Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

April 2010

Programm Mai 2010

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Sa. 01.05. 21 Uhr The Coltrane - Hartman Fantasy

Kevin Mahogany & Tony Lakatos Quintet

Tony Lakatos (sax), Kevin Mahogany (voc), Thomas Rückert (p), Henning Gailing (b), Rick Hollander (dr).

Die LP von John Coltrane und Johnny Hartman aus dem Jahr 1963 ist für manchen Jazzkenner eine Platte für die "einsame Insel". Der Sänger Kevin Mahogany und der Tenorsaxophonist Tony Lakatos präsentieren heute ein neues Projekt, das die atemberaubende Zusammenarbeit von Coltrane und Hartman zu neuem Leben erwecken will. Im Mittelpunkt stehen die Stücke, die von Coltrane und Hartman aufgenommen wurden: Überwiegend zeitlos-schöne Songs und Balladen, die durch die starken Melodien wirken. Kevin Mahogany, für viele einer der besten Sänger seiner Generation, bringt alles mit, was man für ein Johnny Hartman gewidmetes Programm braucht: Eine Affinität für das Songbook und Balladen, eine reiche Stimme und einen Sensus für Individualität. Tony Lakatos ist bekannt durch die Arbeit in der hr-Bigband, und Projekte unter anderem mit Dusko Goykovitch. Weitere Informationen

So. 02.05. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Sava Medan (b)

Der furiose Sava Medan spielt den Kontrabass auf eine außergewöhnlich rhythmische und höchst virtuose Art, zur Freude vieler Einsteiger! Weitere Informationen

Mo. 03.05. 21 Uhr BR-Mitschnitt - Big Band Night - Swinging Europe and the EBU present

The European Jazz Orchestra - EJO

Conductor Tadej Tomšiè - SLO, Jimmy Nyborg - S, Magnus Schriefl- D, Martin Eberle - A, Andreas Polyzogopoulos - GR (tp, flh), Attila Korb - H, Rudolfs Kulbergs - LV, Luka Žužiæ - HR, Markus Larjomaa - FIN (tb), Philipp Gerschlauer - D, Ola Asdahl Rokkones - N (as, cl, ss), Elin Larsson - S, Kristjan Mazurtchak - EST (ts,ss, cl), Lars Greve - DK (bs, bcl), Jan Andr - CZ (p, keys), Mark McKnight - GB (git), Anne Paceo - F (dr), Oleksandr Beregovskiyy - UA (perc), Nina Strnad - SLO (voc).

"The largest international big band jazz project of its kind" Auch in diesem Jahr (nun schon zum 12. Mal in Folge) ist das von der dänischen Organisation "Swinging Europe" organisierte und jährlich neu zusammengestellte European Jazz Orchestra wieder auf April/Mai Tournee durch Europa. Ein neuer Dirigent, neue Kompositionen, ein neues line-up der handverlesenen MusikerInnen zwischen 18-30 Jahren und das EBU Produzententeam geht nach einer intensiven Probephase wieder für drei Wochen auf Abenteuerfahrt. Seit der Gründung des EJO 1998 haben 276 europäische MusikerInnen bei 205 Konzerten in 35 Ländern in Europa, Nord- und Südamerika und Asien mitgewirkt. Das EJO gastiert zum 2. Mal im Jazzclub Unterfahrt. Ein Highlight nicht nur für Big Band Fans! Weitere Informationen

Di. 04.05. 21 Uhr

herrnkind feat. Julius & Felix Pastorius

Ralph Herrnkind (git), Julius Pastorius (dr), Felix Pastorius (b), Jesse Milliner (keys), Bernie Adamkewitz (git, keys).

