Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

März 2010

Programm April 2010

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

So. 07.03. - Sa. 17.04. 19:30 Uhr Ausstellungseröffnung

Collagen – Strukturen – Objekte von Waltraud Waldherr

Die Künstlerin beschäftigte sich in früheren Jahren mit der osteuropäischen Ikonenmalerei und der Meditation, die diese Kunst in sich birgt. Seit 1992 setzt Waltraud Waldherr ihre abstrakten und dekorativen Ideen um. In ihren Arbeiten löst sie sich von Hergebrachtem und schreibt ihre ursprüngliche Ikonographie um. Farben und Formen ohne eine gegenständliche Aussage sollen unvoreingenommen betrachtet und neu bewertet werden. Die Künstlerin kombiniert in ihren Werke meist Papier, Karton oder Holz mit oft unscheinbaren, weggeworfenen – gefundenen – Gegenständen, die anderswo schon einmal verarbeitet waren und jetzt zu nichts mehr nütze sind, ihren kommerziellen Wert verloren haben. Die Arbeiten konservieren die meditative Atmosphäre der Entstehung und übertragen diese auch auf den Betrachter. Weitere Informationen www.edition-ww.com. Zur Vernissage spielt Felix Aiwanger (p) Werke von Franz Schubert. Weitere Informationen

Do. 01.04. 21 Uhr ACT: Jazz Night - Calling You

radio.string.quartet.vienna & Rigmor Gustafsson

Rigmor Gustafsson (voc), Bernie Mallinger & Johannes Dickbauer (violin), Cynthia Liao (viola), Asja Valcic (cello)

Oft waren in der Musikgeschichte jene Kombinationen wegweisend, an die auf Anhieb niemand gedacht hatte. Auch 'Calling You' dürfte für die meisten überraschend sein: Die schwedische Sängerin Rigmor Gustafsson trifft auf das radio.string.quartet.vienna. Auf Überraschungen freilich sind beide Parteien abboniert: Mit ihren stilistisch so unterschiedlichen Interpretationen von Dionne Warwick/Burt Bacharach bis zu Michel Legrand sorgte Gustafsson für Aufsehen, dem r.s.q.v. gelang der „Überraschungscoup des Jahres“ (tz) 2006 mit Celebrating the Mahavishnu Orchestra. Rigmor Gustafsson hat sich längst als prima inter pares unter den schwedischen Jazzsängerinnen etabliert. In beiden Regionen ausgebildet, vereint sie die Vorzüge der amerikanischen wie der skandinavischen Jazzschule in sich. Auch das radio.string.quartet.vienna nimmt unstrittig eine Ausnahmestellung ein. Mit Bernie Mallingers und Johannes Dickbauers alle Klangspektren abdeckenden Geigen, Asja Valcics furiosen Cello sowie Cynthia Liaos lasziver Bratsche kann das Quartett für sich beanspruchen, das Genre Streichquartett neu definiert zu haben. So reicht Die Palette des Programms 'Calling You' reicht von Popsongs wie Paul Simons "Still Crazy After All These Years" und Stevie Wonders "If It’s Magic", über Burt Bacharach-Klassiker (Close To You), Jazzstandards (Makin’ Whoopie“) und vertrackte Raritäten wie Joni Mitchells "Drycleaner From Desmoines" oder Richard Bonas "Please Don’t Stop" bis hin zum schwedischen Volkslied "Ack Värmeland Du Sköna". Diese musikalische Vielfalt wird inszeniert in der unverwechselbaren, mal die Wärme, mal die Dynamik der Vorlage auskostenden Art des r.s.q.v. und getragen von Gustafssons individuell berührender Stimme. Die Kombination r.s.q.v. und Rigmor Gustafsson klingt wie füreinander geschaffen: Eins plus Eins macht hier Eins. Weitere Informationen

Fr. 02.04. 21 Uhr

Karfreitag geschlossen

Sa. 03.04. 21 Uhr blues highlight

Albie Donnelly's SUPERCHARGE

Albie Donnelly (as, ts, vocal), Roy Herrington (git, vocal), Jürgen 'Big Jay' Wieching (ts, bs), Mike Rafalczyk (tb, harmonica, vocal), Sascha Kühn (hammond organ, p), Wolfgang 'Bolle' Diekmann (b), Uwe Petersen (dr).

Seit mehr als 30 Jahren sind Albie Donnellys SUPERCHARGE Europas führende Band in Sachen Rhythm’n’Blues, Swing & Good-Time-Rock’n’Roll. Eine Party-Band der Extraklasse, angeführt von der wohl besten Bläser-Sektion Europas um den charismatischen Ausnahmesaxophonisten, Frontmann und Sänger Albie Donnelly. Als 1974 das Debüt Album auf den Markt kam und die nächste Produktion in Australien eine goldene Schallplatte einfuhr, waren sich Presse und Fans schnell einig: Eine solche Powertruppe hatte es in Europa bis zu diesem Zeitpunkt nicht gegeben. Es folgten weitere 14 Alben, darunter das Meisterwerk "Groover’s In Paris" (live aufgenommen bei Tina Onassis’ Hochzeit im Pariser Maxim’s) und SUPERCHARGE festigten ihren Ruf als führende Rhythm’n’Blues Band. Weit besser noch als auf den Alben kommt Albie Donnellys grandioses Entertainer-Talent bei den Live-Auftritten seiner Powertruppe zur Geltung. Und so wurde Albies unvergessliche Bühnenerscheinung schnell zum Markenzeichen von SUPERCHARGE: Vollbart, Glatze und Sonnenbrille – und natürlich der druckvolle Saxophonsound! Weitere Informationen

