Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Mai 2011

Programm Juni 2011

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

So. 10.04. - So. 12.06. 18:00 Uhr Vernissage

Lucía Anzola-Haugg - struktur art

Dort, wo die Fassade buchstäblich bröckelt, wo das Makellose aufbricht, entdeckt die in München lebende Fotokünstlerin neue Welten und eine faszinierende Ästhetik. Das Winzige wird riesig, das Detail zu einem ganzen Kosmos. Auf den ersten Blick abstrakt, geben die Fotografien erst nach und nach ihr Motiv preis, lösen verschiedenste Emotionen aus und wirken stark durch ihre Tiefe. Jeder Betrachter findet seine persönliche Sichtweise, entdeckt seine eigenen Motive und Gefühle. Lucía Anzola-Haugg Weitere Informationen

Mi. 01.06. 21 Uhr Swedish Contemporary Jazz

Fredar

Daniel Fredar (p), Henrik Gad (sax), Thomas Markusson (b), Jon-Erik Björänge (dr).

Fredar eroberte die schwedische Jazzszene mit dem selbstproduzierten Album VOL 1, für das sie den "Sweden national jazzorganization Pulsslag award" und exzellente Kritiken erhielten. Heute präsentieren sie ihr Folgealbum "Irukandji". Die Gruppe rund um Pianist Daniel Fredar mischt Elemente von Soul, Pop, Blues, Gospel und Jazz-Tradition auf beeindruckende Weise mit einem eigenen Stil. Elegante starke Melodien, die zugänglich und höchst melodisch sind. Eigenwillig, skandinavisch, gut! "If this group is playing on a stage near you, there are no excuses for not attending. They are fantastic!!" Weitere Informationen

Do. 02.06. 21 Uhr

Pascal Niggenkemper Vision 7

Frank Gratkowski (sax), Eve Risser (p), Emilie Lesbros (voc), Frantz Loriot (viola), Pascal Niggenkemper (b), Christian Lillinger (dr).

"Davon habe ich geträumt: Ein Ensemble aus deutschen und französischen Musikern, die ich sehr schätze, ins Leben zu rufen und für diese Formation Musik zu schreiben. Die Einladug zum "Jazzdor Strasbourg-Berlin" Festival (2.-5.Juni 2011) das solche musikalische Begegnungen fördert, hat es ermöglicht: Mit Vision7 geht mein Traum in Erfüllung. Uns vereint die Liebe zum Moment, zur Spontanität, zur Überraschung, uns vereint auch der Drang nach neuen Formen, nach einer Kommunikation frei von Klischees: Unser Ziel ist eine persönliche musikalische Sprache. Ich habe für dieses farben- und klangprächtige Ensemble Musik geschrieben, die sich im Spannungsfeld zwischen Jazz, Folklore, Klassik und Rock bewegt und auf die Musikerpersönlichkeiten zugeschnitten ist. Als Leitmotiv ziehen sich deutsche und französische Textfragmente durch das Konzert. Vision7 erzählt eine Geschichte, von intimen kammermusikalischen Momenten über improvisierte Geräuschinstallationen und auskomponierte Passagen bis hin zu fessellosem improvisierten Energiespiel." (Pascal Niggenkemper) Am 3. Juni beim Jazzdor Strasbourg-Berlin Festival und heute in der Unterfahrt! Weitere Informationen

Fr. 03.06. 21 Uhr Musikalische Weltreisende inszenieren virtuosen Klangzauber

Susan Weinert [Global Players Trio]

Susan Weinert (git), David Kuckhermann (world-perc), Martin Weinert (b).

Als Mike Mainieri, musikalischer Kopf der legendären New Yorker Band Steps Ahead, zum ersten Mal Susan Weinerts Gitarrenspiel hörte hielt er es nicht für möglich, daß eine Frau so kraftvoll spielen könnte und engagierte sie spontan für eine Tour mit seiner Band. Ihm gefiel vor allem neben dem kraftvollen Stil vor allem ihre Eigenständigkeit. Den Journalisten diktierte er in die Feder: "Susan has carved out her own niche in the cluttered world of guitarists. International recognition is at her doorstep." Er sollte Recht behalten, denn die deutsche Gitarristin Susan Weinert hat sich in mehr als 2500 Konzerten rund um den Globus einen festen Platz in der Liga wegweisender Gitarristen erspielt. Ihr neues Projekt, das Susan Weinert [Global Players Trio], lebt von der Individualität der Einzelmusiker. Susan Weinerts warmer Gitarrensound in Verbindung mit ihrer virtuosen Technik erzeugt einen ganz eigenen Klangkosmos. Angetrieben von David Kuckhermanns impressionistischen Percussionsfeuerwerken und auf der Basis des tief-melancholischen Bass von Martin Weinert entsteht ein eigenwilliger Klangteppich, ein Soundgeflecht aus geheimnisvollen Harmonien und verwobenen Rhythmen, das die Zuschauer auf eine magische Klangreise entführt. Klanggewordene Emotionen lassen jedes Konzert zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk werden. Weitere Informationen

Sa. 04.06. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Julian & Roman Wasserfuhr Quartet

Julian Wasserfuhr (tp), Roman Wasserfuhr (p), Benjamin Garcia (b), Oliver Rehmann (dr).

