Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

April 2004

Programm Mai 2004

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Sa. 01.05. 21 Uhr European Jazz made in: Spain

Proyecto Miño – Baldo Martínez Grand Ensemble

Baldo Martínez (b, comp, leitung), Maite Dono (voc), Carlos Beceiro (drehgeige, bouzuki, git), Chiaki Mawatari (tuba), David Herrington (tp, horn), Antonio Bravo (e -git), Alejandro Pérez (ts, ss, cl), Pedro López (dr, elek. perc), Carlos Castro (vib, tabla, perc)

Das Proyecto Miño unter der Leitung des Kontrabassisten Baldo Martínez ist ein Auftrag des Internationalen Jazzfestivals in Guimaraes (Portugal). Das neunköpfige Ensemble zeichnet mittels seiner Musik den Verlauf des Grenzflusses Miño zwischen Galicien und Portugal nach. Das Ergebnis ist eine Mischung aus grenzübergreifendem europäischen Jazz und keltischer Musik auf traditionellen Instrumenten. Weitere Informationen

So. 02.05. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Rick Hollander

Der aus USA stammende in Münchnen ansässige Schlagzeuger Rick Hollander wird mit Groove und Drive die Jam Sessions im Mai leiten. Weitere Informationen

Mo. 03.05. 21 Uhr Big Band Night

Al Porcino Bigband

Al Porcino ist eine lebende Jazz-Legende. Er hat mit allen ganz Großen des Jazz gespielt: Louis Prima, Ella Fitzgerald, Frank Sinatra, Stan Kenton, Buddy Rich und vielen mehr. Seine Band mit 16 Spitzen-Musikern der Szene swingt kompromisslos die besten Arrangements der Bigband-Ära. Ein absolutes Highlight für den Jazz-Liebhaber! Weitere Informationen

Di. 04.05. 21 Uhr stargastspiel

Bob Stewart's Swingshift

Bob Stewart (tuba), Amina Claudine Meyers (p, key), Jerome Harris (git, b), Lucianna Padmore (dr).

Wer am 1.April das Duo Konzert Bob Stewart-Ray Anderson verpasst hat, sollte an diesem Abend aber nun wirklich nicht fehlen! Die, die da waren, kommen auch heute sicher wieder! Bob Stewart schafft es in nur wenigen Minuten eine spannende, dichte, wundervolle Konzertatmosphäre zu schaffen, die ihres gleichen sucht. Sein Projekt "Swingshift" reflektiert die verschiedenen Richtungen, in die sich der Jazz entwickelt hat, und beleuchtet die unterschiedlichsten Erfahrungen, die Bob Stewart in seiner Karriere, vom Duo bis zur Big Band, sammeln konnte. Ein Wechsel im Swing, der während der Loft-Aera des Jazz in den 60iger und 70iger Jahren eintrat, führte die Tuba als Bass zurück zur Rhythmsection. Swing Shift zeigt die vielen Möglichkeiten der Tuba in Stewart's eigenen Kompositionen und u.a.in der Musik von Mingus und Ellington. Swing Shift öffnet die Schatzkiste, Amina Claudine Myers (p, key), Jerome Harris (git, b) und die voller Jugend strotzende Schlagzeugerin Lucianna Padmore verwalten die Schätze verschwenderisch! Weitere Informationen

Mi. 05.05. 21 Uhr - Fr. 07.05. Tage improvisierter, elektronischer Musik

'hear&now'

Neue elektronische Technologie ist aus der zeitgenössischen Musik nicht mehr wegzudenken. Synthese und Processing bieten schier unbeschränkte Möglichkeiten bei der elektroakustischen Klangformung und die Verbindung digitaler und analoger „Signale“ birgt besondere Reize. Die Improvisation mit elektronischen Klängen stellt unter „Real-Time“-Bedingungen spezielle Anforderungen an die Künstler und die verwendete Hard- und Software. In der Improvisation liegt für den Jazzclub Unterfahrt die Schnittstelle zum Jazz. Zusammen mit dem Kulturreferat und der t-u-b-e Klanggalerie veranstalten wir 'hear&now', Tage improvisierter, elektronischer Musik. Weitere Informationen

Mi. 05.05. 21 Uhr 'hear&now' Tage improvisierter, elektronischer Musik

Durrant-Lehn-Geisse

Phil Durrant (software synth, sampler), Thomas Lehn (analogue synth), Gunnar Geisse (e-git).

