Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

April 2006 | Jun 2006

Programm Mai 2006

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Mo. 01.05. 21 Uhr Big Band Night

Scat Max and his Uptown Jazz Orchestra

Max Neissendorfer (voc, p), Rich Laughlin (musical director), Franz Weyerer (tp), Albrecht Huber (tp), Nemahja Jovanovic (tp), Hermann Breuer (tb), Auwi Geyer (tb), Dirk Janoske (tb), , Klaus Koch (ts), Max Tiller (ts), Christoph Hörmann (as), Stefan Zenker (bs), Bernd Hess (git), Ernst Techl (b), Peter Gall (dr)

Was entsteht, wenn man geniale Solisten mit einem der bekanntesten Sänger und Pianisten der europäischen Musikszene auf einer Bühne vereint? Eine Bigband von Weltformat, die den Vergleich mit großen amerikanischen Ensembles, wie sie Duke Ellington, Count Basie und Nelson Riddle in den großen Zeiten des Swing um sich versammelten, nicht zu scheuen braucht. Und das Beste daran: man muss nicht über den großen Teich segeln, um dem Ereignis lauschen zu können. Der Gründer dieses Ensembles, SCATMAX Neissendorfer, inspiriert von der Zusammenarbeit mit vielen Größen des Jazz, beschloss, seinen eigenen Stil zu entwickeln, der alleine durch sein stimmliches Timbre und den schon fast akrobatisch zu bezeichnenden Scatgesang vorgegeben war. Die Presse schreibt: '... SCATMAX eine geniale Symbiose aus Frank Sinatra, Bobby McFerrin und Elton John ... oder eine musikalische Zeitreise von den goldenen 60ern des Jazz bis hin zum modernen Stil der 90er ...' Weitere Informationen

Di. 02.05. 21 Uhr Die Jazzabteilung des Richard-Strauss-Konservatoriums präsentiert

Michael Jary zum 100. und Modern Acustic Jazz

Die Fortsetzung des kleinen „Festivals“ mit jeweils zwei Acts der Jazzabteilung des RSK, zusammengestellt von Thomas Zoller bietet diesmal ein besonderes Programm: Neben dem Heinrich Wulff Quartett mit Modern Acustic Jazz wird Michael Jary zum 100. Geburtstag gratuliert. Es erklingen seine erfolgreichsten Melodien wie „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh´n“ u.a. in völlig neuen Arrangements. Das Heinrich Wulff Quartett mit Heinrich Wulff (git), Ferdinand Settele (sax), Oli Hein (b) und Gabriel Hahn (dr) spielt ausschließlich Eigenkompositionen beeinflusst von Musikern wie Pat Metheny, John Scofield und Maria Schneider. Ein Jazzensemble des RSK Ltg. Thomas Zoller mit Marie Brandis und Miriam Holz (voc), Maximilian Merseny (as), Alexander Jung (git), Max Osvald (p), Heiko Jung (e-bass), Bernhard Pricha (dr) mit Melodien von Michael Jary. Weitere Informationen

Mi. 03.05. 21 Uhr Powered by KORG OASY

Andreas Gundlach live in concert!

Andreas Grundlacl (korg oasy)

Erleben Sie ein Jazz-Konzert der ganz besonderen Art mit dem Ausnahme-Musiker Andreas Gundlach und seinem KORG OASYS. Sein musikalisches Programm umfasst Eigenkompositionen sowie mutig improvisierte Stücke von Miles Davis, Jaco Pastorious, Dave Brubeck, Martin Luther,G.F. Händel: Nachdenkliches und Tanzbares, Nostalgisches und Zukunftsorientiertes,Traditionelles sowie Modernes. Von allem ein Hauch. Zudem erfahren Sie Interessantes und Wissenswertes über den KORG OASYS und seine nahezu unbegrenzten Möglichkeiten. Andreas Gundlach über OASYS: „Dieses Keyboard ist eine wirkliche Sound-Oase, aus der ständig neue großartige Klänge sprudeln. OASYS stattet den Musiker mit allem aus, was von ihm erwartet wird: Piano-, Orgel- und Synthesizersounds in unwahrscheinlich dynamischer und druckvoller Qualität. Doch für mich ist OASYS noch wesentlich mehr als ein "normaler" Synthesizer. Bietet er doch alles, wovon ein professioneller Live-Keyboarder und Studiomusiker träumt. Und das alles in einem Gerät! Vor allem die KARMA-Funktion öffnet mir geradezu eine neue Dimension des Musik-Produzierens und Komponierens. Die Möglichkeiten und Funktionen, die mir dieses Instrument bietet, sind gigantisch und für mich bisher so noch nie da gewesen. Mit OASYS zu "arbeiten" ist wie ein Traum, der Realität wurde!" Liebhaber des Jazz sowie „Klang-Fetischisten“ werden diesen Konzertabend ganz bestimmt nicht vergessen. Weitere Informationen

