Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

April 2013 | Jun 2013

Programm Mai 2013

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Mi. 01.05. 21 Uhr GLM Release - "Flying Free"

Hannah Köpf & Band

Hannah Köpf (voc), Denis Gäbel (ts, cl, fl), Benjamin Schaefer (p), Jakob Kühnemann (b), Silvio Morger (dr)

Hannah Köpf präsentiert ihr neues Album “Flying Free“. Nach dem vielbeachteten Debüt “Stories Untold“ darf man sich nun über neue Songs freuen, in denen die talentierte Singer-Songwriterin die ganze Bandbreite ihres Könnens zeigt. Dabei bleibt Raum für Fabelhaftes und verspielte Kompositionen, für schwermütige Geschichten über Verlust und Einsamkeit genauso wie für beschwingte Gute-Laune-Nummern. Dank des breiten musikalischen Rahmens, den Köpf sich und ihren Musikern zugesteht, und der Offenheit gegenüber unterschiedlichen Genres kann die Sängerin ihren stimmlichen Facettenreichtum und ihre Gabe für treffsicheres Songwriting voll ausschöpfen. Die Freude am Zusammenspiel und das improvisatorische Können der mehrfach preisgekrönten Musiker können sich vor diesem Hintergrund voll entfalten. Weitere Informationen

Do. 02.05. 21 Uhr PIROUET LIVE - "Diegesis"

Bastian Stein Group

Bastian Stein (tp, flh), Pablo Held (p), Matthias Pichler (b), Tobias Backhaus (dr)

“Diegesis“: Musik, die erzählt. Der Trompeter und Flügelhornspieler Bastian Stein lässt in hochkarätiger Besetzung faszinierende Töne sprechen. “Diegesis“ bedeutet erzählende Vermittlung. “Die Musik, die ich für die Band geschrieben habe und die wir im Juli 2012 in München aufgenommen haben, ist eigentlich auch eine Art erzählerischer Vermittlung. Es wurde im Nachhinein nichts verändert oder verschönert, sondern es ist ein musikalisches Zeugnis dessen, was wir an diesen zwei Tagen gemeinsam zu erzählen hatten.“ Bastian Stein hat für “Diegesis“ – um seine eigene Metapher aufzugreifen – keine Gefangenen gemacht, sondern Gesprächspartner gesucht. Entstanden sind instrumentale Erzählungen, in die jeder Hörer seine eigenen Geschichten hineinprojizieren kann. Einladende, anregende Erzählungen voller Kraft. Für Hörer, die sich gern von Musik fesseln lassen und dabei doch einen freien Kopf bewahren wollen. Weitere Informationen

Fr. 03.05. 21 Uhr Highlight

ZENTRALQUARTETT

Ernst-Ludwig Petrowsky (as), Conny Bauer (tb) Ulrich Gumpert (p), Günter Baby Sommer (dr)

1973 (vor 40 Jahren!) unter dem Titel Synopsis gegründet, entwickelte sich die zunächst gänzlich ungebunden improvisierende Formation mit Ulrich Gumpert und Günter Sommer, Ernst-Ludwig Petrowksy und Conny Bauer bald zu einer Instanz des deutschen Jazz von internationaler Bedeutung. Dabei unterstreicht der Name Zentralquartett seit 1984 neben seiner politischen Ironie das Bild einer Gruppe von führenden Jazzern der DDR. Nicht zuletzt durch die enge personelle Verknüpfung mit der Ulrich Gumpert Workshopband erlangte die Gruppe eine einzigartige Qualität. Sie ist in der Lage, in einem wohlproportionierten Gefüge aus volksliedhaften Formelementen und avantgardistischen Instrumentalpassagen eine höchst vitale Musik zu erzeugen. Die Arrangements ergeben mustergültige “Freejazz-Lieder“, deren Dynamik auch emotionale Tiefe erlebbar macht. Möglicherweise sind dadurch die Zentralquartett-Mannen zu so etwas wie die Popstars des Freejazz geworden . Letzte CD: "11 Songs - Aus teutschen Landen" (INTAKT). Weitere Informationen

Sa. 04.05. 21 Uhr Universal - Stories

Agnieszka Hekiert E-Jazz Quartet

Agnieszka Hekiert (voc), Konstantin Kostov (p), Pawel Panta (ak-b, e-b), Cezary Konrad (dr)

Agnieszka Hekiert, Bühnenpartnerin von Bobby McFerrin, Leszek Zadlo, WeBe3 und Rhiannon präsentiert ihre Soloalbum "Stories", das im September 2012 bei UNIVERSAL Music erschien, und von dem polnischen Magazin Jazz Forum zu einer der besten Neuerscheinungen des Jahres 2012 gewählt wurde. Stories - Geschichten über Vergänglichkeit, über Hoffnung, über die Distanz zu großen Dingen, über das Leben, seine Kompromisslosigkeit und Schönheit gleichsam. Das Projekt ist eine Mischung aus balkanischen Klängen, slawischer Seele, und serbisch-bulgarischer energetischer Rhythmen. Die malerische Spielweise Cezary Konrads - polnischer Schlagzeuger des Jahres, die atemberaubenden Solos des Bulgarischen Pianisten Konstantin Kostov und des Bassisten Pawel Panta verbinden sich mit der warmen, ausdrucksvollen Stimme und den energetischen Improvisationen Agnieszka Hekierts zu einem wunderbaren Ganzen. "Unglaubliche Vokal-Artistik und Phrasierung." (SZ) Weitere Informationen

