Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

April 2009

Programm Mai 2009

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Fr. 01.05. 21 Uhr

ZONA SUL – Bossa nova

Sophie Wegener (voc), Pedro Tagliani (git), Tizian Jost (p), Matthias Engelhardt (b), Hajo v. Hadeln (dr).

"Deutschlands Bossa-nova-Interpretin Nr. 1" (Die Welt), die deutsch-französische Sängerin Sophie Wegener hat sich mit ihrer Band ZONA SUL ganz diesem Genre verschrieben. Ihre Konzerte sind eine zauberhafte Reise an den Zuckerhut, "...wo sich sogar Françoise Hardy und die Beatles treffen und sich respektive als Choro und Bossa Nova verwandelt wiederfinden. Der ganze Trip in die brasilianische Musik ist höchst hörenswert und wundervoll (...). Mit einer Sophie Wegener, deren sinnlich-süße und lässig entspannte Stimme auf Englisch, Französisch und vor allem auf Portugiesisch jederzeit in einem bunten und stimmungsvollen Programm zu verführen weiß" Jazzthing. Und auch wenn Sophie Wegener als Sängerin bei ZONA SUL im Mittelpunkt steht, bleibt Raum für ihre virtuosen Begleiter an Gitarre, Klavier, Bass und Schlagzeug, die Zuhörer in zahlreichen Solos mit ihrem Können zu begeistern. Weitere Informationen

Sa. 02.05. 21 Uhr pirouet presents

Henning Sieverts Symmetry

Chris Speed (sax), Gerhard Gschlössl (tb), Achim Kaufmann (p), Henning Sieverts (b), John Hollenbeck (dr)

Henning Sieverts setzt auf die großen Möglichkeiten des Systematischen und schöpft sie aufregend gekonnt aus. Auf feine und immer wieder andere Art hat er in den Stücken für die neue CD "Blackbird" symmetrisches Material verwendet. Diese Musik groovt, zwitschert, tiriliert, fetzt und schillert so packend und selbstverständlich, wie es nur höchst lebendig gespielter Jazz kann. Und doch liegt allem eine minuziös erdachte Struktur zu Grunde. Fazit: So natürlich kann das scheinbar Artifizielle sein. Weitere Informationen

So. 03.05. 21 Uhr

Jam Session

Barbara Jungfer (git)

Die seit einiger Zeit in München ansässige Gitarristin Barbara Junfer pendelt gekonnt zwischen Fusion, Modern Jazz und Weltmusik. Siebietet den Einsteigern bei den Jam Sessions im Mai also viele Möglichkeiten zum mitspielen an. Weitere Informationen

Mo. 04.05. 21 Uhr Big Band Night

Al Porcino Big Band

Immer wieder ein Highlight der Big Band Night am Montag: Al Porcino ist eine lebende Jazz-Legende. Er hat mit allen ganz Großen des Jazz gespielt: Louis Prima, Ella Fitzgerald, Frank Sinatra, Stan Kenton, Buddy Rich und vielen mehr. Seine Band mit 16 Spitzen-Musikern der Szene swingt kompromisslos die besten Arrangements der Bigband-Ära. Ein absolutes Highlight für den Jazz-Liebhaber! Weitere Informationen

Di. 05.05. 21 Uhr

Jazzensembles der Hochschule für Musik und Theater

Die grosse Bandbreite der improvisierten Musik präsentieren an diesem Abend zwei Ensembles der Hochschule für Musik und Theater München. "The Hard workin' Guys", die Klasse des Bassisten und Dozenten Paulo Cardoso, spielt im 1.Set und präsentiert: Andreas Niederrainer (tp), Peter Palmer (tb), Daniel Krieger (as), Valentin Preißler (ts), Roger Janotta (bs), Joef Ressle (p), Daniel Klingel (git), Sebastian Gieck (b), Josef Friebl (dr). Die Gruppe "New Horizons", des Gitarristen und Dozenten Peter O´Mara, spielt im 2.Set und featured: Johanna Schneider (voc), Elisabeth Horst (git), Daniel Wildner (git), Andreas Unterreiner (tp), Peter Palmer (tb), Danil Vasiliev (p), Sebastian Gieck (e-bass), Johannes Jahn (dr). Weitere Informationen

Mi. 06.05. 21 Uhr

Ulrich Drechsler Trio

Ulrich Drechsler (ts, bcl), Tord Gustavsen (p), Jörg Mikula (dr)

