Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

März 2012

Programm April 2012

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

So. 01.04. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Chris Verworner (p) und Jakob Drefs (p)

In diesem Monat werden die sonntäglichen Jam Sessions von zwei vielversprechenden Nachwuchspianisten aus der jungen Münchner Szene geleitet. Chris Verworner hat am Jazz Institut der Münchner Musikhochschule studiert und arbeitet neben seiner pianistischen Tätigkeit derzeit auch viel im Bereich der Filmmusik. Der junge Oldenburger Jakob Drefs wiederum kennt das Innenleben der Unterfahrt aus seiner einjährigen Zeit als FSJ-Mitarbeiter bestens und kann hier nun auch sein musikalisches Talent unter Beweis stellen. Freunde, Kollegen und auch alle anderen, die musikalisch etwas beitragen wollen, sind herzlich eingeladen – “Nur-Zuhörer“ natürlich auch! Weitere Informationen

Mo. 02.04. 21 Uhr Big Band Night

Earforce - Funk Fusion Big Band

Earforce, die 17-köpfige Funk/Fusion-Bigband um Arrangeur Gregor Bürger, präsentiert einen Mix aus Groove-orientierten Styles der letzten drei Dekaden, mit starken Einflüssen aus Latin- und Brasil-Music wie Songo, Baiao oder Partido Alto. Das Programm, ohne Ausnahme selbstkomponiert- und arrangiert, lässt zwischen markanten Bläsertutti-Teilen und Rhythmus-Vamps viel Platz für Solofeatures, bei denen sich die einzelnen Bandmitglieder, samt und sämtlich Top-Instrumentalisten der Münchner Szene, gehörig austoben können. Die Besetzung besteht aus Ulrich Wangenheim, Max Tiller, Thorsten Skringer, Christian Haller, Gregor Bürger (saxes), Florian Jechlinger, Nemanja Jovanovic, Franz Weyerer, Mathias Engl (trumpets), Hans-Heiner Bettinger, Erwin Gregg, Dirk Janoske, Uli Käthner (trombones), sowie Jan Eschke (keys) Jan Zehrfeld (git), Heiko Jung (el.-bass) und Sebastian Lanser (drums). Weitere Informationen

Di. 03.04. 21 Uhr

Stephanie Lottermoser

Stephanie Lottermoser (sax, voc), Sebastian Gampl (p), Sebastian Gieck (b), Magnus Dauner (dr)

Die Saxophonistin und Sängerin Stephanie Lottermoser präsentiert mit ihrer Band kraftvollen, dynamischen Groove-Jazz. Ihre Musik, der eine sehr starke melodische Orientierung zugrundeliegt, vereint – im Wechsel zwischen Saxophon und Gesang – Melodik und Text zu einer ganz persönlichen musikalischen Sprache. Das Programm ist eine Mischung aus Eigenkompositionen und Arrangements, die sie alle selbst für ihre Band schreibt. Die Einflüsse dafür kommen sowohl aus den Bereichen Jazz, Bossa und Funk als auch aus dem Pop und Soul. Mit Sebastian Gampl, Sebastian Gieck und Magnus Dauner hat sie drei hervorragend aufeinander eingespielte Mitmusiker gefunden, die es sowohl verstehen, begleitend und unterstützend im Hintergrund zu agieren wie auch durch virtuose Soli zu begeistern und unterschiedlichste Klangfarben einzubringen. "Stephanie Lottermosers Musik ist geprägt durch eine ausgeprägte Klarheit und Direktheit: markante Themen, die kompakt umgesetzt sind. Themen, die durch besonders eingängige und zugleich elegante Linien packen und bezaubern." (Roland Spiegel, Bayerischer Rundfunk) Weitere Informationen

Mi. 04.04. 21 Uhr

Ines Goldfisch & Band

Ines Goldfisch (voc), Heinrich Wulff (git), Sava Medan (b)

Mit Goldfischen assoziiert man Fröhlichkeit und die Quirligkeit ihrer Bewegungen, die mehr an Tanzen, als an Schwimmen erinnert. Und genau so führt Ines Goldfisch mit unvergleichlich charmanter und lockerer Art durch ihr Repertoire, zusammengewürfelt aus Jazztunes, Pop, Soul und hier und da auch einem deutschen Chanson. Und zugleich wärmt einen die goldschimmernde, etwas rauchige Stimme, und das liebevolle Augen¬zwinkern, wenn man der Sängerin zuhört. Unbeirrt und unbeeinflusst vom szenetypischen Konkurrenz¬denken verfolgt Ines Goldfisch mit ihren Konzerten ein Ziel: dass ihre Gäste sich herzlich aufgenommen und niveauvoll unterhalten fühlen. In bewährter Triobesetzung mit Heinrich Wulff an der Gitarre und Sava Medan am Bass interpretiert Ines Goldfisch neben den Realbook-Gassenhauern seit Neuerem auch Songs von Sade, Sting, Chaka Khan etc. Weitere Informationen

Do. 05.04. 21 Uhr

Fischer Spangenberg Quartett

Heiko Fischer: (git), Christoph Spangenberg (keys), Daniel Stritzke (b), Konrad Ullrich (dr)

