Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

April 2014 | Jun 2014

Programm Mai 2014

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Do. 01.05. 21 Uhr special concert

Patrick Cornelius Infinite Blue Quartet feat. Tim Collins

Patrick Cornelius (sax), Tim Collins (vibes), Michael Janisch (b), Paul Wiltgen (dr)

Der mehrfach mit Preisen ausgezeichnete, in New York lebende Saxophonist Patrick Cornelius besucht uns erstmals mit seinem international besetzten Quartett und bringt uns dabei auch einen Musiker näher, der seit einigen Jahren in München lebt. Der 1977 geborene amerikanische Vibraphonist Tim Collins zog 2000 nach München und bereichert seitdem die hiesige Musikszene mit seinem virtuosen Spiel und seinem beeindruckenden kompositorischen Output. Als Kind hörte Tim Collins gerne die Beatles und bekam Klavierunterricht, als Teenager spielte er Schlagzeug in Rockbands, begann sich für Jazz zu interessieren und kam während seines klassischen Perkussionsstudiums über Aufnahmen von Milt Jackson und Gary Burton schließlich auch zum Vibraphon – und in der Folge zu einem Jazzstudium an der Manhattan School of Music. In den Kompositionen des ungeheuer swingenden Vibraphonisten ist sein breitgefächerter musikalischer Background allgegenwärtig. Er sorgt für viele überraschende Wendungen in einer Musik ohne stilistische Begrenztheiten, die zu spielen ein hohes Maß an Virtuosität erfordert. Weitere Informationen

Fr. 02.05. 21 Uhr

Luca Ciarla Quartet

Luca Ciarla (violin), Vince Abbracc (accordion), Nicola Di Camillo (b), Francesco Savoretti (perc)

Seit seinem Debüt in Asien und den Vereinigten Staaten im Jahr 2002 ist das Luca Ciarla Quartet beim Publikum genauso wie bei Kritikern wegen seiner höchst originellen Stücke und Arrangements beliebt. In den Kompositionen gehen zeitgenössischer Jazz und ethnische Musik eine glückliche Verbindung ein – ein unwiderstehlicher, mediterran gepägter Gypsy Jazz ist das Ergebnis. "This daring Italian violinist and composer puts his instrument at the service of a sparkling repertoire ...another champion of the resined bow." (Montreal Jazz Festival) Mit freundlicher Unterstützung des Istituto Italiano di Cultura. Weitere Informationen

Sa. 03.05. 21 Uhr

Roger Jannotta & Torsten Klentze Project

Roger Jannotta (reeds), Thorsten Klentze (git), Natalie Elwood (voc), Mathias Engl (tp, flh), Paul Tietze (b), Rick Hollander (dr)

Roger Jannotta und Thorsten Klentze laden zu einer bewegenden musikalischen Reise entlang der Stationen einer fast 20 jährigen (nicht nur musikalischen) Freundschaft, die in zahlreichen gemeinsamen Produktionen dokumentiert wurde. Lyrisch und modern,zaubert das Sextett aus den Kompositionen der beiden Bandleader, die viel Raum für Improvisation lassen, farbenreiche Klangbilder voller Überraschungen, von schlichter Schönheit und mit mitreißendem Groove. Mit sicherem Gespür für die Wahl der Mitmusiker haben die beiden eine hochkarätige Band aus Mitgliedern der der Münchner Szene zusammen gestellt. Die wundervolle Sängerin Natalie Elwood legt mit ihrer klangvollen Stimme unvergessliche Gefühlsspuren über die Songs und verzaubert die Zuhörer mit ihrer – fast instrumental anmutenden – Improvisation. Mathias Engls kristallklares, geschmeidiges Flügelhorn und seine packend swingende Trompete umspielen jede noch so komplexe harmonische Wendung mit Raffinesse. Energiegeladen und mitreißend groovt der Bass von Paul Tietze: Mit traumwandlerischer Leichtigkeit und Spielwitz gibt er der Musik die Erdung. Das mit großem emotionalen Ausdruck gestaltete polyrhythmische Spiel Rick Hollanders gibt dem Klang der Band die dynamische Tiefenstruktur. Das Roger Jannotta &Torsten Klentze Project freut sich auf diesen besonderen Abend in der Unterfahrt! Weitere Informationen

So. 04.05. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Sebastian Gieck (b)

Der 26-jährige Bassist Sebastian Gieck wuchs von Kindesbeinen an mit Musik auf. Nach klassischem Oboenunterricht und autodidaktischem Lernen studierte er E-Bass und Kontrabass an der Musikhochschule München bei Patrick Scales und Paulo Cardoso. Als einfühlsamer, pulsierender und kreativer Begleiter wird er von Musikern von Jazz über Pop bis hin zu Electronica geschätzt. Weitere Informationen

Mo. 05.05. 21 Uhr Big Band Night

The Uptown Jazz Orchestra feat. Tim Collins (vibraphone)

Franz Weyerer, Nemanja Jovanovic, Florian Jechlinger, Albrecht Huber (tp), Christoph Hörmann, Evan Tate (as), Alexander von Hagke, Claus Koch (ts) Wolfgang Roth (bs), Uli Käthner, Lukas Jochner, Auwi Geyer (tb), Tizian Jost (p), Ernst Techel (b), Matthias Gmelin (dr), Tim Collins (vibraphone)

Eine Big Band zum Klingen zu bringen, das ist für nahezu jeden Jazzmusiker, als ginge ein lang gehegter Wunschtraum in Erfüllung. Es verlangt aber neben Visionen und Teamgeist auch eine gehörige Portion Mut. Dass sich das Uptown Jazz Orchestra um Leader und Trompetensolist Franz Weyerer in den vergangenen Jahren zu einer aussergewöhnlichen Großformation nicht nur in der Landeshauptstadt, sondern im gesamten süddeutschen Raum gemausert hat, spricht ohne Zweifel für die Ausnahmestellung und Qualität der beteiligten Musiker. Ohne in schwülstige Nostalgie zu versinken, verleiht die Band jedem Song mit präzisen Bläsertutti, virtuosen Soli und farbenreichen Arrangements ein groovendes, unverwechselbares Gesicht. (Reinhard Köchl) Gaststar am heutigen Abend ist der Sänger Philipp Weiss. Weitere Informationen

Di. 06.05. 21 Uhr Enja CD Präsentation

PWL - Philipp Weiss (voc) und Walter Lang (piano)

