Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

März 2006 | Mai 2006

Programm April 2006

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Sa. 01.04. 21 Uhr highlight

Sabine Kühlich & Crisp feat . Sheila Jordan

Sabine Kühlich (voc), Tine Schneider (p), Stefan Werni (b), Bill Elgart (dr), plus Sheila Jordan (voc)

Sabine Kühlich & CRISP! Jazzsongs pur - ganz neu und vertraut. Sie entspringen der Feder einer Rastlosen: Sabine Kühlich in Amsterdam, New York und Köln. Die Sängerin komponierte und textete im Frühjahr 2004 und 2005 in Manhattan. Bossa oder Modal, Bebop oder Ballade: der Geist schwarzer Legenden swingt mit. CRISP! ist Eins und sprüht vor Individualität. Tine Schneider ist 'time' und fließt über die Tasten: delikat und wild. Bill Elgart ködert den Groove. Umgarnt ihn gewitzt. Rudi Engel statuiert den Beat und Virtuosität gipfelt in heller Freude. Sheila Jordan fliegt aus Downtown New York zum gemeinsamen Musizieren ein. Die 76jährige Scat-Legende hat Freundschaft geschlossen: nicht nur mit Sabine Kühlichs Kompositionen: "This is wonderful and unique; and a great band too!". Das Publikum hört traditionell-innovativen Jazz, es spürt pure Lebenslust. Sabine Kühlich erstrahlt ganz in ihrer Musik. "Fly away" heißt die CD mit frischen Melodien, komplex und überraschend easy. Ein Europa-Jazz-Püppchen nach neuestem amerikanischen Vorbild? Nein, in dieser Frau wohnen eine tiefe, volle Stimme und die freie Seele des Jazz. Weitere Informationen

So. 02.04. 19:30 Uhr Ausstellungseröffnung

Jubiläum: 50. Ausstellung im Jazzclub: Oskar Henn

'Klangfarben-Farbklänge' Jazzfotografie April - Juni 2006

Ausstellungseröffnung mit launigen Gedanken des Münchner Turmschreibers Helmut Eckl und einer Tanzperformance des tunesischen Choreographen Dali Touiti. Oskar Henn zeigt im Club und in den Leuchtkästen im Eingangsbereich aktuelle Farbaufnahmen international bekannter Jazzgrößen und Bands. Wie schon bei seiner letzten Ausstellung im November 2004 mit dem Fokus 'Münchner Jazzszene' ist für Oskar Henn auch diesmal die digitale Aufnahme das beste fotografische Werkzeug. Die Nachbearbeitung am PC ermöglicht motivgerechte Optimierung des Bildes - ganz in der Tradition großer Schwarz-Weiß-Jazzfotografen - nur mit besseren Mitteln. Neben Aufnahmen aus den Münchner Jazzclubs stammt Oskar Henn´s 'Fotobeute' vom Besuch deutscher Jazzfestivals in Salzau, Berlin, Burghausen und Moers. Weitere Informationen

So. 02.04. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Schmid (p)

Jam Session unter der Leitung des Pianisten Stefan Schmid. Ob Blues, Boogie-Woogie oder Jazz, Stride Piano oder Ragtime, der Münchner Pianist Stefan Schmid ist mit allen Wassern gewaschen und freut sich auf bunte Jam Sessions im April! Weitere Informationen

Mo. 03.04. 21 Uhr Big Band Night

HRJO Benefiz Konzert für New Orleans

Musiker helfen Musikern! Der heutige Abend steht ganz im Zeichen des Projektes 'Jazz hilft - New Orleans', das sich zum Ziel gemacht hat, der von Naturkatastrophen gezeichneten 'Wiege des Jazz' und ihren Musikern zu helfen. Der Jazzclub Unterfahrt und das Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra unterstützen mit einer 'Tribute to Duke Ellington' die Initiatoren des Spendenaufrufs: das Bayerische Jazzinstitut und die Landesarbeitsgemeinschaft Jazz in Bayern e.V. mit dem Erlös des heutigen Abends. Besuchen Sie auch die neue Website www.jazz-hilft.de Weitere Informationen

Di. 04.04. 21 Uhr

Die Jazzabteilung des Richard-Strauss-Konservatoriums präsentiert

In der Fortsetzung der erfolgreichen Reihe der Jazzabteilung des Richard-Strauss-Konservatoriums präsentiert Thomas Zoller wieder zwei interessante Gruppierungen: 1. das Alexander Jung Quartett mit Tobias Meinhart (sax), Alexander Jung (git), Heiko Jung (bass) und Nevyan Lenkov (dr). Das von modernem Groove Jazz geprägte Programm wechselt zwischen Eigenkompositionen des Bandleaders und des in Basel studierenden Saxophonisten Tobias Meinhart mit Originalen des amerikanischen Jazzgitarristen Jim Hall. 2. Ein Jazzensemble unter der Ltg. von Tizian Jost mit Florian Brandl (tp), Ferdinand Settele (ts, fl), Andrea Hermenau (p, voc), Bernd Huber (git), Peter Cudek (b), Nevyan Lenkov (dr) und Manfred Mildenberger (perc). Das Ensemble präsentiert Perlen der brasilianischen Musik-Kultur und huldigt dabei insbesondere dem Meister des brasilianischen Songwritings "Antonio Carlos Jobim de Almeida" (aka Tom Jobim). Weitere Informationen

