Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Mai 2012

Programm Juni 2012

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Fr. 01.06. 21 Uhr

Benjamin Schaefer Trio

Benjamin Schaefer (p), Robert Landfermann (b), Marcus Rieck (dr)

Acht Jahre nach dem CD-Debüt “Shapes & Colours” (2004, JazzThing Next Generation) veröffentlicht das Benjamin Schaefer Trio - noch immer in Originalbesetzung mit Bassist Robert Landfermann und Schlagzeuger Marcus Rieck - nach zwei viel gelobten CDs bei Enja erneut ein Album bei Double Moon Records. “Leaves Like Snow” ist der äußerst gelungene Beweis, dass sich der lange gemeinsame Weg gelohnt hat - und immer noch lohnt. Das Trio hat sich kontinuierlich weiter entwickelt - jedes seiner Mitglieder für sich, aber eben auch mit- und aneinander. Die Kompositionen sind eine ganze Portion raffinierter geworden, ohne dass die Klarheit der Formensprache oder gar die Melodieführung gelitten hätten – keine leichte Herausforderung! Ob in den Balladen, die fast in Trance-Zustände führen, ob in den Uptempo-Stücken: das Trio erzählt Geschichten, die jeder Hörer verstehen kann, weil sie einfach und gleichzeitig eindringlich ausformuliert sind. Das kann nur funktionieren, wenn die drei Beteiligten sich auf eine Sprache geeinigt haben – was für diese Formation uneingeschränkt gilt. Weitere Informationen

Sa. 02.06. 21 Uhr highlight

John Escreet Trio

John Escreet (p), John Hébert (b), Tyshawn Sorey (dr)

Mit seinen Alben "Consequences", "Don't Fight The Inevitable" und "The Age We Live In" hat der 27jährige, aus England stammende und seit 2006 in NYC lebende Pianist auf sich aufmerksam gemacht. In der Unterfahrt wurde er schon 2010 mit seiner eigenen Band (mit Ambrose Akinmusire, David Binney, Matt Brewer und Nasheet Waits) und in 2011 im Quartet von Antonio Sanchez bewundert. Sein Klavierspiel und seine Kompositionen sind komplex, raffiniert, manchnmal sogar urgewaltig, schweben zwischen romantischer Poesie und explodierendem Free Jazz. "I'll be the first to admit, I was virtually blown away by the zeal of acquiescent music embodied on this incredible project. As a result, I found Escreet's intrepid play and arresting compositional style laborious and enjoyable. From my perspective John Escreet ist without question a genius born to create, play and explore the invaluable possibilities of playing jazz and improvised music at this altitude." (Rob Young, The Urban Flux) Weitere Informationen

So. 03.06. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Sebastian Gieck (b)

Der 24-jährige Bassist Sebastian Gieck wuchs von Kindesbeinen an mit Musik auf. Nach klassischem Oboenunterricht und autodidaktischem Lernen studierte er E-Bass und Kontrabass an der Musikhochschule München bei Patrick Scales und Paulo Cardoso. Als einfühlsamer, pulsierender und kreativer Begleiter wird er von Musikern aus den verschiedensten Bereichen, von Jazz über Pop bis hin zu Electronica, geschätzt. Weitere Informationen

Mo. 04.06. 21 Uhr Big Band Night

Uptown Jazz Orchestra

Franz Weyerer, Nemanja Jovanovic, Florian Jechlinger, Philipp Staudt (tp), Christoph Hörmann, Evan Tate (as), Alexander von Hagke, Markus Kesselbauer (ts), Wolfgang Roth (bs), Jürgen Neudert, Hermann Breuer, Uli Käthner (tb), Tizian Jost (p), Ernst Techel (b), Rick Hollander (dr).