„Musik hat die Macht, all das auszudrücken, was Worte nicht zu sagen vermögen. Sie kann das ganze Wesen, das Herz, die Seele und den Geist eines Menschen widerspiegeln. Umso ehrlicher sollte sie sein." Ulrich Drechsler. Ulrich Drechsler verbindet eine ganz besondere Beziehung mit dem Norweger Tord Gustavsen. So selten die gemeinsamen Konzerte auch sind, so wunderschön und einzigartig sind sie doch jedes Mal. Das Zusammenspiel der beiden klingt, als ob es jahrelang kultiviert worden wäre. Im Frühjahr 2007 traten sie, damals noch im Quartett, erstmalig im Porgy & Bess in Wien auf. Gemeinsam mit Ulrich Drechsler’s langjährigem musikalischem Partner, dem Schlagzeuger Jörg Mikula, kommen sie nun in noch intimerer Besetzung und einem neuen Programm wieder um mit ein paar ausgewählten Tönen ihre musikalische Welt zu offenbaren. Weitere Informationen

Do. 07.05. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Youn Sun Nah & Ulf Wakenius

Youn Sun Nah (voc), Ulf Wakenius (git).

Die koreanische Sängerin Youn Sun Nah ist letzten März bei den 6. Korean Music Awards - einer Art koreanischem Grammy - ausgezeichnet worden. Ihr aktuelles ACT Album "Voyage" wurde zum „Besten Jazz & Crossover Album des Jahres“ gekürt. Die 1969 in Seoul geborene Youn Sun Nah entstammt einer Musikerfamilie. Ihr Vater ist Dirigent, ihre Mutter klassische Sängerin, sie selbst debütiert mit 23 im Musical-Fach. Erst mit 26 aber entscheidet sie sich, die Musik zum Beruf zu machen. Und leitet eine stilistische Wende ein: "Ich hatte französische Literatur studiert und liebte das französische Chanson. Also beschloss ich, nach Frankreich zu gehen. Nach und nach aber bekam ich den Eindruck, dass man Franzose sein muss, um Chansons zu singen, und so konzentrierte ich mich auf den Jazz." Ihre Stimme ist alles andere als eine typische Jazzstimme, aber umso interessanter, ob sie nun eigenwillig hoch scattet, klassisch ruhig singt oder rhythmischen Sprechgesang anschlägt. Damit verbindet Youn Sun Nah in ihren Songs auf bezwingende Weise die Mystik und Artistik des koreanischen Gesangs mit der Fantasie und Klarheit des französischen Chansons und der Energie und Freiheit des Jazz. Mit dem weltbekannten, schwedischen Gitarristen Ulf Wakenius (der „vierte Mann“ des Oscar Peterson Quartetts), mit dem sie schon ausgiebig in Asien tourte und in großen ausverkauften Häusern vor einem enthusiastischen Pubikum spielte, präsentiert sie sich nun erstmalig dem Münchner Publikum. Weitere Informationen

Fr. 08.05. 21 Uhr

Silke Eberhard Trio - Being

Silke Eberhard (as, cl), Jan Roder (b), Kay Lübke (dr)

"Diese Musik schwingt und swingt sich ganz entschieden ein in den schon ein gutes halbes Jahrhundert fließenden Strom des "New Thing" im Jazz. Sie ist ein nachdrückliches Bekennerschreiben der Nachgeborenen zu Dolphy, Coleman, Mingus und Monk (...). Silke Eberhards Musik kommt von da her und ist dennoch ganz und gar eigenständig. Im verwendeten Ausgangsmaterial der Kompositionen, im Gestus, in seiner Frische und Vitalität. Und im packenden improvisatorischen Zugriff. Sie führt ihren Hörer nicht ins Museum, sondern in ein Heute, das sich seiner Herkunft bewusst ist und spielerisch mit ihr umzugehen vermag. (...)Ihre Band "Being" mit Bassist Jan Roder und Schlagzeuger Kay Lübke ist ein klassisch besetztes Trio, ein traumwandlerisch eingespieltes magisches Dreieck." Ulrich Steinmetzger Weitere Informationen

Sa. 09.05. 21 Uhr

„Ist doch Ehrensache“

ARD-Themenwochen Ehrenamt

Wir nehmen teil an dem bundesweiten Aktionstag zum bürgerschaftlichen Engagement im Rahmen der ARD-Themenwoche: „Ist doch Ehrensache“. Die Konzerte im Jazzclub Unterfahrt werden vom Förderkreis Jazz und Malerei München e.V. veranstaltet. Der Förderkreis ist ein gemeinnütziger Verein und wird zum großen Teil durch ehrenamtlichen Einsatz getragen. Vor dem Konzert mit Alony werden wir Ihnen unseren Verein kurz vorstellen. Weitere Informationen

Sa. 09.05. 21 Uhr Enja release

Alony

Efrat Alony (voc), Mark Reinke (p, key), Christian Thomé (dr, electronics).

