Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

März 2013 | Mai 2013

Programm April 2013

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Mo. 01.04. 21 Uhr Big Band Night

The Jazz Big Band Association

Klaus Graf, Ulrich Wangenheim (as), Axel Kühn, Christof Hörmann (ts), Michael Lutzeier (bs), Franz Weyerer, Florian Jechlinger, Ralf Hesse, Sebastian Strempel (tp), Jürgen Neudert, Erwin Gregg, Eberhard Budziat, Hans-Heiner Bettinger (tb), Heinrich Wulff (git), Chris Gall (p), Andi Kurz (b), Christoph Holzhauser (dr)

Die Jazz Big Band Association vereint in ihrer dritten Saison einige der herausragendsten Jazzmusiker Deutschlands, die sowohl als Bandleader wie auch als gefragte Sidemen sehr bekannt sind. Das Konzept verfolgt die Idee eines “Musicians’ Orchestra“, das sowohl die Tradition des Mainstream der Jazz-Big Bands fortführt, als aber auch viel Raum für Neues und bislang wenig Gehörtes bieten will. Mit der Jazz Big Band Association hat sich nun ein Klangkörper entwickelt, in dem die Solisten gleichberechtigt mit dem Ensemble die Musik in Szene setzen. Die Namen der Bandmitglieder lesen sich wie ein “who is who“ der Big Band-Szene, und man kennt sie nicht nur aus den Big Bands von SWR, HR und WDR, Sunday Night Orchestra, Thilo Wolf Big Band und Jazzfactory Orchestra. Der Schlagzeuger Christoph Holzhauser spielt beispielsweise auch bei der Münchner Brassband Moop Mama. Der Saxophonist Axel Kühn ist seit vielen Jahren bei Günter Grünwalds Freitagscomedy im BR zu sehen. Technisch brillant und mit ihren hervorragenden Solisten spielt die Band Arrangements aus dem Repertoire weltbekannter Arrangeure wie Bert Joris, Bob Florence und Sammy Nestico, einem der Arrangeure der Count Basie Big Band. Zum Programm zählen aber auch Originalkompositionen der einzelnen Bandmusiker wie Ralf Hesse oder Christian Elsässer. Mit frischem Jazz-Big Band-Sound setzen sie ihre Reihe von Programmen fort und haben auch diesmal wieder etliche neue musikalische Highlights vorbereitet: “More Jazz ahead - Let the music talk to you!“ Weitere Informationen

Di. 02.04. 21 Uhr

Denise King & Olivier Hutman Trio

Denise King (voc) USA, Olivier Hutman (p) FRA, Luka Gaiser (b) SLO, Bernd Reiter (dr) A

Die Amerikanerin Denise King wurde in Philadelphia geboren und ist eine der bedeutendsten Sängerinnen des heutigen Jazz. Als Vorbilder nennt sie Sarah Vaughan, Ella Fitzgerald, Nat King Cole und Frank Sinatra. Früh in ihrer Karriere bekam sie die Möglichkeit, mit Legenden wie Cecil Payne, Jymie Merritt und Lex Humphries zu spielen und somit unbezahlbare Erfahrungen zu sammeln. Sie wurde vom Produzenten Dexter Wansel entdeckt, der ihr die Tür zu Aufnahmen bei Philly International Records öffnete. In Folge trat sie auf Festivals und in den wichtigsten Clubs New Yorks und Amerikas, Europas und Japans mit Musikern wie Christian McBride, Uri Caine u. v. a. auf. Ihre Konzerte sind immer von Energie und Spontaneität geprägt; sie bringt Jazzstandards mit ihrer warmen Stimme (mit Färbungen von Blues, Soul, Gospel und natürlich sehr viel Swing) auf die Bühne und erinnert dabei sehr an ihr Idol Sarah Vaughan. Denise King und Olivier Hutman kennen sich seit über 10 Jahren und sind musikalisch perfekt aufeinander eingespielt. Olivier Hutman zählt seit mehreren Jahrzehnten zu den herausragenden Pianisten Europas. Das Quartett wird durch zwei herausragende Musiker der jungen europäischen Szene vervollständigt: Der slowenische Bassist Luka Gaiser ist ein beliebter Sideman, wie seine Zusammenarbeit mit Rob Bargad, Vid Jamnik und anderen zeigt. Der 30-jährige Schlagzeuger Bernd Reiter, Preisträger beim Hans Koller Preis (dem österreichischen Jazzpreis) im Jahr 2006 und mittlerweile in Paris lebend, spielte bereits mit vielen Größen des Jazz wie Charles Davis, Don Menza, Mundell Lowe, Steve Grossman, John Marshall und Renato Chicco. Dieses Quartett bietet mitreißend energetische und swingende Musik auf allerhöchstem Niveau, gleichermaßen mit Professionalität und viel Enthusiasmus vorgetragen, einfach "Vocal Jazz at its Best". Weitere Informationen

Mi. 03.04. 21 Uhr GLM Release – “HEADBANG“

LE BANG BANG

Stefanie Boltz (voc), Sven Faller (b)

“HEADBANG“ – Diese CD lässt noch jeden Dickschädel begeistert mit dem Kopf nicken. Dabei schlagen LE BANG BANG nicht mit dem Kopf gegen die Wand, sondern benutzen ihr Köpfchen, um neue Türen zu öffnen. Eine Sängerin und ein Bassist – Bang. Die Wucht und epische Breite diverser Rock-Klassiker von AC/DC, Radiohead, Yes, Bowie oder Metallica meistern Stefanie Boltz und Sven Faller mit der ungeheuren Spannbreite ihrer Ausdrucksmöglichkeiten ebenso mühelos wie die knisternden Zwischentöne der feingeistigen Musik von Joni Mitchell oder Michel Legrand. Nicht eine Sekunde kopflos oder verkopft, ist “HEADBANG“ Musik für Seele, Füße und Hirn. Dass eine Stimme und ein Bass mehr als ausreichend sind, ein abendfüllendes Programm zu zaubern, das es mit der Dynamik und dem Farbenreichtum eines philharmonischen Orchesters aufnehmen kann, haben LE BANG BANG seit der Veröffentlichung ihres Erstlings “BANG BANG“ (GLM, 2011) in zahlreichen aufregenden Konzerten unter Beweis gestellt. Ab März 2013 werden sie "HEADBANG" auf einer ausgedehnten Tournee durch Europa vorstellen. Weitere Informationen

Do. 04.04. 21 Uhr

Engstfeld/Weiss-Quartett

Wolfgang Engstfeld (ts), Hendrik Soll (p), Christian Ramond (b), Peter Weiss (dr)