Ralph Herrnkind's eigene Fusion - bzw. World Jazz Gruppe auf Tour im Mai 2010. Herrnkind hat nach seinem Studium in Köln bereits in vielen verschiedenen Bands gearbeitet und sich im Laufe der Jahre einen Namen als vielseitiger Gitarrist gemacht. Er spielte unter anderem für "Shirley Bassey", "Montserrat Caballé" oder "Paul Kuhn" und bereiste in Sachen Musik Argentinien, Brasilien, USA, Ukraine, China, Ägypten und viele andere Länder. Seine CD "herrnkind" ist gerade frisch aufgenommen. Julius und Felix Pastorius sind die Zwillingssöhne der E-Bass Legende "Jaco Pastorius", welcher mit der Band "Weather Report" und als musikalischer Leiter von "Joni Mitchell" seinen Ruf als bester E - Bassist der Welt prägte. Seine Söhne haben das Erbe angenommen und sind mittlerweile selbst international gefragte Musiker. Man kann definitiv spüren, von wem die Gene kommen, auch wenn beide - und das sei ausdrücklich betont! - ihren jeweils eigenen Zugang zur Musik gefunden haben. Jesse Milliner ist ein äusserst vielseitiger Jazz-Keyboarder. Er hat nach einer hochkarätigen Ausbildung schon mehrere wichtige Preise erhalten (unter anderem den WDR Jazzpreis 2007). Es gab Uraufführungen seiner Kompositionen in New York und Miami und zudem hat er noch den akademischen Titel "Doctor of Musical Arts" vorzuweisen. Es gibt schon 3 CD Veröffentlichungen unter seinem eigenen Namen. Seit 2007 leitet er als Professor für Komposition und Arrangement die Jazzabteilung an der Hochschule für Musik in Mainz. Bernie Adamkewitz ist vielleicht bereits dadurch einzigartig, dass er in der erfolgreichsten Musicalproduktion der Welt, nämlich bei Starlight Express in Bochum seit Anbeginn Gitarre spielt. Aber nicht nur das: er hat schon eine interessante musikalische Vergangenheit vorzuweisen, u.a. als Gitarrist der legendären Fusionband "Time in Space", oder mit der "Chris Braun Band", mit denen er europaweit auf Tournee war . . . Weitere Informationen

Mi. 05.05. 21 Uhr CD Präsentation - Aventura no choro

Creole Clarinets

Thomas l'Etienne - Hamburg (cl, ts, as), Uli Wunner - München (cl, as), Mike Götz - Bern (p), Karel Algoud - Gent (b), Norman Emberson - London (dr), Antiono da Silva - Rio de Janeiro (dr, perc).

Fast seit dem Beginn ihrer musikalischen Karrieren besteht zwischen den Klarinettisten und Saxophonisten Thomas l’Etienne und Uli Wunner eine enge Freundschaft und eine intime musikalische Verbundenheit. Im Jahre 2003 entschlossen die beiden sich, eine eigene gemeinsame Band zu gründen, in welcher sie endlich ihre musikalischen Ideen und Konzepte kompromisslos umsetzen konnten. Im Jahre 2003 kam Norman Emberson, ehemaliger Schlagzeuger der Chris Barber Jazzband, einer der besten New Orleans-Drummers in Europa und langjähriger Freund als festes Mitglied der Gruppe hinzu. Ihre Kreativität, der Abwechslungsreichtum der Musik und nicht zuletzt die fühlbare Wärme ihrer Auftritte haben die "Creole Clarinets“ seitdem zu einem begehrten Programmpunkt zahlreicher wichtiger europäischer Jazzfestivals werden lassen. Alle drei Künstler haben ihre Wurzeln im traditionellen New Orleans Jazz. Uli und Thomas sind besonders stark beeinflusst durch die kreolische Schule der New Orleans-Klarinette. Häufige und lange Aufenthalte in der Crescent City (New Orleans war über fast 20 Jahre Thomas l’Etiennes zweiter Wohnort) ließen sie zudem in engem persönlichen und künstlerischen Kontakt mit der Musikszene der Stadt bleiben. Die New Orleans Musik, welche sie wie nur wenige andere in Europa verinnerlicht haben, ist weiter wichtiger Bestandteil ihres Repertoires. Weitere Informationen

Do. 06.05. 21 Uhr special concert

Octothorpe plays AEROGEL

Sascha Henkel (git, komp), Martin Schick (voc), Pierre Borel (as, bcl), Philipp Gropper (ss, ts), Lars Arens (tb), Martin Stupka (viola), Diethard Krause (cello), Andre Carvalho (b), Christian Lillinger (dr)

8 Musiker und ein Schauspieler, geboren in 5 Ländern verbunden durch die Stadt Berlin, 16 Texte eines jungen Dichters und 1.233.434.657 neu erfundene Tonanordnungen eines jungen Komponisten, geben mit 10 Instrumenten und einer Stimme 5 Konzerte. Unter der künstlerischen Leitung des Komponisten und Gitarristen Sascha Henkel entsteht Musik zu Texten des Berliner Poeten Anat Mtoumba. Es werden Grenzen von Genres überwunden, konzeptionell sowie spielerisch, daraus erwächst eine eigene, klare, zeitgenössische Musiksprache. "Sascha Henkel gehört zu den neuen Komponisten/Spielern dieses neuen Jahrhunderts, die den steilen Weg gehen, etwas entstehen zu lassen, das nicht vorgefertigt einer Musikrichtung oder Gattung angehört, sondern einzig und allein der Integrität des Erlebens folgt. Das ist verrückt, aber nennt mir bitte etwas sinnvolleres. Weiter so Deutschland!" Prof. Thomas Zoller Weitere Informationen

Fr. 07.05. 21 Uhr CD Präsentation - Remember your dreams

Martin Seeliger & MANY MOONS

Martin Seeliger (saxes,flutes,didgeridoo,harp, comp), Angelika Vizedum (voc, perc, comp), Daniel Eberhard (p), Stephan Birk (git), Peter Cudek (b), Andreas Kutschera (dr).