„Dismantling Dreams“, Efrats viertes Album mit ihrem Bandprojekt Alony, wurde zusammen mit dem Bayerischen Rundfunk von ihrem langjährigen Partner und Pianisten Mark Reinke produziert. Alony – nun reduziert zum Trio (plus Streichquartett) – mischen hier akustische und elektronische Elemente zu originellen Sounddesigns, die gezielt von aktuellen Konzepten der Popmusik beeinflusst sind. Eingebettet in diese abenteuerlichen Soundscapes gewinnt Efrats faszinierende Stimme eine neue, fundamentale Klarheit und eine emotionale Tiefe, die sie nie zuvor erreicht hat. Das ist Singer-Songwriter-Kunst von besonderer, grenzüberschreitender Art. "Die Kompositionen sind wie Gefühls-Collagen", sagt Efrat, "wie kleine Ohrfilme." Efrat Alonys Songs werden seit Jahren von der Presse gefeiert. Die einen nennen sie "populäre Kunstlieder, hoch expressiv", die anderen "auf geheimnisvolle Weise vom Jazz herkommende Popsong" oder gar eine "Kammerjazz-Parallelwelt". In Jazzzeit war zu lesen: „Die Sängerin Efrat Alony hat nicht nur eine interessante Stimme, sondern ist auch eine Komponistin und Textdichterin, die etwas zu sagen und ihre eigene Sprache gefunden hat.“ Und beim Bayerischen Rundfunk kommentierte man: „Sie ist eine Musikerin von eigensinniger Raffinesse, liebt die Verschmelzung von Elementen aus Jazz, Rock und elektronischer Musik und verleiht diesem Sound mit persönlichen Texten und dunkler Altstimme ein großes Maß an Individualität.“ „Dismantling Dreams“ unterstreicht die verstörende, unbändige Freiheit einer großen Künstlerin. Weitere Informationen

So. 10.05. 21 Uhr

Jam Session

Barbara Jungfer (git)

siehe 03.05.. Weitere Informationen

Mo. 11.05. 19:30 Uhr

Mitgliederversammlung Förderkreis Jazz und Malerei München e.V.

Di. 12.05. 21 Uhr

CINEBANDA

Julia Fehenberger (voc), Alex Czinke (git), Simon Ackermann (b), Basti Maiköfer (violine), Robert Alonso (tp), Martin Prötzel (dr).

Cinebanda ­ das ist mehr als neu interpretierte Filmmusik von internationalen Kinoerfolgen, Fernsehserien, Genrefilmen und heimischen Filmproduktionen. Cinebanda schafft Stimmung, die Sie direkt in das gemütliche Ambiente eines plüschigen Kinos aus vergangenen Zeiten versetzt, atemlos die Eskapaden der bezaubernden Audrey Hepburn in "Frühstück bei Tiffany" verfolgend. Cinebanda lässt beispielsweise die 80er Jahre neu aufleben ­ durch eigene Versionen bekannter Titelmelodien aus Serien wie "Monaco Franze" oder "Polizeiinspektion Eins". Und: Cinebanda erzeugt Atmosphäre, indem die Band bekannten Melodien ein neues musikalisches Profil verleiht, das Ihnen in Ohr und Gemüt kriechen und dort verweilen wird. Das Geheimnis der sechsköpfigen Band liegt in der Liebe zum Detail. Die Künstler lassen sich bei ihren musikalischen Versionen immer vom jeweiligen Film als Ganzes beeinflussen, ­ nur so können ihre eigenständigen und eigenwilligen Interpretationen entstehen, die die ganze Bandbreite des großen Kinos mit subtilen oder skurrilen Mitteln wiedergeben sollen. Weitere Informationen

Mi. 13.05. 21 Uhr Far From Home - A Tribute to European Song

Beat Kaestli & Band

Beat Kaestli (voc), Walter Lang (p), Sven Faller (b), Martin Kolb (dr)