Das Fischer Spangenberg Quartett ist eine der aufregendsten jungen Bands der deutschen Jazzszene. Ihr Debütalbum LUCID wirft seine Schatten voraus; ein gefeiertes Release-Konzert in Rom, ein ECHO Jazz 2011 und begeisterte Rezensionen der Jazzpresse sprechen für sich. Sie spielten nicht nur in renommierten Jazzclubs oder auf den Festivals Jazz Baltica und Jazz Ahead, sondern auch in Opernhäusern und auf dem Fusion Festival, einem der größten Elektro-Open Airs Europas. Dass dabei national und international hoch dotierte Preise abgeräumt werden wie der Jazzprix in Straubing und Nove Hrady, eine Support-Tour für Nils Landgren gespielt wird oder eine Konzerteinladung aus Paris eingeht, scheint bei diesen vier Wahl-Hamburgern beinah alltäglich. Die Band hat es geschafft, einen eigenen Sound zu entwickeln, der Einflüsse aus verschiedenen Genres zulässt, ohne beliebig zu werden. "Es darf [...] rocken im jazzigen Kontext. Komplexe Rhythmen mit viel Druck, bluesige Atmosphäre, skandinavisch angehauchte Weisen [...], wuchtige Beats mit fräsender Gibson oder das clever geschichtete Titelstück zeigen, wie souverän die Jungspunde ihre Themen anpacken.“ (Uli Lemke, JAZZthing) Weitere Informationen

Fr. 06.04. 21 Uhr

Karfreitag geschlossen

Sa. 07.04. 21 Uhr Easter special

Jenny Evans & Paulo Morello Trio

Jenny Evans (voc), Paulo Morello (g), Sven Faller (b), Felix Sapotnik (cl, ts, fl)

Ob Jazz-Standards oder Latinrhythmen, Balladen, Titel mit orientalischen Einflüssen oder Originals mit eigenen Texten: Jenny Evans' sehr persönliche Song-Interpretationen und das besondere Charisma ihrer Stimme schaffen ein grandioses Spektrum vokaler Dynamik. Heute ist sie mit ihrem neuen Trio zu hören. Der Gitarrist Paulo Morello ist international bekannt durch sein Projekt "Bossa Nova Legends". Der Erfolg dieses Projekts zog weitere Produktionen und Tourneen nach sich und hat auch seinen Namen als erfindungsreicher Arrangeur gefestigt. Dem Bassisten Sven Faller, der sich mit seinem eigenständigen Stil international einen Namen machte, gelingt es, dem traditionellen Kontrabass-Sound neue Facetten abzugewinnen. Felix Sapotnik ist – vor allem wegen seines vollen und schönen Tons – einer der ungekrönten Könige des Saxophons, der Klarinette und der Querflöte. Don’t miss them! Weitere Informationen

So. 08.04. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Chris Verworner (p) und Jakob Drefs (p)

In diesem Monat werden die sonntäglichen Jam Sessions von zwei vielversprechenden Nachwuchspianisten aus der jungen Münchner Szene geleitet. Chris Verworner hat am Jazz Institut der Münchner Musikhochschule studiert und arbeitet neben seiner pianistischen Tätigkeit derzeit auch viel im Bereich der Filmmusik. Der junge Oldenburger Jakob Drefs wiederum kennt das Innenleben der Unterfahrt aus seiner einjährigen Zeit als FSJ-Mitarbeiter bestens und kann hier nun auch sein musikalisches Talent unter Beweis stellen. Freunde, Kollegen und auch alle anderen, die musikalisch etwas beitragen wollen, sind herzlich eingeladen – “Nur-Zuhörer“ natürlich auch! Weitere Informationen

Mo. 09.04. 21 Uhr Big Band Night

Munich Lounge Lizards

Das Jazz-Ministerium warnt: Ein Konzert der Munich Lounge Lizards enthält doppelt so viel Jazz wie gemäß den offiziellen Richtlinien empfohlen. Die volle Packung MLL läßt den Zuhörer in einen rauschhaften Zustand verfallen, mit Symptomen wie: rhythmisches Fußwippen, strahlende Augen und verzücktes Lächeln. Es sind Fälle bekannt, wo die Inhalation eines einzigen Swing-Arrangements der "Hardest working Big Band in town" zu lebenslanger, inoperabler Lizard-Abhängigkeit führte – und ihre Balladen sind so schön gespielt, dass es fast illegal ist. Komplizin dieser kriminell beschwingten Vereinigung (Leitung: Michael Lutzeier) ist eine Sängerin, die beim Publikum ganz alleine für schwere Entzugserscheinungen am nächsten Tag sorgen wird. MLL: Come to where Jazz happens. Weitere Informationen

Di. 10.04. 21 Uhr

Alexa Rodrian

Alexa Rodrian (voc), Marco Bruckdorfer (Kofferpercussion, electronics), Tom Peschel (b), Gerhard Schmitt (git)

