Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

März 2016 | Mai 2016

Programm April 2016

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Fr. 01.04. 21 Uhr CD-Präsentation 'Woodwork'

Matthew Stevens Trio

Matthew Stevens (g), Harish Raghavan (b), Eric Doob (dr)

Der Gitarrist Matthew Stevens zählt zu den vielversprechendsten Vertretern der jungen Jazzszene. Seine Vielseitigkeit und Virtuosität hat er bereits in der Zusammenarbeit mit Künstlern wie NEXT Collective, Christian Scott, Esperanza Spalding, Terri Lyne Carrington, Walter Smith III und Harvey Mason unter Beweis gestellt. Nun präsentiert Stevens seinen ganz eigenen Stil auf seinem Debüt-Album 'Woodwork'. Dieses Album hebt Stevens' warmen, kräftigen Sound und sein fließendes und bewegendes Spiel hervor und zeigt seine vielfältigen stilistischen Einflüsse auf. Das Album erschien im November und bekam großartige Kritiken, beispielsweise 4 1/2 von 5 Sternen vom 'Downbeat Magazine'. Das Album spielte Stevens mit seinem hochkarätig setzten Quintett mit Pianist Gerald Clayton, Bassist Vicente Archer, Schlagzeuger Eric Doob und Perkussionist Paulo Stagnaro ein. Nun ist er zum ersten mal auf Europa-Tournee, in ebenso hochkarätiger Trio-Besetzung. Weitere Informationen

Sa. 02.04. 21 Uhr ACT: Jazz Night 'A Moment of Now'

Viktoria Tolstoy & Jacob Karlzon

Viktoria Tolstoy (voc), Jacob Karlzon (p)

Schöne Stimmen gibt es viele, im Jazz. Viktoria Tolstoy aber ist einzigartig: Sie ist die große Melodramatikerin des Jazz. Pat Metheny sagte nach einem Auftritt zu ihr: "Wenn du singst, geht die Sonne auf." Eine bipolare Musikerin, die wie keine andere das Glück brüchig und bedroht, das Bittere aber zauberhaft und schön klingen lassen kann. Diese Kunst hat sie auch konzeptionell umrahmt und stetig perfektioniert. Ihr aktuelles Album 'A Moment of Now' ist so offen wie keines zuvor. Ein intimes Duo-Album, ganz auf die langjährige musikalische Partnerschaft zwischen Viktoria Tolstoy und Pianist Jacob Karlzon ausgerichtet. Auch Karlzons Spiel lebt von den Zwischentönen, den Übergängen, dem Uneindeutigen. Seit fast 15 Jahren ist er Tolstoys musikalischer Begleiter, auch wenn er längst unter eigenem Namen mit seiner viel gelobten Trioformation JK3 auf Erfolgskurs ist. Nach internationalen Tourneen in ihren eigenen, größeren Besetzungen präsentieren sie sich in der Unterfahrt im Duo - intim, intensiv und voller Magie. Weitere Informationen

So. 03.04. 21 Uhr

Jam Session mit Stefan Zenker (sax)

Die 50er- und 60er-Jahre gelten vielen als besonders gute Zeit für den Jazz. Zahllose Aufnahmen aus der Zeit der legendären Blue Note-Epoche wie von Miles Davis, John Coltrane, Lee Morgan oder Wayne Shorter gehören noch heute zu den Klassikern des Genres. Von diesem zeitlosen Repertoire lässt sich der Saxofonist Stefan Zenker bei seinem Spiel inspirieren. Im Vordergrund steht immer der Dialog und die Interaktion. Stefan Zenker freut sich bei der heutigen Session auf viele altbekannte aber auch neue Gesichter auf der Bühne und zahlreiche interessierte Zuhörer. Weitere Informationen

Mo. 04.04. 21 Uhr Big Band Night

BamesreiterSchwartzOrchestra

Felix Meyer, Matthias Schwengler, Felix Jechlinger, Andreas Schnell (tp), Lukas Jochner, Christian Landsiedel, Paul Kunzmann, Jakob Grimm (tb), Bettina Maier, Michael Binder, Moritz Stahl, Konstantin Herleinsberger, Jonas Brinckmann, Florian Leuschner (reeds), Stephan Plecher, Anselm Legl, Marco Dufner (rhythm), Richard Schwartz (g), Lukas Bamesreiter (cond, comp), Svenja Hartwig (voc, french horn), Patricia Römer (voc), Antonia Dering (voc), Lydia Schiller (voc)

Das aktuelle Programm des BamesreiterSchwartzOrchestra beinhaltet ausschließlich Eigenkompositionen von Richard Schwartz und Lukas Bamesreiter. Gemeinsam gründeten sie das Orchester im Jahr 2013. Begeistert verschrieben sie sich der orchestralen Form des Jazz, ohne die Big Band-Tradition in den Vordergrund zu stellen. Allein die personellen Erweiterungen des klassischen Jazzorchesters auf sechsstimmigen Holzsatz, zusätzliches Horn und vor allem vierstimmige Vocal-Section machen es bereits zu einem zeitgenössischen Unterfangen. Ausufernd psychoaktive, schnörkellos direkte und wortlose Geschichten tanzen zusammen mit metaphorischer Poesie ein Kopfkino, zu dessen Traumdeuter der Zuhörer wird. Die Musiker des BamesreiterSchwartzOrchestra sind allesamt ehemalig oder noch Studierende an internationalen Musikhochschulen und Mitglieder des Landes-Jugendjazzorchester Bayern bzw. des Bundesjazzorchester. Weitere Informationen

