Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

März 2014

Programm April 2014

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Di. 01.04. 21 Uhr Stargastspiel

Oregon

Ralph Towner (git), Paul McCandless (oboe, ss), Glen Moore (b), Mark Walker (perc, dr)

In der Musik der Gruppe Oregon verschmelzen abendländische Klassik, Jazz und ethnische Musik aus aller Welt zu einem neuen Klangkosmos, in dem anspruchsvolle Kompositionen und die Freiheit der kollektiven Improvisation sich gegenseitig befruchten. Mit einem großen Arsenal akustischer Instrumente hat Oregon seit 1970 Pionierleistungen auf dem Gebiet der "Weltmusik" vollbracht. Schon Mitte der 80er Jahre schrieb das amerikanische Jazzmagazin Down Beat, Oregon sei "eine der dauerhaftesten und konstant interessanten akustischen Fusion-Gruppen". Damals gab es das US-Quartett seit 15 Jahren, inzwischen befindet es sich im 44. Jahr – und diese Feststellung ist gültiger denn je. Noch erstaunlicher als die Beständigkeit über einen solch langen Zeitraum mutet freilich die unverminderte Kreativität an, mit der Oregon noch immer auf die Bühne und ins Studio gehen. Selbst nach vier Dekaden kennt das Ensemble keinen Stillstand, es ist zur künstlerischen Weiterentwicklung bereit wie eh und je. Das jüngste Album "Family Tree" drückt die tief empfundene Dankbarkeit darüber aus und festigt die Bande zwischen der Gruppe und ihren Fans. Oregon selbst dazu in einem Statement: "’Family Tree“ widmen wir nicht nur unseren eigenen Familien, sondern auch der erweiterten Familie unserer Hörer, Produzenten, Tontechniker und all jenen, die uns mit ihrem Zuspruch unterstützt und dadurch an unserem Erfolg mitgewirkt haben. Das Engagement bei der Weiterentwicklung unserer Musik rührt nicht zuletzt von dem Vertrauen her, das man in uns setzt." Weitere Informationen

Mi. 02.04. 21 Uhr ACT: Jazz Night - Together Again

Emil Viklicky Duo

Emil Viklicky (p), Jan Tengler (b)

Der britische "Guardian" schrieb vor einiger Zeit, ACT befände sich auf der Mission, die besten europäischen Pianisten auf seinem Label zu versammeln. Dass die nicht unbedingt aus Skandinavien kommen müssen, haben kreative Virtuosen wie Yaron Herman, Leszek Mozdzer oder Gwilym Simcock bewiesen. Und dass sie nicht jung sein müssen, beweist nun das ACT-Debüt "Together Again" von Emil Viklicky. Der 65-jährige Tscheche ist vielleicht zu bodenständig geblieben, um bei uns bisher als das entdeckt zu werden, was er ist: der "Patriarch des tschechischen Jazzpianos", wie der Londoner Evening Standard meint. Und "einer der besten zeitgenössischen Pianisten, dessen Anschlag, Voicings und Akkordspiel sehr viel gemeinsam haben mit den großen Meistern des Geschmacks Tommy Flanagan und Jimmy Rowles", wie die amerikanische "Jazz Time" schon 2004 erkannte. Mit seinem Landsmann Jan Tengler am Bass gastiert Emil Viklicky zum ersten Mal im Jazzclub Unterfahrt. Weitere Informationen

Do. 03.04. 21 Uhr Sony release - Heart of Memphis

Robin McKelle & The Flytones

Robin McKelle (voc), Ben Stivers (keys), Al Street (git), Fred Cash Jr (b), Adrian Harpham (dr)

Memphis ist eine Pilgerstätte für jeden echten Soul-, Blues- oder R&B-Fan. Robin McKelle hat die Stadt der Plattenlabel Stax und Hi Records, die Stadt von Otis Redding, Isaac Hayes und Al Green ausgewählt, um hier ihr neues Album aufzunehmen. Mit ihrer tiefen Stimme und ihrem kernigen, freimütigen, direkten und herzzerreissenden Gesang reiht sich McKelle in die Tradition dieser großen Künstler einer Stadt ein, die für den rauen, unverfälschten Ton ihrer Musik berühmt ist. Robin McKelle ist für ihre mitreissenden Liveauftritte bekannt und wurde dabei sicher ebenso von den großen männlichen Soulstars beeinflusst wie von den Diven der 1960er-Jahre. 11 der 13 Titel von “Heart Of Memphis“ stammen aus McKelles Feder. "Ich liebe es, Songs zu schreiben", sagt sie. "Es ist wichtig, ständig weiter an neuen Sounds zu arbeiten und sich auch in unbekannte Gegenden vorzuwagen. Dazu sind Künstler eben da, sie müssen etwas riskieren." Obwohl sie gewisse Einflüsse natürlich nicht verleugnen kann, schreibt Robin McKelle hinreissende Songs mit viel Blues und Soul, ohne dabei wie eine Kopie zu klingen – sie ist ganz sie selbst und bleibt stets ihren künstlerischen Überzeugungen treu. Weitere Informationen

Fr. 04.04. 21 Uhr highlight

Aruán Ortiz Orbiting Quartet

Aruán Ortiz (p), Rez Abbasi (git), Josh Ginsburg (b), Gerald Cleaver (dr)