Weltsprache Jazz - ein sich stetig entfaltender Schöpfungsakt. "Das Leben schreibt ständig neue Geschichten. Das ist der Stoff, über den wir improvisieren wollen" (Martin Seeliger). Voller Energie, transparent und klar legt die Band die täglich wachsende Vielfalt des Jazz auf ein mitreißend farbiges Geflecht von Grooves und Klängen. Das Repertoire umfasst eine Fülle abwechslungsreicher Originalkompositionen und interessant arrangierter afroamerikanischer Standards. Sie alle sind gewachsen durch jahrzehntelange Begegnung und Beschäftigung mit amerikanischen, afrikanischen und asiatischen Musikern. Weitere Informationen

Sa. 08.05. 21 Uhr Lange Nacht der Musik

TroubleShooters

Sven Pohl, Sabine Trinker, Anita Stare (voc), Markus Frey , Esmeralda Geis (tp), Christian Leibhard (ts), Sabine Bürger (bs), Helmut Berger (tb), Markus Negraszus (dr), Karsten Fabian (git), Christoph Schneider (b), Andy Wimmer (keys), Christian Eibel (perc).

Alles über Soul: Wer auf Wilson Pickett steht, Tower of Power mag oder zu den Blues Brothers abtanzt, ist bei den Troubleshooters richtig aufgehoben. Knackige Bläsersätze, eine groovende Rhythm-Section und zartschmelzender bis funkiger Soulgesang zeichnen die neue Formation aus München aus. Was ist Soul? Wenn Funk-Rhythmen auf Blues-Skalen treffen, wenn sich scharfe Bläser-Riffs gegen den Druck der Rhythmus-Gruppe stemmen, wenn die Wände wackeln und die Tische tanzen: Das ist Soul. Das Programm der Troubleshooters entführt in die sechziger Jahre, führt in einem Bogen über die Siebziger und die Achtziger bis hinein in die Neuzeit. Klassiker von Wilson Pickett, Aretha Franklin oder den Blues Brothers verbinden sich im Setup der Band harmonisch mit den auf die Tanzfläche treibenden Songs von Tower of Power, Incognito oder dem frühen Phil Collins. Stilsicher arbeiten sich die Troubleshooters durch die Jahrzehnte, mit einem stets geltenden Versprechen: Soul macht Spaß, dem Dutzend oben auf der Bühne, den Hunderten unten im Saal. Weitere Informationen

So. 09.05. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Sava Medan (b)

siehe 2.5.. Weitere Informationen

Mo. 10.05. 21 Uhr Big Band Night - 28th Birthday!

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Seit genau 28 Jahre besteht das Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra! Am 10. Mai 1982 fand der erste Big Band Gig in "Gerry´s im Lehel" in der Sternstrasse 20 statt. Seitdem ist das Orchestra in den Lebensläufen der meisten Münchner Jazzmusiker wichtige Karriere-Station. Stargäste wie Dusko Goykovich, Gerry Hayes, Willi Johanns, Don Menza, Claudio Roditi, Jay Ashby, The New York Voices u.v.m. setzten solistisch das Glanzlicht. Mit Stücken aus dem reichhaltigen Repertoire heißt es also heute: Happy Birthday Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra! Weitere Informationen

Di. 11.05. 21 Uhr blues special

Abi Wallenstein - Hubert Hofherr Duo

Abi Wallenstein (git, voc), Hubert Hofherr (harmonica, voc)

Abi Wallenstein (git, voc), der 'Vater der Hamburger Blues-Szene', gilt seit den 60er Jahren als eine der führenden Stimmen im Blues. Sein unnachahmliches Gitarrenspiel, von rhythmischen Bassläufen und gleichzeitig gespielten Melodielinien gekennzeichnet, erweist sich als komplex und vielschichtig. Mit souveräner Bühnenpräsenz und authentischem Bluesgesang erobert er in kürzester Zeit jedes Publikum. Das temperamentvolle, äußerst virtuose Bluesharpspiel Hubert Hofherrs (harmonica) ergänzt sich hierzu prächtig. Ein Muss für alle Bluesfreunde! Weitere Informationen

Mi. 12.05. 21 Uhr The other side

Marsmobil

Roberto Di Gioia (voc, p), Ferdinand Kirner (voc, git), Christian Diener (b), Matteo Scrimali (dr).

