eclectic blues der 50er und 60er-Jahre. Einerseits sind die Stücke unzweifelhaft deep blues tunes, andererseits integrieren sie Ansätze, die bislang noch nicht mit dem Blues zusammen gedacht worden sind. Der Gitarrist Elliott Sharp gehört zu den markantesten Persönlichkeiten der New Yorker Downtown-Szene. Seit den achtziger Jahren prägt er neben MusikerInnen wie John Zorn, Arto Lindsay, Bill Frisell, Zeena Parkins, Marc Ribot oder Christian Marclay die Innovation im Grenzbereich zwischen Improvisation, Komposition, elektronischer Musik, zwischen Jazz, Blues und Rock. Weitere Informationen

Sa. 23.04. 21 Uhr scandinavian vocal -Sweden-

Viktoria Tolstoy 'My Swedish Heart'

Viktoria Tolstoy (vocals), Jacob Karlzon (piano), Ulf Wakenius (guitar), Hans Andersson (bass), Peter Danemo (drums).

Neben den vielen Komponisten und Instrumentalisten gab es in Schweden auch immer eine erstaunliche Anzahl sehr guter Jazz-Sängerinnen. Allen voran Monika Zetterlund, die schon 1958 als „Swedish Sensation“ in den USA gefeiert worden ist. Ihr Album „Waltz For Debby“ mit dem Bill Evans Trio gehört zu den besten Vocal Jazz Alben aller Zeiten. Andere schwedische Jazzsängerinnen wie Alice Babs, Bibi Jones oder Anita Lindblom machten in den 60er Jahren in Deutschland Karriere als Schlagersängerinnen. Und nun gibt es einen neuen Star aus Schweden: Viktoria Tolstoy! Heute Abend präsentiert sie ihr neues Album "My Swedisch Heart" erschienen bei ACT. Weitere Informationen

So. 24.04. 21 Uhr -scandinavian vocal - Sweden -

Viktoria Tolstoy 'My Swedish Heart'

Viktoria Tolstoy (vocals), Jacob Karlzon (piano), Ulf Wake nius (guitar), Hans Andersson (bass), Peter Danemo (drums).

siehe 23.4. Weitere Informationen

Mo. 25.04. 21 Uhr Big Band Night

Scat Max and the Uptown Jazz Orchestra

Max Neissendorfer (voc, p), Rich Laughlin (musical director), Franz Weyerer (tp), Albrecht Huber (tp), Nemahja Jovanovic (tp),Roberto Mandruzzato (tb), Auwi Geyer (tb), Dirk Janoske (tb), Klaus Koch (ts), Uli Wangenheim (ts), Christoph Hörmann (as), Stefan Zenker (bs), Bernd Hess (git), Ernst Techl (b), Peter Gall (dr).

Was entsteht, wenn man geniale Solisten mit einem der bekanntesten Sänger und Pianisten der europäischen Musikszene auf einer Bühne vereint? Eine Bigband von Weltformat, die den Vergleich mit großen amerikanischen Ensembles, wie sie Duke Ellington, Count Basie und Nelson Riddle in den großen Zeiten des Swing um sich versammelten, nicht zu scheuen braucht. Und das Beste daran: man muss nicht über den großen Teich segeln, um dem Ereignis lauschen zu können. Der Gründer dieses Ensembles, SCATMAX Neissendorfer, inspiriert von der Zusammenarbeit mit vielen Größen des Jazz, beschloss, seinen eigenen Stil zu entwickeln, der alleine durch sein stimmliches Timbre und den schon fast akrobatisch zu bezeichnenden Scatgesang vorgegeben war. Die Presse schreibt: '... SCATMAX eine geniale Symbiose aus Frank Sinatra, Bobby McFerrin und Elton John ... oder eine musikalische Zeitreise von den goldenen 60ern des Jazz bis hin zum modernen Stil der 90er ...' Weitere Informationen

Di. 26.04. 21 Uhr 'The Norway of Jazz' scandinavian vocal - Norway-

Torun Eriksen 'Glittercard'

Torun Eriksen (voc), Froydis Grorud (sax), David Wallumrod (keys), Kjetil Dalland (b), Torstein Lofthus (dr).

Bugge Wesseltoft preist die junge Norwegerin als »eines der größten Gesangstalente, die er in den letzten Jahren in Norwegen« gehört habe. Das will was heißen. Wesseltoft produzierte denn auch gleich Torun Eriksens Debüt 'Glittercard'. Ihre musikalischen Wurzeln liegen eindeutig in der afro-amerikanischen Musik: jahrelange (seit ihrem 6. Lebensjahr) Erfahrungen in Gospelchören und in diversen Soul- und Funkbands prägten die heutige seelenvolle Performance der Singer-Songwriterin. Neben all den afro-amerikanischen Anklängen lässt sich jedoch die eigentliche Herkunft ihrer Lieder nicht leugnen: Norwegen. Weitere Informationen

Mi. 27.04. 21 Uhr

Die Jazzabteilung des Richard-Strauss-Konservatoriums präsentiert

Die Dozenten Paulo Cardoso und Peter O'Mara stellen ihre Studentenensemble des Richard-Strauss-Konservatoriums vor. Weitere Informationen

Do. 28.04. 21 Uhr intuition CD-Präsentation

Alony 'unravelling'

Efrat Alony (voc, comp), Mark Reinke (p, rhodes, keys, comp), Andreas Henze (b), Kay Lübke (dr).