So. 04.04. 21 Uhr

Jam Session

Bernd Reiter (dr)

Der aus Österreich stammende und seit 2008 in München ansässige, mit dem "Hans Koller- Preis" (New York Stipendium) ausgezeichnete Schlagzeuger Bernd Reiter leitet mit viel Drive Swing die Jam Sessions im April Weitere Informationen

Mo. 05.04. 21 Uhr Big Band Night

Earforce - Funk Fusion Big Band

Topaktueller Funk- und Groove-Jazz, von Bandleader und Spiritus Rector Gregor Bürger ausschließlich selbstgeschrieben und arrangiert, mit viel Power gespielt und überzeugend präsentiert - das ist das Markenzeichen der Münchner Bigband Earforce. Seit 1999 bestehend, vereint die 17-köpfige Besetzung hochkarätige Solisten und eine druckvolle Rhythmusgruppe zu einer mitreissenden Live-Formation. Weitere Informationen

Di. 06.04. 21 Uhr

Weiser - Fugiel Quartet

Dominik Fugiel (sax), Stephan Weiser (p), Peter Cudek (b), Rick Hollander (dr)

Das Weiser-Fugiel Quartet gastiert an diesem Abend das erste Mal in der Unterfahrt. Stephan Weiser und Dominik Fugiel lernten sich beim Jazzstudium an der Musikhochschule München kennen, und beschlossen ein Qartett zu gründen, dass energiegeladene, wie auch tiefe, einfühlsame Musik schafft. An diesem Abend werden Standards, sowie Kompositionen von Monk, Coltrane aber auch Stücke aus eigener Feder zu hören sein. Der national und international gefragte Drummer Rick Hollander und der in München bestens bekannte Bassist Peter Cudek bilden das starke Fundament des Quartetts. Weitere Informationen

Mi. 07.04. 21 Uhr Jazzthing - Next Generation

Tim Allhoff Trio 'Prelude'

Tim Allhoff (p), Andreas Kurz (b), Bastian Jütte (dr).

Zusammen mit Andreas Kurz (bass) und Bastian Jütte (drums) präsentiert Tim Allhoff auf seinem Album zum größten Teil Eigenkompositionen, es finden sich auch innovative Interpretationen von Standards aus dem Great American Songbook und der Popliteratur im Repertoire der Band. Das Tim Allhoff Trio hat am 13.März den "Neuen Deutschen Jazzpreis 2010" gewonnen. "...eine musikalische gemeinschaft, so filigran agierend wie energisch vital, so aufmerksam kommunikativ wie eigensinnig eloquent. ein dreamteam, in vieler hinsicht, erwachsen aus der konsequenz, den eigenen weg gehen zu wollen." Ralf Dombrowski Weitere Informationen

Do. 08.04. 21 Uhr neobop highlight

Jeremy Pelt - Men of Honor

Jeremy Pelt (tp), JD Allen (ts), Xavier Davis (p), Dwayne Burno(b), Gerald Cleaver (dr).

Jeremy Pelt (geb. 1976) spielt in der Tradition der Hardbop-Legenden Lee Morgan und Freddie Hubbard. Er studierte Jazzimprovisation und Filmmusik an der Berklee School of Music in Boston, wo er den Bachelor of Arts erwarb. Mit seinem Umzug nach New York City begann der steile Anstieg seiner Karriere, u.a. spielte er mit Jimmy Heath, Ravi Coltrane, Cassandra Wilson, Wayne Shorter, war Mitglied der Mingus Big Band und der Big Band von Frank Foster. 2004 wurde er dem europäischen Publikum in der "Rising Star" Serie vorgestellt. Mit seinem neuem Album 'Man of Honor' präsentiert er ein herausragendes Quintet, das nun auch mit auf Tour geht. "Pelt definitely has a band whose future is limitless. " Jeff Krow, Audiophile Audition. "Pelt's group is that rarest of all things in jazz, a 'working band' and the familiarity and instant communication that come from extensive time spent playing together is evident. JD Allen is a perfect frontline partner for Pelt, his rich tenor sax sound offering a mellow counterpoint to Pelt's crisp, vivid trumpet tone. And the rhythm section of pianist Danny Grissett, bassist Dwayne Burno and powerhouse drummer Gerald Cleaver is as dynamic as any working in jazz at the moment." Joel Roberts, All About Jazz. Weitere Informationen

Fr. 09.04. 21 Uhr All done and dusted

Alexa Rodrian

Alexa Rodrian (voc), Mark Reinke (key), Tom Peschel (b, p, loops), Marco Bruckdorfer (dr).