Di. 05.04. 21 Uhr enja yellowbird: CD-Präsentation 'Ukuzinikela'

Bänz Oester & The Rainmakers

Ganesh Geymeier (ts), Afrika Mkhize (p), Bänz Oester (b), Ayanda Sikade (dr)

Die schweizerisch-südafrikanischen Rainmakers um den international renommierten Bassisten Bänz Oester sind unzweifelhaft eine Live-Band. Und darum ist es nur logisch, dass sie sich nicht in ein Studio eingesperrt haben, um ihre zweite CD aufzunehmen. Der fulminanten Band gelingt die Symbiose von ekstatischer Ernsthaftigkeit und Fröhlichkeit. Kein Wunder, dass das Publikum bei der Konzertaufnahme in Willisau mit Jubel reagierte - und auch von der Kritik gab es Lobeshymnen. Dass dieses denkwürdige Konzert nun unter dem Titel 'Ukuzinikela' auf einem Tonträger vorliegt (enja yellowbird), ist ein veritabler Glücksfall. Der Name des nostalgischen Schlagerstücks, mit dem das Konzert ausklingt, darf als eine Art Versprechen verstanden werden: "Nach em Räge schint Sunne" (Nach dem Regen scheint die Sonne). Oder anders gesagt: Diese Regenmacher zaubern die Sonne in unser Herz und in unsere Seele - und dass sie dabei auf kopflastige Konzepte verzichten, ist Ehrensache. Weitere Informationen

Mi. 06.04. 21 Uhr The Music of Gil Scott-Heron and Brian Jackson

Charenée Wade Quartet

Charenée Wade (voc), Oscar Perez (p), Paul Beaudry (b), Darrell Green (dr)

Charenée Wade - wieder eine Stimme, die ihr Debüt in der Unterfahrt gibt und die sich niemand entgehen lassen sollte. Die aus Brooklyn stammende Sängerin konnte für ihr erstes internationales Album beeindruckende Musiker gewinnen, darunter Lonnie Plaxico, Markus Miller und die Saxofonistin Lakecia Benjamin, die wiederum am 7. Mai ihr Debüt in der Unterfahrt geben wird. Ihr Album 'Offering' ist ein Tribut an Wades Inspiratoren Gil Scott-Heron und Brian Jackson. Zugleich formuliert sie ein Statement der Afroamerikaner für Gleichberechtigung in den USA. Scott-Herons musikalischer Beitrag zur kulturellen und sozialen Revolution der afroamerikanischen Community goutierte damals lediglich ein kleinerer Kreis. Später wurden die von ihm und Pianist Brian Jackson aufgenommenen Alben mit ihrer grandiosen Mixtur aus Jazz, Soul und afrikanischer Perkussion zu Kultobjekten moderner urbaner Musik. Musik zwischen Jazz, Soul, R&B und stark verbunden mit Wades Einflüssen von Betty Carter, Sarah Vaughan, Dianne Reeves und John Coltrane. Ein beeindruckendes Debüt mit politischer Botschaft. Weitere Informationen

Do. 07.04. 21 Uhr ACT: Jazz Night CD-Präsentation 'Bliss'

Eric Schaefer & The Shredz

Eric Schaefer (dr), John-Dennis Renken (tp), Volker Meitz (keys), John Eckhardt (b)

Mit seinem neuen Album 'Bliss' rührt Schlagzeuger Eric Schaefer den Fusion-Jazz der Sechziger, den Jazz-Dub der Neunziger und die Clubmusik von heute zu einem explosiven Gebräu an. Das ist kein Voodoo, obwohl es streckenweise so klingt, sondern konsequente Fortführung dessen, was Schaefers Spiel von Beginn an einzigartig machte: Stil und Geschmack, Skills und Wissen, komplexe Kompositionen und improvisatorische Spielwut. Verwurzelt im Hardcore und gereift am Jazz, bespielt Schaefer ein Klangspektrum, das weit über jedes akademische Kolloquium hinausreicht. Der texturreiche Sound von 'Bliss' mit seinen Delay-Schleifen, Synthesizer-Modulationen und prozessiertem Schlagzeug-Sound entstand bereits beim Einspielen und wurde in der Postproduktion behutsam nur um einige Effekte erweitert. Der mehrfache Echo Jazz-Preisträger Schaefer spielt sowohl im neuen Joachim Kühn Trio als auch weiterhin an der Seite von Michael Wollny, wird mit 'The Shredz' nun aber unter eigenem Namen die Fetzen fliegen lassen. Weitere Informationen

Fr. 08.04. 21 Uhr CD-Präsentation 'Trip Mode'

