Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Mai 2009 | Jul 2009

Programm Juni 2009

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

So. 19.04. - Fr. 19.06. 19:30 Uhr Ausstellungseröffnung

Jazz in Linien

Tuschpinsel - Zeichnungen von Johannes Dreyling

Bilder, die vom Jazz inspiriert wurden oder sogar parallel dazu entstanden sind. Die Arbeiten zeichnen sich durch einen stark reduzierten Stil aus. Mit einer einzigen schwungvollen Linie und mit wenigen weiteren Elementen spiegelt Johannes Dreyling die musikalische Atmosphäre wieder. Tusche, Indigo und Tee sind die bevorzugten Materialien. Seine Bilder bleiben lange im Gedächtnis haften, wie die Musik, die man meint, gehört zu haben. Weitere Informationen www.edition-ww.com Weitere Informationen

Mo. 01.06. 21 Uhr Big Band Night

Joe Haider Jazz Orchestra plays the music of Slide Hampton Vol.2

Axel Kühn as/fl, Marcus P. Kesselbauer ts/ss, Christoph Hörmann ts/cl, Michael Lutzeier bs/b-Cl, Nemanja Jovanovich tp/flh, Claus Reichstaller tp/flh, Matthias Spillmann (CH) tp/flh, René Mosele (CH) tb, Johannes Herrlich tb, Fabian Beck b-tb/tuba, Joe Haider p, Andy Kurz b, Michael Keul dr.

Die Musik bzw. Arrangements wurden erstmals vom legendären Slide Hampton-Joe Haider Jazz Orchestra im Januar 1974 im Münchner Jazzclub 'Domicile' und auf einer anschliessenden dreiwöchigen Europa Tournee gespielt. Das Programm reflektierte die innovativen Absichten beider Leader, die besten der in Europa residierenden amerikanischen Jazzmusiker mit den ebenfalls besten Europäern zusammen zu bringen. Bei den Arrangements von meist Eigenkompositionen beider Protagonisten wurde darauf Wert gelegt, dieses aussergewönliche Ensemble eher als Kleinformation denn als traditionelle Jazz Big Band erscheinen zu lassen, was dem einzelnen Solisten mehr Raum für seine Improvisation bietet. Es wäre überflüssig, heute wie damals, die einzelnen Musiker zu kommentieren, handelt es sich doch um eine Gesamtleistung auf höchstem Niveau, die diese Besetzung heute noch zeitgemäss und hervorragend erscheinen lässt. Weitere Informationen

Di. 02.06. 21 Uhr

Götz Grünberg Quartet

Götz Grünberg (sax), Peter O'Mara (git), Sava Medan (b), Matthias Gmelin (dr).

Eigene Kompositionen und Standards, energetischer Jazz mit dem Münchener Saxophonisten Götz Grünberg, der in den letzten 20 Jahren an verschiedensten Orten wie z.B. NYC, Marocco, Ukraine gelebt, gespielt und getourt hat. Weitere Informationen

Mi. 03.06. 21 Uhr stargastspiel

Eldar Trio

Eldar (p), Armando Gola (b), Ludwig Afonso (dr).

"Der aus Kirgistan stammende Eldar ist erst 18 Jahre alt." So hieß es im März 2006 im Programmheft, als Eldar im Jazzclub Unterfahrt zusammen mit einem restlos begeisterten Publikum sein München Debütkonzert feierte. In seiner amerikanischen Wahlheimat, in die er mit seinen Eltern 1998 gezogen ist, hält er seit Jahren den Status eines "Wunderknaben" (New York Times) und als "Klavier-Phänomen"(Boston Globe) inne. 3 Jahre später, er ist immer noch unglaubliche 21 Jahre jung, präsentiert er heute sein neues Album. Die beiden Vorläufer Alben waren in 2007 und 2008 für den "Grammy" nominiert. "Eldar ist eine Naturgewalt. Er fetzt durch die bekannten Standards, nimmt sie mit Verve und jugendlichem Tempo, immer etwas schneller als nötig. Er sprudelt die Einfälle hervor, als könne er es kaum abwarten, der einen Idee die nächste hinterherzuschicken" Welt am Sonntag. Weitere Informationen

Do. 04.06. 21 Uhr highlight

Lee Shaw Trio

Lee Shaw (p), Rich Syracuse (b), Jeff 'Siege' Siegel (dr).