So. 05.05. 21 Uhr From Strayhorn to Strangehorn

Memorial Konzert & Jam Session für Günther Klatt

u.a. mit Tizian Jost (p), Marty Cook (tb), Florian Trübsbach (sax), Sepp Ametsbichler (b), Bastian Jütte (dr)

Dieser Abend ist dem Andenken an den großen Saxophonisten, Komponisten, Bandleader und Maler Günther Klatt gewidmet. Geboren am 2. Mai 1957 und gestorben am 8. Dezember. 2012, hat Klatt in seinen Glanzzeiten in den 80er und 90er Jahren die europäische Jazz-Szene nachhaltig beeindruckt und als einer der wenigen europäischen Jazz-Musiker sogar der New Yorker Jazz-Szene Impulse vermittelt. Der Gestus des Kunstrebellen – seine Konzerte stellten bisweilen wahre Pareforce-Ritte dar – ging dabei eine enge Gemeinschaft mit seinem profunden Traditionsverständnis ein; und so war es auch besonders die von Duke Ellington inspirierte Kunst des Duos (The Art Of The Duo) in Zusammenarbeit mit seinem langjährigen musikalischen Partner Tizian Jost, die eine Vielzahl von Duo-Gründungen in der deutschen Jazz-Szene inspirierte. Für diesen Abend hat sich eine illustre Schar ehemaliger Weggefährten und Schüler Klatts angekündigt, wie etwa der Posaunist Marty Cook, der Saxophonist Stefan Zenker und eine Reihe von international renommierten Überraschungsgästen, die einen musikalischens Surprise Cake servieren. Der erste Teil bietet Kompositionen aus der Feder Klatt‘s, der zweite Teil eine Jamsession à la “Klattinger“. Eingerahmt wird das Ganze von bildnerischen Arbeiten des Künstlers. Musikalische Gesamtleitung: Tizian Jost Weitere Informationen

Mo. 06.05. 21 Uhr Big Band Night

Munich Lounge Lizards

Das Jazz-Ministerium warnt: Ein Konzert der Munich Lounge Lizards enthält doppelt so viel Jazz wie gemäß den offiziellen Richtlinien empfohlen. Die volle Packung MLL läßt den Zuhörer in einen rauschhaften Zustand verfallen, mit Symptomen wie: rhythmisches Fußwippen, strahlende Augen und verzücktes Lächeln. Es sind Fälle bekannt, wo die Inhalation eines einzigen Swing-Arrangements der "hardest working Big Band in town" zu lebenslanger, inoperabler Lizard-Abhängigkeit führte – und ihre Balladen sind so schön gespielt, dass es fast illegal ist. Komplizin dieser kriminell beschwingten Vereinigung (Leitung: Michael Lutzeier) ist eine Sängerin, die beim Publikum ganz alleine für schwere Entzugserscheinungen am nächsten Tag sorgen wird. Weitere Informationen

Di. 07.05. 21 Uhr

Jan Esckes Dreizack

Jan Eschke (p), Gerd Boelicke (b), Arno Haselsteiner (dr)

Dreizack ist ein Power-Worldjazz-Klaviertrio. Die Musik von Dreizack ist stilistisch breit gefächert. Funk, bulgarische Volksmusik, skandinavische und lateinamerikanische Eindrücke treffen auf europäische Mehrstimmigkeit und Jazzrock-Eskapaden. Hier haben sich drei hochvirtuose Musiker zusammengefunden, die in der klassischen Jazztrio-Besetzung ihre gemeinsame musikalische Sprache entwickeln konnten. Weitere Informationen

Mi. 08.05. 21 Uhr BR-Mitschnitt

Maxime Bender 4tet

Maxime Bender (ts, ss), Sebastian Sternal (p), Oliver Lutz (b), Silvio Morger (dr)

Das Maxime Bender 4tet wagt einen entscheidenden Schritt nach vorne, indem es sich klar von den üblichen Wegen des klassischen Jazz distanziert. Die gewohnte Harmonie sowie die bekannte Rhythmusstruktur des klassischen Jazz-Quartets werden aufgewirbelt; neue Frische und Freiheit dringen ein und erlauben spontane und mitreißende musikalische Kommunikation. Mit beeindruckender Energie wird hier aus dem Vollen geschöpft und das Format des Jazz-Quartets neu belebt. Maxime Bender ist wie seine Heimat Luxemburg polyglott. Neben dem moselfränkischen Sprachidiom spricht er perfekt deutsch und französisch. Auch Benders Saxophonsound hat, was die Instrumentenwahl wie auch die Kompositionsstrategien betrifft, viele Zungen. So fühlt er sich auch gleichermaßen auf dem Sopran- wie auf dem Tenorsaxophon zuhause. In seiner Musikauf¬fassung erweist sich Maxime Bender als Hohepriester der Stilfeinheiten und als ein Meister der Klangfarben voller Noblesse. Weitere Informationen

Do. 09.05. 21 Uhr

Annette Neuffer International Quintet - "Moviemania"

Annette Neuffer (voc, tp), Claus Koch (ts), Claus Raible (p), Giorgos Antoniou (b), Esteve Pi (dr)