Ihre ersten musikalischen Schritte gingen Julian und Roman Wasserfuhr im Bergischen Land. Als die Brüder 2006 dann ihr gemeinsames ACT Debüt "Remember Chet" vorlegten, waren sie erst 17 bzw. 20 Jahre alt. "Sorgen um die Zukunft des Jazz in Deutschland sind unbegründet" freute sich der KulturSpiegel in seiner Besprechung des Albums. Es folgte das ACT Album "Upgraded". Dem "Young German Jazz"-Etikett sind Julian und der zwei Jahre ältere Pianist Roman Wasserfuhr nun entwachsen; von ihrem Idol Chet Baker haben sie gelernt, ohne ihn zu kopieren. Das verbindende Element heißt "Reichtum durch Reduktion". Wie ein roter Faden durchziehen schlichte Melodien ihre Musik – manchmal auch populäre von Grönemeyer bis Sting – und entfalten überwältigende Wirkungen. Im Booklet ihres neuen Albums "Gravity" schreibt dazu der Schauspieler Matthias Brandt "Ich mag den Mut zur Einfachheit, den die beiden besitzen. Das muss man sich trauen. Dem wunderbaren Trompeter Julian Wasserfuhr und seinem kongenialen Pianistenbruder Roman gelingt es, jenseits allen handwerklichen Könnens und instrumentaler Virtuosität, die sie ohnehin besitzen, Emotion direkt zu transportieren." Weitere Informationen

So. 05.06. 21 Uhr

Jam Session

Bernd Huber (git)

2008 hat Bernd Huber sein Studium in Jazz- und klassischer Gitarre erfolgreich abgeschlossen. Seine Lehrer waren u.a. Peter O’Mara, Geoff Goodman und Susanne Schoeppe. Die Palette seiner musikalischen Ausdruckskraft umfasst deutschsprachigen Progressive Pop/HipHop, Modern Jazz und Fusion, so wie Bill Evans Musik im Gitarren-Trio. Also jede Menge Ausgangsmaterial für spannende Jam Sessions im Juni, mit vielen Einsteigern. Weitere Informationen

Mo. 06.06. 21 Uhr Big Band Night

The Jazz Big Band Association - The Best of Big Band Vol. 2 conducted by Axel Kühn

Klaus Graf ,Ulrich Wangenheim (as), Axel Kühn, Christof Hörmann (ts), Michael Lutzeier (bs), Nemanja Jovanovic, Ralf Hesse, Franz Weyerer, Florian Jechlinger (trumpets), Jürgen Neudert, Hans Heiner Bettinger, Erwin Gregg, tba (trombones), Heinrich Wulff (git), Chris Gall (p), Andi Kurz (b), Bernd Reiter (dr).

Die Jazz Big Band Association vereint unter der Leitung von Axel Kühn herrausragendste professionelle Jazzmusiker, die sowohl als Bandleader wie auch als gefragte Sidemen bereits sehr bekannt sind. Das Konzept verwirklicht den lange gehegten Wunsch der Musiker nach einem "Musician's Orchestra", das die Tradition des Mainstreams der Jazz Big Bands fortführt aber auch Platz für Neues bieten will. Die Band wird daher jedes Konzert einem bestimmten Thema widmen. Nach der fulminanten Premiere im Januar steht das heutige Programm unter dem Motto "The Best of Big Band Vol. 2 " - eine Fortsetzung der Retrospektive auf die langjährige Mitarbeit der Bandmitglieder in den verschiedensten Ensembles wie zum Beispiel den Big Bands von SWR, HR und WDR, dem Sunday Night Orchestra oder dem Jazzfactory Orchestra. Swingend, mit viel Leidenschaft, technisch brilliant und mit ihren hervorragenden Solisten spielt die Band Arrangements u.a. von Bert Joris, Rob McConnell, Bob Florence und Sammy Nestico, aber auch Kompositionen der Bandmitglieder Ralf Hesse und Christian Elsässer. Weitere Informationen

Di. 07.06. 21 Uhr

Heart Bop Connection

Karl Lehermann (tp, flh), Walter Ruckdeschel (ss, ts, bars), Werner Riedel (vtb, eu), Cedric Bonnet (p), Gary Todd (b), Günther Hauser (dr).