"Jazz is Life!" sagt Alexa Rodrian – und zeigt mit "all done and dusted", ihrem neuen Album, was diese komprimierte Wahrheit ganz praktisch bedeutet. Vom Kinderlied bis zur Schreibhemmung, vom Aufbruch zu neuen Horizonten bis zur romantischen Liebeserklärung spiegelt sich das ganze Leben in ihren Songs - und das gilt auch musikalisch. "Alexa Rodrian nutzt ihre Stimme als das, was sie ist: ein vielseitiges Instrument, das ihr die Welt der Musik zu Füßen legt“ schrieb Mario Kunzendorf über ihren Auftritt beim Regensburger Jazzfest. Die Singer/Songwriterin ist von der Seele her ein Jazzmensch, aber was ist schon Jazz? Ausgerechnet in New York lernte Alexa Rodrian von Lehrern wie Sheila Jordan, Buster Williams und Reggie Workman, dass die Grundlagen der Musik nicht in Genre-Schubladen zu finden sind. Sieben Jahre lang gehörte Alexa Rodrian zur lebendigen Szene in der Hauptstadt des Jazz, trat in der Knitting Factory auf, dem Siné Cafe, der CB's Gallery etc. und fand ihre eigene Stimme - im Duo mit dem Bassisten Sven Faller (u.a. Trio ELF) und nicht zuletzt gemeinsam mit dem Gitarristen und Universalmusiker Jens Fischer Rodrian. Längst ist Alexa Rodrian wieder diesseits des Atlantiks angekommen, seit einigen Jahren lebt sie in Berlin. „Ich bin eine Jazzsängerin, die eben gerne Popsongs schreibt“ beschreibt Alexa Rodrian ihre moderne Mischung aus Jazz, Pop und World Music. Weitere Informationen

Sa. 10.04. 21 Uhr

Jenny Evans & The New Trio

Jenny Evans (voc), Paulo Morello (g), Sven Faller (b), Felix Sapotnik (cl, ts, fl)

Ob Jazz-Standards oder Latinrhythmen, Balladen, Titel mit orientalischen Einflüssen oder Originals mit eigenen Texten: Jenny Evans sehr persönliche Song - Interpretationen und das besondere Charisma ihrer Stimme schaffen ein grandioses Spektrum vokaler Dynamik. 2010 präsentiert sie sich mit einem neuen Trio. Der Gitarrist Paulo Morello ist international bekannt durch sein Projekt "Bossa Nova Legends". Der Erfolg dieses Projekts zog weitere Produktionen und Tourneen nach sich und hat auch seinen Namen als erfindungsreicher Arrangeur gefestigt. Dem Bassisten, Sven Faller, der sich mit seinem eigenständigen Stil international einen Namen machte, gelingt es dem traditionellen Kontrabass-Sound neue Facetten abzugewinnen. Felix Sapotnik - vor allem wegen seines vollen und schönen Tons - ist einer der ungekrönten Könige des Saxofons, der Klarinette und der Querflöte. Don’t miss them! Weitere Informationen

So. 11.04. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Bernd Reiter (dr)

siehe 04.04.. Weitere Informationen

Mo. 12.04. 21 Uhr Big Band Night

Landes-Jugendjazzorchester Bayern

Im Landesjugend-Jazzorchester Bayern begegnen sich rund 300 junge aktive bayerische Jazzmusiker. Sie sind zwischen 10 und 25 Jahre alt und kommen jährlich zu vier Arbeitstreffen in den Bayerischen Musikakademien zusammen. Die Konzertbesetzung trifft sich außerdem jährlich zu rund 20 öffentlichen Auftritten, Konzertreisen und interessanten Crossover Projekten mit anderen Orchestern oder Ensembles. Unter der künstlerischen Leitung von Harald Rüschenbaum präsentiert die "Bavarian First Herd" zum Abschluss ihrer Arbeitsphase das neu Erlernte und setzt dabei auf ihr Potential: jugendlichen Elan, Talent und Spielfreude. Weitere Informationen

Di. 13.04. 21 Uhr Bass & Voice

Melanie Bong & Javier Malosetti Duo plus special guests

Melanie Bong (voc), Javier Malosetti (b), Tizian Jost (p) plus special guests

Direkt in die Fussstapfen ihrer Lehrerin Sheila Jordan tritt die in Frankfurt lebende Sängerin Melanie Bong mit ihrem neusten Projekt: 'Bass & Voice' - allerdings in ihrer eigenen Version: 'E-Bass & Voice' - mit dem argentinischen Bassisten, Gitarristen und Drummer - Javier Malosetti. Melanie & Javier kennen sich seit fast 20 Jahren. Er ist einer der absoluten Top-Musiker der argentinischen Jazz-, Blues- und Rockszene, gekührt mit sämtlichen Preisen und Auszeichnungen. Selbst das Magazin 'Rolling Stone' hat vor kurzem einen ausführlichen Bericht über 'El groove de Javier Malosetti...' veröffentlicht. Nun kommt er am 8.4. mit seinem Trio für ein Konzert aus aus Buenos Aires nach Berlin. Melanie kehrt am 6.4. nach einer Konzertreihe aus Tokyo zurück nach Frankfurt. Diese Gelegenheit nutzen Melanie und Javier, um in München gemeinsam zu arbeiten und aufzunehmen. Ihr Duo-Programm besteht aus Eigenkompositionen, Jazzstandards und sicherlich auch ein paar Bass-Solo Improvisationen. Ein spannender Abend, der auch einige Überraschungsgäste bereit hält. "...Elis Regina had it, Billie Holiday had it, Carmen McRae had it , and now Melanie Bong has it." William Grim, All About Jazz. Weitere Informationen

Mi. 14.04. 21 Uhr

Matthias Bublath's Groove Connection

Tim Collins (vibes), Patrick Scales (b), Christoph Holzhauser (dr), Matthias Bublath (p, keys).