Anders als beim letzten Konzert von Marsmobil im Janaur wird es heute Abend eine "unplugged"-Variante des Anfang Mai erscheinenden marsmobil-Albums "(Why Don`t You Take) The Other Side?", ein post-psychedelisches-Folk-ProgRock Album auf Compost, geben. DIE ANDERE SEITE. Songs wie z.B. "Ordinary Boy" erzählen von den negativen und den “eigentlich-nicht-so-tollen-Seiten”, die man bei sich selbst nicht so gerne akzeptieren mag, oder "Cry For A Day" mit dem "gebetsartigen" wiederkehrenden Refrain: "A Day Of Love". "Grassland And Pastures" handelt von einem Mann, dessen halluzinierende Visionen ihm auf einer Weide "Augen und Seele öffnen": er wird von Pferden und Kühen umarmt, und unterhält sich mit Fischen, die verkehrt herum schwimmen. Krautrock wechselt sich ab mit Singer-Songwriter-Elementen, exzessive Soli gehen über in mantrisch-meditative Chorpassagen, Hooklines zum Mitsingen hooklines betten sich ein in kluge und verschachtelte Arrangements. Ein Teil der Band MARSMOBIL (bis auf den jungen und neuen Star-Gitarristen und Sänger Ferdinand Kirner) ist derzeit auch auf Tour mit Max Herre, und verkörpert mit Sicherheit beste musikalische Qualität und Sensibilität, Kritiker bescheinigen der Band absolute Weltklasse und Einmaligkeit! Es wird ein grandioses Erlebnis! Weitere Informationen

Do. 13.05. 21 Uhr Music for violin and piano

Sylvie Courvoisier - Mark Feldman Duo

Sylvie Courvoisier (p), Mark Feldman (violin)

In Mark Feldman ist Sylvie Courvoisier auf einen äusserst vielseitigen und experimentierfreudigen Musiker gestossen, der sich mit grosser Leichtigkeit in den verschiedensten musikalischen Gefilden bewegt. Er spielt bei Nashville-Sessions mit und fühlt sich ebenso wohl in einem Kammermusik- Kontext. Er kennt sich in der Klezmer-Musik aus und er ist ein viel gesuchtes Mitglied der freien Improvisationsszene. Zusammen mit Sylvie Courvoisier durchstreift er auf fast alle Felder heutiger Musik. Feldman spielt sein Instrument elegant, geschmeidig oder stürmisch. Die Pianistin spielt zart, deftig oder wild und mit einer grossen Vorliebe für Clusters, die sie oft ungestüm herumschleudert. Humor, Demontage des Materials, Melodie- und Rhythmuswechsel kennzeichnen die Musik dieses Duos, die so gut zu Courvoisiers eigener Einschätzung passt: "Ich bin weder Jazzmusikerin noch klassische Musikerin." Weitere Informationen

Fr. 14.05. 21 Uhr special concert

Die freundliche Übernahme

Niels Klein (ts, bcl), Robert Landfermann (b), Jonas Burgwinkel (dr, perc, toys)

"Die griffige Namenswahl zeigt auch einen entspannten Umgang mit der oft als schwierig betrachteten Gattung Saxofon-Trio. Der Grund aber für Die Freundliche Übernahme war das Diplomkonzert des 1982 in Oberwinter bei Bonn geborenen und wegen des Musikstudiums nach Köln gezogenen Kontrabassisten „Ich habe damals darüber nachgedacht, mit welchen der vielen Bands mit mir als Sideman ich dort spielen möchte. Doch dann habe ich mich entschlossen, etwas Eigenes zu machen. Und ich konnte mir nichts besseres vorstellen, als Niels Klein und Jonas Burgwinkel zu fragen, ob sie mit mir im Trio mein Diplomkonzert spielen." Eine gute Wahl. Musikalisch, weil auf der gerade erschienenen, gleichnamigen Debüt-CD von Die Freundliche Übernahme (PAO/Galileo MC) ein Modern Jazz zu hören ist, der zwar in der Jazz-Geschichte verwurzelt ist, dennoch die musikalische Moderne nicht aus dem Blick verliert. Man ist als Trio aufeinander eingespielt, das antizipierende Zusammenspiel und eloquente Kommunizieren der drei klingt wie selbstverständlich und man kann wie blind auf das instrumentaltechnische Können des jeweils anderen vertrauen. Burgwinkel und Landfermann sind WDR-Jazzpreisträger 2009. Martin Laurentius, Jazzthing. Weitere Informationen