Seit seiner Ankunft in New York City im Jahr 2008 hat der kubanische Pianist Aruán Ortiz dort nicht nur Komposition studiert, sondern auch mit Top-Künstlern wie Esperanza Spalding, Terri Lyne Carrington, Wallace Roney, Don Byron, Oliver Lake und Henry Grimes zusammengespielt. Nun bringt er ein eigenes hervorragendes Quartett auf die Bühne. Er selbst beschreibt sich als "ein neugieriger Mensch, der Musik liebt". Inspiriert von den Farben des Impressionisten Maurice Ravel, den stacheligen Rhythmen des Thelonious Monk oder den zeremoniellen Beats der afro-kubanischen Folklore, entfaltet Ortiz eine anspruchsvolle Musik im fließenden Wechsel von Komposition und Improvisation. "'BANNED IN LONDON' was recently selected by Downbeat Magazine as one of the best albums of the year (2013) with 4.5 stars and one of the Best Albums of 2012 (Critics' List) by London Jazz and The Jazz Breakfast!" Weitere Informationen

Sa. 05.04. 21 Uhr ACT: Jazz Night - Berlin Kaboom!

Max von Mosch Orchestra

Max von Mosch, Niels Klein, Gregor Bürger (sax), Andy Haderer, Magnus Schriefl (tp), Adrian Mears, Klaus Heidenreich (tb), Christian Elsässer (p), Robert Landfermann (b), Jonas Burgwinkel (dr)

Vor zwei Jahren gründete der aus München stammende und jetzt in Berlin lebende Saxophonist Max von Mosch ein zehnköpfiges Orchester, das nahezu eine All-Star-Band des jungen deutschen Jazz darstellt. 2012 gab die Band ihr Debüt während einer Sommerwoche in der Unterfahrt. Das dabei entstandene Live-Album "Berlin Kaboom!" wurde im Oktober 2013 bei ACT veröffentlicht. Welch überragendes Gespür für Raum und Klang diese zehn Musiker besitzen, veranschaulicht schon das erste Stück ihres Albums: Mit "Space Walk" setzt der Raumfahrt-Fan Mosch dem ersten Weltraum-spaziergang ein hymnisches Denkmal. "Ballet of the Gnomes", das von fern an Strawinsky und Ellington erinnert, und das melancholisch-archaische, von Tour-Eindrücken inspirierte "Kazakhstan" zeigen die emotionale Bandbreite des Albums. Alles, was zu melodisch-orchestralem Jazz unser Tage kompositorisch gehört, findet sich dann im dreiteiligen "Berlin Kaboom!": Der stringente Aufbau und das dynamische Durchschleifen des Themas, wie es in Skandinavien erfunden wurde, schön und wild, oder eben, auf Berlin bezogen: "Pretty but Untamed"; die Ruhe, die im nächtlichen Blick von oben auf dem Treiben der Großstadt liegt ("Dark Sheen"); und schließlich die überbordende Kraft, die alle Gegensätze, alle Epochen und Stile miteinander eint ("Rugged"). Das alles wird nun live präsentiert. „Klug, komplex und experimentell, das sind die Stücke von Max von Mosch... Vor allem aber ist die Musik des 34jährigen Saxophonisten eines geblieben: Sie ist absolut melodieverliebt... Ein Konzertabend, den man so schnell nicht vergessen wird". (Süddeutsche Zeitung, Juli 2012) Weitere Informationen

So. 06.04. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Julian Hesse (tp)

Nach Jahren der Wanderschaft in Holland, der Schweiz und den USA ist der 25-jährige Trompeter Julian Hesse wieder zurück in München. Seine stilistische Flexibilität und Reife haben ihn mit so unterschiedlichen Musikern wie etwa Django Bates, Rudi Mahall und Mike Holober zusammengebracht. Sein vielbeachtetes deutsch-schweizerisches Projekt "Bounce" hat in den letzten Jahren für Furore in den Feuilletons gesorgt und wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Er freut sich auf Zuhörer und Einsteiger an allen Instrumenten bei den sonntäglichen Jam-Sessions im April. Weitere Informationen

Mo. 07.04. 21 Uhr Big Band Night

Klaus von Heydenaber Jazz Orchestra - Special Guest Annette Neuffer (voc)

Peter Tuscher, Rich Laughlin, Franz Weyerer, Florian Jechlinger (tp), Franz Schledorn, Roman Sladek, Leopold Gmelch, Marion Dimbath (tb), Ulrich Wangenheim (as,cl), N.N. (as), Claus Koch (ts), Axel Kühn (ts,fl), Silvan Kaiser (bs,bcl), Klaus von Heydenaber (p), Marc Abrams (b), Matthias Gmelin (dr), Annette Neuffer (voc)

Der Münchner Komponist und Pianist Klaus von Heydenaber, Jahrgang 1982, hat seine musikalische Ausbildung an der Jazzabteilung der Kunstuniversität Graz im Jahr 2009 abgeschlossen. Seitdem ist er spezialisiert auf die Komposition von Bühnenmusiken und arbeitet an mehreren Theatern im deutschsprachigen Raum. Die Idee für ein Big Band- Projekt ist entstanden, weil sich im Rahmen dieser Arbeit viel swingendes, jazziges Material angesammelt hat, das nun konzertant aufgeführt werden soll. Aber auch neue Stücke, explizit für diese Besetzung geschrieben, sind entstanden. Insgesamt handelt es sich um swingende Big Band-Musik, die fest in der Tradition der Swing-Zeit und der 50er-Jahre verwurzelt ist, aber zugleich nach stilistischen und formalen Besonderheiten und Ausblicken sucht. Weitere Informationen