Nach siebenjährigem New York-Aufenthalt siedelte die Münchener Jazz-Sängerin Alexa Rodrian nach Berlin um, wo sie 2005 im Jazzclub B Flat die erfolgreiche Konzertreihe "Shared Night" gründete. Hier liegt das Fundament ihres aktuellen Trios mit den Mitmusikern und Produzenten Fischer und Bagbeater. Alexa Rodrian ist eine vielseitige Sängerin, die vom brillanten Phrasieren bis zum warm umarmenden Wispern stets den richtigen Ton trifft. Auch als Songwriterin findet sie oft überraschende und ungewöhnliche, aber immer stilsichere Wege. Man kann ihre Songs und Ihre CDs als ein Mosaik beschreiben, in dem sich handverlesene Elemente zu einem kunstvollen Gesamtbild fügen. Die aktuelle EP "Electricdilly“ (www.electricdilly.com) stellt neben ein paar neuen Songs auch eine neue Sound-Ästhetik vor. Koffertrommler Marco Bruckdorfer (Bagbeater) ist als Drummer, Percussionist und Produzent eine wunderbare Bereicherung und bringt neben seinen Kofferklängen auch elektronische Elemente mit ins Spiel, die Alexas Geschichten und ihre außergewöhnliche Stimme in einem neuen Licht erscheinen lassen. Weitere Informationen

Mi. 11.04. 21 Uhr

Tuija Komi

Tuija Komi (voc), Walter Lang (p, fender rhodes), Peter Cudek (b), Martin Kolb (dr)

Tuija, ihrer schönen Stimme, ihrer starken Bühnenpräsenz, ihrer angenehmen Ausstrahlung sowie ihrer Lebensfreude und ihrer Liebe zur Musik kann man mit Worten einfach nicht gerecht werden. Ihrer vielseitigen und abwechslungsreichen Musik auch nicht. Dies hier bleibt nur ein Versuch – und Tuija muss man einfach live erleben! Mit ihrer erstklassig besetzten Band, bietet Tuija Komi einen coolen und gleichzeitig temperamentvollen finnisch-internationalen Jazzclub-Abend. Fast tränentraurig und dann wieder glücklich und heiter – eine Achterbahn der Gefühle, aber alles echt, gekonnt gesungen und von versierten Musikern begleitet. Walter Lang, der “Lyriker“ und “Romantiker“ am Klavier, seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil der europäischen Jazzszene. Peter Cudek, ein Teamspieler und Virtuose par excellence am Kontrabass. Und Martin Kolb am Schlagzeug, ein sensibler Begleiter, der auch virtuose Soli beisteuert. Tuija sang auf der Bühne in ihrer nordischen Heimat neben der finnischen Swing-Legende Antti Sarpila. Konzertreisen führten sie auch nach Portugal, Spanien und New York. Im Februar 2012 hat sie ihr neues Album aufgenommen. Darauf debütiert sie auch als Texterin für einen Song von Dusko Gojkovic, der auch als Gast mitspielt. Es wird bei diesem Auftritt auch ausgesuchte Kostproben aus der neuen CD von Tuija geben. Weitere Informationen

Do. 12.04. 21 Uhr CD Präsentation - On The run

Very Kühn Quartet

Axel Kühn (sax), Axel Kühn (b), Chris Gall (p), Marcel Gustke (dr)

Unglaublicher Zufall oder göttliche Vorhersehung? Da gibt es doch tatsächlich zwei hervorragende Jazzmusiker gleichen Namens - der eine Axel Kühn, seit vielen Jahren eine feste Größe in München, ist Saxophonist u.a. bei der SWR Big Band, der andere Axel Kühn ist einer der gefragtesten Bassisten der Stuttgarter Szene, Jazzpreisträger des Landes Baden-Württemberg und darüberhinaus mit seiner eigenen Formation Kühntett äußerst erfolgreich. Gleicher Name, gleiche Musikrichtung – das verlangt geradezu nach einer gemeinsamen Band : Das VeryKühn Quartet! Hinter dem Bandnamen verbirgt sich aber nicht die Idee, besonders kühn zu sein und den Jazz mit der Brechstange neu zu erfinden. Vielmehr steht der Name für ein Projekt zweier Musiker, die musikalisch hervorragend miteinander harmonieren. Jetzt ist ihre Musik auf ihrer gerade veröffentlichten CD zu hören. Das Magazin JAZZthing schreibt zu ihrer CD: "Das so entstandene Quartett mit Chris Gall am Piano und Marcel Gustke als subtilem Rhythmusgeber ist eine glückliche Fügung. Seit 2009 ackern die vier mit Ihrem Programm durch die Lande, wenn sie nicht anderswo eingebunden sind. Manche Tracks hausen schon seit Anfang der Band im Repertoire und sind längst publikumserprobt. Ihre Musik bezieht die Grundierung aus den Blue Notes der Bop-Prediger der frühen 1960er, bekennt sich außerdem elegant zu Funk und modernen Farben. Sowohl Kühn-Bass als auch Kühn-Sax versorgen die Band mit Eigenem. Der Letztere scheint dabei eine kleine Ecke tiefer im Soul zu stecken als der andere Axel, alle im Quartett aber klingen in jeder Hinsicht so was von miteinander in einem hinreißenden Groove steckend, dass es eine Freude ist." Weitere Informationen

Fr. 13.04. 21 Uhr

Zoran Terzic √c (Wurzel aus C)

Rudi Mahall (bcl), Zoran Terzic (p), Dejan Terzic (dr)