Wie der Name schon anklingen lässt, Jazz mit Herz aus der legendären Hard Bop Ära, als noch dreistimmige Bläsersätze und jede Menge Spielfreude die Leute in die Konzerte lockten. Art Blakey`s Jazz Messengers, die Adderley Brothers, Horace Silver und Freddie Hubbard waren einige der markantesten Protagonisten, aus deren Feder auch viele Kompositionen des aktuellen Programms stammen, darunter bekannte, aber auch weniger bekannte Schätze aus jener Zeit. Die seit 2000 bestehende Band formierte sich vor kurzem auf einigen Positionen neu und besteht aus Musikern, die alle auf eine langjährige Jazzerfahrung zurückblicken, allen voran Bassist Gary Todd, der schon in den legendären Bands von Stan Kenton, Don Ellis und Buddy Rich, später in Europa mit Paul Kuhn und fast allem arbeitete, was sonst noch Rang und Namen hatte. Der aus Nizza stammende Franzose Cedric Bonnet, der viel mit kubanischen Musikern gespielt hat, ist ebenso neu hinzugekommen wie der in München schon aus etlichen anderen Formationen bekannte Trompeter Karl Lehermann und Walter Ruckdeschel, die Neuentdeckung aus Dorfen, an den Saxofonen. Die vielseitige Instrumentierung ermöglicht ein abwechslungsreiches, mit viel Leidenschaft und Engagement vorgetragenes Programm, das authentische Originalsätze mit viel Freiraum für ideenreiche solistische Entfaltung verbindet. Weitere Informationen

Mi. 08.06. 21 Uhr

Öffentliche Diplomkonzerte der Jazzgesangsklasse der Hochschule für Musik und Theater München

Besetzung von Veronika Zunhammer: Christian Elsässer (p), Matthieu Bordenave (ts). Veronika Zunhammer (voc). Besetzung von Jennifer Rüth: Andreas Kissenbeck (p), Tom Hauser (b), Fabian Rösch (dr), Jennifer Rüth (voc) plus Rebop: Anne Czichowsky, Wolf-Dieter Rahn (voc).

An diesem Abend absolvieren Veronika Zunhammer und Jennifer Rüth, beide Jazzgesangstudentinnen an der Münchener Musikhochschule, ihr Diplomkonzert. Veronika Zunhammer (voc) und ihr Trio mit Christian Elsässer (p) und Matthieu Bordenave (ts) lassen ihre Zuhörer eintauchen in eine Welt voller lyrischer Melodien, teils impressionistischen Klängen und energetischen Momenten, die unter die Haut gehen. Sie interpretieren dabei erlesene Standards und Eigenkompositionen der Sängerin Veronika Zunhammer, die mit ihren poetischen Texten, teils auf englisch, deutsch und bayerisch, Geschichten erzählt und das mit einer immensen Portion Gefühl, einer warmen, facettenreichen Stimme und einer enormen Ausstrahlung. Im Anschluss daran spielt das Jennifer Rüth Quartett. Die vier Musiker begeistern das Publikum mit einem ausgewogenen Mix aus selten zu hörenden Jazzstandards, kreativen Arrangements, gefühlvollen Balladen und Eigenkompositionen. Die Stuttgarter Zeitung schreibt: "mal mit samtig-weicher Stimme, mal energiegeladen-swingend – ein absoluter Genuss". Im zweiten Teil ihres Auftritts singt Jennifer Rüth mit dem dreistimmigen Vokalensemble "Rebop-remembering Lambert, Hendricks & Ross", mit dem sie eigene und bisher unveröffentlichte Transkriptionen des legendären Vokaltrios der 50er Jahre aufführt. Weitere Informationen

Do. 09.06. 21 Uhr special concert

Henning Sieverts Trio feat. Nils Wogram & Ronny Graupe

Henning Sieverts (b), Nils Wogram (tb), Ronny Graupe (git).

Ein ungewöhnlich besetztes Trio dreier starker Musikerpersönlichkeiten: das ist das neueste Projekt von Henning Sieverts. Der mehrfach preisgekrönte Münchner Cellist und Bassist (u.a. ECHO JAZZ 2010 und Neuer Deutscher Jazzpreis 2007, über 100 CD-Veröffentlichungen) hat sich mit Nils Wogram (ECHO Jazz 2011, BMW Jazzaward 2011) einen der weltweit führenden Posaunisten ins Boot geholt, außerdem den außergewöhnlichen Berliner Gitarristen Ronny Graupe (u.a. bekannt durch die Band Hyperactive Kid und das Rolf Kühn Quartett). Sieverts, Wogram und Graupe spielen Power-Kammerjazz – sie brauchen kein Schlagzeug, um zu grooven! Es gibt aber auch warm-lyrische Farben und reizvolle Klangverschmelzungen von Posaune und Cello/Bass. In Henning Sieverts` Kompositionen herrscht eine basisdemokratische Beweglichkeit: Melodie, Akkorde und Basslinien wandern durch alle drei Stimmen (Graupe spielt eine 7saitige Gitarrre mit einer tiefen H-Saite!). Weitere Informationen

Fr. 10.06. 21 Uhr

lemansland

Anna Leman (voc), Alex Czinke (git) Christian Gall (p), Chris Lachotta (b), Wolfgang Peyerl (dr).