Di. 08.04. - Mi. 09.04. 21 Uhr new release - The Rite of Spring

The Bad Plus

Reid Anderson (b), Ethan Iverson (p), David King (dr)

Das Trio The Bad Plus ist ein Ensemble, das sich dank seiner Kreativität, seinem einzigartigen Sound und seinen mitreißenden Live-Auftritten eine internationale Fangemeinde erworben hat. Es entzieht sich jeder Kategorisierung und wurde mit begeisterten Kritiken überhäuft. Seit jeher überschreiten die drei Ausnahmemusiker die Regeln und Grenzen der verschiedenen Genres. Ihr Repertoire umfasst eigene Kompositionen, aber auch Coverversionen von solch unterschiedlichen Künstlern wie Nirvana, Neil Young oder Ornette Coleman. Mit Le Sacre du printemps befasst sich das Trio nun mit einer der wichtigsten Kompositionen des 20. Jahrhunderts, in der Strawinsky auf revolutionäre Art und Weise mit Rhythmik und Metrik, Tonalität und Dissonanz experimentierte. Das Trio hält sich eng an das Vorbild: Die stürmischen Tempi und das prägnante Schlagwerk passen perfekt zu dem für ihren rhythmischen Einfallsreichtum bekannten Ausnahmemusiker. Bei ihrer Fassung des Sacre bewahren The Bad Plus den radikalen Geist von Strawinskys Meisterwerk, sie bekennen sich aber gleichzeitig auch zu ihrem eigenen musikalischen Anspruch: E-Musik mitreißend und zugänglich zu machen. Eine großartige Leistung, die die führende Stellung des Trios als eines der mutigsten und innovativsten Ensembles unserer Zeit unterstreicht. Weitere Informationen

Do. 10.04. 21 Uhr Jazzland release - Visits - The Norway of Jazz No° 65

Torun Eriksen & Band

Torun Eriksen (voc), David Wallumrod (keys), Audun Erlien (e-b), Andreas Bye (dr)

Mit ihren bisherigen drei Alben "Glittercard" (2003), "Prayers & Observations" (2005) und "Passage" (2010) konnte sich Torun Eriksen als eine der unverwechselbaren Stimmen der aktuellen norwegischen Musik etablieren. Die von ihr selbst komponierten Songs waren stets direkt, aber auch subtil, persönlich und doch auch universell. Mit "Visits" öffnet Torun nun eine andere Tür zu ihrer musikalischen Welt. Denn diesmal präsentiert sie eine Auswahl von zehn Songs sehr verschiedener anderer Künstler, die sie an einem gewissen Punkt ihres Lebens geprägt haben. Doch Torun Eriksen wäre nicht sie selbst, wenn sie diesen Nummern nicht ihren ganz eigenen Stempel aufdrücken würde. Dabei lässt sie ein paar sehr vertraute Songs völlig neu klingen und ein paar andere, weniger geläufige Stücke merkwürdig vertraut. "Es gibt viel zu viele wunderbare Songs, als dass man einen davon als seinen Favoriten herauspicken könnte", meint Torun. "Die zehn Nummern habe ich sorgfältig ausgesucht. Jedes dieser Stücke prägte mich – als Mensch, Sängerin und Songschreiberin – auf die eine oder andere Art, seit sie in mein Leben traten. Manche sofort, andere erst viel später. Die Zusammenstellung dieser Songs kam für mich deshalb einer Reise durch Zeit und Raum gleich, die mir erlaubte, die wundervollen musikalischen Welten von Künstlern, die ich zutiefst bewundere, zu besuchen." Torun Eriksen und ihre Musiker behandeln jedes einzelne Stück mit einer Mischung aus angemessenem Respekt, Innovationslust und sublimer Zurückhaltung. Die Interpretationen sind nie exzessiv, aber auch nie zu verzagt. Dass Torun Eriksen es versteht, diese wunderbare Balance zu halten, macht sie zu einer der herausragenden Sängerinnen der heutigen Zeit. Weitere Informationen

Fr. 11.04. 21 Uhr Fear & Faith

Cécile Verny Quartet

Cécile Verny (voc), Andreas Erchinger (p), Bernd Heitzler (b), Lars Binder (dr)

Das Phänomen Cécile Verny erklären zu wollen, hieße Saxophone nach Harlem zu tragen. Aussergewöhnlich, facettenreich, charismatisch, charmant, gefragt, beliebt, bienenfleissig: Attribute wie diese skizzieren die Sängerin mit französisch-afrikanischen Wurzeln und langjährigem Wohnsitz in Freiburg. Doch Cécile Verny ist mehr als nur das. Ihr und ihrem Quartett mit Pianist Andreas Erchinger, Bassist Bernd Heitzler und Drummer Lars Binder genügt es nicht, sich auf den Lorbeeren von sieben von Kritik wie Publikum gefeierten CDs, von unzähligen umjubelten Konzerten in Deutschland, Europa und Übersee auszuruhen, ein vermeintliches Erfolgsrezept einfach nur routiniert zu konservieren. "Wir sind eine Band, die sich ständig weiterentwickeln möchte", umreisst die Sängerin die Grundeinstellung des CVQ. Gerade deshalb ist "Fear & Faith" ein ganz besonderes Album. Ein Meilenstein in der Geschichte jenes Ensembles, das ihrer Namensgeberin seit über 20 Jahren das perfekte instrumentale Outfit liefert. Vom ersten Gedanken bis zum letzten eingespielten Ton ein echtes Gemeinschaftswerk. Weitere Informationen

