Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

März 2008

Programm April 2008

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Di. 01.04. 21 Uhr

30 Jahre Jazzclub Unterfahrt

Di. 01.04. 21 Uhr

Ausstellungseröffnung SIGGI LOCH: LOVE OF MY LIFE

ACT Labelchef Siegfried "Siggi" Loch zählt zu den erfolgreichsten Managern des internationalen Music-Business. Bis Ende der 80er Jahre war er – zuletzt als Präsident von WEA (Warner)-Europe – im Major-Geschäft tätig und gilt als Entdecker und Produzent so berühmter Namen wie Klaus Doldinger, The Rattles, Katja Ebstein, Amon Düül, Can, Heinz Rudolf Kunze, Marius Müller-Westernhagen und Al Jarreau – um nur einige zu nennen. 1992 gründete er sein eigenes Independent Jazzlabel ACT. Als Wegbereiter vieler renommierter Stars war er diesen oft näher als professionelle Fotografen. Seit den 50er Jahren hat er die "Magic Moments" des Jazz, Blues und Rock auch im Bild festgehalten: Von Louis Armstrong über Ray Charles, Johnny Griffin, Dexter Gordon, Cannonball Adderley, Little Richard bis hin zu Klaus Doldinger, Nils Landgren u.v.a. In Buchform sind die Fotografien nebst vier Musik-CDs unter dem Titel "Love Of My Life" in der Reihe "earBOOKS" bei edel erschienen. „In den besten Momenten gewähren seine Fotos tatsächlich einen Blick auf den glücklichen Moment, wo sich in der individuellen Mimik und Gestik des Abgebildeten das Ganze des Jazz offenbart und das Private zum Politikum und zur Poesie wird" (JAZZTHETIK). Im Rahmen der Ausstellung SIGGI LOCH: LOVE OF MY LIFE, die vom 1. April bis 14. Juni 2008 in der Unterfahrt München gezeigt wird, wird Musikproduzent und ACT Labelchef Siegfried "Siggi" Loch am 1. April 2008 in einem audiovisuellen Vortrag ein halbes Jahrhundert Jazzgeschichte Revue passieren lassen - mit seinen Erzählungen, rund einhundert Photographien und ausgewählten Musikbeispielen. "Wenn Siggi Loch, Veteran unter den Plattenmanagern, von der Liebe seines Lebens, dem Jazz, erzählt, ist es, als ob er beginnt, Geschichten aus 1001 Nacht zu erzählen. Amüsant, ohne Allüren und als wäre alles erst gestern passiert, sprudeln Anekdoten aus dem reichen Erlebnisfundus." (Merkur) Weitere Informationen

Di. 01.04. 21 Uhr

Klaus Doldinger Quartet - Siggi Loch 'Love of my Life'

Klaus Doldinger (sax), Christian Elsässer (p), Henning Sieverts (b), Andi Haberl (dr).

Sie ist schon fast filmreif, die „Geschichte von Siggi und Klaus“, wie der Titel dann lauten könnte: Die Partnerschaft und Freundschaft von Siggi Loch und Klaus Doldinger, die im deutschen Musikbusiness ihresgleichen sucht. Zurück bis ins Jahr 1956 reicht sie, als der junge Siggi sich dem gerade entdeckten Jazz mit Haut und Haaren verschrieben hatte und mit dem Moped zum Düsseldorfer Amateur Jazz Festival fuhr. Hier war der junge Saxophonist Klaus Doldinger mit seinen „Feetwarmers“ und dem moderneren „Oscar’s Trio“ der Star. Als er 1962 dort ein umjubeltes Abschiedskonzert als Amateur gab, war auch Siggi Loch erstmals nicht mehr nur als Fan, sondern in offizieller Mission unterwegs: als frisch gebackener Labelmanager von Philips stürmte er hinter die Bühne, um Doldinger „in einem Anfall von Größenwahn“ (Loch), spontan und zunächst unbefugt einen Plattenvertrag anzubieten. Das daraus hervorgegangene Album „Doldinger – Jazz made in Germany“, Lochs erste Produktion überhaupt und Doldingers erste unter eigenem Namen, wurde als erste weltweit veröffentlichte deutsche Jazz-LP ein Meilenstein und Ausgangspunkt zweier Weltkarrieren. Bis 1971 blieben „Siggi und Klaus“ ein erfolgreiches Gespann, das es auf 20 Alben brachte. Und auch als Doldinger danach mit „Passport“ sein eigener Produzent wurde, blieb er Loch bis heute als enger Freund verbunden. Es kommt also nicht von ungefähr, dass Doldinger auch in Lochs opulentem, 2006 erschienenen Foto-Buch „Love of my Life“, einer Art beruflichen Autobiographie in Bildern, eine zentrale Rolle spielt. Und ebenso folgerichtig beginnt die Unterfahrt ihre Feierlichkeiten zum 30-jährigen Bestehen mit dieser „Geschichte von Siggi und Klaus“: Eine Ausstellung mit 25 dem Buch entnommenen Fotos illustriert sie, Loch erzählt sie zur Eröffnung aus seiner Sicht, und Doldinger schließlich reflektiert sie musikalisch. Natürlich im Quartett (also in der Besetzung, mit der er einst den Durchbruch schaffte) und – man glaubt es kaum – bei seinem ersten Auftritt in der Unterfahrt überhaupt. Weitere Informationen

Mi. 02.04. 21 Uhr

Juergen Seefelder - Ingrid Jensen Quintet

Juergen Seefelder (sax), Ingrid Jensen (tp), Rainer Boehm (p), Thomas Stabenow (b), Jon Wikan (dr)

Juergen Seefelder spielte mit Ingrid Jensen nur einmal 1993 in Wien im Jazzland, bevor ihr Stern von New York aus als Jazzkünstlerin bekanntlich international zu ungeahnten Höhen aufsteigen sollte, während sich seine künstlerische Persönlichkeit - etwas bodenständiger - weiterhin hauptsächlich von Süddeutschland aus entwickelte. Diese eine Begegnung aber war musikalisch schon damals außerordentlich interessant und geriet deshalb auch über all die Jahre bei beiden nicht in Vergessenheit. Im Juni 2005 trafen sie sich zu einer gemeinsamen CD-Aufnahme für das Album "Birds", welches in klassischer Jazz-Quintett-Form realisiert wurde. Seitdem tourte das Juergen Seefelder - Ingrid Jensen Quintet immer wieder erfolgreich durch Europa und auch heute Abend werden die "Fliegenden Freunde" mit spielerischer Bewegungs- und Kommunikationsdynamik und spannenden Solo- und Kollektivimprovisationen virtuosen Jazz zum Besten geben. Weitere Informationen

Do. 03.04. 20:00 Uhr BR-Mitschnitt - Doppelkonzert im Gasteig - Carl-Orff-Saal

Thärichens Tentett & Stacey Kent

20 Uhr Thärichens Tentett: Michael Schiefel (vocals), Sven Klammer (tp, flh), Jan von Klewitz (as, ss, cl), Andreas Spannagel (ts, fl), Nikolaus Leisle (bs, bcl), Sören Fischer (tb), Kai Brückner (git), Johannes Gunkel (b), Kai Schönburg (dr), Nicolai Thärichen (p). 21:30 Stacey Kent (voc), Jim Tomlinson (sax), Graham Harvey (p), David Chamberlain (b), Matt Skelton (dr).

