Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Mai 2010

Programm Juni 2010

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

So. 18.04. - Sa. 26.06. 19.00 Uhr Vernissage

Thomas Wunsch - Coverfotos für ECM

Thomas Wunsch greift in seinen Fotos das Thema Informel immer wieder auf, bleibt ihm aber nicht starr verhaftet, sondern er entwickelt und formuliert dabei eine ganz eigene Bildsprache. Lässt man sich auf diese Bilder ein, gelangt man in einen Bereich des Vagen, alles verschwimmt und verliert seine Identität - ein Ort nahe dem Nichts, des Unbestimmbaren und des Dunklen. So sind die Fotos von Thomas Wunsch wie ein Kurz-Traum am Tage, mystische Wegweiser in eine andere Welt. Wenn Thomas Wunsch vor allen Dingen das Angehen gegen eine motivisch gebundene Bildwelt wichtig ist, was Hand in Hand mit dem Verzicht auf dokumentarische Abbildhaftigkeit geht, dann ist das die Suche nach einer neuen Bildwelt, die Zufall, Subjektivität und Spontaneität einschließt. Bei Thomas Wunsch wird der Bildträger zur Arena eines Ausdrucksgeschehens, das nicht mehr illustrierend darstellt, sondern als Ablauf und Energie wahrgenommen wird. Seine Arbeiten haben die gleiche Ruhe, Gelassenheit und Klarheit und dieselbe transzendentale Sinnfälligkeit, die die Plattenfirma ECM zum Konzept erhoben hat. Sie sind eine Neudefinition des Mediums der Fotografie und leiten damit eine Diskussion darüber ein, was Fotografie darf und soll. Bei der Vernissage geben Fotokünstler Thomas Wunsch und Gestalter Sascha Kleis im Gespräch Auskunft über Ästhetik und Entstehungsprozess eines ECM-Schallplattencovers. Weitere Informationen

Di. 01.06. 21 Uhr

Enrico Sartori Deutsches Trio

Enrico Sartori (acl, cl, as), Davide Roberts (p), Manolo Diaz (b),

ESDT wurde 2009 von drei Musikern unterschiedlicher Herkunft (Italien, Spanien und England) in München gegründet. Die Kammermusikalische Besetzung bietet den drei Musikern reichlich Freiraum. Sie bauen beim Musizieren auf ihre Hintergrundkenntnisse aus Jazz und Klassik und finden auf dieser Basis ein gemeinsames Vokabular, mit dem sie spielerisch umgehen. Sei es Gespräch oder Streit, sei es gemeinsames Miteinander, sei es melancholisches Klagen oder mitreißende Euphorie, all diese Facetten werden in ihren Improvisationen hörbar. Weitere Informationen

Mi. 02.06. 21 Uhr

Antonio Koudele 'Aventura Cubana'

Antonio Koudele (guitarra, voz), Edel Nieves (tres cubano, choir ), Ravi Pagnamenta (afrocubano percusión [congas, güiro, claves] choir), Scorpio (afrocubano percusión [timbales, bongos, maracas]), Matthias Preissinger (p), Imre Bajka (b).

Bei Antonio Koudeles Musik können Sie aufspringen und tanzen oder sich getrost zurücklehnen und entspannen - auf Cuba, der Wiege des "Salsa": des Son, der Rumba, des ChaChaCha, des Afro, des Bolero … immer folgend den Klängen der Tres, der Conga, der Bongos…fand Antonio Koudele in den Straßen, am Malecón und in den zahlreichen Live-Musiklokalen der Altstadt Havannas "Habana Vieja" sehr bald Kontakt zu der scheinbar unerschöpflichen Zahl an exzellenten Musikern der kubanischen Musikszene. Die CD "Aventura Cubana" wurde in Havanna produziert. Das Resultat lässt sich hören! Lieder im unverkennbaren Sound Kubas. Begleitet wird Antonio Koudele von hochkarätigen Musikern in der Tradition Afro-Cubanischer Besetzung. Weitere Informationen

Do. 03.06. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Vladyslav Sendecki - Solo piano

Vladyslav Sendecki (p)