Philipp Weiss (voc) und Walter Lang (piano)

Lebendig, poetisch und voller Leidenschaft präsentieren Philipp Weiss und Walter Lang erlesene Kompositionen der Jazzliteratur. Reif und tief im Jazz verwurzelt, entführen sie den Zuhörer an einen Ort der Schönheit und Poesie. In ihrem intimen Dialog entfaltet sich die Musik zwischen den Polen des schimmernd Leichten und des kraftvoll Orchestralen. Den Zuhörer erwartet ein kammermusikalischer Abend, als ob Schubert seine “Winterreise“ in ein Jazzgewand gekleidet hätte. Philipp Weiss ist der erste deutsche "Crooner", der sich international behaupten kann. Dafür erhielt er 2005 den "Sonderpreis des Deutschen Konzertverbandes". 2008 folgte der "Bayerische Kunstförderpreis" für sein bisheriges Schaffen. Besonderes Aufsehen in der Fachwelt erregte seine in New York produzierte CD "You Must Believe In Spring". Das Debütalbum erschien bei Universal und wurde mit positiven Kritiken geradezu überhäuft. Weiss arbeitete mit Stars wie Didier Lockwood, Till Brönner, Kim Sanders, Nicola Conte, Fabrizio Bosso, Lew Soloff, Billy Drummond und Konstantin Wecker zusammen. Der Pianist und Komponist Walter Lang ist seit Jahrzehnten fester Bestandteil der europäischen Jazzszene. Zahllose Konzerte und Tourneen mit eigenen Bands, aber auch gemeinsam mit Lee Konitz, James Moody, Chico Freeman, Dusko Goykovich und anderen zeugen von seiner ungeheuren musikalischen Vielfalt und Kreativität. Weitere Informationen

Mi. 07.05. 21 Uhr

Sophie Wegener & Zona Sul plus special guest: Pedro Tagliani (BRA)

Sophie Wegener (voc), Pedro Tagliani (git), Tizian Jost (p), Matthias Engelhardt (b), Hajo von Hadeln (dr)

Bossa nova "is the youngest child of traditonal samba, who had an affair with jazz." So hat es einmal der Dichter Vinícius de Morães ausgedrückt. Sophie Wegener hat sich mit ihrer Band Zona Sul ganz dem Bossa Nova verschrieben. Ihre Konzerte sind eine zauberhafte Reise an den Zuckerhut, “der ganze Trip in die brasilianische Musik ist höchst hörenswert und wundervoll. Mit einer Sophie Wegener, deren sinnlich-süße und lässig entspannte Stimme auf Englisch, Französisch und vor allem auf Portugiesisch jederzeit in einem bunten und stimmungsvollen Programm zu verführen weiß” (Jazzthing). Und auch wenn Sophie Wegener als Sängerin bei Zona Sul im Mittelpunkt steht, bleibt für ihre virtuosen Begleiter an Gitarre, Klavier, Bass und Schlagzeug dennoch genügend Raum, um die Zuhörer in zahlreichen Soli mit ihrem Können zu begeistern. Besonders freuen kann man sich auf ein Wiedersehen mit dem mittlerweile wieder in Brasilien lebenden Gitarristen Pedro Tagliani. Weitere Informationen

Do. 08.05. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Iiro Rantala String Trio

Iiro Rantala (p), Adam Baldych (vio), Asja Valcic (cello)

Endgültig zeigt sich Iiro Rantala (Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik 2011 und ECHO Jazz Preisträger 2012) auf "Anyone With A Heart" als großer Neo-Romantiker jenseits aller Stil-Beschränkungen: "Ich habe Melodien schon immer geliebt", erklärt er, "aber im aktuellen Jazz versuchen die meisten, ohne sie auszukommen. Und wenn, dann spielen sie Standards." "Anyone With A Heart" schwelgt nun förmlich in Melodien, und anders als noch als auf dem von großen Vorbildern inspirierten und an sie adressierten "My History Of Jazz" hat Rantala diesmal alle Stücke – bis auf die Verbeugung vor dem Great American Songbook mit "Somewhere Over The Rainbow" – selbst komponiert. Und er hat sie von vorneherein für die Form des klassischen Klaviertrios konzipiert: Klavier, Geige und Cello. Eine Besetzung, die im Jazz ziemlich einmalig und dementsprechend nicht einfach zu finden ist. Die Besetzung des Geigenparts stand indes fest: Den Polen Adam Bałdych hatte Rantala bereits für "My History of Jazz" entdeckt, es gibt wohl derzeit keinen anderen Violinisten, der ihm so ähnlich ist: Wie Rantala überzeugt Bałdych als vollendet virtuoser Alleskönner mit einer ausgeprägten lyrischen Ader, wie bei ihm geht es auch mit Bałdychs Karriere gerade steil aufwärts. Blieb das Cello: "Ich hatte zwei Namen", berichtet Rantala, "einen Dänen, der aber bereits selbst Bandleader ist, und Asja Valcic. Auch dies also eine ideale Kombination, schließlich kommt die Österreicherin ebenfalls von der Klassik, hat aber mit dem radio.string.quartet.vienna und im Duo mit Klaus Paier zur Genüge ihre Offenheit und ihren völlig eigenständigen spieltechnischen Ansatz nachgewiesen. Weitere Informationen

Fr. 09.05. 21 Uhr BR Jazzclub Live - BR Jazzclub Live

ADHD

Óskar Gudjonsson (sax), Ómar Gudjonsson (git, p), Davíd Fiór Jónsson (hammond organ, p, git), Magnús Trygvason Eliassen (dr)