Anna Lemans samtweiche sexy Stimme, das breite Spektrum an Ausdrucksvielfalt, die absolute Hingabe an die Musik faszinieren den Zuhörer von der ersten Minute an und entführen ihn in eine Zauberwelt der Gefühle. Ihr Bandprojekt heißt lemansland. Und lemansland ist bunt und spannend, impressionistisch transparent, dann wieder poppig dicht und immer wieder 100% erfrischend und überraschend. Anna Leman komponiert, textet auf englisch und deutsch und singt ihre Songs mit sinnlicher Leidenschaft und großer Authentizität. lemansland-sound ist frischer, frecher, aber auch verträumter Vocal Jazz. 2007 kam ihr Debüt-Album "moonhours" heraus, auf dem ausschließlich Eigenkompositionen zu hören sind. Heute präsentiert die Band Stücke der aktuellen CD "Spuren". Weitere Informationen

Sa. 11.06. 21 Uhr

Unterfahrt goes KLANGfest

Der Jazzclub Unterfahrt bleibt heute geschlossen. Sie finden uns beim KLANGfest im Gasteig. Weitere Informationen

So. 12.06. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Bernd Huber (git)

2008 hat Bernd Huber sein Studium in Jazz- und klassischer Gitarre erfolgreich abgeschlossen. Seine Lehrer waren u.a. Peter O’Mara, Geoff Goodman und Susanne Schoeppe. Die Palette seiner musikalischen Ausdruckskraft umfasst deutschsprachigen Progressive Pop/HipHop, Modern Jazz und Fusion, so wie Bill Evans Musik im Gitarren-Trio. Also jede Menge Ausgangsmaterial für spannende Jam Sessions im Juni, mit vielen Einsteigern. Weitere Informationen

Mo. 13.06. 21 Uhr Big Band Night

Al Porcino Big Band

Porcino – 85 und kein bisschen leise! Er hat nicht nur mit fast allen Großen seiner Zeit musiziert, er ist selbst einer der Großen. Dizzy Gillespie nannte ihn "The Boss", Bill Holman "One of the Greats". Vielen war er Weggefährte, als Leadtrompeter in allen namhaften Big Bands Amerikas hat er Musikgeschichte mitgeschrieben und einen Standard vorgegeben, der den nachkommenden Generationen von Leadtrompetern als Maßstab dient. Seine Hingabe an die Musik und den Swing ist bedingungslos, sein Anspruch unbestechlich, sein musikalischer Weg authentisch! Weitere Informationen

Di. 14.06. 21 Uhr

Ines Goldfisch Trio

Ines Goldfisch (voc), Sava Medan (b), Heinrich Wulff (git)

Die in Ostdeutschland mit Britpop und Arbeiterliedern aufgewachsene junge Sängerin studierte erst BWL bevor sie sich der Musik verschrieb. Ihre Liebe gehört dem Jazz – dabei vergisst sie aber nie ihre Wurzeln. Gemeinsam mit ihren beiden Musikern verbindet sie diese drei Stile gekonnt und harmonisch und wirkt dabei immer authentisch. Das klingt dann in etwa so: "Auch bei melancholisch sanften Stücken hat ihre Stimme immer noch dieses ansteckend Lebensbejahende. Tiefgründiges und Erlebtes verbindet sich bei Ines Goldfisch mit Augenzwinkern. Auf der Bühne ist sie liebenswert präsent, eine Frau mit Ideen und Idealen, die ihre Zuhörer mit ihrem ’laissez faire’ berührt. Eine Stimme mit Frische, eingebautem Charme und ungeheuer zeitgenössisch.“ Weitere Informationen

Mi. 15.06. 21 Uhr

We will meet again

Bernd Huber (git), Matthieu Bordenave (sax), Steffen Müller (b), Johannes Jahn (dr).

Mal sperrig und abstrakt, dann wieder bestechend einfach, immer raffiniert, manchmal pathetisch und nah am Kitsch: Die Kompositionen von Bill Evans tragen eine ganz eigene Handschrift und beeinflussen bis heute zahlreiche Jazzmusiker. Das von seinem Trio praktizierte Konzept des interaktiven Zusammenspiels, bei dem Bass und Schlagzeug nicht mehr nur Begleitsklaven, sondern gleichberechtigte Partner sind, ist zum Standard für viele moderne Gruppen geworden. Auf den Münchener Jazzgitarristen Bernd Huber übte die Musik von Bill Evans schon immer eine starke Faszination aus. Bernd ist ein Meister des Klangs, der leisen Töne und subtiler Stimmungen. Zusammen mit Steffen Müller am Bass und Johannes Jahn am Schlagzeug gelingt ihm eine ganz eigene, intime, bisweilen kammermusikalische Interpretation der Kompositionen. "In einer frischen, unverkrampften und wunderbar atmosphärischen Stimmung übersetzte das Trio den unwiderstehlichen Geist Evans' in ihre eigene Sprache. Die Musik atmete durch ihre lyrischen Themen und fragilen Akkorde hindurch und lebte von einer persönlichen, spannungsgeladenen Intensität." (Jörg Konrad, SZ) Neu dabei ist der französische Saxofonist Matthieu Bordenave. Er teilt die Leidenschaft für Bill Evans und bereichert das Quartett mit seinem warmen Ton und seiner lyrisch-virtuosen Spielweise. Weitere Informationen

Do. 16.06. 21 Uhr

Joe Krieg Quartet

Joe Krieg (git), Marco Netzbrandt (p), Felix Himmler (b), Uli Kleideiter (dr).