Joey DeFrancesco Trio

Joey DeFrancesco (hammond B3, tp), Dan Wilson (g), Jason Brown (dr)

Das Magazin 'Jazz Times' urteilt: "The best B3 player on the planet." Der wohl wichtigste Vertreter des Hammond B3-Klangs des heutigen US-Jazz kommt endlich mit neuer CD und Band in die Unterfahrt. Joey DeFrancesco, 1971 geboren, ist seit Jahren der Inbegriff des totalen Hammond-Musikers. Er ersetzt dank seiner Fußarbeit jeden Bassisten und spielt gleichzeitig zur Hammond auch noch Trompete. Keiner verkörpert so genial wie er das musikalische Erbe Jimmy Smiths. De Francesco nahm mit Gitarrist Dan Wilson und Schlagzeuger Jason Brown seine neueste CD-Produktion 'Trip Mode' auf (High Note Records). Zusammen touren sie nun endlich voll Swings und Groove durch Europa und präsentieren ihr aktuelles Album live auf der Bühne der Unterfahrt. Weitere Informationen

Sa. 09.04. 21 Uhr CD-Präsentation 'Vula'

Andromeda Mega Express Orchestra

Daniel Glatzel (comp, cl, sax), Oliver Roth, Laure Mourot (fl), Sebastian Hägele (fagott), Johannes Schleiermacher (sax, fl, random generator), Richard Koch, Magnus Schriefl (tp), Julius Heise (vibes, perc), Jörg Hochapfel (synth, samples, p), Kathrin Pechlof (harp), Kalle Zeier (g, loops), Matthias Pichler (b), Andi Haberl (dr), Matthew Lonson, Grégoire Simon (violin), Johannes Pennetzdorfer, Martin Stupka (viola, rec), Isabelle Klemt (cello)

Zehnjähriges Jubiläum und die Erscheinung des vierten Albums müssen einfach gefeiert werden: Das Berliner Andromeda Mega Express Orchestra besteht aus 18 jungen Musikern unterschiedlichster musikalischer und kultureller Herkunft. Gegründet 2006, spielt diese außergewöhnliche Formation Kompositionen des Ensembleleiters und Saxofonisten Daniel Glatzel. Das eigentlich Besondere ist vor allem der außergewöhnliche Einfallsreichtum, die unbekümmert unorthodoxe Kreativität, die jugendliche Spielfreude und Frische und der Witz, mit denen die so heterogenen Stile und Genres kombiniert werden. "Das AMEO demonstriert seine Qualitäten: Musikalischer Witz, eine zitatenreiche Collagenkunst, die die Beliebigkeit der Postmoderne vergessen lässt und eine instrumentaltechnische Klasse der Musiker, die nicht zum Selbstzweck wird - variabel, kontrastierend, subtil." (Jazzthing) Weitere Informationen

So. 10.04. 21 Uhr

Jam Session mit Stefan Zenker (sax)

Die 50er- und 60er-Jahre gelten vielen als besonders gute Zeit für den Jazz. Zahllose Aufnahmen aus der Zeit der legendären Blue Note-Epoche wie von Miles Davis, John Coltrane, Lee Morgan oder Wayne Shorter gehören noch heute zu den Klassikern des Genres. Von diesem zeitlosen Repertoire lässt sich der Saxofonist Stefan Zenker bei seinem Spiel inspirieren. Im Vordergrund steht immer der Dialog und die Interaktion. Stefan Zenker freut sich bei der heutigen Session auf viele altbekannte aber auch neue Gesichter auf der Bühne und zahlreiche interessierte Zuhörer. Weitere Informationen

Mo. 11.04. 21 Uhr

Geschlossene Gesellschaft

Di. 12.04. 21 Uhr 'Breaking Point'

China Moses

China Moses (voc), Florian Furlin (sax), Daniel Adekugbe (keys), Marcus McNeish (b), Emmanuel Antwi (dr)

China Moses verkörpert Jazz und Soul wie kaum eine andere Sängerin der jüngeren Jazz-Szene. Ihre Mission bleibt seit ihrer ersten Blue Note Veröffentlichung 2009 unverändert: Den Jazz "souliger" und den Soul "jazziger" machen. Den konsequent nächsten Schritt geht Moses nun mit ihrem Programm 'Breaking Point', in dem erstmals ein Großteil Eigenkompositionen zu hören sind. Hierfür hat sie mit Produzent Anthony Marshall namhafte Unterstützung bekommen, der das Zusammenspiel der Einflüsse aus Gospel, Jazz, Soul und R&B beherrscht wie kaum ein anderer. Es ist diese Zusammenarbeit zweier rastloser Multitalente, die es Moses erstmals ermöglicht, ihren ganz eigenen Stil zu interpretieren und so ein einzigartiges musikalisches Universum zu schaffen, welches die unbändige Energie dieser geborenen Entertainerin widerspiegelt. In der Unterfahrt wird sie das Publikum garantiert wieder begeistern und mit ihrem Lächeln und ihren Emotionen verzaubern. Weitere Informationen

Mi. 13.04. 21 Uhr BR-Klassik Mitschnitt - CD-Präsentation 'Luminosity'