Nach begonnenem Musikstudium an der Swiss Jazz School in Bern, siedelte Beat Kaestli nach New York um, um dort mit Stipendium sein Studium an der renommierten Manhattan School of Music zu vollenden und daraufhin 2008 seine Masters an der Aaron Copland School of Music mit dem Ella Fitzgerald Stipendium abzuschliessen. Es studierte neben zeitgenössischen Jazzgrössen wie Jane Monheit, Jason Moran und Stefon Harris und etablierte sich bald in der brodelnden Jazzscene Manhattan’s und spielt heute u.a. mit Esperanza Spalding, Clarence Penn, Joel Frahm, Billy Drummond und Victor Prieto in Clubs wie das Blue Note, das Birdland und dem JazzStandard. Im Jahr 2005 sang er mit dem weltbekannten Glenn Miller Orchestra und heute tritt er mit seinem eigenen Projekt in berühmten Clubs auf und tourt in den USA, Kanada Mexico und Europa. Heute präsentiert er seine 2.CD "Far From Home- A Tribute to European Song", welche EU Komposnisten, wie z.B. Weill, Legrand, Georges Bizet und Annie Lennox, gewidmet ist, sowie Eigenkompostionen. Beat Kaestli glänzt durch seinen authentischen Stil, viel durchdringende Finesse und eine unverkennbare Eleganz."Soulful, sensitive singing. I am impressed by Beat Kaestli’s CD and I look forward to hearing more!" Jon Hendricks Weitere Informationen

Do. 14.05. 21 Uhr special concert

Andrea Marcelli Trio feat. Thomas Clausen & Davide Petrocca

Thomas Clausen (p), Davide Davide Petrocca (b), Andrea Marcelli (dr)

Das Trio präsentiert eine einzigartige Kombination von Originals und Standards (Gino Paoli, Riz Ortolani, Alessandro Scarlatti, Ellington, Bacharach). Das Repertoire bezieht die Musik von Andrea Marcellis CD "Beyond the Blue" (BHM Productions 2008) ein. Zwei seiner Kompositionen sind im "European Real Book" und "Digital Real Book, part two" aufgeführt. "...Marcellis Kompositionen transzendieren simple Melodien, die denZuhörer zu bekannten und unbekannten Plätzen entführen, versteckte Emotionen ans Licht bringen... Da ist die Reife des Konzeptes, die klare Vision, die "Beyond the Blue" zu einer Art Markenzeichen Marcellis werden lässt."John Kelman Der dänische Pianist Thomas Clausen spielte lang Zeit im Trio mit Alex Riel and Nils H.O. Pedersen. Auch berühmte amerikanische Musiker wie Dexter Gordon, Ben Webster, Johnny Griffin, Gary Burton, Roy Haynes, Elvin Jones, Dizzie Gillespie wussten und wissen die Qualitäten des Klavierspiels von Clausen zu schätzen Thomas Clausen ist u.a. auf der Aufnahme "Aura" mit Miles Davis zu hören. In Zusammenarbeit mit dem Istituto Italiano di Cultura München. Weitere Informationen

Fr. 15.05. 21 Uhr GLM release

Esther Kaiser -Cosy In Bed

Esther Kaiser (voc), Tino Derado (p, fender rhodes), Kai Brückner (git), Marc Muellbauer (b), Jens Dohle (dr)

Das Bett: Dort entsteht, beginnt und endet in den allermeisten Fällen das Leben. Eine wichtige Konstante des menschlichen Daseins. Aber auch eine der größten Tabuzonen. Es ist ein Ort des Müßiggangs, der Sinnlichkeit, der Melancholie, der Versöhnung, der Geborgenheit, aber auch eine Stätte der Einsamkeit, des Schmerzes und der nächtlichen Angst. Die Sängerin Esther Kaiser, mit der enorm wandelbaren und im besten Wortsinn femininen Stimme, öffnet mit "Cosy In Bed" mehr als nur ihr Herz. Sie schenkt uns ungeschönte und gerade deshalb faszinierend schöne Perspektiven. Auf eine Künstlerin, die sich überaus erfolgreich um ein eigenes Profil bemüht. Auf eine Vokalistin, die charmant, selbstbewusst und erfrischend pathosfrei einen großen Bogen um Jazz, Pop, Country und Lyrik spannt. Zusammen mit langjährigen Weggefährten wie Jens Dohle (Schlagzeug), Marc Muellbauer (Bass), dem neuen Mann am Klavier, Tino Derado und Kai Brückner an der Gitarre präsentiert sie ein klingendes Tagebuch, geschrieben mit bittersüßer Tinte, gebunden in ein Amalgam aus wertvollen Erfahrungen, geleitet durch die Macht der Erkenntnis. Weitere Informationen

Sa. 16.05. 21 Uhr Universal @ Unterfahrt

Julian Lage Group

Julian Lage (git), Tupac Mantilla (dr, perc), Jorge Roeder (b), Ben Roseth (sax), Aristides Rivas (cello).