Selten waren sich Jazzkritik und Publikum so einig: Das Berliner Tentett um den Komponisten, Arrangeur und Pianisten Nicolai Thärichen ist eines der ganz großen Highlights der deutschen Jazzszene - ob auf ihren mittlerweile drei Alben oder live bei Konzerten und Festivals wie dem European Jazztival auf Schloss Elmau, dem Deutschen Jazzfestival Frankfurt, dem Jazzfestival St. Ingbert oder dem Internationalen Jazzfestival Münster. Seit 1999 umgibt sich Nicolai Thärichen mit der “Creme der jungen Berliner Jazz-Szene”. Thärichens Tentett liefert “das kompositorisch Gelungenste, arrangementtechnisch Ausgefeilteste und in der Präsentation Humorvollste, was derzeit in Deutschland von einer größeren Besetzung kommt. Nicht zuletzt, weil mit Michael Schiefel der talentierteste unter den raren hiesigen Jazzsängern der Band seine Stimme gibt.” (Süddeutsche Zeitung). Die in England lebende Amerikanerin Stacey Kent gehört zur Gruppe der angesagten Star-Sängerinnen wie Diana Krall oder Patricia Barber. Stacey Kent kann auf sechs Bestseller-Alben, eine Aufreihung von Preisen - unter anderem den „British Jazz Award“ (2001) und den „BBC Jazz Award for ‚Best Vocalist’ (2002) – und ausverkaufte Konzerthallen auf dem ganzen Globus blicken. Ihre musikalischen Markenzeichen sind makelloser Swing sowie eine schlafwandlerisch sichere Intonation. Der Songwriter und dreimalige Oscar-Gewinner Jay Livingston schreibt über sie: „Es gibt keine Sängerin, die sich derzeit mit Stacey Kent vergleichen kann. Sie hat den Stil der ganz Großen, wie Billie Holiday und Ella Fitzgerald. Sie singt die Worte wie Nat King Cole – sauber, klar und mit einer perfekten Betonung.“ Adelnde Worte von berufener Stelle. Karten nur bei München Ticket Weitere Informationen

Fr. 04.04. 21 Uhr

Henning Sieverts & Munich Tenors

Johannes Enders (ts, ss, fl, bcl), Till Martin (ts, ss, cl, bcl), Jason Seizer (ts, ss, fl), Uli Wangenheim (ts, ss, cl, bcl), Christian Elsässer (p), Henning Sieverts (b, cello), Bastian Jütte (dr)

Henning Sieverts ist MIT und IN der Unterfahrt gross geworden, 20 der 30 Jahre hat er miterlebt, mitgezupft und -gestrichen, an hunderten, sehr unterschiedlichen Konzerten: mal im Duo, mal mit Bigband, mal vor zwei Zuhörern, mal wegen Überfüllung geschlossen - und tausende Stunden hinterher am Tresen geredet, getrunken, gefeiert... Für das Jubiläumskonzert hat sich Henning Sieverts einige der Münchner Tenorsaxophonisten eingeladen, die ihn normalerweise für ihre Bands als Bassisten buchen - ein Bläsersatz der Bandleader also, unterstützt von einer feinen Rhythmusgruppe mit Christian Elsässer (Klavier) und Bastian Jütte (Schlagzeug). Aber keine Angst: Es gibt keine Dauer-Tenorbattle, sondern auch ganz andere Farben mit Flöten, Klarinetten und Cello! " Weitere Informationen

Sa. 05.04. 21 Uhr CD Präsentation 'Hotel Alba'

Enders Room

Johannes Enders (sax, bcl, electronics), Stefan Schreiber (bcl, cl), Jan Eschke (p, Fender Rhodes), Andy Kurz (b), Bastian Jütte (dr)

Johannes Enders ist ein Großer - im doppelten Sinne. Johannes Enders, Saxophonist aus dem oberbayerischen Weilheim, ist zunächst von einer imposanten Körpergröße. Vor allem jedoch wird er zu Recht als einer der innovativsten unter den großen deutschen Jazz-Musikern der mittleren Generation gerühmt. Insbesondere mit seiner Band „Enders Room“ verquickt der „stilsichere Grenzgänger zwischen DJ-Ästhetik, Elektronik und improvisierten Traditionsfragmenten“ (Musikexpress) seine individuellen und inspirierten Sounds mit den Einflüssen von Steve Reich, Stevie Wonder, Radiohead oder Weather Report und Erfahrungen aus dem Spiel mit The Notwist, Billy Hart Trio, Bobby Hutcherson, Joe Lovano, Peter Kruder u.v.a.. Weitere Informationen

So. 06.04. 21 Uhr

Jubiläums Jam Session - The Founders

session leaders: Michael Uitz (keys), J.J.Gerndt (b), Sebastian Nay (dr)

Hier kommen die Begründer des Jazzclub Unterfahrt zu Wort, oder besser gesagt, heute Abend gehört ihnen die Bühne. Unter der Leitung des Unterfahrt Mitbegründers und Keyboarders Michael Uitz treffen sich bei dieser Jam Session die Männer und Frauen "der ersten Stunde". Weitere Informationen

Mo. 07.04. 21 Uhr Big Band Night

Scat Max & Uptown Jazz Orchestra

Max Neissendorfer (voc, p), Christoph Hörmann, Florian Riedl, Gregor Bürger, Till Martin, Thomas Zoller (saxes), Franz Weyerer, Nemanja Jovanovic, Albrecht Huber, Florian Jechlinger (trumpets), Hermann Breuer, Dirk Janoske, Auwi Geier (trombones), Bernd Hess (git), Ernst Techel (b), Bastian Jütte dr).

Was entsteht, wenn man geniale Solisten mit einem der bekanntesten Sänger und Pianisten der europäischen Musikszene auf einer Bühne vereint? Eine Bigband von Weltformat, die den Vergleich mit großen amerikanischen Ensembles, wie sie Duke Ellington, Count Basie und Nelson Riddle in den großen Zeiten des Swing um sich versammelten, nicht zu scheuen braucht. Und das Beste daran: man muss nicht über den großen Teich segeln, um dem Ereignis lauschen zu können. Der Gründer dieses Ensembles, SCAT MAX Neissendorfer, inspiriert von der Zusammenarbeit mit vielen Größen des Jazz, beschloss, seinen eigenen Stil zu entwickeln, der alleine durch sein stimmliches Timbre und den schon fast akrobatisch zu bezeichnenden Scatgesang vorgegeben war. Die Presse schreibt: '... SCATMAX eine geniale Symbiose aus Frank Sinatra, Bobby McFerrin und Elton John ... oder eine musikalische Zeitreise von den goldenen 60ern des Jazz bis hin zum modernen Stil der 90er ...' Weitere Informationen

Di. 08.04. 21 Uhr jazz from Spain

Guitarrísimo y jazz - Carlos Piñana Fusion Quartet

Carlos Piñana (guitar), Selena Cansino (p), Armando García (violin), Serafín Rubens (b), Miguel Ángel Orengo (perc)