Sa. 12.04. 21 Uhr Spooky Jazz / Neue Kammermusik / Komposition & Improvisation im Kollektiv

Augur Ensemble

Eirik Dørsdal (tp), Anni Elif Egecioglu (cello, voc), Fabian M. Mueller (p), Kaspar von Grünigen (b), Øyvind Hegg-Lunde (dr)

In grauer Vorzeit schauten die Auguren zum Himmel, um anhand des Flugs der Vögel die Zukunft vorherzusagen. Hier bearbeiten sechs improvisierende MusikerInnen ihre Instrumente und die komponierten Vorlagen. Das klingt nach Vorahnungen von Jazz, Scheinantworten zum Pop und nach handfesten Ratschlägen zur zeitgenössischen Musik. Die Zukunft bleibt ungewiss, und die Musik scheint schwerelos im Raum zu hängen: Die Akkorde klingen geisterhaft, der Groove bleibt unberechenbar und die Melodie hängt leicht schief. Die Projekteingabe “Augur Ensemble“ erhielt 2010 den Werkpreis der Stadt St. Gallen und entstand aus dem Bestreben, Kompositionsprozesse flexibel zu gestalten und mit einem improvisatorischen Approach umzusetzen. Das Ensemble besteht aus fünf jungen InterpretInnen aus Norwegen, Schweden und der Schweiz. Im Wissen, dass der Entstehungsprozess eines Stücks beim Fertigstellen des Notenmaterials für das Quintett nicht abgschlossen ist, versucht das Augur Ensemble eine sehr alte Form des Musizierens aufzugreifen: Komponieren, Arrangieren und Improvisieren werden als gleichwertige gestalterische Mittel behandelt. Das vorhandene Material wird umgedeutet, besprochen, verworfen oder konkretisiert, wobei gleichzeitig improvisatorische Freiräume geöffnet werden, um auf der Bühne ein möglichst lebendiges Stück Musik präsentieren zu können. Der variantenreiche Klang des Ensembles ist Dreh- und Angelpunkt des Kreationsprozesses. Von vierstimmigen Parts mit perkussivem Untergrund bis hin zu flirrenden Geräuschkulissen ist alles möglich. Das Wort Kammermusik beschreibt in erster Linie das dynamische Spektrum: Das ganz grosse Gepolter ist von diesem Quintett nicht zu erwarten, sondern eine sehr vielschichtige und fein abgestufte Dynamik, die sich in einem mittelgrossen Raum besonders gut entfaltet. Weitere Informationen

So. 13.04. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Julian Hesse

Nach Jahren der Wanderschaft in Holland, der Schweiz und den USA ist der 25-jährige Trompeter Julian Hesse wieder zurück in München. Seine stilistische Flexibilität und Reife haben ihn mit so unterschiedlichen Musikern wie etwa Django Bates, Rudi Mahall und Mike Holober zusammengebracht. Sein vielbeachtetes deutsch-schweizerisches Projekt "Bounce" hat in den letzten Jahren für Furore in den Feuilletons gesorgt und wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Er freut sich auf Zuhörer und Einsteiger an allen Instrumenten bei den sonntäglichen Jam-Sessions im April. Weitere Informationen

Mo. 14.04. 21 Uhr Big Band Night

U.M.P.A. JAZZ ORCHESTRA 'Alumni Band'

Künstlerische Leitung: Prof. Claus Reichstaller, Daniel Klingl, Bettina Maier, Lennart Allkemper, Marc Doffey, Florian Leuschner (sax), Lukas Jochner, Lukas Bamesreiter, Roman Sladek, Jakob Grimm (tb), Johannes Schneider, Felix Meyer, Felix Jechlinger, Andreas Unterreiner, Andreas Schnell (tp), Johannes von Ballestrem (p), Heinrich Wulff (git), Lorenz Heigenhuber (b), Sebastian Wolfgruber (dr)

Zu hören ist heute abend die U.M.P.A. Jazz Orchestra Alumni-Big Band um den Münchner Trompeter Johannes Schneider, die ursprünglich exklusiv für sein Abschlusskonzert zusammen gestellt wurde. Seine Band besteht aus U.M.P.A. Jazz Orchestra Alumni des Jazz Instituts der Hochschule für Musik und Theater und weiteren hochtalentierten jungen Musikern, die Mitglieder im Landesjugendjazzorchester Bayern oder dem Jugendjazzorchester der Bundesrepublik Deutschland waren. Das Programm führt von Louis Armstrong zu Thad Jones bis hin zu Christian Elsässer und seinen Kompositionen für die NDR-Bigband. Weitere Informationen

Di. 15.04. 21 Uhr

A.Spell

Nadja Stoller (voc), Jan Galega Brönnimann (bcl, electronics), Ronan Skillen (tabla, perc)