"Groove Connection" - so heisst die neue Band des Pianisten und Keyboarders Matthias Bublath. Seine melodischen Eigenkompositionen verweben den Jazz mit Brazilian, Funk, Salsa und World Music. Dabei bleibt bei jedem Live-Gig mit seiner hochkarätigen Band viel Raum für ausgedehnte Improvisationen und musikalische Überraschungen. Mit dabei an diesem Abend ist der New Yorker Vibraphonist Tim Collins mit dem Matthias schon seit Jahren in den verschiedensten Konstellationen zusammenarbeitet und ausgedehnte Tourneen durch USA und Europa unternimmt. Ausserdem konnte Matthias den fantastischen Bassisten Patrick Scales und den jungen hochbegabten Schlagzeuger Christoph Holzhauser für sein neues Projekt gewinnen. Weitere Informationen

Do. 15.04. 21 Uhr Wilde Gezeiten

flexkögel

Britta-Ann Flechsenhar (voc), Christian Kögel (baritongitarre), Hans Otto (dr).

flexkögel ist die Sängerin Britta-Ann Flechsenhar und der Gitarrist Christian Kögel. Ihr letztes Album "Wilde Gezeiten" erschien auf minormusic/edel kultur. flexkögel schreibt, arrangiert und spielt Songs hervorgezaubert aus den unendlichen Weiten zwischen Jazz und Pop: Jazz im Songformat, Grazile Klangflächen und verträumte Melodien; Reduzierte Beats mit rhythmisch energetischen Ausbrüchen; Gesang, der einen mit deutschen und englischen Texten auf die Reise schickt; Klare Songstrukturen und Expeditionen in offenere Soundwelten. Der Sound der Band wird durch die warme und facettenreiche Stimme von Britta-AnnFlechsenhar bestimmt. Sie interpretiert die Songs schlicht und unprätentiös. Ihre verspielten Vocal-Loops und sparsam eingesetzten Samplereinspielungen unterstützen die atmosphärische Dichte der Stücke. Christian Kögels Klangideen auf der Gitarre, wie atmosphärische Rückwärtsloops oder rhythmische Strukturen aufs Griffbrett gehämmert, setzen immer wieder neue Soundimpulse. Als Dritter im Bunde vervollständigt der neue Schlagzeuger Hans Otto mit seinen Grooves und Geräuschen das Ganze zur „Klang-Explosion in Zeitlupe“ (Südwestpresse) "Popverliebter Jazz ist das, der auch mit brasilianischen Rhythmen flirtet. Darf man so süffisant vom Versiegen des Golfstroms und Abtauen der Gletscher singen? Man darf, wenn man so witzig, geistreich und unberechenbar zwischen Songwriting, Indie-Pop, Improvisation und Jazz rotiert" Jazzpodium Weitere Informationen

Fr. 16.04. 21 Uhr

Curiosities of Nature – Jazz and Haiku

Geoff Goodman (git, comp), Fjoralba Turku (voc), Kiyomi (recitation), Till Martin (sax, cl), Henning Sieverts (b, cello), Bill Elgart (dr).

Das japanische Wort haikai bedeutet "sportlich, spielerisch". Davon abgeleitet, hat sich das Haiku schon vor langer Zeit in Japan etabliert als Produkt einer Art kollaborativen Dichter- Happenings, eines sportlich-spielerischen Wettbewerbs namens Renga - sozusagen einer mittelalterlichen 'Poetry Slam'. (Der früheste bekannte Meister dieser 'Disziplin' nannte sich Basho und lebte im 16. Jahrhundert). Ein Dichter gibt die erste Zeile vor, der nächste dichtet passend dazu, dann wieder der nächste oder der erste usw. - nennen wir's einfach lyrische Improvisation. Geoff Goodman kombiniert in seinem neuen Projekt eine Reihe von Haikus mit speziell dafür geschriebenen Kompositionen, angeregt vom Humor, der Prägnanz und der Kompromisslosigkeit der Texte, angeregt auch durch ein ganz neues Spektrum der instrumentalen, rhythmischen und harmonischen Möglichkeiten. Die Musik reflektiert die Gedichte, ihre Wirkung, ihre Inspiration durch Inhalt und Form. Die so entstandenen Stücke unterliegen - natürlich - einem kräftigen Jazz-Einfluss mit entsprechendem Raum für Improvisation, sie zeigen aber auch Spuren der Klassischen Moderne und - bisweilen - der Folklore. Präsentiert wird diese aparte Kultur-Mixtur von Geoff Goodmans neuester Formation „Curiosities of Nature“, featuring die albanische Sängerin Fjoralba Turku, die die Songs und Haikus auf Englisch singt, als auch die japanische Sprecherin Kiyomi, die die Texte in ihrer Muttersprache rezitiert vor dem Hintergrund frei improvisierter Musik - ganz im Sinne also der frühen Renga - Lyrik-Sessions. Weitere Informationen