Auch wenn die New Yorker Village Voice Sendecki zu "einem der fünf besten Jazzpianisten der Welt" ausruft, vergingen Jahre der Identitätssuche und Standortbestimmung, bevor er als Künstler zu dem wurde, was er heute ist: 1955 im polnischen Gorlice geboren, lernte Sendecki zunächst klassisches Klavier ganz in der großen Tradition seines Heimatlandes. Erst die Platten westlicher Größen, die am Frederic-Chopin-Konservatorium und an der Musikakademie Krakau unter der Hand kursierten, brachten ihn zum Jazz. 1981 in die Schweiz emigriert, startete Sendecki eine internationale Karriere, die ihn auch oft in die USA führte. Er spielte u.a. mit Klaus Doldingers Passport, Billy Cobham, Michael und Randy Brecker, mit Bireli Lagrene, Jaco Pastorius, Joe Henderson, Lenny White und Charlie Mariano. Doch auch die Rolle als geschätzter "musicians musician" konnte ihn auf Dauer nicht ausfüllen. Die Zweifel wuchsen, "Spielball der Dämonen" zu sein, nur Erwartungen anderer zu erfüllen, nicht das geben zu dürfen, "was ich bin". Jahrelang spielte er kaum noch, konzentrierte sich auf Konzeptionelles und Producer-Tätigkeiten, bis er - nach Hamburg übergesiedelt - 1996 Pianist der renommierten Solisten-Bigband des NDR wurde. Seither hat sich Sendecki neu definiert. Schon sein Solo-Album "Piano" (2008) belegte, was die neue bei ACT erschienene CD "Solo Piano at Schloss Elmau" endgültig beweist: Mit Vladislav Sendecki hat ein unverwechselbarer Freigeist die Szene betreten, der die Grenzen zwischen Klassik und Jazz auflöst. In denkbar vielen Farben schimmert sein pianistisches Traumland: Wo man für einen Moment an Grieg denkt, an Schumann oder gar Liszt, dann wieder an John McLaughlin oder an Bill Evans, wird man schon im nächsten Augenblick gewahr, dass es sich immer ganz und gar um Sendecki handelt. Weitere Informationen

Fr. 04.06. 21 Uhr

Thorsten Klentze Quintet

Thorsten Klentze (git), Roger Jannotta (reeds), Mathias Engl (tp, flh), Christian Lachotta (b), Sascha Gotowtschikow (dr)

Nach Veröffentlichung ihrer, von der Presse hochgelobten, aktuellen Quartett CD "You Have Been Here Before" spielt das Ensemble um den Münchner Gitarristen Thorsten Klentze ein neues Progamm, nun in Quintettbesetzung. Seit über 25 Jahren ist er mit seinen Formationen unterwegs. Fisherman's Break, sein Quartett mit Charlie Mariano, das Trio mit Roger Jannotta und Davis Friedman. Roger Jannotta (woodwinds), ist auch diesmal wieder mit dabei. Roger kommt aus Albuquerque, USA und spielte mit Tom van der Gelds "Children at Play", Peter Michael Hamels "Between" und ist immer wieder im Sommer auf Europatournee mit der Carla Bley Bigband. Mathias Engl (tp, flh) ist ein echtes Münchner Kindl. Er hat sich in den letzten 15 Jahren einen sehr guten Ruf als Solist in den Bigbands von Harald Rüschenbaum, Dusko Gojkovic und Al Porcino erworben. Die musikalische Laufbahn von Christian Lachotta (b) führte ihn sowohl in die klassische Musik als auch in die vielfältigen Nuancen des Jazz. Seine aktuellen Projekte sind u.a. mit Steve Ried, Keith Copeland oder David Gazarov. Sascha Gotowtschikow (dr) lebte und spielte in New York mit Jaco Pastorius, Max Roach und Warren Smith. Hier in Europa ist er mit der Gruppe Estampie, Klaus Doldingers "Passport" sowie als Percussionist am Münchner Residenztheater aktiv. Weitere Informationen

Sa. 05.06. 21 Uhr

Sheila Cooper & Fritz Pauer Trio

Sheila Cooper (voc), Fritz Pauer (p), Sven Faller (b), Michael Keul (dr)

Der Großstadtmelancholie entfliehend, untergehend im Sumpf der Gedanken. Unerwartet, wie aus dem Nichts ertönt diese warme elegante Stimme von Sheila Cooper. So klar wie ein weiter Ozean, eine Flucht aus dem alltäglichen urbanen Chaos... Sheila Cooper ist ein Jazzimport aus dem kanadischen Raum und schlichtweg ein Multitalent. Sie spielt nicht nur das Alt-Saxophon, sondern beherrscht auch gleichermaßen wunderbar ihre Stimme. Zwischen den klar gesungenen Tönen folgen mühelos eigene Improvisationen auf dem Saxophon. Es ist deutlich zu spüren, dass sie den Moment lebt, das jeweilige Instrument. Am Klavier sitzt einer der wichtigsten Musiker Österreichs: Fritz Pauer. Seit Anfang der 60iger Jahre bestimmt er maßgeblich das Musikgeschehen, sowohl in der lokalen als auch internationalen Jazzszene. Auszeichnungen jüngeren Datums: Im Jahr 2003 erhielt er das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich und wurde für den Hans Koller Preis nominiert. Im Jahr 2009 erhielt er für die Anerkennung seines musikalischen Schaffens den "Würdigungspreis für Musik 2008" und den Berufstitel "Professor" verliehen. Die beiden Münchner Sven Faller (b) und Michael Keul (dr) runden das Quartet stilsicher ab. Weitere Informationen

