Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

März 2007 | Mai 2007

Programm April 2007

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Do. 01.03. - Mo. 16.04. 18:30 Uhr Ausstellungseröffnung

Naoko Inaba

Papierbilder

Die 1967 in Tokyo geborene Münchner Künstlerin arbeitet hauptsächlich mit hauchdünnem Seidenpapier. Zur Zeit studiert Naoko Inaba als Aufbaustudium Kunsttherapie an der Akademie der Bildenden Künste in München. Seidenpapier – das ist Naoko Inabas Malmaterial. Mit hoher Konzentration schichtet sie diese hauchdünnen Gazen übereinander. Neue Farben entstehen durch die Überlagerung dieser wie Folien wirkenden Blätter. Eine andere Technik entfaltet ihre Wirkung erst in der Serie. Feine Risse im Papier bilden filigrane Linien, die in den benachbarten Bildern optisch fortgesetzt werden. Das arrangierte Japanische Seidenpapier zeigt einen ganz eigenen Ausdruck: Zart, wenn man ganz nah hinsieht. Plakativ, wenn man sich davon entfernt. Die extra für den Jazzclub Unterfahrt entstandenen Papierbilder bringen Ruhe und fokusierte Kraft in den Raum. Der Zuhörer kann darin Klänge finden oder sich einfach nur beim Betrachten entspannen. Lassen Sie sich überraschen! Weitere Informationen

So. 01.04. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Schmid (p)

Jam Session unter der Leitung des Pianisten Stefan Schmid. Ob Blues, Boogie-Woogie oder Jazz, Stride Piano oder Ragtime, der Münchner Pianist Stefan Schmid ist mit allen Wassern gewaschen und freut sich auf bunte Jam Sessions im April! Weitere Informationen

Mo. 02.04. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Das Harald Rüschenbaum Orchestra präsentiert aus seinem bewährten Repertoire ausgewählte Titel großer Meister-Arrangeure, die der Band auf den Leib geschneidert zu sein scheinen. Die eigene Note aber gewinnt das Orchestra durch Kompositionen und Arrangements von Musikern, die einen direkten Bezug zum HRJO haben. Weitere Informationen

Di. 03.04. 21 Uhr

Trio Grande & Friends

Jane Knieper (voc,p), Roman Seehon (dr), Reinhard Knieper (b), Charly Hoernemann (git) und Otto Staniloi (ts,ss,cl,fl) .

besteht aus der Pianistin und Sängerin Jane Knieper, dem Schlagzeuger und Perkussionisten Roman Seehon und dem Kontrabassisten Reinhard Knieper, drei Musikern aus dem Münchner Norden, die gemeinsam und jeder für sich langjährige musikalische Erfahrung in zahlreichen Jazz- und Folk, Gospel- und Worldmusic-Formationen gesammelt haben. Zu dritt oder mit namhaften Solisten bringt Trio Grande Eigenkompositionen und Standards aus fünf Jahrzehnten Jazz- und Popgeschichte auf die Bühne. Professionalität und stilistische Vielfalt, Gefühl und Geschmack des Ensembles ergeben eine abwechslungsreiche Mischung aus Swing und Latin, Funk und Fusion, Blues, Balladen und internationalen Standards. Weitere Informationen

Mi. 04.04. 21 Uhr new comers

Michael Bates' Outside Sources

Quinsin Nachoff (sax, cl), Nils Ostendorf (tp), Jeff Davis (dr), Michael Bates (b).

Der heute in New York lebende Michael Bates wurde in Kanada geboren und begann früh Jazz zu spielen. Bald schon arbeitete er regelmäßig beim Vancouver International Jazz Festival, und traf dort Musiker wie Sun Ra, Dave Douglas, Dave Holland und Thomas Chapin, die ihn stark inspirierten. In den frühen 90er Jahren ging er nach Tokyo, wo er bei Yoshio Nagashima (erster Bassist der Tokyo Symphony) studierte. Schließlich zog es ihn nach New York, wo er bei Mark Helias studierte und schon zahlreiche Kompositionsaufträge erhielt. Aber er tourte auch mit Musikern wie Michael Blake, Dan Weiss, Peggy Lee, John Abercrombie, Michael Sarin und Russ Johnson, und zwar durch all Kontinente. Momentan lebt Michael Bates in Brooklyn und arbeitet als internationaler Koordinator für Jazz Workshops am Banff Centre of the Arts. Shostakovich, Ligeti, Bad Brains, Ornette Coleman, Wayne Shorter und Joni Mitchell sind Musiker, die Michael Bates auflistet, wenn er gefragt wird, wer auf seinen Stil Einfluss hatte. Auf "A Fine Balance", die aktuelle CD bei "Between The Lines", kann man sich davon überzeugen, dass Bates in der Lage ist, ein großes Spektrum von Stilistiken zu vereinen, daraus aber eine ganz eigene, individuelle Sprache formt. Teilweise komponiert und somit vorgegeben, dann aber auch wieder überraschend frei und mit viel Improvisation angereichert - modern geführte, elegante Melodien vermag er ebenso stilvoll einzusetzen wie den Contrapunkt. Auch der Klang des Quartets ist immer homogen. Weitere Informationen