Do. 04.05. 21 Uhr BONK!-music-BERLIN

Baby Bonk

Martin Klingeberg (tp, voc, electronics), Kalle Kalima (git, bass, voc), Michael Griener (drums, voc)

"Baby Bonk sagt die Wahrheit und Frank Zappa läßt schön grüßen. Das Berliner Quartett Baby Bonk führt den Jazz an der Postmoderne vorbei und zurück in die Startblöcke des Dadaismus. Erlaubt ist, was Spaß macht. Mit diebischer Freude verletzt die Band sämtliche Regeln des guten Geschmacks. Spielerische Brillanz und langjährige Erfahrungen mit zahlreichen Ensembles in Deutschland und anderswo erlauben den vier Musikern eine Rücksichtslosigkeit, deren Überschwang ihres gleichen sucht. Urbane Burlesken, freche Polit-Kommentare, verschämte Anstößigkeiten, verbotene Gitarrensoli, angeschimmelter Glamour, improvisierter Wahnwitz und das biedere Feierabendflair eines Männergesangsvereins - all das verdichtet sich bei Baby Bonk zu einem Fest der Sinneslust. Wer Baby Bonk erlebt hat, sollte danach sich oder seine CD-Sammlung neu sortieren." Wolf Kampmann im Programmheft zum Jazzfest Berlin 2005. Weitere Informationen

Fr. 05.05. 21 Uhr CD-Präsentation 'The Thurgovian Suite'

Roman Schwaller Sextet

Roman Schwaller (ts), Derrick Gardner (tp), Adrian Mears (tb), Oliver Kent (p), Thomas Stabenow (b), Mario Gonzi (dr).

The Thurgovian Suite“ wird von Roman Schwaller und einem ganz namhaften Sextett vorgestellt: Nebst Schwaller mit dabei der amerikanische Startrompeter Derrick Gardner, langjähriges Mitglied des Count Basie Orchestras, der auch mit Musikern wie George Benson, Dizzy Gillespie, Nancy Wilson oder Joe Williams zusammen arbeitete. Der australische Posaunist, Komponist und Jazzlehrer Adrian Mears wird oft als Ausnahmemusiker bezeichnet. Er besticht nicht nur auf seinem Instrument, sondern auch durch die Kreativität seines sonstigen musikalischen Schaffens und wurde 1990 in seiner Heimat als „Best Australian Trombonist“ gewählt. Mears ist wie der Schlagzeuger Mario Gonzi – bekannt für seine rhythmische Vielfalt und seinen treibenden Beat – Mitglied des weltberühmten Vienna Art Orchestras, dem auch Schwaller mal angehörte. Der Hans-Koller-Preisträger Oliver Kent aus Wien, lange als Geheimtipp gehandelt und gehört zur Garde der europäischen straight ahead Pianisten. Der Münchner Bassist Thomas Stabenow, Professor an der Musikhochschule in Mannheim und Besitzer eines eigenen Labels ist einer der gefragtesten deutschen Jazzbassisten. Stabenow hält sich gerne im Hintergrund, bietet aber jeder Band die Basis für ihr Schaffen und beeindruckt durch eine stupende Technik ebenso wie durch sein verschmitzt verschachteltes Spiel. Das neue Roman Schwaller Sextett – eine bestechende Formation mit grossen Solisten, aber auch einer beeindruckenden Ensembleleistung. Weitere Informationen

Sa. 06.05. 21 Uhr 'Stimmungen - Moods'

Barbara Roberts & Band

Songs von Cole Porter bis Horace Silver malen Stimmungsbilder und zeichnen die Launen der Menschen in ihrer Vielfalt: mal fröhlich, mal leidenschaftlich, traurig, verzaubert, leicht verrückt, nachdenklich oder bis über beide Ohren verliebt. Balladen wechseln sich mit Swing und Latin-Grooves ab. Barbara Roberts (voc) erzählt Situationen und Geschichten mit sanft schmeichelnder und klar swingender Stimme. Max Braun (saxes, fl), Davide Roberts (p), Gary Todd (b) und Thomas Elwenspoek (dr) bilden dazu die ideale musikalische Grundlage, ergänzen diese erzählten Geschichten und liefern sich ein Wechselspiel der Improvisationen. Weitere Informationen

So. 07.05. 21 Uhr The Norway of Jazz - N° 6

Tord Gustavsen Trio

Tord Gustavsen (p), Harald Johnsen (b), Jarle Vespestad (dr).