Cool Jazz voller Wärme servieren die kongenial aufeinander eingespielten vier "lyrischen Melodie-Bebopper" aus dem Würzburger Raum: von erfrischend-heiter bis melancholisch-verträumt. Delikate Harmonien, fließende Melodien und akzentuierte Rhythmen laden die Zuhörer ein, zärtliche Sounds und kraftvolle Seelenmassagen zu genießen, die mal im Kollektiv, mal aber auch mit inspirierten Soli verabreicht werden. Als gebürtiger Würzburger studierte Joe Krieg bis 2002 an der Hochschule für Musik Würzburg Jazzgitarre. Stets auf der Suche nach musikalischen Neuigkeiten und Entdeckungen führte ihn seine Reise nach New York, wo er bei namhaften Gitarristen wie Mike Stern, Peter Bernstein oder Pat Martino Unterricht genoss, sowie auch nach Wien, um sich dort eigenen Aussagen zufolge von der kreativen Energie der Stadt inspirieren zu lassen. Im Studio wie auch live wird Joe Krieg von einer erstklassigen Band begleitet. Am Klavier ist Marco Netzbandt, Dozent an der Hochschule für Musik Würzburg und Gewinner mehrerer bedeutender Kompositionswettbewerbe. Uli Kleideiter studierte Jazzschlagzeug in Freiburg und Würzburg bei Bill Elgart sowie Jazzkomposition bei Chris Beier. Als Sideman ist er in vielerlei Projekten in Jazz, klassischer Musik, Blues und HipHop tätig. Komplettiert wird das Quartett vom jungen Kontrabassisten Felix Himmler, Solistenpreisträger des Duke Ellington-Wettbewerbes der Musikhochschule Würzburg. Weitere Informationen

Fr. 17.06. 21 Uhr

Ludwig Quartet feat. Johannes Enders

Johannes Ludwig (as, ss), Volker Engelberth (p, fender rhodes), Max Leiß (b), Mareike Wiening (dr) & special guest Johannes Enders (ts)

Im vierten Jahr seit seiner Gründung geht das Ludwig Quartet auf große Deutschland-Fahrt. Alle Musiker der Band sind aktuelle oder ehemalige Mitglieder des Bundesjazzorchesters (BuJazzO) und loten hier gemeinsam im Rahmen dieser traditionellen Besetzung neue Wege und Klangmöglichkeiten aus. Sie spielen ausschließlich ihre eigene Musik, der sie keine stilistischen Einflussgrenzen setzen, vielmehr vereinen sie ihre unterschiedlichen Einflüsse zu ihrem eigenen Ideal dessen, was eine Jazzband im 21. Jahrhundert ausmacht. An ihren jeweiligen Instrumenten sind sie junge Meister, zum Quartett vereint verwirklichen sie ihre Vorstellungen von Komposition und Improvisation. Besondere Verstärkung haben sie sich mit dem Saxophonisten Johannes Enders geholt, der sich als individueller Stilist längst weltweite Anerkennung erspielt hat. Als Ludwig Quartett feat. Johannes Enders werden sie die Ergebnisse dieser spannenden Kollaboration nach der Tour auf CD dokumentieren. Die Firma Skoda Auto Deutschland tritt bei dieser Tournee als Kulturpartner auf. Weitere Informationen

Sa. 18.06. 21 Uhr 4 seasons of love

Jenny Evans & The New Trio

Jenny Evans (voc), Paulo Morello (git), Felix Sapotnik (sax), Sven Faller (b).

Ob Jazz-Standards oder Latinrhythmen, Balladen, Titel mit orientalischen Einflüssen oder Originals mit eigenen Texten: Jenny Evans' sehr persönliche Song-Interpretationen und das besondere Charisma ihrer Stimme schaffen ein grandioses Spektrum vokaler Dynamik. Heute ist sie mit ihrem neuen Trio zu hören. Der Gitarrist Paulo Morello ist international bekannt durch sein Projekt "Bossa Nova Legends". Der Erfolg dieses Projekts zog weitere Produktionen und Tourneen nach sich und hat auch seinen Namen als erfindungsreicher Arrangeur gefestigt. Dem Bassisten Sven Faller, der sich mit seinem eigenständigen Stil international einen Namen machte, gelingt es dem traditionellen Kontrabass-Sound neue Facetten abzugewinnen. Felix Sapotnik ist – vor allem wegen seines vollen und schönen Tons – einer der ungekrönten Könige des Saxofons, der Klarinette und der Querflöte. Don’t miss them! Weitere Informationen

So. 19.06. 21 Uhr highlight

James Morrison Quartet

James Morrison (tp, tb), Brian Kellock (p), Kenny Ellis (b), Stu Ritchie (dr).

