Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Mai 2003

Programm Juni 2003

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

So. 01.06. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Martin Zenker (bass).

Martin Zenker, nicht nur gefragter Sideman in unzähligen Münchner Jazzformationen ist, sondern auch mit eigenen Bands im In- und Ausland erfolgreich - Asien, Australien und Afrika. Mittlerweile ist man auch in den USA auf ihn aufmerksam geworden, er spielte mit James Moody, Lee Konitz, Jimmy Cobb und vielen anderen amerikanischen Jazzmusikern. Im Juni ist der weitgereiste Bassist allerdings in München - er leitet die Sessions in der Unterfahrt und freut sich auf die zahlreichen Einsteiger. Weitere Informationen

Mo. 02.06. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

In einem Double-Feature präsentiert das HRJO Kompositionen und Arrangements von Stan Kenton, dem Großmeister des orchestralen Big Band Sounds. Ebenso kommen Stücke des Meistertrompeters Thad Jones zu Gehör, dessen Musik seit mehr als 20 Jahren montags im New Yorker "Village Vanguard" durch die gleichnamige Bigband gespielt wird. Weitere Informationen

Di. 03.06. 21 Uhr

Text and Jazz

Danielle Gaubatz (voc), Rafael Alcántara (sax), Victor Alcántara (p)

Die Schauspielerin Danielle Gaubatz und das bekannte Jazz-Duo Rafael und Victor Alcántara suchen an diesem Abend den Dialog von Sprache und Musik und bieten so ein ungewöhnliches Hörereignis. Die Kompositionen der Brüder Alcántara unterstreichen mit Elementen aus Latin, Funk und Worldmusic auf ganz besondere Weise den Witz und die abgründige Ironie der Erzählungen von Quim Monzó. Seine Kurzgeschichten aus dem Band "Der Grund der Dinge" erzählen von Begegnungen und Verstrickungen von Frau und Mann, Traum und Wirklichkeit. Die unverwechselbare Stimme von Danielle Gaubatz erweckt diese schrägen Figuren zum Leben, die Musik lässt sie tanzen. Weitere Informationen

Mi. 04.06. 21 Uhr

Hipnosis

Wanja Slavin (as, acl, fl), Gerhard Gschlößl (tb), Marc Schmolling (p, fender rhodes), Jerker Kluge (b), Martin Kolb (dr).

HIPNOSIS, das deutsche Quintett um den Bassisten Jerker Kluge, u.a. Veranstalter des Münchner "Jazzkombinats", wagt den Sprung zurück in die Haltung der klassischen Moderne und den Mut, schon nach wenigen Minuten ins kreative Chaos des Freejazz abzutauchen, dabei clubmusikalische Referenzen höchstens als Randnotiz in den Biografien seiner Musiker zu zitieren. Nein, "Jazz" ist keine neue Interpretation eines alten Themas, es ist das alte Thema selbst, seine Kernaussage und sein unvermindernd lebendiger Geist, der sich von Moden nicht blenden lässt. Welche Konzepte man hier auch immer entdecken mag, seien es die von John Coltrane, Lee Konitz, Pharoah Sanders, Wayne Shorter oder anderen großen Namen; ob man sich nun an die Hoch-Zeiten von Impulse! oder Blue Note erinnert fühlt, an die 60er oder 70er Jahre - HIPNOSIS bleiben stets individuell in ihrer Freude und ihrem Können, diese Traditionen wieder aufleben zu lassen. Hier ist kein Manierismus im Spiel, wird drauf los improvisiert und aus dem Stehgreif entwickelt. Hier zeigt sich die Wildheit des Freejazz beim Schaulaufen auf modalen Strukturen, werden (eingängige) Hauptthemen durch alle Dynamikvariationen dekliniert und der Groove über den Marktplatz getrieben. (Frankfurter Rundschau) Weitere Informationen

Do. 05.06. 21 Uhr

Jazz don't panic

Wolfgang Mesch (sax, comp), Albert Frische (git), Nick Hogl (acc-b, e-b), Karsten Helmbold & Thomas Wühr (acc-perc, e-perc, sampler)