Die Sängerin und Trompeterin Annette Neuffer knüpft mit ihrem Gesangstil an die großen amerikanischen Jazzsängerinnen wie Ella Fitzgerald, Sarah Vaughan und Billie Holiday an. Mit ihrer unverwechselbaren Altstimme meistert sie spielend einen Umfang von über drei Oktaven, laut Süddeutscher Zeitung "beschert Neuffer ihre felsenfeste Verwurzelung in der Stilistik Billie Holidays eine schier unverwechselbare, ja einzigartige Stellung in der Jazz-Szene" und "verschlägt es sogar bekennenden Jazz-Verächtern für eine ganze Weile restlos den Atem." Mit ihrem neuen Programm "Moviemania" stellt sie teils bekanntere, teils exotische Songperlen aus alten Kino-filmen wie “Some Like It Hot“, “A Shot In The Dark“, “The Sandpiper“, “Charade“, “Betty Boop“ und vielen anderen vor. Ein ohrwurmverdächtiges Programm mit "Boss Tenor" Claus Koch, Piano-Gigant Claus Raible und einem der swingendsten Bass-Schlagzeug-Gespanne, die man in Europa finden kann: mit Giorgos Antoniou und dem feurigen spanischen Drummer Esteve Pi, der zu den wichtigsten Jazzschlagzeugern in Spanien zählt. Er ist die erste Wahl von amerikanischen Jazzlegenden wie Johnny Griffin, Benny Green oder Phil Woods bei ihren Europatourneen. Weitere Informationen

Fr. 10.05. 21 Uhr The Norway of Jazz N° 55 - "Birds"

Marius Neset Quartet

Marius Neset (sax), Ivo Neame (p), Phil Donkin (b), Anton Eger (dr)

Marius Neset wurde in Norwegen geboren und lebt heute in Kopenhagen. Im April 2011 veröffentlichte der Komponist und Saxophonist sein Debütalbum “Golden Xplosion“, das ihn zum meistdiskutierten Newcomer in der europäischen Jazzszene machte. Laut Terje Mosnes (Dagbladet) ist Marius Neset "der talentierteste Saxophonist seit Jan Gabarek". “Golden Xplosion“ demonstrierte musterhafte Techniken, energiegeladene Kreativität, Phantasie und Virtuosität auf Tenor- und Sopransaxophon. Sein Debütalbum bewies aber auch seine Genialität als Komponist fesselnder Musik, was ihm die Türen der bedeutenden Festivals in Europa, aber auch zu Auftritten in den USA öffnete. Mit seinem neuen Album “Birds“ hat Marius Neset einen weiteren Schritt nach vorne getan – ein Album, das nicht nur beeindruckt, sondern auch die Vermutung zulässt, dass Marius Neset zu den spannendsten Künstlern dieses Jahrzehnts zählt. Die Musik des Quartetts nimmt den Hörer mit auf eine Reise und vereint Marius‘ Einflüsse mit außergewöhnlicher Energie und Kreativität. Die Kompositionen enthalten Elemente der Musik von Igor Stravinsky, Charles Ives, Steve Reich, Wayne Shorter, Django Bates und Michael Brecker, sind aber vor allem von Nesets unverwechselbarem Klang geprägt. Weitere Informationen

Sa. 11.05. 23:30 Uhr

Club Diskographique

Und auch hierfür gilt das Ticket der "Langen Nacht der Musik: ab 23:30 Uhr heißt es wieder Club Diskographique! Von James Brown, Chic, Miles Davis, Jan Delay & Ella Fitzgerald über Guru, Lenny Kravitz, LaBrassBanda, Lift & Eric Prydz bis zu Gil Scott-Heron, St. Germain, Sting, Amy Winehouse und vielen anderen. Aufgelegt von Marc Trefz und visuell begleitet von Conni Lechner. Der Club Diskographique knüpft in seinem Namen an die ersten Diskotheken in Europa an. Musikalisch geht die Reise des Club Diskographique mal ins Zeitgenössische, mal bis in die 70er Jahre zurück und bringt dabei tanzbare Perlen aus Dancefloor Jazz, Funk‘n Soul, Disco, Jazzrock, Jazzhop, Weltmusik und Ambient zum Klingen. Wir freuen uns, Dich bei gemütlicher Jazzclub-Atmosphäre und feiner Gastronomie zu begrüßen. Weitere Informationen

Sa. 11.05. 21 Uhr

Let's talk about......JAZZ

Die beiden bekannten Musikjournalisten und Jazzkenner Oliver Hochkeppel und Ssirus Pakzad laden ein zum Talk. Diesmal zu Gast der Komponist und Saxofonist Till Martin. Es gab einen Punkt im Werdegang des Münchner Jazzsaxophonisten Till Martin, da verabschiedete er sich radikal vom Modus des Schneller, Höher, Weiter. Und konzentrierte sich ganz auf seine persönliche Beziehung zum Klang wie zur Tradition des Jazz. Seither gehören seine Projekte zum Geschmackvollsten, was der deutsche Jazz zu bieten hat. Um 19:00 Uhr in der Lounge neben dem Jazzclub Unterfahrt. Eintritt frei. Reservierung empfohlen. Weitere Informationen

Sa. 11.05. 20:30 Uhr Die Lange Nacht der Musik

The Soul Session feat. Anaj (voc)

Ralph Kiefer (p, keys, voc), Ferdinand Kirner (git, voc), Igor Kljujic (b), Tommy Eberhardt (dr)