"Swinging, exciting, acoustic jazz piano trio led by a woman who not only expands the tradition but helped to create it." Hier kommt ein highlight für Freunde des swingenden Jazz: Lee Shaw, geboren 1926, begann autodidaktisch im Alter von elf Jahren mit dem Klavierspiel. Sie studierte dann klassiches Piano am Oklahoma College for Women. Mit dem Jazz kam sie erst in Berührung, als sie nach Chicago zog, um den Master am American Conservatory of Music zu erwerben. In Chicago hatte sie erste Auftritte; sie spielte populäre Songs in Restaurants und Clubs; schließlich hatte sie einen Kurzauftritt in der Count Basie Band. In Chicago lernte sie dann ihren späteren Ehemann kennen, den Schlagzeuger Stan Shaw. Ihre Profikarierre als Jazzpianistin begann im Club Mr. Kelly's. Dort begleitete sie in Chicago gastierende Jazz-Vokalisten wie Anita O'Day, Billie Holiday, Jackie Cain, Roy Kral, Sarah Vaughan und arbeitete mit Jazzmusikern wie Roy Haynes. Das war in den 40/50er Jahren! Wir sparen uns jetzt ein paar Jahrzehnte (Namen wie Dexter Gordon, Thad Jones, Chico Hamilton, Pepper Adams u.a. säumen ihren Weg) und setzen 2007 wieder an: da tourte sie u.a durch Deutschland und Österreich und in diesem Rahmen wurde im Herbst das Album "Live in Graz" mitgeschnitten. Shaws Spiel ist stark von Art Tatum und Oscar Peterson beeinflusst, ferner von Billy Taylor unf Ahmad Jamal. Lee Shaw wurde 1993 in die Oklahoma Jazz Hall of Fame aufgenommen. Sie gilt - zusammen mit Marian McPartland - als Grand Old Dame des Jazz. Zu ihren Schülern gehört u.a. John Medeski. Weitere Informationen

Fr. 05.06. 21 Uhr

Grand Mother's Funck

Rich Fonje (voc), René Mosele (tb, snth), Manuel Koch (keys), Berhard Häberlin (git), Thomas Reinecke (b), Ohle 'Kiminan' Gagneux (perc), Daniel 'Booxy' Aebi (dr, MD).

Bereits seit über zehn Jahren groovt es bei GMF: Gegen 100.000 Menschen haben die Band in dieser Zeit an diversen Konzerten bejubelt; an zahllosen Openairs wurde mitgetanzt; es gibt kaum einen Ort in der Schweiz, der von den Vollblutmusikern nicht schon in Trance versetzt wurde. Als Höhepunkte gelten GMF’s Auftritte am Jazz Festival von Montreux in der Miles Davis Hall oder am Openair St. Gallen und am Gurtenfestival. Doch die musikalische “Family” überzeugt nicht nur live: Fünf gradlinige Studioproduktionen sind inzwischen veröffentlicht, das sechste Album im Kasten; drei unglaublich lebendige Konzertmitschnitte sind ebenfalls erhältlich. Dank über 20.000 verkauften Tonträgern sind GMF eine der zehn angesagtesten Bands der Schweiz. Selten wurde anspruchsvolle Qualitätsmusik so locker mit Unterhaltungswert, Groove und Partystimmung vereint wie bei GMF! Das Erfolgsrezept ist: die unerschöpfliche Energie und Spielfreude dieser einzigartigen Band. Weitere Informationen

Sa. 06.06. 21 Uhr Berlin - Las Vegas

Theo Bleckmann und Fumio Yasuda & Koehne Quartet

Theo Bleckmann (voice), Fumio Yasuda (p), Koehne Quartet: Joanna Lewis (violine), Thomas Wally (violine), Petra Ackermann (viola), Melissa Coleman (violoncello).

Das Programm des heutigen Abends "Berlin - Las Vegas" präsentiert in der ersten Konzerthälfte Stücke der in 2008 bei Winter & Winter erschienenen CD "Berlin - songs of love and war, peace and exile" mit Liedern von Brecht/Eisler. Die zweite Konzerthälfte präsentiert Songs des Albums "Las Vegas Rhapsody", erschienen bei Winter & Winter in 2006. Beide Produktionen fand bei der Presse großes Lob: "Und da Theo Bleckmanns wunderbar flexibles Timbre, seine emotionale Hingabe und vokale Kompetenz weit über das Normalmaß des Ausdrucks hinausgehen, wurde das Tribute an das Eldorado des Entertainments ein Champagneralbum zum Niederknien." Las Vegas Rhaosody, Ralf Dombrowski, Jazzthing. "So innig und fragil hat man die Songs noch nicht gehört." Neue Ruhr Zeitung über "Berlin – Songs of love and war, peace and exile". Lassen Sie sich von dem deutsch-stämmigen New Yorker Sänger Theo Bleckmann, dem japanischen Pianisten Fumio Yasuda und dem Koehne Quartet mit Eleganz und Bravour entführen, in die Traumwelt von Las Vegas und das Berlin der 40er Jahre. Es ist eine seltene Gelegenheit dieses Programm live erleben zu können! Weitere Informationen