Florian Hoefner Group

Lucas Pino (sax), Florian Hoefner (p), Sam Anning (b), Peter Kronreif (dr)

Nach bisher zwei CD-Veröffentlichungen mit seiner Florian Hoefner Group hat sich der inzwischen in Kanada lebende Pianist endgültig als innovative Kraft im Modern Jazz etabliert. Von 2008 bis 2015 lebte der gebürtige Nürnberger in NYC, erwarb sich dort einen exzellenten Ruf in der Jazz-Szene und arbeitete u.a. mit Seamus Blake, Joe Lovano oder Rich Perry. Vor allem aber der Erfolg seiner international besetzten Florian Hoefner Group, dieser hervorragend eingespielten, energetischen Live-Band, ist bemerkenswert. Mit seinen Kompositionen schafft er es, sowohl eingefleischte Jazzfans zu begeistern als auch die Hörer, die erst während des Konzertes entdecken, dass Jazz eigentlich schon immer ihre Musik war. Auf dieser Tour präsentiert die Band ihre gerade erschienene dritte CD 'Luminosity' (Origin Records) mit neuen Kompositionen des mehrfach mit dem 'ASCAP Young Jazz Composer Award' ausgezeichneten Bandleaders Hoefner. Weitere Informationen

Do. 14.04. 21 Uhr ACT: Jazz Night CD-Release & Farewell Tour

Mo’ Blow

Felix Falk (sax, didgeridoo, perc), Matti Klein (rhodes), Tobias Fleischer (b), André Seidel (dr)

Ein letztes Mal zaubert Mo' Blow, eine der besten Jazz-Funk-Bands Europas, sein mörderisch groovendes Funk-Feuerwerk auf die Bühne. Mit ihrem brandaktuellen Album 'Live in Berlin' und dieser Tournee verabschiedet sich die Ausnahmeband nach über zehn Jahren und unzähligen Konzerten in mehr als 20 Ländern von der Bühne und seinem Publikum. Als "eine der heißesten Club Bands" (Berliner Zeitung) heizen Mo’ Blow mit ihrer Mischung aus Jazz, Funk und Soul dem Publikum ein: "Party, nicht mit Allerweltsgrooves, sondern mit Anspruch", schrieb die 'Süddeutsche Zeitung'. Die vier Berliner haben den Groove im Blut und überraschen mit einer frischen Kombination aus dem Sound der heißen siebziger Jahre den aktuell drängenden Klängen. Nicht minder überzeugend sind die Soli - kein Wunder bei dem großen musikalischen Spektrum, das jeder für sich einbringt. Mit fetten Grooves, erdigen Sounds und treibenden Rhythmen sorgt Mo' Blow für Furore. Weitere Informationen

Fr. 15.04. 21 Uhr BR-Klassik Mitschnitt - CD-Präsentation 'Rhythm-a-tized'

Christoph Stiefel Septet - The Magnificent Seven

Sarah Buechi (voc), Bastian Stein (tp, flgh), Domenic Landolf (sax, cl, fl), Adrian Mears (tb), Christoph Stiefel (p, comp), Arne Huber (b), Kevin Chesham (dr)

Seit über einem Jahrzehnt erweitert Pianist Christoph Stiefel seinen musikalischen Kosmos, als dessen Basiszelle die Isorhythmik aus dem Mittelalter fungiert. Dreh- und Angelpunkt von Stiefels Schaffen ist sein 'Inner Language Trio'. Und dieses Trio bildet die Keimzelle seines Septetts, dessen Mitglieder allesamt zur neuen europäischen Jazzelite zählen. Mit diesem Septett ist Stiefel die Quadratur des Kreises geglückt: Er hat eine Band ins Leben gerufen, die als Groove-Maschinerie ebenso sehr zu überzeugen vermag wie als kammermusikalisches Ensemble. Im Gegensatz zu den 'Magnificent Seven' im gleichnamigen Western kämpfen Stiefel & Co. nicht gegen das Böse. Hier verfolgen sieben ausgeprägte Individualisten ein gemeinsames Ziel: Sie fügen dem zeitgenössischen Jazz eine originelle, sinnliche, energiegeladene und interaktive Variante hinzu, indem Sie auf ganz persönliche Art musikalische Flexibilität und Spannung kombinieren. Weitere Informationen

Sa. 16.04. 21 Uhr

ADHD

Óskar Guðjónsson (sax), Ómar Guðjónsson (g, b), Davíd Thór Jónsson (p, hammond, synth, b), Magnús Trygvason Eliassen (dr, perc)

