Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

April 2015

Programm Mai 2015

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Fr. 01.05. 21 Uhr

Daktarimba

Njamy Sitson (voc, perc), Wolfgang Lackerschmid (marimba), Walter Lang (p)

Walter Lang und Wolfgang Lackerschmid haben sich mit dem afrikanischen Sänger und Percussionisten Njamy Sitson zusammengetan, um der Faszination afrikanischer Klangwelten nachzugehen. Der Name Daktarimba ist inspiriert von der amerikanischen Fernsehserie Daktari und Wolfgang Lackerschmids hier gespieltem Instrument, der Marimba. Neben dem reizvollen Zusammenspiel von Marimba, Piano und Percussion ist es Njamy Sitsons Falsett-Stimme, die den Stücken ein hohes Maß an lyrischer Wärme verleiht. Langs Pianospiel und Lackerschmids Marimbaklänge fügen sich nahtlos in dieses kamerunsche Klanggefüge. Weitere Informationen

Sa. 02.05. 21 Uhr

Mike Field

Mike Field (tp, g, voc), Gesa Marie Schulze (sax), Jan Felix May (p), Simon Schallwig (b), Leopold Ebert (dr)

Geboren und aufgewachsen in Kanada ist Jazz-Trompeter und Komponist Mike Field bekannt für seine helle, fröhliche, energische Musik und seine dynamischen Melodien. Sein jüngstes Album "Rush Mode" erhielt diverse Preise und Nominierungen und wurde von der Presse hoch gelobt: "A masterful work, Rush Mode is a swingin' hotspot you want to visit again and again!" (Howard Druckman, SOCAN Words & Music). Der Bandleader schreibt seine Musik teils auf Reisen, teils mitten im urbanen Leben Torontos. Diese Elemente - neue Sprachen, verschiedene Kulturen, urbane Situationen - spiegeln sich in Stücken wie 'Missing in Paris', 'Streets of Santa Monica' oder dem, von lateinamerikanischen Sound inspirierten 'El sótano', wieder. Weitere Informationen

So. 03.05. 21 Uhr

Jam Session mit Johannes Enders

Johannes Enders muss man in der Unterfahrt nicht vorstellen. Er gilt mittlerweile als einer der einflussreichsten Jazz-Saxofonisten Deutschlands. Seit 2009 hat er eine Professur für Jazz-Saxofon an der Hochschule für Musik und Theater Mendelson Bartholdy in Leipzig. 2012 wurde er mit dem Echo Jazz und dem deutschen Musikautorenpreis ausgezeichnet. Er freut sich auf musikalisch offene Jam Sessions mit vielen Einsteigern. Weitere Informationen

Mo. 04.05. 21 Uhr Big Band Night

The Uptown Jazz Orchestra

Franz Weyerer, Nemanja Jovanovic, Florian Jechlinger, Albrecht Huber (tp), Christoph Hörmann, Evan Tate (as), Alexander von Hagke, Matthieu Bordenave (ts), Wolfgang Roth (bs), Roman Sladek, Lukas Jochner, Auwi Geyer (tb), Tizian Jost (p), Ernst Techel (b), Matthias Gmelin (dr)

Eine Big Band zum Klingen zu bringen, das ist für nahezu jeden Jazzmusiker, als ginge ein lang gehegter Wunschtraum in Erfüllung. Es verlangt aber neben Visionen und Teamgeist auch eine gehörige Portion Mut. Dass sich das Uptown Jazz Orchestra um Leader und Trompetensolist Franz Weyerer in den vergangenen Jahren zu einer außergewöhnlichen Großformation nicht nur in der Landeshauptstadt, sondern im gesamten süddeutschen Raum gemausert hat, spricht ohne Zweifel für die Qualität der beteiligten Musiker. Die Band verleiht jedem Song mit präzisen Bläsertutti, virtuosen Soli und farbenreichen Arrangements ein groovendes, unverwechselbares Gesicht. Weitere Informationen

Di. 05.05. 21 Uhr

Toni Kitanovski Trio

Toni Kitanovski (g), Vasil Hadzimanov (p), Aleksandar Sekulovski (dr)