Eine Big Band zum Klingen zu bringen, das ist für nahezu jeden Jazzmusiker, als ginge ein lang gehegter Wunschtraum in Erfüllung. Es verlangt aber neben Visionen und Teamgeist auch eine gehörige Portion Mut. Dass sich das Uptown Jazz Orchestra um Leader und Trompetensolist Franz Weyerer in den vergangenen Jahren zu einer aussergewöhnlichen Großformation nicht nur in der Landeshauptstadt, sondern im gesamten Süddeutschen Raum gemausert hat, spricht ohne Zweifel für die Ausnahmestellung und Qualität der beteiligten Musiker. Ohne in schwülstige Nostalgie zu versinken, verleiht die Band jedem Song mit präzisem Bläsertutti, virtuosen Soli und farbenreichen Arrangements ein groovendes, unverwechselbares Gesicht. (Reinhard Köchl) Weitere Informationen

Di. 05.06. 21 Uhr

Anja Morell Trio - Liebe und sowas

Anja Morell (voc, acc, melodica), Sascha Bibergeil (git, voc), Dominik Schindlbeck (b)

In einer stimmungsvollen halbakustischen Performance werden Songs, Lieder und Chansons dargeboten. Jazz, Swing, Soul, Rhythm & Blues und Melodien von der Strasse auf Deutsch, Französisch, Englisch und Spanisch. Kreuz und quer durch die Welt hat sich Anja Morell ihre persönlichen Lieblingstitel erhört, erfühlt, erlebt und trägt diese nun auf Ihre einzigartig charmante und romantische Weise vor. Teils altbekannte, doch eigens durch die Künstlerin und ihre Musiker neu arrangierte Songs, doch auch vergessene Juwelen und Stücke aus eigener Feder finden den Weg zum Ohr des Publikums. Mit Schläue und feinem Humor durchsetzt, nimmt uns Anja Morell mit in ihre musikalische Beschreibung der Liebe und dessen, was eben sonst noch so dazugehört. Die kraftvolle, rauchige Stimme trägt uns mit hinaus in die Sehnsucht, von der Morell berichtet. "Wenn Anja Morell ihre Stimme ’anknipst’, geht im Keller der Gefühle das Licht an. Dort, wo alle Sehnsüchte, Lieben und Hoffnungen in einem Regal sorgfältig verwahrt liegen. Schon mit den ersten Tönen holt sie diese hoch in die Auslage des Herzens." (Alexander Mägdefessel) Weitere Informationen

Mi. 06.06. 21 Uhr

Marc Ducret Quintet

Marc Ducret (git), Kasper Tranberg (tp), Fred Gastard (bs), Matthias Malher (tb), Peter Bruun (dr)

Der Franzose Marc Ducret zählt seit vielen Jahren zu den interessantesten und innovativsten Gitarristen Europas. In nahezu allen Genres zu Hause, bewegt er sich zwischen Jazz, Rock und freier Improvisation – mal akustisch, mal extrem elektronisch. Seine Kompositionen sind Klangreisen von enorm packender Intensität; sowohl auf der Elektro- wie auch auf der zwölfsaitigen Akustikgitarre sorgt er für variable, originell spannungsgeladene oder lyrisch-sanfte Sounds. Seine Virtuosität, seine individuelle musikalische Sprache und seine sympathische Persönlichkeit machen ihn zu einem gefragten Partner vieler renommierter Jazzgrößen. Und er wird nicht müde, weiterhin neue Projekte an den Start zu bringen. Hier versammelt er eine Schar jungen Dänen um sich: gleich drei Bläser, ein Drummer und kein Bassist. Wir sind gespannt auf dieses neue Klangbild. Weitere Informationen

Do. 07.06. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Gabor Bolla Quartet

Gabor Bolla (sax), Robert Lakatos (p), Heiri Känzig (b), Elemer Balazs (dr)

"Find Your Way" ist eine beeindruckend weite und doch geschlossene musikalischen Reise: Von Bartók über Reinhardt, Monk, Rollins,Coltrane und das Modern Jazz Quartet bis zu Stevie Wonder. Was auch immer Vorlage oder Inspiration für den jungen Ungarn ist, auf der Suche nach neuen Klängen und einer eigenen musikalischen Identität befindet sich Gábor Bolla mit seinem ACT-Debüt auf der richtigen Spur: "Ein Improvisator von überwältigender Eigenständigkeit." (FAZ) Beeindruckende und prägende Stationen liegen bereits hinter Gábor Bolla, die er für sein ACT-Debüt "Find Your Way" in die Waagschale wirft. Mit dabei ist sein Alter Ego und musikalischer Seelenverwandter Robert Lakatos. Bereits mit 14 Jahren hatte Bolla den um einige Jahre älteren Pianisten bei einer Jam Session kennengelernt. Dieser entstammt zwar ebenfalls der Sinti und Roma-Kultur, ist jedoch klassisch ausgebildet. "Trotzdem haben wir denselben Musikgeschmack, denken in denselben Richtungen", sagt Bolla. "Wir sind wie Brüder." Das Quartett wird komplettiert von den Schweizer Jazz-Stilisten Heiri Känzig (b) und Elemér Balázs (dr). Weitere Informationen

