Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

April 2005

Programm Mai 2005

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

So. 01.05. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Philipp Stauber (git)

Philipp Stauber steht ganz in der Tradition der klassischen Jazzgitarristen á la Wes Montgomery oder Joe Pass und ist seit Jahren als Live- und Studiomusiker in der Deutschen Jazzszene tätig. Mit seinem Trio lädt Philipp Stauber im Mai alle Einsteiger auf die offene Bühne der Jam Session ein, um voller Kraft und Intensität den Club zum swingen zu bringen! Weitere Informationen

Mo. 02.05. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Seit im Dezember 1999 die Big Band Montage in der Unterfahrt aus der Taufe gehoben wurden, haben sich die 16 Musiker des Harald Rüschenbaum Jazz Orchestras ein umfangreiches Repertoire erarbeitet. Mit eigenen Kompositionen und ausgeklügelten Arrangements transportiert die Band lebendig und virtuos zeitgenössische Klänge und huldigt der Big Band Tradition mit ausgewählten Standards grosser Meister. Ein abwechslungsreicher und spannender Abend ist garantiert! Weitere Informationen

Di. 03.05. 21 Uhr ENJA presents

Gilad Atzmon & The Orient House Ensemble 'musiK'

Gilad Atzmon (ss, cl), Frank Harrison (p, melodica), Marcel Mamaliga (viol), Romano Viazzani (acc), Yaron Stavi (b), Asaf Sirkis (dr, bandir).

Gilad Atzmon, der Exil-Israeli aus London, begeistert seine Zuhörer immer wieder mit seiner machtvollen, zuweilen ironischen Mixtur aus großem Bebop und nahöstlichem Tonfall. Der britische Kritiker John Fordham nennt Atzmon im "Guardian" einen "Meister der Dynamik und des langsamen Aufbaus, der Lyrismen mit heiseren, coltranesken Brüllern mixt, eine Kombination, für die allein er eine gewaltige internationale Reputation als Solist hätte. Aber seine selbst gewählte Mission, dem Jazz wieder die kulturelle/politische Schlagkraft zu geben, die er in der ersten Bop-Ära und im Freejazz der 60er-Jahre besaß, macht Atzmon noch um ein Beträchtliches größer." Nach dem internationalen Erfolg von "Exile" (enja) widmet der streitbare Multi-Instrumentalist sein neues Album der Macht der Musik selbst. Das Wort "musiK", deutsch ausgesprochen, signalisiert für ihn die Schönheit der Musik vor ihrer Zurichtung zur Ware. Atzmon führt hier eine charmante Attacke gegen den Musik-Kommerzialismus und gegen eine globalisierte "Kultur" unter amerikanischer Ägide. Auf eine gleichermaßen ernsthafte wie unterhaltsame Weise liefert das Orient House Ensemble dabei ein "Neu-Arrangement" der Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts: Es mischt Tango mit Cabaret und Balkanmusik, Saxophon mit Akkordeon, Klavier mit Rahmentrommeln. Weitere Informationen

Mi. 04.05. 21 Uhr BR-Mitschnitt - ENJA presents

Josh Roseman Special Unit

Josh Roseman (tb, laptop), Peter Apfelbaum (ts, korg), Barney McAll (keys, fender), Mike Moreno (git), Nate Smith (dr).

Von Klezmer- und Balkan-Jazz über New Orleans und Mainstream bis Avantgarde, Funk und Rock – es gibt kaum eine relevante Spielart im Jazz, die der New Yorker Posaunist Josh Roseman nicht bedient hätte. Deshalb spielt er auch als Sideman in den verschiedensten Formation: bei Roswell Rudd und Steve Turre, mit DJ's und Rappern, und in der Dave Holland Big Band. "Ich bin nicht wie J.J. Johnson oder andere Spezialisten. Ich brauche mehrere Stile, um mich auszudrücken." Eben multistilistisch, voll erdiger Kraft, ausgeklügelter Raffinesse, hochemotionell und mit einem großen Schuss Humor spielt sich die ‘Special Unit’ über den europäischen Kontinent, von Club zu Club, von Festival zu Festival. Eingefangen vom Münchner Jazzlabel ENJA, mit der hochgelobten CD "Treat For The Nightwalker" im Gepäck. Weitere Informationen

Do. 05.05. 21 Uhr ENJA presents

Jenny Evans (voc) & Rudi Martini Trio 'The European Songbook'

Jenny Evans (voc), Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b), Rudi Martini (dr).