Die Band um Pianist, Multi-Instrumentalist und Produzent Ralph Kiefer (Hipnosis, Poets Of Rhythm) zelebriert eine unwiderstehliche Mischung aus mitreißenden, funkigen Groove-Nummern, erdigen Soul-Hymnen und ekstatischen Improvisationen über hypnotische Grooves – moderner Soul mit Liebe zum Sound der Seventies! Special guest des Abends ist die außergewöhnliche Berliner Sängerin Anaj, die mit dunklem Soul-Timbre und lasziv-elegantem Scat-Gesang begeistert. Das 2012 erschienene Albumdebut “The Soul Session One" (Agogo Records) war CD der Woche bei Deutschlandradio Kultur und Radio Free FM. Weitere Informationen

So. 12.05. 21 Uhr vocal highlight - From Bebop To Freebop

Sheila Jordan -Jay Clayton Band

Sheila Jordan (voc), Jay Clayton (voc), Jack Wilkins (git), Cameron Brown (b)

Zwei Vokal-Königinnen zusammen in einem Konzert! Die beiden Sängerinnen Jay Clayton und Sheila Jordan gehören seit Jahrzehnten zu den führenden Improvisatorinnen des modernen Vocal-Jazz. Sheila Jordans Lehrmeister waren die großen Musiker der Bebop-Ära, vor allem Charlie Parker. Sie folgte deren künstlerischer Richtung, sie waren und sind für sie Maßstab für Integrität. Parker lobte ihre „million dollar ears", ihr fantastisches Gehör. Seitdem sind über 50 Jahre vergangen, 50 Jahre internationale Jazzkarriere – Sheila Jordan ist eine lebende, singende Jazzlegende! Ihre Ausdruckskraft ist bewegend, ihr Scat-Gesang unvergleichlich. Der Umfang ihrer Stimme ist nicht allzu groß, doch mit ihren rhythmischen Möglichkeiten, ihren harmonischen Alterationen, ihren melodischen Ausgestaltungen, ihrer großen Bandbreite an Timbres schafft sie es überzeugend, einen Song zu ihrem eigenen zu machen. Im letzten Jahr wurde sie mit einem Preis für ihre künstlerische Lebensleistung ausgezeichnet: The National Endowment for the Arts Jazz Masters (NEA-) Award 2012. Jay Clayton kam nach einem Studium an der Miami University in Oxford (Ohio) nach New York City, wo sie bei Musikern wie Steve Lacy Privatunterricht nahm. Mit ihrem damaligen Mann, dem Perkussionisten Frank Clayton, organisierte sie bereits 1967 Loft-Konzerte, auf denen sie mit Sam Rivers, Cecil McBee, Joanne Brackeen, Dave Liebman, Jeanne Lee, Bob Moses, John Gilmore und Marty Cook in Kontakt kam. Bereits damals begann Clayton, sich aufgrund ihrer Fähigkeit zum Voicing einen Ruf als Avantgarde-Sängerin zu erwerben. Sie gehörte zu den ersten Sängern, die Gedichte und Electronics in ihre Improvisationen einbezogen und hat auch hervorragende Interpretationen von Kompositionen von John Cage vorgelegt. Sie hat unzählige Konzerte weltweit gesungen und sehr viele Workshops geleitet, u.a. an den Hochschulen für Musik in Graz, Köln und Berlin. Sheila und Jay werden von ihren Weggefährten Cameron Brown und Jack Wilkins sensibel und virtuos begleitet. Und uns erwartet ein Konzerterlebnis der besonderen Extraklasse: humorvoll, atemberaubend und emotional tief bewegend! Weitere Informationen

Mo. 13.05. 21 Uhr Big Band Night

Dusko Goykovich Big Band

Kaum zu glauben: Einer der ganz großen Trendsetter des Modern Jazz, der letzte Gralshüter des originären Bebop und Hardbop stammt nicht aus Amerika, sondern aus dem ehemaligen Jugoslawien und lebt heute im Münchner Stadtteil Oberföhring. Dass Dusko Goykovich, mittlerweile 81 Jahre jung, heute mit seiner Munich Big Band in die Unterfahrt kommt, erhebt dieses Datum für alle eingefleischten Fans zum Feiertag. Der smarte Trompeter und Flügelhorn-Virtuose ist in der Tat ein Phänomen. Ein stiller Star, der viele schillernde Figuren des Jazz persönlich kennt und mit unzähligen von ihnen spielte: Dizzy Gillespie, Chet Baker, Gerry Mulligan, Dexter Gordon, Stan Getz und viele andere. Er ließ sich inspirieren und inspirierte selbst! Den stärksten, inspiriertesten Goykovich erlebte das Publikum stets in Big Bands, z.B. bei Kurt Edelhagen, aber vor allem bei Maynard Ferguson, Woody Herman´s Herd und in der Clarke/Boland Big Band. Der Mann mit dem goldenen Horn schreibt die Arrangements selbst und führt seinen jeweiligen Klangkörper mit natürlicher Autorität und einem strahlenden Ton, der sich wie ein Lichtschweif durch das gesamte Programm zieht. Weitere Informationen

Di. 14.05. 21 Uhr Stargastspiel

Maria João & Mário Laginha – ´IRIDESCENT´

Maria João (voc), Mário Laginha (p), João Frade (acc), Alexandre Frazão (dr)

