Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Mai 2004 | Jul 2004

Programm Juni 2004

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Di. 01.06. 20:30 Uhr Buchpräsentation & Konzert

Ewald Arenz 'Die Erfindung des Gustav Lichtenberg' & Natalia Brunke Quartet

Ewald Arenz (Autor), Natalia Brunke (violine), Bernhard Pichl (p), Martin Zenker (b), Rick Hollander (dr)

Beginn der Lesung um 20:30 Uhr! Ewald Arenz liest aus seinem neuen Roman "Die Erfindung des Gustav Lichtenberg": In einem vergessenen Archiv findet der Physiker Ludwig den Plan einer geheimnisvollen Maschine. Doch was kann die Maschine aus dem 19. Jahrhundert? Als Ludwig sie nachbaut, geschieht Unerwartetes: er entdeckt die Liebe und öffnet der Geigerin Elsa sein Herz. War das im Sinne des Erfinders? Der neue Roman von Ewald Arenz dreht sich um die Kraft des Erfindens, das Zeitalter der Dampfmaschinen und die Kunst zu lieben. Musikalisch wird die Lesung von Natalia Brunke (violine) und ihrem Quartet sensibel untermalt. Im Buch erwähnte Musiktitel werden gekonnt aufgegriffen. Ab 22:30 Uhr rundet das Quartet den Abend mit eigenem Programm ab. Weitere Informationen

Mi. 02.06. 21 Uhr

Alexa Rodrian - Sven Faller Duo feat. Jan Eschke

Alexa Rodrian (voc), Sven Faller (b), Jan Eschke (p, key)

Alexa Rodrian galt bereits als eine der vielversprechendsten jungen Sängerinnen der deutschen Jazzszene, als sie Anfang der Neunziger Jahre nach New York übersiedelte und als Protegé von Sheila Jordan und Buster Williams tief in die Tradition des Jazzgesangs eintauchte. In New York begann auch die intensive Duoarbeit mit dem Bassisten Sven Faller, der seit mehr als fünfzehn Jahren auf europäischen wie amerikanischen Bühnen zu Hause ist. Er arbeitete mit Künstlern wie Judy Niemack, Bobby Watson, Chico Freeman, Konstantin Wecker und Jane Monheit. Das Duo präsentiert seine eigenständige Interpretationen des klassischen Jazzrepertoires verstärkt um den Tastenzauberer Jan Eschke. "Alexa Rodrian und Sven Faller... in höchstem Maße zerbrechlich, feinnervig, sphärengleich kam das daher, dabei mit einer Kraft, die einen umhauen konnte." (Mittelbayerische Zeitung) Weitere Informationen

Do. 03.06. 21 Uhr

'Lord' Byrom - Colours in Song

'Lord' Byrom (voc), Philipp Stauber (git), Christian Doepke (p), Martin Zenker (b) und Rick Hollander (dr)

Wenn ein Sänger seine Lieblingssongs präsentiert, bekommt das Publikum nicht nur einen Eindruck seines Musikgeschmacks und seiner Sangeskunst. Vielmehr transportiert der Künstler darin auch die Bedeutung jedes einzelnen Liedes, und die Erfahrungen seines Lebens schwingen bei der Darbietung unterschwellig mit. 'Lord' Byrom versammelt an diesem Abend langjährige Freunde und Kollegen um sich. Menschen, die über mehr als eine Dekade hinweg die persönliche Entwicklung des jeweils anderen verfolgen konnten und somit auch Zeugen des einen oder anderen prägenden Ereignisses waren. Aus ihrem eigenen Musikverständnis heraus untermalen sie die Worte der Songs einfühlsam und geschmackvoll mit komplementären Klangfarben, um die Geschichte zu betonen und verstehen auch die Schattierungen, die der Sänger mit seiner eigenen Persönlichkeit in die Musik einbringt. Weitere Informationen