Mi. 05.04. 21 Uhr

European Jazz made in: France

Europa spielt sich frei. Der Jazz in Europa ist geografisch jeweils mit den eigenen Traditionen des Landes verbunden. Die Volksmusik der jeweiligen Nation, europäische Klassik und Neue E-Musik mischen sich mit afroamerikanischer Jazzästhetik, lassen diese jedoch hinter sich und brechen auf zu neuen Formen und Klängen. Europa ist reich. Unerschöpflich die Kulturgeschichte, das kulturelle Erbe. Von Nord nach Süd, von Ost nach West, Landschaft, Mentalität, Sprache, Essen, alles wechselt, manchmal sind es nur wenige Kilometer - und alles ist anders. Die kulturellen Unterschiede innerhalb eines Landes selbst sind immens. Die Franzosen beherrschten schon immer die "Hohe Kunst" und vor allem auch die Kunst der "gehobenen Unterhaltung". "European Jazz made in: France" schenkt einen Einblick in die aktuelle Jazzszene Frankreichs und macht hörbar, dass Kunst und Unterhaltung wunderbar zusammen passen. Mit freundlicher Unterstützung des "Bureau Export De La Musique Française" und des "Institut Français Munich" ist es gelungen, ein stilistisch vielfältiges und künstlerisch hochwertiges Programm zu erstellen. Wir bedanken uns für diese Unterstützung und begrüßen vom 5.-8. April 2006 1 Musikerin und 24 Musiker aus unserem schönen Nachbarland im Westen. Weitere Informationen

Mi. 05.04. 21 Uhr European Jazz made in: France

Wise 'Electrology'

Julien Birot (programming, guit, bass and artistic direction), Robin Notte ( p. keys), Guillaume Poncelet (tp, horns, keys), Jean-Claude Kebaïli (b), Rémi Voide (dr)

Eine organische Verbindung aus Jazz und zeitgemäßer Club-Elektronik: das zählt zu den spannendsten Versuchsfeldern des aktuellen Jazzgeschehens. Speziell in Frankreich gibt es eine Vielzahl kreativer Musikerinnen und Musiker, die an schlüssigen Kombinationen tüfteln. "Wise" gehören zu den aufregendsten Acts dieser Bewegung. Gegründet wurde das Trio im Jahr 2001. Gemeinsam ist den Akteuren die Lust an Grenzüberschreitungen, eine große stilistische Offenheit und eine ausgeprägte Neugier auf Sounds aller Couleur. Julien Birot (Gitarre, Programming), Robin Notte (Klavier, Keyboards) und Guillaume Poncelet (Trompete, Keyboards) haben für ihr Debütalbum "Electrology" eine faszinierende Mischung aus Jazzgefühl und clubgerechten Sounds und Grooves geschaffen. Streckenweise klingen "Wise" wie eine futuristische Lounge-Combo, ohne sich dabei in trivialer Beliebigkeit zu verlieren. Live wird das Kern-Terzett von einem Rhythmusgespann an Bass und Schlagzeug verstärkt. Weitere Informationen

Do. 06.04. 21 Uhr European Jazz made in: France

Jean-Marie Machado Sextet 'Andaloucia'

Jean-Marie Machado (piano), Claus Stötter (trumpet), Vincent Le Quang (saxophone), Gueorgui Kornazov (trombone), Jacques Mahieux (drums), Bart de Nolf (double-bass).

Jean-Marie Machado wird in einem portugiesisch-italienischen Elternhaus 1961 in Tanger/Marokko geboren. Beide Eltern sind Musiker, sein Vater Gitarrist, seine Mutter Sängerin – so ist er seit frühester Kindheit mit Musik umgeben. Als Machado zehn Jahre alt ist, zieht er mit seinen Eltern nach Frankreich. Dort beginnt er bereits zwei Jahre später klassische und zeitgenössische Musik bei dem berühmten französischen Konzertpianisten Catherine Collard zu studieren. Parallel zu seiner klassischen Ausbildung widmet er sich mehr und mehr auch der Komposition und Improvisation im modernen Jazz. So ist er von Schumann und Ravel genauso beeinflusst wie von Thelonious Monk oder den Beatles. Jean-Marie Machado zählt mittlerweile zu den wichtigsten französischen Jazzpianisten und Komponisten. Vor allem seine Arbeit mit dem Saxophonisten David Liebmann und dem Percussionisten Nana Vasconcelos machten ihn weit über die Landesgrenzen Frankreichs bekannt. Mit seinem aktuellen Sextett 'Andaloucia' und dem gleichnamigen Album widmet sich Jean-Marie Machado nun der traditionellen spanischen Musik und lässt deren Motive wiederum auch in eigene Kompositionen einfließen. Das Ergebnis sind ungeheuer emotionale, stimmungsvolle, spannungsreiche Stücke, stilistisch klar dem Jazz zugehörig, aber auch gefärbt von Folklore und Machados klassischem Background. Mit 'Andalucia' hat er sich einen Herzenswunsch erfüllt - so sagt er selbst: "Diese Melodien aus meinem tiefsten Inneren sind ein Teil von mir und so habe ich sie mitgenommen in die Welt des Jazz – eine Welt voller Freiheit, Freude und Offenheit, in der einfach alles möglich ist." Weitere Informationen