ADHD, vier alte Freunde aus dem Großraum Reykjavik, spielen seit mehr als zehn Jahren in verschiedenen Projekten zusammen. 2008 formierten sie ihre eigene Band, und herausragende Kritiken bestätigten ihr Können. Nach ausgiebigen Tourneen durch Europa und Island legen die Vier nun ihr fünftes Album vor und präsentieren es in der Unterfahrt. Das besondere an ADHD ist ihr ganz eigener "isländsicher" Sound. Es scheint, als schöpfe diese Band Energie aus der Geothermie ihrer Heimatinsel, so warm und tief ist die Klangfarbe ihrer Musik. Vor allem Óskar Guðjónssons Saxofon vermag das zu erzeugen, unterlegt von Davíð Thór Jónssons inbrünstiger, zuweilen szenischer Hammond B3 und umspielt von der Gitarre seines kongenialen Bruders Ómar Guðjónsson. Musikalisch sind sie alle vier Grenzgänger: ihre Mischung aus Jazz, Indie und Ambient ist das Markenzeichen. Immer an der Grenze zwischen Perfektion und Wahnsinn. Intelligente, einprägsame Melodien und sinnliche Phrasierungen besorgen den Rest. Weitere Informationen

So. 17.04. 21 Uhr

Jam Session mit Stefan Zenker (sax)

Die 50er- und 60er-Jahre gelten vielen als besonders gute Zeit für den Jazz. Zahllose Aufnahmen aus der Zeit der legendären Blue Note-Epoche wie von Miles Davis, John Coltrane, Lee Morgan oder Wayne Shorter gehören noch heute zu den Klassikern des Genres. Von diesem zeitlosen Repertoire lässt sich der Saxofonist Stefan Zenker bei seinem Spiel inspirieren. Im Vordergrund steht immer der Dialog und die Interaktion. Stefan Zenker freut sich bei der heutigen Session auf viele altbekannte aber auch neue Gesichter auf der Bühne und zahlreiche interessierte Zuhörer. Weitere Informationen

Mo. 18.04. 21 Uhr Big Band Night 'Bruckners Breakdown'

Jazzrausch Bigband

Leonhard Kuhn (music), Antonia Dering, Patricia Römer, Olga Dudkova (voc), Anton Roters, Georg Roters, Jakob Roters (strings), Leonhard Kohler, Daniel Klingl, Bettina Maier, Moritz Stahl, Ferdinand Settele, Florian Leuschner (reeds), Angela Avetisian, Julius Braun, Svenja Hartwig, Roman Sladek (brass (ltg), Carsten Fuchs, Jakob Rumpf, Jutta Keess (brass), Silvan Strau, Samuel Wootton, Maximilian Hiring, Heinrich Wulff, Leo Betzl (rhythm)

Angenommen, der Komponist Anton Bruckner wäre 1985 geboren… Dieser Vorstellung geht die Jazzrausch Bigband heute nach. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, bisher unberührte Publikumskreise für Jazz und Kreative Musik zu begeistern. Als Resident-Big Band des weltberühmten Technoclub 'Harry Klein' und des Indieclub 'Cord Club' umfasst ihr Spielplan über 70 Konzerte im Jahr. 'Bruckners Breakdown' ist die neueste Produktion der Jazzrausch Bigband und bewegt sich zwischen Dubstep, Klassik, Hiphop und Jazz. Mit der Besetzung von drei Stimmen, drei Streichern, fünf Saxofonen, drei Posaunen, zwei Trompeten, Horn, Fagott, Synthesizer, Gitarre, Bass, Schlagwerk und Drums erwartet das Publikum eine bisher ungehörte Welt aus orchestralen Klangwolken, epochalen 'Dubstep-Drops', komplexen Jazzimprovisationen und technoiden Grooves. Weitere Informationen

Di. 19.04. 21 Uhr ACT: Jazz Night CD-Präsentation 'Forevergreens'

Tonbruket

Johan Lindström (g), Martin Hederos (key), Dan Berglund (b), Andreas Werliin (dr)

Die schwedische Band 'Tonbruket' hat sich die Reputation von unerschrockenen Gratwanderern zwischen progressivem Rock, avantgardistischem Folk und scheuklappenfreiem Jazz erspielt. Jeder hatte sich bereits in unterschiedlichsten Bereichen einen Namen erspielt und konnte hier seine Erfahrungen neu einbringen. Bassist Dan Berglund erfand im Esbjörn Svensson Trio den Jazz neu, Gitarrist Johan Lindström ist eine flexibel einsetzbare Wunderwaffe auf allen nur denkbaren Saiteninstrumenten, Keyboarder Martin Hederos gehört zu 'The Soundtrack Of Our Lives', einer der bekanntesten schwedischen Rockbands, und Drummer Andreas Werliin betritt u.a. bei 'Wildbirds & Peacedrums' Free-Avantgarde-Pfade. 'Tonbrukets' viertes Album 'Forevergreens' ist wie ein Neuanfang. Jeder der vier Musiker trägt die kollektive Mitte in sich, damit sich das Epizentrum stetig verschieben kann, von dem der jeweilige Impuls ausgeht. Es geht stets um Kontraste, ohne Vorgabe eines konkreten Zieles. Weitere Informationen

Mi. 20.04. 21 Uhr

Billy Cobham Band

Billy Cobham (dr), Jean-Marie Ecay (g), Steve Hamilton (key), Camelia Ben Naceur (key), Christian Galvez (b)