Das europäisch-südafrikanische Trio A.Spell gehört zu den spannendsten Entdeckungen der letzten Jahre. Urban und doch exotisch, filigran und im nächsten Moment mit viel Wucht verzaubert A.Spell das Publikum von Kapstadt bis Hamburg, von Moskau bis Maputo. In A.Spell haben sich drei Musiker gefunden, die sich perfekt ergänzen und mit ihrem energiegeladenen Zusammenspiel Ausflüge in neue Sphären unternehmen: die Sängerin Nadja Stoller, der Bassklarinettist und Elektrotüftler Jan Galega Brönnimann und der Tablaspieler und Perkussionist Ronan Skillen aus Cape Town, Südafrika. A.Spell vermengt Instrumente, Genres und Klänge aus aller Welt zu einer betörend eigenständigen Musikform. "Songs and Sounds" ist die treffendste Stilbeschreibung: Immer wieder werden Songstrukturen aufgebrochen, um Stimmungen Raum zu geben. Die Instrumentierung verblüfft mit ihrer Vielfalt und mit ungewohnten Kombinationen: Bassklarinette und Tabla vermählen sich mit elektronischen Beats, einem sehnsuchtsvollen Akkordeon, und über all dem schwebt eine helle, engelhafte Stimme, die Geschichten erzählt vom Schnee, von eigentümlichen Waldwesen und verlorengegangenen Schuhen. Weitere Informationen

Mi. 16.04. 21 Uhr The Man Behind - Tribute to Billy Strayhorn

Thomas de Lates & Andy Lutter Trio

Thomas de Lates (voc), Andy Lutter (p), Thomas Hauser (b), Sunk Pöschl (dr)

Dieser Abend ist einem der größten, dem breiten Publikum immer noch weitgehend unbekannten Jazzkomponisten Amerikas gewidmet: Billy Strayhorn. Dargeboten werden Swing-Klassiker und selten gespielte Jazz-Juwelen aus der Feder von Duke Ellingtons Hauskomponist und Chef-Arrangeur. Begleitet von dem hervorragenden Pianisten und Komponisten Andy Lutter, dem jungen Bassisten Thomas Hauser und dem Jazz-Urgestein Sunk Pöschl am Schlagzeug, begeistert Thomas de Lates mit seinem samtigen Crooner-Bariton das Publikum durch kompromisslose Hingabe, souveräne Werktreue und mitreissende musikalische Gefühlstiefe. Weitere Informationen

Do. 17.04. 21 Uhr Brazil Jazz & World Music

Lygia Campos Band & Andreas Dänel present Precious

Lygia Campos (keys, voc), Paulo Morello (git), Matthias Engelhardt (b), Walter Bittner (dr, perc), special guest: Andreas Dänel (violin, tap dance)

Gemeinsam präsentieren Lygia Campos und Andreas Dänel in Quintettbesetzung ein Programm mit Brazil Jazz und World Music vom Feinsten, bei dem das Publikum von ihrer mitreissenden Vitalität und ihrem intensiven wie hoch sensiblen Musizieren in den Bann gezogen wird. Ihre Musik ist kein stilistisches Flickwerk, sondern wie aus einem Guss, als ob sie schon immer so gewesen wäre: so als ob wir Menschen schon immer unsere gemeinsamen Werte erkannt hätten: Precious! Verschiedene Kulturen verschmelzen ineinander, Jazzimprovisationen tauchen auf. Die Kompositionen spiegeln ein differenziertes Spektrum brasilianischer und europäischer Kultur: Musik, die mit klarem brasilianischen Akzent dennoch auch in der Welt zu Hause ist. Und hier trifft sie ausserdem noch auf Andreas Dänels Stepptanz! Die Texte von Lygias Songs erzählen dabei von Themen, die Ihr am Herzen liegen: Menschenrechte, Ökologie, Ökumene aller Religionen und freie Spiritualität. Weitere Informationen

Fr. 18.04. 21 Uhr

Karfreitag geschlossen

Sa. 19.04. 21 Uhr vocal special

Jenny Evans & Trio

Jenny Evans (voc), Walter Lang (p), Sven Faller (b), Paulo Morello (g)

Nach dem großen Erfolg von Jennys erstem Konzert im letzten Jahr in exakt der gleichen Besetzung, mit der Sänger und Pianist Nat King Cole seine ersten großen Erfolge feierte, spielen Jenny und das Trio diesmal frühlingshafte Standards und Originals. Da Jenny nicht so gut Klavier spielt wie Nat, ist sie sehr glücklich darüber, als sensiblen Begleiter Walter Lang am Piano an ihrer Seite zu haben sowie den Gitarristen Paulo Morello mit seinem unnachahmlichen Swing. Und mit Sven Faller am Kontrabass erübrigt sich ein Drummer in der Band ohnehin. Jenny möchte eine Hommage an die "Jazzers and Crooners" mit Standards, aber auch einigen nicht so bekannten Songs der 1950er Jahre präsentieren. Weitere Informationen

So. 20.04. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Julian Hesse (tp)

Nach Jahren der Wanderschaft in Holland, der Schweiz und den USA ist der 25-jährige Trompeter Julian Hesse wieder zurück in München. Seine stilistische Flexibilität und Reife haben ihn mit so unterschiedlichen Musikern wie etwa Django Bates, Rudi Mahall und Mike Holober zusammengebracht. Sein vielbeachtetes deutsch-schweizerisches Projekt "Bounce" hat in den letzten Jahren für Furore in den Feuilletons gesorgt und wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Er freut sich auf Zuhörer und Einsteiger an allen Instrumenten bei den sonntäglichen Jam-Sessions im April. Weitere Informationen

Mo. 21.04. 21 Uhr Big Band Night

Earforce

Thorsten Skringer, Max Tiller, Chris Haller, Gregor Bürger (saxes), Florian Jechlinger, Reinhard Greiner, Gabriel Keogh, Mathias Engl (tps), Roman Sladek, Lukas Jochner t.b.a, (tbs), Jan Eschke (keyboards), Jan Zehrfeld (git), Heiko Jung (el.-bass), Sebastian Lanser (dr).