So. 07.06. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Vlado Grizelj (git)

Bekannt als Grüngungsmitglied von "Etna" arbeitet Vlado seit seinem Abschluss am RSK 2004 als Musiklehrer und spielt in vielen Bands verschiedener Stilrichtungen - von Blues und Rock bis hin zu Balkansounds. So bunt werden sicher auch die Sessions im Juni. Weitere Informationen

Mo. 08.06. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra + Carolin Roth voc.

Gastsolistin am heutigen Big Band Montag ist zum wiederholten Mal im HRJO die Sängerin Carolin Roth. Sie wird u.a. drei neue Arrangements zu Gehör bringen, die von dem langjährigen Bandmitglied, Wolfgang Roth, extra für den heutigen Gig geschrieben worden sind. Da die Kompositionen des Saxophonisten seit Jahren erfolgreiche Uraufführungen im HRJO in der Unterfahrt erfahren, kann der Hörer gespannt sein auf die 'massgeschneiderten' Stücke, die Wolfgang Roth der Sängerin Carolin Roth verpasst. By the way: beide Roths sind weder verwandt noch verschwägert..... Weitere Informationen

Di. 09.06. 21 Uhr

Eschke-Kesselbauer-Bazijan

Jan Eschke (p), Marcus Kesselbauer (sax), Eugen Bazijan (cello)

Jan Eschke, Marucs Kesselbauer und Eugen Bazijan, drei in der Münchener Szene fest verwurzelte Musiker, haben sich zu diesem Trio formiert um ihrer grenzgängerischen Leidenschaft nachzugehen. So werden Eigenkompositionen zu wahren Kleinoden, Standardwerke auf sehr persönliche Art und Weise interpretiert und neue Klangwelten erforscht. Energetische Kammermusik die sich durch frechen Respekt, mitreißende Ruhe und extrovertierte Intimität auszeichnet. In jedem Fall spannend und alles andere als alltäglich. Weitere Informationen

Mi. 10.06. 21 Uhr A Capella Trio

We Be 3

Rhiannon (voc), Joey Blake (voc), David Worm (voc).

Rhiannon, Joey Blake und David Worm, wohl das Beste was die internationale A-cappella Improvisation zu bieten hat! Alle drei arbeiten seit 23 Jahren mit Bobby McFerrin und sind Gründungsmitglieder seines berühmten Stimmorchesters Voicestra. Er sagt über sie: „WeBe3 is one of the freest musical experiences anyone will ever encounter, giving rare insight into the art of vocal improvisation.“ WeBe3's einzigartige aus dem Moment heraus komponierte Musik genügt höchsten musikalischen Ansprüchen und ist gleichzeitig in ihrer Echtheit sehr berührend. Rhiannon's leidenschaftliche Stimme verbindet sich wunderbar mit dem groovenden Bass von Joey Blake und der außergewöhnlichen vocalen Percussion von David Worm. Ein Genuß und eine Erfahrung WeBe3 auf der Bühne zu erleben! Weitere Informationen

Do. 11.06. 21 Uhr

Antonio Koudele 'Aventura Cubana'

Antonio Koudele (guitarra, voz), Edel Nieves (tres cubano, choir ), Ravi Pagnamenta (afrocubano percusión [congas, güiro, claves] choir), Scorpio (afrocubano percusión [timbales, bongos, maracas]), Matthias Preissinger (p), Imre Bajka (b).