BR Jazzclub Live - Die neue BR-Klassik-Reihe in Kooperation mit dem Jazzclub Unterfahrt. Jazzfeeling heißt, live dabei zu sein: die besondere Clubatmosphäre, die Musiker hautnah zu erleben, sich von Improvisationen überraschen und inspirieren zu lassen, das macht Jazzkonzerte so einzigartig. Die BR-Klassik-Sendereihe "BR Jazzclub" kommt diesem Gefühl jetzt noch näher. Zu ausgewählten Terminen wird die Jazztime (23.05-0.00 Uhr) auf BR-Klassik aus dem Münchner Jazzclub Unterfahrt übertragen. Den zweiten Set der jeweiligen Band erleben die Hörer dann live, ungekürzt und mit dieser, dem Jazz so eigenen Ausstrahlung auf BR-Klassik. ADHD steht in der Medizin für Hyperaktivitätsstörung. Der Bandname ist Programm. Vier je nach Laune völlig durchgeknallte oder abgrundtief depressive Isländer haben sich gefunden, weil sie sich finden mussten. Seit einigen Jahren bauen sie gemeinsam an ihrem Klanguniversum. In der legendär kreativen Musikszene Reykjaviks gelten ADHD schon lange als Helden zwischen Jazz und Indierock. Ihr gleichnamiges Debutalbum wurde in den Icelandic Music Awards in mehreren Kategorien ausgezeichnet und ihr 2012 erschienenes Album #2 wurde für den Nordic Music Prize nominiert. Mittlerweile ist ADHD #3 und #4 erschienen. Ihre melodische Musik vereint die dunkle Melancholie nordischer Winter mit der wilden Expressivität der Reykjaviker Avantgarde-Szene. Es ist so etwas wie Jazz, weil instrumental improvisiert wird. Aber mit swingendem Mainstream hat ADHD bestimmt nichts am Bart. Der typisch isländische Weird-Folk-Einfluss ist schon optisch nicht zu leugnen. Live sind ADHD "derart crazy, funky, cool, dass man laut hurra schreien möchte" – und sie "fegen expressiv und durchgeknallt durch ihre Songs und freuen sich dabei gemeinsam mit dem Publikum ein Loch in den Bauch … magisch und manisch zugleich." (Badische Neueste Nachrichten) Weitere Informationen

Sa. 10.05. 21 Uhr

Twana Rhodes & Band

Twana Rhodes (voc), Eudinho Soares (git), Jan Fabricius (b), Matthias Wendl (dr), Natascha Osterkorn (backing voc)

Es ist ein besonderes Erlebnis, bei einem Konzert der zierlichen Texanerin Twana Rhodes zu sehen, wie sie die Menschen in wahre Begeisterungsstürme versetzt. Sie schafft es – zusammen mit ihrer Band – mit den ersten Tönen, die Zuhörer in ihren Bann zu ziehen. Ihre unver-gleichliche Bühnenpräsenz, ihre beeindruckende Stimme, berührende Songs, fein gemischt mit einer herrlichen Leichtigkeit, führen zu einem Konzerterlebnis, das keiner der Konzertbesucher schnell vergisst: "Eine Stimme, die sich durch eine Woge von Klangfarben bewegt, stilistische Feinheiten meistert und selbstbewusst ihre eigenen Wege geht!" (Mindener Tagblatt). Twana ist der Name eines nordamerikanischen Indianerstammes und eine der 12 offiziellen Sprachen Südafrikas. Der Name Rhodes verbindet sich vor allem mit dem nach dem Kolonialisten Cecil Rhodes benannten Stipendium und mit dem geliebten Fender Rhodes. Vermischen Sie all dies, und Sie erhalten eine Art von grenzüberschreitender indigen-expansionistischer musikalischer Melange, die so in der Tat treffend beschrieben ist: Twana Rhodes! Geboren wurde Twana Rhodes im ehemaligen Indianer-Territorium Fort Sill in Oklahoma, sie wuchs auf an der nördlichen Seite der mexikanischen Grenze in El Paso (Texas) und lebt derzeit direkt auf der Ostseite von dem, was einmal war, der Berliner Mauer. Zusammen mit ihrer Band teilte sie bei den Stuttgarter Jazz Open das Rampenlicht mit Größen wie George Benson und Al Jarreau in und gastierte beim renommierten Jazz Baltica Festival. Weitere Informationen

So. 11.05. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Noelle (dr, voc)

Der singende Münchner Schlagzeuger Stefan Noelle freut sich auf viele verschiedene musikalische Gäste und sorgt somit für Abwechslung und musikalische Vielfalt. Weitere Informationen

Mo. 12.05. 21 Uhr Big Band Night

Christian Elsässer Orchestra

Veronika Zunhammer (voc), Ulrich Wangenheim, Ferdinand Settele, Till Martin, Matthieu Bordenave, Gregor Bürger (saxes), Nemanja Jovanovic, Felix Jechlinger, Andreas Unterreiner, Julian Hesse (tps), Jürgen Neudert, Lukas Jochner, Roman Sladek, Hans-Heiner Bettinger (tbs), Peter O’Mara (git), Andy Herrmann (p), Henning Sieverts (b), Julian Fau (dr), Christian Elsässer (comp)

Trotz seiner gerade mal 30 Jahre ist Christian Elsässer ein alter Hase. Bereits als Teenager versetzte er die Münchner Jazz-Szene mit seinen reifen Klavierkünsten in kollektives Raunen. Seither hat die Bewunderung für ihn nicht nachgelassen – im Gegenteil. Mittlerweile nimmt man international Notiz von den Fähigkeiten des Pianisten, Komponisten und Hochschul-Dozenten. So gewann er für sein aktuelles Trio-Album "Seemingly" den ECHO Jazz in der Kategorie "Instrumentalist des Jahres National Piano / Keyboards" und stand mit Größen wie Kurt Elling, Vince Mendoza, Klaus Doldinger, Fred Wesley und John Abercrombie auf der Bühne. Als Komponist, Arrangeur und Dirigent arbeitet Christian Elsässer regelmäßig mit der NDR Big Band, dem Metropole Orchestra sowie mit der hr-Bigband, mit der er kürzlich sein von der Fachpresse hochgelobtes Album "Rise & Arrive" veröffentlichte. Für sein neues eigenes Großprojekt, das Christian Elsässer Orchestra, hat er eine handverlesene Band zusammengestellt, die sowohl mit ihren hochkarätigen Solisten wie auch durch ihr ausdrucksstarkes Ensemblespiel glänzt. Angelehnt an klassische sinfonische Ästhetik schöpft er den Klangfarbenreichtum dieser Formation komplett aus und entführt den Zuhörer in eine Welt jenseits der Konventionen des herkömmlichen Big Band-Jazz. „Dass Christian Elsässer in der Lage ist, seine Stimmungen und Gefühle so in Musik zu fassen, dass man als Zuhörer glaubt gleichsam mitzuschweben, weggetragen zu werden von der Kraft des Windes und der Wellen, das zeigt, welch große Kunst in diesem Menschen wirkt.“ (Das Orchester) Weitere Informationen