Der 1962 geborene Australier gehört zu den herausragenden Persönlichkeiten der internationalen Jazzszene. James Morrison ist ein Multi-Instrumentalist, der zwar die größte Popularität als Trompeter genießt, aber auch Posaune, Euphonium, Flügelhorn, Saxophon und Klavier beherrscht. In seiner Heimat ist er ein Superstar, der sich außerdem intensiv in der Nachwuchsförderung engagiert; dem deutschen Publikum wird er mit dem Bandprojekt "On The Edge" am besten geläufig sein. Den ersten bleibenden Eindruck auf internationalem Parkett hinterlässt der siebzehnjährige MORRISON mit einem atemberaubenden Konzert beim Monterey Jazz Festival. Auch mit seinen Auftritten bei den großen Festivals in Europa wie dem Montreux Jazz Festival oder dem North Sea Jazz Festival wird James Morrison begeistert aufgenommen. Publikum und Kritiker loben ihn in den höchsten Tönen, aber auch seine Musikerkollegen wissen ihn zu schätzen, was Gastauftritte mit Cab Calloway, Dizzy Gillespie, Woody Shaw, George Benson, Ray Charles, B.B. King, Ray Brown, Lalo Schifrin, Frank Sinatra, Quincy Jones, Wynton Marsalis und anderen Größen belegen. Bemerkenswert ist die Virtuosität, mit der er bei Live-Auftritten Soli im fliegenden Wechsel seines Instrumentariums vorträgt – seinen Kollegen und dem Publikum bleibt beim Anblick solcher Kabinettstückchen von 'Mr. Multi' regelmäßig die Luft weg. "James Morrison ist eine genauso sichere Wette auf Jazz-Superstar-Status wie es Wynton Marsalis 1981 gewesen ist", befand Leonard Feather im führenden Jazz-Magazin Down Beat. Weitere Informationen

Mo. 20.06. 21 Uhr Big Band Night

Munich Lounge Lizards

Das Jazz-Ministerium warnt: Ein Konzert der Munich Lounge Lizards enthält doppelt so viel Jazz wie gemäß den offiziellen Richtlinien empfohlen. Die volle Packung MLL läßt den Zuhörer in einen rauschhaften Zustand verfallen, mit Symptomen wie: rhythmisches Fußwippen, strahlende Augen und verzücktes Lächeln. Es sind Fälle bekannt, wo die Inhalation eines einzigen Swing-Arrangements der "Hardest working Big Band in town" zu lebenslanger, inoperabler Lizard-Abhängigkeit führte – und ihre Balladen sind so schön gespielt, dass es fast illegal ist. Komplizin dieser kriminell beschwingten Vereinigung (Leitung: Michael Lutzeier) ist eine Sängerin, die beim Publikum ganz alleine für schwere Entzugserscheinungen am nächsten Tag sorgen wird. MLL: Come to where Jazz happens. Weitere Informationen

Di. 21.06. 21 Uhr highlight

Aki Takase's New Blues Project

Aki Takase (p), Eugene Chadbourne (git, banjo. voc), Rudi Mahall (bcl), Paul Lovens (dr).

Aki Takase, in Japan geboren und seit 1987 in Berlin wohnhaft, gehört zweifelsohne zu den großen, wichtigen Pianistinnen des internationalen zeitgenössischen Jazz. In ihren vielen eigenen, sehr unterschiedlichen Projekten stellt sie immer wieder aufs Neue ihr herausragendes musikalisches Talent unter Beweis, ihr avantgardistisches Musikverständnis, ihr virtuoses Spiel, ihr traumwandlerisches musikalisches Wandern zwischen Komposition und Improvisation. Mit dem "New Blues Project" in dieser Besetzung hat sie schon 2004 bei ENJA Records das Album "Aki Takase plays Fats Waller" heraus gebracht. Nun ist das prominent besetzte Quintett (heute als Quartet ohne Nils Wogram) wieder am Start, eine CD ist in Planung. Weitere Informationen

Mi. 22.06. 21 Uhr highlight

Aki Takase's New Blues Project plus special guest Alexander von Schlippenbach

Aki Takase (p), Eugene Chadbourne (git, banjo. voc), Rudi Mahall (bcl), Nils Wogram (tb), Paul Lovens (dr).

Aki Takase, in Japan geboren und seit 1987 in Berlin wohnhaft, gehört zweifelsohne zu den großen, wichtigen Pianistinnen des zeitgenössischen Jazz international. In ihren vielen eigenen, sehr unterschiedlichen Projekten stellt sie immer wieder auf's Neue ihr herausragendes musikalisches Talent unter Beweis, ihr avantgardistisches Musikverständnis, ihr virtuoses Spiel, ihr traumwandlerisches musikalisches Wandern zwischen Komposition und Improvisation. Mit dem "New Blues Project" in dieser Besetzung hat sie schon 2004 bei ENJA Records das Album "Aki Takase plays Fats Waller" heraus gebracht. Nun ist das berühmt besetzte Quintet wieder am Start - eine CD ist in Planung. Weitere Informationen

Do. 23.06. 21 Uhr CD-Release: Ballet Belly

Claudius Ress Quartet

Claudius Ress (tp, flh, comp), Vlado Grizelj (g), Igor Kljujic (b), Stephan Staudt (dr).