Sa. 15.05. 21 Uhr CD Präsentation 'Foolish Hearts'

Philipp Stauber Quintet

Philipp Stauber (git), Till Martin (sax), Jan Eschke (p), Henning Sieverts (b), Bastian Jütte (dr)

"Foolish Hearts" heißt das brandneue Album des Gitarristen Philipp Stauber das dem Münchner Publikum erstmalig in der Unterfahrt vorgestellt wird. Es ist die dritte Produktion mit den langjährigen musikalischen Partnern Henning Sieverts, Till Martin und Bastian Jütte. Es enthält vor allem Eigenkompositionen in Live- und Studioeinspielungen. Neu dabei ist der brilliante Pianist Jan Eschke. Über Philipp Staubers Stil schrieb das Jazzpodium in einem ausführlichen Porträt:"...eine Ohrenweide, ein großes Vergnügen ... außerordentlich geschmackvoll und souverän...". Und die SZ : "Seiner Gibson entlockt er das ganze Spektrum der kanonisierten Jazzgitarre. Vom bluesigen Untergrund eines Kenny Burell über die flirrende Rythmusgitarre eines Django Reinhardt und das Oktavspiel eines Wes Montgomery, bis zu den virtuosen Singlenoteläufen eines Joe Pass." Der stilistische Bogen des Philipp Stauber Quintetts spannt sich weit zwischen zeitlosem Bebop, zeitgenössischen Arrangements und einem alles durchdringenden Gefühl für den Blues. Ein idealer Ausgangspunkt für Improvisation und Interaktion. Intuitiv, ohne Netz und doppelten Boden spielen sich die Musiker die thematischen und improvisatorischen Bälle zu. Kontrapunktisch und fein verwoben, hochdynamisch und elegant, eingebettet in ein scheinbar selbstverständlich klingendes Kollektiv. Weitere Informationen

So. 16.05. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Sava Medan (b)

siehe 2.5.. Weitere Informationen

Mo. 17.05. 19.30 Uhr

Mitgliederversammlung Förderkreis Jazz und Malerei München e.V.

Di. 18.05. 21 Uhr Stargastspiel

Ray Anderson's Pocket Brass Band

Ray Anderson (tb), Lew Soloff (tp), Matt Perrine (sousaphone), Bobby Previte (dr)

"Wenn Ray Anderson seine Posaune ansetzt, braucht selbst der verstockteste Antijazzer keine Angst zu kriegen. So amüsant, lebenslustig, saft- und kraftstrotzend hat man die Rückbindung an Oldstyle-Jazz noch nie gehört. Mit seiner "Pocket Brass Band", einem echten All-Star-Ensemble, nimmt der wandlungsfähige Chicagoan Bezug auf die Tradition der Marching Bands in New Orleans und bläst der Musik der Großväter so richtig den Marsch. Seiner „Pocket Brass Band“ gehören mit Bobby Previte am Schlagzeug, dem Tubaspieler Matt Perrine und Altmeister Lew Soloff (tp) richtige Giganten der Szene an. Auch wenn Jüngere nur noch wenig mit den funky Jazzrockern von „Blood, Sweat & Tears“ anfangen können, die Soloff mit gegründet hat, Barbara Streisand und Marianne Faithfull, für die er Leadtrompete gespielt hat, sind auch heute noch allen ein Begriff. Noch schillernder ist die Welt, in welcher sich der In New Orleans lebende Matt Perrine (contrabass, e-bass, sousaphon) bewegt. Von Rock`n´Roll bis Avantgarde, von Fusion bis Reggae, spielte er mit Aaron und Charles Neville, Branford Marsalis, Lillian Bouteé und den „Loose Strings“. Neben eigenen Bandprojekten hat der hochvirtuose Trommler Bobby Previte auch viel mit Tom Waits, Annie Ross (Lambert, Hendricks & Ross) und der Singer-Songwriterin Victoria Williams gemacht." Regensburger Nachrichten. Weitere Informationen

Mi. 19.05. 21 Uhr highlight

Juan Garcia-Herreros' Snow Owl Quintet

Juan Garcia-Herreros (6-string bass-guitar, electronics), Klaus Dickbauer (reeds), Luis Leite (git), Hector Martignon (p, keys), Richie Barshay (dr)