Di. 13.05. 21 Uhr Jazzclub Unterfahrt meets Biennale

Doppelkonzert - Rom Schaerer Eberle & Andreas Schaerer / Lucas Niggli

Andreas Schaerer (voice, human beats), Martin Eberle (tp, flh), Peter Rom (git). 2. Set Andreas Schaerer (voice, human beats), Lucas Niggli (dr, perc)

Rom Schaerer Eberle: "So ein Jazz-Trio kann es eigentlich gar nicht geben: Stimme, Gitarre und Trompete. Aber was Rom-Schaerer-Eberle bietet, lehrt einen das Staunen. Die Stücke der drei Musiker strotzen nur so vor Spielwitz und Einfallsreichtum. Swing, Afrikanisches, Blues und gar Hip-Hop meint man zu erkennen. Doch in dieser Besetzung klingt alles anders. Es ist ein fulminantes Miteinander: Schaerer ist ein Stimmakrobat erster Güte und ein Vollgas-Performer, Eberle und Rom sind seine kongenialen Gefährten, mal lyrisch und virtuos, mal perkussiv und explosiv." (Urs Gilgen) Andreas Schaerer & Lucas Niggli Duo: "Das grösste Aha-Erlebnis jedoch liefert ein Blick durchs Auditorium: Wüsste man es nicht besser, man wähnte sich an einem Rockkonzert, bei dem geringen Durchschnittsalter. ’Eindrücklich’, ’visionär’, sind die Worte, die ein Paar nach dem Konzert von Andreas Schaerer und Lucas Niggli gebraucht. ’Das ist richtig reingefahren.’ Tatsächlich haben der Vokalist und der Schlagwerker kurz zuvor neue Massstäbe von Duo-Intensität gesetzt: Tirilierend, ploppend, blubbernd und knabbernd liebkost Schaerer das Mikro, er mimt die Klangfarben eines afrikanischen Sängers, plustert seine Stimme zum Monstrum auf, die sich in Fantasiesilben überschlägt – Beatboxing ist dagegen Zeitlupe. Und die Chemie mit Niggli ist verblüffend: In blindem Verständnis bearbeitet der seine Cymbaltürme, dreht mal nur an einem Reisigbesen, peitscht dann aber seine Trommlerseele in einem gewaltigen Gewitter heraus." (Stefan Franzen) Weitere Informationen

Mi. 14.05. 21 Uhr Jazzclub Unterfahrt meets Biennale

Hildegard lernt fliegen

Andreas Schaerer (voc), Andreas Tschopp (tb), Benedikt Reising (as, bs, cl), Matthias Wenger (as, ss), Marco Müller (b), Christoph Steiner (dr, perc, marimba)

Andreas Schaerer vollbringt veritable stimmliche Kunststücke, Höchstleistungen, die ihn zu einem "Erforscher der menschlichen Stimme" werden lassen. Ob das im Verein mit der begnadeten Musik seiner Band dann Jazz ist oder Theatralik, Human Beat Box oder Noise-Art, eine morbide Polka, eine schräge Ballade, Instrumentalakrobatik oder einfach "nur" ein Feuerwerk an Originalität und Innovation, spielt dabei irgendwann keine Rolle mehr: Hildegard lernt fliegen ist eine musikalische Sensation! Das haben sie auch als Finalisten beim BMW Jazz Award 2014 ein weiteres Mal bewiesen – ob sie das Finale am 03.05. gewonnen haben, konnten wir bei Drucklegung des Unterfahrt Mai Programmes allerdings noch nicht wissen. Weitere Informationen

Do. 15.05. 21 Uhr

Roberto Di Gioia / Wigald Boning - Hobby -Die Welttournee

Roberto Di Gioia (keys, electronics) Wigald Boning (fl, b-fl, sax, sitar, melodica, toys), Matteo Scrimali (dr), plus special guest Maria Braum (voc)

Wigald Boning: bekannt durch "RTL Samstag Nacht", "Die Doofen", "WIB-Schaukel", "Clever" und "Nicht Nachmachen!" Aber eben auch diverse musikalische Veröffentlichungen, unter eigenem Namen zuletzt "Jet Set Jazz" auf Compost Records. Roberto Di Gioia ist hochdotierter Musiker und Produzent, spielte lange Jahre bei Klaus Doldingers Passport, veröffentlichte auf Compost Records vier Alben sowie etliche Singles. Er produziert etwa Max Herre, Till Brönner und Mary Roos, spielte bzw. spielt mit Udo Lindenberg, Charlie Watts, The Notwist und Console, schrieb Songs für Samy Deluxe, Joy Denalane, Peter Kruder oder DJ Hell. Im Rahmen einer Welttournee präsentieren Wigald Boning und Roberto Di Gioia hier nun ihr jüngst gegründetes Musiklabel "Hobby". Das Vorhaben ist spektakulär: 100 Alben mit maximaler stilistischer Bandbreite wollen die beiden Neu-Plattenbosse in den nächsten 15 Jahren veröffentlichen - die ersten neun Alben liegen bereits vor. Auf der Bühne erklären Boning und Di Gioia, wie die Idee zu "21 Lieder, die Tony Marshall nicht singen wollte" oder "Die Band mit den vergilbten Fotos" entstand, wer in mühevoller Handarbeit die CD-Hüllen anfertigen muss und welcher Teufel sie ritt, für das erste Konzert ausgerechnet nach New York zu reisen. Mit Originalperücken geben die Jungfirmengründer Kostproben aus dem Album "Baroque“ zum Besten, unter anderem barockisierte Versionen bekannter TV-Erkennungsmelodien wie "Pippi Langstrumpf" und "Flipper". Für "Bildpunk" vertonen die temporären Irokesenschnittträger aus dem Stand aktuelle Boulevardschlagzeilen. Für den Halbseiden-Raga "Good Old India" wird es mit Turban und Bassblockflöte orientalisch, die New-Wave-Hits aus dem Album "Neon" werden unter strikter Vermeidung uncooler Zappel-bewegungen angestimmt. Überdies öffnen Di Gioia und Boning ihre Fotoarchive und zeigen bisher unveröffentlichtes Filmmaterial, etwa von ihrer Tätigkeit als Straßenmusiker und als Hofmusikanten im Schloss Versailles. Alles in allem: Eine komödiantische Multimediashow zwischen Selbsterfahrungsbericht und Konzert. Hobbyisten aller Länder, vereinigt Euch! Weitere Informationen