Anfang der 1990er Jahre aus dem Ur-Gebräu der Nürnberger Jazzszene entsprungen, feiert die Band Wurzel aus C mit Rudi Mahall und den Terzic- Brüdern ihre ganz und gar nicht metaphysische Wiedergeburt. Die Band war seinerzeit mit einer Version von Robert Palmers “Johnny & Mary“ auf der inzwischen legendären gleichnamigen CD-Einspielung mit Indie-Pop-Bands wie The Notwist und anderen vertreten. Dann verlor sich ihre Spur. In der Zwischenzeit sind alle ihre eigenen Wege gegangen, über Bern, New York bis nach Berlin. Auf einer Tour auf diese Kult-Scheibe angesprochen, kamen die Musiker auf die Idee, die Band unter ähnlichen Vorzeichen wieder zu gründen. Auch heute ist das Prinzip die Einfachheit der Originalkompositionen in Verbindung mit dem Abenteuer der Trio-Improvisation, das sie um 4000 Grad wendet, knetet, faltet, fortkatapultiert, bis man sich im Publikum glücklich verloren und entflohen weiß. "Viele Wege führen von Nürnberg nach Berlin. Doch wer mit den Brüdern Zoran und Dejan Terzic und dem Bassklarinettisten Rudi Mahall aufbricht, kann sicher sein, dass er nie auf einem glatten Straßenbelag unterwegs ist. Wurzel aus C ist die Wiederaufnahme eines Trios, mit dem die drei Musiker schon vor zwanzig Jahren, damals noch in Nürnberg, ihre Hörer auf unasphaltiertes Terrain führten. Und noch immer schlagen sie in ihrer Musik die holprigen und verschlungenen Wege ein, auf denen Unerwartetes geschieht. (...) Ausruhen gilt nicht... Je tiefer man in die verwirrende Vielfalt dieser Musik eintaucht, desto ruhiger fühlt sie sich an. Am Ende sitzt man erschöpft im Sessel – angekommen." (S.H., Die Zeit) Weitere Informationen

Sa. 14.04. 21 Uhr Dutch Delight

Jasper Blom Quartet

Jasper Blom (ts), Jesse van Ruller (git), Frans van der Hoeven (b), Niels Engel (dr)

Der niederländische Saxophonist Jasper Blom gehört zu den einflussreichsten und gefragtesten Jazzmusikern der Niederlande. Er studierte u.a. bei David Liebman, Joe Lovano und Greg Osby und spielte mit Lee Konitz, Chet Baker, Nat Adderley, Bob Brookmeyer, George Duke, Randy Crawford und vielen anderen bekannten Jazzikonen. Er ist ein viel gefragter Solist, sowohl bei kleineren Formationen als auch bei großen Ensemble wie dem Metropole Orchestra und The Jazz Orchestra of the Concertgebouw. Sein Quartett präsentiert den Meister-Gitarristen Jesse van Ruller sowie eine grandiose Rhythmusgruppe: Frans van der Hoeven am Bass und Martijn Vink am Schlagzeug, die auch am 18. April bei uns zu Gast sind. Wenn das mal keine gefragte Rhythmusgruppe ist! Dieses Konzert findet mit freundlicher Unterstützung des Generalkonsulats und der Botschaft der Niederlande statt. Weitere Informationen

So. 15.04. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Chris Verworner (p) und Jakob Drefs (p)

In diesem Monat werden die sonntäglichen Jam Sessions von zwei vielversprechenden Nachwuchspianisten aus der jungen Münchner Szene geleitet. Chris Verworner hat am Jazz Institut der Münchner Musikhochschule studiert und arbeitet neben seiner pianistischen Tätigkeit derzeit auch viel im Bereich der Filmmusik. Der junge Oldenburger Jakob Drefs wiederum kennt das Innenleben der Unterfahrt aus seiner einjährigen Zeit als FSJ-Mitarbeiter bestens und kann hier nun auch sein musikalisches Talent unter Beweis stellen. Freunde, Kollegen und auch alle anderen, die musikalisch etwas beitragen wollen, sind herzlich eingeladen – “Nur-Zuhörer“ natürlich auch! Weitere Informationen

Mo. 16.04. 21 Uhr Big Band Night - A Tribute to Klaus Weiss

Lightnin - Kicks´n Sticks - feat. Thomas Stabenow und Paul Höchstädter

Leitung: Frank Runhof, Olaf Schönborn, Alexander Kropp, Cordula Hamacher, Gary Fuhrmann, Martin Schmitt (saxes), Jens Müller, Felix Jechlinger, Janis Hug, Sean Guptil, Michael Hammer (tp), Thomas Sauter, Marcus Franzke, Uli Röser., Chris Perschke (tb), Christoph Neuhaus (g), Christoph Neubronner (p), Thomas Stabenow (b), Jean-Paul Höchstädter (dr)