So. 06.06. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Florian Brandl (tp)

Der am Richard-Strauss-Konservatorium ausgebildete Trompeter Florian Brandl verbindet Hardbop orientierten Sounds, groovige, funkige Beats und moderne Klangwelten aufs Beste. Im Juni freut er sich auf die Sessions in der Unterfahrt mit vielen Einsteigern. Weitere Informationen

Mo. 07.06. 21 Uhr Big Band Night

Uni Big Band München, Leitung Prof. Joe Viera

Einen Abend voll swingender Musik verspricht die Uni Big Band München mit ihrem in allen Stilen des Jazz erfahrenen Leiter Joe Viera. Zum derzeitigen Programm gehören unter anderem Stücke von Lennie Niehaus, Sammy Nestico, Jeff Jarvis, Bill Liston, Duke Ellington, Miles Davis, John Berry, Dizzy Gillespie, Errol Garner, J.J.Johnson und Horace Silver. Weitere Informationen

Di. 08.06. 20.30 Uhr

Öffentliche Diplomkonzerte für Jazztrompete und Jazzsaxophon der Hochschule für Musik und Theater München

Wie schon im letzten Jahr finden auch in diesem Jahr "Öffentliche Diplomkonzerte der Hochschule für Musik und Theater München" im Jazzclub Unterfahrt statt. Die Diplomanden stellen ihr Können nicht nur vor der Prüfungskommission unter Beweis, sondern auch vor einem Publikum. Die Live-Atmospäre in einer Konzertsituation lässt sich nicht ersetzen und die Unterstütztung, die die Prüflinge durch das Publikum erfahren, treibt zu ungeahnten musikalischen Höheflügen an. Eben wie im richtigen Leben einer Musikerin, eines Musikers. Die Diplomanden des heutigen Abends heißen: Andreas Unterreiner - Jazztrompete (Klasse: Prof. Claus Reichstaller), Jan Kiesewetter und Matthieu Bordenave - Saxophon (Klasse: Prof. Leszek Zadlo). Zusammen mit ihren Bands spielen sie jeweils 45 Min., Beginn ist heute schon um 20.30 Uhr. Weitere Informationen

Mi. 09.06. 21 Uhr

CMS Trio 'Colina-Miralta-Sambeat'

Javier Colina (b), Marc Miralta (dr), Perico Sambeat (sax)

Mit dem spanischen CMS Trio kommen drei Musiker nach München, die allesamt in ihren vielfältigen Projekten sowohl Jazz als auch Flamenco und kubanische Musik und Rhythmen lebendig werden lassen. Im Jahr 2007 präsentierten sie ihr erstes Album dieser Formation am Jazz Festival Terrassa. Mit dieser Präsentation begann ein scheinbar nicht zu stoppender Auftrittsreigen von Madrid über London, Paris, Buenos Aires... Die Platte wurde zu einer der meistverkauften in Spanien; eine Nominierung für das Best Jazz Album beim Premios de la Musica 08 war zum einen die Krönung und zum anderen eine nahezu logische Konsequenz des bisherigen Schaffens des CMS Trios. Im vergangenen Jahr präsentierte das Trio sein zweites Album voller Lebendigkeit und Kreativität, wobei Bop, Latin und Flamenco fusionieren und sich auf hohem Niveau treffen. Sambeat kann bereits jetzt zahlreiche Auszeichnungen sein Eigen nennen; Colina wird als einer der besten Kontrabassisten der europäischen Gegenwart bezeichnet und Miralta konnte sein Können am Schlagzeug beständig erweitern und in mehreren Projekten zudem wachsen lassen. Ein aufregender, rhythmischer, Stile verbindender Abend gepaart mit spanischen Einflüssen erwartet uns! Das Konzert findet mit freundlicher Unterstützung von Ramon Llull statt. Weitere Informationen

Do. 10.06. 21 Uhr Radio Silence

Neil Cowley Trio

Neil Cowley (p), Richard Sadler (b), Even Jenkins (dr)