Fr. 16.05. 21 Uhr highlight

Kenny Werner - David Sanchez Quartet

Kenny Werner (p), David Sanchez (ts), Ricardo Rodriguez (b), E.J .Strickland (dr)

Der Pianist und Komponist (und Guggenheim Fellow) Kenny Werner beeinflusst den Jazz seit mehreren Jahrzehnten maßgeblich. Sein Zusammenschluss mit dem Grammy Award Gewinner und Tenorsaxophonisten David Sanchez bedeutet nichts weniger als die Gründung einer neuen, aufregenden Band, in der Kennys und Davids musikalische Vergangenheiten und Persönlichkeiten verschmelzen und ein neuer Worldmusic-Sound entsteht. Mit dabei sind Ricardo Rodriguez am Bass und E.J. Strickland. Das Resultat dieses großartigen Zusammenschlusses: Ein sowohl "abenteuerliches" als auch "zugängliches" Quartett, welches bei jedem Konzert waghalsig "ins Unbekannte" vordringt. Weitere Informationen

Sa. 17.05. 21 Uhr Die Lange Nacht der Musik

Stabil - Funk aus München

Tief und dreckig, so muss er sein, der Funk, wie wir ihn lieben. Schwarz, schweisstreibend, heftig groovend und dazu noch voller Überraschungen. Stampfend und anmaßend, zärtlich und mitreißend – liebevoll, phantasievoll, ungestüm und aufbrausend – einschmeichelnd und ausschweifend. Lebendig, witzig, spritzig, hitzig – so muss er sein, unser Funk. Musik für Liebhaber und Verrückte, Tanzwütige und Genießer. Satte Bläsersätze, eine groovende Rhythmusgruppe und virtuose Solisten, gekrönt von souligen, rockigen Sängerinnen und Sängern – das ist die Münchener Funkband Stabil. Stabil schreibt deutsche und bayerische Texte, und wenn die Band covert, dann nicht ohne eigene Note, mit eigenen, unerhörten Bläser-Arrangements. Der Funk, die großen Klassiker wie James Brown, Maceo Parker, Earth, Wind & Fire oder Tower of Power sind die Leidenschaft der Band, was aber nicht heißt, dass es nicht gelegentlich auch rockig oder jazzig werden darf. Weitere Informationen

So. 18.05. 19:30 Uhr

ArtSession

"SPIELRÄUME" Ausstellungseröffnung von Christiane Zöbeley mit anschließender Jam Session unter der Leitung von Stefan Noelle (dr, voc)

Gespielt wird in diesen Tagen nicht nur auf Rasen, sondern selbstverständlich auch im SPIELRAUM Unterfahrt. Dort bekanntlich nicht mit dem Ball, sondern auf Instrumenten, wodurch die Spieler dann doch wieder „am Ball“ sind. Auch Christiane Zöbeley spielt. Die Galerieleiterin der Unterfahrt enpuppt sich als Malerin und entfaltet verschiedenste Szenarien von Ball bis Bibel, Musik bis Mythologie. Kaleidoskopartig setzt sie kulturelle Details in neuen Kontext: Spiel, Spaß, Sport, spumante! In jedem Fall hat ihr Spiel so viel Spiel, dass Luft für weitere SPIELRÄUME entsteht. - Passend dazu: „The Bathroom Sessions“, Lyrisches von Stefan Erhardt, der bei der ArtSession aus dem gerade im scaneg-Verlag erschienenen Gedichtband liest. - Im Anschluss die Jam Session; wie immer sind alle Neueinsteiger willkommen. Eintritt frei! Mit freundlicher Unterstützung der MÜNCHENSTIFT GmbH und des scaneg-Verlags. Weitere Informationen

Mo. 19.05. 21 Uhr

Geschlossene Gesellschaft

Di. 20.05. 21 Uhr highlight

Malene Mortensen

Malene Mortensen (voc), Carl Mörner Ringström (git), Paul Hinz (b), Amanda Wium (p, keys), Andreas Svendsen (dr)

Die dänische Sängerin Malene Mortensen wuchs in einem musikalischen Elternhaus auf, die Mutter Schlagzeugerin und Musiklehrerin, der Vater Trompeter. Tochter Malene singt schon bald im Chor, wird Frontfrau einer Rockband und nimmt an zahlreichen Wettbewerben teil wie etwa dem Eurovision Song Contest. Ein enormes Talent wird ihr bescheinigt, Kritiker schwärmen von der Stimme und dem Ausdrucksvermögen der jungen Sängerin. Mittlerweile ist sie auch zur ernstzunehmenden Songwriterin herangereift, die in ihren Kompositionen ihren persönlichen Background aus Pop, Rock und Jazz reflektiert. Der Hörer entdeckt fast hymnische Qualitäten, die an den 80er-Jahre-Sound einer Rickie Lee Jones oder Joni Mitchell erinnern. Man kann nur fasziniert sein von solch einer jungen Künstlerin, die den Geschmack ihrer eigenen Generation perfekt mit Traditionellem mixt. Ihre Phrasierung ist mit natürlichem Swing gesegnet, ihre Interpretationen fliessen herrlich leicht, ihre Stimme ist virtuos und geschmeidig. Hier geht eine junge Sängerin beharrlich ihren eigenen Weg. Das Ergebnis ist eleganter Pop-Jazz. Mit ihren Anfang 30 hat Malene Mortensen schon sechs Alben unter ihrem eigenen Namen veröffentlicht, die beiden letzten hat sie sogar selbst produziert. Auf der Konzertbühne wird sie von ihrer perfekt eingespielten "hard working band" begleitet – mehr als 150 Konzerte hat man in den letzten Jahren zusammen gegeben. Die Jungs beherrschen den akustischen Jazz genauso wie elektrische Rocksounds mit zerrenden Gitarren. "Malene Mortensen besticht als einfühlsame, technisch brillante Jazz-Vokalistin, deren Ausdruck betörend sinnlich ist" (Radio Bremen). Weitere Informationen

Mi. 21.05. 21 Uhr

Too Noisy Fish

Peter Vanderberghe (p), Kristof Roseeuw (db), Teun Verbruggen (dr)