Ein Paradebeispiel für erfrischend vitalen, akustischen Modern Jazz stellt das Düsseldorfer Engstfeld/Weiss-Quartett dar. Besonders beeindruckt die Band mit ihrem spezifischen Gruppensound, entstanden durch die langjährige intensive Zusammenarbeit. Die Fähigkeit, verschiedenartigstem musikalischen Material von Standards, Eigenkompositionen bis hin zu Bearbeitungen klassischer Musik ein unverwechselbares Klangbild zu verleihen, wird ihr von vielen Kritikern, Kollegen und Zuhörern bestätigt. Tenorsaxofonist Wolfgang Engstfeld und Schlagzeuger Peter Weiss arbeiten – in verschiedenen Besetzungen – seit rund vier Jahrzehnten miteinander. Davon profitiert auch ihr seit zehn Jahren bestehendes Quartett mit dem Kontrabassisten Christian Ramond und dem Pianisten Hendrik Soll. Die Fundamente des Programms bilden energiegeladener Hardbop, Einflüsse aus dem Latin Jazz und freiere rhythmische Strukturen, wie sie vor allem im modernen Jazz der 70er und 80er Jahre aufkamen. Neben ihrer Konzert-Tätigkeit in Deutschland hat die Band auch zahlreiche erfolgreiche Auslandsauftritte vorzuweisen (850 Jahrfeier Moskau 1997 und Japan-Tournee im Herbst desselben Jahres). Sie gastierte unter anderem in Australien und China, Im Frühjahr 2003 gab sie erneut Konzerte in Moskau, und 2004 reiste die Gruppe nach Polen und Südafrika. 2006 stand eine erneute Zusammenarbeit mit Randy Brecker an. 2008 ging es nach Brasilien, u.a. zum "Savassi Festival" in Belo Horizonte. 2011 konnte man die Band bei Auslandsauftritten in Toulouse und Izmir hören. Und nun endlich wieder in der Unterfahrt. Weitere Informationen

Fr. 05.04. 21 Uhr JAZZNARTS RECORDS NIGHTS

Caroll Vanwelden Sings Shakespeare Sonnets & Alexandra Lehmler Quintett No Blah Blah

Caroll Vanwelden (voc, p), Thomas Siffling (tp), Mini Schulz (b), Meinhard Obi Jenne (dr). Alexandra Lehmler (sax), Matthias Debus (b), Oliver Maas (p), Max Mahlert (dr), Rodrigo Villalon (perc)

Caroll Vanwelden Sings Shakespeare Sonnets: Aus Belgien kommt nicht nur köstliche Schokolade. Die charismatische Sängerin und Pianistin Caroll Vanwelden, die mit "Sings Shakepeare Sonnets" ihr ungewöhnliches JAZZNARTS-Debüt gibt, wagt sich mit ihren kongenialen Musikern selbstbewusst und souverän auf ein neues Terrain. Sie kleidet Shakespeare-Sonette mit ihren eigenen Kompositionen in ein so noch nie gehörtes jazzig-akustisches Gewand von großer Emotionalität und Frische. Das Maß an Intensität, das hier aufgebaut wird, ist außerordentlich und verleiht den Worten Shakespeares eine neue Dimension. Caroll Vanweldens Stimme strahlt dabei Sicherheit und Wohlgefühl aus, gepaart mit der hohen Kunst, wie von selbst die richtige Stimmung und Spannung zu erzeugen. Die Künstlerin findet für jedes der von ihr gewählten Sonette eine ganz eigene Präsentationsform: Mal druckvoll, nahezu getrieben, mal relaxed und sanft, dann wieder robust und kräftig oder verspielt und ein bisschen hinterhältig. Begleitet wird sie dabei vom Alexandra Lehmler Quintett No Blah Blah aus Deutschland: Ihre Musik hat alle Attribute, die man gern dem "männlichen" Jazz zuschreibt: Souverän im Vortrag, komplex, dabei aber nicht unnötig verkompliziert. Mit deutlich spürbaren Wurzeln, dabei aber voll eigenen Aus¬drucks. Kurz, aus dem Bauch kommende, gewachs¬ene Musik, der man trotzdem Kopfeinsatz und Überlegung anmerkt. Musikalisch nimmt Alexandra Lehmler kein Blatt vor den Mund, außer, versteht sich, das ihres Saxophons. Die alten Meister des Jazz hat sie hörbar intensiv studiert; immer wieder tauchen Einflüsse verschiedener Jazzepochen in ihrem Spiel auf, verinnerlichte Melodielinien und lyrische Themen – und sehr viel eigene Kontur. Lehmlers "vibrierender Ton auf dem vorwiegend in hellen Lagen geblasenen Saxophon, die geschmeid¬igen Linien und die liedhafte Melodie¬führung", so Klaus Mümpfer im Jazz Podium in Worten, sind "unverkennbar". Weitere Informationen

Sa. 06.04. 23:30 Uhr

Club Diskographique

Die Tanznacht in der Unterfahrt findet wegen des kontinuierlichen Erfolgs nun zweimal im Monat statt: Roy Ayers, Eryka Badu, Lisa Bassenge, Jan Delay, Charles Earland, Earth Wind & Fire, Pee Wee Ellis, Guru, KC & The Sunshine Band, LaBrassBanda, Lift, Passport, Sonny Rollins, Diana Ross, Sly & The Family Stone, St. Germain und viele andere werden aufgelegt von DJ Marc "Funk it" und visuell begleitet von VJane Conni. Der Club Diskographique knüpft in seinem Namen an die ersten Diskotheken in Europa an, die ab 1941 im Untergrund von Paris entstanden. Musikalisch geht die Reise des Club Diskographique mal ins Zeitgenössische, mal bis in die 70er Jahre zurück und bringt dabei tanzbare Perlen aus Funk‘n Soul/R&B, Disco, Dancefloor Jazz, Jazzrock, Jazzhop, Weltmusik, Dance und Ambient zum Klingen. Wir freuen uns, Sie bei gemütlicher Jazzclub-Atmosphäre und feiner Gastronomie zu begrüßen. Eine Sitzplatzreservierung ist nicht notwendig. Der nächste Termin ist am Samstag, den 20. April 2013. Weitere Informationen

Sa. 06.04. 21 Uhr JAZZNARTS RECORDS NIGHTS

Thomas Siffling Trio – “Personal Relations“

Thomas Siffling (tp, flh, electronics), Jens Loh (b, electronics), Marcel Gustke (dr, perc)