Als "eines der ungewöhnlichsten Musikexperimente des Balkanraums" beschreibt der österreichische Autor Richard Schuberth dieses Trio. Der mazedonische Gitarrist und Komponist Toni Kitanovski arbeitete unter anderem mit Legenden wie Charlie Mariano, Greg Hopkins, Derek Trucks und Steve Bernsteins Sex Mob. Bekannt ist er aber vor allem für seine Zusammenarbeit mit der Gypsy-Brass-Band Cherkezi. Er gilt als einer der wichtigsten Gitarristen auf dem Balkan. Vasil Hadzimanov ist seit ihrer gemeinsamen Zeit am berühmten Berklee College of Music Tonis favorisierter Pianist. Drummer Aleksandar Sekulovski komplettiert das Trio. Rolf Thomas schreibt in der FAZ: "Die individuelle Klasse der Musiker erinnert an die Bands von Duke Ellington, Charles Mingus oder Sun Ra." Weitere Informationen

Mi. 06.05. 21 Uhr

Biréli Lagrène Quartet

Biréli Lagrène (g), Jermaine Landsberger (p), Joel Locher (b), Andreas Neubauer (dr)

Seit sie endeckten, dass ihre musikalische Philosophie trefflich zusammen passt, sind Biréli Lagrène und Jermaine Landsberger gemeinsam unterwegs. Ihre Musik verknüpft Modern Jazz mit Funk, enthält lyrische Balladen, aber auch energiegeladenen Blues. Die Konzerte von Lagrène und dem Jermaine Landsberger Trio stehen unter dem Motto "Modern Gypsy Jazz". Sie werden begleitet von dem klassisch ausgebildeten Bassisten Joel Locher, der längst ein fester Begriff in der Gypsyszene ist und dem Schlagzeuger Andreas Neubauer, der musikalisch zwischen Jazz und Groovemusik beheimatet ist. Weitere Informationen

Do. 07.05. 21 Uhr

Joe Benjamin & A Mighty Handful

Joe Benjamin (voc, lead, cond), Daniel Glaude (as, ss, fl, cl), Stephanie Lottermoser (as, ts), Martin Seiler (ts, fl), Michael O'Neal (bari, bass cl), Daniel Jordan (btb), Nathanael Ranson (tb), Felix Blum, Allison Phillips (tp), Andrew Freedman (keys), Ray Cetta (b), Michael Gordon (dr)

Joe Benjamin ist Sänger, Komponist und Bandleader aus New York City, kommt aber ursprünglich aus Bayern. Mit seiner elfköpfigen Band Joe Benjamin & A Mighty Handful geht er in seiner Heimat auf "Imma no do!"-Tour und stellt sein Konzept eines "America´s New Swing" vor, in dem er seine Pop-/Rock-Kompositionen mit Swing zu etwas ganz Neuem verbindet. Joes Liveshows leben von den anschaulichen Geschichten, die seine Werke erzählen. Komplettiert werden sie von faszinierenden Arrangements und straffem Swing-Sound. Weitere Informationen

Fr. 08.05. 21 Uhr BR Jazzclub Live - BR Jazzclub Live

David Helbock Trio

David Helbock (p), Raphael Preuschl (bassukulele), Herbert Pirker (dr)

Der aus dem kleinen österreichischen Dorf Koblach stammende Pianist David Helbock befindet sich auf dem Weg zu einer internationalen Karriere. Mit seiner aktuellsten Formation, dem David Helbock Trio, wusste er bereits rund um den Globus von Mexiko bis Australien, Kuala Lumpur bis Addis Abeba zu begeistern. Gemeinsam veröffentlichte die Truppe im Januar 2015 das Album "Aural Colors" (Traumton Berlin), das in der Fachpresse positives Echo fand: "Dem Pianisten und seinem Trio ist hier ein weiteres großes Meisterwerk in kleiner Besetzung gelungen" (Bayerischer Rundfunk). Mit dem David Helbock Trio präsentiert sich eine Formation, die durch ihre unkonventionellen und humorvollen Facetten auffällt. Raphael Preuschl zupft nicht etwa Kontra- oder E-Bass, sondern eine Bass-Ukulele. Entsprechend dynamisch, mitunter beinahe eruptiv, spielt Herbert Pirker sein Schlagzeug. "Gut aufeinander eingespielt, legen die drei Musiker mit "Aural Colors" ein Album vor, das die Klischees der Gattung Jazz-Piano-Trio weit hinter sich lässt" (Jazzthing).
Das zweite Set der Band wird in der Jazztime ab 23.05 Uhr übertragen. In der BR-Klassik Sendereihe "BR Jazzclub live" wird Jazz so präsentiert, wie er sein soll: Direkt und lebendig. Weitere Informationen