Do. 05.04. 21 Uhr Five Generations in Groove, Jazz & Funk

Wolfgang Schmids 'Krabbelgruppe!'

Antonio Lucaciu (sax), Peter Wölpl (git), Benedikt Moser (fender rhodes), Oli Rubow (dr) & Wolfgang Schmid (bass & vocals)

Wolfgang Schmid verewigte seinen guten Namen und seine Talente als Bassist, Produzent, Komponist und musical director auf bislang 400 Alben, machte sich als Mitglied in Klaus Doldingers legendärer Gruppe Passport unsterblich, rief die Band Paradox (mit Billy Cobham) ins Leben, gewann diverse Polls hier und in den USA so häufig wie andere Menschen gute Eindrücke von ihm und kennt durch zahlreiche Tourneen in unterschiedlichsten musikalischen Konstellationen die Welt bis in die hintersten Winkel so gut wie sein Wohnzimmer ... Schmid Happens! Seine neue, hochkarätige Besetzung ist "Big Fun" der Extraklasse: Nach wie vor spielt der Ausnahmegitarrist Peter Wölpl (wer sonst ), aber neu dabei sind Oli Rubow an den Drums, der bereits bei den "Fantastischen Vier" und "De Phazz" gespielt hat, Benedikt Moser am Fenderpiano und der erst 19 jährige Saxophonist Antonio Lucaciu. Wolfgang Schmid bezeichnet seine Band als "Wolfgang Schmids Krabbelgruppe" - trennen ihn altersmäßig vom jüngsten Mitglied, Antonio Lucaciu, doch sage und schreibe knapp vier Jahrzehnte. Gemeinsam schaffen die fünf ein derart dichtes, druckvolles Groove-Jazz-Geflecht, wie es nur selten der Fall ist. Der Funk dient als Ausgangsbasis und unterschiedlichste Klangfarben lassen Hochkomplexes zum entspannten Genuss werden. Weitere Informationen

Fr. 06.04. 21 Uhr

geschlossen

Sa. 07.04. 21 Uhr brazil jazz highlight

Paulo Cardoso Acervo

Paulo Cardoso (b, git, voc), Leonardo Montana (p), Wanja Slawin (sax), Zélia Fonseca (git, perc) Angela Frontera (dr).

"Ich muss einfach immer wieder die Musik aus meinem Heimatland Brasilien spielen. Die Mischung aus den afrikanischen, indianischen und europäischen Kulturen ergibt einen einzigartigen musikalischen Reichtum. Und genau diesen Reichtum möchte ich mit Acervo vorstellen. Die Bandbreite des brasilianischen Songbooks, der Bossa Nova aus Rio de Janeiros, die urbane Musik Sao Paulos, die sehr afrikanisch geprägte Musik aus dem Nordosten (Carimbó, Baiao, Xaxádo, Frevo etc.) hat meine Musik von Anfang an geprägt und übt nach wie vor eine große Faszination auf mich aus. Meine Mitmusiker teilen diese Begeisterung mit mir. Wanja Slawin ist ein hervorragender junger Saxofonist und Klarinettist. Das Klavier spielt Leonardo Montana, ein brillanter Pianist aus Salvador, der mit seinem harmonischen und rhythmischem Verständnis unsere Musik sehr bereichert. Angela Frontera, die großartige Schlagzeugerin und Zélia Fonseca, unsere Gitarristin und Percussionistin, können diesen Reichtum an Rhythmik fesselnd umsetzen. Ich spiele Bass und singe zur Gitarre." Paulo Cardoso Weitere Informationen