Der große Deutsche Jazz-Schlagzeuger Klaus Weiss wäre dieses Jahr 70 geworden. 1984 nahm er ein grandioses Bigband-Album auf - "Lightnin" - das prompt auch den Deutschen Schallplattenpreis erhielt. Eine All-Star Besetzung und Arrangeure wie Bill Holman, Francy Boland, Bob Mintzer, Don Menza u.a. machen es bis heute zu einem Juwel des Deutschen Bigband-Jazz. Dabei ist diese Musik nie komplett öffentlich aufgeführt worden. Thomas Stabenow besitzt den musikalischen Nachlass von Klaus Weiss, und gemeinsam mit ihm und Drummer Paul Höchstädter (hr-bigband, Sunday Night Orchestra) wird die Mannheimer Bigband Kicks´n Sticks heute abend an Klaus Weiss und "Lightnin" erinnern. Kicks´n Sticks besteht aus den führenden Jazzmusikern des Südwestdeutschen Raumes, mit einer eigenen monatlichen Konzertreihe - "Sundaykick" - in der Alten Feuerwache Mannheim und spielt regelmäßig mit nationalen wie internationalen Top-Solisten. Weitere Informationen

Di. 17.04. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Magnus Öström Quartet

Andreas Hourdakis (git), Petter Bergander (p, key, vocoder), Peter Fors (eb, bass synthesizer, key, tp), Magnus Öström (dr, perc, elec, key, voc)

"Thread of Life, das ist der Faden des Lebens, ist die Energie, die alles am Leben erhält und auch mir die Inspiration für meine Musik gibt. Allerdings müssen wir uns bewusst sein, dass es nur ein dünner Faden ist, der jederzeit durchtrennt werden kann. Deshalb sollten wir achtsam sein mit unserer Zeit hier auf der Erde, mit den Menschen um uns herum, und natürlich auch mit der Umwelt, die uns umgibt." So erklärt Drummer Magnus Öström den Titel seines ersten ACT-Albums unter eigenem Namen. Wie ge¬wunden dieser Faden des Lebens sein kann – "thread" heißt im Englischen nicht nur Faden, sondern auch Spirale -, und wie verwoben Glück und Leid miteinander sein können, diese Erfahrung hat Öström auf diesem Album verarbeitet. Das post e.s.t.- Debüt von Magnus Öström: Ein genre-übergreifender und soundbestimmter Stilmix, "eine Jazzband, die mit Haut und Haaren im Rock badet." (JAZZthing) Weitere Informationen

Mi. 18.04. 21 Uhr Dutch Delight - Deutschlandfunk Mitschnitt

Tineke Postma Quartet

Tineke Postma (as), Marc van Roon (p), Frans van der Hoeven (b), Joost van Schaik (dr)

Seit mittlerweile 10 Jahren spielt sich die nieder-ländische Saxophonistin mit ungeheurem Enthu-siasmus und künstlerisch starkem, eigenständigem Ausdruck in die vorderste Riege der international anerkannten Saxophonisten. Die 2011 bei Challenge erschienene CD "The Dawn of Light" wurde von der internationalen Presse hochgelobt: "’The Dawn of Light’ is even better, with Postma's supple and softly blown alto and soprano lines, her ingenious but lyrical compositions, and the creative attentions of a superb dutch piano trio contributing to its magnetism." (The Guardian) Auch ihre amerikanischen Kollegen sparen nicht mit Lorbeeren: "I'm impressed by her confident command of the jazz language, her thorough knowledge of harmony, and most of all, by her ability to truly sing through her horn." (Chris Potter) Wir freuen uns, Tineke Postma zum wiederholten Male im Club willkommen zu heißen und erwarten schon jetzt mit Spannung das Sendedatum des heutigen Deutschlandfunk-Mitschnitts. Dieses Konzert findet mit freundlicher Unterstützung des Generalkonsulats und der Botschaft der Niederlande statt. Weitere Informationen

Do. 19.04. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Vijay Iyer Trio

Vijay Iyer (p), Stephan Crump (b), Marcus Gilmore (dr)

Einen der "wichtigsten Pianisten der Gegenwart" nennt die weltbekannte Zeitschrift The New Yorker den Indo-Amerikaner Vijay Iyer. Seine bald fünfzehnjährige Karriere hat bis heute kontinuierlich Fahrt aufgenommen, wovon eine ganze Reihe von Auszeichnungen und Ehrungen für seine unwiderstehliche, vielgestaltige Vision einer Musik des 21. Jahrhunderts zeugt. Sein neues, insgesamt viertes ACT-Album "Accelerando" bringt nach "Solo" und "Tirtha", seiner Reflektion über indische Musik, wieder sein angestammtes Trio mit Bassist Stephan Crump und Schlagzeuger Marcus Gilmore zusammen. Es knüpft also an das Grammy-nominierte "Historicity" an, das 2009 so oft wie kein anderes zum Album des Jahres gewählt wurde, unter ander¬em von "Downbeat" und der "New York Times". Von der amerikanischen Jazz Journalists Association wurde Iyer dafür zum besten Musiker 2010 gekürt. Und auch der 2010 erstmals vergebene deutsche "Jazz Echo" ging in der Sparte "bestes Ensemble International" an das Vijay Iyer Trio. Weitere Informationen

Fr. 20.04. 21 Uhr Edel:Content - CD-Release

Mark Wyand - I‘m Oldfashioned

Mark Wyand (ts, cl, wurl., celesta), Ofri Brin (voc), Frank Möbus (git), Wolfgang Zechlin (p, rhodes, celesta), Andreas Edelmann (b), Peter Gall (dr)