Sa. 17.04. 21 Uhr Jazzthing - Next Generation

transit room

Pierre Borel (as) FR, Samuel Blaser (tb) CH, Karl Ivar Refseth (vibes) NO, Samuel Halscheidt (git) DE, Andreas Waelti (bass & toys) CH, Tobias Backhaus (dr & toys) DE

Ein verschworenes französisch-deutsch-norwegisch-schweizerisches Gespann sorgt mit frischem Innovationsgeist, Fantasie und Tiefgang für Unruhe im Raum. Gemütliches Zurücklehnen ist da weder auf der Bühne noch beim Publikum angesagt - dafür geniessen die sechs Musiker den Wandel als Konstante zu hör- und fühlbar, loten zu gerne das volle Spektrum und einen Schritt mehr der Möglichkeiten ihrer Instrumente aus; sie scheuen sich nie davor, jeglicher Monotonie den Kampf anzusagen. Mit ihren Eigenkompositionen, die der Improvisation schier unermesslichen Spielraum gewähren, mit verinnerlichter Sensibilität und ausgelebter Begeisterung schafft transit room eine dichte, spannende und neue Atmosphäre. Weitere Informationen

So. 18.04. - Sa. 26.06. 19.00 Uhr Vernissage

Thomas Wunsch - Coverfotos für ECM

Thomas Wunsch greift in seinen Fotos das Thema Informel immer wieder auf, bleibt ihm aber nicht starr verhaftet, sondern er entwickelt und formuliert dabei eine ganz eigene Bildsprache. Lässt man sich auf diese Bilder ein, gelangt man in einen Bereich des Vagen, alles verschwimmt und verliert seine Identität - ein Ort nahe dem Nichts, des Unbestimmbaren und des Dunklen. So sind die Fotos von Thomas Wunsch wie ein Kurz-Traum am Tage, mystische Wegweiser in eine andere Welt. Wenn Thomas Wunsch vor allen Dingen das Angehen gegen eine motivisch gebundene Bildwelt wichtig ist, was Hand in Hand mit dem Verzicht auf dokumentarische Abbildhaftigkeit geht, dann ist das die Suche nach einer neuen Bildwelt, die Zufall, Subjektivität und Spontaneität einschließt. Bei Thomas Wunsch wird der Bildträger zur Arena eines Ausdrucksgeschehens, das nicht mehr illustrierend darstellt, sondern als Ablauf und Energie wahrgenommen wird. Seine Arbeiten haben die gleiche Ruhe, Gelassenheit und Klarheit und dieselbe transzendentale Sinnfälligkeit, die die Plattenfirma ECM zum Konzept erhoben hat. Sie sind eine Neudefinition des Mediums der Fotografie und leiten damit eine Diskussion darüber ein, was Fotografie darf und soll. Bei der Vernissage geben Fotokünstler Thomas Wunsch und Gestalter Sascha Kleis im Gespräch Auskunft über Ästhetik und Entstehungsprozess eines ECM-Schallplattencovers. Weitere Informationen

So. 18.04. 21 Uhr ECM in Concert - Pastorale

Stefano Battaglia & Michele Rabbia

Stefano Battaglia (p), Michele Rabbia (dr)

Wenn ein Pianist und ein Perkussionist im Duo zusammenspielen, haben sie in der Regel eine feste Rollenverteilung. Während der Pianist die Melodieführung übernimmt, ist der Perkussionist für die rhythmische Begleitung und klangliche Untermalung zuständig. Stefano Battaglia und Michele Rabbia, zwei der kreativsten Musiker Italiens, haben auf ihrem wunderbaren Duoalbum "Pastorale" nun mit dieser Tradition gebrochen und tauschen immer wieder die Rollen. Battaglia erinnert einen daran, dass das Klavier auch als Perkussionistinstrument eingesetzt werden kann. Rabbia wiederum beweist sein feines Gespür für all die tonalen Ausdrucksmöglichkeiten seiner Trommeln und Becken. Die Musiker spielen Stücke, die mal eine offene Form haben, mal streng kontrolliert scheinen. Als Inspiration dienten ihnen Folklore aus dem Mittelmeerraum und den arabisch geprägten Gegenden Andalusiens, liturgische Musik und Klanginstallationen. Immer wieder lässt Battaglia wundervolle Themen aufkeimen und gibt den Klängen zugleich Raum aufzublühen. "11 Klangminiaturen von einer erlesenen Akkuratesse und Delikatesse; es sind kleine Meisterwerke von unterschiedlichen Soundblöcken, in der Abfolge leicht durcheinandergewirbelt... Das Klavier ist ebenso ein Perkussionsinstrument, wie umgekehrt die Perkussion zu einer echten Melodiestimme werden kann." Ulfert Goeman, Jazzpodium. Weitere Informationen