Fr. 07.04. 21 Uhr European Jazz made in: France Live-Mitschnitt Deutschlandfunk

Orchestre National de Jazz 'Close To Heaven' - A Tribute To Led Zeppelin

Franck Tortiller (vibraphon, marimba, arr., dir), Vincent Limouzin (vibraphon, marimba, electronics), Jean Gobinet (tp), Eric Séva (saxes), Michel Marre (tuba, horn), Jean-Louis Pommier (tb), Patrice Héral (perc., samples, vocal), Yves Torchinsky (c-bass), David Pouradier Duteil (dr) , Xavier Garcia (keyboards, samples).

Seit 1986 unterhält das Französische Kultusministerium neben dem Orchestre National auch eine nationale Jazz-Bigband: das Orchestre National de Jazz. Mit der Leitung werden führende französische Jazzmusiker betraut, seit September 2005 steht der Vibraphonist und Perkussionist Franck Tortiller für zwei Jahre Frankreichs Jazz-"Nationalmannschaft" vor. Tortiller wandte sich nach einem klassischen Studium an den Konservatorien in Dijon und Paris mehr und mehr dem Jazz zu. Bekannt wurde er vor allem als langjähriges Mitglied des Vienna Art Orchestras und durch seine Auftritte mit dem Klarinettisten Michael Riessler sowie als Solist bei renommierten klassischen Orchestern (Orchestre de Massy, Percussions Claviers de Lyon) und mit Stars wie Juliette Gréco, Arthus H oder Sanseverino. Seit November 2004 beschäftigt sich Franck Tortiller mit der Musik von Led Zeppelin, jener mystischen Rockformation der 70er Jahre, die einen ungeheuren Einfluss auf die Musik der nachfolgenden Generationen ausübte. Diese Arbeit führt er jetzt mit dem ONJ weiter. Und was sich auf den ersten Ton wie die berühmte musikalische Quadratur des Kreises anhört, funktioniert tatsächlich - freilich nicht im Sinne eines bloßen Nach-Spielens alter Led Zeppelin-Stücke - sondern einer speziellen Beschäftigung mit den Arrangements der Londoner Rocklegenden. Die Orchestration erlaubt ein "Surfen" auf einem musikalischen Universum, das parallel zu dem von Led Zeppelin ist und das Einflüsse aus Jazz und Klassik gleichermaßen aufgreift. Im Zentrum eines ständig brodelnden Sounds steht dabei der pulsierende Rhythmus. "Elektroniker" Xavier Garcia lässt dazu gesampeltes Originalmaterial von Led Zeppelin in die Orchesterarrangements einfließen. So entsteht ein ungewöhnlich farbenreiches Soundgemälde, das nach vielen Seiten hin offen ist, bei dem sich ästhetische Teile mit kollektiven Annäherungen an die Musik von Led Zeppelin verbinden, bei dem aber auch ein Hauch Nostalgie mitschwingt ... Weitere Informationen

Sa. 08.04. 21 Uhr European Jazz made in: France

Anne Ducros Quartet

Anne Ducros (voc), Olivier Hutman (p), Salvatore La Rocca (b), Hans Von Oosterhut (dr).

"Die einzige französische Sängerin, die den Diven jenseits des Atlantiks ebenbürtig wird …" schwärmte die Tageszeitung "Libération" über die Künstlerin, die in ihrer Heimat große Konzertsäle zum Kochen bringt. Und die deutsche Presse verkündet: "Tatsächlich scheint hier ein neuer vokaler Stern am Firmament des Jazz zu leuchten. Frisch und selbsbewusst geht die Jazzeuse ans Werk. Die profund swingende Artikulation, das lasziv intime Timbre ihres Organs und die Klarheit ihrer interpretatorischen Herangehensweise strahlen Persönlichkeit aus, die sich im klassischen Vokabular der Standardliteratur ebenso beeindruckend Geltung verschafft wie in den modernen Kompositionen." (Jazzpodium) Weitere Informationen

So. 09.04. 21 Uhr

Jam Session

Stefan Schmid (p)

siehe 02.04.. Weitere Informationen

Mo. 10.04. 21 Uhr Big Band Night

Earforce

Earforce hat sich als einzige Bigband im weiteren geograpfischen Umkreis auf funky music und Fusion spezialisiert. Die groove-orientierten Eigenkompositionen von Gregor Bürger, Leiter und kreativer Kopf der Gruppe seit 1999, beinhalten neuerdings auch Elemente aus Latin und brasilianischer Musik, wie Songo, Baiao oder Partido Alto. Zur 17 Musiker starken Besetzung gehören unter anderem Keyboarder Jan Eschke, Gitarrist Jan Zehrfeld und Bassist Mario Schönhofer, am Schlagzeug sitzt Andi Haberl, die Gebläse-Fraktion wird vertreten durch Münchner Spitzenmusiker wie Thorsten Skringer, Max Tiller, Chris Haller, Matthias Noack, Heinz Dauhrer oder Florian Jechlinger. Weitere Informationen

Di. 11.04. 21 Uhr

Jo Junghanss Trio

Jo Junghanss (p), Andi Kurz (b), und Bastian Jütte (dr).