"Plötzlich ist das Alte neu, und das Neue ist verbraucht... Tord Gustavsen liebt die Melodien. Ihnen wendet er sich zu, als müsse er sie auf seinem Klavier nicht spielen, sondern singen, und er achtet dabei so sehr auf Phrasierung und Timbre, dass man ihm sofort glauben würde, wenn er behauptete, seine rechte Hand sei heute etwas heiser. Die Spannung beziehen die Kompositionen von Tord Gustavsen aus der Kunst der minimalen Abweichung, mit der sie zu sanften, seltsam irrealen Kreaturen werden, beglückend und unheimlich zugleich." (Süddeutsche Zeitung) Die Musik dieses Trios ist ergreifend, sanft, elegant, wunderbar. Weitere Informationen

Mo. 08.05. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Der Abend steht ganz im Zeichen des Gitarristen Pat Metheny, dessen Band seit den 80er Jahren mit ihrem melodiös, poetischen Spiel ein Millionenpublikum erreichte. In der Unterfahrt wird Max Frankl mit seiner Gitarre die Rhythmusgruppe des Harald Rüschenbaum Jazz Orchestras erweitern, damit die typischen warmen elektronischen Klangfarben der Metheny-Kompositionen besonders zum Tragen kommen. Weitere Informationen

Di. 09.05. 21 Uhr

Claus Raible Quartet feat. Brad Leali

Brad Leali (sax), Claus Raible (p), Giorgos Antoniou (b), Alvester Garnett (dr).

Die Zusammenarbeit von Brad Leali und Claus Raible besteht seit nunmehr zehn Jahren, erstmals begegneten sie sich 1995 in einem New Yorker Jazzclub. Seitdem entstanden gemeinsame Produktionen wie "Loopin' with Lea"- The Claus Raible Sextet, "Maria Juanez"- The Brad Leali Jazz Orchestra, "The Music of Elmo Hope "- The Brad Leali / Claus Raible Quintet, sowie zahllose Auftritte und Tourneen in den USA und Europa. Das europäisch/amerikanische Allstar-Quartet besticht durch seine Spontanität und Homogenität sowie durch die kommunikative, non -verbale Interakion unter den vier Musikern. Das Publikum begeistern sie mit atemberaubenden Soli, erweisen sich aber auch in den Balladen mit tiefgründigem swingendem Sound als effektvolle Klangzauberer. Das Repertoire besteht neben Jazzklassikern zum grossen Teil aus Originalkompositionen der beiden Bandleader. Weitere Informationen

Mi. 10.05. 21 Uhr Say it!

Carolin Thon's 'Patchwork'

Caroline Thon (sop & alt-sax), Junia Vent (voc, fl), Florian Weber (p), Pascal Niggenkemper (acc.bass), Jens Düppe (drumset)

Für diese Formation ist der außerordentlich farbenreiche Kompositions-und Arrangierstil von Caroline Thon, u.a. der oft instrumentale Einsatz der Gesangsstimme, kennzeichnend. Die großen Improvisationsfreiräume, die Caroline's Kompositionen den ausgezeichneten Instrumentalisten und deren starken musikalischen Persönlichkeiten verschaffen, machen jedes Patchwork-Konzert zu einem abwechslungsreichen Erleben von Spannung und Entspannungen. "Robin Eubanks ist begeistert. Der Posaunist lobt die rhythmische Finesse des Quintetts der Saxofonistin Caroline Thon in den höchsten Tönen. In ihrer ausufernden Stilistik erinnert die Band manchmal an Keith Jarretts europäisches Quartett mit Jan Gabarek, ohne sich freilich allzu sehr in ekstatischen Gefilden auszubreiten. Say it! Ist ein bemerkenswertes Debüt und eindeutig eine Bereicherung." Jazzthetik 9/2005. Weitere Informationen

Do. 11.05. 21 Uhr

Lorenzo Petrocca Trio

Lorenzo Petrocca (git), Wolfgang Mörike (b), Patrick Manzechi (dr)

Die Musik dieses Trios wurde aus der Tradition großer Gitarrentrios wie von Joe Pass oder Barney Kassel geboren, und hat durch die Einzigartigkeit der Bandmitglieder zu einem unverkennbaren eigenen Sound gefunden. Neben dem Lorenzo Petrocca Organ Trio und seinem Quartett ist diese Formation Lorenzos wichtigste Working-Band. Der aus Italien stammende Gitarrist wird von der internationalen Presse als virtuoser, swingender Melodiker bezeichnet . Er ist auf unzähligen CDs vertreten u.a. mit: Herb Ellis, Benny Bailey, Monty Alexander, Tony Scott, Martin Drew, Ack van Rooyen, Gianni Basso, Jim Snidero etc.. Mit seinem Trio präsentiert Mainstream, Bebop und Balladen. Weitere Informationen