Ja. Wieder ein Pianotrio. Nein. Kein Pianotrio, das im Sand der Klaviermeere seinen Platz sucht. Das Trio gebärdet sich als Zertrümmerungskomplex, hinter dem eine freie lnterpretation für klangexperimentelle Furore sorgt. ,"Fight Eat Sleep" ist die zweite Veröffentlichung des Trios um Peter Vandenberghe, belgischer Pianist und bekannt geworden in den Bands X-Legged Sally und Monsoon. Der herzergreifend gedankenlose Stilmix aus Jazz, experimentellem Rock, Ambient und Filmmusik ist kein zaghafter Versuch, vorsichtig eine Stilerweiterung zu demonstrieren, sondern wütet, dröhnt und ruckelt selbstbewusst am Selbstverständnis improvisierter Musik. Too Noisy Fish versteht sich gleichbleibend gut auf die Zerpflückung der Langsamkeit ("PTMA") wie auf elektrifizierte Lärmpassagen ("Jazz invaders") mit der Rückendeckung Außerirdischer. Wer dem Bandnamen "Zu laute Fische" etwas verständnislos gegenübersteht, sollte unbedingt das Album anhören und ins Konzert kommen: Zu laute Fische durchdringen selbst tiefste Ozeane und transportieren ihre Klangwelt über Wasser. (Klaus Hübner) "Too Noisy Fish prove throughout Fight Eat Sleep to be one of the most exciting, focused, and indeed telepathic piano trios on the planet." (Dave Lynch, allmusic.com) Weitere Informationen

Do. 22.05. 21 Uhr Jubiläum "200 Jahre Norwegen" - The Norway of Jazz No° 66

Solveig Slettahjell

Solveig Slettahjell (voc), Morten Qvenild (p, keys)

"Sehr früh hat Solveig Slettahjell ein Wesentliches der Musik erkannt, d.h. den Grund, sie zu betreiben. Allzu oft scheint dieser heutzutage der Musik hinterherzurennen oder gleich abhandengekommen zu sein. Bei ihr tritt er in jedem Ton zutage. Wo andere einen Takt herunterhetzen, schraubt sie das Tempo so herunter, dass daraus deren viere entstehen. Wie durch ein musikalisches Vergrößerungsglas beschaut sie sich die Worte und die Töne, kriecht ihnen unter die Hülle." (Henry Altmann, Jazzthetik). Mit ihrem Duo-Partner Morten Qvenild am Klavier, vielen auch bekannt durch das Trio "In The Country", präsentiert sie ein besonderes Programm, teilweise aus ihrem zuletzt erschienenen Album "Antologie". Das eklektische, generations- und genreübergreifende Repertoire der beiden reicht von rockigen Vorlagen von den Rolling Stones, Radiohead und Nick Drake über Songwriter-Juwelen von Leonard Cohen, Tom Waits, Sidsel Endresen und Bugge Wesseltoft über Pop-Perlen von Paul McCartney, Cindy Lauper, Annie Lennox, Abba und Gnarls Barkley bis hin zu eher Experimentellem vom schwedischen Duo Wildbirds & Peacedrums und zu Eigenkompositionen. "The Norway of Jazz" findet mit freundlicher Unterstützung der Königlich Norwegischen Botschaft Berlin, dem Königlich Norwegischen Konsulat München und Bayerngas statt. Weitere Informationen

Do. 22.05. 21 Uhr

Jubiläum "200 Jahre Norwegen" - The Norway of Jazz

Norwegen wird heuer 200 Jahre alt! Am 17. Mai 1814 trat die norwegische Verfassung in Kraft. Die Freiheit war damit zwar noch nicht unmittelbar erreicht. Das „grunnlov“ schaffte aber die Voraussetzung dafür, dass Norwegen seine Unabhängigkeit im Jahr 1905- mit der Auflösung der Union mit Schweden- dann doch erlangen konnte. In dankbarer Erinnerung daran feiern Norweger ihren Nationalfeiertag. Heiter und festlich. Überall auf der Welt, auch hier in München. Aus Anlass des diesjährigen Jubiläums veranstaltet das norwegische Konsulat heuer zwei klassische Konzerte: am 8. Mai mit Stücken norwegischer Komponisten aus dieser Zeit und ein weiteres Konzert mit Werken des großen Edvard Grieg am 25.Mai. (www.norwegisches-konsulat-muenchen.de) Vor allem danke ich aber der "Unterfahrt", dass sie zu diesem Jubiläum mit besonderen Formationen- Solveig Slettahjell (22.05.), Thomas Strønen (24.05.) und den fabelhaften Trondheim Voices (30.05.) - die Einzigartigkeit des Jazz aus Norwegen unterstreicht. Damit führt die "Unterfahrt" eine Tradition fort, die schon in den 1990er Jahren begann: mit dem Trompeter Nils Petter Molvaer, der sein Debüt in München hier gab. Mit Bugge Wesseltoft , der am 10. September 1998 mit seiner New Conception of Jazz den Club in den neuen Räumen im Einstein eröffnete und tags darauf im Duo mit Sidsel Endresen auftrat. Mit Silje Nergaard, Rebecca Bakken, Beady Belle als regelmäßigen Gästen, wie auch Tord Gustavsen, Eivind Aarset , Karl Seglem und vielen anderen mehr. Daraus wurde anlässlich der Feierlichkeiten zu "100 Jahre Unabhängigkeit Norwegen" im Jahr 2005 die Reihe "The Norway of Jazz", die – mit Unterstützung der norwegischen Botschaft und nicht zuletzt von Bayerngas- bis heute erfolgreich fortgeführt wird. Alles in allem künstlerische Highlights, die man auf norwegisch als "feinschmecker" bezeichnen würde. Sehr gerne lade ich Sie ein, gemeinsam mit "uns Norwegern in Bayern" den 200ten Geburtstag Norwegens auf diese besondere musikalische Weise mitzufeiern. Tusen takk "Unterfahrt". Vi sees / wir sehen uns dann bei "The Norway of Jazz – Mai 2014". Mit besten Grüßen / med vennlig hilsen Ihr Max Aschenbrenner - Honorarkonsul Königlich Norwegisches Konsulat München Weitere Informationen

Fr. 23.05. 21 Uhr Cologne meets Melbourne

Andrea Keller Quartet & Christina Fuchs 'No Tango' Quartet

CFQ 'No Tango': Christina Fuchs (ss, bcl, comp), Florian Stadler (accordion), Ulla Oster (b), Christoph Hillmann (dr, perc). AKQ - Andrea Keller (p, comp), Scott Tinkler (tp), Ian Whitehurst (ts), Joe Talia (dr, perc)