10 Jahre nach seiner Gründung präsentiert sich das Thomas Siffling Trio auf seinem vierten Album mit deutlich mehr Ecken und Kanten, als dies beim Vorgänger-Album aus dem Jahr 2009 der Fall war. Die bekannte Mischung aus akustischem und elektronischem Jazz hat bei "Personal Relations" mit teilweise kammermusikalisch wirkenden Stücken mehr Tiefgang bekommen. Bei den elektronisch angehauchten Titeln wurde die Schlagzahl wesentlich erhört. Das Trio erzeugt eine ganz eigene Klangwelt, die den Hörer staunen lässt, wie vielseitig und variabel sie trotz minimalistischer Besetzung ohne Akkordinstrument klingen kann. Durch den gezielten Einsatz von Elektronik seitens aller drei Instrumentalisten wird dies noch verstärkt und bekommt somit auch einen "zeitgemäßen" und "jugendlichen" Touch. Eine wunderbar transparente Mischung aus akustischem und elektronischem Jazz. Thomas Siffling war einer der ersten deutschen Trompeter, die elektronische Effekte zur Sounderweiterung auf der Trompete benutzten und gehört schon seit vielen Jahren zu den Vorreitern, was die Verwendung elektronischer Einflüsse im Jazz betrifft. Durch den gezielten Wechsel bzw. die Vermischung diverser Sounds, gepaart mit seinem sehr lyrisch anmutenden Spiel und seinem sehr warmen und natürlichen Ton auf Trompete und Flügelhorn, kreiert er ein hochinteressantes und abwechslungsreiches Klangerlebnis. Weitere Informationen

So. 07.04. 21 Uhr Stargastspiel - Seeds from the Underground

Kenny Garrett Quintet

Kenny Garrett (sax), Vernell Brown (p), Corcoran Holt (b), Rudy Bird (perc), McClenty Hunter (dr)

Kenny Garrett gehört zu den bedeutendsten und vielseitigsten Saxophonisten seiner Generation. Er steht mit beiden Beinen fest in der Tradition des Modern Jazz und bedient sich ihrer doch niemals in einem nur musealen Sinne. Wenn er spielt, lebt der Jazz, als spannungsreiche, vitale Kunstform unserer Zeit, voller melodischer und rhythmischer Dynamik und Raffinesse. Von Haus aus unbändig-expressiv in seinem ideenreichen Spiel, sucht Garrett als Bandleader wie als Sideman voller Neugierde und Einfühlungsvermögen nach immer neuen Herausforderungen. Geboren 1960 in Detroit, war Kenny Garrett drei Jahre Mitglied des Duke Ellington Orchestra. Anfang der achtziger Jahre spielte er in den Bands von Freddie Hubbard und Woody Shaw und bei Art Blakey’s Jazz Messengers. International bekannt wurde er durch seine Zusammenarbeit mit Miles Davis. Er spielte mit Jazzern wie Marcus Miller, Pat Metheny, Mulgrew Miller und in der Five Peace Band von John McLaughlin und Chick Corea ebenso wie mit Popmusikern wie Sting, Peter Gabriel, Bruce Springsteen und dem Rapper Guru. "Ich kann weder verleugnen, dass mein Vater Jazz und meine Mutter Motown hörten, noch dass ich selbst damals nach musikalischen Alternativen suchte“, sagte Kenny Garrett, auf sein jüngstes Album "Seeds from the Underground" angesprochen. Und: "Das Leben verändert sich, und mit ihm die Musik." Die Musik des Albums wie die seiner aktuellen Band ist eine Verneigung vor persönlichen Helden wie Jackie McLean, Roy Haynes und Pharoah Sanders – großen Altmeistern einer Spielhaltung voller Bewusstheit, Leidenschaft und Energie. "… eine raffinierte Mixtur aus Postbop- und Latin-Themen … mit fulminanter Spielfreude …" (Stereo, Juni 2012) Weitere Informationen

Mo. 08.04. 21 Uhr Big Band Night

Klaus von Heydenaber Jazz Orchestra

Peter Tuscher, Nemanja Jovanovic, Florian Jechlinger (tp),Uli Käthner, Hermann Breuer, Leo Gmelch (tb), Tom Reinbrecht (as,cl), Patrick Bianco (as), Gábor Bolla (ts), Axel Kühn (ts,fl), Michael Lutzeier (bs,bcl), Helmut Kagerer (git), Klaus von Heydenaber (p), Andreas Kurz (b), Bernd Reiter (dr)

Der Münchner Komponist und Pianist Klaus von Heydenaber, Jahrgang 1982, hat seine musikalische Ausbildung im Jahr 2009 an der Jazzabteilung der Kunstuniversität Graz abgeschlossen. Seitdem ist er spezialisiert auf die Komposition von Bühnenmusiken und arbeitet an mehreren Theatern im deutschsprachigen Raum. Die Idee für ein Big Band-Projekt ist entstanden, weil sich innerhalb dieser Arbeit viel swingendes, jazziges Material angesammelt hat, das nun konzertant aufgeführt werden soll. Aber auch neues Material, welches explizit für diese Besetzung geschrieben worden ist, ist dazugekommen. Bei allem handelt es sich um swingende Big Band-Musik, die fest in der Tradition der Swing-Zeit und der 50er Jahre verwurzelt ist, aber auch nach stilistischen und formalen Besonderheiten und Ausblicken sucht. Weitere Informationen

Di. 09.04. 21 Uhr Winter & Winter – “Down Deep“

TRIO REIJSEGER FRAANJE SYLLA

Ernst Reijseger (cello), Harmen Fraanje (p), Mola Sylla (voc)

Im Mai 2012 kamen Ernst Reijseger, der Sänger Mola Sylla und der Jazzpianist Harmen Fraanje zusammen, um “Down Deep“ aufzunehmen. Mola Sylla, der aus Dakar stammt, traf Ernst Reijseger zum ersten Mal Ende der 80er Jahre, nachdem er seine ersten Konzerte in Amsterdam gegeben hatte. Seit dieser Zeit lebt Mola Sylla auch dort. Zehn Jahre nach ihrem ersten Treffen schlug Mola Sylla Ernst Reijseger vor, als Duo zu konzertieren. Dies war der Beginn einer beeindruckenden musikalischen Partnerschaft. 2002 nahmen Ernst Reijseger und Mola Sylla das Album “Janna“ für Winter & Winter auf. Der gemeinsame Weg mit dem niederländischen Pianisten Harmen Fraanje nahm 2008 seinen Anfang. Als Ernst Reijseger 2009 und 2010 Filmmusik für Werner Herzog aufnahm ("Cave of Forgotten Dreams"), gehörten Mola Sylla und Harmen Fraanje ebenfalls zum Ensemble. Auf "Down Deep" präsentieren sich alle drei Musiker als Komponisten (Puccinis "E lucevan le stelle" stellt die einzige Fremdkomposition dar), sodass sich ihr künstlerisches Vokabular in homogener und natürlicher Weise miteinander verbindet. "Um den wahren Aufnahmemoment festzuhalten, habe ich Reijseger, Fraanje, Sylla gebeten, dieses Album live-to-analog-two-track aufzunehmen, ohne digitalen Schnitt oder andere digitale Veränderungen. Nur ausgewählte Mikrophone wurden verwendet, um die Musik ohne Bearbeitung auf das analoge Band aufzuzeichnen," erzählt der Produzent Stefan Winter. "Down Deep" bringt musikalische Elemente und Spieltraditionen höchst verschiedener kultureller Horizonte zusammen. Reijseger, Fraanje, Sylla kreieren einen unnachahmlichen und beeindruckenden Klang, der den einzigartigen Charakter und die Kultur jedes einzelnen Ensemblemitglieds hervorhebt. Weitere Informationen