Juan Sebastian Garcia-Herreros, alias "Snow Owl", ist ein Bassist und Komponist kolumbianischer Herkunft, aufgewachsen in den USA, seit einigen Jahren wohnhaft in Österreich, der durch sein außergewöhnliches musikalisches Können und seine Virtuosität auf seinem speziellen elektrischen 6-Saiten-Bass Beachtung erlangt hat. Mit einem Stipendium am Berklee College of Music in Boston begann seine Karriere, wurde in New York in vielen musikalischen Projekten fortgesetzt und nimmt seit einigen Jahren in Österreich einen steilen Verlauf: 2006 Auszeichnung von 'Jazz First' zum Besten Jazz Künstler, 2008 Hans Koller Preis, seit 2008 Dozent am Institut für Jazz der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz. Heute Abend präsentiert er sein eigenes, wunderbares Quintet. Und wir in der Unterfahrt freuen uns besonders auf ein Wiedersehen mit dem Pianisten Hector Martignon, der einige Jahre in München lebte, dann aber in NYC hängen blieb. Am Schlagzeug ist Richie Barshay, der den meisten Jazzfans durch sein Mitwirken im Herbie Hancock Quartet bekannt sein dürfte. Weitere Informationen

Do. 20.05. 21 Uhr newcomer

Jungblut

Christina Jung (gesang), Jochen Pfister (p), Sebastian Kutscher (git), Alexander Spengler (b), Dirk Sommerfeld (dr).

Jungblut sind das Herz der erfrischend lebendigen Frontfrau Christina Jung. Dessen Kammern füllen ihre vier Musiker mit Lebendigkeit und organischer Spielfreude. Zusammen sind sie "die fünf Freunde", die sich ohne große Worte zusammen gefunden haben. Die Musik von Jungblut pulsiert durch die herzlichen Lieder mit den romantisch-neugierigen Texten von Christina Jung. Dazu spielen Jungblut charmante Interpretationen Ihrer Lieblingstitel, mit einem eigenen Sound, der gerne jazzig-poppig und manchmal schlagerhaft-ironisch satt ist. Sie würden sich nie als "offen, pur oder ernsthaft" bezeichnen - doch im "Leben mit 25" spielen diese Bezeichnungen sowieso keine Rolle! Getroffen haben sich die Bandmitglieder an der Musikhochschule in Nürnberg. Seit 2005 arbeiten sie begeistert an sich und ihrer Musik. Ausgezeichnet wurde diese Arbeit 2008 - mit dem Jazzförderpreis der Stadt Ingolstadt. Weitere Informationen

Fr. 21.05. 21 Uhr BR-Mitschnitt - highlight

Matthias Schriefl & Shreefpunk plus Big Band

Matthias Schriefl, Benny Brown, Christoph Moschberger, Volker Deglmann, Matthias Knoop (tp, flh), Felix Fromm, Tobias Wember, Matthias Muche, Achim Hartmann (tb), Malte Dürrschnabel, Roger Hanschel, Daniel Klingel, Denis Gäbel, Benjamin Steil (sax, fl, cl), Anette von Eichel (voc), Johannes Behr (git), Robert Landfermann (b), Jens Düppe & Jonas Burgwinkel (dr)

Shreefpunk ist eine Kölner Band, die 2003 von Matthias Schriefl gegründet wurde und seither zusammenspielt. Manchmal treten die vier Musiker mit einem klassischen Streichquartett auf, auf ihrer letzten CD spielen sie mit Django Bates und nun haben sie eine ganze Big Band engagiert. Shreefpunk + Big Band spielten erstmals 2009 in Köln und touren momentan durch Deutschland und die Niederlande. Shreefpunk bildet die Rhythmusgruppe, die Bigband versammelt herausragende Solisten der Kölner Jazz Szene. Dabei sind zwei Schlagzeuger – eine bemerkenswerte Doppelbesetzung, durch die der polyrhythmische Charme und die pulsierenden Grooves der Kompositionen in den Mittelpunkt rücken. Shreefpunk ist heute eine der originellsten Formationen der europäischen Jazzszene. Das "Infant terrible des Deutschen Jazz" (Goethe-Institut) präsentiert in der Big Band Formation ein neues Repertoire, das den kreativen Solisten der Big Band Raum gibt, den Shreefpunk-Stil mit eigenen Impulsen zu bereichern. Weitere Informationen

Sa. 22.05. 21 Uhr

Unterfahrt goes KLANGfest

Liebe Jazzfreunde! Heute bleibt unser Club geschlossen. Sie finden uns beim KLANGfest im Gasteig mit einem Infostand und der Präsentation einer Bühne. Weitere Informationen

So. 23.05. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Sava Medan (b)

Der furiose Sava Medan spielt den Kontrabass auf eine außergewöhnlich rhythmische und höchst virtuose Art, zur Freude vieler Einsteiger! Weitere Informationen

Mo. 24.05. 21 Uhr Big Band Night - Swinging 85

Al Porcino Big Band

Thomas Bouterwek, Thomas Faist, Thilo Kreitmeier, Till Martin, Michael Lutzeier (sax), Nemanja Jovanovic, Rich Laughlin, Florian Jechlinger, Peter Tuscher (tp), Gerd Fink, Mathias Götz , N.N., Christian Sommerer (tb), Walter Lang (p), Henning Sieverts (b), Guido May (dr) und Nina Plotzki (voc).