Der Begriff Brit Rock mag zwar gängiger sein als Brit Jazz. Doch gibt es in England eine neue Generation von Jazzern, die dem Genre den verdienten Glanz verleihen. Eine der angesagtesten Jazz-Combos der Insel ist das Neil Cowley Trio. Was die Band an instrumentellem Druck erzeugt, erinnert tatsächlich an britische Rock-Musik. Cowley und seine Männer sind Meister der starken Gefühlswallungen: überwältigende Steigerungen, mitreißende Rhythmik, ausgefeilte Muster, lyrische Geflechte – ein veritables Spektakel, diese Band. Nach dem Album "Loud… Louder…Stop", welches 2008 in UK unter die "50 Best Albums of the year" gelistet wurde, ist das Trio nun mit "Radio Silence" auf ausgedehnter Europatournee. Weitere Informationen

Fr. 11.06. 21 Uhr Jazzthing - Next Generation 'Zeitgemäß'

domberts urban jazz

Andreas Dombert (comp, git), Peter Sandner (sampler, synthesizer), Lutz Häfner (sax), Markus Schieferdecker (b), Sebastian Lanser (dr)

"domberts urban jazz" deutet auf einen selbstbewussten Urheber einer sehr spannenden Unternehmung und auf deren interkulturellen, interdisziplinären, dialogfreudigen Geist. "Was hier aufeinander trifft, ist die unkonventionelle Mischung eines Diplomgitarristen mit einem Elektronikfrickler der Avantgarde, einem Live- und Studiokontrabassisten und einem Fusion-Metal-Freak am Schlagzeug", heißt es in der job description des Quartetts. Es ist ein zum Quintett veredeltes Quartett, weil mit dem Saxophonisten Lutz Häfner ein international gefragter Solist und Sideman hinzugekommen ist, der schon mit Albert Mangelsdorff spielte, mit Till Brönner oder auch Tony Lakatos gearbeitet hat und eine mächtige "Spielte mit"-Liste und eine ebenso voluminöse Diskografie vorzuweisen hat. Weitere Informationen

Sa. 12.06. 21 Uhr Let's do it!

Barbara Roberts Quintet

Barbara Roberts (voc), Max Braun (sax), Davide Roberts (p), Rudi Schießl (b), Thomas Elwenspoek (dr).

Und wieder greift die Formation in den Pool der schönsten Melodien der letzten 100 Jahre. Ob Cole Porter, Frederick Loewe oder Burt Bacharach – Barbara Roberts interpretiert ihre Werke mit warmer, samtener Stimme und dem richtigen Gefühl für Melodie und Text. Ihre Mitmusiker bilden dazu das ideale Klangforum und bereichern die Stücke mir ihren einfallsreichen Improvisationen. "Glücksgefühle", "interessante Klangspiele","eine Stimme, samt schmelzend und mit verführerischem Charme", "klangvolle Homogenität", "großartige Improvisationskunst" so schrieb die SZ kürzlich. Lassen Sie sich anstecken von der Freude an dieser Musik und genießen Sie einen harmonisch swingigen Abend in der Unterfahrt! Weitere Informationen

So. 13.06. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Florian Brandl (tp)

Der am Richard-Strauss-Konservatorium ausgebildete Trompeter Florian Brandl verbindet Hardbop orientierten Sounds, groovige, funkige Beats und moderne Klangwelten aufs Beste. Im Juni freut er sich auf die Sessions in der Unterfahrt mit vielen Einsteigern. Weitere Informationen

Mo. 14.06. 21 Uhr Big Band Night

Joe Haider Jazz Orchestra plays the music of Slide Hampton, Joe Haider and others

Joe Haider (p), Andy Kurz (b), Michael Keul (dr), Axel Kühn (as, fl), Marcus Kesselbauer (ts, ss), Christoph Hörmann (ts, cl, fl), Gregor Bürger (bs, bcl), Uli Käthner, Johannes Herrlich (tb), Fabian Beck (btb, tuba), Nemanja Jovanovich, Claus Reichstaller, Peter Tuscher (tp, flh)

Joe Haider machte sich bereits in den 60er Jahren als Hauspianist des Münchener Jazzclubs "Domicile" einen Namen. Die Liste der Musiker, mit denen er gespielt hat, liest sich wie ein "Who is Who" der Jazzgeschichte. Dexter Gordon, Mel Lewis, Philly Joe Jones und Benny Bailey seien hier stellvertretend für viele andere genannt. Haider spielt in der Tradition der grossen Jazzpianisten. Der ehemalige Leiter der "Swiss Jazz School" in Bern präsentiert eine Big Band von Rang und Namen. Swingender, moderner Jazz mit Ideenfluss und Spielfreude. Weitere Informationen

Di. 15.06. 20.30 Uhr

Öffentliche Diplomkonzerte der Jazzgesangsklasse der Hochschule für Musik und Theater München