Mit Hingabe plündert diese exzellente Jazz-Formation den nordamerikanischen Stilkosmos: Blues, Country, Funk, Rock bis hin zu einschmeichelnden Balladen. Diese „hervorragende Band“ (Süddeutsche) um den Saxophonisten Wolfgang Mesch vereint alles, was den Geist des Jazz bestimmt: Neugierde, Unberechenbarkeit, Vitalität und jede Menge Idealismus. Auf diesem nahrhaften Boden entsteht eine respektlose Mischung, die immer ein kreativer Hauch von Anarchie umweht. Tanzbarer Jazz at his best! Weitere Informationen

Fr. 06.06. 00:30 Uhr Jazz für Nachtschwärmer

Night-Live

Jeden Freitag nach dem regulären Konzertprogramm ab 00:30 Uhr findet ein neues Programm für Nachtschwärmer statt, veranstaltet von der Wirtin Adrienne Deisenhofer. Im Juni mit Gitarrist Pedro Tagliani.

Eintritt frei! Weitere Informationen

Fr. 06.06. 21 Uhr

Jenny Evans & Rudi Martini Trio

Jenny Evans (voc), Walter Lang (p), Chris Lachotta (b), Rudi Martini (dr).

Ob Jazz-Standards oder Latinrhythmen, Balladen oder Titel mit orientalischen Einflüssen oder Originals mit eigenen Texten Jenny Evans' persönliche Interpretation von Melodie und das besondere Charisma ihrer Stimme schaffen ein beachtliches Spektrum vokaler Dynamik, das von zerbrechlich bis aggressiv reicht. Sie ist eine große, individuelle Song-Interpretin und verfügt über einen hoch kreativen Umgang mit Stimmtechnik, Harmonie und Phrasierung. Begleitet wird die englische Jazzsängerin von dem vielseitigen Pianisten Walter Lang, sowie Chris Lachotta (b) und Rudi Martini (dr). Weitere Informationen

Sa. 07.06. 21 Uhr CD-Präsentation: "April Waltz"

Franz-David Baumann Quintett

Franz-David Baumann (tp/flh/comp./arr), Stephan Schreiber (ts/as), Bernd Hess (git), t.b.a. (b), Hajo von Hadeln (dr).

Modern Jazz in der klassischen Quintettbesetzung. Franz-David Baumann hat nach, längerer kompositoricher Beschäftigung mit Neuer Musik (Panama-Ensemble, Giordano Bruno Consulting Group) und experimentellem Jazz (Barry Guy, Giancarlo Sciaffini, George Lewis ICI Forum), sein schon 1985 gegründetes Modern Jazzquintett wieder zum Leben erweckt, um alte und neu entstandene Songs, auf die Bühne zu bringen. Gleichzeitig wurden etliche Songs aufgenommen und unter dem hauseigenen Label Panama-Records mit dem Titel "April Waltz" - Franz-David Baumann Quintett veröffentlicht. Weitere Informationen

So. 08.06. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Martin Zenker (bass)

Mo. 09.06. 21 Uhr Big Band Night CD-Präsentation

Earforce

Earforce, mit 17 Köpfen wohl personenstärkste Funkband der Stadt, feiert heute ihr CD-Debut "Earforce One": sämtlich eigene Kompositionen, phatte 80er-Sounds, scharfe Bläser-Kicks, Synthie-Bass uvm. Wieder mit dabei u. a. die Saxer Thorsten Skringer und Max Tiller, Tasten-Derwisch Jan "Magic" Eschke und Schlagzeug-Ass Andi Haberl. Vorbeischauen, mitfeiern! Weitere Informationen

Di. 10.06. 21 Uhr

Max Tiller's Soulparty

Max Tiller (sax), Gerhard Gschlössl & Uli Wangenheim (soulhorns), the Angel-Bros (bass&guitar), Joe Daum (keys), Bastian Jütte (backbeats).