Carlos Piñana Conesa (Cartagena, 1976) stammt aus einer traditionsreichen Flamencofamilie und lernte das Gitarrespiel schon in frühster Kindheit. Er studierte Klassische Gitarre am Conservatorio Superior de Música in Murcia, widmete sich parallel erfolgreich dem Flamencospiel und gewann bereits 1996 den Bordon Minero-Preis, dem weitere wichtige folgten. Neben seiner Tätigkeit als internationaler Konzertgitarrist und Komponist hält er eine Professur für Flamencogitarre und koordiniert den Internationalen Wettbewerb für Flamencogitarre Niño Ricardo in Murcia. Zusammen mit den Musikern Selena Cansino (Klavier), Armando García (Geige), Miguel Ángel Orengo (Percussion) und Serafín Rubens (Kontrabass) präsentiert er im Jazzclub Unterfahrt im Jubiläumsmonat April seinen Flamenco de frontera, eine spannungsreiche Begegnung zwischen Flamenco, Jazz und Elementen der kubanischen Musik. Weitere Informationen

Mi. 09.04. 21 Uhr BR-Mitschnitt

Richard Bona

Richard Bona (bass, voc), Etienne Stadwijk (keys), Taylor Haskins (tp), Adam Stoler (git), Ernesto Simpson (dr), Samuel Torres (perc).

Wenn Richard Bona, der als technisch absolut perfekter und stilistisch ungemein vielseitiger Bassist gilt, die Bühne betritt und zu singen beginnt, traut man seinen Augen und Ohren nicht: Ein sympathischer Hüne steht da vor dem Publikum, zupft kräftig seinen Bass und haucht mit sanfter Stimme fast sphärische Klänge ins Mikrofon. Der gebürtige Kameruner und Wahl-New-Yorker zelebriert mit seiner Band einen hybriden Musikstil aus Jazz, Funk sowie afrikanischen Klängen und zieht damit alle in seinen Bann. Ein früherer Arbeitgeber von Richard Bona äußert sich über den afrikanischen Geschichtenerzähler wie folgt: "Seine Musik strömt im Überfluss aus ihm heraus, Musik von wirklicher Schönheit. Es spielt keine Rolle, ob er singt oder welches Instrument er spielt. Jeder Moment ist erfüllt von seinem besonderen Talent. Ihn in der Band zu haben, ist ein Traum"! Pat Metheny. Ihn im Club zu haben auch! Weitere Informationen

Do. 10.04. 21 Uhr The Sugar Hill Tour - a musical portrait of Harlem

Brad Leali - Claus Raible Quartet

Brad Leali (as), Claus Raible (p), Giorgos Antoniou (b), Darrell Green (dr)

Sugar Hill, "...where life is sweet," (Strayhorn), das mythische Zentrum der Harlem Renaissance, "a place to go, a place to be". Das Viertel beheimatete zahlreiche Berühmtheiten der Jazzwelt, die Harlem zur Geburtsstätte bahnbrechender Stile machten, wie den Harlem Stride, den Jungle Style und später die Avantgarde der Modernisten im Minton’s. Das aktuelle Programm des Quartetts um Claus Raible ist eine Hommage an den legendären New Yorker Stadtteil, sowie an dessen wichtigste musikalische Vertreter aus verschiedenen Epochen. Die Zusammenarbeit von Brad Leali und Claus Raible besteht seit nunmehr dreizehn Jahren, nachdem sie sich 1995 erstmals in einem New Yorker Jazzclub begegnet sind. Seither entstanden gemeinsame Produktionen wie "Loopin' With Lea", "The Music of Elmo Hope" und zuletzt "D.A.’s TIME". Das Brad Leali - Claus Raible Quartet begeistert bei zahllosen Auftritten während der Tourneen durch den USA und Europa das Publikum und die Kritiker: "Das Konzert des Quartetts wurde ein fulminantes Ereignis."... Phänomenal, wie die vier Musiker ihre Improvisationsphrasen in extrem rascher zeitlicher Abfolge so zur Geltung brachten ..." Claus Regnault, Süddeutsche Zeitung. Weitere Informationen

Fr. 11.04. 21 Uhr ACT: Jazz Night

[em]

Michael Wollny (p), Eva Kruse (b), Eric Schaefer (dr).

"Das aufregendste Pianotrio der Welt" (DIE ZEIT) holt unter dem einfachen Titel [em] 3 zu einer der komplexesten Klangmeldungen des gegenwärtigen Jazz aus. Das Berliner Dreigespann Michael Wollny / Eva Kruse / Eric Schaefer stellt sein drittes Album vor. Mit ihrem dritten Album durchbrechen die drei Berliner nicht nur das Regelwerk des Jazz, sondern sie finden auch für sich selbst einen ganz neuen Ansatzpunkt. Und - wie wunderbar - bei alledem klingt das Trio immer noch wie eine ganz normale Jazz-Band. Die Bande innerhalb des Trios sind mittlerweile so fest geknüpft, dass man den Luxus zulassen kann, sich nicht mehr auf die offensichtlichen Gemeinsamkeiten zu beschränken, sondern die verschiedenen, oft weit auseinander liegenden individuellen Standpunkte der drei Mitglieder herauszuarbeiten. Das setzt ein hohes Maß von Diskursfähigkeit und Vertrauen voraus. Doch gerade indem sie diesen Diskurs wagen, geben [em] dem Jazz zurück, was er zur Zeit oft so schmerzlich vermissen lässt: seine Dringlichkeit und Alltagsrelevanz. Das populärste deutsche Piano-Trio hat nicht weniger vollbracht, als sich neu zu erfinden, indem es sich selbst absolut treu bleibt. Weitere Informationen

Sa. 12.04. 21 Uhr jazz from The Netherlands

DASH! - Free Sonic Spirit

Jeannine Valeriano (voc), Monique de Adelhart Toorop (voc), Marieke Snijders (voc), Kiki Manders (voc), Eric Hoeke (dr), Peter Bergman (b), Joshua Samson (perc), Maarten Ornstein (sax)

Ganz am Anfang der Menschheit haben die Leute einfach gesungen und sich bloss mit Klatschen ihrer Hände begleitet. DASH! setzt diese Tradition fort, jedoch auf völlig eigene Art und Weise - mit dem Ergebnis einer einzigartigen Mischung von funky Jazz, Soul, Gospel und Chanson. DASH! ist das neue Flagschiff von Saxofonisten und Komponisten Maarten Ornstein (SFEQ, New Cool Collective). Programm: funky Jazz, dazu die kaprizösen Chorgesänge von Jeannine, Marieke, Monique & Kiki. Die englischen und französischen Texte sind entsprechend ziemlich bizarr. Frank Zappa vs. Manhattan Transfer mit einem Spritzer Parliament und Funkadelic. Eine unerwartene Mischung von vier virtuosen Musikern und vier kraftvolle Sängerinnen, die die üblicherweise vom Piano oder Gitarre erfülte Rolle der Harmonie auf sich nehmen. Vergrössern Sie somit Ihren musikalischen Horizont mit DASH! What you see is what you get!--------In the beginning of music, people just sang and accompanied themselves by simply clapping their hands. DASH! continues in this tradition, although in a manner fully and thoroughly their own: a totally unique blend of funky jazz, soul, gospel and chanson. DASH! is the new pride and joy of the saxophonist and composer Maarten Ornstein (SFEQ, New Cool Collective). The program: funky jazz with playful choral pieces by Jeannine, Marieke, Monique & Kiki, who supply the harmony normally played by piano and guitar. The words to the songs, in English and French, are quite bizarre. Frank Zappa versus Manhattan Transfer with a dash of Parliament and Funkadelic. An unexpected brew of four virtuoso musicians and four powerful singers. Broaden your musical horizon with DASH! What you see (hear ;-)) is what you get! Weitere Informationen