Das Trio um den Pianisten Jo Junghanss mit Sava Medan (Bass) und Bastian Jütte (Drums) ist eine lebendige und virtuose Besetzung voller Expressivität und Leidenschaft. Die Arrangements von Eigenkompositionen und bekannten Jazzstandards leben von modernen Klängen und explosiver Spannung und schaffen viel Raum für musikalische Interaktion. Jo Junghanss, derzeit in der Meisterklasse bei Richie Beirach, ist Hauptpreisträger beim Internationalen Jazztreffen „Generations 04“ in der Schweiz, des Kunstförderpreis Jazz 2005 und zahlreicher anderer Wettbewerbe und wurde 2006 für das USA - Stipendium der Fulbright Kommission nominiert. Er schöpft bei seinen Aufenthalten in New York musikalische Inspiration. Die Band präsentiert zudem ihre kürzlich veröffentlichte CD „8 pieces for piano trio“. Weitere Informationen

Mi. 12.04. 21 Uhr

Alex Czinke & Band

Alex Czinke (git, komp), Benny Schäfer (b), Andy Haberl (dr)

Das Trio, gegründet 2002, widmet sich fast ausschließlich den Kompositionen des Bandleaders, dem Münchner Gitarristen und Komponisten Alex Czinke. Einflüsse aus Blues, Country, Avantgarde und traditioneller Jazzgitarre verschmelzen die Drei zu einem unverkennbaren Bandsound. Charakteristisch ist auch der Einsatz akustischer Instrumente, die vor allem auf Czinkes CDs zum Einsatz kommen und die 12-saitige E-Gitarre, die er u.a. in neuen Arrangements von Beatles Songs spielt. Alle drei Musiker waren Mitglieder des Bujazzo. Andy Haberl spielte bei Till Brönner, tourte letztes Jahr mit Kenny Wheeler und ist festes Mitglied bei Marsmobil und Endersroom. Zusammen mit Benny Schäfer spielt er bei Max.Bab, eine der momentan erfolgreichsten Nachwuchsbands, die kürzlich mit Charlie Mariano auf Tour waren und der Indie-Pop Band Los Burritos. Experimentierfreude und der Ideenreichtum dieser drei humorvollen Individualisten lassen einen spannenden und unterhaltenden Jazzabend jenseits der Profilneurose erwarten. Weitere Informationen

Do. 13.04. 21 Uhr

Rainer Tempel Eleven

Gregor Hübner (violine), Frank Lauber, (altsax, fl, bcl), Matthias Erlewein (tenorsax, cl, fl), Axel Schlosser (tp), Claus Stötter (tp), Johannes Lauer (tb), Ed Partyka (b-tb, tuba), Frank Möbus (git), Rainer Tempel (rhodes), Henning Sieverts (kontrabass, cello), Paul Höchstädter (dr).

Rainer Tempel gehört zur jüngeren Generation deutscher Jazzkomponisten und kann doch schon auf ein gutes Jahrzehnt Erfahrung als Bandleader zurückblicken. Noch als Student gründete er seine Bigband und initiierte seither konsequent neue Projekte und veröffentlichte mittlerweile acht CDs mit überwiegend großen Besetzungen. Eleven heißt sein aktuelles Projekt, das sich irgendwo zwischen Jazzorchester und größerer Combo einordnen lässt. Anlässlich einer Produktion für den Deutschlandfunk in Köln stellte Tempel 2004 dieses Ensemble mit einigen seiner Lieblingsmusiker auf. Sicher erkennt man hier und da den Bezug zur Bigband-Musik, doch mit ungewöhnlicher Harmonik und zeitgenössischer Rhythmik erhalten ausgetüftelte Stimmführung und Polyphonie ein absolut zeitgemäßes Klangbild. Zahlreiche Preise und Kompositionsaufträge, Gastdirigate bei nahezu allen wichtigen Bigbands in Deutschland und auch darüber hinaus, sowie sein Lehrauftrag an der Musikhochschule Luzern bestätigen Tempels Weg. Weitere Informationen

Fr. 14.04. 21 Uhr

Karfreitag geschlossen!

Sa. 15.04. 21 Uhr

Annette Neuffer Quintet

Annette Neuffer (tp, flh, voc), Claus Koch (sax), Bernhard Pichl (p), Rudi Engel (b), Jens Düppe (dr).