Nicht von ungefähr landete Jenny Evans neues Album Nuages auf der Bestenliste des Preises der deutschen Schallplattenkritik im letzten Quartal 2004 ganz oben. Diese CD ist eine Hommage an das europäische Musikerbe mit Kompositionen aus vier Jahrhunderten. Jenny ist wohl die bisher einzige Jazzsängerin, die es schafft, Lieder aus Carl Orffs Carmina Burana, von John Dowland (1563-1626) und Henry Purcell (1659-1695), Django Reinhardts "Nuages", ein von ihr in Englisch getextetes Evergreeen von Peter Kreuder, die Vertonung eines Monologs von Shakespeare, ein schwedischer Folksong und George Harrisons "Within You, Without You" in einem Programm so organisch zu vereinen, als wäre es das Natürlichste der Welt. Die englische Sängerin ist mit ihrem Repertoire und ihrer perfekten Interpretation eine Ausnahmeerscheinung in der Jazzszene. Weitere Informationen

Fr. 06.05. 21 Uhr

Tales in Tones Trio TTT

Ralf Schmid (p), Veit Hübner (b), Torsten Krill (dr)

Noch gilt TTT als Geheimtipp unter Kennern der Jazz-Szene. Doch unüberhörbar sind Originalität, Virtuosität, Humor und Tiefe des in Klassik und Jazz verwurzelten erstklassigen Ensembles. Außergewöhnlich sind die Kompositionen, mitreißend der Groove, begeisternd die spontane Interaktion und bewundernswert die Freude an musikalischen Details. Kammermusik ist­ der Schlüsselbegriff für TTT. Nicht nur gleichen die bevorzugten Auftrittsorte dieses Jazzensembles denen eines Streichquartetts: Konzertsäle, Kirchen, Kammermusikreihen, sondern gerade das musikalische Konzept sieht ein gleichberechtigtes, spannungsvolles Kommunizieren dreier Individuen vor, wie man es so fein aufeinander abgestimmt selten hört. TTT spielt konzertanten Jazz auf höchstem Niveau. Im Zentrum stehen die auf das Trio zugeschnittenen Eigenkompositionen von Ralf Schmid, Veit Hübner und Torsten Krill. Aktuell präsentiert TTT seine neue CD "Sub Surface" (ObliqSound), die in einer mehrwöchigen Klausur in der Toskana konzipiert und dann in Torsten Krills Stuttgarter Tonstudio "Klangküche" mit viel Detailliebe aufgenommen wurde. Weitere Informationen

Sa. 07.05. 20 bis 3 Uhr Lange Nacht der Musik – 'orient meets drum'n'bass meets jazz'

Cazyapjazz

Semih Yanyali (git), Reinhard Buchner (b), Mathis Riehm (dr), Ozan Aydogan (darbuka), Murat Kücükboyaci (keys).

RESERVIERUNG wegen der Langen Nacht der Musik nicht notwendig und nicht möglich! "Frei wie Jazz; einfach wie Funk, dennoch vielsagend; aufrichtig und aperiodisch wie türkische Klänge, die einen woanders hintragen". Cazyapjazz ist ein uneingeschränktes und beschauliches Spiel von fünf Musikern, das dunkle, geistreiche und unterhaltende Elemente vereint, manchmal derb und manchmal vielschichtig, ohne Rücksicht auf Genre und Zeit. Cazyapjazz wurde im September 2003 gegründet und macht orientalischen Sound, der auf Drum'n'Bass, Jazz und Fusion aufgebaut ist. Weitere Informationen