Fr. 12.05. 21 Uhr

mariette's motion Club

Mariette Radtke (voc), Bernhard Pichl (p), Rich Laughlin (tp), Till Martin (sax), Martin Zenker (b), Rick Hollander (dr)

Nach mehreren erfolgreichen Tourneen durch Europa ist der Name der Band mariette's motion Club um die deutsche Sängerin Mariette Radtke zu einem Synonym für außergewöhnlichen Vocaljazz geworden. Mariette Radtke versteht es wie wenige andere, dem Publikum auf natürliche Weise Leidenschaft und Stimmungen zu vermitteln. Dies alles gelingt ihr auf sehr hohem Niveau, ohne dabei an Charme und Eleganz zu verlieren. Neben dieser Spielfreude, dem wohl augenscheinlichsten Merkmal dieser Band, ist ihr Auftritt auch eine Hommage an die Schönheit der Musik. Für die größtenteils eigenen Arrangements ausgewählter Kompositionen hat sich Mariette zwei Bläser in die Frontline geholt, den Trompeter Rich Laughlin und den Saxophonisten Till Martin. Beide sind sowohl als Solisten als auch als Begleiter perfekt integriert. Die Rhythmusgruppe mit dem Pianisten Bernhard Pichl, dem Bassisten Martin Zenker und dem Schlagzeuger Rick Hollander erfreut mit dem, was man von ihr erwartet: sie swingt. Weitere Informationen

Sa. 13.05. 21 Uhr

Claus Koch & Boperators 'Afro-Cuban Jazz Colors'

Ralf Hesse (tp), Claus Koch (ts), Christian Gall (p), Wolfgang Kriener (b), Jens Düppe (dr), Cesar Granados (perc).

Claus Koch gründete seine Gruppe "The Boperators" im Jahre 1996. Der bei München lebende Saxophonist und Komponist verbindet in seinem Programm “Afro-Cuban Jazz Colors“ Einflüsse des Bebop, des Souljazz und afro-cubanischer Musik zu einer pulsierenden Melange. Ursprünglich inspiriert durch Cubop-Pioniere wie Dizzy Gillespie und Kenny Dorham hat dieses Sextett seinem eigenen Stil entwickelt. “...der Keller unter der Hofapotheke kocht nur so, dass das tief verschneite Neuburg mitten in der Karibik zu liegen scheint. Cesar Granados an den Congas, Michael Keul am Schlagzeug und Wolfgang Kriener am Bass sorgen für das Flair der Zuckerinsel, setzen rhythmische Akzente, bringen die Zeit zum Tanzen, setzen dem Sekundenzeiger entgegen, was das Herz schlägt. Claus Raible ist zuständig für die Changes, ein mit allen Wassern gewaschener Bebop-Pianist, der in locker-cooler Lässigkeit die Ideen nur so aus dem Ärmel schüttelt. Leader Claus Koch erweist sich als versierter und anspruchsvoller Komponist. Am Saxophon verbindet er Eloquenz und Volumen, Phantasie und Konsequenz, Standing und Flexibilität: “Boogaloo in Blue“ und kaum wer möchte wieder raus in die Minusgrade.” (Tobias Böcker NR ) Weitere Informationen

So. 14.05. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Martin Zenker (b)

Einer der gefragtesten Bassisten der Jazzszene überhaupt: Martin Zenker. In München dahein, doch in der Welt zu Hause, spielte er mit vielen großen Namen an vielen tollen Plätzen: in Shang Hai, Honolulu, Montreal, New York, Sydney...und heute in Haidhausen! Er freut sich zusammen mit vielen Einsteigern auf eine heiße Session im Mai! Weitere Informationen

Mo. 15.05. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Auch im Wonnemonat Mai lassen es sich die 16 Musiker des Harald Rüschenbaum Jazz Orchestras nicht nehmen, für ihr Stamm-Publikum montags im Jazzclub da zu sein. Aus dem breitgefächerten Repertoire werden swingender Mainstream aus dem 'All American Songbook' bis hin zu Avantgarde Experimenten und Zeitgeist-Ideen zu hören sein, wobei letztere aus der Feder der Band-Musiker stammen. Weitere Informationen

Di. 16.05. 21 Uhr Deutsch Türkische Kulturwochen

ensemble FisFüz

Annette Maye (clarinets), Gürkan Balka (ud - türkische Kurzhalslaute, git), Murat Coskun (perc, frame drums, darbuka, hang).