In der Welt des Schlagzeugs ist Billy Cobham eine Legende. Er hat das Jazz-Drumming revolutioniert und Generationen von Musikern beeinflusst. Seit seinem Durchbruch als Gründungsmitglied des 'Mahavishnu Orchestra' ist Cobham stets ein unermüdlicher musikalischer Entdecker und Forscher geblieben. Seine Aufnahmen und sein kraftvolles, komplexes Spiel haben nach wie vor einen enormen Einfluss auf die Jazz- und Fusion-Jazz-Szene. Cobham erinnert sich leicht belustigt an die 70er-Jahre, als er das Spektakel zelebrierte. Heute interessiert ihn, wie er Noten weglassen kann, ohne den Effekt von damals zu verlieren: "Als ich in den 90er-Jahren mit Peter Gabriel vor 80.000 Fans spielte, habe ich die Rolle des Rock-Schlagzeugers erst richtig verstanden. Du musst ein Meister des Weglassens sein, damit du bis in die hinterletzte Reihe durchkommst. Vergiss all die verrückten Wirbel und Späßchen. Du setzt dich musikalisch nur durch, wenn du einfach und klar spielst." Dies vom perkussiven Pyrotechniker Cobham zu hören macht umso neugieriger auf sein Konzert in der Unterfahrt. Weitere Informationen

Do. 21.04. 21 Uhr

Joris Teepe Quartet - Jorisation

Johannes Enders (sax), Orrin Evans (p), Joris Teepe (b), Howard Curtis (dr)

Das neue Quartett um den höllandischen und in New York lebenden Bassisten Joris Teepe vereint vier hochkarätige Protagonisten des modernen Jazz. 'Jorisation' pflegt dabei die tief in der Tradition verwurzelte jedoch weit geöffnete und swingende Kunst der Improvisation. Seit 23 Jahren in den USA lebend, spielte Teepe mit Legenden wie Bobby Watson, Tom Harrell, Chris Potter, Billy Hart und Randy Brecker. Er gehört zu den gefragtesten Bassisten der New Yorker Szene. Der Washingtoner Drummer Howard Curtis lebt, arbeitet und unterrichtet in Graz. Und der zwei Mal für den 'Grammy' nominierte Pianist und Leiter seiner eigenen Big Band in NYC, Orrin Evans, zählt zu den Stars des jungen amerikanischen Jazz. Das Quartett vervollständigt der Weilheimer und in Leipzig lehrende Tenor-Saxofonist und Echo-Preisträger Johannes Enders. Er spielte unter anderem mit Größen wie Lee Konitz, Jackie Byard, Milt Hinton, Kenny Weehler, The Notwist und Enders Room. Weitere Informationen

Fr. 22.04. 21 Uhr CD-Präsentation 'Peter Ehwald´s Double Trouble Live'

Peter Ehwald's Double Trouble

Peter Ehwald (sax), Igor Spallati (b), Andreas Lang (b), Oli Steidle (dr)

Bei Peter Ehwald sind klare kompositorische Ideen stets gepaart mit entfesselter Spielfreude und Spontaneität. Dabei umkreisen ihn seine Bassisten eindrucksvoll: Andreas Lang und Igor Spallati erzeugen das Erdige ebenso wie Improvisationstechniken jenseits des Jazz-Idioms. Das Schlagzeugspiel Oli Steidles ist unvorhersehbar und energetisch. All das macht die Musik von 'Double Trouble' relevant, glaubwürdig und authentisch. Das gerade erschienene zweite Album 'Peter Ehwald´s Double Trouble Live' war überfällig. Passend zum originären Sound der Band und den energiegeladenen Liveauftritten ist die Veröffentlichung auf dem Berliner Label 'jazzwerkstatt' diesmal ein Konzertdokument. Und nicht unerwähnt darf bleiben: Teilweise wurde diese Einspielung im Jazzclub Unterfahrt aufgenommen. Ulrich Habersetzer (BR Klassik) urteilt: "Die Musiker zählen zu den spannendsten in Europa. Diese Musik ist wild, ist frei, aber auch ganz fein und subtil. Kraftvoll, kantig und melodieversessen." Weitere Informationen

Sa. 23.04. 21 Uhr

Mark Lettieri Trio & The Funky Knuckles

Mark Lettieri (g), Phill Aelony (g), Ben Bohorquez (sax), Evan Weiss (tp), Caleb McCampbell (key), Wes Stephenson (b), Cedric Moore (dr), Francis Moka (perc)

'The Funky Knuckles' ist eine jener Bands, die aus Dallas derzeitig lebendiger Musikszene hervorgegangen sind und die beim Label 'GroundUp' veröffentlichen, welches 'Snarky Puppy' gegründet haben, um Produktionen unabhängig zu veröffentlichen. Vor allem sind sie aber eines: Funky. Sie prägen einen neuen Sound, der sich am Funk-Jazz und Fusion anlehnt, aber von einem neuen Geist geprägt ist. Mit lässiger Virtuosität und einem spielerisches Vermischen von Hip Hop, Funk, Jazz und Rock verbinden sie alle Elemente, die sie aus ihrem musikalischen Umfeld kennen. Ihr Motto: "Music for your Brain & Booty"! Und die Bandmitglieder bewegen sich wahrlich in einem illustren musikalischen Umfeld: sie spielen als Sideman u.a. bei Erykah Badu, Beyonce oder P. Diddy. Jetzt kommen 'The Funky Knuckles' erstmals nach Europa auf Tour. Bevor ihnen im zweiten Set die Bühne gehört, wird zuerst 'Snarky Puppy'-Gitarrist Mark Lettieri mit seinem Trio das erste Set bestreiten - gemeinsam mit Wes Stephenson am Bass und Cedric Moore an den Drums. Weitere Informationen