So. 13.04. 21 Uhr

Jubiläums Jam Session - In the Tradition

Ltg.: Walter Lux (as) u.a. mit Max Straub (p), Rocky Knauer (b),

Der Jazztradition und dem Jazzclub Unterfahrt seit 30 Jahren treu verbunden, nimmt der Altsaxophonist Walter Lux das "Real Book" zur Hand und stellt die "Evergreens" des Jazz in der Mittelpunkt der heutigen Session. Unterstützt wird er dabei von weiteren treuen Weggefährten der Unterfahrt und vielen Einsteigern. Weitere Informationen

Mo. 14.04. 21 Uhr Big Band Night

Dusko Goykovich Munich Big Band

Kaum zu glauben: Einer der ganz großen Trendsetter des Modern Jazz, der letzte Gralshüter des originären Bebop und Hardbop stammt nicht aus Amerika, sondern aus dem ehemaligen Jugoslawien und lebt heut in Oberföhring/München. Dass Dusko Goykovich, mittlerweile erstaunliche 75 Jahre jung, heute mit seiner Munich Big Band in die Unterfahrt kommt, erhebt dieses Datum für alle eingefleischten Fans zum Feiertag. Der smarte Trompeter und Flügelhorn-Virtuose ist in der Tat ein Phänomen. Ein stiller Star, der viele schillernden Figuren des Jazz persönlich kennt und mit unzähligen von ihnen spielte: Dizzy Gillespie, Chet Baker, Gerry Mulligan, Dexter Gordon, Stan Getz und vielen anderen. Er ließ sich inspirieren und inspirierte selbst! Den stärksten, inspiriertesten Goykovich erlebte das Publikum stets in Big Bands, z.B. bei Kurt Edelhagen, aber vor allem bei Maynard Ferguson, Woody Herman´s Herd und in der Clarke/Boland Big Band. Der Mann mit dem goldenen Horn schreibt die Arrangements selbst und führt seinen jeweiligen Klangkörper mit natürlicher Autorität und einem strahlenden Ton, der sich wie ein Lichtschweif durch das gesamte Programm zieht. Weitere Informationen

Di. 15.04. 21 Uhr Deutschlandfunk Mitschnitt

Wallace Roney Group

Wallace Roney (tp), Antoine Roney (sax), Aruan Ortiz (p), Rashaan Carter (b), Eric Allen (dr).

Trumpeter Wallace Roney describes his playing as 'sci-fying'. He began playing when he was nine years old and at the age of 19, he was voted Down Beat Magazine´s "Best Young Musician of the Year". Born in 1960, Roney was awarded three Grammys. Until 1982 Wallace Roney played with Art Blakey’s Jazz Messengers and five years later, Blakey asked him to become the musical director of the band. He also worked with Tony Williams and in 1991 played with Miles Davis at his last Montreux concert. He was the obvious choice as the trumpet player for the world-tour 'Tribute to Miles'. He also took part in Chick Corea’s homage "Remembering Bud Powell". With Herbie Hancock´s "Future 2 Future" in 2001 and 2002, he was well-known for generating concert highs. Since then, Wallace exclusively directs his own bands. The Wallace Roney Group is a breathtaking, high powered tour de force on stage. He is well-known for fusing acoustic and electrical elements, incorporating funky urban beats into his music and for his savvy and innovative arrangements and instrumentation. ------------------------------------------------- Wallace Roney scheint Erfolg gepachtet zu haben. Der Mann an der Trompete, der sein Spiel selbst als 'sci-fying' bezeichnet, begann das Studium seines Instruments bereits mit neun Jahren. Mit 19 erhielt er vom Down Beat Magazin den Jahresaward 'Best Young Musician of the Year'. Im Laufe seiner Karriere hat der 1960 geborene Roney nun schon drei Grammys mit nach Hause nehmen dürfen. Ein Grund seines Erfolges dürfte darin liegen, dass er der Jazztradition folgt, um daraus neue Schritte bewerkstelligen zu können. Bis 1982 spielte Wallace Roney bei Art Blakey’s Jazz Messengers, fünf Jahre später bat Blakey den Trompeter, die Position des musikalischen Direktors der Band zu übernehmen. In dieser Zeit begann er auch die Zusammenarbeit mit Tony Williams, bevor er von Miles Davis unter die Fittiche genommen wurde, bei dessen letzten Montreux-Auftritt er 1991 mitspielte. Daher war Roney auch die logische Wahl als Trompeter für die Welttournee des 'Tribute to Miles'. 1998 war er Teil einer weiteren Hommage, nämlich mit Chick Corea’s 'Remembering Bud Powell'. Mit Herbie Hancocks 'Future 2 Future'-Projekt sorgte Roney in den Jahren 2001 und 2002 für Konzerthighlights. Seither leitet Wallace ausschließlich seine eigenen Bands. Die Wallace Roney Group sorgt für atemberaubende, energiegeladene Höhepunkte auf den Konzertbühnen. Weitere Informationen

Mi. 16.04. 21 Uhr

Nils Wogram Root 70

Nils Wogram (tb, melodika,oberton), Hayden Chisholm (as, cl, oberton), Phil Donkin (b), Jochen Rückert (dr).

Nils Wogram´s position as the most important and influential German trombone player since Albert Mangelsdorff remains unchallenged. His band "Root 70" belongs to the few German jazz bands with an original and highly recognizable sound. Nils Wogram, Hayden Chisholm, Matt Penman (tonight replaced by Phil Donkin), and Jochen Rückert effortlessly transform musical individuality into a homogonous sound of one band. It is rare that a group with such collective intensity, simultaneously strive to such a lightness in sound. The magic formula is "sound culture". Music full of character, power, warmth and love of detail. Jazz with music and music with jazz!---------------------------------------Nils Wogram behauptet nicht nur unangefochten die Stellung als wichtigster und einflussreichster deutscher Posaunist seit Albert Mangelsdorff, seine Band Root 70 gehört auch zu den wenigen deutschen Jazz-Gruppen mit einem originären, zugänglichen und in höchstem Maße wiedererkennbarem Sound. Die Gruppe mit Posaunist Wogram, Altsaxofonist und Bassklarinettist Hayden Chisholm, Bassist Matt Penman (heute Abend vertreten durch Phil Donkin) sowie Drummer Jochen Rückert besteht nicht etwa seit 1970, aber immerhin seit 2000. Es fällt Root 70 nicht schwer, die persönliche Eingeschworenheit in einen homogenen Bandsound zu transformieren. Selten hat eine Gruppe bei derartiger kollektiver Intensität eine ähnliche klangliche Leichtigkeit erzielt. Der Ensemblegeist des Quartetts speist sich zunächst aus einem hohen gegenseitigen Respekt der vier Musiker. Das Zauberwort ist Klangkultur. Musik voller Charakter, Kraft, Wärme und Liebe zum Detail. Jazz mit Musik und Musik mit Jazz. Weitere Informationen