Sa. 09.05. 21 Uhr Die lange Nacht der Musik

STABIL - Funk aus München

Christian Stefan (ts, voc), Asen Angelov (harp, voc), Vivian Tajtelbaum (voc), Andrea Roßkopf (voc), Holger Bischof (bs/as), Klaus Baumgartner (tb), Stefan Kreminski (tp), Stephan Handel (tp), Steve Strobl (g), Alastair Schmid (dr), Thomas Bonk (keys), Reiner Kellas (b)

Tief und dreckig, so muss er sein, der Funk. Schwarz, schweißtreibend, heftig groovend und voller Überraschungen. Satte Bläsersätze, eine groovende Rhythmusgruppe und virtuose Solisten, umrahmt von souligen, rockigen Sängerinnen und Sängern – das ist die Münchener Funkband Stabil. Die Band schreibt deutsche und bayerische Texte und wenn sie covert, dann nicht ohne eigene Note: mit eigenen, unerhörten Bläser-Arrangements. Die großen Klassiker von James Brown, Maceo Parker, Earth, Wind & Fire oder Tower of Power sind die Leidenschaft der Band, was aber nicht heißt, dass es nicht gelegentlich auch rockig oder jazzig werden darf.

Mit einer Reservierung für dieses Konzert sichern Sie sich ein Bändchen für die Lange Nacht der Musik. Dieses berechtigt den Besitzer zum Besuch aller Veranstaltungen der Langen Nacht der Musik am 9. Mai, inkl. des Konzertes von Stabil in der Unterfahrt. Für dieses Konzert gibt es im Jazzclub Unterfahrt ausnahmsweise keinen Mitgliederrabatt und keine Tischreservierung. Es herrscht freie Platzwahl. Weitere Informationen

So. 10.05. 21 Uhr

Jam Session mit Johannes Enders

Johannes Enders muss man in der Unterfahrt nicht vorstellen. Er gilt mittlerweile als einer der einflussreichsten Jazz-Saxofonisten Deutschlands. Seit 2009 hat er eine Professur für Jazz-Saxofon an der Hochschule für Musik und Theater Mendelson Bartholdy in Leipzig. 2012 wurde er mit dem Echo Jazz und dem deutschen Musikautorenpreis ausgezeichnet. Er freut sich auf musikalisch offene Jam Sessions mit vielen Einsteigern. Weitere Informationen

So. 10.05. 19:00 Uhr Sunday Acoustics im Einstein Kultur, Halle 4

Bombay Acoustic People

Sankarshan Kini (g), Anurag Shanker (g)

Das Einstein Kultur präsentiert sein erstes Konzert in der Reihe Sunday Acoustics. Am heutigen Sonntag spielt das Gitarrenduo Bombay Acoustic People. BAP stehen für frischen, erdigen Sound aus Mumbai. Sankarshan Kini und Anurag Shanker kreieren auf ihren Stahl- und Nylonsaiten-Akustikgitarren originelle Instrumentalmusik. Ihre intimen Akustiksessions laden Zuhörer ein, eigene Bilder und Geschichte zu entwerfen. Im Februar 2015 veröffentlichen die beiden Musiker ihr Debut "A Reclaimed Interval" – ein Album, das uns eine frische, neue Seite instrumentaler Weltmusik präsentiert. Die Songs bewegen sich zwischen Jazz, Blues, Folk und World, aber geprägt ist der Sound vor allem durch die organische Mischung der Stahl- und Nylonsaiten-Akustikgitarren, eine der ersten ihrer Art. Weitere Informationen

Mo. 11.05. 21 Uhr

Geschlossene Gesellschaft

Norma Winstone (voc), Klaus Gesing (bcl, ss), Glauco Venier (p)

Di. 12.05. 21 Uhr

Norma Winstone / Klaus Gesing / Glauco Venier

Norma Winstone (voc), Klaus Gesing (bcl, ss), Glauco Venier (p)