So. 08.04. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Schmid (p)

siehe 01.04.. Weitere Informationen

Mo. 09.04. 21 Uhr Big Band Night

Munich Lounge Lizards

Was kommt heraus, wenn man eine Eidechse mit dem Osterhasen kreuzt ? Ein Musik-Mix, der zwischen fingerschnippendem Swing, kniezuckendem Funk und hüftkreisenden Latinrhythmen hin- und herhoppelt. Genau das richtige Fitness-Programm für den Jazzfan, dem der Festtagsbraten noch schwer im Magen liegt. Die Solos von Bandleader Michael Lutzeier am Baritonsaxophon schlagen Haken wie ein Meister Lampe auf Ecstasy. Und wer um diese Jahreszeit noch keine Frühlingsgefühle hat, der bekommt sie sicher, wenn er seine Löffel aufstellt und Anna Hermann singen hört. Eine musikalische Ostereiersuche der schuppigen Art ! Weitere Informationen

Di. 10.04. 21 Uhr

John Marshall-Grant Stewart All-Star NY Quintet

John Marshall (tp), Grant Stewart (ts), Tardo Hammer (p), John Goldsby (b), Mark Taylor (dr)

Dieses internationale Jazzquintet hat es in sich: tief verwurzelt in der amerikanischen Jazzgeschichte um Charlie Parker, Bud Powell, Thelonious Monk und Mel Lewis (um nur einige Ur-Väter zu nennen) schafft es den Sprung in die Jetzt-Zeit, spielt virtuos, ausdrucksstark, kraftvoll und vor allem swingend. Der amerikanische Trompeter John Marshall ist in Europa bestens bekannt und ist gefragter Gast der WDR Big Band, sein amerikanischer Kollege am Bass, John Goldsby, gehört seit 1994 zum rhythmischen Rückgrat der WDR Big Band in Köln. Der aus Toronto stammende und in NYC lebende Saxophonist Grant Stewart überzeugt mit großartigem Klang und tiefsinnigem Gefühl für Tradition, so auch in den Bands um Clark Terry, Al Grey, Lou Donaldson. Mit Tardo Hammer (NYC) am Klavier und Mark Taylor (ursprünglich aus London, nun aber auch in NYC ansässig) an den Drums wird dieser Abend ein highlight des Jazz. Weitere Informationen

Mi. 11.04. 21 Uhr Vokal Musik vom Feinsten

Mc Singers - das swingende Vierer-Trio

Marie Brandis (voc), Max Osvald (p), Melanie Kemser (voc), Caroline von Brünken (voc).

Die Mc Singers entführen Sie mit ihrer Musik auf eine Reise durch die Zeit von den 30er bis zu den 70er Jahren. Die drei jungen Sängerinnen bestechen durch ihren Nuancenreichtum und die individuellen Klangfarben ihrer Stimmen: Marie Brandis kraftvolle, aber weiche Stimme, Caroline von Brünkens charmantes Timbre und Melanie Kemsers natürliche Klarheit verschmelzen zu einem homogenen Klang. Der Jazzpianist Max Osvald begleitet nicht nur, er komplettiert das Ensemble mit seinem kreativen, feinfühligen und stilechten Klavierspiel! Mit ihren Interpretationen alter und neuer Musik bieten die Mc Singers einen Abend voller Nostalgie und beglückend schöner Musikmomente. Weitere Informationen

Do. 12.04. 21 Uhr Stargastspiel

Band of Gypsys Reloaded

Jean-Paul Bourelly (git, voc), Melvin Gibbs (b), Cindy Blackman (dr).

Als unermüdlicher Pendler zwischen Tradition, Mainstream, Avantgarde und Rock ist Jean-Paul Bourelly ein Titan, dessen heimliche Herrschaft über den Gitarren-Olymp heute immer mehr Leute bemerkt haben. In seiner Discographie tauchen Namen auf wie Miles Davis, Elvin Jones, McCoy Tyner, Pharoah Sanders, Defunkt, Cassandra Wilson und die JB Horns. Bourellys schwerer Ton verweist auf seine Wurzeln: Chicago. Ein Teil seiner selbst scheint jedoch eine tiefe Verbindung mit Jimi Hendrix eingegangen zu sein. Völlig zu Recht nennt man ihn daher den "Jimi Hendrix des neuen Jahrtausends". Seit zehn Jahren verlässt sich Lenny Kravitz auf das rhythmische Fundament von Cindy Blackman, in allen Videos des Popstars ist sie Blickfang und groovendes Herz zugleich. Wenn sie mal nicht mit dem Kravitz die großen Hallen rockt, tritt sie als Bandleaderin verschiedener Jazzrock-Projekte auf. So wirkt die Schlagzeugerin beispielhaft für Künstler, denen Stilvielfalt längst selbstverständlich erscheint. Cindy Blackman begann als Clubmusikerin, spielte danach mit vielen Größen des modernen Jazz wie Sonny Rollins, Pharoah Sanders, Cassandra Wilson und tourt nahezu alljährlich mit Lenny Kravitz um den Erdball. Melvin Gibbs ist von Time Out New York "der beste Bassist der Welt" genannt worden. Als hoch angesehener Vertreter der New Yorker Musikszene hat er sein einzigartiges Talent an der Seite zahlreicher Größen der unterschiedlichsten Genres bewiesen, auf nahezu 200 Alben ist er zu hören. Er war Mitglied von Defunkt, Ronald Shannon Jackson’s Decoding Society, der Rollins Band und spielte an der Seite von Bill Frisell, David Murray, Elliott Sharp, John Zorn, David Byrne u.v.a.m. Dieses Power-Trio sorgt mit Sicherheit für eines der heißesten Zusammentreffen von Funk, Heavy Rock und JazzFusion. Weitere Informationen