Fr. 08.06. 21 Uhr CD Präsentation

McSINGERS – Monk, Miles & More

Marie Brandis, Melanie Kemser, Laura Wachter (voc), Max Osvald (p)

Modern Jazz in der Tradition der ganz Großen des Genres: Thelonious Monk, Miles Davis, Chick Corea... Drei Stimmen schillern in allen Facetten und erforschen den musikalischen Raum. Das Klavier tritt in Dialog, verleiht den Stimmen einen edlen Rahmen oder wandelt auf Solopfaden. Cool und voller Wärme. Verschmitzt und ernsthaft. Harmonisch und schräg. Immer wieder offenbart sich die große Wandlungsfähigkeit der vier Musiker. Marie Brandis, Melanie Kemser, Laura Wachter und Max Osvald interpretieren mit eigenen Arrangements die Stücke ihrer musikalischen Helden – Eigenkompositionen setzen überraschende Highlights. Heute präsentieren die McSINGERS ihre erste Live-CD "Monk, Miles & More" - das mittlerweile dritte Album der Band. Weitere Informationen

Sa. 09.06. 21 Uhr

geschlossen

So. 10.06. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Sebastian Gieck (b)

Der 24-jährige Bassist Sebastian Gieck wuchs von Kindesbeinen an mit Musik auf. Nach klassischem Oboenunterricht und autodidaktischem Lernen studierte er E-Bass und Kontrabass an der Musikhochschule München bei Patrick Scales und Paulo Cardoso. Als einfühlsamer, pulsierender und kreativer Begleiter wird er von Musikern von Jazz über Pop bis hin zu Electronica geschätzt. Weitere Informationen

Mo. 11.06. 19:30 Uhr

Mitgliederversammlung Förderkreis Jazz und Malerei München e.V.

Di. 12.06. 20:30 Uhr

Öffentliche Diplomkonzerte der Jazzklasse der Hochschule für Musik und Theater München

20:30 Uhr natalie elwood band: Josef Reßle (p), Sebastian Gieck (b), Fabian Rösch (dr), Natalie Elwood (voc). 21:30 Uhr Lorenz Heigenhuber: Lorenz Heigenhuber (b), Alex Eckert (git), Silvan Strauß (dr), Florian Leuschner (bs), Matthieu Bordenave (ts), Leonhard Kuhn (git). 22:30 Uhr: Magnus Dauner – KOLLEKTIV Stephanie Lottermoser (ts), Severin Krieger (p), Emanuel Dreher (g, voc), Frank Thumbach (b), Magnus Dauner-Ego (dr).

Heute absolvieren Natalie Elwood, Lorenz Heigenhuber und Magnus Dauner-Ego, allesamt Jazzstudenten der Münchner Musikhochschule, ihre Diplomkonzerte. Natalie Elwood und ihre Band lassen die Zuhörer in eine facettenreiche Klangwelt eintauchen, in der temperamentvoller Jazz sowohl mit lyrischem Folk als auch mit leidenschaftlichem Soul liebäugelt – stets geprägt von Natalie Elwoods differenzierter und "klangvoller" Stimme, die eine "unvergessliche Gefühlsspur über jeden der Songs legt", wie das Straubinger Tagblatt [18.4.2011] urteilte. Die "natalie elwood band" interpretiert sowohl kreativ arrangierte Jazzstandards und Pop-Tunes, wie auch die Eigenkompositionen der Sängerin, die, überwiegend mit englischen Texten versehen, aber auch als reine Vokalisen, Geschichten von verwunschenen Wäldern und Beziehungskisten erzählen. Im Anschluss spielt der Bassist Lorenz Heigenhuber, der an diesem Abend im Sextett auftreten wird, bestehend aus drei langjährigen Freunden aus dem Landes-Jugend Jazzorchester Bayern (Alex Eckert, Silvan Strauß und Florian Leuschner) sowie zwei seiner Freunde und Begleiter der HfMTM (Matthieu Bordenave und Leonhard Kuhn). Das Programm wird sich u.a. um Bebop-Klassiker aus der Feder Thelonius Monks und Miles Davis drehen die teils traditionell teils frei arrangiert werden. Zum Abschluss spielt Magnus Dauner-Ego (dr) und sein KOLLEKTIV nach dem amüsanten Motto "Zu viel Ego im Jazz ist voll der Downer! Wer das mag, nus bescheuert sein!" Die Band präsentiert sich im Sextett, wobei der Schlagzeug-Absolvent Magnus Dauner es sich nicht nehmen lässt, das Publikum auf zwei verschiedenen Drumsets zu begeistern. Weitere Informationen