Johannes Daum und Max Tiller sind wieder mit Soulparty da. Das bedeutet viel Spaß und Energie mit einer fonky Rhythm-Section und den legendären „Soulhorns“. Die Musik von Soulparty orientiert sich an all dem was die jüngere sowie ältere Jazz, Soul- und Funk-vergangenheit zu bieten hat, lässt dabei aber die Finger von schon zu oft gehörten Coverversionen sondern bietet ausschließlich Eigenkompositionen. Das Ergebnis davon ist eine Musik, deren Wurzeln von Eddie Harris, Les Mc Cann oder King Curtis bis hin zu Maceo Parker, George Clinton oder Bootsy Collins reichen. Garantiert sind also mitreisende Soli, knackige Grooves, eine Heidenmenge Spaß und das Bedürfnis dem eigenen Bewegungsdrang freien Lauf lassen zu dürfen. 'Cause don´t you forget : live's a soulparty ! Weitere Informationen

Mi. 11.06. 21 Uhr Highlight

Black Sea Trio

Anatoly Vapirov (saxophone, Bulgaria), Enver Izmailov (guitar, Crimea-Tatar), Kornel Horvath - percussion (udo, gato etc. -Hungary).

"Das Black Sea Trio faszinierte mit einer unlöslichen Verbindung von Rhythmen und Melodien, Free Jazz und osteuropäischer Folklore, Anklängen an Balalaika-Ensembles wie an asiatische Musik." (Godehard Lutz / Jazzpodium). Gitarrist Enver Izmailov ist Tatare, geboren und aufgewachsen in Uzbekistan. Er lernte dort zwei Kulturen und zwei musikalische Stile kennen: Die usbekische und die tatarische. Auf beide greift er in seiner Musik zurück, in der er auch verschiedene Elemente der orientalischen, indischen und Balkan Musik verbindet. Durch seine faszinierende, einzigartige 10-Fingertechnik (Tapping) macht er die Gitarre zu einem neuen Instrument, das dem Cembalo in den polyphonen Entfaltungsmöglichkeiten kaum nachsteht. "Seine musikalischen Ausschweifungen durch Barockzitate, slawische Folklore und Geräuschexzesse sind, technisch wie künstlerisch, reine Magie…" "Perkussionist Kornel Horvath, ist ein Filigranvirtuose, der zwischen manischer Motorik und polyrhythmisch empfundenen Einzelschlägen die krausesten Geschichten erzählt - nur mit den -Händen auf Bongos, Kon und einer Tonvase". Der bulgarische Saxophonist Anatoly Vapirov fand Aufmerksamkeit durch zahlreiche Ost-West-Projekte die ihn mit renommierten Musiker aus allen Teilen der Welt zusammenbrachte. Die Presse: "Seine Improvisationen und Kompositionen sind von emotionaler Intensität, die sich epischer Monumentalität und aufregender melodramatischer Sinnlichkeit nähert". Weitere Informationen

Do. 12.06. 21 Uhr LOFT NIGHT

Wanja Slavin Sextett

Wanja Slavin (sax), Gerhard Gschlößl (tb), Karsten Hochapfel (cello, git), Kathrin Pechlof (harfe), Peter Bockius (b), Sunk Pöschl (dr).

„Zwischen Genie und Wahnsinn", so betitelte die Süddeutsche Zeitung die Kritik eines Konzertes des seit zwei Jahren bestehenden Ensembles um den Saxophonisten Wanja Slavin.Die Eigenkompositionen des 20-jährigen vermischen Elemente aus Avantgarde, Funk, Hard Bop, Free Jazz, Marschmusik und Blues. Nicht nur die ungewöhnliche Instrumentierung mit Harfe und Cello prägt den unverwechselbare Klang der Band, vielmehr ist der expressive Solostil der beiden Bläser und das feinsinnige Zusammenspiel der Rhythmusgruppe bestimmend. Peter Bockius, der als Sideman auf Platten und Konzerten mit u.a. Archie Shepp, Kenny Wheeler und Horace Parlan zu hören ist, spielt bereits seit 25 Jahren mit Sunk Pöschl, einem der eigenwilligsten und innovativsten Schlagzeuger Europas zusammen. Karsten Hochapfel und Kathrin Pechlof gehören der jungen Musikergeneration an, die Einflüße aus verschiedensten Stilistiken und Kulturen reflektieren. Gerhard Gschlössl zählt zu den gefragtesten Solisten im Jazz- und Avantgardebereich. Wanja Slavin gilt mit seinem unverwechselbaren Ton und seinen ekstatischen Improvisationen als eines der hoffnungsvollsten jungen Talente im deutschsprachigen Raum. Weitere Informationen

Fr. 13.06. 00:30 Uhr Jazz für Nachtschwärmer

Night-Live

Jeden Freitag nach dem regulären Konzertprogramm ab 00:30 Uhr findet ein Zusatz-Programm für Nachtschwärmer statt, veranstaltet von der Wirtin Adrienne Deisenhofer. Im Juni mit Gitarrist Pedro Tagliani.