Fr. 13.04. 21 Uhr Musical Poetry

Geoff Goodman Quartet

Geoff Goodman (git, banjo), Hugo Siegmeth (sax, cl), Peter Cudek (b), Bastian Jütte (dr).

"Der Spagat zwischen 52nd St. und Knitting Factory haut hin. Selten war hochmoderner Jazz griffiger, spaßiger, kommunizierbarer als hier. Wer die Bilder von Juan Miro liebt, muß auch "Tall Tales And Dreams" lieben." So schreibt das Jazzpodium über die aktuelle CD. Das Programm umfasst neue Goodman-Stücke, Musik von der aktuellen CD „Tall Tales and Dreams“ – eine typische Goodman – Mischung aus Post-Bop, Grunge, Folk und Rumba sowie ausgewählte Stücke von Thelonious Monk und John Lennon. "Goodman's Kompositionen überzeugen durch Originalität und eine individuelle Handschrift, mit welcher sich der leidenschaftliche Grenzgänger auf musikalischem Neuland bewegt." SZ Weitere Informationen

Sa. 14.04. 21 Uhr

Jenny Evans & Rudi Martini Trio

Jenny Evans (voc), Andrea Hermenau (p), Sven Faller (b), Rudi Martini (dr).

Mit ihrer CD "NUAGES" - eine Hommage an das europäische Musikerbe mit Kompositionen aus vier Jahrhunderten - landete Jenny Evans oben auf der Quartals-Bestenliste der deutschen Schallplattenkritik. Das Konzept weitet sie ständig aus: z.B. mit Kompositionen von Erik Satie und Sting, Carl Orff und Van Morrison. Seit ihren zwei erfolgreichen Konzerten in Bukarest hat sich Jenny mit Volksliedern, zu denen sie eigene englische Texte geschrieben hat, auch der rumänischen Musik gewidmet. "Jenny Evans ist wohl die bisher einzige Jazzsängerin, die es schafft, Lieder aus Carl Orffs Carmina Burana, von John Dowland (1563-1626) und Henry Purcell (1659-1695), Django Reinhardts Nuages, ein von ihr in Englisch getextetes Evergreeen von Peter Kreuder, die Vertonung eines Monologs von Shakespeare, ein schwedischer Folksong und George Harrisons Within You, Without You in einem Programm so organisch zu vereinen als wäre es das Natürlichste der Welt." Tobias Böcker, Jazz Podium Weitere Informationen

So. 15.04. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Schmid (p)

siehe 01.04.. Weitere Informationen

Mo. 16.04. 21 Uhr Big Band Night - 18.00 Schülerkonzert Big Band Konzert f. Käthe Kollwitz Gym.

Munich Lounge Lizards

In genau 5 Wochen feiert Bill Holman seinen 80. Geburtstag. Die Lizards gratulieren dem Ausnahme-Komponisten und -Arrangeur schon heute Abend, indem sie vor allem seine Stücke zum Besten geben. Holman steht für intelligenten West Coast Jazz vom Feinsten, mit einem einzigartigen Sinn für Form und (oft polyphonen) Klangstrukturen. Bekannt wurde er durch seine Arbeiten für Stan Kenton, aber auch die Herren Gibbs, Basie und Rich haben sich gerne etwas von ihm schreiben lassen. Mit küssenden Käfern, bösen Augen und anderem aus der Feder des mehrfachen Grammy-Gewinners wird die Unterfahrt zu einem „Swing House“. Ergänzt wird der „Tribute to Bill“ durch Balladen, Latin und funky stuff. Weitere Informationen