In seinem neuen Projekt "I’m Oldfashioned" begibt sich Mark Wyand auf eine moderne Zeitreise durch das Universum der Jazz- Standards. Er erzählt mit großer Leichtigkeit eine Geschichte über einige der größten Klassiker des Jazz, deren Sanglichkeit er in seinen eigenen Arrangements auf neue Weise entdeckt, kongenial unterstützt von Ofri Brins exzeptioneller Stimme. Er seziert die Standards harmonisch sowie formal und collagiert seine Assoziationen zu einem neuen Hörerlebnis. So stellt er Bezüge insbesondere zu britischer Popmusik her und bündelt diese in einer einheitlichen Ästhetik. Unverkennbar blitzen Momente aus der Klangwelt von Künstlern bzw. Bands wie Portishead, Goldfrapp, Lamb, Björk oder Radiohead auf und werden dann in das Umfeld eines Chet Baker, A.C. Jobim, Ornette Colemann, Kurt Weill oder auch Frank Sinatra transportiert. Das Ergebnis ist eine Hommage an die Zeitlosigkeit und Wandelbarkeit der Melodie. Weitere Informationen

Sa. 21.04. 21 Uhr

Brian Blade & Music from Mama Rosa

Brian Blade (voc, git), Kelly Jones (voc), Goofrey Moore (git), Chris Thomas (b), Steve Nistor (dr)

“Ich erinnere mich noch, als ich diese Worte das erste Mal las. Meine Großmutter Rosa hatte sie gerahmt an der Wand hängen. Verstehen sollte ich das Gelassenheitsgebet aber erst ungefähr dreißig Jahre später”, erzählt Brian Blade. “Erst jetzt, nachdem ich schon einige Gipfel des Lebens erklommen und einige Täler des Lebens durchschritten habe, hallen die Worte in meinen Ohren in aller Klarheit wider.” Brian Blade hat die Worte dieses Gelassenheitsgebets für sein erstes Album als Sänger, Gitarrist und Songwriter vertont. In den dreizehn Songs von "Mama Rosa" singt er von seiner Familie und anderen Personen, die ihm nahestehen, sowie von Reisen und davon, daß man all diese Erfahrungen, die einen formen und inspirieren, mit anderen teilen sollte, um einen Kreis zu schließen. Obwohl der 1970 geborene und vielseitig talentierte Brian Blade mit seinen fast 42 Jahren noch nicht zu den alten Hasen der Musikszene zählt, gilt er als außergewöhnlich erfahrener Musiker, der in der Jazz- und Popwelt als Schlagzeuger, Songwriter und Bandleader immens geschätzt wird. Mit seiner The Fellowship Band hat er seit 1998 drei Alben bei Blue Note und Verve veröffentlicht, die überschwengliche Kritiken erhielten. Dem breiten Publikum ist er allerdings eher als Begleiter von musikalischen Größen wie Daniel Lanois, Joni Mitchell, Bob Dylan, Wayne Shorter, Michael Brecker, Seal, Bill Frisell, Joshua Redman, Norah Jones und Emmylou Harris bekannt. Die organische musikalische Palette von "Mama Rosa" gibt Brian Blade Gelegenheit, seine diversen Talente zu zeigen: sei es an der akustischen Gitarre oder auf dem Piano, sei es am Schlagzeuger oder als Sänger. Weitere Informationen

So. 22.04. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Chris Verworner (p) und Jakob Drefs (p)

In diesem Monat werden die sonntäglichen Jam Sessions von zwei vielversprechenden Nachwuchspianisten aus der jungen Münchner Szene geleitet. Chris Verworner hat am Jazz Institut der Münchner Musikhochschule studiert und arbeitet neben seiner pianistischen Tätigkeit derzeit auch viel im Bereich der Filmmusik. Der junge Oldenburger Jakob Drefs wiederum kennt das Innenleben der Unterfahrt aus seiner einjährigen Zeit als FSJ-Mitarbeiter bestens und kann hier nun auch sein musikalisches Talent unter Beweis stellen. Freunde, Kollegen und auch alle anderen, die musikalisch etwas beitragen wollen, sind herzlich eingeladen – “Nur-Zuhörer“ natürlich auch! Weitere Informationen

Mo. 23.04. 21 Uhr BR-Mitschnitt - Big Band Night

Stefan Schultze - Large Ensemble

Florian Trübsbach, Charlotte Greve, Uli Kempendorff, Peter Ehwald, Heiko Bidmon (saxes), Benny Brown, Martin Auer, Florian Menzel, John-Dennis Renken (tps, flh), Jürgen Neudert, Raphael Klemm, Janning Trumann, Jan Schreiner (tbs, tuba), Martin Schulte (git), Eike Wulfmeier (p), Peter Schwebs (b), Timo Warnecke (dr), Stefan Schultze (komp, conductor)

Das Spannende an Stefan Schultze ist: Er lässt sich nicht festlegen. Er spielt Piano im Trio (Stefan Schultze Trio), im Quintett (schultzing) oder im Oktett (Oktoposse). Er geht in Schulen, um den Kids in seinem Projekt School Jazz is Cool Jazz improvisierte Musik und Jazz nahezubringen. Bei Raw Rough Ready kombiniert er Musik mit Tanz und Video zu einer Multimedia-Performance. Und nun das Stefan Schultze Large Ensemble. Das ist vielleicht der konsequenteste Schritt in der noch jungen, aber schon sehr bewegten Geschichte des Stefan Schultze. "Schultze schafft schillernde Räume,die sich voluminös ausfüllen lassen, zuweilen Irrlichterndes, ohne sich aber von den Grundlagen des Beats und der Songform zu verabschieden. So ist ’Run’ ein selbstbewusstes, genießerisches, sorgfätig klangbalanciertes Big Band-Debüt." Ralf Dombrowski, Stereoplay) Weitere Informationen