Mi. 10.04. 21 Uhr

Mark Helias Open Loose

Mark Helias (b), Tony Malaby (sax), Tom Rainey (dr)

Der Bassist und Komponist Mark Helias hat sich seit Mitte der 70er Jahre einen Namen als innovativer Musiker sowohl in den USA als auch in Europa gemacht und dabei über Jahre hinweg mit Ed Blackwell, Anthony Davis, Anthony Braxton, Dewey Redman und Don Cherry gearbeitet. Weltbekannt wurde er durch das Kollektiv Trio "BassDrumBone" mit Ray Anderson und Gerry Hemingway. Für sein Trio Open Loose schreibt Helias grossartige Kompositionen, die er zusammen mit den New Yorkern Tony Malaby am Saxophon und Tom Rainey am Schlagzeug zu einem Kosmos der Interaktion und der Improvisation werden lässt. Weitere Informationen

Do. 11.04. 21 Uhr

Talking Horns

Achim Fink (tb, b-tp, tuba), Bernd Winterschladen (ts, ss, bcl), Andreas Gilgenberg (as, ss, bcl), Stephan Schulze (tb)

Die Talking Horns "erzählen" mit ihren Instrumenten höchst unterhaltsame Geschichten aus der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. Kopf und Bauch werden gleichermaßen bedient: für Puristen und Schubladen-Denker unerhört. Der/die "Durchschnittshörer/in" (so es sie denn überhaupt gibt) haben dabei ebensoviel Spaß wie Jazz-Kenner, Freunde der Kammermusik oder jene, die es einfach nur lieben, wenn es "groovt". Alle möglichen Facetten von schlichter, manchmal idyllischer Homophonie und kammermusikalischer Finesse bis hin zu komplexer Polyphonie und Polyrhythmik werden in einer für jeden direkt zugänglichen universellen musikalischen Sprache umgesetzt. Melodien mit Ohrwurmcharakter entfalten sich über raffinierten rhythmisch-harmonischen Grundgerüsten. Die sich entwickelnde erstaunliche Vieldimensionalität der Stücke erinnert bisweilen an die Struktur ausgefeilter klassischer Streichquartette. Die Talking Horns faszinieren vor allem dadurch, dass sie ihren fantasievollen musikalischen Mikrokosmos mit sparsamen Mitteln entfalten: Messerscharfe Bläsersätze wechseln mit lyrischen Passagen – und gelegentlich reflektiert der musikalische Horizont auch avantgardistische Kammermusik. Durch permanenten Rollenwechsel erreichen die Talking Horns eine beinahe orchestrale Dichte. Und Jazz bedeutet für die Talking Horns: "Die vorhandenen Mittel mit all ihren Möglichkeiten kompositorisch zu nutzen, improvisatorisch zu gestalten und zu umspielen. Weitere Informationen

Fr. 12.04. 21 Uhr The Norway of Jazz N° 51

Farmers Market

Stian Carstensen (accordeon, kaval, git, voc), Trifon Trifonov (sax, cl), Filip Simoneov (cl), Nils-Olav Johansen (git, voc), Finn Guttormsen (b), Jarle Vespestad (dr)

"Slav to the Rhythm", so heißt das letzte, im Jahr 2012 erschienene Album dieser fantastischen Gruppe. Ursprünglich wurde die Band als Free Jazz 5tet gegründet. Ziemlich schnell entdeckten Farmers Market ihre gemeinsame Liebe zur bulgarischen Folklore mit ihren orientalischen Skalen, krummen Taktarten und außergewöhnlichen Möglichkeiten zur Improvisation. Farmers Market ist eine der beliebtesten Live Bands Norwegens und tritt sowohl auf Jazz-Festivals wie auch auf Rock- und World Music-Festivals auf. Die Kompsitionen und Arrangements von Farmers Market stecken voll sprühendem musikalischem Witz: Sie sind eine wilde musikalische Jagd durch den Balkan mit Abstechern in alle musikalischen Gefilde der westlichen Pop- und Kunstmusik. Fragmente von Stilen und Songs werden so kunstvoll ineinandergewoben, dass das Nebeneinander von ABBA und Beethoven absolut ungekünstelt und einfach nur genial-komisch wirkt. "The Norway of Jazz" findet mit freundlicher Unterstützung der Königlich Norwegischen Botschaft Berlin und dem Königlich Norwegischen Konsulat München statt. Weitere Informationen

Sa. 13.04. 19:00 Uhr

Let's talk about......JAZZ

Die beiden bekannten Musikjournalisten und Jazzkenner Oliver Hochkeppel und Ssirus Pakzad laden ein zum Talk. Berühmter Talkgast an diesem Abend ist Julia Hülsmann, die anschliessend im Jazzclub Unterfahrt ein Konzert gibt. Mit Julia Hülsmann, deutsche ECM-Künstlerin und somit ein Aushängeschild des deutschen Jazz, werden der Zustand und die Perspektiven des deutschen Jazz thematisiert. Hülsmann ist außerdem seit einem Jahr auch Vorsitzende der reaktivierten Deutschen Jazzmusiker Union. Freuen Sie sich auf einen spannenden, aufschlussreichen und interessanten Abend mit kompetenter Besetzung. 19:00 Uhr, Eintritt frei, Lounge. Um Reservierung wird gebeten. Weitere Informationen

Sa. 13.04. 21:00 Uhr ECM artists in concert

Julia Hülsmann Trio invites Tom Arthurs

Julia Hülsmann (p), Marc Muellbauer (b), Heinrich Köbberling (dr), Tom Arthurs (flh, tp)