Mi. 13.06. 21 Uhr

geschlossen

Do. 14.06. 21 Uhr

Jean Quadrat

Johannes Böhmer (tp, flh), Johannes Ludwig (sax), Philip Czarnecki (git), Max Leiß (b), Julian Pfau (dr)

Jean Quadrat ist ein energiegeladenes Kollektiv, das sowohl auf als auch abseits der Bühne geschlossen auftritt. Die fünf Freunde, die zusammen in ihrer Wunschbesetzung Musik machen, zählen zu den besten jungen Jazzmusikern der europäischen Szene. Sie leben in Berlin, Amsterdam, und Nürnberg und treffen sich in regelmäßigen Abständen, um auf Tour zu gehen. Kennengelernt haben sie sich an ihren Studienorten, letztendlich zusammen geführt hat sie das Bundesjazzorchester (BuJazzO), wo ein jeder von ihnen mitgewirkt hat oder es immer noch tut. Perfekte Voraussetzungen dafür, nicht ins streckenweise glattgebügelte Milieu des Modern Mainstream abzudriften, sondern Musik mit viel Spannung und Seele zu spielen, die nur ihre eigenen Spielregeln kennt. Weitere Informationen

Fr. 15.06. 21 Uhr Flying High - Zeitreise und Höhenflug

The Funny Valentines

Hermine Gascho, Anna Hermann, Barbara Roberts und Gina Lindner (voc), Peter Wegele (p), Eric Stevens (b), Dittmar Hess (dr)

The Funny Valentines präsentieren dem Publikum in ihrer aktuellen Show ihre ganz persönlichen Favoriten. Auf dem Programm stehen neben einigen Hits ihres bisherigen Repertoires viele neue Titel, allesamt Klassiker der Swing-Ära, überraschend und kompetent arrangiert, sodass Wohlbekanntes wieder neu erlebt werden kann. Dabei lädt das Vokalquartett zu einem beschwingten Abend mit garantiertem Höhenflug ein. Die geplante Route der vier Sängerinnen führt zu verschiedenen bekannten Zielen, etwa in die Karibik, aber auch zu fernen Destinationen wie dem Mond. Mit an Bord sind Duke Ellington und Cole Porter, aber auch Peggy Lee und die Andrews Sisters lassen grüßen. Steigen Sie ein, lehnen Sie sich zurück und genießen Sie diesen Flug durch den Swing-Himmel! Weitere Informationen

Sa. 16.06. 21 Uhr Vocal Jazz

Neil Byrom Quartet - Blessings

Neil Byrom (voc), Christian Doepke (p), Rocky Knauer (b), Robert Kainar (dr).

"To entertain is to be a blessing." Dazu bietet Neil die Songs an, die er am liebsten vorträgt. Lieder, in denen die Erfahrungen eines voll gelebten Lebens mitschwingen, zusammen mit einer unverwechselbaren und charaktervollen Gruppe von Jazzmusikern, die den Witz und der Wärme des Künstlers unterstützt und zur Harmonie mit dem Publikum beiträgt. "Neil Byroms ganze Aufmerksamkeit gilt der künstlerischen Qualität. Er spricht den Connaisseur an, das gebildete Jazzpublikum, dem es nach mehr verlangt als farbloser Gesangsübermalung abgenutzter Gershwin-Hits. Seine Stimme formt Geheimnisse – aber sie verheimlicht nicht. Sie entführt die Gedanken der Zuhörer und lässt sie die Unvermeidbarkeit der fortschreitenden Zeit vergessen. Zurück bleibt die Erinnerung an eine Stimme, die fesselt, aber nicht gefangen nimmt. Das Repertoire bilden Balladen und balladesk phrasierte Standards sowie populäre Songs, die ob gekonnt jazziger Adaption die Kunst nicht banalisieren. Neil Byroms Gesang verbindet sich mit der Musik erfahrener Instru¬mentalisten, die sich keine Oberflächlichkeit zugestehen und gerade deshalb ihrem Spiel die Leichtigkeit des Swing injizieren können. Rocky Knauer, der mit beneidenswerter Gelassenheit die Szenerie skizziert, Robert Kainar, raffiniert im Umgang mit der percussionistischen Farbpalette die Detailarbeit leistend und Christian Doepke, mit virtuosen Handstrichen die Melodien akzentuierend, enthüllen ein jazziges Gemälde, das den Abend hindurch seine Vervollständigung durch Neil Byroms Stimme erfährt." (Raffael Stocker) Weitere Informationen