Fr. 04.06. 21 Uhr

KARIBA - Salsoca-Beat

Juanito Heldmann (git, voc), Justine Namusoke (voc), Leonardo Kindelan (sax), Mfanseni Thusi (tb), Stefan Locher (b), Ravi Pagnamente (perc, voc), Andy Weekes (dr)

Kariba wurde 1981 auf den Kanarischen Inseln von Juanito Heldmann gegründet und spielt seitdem in wechselnder, internationaler Besetzung SALSOCA-BEAT. SALSOCA-BEAT ist der Stil und Sound, den Juanito Heldmann mit KARIBA schuf und weiterentwickelte. SALSOCA-BEAT vereint traditionelle und moderne Musik aus Cuba und anderen Teilen der Karibik, Lateinamerika und Afrika. KARIBA tritt in Formationen von Trio bis 8-piece-group, heute in der Unterfahrt zu siebt, auf und spielt zu 90% Eigenkompositionen von Juanito Heldmann. Der Rest des Repertoires besteht aus traditionellen Stücken. Weitere Informationen

Sa. 05.06. 21 Uhr

mariette's motion Club

Mariette Radtke (voc), Oliver Kent (p), Marko Djordjevic (tp), Till Martin (sax), Martin Zenker (b), Rick Hollander (dr)

Nach mehreren erfolgreichen Tourneen durch Europa ist der Name der Band mariette's motion Club um die deutsche Sängerin Mariette Radtke zu einem Synonym für außergewöhnlichen Vocaljazz geworden. Mariette Radtke versteht es wie wenige andere, dem Publikum auf natürliche Weise Leidenschaft und Stimmungen zu vermitteln. Dies alles gelingt ihr auf sehr hohem Niveau, ohne dabei an Charme und Eleganz zu verlieren. Neben dieser Spielfreude, dem wohl augenscheinlichsten Merkmal dieser Band, ist ihr Auftritt auch eine Hommage an die Schönheit der Musik. Für die größtenteils eigenen Arrangements ausgewählter Kompositionen hat sich Mariette zwei Bläser in die Frontline geholt, den Trompeter Marko Djordjevic und den Saxophonisten Till Martin. Beide sind sowohl als Solisten als auch als Begleiter perfekt integriert. Die Rhythmusgruppe mit dem Pianisten Oliver Kent, dem Bassisten Martin Zenker und dem Schlagzeuger Rick Hollander erfreut mit dem, was man von ihr erwartet: sie swingt. Weitere Informationen

So. 06.06. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Bernd Hess (git)

Bernd Hess, gefragter Live- und Studiogitarrist aus München, leitet die Jamsessions im Juni. Weitere Informationen

Mo. 07.06. 21 Uhr Big Band Night

Earforce

Earforce, Münchens Funk - Bigband um Gregor Bürger und Mario Schönhofer, steht für: Funk und Fusion, sämtlich aus eigener Feder, gespielt mit fettem Synthie-Bass und 13-köpfiger Bläserfraktion. Weitere Informationen

Di. 08.06. 21 Uhr

The Rose Island Jazz Ensemble

Andy Lutter (p, voc), Ulrich Wangenheim (ts, bcl), Gerhard Gschlößl (tb, sousaphone), Alex Haas (b, voc), Stefan Noelle (dr, voc)

Ein Streifzug durch hundertfünfzig Jahre Musikgeschichte und ein jazziger Blick auf ein besonderes Fleckchen Erde in der Mitte Europas. Im Jahre 2003 feierte die Roseninsel im Starnberger See ihr 150jähriges Jubiläum, seit König Max II dort sein toskanisches Schlösschen nebst Rosengarten errichtete. Für Andy Lutter der Grund, dieses Ensemble zusammenzustellen, denn auch auf der Insel des Jazz ziehen die Jahre ins Land. Zu hören sind Bearbeitungen klassischer Werke, Eigenkompositionen, freie Improvisation und ein paar ausgesuchte Songs „für die Insel“. Hauptaugenmerk ist die Kunst des Zusammenspiels als Quelle der Inspiration und der Herausforderung. Die Rückbesinnung auf Musik vergangener Epochen wird zum „moment musicale“, also gegenwärtig und als Blick nach vorne. Weitere Informationen