Phil Durrant absolvierte eine klassische Ausbildung als Violinist und als Pianist, seit 1977 ist er als Komponist und Improvisator tätig. Seit einigen Jahren konzentriert er sich darauf den laptop "als akustisches Instrument" zu integrieren. Durrant spielt akustische Violine im Trio mit Burkhard Beins und Ignaz Schick, und mit Malfatti und Lehn. Dem Münchner Publikum ist er durch seine Präsenz im ICI Munich ein Begriff. Thomas Lehn entwickelte auf dem Hintergrund langjähriger Erfahrung als interpretierender und improvisierender Pianist individuelle Ausdrucksformen auf dem Gebiet live-elektronischer Musik. Hier konzentriert er sich seit 1989 auf die Anwendung analoger Synthesizersysteme, die einen unmittelbaren Zugriff auf die einzelnen Elemente der elektronischen Klangsynthese und damit ein unmittelbares Agieren und Reagieren im Struktur- und Spannungsprozess live aufgeführter Musik gestatten. Er konzertierte als Pianist in zahlreichen Kammermusikensembles (u.a. TRIO DARIO, MENGANO QUARTETT, Quartett NATRIUM, NOVA ENSEMBLE WUPPERTAL) und diversen Jazzformationen. Als Synthesizerspieler konzertierte er - wiederholt unterstützt durch Goethe-Institute im Ausland - in Europa, Japan, den USA, Kanada, Australien und Neuseeland mit Musikern der internationalen musikalischen Avandtgarde. Er ist u.a. Mitglied der Ensembles KONK PACK, DURRANT/MALFATTI/LEHN und MIMEO (Music In Movement Electronic Orchestra). Gunnar Geisse, Gitarrist, Improvisator, Komponist, ist ein wichtiger Eckpfeiler der zeitgenössichen und improvisierenden Musikszene in München. Forschung im Bereich nicht-linearer Phänomene, Komplexitätstheorie, Zeit, Strukturbildung und Simulation an den Universitäten in Magdeburg und München.1995 wurde ihm der Musikförderpreis der Landeshauptstadt München verliehen, 2000/2001 absolvierte er ein Kompositions-Stipendium an der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart, 2001 Stipendium für Musik der LH München mit der Gruppe Go Guitars. Gunnar Geisse traf Phil Durrant in der Konzertreihe "intersection" des ICI Munich. Weitere Informationen

Do. 06.05. 21 Uhr 'hear&now' Tage improvisierter, elekronischer Musik

Houtkamp's pow3 the thirteen bar blues

Han Buhrs ( voice, blues harp, electronics, lyrics), Luc Houtkamp (computer, software, saxes, comp), Guy Harries (computer, keys), DJ Donotask (turntables, electronics), Paul Jeukendrup (sound engineering, computer).

Houtkamp's Pow3 wurde ins Leben gerufen, um das musikalische Potential des Computers zu erforschen und zu expandieren. Elektronische Musik kann verschiedene Musikstile und Traditionen durchdringen, Grenzen verschieben und aufheben. Durch das Programmieren der eigenen Software entstehen einzigartige Sounds und Identitäten. Der Computer in der Improvisation verschafft Möglichkeiten, neue Formen der Interaktion zu kreieren. Die Struktur, der Stil und die Texte des Blues werden kommentiert und mit der computer software konfontiert. Das Ergebnis macht neugierig: es hört sich gleichzeitig wie "typische Computermusik" und typischer Blues an. Weitere Informationen

Fr. 07.05. 21 Uhr 'hear&now' Tage improvisierter, elektronischer Musik

Solo: Charlotte Hug 'Neuland', Solo: Franz Hautzinger 'Gomberg'

Charlotte Hug (viola solo, elektonik), Franz Hautzinger (trompete solo, elektonik)

20 Uhr in der t-u-b-e: Ignaz Schick / Martin Tétreault 'An Evening of Scrapes, Cut Ups, Feedback + Surfaces' 21 Uhr Jazzclub Unterfahrt: Charlotte Hug "Neuland" Während ihres Aufenthalts in London wurde Charlotte Hug Mitglied des "London Improvisers Orchestra" und erlebte eine sehr intensive Zeit der Auseinandersetzung mit improvisierter Musik. Um diese Überfülle zu verarbeiten, welche aus vergangenen und neuen Erfahrungen entstanden war, zog sie sich in das ebenso unheimliche wie inspirierende "House of Detention" zurück, einem ehemaligen, unterirdischen Gefängnis mitten in London. "Neuland" erzählt von der Suche nach Form und Identität, die auf einem Weg mit vielen Verästelungen, Abzweigungen und Türen mit dahinterliegenden, unbekannten Räumen stattfindet. Improvisieren heisst für Charlotte Hug, diesen Weg zu gehen: Sie klopft an die Türen und erforscht die neuen Räume. 22.30 Uhr Jazzclub Unterfahrt: Franz Hautzinger, Komponist und Interpret zeitgenössischer und improvisierter Musik. "Gomberg" Konzert für Viertelton-Trompete Solo. Knapp formuliert, behandelt dieses Konzert die klanglichen Möglichkeiten der Trompete im beginnenden 3. Jahrtausend, weiters das Komponieren und Improvisieren mit deren strukturellen Möglichkeiten. Der Innere Klang der akustischen Trompete als musikalisches Plakat. Eine Klangwelt akustisch gezoomt. Abstrakte Musik. Der Solist verkörpert für die Konzertdauer, eine Figur namens Gomberg, eine fiktive Wissenschafter-Figur. Weitere Informationen