Ihr Ton am Flügelhorn ist weich aber bestimmt, und mit ihrem melodischen Verständnis öffnet sie jedem Zuhörer neue Räume jazzmusikalischer Faszination. An der Trompete wiederum kann sie stärker ihre expressiven Fähigkeiten und Vorlieben ausleben. Doch hauptberuflich ist Annette Neuffer Sängerin, mit deutlichem Hang zu den großen Vokalistinnen des Jazz. Ihre stimmliche Intonationsfähigkeit klingt frisch und souverän, ihre Balladen sind von einem lasziven Grundgestus durchzogen, der etwas ungemein Authentisches vermittelt. Trotz ihrem dabei unmißverständlich zum Ausdruck gebrachten Bekenntnis zur Tradition klebt Annette Neuffer nicht an der Vergangenheit des Jazz, sondern spielt die Standards ihrer Favoriten mit starkem Einfühlungsvermögen und lebendiger Wärme. Sie mag Chet Baker, dem überragenden Lyriker unter den Trompete spielenden Jazzsängern sehr nahe stehen, trotzdem hat sie es geschafft, aus seinem Schatten herauszutreten und sich in einer eigenen, sehr unprätentiösen Klangsprache mitzuteilen.". SZ, Jörg Konrad. Weitere Informationen

So. 16.04. 21 Uhr

Jam Session

Stefan Schmid (p)

siehe 02.04.. Weitere Informationen

Mo. 17.04. 21 Uhr Big Band Night

Munich Lounge Lizards

"Musik darf das Ohr nie beleidigen, sondern muß vergnügen." Im Mozartjahr schreiben sich die Eidechsen dieses Zitat des großen Meisters hinter die schuppigen Ohren. Ihm zu Ehren spielen sie garantiert kein einziges Stück von ihm, sondern ihren typischen Mix aus Swing, bei dem Wolferl die Perücke vom Kopf gefallen wäre, Latin und Funk, der selbst tote Komturen aus dem Grab holt, sowie Balladen, die süßer schmecken als jede Mozartkugel. Michael Lutzeier wird die Zauberflöte gegen das Baritonsaxophon eintauschen, und Sängerin Anna Hermann ist die Königin der Nacht bzw. des Abends. Weitere Informationen

Di. 18.04. 21 Uhr BR-Mitschnitt - lamentation

Frank Sackenheim Quintet

Frank Sackenheim (ts,as,ss), Matthias Bergmann (flgh), Lars Duppler (p), Christophe Devisscher (b), Jens Düppe (dr).

"Auf meiner aktuellen CD "lamentation" befinden sich Bearbeitungen katholischer Choräle. Diese Musik war eine der ersten musikalischen Einflüsse während meiner Kindheit. Die Stücke haben bis heute nichts an Reiz und Schönheit verloren. Es war mir das wichtigste Anliegen die Melodien der Stücke nicht zu verändern, denn mein Vorhaben war es die Stücke so zu spielen wie ich sie in Erinnerung hatte." Das Quintett präsentiert sich musikalisch auf höchstem Niveau. Sackenheim selbst spielt Tenor-, Alt- und Sopransaxofon. Matthias Bergmann überzeugt mit einem weichen und einfühlsamen Flügelhornsound. Die Rhythmusgruppe setzt sich aus Lars Duppler (p), Christophe Devisscher (b) und Jens Düppe (dr) zusammen. Mit sehr offenen Sounds und weiten modalen Harmoniefeldern, die Jens Düppe mit seinen lang klingenden Beckensounds zu einem breiten Klangteppich ergänzt, lädt die Rhythmusgruppe Sackenheim und Bergmann zu groß angelegten Soli ein. Weite Spannungsbögen und eine differenzierte Klanglichkeit charakterisieren den Stil der Improvisationen. Diese Art des Spiels passt dann wieder zum Charakter der nie enden wollenden in breiten Notenwerten dahinschreitenden Choräle, ähnlich wie der modale Charakter von Original und Bearbeitung. Kirchenlieder und Choräle mit einem Jazzquintett zu interpretieren ist eine spezielle Idee, die vielen Leuten vielleicht fremd vorkommt. Sackenheim und sein Quintett belehren die Zweifler eines besseren. Weitere Informationen

Mi. 19.04. 21 Uhr

Tango Lyrico

Evelyn Huber (harfe), Mulo Francel (sax).

Mulo Francel von Quadro Nuevo und die virtuose Weltmusik-Harfenistin Evelyn Huber begeben sich auf eine märchenhafte Abenteuerreise. Saxofon und Harfe - zwei Instrumente, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Zwischen ihnen liegt die Spannung ewiger Dualismen: Neu und alt, laut und leise, Hölle und Himmel, Teufel und Engel, Mann und Frau, hart und weich, nah und fern. Spielt die Jahrtausende alte Harfe seit jeher eine wichtige Rolle im Musikgeschehen fast aller Kulturen, so fand das Saxofon erst im Jazz als Inbegriff individueller Ausdruckskraft seine Bedeutung. Erklingt das von Engelshänden zur Schwingung gerührte Saiteninstrument in berückender Zartheit, so weckt das laute und bisweilen ungestüme Holzblasinstrument spätestens seit Hermann Hesses Steppenwolf diabolische Assoziationen. Zwei scheinbar gegensätzliche Charaktere, das Saxophon und die Harfe, verschmelzen in ungeahnten Klangwelten: Balladen und Bossa Nova, Tango und Valse, Improvisationen und Melodien aus dem alten Europa. Weitere Informationen

Do. 20.04. 21 Uhr highlight

Rosario Giuliani Quartet

Rosario Giuliani (as, ss), Pietro Lussu (p), Gianluca Renzi (b), Lorenzo Tucci (dr).