Mi. 09.06. 21 Uhr

Free Blowin'

Rob Armus (sax), Peter Huber (tp), Sebastian Gampert (p), Luciano Favaro (git), Ludwig Leininger (b), Stefano Corrias (dr)

Free Blowin' ist eine international besetzte Band, deren Musiker in der Amsterdamer Jazzszene aufeinander trafen. Entsprechend der unterschiedlichen Herkunftsländer (D, It, Aut, Can) ist die Musik dieser Band überaus vielfältig. Groovige Jazzarrangements fliessen nahtlos über in frei improvisierten Wahnsinn. Romantische Balladen werden von schweißtreibendem Power Jazz abgelöst. Verträumte Bergidylle versus pulsierende Großstadthektik. Das Repertoire der Band spannt einen ausgewogenen Bogen und stammt ausschließlich aus eigenen Federn der Mitglieder. Weitere Informationen

Do. 10.06. 21 Uhr

Faro

Robert Wolf (git), Fany Kammerlander (cello)

Robert Wolf begann mit sechs Jahren Klavier zu spielen. Als er jedoch als Teenager die akustische Gitarre entdeckte, wurde dieses Instrument der Dreh- und Angelpunkt seines Lebens. Zuerst für sich selbst spielend, versuchte er immer zu lernen und seinen eigenen Stil zu finden. Als er Paco de Lucia auf einem Konzert kennenlernte, begann eine Freundschaft; er begleitete ihn auf Tour. Bei der Begegnung mit Mulo Francel vor fünf Jahren und der Gründung von Quadro Nuevo begann das richtige konzertante Auftreten von Robert Wolf. Quadro Nuevo ist eine inzwischen überregional bekannte Tango/Valse musette/Canzones/Jazz-Formation mit über 1000 Konzerten und 5 Jazz Awards. Fany Kammerlander, geboren 1967 in Frankfurt am Main kam mit 5 Jahren zum Klavier, wechselte jedoch mit 11 Jahren zum Cello. Sie studierte auf dem Richard-Strauß-Konservatorium in München. Ihre spielerische Freiheit, ihre Wandlungsfähigkeit und der hohe Anspruch, sich nicht einengen zu lassen, spiegeln sich in den verschiedensten musikalischen Darstellungsmöglichkeiten wieder. Ob als Gast bei den Münchner Philharmonikern, dem Orchester am Gärtnerplatz-Theater, dem Orchester des Stadttheaters Passau, um nur einige zu nennen, oder bei Konzerten für experimentelle Musik, verschiedenen Cello Ensembles, Studiotätigkeiten, überall bleibt sie sich und ihrem speziellen Ton treu. Dargeboten werden neben Eigenkompositionen von Robert Wolf auch Stücke von Chick Corea und Sting in einer ungewöhnlichen neuen kammermusikalischen Bearbeitung. Weitere Informationen

Fr. 11.06. 21 Uhr

Johannes Herrlich Quintet

Johannes Herrlich (tb), Hubert Winter (ts), Bernhard Pichl (p), Rudi Engel (b), Billy Elgart (dr)

Johannes Herrlich präsentiert sich in Quintett-Besetzung und lädt hierzu musikalische Freunde ein. In der „two-horn“-Frontline findet Herrlich in dem Würzburger Tenorsaxophonisten Hubert Winter einen kongenialen musikalischen Partner. Die hochkarätige Rhythmusgruppe, allesamt international erfahrene Musiker, sorgt für den nötigen Swing und Drive in der Musik. Die Musiker präsentieren neben selbst komponierter Musik eigene Arrangements musikalischer Leckerbissen aus dem „All American Standard“ Repertoire und setzen dabei ihre Akzente. Publikum und Presse zeigten sich begeistert: „...Herrlich und Winter können beide originelle und schöne Kompositionen aufweisen, die sie in abwechslungsreichen Arrangements präsentieren; so einfach gestaltet man ein kurzweiliges Konzert... selten hat man die Gelegenheit, Bands mit so viel Spielfreude und derart mitreißendem Swing zu erleben....“ (Würzburger Nachrichten). Weitere Informationen