Mit musikalisch völlig neu gemischten Karten präsentiert sich Julia Hülsmann im Frühjahr 2013. Nach ihren zwei viel beachteten ECM-Trioalben (“The End of A Summer“ 2008 und “Imprint“ 2011) hat die in Berlin lebende Pianistin aus dem Wunsch nach kreativer Weiterentwicklung ihr Trio mit dem englischen Trompeter Tom Arthurs zum Quartet erweitert. Tom Arthurs, der unter anderem mit John Surman, Iain Ballamy, Thomas Strønen und Kenny Wheeler gearbeitet hat und als Einflüsse neben dem Komponisten György Ligeti auch die Regisseure Andrei Tarkovsky und Jean-Luc Godard nennt, gibt dem seit vielen Jahren bestehenden Trio völlig neue Impulse und klangliche Ideen. Das neue Bandgefühl wirkte sich zudem anregend auf die Kompositionstätigkeit aller vier Musiker aus. Obwohl die Pianistin eigentlich im Sinn gehabt hatte, ein ausschließlich aus Eigenkompositionen bestehendes Album aufzunehmen, brachte nun jeder Mitspieler Stücke ein. So stand, als "In Full View" im Juni 2012 von Manfred Eicher im Rainbow Studio in Oslo produziert wurde, schließlich Songmaterial in Überfülle zur Verfügung. Die Veröffentlichung von "In Full View" wird von einer ausgedehnten Tournee begleitet. Bereits im Januar 2013 war die neue Formation beim Jazzfestival in Münster zu hören – über diesen Auftritt schrieb Ulrich Olshausen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: "Die deutsche Pianistin Julia Hülsmann hatte – Geschmackssache – den besten Auftritt ihrer bislang enorm abwechslungsreichen Karriere. Diese Sternstunde kam zustande, weil Hülsmann jetzt in dem Trompeter Tom Arthurs einen wunderbaren Widerpart für ihr poetisches Ingenium gefunden hat. Trompeter mit solcher lyrischer Strahlkraft und melodischen Authentizität verortet man gern in Norwegen. Aber erstens geht diese Einschätzung den Norwegern längst selbst auf die Nerven, zweitens ist Arthurs Engländer, und drittens wohnt er in Berlin." Weitere Informationen

So. 14.04. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Matthieu Bordenave (sax)

Seit einigen Jahren begeistert der französische, in München beheimatete Saxophonist Matthieu Bordenave auch das deutsche Publikum. "Mit seinem differenzierten nuancenreichen Spiel gehört Matthieu Bordenave einer neuen Generation von Jazzmusikern an, die in der Improvisation auf effektheischende Momente bewußt verzichten und einen großen Anspruch in ihrem Spiel erkennen lassen." (Franck Bergerot, Jazzman). Bordenave ist mittlerweile zu einer festen Säule der Münchner Jazzszene geworden. Er freut sich auf alle Einsteiger bei der sonntäglichen Jam Session im April. Weitere Informationen

Mo. 15.04. 19:30 Uhr

Mitgliederversammlung Förderkreis Jazz und Malerei München e.V.

Di. 16.04. 21 Uhr BR-Mitschnitt

Max Grosch Organ Band

Florian Trübsbach (as), Max Grosch (violin), Matthias Bublath (B3 organ), Vladimir Kostadinovic (dr)

Mit seinem neuen Projekt präsentiert sich der deutsch-amerikanische Jazzgeiger an diesem Abend in der Unterfahrt in groovigem Gewand und in ungewöhnlicher instrumentaler Kombination mit Saxophon und Orgel. Er gilt als einer der führenden Vertreter seines Faches, konzertierte in zahlreichen Ländern und besetzt eine der seltenen Professuren für Jazzvioline in Europa. Mit dem wunderbaren Münchner Organisten Matthias Bublath verbindet ihn das gemeinsame Studium in New York und das Leben im Stadtteil Astoria/Queens, wo beide beinahe Nachbarn waren. Schon lange nicht mehr als Geheimtipp gehandelt wird der Drummer Vladimir Kostadinovic aus Wien, der unter anderem mit Antonio Farao, Tony Monaco und Jimmy Greene auftritt. Komplettiert wird das Quartett durch Florian Trübsbach, über dessen Spiel die SZ schrieb: "Jubelnde Klänge eines Befreiten, archaisch, raumfüllend, aus voller Brust singend, voll jubelnder Freude und spielerischer Eleganz." Ein Abend, der einiges verspricht und sicher eine gehörige Portion Groove bereithält. Weitere Informationen

Mi. 17.04. 21 Uhr ACT: Jazz Night - The Norway of Jazz N° 52

In The Country

Morten Qvenild (p, keys), Roger Arntzen (b), Pål Hausken (dr)

Das Trio In The Country feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Bestehen. Es hat ungefähr 160 Konzerte (drei davon auch im Jazzclub Unterfahrt: 2008, 2009 und 2011) in über 20 Ländern gespielt und mit großem Erfolg, begleitet von einem weltweiten Presseecho, ein halbes Dutzend Alben und Videos veröffentlicht. Ihr neues Album "Sunset Sunrise", im legendären Sunset Sound Studio in Los Angeles aufgenommen, erscheint nun beim deutschen Plattenlabel ACT. Glückwunsch an die Band zum neuen Label und Glückwunsch an das Label, wieder einmal eine überaus spannende Jazzformation aus Skandinavien auf den Weg zum großen Erfolg zu führen. "Sie erzählen Geschichten – manche hermetisch, rätselhaft, in sich versunken, andere mollfröhlich skandinavisch in der Schwebe dieser speziellen Stimmungslage, zu der vor allem Combos aus dem hohen Norden berufen sind….. vermengt mit psychedelischen, an den Avantrock der Siebziger anknüpfenden Spannungselementen und konterkariert durch improvisierte Kammermusik … Faszinierend verstockt und betörend manieristisch.“ (Ralf Dombrowski, Stereoplay) "The Norway of Jazz" findet mit freundlicher Unterstützung der Königlich Norwegischen Botschaft Berlin und dem Königlich Norwegischen Konsulat München statt. Weitere Informationen

Do. 18.04. 21 Uhr

Hildegard lernt fliegen

Andreas Schaerer (voc), Andreas Tschopp (tb), Benedikt Reising (as, bs, cl), Matthias Wenger (as, ss), Marco Müller (b), Christoph Steiner (dr, perc, marimba)