Drei Namen. Drei Kulturen. Eine Musiksprache. Ein Unikum. Norma Winstone, Ikone des britischen Jazzgesangs, Klaus Gesing, begnadeter Klarinettist/Saxofonist und Komponist aus Deutschland, und Glauco Venier, gewitzter friaulischer Pianist und ebenfalls Komponist, begeistern seit 15 Jahren gemeinsam Publikum und Fachpresse in Europa, Australien, Asien und den USA. Das Trio verbindet verschiedene Musiktraditionen und -genres, von Jazzballaden über klassisch-zeitgenössische Kammermusik bis hin zum Volkslied. Und kreiert dabei auch Neues: neuen Kammerjazz mit eigenständiger Poetik. "Ein großes kleines Gesamtkunstwerk" nannte Peter Rüedi (DIE ZEIT) die 2008 erschienene und dann Grammy-nominierte CD "Distances" (ECM). Und das ist auch "Dance Without Answer" (ECM, 2013): Feingliedrige und zugleich dynamische Kammermusik auf höchstem Niveau, in der die instrumentalen Dialoge zwischen Gesing und Venier fantasievolle Vorlagen für den ausdrucksstarken Gesang Norma Winstones sind. Weitere Informationen

Mi. 13.05. 21 Uhr

Ambrose Akinmusire Quartet

Ambrose Akinmusire (tp), Sam Harris (p), Harish Raghavan (b), Justin Brown (dr)

Akinmusire hat nigerianische Eltern und wuchs in North Oakland auf. Frühe Mentoren waren Trompeter Robert Porter, Pianist Ed Kelly sowie Steve Coleman, dessen Five Elements er angehörte. Er studierte am Thelonious Monk Institute of Jazz Performance bei Terence Blanchard und Billy Childs, wo er u. a. mit Herbie Hancock und Wayne Shorter arbeitete. 2007 gewann er die Thelonious Monk International Jazz Competition und die Carmine Caruso International Solo Trumpet Competition. 2008 trat er mit Vijay Iyer auf dem Chicago Jazz Festival auf und wirkte bei Esperanza Spaldings Album "Esperenza" mit. 2012 gewann er den Kritikerpoll des Down Beat als bester Trompeter. Sein aktuelles Album "The imagined savior is far easier to paint" (Blue Note) weist eine breite Palette sorgfältig ausgearbeiteter, genreübergreifender Kompositionen auf, die - neben Jazz-Elementen - moderne Klassik, Avantgarde Pop und Spoken Word miteinander kombinieren. Weitere Informationen

Do. 14.05. 21 Uhr Happy Birthday Al Porcino

Al-Umni Big Band conducted by Roger Rhodes

Annette Neuffer (voc/tp), Nina Plotzki (voc), Nemanja Jovanovic, Florian Jechlinger, Franz Weyerer, Peter Tuscher (tp), Thomas Faist (as), Thomas Bouterwek (as), Jürgen Seefelder (ts), Claus Koch (ts), Michael Lutzeier (bs), Gerd Fink, Johannes Herrlich, Jürgen Neudert, Auwi Geyer (tb), Tizian Jost (p), Thomas Stabenow (b), Michael Keul (dr), Roger Rhodes (cond)

„We don’t play Dixieland, we don’t play Glenn Miller, we don’t play Avantgarde, nur Schwing Music pur.“ Ganz im Sinne des Meisters spielen heute zahlreiche Alumni der Al Porcino Big Band das Beste aus seinem legendären Bandbook, um den 90. Geburtstag des legendären Musikers, welcher am 31.12. 2013 verstarb, gebührend zu würdigen. Musikalischer Leiter ist Roger Rhodes aus New York, langjähriger Weggefährte und Bassist der New Yorker Band von Al Porcino. Weitere Informationen

Fr. 15.05. 21 Uhr

Omer Klein Trio

Omer Klein (p), Haggai Cohen-Milo (b), Amir Bresler (dr)

An seinem heutigen Geburtstag stellt Omer Klein sowohl sein neues Programm "Fearless Friday" (Neuklang) als auch sein neues Trio mit Bassist Haggai Cohen-Milo und dem jungen Schlagzeuger Amir Bresler vor. Beide Musiker stammen wie er aus Israel. Mit Cohen-Milo, der heute in New York lebt, verbindet ihn eine lange musikalische Geschichte und Freundschaft. Amir Bresler kennen die beiden Musiker schon aus ihrer Schulzeit in Tel Aviv, wo Bresler heute noch lebt. Diese tiefe Verbundenheit gepaart mit der Kreativität der einzelnen Musiker sind in jedem der Stücke zu spüren. Während ihrer Europa-Tournee im letzten Jahr wächst dieses Trio zu einer feinnervigen, gegenseitig auf kleinste Schwingungen reagierenden Einheit zusammen, die weltweit ihresgleichen sucht und "Jazz mit Ohrwurmpotenzial" (Südkurier) produziert. Wir sagen Happy Birthday, Omer Klein! Weitere Informationen