Sa. 12.06. 21 Uhr

Johannes Herrlich Quintet

Johannes Herrlich (tb), Hubert Winter (ts), Bernhard Pichl (p), Rudi Engel (b), Billy Elgart (dr)

siehe 11.6.. Weitere Informationen

So. 13.06. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Bernd Hess (git)

siehe 6.6.. Weitere Informationen

Mo. 14.06. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra 'Best of'

Das Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra bringt mit Begeisterung eigene Kompositionen und Stücke aus der grossen Big Band Literatur zu Gehör. Spannend, abwechslungsreich, intensiv: treffende Vokabeln für das, was Sie an diesem Abend erwartet. Weitere Informationen

Di. 15.06. 21 Uhr

Die Jazzabteilung des Richard-Strauss-Konservatoriums präsentiert

In der Fortsetzung der erfolgreichen Reihe "Die Jazzabteilung des Richard-Strauss-Konservatoriums präsentiert" (Moderation und Konzept: Thomas Zoller) kommen wieder zwei Gruppen mit sehr unterschiedlichen Konzepten zu Gehör: das Jo Abentung Trio, mit Jo Abentung Bass, Marc Schmolling Klavier und Gabriel Hahn Schlagzeug, spielen ausgewählte Standards in eigenen Arrangements. Das Karsten Hochapfel Quartett feat. Angeliki Koufou Akkordeon, mit Karsten Hochapfel Gitarre/Cello, Daniel Glatzel Tenorsax, Benni Schäfer Bass und Gabriel Hahn Schlagzeug, spielen eigene Kompositionen und selten gehörte Stücke von Mary Lou Williams und Mal Waldron. Die Bandbreite reicht vom klassischen Gitarrentrio bis Quintett in der ungewöhnlichen Besetzung mit Akkordeon, Cello, Tenorsax. Weitere Informationen

Mi. 16.06. 21 Uhr blues special

Hot Shot Blues Band

Peter Hubauer (git, voc, dobro), Gerhard Eisen (b), Markus Meinecke (dr, perc)

Der Name spricht für sich! 1986 von Gitarrist Peter Hubauer gegründet, ist das Trio seit nunmehr über 10 Jahren „on the road“. Die Hot Shots spielen kreativen, druckvollen Blues im Electric Chicago-Stil und offerieren hervorragende, stilübergreifende Eigenkompositionen, mit denen sie schon bei manchem Recording-Wettbewerb einen Preis eingeheimst haben. Ob mit Dobro-Gitarre und akustischem Bass oder „komplett verkabelt“, das bayerische Trio überzeugt durch Spielfreude, kraftvolle Grooves und ausgezeichnete Gitarrenarbeit. Ihre Vielseitigkeit und Experimentierfreude zeigt sich sowohl durch Einflüsse aus Jazz, Soul, Rhythm´n´Blues und „funky music“ als auch in der Verwendung von Congas als Begleitung zu Bluesstücken. Dadurch entstehen quirlige südamerikanische Rhythmen im Latin Stil, die sich mit Bluesriffs vermischen und so jedem dieser Stücke einen eigenen Charakter geben. Weitere Informationen

Do. 17.06. 21 Uhr highlight

Zadlo - Glas - Rüschenbaum

Leszek Zadlo (saxes, flute), Rainer Glas (b), Harald Rüschenbaum (dr).