Sa. 08.05. 21 Uhr

Julio Barbosa Brazilian Fusion

Julio Barbosa (tp, flh), Axel Kühn (sax, fl), Jan Eschke (keys), Bastian Jütte (dr), Klaus Sperber (b), Rüdiger Eisenhauer (git).

Embalo bedeutet in der brasilianischen Musikszene soviel wie Avantgarde, und die Formation Embalo steht mit ihrem Namen für eine neue Konzeption brasilianischer Musik. Julio Barbosa, Trompeter und Komponist aus Rio de Janeiro, ist ein Vertreter der neueren brasilianischen Musik. Er versteht die Musik Brasiliens als ein sehr lebendiges Medium, das eine Fülle unterschiedlicher Aspekte und Nuancen vereint und sich immerzu weiterentwickelt. Um diese Vielschichtigkeit und Tiefe darzustellen, hat er die Gruppe Embalo gegründet. Embalo macht Musik für Freunde neuer brasilianischer Themen, Jazz und Fusion. Alle Kompositionen stammen von Julio Barbosa. Weitere Informationen

So. 09.05. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Rick Hollander (dr)

siehe 2.Mai Weitere Informationen

Mo. 10.05. 21 Uhr Big Band Night

Munich Lounge Lizards

Die Big Band der Salonlöwen (= Lounge Lizards) meldet sich mit einem brandneuen Programm zurück. Mit brodelnden Latin-Rhythmen, kochenden funky Grooves und Swing nah am Siedepunkt werden die Lizards für massenweise heiße Ohren sorgen. Für Abkühlung zwischendurch sorgen coole Balladen und spacige Eigenkompositionen vom Maestro Michael Lutzeier, der es sich sicher auch dieses Mal nicht nehmen lassen wird, mit ein paar Bari-Solos zu glänzen. Ein offener Kinnladen und dazu ein verzücktes Lächeln ist das Mindeste, was Sie von diesem Abend erwarten dürfen ! Weitere Informationen

Di. 11.05. 21 Uhr BR-Mitschnitt - highlight

Howard Levy - Anthony Molinaro Duo

Howard Levy (mundharmonika), Anthony Molinaro (p).

Er gilt als Musiker ohne stilistische Grenzen: der Chicagoer Pianist, Komponist und Mundharmonikaspieler Howard Levy. Seine musikalischen Abenteuer schließen Reisen in alle musikalischen Genres ein, er verkörpert world music schlechthin: Latin, Klassik, Folk, Country. Er ist auf hunderten von CDs zu finden, hat einen Grammy und den Joseph Jefferson Preis für die beste Originalmusik gewonnen und zu zahlreichen Filmen, so zu „Striptease“ mit Demi Moore oder „A time to kill“ mit Robert Duval, den soundtrack geschrieben. Unerreicht vor allem seine Spiel auf der diatonischen Mundharmonika, deren Spielweise er mit seiner genialen Technik geradezu revolutioniert und ihr völlig neue musikalische Dimensionen eröffnet hat. Hierzulande wurde Levy vor allem durch seine Zusammenarbeit mit Musikern wie Rabih Abou-Khalil, Michel Godard, Jean-Louis Matinier, Glenn Velez oder Michael Riessler bekannt. Für dieses Konzert bringt er einen der interessantesten jüngeren amerikanischen Pianisten mit: Anthony Molinaro. Molinaro, der wie Levy aus Chicago stammt, darüber hinaus auch auf italienische Wurzeln verweisen kann, eilt der Ruf als einer der „weltweit heissesten jungen Pianisten“ voraus. Molinaro hat Publikum wie Kritiker durch seine fesselnden Auftritte und seine stupende Technik überzeugt. Der klassisch ausgebildete Pianist gewann 1997 den „Internationalen Naumburg Wettbewerb für Klavier“ und spielte mit dem bekannten Kammerorchester der Londoner „Academy of St. Martin in-the-fields“ Bachs Goldberg-Variationen und dessen f-moll und A-Dur-Klavierkonzerte ein. Doch auch als hochbegabter Jazzpianist und –komponist sorgt er für Aufsehen. So mischt er des öfteren eigene Kadenzen in seine Mozart- und Beethoven-Interpretationen, nutzt Gershwins „Rhapsody in Blue“ zu improvisatorischen Ausflügen. Seit vergangenem Jahr nun arbeitet er mit Howard Levy im Duo. Ihre erste gemeinsame Duo-CD, aufgenommen live in Chicago, zeigt mit der Neuinterpretation bekannten Jazzstandards und Eigenkompositionen den ganzen musikalischen Kosmos dieser beiden ebenso genialen wie sympathischen Musikerpersönlichkeiten auf! Weitere Informationen