Do. 17.04. 21 Uhr jazz from Finland

Oddarrang

Olavi Louhivuori (dr), Ilmari Pohjola (tb, voc), Osmo Ikonen (cello, voc), Lasse Lindgren (b), Lasse Sakara (git)

Olavi Louhivuori is a drummer, 26 years old and comes from Jyväskylä (Finland). Olavi´s father is the director of the local conservatory of music and his mother plays the violin. All members of the Louhivuori family grew up playing an instrument. Olavi played at regional and international jazz festivals - with the award-winning "Ilmiliekki Quartett', the Joona Toivanen and Aki Rissanen trios, the 'UMO Bigband', especially important for young jazz musicians in Finland, and with "Piirpauke", for a long time Finland´s only big band with an international reputation. In 2003 Louhivuori and Oddarrang formed an unexpected quintet formation, including cello and trombone, which leads to unusual, intense tone colours and depth. Melodic, straightforward and yet exciting and new, these five young Finns play new jazz linked to tradition.-------------------------------------------------------------------------Olavi Louhivuori ist Schlagzeuger, gerade 26 Jahre alt, und stammt aus Jyväskylä. Das ist eine Stadt in Mittelfinnland, die ein Konservatorium hat, dessen Direktor Olavis Vater ist. Die Mutter ist Geigerin, und niemand in der Familie Louhivuori ist ohne Instrument aufgewachsen. Olavi aus Jyväskylä ist schon ziemlich viel herum gekommen in der Welt der regionalen und internationalen Jazzfestivals – mit dem vielfach ausgezeichneten 'Ilmiliekki Quartett', den Trios von Joona Toivanen und Aki Rissanen, mit der für alle jungen Jazzer in Finnland extrem wichtigen 'UMO Bigband' und amerikanischen Gästen wie Marilyn Crispell und Joe McPhee; auch mit Piirpauke übrigens, der lange Zeit einzigen finnischen Band von Weltrang. In seiner Heimat, in der Jazz und Jazzverwandtes eine wichtige Rolle spielen, gründete Louhivuori 2003 mit Oddarrang ein Quintett in erstaunlicher Besetzung: mit Cello und Posaune. Die Instrumentierung mit Cello und Posaune bietet Raum für ungewöhnliche, intensive Klangfarben und Tiefen. Melodisch, eingängig und doch spannend neu zeigen hier fünf junge Finnen neue Wege im Jazz ohne auf Traditionen zu verzichten. 2007 erhielt íhr Debut-Album "Music Illustrated" den jährlich verliehenen finnischen EMMA-Preis für das beste Jazz Album aus 2006. Weitere Informationen

Fr. 18.04. 21 Uhr jazz from Norway

Live Maria

Live Maria Roggen (voc, electronics), Maria Kannegaard (fender rhodes), Mattis Kleppen (b), Thomas Strønen (dr, electronics).

The Norwegian songwriter, jazz vocalist and poet Live Maria Roggen sings her own songs of translucent beauty, invasive intimacy and musical vision. She has a fragile charm, reminding us of Sidsel Endresen, and shows amazing qualities of pop music. The many awards, such as the "Spellemannspris" (2003), the "Vitalpris" (Kongsberg Jazz Festival 2003), the "Radka Toneff Memorial Prize" (2003) and the "Rolf Gammlengs Pris" (2004), prove her popularity in Norway today. The minimalist electronics and the spacious band sound, is mature, but not flat. This extremely interactive band with superior musicians render futuristic concoction of improvised music. ------------------------------------------- Die norwegische Songwriterin, Jazzsängerin und Lyrikerin Live Maria Roggen präsentiert eigene Lieder von klarer Schönheit, eindringlicher Intimität und musikalischer Vision. Live Marias Musik besitzt teilweise einen ähnlich spröden Charme wie die ihrer Landsfrau Sidsel Endresen, offenbart andererseits aber auch immer wieder erstaunliche Pop-Qualitäten. Die minimalistische Elektronik und ein Bandsound, der Raum lässt, klingt reif, jedoch nie glatt. Die hochkarätig besetzte und höchst interaktive Band präsentiert eine zukunftsweisende Mischung improvisierter Musik. Welche Popularität Live Maria Roggen heute in Norwegen genießt, zeigen die vielen Auszeichnungen der letzten Jahre: außer dem Spellemannspris erhielt sie 2003 den Vitalpris beim Kongsberg Jazz Festival sowie den Radka Toneff Memorial Prize, 2004 den Rolf Gammlengs Pris und 2005 ein zweijähriges Künstlerstipendium von der norwegischen Regierung. Weitere Informationen

Sa. 19.04. 21 Uhr let the groove begin...

Wolfgang Schmid KICK

Antonio Lucaciu (sax), Peter Wölpl (git), Benedikt Moser (fender rhodes), Oli Rubow (dr, electronic), Wolfgang Schmid (bass & vocals), special guest: Luluk Purwanto (violin)

Wolfgang Schmid became famous as a bass player, producer, composer and musical director. So far, he contributed to 400 albums in various ways. He became immortal as a member of Klaus Doldinger´s legendary group "Passport", started his band "Paradox" with Billy Cobham, and has travelled the world in numerous tours playing with diverse musical groups............"Schmid happens!". His new, superb band has just finished recording their first class and fabulous CD "Let the groove begin". As in the past with the amazing guitarist Peter Wölpl, but with new members Matteo Scrimali (Freundeskreis/Joy Delanane) and the two youngsters Benedikt Moser and 20 year old Antonio Lucaciu. The latest band addition is the Indonesian violin player Luluk Purwanto! Compelling dance rhythms, relaxing sequences, depending on the focus of one´s listening. The music is complex, although with an immense lightness. A stew of contemporary sounds and intense bass grooves, spicy and served sizzling hot! --------------------------------------------------------Wolfgang Schmid verewigte seinen guten Namen und seine Talente als Bassist, Produzent, Komponist und musical director auf bislang 400 Alben, machte sich als Mitglied in Klaus Doldingers legendärer Gruppe Passport unsterblich, rief die Band Paradox (mit Billy Cobham) ins Leben, gewann diverse Polls hier und in den USA so häufig wie andere Menschen gute Eindrücke von ihm und kennt durch zahlreiche Tourneen in unterschiedlichsten musikalischen Konstellationen die Welt bis in die hintersten Winkel so gut wie sein Wohnzimmer ........ Schmid Happens! Seine neue, wieder hochkarätige Besetzung hat gerade die erste gemeinsame CD "let the groove begin" eingespielt und die ist "Big Fun" der Extraklasse: Nach wie vor spielt der Ausnahmegitarrist Peter Wölpl (wer sonst), aber neu dabei sind Matteo Scrimali an den drums (Freundeskreis / Joy Delanane), sowie die beiden Youngsters Benedikt Moser am Fenderpiano und der erst 20jährige Saxophonist Antonio Lucaciu. Und: seit neuestem die indonesische Geigerin Luluk Purwanto. Mitreißende Dancerhythmen, entspannende Sequenzen, je nachdem wo man hinhört: die Musik ist komplex, aber sie vermittelt eine ungeheure Leichtigkeit. Hier werden heutige Sounds mit intensiven Bassgrooves in einen Topf geschmissen, pikant aufgewürzt und heiß serviert. Get Your Kick! Weitere Informationen