Selten wurde in den letzten Jahren so viel Witz und Fantasie in den Schweizer Jazz eingebaut wie bei der Berner Band Hildegard lernt fliegen. Das Sextett um den Sänger Andreas Schaerer bietet eine großartige Ästhetik: Mit satten Bläser-Linien und einem höchst virtuosen Vokalisten Schaerer wird hier lustvoll fabuliert. Der Musik haftet eine theatralische Note an, die irgendwo zwischen Frank Zappa und Kurt Weill schwirrt. Die Arrangements sind mal vertrackt, mal fein gewoben, mal üppig ausgestattet. Seit ihrer Debüt- CD im Herbst 2007 hat sich die Band in kürzester Zeit vom Geheimtipp zu einer weit über die Landesgrenzen Helvetiens hinaus bekannten Truppe gemausert. Ihre Tourneen führten die Berner inzwischen von der Schweiz bis nach Moskau. Mit ihren schrägen Kompositionen und einem höchst eigenwilligen Bandkonzept begeistern die sechs Herren ihre Zuhörer und ernten regelmäßig geradezu enthusiastische Kritiken in der Presse. "Was Schaerer mit seiner Band an skurrilen Toncollagen produziert ist einfach grandios", meinen die Dresdner Neuesten Nachrichten und die Sächsische Zeitung hält die Musik von Schaerer und seinen Mannen für ein "Gebräu, das purer Genuss ist. Genial." Andreas Schaerer vollbringt veritable stimmliche Kunststücke, Höchstleistungen, die ihn zu einem "Erforscher der menschlichen Stimme" werden lassen. Ob das im Verein mit der begnadeten Musik seiner Band dann Jazz ist oder Theatralik, Human Beat Box oder Noise-Art, eine morbide Polka, eine schräge Ballade, Instrumentalakrobatik oder einfach "nur" ein Feuerwerk an Originalität und Innovation, spielt dabei irgendwann keine Rolle mehr: Hildegard lernt fliegen ist eine musikalische Sensation! Weitere Informationen

Fr. 19.04. 21 Uhr Huellas

Lily Dahab

Lily Dahab (voc), Bene Aperdannier (piano, rhodes, melodica, glockenspiel), Enrico Antico (git), Andreas Henze (b), Daniel Topo Gioia (perc)

Die musikalischen Pole argentinischer Klänge liegen immens weit auseinander, Tango und Folklore, tief bewegende Songwriterpoesie, einheimischer Rock – all diese Stile haben ihre Spuren (spanisch: “ huellas“) in der Musik von Lily Dahab hinterlassen. In einer kongenial erfrischenden Verbindung mit dem Jazz findet die leidenschaftliche Sängerin und Wahlberlinerin auf ihrem neuen Album zu ihrer Heimat Buenos Aires zurück, und dies mit einer Ausnahmestimme, die die Badische Zeitung als "leuchtenden Honig" pries. 2010 entstand das Debütalbum "nómade", das gleich für den "Preis der Deutschen Schallplatten¬kritik" nominiert wurde. Der Nachfolger darf wohl als kleines Meisterwerk bezeichnet werden, denn auf "Huellas" breitet sich ein äußerst stimmiges, feinsinniges und schichtenreiches Spektrum argentinischer Farben aus. Hier trifft im Tango Piazzollas eine feurige Dramatik mit überschwänglichem Herzblut auf verträumte Melancholie, der reiche Schatz der Folklore des Landes wird mit Einflüssen der europäischen Musik und den Farben des Jazz zu einem grandiosen Amalgam angereichert – und darüber hinaus steuert das Komponistenteam Dahab/Aperdannier wahre Perlen der Songwriting-Kunst bei. Das neue Album "Huellas" (Herzog Records) offenbart sich als bewegende Widmung an eine zurückgelassene und doch stets in der Seele verankerte Heimat – Lily Dahab hat sich ihr mit jeder Faser und jedem Herzschlag, mit Passion, Sehnsucht, Nachdenklichkeit und Freude verschrieben. Weitere Informationen

Sa. 20.04. 23:30 Uhr

Club Diskographique

Die Tanznacht in der Unterfahrt findet wegen des kontinuierlichen Erfolgs nun zweimal im Monat statt: Roy Ayers, Eryka Badu, Lisa Bassenge, Jan Delay, Charles Earland, Earth Wind & Fire, Pee Wee Ellis, Guru, KC & The Sunshine Band, LaBrassBanda, Lift, Passport, Sonny Rollins, Diana Ross, Sly & The Family Stone, St. Germain und viele andere werden aufgelegt von DJ Marc "Funk it" und visuell begleitet von VJane Conni. Der Club Diskographique knüpft namentlich an die ersten Diskotheken in Europa an, die ab 1941 im Untergrund von Paris entstanden. Musikalisch geht die Reise des Club Diskographique mal ins Zeitgenössische, mal bis in die 70er Jahre zurück und bringt dabei tanzbare Perlen aus Funk‘n Soul/R&B, Disco, Dancefloor Jazz, Jazzrock, Jazzhop, Weltmusik, Dance und Ambient zum Klingen. Wir freuen uns, Sie bei gemütlicher Jazzclub-Atmosphäre und feiner Gastronomie zu begrüßen. Eine Sitzplatzreservierung ist nicht notwendig. Der nächste Termin ist am Samstag, den 04. Mai 2013. Weitere Informationen

Sa. 20.04. 21 Uhr

Troubleshooters

David Gatson, Daniel Wagner, Sabine Trinker, Anna Schmidt, Steffi Lauterbach, Matthäa Gerner (voc), Thomas Weber, Esmeralda Geis (tp), Philipp Michael (ts), Angelika Schmöller (bs), Michael Ehlen (tb), Markus Krämer (tb), Christian Kürbis (git), Christoph Schneider (b), Markus Jehle (keys), Christian Eibel (perc), Markus Negraszus (dr)

Alles über Soul: Wer auf Wilson Pickett steht, Tower of Power mag oder zu den Blues Brothers abtanzt, ist bei den Troubleshooters richtig aufgehoben. Knackige Bläsersätze, eine groovende Rhythm-Section und zartschmelzender bis funkiger Soulgesang zeichnen die neue Formation aus München aus. Was ist Soul? Wenn Funk-Rhythmen auf Blues-Skalen treffen, wenn sich scharfe Bläser-Riffs gegen den Druck der Rhythmus-Gruppe stemmen, wenn die Wände wackeln und die Tische tanzen: Das ist Soul. Das Programm der Troubleshooters entführt in die sechziger Jahre, führt in einem Bogen über die Siebziger und die Achtziger bis hinein in die Neuzeit. Soul macht Spaß, dem Dutzend oben auf der Bühne, den Hunderten unten im Saal. Weitere Informationen

So. 21.04. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Matthieu Bordenave (sax)