Di. 17.04. - Sa. 30.06. 19:00 Uhr Ausstellungseröffnung

Look. Listen. Vom Auge ins Ohr - Jazzplakate von Ine Ilg

Look. Listen. Vom Auge ins Ohr - Jazzplakate von Ine Ilg Ausstellung im Jazzclub Unterfahrt, München 17. April bis 30. Juni 2007 Die kleinste Konzertbühne der Welt misst DIN A1. Buchstaben und Bilder swingen, improvisieren, grooven, laden ein in Clubs und Konzertsäle, zeigen höchst sensibel das Besondere eines jeden Musikers. Ine Ilg hat mit ihren eigenwilligen Jazzplakaten schon zahlreiche internationale Auszeichnungen gewonnen. Die Gestalterin, deren Schwerpunkte in Corporate Design, Markenkommunikation und Kultur und liegen, stellt jetzt vom 17.04. bis zum 30.06.07 einen Querschnitt ihres Schaffens aus. Darunter sind Plakate für Musiker von Miles Davis bis B.B. King, von Roy Hargrove bis Count Basie Orchestra. Die Vernissage findet am Dienstag, 17.04.07, um 19.00 Uhr statt. Prof. Kurt Weidemann führt in das Thema ein. Der Typograf, Gestalter, Autor und Lehrer ist bekannt als Schöpfer von Schriften und Erscheinungsbildern von Mercedes-Benz bis Bahn AG wie als scharfzüngiger Redner. Ausstellungseröffnung Dienstag, 17. April 2007, 19.00 Uhr, Eintritt frei Einführung Prof. Kurt Weidemann, Stuttgart anschließend Konzert mit Charlie Mariano & Dieter Ilg Weitere Informationen

Di. 17.04. 21 Uhr highlight

Dieter Ilg - Charlie Mariano Duo leider wegen Krankheit abgesagt!!!

alternativ: Wanja Slavin (sax) - Marc Schmolling (p) Duo

Heute Nachmittag erreichte uns die Nachricht, dass Charlie Mariano sein Konzert aus Krankheitgründen absagen muß! Wir bedauern dies sehr und wünschen Charlie Mariano auf diesem Weg gute Besserung. Das Duo Wanja Slavin - Marc Schmolling nimmt spontan diesen Termin wahr. Der Eintritt ist 12,-€, Mitglieder 6,-€. Weitere Informationen

Mi. 18.04. 21 Uhr

Panzerballett

Jan Zehrfeld (git), Andreas Dombert (git), Gregor Bürger (sax), Florian Schmidt (b), Sebastian Lanser (dr).

In Zehrfelds Eigenkompositionen und Bearbeitungen bekannter Stücke werden Jazz, Funk und Heavy Metal auf kunstvolle, innovative Weise fusioniert. Nach dem Motto "Warum einfach, wenn es auch schwer geht?" werden filigran ineinander verzahnte Funk-Grooves mit brachial harten, rhythmisch komplexen Riffs und Jazzimprovisationen kombiniert: Headbangen mit Köpfchen. Jan Zehrfeld studierte Jazzgitarre in Graz, Helsinki und München; er spielte schon u. a. mit Doldingers Passport, dem Hilliard Ensemble und beim Bundesjazzorchester. Andreas Dombert (ehem. Bundesjazzorchester) studierte Jazzgitarre in Nürnberg. Er erhielt den Kulturförderpreis der Stadt Straubing und kann auf jahrelange Zusammenarbeit z.B. mit Helmut Kagerer zurückblicken. Florian Schmidt, derzeit auch Bassist bei Georg Ringsgwandl, erhielt diverse Auszeichnungen, darunter den Jazz-Förderpreis der Stadt Ingolstadt. Eine Referenzliste von Pee Wee Ellis bis Joachim Deutschland zeugt von seiner Vielseitigkeit. Gregor Bürger, ebenso ehemaliges Mitglied im Bundesjazzorchester, studierte Jazzsaxophon in Linz und München. Der Komponist, Arrangeur und Leiter der Münchner Funk-Big-Band "Earforce" spielte als Sideman schon z. B. mit The Temptations, Joseph Bowie oder Martin Schmitt. Weitere Informationen

Do. 19.04. 21 Uhr Jazz from Flanders

Mâäk’s Spirit

Laurent Blondiau (tp), Jeroen van Herzeele (ts), Jean-Yves Evrard (git), Sébastian Boisseau (b), Eric Thielemans (dr).