Die Vokalakrobatin Maria João aus Lissabon ist eine der ganz Großen des Jazz und gilt auf Grund ihres Stimmumfangs und ihrer temporeichen Stimmungswechsel als weibliches Pendant zu Bobby McFerrin. Mit vollem stimmlichen wie physischem Bühneneinsatz überträgt Maria João afro-brasilianische Rhythmen und Lebendigkeit auf europäischen Jazz. 1983 nahm Maria João ihre erste Platte auf. Schon auf diesem ersten Werk (“Quinteto Maria João“) waren die Tasten des Pianos unter Mário Laginhas Händen. Ihre Zusammenarbeit entwickelte sich über die nächsten 30 Jahre weiter – bei Hunderten von Konzerten und zwölf Alben. Die letzte Frucht aus dieser langen gemeinsamen Reise ist gerade geerntet und trägt den Namen “IRIDESCENT“ – es ist ihr 13. gemeinsames Album! Die Kombination von Piano und Akkordeon verspricht, neben den außergewöhnlichen Vokalklängen von Maria João, ein ungewöhnliches, besonders Hörerlebnis. Weitere Informationen

Mi. 15.05. 21 Uhr Jazz beyond the limits

Collectif Lebocal

Ernie Odoom (voc, ts, ss), Amaury Bach (as, fl), Diégo Fano (as), Laurent Desbiolles (bs, voc), Guillaume Lavallard (tp, flh), Loïc Burdin (tp, flh), Daniel Verdesca (tp), Vincent Camer (tb), Jérémie Creix (tb), Stéphane Monnet (b-tb), Thierry Girault (p, keys), Karim Maurice (b), Cyril Moulas (git, voc) Thibaud Pontet (dr) Manu Cadiou (sound engineering)

Die Musik des 16-köpfigen Kollektivs aus den französischen Hoch-Savoyen ist Teamwork vom Feinsten. Dabei entsteht ein einzigartiger Musikstil aus Jazz, Elektro, Fusion, Rock und Improvisationen – bestens geeignet, um ein großes Publikum zu unterhalten! Die Peripherie weit ab von Paris emanzipiert sich zum schillernden Exotentum. Markenzeichen dieser fortschrittlichen Jazzauffassung ist der nahtlose Übergang zwischen allen stilistischen Schnittstellen. Die Gruppe kennt keinerlei Berührungsängste und pflegt eine “zappaeske“ Haltung der Grenzüberschreitung als Prinzip. Ausflüge in den elektronischen Bereich führen zu freejazzigen Kostbarkeiten. Die Grenzen zwischen E- und U-Musik verschmelzen unwiederbringlich in orchestraler Brass-Power und Speed- und Metal-Gitarrenriffs. Mit teilweise aberwitzigem Tempo und bizarren Brechungen werden populärmusikalische Stile zur Bearbeitung freigegeben. New Orleans Walking Lines mutieren zu Nino Rotas inspirierter Filmmusik, um sich in mittelalterlich anmutender polyphoner Vokalharmonie aufzulösen. Ein Crossover aus Hardrock, Death-Metal und Belcanto liefert die Basis für große Oper. Der massiven Geste kontrastiert die filigrane Swingballade. Atmosphäre und Energie sind in der Musik von Collectif Lebocal keine Gegensätze. Von Drum & Bass und Funk gepusht, an den Sound englischer 70er Jahre Avantgarde-Orchester (Nucleus & Michael Gibbs) und Filme von Peter Greenaway erinnert, macht der Zuhörer unerhörte Grenzerfahrungen innerhalb jazzkonnotierter Arrangements. Exzellente Instrumentalisten, markante Stimmen und starke Solisten schürfen, wenden, sieben und bergen mit avantgardistischer Verve im Bodensatz der Musikgeschichte, um neu zu verknüpfen und Eigenwilliges zu erschaffen. Weitere Informationen

Do. 16.05. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Mo' Blow - Gimme The Boots

Felix F. Falk (sax, didgeridoo, perc), Matti Klein (fender rhodes), Tobias Fleischer (b), André Seidel (dr)

Immer mehr junge, vorzugsweise im Jazz sozialisierte Musiker aus Deutschland entdecken in Funk und Soul den Reiz von fetten Grooves, erdigen Sounds und treibenden Rhythmen. Nachdem der Schwede Nils Landgren mit seiner Funk Unit seit 20 Jahren die europäische Visitenkarte des Funk darstellt, darf man jetzt wieder einmal Vertreter der ACT-Reihe "Young German Jazz" zu den Vorreitern der nachwachsenden Generation rechnen: Das Berliner Quartett Mo’ Blow überraschte mit seinem knackigen ACT Debüt "For Those About To Funk" bereits vor zwei Jahren die Szene. "Party, nicht mit Allerweltsgrooves, sondern mit Anspruch", schrieb die Süddeutsche Zeitung, andere lobten Zeitlosigkeit und Vielschichtigkeit des Albums. Neben guten Kritiken gab es auch den Sieg beim "Future Sounds"-Wettbewerb der Leverkusener Jazztage. Für die Jury war klar: "Mo' Blow zaubern ein mörderisch groovendes Funk-Feuerwerk auf die Bühne". Dass Mo’ Blow wirklich die gelungene Kombination aus dem Sound der heißen siebziger Jahre mit den aktuell drängenden Klängen ist, beweist nun umso mehr das neue Album "Gimme The Boots". Weitere Informationen