Seit 1995 spielt das ensemble FisFüz den „oriental Jazz“- und das vom Feinsten! Das von Annette Maye und Murat Coskun gegründete Ensemble erhielt ´98 den SWR-Weltmusik-Preis und ist seither auf wichtigen internationalen Festivals in Nord- und Westeuropa, im gesamten Balkan (u.a. Jazzfestival Sofia), Nordafrika, Iran vertreten. Die virtuos vorgetragenen Improvisationen der Ausnahme-Klarinettistin Annette Maye sind in den Klangfarben sehr facettenreich, wechseln zwischen Witz und Melancholie, Nacht und Tag, kühl und warm, West und Ost. Mit ornamentenreichen Melodiefiguren und feingliedrigen Klangbildern bringt Gürkan Balkan sein Ud zum „Singen“. Durch seine neuen harmonischen und melodischen Ausdrucksmöglichkeiten lässt er traditionelle Grenzen hinter sich. Murat Coskun liefert auf seinen Rahmentrommeln und diversen Percussion-Instrumenten mit viel Feingefühl den passenden Puls: Bodenständiges Spielen wechselt ab mit virtuosen Solo-Einlagen und vielen technischen sowie klanglichen Raffinessen. Die Musik wirkt gereift und zusammengewachsen und dennoch bleibt sie lebendig und spontan. In ihrem neuem Programm - fast ausschließlich Eigenkompositionen - verknüpfen sie mit einer selbstverständlichen Leichtigkeit einer langjährigen Erfahrung gekonnt orientalische Klangfarben mit der Eigenart moderner Skalen. Der kreative Umgang mit den unterschiedlichsten Rhythmen und versprüht dabei grenzenlose Spielfreude! Weitere Informationen

Mi. 17.05. 21 Uhr

Max Wild New York Band

Max Wild (sax), Soren Moller (p), Jesse Lewis (git), Fraser Hollins (b), Obed Calvaire (dr)

Bessere 'Credits' kann einer nicht bekommen: "Altoist/composer Max Wild has recorded an impressive array of music that is stirring and passionate with glimpses of his roots as a child living in Zimbabwe. Above all, the sound of his horn is gorgeous. Max is definitely an artist to watch in the future." Dave Liebman. Oder Bob Mintzer schwärmt: "Max Wild has constructed a cohesive program of music that has a great sound and flow. The tunes all tell a story, and evoke all kinds of colors and emotions. Max's saxophone playing is very expressive and winds up being a logical and natural extension of his compositions. The band really plays the music well, and the result is a gratifying listening experience." Wir sind gespannt: Max Wild spielt sein München Debüt in der Unterfahrt. Weitere Informationen

Do. 18.05. 21 Uhr THE BERLIN SONG BOOK

Berlynatic Arkestra

Valentin Gregor (violin, viola, voc), Victor Alcántara (piano, voc)

BERLYNATIC ARKESTRA - ein visionärer Dialog zweier Spitzenmusiker inspiriert vom orchestralen Soundtrack der Großstadt. „THE BERLIN SONG BOOK“ entspricht einem humorvoll wie melancholisch inspirierten Streifzug durch Berlin. Soundtrackähnliche Musik, zweistimmiger Gesang, reich an phantasievollen Improvisationen im Wechselspiel mit ausgefeilten, mitreißenden und zum Teil sehr groovigen Arrangements. Valentin Gregor, der zwei erfolgreiche Jahre in den USA (Konzerte mit Herb Geller und Stephane Grappelli) verbrachte, gilt als einer der technisch und vor allem rhythmisch versiertesten Jazz-Geiger überhaupt. Victor Alcántara wirkte in den letzten Jahren als Filmkomponist ("La Mer" mit Franka Potente) und Studiomusiker („Das Wunder von Bern“) und widmet sich derzeit verstärkt der Arbeit an seinen Liveensembles wie z.B. dem europäischen Bandprojekt "Formación Alcántara". Weitere Informationen

Fr. 19.05. 21 Uhr vocal jazz & bossa nova - CD-Präsentation „beira“

zona sul

Sophie Wegener (voc), Tizian Jost (p), Pedro Tagliani (git), Matthias Engelhardt (b), Hajo von Hadeln (dr).