Mâäk’s Spirit ist ein Kollektiv junger, höchst talentierter französischer und belgischer Musiker, deren gemeinsame Wurzeln im Jazz, im Alternative Rock, in der zeitgenössischen Musik und in der Improvisation liegen. Seit Jahren spielen sie in dieser und in verschiedenen Formationen zusammen, der Hunger nach neuen musikalischen Erfahrungen treibt sie an, wechselseitige Inspiration ist ihnen wichtig, das Hören aufeinader, musikalisch und persönlich. "Ich habe diese Band in Brügge und Budapest gehört. Beide Male war ich sprachlos. Mâäk’s Spirit ist pure Energie! Man klebt mit offenem Mund am Sitz und gleichzeitig reißt es einen vom Hocker!" Christiane Böhnke-Geisse Weitere Informationen

Fr. 20.04. 21 Uhr Jazz from Flanders

Ben Sluijs Quartet

Ben Sluijs (as), Jeroen Van Herzeele (ts), Manolo Cabras (b), Marek Patrman (dr).

Eine weitere, wunderbar energetische Band aus unserem Nachbarland Belgien, und dort aus Flandern (um genau zu sein), ist das Ben Sluijs Quartet. Kräftig, aber dennoch dem lyrischen Spiel zugeneigt. Die 2003 gegründete Formation um den belgischen Saxophonisten Ben Sluijs spielt sich im Verlauf ihrer Konzerte zielstrebig zur Bestform auf. Beeindruckend ist das synchrone wie dialoghafte Zusammenspiel der beiden Saxophonisten. Überhaupt bestimmen die beiden Saxophonisten, stets von einem rhythmischen Netz des tschechischen Schlagzeugers Marek Patrmann und des sardischen Bassisten Manolo Cabras gesichert, vornehmlich das lautmalerische Klanggeschehen. Ein Geschehen, das Elemente des Bop ebenso in sich birgt wie schräge Klangcollagen aus dem Free Jazz. Weitere Informationen

Sa. 21.04. 21 Uhr highlight

Joe Haider Double Quartet

Joe Haider (p), Thomi Geiger (ts, ss), Björn Baumgartner (b), Daniel Aebi (dr), Joerg Widmoser (violine), Winfried Zrenner (violine), Andreas Höricht (viola), Jost H. Hecker (cello)

Joe Haider, Urgestein der Jazzszene, und Joerg Widmoser, treibende Kraft des Modern String Quartet, gelingt mit dem Joe Haider Double Quartet eine nie zuvor da gewesene Symbiose moderner, improvisierter Musik mit kraftvollem, virtuos interpretiertem Jazz. Intensiv swingende Passagen entwickeln sich intelligent zu rhythmisch und tonal freien Improvisationen. Luftig leichtes, scheinbar schwebendes Soundgewebe wird getragen von melancholischer, der legendären „haiderschen“ Harmonik. Gekonnt führt Joe Haider, der Altmeister des europäischen Jazz, mit seinen Arrangements die Expedition der acht Ausnahmemusiker durch aufregende Klangwelten, zu außergewöhnlichen Strukturen, über halsbrecherisches Terrain zu harmonisch weiten Ebenen, die atmen lassen ... und lässt dabei nie die eigentliche Intension all der fulminanten, musikalischen Finessen vergessen: der pure Genuss an der Musik, die begeisternde Spielfreude, die sich elektrisierend auf den Zuhörer überträgt! Das Joe Haider Double Quartet ist im Ergebnis, im Erleben viel mehr als 2 mal 4 Musiker, hier verflechten sich die Charakteristik und Wendigkeit der Streicher mit der Typologie und Prägnanz der Jazzer zu einer neuen musikalischen Sprache, deren Duktus geprägt ist von der Sensibilität und der Erfahrung jedes einzelnen Musikers dieser Formation. Weitere Informationen

So. 22.04. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Schmid (p)

Mo. 23.04. 21 Uhr Big Band Night

Big Band Burghausen Ltg. Wolfgang Pietsch

Ltg. Wolfgang Pietsch

Die Big Band Burghausen kann mittlerweile auf eine 35-jährige Geschichte zurückblicken, in der Jazzmusiker wie Lee Harper, Peter Tuscher, der Posaunist Hermann Breuer, Saxophonisten wie Allan Praskin, Roman Schwaller und Leszek Zadlo die Band begleiteten. Die Leitung lag abwechselnd in den Händen von renommierten Musikern und Big Band Leadern wie Joe Viera, Geoff Clarke, Rudi Fuesers und Al Porcino. Das Repertoire der Big Band Burghausen umfasst klassische Kompositionen von Horace Silver oder Duke Ellington bis zu modernen Arrangements von Bob Mintzer. Neben den hervorragenden Solisten setzen die beiden Sängerinnen Julia Fehenberger und Kathi Winklbauer der Band das Glanzlicht auf. Zuletzt war die Big Band Burghausen auf der internationalen Jazzwoche Burghausen und der Jazz Summernight 2006 zu hören. Weitere Informationen

Di. 24.04. 21 Uhr BR-Mitschnitt - new york connected

Brad Leali - Claus Raible Quartet

Brad Leali (sax), Claus Raible (p), Giorgos Antoniou (b), Alvester Garnett (dr).