So. 08.05. 19.00 Uhr Ausstellung vom 8.5. - 18.6.05

'STAGE HIGH' Eröffnung mit Live-Performance

Fotos von Thomas Becher – www.momoart.de / Bilder von Fabienne Hübener - www.fabart.de

Fotos, die den Menschen auf der Bühne berührend nahe kommen; Bilder, in denen sich die Improvisation und Freiheit des Jazz widerspiegeln. Die beiden Künstler greifen mit Linse oder Pinsel das Gefühl der Live-Performance und flüchtigen Bewegung auf. Zur Eröffnung spielt das Post-Avantgarde Jazztrio 'Fractal Gumbo' (Marty Cook, tb; Geoff Goodman, git; Gunnar Geisse, git). Thomas Becher und Fabienne Hübener begleiten die Band mit der Kamera und an der Leinwand. Weitere Informationen

So. 08.05. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Marty Cook (tb)

Im Anschluss an die Vernissage wird der aus New York stammende und seit vielen Jahren in München lebende Posaunist Marty Cook die Jam Session leiten. Viele Überraschungsgäste werden erwartet! Weitere Informationen

Mo. 09.05. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Harald Rüschenbaum freut sich, eine der gefragtesten Sängerinnen im süddeutschen Raum als Gastsolistin vorstellen zu dürfen: Lipa Majstrovic. Mit ihrer wandlungsfähigen, exzellent ausgebildeten Stimme (Schülerin von Kim Nazarian - New York Voices) schafft sie es, tiefe Emotionen kraftvoll freizugeben. Am heutigen Abend wird sie einige Kostproben aus ihrem Jazz- und Big Band Repertoire zum Besten geben. Weitere Informationen

Di. 10.05. 21 Uhr highlight

Snow Owl Quartet

Greg Osby (as), Edward Simon (p), Juan Garcia-Herreros (six string electric bass), Terri Lyne Carrington (dr).

Vier Musiker: Südamerika, Amerika und Europa. Bogota/Kolumbien, Cardón/Venezuela, St.Louis/Missouri, Boston/Massachusetts. New York und schließlich Wien. Doch der Reihe nach: Greg Osby kommt aus St. Louis, der Stadt des Blues und des Funk, „der schwarzen Musik“ Amerikas. TS Eliot wurde hier geboren, und ein weltbekannter Blues ist dieser Stadt gewidmet, W.C. Handys „St. Louis Blues“. Terri Lyne Carrington hingegen stammt aus Boston – einer Stadt in dem Streifen an Amerikas Ostküste, der New England genannt wird, mit seiner schon fast europäischen Denkweise und Kultur. Die Erzählungen eines John Irving finden meist in New England ihren Beginn, unterbrochen nur von kleinen Abstechern nach Wien, und Charles Ives, der „klassische“ Komponist Amerikas, komponierte und lebte hier. Zu diesen beiden gesellen sich zwei Südamerikaner, Juan Garcia-Herreros aus Kolumbien und Edward Simon aus Venezuela. Und damit südamerikanische Rhythmik ebenso wie der Einfluss der indianischen Musik der Anden. Die Musik des Snow Owl Quartets ist geprägt vom Spiel mit unterschiedlichen Kulturen. Damit ist weit mehr als nur die Musik gemeint, hier bringen sich vier Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Kulturkreisen in eine Band ein, vier Musiker, die sich kennen und schätzen. Und offen sind für den Background des Anderen. Eine Band, die vom Zuhören und Reagieren lebt, Neues sucht und mit scheinbar Bekanntem verbindet. Weitere Informationen

Mi. 11.05. 21 Uhr vocal highlight

Rhiannon

Rhiannon (voc), Christian Doepke (p), Sven Faller (b), Roman Seehon (perc).