Fr. 17.05. 21 Uhr

Soul & The Gang

Vier Frauen, neun Männer, eine Seele – Soul & the Gang: Die 13-köpfige Formation lässt mit ihren drei bezaubernden Soul-Sisters und dem Sänger mit seinem italienischen Temperament, ihrem messerscharfen fünf-hornigen Gebläse und ihrer knackigen Rhythmuscombo die Welt des schwarzen Souls wiederauferstehen. Soul & The Gang spielt Musik im Stil der Blues Brothers. Da sitzt jedes Detail und trotzdem klingt der Sound frisch und unverbraucht – übrig bleibt reiner Soul mit einer begnadeten Performance und Choreografie. Weitere Informationen

Sa. 18.05. 21 Uhr

Unterfahrt goes KLANGfest

Der Jazzclub Unterfahrt bleibt heute geschlossen. Sie finden uns beim KLANGfest im Gasteig. Weitere Informationen

So. 19.05. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Claudius Ress (tp, flh)

Ein weicher, manchmal gedämpfter Trompetensound und das Flügelhorn stehen im Mittelpunkt dieses klaren und geschmeidigen Modern-Jazz, den Claudius Ress heute präsentiert und zu dem er viele Einsteiger zur Jam Session einlädt. Weitere Informationen

Mo. 20.05. 21 Uhr Big Band Night - 70. Bühnenjubiläum

Al Porcino Big Band

"Wenn über den ostinat pulsierenden Riff-Schleifen des seidigen Saxophonsatzes die acht Blechbläser fortissimo flirrende Klangfetzen in den Raum blasen, daß es den Kennern heiß den Rücken hinunterläuft und die Luft sich auflädt vom prallen Sound der Band, dann erfüllt ein hohes Glücksgefühl Musiker und Auditorium. Und man fragt sich, wo denn anders in Deutschland Vergleichbares in diesem Genre zu hören ist." (BR) Der Trompeter Al Porcino hatte am 14. Mai Geburtstag und feiert in diesem Jahr sein 70. Bühnenjubiläum. Wir feiern mit ihm 70 Jahre "Schwing-Musik Pur!" Seit 36 Jahren wirkt diese Legende des Jazz bereits in München, seit 1943 ist er Teil der Jazz-Welt. Seine Zusammenarbeit mit Louis Prima, Tommy Dorsey, Georgie Auld, Woody Herman, Gene Krupa, Charlie Parker, Med Flory, Count Basie, Dizzy Gillespie, Jerry Lewis, Judy Garland, Peggy Lee, Thad Jones, Mel Lewis, Mel Torme, Marty Paich, Al Cohn, Ella Fitzgerald, Frank Sinatra, Stan Kenton, Buddy Rich, Terry Gibbs und Hunderten von Musikern mehr beweist eindrücklich seinen Einfluss auf die Geschichte vieler legendären Big Bands. Aber gerade für den deutschen Jazz war und ist seine Wirkung nicht wegzudenken: Fast die gesamte süddeutsche Jazz-Szene durchlief seine Schule. Zahlreiche namhafte Musiker, Bandleader, Komponisten und Arrangeure verdanken Al Porcino’s "brainwashing" in Sachen Swing, Time und Taste die Grundlagen ihrer Karriere. Seine eigene Band mit 16 Spitzen-Musikern der Szene spielt die besten Stücke der großen Big Band-Ära. Diese Sammlung von Kompositionen und Arrangements von Al Cohn, Johnny Mandel, Gerry Mulligan, Bob Brookmeyer, Neal Hefti, Bill Holman u.a. macht jedes Konzert einzigartig: Keine andere Band hat eine solche Auswahl zur Verfügung. Und wohl keine andere Band hat einen so kraftvollen Bandleader, der mit seinen 88 Jahren förmlich aufblüht, sobald die Musik erklingt. Hut ab, Mr. Al Porcino! Ein absolutes Highlight für den Jazz-Liebhaber! Weitere Informationen

Di. 21.05. 21 Uhr

Peter Cudek Trio

Andrea Hermenau (p, voc), Tim Collins (vibes, voc), Peter Cudek (b)

"Sehr geehrtes Publikum, mein Name ist Peter Cudek. Ich bin ein aus der Slowakei stammender und inzwischen in München heimisch gewordener Kontrabassist. Heute abend präsentiere ich Ihnen Musik aus meiner eigenen Kompositionsfeder, und zwar Musik, die sich slawischer Melodik ebenso verschreibt wie lyrischen Klängen und rhythmisch spielerischem Umgang mit dem Akzent auf der Atmosphäre. Mit unserem Trio verfolge ich die Absicht und habe die Möglichkeit, Musik als Ausdruck einer interaktiven Verbindung zwischen den Musikern einerseits und zwischen den Musikern und dem Publikum andererseits zu schreiben und zu spielen. Es geht dabei nicht um die Demonstration musikalischer Virtuosität, sondern vielmehr um den Versuch, Klarheit, Ehrlichkeit, Einfachheit und Leichtigkeit stets vor dem Hintergrund ihrer emotionalen Ausdrucksseiten zur Quelle kompositorischer und spielerischer Inspiration zumachen. Die ungewöhnliche Besetzung des Trios bietet hierfür den perfekten Rahmen, innerhalb dessen es uns Musikern erlaubt ist, sehr frei zu spielen, ohne dass sich jedoch die Aussage des Stückes oder die ursprüngliche Atmosphäre desselben in der Improvisation verlieren. Wiederum um den Dialog zwischen den Musikern und Publikum im Sinne einer berührenden Teilhabe zu gestalten, ergänzen die Stimme und das Wort als verständlichkeitsfördernde Mittel der Kommunikation unser Trio. Die Texte hat Ernest Maria Massima de la Grandissima geschrieben, der die Fähigkeit besitzt, Musik in poetische Bilder ohne Klischees zu übersetzen. Mit Andrea Hermenau und Tim Collins, deren individuelle Klangfarben ich ganz bewusst beim Komponieren der Stücke berücksichtigt habe, konnte ich glücklicherweise zwei Musiker für das Projekt gewinnen, die mit ihrer Sensibilität nicht nur den heutigen Abend zu einem musikalischen Gefühlserlebnis besonderer Art machen." Weitere Informationen