Sa. 16.05. 21 Uhr

Nadine Germann Ugetsu Trio

Nadine Germann (voc), Ernie Butler (sax), Flo Perfler (g)

Eine Stimme, eine Gitarre, ein Saxofon und das Great American Songbook - unsterbliche Songs, die von Generation zu Generation weitergereicht werden, Räume und Zeiten verbinden. Das Ugetsu Trio sieht sich in dieser Tradition des Jazz und bereichert das Publikum mit ihrer ganz persönlichen Interpretation genau dieser Songs. Jeder von ihnen bringt seinen eigenen musikalischen und kulturellen Background mit. Ernie Butler, der in den 50er Jahren in Indiana mit afroamerikanischer Musik aufwuchs und viele Jazzlegenden persönlich kennenlernte, ist ein lebendiges Lexikon. Der Südtiroler Flo Perfler liebt den offenen und unkonventionellen Sound und greift auch gern mal zur siebensaitigen Gitarre. Nadine Germann kommt aus einer deutsch-französisch-tahitianischen Familie, in der Musik schon immer eine große Rolle spielt. Sie ist auf Konzert- wie Theaterbühnen zu Hause. Ugetsu ist "... eine kleine Musik-Offenbarung" (Süddeutsche Zeitung). Weitere Informationen

So. 17.05. 21 Uhr

Jam Session mit Johannes Enders

Johannes Enders muss man in der Unterfahrt nicht vorstellen. Er gilt mittlerweile als einer der einflussreichsten Jazz-Saxofonisten Deutschlands. Seit 2009 hat er eine Professur für Jazz-Saxofon an der Hochschule für Musik und Theater Mendelson Bartholdy in Leipzig. 2012 wurde er mit dem Echo Jazz und dem deutschen Musikautorenpreis ausgezeichnet. Er freut sich auf musikalisch offene Jam Sessions mit vielen Einsteigern. Weitere Informationen

Mo. 18.05. 21 Uhr Big Band Night

U.M.P.A. Jazz Orchestra "Boston Connection"

Leitung: Prof. Claus Reichstaller

Das U.M.P.A. Jazz Orchestra hat sich mittlerweile zum Aushängeschild des Jazz Instituts der Hochschule für Musik und Theater München entwickelt. In zahlreichen Konzerten der Reihen "Jazz in Concert" und der traditionellen "Jazz Night" überzeugt das Orchestra mit groovendem Sound, feurigen Rhythmen und kompakten Bläsersätzen. Prof. Claus Reichstaller ist nicht nur Leiter des Jazz Instituts sondern auch Chefdirigent der Big Band. Wechselnde Programme mit Gastdirigenten wie Joe Haider, Dusko Goykovich und Jiggs Whigham erhöhen zusätzlich die Attraktivität des U.M.P.A. Jazz Orchestras. Seit der Eröffnung des Jazzarchivs am Institut schöpft das Orchestra aus einem reichen Fundus. Dieses Mal wurde speziell ein Programm mit Kompositionen und Arrangements von Alan Broadbent und Tia Fuller aus der Kooperation mit dem Berklee Collage of Music in Boston vorbereitet. Weitere Informationen

Di. 19.05. 21 Uhr

Bill Laurance Project

Bill Laurance (p, keys), Michael League (b), Robert Searight (dr), Vera van der Bie (strings), Annie Tangberg (strings), Isabella Petersen (strings), Katy Price (french horn)

Als festes Mitglied der Grammy-Award-Gewinner Snarky Puppy tourt Bill Laurance seit vielen Jahren durch die ganze Welt. Nun hat der Pianist sein eigenes Projekt realisiert: Mit seinen Band­kol­legen Michael League und Robert 'Sput' Searight von Snarky Puppy und einem Kammerorchester stellt er Jazz und klas­sische Musik in einen aufregend neuen Kontext. Sein eben erschienenes zweites Album "Swift" (GroundUp records) wurde von der Presse begeistert aufgenommen: "KILLER" (Gilles Peterson), "One of the most eagerly antic­i­pated albums this year" (Jazz FM), "The natural evolution of contem­porary instru­mental music. Flawless" (Criticaljazz.com). Weitere Informationen