Selten hört man heutzutage noch Jazzimprovisationen von nicht nur konzeptioneller, sondern auch emotionaler Geschlossenheit wie bei dem Wahlmünchner Leszek Zadlo. Man muss schon auf den späten Coltrane zurückgehen, um eine ähnlich durchgehende Musizierhaltung, ein vergleichbares, die ganze Aussage durchziehendes und tragendes Gefühl zu finden. Er ist seit langem eine Institution im europäischen Jazz und lehrt als Professor für Saxophon an der Hochschule für Musik in Würzburg und am Konservatorium in München. Im Trio mit seinem langjährigen Kontrabassisten Rainer Glas und dem Schlagzeuger Harald Rüschenbaum kombiniert er amerikanischen Jazz, slawisches Feeling und Weltmusikthemen zu einer spannenden Mischung. Der Bassist Rainer Glas ist seit den 70er Jahren in vielen kreativ improvisierenden Jazz- und Weltmusik-Gruppen aktiv und unterrichtet seit 1981 bei den Erlanger Jazz Workshops. Mit seiner "Space Box" erweitert er seit vielen Jahren den Klang seines Kontrabasses und der akustischen Bassgitarren zum "Space Bass". Der Schlagzeuger Harald Rüschenbaum hat mit vielen renommierten Musikern gearbeitet u.a. mit Johnny Griffin und Benny Bailey. Das sich blind verstehende Trio fasziniert mit meditativen, powervollen und kreativen Improvisationen über eigenen Kompositionen. Weitere Informationen

Fr. 18.06. 21 Uhr

Alison Welles Quintet

Alison Welles (voc), Sascha Gotowtschikow (drums, perc), Peter Massink (sax, flute, bcl), Chris Lachotta (b), Florian Blau (p).

Bilderprojektionen von Planeten- und Sternenkonstellationen des Hubbleteleskops schaffen eine außergewöhnliche Atmosphäre, wo interplanetarische Klangimprovisationen auf ausgewählte Jazz Standards oder Science Fiction Movie Themes treffen. Und über allem schwebt die warme, leidenschaftliche Stimme der großen New Yorker Jazzvokalistin Alison Welles. Ihre Jazzwurzeln reichen zurück bis in die 70er Jahre, als sie erstmals mit der Dizzy Gillespie Big Band beim Newport Jazz Festival in der Carnegie Hall auftrat. Unterstützt wird sie von einer hervorragenden, international besetzten Band: der Multipercussionist und Drummer Sascha Gotowtschikow war schon unterwegs mit Dave Samuels, Charlie Mariano oder Matt Garrison, der Amsterdamer Saxophonist Peter Massink war langjähriger Lead Altsaxophonist der Rundfunk Bigband Athen, Bassist Chris Lachotta spielte u.a. mit Keith Copland, Steve Reid, Claudio Roditi oder Kirk Lightsey. Das Piano bedient Florian Blau, eine vielversprechende Münchner Neuentdeckung. Ein Abend voller Poesie und Sehnsucht gepaart mit Fernweh und Abenteuerlust. Weitere Informationen

Sa. 19.06. 21 Uhr Brazil Night

Viva Chorinho!

Klaus Rester (flutes), Wolfgang Roth (sax, bcl), Fabio Block (cavaquinho), Pedro Tagliani (git), Claudio Wilner (perc).

Musik wie alte Schwarzweißfotos – ein bisschen melancholisch, ein bisschen fröhlich. Leicht federn Flöte und Saxophon über den Teppich aus Cavaquinho (eine Art Ukulele), Gitarre und Pandeiro (Schellentrommel). Der Choro klingt, als wolle er dazu auffordern, das Leben gelassen zu nehmen, so wie es eben ist. Die im brasilianischen Straßenkarneval verwurzelte Instrumentalmusik stammt unverkennbar aus einer anderen Zeit. Um 1900 entwickelte sich der Choro (der „Ragtime Brasiliens“) aus der Salonmusik der europäischen Einwanderer. Ihre Harmonien und Rhythmen verbanden sich mit brasilianischem Lebens- und Taktgefühl. Was Louis Armstrong für den Jazz bedeutete, war „Pixinguinha“ (1898 – 1973) für den Choro. Bereits zu Lebzeiten eine Ikone, beeinflusste der Flötist und Saxophonist mit seinen rund 600 Werken über Jahrzehnte hinweg alle Richtungen der Musica popular brazileira. Viele seiner Stücke kennt heute noch jedes Kind auf der Straße. Der Choro ist im wahrsten Sinn des Wortes brasilianische Volksmusik: Grenzenlos, bezaubernd und charmant. Weitere Informationen