Eintritt frei! Weitere Informationen

Fr. 13.06. 21 Uhr

Naomi Isaacs & Band

Naomi Isaacs (voc), Claus Raible (p), Manolo Diaz (b), Michael Nagel (dr).

Zwei Individualisten, Naomi Isaacs und Claus Raible, der Münchner Szene bestens bekannt, haben sich zusammengetan, um berühmte Standards und weniger bekannte Evergreens auf ihre ganz persönliche Weise zu interpretieren. Über Isaacs schrieb die HannoverscheAllgemeine: "Eine Sängerin entwaffnender Ehrlichkeit und Authentizität, die die Zuhörer in ihren Bann zieht. Nichtnur eine Grundstimmung durchzieht den Abend, es sind so viele, sie könnten ein ganzes Leben füllen." und die Süddeutsche über Raible: "... und schließlich setzt Raible ein wirklich atemberaubendes Klaviersolo drauf,grummelnd funkig der Baß und entfesselt von Einfällen nur so über die 88 Tasten gejagte rechte Hand. ...... Das war einer jener Momente, in denen Jazz über sich selbst hinauswächst, zu fliegen beginnt....". Und damit das Ganze noch mehr grooved, haben sie sich Manolo Diaz am Baß und Michael Nagel am Schlagzeug ausgesucht, um die Rhythmusgruppe zu vervollständigen. Weitere Informationen

Sa. 14.06. 21 Uhr

Alex Czinke Trio

Alex Czinke (acc., elec. guitar), Sven Faller (b), Andi Haberl (dr).

Die Formation um den Gitarristen und Komponisten Alex Czinke präsentiert ausdrucksstarken Gitarrenjazz jenseits bewährter Mainstreampfade. Anleihen aus Pop- und Folkmusic und dem Blues verbinden in seiner Musik traditionelle und experimentelle Elemente. Alex Czinke spielt seine Songs auf elektrischen und akustischen Gitarren. Für seine rockigen Neu-bearbeitungen von Beatles Songs setzt er eine 12-saitige E-Gitarre ein. Der junge Andi Haberl gehört zu den originellsten und gefragtesten Schlagzeugern der deutschen Szene und trommelte kürzlich für Lali Puna und Passport. Bassist Sven Faller lebte lange Jahre in den USA, wo er u.a. mit Bobby Watson, Jim Beard und Chico Freeman musizierte. Mit geschmackvollen Eigenkompositionen beweist das Trio immer wieder Einfallsreichtum, Humor und unerschöpflich Spielfreude. Weitere Informationen

So. 15.06. 19.30 Uhr Uhr Galerie in der Unterfahrt

Ausstellungseröffnung: Michael Ried

Ausstellung vom 15.6. - 26.7.03 "POU PETAXE TO AGORI MAU" Pastelle und Linolschnitte von Michael Ried. Der in Haidhausen wirkende Künstler Michael Ried zeigt ausgewählte Pastelle und Linolschnitte der letzten 10 Jahre, auf denen Instrumente einen Bezug zum Ausstellungsort herstellen. Die in flächigem Farbauftrag mit starker Konturierung gemalten Persönlichkeiten bringen durch leicht karikaturhaft Überzeichnetes Humor ins Bild. Sie scheinen den Titel der Ausstellung auf ihre Weise zu interpretieren, der da fragt: Wo ist meine Liebe hingeflogen? Weitere Informationen

So. 15.06. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Martin Zenker (bass)

Mo. 16.06. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Harald Rüschenbaum spielt mit seinem Jazzorchestra ausgewählte Arrangements: Das ist Musik, die speziell für sein Ensemble geschrieben wurde. Spannend - abwechslungsreich - intensiv: treffende Vokabeln für das, was das Publikum an diesem Abend erwartet. Weitere Informationen