Earforce, die Funk/Fusion-Big Band um Arrangeur Gregor Bürger, kommt am heutigen Ostermontag mal wieder in die Unterfahrt: Vorgestellt wird Musik, in der Groove-orientierte Stile der letzten drei Dekaden vermischt werden, mit starken Einflüssen aus Latin- und Brazil-Music wie Songo, Baiao oder Partido Alto. Das Programm, ohne Ausnahme selbstkomponiert und -arrangiert, lässt zwischen markanten Bläsertutti-Teilen und Rhythmus-Vamps ebenso viel Platz für Solofeatures, bei denen sich die einzelnen Bandmitglieder, samt und sonders Top-Instrumentalisten der Münchner Szene, gehörig austoben können. Weitere Informationen

Di. 22.04. 21 Uhr Eine elysische Jazz-Poesie

Miriam Arens und das Juventhusias Streichquartett

Miriam Arens (voc), Tom Jahn (p, arrangement), Olivier Hein (b), Bastian Jütte (dr), Selina Höss (violin), Geeta Abad (violin), Ulrich Graba (viola), Assia Chappot (cello)

An diesem Abend wird eine Geschichte erzählt. Von Sehnsucht und unerfüllter Liebe, die in Erhabenheit und traurigem Glanz untergeht. Von der Weite und Freiheit, nach der wir uns sehnen. Und vom vibrierenden Pulsschlag der Lebenslust, der uns durch-pocht. Mit ihrem brandneuen Programm erschafft Miriam Arens mit ihrem Ensemble ein Gesamtkunstwerk aus Jazz, Klassik, Pop und Latin – und überschreitet die stilistischen Grenzen, um zu ihrer ureigenen Musik zu finden. Der Arrangeur und Pianist Tom Jahn präsentiert an diesem Abend sechs seiner Werke für Jazzband und Streichquartett, Echo- Preisträger Bastian Jütte (Schagzeug) und Bassist Olivier Hein komplettieren die elektrisierende Rhythmusgruppe. Das Juventhusias Streichquartett spielt unter der Leitung von Dr. Ulrich Graba. Über allem die Stimme von Miriam Arens, manchmal silbrig- entrückt, manchmal kraftvoll und gänzlich dem Soul hingegeben. Juventhusias - hochkarätig besetzter Vocal-Jazz im Streichergewand. Weitere Informationen

Mi. 23.04. 21 Uhr highlight - Premiere

Samuel Rohrer 'codes of nature' with Trygve Seim & Harmen Fraanje

Trygve Seim (ts), Harmen Fraanje (p), Samuel Rohrer (dr)

Das Trio des Schweizer Schlagzeugers Samuel Rohrer mit dem niederländischen Pianisten Harmen Fraanje reiht sich nahtlos ein in die Klangpreziosen des norwegischen Saxophonisten Trygve Seim, der mit seinem berückenden Album “Different Rivers“ um die Jahrtausendwende bei ECM debütierte. Damit hatte der europäische Jazz damals eine große neue skandinavische Saxophonstimme gewonnen. Dieses neue Trio ist eine ideale Umgebung für ihn: kontemplativ, mantraartig und von schlichter Schönheit, die niemals simpel ist. In delikatem Gruppenklang wird hier souverän und vollkommen gleichberechtigt vorgeführt, wie in der Ruhe die Kraft liegt. Mit Schattierungen, Nuancen und Details wird gearbeitet. Subtil geht einer auf den anderen ein. Raum bleibt zwischen den Tönen. Jazz ist das nur unter anderem, vielmehr ist es Musik von zeitloser Schönheit. Und neu ist sie auch in der Konsequenz ihres unaufgeregten Tiefgangs. Hier wird nicht geprahlt oder überrumpelt, hier werden Klänge zelebriert in einem unaufdringlichen Zusammenspiel, das sich gegenseitig bedingt und sanft emporschwebt. Beim Hören dieser Musik gehen Türen auf, wird der Horizont weit und bekommt der Hörer in den schönsten Momenten das Gefühl geschenkter Zeit. Auf sehr inspirierte und inspirierende Weise entsteht hier etwas, das größer ist als die Summe seiner Teile: eine wirkliche Gemeinschaft. Und deren Visionen übertragen sich auf den Hörer. (Ulrich Steinmetzger) Weitere Informationen

Do. 24.04. 21 Uhr highlight

Larry Coryell -Jermaine Landsberger-Guido May Trio

Larry Coryell (git), Jermaine Landsberger (Hammond B3), Guido May (dr)