So. 20.04. 21 Uhr

Jubiläums Jam Session - To be and bop

session leader: Thomas Faist (ts)

Deeply rooted in the Munich jazz scene, saxophonist Thomas Faist belongs to the group of musicians who were with Unterfahrt from the very beginning and are nowadays known in the whole of Europe. Other members of this crowd are Peter O'Mara, Peter Tuscher, Walter Lang, Thomas Stabenow and Johannes Faber, to name just a few. Inspired by bebop, hardbop and modern jazz, tonight´s jam session will definitely be a smash hit with many familiar (jazz) friends.------------------------------------------------------------Fest verwurzelt in der Münchner Jazzszene, gehört der Saxophonist Thomas Faist auch zu den Musikern, die seit Beginn der Unterfahrt dabei waren und nun in ganz Europa bekannt sind. So säumen Musiker wie Peter O'Mara, Peter Tuscher, Walter Lang, Thomas Stabenow und Johannes Faber seinen Weg, um nur einige zu nennen. Inspiriert von Bebop, Hardbop und Modern Jazz wird die heutige Session sicher ein highlight mit vielen bekannten (Musiker-)Gesichtern. Weitere Informationen

Mo. 21.04. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra feat. Lipa Majstrovic (voc)

For this Unterfahrt anniversary, big band leader Harald Rüschenbaum has invited Lipa Majstrovic, one of the most sought-after female vocalists of southern Germany. With her flexible and excellently trained voice (a student of Kim Nazarian - New York Voices), she energetically and effortlessly vocalizes deep emotions. Her jazz and big band repertoire will set the tune for tonight.---------------------------------------------------------------------------Harald Rüschenbaum lädt sich in sein Jazz Orchestra zum Jubiläum eine der gefragtesten Sängerinnen des Süddeutschen Raums ein, Lipa Majstrovic. Mit ihrer wandlungsfähigen, exzellent ausgebildeten Stimme (Schülerin von Kim Nazarian - New York Voices) schafft sie es, tiefe Emotionen kraftvoll freizugeben. Ihr Jazz- und Big Band Repertoire wird heute den Ton angeben. Weitere Informationen

Di. 22.04. 21 Uhr piano highlight

Alexander von Schlippenbach - Aki Takase Duo

Alexander von Schlippenbach (piano), Aki Takase (piano) – at two Steinway grand pianos

Alexander von Schlippenbach (born 1938 in Berlin) is considered one of the most important representatives of the first generation of the European Free Jazz musicians. The trio with Evan Parker and Paul Lovens (frequent and popular Unterfahrt guests) and the "Global Unity Orchestra", founded by von Schlippenbach in 1966, are seen as the cream of improvised contemporary music in and from Germany. Alexander von Schlippenbach has been showered with awards, the most recent being the "SWR-Jazz Award 2007". In 1981 the Japanese pianist Aki Takase played in Berlin for the first time and moved to Berlin in 1987. In the last two decades she has performed at Unterfahrt with different groups: in duos with e.g. Nobuyoshi Ino, Gunther Klatt and David Murray, with the "Fats Waller Project" and with her "Good Boys". Aki Takase, like Alexander von Schlippenbach, is always searching for new experimentation, the freedom in music and the uplifting moment.-------------------------------------------------------------------------------Alexander von Schlippenbach (geb. 1938 in Berlin) gilt als einer der wichtigsten Vertreter der ersten Generation der europäischen Free Jazz-Musiker. Neben dem Trio mit Evan Parker und Paul Lovens (oft und gern gesehenen Gäste in der Unterfahrt) gilt wohl das von Schlippenbach 1966 gegründete Globe Unity Orchestra als das Aushängeschild für improvisierte, zeitgenössische Musik in und aus Deutschland. Alexander von Schlippenbach erhielt im Laufe seiner langer Karriere viele Preise, der aktuellste dürfte der "SWR-Jazz Award 2007" sein. Die japanische Pianistin Aki Takase spielte 1981 zum ersten Mal beim Berliner Jazzfest in der Philharmonie, schon 1987 zog sie fest nach Berlin. Über 2 Jahrzehnte hinweg besuchte auch sie mit ihren wechselnden Formationen die Unterfahrt: im Duo u.a. mit Nobuyoshi Ino, Gunther Klatt oder David Murray, mit dem Fats Waller Projekt oder ihren "Good Boys". Aki Takase sucht wie Alexander von Schlippenbach das Experiment, das Freie in der Musik, das Erhabene des Augenblicks. "Dass Stille, Konzentration, Risiko, rauschhaft ausgelebte Spontanität, handwerkliche Kontrolle und motorischer Spielfluss keine leeren Kommunikationshülsen sind, bewiesen Aki Takase und Alexander von Schlippenbach im Duo auf zwei Flügeln" JazzPodium. Weitere Informationen

Mi. 23.04. 21 Uhr jazz from Hungary

Tony Lakatos Gypsy Colours

Agnes Szaloki (vocal), Tony Lakatos (sax), Bela Szakcsi Lakatos (p), Andras Lakatos (dr), Gyorgy Orban (b).

(for English, see "Komplettes Programm") Mit "Gypsy Colours" wendet sich der mittlerweile in Frankfurt lebende Ungar Tony Lakatos seinen Wurzeln zu, der Gypsy Kultur. Gemeinsam mit Szakcsi Bela Lakatos, dem mittlerweile in Diensten von Jack DeJohnette stehenden Pianisten, entwirft er ein aktuelles Bild von Musik im Spiegel von Jazz und Zigeunereinflüssen. Die Entwicklung der Gypsy–Kultur von den Anfängen in Indien bis in die ost- und westeuropäische Gegenwart wird beispielsweise in dem traurigen Stück „Crying Way From India“ aufgezeigt, das in einem lyrischen Stil gehalten ist und klassische Melodiengestaltung ungarischer Zigeuner aufnimmt. "Der Weltklassesaxofonist Tony Lakatos und eine Riege von ungarischen Virtuosen zünden hier ein musikalisches Feuerwerk, in dem sie traditionelle ungarische Zigeunermusik mit den improvisatorischen Freiräumen des Jazz westlicher Prägung kurzschließen." BR ------ Tony Lakatos, a Hungarian living in Frankfurt, returns to his roots with "Gypsy Colours". Together with Bela Szakcsi Lakatos, the pianist playing with Jack DeJohnette, he creates contemporary music with jazz and gypsy influences. The history of Gypsy culture, from its cradle in India to Eastern and Western Europe today, is depicted in, e.g. the woeful composition "Crying Way From India" in a lyrical style with classical melodies in the Hungarian Gypsy tradition. ------ Weitere Informationen

Do. 24.04. 21 Uhr CD presentation 'Song of Nature'

Tabla & Strings plus special guest: Hugo Siegmeth (ts)

Geoff Goodman (guitar, mandocello, 5-string banjo), Hugo Siegmeth (ts), Fjoralba Turku (voc), Bernd Hess (guitar), Tobias Ott (tabla).