So. 20.06. 21 Uhr Stadtteilwoche Au-Haidhausen EINTRITT FREI

Misery Loves Company

Sakis Stratopoulos (bouzuki, voc) GR, Geoff Goodman (git, mandocello) USA, Till Martin (sax) D, Manolo Diaz (b) E, Shanjar Lal (tabla, voc) IND

"Die Musik von "Misery Loves Company" würde gut nach Brooklyn passen, in eine Kneipe griechischer Einwanderer. Lieder voller Wehmut, Sehnsucht, Schmerz und Erinnerungen verschmelzen mit Jazzkompositionen zu einer unkonventionellen Musik... Die Harmonie der Gruppe ist Vorraussetzung für die gelungene Verschmelzung zu griechischem Jazz. Es ist Melancholie und Beschwingtheit zugleich." (Süddeutsche Zeitung). Die Musik von Misery Loves Company passt aber auch hervorragend nach München, in den Jazzclub Unterfahrt, denn in München (z.T. in Haidhausen) haben die 5 Musiker aus 4 Himmelsrichtungen allesamt ihr Zuhause gefunden. Weitere Informationen

Mo. 21.06. 21 Uhr Stadtteilwoche Au-Haidhausen EINTRITT FREI

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Bandleader und Schlagzeuger Harald Rüschenbaum ist seit vielen Jahren in Haidhausen ansässig und aus dem Haidhauser Stadtbild nicht wegzudenken! Am heutigen Abend ist der Baritonsaxofonist Michael Lutzeier Gast im Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra. Der gefeierte Solist und hochgeschätzte Kollege brilliert in zahlreichen Jazz Formationen im In- und Ausland. Als "Bariton Gigant" wird er von der Presse bezeichnet,... "der eine musikalische Hochintelligenz gepaart mit einer Klangkultur zeigt, die von samtweich bis edelrau reicht und auf den Zuhörer geradezu magisch attraktiv wirkt". Weitere Informationen

Di. 22.06. 21 Uhr Stadtteilwoche Au-Haidhausen EINTRITT FREI

Breuer & Breuer

Carolyn Breuer (as, ss), Hermann Breuer (voc, p, tb)

Die musikalische Arbeit an "Breuer & Breuer" begann genaugenommen an Carolyn Breuers 12. Geburtstag. Zu diesem Anlass wünschte sie sich ein Saxophon, da sie nach erfolgreichen Tauchversuchen von ihrem Lungenvolumen überzeugt war! Schon bald wünschte sie sich musikalische Begleitung von ihrem lange klavierabstinenten Vater Hermann Breuer und so begann allmählich die "kleine Hausjazzmusik". Hermann Breuer hatte Anfang der siebziger Jahre von seinem Hauptinstrument Klavier zur Posaune gewechselt und fing somit wieder an Klavier zu spielen. Jahre später war abwechselend Carolyn (mittlerweile am Konservatorium für Musik in Holland) als Tochter in Vaters Band und Vater in Tochters Band (A family Affair) zu hören. Viele Festivalauftritte und Radiomitschnitte haben sie seit dem bestritten. Seit Carolyns Rückkehr nach Müchnen (in Haidhausen ansässig!) 2003, ergeben sich immer mehr Gelegenheiten diese schöne Tradition fortzusetzen. Im April 2004 haben "Breuer & Breuer" ihre erste Duo-CD aufgenommen. "Home" wird Ihnen heute Abend präsentiert. Weitere Informationen

Mi. 23.06. 21 Uhr

Afro Blue

Gerald Urich (as), Joachim Junghanß (p), Jerker Kluge (b), Nevyan Lenkov (dr).