So. 17.06. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Sebastian Gieck (b)

Der 24-jährige Bassist Sebastian Gieck wuchs von Kindesbeinen an mit Musik auf. Nach klassischem Oboenunterricht und autodidaktischem Lernen studierte er E-Bass und Kontrabass an der Musikhochschule München bei Patrick Scales und Paulo Cardoso. Als einfühlsamer, pulsierender und kreativer Begleiter wird er von Musikern von Jazz über Pop bis hin zu Electronica geschätzt. Weitere Informationen

Mo. 18.06. 21 Uhr Big Band Night

Munich Modern Jazz Orchestra

Das munich modern jazz orchestra hat sich dem modernen Big Band-Jazz von Hard- und Postbop bis zu zeitgenössischen Titeln verschrieben. Darunter finden sich Eigenkompositionen, aber auch Repertoirestücke von Jazzgrößen wie Oliver Nelson, Buddy Rich, Maria Schneider und weiteren. Beim mmjo wechseln lyrische Themen und großartige Soundsheets mit extremer Hardbop-Power à la Art Blakey. Die komplexe Metrik der Kompositionen von Hank Levy und Don Ellis wird in selten gespielten Arrangements zu neuem Leben wiedererweckt. Besonders die Musik von Herbie Hancock wird am Konzertabend einen Schwerpunkt bilden – präsentiert in herausragenden Arrangements von Bob Mintzer. Hinter dem musikalischen Konzept stehen zwei Bandleader, der Münchner Pianist und Komponist Stefan Radtke und der Tenorsaxophonist Klaus Nachtweyh. Sie dürfen sich auf ein interessantes Konzert freuen, das in ein Spannungsfeld zwischen vielen musikalische Facetten des modernen orchestralen Jazz führen wird. Weitere Informationen

Di. 19.06. 21 Uhr Easy Summer’s Evening

Naomi Isaacs & Band

Naomi Isaacs (voc), Robert Probst (p), Peter Cudek (b), Roman Seehon (dr)

Mit ihren musikalischen Partnern präsentiert Naomi Isaacs Evergreens und Eigenkompositionen, die zur Stimmung eines lauen Sommerabends passen. "Naomi Isaacs ist eine Frau, die den Blues und Swing im Blut hat. In ihren Balladen spürt man viel Gefühl, merkt, dass die große Lady viel Lebenserfahrung hat. Wohlige Schauer ließ [sie] den Zuhörern den Rücken hinunterlaufen. Naomi Isaacs zelebriert Stimmungen." (Süddeutsche Zeitung) Weitere Informationen

Mi. 20.06. 21 Uhr Geschichten nach Sonnenuntergang

Kilian Kemmer Jazz-Quartett

Kilian Kemmer (p), Matthieu Bordenave (sax), René Haderer (b), Fabian Rösch (dr)

Szene (Ausschnitt): Eine Seiltänzerin, ein Cowboy, Sonnenuntergang. Ein Radio spielt Rhythm a Ning von Thelonious Monk. Seiltänzerin: An was denkst du? Cowboy: Jetzt? Seiltänzerin: Ja. Cowboy: Ich denke an Gestern. Seiltänzerin: An Clara, Beatrice und Israel? Cowboy: Ja… und an Anna. Personen: Der Pianist Kilian Kemmer ("begeistert mit brillanten Variationen", Münchner Merkur) erzählt mit seinem Quartett Geschichten nach Sonnenuntergang. Mit dabei sind Matthieu Bordenave am Saxophon ("man möchte ihm ewig zuhören", Kulturjournal Regensburg) und René Haderer am Bass (Jazzpreis Fürth) sowie Fabian Rösch am Schlagzeug (Biberacher Jazzpreis). Weitere Informationen

Do. 21.06. 21 Uhr A Midsummer Night's Dream

Tricia Leonard & Band

Tricia Leonard (voc), Charly Thomass (p), John Brunton (git), Sava Medan (b), Michael Keul (dr).