Münchens Jazz-Legende feiert 85. Geburtstag. Er hat nicht nur mit fast allen Großen seiner Zeit musiziert, er ist selbst einer der Großen. Dizzy Gillespie nannte ihn "The Boss", Bill Homan "One of the Greats". Vielen war er Weggefährte, als Leadtrompeter in allen namhaften Big Bands Amerikas hat er Musikgeschichte mitgeschrieben und einen Standard vorgegeben, der den nachkommenden Generationen von Leadtrompetern als Maßstab dient. Seine Hingabe an die Musik und den Swing ist begeisternd, sein Anspruch unbestechlich, sein musikalischer Weg authentisch. Ob Louis Prima, Woody Herman, Count Basie, Stan Kenton, Frank Sinatra, Ella Fitzgerald, Peggy Lee – die musikalischen Höhepunkte sind ungezählt. Zahllose Musiker hat er mit seinem Stil beeinflußt, Hunderte von Schallplatten eingespielt und Millionen Jazzfans begeistert. Seit nunmehr 30 Jahren hat München das Glück, diesen großartigen Musiker zu Gast zu haben. Sein Einfluß auf die deutsche Jazz-Szene ist unüberhörbar. Seine Münchner Big Band wird seinen Sound am 24. Mai in der Unterfahrt präsentieren. Feiern Sie mit bei Al Porcinos 85. Geburtstag ! Weitere Informationen

Di. 25.05. 21 Uhr

Resonance

Stephanie Lottermoser (sax), Konstantin Kostov (p), Sebastian Gieck (b), Johannes Jahn (dr).

Die Band "Resonance" wurde 2009 von der Münchner Saxophonistin Stephanie Lottermoser gegründet. Die Musiker kennen sich aus verschiedenen Münchner Formationen und v.a. durch das Studium an der Jazzabteilung der Hochschule. Das Repertoire der Gruppe besteht vorwiegend aus Eigenkompositionen, ebenfalls von Stephanie Lottermoser. Darin werden verschiedene Erlebnisse, Geschichten oder Begegnungen musikalisch verarbeitet und in Quartettform ausgedrückt, wobei die Stücke sich stilistisch sowohl Elementen des Jazz-, als auch des Funk- und Pop-Bereiches bedienen. Weitere Informationen

Mi. 26.05. 21 Uhr CD-Präsentation

McSingers – Vokaljazz in Farbe

Marie Brandis, Melanie Kemser, Laura Wachter (Gesang), Max Osvald (p).

Psst!, kommen Sie doch mal näher. Noch ein Stück. Noch ein kleines Stückchen... Wow, Sie haben sich aber schick gemacht! Wir uns auch. Also, kommen Sie mit in die bunte, wilde, zarte und schöne Welt der McSingers: heute stellen die 4 Jazzer aus München ihre zweite CD in der Unterfahrt vor. Vokaljazz, der mit der Spielfreude einer Jam-Session im Club mitreißt und mit dem Ernst eines Abends im Konzertsaal berührt. Ein Auftritt mit Witz, Charme und drei wunderschönen Stimmen, die lustvoll miteinander harmonieren oder solistisch strahlen. Auf der Bühne: geballte Weiblichkeit und eine stilsichere Ein-Mann-Band. Marie Brandis, Melanie Kemser, Laura Wachter (Gesang) und Max Osvald (Klavier) bewegen sich nicht nur leichtfüßig zwischen den unterschiedlichsten Stilrichtungen, sie wechseln dabei beschwingt zwischen musikalischer Tiefe und bezaubernder Unterhaltung. Weitere Informationen

Do. 27.05. 21 Uhr highlight

Simcock - Swallow - Nussbaum - Walker

Gwilym Simcock (p), Mike Walker (git), Steve Swallow (e-bass), Adam Nussbaum (dr)