Mi. 12.05. 21 Uhr BR-Mitschnitt - highlight

Lasse Lindgren Hip Bop Constellation

Björn Cedergren (sax), Daniel Nolgård (keys), Johan Öijen (git), Peter Janson (b), David Sundby (dr), Göran Kroon (perc), Lasse Lindgren (tp).

Der Trompeter Lasse Lindgren ist einer der innovativen Top-Trompeter der aktuellen Jazzszene in Schweden, der in vielen int. Bigbands (NDR-Bigband, Danish Radio Jazzorchestra, Stockholm Jazz Orchestra, Swedish Jazz Composeres Orchestra etc)und als Sideman mit u.a. Ray Anderson, Ray Charles, Joe Henderson, Palle Mikkelborg, David Sanborn gespielt hat. Vom Svenska Dagbladet wurde er als "one of this country's most competent trumpetplayers" geadelt und Randy Brecker schrieb: "...so refreshing to hear something with originality! You are a wonderful player and composer." Sein Hip Bop Constellation Projekt ist ein Glaubensbekentnis an die Kraft und Energie des Jazz mit eigener Handschrift: Highnotes wechseln sich ab mit weichen Melodielinien, dem staccato folgt gefühlvolle Gelassenheit. Lasse Lindgren hat eine virtuose immer transparente Hingabe zu seinem Instrument. Er ist das nimmermüde Kraftwerk in einer Gruppe von Gleichberechtigten! PowerJazz vom Feinsten mit durchaus gewollten konservativen Zügen und jede Menge Highnote-Highlights. Weitere Informationen

Do. 13.05. 21 Uhr special concert

Ed Kröger Quintet

Ed Kröger (tb), Ignaz Dinné (as, fl), Vincent Bourgeyx (p), Lars Gühlcke (b), Michael Keul (dr).

Seit 1967 tritt Ed Kröger auf den nationalen und internationalen Jazz-Bühnen auf. Der Posaunist arbeitete mit Albert Mangelsdorff, Gerd Dudek, Han Bennink, Peter Kowald, Steve McCall, Joe Viera u.a. und entwickelte seinen unverkennbaren, am Hard Bop orientierten Stil. Seit 1987 hat er seine ständige Formation, zu der er immer wieder gerne Gäste einlädt. So auch heute Abend in und auf seinem dritten bei Laika-Records veröffentlichten Album "Another Step". Hier sind es der in New York lebende Saxophonist/Flötist Ignaz Dinné und der französische Pianist Vincent Bourgeyx, die mit ihrem Spiel und ihren Kompositionen neue Impulse und eine zusätzliche Intensität in die Dynamik der Gruppe bringen. Weitere Informationen

Fr. 14.05. 21 Uhr

Scoop!

Wolfgang Roth (sax), Thomas Wecker (g), Volker Giesek (p), Manolo Diaz (b), Martin Kolb (dr).

Scoop wurde 1997 vom Münchner Gitarristen Thomas Wecker gegründet. Die Band spielt ausschließlich eigene Kompositionen, in denen moderne Klang- und Spielauffassungen unserer Zeit verarbeitet sind. "Diese flotten, vorsichtig arrangierten Latin-Nummern harmonisierten prächtig mit den rhythmisch wie melodisch ähnlich gelagerten Titeln aus der Feder der SCOOP!-Musiker. Zwischen Weather Report, Pat Metheny oder auch mal an Cannonball Adderley gemahnenden Hardbop bewegt sich das, wobei jeder seine spezifischen Stärken einbringt" SZ Weitere Informationen

Sa. 15.05. 21 Uhr Lange Nacht der Musik

Max Tiller's Soulparty

Max Tiller (sax), Gerhard Gschlössl & Uli Wangenheim (soulhorns), the Angel-Bros (bass&guitar), Joe Daum (keys), Bastian Jütte (backbeats).