Lassen Sie den längsten Tag des Jahres bei einem entspannten Konzert ausklingen und genießen Sie Tricia Leonard aus London mit ihrer nuancenreichen und sinnlichen Stimme in erlesenen, oft wenig bekannten Standards wie "Lazy Afternoon" und "Hereʼs To Life" oder in Songs von Hoagy Carmichael, Bacharach und David oder den Kinks. Eine erstklassige Begleitung durch bekannte Münchner Musiker macht daraus einen wunderbaren Abend. "Mit ihren klaren unverschnörkelten Balladen und humorvollen Swing- Nummern zaubert sie eine Atmosphere von längst vergessenen Zeiten." Weitere Informationen

Fr. 22.06. 21 Uhr Deutsche Lieder

Thorsten Klentze Quintet

Thorsten Klentze (git), Ute Holzapfel (voc), Roger Jannotta (sax), Paul Tietze (b) Marika Falk (perc).

Ein besonderes, brandneues Projekt von Thorsten Klentze erwartet uns an diesem Abend. Er hat sich in den letzten Jahren mit deutscher Lyrik zum Zeitgeschehen und Bewusstseinswandel beschäftigt und daraus sind mal nachdenklich, mal politisch fordernde Lieder entstanden. Man hört, dass er ein Kind der 70iger Jahre und von deren Zeitgeist geprägt ist. Es ist selbstverständlich, dass er dabei kompositorisch aus seinem harmonischem und melodischen Reichtum schöpft und die Jazzerfahrung seiner langen Karriere einfließen lässt. Mit dabei ist die Münchner Sängerin Ute Holzapfel und der Meisterarrangeur und Multiinstrumentalist Roger Jannotta aus Albuquerque (USA). Die Rhythmusakrobatin Marika Falk und der virtuose Bassist Paul Tietze sorgen für Boden und Groove. Weitere Informationen

Sa. 23.06. 21 Uhr

Barbara Bürkle Quintet

Barbara Bürkle (voc, arr, comp), Jürgen Bothner (sax), Dirk Wochner (p), Steffen Hollenweger (b), Hans Fickelscher (dr)

Mit großer Spielfreude präsentiert sich das Barbara Bürkle Quintett (BBQ) auf seinem Debütalbum "Everything Allowed". Frei nach dem Motto "Erlaubt ist, was Spaß macht" setzt sich das Quintett keine stilistischen Grenzen. Deshalb reicht das Repertoire von fröhlichem Latin bis zu mitreißendem Swing, von facettenreichem Modern Jazz bis erdigem Rhythm'n'Blues. BBQ versteht es allerdings auch, diese Vielfalt zu einem wunderschönen Gesamtwerk zu formen. Die Arrangements stammen allesamt von Bandleaderin Barbara Bürkle, zudem stehen melodiöse Eigenkompositionen auf dem Programm. Die CD wurde für den Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert und im Frühjahr 2011 erschien eine Hongkong-Edition bei Silk Road Music. Die Stuttgarter Jazzsängerin Barbara Bürkle tourte als Mitglied im Bundesjazzorchester (BuJazzO) und in anderen Formationen durch Europa, Südafrika und Südostasien. Im Dezember 2008 hat sie den renommierten Gesangswettbewerb "Voices Now" in Brüssel gewonnen. Zudem war sie Semifinalistin bei der "Shure Montreux Jazz Voice Competition" im Jahr 2009 und 2010 bei dem prestigeträchtigsten Jazzwettbewerb der Welt "Thelonious Monk International Jazz Competition" in Washington, D.C. Weitere Informationen

So. 24.06. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Sebastian Gieck (b)

Der 24-jährige Bassist Sebastian Gieck wuchs von Kindesbeinen an mit Musik auf. Nach klassischem Oboenunterricht und autodidaktischem Lernen studierte er E-Bass und Kontrabass an der Musikhochschule München bei Patrick Scales und Paulo Cardoso. Als einfühlsamer, pulsierender und kreativer Begleiter wird er von Musikern von Jazz über Pop bis hin zu Electronica geschätzt. Weitere Informationen