Mi. 22.05. 21 Uhr

Le Café Bleu International

Leonhard Kuhn (git, electronics), Matthieu Bordenave (sax, bcl), Jay Lateef (dr)

Bonjour mesdames et messieurs, bienvenue au Café Bleu! Stellen Sie sich vor, wie das war zu der Zeit, als Édith Piaf, Django Reinhardt, Francy Boland und zahllose Exil-Musiker in Paris lebten und auftraten. Jeden Abend berauschende Konzerte auf höchstem Niveau – und danach, in den "blauen Stunden", traf man sich noch in dem kleinen Straßencafé an der Ecke, um miteinander zu "jammen". Chansons, Folklore, Free Jazz, BeBop, Swing, all das gab es zu hören im Café Bleu. In internationaler Trio-Besetzung erwecken die jungen Talente den Geist dieser Tage wieder zum Leben. Le Café Bleu International: Eine Hommage an die Belle Epoque des europäischen Jazz! Weitere Informationen

Do. 23.05. 21 Uhr Dutch Delight

Tin Men & The Telephone

Tony Roe (p), Lucas Dols (b), Borislav Petrov (dr )

Tin Men And The Telephone (TM & T) stehen nicht für Banalität im Musikbusiness. Ihre Shows – die sowohl die inneren Organe wie auch das Gehirn herausfordern –untergraben die Monotonie des Alltags: Sie recyceln „Nichts“, wie z.B. das Fiepen nervender elektronischer Geräte oder das kreischende übereifrige Geplapper von Fußball-Kommentatoren. Sie finden Melodien in den Stöhnereien eines TV-Pornostars oder in den Muhs einer ahnungslosen Kuh. TM & T, das ist eine dynamische Angelegenheit, gestützt auf die harmonische Tiefe von zeitgenössischer klassischer Musik und modernem Jazz genauso wie auf die Rhythmen von Hip-Hop und Balkan-Musik. TM & T präsentiert eine Multimedia-Performance, die intelligent und kreativ die zeitgenössische Gesellschaft und die Rolle der modernen Kommunikation kommentiert. Das Trio spielte bereits auf großen Festivals und in angesehenen Clubs in den Niederlanden und im Ausland, wie z.B. beim North Sea Jazz Festival, dem Tremplin Jazz d'Avignon, dem Konstanzer Jazzherbst, im Bimhuis und im Muziekgebouw aan’t IJ in Amsterdam, im Vortex in London, im B-flat in Berlin – und heute Abend in der Unterfahrt in München. Weitere Informationen

Fr. 24.05. 21 Uhr "La Princesse de Ferraille"

Marie Séférian Quartett

Marie Séférian (voc), Nicolai Thärichen (p), Tim Kleinsorge (b), Javier Reyes (dr)

Charmant lässt Marie Séférian ihre Stimme in einer Weise jubilieren, wie man es so überzeugend im deutschen Jazz lange nicht mehr hören konnte. "La Princesse de Ferraille" ist das neue Album des Marie Séférian Quartetts und bewegt sich inhaltlich zwischen Fantasie und Wirklichkeit. Marie verbindet ihre melodisch wie rhythmisch abwechslungsreichen Songs in schwebender Eleganz, meist auf französisch gesungene Texte mit lustvoll improvisierten Passagen. Da funkeln prasselnde Cymbal‐Rides von Javier Reyes, von Bassist Tim Kleinsorge satt unterfüttert, während Nicolai Thärichen am Piano frische Akkordstrukturen unter Marie Séférians betörende Stimme legt. Souverän beweist dieses Quartett mit "La Princesse de Ferraille", dass Sängerinnen schon lange nicht mehr nur Frontfrauen sind, sondern Teil des gesamten Band‐Sounds. Jedenfalls ist Marie Séférian mit ihrem neuen Album auf dem besten Wege, den Ehrentitel einer Prinzessin zu erobern. Für den europäischen Jazz ist die junge Dame mit dem Krönchen unzweifelhaft eine Bereicherung. Weitere Informationen

Sa. 25.05. 21 Uhr

geschlossen

Das Konzert der Bluesgangster mußte aus gesundheitlichen Gründen bei einem Bandmitglied leider abgesagt werden. Wir bitten um Ihr Verständnis. Weitere Informationen

Sa. 25.05. 21 Uhr

Club Diskographique - fällt aus

Nächster Tanztermin mit dem Club Diskographique findet am Samstag den 8. Juni statt. Weitere Informationen

So. 26.05. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Claudius Ress (tp)