Johannes Daum und Max Tiller sind wieder mit Soulparty da. Das bedeutet viel Spaß und Energie mit einer fonky Rhythm-Section und den legendären „Soulhorns“. Die Musik von Soulparty orientiert sich an all dem was die jüngere sowie ältere Jazz, Soul- und Funk-vergangenheit zu bieten hat, lässt dabei aber die Finger von schon zu oft gehörten Coverversionen sondern bietet ausschließlich Eigenkompositionen. Das Ergebnis davon ist eine Musik, deren Wurzeln von Eddie Harris, Les Mc Cann oder King Curtis bis hin zu Maceo Parker, George Clinton oder Bootsy Collins reichen. Garantiert sind also mitreisende Soli, knackige Grooves, eine Heidenmenge Spaß und das Bedürfnis dem eigenen Bewegungsdrang freien Lauf lassen zu dürfen. 'Cause don´t you forget : live's a soulparty ! Weitere Informationen

So. 16.05. 19:30 Uhr Austellungseröffnung

Wladislaw Safronow - 'ART'N'BLUES' Ölbilder

Ausstellung vom 16. Mai - 10. Juli

Wladislaw Safronow hat die Hochschule für Kunst und Design in Charkow/Ukraine absolviert. Er arbeitet als freiberuflicher Kunstmaler und ist Dozent in der Künstlergilde und an der Uni Ulm. Sein Atelier befindet sich in Augsburg. Der Künstler hatte zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. Safronow präsentiert im Jazzclub Unterfahrt farbenfrohe, stark strukturierte Ölbilder, die grösstenteils von traditionellem Jazz und Blues inspiriert worden sind. Weitere Informationen

So. 16.05. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Rick Hollander (dr)

siehe 2.Mai Weitere Informationen

Mo. 17.05. 21 Uhr Big Band Night

Landesjugend Jazzorchester Bayern

Das Landesjugend-Jazzorchester Bayern, das aus jungen talentierten Jazzmusikern im Alter bis zu 25 Jahren besteht, tritt im Rahmen einer Arbeitsphase erneut in der Unterfahrt unter der Leitung von Harald Rüschenbaum auf. Das Potential der Band, nämlich jugendlicher Elan, Talent und Spielfreude lässt jeden Jazzfreund, spätestens nach dem heutigen Big Band Abend, optimistisch in die Zukunft schauen. Weitere Informationen

Di. 18.05. 21 Uhr

Unterbiberger Hofmusik feat. Claudio Roditi (tp)

Franz Josef Himpsl (tp), Xaver Himpsl (tp), Irene Himpsl (akkordeon), Ludwig Himpsl (horn), Kathrin Pechlof (harfe), Konrad Sepp (tuba), Claudio Roditi (tp).

Die Unterbiberger Hofmusik ist eine geniale Mischung von traditioneller Volksmusik und lupenreinem Jazz, der die Unterbiberger Hofmusik inzwischen zu weit mehr als einem Geheimtipp in der Musik-Szene hat werden lassen. Das Konzept ist dabei ebenso genial wie einfach: Superstars der Jazz-Szene, wie Claudio Roditi (Trompete) oder der Australier Jay Ashby (Posaune) begleiten die Hofmusik zu Ziehharmonika, Harfe, Tuba und Trompete. Jazz und Volksmusik, das geht nicht zusammen, werden viele denken. Und wie das geht. So sagt der Brasilianer Claudio Roditi, der jetzt in New York lebt: "Bayerische Polkas und Märsche erinnern mich an die Musik meiner Heimat." Und auch andere international bekannte Musiker greifen zu ihrem Blas-Instrument und legen ihre Jazz-Linien über den niederbayerischen Landler oder die böhmische Polka. Weitere Informationen

Mi. 19.05. 21 Uhr

Swinging Mainstream Trio

Joe Bawelino (git), Heinrich Haas jr. (p), Hans Lengefeld (b)

Das Swinging Mainstream Trio spielt in der Tradition der berühmten Jazztrios der 40er und 50er Jahre. Besonders hervorzunehmen ist der Gitarrist Joe Bawelino, der "die gelungenste Synthese aus Djangos Erbschaft mit Charlie Christians Schule darstellt." Spielfreude, Drive und melodische Improvisationen kennzeichnen die geschmackvolle Vortragsweise des Trios. Weitere Informationen

Do. 20.05. 21 Uhr BR-Mitschnitt

Christophe Schweizer

Christophe Schweizer (tb), Sam Bar-Sheshet (p, org), Ben Monder (git), Hans Glawischnig (b, e-b), Gene Jackson (dr).