Ob „Sheets of Sound“ mit geballtem Druck oder feinfühlige Stille; das „Energy Playing“ steht im Vordergrund des Quartetts AFRO BLUE, das sich hauptsächlich an der „Music of John Coltrane“ orientiert. Die Formation bildet sich aus Studenten des Richard-Strauß-Konservatoriums München und sah sich anfangs als Bandprojekt zur Teilnahme an Wettbewerben wie „Jugend Jazzt Bayern“, Gasteig Wettbewerb, Internationaler Wettbewerb „New Generation“, doch aufgrund des großen Erfolges und der gemeinsamen musikalischen Energie, gründeten die Mitglieder im November 2002 „AFRO BLUE“. Seither spielt die Band in den Münchner Clubs und ist dabei, sich auch außerhalb der Landeshauptstadt einen Namen zu machen. Weitere Informationen

Do. 24.06. 21 Uhr

Bass'n'Bass

Andreas Kurz (bass), Martin Zenker (bass), Bernhard Pichl (p), Michael Keul (dr)

Bass'n'Bass ist ein neues Projekt der beiden Münchner Bassisten Martin Zenker und Andreas Kurz. Beide sind durch Ihre ausgiebige Tätigkeit als Sidemen in der deutschen und internationalen Jazzszene in erster Linie als solide und verlässliche Begleiter bekannt. Beide sind sie Mitglieder mehrerer hochkarätiger Rhythmusgruppen, die von vielen Solisten geschätzt werden. Nicht selten sind der Pianist Bernhard Pichl und der Schlagzeuger Michael Keul mit von der Partie. Nach einem spontanen Auftritt im Duo, bei dem Martin Zenker bzw. Andreas Kurz in den Genuss der gegenseitigen Begleitung kamen, waren sie so angetan, dass sie beschlossen, aus dieser Idee eine Band zu machen. Was lag da näher, als die beiden Kollegen, mit denen Zenker seit nunmehr 15 Jahren zusammenspielt, zu engagieren. Herausgekommen ist eine Band, die auf hohem Niveau und mit sehr viel Energie abwechslungsreiche Kompositionen von Meistern wie Paul Chambers, Oscar Pettiford oder Charles Mingus spielt, aber auch selten gehörte Standards und Balladen auf dem Kontrabass interpretiert. Dabei wird nicht in erster Linie mit Virtuosität kokettiert, sondern der melodische und klangliche Aspekt des Instrumentes in den Vordergrund gerückt. Die beiden Bassisten harmonieren dabei außergewöhnlich gut und fügen sich nahtlos in die Aufgabe des Solisten oder des Begleiters. Weitere Informationen

Fr. 25.06. 21 Uhr Brazil Night

Duo Tagliani - Gall

Pedro Tagliani (guitars), Christian Gall (piano)

Bei Pedro Tagliani verschmilzt atemberaubende Virtuosität mit einem unwiderstehlichen und mitreißenden Groove. Aus Jazz und der folkloristischen Musik seiner Heimat Brasilien hat Tagliani einen ganz eigenen Stil entwickelt, der von raffiniert-swingenden Rhythmen, wunderbaren Melodien und viel brasilianischem Lebensgefühl geprägt ist. Für sein neues Projekt zusammen mit dem Pianisten Christian Gall (zuletzt mit der “Giana Viscardi Group” in der Unterfahrt zu Gast) präsentieren die beiden Münchner Musiker lebendigen und zudem hervorragend gespielten Brazil-Jazz, bei dem sich zahlreiche Eigenkompositionen mit Interpretationen bekannter brasilianischer Standards abwechseln. Ein Konzert voller Rhythmus, Temperament und Musikalität ist garantiert! Weitere Informationen

Sa. 26.06. 21 Uhr

Thomas Faist Quintet

Thomas Faist (sax), Johannes Faber (tp), Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b) und Rick Hollander (dr).