Ein weicher, manchmal gedämpfter Trompetensound und das Flügelhorn stehen im Mittelpunkt dieses klaren und geschmeidigen Modern-Jazz, den Claudius Ress heute präsentiert und zu dem er viele Einsteiger zur Jam Session einlädt. Weitere Informationen

Mo. 27.05. 21 Uhr Big Band Night

The Uptown Jazz Orchestra feat. Julia Fehenberger (voc)

Eine Big Band zum Klingen zu bringen, das ist für nahezu jeden Jazzmusiker, als ginge ein lang gehegter Wunschtraum in Erfüllung. Es verlangt aber neben Visionen und Teamgeist auch eine gehörige Portion Mut. Dass sich das Uptown Jazz Orchestra um Leader und Trompetensolist Franz Weyerer in den vergangenen Jahren zu einer aussergewöhnlichen Großformation nicht nur in der Landeshauptstadt, sondern im gesamten süddeutschen Raum gemausert hat, spricht ohne Zweifel für die Ausnahmestellung und Qualität der beteiligten Musiker. Ohne in schwülstige Nostalgie zu versinken, verleiht die Band jedem Song mit präzisen Bläsertutti, virtuosen Soli und farbenreichen Arrangements ein groovendes, unverwechselbares Gesicht. (Reinhard Köchl) Weitere Informationen

Di. 28.05. 21 Uhr ECM artists in concert

Mat Maneri & Lucian Ban Duo feat. Albrecht Maurer

Mat Maneri (viola), Lucian Ban (p), Albrecht Maurer (violin)

Der legendäre Bratschist Mat Maneri und der gefeierte transsilvanische Pianist Lucian Ban bilden ein einzigartiges Duo. Nun sind sie erneut auf Europa-Tournee und präsentieren ihre CD "Transylvanian Concert", die jüngst bei ECM erschienen ist. Zusammen mit dem Geiger Albrecht Maurer spielen sie ein lyrisches und doch kraftvolles Programm, mit reichen Stimmungsbildern aus Transsilvanien und dem Flair der New Yorker Downtown- Avantgarde. Weitere Informationen

Mi. 29.05. 21 Uhr CD Präsentation GLM

Tuija Komi & Band

Tuija Komi (voc), Walter Lang (p, fender rhodes), Peter Cudek (b), Martin Kolb (dr), plus Vlad Cojocaru (acc)

Rempallaan (das bedeutet: „herrlich durcheinander“) nannte sich das erste Soloalbum der finnischen Sängerin Tuija Komi: Von romantischen Stimmungen über tiefe Sehnsucht und Leidenschaft bis hin zu schmerzlichem Abschied und holdem Bescheiden. Augenblicke höchsten Glücks, zugleich voll Nostalgie und kontemplativer Poesie. Mit dem betörenden Schmelz ihrer faszinierenden Stimme berührt die finnische Sängerin Tuija Komi erneut die Herzen ihrer Fans: Instinktsicher erzählt sie in einem musikalischen Vokabular aus Jazz, Latin, Soul, Tango und World Music von jenen Dingen des Lebens, die uns alle bewegen. Flankiert von Top-Musikern aus Deutschland, Serbien, der Slowakei und Moldawien bezaubert Tuija Komi auch auf ihrer zweiten CD durch einfallsreiche Arrangements erlesener Swing- und Latin-Klassiker, aber auch mit selten gespielten Juwelen aus dem Fundus der finnischen Musik und mit eigenen Songs. Weitere Informationen

Do. 30.05. 21 Uhr

Trio Lackerschmid - Faller - Morello

Wolfgang Lackerschmid (vibes), Sven Faller (b), Paulo Morello (git)

Der deutsche Repräsentant des Vibraphons, Wolfgang Lackerschmid, in einem Gipfeltreffen mit dem Bassisten Sven Faller und dem Gitarristen Paulo Morello – ein Dreigestirn mit erfrischend neuer Perspektive. In dieser transparenten Besetzung entsteht ein spannendes Miteinander dreier gleichberechtigter Virtuosen – ein feuriges Geflecht aus Groove und Kontrapunkt, in dem sich Vibraphon, Gitarre und Bass zu immer wieder neuen Klangfarben mischen. Fein durchdachte Arrangements und improvisatorische Ausflüge halten sich wohl austariert die Waage. Weitere Informationen

Fr. 31.05. 21 Uhr

popzone

Caro von Brünken (voc), Stephan Weiser (p), Yvo Fischer (b), Manni Müller (dr)

popzone nutzt die Bühne als kreative Spielwiese und präsentiert bekannte Songs live in vollkommen neuem Gewand. Feinfühlig ausgearbeitet und arrangiert entstehen so in sich wandelbare Momentaufnahmen von vertrauten Stücken. Harte Rocksongs werden zu feinfühligen Jazz-Balladen, aktuelle Pop-Melodien erklingen in ausgefeilten Arrangements, und teilweise Jahrzehnte alte Musik erstrahlt in vollkommen neuem, aber dennoch wohl bekanntem Licht. Durch ihre eigene Klang-Ästhetik kreieren popzone bei jedem Auftritt eine einzigartige Stimmung und entwickeln die gespielten Songs ständig weiter. Der Kern der Stücke wird dabei nie verfremdet, sondern reflektiert und auf einer neuen musikalischen Ebene wiedergegeben. Weitere Informationen

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