Die amerikanische Sängerin Rhiannon ist trotz ihrer triumphalen Tourneen mit Bobby McFerrin in Europa noch ein wohlgehüteter Geheimtipp. Dabei ist sie nicht nur eine der ganz großen Jazzstimmen, deren Ausdruckskraft und Facettenreichtum alle Grenzen zu sprengen scheint, sondern auch eine begnadete Geschichtenerzählerin, die es versteht, jedes Publikum in ihren Bann zu ziehen. Ihre musikalischen Einflüsse reichen von ihrer Kindheit in der offenen Weite des amerikanischen Heartlands, hin zu den dynamischen Schmelztiegeln New York und San Francisco. Für ihre Konzerte in Deutschland wird sie von einem virtuosen wie einfühlsamen Trio begleitet. Christian Doepke (piano), Sven Faller (bass) und Roman Seehon (percussion), erfahrene Musiker der europäischen Szene haben die Dynamik und Spielfreude, um Rhiannon auf ihren Höhenflügen anzuspornen. Weitere Informationen

Do. 12.05. 21 Uhr highlight

Sam Rivers Big Band

Sam Rivers (tenor and soprano sax, fl, p, voice), Doug Mathews (bass, bass clarinet), Anthony Cole (drums, tenor sax). Trumpets: Claus Reichstaller, Bumi Fian, Peter Tuscher, Bunny Gierlinger. Saxes: Adam Pieronczyk, Klemens Pliem, Peter Massink, Thomas Zoller. Trombones: Christopher Varner, Gerhard Gschlößl, Leo Gmelch. Tuba: Ali Angerer.

Der weltweit bekannte Saxofonist, Arrangeur und Komponist Sam Rivers hat speziell für das österreichische "INNtöne" Festival 2005 (www.inntoene.com) eine "INNtöne-Festival-Suite" in Big Band Besetzung komponiert. Diese wird nicht nur am Inn, sondern auch bei uns an der Isar aufgeführt. Sam Rivers spielte in seiner langen und immer noch erfolgreichen Karriere u.a. mit Miles Davis, Dave Holland, Herbie Hancock, Ray Charles, Quincy Jones, Ornette Coleman, Archie Shepp und wurde u.a. durch das legendäre Rivbea Orchestra bekannt. Das amerikanische "Basis" -Trio von Sam Rivers wurde mit namenhaften österreichischen, deutschen und polnischen Musikern zur Big Band erweitert, viele der aufgeführten Namen dürften dem hiesigen Publikum in guter Erinnerung sein. Das Big Band Ereignis der besonderen Art! Weitere Informationen

Fr. 13.05. 21 Uhr Al Porcino feiert 80. Geburtstag! … time flies when you’re having fun …

Al Porcino Big Band feat. special guest Herb Geller (as)

Der Trompeter Al Porcino ist lebendige Jazz-Geschichte. Seit über 60 Jahren steht er mit den ganz Großen des Jazz auf einer Bühne: Seine Zusammenarbeit mit Tommy Dorsey, Woody Herman, Charlie Parker, Count Basie, Dizzy Gillespie, Jerry Lewis, Judy Garland, Peggy Lee, Thad Jones, Mel Lewis, Al Cohn, Ella Fitzgerald, Frank Sinatra, Stan Kenton und hunderten von Musikern mehr beweist eindrücklich seinen erheblichen Einfluß auf die Geschichte aller legendären Bigbands. Aber auch für die deutsche Jazz-Szene war und ist seine Wirkung nicht wegzudenken. Seit er 1977 München zu seiner Wahlheimat nahm, durchlief die gesamte süddeutsche Jazz-Szene seine Schule. Zahlreiche namhafte Musiker, Bandleader, Komponisten und Arrangeure verdanken Al Porcino’s „brainwashing“ in Sachen Swing, Time und Taste die Grundlagen ihrer Karriere. Seine eigene Band mit 16 Spitzen-Musikern der Szene swingt kompromisslos die besten Stücke der Bigband-Ära. Diese Sammlung von Kompositionen und Arrangements von Größen wie Al Cohn, Johnny Mandel, Gerry Mulligan, Bob Brookmeyer, Neal Hefti and Bill Holman macht jedes Konzert einzigartig: Keine andere Band auf der ganzen Welt hat so eine Auswahl zur Verfügung. Kein Wunder, denn Al Porcino hat die Charts persönlich von den Arrangeuren anvertraut bekommen. Each Tune is a Classic! An beiden Abenden wird Herb Geller, dessen Karriere ebensoweit zurückreicht wie die Al Porcinos, als Gastsolist am Altsaxophon mitwirken. Ein absolutes Highlight für den Jazz-Liebhaber ! Weitere Informationen