So. 24.04. 21 Uhr

Jam Session mit Stefan Zenker (sax)

Die 50er- und 60er-Jahre gelten vielen als besonders gute Zeit für den Jazz. Zahllose Aufnahmen aus der Zeit der legendären Blue Note-Epoche wie von Miles Davis, John Coltrane, Lee Morgan oder Wayne Shorter gehören noch heute zu den Klassikern des Genres. Von diesem zeitlosen Repertoire lässt sich der Saxofonist Stefan Zenker bei seinem Spiel inspirieren. Im Vordergrund steht immer der Dialog und die Interaktion. Stefan Zenker freut sich bei der heutigen Session auf viele altbekannte aber auch neue Gesichter auf der Bühne und zahlreiche interessierte Zuhörer. Weitere Informationen

Mo. 25.04. 21 Uhr Big Band Night

Hard Days Night Big Band

Michael Flossmann, Julius Braun, Konstantin Kern, Claudius Ress (tp), Christian Landsiedel, Martin Hering, Vincent Wiederhold, Thomas zur Lage (tb), Steffen Schmitt, Notker Zikeli (as), Elmar Krick, Silvan Kaiser (ts), Jörg Siemers (bs), Ralf Turner (git), Markus Buchmann (p), Julia Hornung (b), Sebastian Wolfgruber (dr)

Die 'Hard Days Night Big Band' ist so etwas wie eine Institution in der Münchner Jazz-Szene. Seit über 25 Jahren swingt und groovt das musikalische Großprojekt auf den Bühnen des Freistaats, wenn es nicht gerade einer Einladung zu einem europäisches Jazz-Festival folgt. Die knapp 20 Vollblutmusiker unter der Leitung von Matthias Preißinger haben bereits mit internationalen Jazz-Größen wie Bobby Shew, Claudio Roditi, Jay Ashby und Matthias Schriefl gespielt. Das Repertoire der Band bietet mitreißenden zeitgenössischen Big Band-Sound, der von modernem Mainstream bis Latin und Funk reicht. In der Unterfahrt wird ein weitgehend neues Programm zu hören sein, neben eigenen Arrangements u.a. Kompositionen von Bob Mintzer, Pat Metheny und Toshiko Akiyoshi. Und die Sängerin Petra Scheeser wird dem Programm auch dieses Mal Glanzlichter aufsetzen. Weitere Informationen

Di. 26.04. 21 Uhr

Alex Goodman Trio

Alex Goodman (g), Zach Brown (b), Adam Arruda (dr)

Der kanadische Gitarrist und Komponist Alex Goodman zählt in seiner Wahlheimat New York zu den vielversprechendsten Newcomern der Jazzszene. Von der internationalen Presse wird er bereits als neues Jazzgenie gehandelt. 2014 gewann er beim 'Montreux Jazz Festival International Guitar Competition' den ersten Preis sowie den 'Public's Choice Award'. Spätestens seitdem zählt der 28-jährige zu den derzeit spannendsten jungen Gitarrenvirtuosen. Seit 2012 lebt und arbeitet Goodman in New York, wo er u.a. mit Charles Lloyd, Eric Harland, Ari Hoenig oder John Riley arbeitete und bereits vier Alben veröffentlichte. In diesem Frühjahr tourt er erstmals mit eigener Band durch Europa. Unterstützt von seinen New Yorker Kollegen Zach Brown und Adam Arruda verbindet der technisch brillante Goodman in seinen Eigenkompositionen und Arrangements oft mehrere Melodieebenen mit komplexen rhythmischen Vamps, ohne dabei seine improvisatorische Freiheit einzuschränken oder den melodischen Bogen zu verlieren. Weitere Informationen

Mi. 27.04. 21 Uhr enja records: 'The Left Side of Life'

Vladimir Kostadinovic 'Mindedness' Group

Denis Gäbel (sax), Marko Churnchetz (p), Milan Nikolic (b), Vladimir Kostadinovic (dr)

Seit Jahren pendelt der 1980 geborene Schlagzeuger Vladimir Kostadinovic zwischen Wien und New York. Geboren und aufgewachsen ist er in Serbien. Nach seinem Jazz-Studium in Belgrad und Graz etablierte er sich schnell in der internationalen Jazz-Szene. Auf der langen Liste seiner musikalischen Partner finden sich unter anderem Till Brönner, Benny Golson, Dusko Goykovich und Bob Mintzer. 2008 wurde Kostadinovic beim renommierten italienischen 'Tuscia in Jazz' Wettbewerb zum besten Drummer gekürt. Bereits ein Jahr später nahm er mit seiner ersten eigenen, aus den USA stammenden Band sein Debüt-Album 'Course of Events' in New York auf. In der dortigen Szene hat er sich zwischenzeitlich vollends etabliert. Mit seinem aktuellen Quartett hat er einige der spannendsten Vertreter der jungen Liga um sich versammelt, um sein neues Album 'Mindedness' (enja records) zu präsentieren. Weitere Informationen