Die Zusammenarbeit von Brad Leali und Claus Raible besteht seit nunmehr zehn Jahren, erstmals begegneten sie sich 1995 in einem New Yorker Jazzclub. Seitdem entstanden gemeinsame Produktionen wie "Loopin' with Lea"- The Claus Raible Sextet, "Maria Juanez"- The Brad Leali Jazz Orchestra, "The Music of Elmo Hope "- The Brad Leali / Claus Raible Quintet, sowie zahllose Auftritte und Tourneen in den USA und Europa. Das europäisch/amerikanische Allstar-Quartet besticht durch seine Spontanität und Homogenität sowie durch die kommunikative, nonverbale Interakion der vier Musiker. Das Publikum begeistern sie mit atemberaubenden Soli, erweisen sich aber auch in den Balladen mit tiefgründig swingendem Sound als effektvolle Klangzauberer. Das Repertoire besteht neben Jazzklassikern zum großen Teil aus Originalkompositionen der beiden Bandleader. Weitere Informationen

Mi. 25.04. 21 Uhr new york connected

Johannes Mössinger New York Quartet

Johannes Mössinger (p), Kermit Driscoll (b), Don Braden (sax), Carl Latham (dr)

Johannes Mössinger, Kermit Driscoll und Karl Latham sind seit 4 Jahren ein herausragendes Trio mit einem individuellen modernen Konzept. Auf vielen erfolgreichen Tourneen und mittlerweile 4 CDs zeigten sie ihr grandioses Zusammenspiel - ihren ganz persönlichen Stil und Sound. Zentrum sind die Kompositionen des Leaders und die stilistische Ausrichtung auf moderne Einflüsse und Beats. Eine aktuelle urbane Musik in akustischer Besetzung. Und heute haben sie als besonderen Gast den Saxophonisten Don Braden mitgebracht. Der berühmte Gast Don Braden spielte u. a. mit Wynton Marsalis, Freddie Hubbard und Roy Haynes. Einfallsreich, technisch exakt und gefühlvoll zeigt Braden unglaubliche harmonische sowie rhythmische Finesse und - viel wichtiger noch - er hat einen wunderschönen Klang, der unvergleichlich swingt. Weitere Informationen

Do. 26.04. 21 Uhr world jazz vocal highlight

Siiri Sisask & Jälg

Siiri Sisask (voc), Kristjan Randalu (p), Carsten Netz (cl, fl), Antonio Miguel (b), Bodek Janke (dr, perc)

Siiri Sisask ist einer der beliebtesten und faszinierendsten Stars der estnischen Musikszene. ‘Jälg’ (Spur) heißt ihre Band und so heißt auch der Titel des aktuellen Programms. So darf sich der Hörer auf die Spurensuche nach einer außergewöhnlichen Stimme begeben. Die Kompositionen sind poemartige Lieder mit poetischen Texten. Siiri Sisask Songs haben Jazz-Feeling, pendeln zwischen Pop und Folksongs, sind esoterisch, trancehaft, emotionell, nebulös und spiegeln die ganze Lebenserfahrung dieser Künstlerin wider. Ihre Instrumentalbegleiter, der estnische Pianist Kristjan Randalu, diesjähriger Gewinner des „Jazzpreises Baden-Württemberg“, der Saxophonist, Klarinettist und Flötist Carsten Netz, der Kontrabassist Antonio Miguel und der Schlagzeuger und Perkussionist Bodek Janke beeindrucken durch ihre atemberaubende Vielseitigkeit, ständigen Wechsel zwischen lyrisch zurückhaltender Begleitung, aggressiv phrasierender Akzentsetzung und jazzigen Soli. Weitere Informationen

Fr. 27.04. 21 Uhr Drum Attack - CD Release

Carola Grey & NOISY MAMA

Peter Wölpl (git), Christian Lohr (keys), Paul Tietze (bass), Carola Grey (dr, voc, comp)