Ein weicher, manchmal gedämpfter Trompetensound und das Flügelhorn stehen im Mittelpunkt dieses klaren und geschmeidigen Modern-Jazz, der einer fließenden Offenheit verpflichtet ist, sich aber auch einem akzentuierten Funk-Groove oder einem Abstecher zu rhythmischen Abenteuern nicht verschließt. So schöpfen sich aus verschiedenen Stilistiken melancholisch einfühlsame, zugleich dunkel kraftvolle Melodien und elegant gewebte harmonische Strukturen. "...schon mit den ersten Akkorden zeigt das Quartett ein ausgereiftes, aufeinander eingespieltes Verständnis." (Donaukurier, Lorenz Erl) "Das Ensemble überzeugte das zahlreiche Publikum mit satten Klängen und duftigen Soli..." (Moosburger Zeitung) Weitere Informationen

Fr. 24.06. 21 Uhr Deutsche Lieder

Thorsten Klentze Quintet

Thorsten Klentze (git), Christina Mantel (voc), Roger Jannotta (sax), Tim Collins (vib, perc), Paul Tietze (b).

Seit fast 30 Jahren ist Thorsten Klentze mit seinen Formationen unterwegs. Fisherman's Break, sein Quartett mit Charlie Mariano, das Trio mit Roger Jannotta und David Friedman. Vor einem Jahr machte das Thorsten Klentze Quintett einen Live-Mitschnitt in der Unterfahrt. Dieses Konzert wurde kürzlich von dem Berliner Label KONNEX als CD veröffentlicht. Doch heute ist er mit einem komplett anderen Projekt zu hören: Deutsche Lieder. Thorsten hat sich in den letzten Jahren mit deutscher Lyrik zum Zeitgeschehen und Bewusstseinswandel beschäftigt – und daraus ist eine Reihe von Liedern entstanden: mal nachdenklich, mal politisch fordernd. Man hört, dass er ein Kind der 70iger Jahre ist und diesen Zeitgeist noch in sich trägt. Es ist selbstverständlich, dass er dabei kompositorisch aus seinem harmonisch- und melodischem Reichtum schöpft und die Jazzerfahrung seiner langen Karriere einfließen lässt. Weitere Informationen

Sa. 25.06. 21 Uhr highlight

Hotel Bossa Nova

Liza Da Costa (voc), Tilmann Höhn (git), Alexander Sonntag (b), Wolfgang Stamm (dr).

Liza da Costa und Hotel Bossa Nova schlagen mit ihrem dritten Album "Bossanomia" ein neues Kapitel in ihrer Karriere auf, ein aufregendes Kapitel, mit dem die Jazzformation aus Wiesbaden noch ambitionierter denn je ihre ganz eigene Lesart des Bossa Nova fortschreibt. Die portugiesisch-indische Sängerin und die drei Musiker dringen tief in ihre Kompositionen ein, ganz so als folgten sie den feinen Verästelungen der bunten Baumblätter, die das Cover des neuen Albums zieren. Mit melodischer Vielfalt, filigranen solistischen Einlagen und emotionaler Verve erschaffen sie hier ihr ganz eigenes Jazzuniversum, in dem Bossa Nova die strahlende Sonne ist, um die das Quartett seine stilistisch vielgestalten und emotional mitreißenden Songs kreisen lässt. In dem farbenfrohen Kaleidoskop der Klänge ist Liza da Costa ganz in ihrem Element. Sie liebt es, portugiesisch zu singen. In dieser Sprache liegt einfach die künstlerische Heimat der Sängerin, die durch Kindheitsjahre in Lissabon das nostalgische Gefühl, das die Portugiesen "Saudade" nennen, verinnerlicht hat. Es ist jedoch vor allem die in ihrem Wesen liegende Lebensfreude, die auf jeden Zuhörer ansteckend wirkt. Liza verfügt nicht nur über eine zauberhafte und enorm wandlungsfähige Stimme, die jede Phrasierung beherrscht, sondern versteht es auch, ihren Songtexten emotionale Tiefe zu verleihen und mit ihrem strahlenden Lachen und sonnigem Gemüt sowohl auf der Bühne als auch im Studio für richtige Glücksmomente zu sorgen. Auf ihren Auftritt in der Unterfahrt darf sich die in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsene Fangemeinde freuen. Liza da Costa und Hotel Bossa Nova sind in der Form ihres Lebens. Weitere Informationen

So. 26.06. 21 Uhr

Jam Session

Bernd Huber (git)