(for English, see "Komplettes Programm") In Geoff Goodmans Projekt "Tabla & Strings" verschmelzen westliche und östliche Klänge zu einer homogenen Einheit. Aussergewöhnlich ist die Kombination der Instrumente, überraschend das klangliche Resultat. Wenn albanischer Gesang auf amerikanisches Banjospiel trifft, begleitet von indischen Tablaklängen und jazzigen Gitarrensounds entsteht tatsächlich eine neue, weltenumspannende Musik. In Goodmans Kompositionen werden diese Elemente auf spielerische Art ineinander verwoben, sich komplementär ergänzend und befruchtend. Die raffinierten Rhythmen, die schwebenden Sounds flirrender Saiten, die glasklar delikate Stimme und die dunkle Mystik getragener Harmonien münden in ein Klangkunstwerk außergewöhnlicher Tiefe und Ausstrahlung. Auskomponierte Themen stehen in Kontrast zu hörbar freien Improvisationen, fließende Ragas wechseln mit groove-orientierten Stücken sowie jazz- oder folkinspirierten Gesangsstücken in albanischer und englischer Sprache. ------In Geoff Goodman´s project "Tabla & Strings", western and eastern sounds are merged together in a homogenous unity. A rare combination of instruments and a surprising sonorous outcome. When Albanian songs meet banjo music from the USA and are accompanied by Indian tabla and jazz guitar, yes indeed, a new type of world music is born. In Goodman´s compositions, these elements are playfully woven together, mutually enhancing and transforming one another. The sophisticated rhythms, the floating sounds of vibrating strings, the crystal clear delicate voices and the dark mystical harmonies culminate in a sound sculpture of rare depth and élan.------ Weitere Informationen

Fr. 25.04. 21 Uhr jazz from France - Deutschlandfunk Mitschnitt

Orchestre National de Jazz Électrique

Franck Tortiller (vib, composer, leader), Vincent Limouzin (vib, marimba, electronics), Patrice Héral (drums, electronics, voice), Claude Gomez (sampler), Yves Torchinsky (bass), Jean Gobinet (tp, horn), Joël Chausse (tp, horn), Eric Séva (sax), Jean-Louis Pommier (tb), Michel Marre (tuba, horn).

(for English, see "Komplettes Programm") Nach “Close to Heaven – Tribute to Led Zeppelin” (im April 2006 zu Gast in der Unterfahrt und auch mit Mitschnitt des Deutschlandfunks) widmet sich Frankreichs Jazz-"Nationalmannschaft", das Orchestre National de Jazz, wiederum der Musik der 1970er Jahre. Diesmal freilich weniger im Rock- denn im Jazzbereich. Bandleader Franck Tortiller erinnert an den Fusionjazz dieser Zeit. "Electrique" widmet sich einer Musik, die um 1970 entstanden ist und in genialer Weise populäre Elemente mit der Tradition des Jazz verband: Miles Davis (dessen Album "Bitches Brew" Maßstäbe setzte), der kürzlich verstorbene Pianist Joe Zawinul mit seiner Band Weather Report, Herbie Hancock und John McLaughlin mit seinem Mahavishnu Orchestra - sie stehen für diese Epoche des elektrifizierten Jazz, die durch eine rhythmische Frenetik und seine wagemutige formale Zwitterhaftigkeit auszeichnet. Bandleader Tortiller steuert sein Orchester, das zupackend und präzise wie immer agiert, in eine lange rhythmische Odyssee, bei der ein ebenso humorvolles wie dezidiertes Eintauchen ins eruptive Herz dieser Musik im Vordergrund steht. Dabei spielt die Band zumeist Eigenkompositionen, die auf die bekannten Vorbilder zurückgreifen. "Electrique" ist ein absolutes Plädoyer für einen "offenen" Jazz, der andere Stilarten homogen integriert, genial interpretiert und weiterentwickelt von einem der faszinierendsten Orchester, die es derzeit in Europa zu hören gibt! ------ After "Close to heaven - A tribute to Led zeppelin" (April 2006 in Unterfahrt), France´s national jazz team, viz. the "Orchestre National de Jazz" yet again devotes itself to music from the 1970s. This time however more to jazz than rock. Bandleader Franck Tortiller remembers Fusion from that period. "Electrique" celebrates the music that originated in 1970 and brilliantly combined pop music and the jazz music tradition: Miles Davis (the album "Bitches Brew", a milestone), the pianist Joe Zawinul with his band "Weather Report", Herbie Hancock, and John McLaughlin´s "Mahavishnu Orchestra" - all of them icons of this period of electric jazz, that distinguished itself by rhythmic frenzy and courageous forms of schizophrenia. Bandleader Tortiller directs his orchestra, that responds as vigorous and precise as ever, into a long rhythmical odyssey, in which humour and decisive immersion into the eruptive heart of this music is most important. The band mostly plays its own compositions, that reach back to famous musical prototypes. ------ Weitere Informationen

Sa. 26.04. 21 Uhr

Tizian Jost Trio - plays the music of Jobim

Tizian Jost (p), Thomas Stabenow (b), Michael Keul (dr).

(for English, see "Komplettes Programm") "Brasilianische Musik war in meinem Leben als Jazz-Pianist immer ein wichtiger Bestandteil meines musikalischen Horizonts. Zwölf Jahre tourte ich mit meiner eigenen brasilianischen Band DOMUNDO durch ganz Europa, in letzter Zeit hatte ich vermehrt die Gelegenheit mit großartigen brasilianischen Musikern - an erster Stelle sei hier die Primadonna der Bossa Nova, nämlich Leny Andrade, genannt - auf Reise zu sein. Als sich im Herbst 2006 die Gelegenheit ergab, für das japanische Platten-Label Atelier Sawano die Musik von Antonio Carlos Jobim aufzunehmen, der für mich zu den ganz großen Songwritern des 20. Jahrhunderts zählt, erfüllte sich für mich ein lang gehegter Traum, nämlich brasilianische Musik im Klavier-Trio-Format aufzunehmen. Das Klavier-Trio war zu den Hochzeiten der Bossa Nova, in den 60er-Jahren, eine häufig anzutreffende Besetzung und eine wichtige kreative Spielwiese dieser Musik. An diese Tradition möchte ich mit dem vorliegenden Programm anknüpfen." Tizian Jost. ------To Tizian Jost, jazz pianist, Brazilian music has always been important. For twelve years he toured Europe with his own Brazilian band DOMUNDO and lately has toured on several occasions with legendary Brazilian musicians - in the first place the prima donna of bossa nova Leny Andrade. When he played the music of Antonio Carlos Jobim for the Japanese record label Atelier Sawano in 2006, a long time dream - to record Brazilian music in a piano trio - came true. In the sixties, the piano trio was an integral part of the glory days of the bossa nova and an important vehicle for creative playing. It is in this tradition that the Tizian Jost Trio will perform tonight.------ Weitere Informationen