Di. 17.06. 21 Uhr Blues Night-Highlight

Dave Hole & Band

Der Australier Dave Hole gehört ohne Zweifel zu den besten Slide-Gitarristen im Blues-Rock-Bereich. Rund um den Erdball ist er als Headliner auf nahezu allen großen Festivals zu finden. Sein rasantes Spiel ist elektrisierend, über seine galoppierenden Rhythmen legt er melodische Slide-Phrasen mit einer solchen Inbrunst, wie man sie sonst nur von Stevie Ray Vaughan oder Jeff Healey kennt. Und er ist nicht nur ein exzellenter Gitarrist mit einem unverwechselbaren Sound, sondern auch ein gefühlvoller Sänger, der den Blues mit unglaublicher Ausdrucksstärke und Authentizität interpretiert. In seiner Stimme liegt die gleiche traurig-klagende und sandige Rauhheit, die man mit Eric Clapton verbindet. Ein mitreißendes Blues-Rock-Feuerwerk vom Feinsten ist hier zu erwarten, wenn Dave Hole und seine Band loslegen! Weitere Informationen

Mi. 18.06. 21 Uhr indian percussion & guitar

Tabla & Strings

Geoff Goodman (git), Bernd Hess (git), Shankar Lal (tabla), Tobias Ott (ghatam).

Die Gitarristen Geoff Goodman (New York) und Bernd Hess (München), der Tablavirtuose Shankar Lal (Kalkutta) und der Ghatamspieler Tobias Ott (München) formieren ein Quartet, welches westliche und östliche Klänge zu einer homogenen Einheit verschmelzt.Aus dieser weltumspannenden Verbindung fließt eine Musik, in der die unterschiedlichen Kulturen der Mitwirkenden die Facetten dieses klanglichen Ereignisses bilden. Raga, eigene Stücke und freie Improvisationen geben jedem Musiker den Raum, sich zu entfalten, ohne in ein bloßes Nebeneinander abzugleiten. Die indische Tradition mit ihrer rhythmischen Raffinesse wird kombiniert mit modernen Grooves, mystischen und sphärischen Sounds und harmonischen Gegensätzen zwischen akustischen und elektrischen Saiteninstrumenten. Weitere Informationen

Do. 19.06. 21 Uhr checkpoint

Andy Lutter Trio & Ulrich Wangenheim

Andy Lutter (p), Ulrich Wangenheim (as, ts), Alex Haas (b), Sunk Pöschl (dr).

free form bezeichnet die Band ihre Art zu spielen. Der homogene Klang des Andy Lutter Trios (seit über zehn Jahren mit A.H +S.P.) wird durch den wandlungsfähigen jungen Saxophonisten in eine neue Richtung gelenkt. Kompositionen treffen auf spontane Ideen. Bekanntes geht seinen ungewohnte Gang. Humor ist im Spiel. Freie form - nicht abstrakt, einfach – nicht banal, ästhetisch - nicht stilisiert. Weitere Informationen

Fr. 20.06. 00:30 Uhr Jazz für Nachtschwärmer

Night-Live

Jeden Freitag nach dem regulären Konzertprogramm ab 00:30 Uhr findet ein Zusatz-Programm für Nachtschwärmer statt, veranstaltet von der Wirtin Adrienne Deisenhofer. Im Juni mit Gitarrist Pedro Tagliani.

Eintritt frei! Weitere Informationen

Fr. 20.06. - Sa. 21.06. 21 Uhr

Hugo Siegmeth Quartet

Hugo Siegmeth (ts), Stefan Schmid (p), Henning Sieverts (kb), Bastian Jütte (dr)

Als "lautmalerisch, komplex und impressiv" beschreibt der Jazzjournalist Tobias Böcker die Musik des Münchener Saxophonisten Hugo Siegmeth, seinem Spiel attestiert er ein "Feuer, dessen Flammen unvermittelt aus dem Dachstuhl lodern können". Das Programm des Quartets stammt zu einem großen Teil aus der Feder des in Rumänien geborenen Saxoponisten Siegmeth, der "dementsprechend osteuropäischen Färbung in seine sanften Blues-Arrangements, swingenden Jazz-Walzes und sphärischen Modern-Jazz-Interpretationen einbaut. So stehen Coltrane-artige Rubatos und samtener Ben-Webster-Ton in einem ganz neuen Zusammenhang." (SZ, Oliver Hochkeppel) In den Kompositionen entführt die Band mit pulsierenden Rhythmen, Takt- und Stimmungswechsel, Kollektivimprovisationen und solistischen Aus- und Freiflügen der Musiker in wild-romantische und farbenreiche Tonwelten. Weitere Informationen