"So punktgenau trifft diesseits von Billy Cobham so schnell niemand" urteilte das RONDO Magazin über Carola Grey, die sich mit ihren bisherigen Alben bereits mehrmals in die Top Ten der U.S. Gavin Jazzcharts trommelte. Endlich ist es wieder so weit. Die lang erwartete, längst überfällige neue CD ist da und wird heute Abend in der Unterfahrt vorgestellt. Feinster Jazzrock in der Tradition von Billy Cobham und late Miles meets Björk and Massive Attack. Eine Fortführung des bereits mit mehren Preisen ausgezeichneten Noisy Mama Sounds mit Garantie für interessantes Songwriting, high-energy Solos und guter Laune. DON’T MISS IT ! Weitere Informationen

Sa. 28.04. 21 Uhr Rock & Jazzchor München - CD Release 'Engel'

VoicesInTime

24 Stimmen - Leitung: Stefan Kalmer

Wegen der großen Nachfrage beim Februar-Konzert kommt Deutschlands bester Jazzchor, soeben zurückgekehrt von der Kuba-Konzertreise, gleich nochmal in die Unterfahrt: Der in München ansässige Rock & JazzChor VoicesInTime wurde 1996 von Stefan Kalmer gegründet. Eine Einordnung in ein musikalisches Genre fällt schwer, da es VoicesInTime schafft, seinem Publikum ein besonders vielseitiges und abwechslungsreiches Programm zu bieten. So zählen nicht nur die unabdingbaren Jazz- und a-cappella-Standards zum Repertoire, sondern auch Gedichtvertonungen von Goethe und anderen bis hin zu Bon Jovi und Robbie Williams. Stefan Kalmer, Dozent an den Hochschulen in München und Würzburg und musikalischer Leiter des Chores, hat sich ein Ensemble aufgebaut, dessen Mitglieder aus unterschiedlichen Genres der Musik stammen. Im Jahr 2004 nahm VoicesInTime zum dritten Mal am Jazzchor-Festival meervocal in Wunstorf teil und ist seit 1999 fester Bestandteil des A-cappella-Festivals VokalTotal in München. Nach dem 3. Platz im Jahr 1998 und dem 2. Platz im Jahr 2002 wurde VoicesInTime in 2006 mit dem ersten Preis ausgezeichnet und ist damit Deutschlands bester Jazzchor! Weitere Informationen

So. 29.04. 21 Uhr in Kooperation mit dem Institut français München

Meissa

Meissa M'Baye (Gesang, git, perc ), Sylvain Dubrez (git), Ibrahima Soumanou (git).

Der franko-senegalesische Sänger präsentiert mit Entre Seine et Sine eine Hommage an das Land des Flusses Sine - den Senegal, das Land des großen senegalesischen Staatsmanns und Dichters Léopold Sédar Senghor, das Land, wo Mythen und Geschichten sich um den Baobab-Baum ranken, wo Musik Teil des Lebens ist. Meïssa hat zum 100jährigen Geburtstag von Léopold Sédar Senghor dessen Gedichte auf seine ganz persönliche Art und Weise musikalisch interpretiert. Er singt in den afrikanischen Sprachen Wolof, Mandingo und auf Französisch. Traditionelle senegalesische Melodien, begleitet von der Gitarre und hinterlegt mit traditioneller Percussion fügen sich zu einer harmonischen Form zeitgenössischer afrikanischer Musik. Weitere Informationen

Mo. 30.04. 21 Uhr Big Band Night

Dusko Goykovich Big Band

Kaum zu glauben: Einer der ganz großen Trendsetter des Modern Jazz, der letzte Gralshüter des originären Bebop und Hardbop stammt nicht aus Amerika, sondern aus dem ehemaligen Jugoslawien und lebt heut in Oberföhring/München. Dass Dusko Goykovich, mittlerweile erstaunliche 75 Jahre jung, nun mit seiner Munich Big Band in die Unterfahrt kommt, erhebt dieses Datum für alle eingefleischten Fans zum Feiertag (Tanz in den Mai!) Der smarte Trompeter und Flügelhorn-Virtuose ist in der Tat ein Phänomen. Ein stiller Star, der viele schillernden Figuren des Jazz persönlich kennt und mit unzähligen von ihnen spielte: Dizzy Gillespie, Chet Baker, Gerry Mulligan, Deter Godon, Stan Getz und vielen anderen. Er ließ sich inspirieren und inspirierte selbst! Den stärksten, inspiriertesten Goykovich erlebte das Publikum stets in Big Bands, z.B. bei Kurt Edelhagen, aber vor allem bei Maynard Ferguson, Woody Herman´s Herd und in der Clarke/Boland Big Band. Der Mann mit dem goldenen Horn schreibt die Arrangements selbst und führt seinen jeweiligen Klangkörper mit natürlicher Autorität und einem strahlenden Ton, der sich wie ein Lichtschweif durch das gesamte Programm zieht. Weitere Informationen

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