“Cologne Meets Melbourne“ bringt zwei führende Bandleaderinnen von zwei unterschiedlichen Enden der Welt zusammen in einem australisch-deutschen Kulturprojekt auf die Bühne. Das Christina Fuchs 'No Tango' Quartett aus Köln wirkt seit über zehn Jahren kreativ und einzigartig in der deutschen und internationalen Jazzszene. Die diesjährige WDR Jazzpreis-Gewinnerin Christina Fuchs trifft dabei auf die mehrfache ARIA-Award Gewinnerin, Pianistin und Komponistin Andrea Keller aus Melbourne, um neue Werke für das australisch-deutsche Oktett in Europa zu präsentieren. Dieses Projekt, von Artpipes e.V. konzipiert, wurde als das Highlight des 2012 Wangaratta Jazz Festivals (Australien) gefeiert. Erleben Sie dieses spannende, internationale Oktett und die eigenständigen, innovativen Werke der zwei Quartette am selben Abend! "Cologne Meets Melbourne" zu Gast in München - eine einmalige Veranstaltung, die man nicht verpassen sollte! Weitere Informationen

Sa. 24.05. 21 Uhr Jubiläum "200 Jahre Norwegen" - Deutschland Premiere - The Norway of Jazz No° 67

Thomas Strønen's time is a blind guide

Siv Øyunn Kjenstad (dr), Kit Downes (p), Sigrun Eng (cello), Nils Økland (violin, harding fiddle, viola d'amour), Ole Morten Vågan (b), Thomas Strønen (dr, comp)

Thomas Strønen präsentiert sein neues Ensemble erstmals in Deutschland. Die Instrumentierung verweist sowohl auf den kammermusikalischen als auch auf die folkloristischen Aspekte in seiner Musik. Die Kompositionen sind sehr melodiös und die "Zeit" ist ihr zentrales Thema: anspruchsvolle Rhythmus-Patterns bringen dies zum Ausdruck. Raum und Zeit werden so kompositorisch ausgeleuchtet. "The Norway of Jazz" findet mit freundlicher Unterstützung der Königlich Norwegischen Botschaft Berlin, dem Königlich Norwegischen Konsulat München und Bayerngas statt. Weitere Informationen

Sa. 24.05. 19:00 Uhr

Let's talk about...Jazz

Als treibende Kraft von Food oder Humcrush wie in Bands von Mattias Stahl oder Mats Eilertsen - der norwegische Schlagzeuger und Elektroniker Thomas Stronen, inzwischen auch ein ecm-Hero, hat schon für manches Münchner Konzert-Highlight gesorgt. Ob straight oder experimentell, immer ist er auf der Suche nach neuen Klangerfahrungen - und so vor dem Auftritt mit seinem neuen Quintett der perfekte Gast für den Jazztalk mit den beiden Musikjournalisten und Jazzkennern Oliver Hochkeppel und Ssirus Pakzad. Eintritt frei, Lounge. Um Reservierung wird gebeten. Weitere Informationen

So. 25.05. 21 Uhr BR-Mitschnitt - Stargastspiel - BR-Klassik Mitschnitt

Wolfgang Muthspiel Trio feat. Larry Grenadier & Brian Blade

Wolfgang Muthspiel (git), Larry Grenadier (b), Brian Blade (dr)

Im Mai 2015 erscheint das erste Album dieses Trios auf ECM, gleichzeitig bestreitet die Band eine Konzerttournee durch Europa.Wolfgang Muthspiel verbindet mit den beiden grossartigen Musikern seines aktuellen Trios eine lange Geschichte. So spielte er mit dem kalifornischen Ausnahme-Bassisten Larry Grenadier in den 90er Jahren in der Band von Gary Burton und nahm mit ihm die Alben Drumfree, Black and Blue und In and Out auf. Mit dem unglaublich musikalischen und vielgefragten Schlagzeuger Brian Blade war er sowohl im Duo "Friendly Travelers" als auch im Trio mit Marc Johnson auf Tourneen und auf mehreren Einspielungen ein Team. Nun verbinden sich diese Geschichten zu einem dichten Trio, dessen Basis Songs von Muthspiel bilden, die von den drei Meistern der Improvisation erzählt werden. Es gibt im Jazz wenige Rhythmusgruppen, die so viele verschiedene musikalische Welten in sich vereinen: Höchstes Handwerk im Sinne der Beherrschung der musikalischen Parameter, und gleichzeitig die offenste, undogmatischste Musizierhaltung, die ihre Kraft daraus bezieht, den Moment und den Song auszudrücken. Weitere Informationen

Mo. 26.05. 21 Uhr Big Band Night

Dusko Goykovich Big Band

Kaum zu glauben: Einer der ganz großen Trendsetter des Modern Jazz, der letzte Gralshüter des originären Bebop und Hardbop stammt nicht aus Amerika, sondern aus dem ehemaligen Jugoslawien und lebt heute im Münchner Stadtteil Oberföhring. Dass Dusko Goykovich, mittlerweile 82 Jahre jung, heute mit seiner Munich Big Band in die Unterfahrt kommt, erhebt dieses Datum für alle eingefleischten Fans zum Feiertag. Der smarte Trompeter und Flügelhorn-Virtuose ist in der Tat ein Phänomen. Ein stiller Star, der viele schillernde Figuren des Jazz persönlich kennt und mit unzähligen von ihnen spielte: Dizzy Gillespie, Chet Baker, Gerry Mulligan, Dexter Gordon, Stan Getz und viele andere. Er ließ sich inspirieren und inspirierte selbst! Den stärksten, inspiriertesten Goykovich erlebte das Publikum stets in Big Bands, z.B. bei Kurt Edelhagen, aber vor allem bei Maynard Ferguson, Woody Herman´s Herd und in der Clarke/Boland Big Band. Der Mann mit dem goldenen Horn schreibt die Arrangements selbst und führt seinen jeweiligen Klangkörper mit natürlicher Autorität und einem strahlenden Ton, der sich wie ein Lichtschweif durch das gesamte Programm zieht. Letzten Donnerstag wurde Dusko Goykovich auf Kampnagel in Hamburg mit dem ECHO Jazz "Würdigung des Lebenswerkes" ausgezeichnet. Wir gratulieren von Herzen! Weitere Informationen