Wie schon im letzten Jahr finden auch in diesem Jahr "Öffentliche Diplomkonzerte der Hochschule für Musik und Theater München" im Jazzclub Unterfahrt statt. Die Diplomanten stellen ihr Können nicht nur vor der Prüfungskommission unter Beweis, sondern auch vor einem Publikum. Die Live-Atmospäre in einer Konzertsituation lässt sich nicht ersetzen und die Unterstütztung, die die Prüflinge durch das Publikum erfahren, treibt zu ungeahnten musikalischen Höheflügen an. Eben wie im richtigen Leben einer Musikerin, eines Musikers. Die Diplomantinnen des heutigen Abends heißen: Judith Jung, Fjoralba Turku und Miriam Holz. Zusammen mit ihren Bands spielen sie jeweils 45 Min., Beginn ist heute schon um 20.30 Uhr. Weitere Informationen

Mi. 16.06. 21 Uhr CD Präsentation - Swinging on a Star

Funny Valentines

Hermine Gascho, Angela Wiederhut, Barbara Roberts, Gudrun Zajicek (voc), Peter Wegele (p), Eric Stevens (b), Diettmar Hess (dr).

Willkommen, Bienvenue, Welcome bei den Funny Valentines! Das charmante Vokalensemble singt und swingt in seinem neuen Programm durch die glamouröse Welt der Swing Ära! Der Sound der vierziger Jahre erstrahlt als Mittelpunkt der Show, mitunter blitzen auch andere Musikstile und -richtungen auf - alles verpackt in ausgefeilt harmonisierten Arrangements, die typisch sind für die Valentines. Hören Sie Klassiker und populäre Standards aus vergangenen Zeiten, sowie unbekannte ohrwurmverdächtige Raritäten, neu aufbereitet und passgenau zugeschnitten auf die 4 Damen und ihr kreativ professionelles Jazztrio. Genießen Sie einen funkelnden Abend voll erfrischend be"swing"ter Unterhaltungsmusik, an dem die leidenschaftliche Liebe der Sängerinnen für diese Musik spürbar wird! Weitere Informationen

Do. 17.06. 21 Uhr two generations of jazzguitar

Jung/Petrocca Quartet

Alex Jung (git), Lorenzo Petrocca (git), Johannes Ochsenbauer (b), Michael Keul (dr)

Im Jung/Petrocca Quartett treffen mit dem in München lebenden Nachwuchsgitarristen Alex Jung und dem italienischen Meistergitarristen Lorenzo Petrocca zwei Generationen der Jazzgitarre aufeinander. Ungeachtet der Jahre, die sie trennen, verbindet die beiden vor allem ihre große Liebe zum Mainstream-Jazz und seinen großen Gitarrenduos wie Joe Pass/Herb Ellis, Jimmy Raney/Doug Raney oder Jim Hall/Atilla Zoller. Das Repertoire der Band besteht aus bekannten Kompositionen des „Great American Songbooks“, Bebopklassikern und stilechten Eigenkompositionen. Hinter den beiden Gitarren garantiert die Rhythmusgruppe, bestehend aus Johannes Ochsenbauer am Bass und Michael Keul am Schlagzeug sensible Interaktion und einen kochenden Groove. Weitere Informationen

Fr. 18.06. 21 Uhr CD-Präsentation

KANOÊ

Lygia Campos (keys, loops, voc), Gilson de Assis (perc, chocalho, agogo, conga, surdo, moringa, pandeiro, timbau, berimbau, cuíca, triangle, body perc), Andrea Piccioni ( perc, tamburello, riqq, tar, tamborin, bodypercussion, caxixi ) plus special guests: Paulo Morello (git) & Matthias Engelhardt (b).

In diesem Projekt kommen 3 Menschen zusammen, die neugierig sind auf neue Inspirationen, interessante Stile und außergewöhnliche Mischungen. Ausgerüstet mit Klavier, Gesang und Percussion präsentieren die drei Profimusiker Kompositionen von modernen und traditionellen Melodien bis zu Instrumental-Themen und Rhythmen aus Italien, Brasilien, dem Balkan und dem Orient. Die brasilianische Sängerin und Pianistin Lygia Campos lässt mit ihren eigenwilligen, persönlichen Interpretationen und ihrer klangvollen Stimme eine ganz besondere Atmosphäre auf der Bühne entstehen. Die beiden Percussionisten Gilson de Assis (Brasilien) und Andrea Piccioni (Italien) liefern vituos eine rhythmische Bandbreite von orientalischer, afrikanischer und brasilianischer Percussion bis hin zu Bodypercussion und raffinierten Pop Grooves. Weitere Informationen

Sa. 19.06. 21 Uhr

Shanto K. reloaded

Shanto Islam (b, voc), Ali Khan (dr), Bastian Pusch (keys, voc), Cyrus Achouri (git).