Mo. 25.06. 21 Uhr Big Band Night

The Jazz Big Band Association Vol. 6

Klaus Graf ,Florian Riedl (as), Axel Kühn, Christof Hörmann (ts), Michael Lutzeier (bs), Nemanja Jovanovic, Franz Weyerer, Florian Jechlinger, Ralf Hesse (tp), Jürgen Neudert, Erwin Gregg, Hans-Heiner Bettinger, Eberhard Budziat (tb), Heinrich Wulff (git), Chris Gall (p), Andi Kurz (b), Christoph Holzhauser (dr)

Die Jazz Big Band Association vereint bereits in der zweiten Saison unter der Leitung von Axel Kühn herrausragendste professionelle Jazzmusiker der süddeutschen Jazzszene, die sowohl als Bandleader wie auch als gefragte Sidemen bereits sehr bekannt sind. Den Bandleader Axel Kühn kennen hier sicher viele Musikfans auch aus der Fernsehshow "Grünwald - Freitagscomedy" im Bayerischen Fernsehen. Das Motto unseres heutigen Programms lautet "Modern Jazz Big Band" und ist eine Retrospektive auf die langjährige Mitarbeit der Bandmitglieder in den Big Bands von SWR, HR und WDR, Sunday Night Orchestra und Jazzfactory Orchestra. Swingend, mit viel Leidenschaft, technisch brilliant und mit Ihren hervorragenden Solisten spielt die Band Arrangements aus dem Repertoire von den weltbekannten Arrangeuren Bert Joris, Jim McNeely, Bob Florence und Sammy Nestico, dem Arrangeur der Count Basie Big Band, und ebenso gleichberechtigt die Kompositionen und Arrangements des Trompeters Ralf Hesse und des Pianisten Christian Elsässer. Wir lassen aber auch bei Big-Band Rock-Funk-Klassikern der 70ger Jahre die Beine des Publikums zappeln : Let the music talk to you ! Weitere Informationen

Di. 26.06. 21 Uhr

LE BANG BANG

Stefanie Boltz (Stimme), Sven Faller (b)

Bang! Musikalische Liebe auf den ersten Blick. LE BANG BANG erreicht das Publikum mit seinen phantasievollen Interpretationen für Stimme und Bass sofort. Hinter dem Münchener Duo LE BANG BANG verbirgt sich die Zusammenarbeit von Sängerin Stefanie Boltz und dem Kontrabassisten Sven Faller. Ein hochmusikalisches Zwiegespräch ohne stilistische Vorbehalte. Klassiker von Billie Holiday oder Duke Ellington stehen da neben Pop-Hymnen von Wham, Lenny Kravitz, Aretha Franklin oder Nirvana. Stefanie Boltz und Sven Faller erschaffen aus allen Einflüssen, die ihr musikalisches Herz bewegen, eine ganz eigene Musikwelt. Ergebnis: Der Sound von LE BANG BANG. Weitere Informationen

Mi. 27.06. 21 Uhr

geschlossen

Do. 28.06. 21 Uhr

HOUSE OF JADE

Elmar Krick (sax), Werner Riedel (tb), Cedric Bonnet (p), Gary Todd (b), Thomas Elwenspoeck (dr)

Jazz für Kopf und Bauch. Das Münchner Jazzquintett HOUSE OF JADE wurde 1994 gegründet, formierte sich 2003 neu und begeistert seitdem das Publikum bei vielen Konzerten im gesamten bayerischen Raum, u.a. im Jazz Studio Nürnberg, bei den Regensburger und Trostberger Jazztagen. HOUSE OF JADE überzeugt durch spontan-lebendiges, fesselndes Zusammenspiel, große Spielfreude und spannende Arrangements. Anfangs mehr im Hard Bop verwurzelt, kamen allmählich zeitgenössische Kompositionen ins Programm und es entstand eine sehr abwechslungsreiche und interessante Mischung aus Kopf- und Bauchmusik – eben "Contemporary Straight Ahead Jazz". Den Stücken der Blue-Note-Ära (Cannonball Adderley, Kenny Dorham, Wes Montgomery etc.) stehen aktuelle Kompositionen z.B. von Joey Calderazzo, Bob Mintzer, Jimmy Heath oder Michael Brecker gegenüber. HOUSE OF JADE ist mit erfahrenen Musikern international besetzt, wobei Elmar Kick (Tenor- und Bariton-Saxophon) und Werner Riedel (Ventilposaune, Euphonium) mit ihren charakteristischen Bläsersätzen die Frontline bilden. Cedric Bonnet ist ein vielseitiger und virtuoser Pianist aus Nizza mit großen lyrischen Fähigkeiten. Der Amerikaner Gary Todd am Kontrabass spielte schon mit Stan Kenton, Don Ellis und Paul Kuhn, und Thomas Elwenspoek, der Schlagzeug-Routinier der Münchner Jazzszene, swingt und treibt die Rhythmusgruppe an. So entsteht die perfekte Basis für ideenreiche Soli und markante Bläser-Sounds. "Perfekte Feinabstimmung (…) Mitreißend leidenschaftlich gespieltes Konzert." (Süddeutsche Zeitung) Weitere Informationen