Mo. 19.04. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Neuere Klänge und Farben sind heute in der Unterfahrt zu hören. Kompositionen von Pat Metheny, Lyle Mays und Bob Mintzer sowie Heinrich Wulff, Wolfgang Roth und Christian Elsässer liefern die Ausgangspunkte für die Ausflüge der Solisten. Der Sound repräsentiert die Zeit der 80er und 90er Jahre bis heute. Ein heißer Abend ..... versprochen! Weitere Informationen

Di. 20.04. 21 Uhr Mercy, Mercy, Mercy

25 Jahre Modern String Quartet

Joerg Widmoser, Winfried Zrenner (violin), Andreas Höricht (viola), Jost-H. Hecker (cello).

"So engagiert, eigenständig und kreativ wird wohl selten auf der Bühne musiziert: Das Modern String Quartet begeistert. Das Instrument wird zum Medium einer Botschaft, die Freude und Bewegung im Zuhörer auslöst." So beschreibt die SZ das aktuelle Konzertprogramm des MSQ. Als eine Verbeugung vor dem Publikum werden in 'Mercy Mercy Mercy' die Höhepunkte aus 25 Jahren Modern String Quartet präsentiert. Weitere Informationen

Mi. 21.04. 21 Uhr The Norway of Jazz N° 27 - Red

Randi Tytingvåg

Randi Tytingvåg (voc), Anders Aarum (p, rhodes), Espen Leite (akkordeon), Magne Thormodsaeter (b), Ivar Thormodsaeter (dr, perc).

Mit ihrem neuen Album 'Red' ist die norwegische Sängerin und Songwriterin Randi Tytingvåg in die Spitze der europäischen Jazz-Crossover-Szene aufgerückt. "Ein perfekter Bastard aus Jazz, Cabaret, Chanson und Songwriting" schrieb z.B. Jazz Thing über das Album, Jazz Podium urteilte "großartig" und in seiner "audiophile Pop-CD des Monats"-Rezension lobt Audio den "beindruckenden Jazz-Folk-Tango-Elektronik-Cocktail in exzellentem Klang". Nun folgt Randis ursprünglich im Jahr 2006 nur in Norwegen erschienenes zweites Album Let Go. Auf ihm zeigt die 1978 in Stavanger geborene Künstlerin, die in Norwegen längst auf einer Stufe mit Kolleginnen wie Rebekka Bakken, Silje Nergaard oder Beady Belle steht, schon alle Qualitäten, die sie später auch bei Red einsetzt und sprengt . Weitere Informationen

Do. 22.04. 21 Uhr highlight

Christophe Schweizer Moonsun

Christophe Schweizer (tb), David Binney (ts), Jacob Sacks (p), Zack Lober (b), Dan Weiss (dr)

"Danke für die Musik. Du bist ein sehr wichtiger Musiker aus mindestens drei Gründen: weil die Musik selber neu, intensiv, und faszinierend ist, weil sie aus einer persönlichen organischen Notwendigkeit entsteht, und weil andere begabte Musiker sie offensichtlich faszinierend zu spielen finden.” Lawrence J. Kart. Der nach dem Hören des Albums "Physique" (Omnitone) solches an einen ihm zuvor unbekannten Musiker weitergibt, weiss, wovon er spricht: Larry Kart war Mitherausgeber des US-Jazzmagazins "Down Beat" und hat mit "Jazz in Search of itself" eine herrliche Sammlung von Begegnungen mit vielen Legenden dieser Musik herausgegeben. Nach einer ebenso treffenden Kurzbeschreibung der Musik Christophe Schweizers muss man lange suchen. In der Tat erfindet Schweizer neue Musik mit hohem Emotionsgehalt, welche von Weltklassemusikern zum Leben erweckt wird und ihnen im Gegenzug einen Katalysator für Ideen bietet, welche andernorts vielleicht vielleicht unentdeckt blieben. Die Essenz dieser "Maximal Music" beschreibt Schweizer als "Groove und Freiheit". Es ist Musik für alle (auch für Jazzfans, Augenzwinkern) jenseits des kleinsten gemeinsamen Nenners. Sie handelt vom Drama echten (Gedanken-) Lebens im Gegensatz zum Theaterspiel des "so wie" und "als ob". Womit klar ist, dass Schweizer die Frage nach stilistischen Referenzpunkten unbeantwortet lässt und den Vergleich als freiwillig erklärt: "Natürlich klingt es wie Jazz, und wer möchte, darf es gerne so nennen. Die Musik soll einfach Genuss bereiten, und dazu bedarf der Hörer keiner Voraussetzungen.” Pressereaktionen sprechen" …vom spannendsten, was der zeitgenössische Jazz zu bieten hat", " …einer der grossen seines Instrumentes", "…innovativstes Konzert des Jahres". Durch zahllose gemeinsame Konzerte in verschiedenen Kontexten sind diese Musiker inzwischen vielen Hörern ein Begriff für höchstes Niveau an Virtuosität und Geschmack, deren Zusammenspiel bereits die nächste Generation zu beeinflussen beginnt. Weitere Informationen

Fr. 23.04. 21 Uhr highlight

Michael Riessler 'Big Circle”

Michael Riessler (bcl, cl, sax, comp), Zacharias Pinakoulakis (dr), Pierre Charial (drehorgel), Manuel Orza (b), + Bläsersextett der Hochschule für Musik und Theater München: Max Merseny, Stefanie Lottermoser (sax), Andreas Unterreiner, Johannes Schneider (tp), Peter Palmer (tb), Peter Laib (cimbasso).