Für ihre erste CD „pure love“ hat zona sul , die Band der deutsch-französischen Sängerin Sophie Wegener, in der Presse ausschließlich Lob erhalten. "Professionalität und Anspruch" (Jazz Podium). "Sophie Wegener schafft es in jeder Sprache, dem Hörer mit ihrem süßen Klagen den Kopf zu verdrehen“ (Jazzthing). Ihr Interpretation von "Dans mon île" findet sich auf einen Sampler mit Diana Krall und Cassandra Wilson wieder. Die deutschlandweiten Radiosender spielen zona sul rauf und runter. Mit der neuen CD „beira“ bricht zona sul auf zu neuen Ufern. Denn jetzt spielt die Band außer den Klassikern von Jobim und aktuellen Titeln von Djavan, Bebel Gilberto und Maria Rita auch neu arrangierte Songs von Henri Salvador, Françoise Hardy und den Beatles sowie Eigenkompositionen aus der Feder des brasilianischen Gitarristen der Band, Pedro Tagliani. "Musik, die alle Sinne umschmeichelt." (SZ) Weitere Informationen

Sa. 20.05. 21 Uhr ACT: Jazz Night RED ONIONS – Celebrating Sidney Bechet

Hugo Siegmeth Quintet

Hugo Siegmeth (ts, cl), Carsten Daerr (p), Geoff Goodman (git, banjo), Henning Sieverts (b), Bastian Jütte (dr).

Der zeitlose Charme der roten Zwiebeln "Red Onions": Der junge Saxophonist Hugo Siegmeth huldigt dem Ahnen Sidney Bechet und strahlt aus ganz eigener Kraft in dessen Sonne. "Von keiner Musik könnte ich sagen, sie ist meine Musik. Sie gehört jedem, der sie fühlen kann. Man muss in der Sonne sein, um die Sonne zu spüren. Genau so ist es mit der Musik." (Aus Sidney Bechet: "Treat It Gentle. An Autobiography".) Nur Louis Armstrong war Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts über die Jazzgemeinde hinaus noch populärer als er. Fest steht: Sidney Bechet hatte eine Aura wie nur die wenigsten. Der Klarinettist und erste prägende Sopransaxophonist der Jazzgeschichte war auch der erste Künstler auf dem von Francis Wolf und Alfred Lion gegründeten berühmten Blue-Note-Label und gilt noch heute als eine der größten Persönlichkeiten des Jazz. Geboren am 14. Mai 1897 in New Orleans, der Wiege des Jazz, starb er an seinem Geburtstag im Jahr 1959 in Paris, der damals unbestrittenen Hauptstadt des europäischen Jazz. ACT-Labelchef Siegfried Loch erinnert sich: "Ich erlebte Bechet 1955 in Hannover. Es war mein erstes Jazz Konzert überhaupt. Auf Anhieb hat mich der 'little big man' mit dem Jazzbazillus infiziert und mein Leben für immer verändert." Nun veröffentlicht ACT am 14. Mai (2006), dem Geburts- und Todestag des großen Musikers, eine Hommage an Bechet – und zwar durch einen jungen deutschen Jazzmusiker, der damit auch sein Debüt bei ACT feiert: Saxophonist und Klarinettist Hugo Siegmeth. Auf "Red Onions" stellt Siegmeth Parade-Stücke aus dem Repertoire Bechets in eine heutige Klang-Umgebung. Er spielt bewusst in keinem Stück das von Bechet so stark charakterisierte Sopransaxophon, sondern ausschließlich Tenorsax und Klarinette. Musik von Bechet ohne Dixie-Flair und ohne Sopransax also: Das eröffnet mannigfaltige undaufregende Facetten. Siegmeth spielt viele Stücke mit seinem hervorragend besetzten Quintet – in dem er drei hoch renommierte Partner aus der aktuellen deutschen Szene hat, nämlich Pianist Carsten Daerr, Bassist Henning Sieverts und Schlagzeuger Bastian Jütte, sowie den amerikanischen Gitarristen und Wahlmünchner Geoff Goodman. Weitere Informationen

So. 21.05. 21 Uhr

Jam Session

Martin Zenker (b)

siehe 14.5.. Weitere Informationen

Mo. 22.05. 21 Uhr Big Band Night

Uni Big Band München Ltg. Prof. Joe Viera

Die Uni Big Band München entstand innerhalb des Jazz-Seminars, das Prof. Joe Viera seit dem Wintersemester 1988/89 an der Universität München im Fachbereich Musikpädagogik durchführt. Anfangs erfolgte der praktischere Teil in einer Combo, die sich aber ständig vergrößerte, so daß es 1994 nahelag, daraus eine regelrechte Big Band zu machen. Eine Combo, in der vor allem improvisiert wird, gibt es außerdem noch. Das Repertoire der Big Band umfaßt derzeit über 40 Titel (Swing, Bebop, Latin, Balladen) darunter auch einige Originalarrangements der Orchester von Count Basie und Bob Mintzer. Weitere Informationen

Di. 23.05. 21 Uhr Classic Acoustic Authentic American Music

Rüdiger Helbig & Huckleberry Five

Rüdiger Helbig (banjo, dobro, voc), Rico Waldmann (voc, git), Mac Meierhofer (b, voc), Rupert Paulik (mandoline, fiddle, voc).