Shanto K. ist wieder ausgegraben, geschniegelt und geputzt. Allen voran unser Bassist ist wieder bereit diesem schweren, roten Bass-Ungetüm seine klopfenden Ton-Geräusche zu entlocken. Die Combo interpretiert und präsentiert eigenwillig und kreativ in gewohnt chaotischer Manie verkopfte Eigenkomposition gepaart mit eingängigen Gesangmelodien die sich in heutiger Zeit kaum in den Griff bekommen lassen. Unglaublich?! Sie sind gespannt? Wir auch! Weitere Informationen

So. 20.06. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Florian Brandl (tp)

Der am Richard-Strauss-Konservatorium ausgebildete Trompeter Florian Brandl verbindet Hardbop orientierten Sounds, groovige, funkige Beats und moderne Klangwelten aufs Beste. Im Juni freut er sich auf die Sessions in der Unterfahrt mit vielen Einsteigern. Weitere Informationen

Mo. 21.06. 21 Uhr Big Band Night

Wolfgang Roth Nonet

Florian Jechlinger, Franz Weyerer (tp), Wolfgang Roth (as, cl, bcl), Marcus Kesselbaue (ts, fl), Uli Käthner (tb), Janine Schrader (bs, fl), Sebastian Wittstock (p), Andi Kurz (b), Bernd Reiter (dr).

Das Nonet , oft auch als Little Bigband bezeichnet, hat im Jazz eine lange Tradition, von Miles Davis' „Birth of the Cool“ über die Nonette von Lee Konitz oder Phil Woods bis zum Joe Lovano-Nonet. Es ist die kleinste Besetzung, die wirklich noch nach Bigband klingen kann, weil gerade noch 2 unabhängige Bläsersätze (3 Blech, 3 Holz) möglich sind, ist aber doch kompakt und flexibel wie eine Combo und kann dabei genug Raum für die einzelnen Solisten lassen. Wolfgang Roth´s Nonet versammelt eine illustre Runde Münchener Jazzmusiker, die sich zusammengetan haben, um Arrangements zum klingen zu bringen, die von Transkriptionen von Count Basie und Duke Ellington bis zu Aktuellen Originals ein weites stilistisches Spektrum abdecken. Es gibt 2 Programmschwerpunkte: Einerseits Reduktionen von BigBand-Klassikern, die dennoch in dieser Besetzung nichts vermissen lassen, andererseits Arrangements und Eigenkompositionen, die den grossen Farbenreichtum der Band nutzen und oft wie kleine Solokonzerte für die einzelnen Bandmitglieder gestrickt sind. Weitere Informationen

Di. 22.06. 21 Uhr

Präsentationskonzert der Neuen Jazzschool München e.V. und ihrer Berufsfachschule für Musik Fachrichtung Rock/Pop/Jazz

Mit einem spannenden Mix aus Schul-Bandworkshops, Lehrer-Schüler-Formationen sowie eigenen Projekten ihrer Schüler und Absolventen präsentieren sich die Neue Jazzschool München e.V. und ihre Berufsfachschule für Musik Fachrichtung Rock/ Pop /Jazz. Ein abwechslungsreiches Programm aus bekannten Jazzstandards von Swing bis Latin, Fusion- und Funk-Elementen sowie Eigenkompositionen verspricht einen Abend voller Spielfreude. Die Dozenten Max Neissendorfer (p, voc), Franz-David Baumann (tp) und Bernd Hess (git) unterstützten die Spielbegeisterung ihrer Schüler on Stage. Weitere Informationen

Mi. 23.06. 21 Uhr CD Präsentation - Rempallaan

Tuija Komi Quintet

Tuija Komi (voc), Mathias Götz (tb), Tizian Jost (p), Manolo Diaz (b), Martin Kolb (dr)

Mit "Rempallaan" - auf Deutsch "wunderbar durcheinander" - betitelt die finnische Sängerin - "die sinnlich-raue Stimme aus Finnland" - ihr von einer stetig wachsenden Fangemeinde lang ersehntes Debüt-Album, das sie nun in der Unterfahrt vorstellt. Zeit hat die Künstlerin sich gelassen und mit Unterstützung der Deutsch-Finnischen Gesellschaft ist ihr ein fein gebundener Strauß sehr abwechslungsreicher jazziger Glanzstücke unterschiedlichster Spielart gelungen - mit einem ungewöhnlichen, interessant bearbeiteten und bunten Repertoire von Swing, Tangos bis zu Souligem, das alles bis auf drei Standards in Finnisch, und eben "herrlich durcheinander". Doch um der in München lebenden Sängerin gerecht zu werden, sollte man sie live singen hören, um ihren Charme, ihre Ausstrahlung, ihre Freude an der Musik und ihre beeindruckende Bühnenpräsenz zu erleben. Kommen Sie und erleben Sie Tuija Komi & Band und das "Wunderbare Durcheinander"! Weitere Informationen