"Auf dem Zenit ihrer Karriere oder aber als Alterswerk liefern Künstler normalerweise Querschnitte ihres Schaffens ab. Julian Lage macht das anders. Das kalifornische Wunderkind beschert uns mit "Sounding Point" ein Debütalbum, das ihn bereits mit 21 als einen in allen Fahrwassern der Saitenkunst sicheren Virtuosen und darüber hinaus als feinfühligen Komponisten und Arrangeur präsentiert." kulturnews. Jazzgrößen wie Herbie Hancock schwärmen "he plays with such heart, mind, and soul" und fragen "Where did you learn this so early in life?" Gelernt hat Julian Lage u.a. in "Gary Burton's Next Generation Quintet" und damit reiht sich Julian Lage in die Reihe der Weltklasse Gitarristen ein, die von Gary Burton "entdeckt" wurden: Pat Metheny, John Scofield und Larry Coryell. Das Konzert in der Unterfahrt ist eines der wenige Konzerte in Europa auf dieser Tournee, das München- wenn nicht sogar das Deutschlandbebüt von Julian Lage. Weitere Informationen

So. 17.05. 21 Uhr

Jam Session

Barbara Jungfer (git)

siehe 03.05.. Weitere Informationen

Mo. 18.05. 21 Uhr Big Band Night

Uni Big Band München Ltg. Joe Viera

Einen Abend voll swingender Musik verspricht die Uni Big Band München mit ihrem in allen Stilen des Jazz erfahrenen Leiter Joe Viera. Zum derzeitigen Programm gehören unter anderem Stücke von Lennie Niehaus, Sammy Nestico, Jeff Jarvis, Bill Liston, Duke Ellington, Miles Davis, John Berry, Dizzy Gillespie, Errol Garner, J.J.Johnson und Horace Silver. Weitere Informationen

Di. 19.05. 21 Uhr Contemporary Crossover Jazz

re:fuze

Elmar Krick (sax), Michael Vochezer (git), Mi Kyoung Kwak (keys), Markus Wagner (b), Marc Turiaux (dr)

Als sich Gitarrist Michael Vochezer und Pianistin Mi Kyoung Kwak im Berklee College of Music in Boston kennen lernten, konnte niemand ahnen, dass sie nur wenige Jahre später ihre Musik in München präsentieren würden. Geboren aus dem Wunsch, die eigenen Stücke so zu spielen, wie sie gedacht waren, wurde re:fuze von Anfang an als working group konzipiert – zu anspruchsvoll die Kompositionen, zu groß der Drang nach Perfektion. Aus der Generation Fusion-Jazz stammend, können und wollen die Musiker dieses Erbe nicht leugnen, sondern aufgreifen und weiterentwickeln. So entwickelte sich ein Programm aus Eigenkompositionen aller Bandmitglieder, gespeist aus den Jazz-Spielarten, mit denen die Musiker aufgewachsen und auf natürliche Art vertraut sind. Contemporary Crossover Jazz: Die Finesse des Jazz. Die Power des Rock. Die Seele des Funk. Die Lebensfreude von Latin. Und definitiv kein Smooth Jazz. Weitere Informationen

Mi. 20.05. 21 Uhr ECM - Sky & Country

FLY

Jeff Ballard (dr), Larry Grenadier (b), Mark Turner (sax)

ECM debut for Fly, leaderless collective comprised of three influential American jazz musicians. The group was called into existence by drummer Jeff Ballard in the mid-1990s, but draws on a longer history of shared projects. All three players write music for the group. Mark Turner: "Sometimes it’s the saxophone carrying the melody. Other times it’s the bass or drums. We spread out the frontline duties among us." "Sky & Country" is issued on the eve of a tour that takes in dates on both East and West coasts of the US as well concerts in France, Austria and Belgium. Weitere Informationen

Do. 21.05. 21 Uhr traumton - Zeichen der Zeit

Frederik Köster Quartet

Frederik Köster (tp), Tobias Hoffmann (git), Robert Landfermann (b), Ralf Gessler (dr)

"Zeichen der Zeit – einen solchen Titel hätte sich nach der Jahrtausendwende wohl kaum noch ein Jazzmusiker seiner Platte zu geben gewagt. Einst die Plattform für musikalische Innovation schlechthin, hinkte der Jazz in den letzten Jahren der Wirklichkeit immer weiter hinterher und schien sich manchmal in geradezu entgegengesetzter Richtung zu bewegen. Vor allem die deutsche Szene gefällt sich auf breiter Ebene mit dem puren Nachäffen amerikanischer Vorbilder oder paneuropäischer Beschaulichkeit. Nur wenige Musiker wie Michael Wollny, Nils Wogram, Eric Schaefer, Carsten Daerr oder Arne Jansen haben den Mut, eigene Pfade auszutreten. Zu dieser Riege der jungen Aufgeweckten stößt jetzt der Kölner Trompeter Frederik Köster." Wolf Kampmann. "Frederik Köster's new CD 'Zeichen der Zeit' is completely modern in conception and realization with world first! class playing and composing by Frederik and everyone else in this engaging band!"
 Randy Brecker Das Frederik Köster Quartett erhielt im Februar 2009 den Neuen Deutschen Jazzpreis in Mannheim! Weitere Informationen