Huckleberry Five wurde 1995 von Rüdiger Helbig in München gegründet. Damals noch in anderer Besetzung, ist diese sympathische Band durch ihren unverfälschten Acousticsound schnell zum Highlight der Szene geworden. Vier Topmusiker zeigen hier, dass Musik auch ohne elektronische Effekte zum Erlebnis werden kann. Huckleberry Five hat einen unverkennbaren Sound, der auf der Fingerfertigkeit ihrer Instrumente (Gitarre, Dobro, 5-String-Banjo, Fiddle, Mandoline und Kontrabass) und dem mehrstimmingen Gesang basiert. Ursprüngliche Bluegrass Musik wird hier mit Country-Elementen dezent vermischt und garantiert dem Publikum einen echten Ohren- und Augenschmaus. Musikalisches Können gepaart mit mitreißendem Entertainment - diese Band vergisst man nicht! Weitere Informationen

Mi. 24.05. 21 Uhr BR-Mitschnitt - ACT: Jazz Night

Peter Apfelbaum & The New York Hieroglyphics feat. Josh Roseman

Peter Apfelbaum (p, ts), Ambrose Akinmusire (tp, saxes), Josh Roseman (tb), Norbert Stachel (bs), David Phelps (git), Patrice Blanchard (b), Josh Jones (drums).

“Das sieht ja aus wie Hieroglyphen”, hat ein Mitmusiker vor langen Jahren das kommentiert, was sein Bandleader, der Multi-Instrumentalist Peter Apfelbaum, in Eile aufs Notenpapier geworfen hatte. Der scherzhaft gemeinte Ausspruch führte zur Namensgebung einer Band, die sich erst in der Bay Area um San Francisco herum einen Kultstatus erspielte, dann in der ganzen Welt hymnische Rezensionen einheimste und zahlreiche Fans gewann. Auch in Deutschland sorgte das Ensemble durch seine Live-Auftritte bei den Leverkusener Jazztagen 1990 und beim JazzFest Berlin 1992 für Furore. Als Peter Apfelbaum dann 1998 nach New York, genauer gesagt nach Brooklyn umsiedelte, löste sich die Band auf. Jetzt gibt es das von vielen herbei gesehnte Hieroglyphics Ensemble wieder – als New Yorker Dependance und mit dem Album "It Is Written" bei ACT. „Die Musik fluktuiert zwischen beinahe auskomponierten Sequenzen und ganz offenen Stücken“, sagt Peter Apfelbaum. Das Ensemble ist der Star, Soli werden kurz gehalten, die Ansprüche sind hoch. Aufbauend auf einer hochkomplexen rhythmischen Basis schuf Peter Apfelbaum für sein Ensemble Werke von fast monumentaler Kraft und unüberhörbarem Eigencharakter - mit opulenten Klangflächen, wuchtigen Melodie-Motiven, Kolorierungen, die aus der afroamerikanischen Kultur, vom schwarzen Kontinent, aus Indien, aus dem Herzen der brodelnden Metropole New York stammen und auch die Einflüsse der Westküste nicht vergessen. Weitere Informationen

Do. 25.05. 21 Uhr

Kim Chong Trio

Kim Chong (p, voc), Sergey Didorenko (violin, perc), Eugen Bazijan (cello, perc)

Interpretationen bekannter, musikalischer Welt - "Literatur" und rafffinierte Eigenkompositionen präsentiert von einem Trio der ganz besonderen Art: die klassischen Instrumente Geige und Cello treffen eine herausragende Stimme im Jazz. Latin, Swing, jazz ballads and evergreens stehen auf dem Programm. Weitere Informationen

Fr. 26.05. 21 Uhr

Philipp Stauber Quartet

Philipp Stauber (git), Till Martin (sax), Henning Sieverts (b), Bastian Jütte (dr).

Die aktuelle CD des Philipp Stauber Quartetts, " Four Colours... One Picture" heimste deutschlandweit herrvoragende Kritiken ein. Das "Jazzpodium" 4/06, das dem Gitarristen ein Feature widmet schreibt: " Eine Ohrenweide, ein großes Vergnügen, außerordentlich geschmackvoll, swingend, eine nirgends sterile Demonstration was wir nun mal noch in dreihundert Jahren zuallererst unter Jazzgitarre verstehen werden..."( A. Schmitz) Im Magazin "Sur La Terre" ist zu lesen: ...die Creme de la Creme der Münchener Jazzszene, hier ist jeder einwand frei versorgt, der intelligent und anregende Musik schätzt. (O.Hochkeppel) Neben ausgewählten Standards, angesiedelt im weiten Bogen zwischen Blue Moods und Coltraine, stehen zunehmend Eigenkompositionen aus der Feder Staubers im Mittelpunkt des Konzerts. Einige noch so frisch, dass sie an diesem Abend Premiere feiern..." hingehen, es lohnt sich ! " SZ. Weitere Informationen