Bei Antonio Koudeles Musik können Sie aufspringen und tanzen oder sich getrost zurücklehnen und entspannen - auf Cuba, der Wiege des "Salsa": des Son, der Rumba, des ChaChaCha, des Afro, des Bolero … immer folgend den Klängen der Tres, der Conga, der Bongos…fand Antonio Koudele in den Straßen, am Malecón und in den zahlreichen Live-Musiklokalen der Altstadt Havannas "Habana Vieja" sehr bald Kontakt zu der scheinbar unerschöpflichen Zahl an exzellenten Musikern der kubanischen Musikszene. Die CD "Aventura Cubana" wurde in Havanna produziert. Das Resultat lässt sich hören! Lieder im unverkennbaren Sound Kubas. Begleitet wird Antonio Koudele von hochkarätigen Musikern in der Tradition Afro-Cubanischer Besetzung Weitere Informationen

Fr. 12.06. 21 Uhr

Cristin Claas

Cristin Claas (voc), Christoph Reuter (p), Stephan Bormann (git).

Wir freuen uns wieder besonders auf ein Konzert mit der grandiosen Sängerin Cristin Claas, Christoph Reuter am Piano und Stephan Bormann an den Gitarren. Die Band stellt Songs von Ihrem aktuellem Album Paperskin vor, sowie neue Stücke von ihrer mit Orchester und Chor eingespielten CD "In every detail". "Ein von Song zu Song fesselndes Stück Poesie, getragen von einer tollen Stimme" SZ. "Cristin Claas kann verrucht und scheu, sexy und akademisch in nur einem Song sein."Die Welt. "Egal, in welcher Sprache die Deutsche singt, ihr Mix aus Jazz, Pop und Folk klingt so sexy wie Norah Jones und so ergreifend wie Joy Denalane" Playboy. "...einfach phantastisch, unfaßbar gut". Nils Landgren Weitere Informationen

Sa. 13.06. 21 Uhr

Jenny Evans sings Peter Kreuder

feat. Jenny Evans (voc), Antje Uhle (p), Sven Faller (b), Hajo von Hadeln (dr), Felix Sapotnik (cl, saxes)

Der deutsche Komponist Peter Kreuder (1905-86) ist vor allem durch die Musik, die er für den deutschen Tonfilm komponierte, bekannt. Ich wollt‘ ich wär‘ ein Huhn, Sag beim Abschied leise Servus und Musik, Musik, Musik (besser bekannt als Ich brauch‘ keine Millionen) waren und sind noch Gassenhauer. Jazzsängerin Jenny Evans wird von der Jazzpresse für ihre ganz individuelle und kreative Interpretationen von immer wieder neuem Gesangsmaterial hoch anerkannt. Mit großem Respekt dem Originalwerk gegenüber haben Evans und ihre Musiker ein modernes Kreuder Song Book mit Jennys eigenen neuen englischen Texte und Arrangements erstellt: aus Walzer sind Bossa-Novas geworden, aus Märschen Sambas und aus Foxtrots Swingers. Weitere Informationen

So. 14.06. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Vlado Grizelj (git)

siehe 07.06.. Weitere Informationen

Mo. 15.06. 21 Uhr Bigband Night

Munich Lounge Lizards

Passend zur derzeitigen Bankenkrise präsentiert die "Hardest Swinging Big Band in Town" Musik aus dem Amerika nach 1929, der Zeit der Great Depression. Damals gab es wirklich eine Weltwirtschaftskrise, und Jazzmusik war und ist das beste Mittel, um seine Sorgen für eine Weile wegzutanzen. Bandleader Michael Lutzeier braucht keine Bad Bank für Arrangements: gespielt werden ausschließlich die heißesten Papiere mit dem größten Mit-Fingerschnipp- und Dazu-Fußwipp-Faktor. Draußen purzeln die Aktienkurse, aber in der Unterfahrt steigt die Stimmung um mindestens 1000 Prozentpunkte. Und während anderswo Kurzarbeit angesagt ist, machen die Lounge Lizards auf der Bühne Überswingerstunden. Enorme Margen für jeden Jazzliebhaber sind garantiert -- und das völlig ohne Risiko! Special guest: Anna Hermann (voc). Weitere Informationen

Di. 16.06. 21 Uhr

The Magnetic Ear from New Orleans

Martin Krusche (sax), Jon Gross (tuba, sousaphone), Jeff Albert (tb), Dan Ostereicher (bs), Justin Peake (dr),

Der Saxophonist Martin Krusche, ein gebürtiger Münchner und seit 1995 in New Orleans ansässig, hat es geschafft! Er bringt seine Band aus New Orleans über den großen Teich! Und diese Band hat es in sich: alle Mitglieder spielen in bekannten Gruppen mit namenhaften Musikern. Namen wie Hamid Drake, Billy Martin, The Temptations, Frank Gratkowski, Mike Gamble oder Ronnie Milsap u.a. tauchen da auf. Doch wichtiger als alle Namen, ist die Energie mit der diese Band zu Werke geht. Mitreißend! Weitere Informationen