"Alony ist das gemeinsame Projekt der in Haifa geborenen und in Berlin lebenden Sängerin Efrat Alony und des Pianisten und Arrangeurs Mark Reinke. Die beiden Individualisten lernten sich während ihres Studiums am Berklee College in Boston kennen und beschlossen schon damals, der Jazz-Polizei ein Schnippchen zu schlagen .... Ihre Melodien sind bewusst nicht immer eingängig, aber die schlichte Eindringlichkeit, mit der sie vorgetragen werden, machen es doch schwer, sich ihnen zu entziehen. Eine derart zurückhaltende Expressivität oder umgekehrt ein so ausdrucksstarkes Understatement findet man nur ganz sporadisch in der Musikgeschichte. Reinke und Alony lassen ihrem Hörer jeden erdenklichen Raum, um sich in ihren Songs mit seinen eigenen Assoziationen auszubreiten. Sie machen ein Angebot, die Kunst entsteht am Ende immer im Ohr des Hörers." Wolf Kampmann. Weitere Informationen

Fr. 29.04. 21 Uhr

Lukas Niggli BIG ZOOM

Claudio Puntin (cl, bcl), Nils Wogram (tb), Philipp Schaufelberger (git), Peter Herbert (b), Lucas Niggli (dr, perc, comp).

Mit seinem Trio ZOOM mit Nils Wogram (tb) und Philipp Schaufelberger (guit)) hat Niggli mittlerweile zahlreiche Konzerte und bei den wichtigsten Jazzfestivals Europas gespielt. Die erste CD dieses Trios mit dem Titel „Spawn Of Speed“ wurde von der internationalen Jazzpresse als Meisterwerk gefeiert. Im Jahr 2002 hat Niggli sein Trio um zwei ebenso eigenständige Solisten erweitert und ein Quintett formiert, das als eine der aufregendsten Bands im aktuellen europäischen Jazz gilt. ZOOM bleibt auch im Quintett Jazzcombo, Kammermusikensemble und Rockband in einem. Dementsprechend rast die Musik durch die Höhen und Abgründe der heutigen Musik, macht hier eine Verbeugung vor der Tradition, dort einen Sprung ins Ungewisse. Nigglis Kompositionen haben eine ganz eigene Machart, die den „Interpreten“ auf den Leib geschrieben sind, oder aber ihnen als Improvisatoren viele Freiheiten erlauben. Festgelegtes wird von unerwarteten Interventionen überrumpelt, dynamisiert, Formen aufgebrochen und auf Risiko gespielt. Es findet sich Heftigkeit neben Elegie, Dichte gepaart mit Ruhe, Wesentlichkeit entleert sich im Überschwang, Komplexität kombiniert sich mit intensivem Interplay .... Alle Musiker zeichnen sich durch eine äußerst breite Stilistik und eine große musikalische Neugierde aus. Weitere Informationen

Sa. 30.04. 21 Uhr

Thomas Faist Quintet

Thomas Faist (sax), Johannes Faber (tp), Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b), Rick Hollander (dr).

Der Saxophonist Thomas Faist ist seit vielen Jahren auf der europäischen Jazzszene präsent. In seinem Quintett spielt er ausschließlich Eigenkompositionen, die er speziell für diese Besetzung arrangiert hat. Er spielte auf mehreren internationalen Festivals - z.B. Paris, Zürich, Lugano, Aspen, Jakarta, war in Süd-Amerika auf Tour und arbeitete als Sideman und Big-Band-Musiker mit einigen Berühmtheiten des Jazz zusammen. Marty Cook schreibt in seinen linernotes zu Faist´s zweiter CD "Gentle": "Thomas takes a detour or rather a vacation from the mainstream of modern jazz. This is music that tastes and smells of the warm, spicy, gentle breezes of the Caribbean and South America, with a dash of South Afrika mixed in" Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b) und Rick Hollander (dr), drei Spitzenmusiker der europäischen Jazzszene, stellen die Rhythmusgruppe. Der Trompeter Joe Faber, auch als musikalischer Mitgestalter, Organisator und Moderator der Reihe "Jazz am Gärtnerplatz" bekannt, bildet mit Faist zusammen die Frontline. Weitere Informationen

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