Der Klarinettist und Saxophonist Michael Riessler gehört zu den wenigen Musikern, die sich im Jazz wie auch in der Neuen Musik behaupten können. Auf geradezu idealtypische Weise fließen bei ihm die improvisatorische Emphase und das intellektuelle Kalkül ineinander. Riesslers gänzlich eigene Musiksprache, seine Improvisationsmodelle schöpfen dabei souverän aus allen Formen vergangener und gegenwärtiger Musik. BIG CIRCLE heißt das jüngste Projekt des inzwischen in München lebenden Klarinettisten und Komponisten. Nachdem Riessler 2008 mit diesem Projekt auf dem Jazzfest im österreichischen Saalfelden debütierte, geht er nun erstmals mit dieser Grossformation in erweiterter Form und mit neuem Programm auf Tournee. Im Zentrum des Geschehens: Drummer Robbie Ameen, der Pariser Drehorgelspieler Pierre Charial und natürlich Riesslers Bassklarinette! Michael Riessler: „Es sind ausschließlich Blasinstrumente im Einsatz. Das Gegengewicht dazu ist das Schlagzeugspiel von Robbie Ameen, den ich seit vielen Jahren schon kenne und der schon bei vielen meiner Projekte (z. B. Momentum Mobile, Honig & Asche) mitgewirkt hat. In dem Stück geht es um dieses Verhältnis zwischen diesen beiden Kräften, dem Schlagzeug und den gewaltigen, massiven Bläsern, die zum Teil die lochkartengesteuerte Drehorgel von Pierre Charial mit ihren ungeahnte Klangmöglichkeiten übernimmt.“ Weitere Informationen

Sa. 24.04. 21 Uhr Unless There's Love

Anna Lauvergnac International Quartet

Anna Lauvergnac (voc), Claus Raible (p), Giorgos Antoniou (b), Howard Curtis (dr).

Sie ist und bleibt eine der ganz Großen: die italienische Jazzsängerin Anna Lauvergnac versteht es mit samtig-rauher Stimme und viel Gefühl jedem Song Leben einzuflößen. Jahrelang lieh sie dem Vienna Art Orchestra ihre Stimme, viele Kooperationen mit berühmten Musikern machten sie in ganz Europa bekannt. Nun kommt sie mit mit ihrem eigenen Quartet endlich wieder in die Unterfahrt. "Anna Lauvergnac sings, simply, as one should sing. Great! Not only she sings perfectly in tune but her voice is full of pathos, energy, poetry and emotion. Simply, like it should always be. Simply, like one should sing. "Paolo Fresu Weitere Informationen

So. 25.04. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Bernd Reiter (dr)

siehe 04.04.. Weitere Informationen

Mo. 26.04. 21 Uhr Big Band Night - Five Horns & Rhythm

Dusko Goykovich Oktett

Dusko Goykovich (tp, flh), Fredi Stanisavljevic (tp), Fulvio Albano (ts), Michael Lutzeier (bs), Butch Kellem (tb), Walter Lang (p), Martin Gjakonovski (b), Mario Gonzi (dr)

Dusko Goykovich gehört zu den "lebenden Legenden" des Jazz. Die Liste der Kollegen, mit denen er gearbeitet hat, liest sich wie ein "Who’s who" der Jazzgeschichte: Chet Baker, Gary Burton, Miles Davis, Stan Getz, Johnny Griffin, Mal Waldron, Phil Woods... und viele mehr. Von seiner „home base“ München aus ist Dusko Goykovich noch immer mit kleinen und großen Besetzungen und auch als Gastsolist viel unterwegs – quer durch Europa, aber auch in Japan und Korea. Heute päsentiert er sein neues bei Enja records erschienenes Album "Five Horns & Rhythm". Es macht großen Spaß, Duskos beste Stücke von dieser handverlesenen Band gespielt zu hören. Hier kommt alles zusammen: große Soli, packende Stücke, erdige Grooves und schöne Arrangements für eine ungewöhnliche Instrumentierung. Dieses Konzert und das neue Album ist ein Muss für alle Freunde des zeitlosen, hochklassigen, swingenden Jazz. Weitere Informationen

Di. 27.04. 21 Uhr pirouet presents

Marc Copland Trio

Marc Copland (p), Doug Weiss (b), Jochen Rückert (dr)

"Wahre Wunder", "Musik für die Insel", ein Jazzer, der immer mehr "in die Gipfelregionen des Piano-Olymps" vorstoße - so lauteten die Urteile der internationalen Kritik. Der 1948 in Philadelphia, Pennsylvania geborene Musiker begann seine Karriere in den sechziger Jahren als Saxophonist und hat sich seit den späten Achtzigern immer mehr einen Namen als Pianist mit völlig eigenständiger Ästhetik gemacht. Seine rätselhaft schwebenden Harmonien, mit denen er hochdifferenzierte Farbnuancen erzeugen kann, sind seit Jahren ein unverkennbares Markenzeichen Coplands. Weitere Informationen

Mi. 28.04. 21 Uhr ACT: Jazz Night - Clint

Oddjob

Goran Kajfes (tp, perc), Per 'Ruskträsk' Johansson (sax, cl, fl), Daniel Karlsson (p, rhodes, organs, synthesizers), Peter Forss (b, git), Janne Robertson (dr, perc).