Fr. 22.05. 21 Uhr

Anja Mohr Trio

Anja Mohr (p), Andreas Edelmann (b), Willi Hanne (dr)

Eine französisch-temperamentvolle Pianistin, ein gutaussehend-virtuoser Kontrabassist und ein genialer Schlagzeugveteran - was diese drei vollkommen verschiedenen Persönlichkeiten mitbringen, verschmilzt zu wunderschöner Musik. Voller intensiver Momente, die in Erinnerung bleiben. Komposition und Reharmonisation mit höchstem ästhetischen Anspruch reichen sich die Hand, durchflochten von Improvisationen unterschiedlichster Art. Teilen Sie einen Konzertabend mit diesem Trio - schweben Sie, lassen Sie sich fesseln, freilassen, verstören, streicheln, sehen Sie die Sonne auf- und untergehen, romantisch, strahlend. Weitere Informationen

Sa. 23.05. 21 Uhr Lange Nacht der Musik

Troubleshooters

Sven Pohl, Sabine Trinker (voc), Markus Frey , Esmeralda Geis (tp), Christian Leibhard (ts), Chrissy Schusdziarra (bs), Helmut Berger (tb), Markus Negraszus (dr), Daniel Bolkenius (git), Christoph Schneider (b), Andy Wimmer (keys), Christian Eibel (perc).

Alles über Soul: Wer auf Wilson Pickett steht, Tower of Power mag oder zu den Blues Brothers abtanzt, ist bei den Troubleshooters richtig aufgehoben. Knackige Bläsersätze, eine groovende Rhythm-Section und zartschmelzender bis funkiger Soulgesang zeichnen die neue Formation aus München aus. Was ist Soul? Wenn Funk-Rhythmen auf Blues-Skalen treffen, wenn sich scharfe Bläser-Riffs gegen den Druck der Rhythmus-Gruppe stemmen, wenn die Wände wackeln und die Tische tanzen: Das ist Soul. Das Programm der Troubleshooters entführt in die sechziger Jahre, führt in einem Bogen über die Siebziger und die Achtziger bis hinein in die Neuzeit. Klassiker von Wilson Pickett, Aretha Franklin oder den Blues Brothers verbinden sich im Setup der Band harmonisch mit den auf die Tanzfläche treibenden Songs von Tower of Power, Incognito oder dem frühen Phil Collins. Stilsicher arbeiten sich die Troubleshooters durch die Jahrzehnte, mit einem stets geltenden Versprechen: Soul macht Spaß, dem Dutzend oben auf der Bühne, den Hunderten unten im Saal. Weitere Informationen

So. 24.05. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Peter O'Mara (git)

In Vertretung für die Gitarristin Barbara Jungfer dürfen sich Publikum und alle Sessioneinsteiger auf den australischen Gitarristen und Wahlmünchner Peter O'Mara freuen. Seit mittlerweile fast 30 Jahren gehört der Ausnahmegitarrist zur Spitze der europäischen Jazzszene. Weitere Informationen

Mo. 25.05. 21 Uhr Big Band Night

Landesjugend Jazzorchester Bayern

Im Landesjugend-Jazzorchester Bayern begegnen sich rund 300 junge aktive bayerische Jazzmusiker. Sie sind zwischen 10 und 25 Jahre alt und kommen jährlich zu vier Arbeitstreffen in den Bayerischen Musikakademien zusammen. Die Konzertbesetzung trifft sich außerdem jährlich zu rund 20 öffentlichen Auftritten, Konzertreisen und interessanten Crossover Projekten mit anderen Orchestern oder Ensembles. Unter der künstlerischen Leitung von Harald Rüschenbaum präsentiert die "Bavarian First Herd" zum Abschluss ihrer Arbeitsphase das neu Erlernte und setzt dabei auf ihr Potential: jugendlichen Elan, Talent und Spielfreude. Weitere Informationen

Di. 26.05. 21 Uhr newcomers & starguest

Change Request feat. Johannes Enders

Antonio Lucaciu (as), Sascha Stiehler (p), Matze Eichhorn (b), Jan Roth (dr) und Johannes Enders (ts)