Der amerikanische Jazzgitarrist Larry Coryell gehört zu den Pionieren des Jazzrock. Er kreierte mit seiner perfekten Spieltechnik einen atemberaubenden Mischstil aus Blues, Folk, Bebop und Rock. Er spielte u.a. mit Größen wie Chick Corea, George Duke, Billy Cobham, Chet Baker, Pat Metheny und Sonny Rollins, des weiteren in der Gruppe von Gary Burton, bei Herbie Mann und der mit dem Saxophonisten Jim Pepper gegründeten frühen Jazzrock-Band The Free Spirits. Mit John McLaughlin und Flamencogitarrist Paco de Lucia bildete er 1979 ein Trio, das weltweit Erfolge feierte. Aktuell bevorzugt es Coryell, im klassischen Guitar-Hammond-Trioformat zu spielen und hat dafür zwei bemerkenswerte Partner gefunden. Jermaine Landsberger ist zweifelsohne einer der auffälligsten unter den europäischen Virtuosen auf der Hammond B3. Seit mehr als zehn Jahren überträgt er seinen hochvirtuosen, mitreissend melodiösen Klavierstil auf die Hammond B3. Die Süddeutsche Zeitung betitelte ihn als "Koloss mit souligem Naturell" und gestand seinem Hammond-Spiel erstaunliche Variabilität zu. Als Mitglied der Band "Hammond Eggs" nahm er 2013 ein neues Album mit Randy Brecker, Bob Mintzer und Tony Lakatos auf. Weitere Informationen

Fr. 25.04. 21 Uhr highlight - Latin Jazz Harfe!

Edmar Castaneda Trio

Edmar Castaneda (colombian harp), Marshall Gilkes (tb), Rodrigo Villalo (dr)

Edmar Castaneda, 1978 in Bogotá geboren, seines Zeichens Latin Jazz-Harfenist, hat nach seinem Umzug nach New York die Bühnen des Big Apple buchstäblich im Sturm erobert. Und das, obwohl die Harfe im Kontext des zeitgenössischen (Latin-) Jazz eher wenig bis gar keine Beachtung findet! Edmar ist jedoch ein absolutes Ausnahmetalent und hat es auf so wundersame wie meisterliche Art und Weise geschafft, sowohl die Kritiker als auch das Publikum eines Besseren zu belehren. So auch den legendären Paquito D’Rivera, an dessen mit dem Latin Grammy Award ausgezeichneten Album Panamerican Suite Edmar beteiligt war: "Edmar hat ein enormes Talent! Er besitzt die Vielseitigkeit und das bezaubernde Charisma eines Musikers, der die Harfe aus ihrem Schattendasein befreite, um so einer der originellsten Musiker des Big Apple zu werden." Seine bisherige Karriere umfasst unter anderem Auftritte mit Paquito D’Rivera bei seinem Carnegie Hall Tribute, beim DC Jazz Festival (früher bekannt als Duke Ellington Jazz Festival), Gigs auf dem Jazz at Lincoln Center, Auftritte im John F. Kennedy Center for the Performing Arts, beim Tanglewood Jazz Festival, dem 10. jährlichen World Harp Congress, sowie zahlreiche Kooperationen und Gastspiele mit Künstlern wie D’Rivera, Wynton Marsalis und dem Jazz at Lincoln Center Orchestra, John Scofield, Chico O’Farrill’s Afro-Cuban Jazz Big Band und John Patitucci. Weitere Informationen

Sa. 26.04. 21 Uhr Arrival

Maaike den Dunnen Quintet

Maaike den Dunnen (voc), Michael Erian (sax). Renato Chicco (p), Milan Nikolic (b), Mario Gonzi (dr)

Die überaus talentierte junge niederländische Jazzsängerin Maaike den Dunnen ist angekommen! Doch ihr Debütalbum mit dem Titel "Arrival" markiert sicherlich nur den ersten Zwischenstopp einer zu erwartenden großen Karriere im Jazz. So sehen das jedenfalls berühmte Musikerkollegen und Kritiker: "Ich glaube fest daran, dass Maaike den Dunnen die nächste wichtigste Sängerin im Jazz sein wird", so Michael Abene, Chefdirigentder WDR Big Band. "A rare young talent on today’s jazz scene! This recording is only the beginning of something BIG!" Dena DeRose, jazz singer-pianist (Cadence, Downbeat, All About Jazz). "Here’s a great jazz singer, born in but too big for the Netherlands!" Fay Claassen, jazz singer (Edison, Golden Award) Das Maaike den Dunnen Quintet präsentiert Eigenkompositionen der Bandleaderin. Weitere Informationen

So. 27.04. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Julian Hesse (tp)

Nach Jahren der Wanderschaft in Holland, Schweiz und USA ist der 25-jährige Trompeter Julian Hesse wieder zurück in München. Seine stilistische Flexibilität und Reife hat ihn mit so unterschiedlichen Musikern wie Django Bates, Rudi Mahall, Mike Holober u.v.a zusammen gebracht. Sein viel beachtetes Deutsch-Schweizerisches Projekt "Bounce" hat in den letzten Jahren für Furore in den Feuilletons gesorgt und wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Er freut sich auf Zuhörer und Einsteiger aller Instrumente bei den sonntäglichen Jam-Sessions im April. Weitere Informationen

Mo. 28.04. 21 Uhr Big Band Night

Cantaloupe - Munich International Jazz Orchestra feat. Toby Mulherrin (voc)