Di. 24.04. 21 Uhr highlight - The Norway of Jazz N° 44

Silje Nergaard

Silje Nergaard (voc) Hallgrim Bratberg (git), Havar Bendiksen (git)

Silje Nergaards Stimme hat einen sanften, mädchenhaft unschuldigen Klang. Mühelos überwindet sie die Distanz von tiefen, dunklen Tönen zu glasklaren, reinen Höhen. In ihren Konzerten versteht sie es meisterhaft, das Publikum in ihren Bann zu ziehen und dennoch immer wieder die Aufmerksamkeit auf ihre Mitmusiker zu lenken. Silje Nergaard bewegt sich leichtfüßig zwischen Jazz, Folk und Rock – aus jedem Genre holt sie sich, was sie braucht, um ihre Melodien zum Leben zu erwecken – aber nicht zuletzt sind es die musikalische Freiheit die der Jazz gewährt sowie ihre hohe Professionalität und ihr Charme, die ihre Konzerte zu einer Sensation machen. Soeben ist bei Sony ihre neue CD "Unclouded" erschienen, die sie auf dieser Tournee vorstellt. Weitere Informationen

Mi. 25.04. 21 Uhr Winter & Winter presents

Jim Black Trio

Jim Black (dr), Thomas Morgan (b), Elias Stemeseder (p)

"Jim Black gehört zur erfreulicherweise wachsenden Spezies von Schlagzeugern, deren Spiel sich durch ein besonderes Maß an perkussiver Kreativität und Plastizität auszeichnet, die ihren Klangraum fantasievoll ausgestalten, schon lange nicht mehr nur Rhythmusgeber sind, sondern kreativ am Gesamt-klang mitarbeiten. Dabei sprengt er keineswegs den Rahmen des Ensembles: Erinnert man sich an seine Zusammenarbeit mit dem Trompeter Dave Douglas im Tiny Bell Trio oder mit dem Pianisten Uri Caine in dessen Klassikprojekten, dann wird klar, welchen positiven Einfluss er auf jeglichen Band-Sound auszuüben vermag. Im vergangenen Jahr brachte Jim Black sein lang erwartetes Album unter eigenem Namen heraus, ’Somatic’ bei Winter & Winter, das ihn als kompetenten Leiter eines Trios ausweist. Dessen Instrumentierung mit Piano, Bass und Schlagzeug entspricht der Konvention, die Stilistik allerdings weniger. Wie hier im Schnittbereich von Drive, Lyrizismus und expressionistischem Freilauf agiert wird, erzeugt Spannung und Verblüffung. Dafür sorgen neben dem Bandleader sein New Yorker Kollege, der Bassist Thomas Morgan - und der erst 20-jährige österreichische Pianist Elias Stemeseder, ein neuer Stern am europäischen Pianojazz-Himmel." Weitere Informationen

Do. 26.04. 21 Uhr highlight

Andromeda Mega Express Orchestra

Daniel Glatzel (sax, cl,), komp) , Oliver Roth (fl), Laure Mourot (fl), Sebastian Hägele (fagott), Johannes Schleiermacher (sax, fl), Ritsche Koch (tp), Johannes Lauer (tb), Karl Ivar Refseth (vib, perc), Jörg Hochapfel (synthesizer, sampler), Anna Viechtl (harfe), Kalle Zeier (git), Andreas Lang (acc-b, e-b), Andi Haberl (dr), Matthew Lonson (violine), Grégoire Simon (violine), Johannes Pennetzdorfer (bratsche, blockflöte), Martin Stupka (bratsche, blockflöte), Isabelle Klemt (cello)

Das Berliner Andromeda Mega Express Orchestra besteht aus 18 jungen Musikern unterschiedlichster musikalischer und kultureller Herkunft. Gegründet 2006 zeichnet sich die Formation durch "unerschrockene Neugier und Offenheit für fast alles" (Henning Sieverts) aus und spielt mit höchster Präzision Kompositionen des Ensembleleiters und Saxophonisten Daniel Glatzel, die jenseits von Jazz, neuer Musik, Klassik und Pop jedem Instrument der ungewöhnlichen Besetzung Raum geben. "… Daniel Glatzel hat […] ein einzigartiges Ensemble geformt, dem fast eine Quadratur des Kreises gelingt: eine Musik, die jugendlich rebellisch ist, aber in der Ausführung unglaublich reif; die die üppige Instrumentierung voll ausschöpft und einen klar definierten Gruppensound erzeugt, ohne dass der Beitrag auch nur eines Instruments ersetzbar würde; und die vor allem tiefsinnig und ernsthaft ist, zugleich aber so lustig wie kaum etwas im E-Musik-Bereich." Weitere Informationen