Der Saxophonist Thomas Faist ist schon seit den Anfängen der Unterfahrt immer wieder als Bandleader und Sideman im Club aufgetreten. Er spielte auf internationalen Festivals, z.B. in Paris, Lugano, Aspen, Jakarta, war in Südamerika auf Tour und arbeitete als Sideman und Big-Band-Musiker mit einigen Berühmtheiten des Jazz. Marty Cook schreibt in seinen Linernotes zu Faist's zweiter CD "Gentle": "Thomas takes a detour or rather a vacation from the mainstream of modern jazz. This is music that tastes and smells of the warm, spicy, gentle breezes of the Caribbean and South America, with a dash of South Afrika mixed in." Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b), und Rick Hollander (dr) stellen die hochkarätige Rhythmusgruppe. Der Trompeter Johannes Faber, Organisator und Moderator von "Jazz am Gärtnerplatz", bildet mit Faist zusammen die Frontline. Weitere Informationen

So. 27.06. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Bernd Hess (git)

siehe 6.6.. Weitere Informationen

Mo. 28.06. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Thad Jones meets Count Basie

Count Basie's swingender Big Band Sound und die Kompositionen und Arrangements des Meistertrompeters Thad Jones sind heute das Thema, dem sich die 16 Musiker des Harald Rüschenbaum Jazz Orchestras widmen: eine Hommage also an zwei ganz grosse Meister, die mit ihren Kompositionen und Arrangements in der Big Band Geschichte ganz besondere Akzente setzten. Weitere Informationen

Di. 29.06. 21 Uhr Classic Acoustic Authentic American Music

Rüdiger Helbig & Huckleberry Five

Rüdiger Helbig (banjo, dobro), Reny McLey (voc, rythm git), Rico Waldmann (voc, git), Steven Stuart (b), Rupert Paulik (mandoline, fiddle).

Huckleberry Five wurde 1995 von Rüdiger Helbig in München gegründet. Damals noch in anderer Besetzung, ist diese sympathische Band durch ihren unverfälschten Acousticsound schnell zum Highlight der Szene geworden. Fünf Topmusiker zeigen hier, dass Musik auch ohne elektronische Effekte zum Erlebnis werden kann. Huckleberry Five hat einen unverkennbaren Sound, der auf der Fingerfertigkeit ihrer Instrumente (Gitarre, Dobro, 5-String-Banjo, Fiddle, Mandoline und Kontrabass) und dem mehrstimmingen Gesang basiert. Ursprüngliche Bluegrass Musik wird hier mit Country-Elementen dezent vermischt und garantiert dem Publikum einen echten Ohren- und Augenschmaus. Musikalisches Können gepaart mit mitreißendem Entertainment - diese Band vergisst man nicht! Weitere Informationen

Mi. 30.06. 21 Uhr

Werkstattjazzorchester

Christoph Hörmann (reeds, arrang, comp), Ulrich Wangenheim (reeds), Bob Rückerl (reeds, arrang, comp), Andrey Lobanov (tp), Helmut Nieberle (g, arrang, comp), Gerhard Gschlößl (tb, arrag, comp), Christian Diener (b), Bastian Jütte (dr)

Das Werkstattjazzorchester ist seit Juni 2000 die Hausband der Künstlerwerkstatt Pfaffenhofen, wo sie an jedem letzten Donnerstag des Monats zu hören ist. Ursprünglich eine Big Band, kristallisierte sich nach zwei Jahren ein harter Kern heraus, der ein Oktett bildete. Der transparente warme Sound der Band entsteht durch die Besetzung mit drei Holzbläsern, je einem hohen und tiefen Blechblasinstrument, Bass, Schlagzeug und als einzigem Harmonieinstrument, der Gitarre. Stilistisch bewegt sich das Werkstattjazzorchester zwischen Swing, West Coast Jazz und Bebop bis hin zu Second Line oder Mingus-artigen Klängen. Das Werkstattjazzorchester spielt ausschließlich für diese Band geschriebene Arrangements von Jazz-Standards und Originals. Die Arrangements stammen vor allem von den Musikern der Band und dem Regensburger Musiker, Arrangeur, Orchesterleiter und Komponisten Hans Huber, dessen polyphone Arrangements wesentlich zum typischen Klangbild dieses Ensembles beitragen. Weitere Informationen

Seitenanfang