Désirée Dischl, Felix Förschner, Victor Noual, Jan Habedank, Philipp Elsner, Christoph Kugler, Christian Wisbacher (tp), Jasmin Hofmann, Raúl Wessely, Lena Gertzen, Selina Richter (as), Roman Skoruppa, Florian Denk, Julian Decker, Andres Herrero (ts), Nicolas Clerc (bs), Dominic Dischl, Rainer Link, Stefan Müller, Martin Viktorsson (tb), Max Müller (p), John Lack, Emanuel Windele (git), Tim Fricke (b), Matthew Mous, David Bücherl (dr), Toby Mulherrin (voc), Désirée Dischl & Rainer Link (org. Leitung)

Cantaloupe - die junge Studenten-Big Band aus München unter der Leitung von Dominic Dischl feiert Unterfahrt-Premiere! Und dazu gibt es ordentlich was auf die Ohren! Knisternde Latinbeats, eingängige Swingnummern, kraftvolle Funkriffs gepaart mit aktuellen Jazzsounds: Das ist Cantaloupe! Die musikalische Stilistik ist also ebenso vielfältig, wie ihre Besetzung. Denn Intention der Band ist es, auch Austauschstudenten eine Plattform zu bieten durch ihr musikalisches Können in die Münchner Jazzszene einzusteigen und Teil der Community zu werden. Mit von der Partie ist der ebenso talentierte wie charismatische Sänger Toby Mulherrin! Cantaloupe - CANTawait! Weitere Informationen

Di. 29.04. 21 Uhr highlight - DrumHeads!

Ches Smith & These Arches feat. Tim Berne

Ches Smith (dr, comp), Tim Berne (as), Tony Malaby (ts), Mary Halvorson (git, fx), Andrea Parkins (electric accordion, electronics)

Der aus dem kalifornischen Sacramento stammende Schlagzeuger Ches Smith hat sein Bandprojekt These Arches vor drei Jahren begonnen. Mit dem Tenorsaxophonisten Tony Malaby, der Gitarristin Mary Halvorson und der Akkordeonistin Andrea Parkins hat er eine äusserst ungewöhnliche Besetzung gewählt, um seine eigene Musik umzusetzen. Nun ist zusätzlich noch Tim Berne als Gast bei These Arches mit dabei. Die Musik ist noch dichter geworden, wie die soeben erschienene CD "Hammered" schon im Titel andeutet. Es sind abenteuerliche Klangwelten, die sich da entfalten. Die beiden Saxophonisten spielen unisono, das Akkordeon von Parkins und die Gitarre von Halvorson stossen dazu und gemeinsam finden sie zu einer beinahe volksliedhaften Melodiösität. Im Hintergrund klöppelt Smith die Geschichte zusammen, treibt sie kraftvoll voran und hebelt den Gegensatz zwischen Rock und Jazz aus. These Arches grooven, kratzen und lassen es kammer-musikalisch fein klingen. Sie bewegen sich versiert zwischen den verschiedensten Genres – musikalische Kategorien sind obsolet geworden. Weitere Informationen

Mi. 30.04. 21 Uhr highlight - DrumHeads!

The Claudia Quintet

John Hollenbeck (dr, comp), Red Wierenga (accordion), Chris Speed (cl, ts), Matt Moran (vib), Drew Gress (b)

Der viermal für den Grammy nominierte Schlagzeuger und Komponist John Hollenbeck gilt völlig zu Recht als einer der kreativsten und gefragtesten Musiker unserer Zeit. Mit dem "Claudia Quintet" leitet er zudem eines der musikalisch aussergewöhnlichsten Ensembles der New Yorker Szene – vielleicht das unverwechselbarste, das die Stadt derzeit zu bieten hat. Mit einer charismatischen Gratwanderung zwischen Jazz, Minimal Music und durchaus auch Folklore zeigt die Band, wie Jazz abseits der Tradition klingen kann. Die ungewöhnliche Instrumentierung – neben Saxophon auch Vibraphon und Akkordeon – ermöglicht, in Kombination mit der hochkarätigen Besetzung, eine faszinierende Klangmischung. Und das Claudia Quintet – benannt nach dem dienstältesten Fan – ist in seiner intellektuell stimulierenden Art unvergleichlich. Was mit einer Anleihe aus der Welt des des Klanghypnotikers Morton Feldman beginnt, kann einer nachdenklichen Folk-Melodie weichen. Die Vielfalt an subtilen rhythmischen Mustern reicht vom Minimalismus eines Steve Reich bis zum satt swingenden Groove. Aber alle Streifzüge an die Grenzen sind schrankenlos in eine breite musikalische Palette integriert, die unwiderstehlich und verführerisch ist – ein funken- sprühendes Ensemble, das laut Chicago Tribune beweist, dass innovativer Jazz nicht „rau, wütend, laut, schrill oder knirschend“ sein muss, sondern „filigran, geistreich, himmlisch und strahlend lyrisch“ klingen kann. The Claudia Quintet wurde 1997 von John Hollenbeck gegründet und hat in den letzten dreizehn Jahren sieben CDs veröffentlicht, die weltweit von der Kritik gefeiert wurden. Seine Anziehungskraft reicht weit über den Jazz-Bereich hinaus: Die Gruppe hat bisher schon Zuhörer von Alabama bis zum Amazonas begeistert. Weitere Informationen

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