Mi. 17.06. 20.30 Uhr

Öffentliche Diplomkonzerte der Jazzgesangsklasse der Hochschule für Musik und Theater München

Achtung: Konzertbeginn ist bereits um 20.30 Uhr, reservierte Plätze müssen um 20 Uhr besetzt sein. Caroline von Brüncken, Konrad Wißmath und Miriam Arens präsentieren der Dozentenjury der Hochschule für Musik und Theater München in ihren externen Diplomprüfungen eigene Bandprojekte. Die 24jährige Caroline von Brünken (voc) eröffnet den Abend und präsentiert eine bunte Mischung aus feinfühligen und feurigen Eigenkompositionen und Arrangements. Jazz, Minimal Music, jazziger Popsound und Gospel werden an diesem Abend erklingen. Unterstützt wird sie dabei von Alex Komlew (p), Heinrich Wulff (git), Johannes Ochsenbauer (b), Ferdinand Settele (sax) und Flo Pfeifer (dr). Weiter geht es um 21.30 Uhr mit dem Soloprojekt "the supersilence" des Sängers und Multiinstrumentalisten Konrad "Konno" Wißmath. Bei dem vorgestellten Programm handelt es sich ausschließlich um Stücke aus eigener Feder, die in variirender Besetzung aufgeführt werden. Songs, die in melancholischen Farben die Höhen und Tiefen des Lebens beschreiben. Ein musikalisches Tagebuch. Unterstützt wird Konrad Wißmath (voc, div. inst.) von Sebastian Gieck (b) und Josy Friebel (dr). Das Diplomprogramm der Preisträgerin Miriam Arens (erster Preis der Jazz vocal-competition an der "Neuen Jazzschool München") – performed von der band „Liliath“ - umfasst ausschließlich Eigenkompositionen, die in ungewöhnlicher, filmmusischer Weise arrangiert werden. „Liliath“ ist eine illusorische art-performance, in der Musik, Erzählung und Design (Videoclips und Projektionen) zu einem filigranen Netzwerk verwoben sind. Es fungiert als Kokon, der Zuhörer sitzt eingesponnen in einen Traum und betritt eine künstliche, eigenwillige Welt. Miriam Arens (voc), Niki Kampa (violin, sound), Sebastian Gieck (b), Simon Seidl (p), Sebastian Fuchs (beatboxing), Josy Friebel (präpariertes Schlagwerk), Stefan Lahr (design, VJ). Weitere Informationen

Do. 18.06. 21 Uhr

40 Jahre Embryo

Christina Mazza (as), Christian Burchard (vib), Chris Lachotta (b), Dieter Serfas (dr), Marja Burchard (p, tb), Marty Cook (tb), Titus Waldenfels (violin, git), Markus Heinze (bs).

"Diese deutsche Gruppe bei der Mal Waldron spielte, das sind kreative, gute Musiker, die einfach irres Zeug spielen". Solche Worte für Embryo fand Miles Davis vor Jahren in einem Interview mit einem spanischen Journalisten. Bemerkenswert auch deshalb, weil der Trompeter bekannt war als oftmals sehr kritischer Kommentator seiner Kollegen. Mal Waldron hat Embryo vor 40 Jahren mit gegründet. Seine unsterblichen Kompositionen waren und sind das Koordinatensystem für die vielen mitspielenden Musiker. Diesmal auch wieder dabei die Prima Donna des italienischen Modern Jazz Cristina Mazza, die mit Mal Waldron Platten aufgenommen hat. Bernd Noglik schrieb im Juli 2008, als Embryo auf dem TFF Festival den Ehrenpreis Ruth für ihr Lebenswerk erhielt: "Der Weg ist das Ziel – nur selten ist eine lebensphilosophische Maxime mit so viel Phantasie und mit einer solchen Langzeitenergie in Klänge umgesetzt worden wie im Spiel der Gruppe Embryo. In Bewegung zu sein bedeutet für die Band, die Musik im Prozess des Improvisierens ständig neu zu erfinden, zugleich aber auch im buchstäblichen Sinne auf Reisen zu gehen und im Austausch mit anderen Kulturen musikalisch zu wachsen." Weitere Informationen

Fr. 19.06. 21 Uhr

Florian Helming Quintet

Florian Helming (ts), Peter Tuscher (tp), Andy Herrmann (p), Ernst Techel (b), Rick Hollander (dr).