Wer ist Christophe Schweizer? „Einer der cleversten Jazzstrategen unserer Zeit“? Einer, den man „zu den grossen seines Instrumentes von heute“ zählt, ein „Weltreisender, Philosoph“? Der Musiker, dessen Auftritt in Stuttgart 2003 als „der mit Sicherheit innovativste uns spannendste des Jahres“ gewürdigt wurde, sieht sich vor allem als Mitglied einer weltumspannenden Gemeinde. „Wir leben im Westen in einer Epoche, die vor allem Ideen anderer Zeiten imitiert, aber es bisher nicht geschafft hat, sich eine Identität zu geben ausser einer Spirale von Gier und Gewalt. Als improvisierende Musiker werden wir den äusseren Gang der Dinge kaum unmittelbar beeinflussen. Aber wir sollten bedenken, dass wir über eine Kommunikationsform verfügen, die es uns erlaubt, überall auf der Welt, egal in welchem Stil, jederzeit sofort zu kreieren, zu „sprechen“. Wie schade wäre es da, wenn nun auch noch wir uns auf die Imitation anderer beschränkten!“ Schweizer spricht aus der Erfahrung von sieben Jahren in New York (in denen er als einziger Westeuropäer mehrere Tourneen z.B. mit der Mingus Big Band gespielt hat), und von Begegnungen mit Musikern aus aller Welt. „Ich bin dankbar für das Glück, alle diese Menschen getroffen zu haben und immer neue zu treffen. Ich will wachsen, weil dieser Wunsch eine Verbindung unter allen Menschen ist. Darum möchte ich mein Publikum überraschen, denn es wird meist unterschätzt: Ich war und bin als Zuhörer immer dann bereichert von einem Konzert, wenn mir etwas erahntes, aber noch unvorstellbares gezeigt wurde. Niemand ist da anders“. Und so sammelt Schweizer für sein neues Projekt „Spring“ den Gitarristen Ben Monder (Maria Schneider), den Organisten und Pianisten Sam Bar-Sheshet (Avishai Cohen), den Bassisten Hans Glawischnig (David Sanchez), und den Schlagzeuger Gene Jackson (Dave Holland, Herbie Hancock) um sich. Ob das spannend wird, wenn die Lichter im Saal ausgehen? Weitere Informationen

Fr. 21.05. 21 Uhr The European Songbook

Jenny Evans & Rudi Martini Trio

Jenny Evans (voc), Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b), Rudi Martini (dr).

Jenny Evans präsentiert in ihrem neuen Projekt "The European Songbook" nicht nur Jazzstandards von europäischen Komponisten wie George Shearing und Django Reinhardt, sondern auch eine Vertonung von Shakespeare und ein Popsong von George Harrison. Zu Kompositionen von Dusko Goykovich, Peter Kreuder – Hard-bop und Latinjazz beeinflußt - und einem schwedischen Volkslied hat sie neue Texte geschrieben. Besonders spannend: mit einem Lied aus dem 16. Jahrhundert von John Dowland, eine Barockarie von Henry Purcell und einem Titel aus Carl Orffs Carmina Burana interpretiert sie auf geniale Weise Klänge der Frühen Musik auf ihrer unverwechselbaren, jazzigen, swingenden Art. Im Wechselspiel zwischen Tradition und Moderne, abseits der ausgetretenen Pfade formaler Interpretationsmanierismen gelingt ihr, zusammen mit dem Rudi Martini Trio eine großzügige wie eigenständige Umsetzung des kompositorischen Materials. Weitere Informationen

Sa. 22.05. 21 Uhr

Kein Konzert - Geschlossene Gesellschaft

So. 23.05. 21 Uhr stargastspiel Cuba/USA

David Murray Latin Big Band 'Now Is Another Time'

David Murray (ts), Irving Acao Sierra (ts), Orlando Sanchez Soto (ts), Acao Sierra (ts), Moises Marquez Leyva (bs), German Velazco Urdelis (as), Roman Filiu Oreilly (as), Rasul Siddik (tp), Alexander Brown Cabrera (tp), Bacilio Marquez Richards (tp), Boris Sarmiento (tb), Denis Cuni Rodriguez (tb), Roberto Carcasses Colon (p), Narciso Reyes Hernandez (b), Olivier Valdes Rey (dr), Adel Gonzalez Gomez (conga).