Mi. 20.05. 21 Uhr

Stéphane Kerecki NOUVELLE VAGUE feat. John Taylor

John Taylor (p), Jean-Charles Richard (sax), Stéphane Kerecki (b), Fabrice Moreau (dr)

Kontrabassist Stéphane Kerecki legt mit seinem Album "Nouvelle Vague" (Outnote) eine Hommage an die Filmmusik aus der Zeit der gleichnamigen Epoche vor. Unter anderem erhielt er für dieses Rendezvous zwischen Jazz und Film den Preis für das beste französische Jazzalbum 2014. Mit Emile Parisien, dem schneidigen 70-jährigen John Taylor, einem Helden des europäischen Jazz, sowie mit Schlagzeuger Fabrice Moreau hat er sich für dieses Projekt in illustre Gesellschaft begeben. Mit großer Ausdauer feilt Kerecki seit Jahren an seiner Kunst. Der Klang seines Kontrabasses gehört zu den schönsten, die man seit langem vernehmen durfte, und mit seinem musikalischen Talent ist er heute einer der beliebtesten Begleitmusiker für u.a. Jacky Terrason, Yaron Herman, Bojan Z, Jacques Schwartz-Bart oder Daniel Humair. In den letzten Jahren hat er sich allerdings auch als Ensembleleiter und Komponist etabliert, der die Welt des modernen Jazz mit seiner Gelassenheit, Integrität und Sanftheit bereichert. Weitere Informationen

Do. 21.05. 21 Uhr

Hannes Riepler Quintet

Hannes Riepler (g), Chris Cheek (sax), Kit Downes (p), Oli Hayhurst (b), Jon Scott (dr)

Das Hannes Riepler Quintet formiert sich neu - als spannendes Projekt, das die aufsteigenden Stars der Londoner Jazzszene mit der New Yorker Saxofonlegende Chris Cheek vereint. Die Idee für dieses Projekt entstand, als Chris Cheek und Hannes Riepler sich auf der Vortex Downstairs Jazz Night trafen, einer renommierten Jam Session in London, die Riepler leitet. Neu in der Band ist außerdem der britische Bassist Oli Hayhurst, der die Gruppe zusammen mit Jon Scott am Schlagzeug und Kit Downes am Klavier vervollständigt. Der Daily Telegraph konstatiert: "London continues to be a magnet for foreign jazz musicians, and one of the best is Austrian guitarist Hannes Riepler”. Rieplers Musik ist tief in der Jazztradition verwurzelt, gleichzeitig zeitgenössisch und melodisch, und dabei stets fesselnd. Manchmal brennend, manchmal unbekümmert swingen die Stücke energetisch im New York Downtown Style, auf den die Band genau abgestimmt ist. Ein neues Album ist für dieses Jahr geplant, nachdem bereits Rieplers Debut "The Brave" (Jellymould Jazz) von der Kritik gefeiert wurde. Weitere Informationen

Fr. 22.05. 21 Uhr Geburtstagskonzert

Emil Mangelsdorff Quartett

Emil Mangelsdorff (sax), Bob Degen (p), Vitold Rek (b), Janusz Stefanski (dr)

Seinen 90. Geburtstag nehmen wir zum Anlass, einen der bekanntesten deutschen Jazzer und Saxofonisten, Emil Mangelsdorff, in unseren Club einzuladen, gemeinsam mit ihm dieses Jubiläum zu feiern und auf ein bewegtes Musikerleben zurückzublicken: Während des Zweiten Weltkriegs spielte er mit seiner Hotclub-Combo illegal in Frankfurter Hinterzimmern, wurde verhaftet und in russische Kriegsgefangenschaft gebracht. Nach dem Krieg wurde er prägender Bestandteil nicht nur der Frankfurter Jazzszene. Anfangs stark von Dixieland und Swing beeinflusst, griff er später auch die von den zeitgenössischen Entwicklungen des Jazz wie Bebop und Fusion ausgehenden Anregungen kreativ auf. Als moderner Mainstream-Musiker im besten Sinne zählt Mangelsdorff heute zu den profiliertesten Solisten und Komponisten des deutschen Jazz. Seine fein ziselierten Linien, getragen von einem großen, klaren Alto-Ton, weisen ihn als souveränen Musiker aus, der die gesamte Tradition, vor allem Cool-Einflüsse, mit Blues-Gefühl und Sophistication zu einer musikalisch schlüssigen Synthese voller Wärme und Eleganz zusammenfügt. Seine pure Spielfreude und eine große Liebe zur Musik hat er sich seit seiner Kindheit bewahrt. Wir gratulieren! Weitere Informationen