Fr. 27.04. 21 Uhr highlight

Andromeda Mega Express Orchestra

Daniel Glatzel (sax, cl,), komp) , Oliver Roth (fl), Laure Mourot (fl), Sebastian Hägele (fagott), Johannes Schleiermacher (sax, fl), Ritsche Koch (tp), Johannes Lauer (tb), Karl Ivar Refseth (vib, perc), Jörg Hochapfel (synthesizer, sampler), Anna Viechtl (harfe), Kalle Zeier (git), Andreas Lang (acc-b, e-b), Andi Haberl (dr), Matthew Lonson (violine), Grégoire Simon (violine), Johannes Pennetzdorfer (bratsche, blockflöte), Martin Stupka (bratsche, blockflöte), Isabelle Klemt (cello)

Das Berliner Andromeda Mega Express Orchestra besteht aus 18 jungen Musikern unterschiedlichster musikalischer und kultureller Herkunft. Gegründet 2006 zeichnet sich die Formation durch "uner-schrockene Neugier und Offenheit für fast alles" (Henning Sieverts) aus und spielt mit höchster Präzision Kompositionen des Ensembleleiters und Saxophonisten Daniel Glatzel, die jenseits von Jazz, neuer Musik, Klassik und Pop jedem Instrument der ungewöhnlichen Besetzung Raum geben. "… Daniel Glatzel hat […] ein einzigartiges Ensemble geformt, dem fast eine Quadratur des Kreises gelingt: eine Musik, die jugendlich rebellisch ist, aber in der Ausführung unglaublich reif; die die üppige Instrumentierung voll ausschöpft und einen klar definierten Gruppensound erzeugt, ohne dass der Beitrag auch nur eines Instruments ersetzbar würde; und die vor allem tiefsinnig und ernsthaft ist, zugleich aber so lustig wie kaum etwas im E-Musik-Bereich." Weitere Informationen

Sa. 28.04. 21 Uhr Lange Nacht der Musik

Soul & The Gang

Chris Esposito, Marion Hackemann, Josy Mayr, Iris Naser (vocals), Krisztina Liebel, Alfred Lorenz, Robert Nabholz (saxes), Klaus Baumgartner (tb), Wolfgang Prezlmeier (tp), Frank Brestrich (b), Philipp Frankenberger (git), Axel Schulz (keys), Carsten Fabian (dr)

Vier Frauen, neun Männer, eine Seele – Soul & the Gang: Die 13-köpfige Formation Soul & The Gang lässt mit ihren drei bezaubernden Soul-Sisters und dem Sänger mit seinem italienischen Temperament, ihrem messerscharfen fünf-hornigen Gebläse und ihrer knackigen Rhythmuscombo die Welt des schwarzen Souls wiederauferstehen. Soul & The Gang spielt Musik im Stil der Blues Brothers. Da sitzt jedes Detail und trotzdem klingt der Sound frisch und unverbraucht – übrig bleibt reiner Soul mit einer begnadeten Performance und Choreografie. Weitere Informationen

So. 29.04. 21 Uhr

Jam Session

In diesem Monat werden die sonntäglichen Jam Sessions von zwei vielversprechenden Nachwuchspianisten aus der jungen Münchner Szene geleitet. Chris Verworner hat am Jazz Institut der Münchner Musikhochschule studiert und arbeitet neben seiner pianistischen Tätigkeit derzeit auch viel im Bereich der Filmmusik. Der junge Oldenburger Jakob Drefs wiederum kennt das Innenleben der Unterfahrt aus seiner einjährigen Zeit als FSJ-Mitarbeiter bestens und kann hier nun auch sein musikalisches Talent unter Beweis stellen. Freunde, Kollegen und auch alle anderen, die musikalisch etwas beitragen wollen, sind herzlich eingeladen – “Nur-Zuhörer“ natürlich auch! Weitere Informationen

Mo. 30.04. 21 Uhr Big Band Night

Dusko Goykovich Big Band

Kaum zu glauben: Einer der ganz großen Trendsetter des Modern Jazz, der letzte Gralshüter des originären Bebop und Hardbop stammt nicht aus Amerika, sondern aus dem ehemaligen Jugoslawien und lebt heute im Münchner Stadtteil Oberföhring. Dass Dusko Goykovich, mittlerweile erstaunliche 80 Jahre jung, heute mit seiner Munich Big Band in die Unterfahrt kommt, erhebt dieses Datum für alle eingefleischten Fans zum Feiertag. Der smarte Trompeter und Flügelhorn-Virtuose ist in der Tat ein Phänomen. Ein stiller Star, der viele schillernden Figuren des Jazz persönlich kennt und mit unzähligen von ihnen spielte: Dizzy Gillespie, Chet Baker, Gerry Mulligan, Dexter Gordon, Stan Getz und viele andere. Er ließ sich inspirieren und inspirierte selbst! Den stärksten, inspiriertesten Goykovich erlebte das Publikum stets in Big Bands, z.B. bei Kurt Edelhagen, aber vor allem bei Maynard Ferguson, Woody Herman´s Herd und in der Clarke/Boland Big Band. Der Mann mit dem goldenen Horn schreibt die Arrangements selbst und führt seinen jeweiligen Klangkörper mit natürlicher Autorität und einem strahlenden Ton, der sich wie ein Lichtschweif durch das gesamte Programm zieht. Weitere Informationen

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