Seit einigen Jahren begeistert der französische, in München beheimatete Saxophonist Matthieu Bordenave auch das deutsche Publikum. "Mit seinem differenzierten nuancenreichen Spiel gehört Matthieu Bordenave einer neuen Generation von Jazzmusikern an, die in der Improvisation auf effektheischende Momente bewußt verzichten und einen großen Anspruch in ihrem Spiel erkennen lassen." (Franck Bergerot, Jazzman). Bordenave ist mittlerweile zu einer festen Säule der Münchner Jazzszene geworden. Er freut sich auf alle Einsteiger bei der sonntäglichen Jam Session im April. Weitere Informationen

Mo. 22.04. 21 Uhr Big Band Night

U.M.P.A. Jazz Orchestra goes Latin Jazz plays the Music of Joe Gallardo

feat. Cesar Granados (perc), Ltg.: Claus Reichstaller (tp)

Groovende Sounds und feurige Rhythmen Das U.M.P.A. Jazz Orchestra hat sich mittlerweile zum Aushängeschild des Jazz Instituts der Hochschule für Musik und Theater München entwickelt. In zahlreichen Konzerten der Jazzreihen “Jazz in Concert“ und der traditionellen “Jazz Night“ überzeugt das Orchestra mit groovendem Sound, feurigen Rhythmen und kompakten Bläsersätzen. Leiter des Jazz Instituts und “Chefdirigent“ ist Prof. Claus Reichstaller. Der international renommierte Jazztrompeter, bekannt aus Formationen wie der „Paris Reunion Band“ oder dem Benny Golson-Tourprogramm „We Remember Clifford“ zusammen mit Randy Brecker, Al Foster und Buster Williams, kann ausserdem auf einer langjährigen Big Band-Erfahrung aufbauen. Wechselnde Programme mit Gastdirigenten wie Joe Haider, Dusko Goykovich, Christian Elsässer und Jiggs Whigham erhöhen zusätzlich die Attraktivität des U.M.P.A. Jazz Orchestras. Höhepunkt im letzten Jahr Jahr waren ein Workshop und ein Konzert mit John Abercrombie und Adam Nussbaum. Zum Preisträgerkonzert des Kurt Maas Jazz Awards in Kooperation mit dem Berklee College of Music im März letzten Jahres war Abraham Laboriel Stargast. Weitere Informationen

Di. 23.04. 21 Uhr ECM artists in concert

Markku Ounaskari - Kuára

Markku Ounaskari (perc, dr), Trygve Seim (ts), Samuli Mikkonen (p)

Der finnische Musikjournalist Petri Silas schrieb einmal, dass es leichter wäre, die finnischen Bands aufzulisten, mit denen Schlagzeuger Markku Ounaskari nicht gespielt hat. Seine Karriere begann er einst in der populären Band Piirpauke und der Pekka Pohjola Group. Danach spielte er mit so ziemlich jedem Jazzmusiker, der in Finnland Rang und Namen hat, zusammen, aber auch mit internationalen Größen wie Lee Konitz, Kenny Wheeler, Tomasz Stanko und Marc Ducret. Mit dem Pianisten Samuli Mikkonen arbeitete Ounaskari seit den 1990ern in diversen Formationen zusammen. 2004 gründeten sie ihr Duo, um sich ganz dem freien Spiel und der spontanen Improvisation zu widmen. Vor zwei Jahren holten sie dann als dritten Mann den norwegischen Trompeter und Sänger Per Jørgensen hinzu, den ECM-Hörer durch Aufnahmen mit Jon Balke, Michael Mantler und Miki N’Doye bestens kennen. Im heutigen Konzert spielen sie mit dem norwegischen Saxophonisten Trgve Seim, der mit seinen eigenen Projekten (u.a. The Source, Duo mit Frode Haltli, Duo mit Andreas Utnem) ebenfalls auf ECM vertreten ist. Trygve Seims Ton auf dem Saxophon ist gekennzeichnet von einem wunderbar vollen, weichen und energiegeladenen Ton. Bei Kuára herrscht eine kontemplative Atmosphäre vor. Die Melodien entfalten sich langsam, die Texturen werden von den drei Musikern mit sehr viel Gefühl in offenen Improvisationen ausgelotet, während aus den Songs faszinierende Soundscapes geschaffen werden. Weitere Informationen

Mi. 24.04. 21 Uhr The Norway of Jazz N° 53

Beady Belle

Beate S. Lech (voc), David Wallumrød (keys), Marius Reksjø (b), Erik Holm (dr)

Neues Album, neuer Sound: Das kennt man von diesem NuJazz-, NuCountry-Gespann. Außergewöhnliche Soundlandschaften sind die große Stärke dieser Musiker um die Sängerin Beate S. Lech, die sicherlich zu den bemerkenswertesten Vokalistinnen Skandinaviens zählt. Auf "Cricklewood Broadway" ergibt die Kombination von Stimme, Schlagzeug, E-Bass, Drum-Machine und Keyboards einen Vintage-orientierten Sound. Mit diesem reduzierten Instrumentarium durchstreifen sie ein minimalistisches musikalisches Gefüge von hoher Energie. Aufgeladen wird das Ganze durch die Texte, die den Erfolgsroman "Zähne zeigen" von Zadie Smith reflektieren. Die englische Autorin schildert den Kampf um kulturelle Identität, die Assimilation von Immigranten in ihre neue Heimat – und so blitzen all diese musikalischen Funken durch das Programm: R'n'B, Funk, Soul, Latino-Rhythmen, Reggae, Jazz. Das sind solide Songs mit intelligenten Texten, humorvoll und trotzdem ernsthaft, kraftvoll und voller Energie. Beady Belle ist berühmt für ihre hochexplosive Bühnenpräsenz, hier agiert kein Heimchen am Herd, hier wird Musik gelebt. "The Norway of Jazz" findet mit freundlicher Unterstützung der Königlich Norwegischen Botschaft Berlin, dem Königlich Norwegischen Konsulat München und Bayerngas statt. Weitere Informationen

Do. 25.04. 21 Uhr The Norway of Jazz N° 54

Beady Belle

Beate S. Lech (voc), David Wallumrød (keys), Marius Reksjø (b), Erik Holm (dr)