Sa. 14.05. 21 Uhr Al Porcino feiert 80. Geburtstag! … time flies when you’re having fun …

Al Porcino Big Band feat. special guest Herb Geller (as)

siehe 13.05. Weitere Informationen

So. 15.05. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Philipp Stauber (git)

siehe 01.05. Weitere Informationen

Mo. 16.05. 21 Uhr Big Band Night

Thomas Bendzko Big Band

Nach etwa 2-jährigem Bestehen entwickelt die Band jetzt einen völlig eigenen Sound, der ganz im Zeichen der Zeit und der eigenen Kompositionen steht. Thomas Bendzko versammelt in seiner Band „the top of the crop“ der Münchner Szene und bringt ein sehr aktuelles Programm auf die Bühne, das zwar immer im Zeichen der alten Meister steht, aber den üblichen traditionellen Rahmen längst gesprengt hat. Im Herbst diesen Jahres darf man die erste CD erwarten! Weitere Informationen

Di. 17.05. 21 Uhr

Be flat five

Dominik Glöbl (tp), Peter Rössler (ts), Alexander Hellmann (git), Peter Hops (b), Günther Hauser (dr).

Das Repertoire von „be flat five“ bewegt sich zwischen eigenwillig arrangierten Jazz-Standards und lyrisch-melodiösen oder groove-orientierten Eigenkompositionen mit viel Raum für kommunikative Improvisation. Die vielfältigen stilistischen und musikalischen Wurzeln der Mitglieder provozieren den Sound der Band: Pop-Rock-Funk-Jazz. Gerne hingehen und gerne zuhören. Weitere Informationen

Mi. 18.05. 21 Uhr

In.fusion

Mischa Frischhut (sax), Cyrus Achouri (git), Reiner Winters (keys), Martin Wieczorek (dr), Andi Urich (b), special guest: Martina Prutscher (perc).

In.fusion besteht bereits seit 1999 in nahezu unveränderter Besetzung und bietet eine vielseitige Mischung aus Eigenkompositionen, mit Stilelementen aus Jazz, Klassik, Funk und Rock. Die musikalische Vielseitigkeit von In.fusion lebt durch den unterschiedlichen Background der Musiker. "Wer In.fusion nie gehört hat, der hat einiges versäumt. Die Band um den Münchner Saxophonisten Mischa Frischhut spielt sich mit einer herzerfrischenden Leichtigkeit durch die Genres. Alles wird fusioniert. Eine der wenigen Fusionen, die wirklich Freude macht." Trostberger Jazzfestival T(w)oday 2004 Weitere Informationen

Do. 19.05. 21 Uhr Muito Prazer - contemporary brazilian music -

Ju Cassou & Band

Ju Cassou (voc, p), Marcio Tubino (sax, fl), Gilson de Assis (perc), tba (b).