Auffällig ruhig war es um David Murray in letzter Zeit. Früher verging kein Monat, wo nicht eine CD des am besten dokumentiertesten Jazz-Saxofonisten der Welt erschien. Nun wissen wir, warum es ein wenig gedauert hat: David Murray war in Cuba, hat dort mit einer großen Bigband aus alten Free-Bop-Kollegen und einheimischen Latin-Jazzern gearbeitet und somit ein für ihn noch unberührtes Fleckchen Musik entdeckt. Ein pauschaltouristisches Folklore-trifft-Jazz-Album ist es nicht geworden, vielmehr (und das war zu erwarten) mischt Murray die rhythmische Essenz kubanischer Musik mit der ganzen Klangfarbenpalette, die Jazzbands seit Duke Ellington zur Verfügung steht. Den Avantgardisten wieder der Norm spielt er dabei nur gelegentlich, wenn er die Skalen quiekend rauf und runter sprintet. Live ist dieses Programm ein funkelndes, sprühendes, explodierendes Konglomerat aus Mambo, Bolero und Jazz! Weitere Informationen

Mo. 24.05. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Heute entführt das Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra in die Klangwelt des Meisterarrangeurs und Trompeters Thad Jones. Bob Brookmeyer hat zahlreiche Arrangements für die Thad Jones Big Band geschrieben. So ist es nur naheliegend, die beiden Klangzauberer an diesem Montag abend gemeinsam zu präsentieren. Weitere Informationen

Di. 25.05. 21 Uhr

Flute Flash - Monika Olszak Quartet

Monika Olszak (fl, as), Davide Roberts (p), Sava Medan (bass), Alex Sanguinetti (dr).

Flute Flash ist eine Band um die Querflötistin und Altsaxophonistin Monika Olszak. Sie ist eine der ganz wenigen im Jazz, die sich intensiv der Flöte und ihren vielseitigen Sounds widmet. Zu ihren Einflüssen zählt sie den kürzlich verstorbenen Flötisten Herbie Mann und Eric Dolphy. Mit Davide Roberts (p), Sava Medan (bass) und Alex Sanguinetti (dr) hat sie eine professionelle Rhythmus-Gruppe um sich geschart; aus dieser Verbindung hat sich eine rhythmische und feine Musik entwickelt. Die drei Musiker sorgen für ein elastisches Fundament, auf dem sich Monika Olszak entfalten kann: melodisch-lyrisch, perkussiv-aggressiv mit der Flöte oder mit dem Saxophon kräftig und kernig. Gerade der Dialog zwischen den vier Musikern macht die Musik so lebendig. Das Repertoire setzt sich zusammen aus rhythmischen Latin-Jazz-Kompositionen von Chucho Valdèz oder Paquito d’Rivera, aus feinen Balladen, bis zu modernen Klängen von Kenny Garrett und Eigenkompositionen von Flute Flash. Weitere Informationen

Mi. 26.05. 21 Uhr BR-Mitschnitt - 20 Jahre Minor Music

Thärichens Tentett & Flexkögel

Thärichen Tentett: Michael Schiefel (voc), Sven Klammer (tp, flh), Jan von Klewitz (as, ss, cl), Andreas Spannagel (ts, fl), Nikolaus Leistle (bs, bcl), Sören Fischer (tb), Kai Brückner (git), Johannes Gunkel (b), Kai Schönburg (dr), Nicolai Thärichen (p). Flexkögel: Britta-Ann Flechsenhar (voc), Christian Kögel (git, oud), Bene Aperdannier (p, fender rhodes, wurlitzer), Paul Kleber (b), Martell Beigang (dr, perc).

Happy Birthday, Minor Music! Das Label aus dem hohen Norden wird 20 Jahre alt und lässt es aus diesem Grund gehörig krachen! Deshalb hat Labelchef Stephan Meyner "seine besten Pferde im Stall" nach München zum Rennen eingeladen, die zwei Berliner Gruppen Thärichens Tentett und Flexkögel. Beide Bands stehen für spannenden, innovativen, höchst unterhaltsamen Jazz! Dieses Spektakel lässt sich auch der Bayerische Rundfunk nicht entgehen und rückt mit Ü-Wagen und Mikrophonen an. Thärichens Tentett: Selten waren sich Jazzkritik und Publikum so einig! Das Berliner Tentett um den Komponisten, Arrangeur und Pianisten Nicolai Thärichen ist eines der ganz großen Highlights der deutschen Jazzszene. Den Beweis dafür haben sie u.a. beim 6.European Jazztival 2003 auf Schloss Elmau erbracht. Thärichens Tentett liefert " das kompositorisch Gelungenste, arrangementtechnisch Ausgefeilteste und in der Präsentation Humorvollste, was derzeit in Deutschland von einer großen Besetzung kommt. Nicht zuletzt, weil Michael Schiefel der talentierteste unter den raren hiesigen Jazzsängern der Band seine Stimme gibt."(SZ) Aktuelle CD bei minor music: The Thin Edge. Flexkögel: Das musikalische Angebot dieser Band reicht von Pop über Broadwaysongs zu Jazzjenseitigem, von verträumten Melodien über trockene Grooves zu trashigem Rock`n Roll, vom „Strandbikini“ über „Zen Sickness“ zu „When I Fall In Love“, von leisen Reflexionen zu rhythmisch energetischen Ausbrüchen, von Chill-Out zum Freak-Out, von Dada bis Gaga. Wenn Berlin nicht ohnehin für allerlei Klischees in Sachen moderner Musik herhalten müsste, könnte man der Hauptstadt hierfür glatt einen Länderpunkt geben. Zweifelsohne kommen flexkögel aus Berlin, bestimmt sind sie einzigartig. Ihr Debüt bei minor music, What are days for?, ist sicherlich eine der überraschendsten Annehmlichkeiten, eine einfallsreiche Ausnahmeerscheinung für hoffnungsfrohe Musikfreunde. Weitere Informationen