Er gilt als einer der frischesten und heißesten Saxofonisten der aktuellen europäischen Szene: Rosario Giuliani. Der Vorrat an Energie des Altsaxofonisten scheint unerschöpflich, und wer den Italiener Rosario Giuliani einmal live auf der Bühne erlebt hat, ist sicher gepackt worden von dessen Dynamik und Entschossenheit. Daneben beeindruckt Giuliani aber ebenso als ein unglaublich lyrischer Musiker, der auf ausgefeilten Melodielinien entlang zu spielen versteht. 1996 gewann Rosario Giuliani den Massimo-Urbani-Preis als Italiens bester Altsaxofonist, im Jahre 2000 gewann er den jährlichen Kritikerpoll des italienischen Jazzmagazins "Muisca Jazz" als Italiens bester junger Musiker. Seither hat Rosario Giuliani mit zahlreichen Jazzgrößen gespielt: Kenny Wheeler, Enrico Pieranunzi, Randy Brecker, Antonio Farao, Phil Woods, Cameron Brown, Enrico Rava u.a.. Bereits 1996 gründete er sein eigenes Quartett, das sich in kürzester Zeit zu einer der dynamischsten Gruppen der europäischen Jazzszene entwickelte und schon 1997 den „European Jazz Contest“ gewann. Bassist Gianluca Renzi und Drummer Lorenzo Tucci bilden das Rückgrat des Quartetts. Sie bekommen Verstärkung durch den Pianisten Pietro Lussu. Der Römer, der sein Handwerk bei Franco D’Andrea und Enrico Rava auf den Jazzclinics in Siena lernte, zählt zu den führenden jüngeren Pianisten der italienischen Szene und hat ebenfalls schon auf zahlreichen Festivals in ganz Europa und Übersee gespielt. Weitere Informationen

Fr. 21.04. 21 Uhr ACT: Jazz Night 'Young German Jazz' Release Concert 'Remember Chet'

Livio Minafra (piano solo) & Julian & Roman Wasserfuhr Quartet feat. Torsten Goods

Livio Minafra (piano solo). Julian Wasserfuhr (tp), Roman Wasserfuhr (p), Torsten Goods (git), Sava Medan (b), Andi Haberl (dr).

21 Uhr: Livio Minafra (piano solo). 21:45 Uhr: Julian & Roman Wasserfuhr Quartet feat. Torsten Goods. Aufgewachsen sind die Brüder Wasserfuhr in Hückeswagen, rund 50 Kilometer nordöstlich von Köln. Dank der Förderung ihrer Eltern (der Vater ist Klarinettist und Musiklehrer, die Mutter Sängerin) kamen die beiden Jungs schon sehr früh mit ihren Instrumenten in Berührung. Sie teilten nicht nur Sandkasten und Fußballplatz, sondern auch das gemeinsame Interesse für Musik. Diese (Seelen-) Verwandtschaft kommt dem gemeinsamen Spiel zugute, die Kommunikation findet häufig wortlos und intuitiv statt. Vor allem bei den Balladen erzeugen die beiden Nachwuchsmusiker ein Gefühl der jahrelangen Vertrautheit. Mittlerweile sind die lyrischen, in Teamarbeit entstandenen Kompositionen zur Paradedisziplin von Julian geworden. Gerade bei diesen langsamen Stücken kann er seinen warmen und strahlenden Ton voll ausspielen. Noch jung an Jahren kann der Trompeter Julian schon auf eine ganze Reihe an renommierten Auszeichnungen zurückblicken. Im Kindesalter von 11 Jahren gewann er als jüngster Teilnehmer den Wettbewerb "Jugend jazzt" in Nordrhein-Westfalen. Auch den Nachwuchswettbewerb "Kleiner Jazzlöwe" unter der Schirmherrschaft von Peter Herbolzheimer konnte er für sich verbuchen. Schließlich zeichnete ihn im Jahr 2003 nicht nur der Landesmusikrat NRW mit dem Sonderpreis für solistische Leistungen aus, der Youngster erhielt im Duo mit seinem Bruder außerdem mehrere Preise bei der Bundesbegegnung "Jugend jazzt" und die beiden Nachwuchstalente wurden mit einem Stipendium am Berklee College of Music in Boston belohnt. Außerdem ging Julian auch beim "Yamaha Trumpet Contest 2004" als Sieger hervor. Ob mit Trompete oder Flügelhorn, Julian ist kein Vertreter der Höher-Schneller-Weiter-Fraktion, ihm geht es vielmehr darum, atmosphärische Klangräume zu schaffen. Sein Bruder Roman ist mit seinem akzentuiert-strahlenden Klavierspiel an diesem frischen, aber dennoch ausgereiften Sound nicht ganz unbeteiligt. Zur klanglichen Veredelung tragen außerdem der Bassist Sava Medan und Andy Haberl am Schlagzeug sowie als Special Guest der Sänger und Gitarrist Torsten Goods bei. Zusammen verbeugen sie sich auf "Remember Chet" einem großen Vorbild und der Jazztradition, mit dem zielstrebigen Blick in die Zukunft des Jazz. Weitere Informationen

Sa. 22.04. 21 Uhr

Jenny Evans (voc) & Rudi Martini Trio 'The European Songbook'

Jenny Evans (voc), Gerhard Bickl (p), Sven Faller (b), Rudi Martini (dr).