Ju Cassou ist nicht einfach nur eine Sängerin - sie benutzt ihre Stimme als Instrument. Ihre Stimme ist im Jazz und in der "MPB" - Brazilian Popular Music - zu Hause, sie singt sowohl Stücke sehr bekannter als auch unbekannter Komponisten. Sie versteht es, gekonnt Technik und Emotion miteinander in Einklang zu bringen, mit Kreativität bringt sie ihr großer Talent als Interpretin zum Vorschein. Weitere Informationen

Fr. 20.05. 21 Uhr Rough 'n' Funky

Al Jones Blues Band

Al Jones (git), Thilo Kreitmeier (ts), Christoph Böhm (git), Uwe Knüppel (dr), Peter Kraus (dr)

Die Al Jones Blues Band spielt Blues. Seit 25 Jahren. Mit den Grossen: B.B. King, Champion, Jack Dupree, Willie Mabon, Lousiana Red. Auf Tourneen und Festivals durch und in ganz Europa. Authentischer Blues, der unter die Haut geht und sich für neue, überraschende Wendungen öffnet. Nervös und druckvoll. Rough 'n' funky! Weitere Informationen

Sa. 21.05. 21 Uhr ENJA presents

Carlos Bica's AZUL feat. Frank Möbus & Jim Black

Carlos Bica (b), Frank Möbus (git), Jim Black (dr)

Der Kontrabassist und Komponist Carlos Bica zählt zu den profiliertesten und innovativsten Klangkünstlern aus Portugal, wo er schon 1998 zum Jazzmusiker des Jahres gewählt wurde. Auch hierzulande weiß man seine Fähigkeiten wohl zu schätzen: "Der erste wirkliche Jazzstar des neuen Jahrzehnts" (FAZ). "Ein Virtuose allererster Güte" (Tip). International bekannt wurde Bica durch seine Arbeit mit Maria João, Kenny Wheeler, Ray Anderson, Aki Takase, Paolo Fresu und anderen. Zu seinem höchst aktiven Trio Azul zählt Frank Möbus, einer der führenden Gitarristen Europas und Leader der Formation Der Rote Bereich, sowie Jim Black, seit Jahren einer der kreativsten und meistbeschäftigten Schlagzeuger der New Yorker Downtown-Szene. Zusammen liefern die drei eine fröhlich-freche, undomestizierte Musik, eine eigenwillige Mischung aus ironischem Gitarrenrock, raffiniertem Jazz und verwandelten Folk-Elementen portugiesischen, sephardischen, nordafrikanischen Ursprungs. Südländische Leichtigkeit mit einem Touch Downtown-Hipness und einem lustvollen Rock-Twist: So könnte man die Musik von Azul auch beschreiben. Eine der frischesten Brisen, die derzeit über die Szene blasen. Weitere Informationen

So. 22.05. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Philipp Stauber (git)

siehe 01.05. Weitere Informationen

Mo. 23.05. 21 Uhr Big Band Night

Munich Lounge Lizards

„Warnhinweis des Jazz-Ministeriums: Ein Konzert dieser Big Band enthält ca. doppelt so viel Jazz wie gemäß den offiziellen Richtlinien empfohlen. Die volle Packung MLL läßt den Zuhörer in einen rauschhaften Zustand verfallen, mit Symptomen wie: rhythmisches Fußwippen, strahlende Augen und verzücktes Lächeln. Es sind Fälle bekannt, wo die Inhalation eines einzigen Swing-Arrangements der „Band mit der Eidechse“ zu lebenslanger, inoperabler Lizard-Abhängigkeit führte. Die Groovehärte ihrer Funknummern ist bedenklich hoch und ihre Balladen sind so schön gespielt, daß es fast illegal ist.“ MLL – Come to where the Jazz happens. Weitere Informationen

Di. 24.05. 21 Uhr

Neue Jazzschool München in concert

Studenten der Neuen Jazzschool München spielen in verschiedenen Jazzworkshopbands unter der Leitung Ihrer Dozenten Max Neissendorfer, Lietschie Hrdlicka, Franz-David Baumann und Bernd Hess. Weitere Informationen

Mi. 25.05. 21 Uhr ACT JAZZ NIGHT - Young German Jazz

jazzIndeed with Michael Schiefel

Michael Schiefel (voice), Jan von Klewitz (sax), Bene Aperdannier (piano), Paul Kleber (bass), Rainer Winch (drums)