Di. 27.05. 21 Uhr CD Release - Exyl

Walter Bittners Zakedy Music

Walter Bittner (dr, electronics, voc), Stephan Holstein (cl, bcl, sax), Daniel Mark Eberhard (p, accordion, melodion), Uli Fiedler (b)

Nach ihrem Erstlingswerk “IMAGO - A Modern Suite“ legt die Formation um den "Musician on the Drums" und musikalischen Grenzgänger Walter Bittner mit EXYL ihre zweite CD vor. Exil ist ein Ort, der sich auf keiner Landkarte findet. Wer aber im Exil lebt, muss an einem konkreten Ort Asyl erhalten. Das programmatische Konzept der CD wendet sich damit auf musikalischer Ebene einem der großen Themen unserer Zeit zu. Akustik und Elektronik verschmelzen in einer Collage aus Jazz, Folk und Songwriting. Mit dieser Mischung gelingt es Zakedy Music in der Live Performance, die Zuhörer durch virtuose Darbietung und mitreißenden Vortrag zu berühren. Bittners Kompositionen überführen die dem Thema innewohnende Melancholie in hypnotisch schöne Melodien, so dass keinerlei Tristesse aufkommt. EXYL versteht sich als musikalische Reise ohne Grenzen. Erschienen ist die CD auf dem Münchener Downhill Label. Weitere Informationen

Mi. 28.05. 21 Uhr

Martinez-Bravo-Martinez MBM Trio

Antonio Bravo (git, comp), Baldo Martinez (b), Lucia Martinez (dr)

Das Trio Martinez-Bravo-Martinez wurde 2009 gegründet. Zuvor traten die drei Mitglieder schon gemeinsam in verschiedenen Formationen auf, etwa auch im Projecto Mino unter der Leitung von Baldo Martinez. Die CD dieser Band wurde 2008 von der Zeitschrift Cuadernos de Jazz als bestes Album des Jahres ausgezeichnet. Das Trio präsentiert Eigenkompositionen aus der Feder der drei beteiligten Musiker. Mit freundlicher Unterstützung und in Zusammenarbeit mit dem Instituto Cervantes München. Weitere Informationen

Do. 29.05. 21 Uhr about dreams

Anna Leman Band

Anna Leman (voc, comp, lyrics), Josef Ressle (p), Alex Czinke (git), Harald Kuhn (tp, flh), Janine Schrader (fl), Ernst Techel (b), Wolfgang Peyerl (dr)

Anna Leman, "eine der verführerischsten Stimmen der Stadt …. (Münchner Abendzeitung), nimmt ihre Zuhörer mit auf eine Reise und taucht in eine Welt großer Gefühle. Mit Hingabe an die Musik und einzigartiger Leidenschaft singt sich Anna Leman in die Herzen ihres Publikums. Aktuell stellt sie ihr neues Programm "about dreams" vor. Jeder Song erzählt die Geschichte eines Traumes. Vom Traum der großen Liebe, Tagträumen, Albträumen, erfüllten und unerfüllte Träumen, unerreichbaren und erreichbaren Träumen..." "Auch mit diesem neuen Programm reisst Anna Leman ihre Zuhörer mit. Unterstützt wird sie von ihrer Band, einer ausdrucksstarken und engagierten Combo, die der Frontfrau Raum für ihre atemberaubenden Klänge bietet. Noch in diesem Jahr dürfen sich Annas Fans auf ihr drittes Album freuen, das sich ganz den träumerischen Themen im Leben widmet." (one’s prime) Weitere Informationen

Fr. 30.05. 21 Uhr Jubiläum "200 Jahre Norwegen" - Deutschland Premiere - The Norway of Jazz No° 68

Trondheim Voices

Tone Åse, Kirsti Huke, Live Maria Roggen, Anita Kaasbøll, Torunn Sævik, Silje Karlsen (voices)

Erstmals zu Gast in Deutschland loten die Trondheim Voices die Grenzen der Vokalmusik aus. Die herausragenden Vokalistinnen erschaffen komplexe Klanglandschaften zwischen Schönheit und Chaos; sie arbeiten mit Raum, Klang, Körper und Bewegung. Ihr Repertoire enthält sowohl Elemente der zeitgenössischen, experimentellen Musik als auch bekannte Pop-Songs. Flexibilität, Präsenz und der stimmliche Ausdruck stehen immer im Mittelpunkt ihrer Musik. Seit vielen Jahren gehört dieses innovative Ensemble mit wechselnden Besetzungen zum festen Bestandteil der lebendigen Trondheimer Jazzsene und konnte sich in ganz Skandinavien einen Namen machen. "The Norway of Jazz" findet mit freundlicher Unterstützung der Königlich Norwegischen Botschaft Berlin, dem Königlich Norwegischen Konsulat München und Bayerngas statt. Weitere Informationen

Sa. 31.05. 21 Uhr

Mo'fazz

Oliver Knab (sax), Ansgar Gusinde (p), Manuel Frey (b), Fritz "Freeman" Rittmüller (dr, voc)

Clubjazz vom Feinsten, das verspricht das Münchner Quartett Mo'fazz, das die Grenzen des Jazz immer wieder elegant in Richtung Soul, Funk und Latin überschreitet. Auch was den Sound betrifft, zeigt sich Mo’fazz vielseitig und erweitert den Klang des klassischen Jazzquartetts um Gesang, Synthesizer, Harmonizer, Looper oder geslappten E-Bass. Alle Musiker tragen mit ihren unterschiedlichen Kompositionsstilen zu einem abwechslungsreichen Repertoire bei, das durch zeitgemäße Interpretationen alter Jazzstandards und ausgewählte Klassiker zeitgenössischer Jazzmusiker ergänzt wird. Mit im Gepäck haben Mo’fazz ihr Debüt-Album "Do the Fazz", das die Band 2013 mit zehn Eigenkompositionen plus Joe Jacksons "Steppin out" eingespielt hat. Wie für Mo’fazz typisch, finden sich auf der CD Instrumentalnummern, jedoch auch einige Stücke mit Gesang; und neben groovigen Stücken sind auch leise Töne zu hören. Michael Wüst (kultur-vollzug) schreibt über die CD: "Mo‘fazz macht das so gut und erklecklich und mit so viel packender Leichtigkeit, dass man eingesogen wird in den großen Strom eines dahinfliegenden Lebensgefühls." Weitere Informationen

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