Sa. 27.05. 21 Uhr Lange Nacht der Musik

On the Rhodes

Max Tiller (sax), Roland Rost (rhodes), Ferdinand Kirner (git), Thommy Eberhardt (dr), Tobias v. Rad (bass)

Der Bandname dieser Müncher Funk Formation verrät schon das Herzstück der Band: Das legendäre Fender Rhodes Piano. Die Band um den Münchner Bassisten Tobias von Rad präsentiert wieder einige Titel der Band Zappelbude sowie viel alt bekannte Funk Tunes. Im Quintet an seiner Seite der Groove Meister Thommy Eberhard (drs) sowie Roland Rost on the Rhodes! "Lange Nacht der Musik" , das heißt lange Nacht des Jazz Funk und Hip Hop mit einer knackigen Hornsection und viel Grooves der 70er Jahre. Die Eintrittskarten können Sie auch im Vorverkauf in der Unterfahrt erwerben, sie gelten für alle anderen Veranstaltungen der "Langen Nacht der Musik". Weitere Informationen

So. 28.05. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Martin Zenker

siehe 14.5.. Weitere Informationen

Mo. 29.05. 19:00 Uhr

Mitgliederversammlung des Förderkreis Jazz und Malerei München e.V.

heute kein Konzert! Weitere Informationen

Di. 30.05. 21 Uhr Standarts & Favorites

Thilo Kreitmeier Plus 3

Thilo Kreitmeier (ts, as, cl, fl), Christian Elsässer (p), Rocky Knauer (b), Bastian Jütte (dr).

Einem blueslastigen, vom Soul geprägten und am Mainstream orientierten Jazz –mit tiefem Gefühl, kräftigem Ton und nur wenigen avantgardistischen Elementen widmet sich der gebürtige Münchener Saxophonist Thilo Kreitmeier. Mit spirituellem Approach und swingenden, groovenden Rhythmen gelingt es Thilo und seiner Band sowohl erfahrene Jazzliebhaber als auch ein junges Publikum zu erreichen. Al Porcino betonte „ wie erfrischend es ist diese Gruppe originären Jazz spielen zu hören- mit Melodie, Harmonie und Rhythmus. Ich finde es erstaunlich dass Thilo in seinem jungen Alter fähig ist diese Elemente in seine Performance zu integrieren“ ( Al Porcino 1998). Dem Jazz injetziert der Preisträger des SZ- Nachwuchswettbewerbes „Scene 2000“ Blues -und Soul Elemente und demonstriert damit eine in die Zukunft weisende Stillistik auf dem fruchtbaren Mittelweg zwischen Tradition und Moderne. 2006 erscheint eine neue CD "Standarts & Favorites"(Organic Music) aus welcher Thilo Kreitmeier und seine Band Auszüge vorstellen werden. Weitere Informationen

Mi. 31.05. 21 Uhr plays: The Sound of Showermusic

Axel K. & The Electric Jazz Lounge

Die Brother Horns: Axel Kühn (saxes, bcl, fl) und Claus Reichstaller ( tp, flh), Funky President Klaus Sperber on the Bass, „The Man in the back – the Man in black„ : Thomy Eberhardt (drums and loops ), „The Wizzard„ Oliver Hahn on Fender Rhodes, Groovemaster Martin Kursawe (git), And the Voice of Jazzy Soul: Marina Trost ( vocal )

Der Sound von Showermusic ist eine knackige Mischung aus Jazzy beats, Soul and Funkystyle . Retro und Moderne gemischt ergeben live den ultimativen Groovefaktor. Im Herbst 2003 gründeten Axel Kühn und Klaus Sperber das Projekt Showermusic . Was anfangs als reine Studioband geplant war, ist mittlerweile ein spannender Live-Act. Heute gibt es die neuesten Tunes aus der Soundfactory von Showermusic live zu hören, coole Grooves und satte Beats vom Feinsten. Axel Kühn ist in München gut bekannt aus der Zusammenarbeit mit Joo Kraus Basic Jazzlounge, SWR Big Band, Thilo Wolf Big Band, Al Porcino, Harald Rüschenbaum. Klaus Sperber tourte mit dem Londoner Jazzduo Acoustic Alchemy in den USA bei praktisch allen wichtigen Jazzevents ( Catalina Islands, Los Angeles, Paul Massons, San Francisco, Seattle , Chicago, New York ). Weitere Informationen

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