Do. 24.06. 21 Uhr

Alexander von Hagke & Band

Alexander von Hagke (sax), Jan Zehrfeld (git), Raul Walton (b), Tommy Eberhardt (dr).

Der mit hochkarätigen Ensembles (u.a. Panzerballett) regelmäßig in der Unterfahrt gastierende Saxophonist Alexander von Hagke spielt hier mit seiner eigene Band, in der auch seine eigenen Kompositionen im Vordergrund stehen. Die vier virtuosen Musiker des Quartetts spielen melodiösen, grooveorientierten Jazz mit geraden und ungeraden Beats. Das Konzept der Band kombiniert elektrischen Jazz mit Rock, Funk und anderen rhythmischen Elementen. Grundlage für das Zusammenspiel ist ein größer angelegter kompositorischer Ansatz ohne Verlust von Freiheit und Offenheit. Das Solospiel wird als Teil eines ganzen Stückes aufgefasst, ohne jedoch die Freiheiten für die Musiker einzuschränken. Ausgefeilte Details in den Kompositionen erweitern die Ensemble-Spontaneität, anstelle sie einzuschränken, und bieten gleichzeitig größere Möglichkeiten für den Komponisten. Der Band geht es dabei allerdings weniger um eine radikale Neudefinition des Jazz als um schöne Musik mit kraftvollen Stücken. Weitere Informationen

Fr. 25.06. 21 Uhr Wild at Heart

The Markus Minarik Trio

Markus Minarik (p, voc), Alex Meik (b), Rick Hollander (dr)

Markus Minarik – den Namen muss man sich merken! Denn dieser Vollblutmusiker ist nicht nur ein virtuoser Pianist, Bandleader und Sänger in Personalunion, er verfügt auch noch über eine der ungewöhnlichsten Stimmen des Jazz: Rau, rauchig bluesig wie kaum ein anderer Jazzsänger transportiert er seine Songs mit einem Timbre, das stellenweise an Tom Waits oder Dr. John erinnert und doch ganz anders ist. – Der Ausnahmesänger mit der markanten Stimme lässt seine erdigen Vokalisen mit Eleganz über das dicht gesponnene Netz aus Klavier, Akustikbass und Schlagzeug tänzeln und weckt ganz direkt die Emotionen des Zuhörers. Und immer wenn man denkt, man habe verstanden, was er zu sagen hat, wird man im nächsten Song von einer neuen Facette seiner Ausdruckstiefe überrascht. Etwa von absolut stimmigen Jazz-Versionen bekannter Songs von Pink Floyd (Wish You Were Here), Jethro Tull (Locomotive Breath) oder Bob Dylans (Don't Think Twice It's Allright) oder von Minariks bemerkenswerten Eigenkompositionen. Weitere Informationen

Sa. 26.06. 21 Uhr

Jenny Evans presents: Are You The Man? A New Peter Kreuder Song Book

Jenny Evans (voc), Felix Sapotnik (cl, saxes, flute), Walter Lang (p), Sven Faller (b), Hajo von Hadeln (dr)

Der deutscher Komponist Peter Kreuder (1905-86) ist vor allem durch die Musik, die er für den deutschen Tonfilm komponierte, bekannt. Ich wollt‘ ich wär‘ ein Huhn, Sag beim Abschied leise Servus und Musik, Musik, Musik (besser bekannt als Ich brauch‘ keine Millionen) waren und sind noch Gassenhauer. Jazzsängerin Jenny Evans wird von der Jazzpresse für ihre ganz individuelle und hoch kreative Interpretationen von immer wieder neuem Gesangsmaterial hoch anerkannt. Mit großem Respekt dem Originalwerk gegenüber haben Evans und ihre Musiker ein modernes Kreuder Song Book mit Jennys eigenen neuen englischen Texten und Arrangements erstellt: aus Walzer sind Bossa-Novas geworden, aus Märsche Sambas und aus Foxtrots Swingers. Weitere Informationen