So. 27.04. 21 Uhr

Jubiläums Jam Session - Now is the future

session leader: Andrea Hermenau (p)

(for English, see "Komplettes Programm") Die "now is the future" Jam Session wird von der jungen, in München geborenen und ansässigen Pianistin Andrea Hermenau geleitet, denn die Zukunft des Jazz liegt doch auch immer häufiger in den Händen von Frauen - heute Abend eben am Klavier. Andrea Hermenau konnte schon während ihres Studiums am Richard-Strauss-Konservatorium München mit namenhaften Musikern auftreten, wie z.B. mit Harald Rüschenbaum, Dusko Gojkovic und Jenny Evans. Mit der Gruppe "Etna" gewann sie den "Landesjugend jazzt" Wettbewerb Bayern und bald darauf den Bundeswettbewerb "Jugend jazzt" mit der Gruppe Frankzone. Bei dieser letzen Jubiläums Session trifft sich die junge, neue JazzmusikerInnenszene Münchens und wird neben Tradition und Moderne vor allem die zukünftigen Trends des Jazz in den Mittelpunkt rücken. ------The "Now is the future" jam session is directed by the Munich pianist Andrea Hermenau, who also plays tonight. After all, the future of jazz is more and more increasingly more in the hands of women. During her study at the Munich Richard-Strauss-Konservatorium, Andrea Hermenau was already performing with illustrious musicians such as Harald Rüschenbaum, Dusko Gojkovic and Jenny Evans. With the group "Etna", she won the Bavarian "Landesjugend jazzt" competition and shortly thereafter the national "Jugend jazzt" competition with the group "Frankzone" . For this last anniversary session, young and new Munich jazz musicians will play together and, besides traditional and modern jazz, the focus will be mainly on future jazz trends.------ Weitere Informationen

Mo. 28.04. 21 Uhr Big Band Night

Al Porcino Big Band plus special guest: Romy Camerun (voc)

(for English, see "Komplettes Programm") Immer wieder ein highlight der Big Band Night am Montag: Al Porcino ist eine lebende Jazz-Legende. Er hat mit allen ganz Großen des Jazz gespielt: Louis Prima, Ella Fitzgerald, Frank Sinatra, Stan Kenton, Buddy Rich und vielen mehr. Seine Band mit 16 Spitzen-Musikern der Szene swingt kompromisslos die besten Arrangements der Bigband-Ära. Heute Abend hat Al Porcino die wunderbare Vokalistin Romy Camerun zu Gast. Ein absolutes Highlight für den Jazz-Liebhaber! ------ A celebrity of the Monday Big Band Nights: Al Porcino, a living jazz legend. He has played with all great jazz musicians, Louis Prima, Ella Fitzgerald, Frank Sinatra, Stan Kenton, Buddy Rich, and many more. His band with 16 top performers brings the best arrangements of the Big Band era: swing without compromise. Tonight Al Porcino´s guest is the wonderful singer Romy Camerun. An absolute must for every jazz fan! ------ Weitere Informationen

Di. 29.04. 21 Uhr

Jenny Evans 30 Years of Singing Jazz

Jenny Evans (voc), Walter Lang (p), Sven Faller (b), Rudi Martini (dr)

(for English, see "Komplettes Programm") Jenny Evans, laut TIME Magazine die führende Jazzsängerin Deutschlands, kann dieses Jahr auf 30 Jahre Erfolg als Jazzsängerin zurückblicken: Konzerte und Festivals in ganz Europa, Japan und Nahen Osten, sieben Jazz-CDs, den "Förderpreis für Interpretierende Kunst", ihren Jazzclub "Jenny’s Place" sowie die Mitwirkung in zahlreichen Musicals und TV-Serien. Sie ist eine große, individuelle Song-Interpretin und verfügt über einen hoch kreativen Umgang mit Stimmtechnik, Harmonie und Phrasierung. Rudi Martini, Jennys Wegbegleiter, Drummer und Produzent seit Mitte der 80ern begleitet sie an diesem Abend mit seinem Trio mit Walter Lang (p) und Sven Faller (b). "Gäbe es in Deutschland etwas ähnliches wie einen nationalen Jazz-Poll, so würde Jenny Evans mit Sicherheit in der Sparte weiblicher Jazzgesang seit Jahren die vorderste Plätze belegen. Ihre Interpretation großer Songs der Jazzgeschichte besitzen Klasse." Jörg Konrad, Süddeutsche Zeitung ------ This year Jenny Evans, Germany´s number one jazz singer (Time Magazine), looks back on 30 years as a successful jazz singer: performances in Europe, Japan and the Middle East, seven jazz albums, the Munich "Förderpreis für Interpretierende Kunst" award, her own jazz club "Jenny´s place", and countless musicals and television shows. She is a great interpreter, has a rich scope of vocal dynamics and an impressive command of harmony and phrasing. Rudi Martini, Jenny´s partner, drummer and producer since the mid eighties, accompanies her tonight with his trio with Walter Lang and Sven Faller.------ Weitere Informationen

Mi. 30.04. 21 Uhr Stargastspiel

Mike Mainieri & Northern Lights

Mike Mainieri (vib), Bendik Hofseth (sax), Lars Danielsson (b), Audun Kleive (dr, perc)

(for English, see "Komplettes Programm") Mike Mainieri, 1938 in New York geboren, gehört als Fusion-Pionier zusammen mit Jeremy Steig zu den Initiatoren des elektrischen Rock-Jazz. Mit seinen eigenen Gruppen Steps und Steps Ahead, mit Sidemen wie Michael Brecker, Steve Khan, Mike Stern, Steve Gadd oder Peter Erskine hat er Meilensteine dieses beherrschenden Stils der siebziger Jahre gesetzt. Mit seinem selbst entwickelten „Synthvibe“ bereicherte er seit Ende der 70er Jahre den Rock-Jazz um einen elektrisch modifizierten Sound. Als Produzent, Arrangeur und Komponist betreut der Inhaber von NYC Records auch Pop Größen wie Paul Simon, Billy Joel oder Aerosmith und Dire Straits. Für sein neuestes Projekt tat er sich mit experimentierfreudigen und innovativen skandinavischen Instrumentalisten zusammen: Bendik Hofseth, Lars Danielsson und Audun Kleive. ------Mike Mainieri (born in New York, 1938) is, like Jeremy Steig, one of the pioneers of electronic rock jazz. His own bands "Steps" and "Steps Ahead", with such sidemen as Michael Brecker, Steve Khan, Mike Stern, Steve Gadd and Peter Erskine, are milestones of this predominant style of the seventies. Mike Mainieri´s self-developed "Synthvibe" has enriched rock jazz with an electric modified sound. As producer, arranger, composer, and owner of NYC Records, he also worked with famous pop musicians like Paul Simon, Billy Joel, Aerosmith and Dire Straits. For his new project, he works together with experiment-friendly and innovative Scandinavian instrumentalists Bendik Hofseth, Lars Danielsson and Audun Kleive.------ Weitere Informationen

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