Sentimental? Auf gar keinen Fall! Naiv auch nicht, wie es die Neue Deutsche Welle damals war, Anfang der 80er. Eher ziemlich real! Und selbstbewusst! Die blauen Augen sind weit offen, blicken aufmerksam, offensiv und kritisch in die Welt. Ziemlich abgeklärt, dabei noch gar nicht so alt: jazzIndeed! Young German Jazz: Zweiter Streich. "Deja Vu" – da war doch mal was, Pop made in Germany, NDW. "Der deutsche Soundtrack unserer Jugend", sagt Michael Schiefel dazu, der phantasmagorische Sänger mit dem doppelbödig-androgynen Touch in der Stimme. Der tummelt sich schon seit etlichen Jahren in der Berliner Musik-Szene, solo, als Gast in der "Symphonie aus der wilden Welt" und mit Thärichens Tentett, gilt als Stimmwunder und als eine der großen Gesangshoffnungen deutscher Zunge. Hat neben einer Gesangsprofessur in Weimar auch satte Bühnenpräsenz zu bieten. Dazu dann die lang erprobten Hauptstadt-Täter Jan v. Klewitz am Saxophon, Bene Aperdannier an den Tasten, Paul Kleber am Bass und Rainer Winch am Schlagzeug – ein morbid-melancholisches Kreativkollektiv mit Groove und Sinnlichkeit. "Wir spielen Deutsch. Die 80er. Unsere Hits. In der Tat ... Es gibt Geschichten zu erzählen ..." Young German Jazz! Mehr davon! Solche blaue Augen hören wir gern. Jazz, indeed! Weitere Informationen

Do. 26.05. 21 Uhr

Legacy

Stefan Zenker (ts, keys), Evan Tate (as), Roland Reinke (git), Peter Hops (b) und Tommy Eberhardt (dr).

Wen es interessiert, wie es klingt, wenn Funk auf ungerade Metrik, Improvisation auf Hip-hop und progressive Black Music auf europäische Moderne trifft, ist bei Legacy genau richtig! Seit das sogenannte M-Base-Kollektiv diesen Stil in New York entwickelte, wird er von verschiedenen Formationen in anderen Teilen der Welt stetig weiterentwickelt und bietet Musikern eine besondere Plattform für moderne, musikalische Interaktion und neue Formen der Improvisation. Nach einer längeren Kreativpause, in der u.a. Einflüsse aus der Welt des Drum'n'Bass ihren Weg in das Repertoire der Band fanden, meldet sich das Groovekombinat Legacy mit neuem Programm und bewährter Besetzung zurück, um an Hörgewohnheiten zu rütteln, seine spannenden polymetrischen Kompositionen live zu präsentieren und, wie die Süddeutsche Zeitung schreibt, "umwerfend, aufregend und kraftvoll" zu sein. Weitere Informationen

Fr. 27.05. 21 Uhr highlight

Straight Horn

Jürgen Seefelder (straight horn), Thomas Stabenow (b), Dejan Terciz (dr)

Straight Horn heißt das 1998 formierte Trio. Der Name leitet sich aus der Tatsache ab, daß Jürgen Seefelder in dieser Gruppe ein sog. Straight Tenor-Keilwerth-Saxophon spielt, ein Horn, das man sich am besten als zu groß geratenes Sopransaxophon vorstellt. Seefelder sagt: “Das Horn hat einen dunkleren und reicheren Sound als das gebogene. Es trifft dich nicht wie ein Schwinger in den Magen, wie es das normale manchmal tut. Es spricht in den tiefen Lagen auch besser an, aber produziert dabei einen so fetten Klang, daß es dazu neigt, Harmonieinstrumente zuzudecken. Das geborene Saxophon für die Triobesetzung“. Jürgen Seefelder hat sich zu einem der kreativsten Stilisten der europäischen Jazzszene entwickelt. Er spielt mit kontrolliertem Feuer und eröffnet den Zuhörern musikalisch, gewürzt mit seiner prägnanten u. eigenwilligen Linienführung, die Tiefen seiner Leidenschaft. Bassist Thomas Stabenow, schon lange einer der Ersten in Europas Jazzwelt und auch ein langjähriger künstlerischer Weggefährte Seefelders, bringt all seine Filigranarbeit, sein solistisches Gespür und vor allem sein felsenfestes Jazztiming ein. Das kraftvolle, potente aber beim Gebrauch der Dynamiken subtile Schlagzeugspiel des Dejan Terzic swingt „hard driving“ und unterstützt zu jeder Zeit das Ensemblespiel. Weitere Informationen