Sa. 23.05. 21 Uhr Club geschlossen

Unterfahrt goes KLANGfest

Der Jazzclub Unterfahrt bleibt heute geschlossen. Besuchen Sie uns auf dem KLANGfest im Gasteig. Weitere Informationen

So. 24.05. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Xaver Hellmeier (dr)

Der 21-jährige Schlagzeuger Xaver Hellmeier studiert derzeit an der Musikhochschule München und hat sich in den vergangenen Jahren zu einem festen Bestandteil der Münchner Musikszene entwickelt. Er freut sich, bei der heutigen Session auf viele altbekannte sowie neue Gesichter auf der Bühne und viele interessierte Zuhörer. Weitere Informationen

Mo. 25.05. 21 Uhr Big Band Night

Munich Lounge Lizards

Das Jazz-Ministerium warnt: Ein Konzert der Munich Lounge Lizards enthält doppelt so viel Jazz wie gemäß den offiziellen Richtlinien empfohlen. Die volle Packung MLL lässt den Zuhörer in einen rauschhaften Zustand verfallen, mit Symptomen wie: rhythmisches Fußwippen, strahlende Augen und verzücktes Lächeln. Es sind Fälle bekannt, bei denen die Inhalation eines einzigen Swing-Arrangements der "hardest working Big Band in town" zu lebenslanger, inoperabler Lizard-Abhängigkeit führte. Weitere Informationen

Di. 26.05. 21 Uhr

Rebecca Trescher Ensemble 11

Rebecca Trescher (cl, bcl, comp, arr), Hironaru Saito (fl), Konstantin Herleinsberger (sax, cl), Markus Harm (sax, cl), Agnes Lepp (voc), Florian Bischof (cello), Maja Taube (harp), Andreas Feith (p), Friedrich Betz (b), Volker Heuken (vib), Julian Fau (dr)

Nach ihrem Debut "Sud" und dem "Jazz thing Next-Generation"-Album "Nucleus" zeigt die Klarinettistin und Komponistin Rebecca Trescher mit ihrem aktuellen Ensemble 11 und der neuen CD "Fields" unmissverständlich, dass sie zu den interessantesten Stimmen im jungen Jazz zählt. Die symphonischen Jazz-Dichtungen des Ensembles spiegeln eine ureigene, unkonventionelle musikalische Vision: Mit eloquenten Melodien, avancierter Harmonik und artistischer Rhythmik entwirft Rebecca Trescher schillernde Gewebe und epische Bögen. Die Sujets der Stücke speisen sich aus einer genauen wie empathischen Beobachtung ihrer Umwelt. Die Besetzung des Ensembles könnte man waghalsig nennen, folgt sie doch in keiner Weise den bewährten Ensemble-Bausätzen jazzkompositorischer Ambitionen: Vor dem schillernden Hintergrund einer eigenen "Harmonie-Section" aus Klavier, Vibrafon und Harfe spielt ein opulenter Satz von Saxofonen, Klarinetten, klassischer Flöte, Gesangsstimme und Violoncello mit mannigfaltigen Klangfarbenmischungen. Weitere Informationen

Mi. 27.05. 21 Uhr

Cécile McLorin Salvant

Cécile McLorin Salvant (voc), Aaron Diehl (p), Paul Sikivie (b), Lawrence Leathers (dr)