So. 27.06. 19:30 Uhr Ausstellungseröffnung

Jazz im Bild

Volker Kurz stellt erneut im Jazzclub Unterfahrt seine aktuellen Bilder aus. Mit expressiven Farben und kühnen Formen, gestischem Pinselstrich malt er mit Ölfarbe, teils auf grober, noch sichtbarer Jute seine Musiker- und Jazzbilder. Meist ist seine figurative Malerei rhythmisch und bewegt, kraftvoll, aber auch witzig. Manchmal erscheint auf seinen gemalten Szenen z.B. eine Säule des Jazzclubs Unterfahrt. Dennoch geben die dargestellten Räume und Figuren nicht konkrete Lokalitäten oder Personen wieder, wenn auch solche durchaus den Künstler inspirieren. Gegenständliches und Figuratives sind für ihn hauptsächlich Anlass um Formen, Farben, Dynamik und Atmosphäre darzustellen. Weitere Informationen

So. 27.06. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Florian Brandl (tp)

Der am Richard-Strauss-Konservatorium ausgebildete Trompeter Florian Brandl verbindet Hardbop orientierten Sounds, groovige, funkige Beats und moderne Klangwelten aufs Beste. Im Juni freut er sich auf die Sessions in der Unterfahrt mit vielen Einsteigern. Weitere Informationen

Mo. 28.06. 21 Uhr Big Band Night

Munich Lounge Lizards

Warnhinweis des Jazz-Ministeriums: Ein Konzert dieser Big Band enthält ca. doppelt so viel Jazz wie gemäß den offiziellen Richtlinien empfohlen. Die volle Packung MLL läßt den Zuhörer in einen rauschhaften Zustand verfallen, mit Symptomen wie: rhythmisches Fußwippen, strahlende Augen und verzücktes Lacheln. Es sind Fälle bekannt, wo die Inhalation eines einzigen Swing-Arrangements der "Hardest working Big Band in town" zu lebenslanger, inoperabler Lizard-Abhängigkeit führte - und ihre Balladen sind so schön gespielt, dass es fast illegal ist. MLL: Come to where Jazz happens. Weitere Informationen

Di. 29.06. 21 Uhr

Florian Brandl Quartet

Florian Brandl (tp), Christian Elsässer (p), Peter Cudek (b) Bastian Jütte (dr)

Die Band um den Münchner Trompeter Florian Brandl präsentiert sich heute erstmals mit neuem Programm. Im Vordergrund stehen die Eigenkompositionen des Bandleaders. Stilistisch vielfältig bewegen sie sich grob im Bereich des modern jazz. Einflüsse von Hard Bop bis Funk vermischen sich zu individuellen Klangwelten, die vor allem viel Raum zur Interaktion der Musiker lassen. Das kommt besonders der hochkarätig besetzten lokalen Rhythmusgruppe entgegen. Der Boden für einen musikalisch spannenden und abwechslungsreichen Abend ist bereitet. Weitere Informationen

Mi. 30.06. 21 Uhr highlight

Kate McGarry 'Less Is More' Trio

Kate McGarry (voc, sruti box), Keith Ganz (git), Clarence Penn (acc. & elec. percussion).

Endlich kommt Kate McGarry in die Unterfahrt. Für ihr aktuelles Album "If Less Is More..." erhielt sie eine Grammy-Nominierung als bestes Vocal Jazz Album. McGarry hat aufgrund ihrer umfassenden Ausbildung (Bachelor in African American Music & Jazz), aufgrund ihrer Studien in keltischer, brasilianischer und indianischer Musik sowie ihrer Jazz-Performance-Lessons bei Saxofonlegende Archie Shepp eine ganz eigene Jazz-Auffassung entwickelt. Sie hat zwar den Scat integriert, verschmilzt aber den Swing mit anderen Genres und agiert mit ihrer an Joni Mitchell und Rickie Lee Jones erinnernden Stimmfärbung oftmals im Singer-Songwriter-Stil. So interpretiert sie Klassiker wie auch Popsongs und stellt eine Verbindung zwischen Tradition und Moderne her. Seit Jahren wird McGarry in den Downbeat Kritiker-Polls als Rising Star gelistet. Bereits "The Target", ebenfalls beim renommierten Palmetto-Label erschienen, wurde von New York Times und Downbeat als eine der besten Vocal Jazz CDs 2007 ausgezeichnet. "If you want to know why there’s no greater influence on the young generation of post-Joni female jazz singer-songwriters than Kate McGarry, check out her cover of the Cars’ "Just What I Needed" — slow, mournful, with spare backing of ghostly organ, brushed drums, and acoustic guitar and bass. McGarry’s as beholden to folk and pop as to the tradition of Ella-Sarah-Betty, which she also happens to know cold." - Boston Phoenix Weitere Informationen

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