Fr. 29.06. 21 Uhr

Till Martin - Petit Paquet

Till Martin (ts), Tim Collins (vib), Peter Cudek (b), Fabian Rösch (dr)

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft! Und können sowohl dem Beschenkten als auch dem Schenkenden grosse Freude bereiten. Das bestätigte sich wieder im Frühjahr 2012, als Till Martin dieses kleine kompakte Paket für ein Konzert zusammenschnürte. Mit von der Partie sind der New Yorker Vibraphon-Virtuose Tim Collins, der aus der Slowakei stammende Bassist Peter Cudek und der so junge wie erstaunliche Schlagzeuger Fabian Rösch. Über den genauen Inhalt des Pakets kann hier natürlich nichts verraten werden. Nur soviel: "Mit jener souveränen, ruhigen Gelassenheit, die so oft die Quelle der Kraft ist, interpretieren die vier Könner in schöner Unité de doctrine die inspirierten, in allen Farben der Emotionen schillernden Kompositionen Till Martins. Melodiosität und kammermusikalische Elemente, ungeahnte Timbres und Stimmungen und ein filigraner Sinn für Details, sind Eckpfeiler dieses fantasie- und ausdrucksvollen, unkonventionellen Klangbilds." (Bird’s Eye) Weitere Informationen

Sa. 30.06. 21 Uhr special concert

The Road to Bop - The Gilad Atzmon & Frank Harrison Duo

Gilad Atzmon (sax), Frank Harrison (p)

Gespräch und Buchpräsentation mit Gilad Atzmon (in englischer Sprache mit Simultanübersetzung von Dr. Gabi Weber, Freiburg). Im Anschluss Konzert Gilad Atzmon and Frank Harrison Duo. Der in Israel geborene und nach England emigrierte Jazzmusiker und Komponist Gilad Atzmon brilliert nicht nur am Saxophon und an der Klarinette. Der Multi-Instrumentalist hat mit seiner Londoner Band, dem Orient House Ensemble, bis jetzt sieben exzellente Jazz-Alben herausgebracht, die von den Kritikern gefeiert wurden. Sein Album Exile wurde von der BBC als Jazzalbum des Jahres 2007 ausgezeichnet. Auch als politischer Schriftsteller hat sich Atzmon mit seinen Büchern sowie den weltweit auf vielen Internetportalen veröffentlichten Artikeln einen Namen gemacht. Er nennt sich selbst einen "Hebräisch sprechenden Palästinenser" und scheut nicht davor zurück, sein Geburtsland Israel scharf zu kritisieren. Gilad Atzmon wird über seinen persönlichen Weg zum Jazz, über Musik und Ethik sprechen und sein im Juni auf Deutsch erscheinendes Buch "The Wandering Who?" vorstellen. Darin hinterfragt er den jüdischen Identitätsdiskurs und dessen Instrumentalisierung durch den Staat Israel. Im Konzertteil des Abends wird Gilad Atzmon von Frank Harrison begleitet, dem Pianisten des erfolgreichen Orient House Ensembles, der gerade sein neues Album "Sideways" herausgebracht hat. In dem reduzierten Kontext eines Duos erkunden sie den sich aus ihrem wechselseitigem künstlerischen Tiefengespür ergießenden Strom von Esprit, Witz, Pathos und Freiheit, indem sie Standardelemente und Eigenkompositionen stets zu neuer Vitalität erwecken und zu einem vor Geist und Virtuosität sprühenden Echtzeitdialog entzünden, der das wahre Wesen des Jazz ausmacht. Weitere Informationen

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