Der aus Ingolstadt stammende Münchner Tenorsaxophonist und Flötist Florian Helming kommt mit seinem Quintett in die Unterfahrt. Florian studierte an der Swiss Jazz School in Bern, an der Musikhochschule Würzburg bei Leszek Zadlo und bei weiteren Koryphäen wie Allan Praskin, Don Menza, Ferdinand Povel und Pete Yellin. 2002 absolvierte er einen Masterclass Workshop beim Generations Festival in Frauenfeld/Schweiz. Die Mitglieder dieses Quintetts gehören zu den ersten Musikern, mit denen Florian überhaupt gespielt hat: der Freiburger Pianist Andy Herrmann, der heute an der Jazzabteilung der Musikhochschule Luzern und der Jazz- und Rockschule Freiburg Klavier und Harmonielehre unterrichtet, ihn lernte Florian 1988 an der Berner Jazzschule kennen; die zwei bekannten und beliebten Münchner Ernst Techel am Bass und Rick Hollander an den Drums und last but not least der unvergleichliche Peter Tuscher an der Trompete, der an diesem Abend das Quartett zu einem echten Hardbop-Quintett erweitern wird und dem geneigten Münchner Publikum nun wirklich nicht weiter vorgestellt werden muss! Das Programm besteht aus Eigenkompositionen von Florian Helming, aber auch ausgesuchten Kompositionen von Grössen wie Sam Jones, Duke Pearson und Stücken aus dem „Great American Songbook“. Man darf sich auf einen inspirierten Abend mit exzellentem Hardbop freuen! Weitere Informationen

Sa. 20.06. 21 Uhr CD Präsentation - Solamente Nosotros

Formación Alcántara & Dominique Lacasa

Rafael Alcántara (ss,voc), Victor Alcántara (p, voc), Dominique Lacasa (voc), Bastian Jütte (dr), Marc Muellbauer (b).

"Solamente Nosotros" ist das zweite gemeinsame Album der Zwillingsbrüder Victor (p) und Rafael Alcántara (ss, voc). Die Beschäftigung mit ihren spanischsprachigen Wurzeln führte die Deutsch-Peruaner mit der Sängerin Dominique Lacasa zusammen, deren einzigartige Stimme dem Album in Duetten mit Rafael Alcántara eine neue Richtung weist. Die aktuelle CD vereint instrumentale wie vokale Meisterschaft mit anspruchsvollem Songwriting, verbindet Jazz-/Welt- und Filmmusik und vermittelt dabei mit "Solamente Nosotros" - "Nur Wir" - Selbstbewusstsein sowie Bescheidenheit zugleich. Formación Alcántara beweist einmal mehr ihr kreatives Potential in ihrer Zusammenarbeit als Komponisten und Texter: Mitreissende Grooves, elegische Melodien, hypnotisierende Klänge und poetische Texte verdichten sich zu einem Album von großer Intensität. In Dominique Lacasa hat Rafael Alcántara eine ideale Gesangspartnerin gefunden. Ihr kraftvoller wie inniger Gesang verleiht den den Stücken einen unverwechselbaren Klang, während das Fundament der Band auf der hervorragenden Rhythmusgruppe ruht. Weitere Informationen

So. 21.06. - Fr. 04.09. 19:30 Uhr Ausstellungseröffnung

Betrachtungen in Schwarz-Weiß

Fotografien von Barbara Fellner und Zeichnungen von Anne Fraaz-Unterhalt

Die Künstlerinnen Barbara Fellner und Anne Fraaz-Unterhalt stellen in ihren Fotografien und Zeichnungen Bildmotive in den Mittelpunkt wie Landschaft, Figur und Architektur, die zu künstlerischer Umsetzung inspirieren. Die unverwechselbare Handschrift ihrer Arbeiten entsteht in der Auseinandersetzung mit dem Gegenstand und ihrer persönlichen Sicht und Haltung. Die Bilder dieser Ausstellung zeigen die Ausdrucksmöglichkeiten von Schwarz und Weiß und den daraus entstehenden Abstufungen. Zur Vernissage spielt Michael Hornstein (sax) Weitere Informationen

So. 21.06. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Vlado Grizelj (git)

Bekannt als Grüngungsmitglied von "Etna" arbeitet Vlado seit seinem Abschluss am RSK 2004 als Musiklehrer und spielt in vielen Bands verschiedener Stilrichtungen - von Blues und Rock bis hin zu Balkansounds. So bunt werden sicher auch die Sessions im Juni. Weitere Informationen