Nicht von ungefähr landete Jenny Evans neues Album Nuages auf der Bestenliste des Preises der deutschen Schallplattenkritik im letzten Quartal 2004 ganz oben. Diese CD ist eine Hommage an das europäische Musikerbe mit Kompositionen aus vier Jahrhunderten. Jenny ist wohl die bisher einzige Jazzsängerin, die es schafft, Lieder aus Carl Orffs Carmina Burana, von John Dowland (1563-1626) und Henry Purcell (1659-1695), Django Reinhardts "Nuages", ein von ihr in Englisch getextetes Evergreeen von Peter Kreuder, die Vertonung eines Monologs von Shakespeare, ein schwedischer Folksong und George Harrisons "Within You, Without You" in einem Programm so organisch zu vereinen, als wäre es das Natürlichste der Welt. Die englische Sängerin ist mit ihrem Repertoire und ihrer perfekten Interpretation eine Ausnahmeerscheinung in der Jazzszene. Weitere Informationen

So. 23.04. 21 Uhr scandinavian vocal

Torun Eriksen ' Prayers & Observations'

Torun Eriksen (voc), Froydis Grorud (sax), David Wallumrod (keys), Kjetil Dalland (b), Torstein Lofthus (dr).

Nicht nur in der heimischen norwegischen Musikpresse, in der man sie als "außerordentliches Gesangstalent" oder gar "Stimme des Jahres" feierte, wurden Torun Eriksen und ihr Debütalbum "Glittercard" letztes Jahr mit Superlativen überhäuft. Auch die deutschen Kritiker gerieten ins Schwärmen: "schon jetzt klingen ihre Songs zeitlos" (Jazzthetik), "eine selbstbewußte, soulige Stimme, ein neuer Gesangsstern am nordischen Firmament" (JazzPodium), "die Norwegerin hat eine wundervolle Soulstimme - klar, rein, samtschwarz" (Woman). Auch "Prayers & Observations" wurde wieder von Bugge Wesseltoft produziert. Mainstream und skandinavische Jazzelemente, Rhythm & Blues, ein wenig Folk, ein bißchen Schlager, Funkmomente. Torun Eriksen singt ihre Lieder mit Soul- und Jazztimbre, angenehm, mit einer ganz besonders charmanten Note im Klang! Und ihr wunderbares Quartet ist auch wieder mit dabei. Weitere Informationen

Mo. 24.04. 21 Uhr Big Band Night

Thomas Bendzko Big Band

Nach etwa 3-jährigem Bestehen entwickelt die Band jetzt einen völlig eigenen Sound, der ganz im Zeichen der Zeit und der eigenen Kompositionen steht. Thomas Bendzko versammelt in seiner Band „the top of the crop“ der Münchner Szene und bringt ein sehr aktuelles Programm auf die Bühne, das zwar immer im Zeichen der alten Meister steht, aber den üblichen traditionellen Rahmen längst gesprengt hat. Im Herbst diesen Jahres darf man die erste CD erwarten! Weitere Informationen

Di. 25.04. 21 Uhr highlight

The Bad Plus

Reid Anderson (b), Ethan Iverson (p) und David King (dr).

The Bad Plus ist die Antwort auf alle klassischen Jazz-Klaviertrios. Denn statt die guten, alten Standards wiederzubeleben, übertragen Ethan Iverson (Klavier), Reid Anderson (Bass) & David King (Drums) die von Dance, Pop und Rock inspirierten Tonfolgen in ihre ganz eigene Jazz-Sprache. Herausgekommen sind damit bislang drei Alben, die an Energie und rhythmischen Finessen nicht zu übertreffen waren. Wenn beispielsweise Rock-Hits von Black Sabbath oder Nirvana mit Bebop-Einflüssen einesThelonious Monk verschmolzen wurden, dann haben die aus Wisconsin/USA stammenden Musiker ihr Credo intelligent und turbulent umgesetzt: "Nur unsere Phantasie sollte unsere Grenzen festlegen und nicht der Stil." Für ihr neues Programm "Suspicious Activity?" haben sie einen faszinierend dynamischen Sound inszeniert, der komplex wie unterhaltsam ist. Da werden improvisatorisch Einflüsse von Ornette Coleman mit rockiger Sogkraft kombiniert, da spielen die Musiker ungehemmt und verblüffend ihre Virtuosität aus. Und mit "Lost of Love" haben The Bad Plus ab sofort sogar auch eine hymnische Ballade im Repertoire. Weitere Informationen

Mi. 26.04. 21 Uhr

Michael Marcus Trio

Michael Marcus (ts), Matt Brewer (b), Newman Baker (dr).