Neues Album, neuer Sound: Das kennt man von diesem NuJazz-, NuCountry-Gespann. Außergewöhnliche Soundlandschaften sind die große Stärke dieser Musiker um die Sängerin Beate S. Lech, die sicherlich zu den bemerkenswertesten Vokalistinnen Skandinaviens zählt. Auf "Cricklewood Broadway" ergibt die Kombination von Stimme, Schlagzeug, E-Bass, Drum-Machine und Keyboards einen Vintage-orientierten Sound. Mit diesem reduzierten Instrumentarium durchstreifen sie ein minimalistisches musikalisches Gefüge von hoher Energie. Aufgeladen wird das Ganze durch die Texte, die den Erfolgsroman "Zähne zeigen" von Zadie Smith reflektieren. Die englische Autorin schildert den Kampf um kulturelle Identität, die Assimilation von Immigranten in ihre neue Heimat – und so blitzen all diese musikalischen Funken durch das Programm: R'n'B, Funk, Soul, Latino-Rhythmen, Reggae, Jazz. Das sind solide Songs mit intelligenten Texten, humorvoll und trotzdem ernsthaft, kraftvoll und voller Energie. Beady Belle ist berühmt für ihre hochexplosive Bühnenpräsenz, hier agiert kein Heimchen am Herd, hier wird Musik gelebt. "The Norway of Jazz" findet mit freundlicher Unterstützung der Königlich Norwegischen Botschaft Berlin, dem Königlich Norwegischen Konsulat München und Bayerngas statt. Weitere Informationen

Fr. 26.04. 21 Uhr

Alvin Queen's Quartet plays the Music of legendary John Coltrane

Dado Moroni (p), Max Ionata (sax), Marco Panascia (b) Alvin Queen (dr)

Alvin Queen machte seine ersten musikalischen Erfahrungen in der Kirche, wo er als Kind im Chor sang und Tamburin spielte. Außerdem nahm ihn sein Vater jeden Samstag nach dem Friseurbesuch in Harlem zu einer Show im Apollo Theater mit. Mit 15 Jahren trommelte Alvin bereits regelmäßig bei Jam Sessions in den Clubs in Manhattan und wurde ein Teil der dortigen Szene. Im Lauf seiner mehr als 35 Profi-Jahre hat er mit zahlreichen der ganz Großen gespielt: mit Dizzy Gillespie, Dexter Gordon, Johnny Griffin, Milt Jackson, Pharoah Sanders, Stanley Turrentine, Randy Weston, Wynton und Branford Marsalis – die Liste ist seitenlang. Als er in den späten 60er Jahren dem Horace Silver Quintet beitrat und später dem George Benson Quartet, wurde er zunehmend als eigenständiger Künstler wahrgenommen und gewann Respekt und Ansehen in der Jazz-Welt. Als Leader verleiht er seinen Bands Power und Authentizität. Mit seiner Trommelkunst, seinen feurigen Breaks und seinem fließenden Drive katapultiert er die Band in die höheren Swingland- Sphären. Weitere Informationen

Sa. 27.04. 21 Uhr

Alvin Queen's Quartet plays the Music of ledandary John Coltrane

Dado Moroni (p), Max Ionata (sax), Marco Panascia (b) Alvin Queen (dr)

Alvin Queen machte seine ersten musikalischen Erfahrungen in der Kirche, wo er als Kind im Chor sang und Tamburin spielte. Außerdem nahm ihn sein Vater jeden Samstag nach dem Friseurbesuch in Harlem zu einer Show im Apollo Theater mit. Mit 15 Jahren trommelte Alvin bereits regelmäßig bei Jam Sessions in den Clubs in Manhattan und wurde ein Teil der dortigen Szene. Im Lauf seiner mehr als 35 Profi-Jahre hat er mit zahlreichen der ganz Großen gespielt: mit Dizzy Gillespie, Dexter Gordon, Johnny Griffin, Milt Jackson, Pharoah Sanders, Stanley Turrentine, Randy Weston, Wynton und Branford Marsalis – die Liste ist seitenlang. Als er in den späten 60er Jahren dem Horace Silver Quintet beitrat und später dem George Benson Quartet, wurde er zunehmend als eigenständiger Künstler wahrgenommen und gewann Respekt und Ansehen in der Jazz-Welt. Als Leader verleiht er seinen Bands Power und Authentizität. Mit seiner Trommelkunst, seinen feurigen Breaks und seinem fließenden Drive katapultiert er die Band in die höheren Swingland- Sphären. Weitere Informationen

So. 28.04. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Matthieu Bordenave (sax)

Seit einigen Jahren begeistert der französische, in München beheimatete Saxophonist Matthieu Bordenave auch das deutsche Publikum. "Mit seinem differenzierten nuancenreichen Spiel gehört Matthieu Bordenave einer neuen Generation von Jazzmusikern an, die in der Improvisation auf effektheischende Momente bewußt verzichten und einen großen Anspruch in ihrem Spiel erkennen lassen." (Franck Bergerot, Jazzman). Bordenave ist mittlerweile zu einer festen Säule der Münchner Jazzszene geworden. Er freut sich auf alle Einsteiger bei der sonntäglichen Jam Session im April. Weitere Informationen

Mo. 29.04. 21 Uhr Big Band Night

Landesjugend Jazzorchestra Bayern

Im Landesjugend-Jazzorchester Bayern begegnen sich rund 300 junge aktive bayerische Jazzmusiker. Sie sind zwischen 10 und 25 Jahre alt und kommen jährlich zu vier Arbeitstreffen in den Bayerischen Musikakademien zusammen. Die Konzertbesetzung trifft sich außerdem jährlich zu rund 20 öffentlichen Auftritten, Konzertreisen und interessanten Crossover-Projekten mit anderen Orchestern oder Ensembles. Unter der künstlerischen Leitung von Harald Rüschenbaum präsentiert die "Bavarian First Herd" zum Abschluss ihrer Arbeitsphase das neu Erlernte und setzt dabei ganz auf ihr Kapital: jugendlichen Elan, Talent und Spielfreude. Weitere Informationen

Di. 30.04. 21 Uhr CD-Release-Konzert

Stephanie Lottermoser GOOD SOUL special guest Joo Kraus

Stephanie Lottermoser (ts, voc, comp), Kevin Welch (p), Sebastian Gieck (b), Magnus Dauner (dr), Joo Kraus (tp, flh)

Die Saxophonistin und Sängerin Stephanie Lottermoser präsentiert mit ihrer Band kraftvollen, dynamischen Groove Jazz. Ihrer Musik liegt eine sehr starke melodische Orientierung zugrunde: So vereint sie im Wechsel zwischen Saxophon und Gesang Melodik und Text zu einer ganz persönlichen musikalischen Sprache. Ihr Programm ist eine Mischung aus Eigenkompositionen und Arrangements, die sie alle selbst für ihre Band schreibt. Mit Kevin Welch, Lorenz Heigenhuber und Magnus Dauner hat sie drei hervorragend aufeinander eingespielte Mitmusiker gefunden, die es ebenso verstehen, begleitend und unterstützend im Hintergrund zu agieren, wie auch durch virtuose Soli zu begeistern und unterschiedlichste Klangfarben einzubringen. Heute Abend gesellt sich noch der herausragende Trompeter Joo Kraus hinzu. Weitere Informationen

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