Sa. 21.06. 21 Uhr

Hugo Siegmeth Quartet

Hugo Siegmeth (ts), Stefan Schmid (p), Henning Sieverts (kb), Bastian Jütte (dr)

Als "lautmalerisch, komplex und impressiv" beschreibt der Jazzjournalist Tobias Böcker die Musik des Münchener Saxophonisten Hugo Siegmeth, seinem Spiel attestiert er ein "Feuer, dessen Flammen unvermittelt aus dem Dachstuhl lodern können". Das Programm des Quartets stammt zu einem großen Teil aus der Feder des in Rumänien geborenen Saxoponisten Siegmeth, der "dementsprechend osteuropäischen Färbung in seine sanften Blues-Arrangements, swingenden Jazz-Walzes und sphärischen Modern-Jazz-Interpretationen einbaut. So stehen Coltrane-artige Rubatos und samtener Ben-Webster-Ton in einem ganz neuen Zusammenhang." (SZ, Oliver Hochkeppel) In den Kompositionen entführt die Band mit pulsierenden Rhythmen, Takt- und Stimmungswechsel, Kollektivimprovisationen und solistischen Aus- und Freiflügen der Musiker in wild-romantische und farbenreiche Tonwelten. Weitere Informationen

So. 22.06. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Martin Zenker (bass)

Mo. 23.06. 21 Uhr Big Band Night

Scat Max and the Uptown Orchestra

Max Neissendorfer (voc, p), Franz Weyerer (tp), Rich Laughlin (musical director & tp), Albrecht Huber (tp), Roberto Mandruzato (tb), Auwi Geyer (tb), Dirk Janowski (tb), Klaus Koch (ts), Hugo Sigmeth (ts), Christoph Hörmann (as), Gregor Bürger (bs), Bernd Hess (git), Ernst Techl (b), Peter Gall (dr).

Was entsteht, wenn man geniale Solisten mit einem der bekanntesten Sänger und Pianisten der europäischen Musikszene auf einer Bühne vereint? Eine Bigband von Weltformat die den Vergleich mit großen amerikanischen Ensembles, wie sie Duke Ellington, Count Basie und Nelson Riddle in den großen Zeiten des Swing um sich versammelten, nicht zu scheuen braucht. Und das Beste daran: Man muss nicht über den großen Teich segeln, um dem Ereignis lauschen zu können. Der Gründer dieses Ensembles, SCATMAX Neissendorfer, inspiriert von der Zusammenarbeit mit vielen Größen des Jazz, beschloss, seinen eigenen Stil zu entwickeln, der alleine durch sein stimmliches Timbre und den schon fast akrobatisch zu bezeichnenden Scatgesang vorgegeben war. Die Presse schreibt: "...SCATMAX eine geniale Symbiose aus Frank Sinatra, Bobby McFerrin und Elton John... oder eine musikalische Zeitreise von den goldenen 60ern des Jazz bis hin zum modernen Stil der 90er..." Weitere Informationen

Di. 24.06. 21 Uhr

Windstärke 4

Mathias Götz (tb, comp), Kai Fischer (ss, fl), Thomas Siffling (tp), Daniel Glatzel (ts, bcl), Ludwig Leininger (b), Marc Schmolling (p), Gabriel Hahn (dr).

Windstärke 4 erzählt Geschichten. Geschichten vom fleißigen Bäckermeister Hans Müller, der die kleinen Preise für Siegertypen propagiert und Geschichten über Augenbrauen von älteren Herren mit einem weichen Lächeln.Windstärke 4 erzählt vom deplazierten Übeverbot am Richard-Strauss-Konservatorium und von einem lieben Hund, der mit siebzehn nach einem epileptischen Anfall aufhörte zu leben. Es geht um einen Fels, umden der Wind rockt und es geht um Ruhe, deren wir alle ab und zu bedürfen. Die Kompositionen von Mathias Götz arbeiten viel mit Klängen und Flächen. Die vierfache Bläserbesetzung schafft hierfür eine Vielzahl von Möglichkeiten. Mal fetter 4-stimmiger Satz, mal grunge in Quinten, mal reduziert auf einen Ton, mal kontrapunktisch oder auch einmal im Unisono über einem stürmischen Groove. Weitere Informationen

Mi. 25.06. 21 Uhr Contemporary Brazil Jazz

Pedro Tagliani Quartet

Pedro Tagliani (git), Tizian Jost (p), Ronaldo Sagioratto (b), Guido May (dr).