Do. 27.05. 21 Uhr

Alex De Santis 'Roma Termini'

Alex De Santis (ts,ss), Tobi Hoffman (tp,fl), Joe Kienemann (p), Rudi Schießl (b) und Dittmar Hess (dr).

Es hört sich gut an, wie Alex de Santis Roma Termini eine klassische Melodie in den Raum stellt, um sie einfallsreich zu umtanzen und sich von ihr zu entfernen – und ein bisschen abzuheben. Denn das musikalische Menü ist exquisit angerichtet. Als Zutaten nimmt der römische Saxophonist Gassenhauer, wie sie in den 50-er und 60-er Jahren jeder Italiener auf der Straße trällerte. Robuste und beliebte Lieder, die geradezu nach Improvisation rufen. Eine feine Kombination, die sich abseits ausgetretener Pfade bewegt. Dass das Quintett die eingängigen Klänge wieder über die Alpen holte und zum Swingen brachte, war dringend an der Zeit. Denn Jazz und Italien, das passt zusammen wie Spaghetti und Tomatensauce, wie Essig und Öl im gemischten Salat, wie Mozarella auf der Pizza. Fertig ist die mediterrane Jazz-Kreation. Weitere Informationen

Fr. 28.05. 21 Uhr CD-Präsentation

Annette Neuffer Quintet 'The Art of Chet'

Annette Neuffer (voc,tp,flh), Claus Koch (ts), Bernhard Pichl (p), Rudi Engel (b), Jens Düppe (dr).

"THE ART OF CHET" ist der Titel der zweiten CD des Quintetts von Annette Neuffer, die Anfang Mai bei yvp erscheinen wird. Nachdem über den musikalischen Stil der Sängerin und Trompeterin von Presse und Musikerkollegen immer wieder Parallelen zu Chet Bakers Musik gezogen wurden, hatte sie die Idee, ein Konzertprogramm mit oft von der Jazzlegende interpretierten Stücken zusammen zu stellen. Einige zum Thema passende Eigenkompositionen und Texte von Annette vervollständigen ein Repertoire, welches mit hochkarätiger Besetzung "die Atmosphäre eines New Yorker Jazzclubs in den 50er Jahren wieder aufleben läßt" (Münchner Merkur). "Eine wirklich herausragende Überraschung des Abends war Annette Neuffer, die kenntnisreich durchs Programm führte und sich stilistisch zwischen Sarah Vaughan, wenn sie sang, und Chet Baker, wenn sie Flügelhorn bzw. Trompete blies, bewegte.Ihre lyrischen Flügelhorn-Improvisationen waren geprägt von einer klaren Artikulation, ungewöhnlichen Akkord-Alterierungen und einer bisweilen duftig-schwebenden Tonbildung an der Grenze zu mystischer Klangmalerei." Richard Prechtl, Münchner Merkur Weitere Informationen

Sa. 29.05. 21 Uhr CD-Präsentation

Annette Neuffer Quintet 'The Art of Chet'

Annette Neuffer (voc,tp,flh), Claus Koch (ts), Bernhard Pichl (p), Rudi Engel (b), Jens Düppe (dr).

siehe 28.5. Weitere Informationen

So. 30.05. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Rick Hollander

Mo. 31.05. 21 Uhr Big Band Night

Thomas Bendzko Big Band

Thomas Bendzko versammelt in seiner Band „the top of the crop“ der Münchner Jazz-Szene und verarbeitet nicht nur die Musik der „Alten Meister“ der grossen Big Band-Ära, wie z.B.Count Basie, Ellington, Gil Evans, Bob Florence, Toshiko Akiyoshi usw., sondern bietet auch eine Plattform für junge zeitgenössische Komponisten und Arrangeure. Neben Klassikern werden heute abend insbesondere Kompositionen und Arrangements der Band-Musiker vorgestellt! Weitere Informationen

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