Change Request sind 4 Musiker aus Leipzig, Erfurt und Weimar. Die Band gründete sich im Oktober 2007. Gleich darauf folgte eine CD-Produktion sowie im Juni 2008 der Gewinn des Internationalen Jazznachwuchspreises Straubing. Change Request spielt Eigenkompositionen, die von modernem Jazz, experimenteller Musik und Improvisationen geprägt sind. Dabei stehen ein sehr enges Zusammenspiel, ein „gemeinsames Atmen“ und die Interaktion der 4 Musiker im Vordergrund. Change Request erzählt mit ihren Stücken Geschichten und „malt“ Musik. Der erst 21jährige Antonio Lucaciu ist einer der aufstrebensten Saxofonisten in Deutschland. Er nahm im Sommer 2008 an der Masterclass von Dave Liebman in New York teil und spielt u.a. mit Phil Markovitz, Jiggs Whigham, Wolfgang Dauner und Wolfgang Schmid. Sascha Stiehler, Jahrgang 1988 studiert seit 2006 bei Prof. Richie Beirach in Leipzig, war Mitglied des Landesjugendjazzorchesters Sachsen und produziert in kürze Richie Beirachs neue CD. Matze Eichhorn kann ebenfalls auf eine hohe Konzerttätigkeit im In und Ausland verweisen. Er spielte u.a. mit Matthias Bätzel, Joey DeFrancesco und Laura Simo. Jan Roth studierte 2 Jahre an der Manhattan School of Music in New York bei John Riley und Billy Drummond. Er spielte mit Steve Swallow, Richie Beirach und Joachim Kühn. Außerdem gewann er im Jahr 2003 das Jazznachwuchsstipendium der Marion-Ermer-Stiftung und der Stadt Leipzig. Johannes Enders (ihn in München vorzustellen bedeutet eigentlich Eulen nach Athen zu tragen) zählt mit zu den bedeutendsten Saxofonisten der Gegenwart. Er studierte an der New Yorker New School u.a. bei Dave Liebman, Jerry Bergonzi, Lee Konitz. Er spielte u.a. mit Billy Hart, Edward Simon, Richie Beirach, Kenny Wheeler und Lee Konitz. 2003 wurde ihm der SWR-Jazzpreis und 2007 der Neue Deutsche Jazzpreis verliehen. Weitere Informationen

Mi. 27.05. 21 Uhr

Curiosities of Nature

Geoff Goodman (git, banjo), Fjoralba Turku (voc), Hugo Siegmeth (sax, cl) Benjamin Schäfer (b), Bill Elgart (dr), Kiyomi (recitation)

"Curiosities of Nature" nennt sich dieser erlesen besetzte Vierer mit Dame - der 25-jährigen, in Tirana/Albanien geborenen Sängerin Fjoralba Turku, mit ihrer samtweichen Altstimme zwischen südosteuropäischer Melancholie und mediterraner Leichtigkeit. Stimmliches Pendant zur Holzblaskunst, Hugo Siegmeth an Saxophon und Klarinette, der sich mit einfühlsamer Linienführung einzuordnen, an anderer Stelle markant zu brillieren weiß. Mit Benjamin Schäfer, einem äußerst melodischen und groovenden Kontrabassisten , daneben der erfahrene, vor Kreativität berstende Drummer Bill Elgart, steht das Ganze auf den grundsoliden Beinen einer dienlich agierenden, dabei Akzente setzenden Rhythmusgruppe, gekittet von Goodmans mal harmonisch stützender, solistisch oft in poetischen Themen aufgehender, auch mal unter enorm viel Drive mitreißender Saitenkunst: Goodman lebt, vielmehr erlebt die Musik seines multiethnisch determinierten Quintetts. Jenes lässt die musikalischen Stile, westliche und östliche Einflüsse, jazzig flirrende Gitarrensounds, raffinierte Rhythmen und folkloristische Gesangsstücke in albanischer oder englischer Sprache so natürlich wie selbstverständlich ineinander laufen, wie zum Beweis einer Weltsprache Musik, dabei so organisch klingend, als würden gerade naturwissenschaftliche Reaktionen und Prozesse zur Entstehung neuen Lebens ablaufen; Ein Klangkunstwerk mit Tiefe und Ausstrahlung." Donaukurier Erstmals an diesem Abend: ein Preview auf Goodmans neues „Haiku Project“ welches kommenden Winter Premiere hat. Gefeatured wird die junge japanische Sprecherin Kiyomi. Weitere Informationen

Do. 28.05. 21 Uhr Fresh Sound New Talent – CD Release Seeing People

Inner Shape special guest Kurt Rosenwinkel

Roman Ott (sax), Florian Höfner (p), Lars Gühlcke (b), Peter Gall (dr), Kurt Rosenwinkel (git)