2008 hat Bernd Huber sein Studium in Jazz- und klassischer Gitarre erfolgreich abgeschlossen. Seine Lehrer waren u.a. Peter O’Mara, Geoff Goodman und Susanne Schoeppe. Die Palette seiner musikalischen Ausdruckskraft umfasst deutschsprachigen Progressive Pop/HipHop, Modern Jazz und Fusion, so wie Bill Evans Musik im Gitarren-Trio. Also jede Menge Ausgangsmaterial für spannende Jam Sessions im Juni, mit vielen Einsteigern. Weitere Informationen

Mo. 27.06. 21 Uhr Big Band Night

Hard Days Night Big Band

Ltg. Matthias Preissinger

Die Hard Days Night Big Band ist so etwas wie eine Institution in der Münchner Jazz-Szene. Seit über 25 Jahren swingt und groovt das musikalische Großprojekt auf den Bühnen des Freistaats, wenn es nicht gerade einer Einladung auf ein europäisches Jazz-Festival folgt. Die knapp 20 Vollblutmusiker (Leitung: Matthias Preißinger) haben bereits mit internationalen Jazz-Größen wie Bobby Shew, Claudio Roditi und Matthias Schriefl gespielt. Heute abend präsentieren sie ihr aktuelles Programm, das von mitreißendem Swing über brodelnden Funk bis zu sanften Balladen alles beinhaltet, was sich ein Jazzfan nur wünschen kann. An den Stimmbändern: Petra Scheeser. Weitere Informationen

Di. 28.06. 21 Uhr

JazzProjekt in Concert - 25 Jahre Jazzprojekt

"Seit nunmehr einem Vierteljahrhundert gibt es das JazzProjekt am Freien Musikzentrum in München. Wir bilden Musiker aus, kompetent, engagiert und erfolgreich. Zur Vorbereitung auf ein Hochschulstudium, als Fachfortbildung oder zur Vertiefung einer musikalischen Leidenschaft. So mancher, der heute selbst mit eigener Band auf der Bühne der Unterfahrt steht, hat seine ersten Schritte bei uns gemacht. Aber auch unsere Dozenten sind hier regelmässig zu hören. Heute unter anderen mit dabei: Geoff Goodman - Gitarre, Till Martin - Saxophon, Carolin Roth - Gesang und Tim Collins - Marimba/ Schlagzeug." Der Jazzclub Unterfahrt gratuliert dem Jazzprojekt zum 25jährigen Jubiläum. Weitere Informationen

Mi. 29.06. 21 Uhr Chansons aus Persien

Arash Sasan & Friends

Arash Sasan (git, voc), Geoff Goodman (git), Till Martin (sax), Peter Cudek (b), Guido May (dr).

"Arash Sasans Chansons sind Polaroids der Dämmerung, sanfte Nachgedanken zu Aporien des Alltags, und seine vier Begleiter flankieren diese Stimmungsbilder mit verhaltenen Klangergänzungen folklorgetönter Provenienz." (Ralf Dombrowski, SZ). Das Ensemble spielt eine Auswahl von Arash Sasans Songs und neuarrangierten persischen Volksliedern: eine musikalische Gratwanderung zwischen Songwriting, Flamenco, Jazz und orientalischen Klängen. Die Texte sind einfühlsam und zielen auf Kopf und Herz. Von romantischen Liebesliedern, über politische Protestsongs und nachdenklichen Balladen, bis hin zu lustigen Stücken, die einfach nur Freude machen wollen – werden viele Dinge berührt, die das Leben so ausmachen. Es liegt Arash Sasan sehr am Herzen – ganz in der Tradition persischer Liedermacher – seine Werke bei Liveauftritten dem Publikum in ihrer ganzen Intensität nahe zu bringen und seine Zuhörer in die Geheimnisse seiner persischen Texte einzuführen. Dazu wird er die Geschichten auch kurz auf Deutsch erzählen. Seine Begleiter bilden dazu die ideale Klangform und bereichern die Stücke mit ihren einfallsreichen Improvisationen. Weitere Informationen

Do. 30.06. 21 Uhr

Tricia Leonard Trio feat. Thomas Faist

Tricia Leonard (voc), Thomas Faist (ts,as,ss), John Brunton (git), Sava Medan (b).

Die in München lebende englische Sängerin Tricia Leonard, in der Unterfahrt bekannt für ihre Valentine's Day-Konzerte, präsentiert an diesem Abend ihre "favorite songs". "Für diesen Abend habe ich für Sie einige besonders stimmige Songs aus der Schatzkammer der Harmonie ausgesucht". Mit dabei sind drei Musiker, die für ihre einfühlsame und sensible Herangehensweise an die Musik bekannt sind: der Saxophonist Thomas Faist, Förderpreisträger der Stadt München, John Brunton, ein geschätzte Begleiter an der Gitarre und Sava Medan aus Belgrad, dessen virtuosen Soli das Unterfahrtpublikum seit vielen Jahren begeistern. Weitere Informationen

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