Sa. 28.05. 21 Uhr

Claus Koch & Boperators 'Afro-Cuban Jazz Colors'

Ralf Hesse (tp), Claus Koch (ts), Claus Raible (p), Wolfgang Kriener (b), Michael Keul (dr), Cesar Granados (perc).

In seinem aktuellen Programm „Afro-Cuban Jazz Colors“ verbindet Claus Koch Einflüsse des Bebop und afro-cubanischer Musik zu einer pulsierenden Melange. An diesem Abend wird die im letzten Jahr während der Unterfahrt Sommerwoche aufgenommene Live-CD präsentiert. Die Musik besticht einerseits durch die durchdachten, kraftvollen Kompositionen Kochs und der beträchtlichen solistischen Stärke der Musiker, andererseits durch die immens swingende und groovende Rhythmsection, die hier wieder um den aus Panama stammenden Percussionisten Cesar Granados erweitert ist. Claus Koch hat mit seinen Musikern über die Jahre einen spezifischen Bandsound entwickelt und ein einzigartiges Repertoire von Original-Kompositionen geschrieben, die die Boperators zu einer der besten und interessantesten Bands ihrer Art machen. Weitere Informationen

So. 29.05. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Philipp Stauber (git)

siehe 01.05. Weitere Informationen

Mo. 30.05. 21 Uhr Big Band Night

Landesjugend Jazzorchester Bayern

Das Landesjugend-Jazzorchester Bayern, das aus jungen enthusiastischen Jazz-Musikern im Alter bis zu 25 Jahren besteht, tritt im Rahmen einer Arbeitsphase erneut in der Unterfahrt auf. Die künstlerische Leitung hat Harald Rüschenbaum 1993 von Dusko Goykovich übernommen. Das Potential der "Bavarian First Herd", nämlich jugendlicher Elan, Talent und Spielfreude lässt jeden Jazzfreund, spätestens nach dem heutigen Big Band Abend, optimistisch in die Zukunft blicken. Weitere Informationen

Di. 31.05. 21 Uhr Me, Myself & Mingus

Jerker Kluge Sextett

Karl Lehermann (tp,flh), Florian Riedl (as,fl), Stefan Schreiber (ts,bcl), Joachim Junghanß (p), Jerker Kluge (b), Bastian Jütte (dr).

Mit diesem Sextett erfüllt sich der Münchner Bassist Jerker Kluge (bekannt durch die Gruppe „Hipnosis“) einen schon lange gehegten Wunsch: Eigene Kompositionen in einer Sextettbesetzung mit drei Bläsern aufzuführen, die große Orchestrierungs- und Arrangementmöglichkeiten eröffnet. Die Kompositionen decken ein weites Feld an Einflüssen ab, lassen sich aber vor allem auf die große Kraft der „New Thing“ Bewegung der 60er Jahre zurückführen sowie auf die äußerst vielschichtigen Kompositionsweisen von Charles Mingus. Neben den Eigenkompositionen wird die Band auch einige Stücke der Charles Mingus Platte „Mingus Ah Um“ in neuen Arrangements aufführen. Jerker Kluge analysierte in seiner Diplomarbeit alle Kompositionen dieser Platte und befasste sich daher intensiv damit. Die Musiker der Gruppe sind hervorragende Teamplayer und Solisten, die vor allem eines eint: Der Wunsch, Vorhersehbares zu vermeiden und die Inspiration des Augenblicks zu verwirklichen. Weitere Informationen

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