Das Aufeinandertreffen zweier ausgezeichneter britischer Musiker und zweier Größen der amerikanischen Jazzszene lässt ein vielversprechendes Projekt mit melodisch spannender, inspirierender und außergewöhnlicher Musik erwarten. Der mehrfach ausgezeichnete Pianist Gwilym Simcock wurde von niemand geringerem als Chick Corea als "Genie" bezeichnet und blickt trotz seiner noch jungen Karriere bereits auf eine europaweit sehr intensive Zusammenarbeit mit der Creme de la Creme der britischen und internationalen Jazzszene zurück, darunter u.a. Dave Holland, Lee Konitz, Bill Bruford’s Earthworks und Bobby McFerrin. Mike Walker gilt als einer der Aufsehen erregendsten europäischen Gitarristen und war u.a. mit George Russell's Creative Jazz Orchestra, Vince Mendoza, Anthony Braxton und Bill Frisell zu hören. Steve Swallow – führender Protagonist an der Bass-Gitarre – weist eine mehr als glanzvolle Karriere auf, in der er bereits über Jahrzehnte hinweg mit großartigen Musikern wie Paul Motian, Lee Konitz, John Scofield, Carla Bley, Chris Potter und vielen anderen zusammenarbeitet(e). Steve Swallow und Adam Nussbaum (dessen Arbeit mit Michael Brecker 1988 mit einem Grammy ausgezeichnet wurde) verbindet bereits eine sehr lange Freundschaft, innerhalb derer sie als eingespielte Rhythmus-Sektion bereits in zahlreichen musikalischen Projekten zusammenarbeiteten. Dieses neue und spannende Projekt besticht durch sein von Inspiration und Improvisation gekennzeichnetes Spiel, basierend auf Neukompositionen von Gwilym Simcock, Mike Walker und Steve Swallow, die "maßgeschneidert" für das Quartett geschrieben wurden. Weitere Informationen

Fr. 28.05. 21 Uhr time has come

The Cosmic Groove Orchestra

Alex Czinke (git), Kathrin Pechlof (harfe), Jerker Kluge (b), Matthias Gmelin (dr).

Das Cosmic Groove Orchestra speist seine Musik aus einer äußerst reichhaltigen musikalischen Welt, die sich aus verschiedensten Elementen zusammensetzt: Spiritual Jazz der 60er Jahre, modaler Jazz, Free Jazz, klassische und Neue Musik und nicht zuletzt auch Popmusik. Die Verwendung der Harfe, ein im Jazz äußerst selten gehörtes Instrument, macht einen wichtigen Bestandteil des einzigartigen Sounds aus. An erster Stelle stehen immer die äußerst eingängigen Kompositionen, die die Gruppe fast ausschließlich selbst schreibt und auf sehr eigenständige Art interpretiert. Der Band gelingt es, nicht in Epigonentum zu verfallen und ehrfürchtig das Erbe der Großen zu imitieren, sondern den universellen musikalischen und spirituellen Geist der späten 1960er Jahre in unsere Zeit zu übersetzen und mit einer eigenständigen, modernen musikalische Sprache zu vereinen. John Coltrane, Pharoah Sanders und Alice Coltrane sind unter vielen anderen Inspiration und Vorbild für die Gruppe. Weitere Informationen

Sa. 29.05. 21 Uhr Enja CD Release

Erdmann 3000

Daniel Erdmann (sax), Frank Möbus (git), Johannes Fink (b), John Schröder (dr).

Seit mehr als 6 Jahren gelingt es Erdmann 3000 geradezu spielerisch die Schergewichte von Tradition und Avantgarde in Balance zu bringen. Die Band des zwischen Berlin und Paris pendelnden Daniel Erdmann vereint vier der spannendsten Individualisten der jüngeren Berliner Szene. So drücken dier vier Ausnahmemusiker Projekten wie dem Roten Bereich, Aki & the good boys oder dem Kapital ihren eigenen Stempel auf. Gemeinsam schaffen sie einen interaktiven Band-Sound, der mit Expressivität, hintergründigem Humor und Lässigkeit sämtliche Jazzklischees aushebelt. Hier ist der Jazz in der Zukunft angekommen. Weitere Informationen

So. 30.05. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Sava Medan (b)

siehe 2.5.. Weitere Informationen

Mo. 31.05. 21 Uhr Big Band Night

Earforce - Funk Fusion Big Band

Topaktueller Funk- und Groove-Jazz, von Bandleader und Spiritus Rector Gregor Bürger ausschließlich selbstgeschrieben und arrangiert, mit viel Power gespielt und überzeugend präsentiert - das ist das Markenzeichen der Münchner Bigband Earforce. Seit 1999 bestehend, vereint die 17-köpfige Besetzung hochkarätige Solisten und eine druckvolle Rhythmusgruppe zu einer mitreissenden Live-Formation. Weitere Informationen

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