Achtung: Dieses Konzert wurde ursprünglich als "Michael Marcus Trio plus special guest Ted Daniel" angekündigt. Ted Daniel mußte aus Krankheitsgründen die Tournee leider absagen. "Michael Marcus comes out of Coltrane, Kirk and Dolphy, but has his own sound." -Downbeat Magazine Seit 1982 ist Michael Marcus ein sehr aktiver Spieler der New Yorker Jazz Szene. Nicht nur als Bandleder machte er sich einen Namen, auch als Istrumentalist, Komponist und Arrangeur stellte er sein Talent unter Beweis. Er spielt mit u.a. mit Albert King, Bobby Blue Bland, Sonny Rhodes, Billy Higgins und Eddie Henderson. Dem europäischen Publikum ist sein Bandprojekt "The Cosmosamatics" mit Sonny Simmons wohl bestens bekannt, sorgte es doch auf vielen europäischen Festivals für Aufsehen. Michael Marcus tourt gern in Europa: "Our tour through Europe was magnificent! Everywhere we went the audiences were very supportive and loved the music with an enormous amount of enthusiasm. Its wonderful to perform to such appreciative audiences, especially in times like now, where there is so much global turmoil. Our message to the European audiences was that we were bringing a message of “Peace and Love” through our music." Weitere Informationen

Do. 27.04. 21 Uhr 20 Jahre und noch kein bisschen leiser !

Fun Horns

Volker Schlott (saxes, fl), Falk Breitkreuz (saxes, bcl), Jörg Huke (tb), Rainer Brennecke (tp).

Das international renommierte gemischte Bläserquartett begibt sich anlässlich seines 20jährigen Bestehens auf (Welt-) Tournee! Neben einer BEST OFF CD – gibt es im Live-Programm die gewohnt abwechslungsreiche, sehr individuell klingende Fun Horns Musik zu erleben, mit den virtuosen Spieltechniken der vier unterschiedlich gebogenen Hörner, die den Staub aus verschiedenen Jahrhunderten aufwirbeln und in sehr eigenständiger Weise zu einem wahren Hör- und Sehvergnügen wieder zusammenfügen. Weitere Informationen

Fr. 28.04. 21 Uhr Internationales Trio Deutschland – Griechenland

Michael Hornstein – Andreas Georgiou - Peter Bockius

Michael Hornstein (as), Andreas Georgiou (p), Peter Bockius (b).

Der Komponist und Altsaxophonist Michael Hornstein ist, wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" schreibt: "...einer der herausragensten Vertreter des zeitgenössischen europäischen Jazz...". Er und der Bassist Peter Bockius, wohlbekannt wegen seines phänomenalen Basssounds und durch seine Zusammenarbeit unter anderen mit Archie Shepp, Benny Golson und Jonny Griffin, treffen auf den Gitarristen Andreas Georgiou. Im Dezember 2004 war das Trio auf Einladung des Goethe Instituts Athen als interkulturelles Projekt auf Griechenlandtournee. Andreas Georgiou, ursprünglich aus Zypern, wohnhaft in Athen, bringt die ganze Palette der byzantinischen und zeitgenössischen Gitarrenmusik in die Musik ein. Georgiou baut seine Instrumente zum Teil selbst und ist in diesem Trio sowohl an seiner einzigartigen akustischen 12saitigen Gitarre als auch mit der E – Gitarre zu hören. Von Bockius und Hornstein kommen Kompositionen, die in bewusster Reduktion klar definierte Stimmungen kreieren, die Stücke von Georgiou sind von Worldmusic inspiriert. Die Instrumentation des Trios verspricht außergewöhnliche Klangfarben und durch die Persönlichkeiten der Musiker wird detaillierte Kommunikation garantiert. Für die drei Musiker bedeutet das Trio ein konzertanter Rahmen, in dem durch Konzentration und Klarheit neue musikalische Zusammenhänge und Synergien erschaffen werden. Contemporary Jazz meets Worldmusic. Weitere Informationen

Sa. 29.04. 21 Uhr

Alony

Efrat Alony (voc), Mark Reinke (p, key), Christian Thomé (dr, electronics)

Alony ist das Projekt der in Haifa geborenen und in Berlin lebenden Sängerin Efrat Alony. Die „Nürnberger Zeitung“ bezeichnete die 30-jährige Efrat Alony mit ihrer sanften Altstimme kürzlich als "die vielleicht beste Jazzsängerin, die wir zurzeit in Deutschland haben." Schon auf dem Debüt Album "Merry Go Round" übersetzten sie den verbindlichen Jazz-Kanon in eine körpereigene Sprache, die von Wärme, Hingabe und dem Mut zu neuen Wegen zeugte. Auf ihrem zweiten Album "Unravelling" gehen sie nun noch einmal drei Schritte weiter. Es wäre verwegen, Alony auf ein Genre festlegen zu wollen, und leichtfertig, ein neues für sie zu erfinden. Efrat Alony, Mark Reinke und Christian Thomé eröffnen ihrem Hörer das einzigartige Vergnügen, Neuland zu betreten. Diese magische Konstellation lässt dem Hörer jeden erdenklichen Raum, um sich in ihren Songs mit seinen eigenen Assoziationen auszubreiten. Sie machen ein Angebot, die Kunst entsteht am Ende immer im Ohr des Hörers. Weitere Informationen

So. 30.04. 21 Uhr

Jam Session

Hugo Siegmeth (ts)

Der aus Rumänien stammende und in München lebende Saxophonist Hugo Siegmeth überzeugt mit Virtuosität, Ideenreichtum und weichem, melodischen doch kraftvollen Spiel. Er leitet heute die Jam-Session und freut sich auf viele Einsteiger. Weitere Informationen

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