Mo. 22.06. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Es ist das letzte Konzert des HRJO vor der Montags-Sommerpause, die am 28. Juli beginnt und am 21. September endet. Im Herbst 1999 wurden die BB Montage auf Initiative von Harald Rüschenbaum aus der Taufe gehoben. Inzwischen teilen sich 12 Münchner Big Bands die Monday Nights und überlassen manchen Termin auswärtigen Grossformationen. Heute Abend demonstrieren die HRJO Bandmitglieder mit ihren Zeitgeist Ideen in eigenen Kompositionen und Arrangements modernen Big Band Sound und laden das Publikum ein, mancher Geburtsstunde eines zukünftigen 'Standards' beizuwohnen! Weitere Informationen

Di. 23.06. 21 Uhr

MetroBop

Can Olgun (p), Tim Schäfer (b), Martin Krümmling (dr).

Hinter dem Namen Metrobop verbirgt sich ein ambitioniertes Musikprojekt, dessen Wurzeln im kreativen Spannungsfeld des Berliner Nachwuchsjazz zu verorten sind. Metrobop das sind die drei jungen Musiker Can Olgun (Klavier), Tim Schäfer (Kontrabass) und Martin Krümmling (Schlagzeug), die das gemeinsame Studium am Jazzinstitut Berlin (JIB) im Jahre 2006 zusammenführte. Ausgehend von der Besetzung eines klassischen Klaviertrios und einem Repertoire, welches spielerisch das musikalische Erbe der Jazztradition und zeitgenössischer Interpreten mit der Klangwelt eigener Kompositionen verknüpft, gelingt es Metrobop mit ihrer Musik ein Stück modernes Lebensgefühl einzufangen. Im Rausch von Geschwindigkeit und Vielfalt entfaltet das Trio vor dem Publikum eindringlich seine Vorstellung davon, was es heutzutage heißen kann, Jazz zu spielen. Weitere Informationen

Mi. 24.06. 21 Uhr

Holger Scheidt & Die Bundesligisten

Alex von Hagke (sax), Michael Vochezer (git), Holger Scheidt (b), Martin Kolb (dr).

Nach knapp 10 Jahren in Frankreich, Spanien und den USA kehrt Kontrabassist Holger Scheidt (30) im Mai 2008 nach München zurück, wo seine musikalische Ausbildung und Reise 1999 an der Neuen Jazzschool München begonnen hatte. Im Gepäck hat er gesammelte Erfahrungen, Konzerte in ganz Europa und den USA, sowie Erinnerungen an musikalische Begegnungen mit grossen Meistern des Jazz, wie Joe Lovano oder Dave Liebman (Scheidt ist Absolvent des Berklee College of Music). Und sein erstes Album "Half a Year in Half an Hour", "...eine glänzende Visitenkarte, pulsierender Hochdruckjazz, der instrumentale wie kompositorische Könnerschaft belegt..." SZ, welches er 2007 mit seinem internationalen Quartett in New York aufgenommen, vergangenen Sommer auf dem Berliner Jazzlabel Konnex Records veröffentlicht und im Januar diesen Jahres im Rahmen einer Europatournee live vorgestellt hat. Holger Scheidt präsentiert sich und seinen variantenreichen Modern Jazz nun auch dem Publikum im Jazzclub Unterfahrt. An seiner Seite stehen drei aussergewöhnliche Akteure der hiesigen Szene: Alex von Hagke am Saxofon, Michael Vochezer an der Gitarre und Martin Kolb am Schlagzeug. Weitere Informationen

Do. 25.06. 21 Uhr Folk-World- Jazz Highlight

Bethany & Rufus

Bethany Yarrow (voc, git), Rufus Cappadocia (cello), Bonga Jean Baptiste (perc), Yacouba Moumouni (african flute).

"Unglaublich“ sagen die meisten Zuhörer, wenn sie Bethany & Rufus zum ersten Mal gehört haben. THE GUARDIAN ging sogar so weit, sie als Sonnenstrahl in der gleichförmig grauen Kulturlandschaft zu bezeichnen. Bethany Yarrow (Tochter von Peter Yarrow, eben dem Peter des Trios "Peter, Paul and Mary"!) und Rufus Cappadocia entdecken mit ihrem Cello-Gesangs-Duo neue musikalische Welten, in denen sie schwerelos zwischen Jazz, Groove, Latin und tradtioneller Folkmusik hin- und hergleiten. Zusammen mit Bonga Jean Baptiste (perc) und Yacouba Moumouni (african flute) begeben sie sich zu den musikalischen Wurzeln Amerikas, Nigers und Haitis und verweben "the desert winds of Africa with Vodou traditions of the new world and the folk music of America." Weitere Informationen

Fr. 26.06. 21 Uhr

Uta Dobberthien Quintet

Uta Dobberthien (p), Markus Schieferdecker (b), Rick Hollander (dr), Jürgen Seefelder (ts), Peter Tuscher (tp).