Fünf Buchstaben, ein Wort und man weiß sofort, wer gemeint ist: Clint steht für Clint Eastwood. Das schwedische Jazz-Ensemble Oddjob bringt damit in aller Kürze auf den Punkt, worum es in ihrem neuen Album geht: Um Musik aus den Filmen mit diesem großen Schauspieler, Regisseur und Komponisten. Eastwood feiert im Jahr der CD-Veröffentlichung seinen achtzigsten Geburtstag, und Oddjobs Clint ist eine respektvolle Hommage an diesen berühmten Schweiger und Einzelgänger. Bei Oddjob steht die Band mit ihren klanglichen Möglichkeiten und nicht der Einzelne im Mittelpunkt. Die ausgewählten Kompositionen auf Clint bieten diesem versierten Quintett vielfältige Möglichkeiten, Stimmungen und Gefühle musikalisch auszuloten und visuelle Vorlagen in eine andere Kunstform zu übertragen. In einer Ballade wie dem "Theme From Pale Rider" ist die Einsamkeit des "namenlosen Reiters" genauso spürbar wie der Wahnsinn des Killers in "Scorpioûs Theme" aus "Dirty Harry". In der Gegenwart gibt es keine Band, die so klingt wie Oddjob, in der Jazzgeschichte ist sie am ehesten mit Herbie Hancocks Mwandishi-Band aus den frühen 70er-Jahren zu vergleichen. Oddjob hat den von Funk und Soul geprägten Jazz-Sound dieser Periode in die Gegenwart zurückgeholt und bemerkenswerte Klangfarben für seine neuen Interpretationen gefunden. Weitere Informationen

Do. 29.04. 21 Uhr

Andy Middleton - Jeanfrançois Prins Quartet

Andy Middleton (sax), Jeanfrançois Prins (git), Paul Imm (b), Klemens Marktl (dr)

Der preisgekrönte Saxophonist, Komponist und Bandleader Andy Middleton erntet wegen seiner ideenreichen, individuellen, lyrischen und zugleich abenteuerlichen Improvisationen seit Jahren große Beachtung. Das Saxophone Journal schreibt "Middleton ist ein wunderbarer, scharfsinniger und melodiöser Musiker" Während das Schweizer Magazin Jazz’ n More festhält: "Der Spirit, mit welchem Middleton sein Horn behandelt, berührt und fesselt einem sofort. Jeder einzelne Ton kommt aus seinem Innersten heraus und der ganze Körper des wendig- sportlichen Musikers ist an der Tonbildung beteiligt." Als Bandleader nahm er mit Jazzgrössen wie Dave Holland, Ralph Towner und Kenny Wheeler auf. Ausgedehnte Sidemantätigkeit in den hochkarätigen Bands von u.a. Lionel Hampton, Randy Brecker, Adam Nussbaum und Maria Schneider komplettieren das Profil des herausragenden Musikers. Heute Abend ist der belgische Gitarrist Jeanfrançois Prins mit dabei, von dem Joe Lovano folgendes behauptet: "A real voice on the guitar with a warmth that’s all his own". Der Bassist des Abends Paul Imm, beschreibt die Musik des Quartetts wie folgt. "We play our original compositions in a modern acoustic style - lyrical melodies, interesting mix of meters and rhythmic feels drawing from the tradition of jazz with many influences from world music and European jazz." Klemens Marktl, einer der vielseitigsten und facettenreichsten Schlagzeuger Österreichs, rundet das Quartet ab. Weitere Informationen

Fr. 30.04. 21 Uhr 85th Birthday!

The Roy Haynes Fountain of Youth Band

Jaleel Shaw (saxes), Martin Bejerano (p), David Wong (b), Roy Haynes (dr)

Der Schlagzeuger Roy Haynes, mit seinen 85 Jahren agil und immer noch "on the Top", stammt aus Roxbury, Massachusetts, begann seine Karriere auf der Bostoner Szene und spielte bald mit Luis Russell, Lester Young, Charlie Parker, Miles Davis, Billie Holiday und Stan Getz. Dieses "name dropping" ließe sich ohne weiteres durch die Jahrzehnte des Jazz weiterführen - ist aber nicht notwendig, denn Roy Haynes ist selbst Legende! Der charakteristische Stil von Haynes hat Generationen von Schlagzeugern extrem beeinflusst. Der "Downbeat"- Readers Poll" hat Roy Haynes im Dezember 2004 zum weltbesten Schlagzeuger gekürt. Weitere Informationen

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