Pedro Tagliani, Gitarrist und Komponist aus Porto Alegre (Südbrasilien), der bereits mit Größen wie Egberto Gismonti, Dave Samuel u.v.a.spielte, präsentiert in seinem aktuellen musikalischen Projekt neue Interpretationen von Klassikern bekannter brasilianischer Komponisten, sowie zahlreiche Eigenkompositionen in denen er einen unverwechselbaren Stil entwickelt. Mit dem Pianisten Tizian Jost, Ronaldo Sagioratto am Bass und dem Schlagzeuger Guido May hat er eine kongeniale Rhythmusgruppe. Zu erwarten ist ein Abend der packenden Rythmen, spiritueller Energie und Leidenschaft. Weitere Informationen

Do. 26.06. 21 Uhr

Melanie Bong Quartet

Melanie Bong (voc), Tizian Jost (p), Sava Medan (b), Michael Keul (dr).

"You know a concert is going to be good when it starts with a singer stepping up to the microphone and performing flawlessly Joyce’s uptempo tongue-twister "Feminina." ... Elis Regina had it; Billie Holliday had it; Carmen McRae had it; and now Melanie Bong has it." (By William Grim in all about jazz /Melanie Bong at Jazzclub Unterfahrt in Munich July 19, 2002). BBB - ballads, blues & bossa werden diesem Abend seine Grundstimmung verleihen. Ausgewählte Jazz- und Bossanova Standards. Die sanfte Seite des Jazz. Dies soll nicht heissen, dass auf mitreissende und tiefgehende Soli verzichtet wird. Wie auch bei diesen Solisten... Weitere Informationen

Fr. 27.06. 00:30 Uhr Jazz für Nachtschwärmer

Night-Live

Jeden Freitag nach dem regulären Konzertprogramm ab 00:30 Uhr findet ein Zusatz-Programm für Nachtschwärmer statt, veranstaltet von der Wirtin Adrienne Deisenhofer. Im Juni mit Gitarrist Pedro Tagliani.

Eintritt frei! Weitere Informationen

Fr. 27.06. 21 Uhr

Hannes Beckmann & Band

Hannes Beckmann (violin), Edgar Wilson (p), Michael Blam (b), Imre Köszegi (dr).

"Mit einer Souveränität, die an Svend Asmussen erinnert, verfügt Hannes Beckmann über alle Facetten der modernen Jazzgeige und setzt in seinem Beitrag gleichwertige Akzente auf beide Teilbegriffe: auf Jazz mit persönlichem Sound und improvisatorischer Phantasie, auf das Geigerische mit einer beeindruckenden Virtuosität.Durch Öffnung für neue Einflüsse, insbesondere aus der brasiliaischen und afrokubanischen, aber auch der südosteuropäischen und der ernsten Musik, hat er die von Stéphane Grapelli und der Hot Club-Nachfolge geprägte Stilistik entscheidend bereichert und zu einer eigenständigen Sprache gefunden, in der die rhythmische Intensität der amerikanischen Schule so präsent ist wie die fein ziselierte Eleganz der Sinti-Tradition oder der lange rhapsodische Atem á la Ray Nance." rororo jazzlexikon. Hannes Beckmann ist mit seiner "Teufelsgeige" und seinem swingenden Quartet endlich mal wieder zu Gast in der Unterfahrt! Weitere Informationen

Sa. 28.06. 21 Uhr

Hannes Beckmann & Band

Hannes Beckmann (violin), Edgar Wilson (p), Michael Blam (b), Imre Köszegi (dr)

siehe 27.6. Weitere Informationen

So. 29.06. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Martin Zenker (bass)

Mo. 30.06. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Dieser Abend stellt eine Hommage an Count Basie und Duke Ellington dar. Die 17 Musiker des HRJO werden mit Call und Response, Riff Style und Blues die Bigband Musik von Count Basie aufleben lassen und die Unterfahrt mit Duke Ellingston´s swingenden Arrangements und Kompositionen mit Cotton Club Atmosphäre erfüllen. Weitere Informationen

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