Auf ihrem Album "WomenChild" singt Cécile McLorin Salvant neue Interpretationen wenig bekannter Jazz- und Blues-Kompositionen. Sie schafft dabei ein tiefsinniges, theatralisches Porträt der Jazz-Standards, komponiert Musik und Text selbst und singt ihre Werke nicht nur auf Englisch und Spanisch, sondern auch in ihrer Muttersprache Französisch. Die 25-jährige Sängerin steht am Beginn einer großen Karriere, hat die renommierte Thelonious Monk International Jazz Competition gewonnen und startet nun auch international durch. Jazztrompeter Wynton Marsalis bringt Céciles künstlerischen Facettenreichtum auf den Punkt: "She has poise, elegance, soul, humor, sensuality, power, virtuosity, range, insight, intelligence, depth and grace." Weitere Informationen

Do. 28.05. 21 Uhr

Volker Engelberth Trio - Kaleidoskop

Volker Engelberth (p), Arne Huber (b), Silvio Morger (dr)

Nach ihrem viel gelobten ersten Album "Perpetuum" (Unit Records) präsentiert das Trio dem Münchner Publikum heute Abend ihre aktuelle CD "Kaleidoskop", veröffentlicht auf dem selben Label. Sicher und versiert, "instrumental über jeden Zweifel erhaben" (Jazz thing) bewegen sich Engelberth, Huber und Morger in einem Meer unterschiedlichster Einflüsse, auf dem schmalen Grat zwischen Improvisation und Komposition. Von modernem europäischen Jazz beeinflusst, jedoch ohne die Tradition zu verleugnen, zeichnen sich die Kompositionen besonders durch starke Melodien aus, denen ein komplexes harmonisches wie rhythmisches Gerüst zugrunde liegt. Die drei Musiker, die sich in den letzten Jahren in den verschiedensten Konstellationen einen Namen gemacht haben, bilden ein pulsierendes, stets interagierendes Gefüge. Mal lyrisch verspielt, mal energetisch groovend entsteht eine abwechslungsreiche, individuelle Bandsprache. Weitere Informationen

Fr. 29.05. 21 Uhr

Schmid’s Huhn

Stefan Karl Schmid (ts, cl), Leonard Huhn (as, cl), Stefan Schoenegg (b), Fabian Arends (dr)

Die in Köln lebenden Saxofonisten Stefan Karl Schmid und Leonhard Huhn haben sich mit dem Quartett Schmid´s Huhn ein neues Podium geschaffen. Ihr "schlanker und kraftvoller Ton" (Jazz thing) verschmilzt zu einem einzigen Klang, um sich im nächsten Augenblick kontrapunktisch zu verschränken und neue Klangräume zu öffnen. Dies machen sich die beiden in ihren Kompositionen zu nutze, um klangliche Details, Reibungen und Farben auszuspielen. Es wird improvisiert, kommuniziert und interagiert, wobei der jeweilige Moment den Umgang mit dem individuell zugeschnittenen Kompositionsmaterial diktiert. Mit Bass und Schlagzeug entsteht dabei ein erdiger, lichter und lyrischer Klangkörper, der "souverän den Raum zwischen Tradition und Avantgarde füllt" (Jazzpodium). Weitere Informationen

Sa. 30.05. 21 Uhr

Anthony Strong

Anthony Strong (p,voc), Graeme Flowers (tp), Alam Nathoo (sax), Spencer Brown (b), Dave Ohm (dr)

Singer/Songwriter und Pianist Anthony Strong wird als Englands neuer Jazz-Superstar gehandelt und bereits in einer Linie mit Jamie Cullum und Michael Bublé genannt. Rod Stewart findet ihn schlichtweg "Fucking amazing!" Sein Debutalbum "Stepping Out" erschien 2013 beim französischen Kultlabel Naïve (u.a. Carla Bruni, Katie Melua und Adele). Im Mai diesen Jahres veröffentlicht er sein neues Album "On a clear day" (Naïve). Nicht nur die französische Tageszeitung Libération ist der Meinung, dass hier ein neues Bühnentalent heranwächst: "It would be impossible to withstand the dynamism of his show!" Weitere Informationen

So. 31.05. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Florian Oppenrieder (dr) mit Jan Eschke (p), Andi Kurz (b)

Der Murnauer Schlagzeuger Florian Oppenrieder nahm als Sideman CDs u.a. mit Karl Ratzer, Johannes Enders , Peter Tuscher, Larry Porter und Barbara Mayr auf. Heute leitet er die Jam Session in der Unterfahrt. Er freut sich auf einen musikalisch offenen Abend mit vielen Einsteigern und Zuhörern. Weitere Informationen

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