Bereits zu Beginn des Jazz-Studiums in Berlin traf Bandleader Roman Ott auf seine Mitstreiter Florian Höfner am Piano und Peter Gall am Schlagzeug, später ergänzt durch den Bassisten Lars Gühlke. Die Vier sind nach zahlreichen Konzerten und Touren zu einem überaus eingespielten Team geworden, dessen Markenzeichen ein unverwechselbar eigener Sound und eine unbändige Spielfreude sind. Das Repertoire besteht fast ausschließlich aus eigenen Stücken, die aus der Vielfalt des zeitgenössischen Jazz schöpfen und doch stets auch den Geist großer Meister wie Coltrane oder Shorter in sich tragen. Starke Melodien paaren sich mit emotionaler Tiefe, wobei bei den farbenreichen und vielseitigen Kompositionen der Bandmitglieder viel Wert auf Raum zur Interaktion und Spontaneität gelegt wird. So entsteht authentische und abwechslungsreiche Musik, die durch Ehrlichkeit und Frische überzeugt. Nach der Debüt-CD bei Traumton Records hat die Band nun mit "Seeing People" ihr zweites Album vorgelegt, welches im Mai 09 auf dem Kult-Label "Fresh Sound New Talent" erscheint. Sowohl auf CD als auch heute in der Unterfahrt trifft das Quartett auf Kurt Rosenwinkel, einen der weltweit angesagtesten und einflussreichsten Jazz-Gitarristen der heutigen Zeit. Weitere Informationen

Fr. 29.05. 21 Uhr

Hidden Track

Stefan Schmid (p, rhodes, melodika, didgeridoo, live-loops), Guido May (dr), Igor Kliujic (b), Uli Wangenheim (saxes, bcl)

Handgemachte Grooves - mal gerade, mal krumm - erfrischende Kompositionen und Arrangements mit viel melodischer und harmonischer Finesse, das Ganze gepaart mit ungebremster Spielfreude, Energie und Spontaneität - das ist "Hidden Track". Der Versuch, die Musik des Münchner Pianisten Stefan Schmid schlagwortartig einzuordnen, fällt nicht leicht. Am besten würde sich dazu vielleicht der ebenso passende wie unpassende Begriff „FusionLatinJazz“ eignen, der jedoch alles andere als ein inhomogenes Stilgemisch umschreibt , sondern für ein äußerst abwechslungsreiches und fein aufeinander abgestimmtes Programm steht, das von den hochkarätigen Musikern ohne stilistische Kompromisse eindrucksvoll interpretiert wird. DieKompositionen und Arrangements sprechen sowohl Herz als auch Intellekt an und vollbringen dabei den Spagat zwischen harmonisch einfachen, grooveorientierten Stücken und komplexeren, suitenhaften Werken mit großen musikalischen Bögen. Weitere Informationen

Sa. 30.05. 21 Uhr GLM release

Titilayo Adedokun - A Child Again

Titilayo Adedokun (voc), Claus Raible (p), Claus Koch (ts), Karl Lehermann (tp), Andreas Kurz (b), Filip Wisniewski (acoustic & electric git), Bastian Jütte (dr), Cheikh Tidiane Bangoura (perc)

Wie schön wäre es manchmal, zurück in die Kindheit zu flüchten? Zurück in eine Zeit, in der man keine Sorge kannte und sich fühlte, als könnte man alles erreichen. Als schon alleine ein Kuss des Vaters alle Wunden heilen konnte. Manchmal entsteht Inspiration in schwierigen Momenten. Während einer besonders schweren Zeit schrieb Titilayo Adedokun den Song "A Child Again", der den Anstoß für ihre erste eigene CD gab und als Titel und Motto diente. Dabei war mit ihrem so außergewöhnlich vielseitigen musikalischen Werdegang ein Debut-Album unter eigenem Namen längst überfällig. Unterstützt wird sie dabei von einer beeindruckenden Auswahl erfolgreicher Solokünstler wie Claus Raible am Piano, Guido May am Schlagzeug und anderen Jazzgrößen als Bandmitgliedern, die ihre umfassende Erfahrung professionell in das Projekt einbringen – sowohl auf der bald bei Edition Collage (GLM) erscheinenden CD „A Child Again“ als auch live auf der Bühne. Zurücklehnen, Zuhören, einen Moment lang wieder Kind sein – a child again… Weitere Informationen

So. 31.05. 21 Uhr

Jam Session

Barbara Jungfer (git)

Die seit einiger Zeit in München ansässige Gitarristin Barbara Junfer pendelt gekonnt zwischen Fusion, Modern Jazz und Weltmusik. Siebietet den Einsteigern bei den Jam Sessions im Mai also viele Möglichkeiten zum mitspielen an. Weitere Informationen

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