Das Quintet mit der Frankfurter Pianistin Uta Dobberthien featuring Peter Tuscher (tp) und Jürgen Seefelder (ts) spielt klassischen, amerikanischen und modernen Jazz. Stilistisch geprägt sowohl von Bebop und Hardbop als auch modernen Standards, wie z.B. von Joe Henderson oder Wayne Shorter, wird ein breit gefächertes Programm geboten. Es swingt, es groovt! Weitere Informationen

Sa. 27.06. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Lars Danielsson & Leszek Mozdzer Duo

Lars Danielsson (b), Leszek Mozdzer (p)

Der schwedische Bassist, Cellist, Komponist und Arrangeur Lars Danielsson ist in den vergangenen Jahren zu einer der wichtigsten Stimmen im europäischen Jazz gereift. Ob schwebende Stimmungsbilder voller Bewegung, an schwedische Kirchenmusik gemahnende, sphärische Hymnen oder kammerjazzige Miniaturen – Danielsson hat für alles einen faszinierenden eigenen Ausdruck gefunden, der seinen Rang als Komponist wie als Musiker festigen wird. Mit dem polnischen Pianisten Leszek Moždžer schuf er auf "Pasodoble" ein atemberaubendes, zwischen Klassik und Jazz vermittelndes Manifest des Wohlklangs. Heute präsentieren sie Stücke der soeben bei ACT erschienenen CD "Tarantella" von Lars Danielsson. Weitere Informationen

So. 28.06. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Vlado Grizelj (git)

Bekannt als Grüngungsmitglied von "Etna" arbeitet Vlado seit seinem Abschluss am RSK 2004 als Musiklehrer und spielt in vielen Bands verschiedener Stilrichtungen - von Blues und Rock bis hin zu Balkansounds. So bunt sind auch die Sessions im Juni. Weitere Informationen

Mo. 29.06. 21 Uhr Big Band Night

Thomas Bendzko & Palingenesis

Gabriel Keogh, Mathias Engl, Philipp Staudt (tp), Gerald Urich, Alexander von Hagke (sax), Uli Käthner, Omar Kabir (tb), Peter Wegele (p), Michael Vochezer (git), Paul Tietze (b), Max Bucher (dr), Ravi Pagnamenta (perc), Thomas Bendzko (tp, arr, comp).

München's neue Latin-Jazz- und Funk-BigBand! Ob latein-amerikanische Rhythmen oder funky grooves á la Tower of Power, Bebop + Swing oder Nu Jazz, Palingenesis bringt mit ihren Kompositionen und Arrangements bekannter Jazz-Standards einen eigenen Stil auf die Bühne, der besonders geprägt ist durch einen fetzigen, akzentuierten Bläsersatz und eine extrem groove-betonte Rhythmusgruppe. Weitere Informationen

Di. 30.06. 21 Uhr brazil highlight

Hamilton De Holanda Quinteto

Hamilton De Holanda (10string mandolin), Gabriel Grossi (harmonica), Daniel Santiago (git), André Vasconcellos (ac.u. el.bass), Marcio Villa Bahia (dr).

Virtuos, brillant und einzigartig – das sind einige der Adjektive, die Hamilton de Holanda zu beschreiben versuchen, den Musiker, der sein Publikum weltweit zu entflammen versteht. Wie kein anderer hat er sein Instrument, die brasilianische Mandoline „Bandolim“, in einen modernen Kontext gesetzt. Mit unbändiger Spielfreude, brasilianischem Temperament und atemberaubender Technik ist der Grammy-nominierte Künstler schlicht eine der komplexesten, schillerndsten Musikerpersönlichkeiten, die man sich denken kann. Zusammen mit seinem herausragend besetzten Quintett spielt der „Jimi Hendrix der Mandoline“ bezaubernde, hochenergetische Eigenkompositionen zwischen brasilianischem Choro, Bossa und Samba, Jazz und Fusion. Weitere Informationen

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