Do. 28.04. 21 Uhr CD-Präsentation ‘Nihil Novi’

Marcus Strickland’s Twi-Life

Marcus Strickland (sax), Jean Baylor (voc), Chad Selph (key, org), Kyle Miles (e-b), Charles Haynes (dr)

Der New Yorker Saxofonist, Komponist, Bandleader und Produzent Marcus Strickland gilt als einer der herausragendsten Musiker unserer Zeit und arbeitete als Sideman u.a. mit Roy Haynes, Jeff "Tain" Watts und Tom Harrell. Zuletzt war er im November mit Ben Williams zu Gast in der Unterfahrt, nun präsentiert er sein eigenes Projekt 'Twi-Life' und die im April erscheinende CD 'Nihil Novi' (Blue Note/Revive) - eine großartig elektrisierende Mischung aus Jazz, Hip-Hop, R&B und Soul. Er sagt: "People have to be careful when they call something new. I think about what’s around me instead of trying to create something new. Everything is inspired by something else. Ecclesiastes says: ‘There’s nothing new under the sun.’" So ist 'Nihil Novi' auch mit 'Nichts Neues' zu übersetzen. Strickland ließ sich inspirieren von J Dilla’s Hip-Hop-Beats und Bartók’s Ungarischen Volksliedern - von Fela’s impulsiven Afrobeats und Mingus’ freigeistiger Wahrhaftigkeit. Und dennoch präsentiert er bei aller Bescheidenheit etwas ganz Eigenes. Weitere Informationen

Fr. 29.04. 21 Uhr

KY - Studnitzky Trio

Sebastian Studnitzky (p, tp), Paul Kleber (b), Tim Sarhan (dr)

Schon immer war Sebastian Studnitzky ein Wanderer zwischen Jazz, Klassik und Elektro. Bei seiner Musik erscheint kein Ton zu viel. Sie ist detailliert, minimalistisch, transparent, dabei von großer emotionaler Tiefe und beeindruckend eigen. Hier wird tatsächlich etwas ganz Eigenes geschaffen. Dass Studnitzky sowohl als Trompeter als auch als Pianist auf internationalem Top-Niveau musiziert, ist an sich schon eine Sensation. Wie wenige andere Instrumentalisten seiner Generation ist er zudem in Clubs und auf Festivals weltweit präsent, so u.a. mit Nils Landgren’s Funk Unit, Jazzanova, Mezzoforte oder Wolfgang Haffner. Seit 2014 lehrt er als Professor an der 'Hochschule für Musik Carl Maria von Weber' in Dresden und gründete das 'X-Jazz-Festival' in Berlin. 2015 wurde er mit dem 'Echo Jazz' in der Kategorie 'Bester Blechbläser national' ausgezeichnet. Zusammen mir Paul Kleber und Tim Sarhan bringt er seine feinsinnige Musik in der Unterfahrt auf die Bühne. Weitere Informationen

Sa. 30.04. 20:00 Uhr Lange Nacht der Musik

Tann 'Nadel verpflichtet'

Dirk Häfner (g), Rene Bornstein (b), Hanno Stick (dr)

Was haben Roger Whittaker, Tim Bendzko, Giora Feidmann und Miss Platnum gemeinsam? Alle standen bereits mit Musikern des Trios 'Tann' auf der Bühne - auch wenn ihr Sound zwischen Rock-Jazz und Experimental dies nicht sofort vermuten lässt. 'Tann' stehen für erdigen Jazz mit knurrigen Gitarren, trockenen Bässen und zackigen Grooves. Sperriges Melodiegeäst wechselt mit fein verzweigten Rhythmen, melodische Riffs verwandeln sich in verschlungene Improvisationen oder rockige Klanglandschaften - mit einem Hang zu Überraschungen und dem nötigen Quantum Selbstironie. Die drei Musiker sind studierte Jazzer und wurden mehrfach mit Preisen bedacht. Von rockig-avantgardistisch bis stimmungsvoll-melodiös spannen sie einen Bogen in ihren Kompositionen. Mit beiläufiger Lässigkeit und augenzwinkerndem Humor agiert das Trio auf der Bühne und erinnert daran, dass ein Jazzkonzert keine bierernste Veranstaltung sein muss, sondern Spaß machen soll. Mit einer Reservierung für dieses Konzert sichern Sie sich ein Bändchen für die 'Lange Nacht der Musik'. Dieses berechtigt den Besitzer zum Besuch aller Veranstaltungen der 'Langen Nacht der Musik' am 30. April, inkl. des Konzertes von 'Tann' in der Unterfahrt. Für dieses Konzert gibt es im Jazzclub Unterfahrt ausnahmsweise keinen Mitgliederrabatt und keine Tischreservierung. Es herrscht freie Platzwahl. Weitere Informationen

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