Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Mai 2013

Programm Juni 2013

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Sa. 01.06. 21 Uhr ACT Night

Arne Jansen Trio

Arne Jansen (git), Andreas Edelmann (b), Eric Schaefer (dr)

"Endlich! Den Blick gen Himmel gerichtet, ist man versucht, einen Aufschrei der Erleichterung auszustoßen. Einen Jazzgitarristen vom Format des jungen Arne Jansen hat es in Deutschland seit Jahrzehnten nicht gegeben. Vielleicht noch nie." (Wolf Kampmann, Jazzthetik) Wer den Berliner Gitarristen Arne Jansen einmal gehört hat, wird seinen Ton so schnell nicht wieder los. Dieses passionierte Wühlen in der warmen Vielfalt der elektrischen Gitarre, in dem sich stets zaghaftes Understatement mit spielerischer Wollust mischt. Diese klanggewordene Menschlichkeit, die immer das Besondere im Alltäglichen sucht, Ruhe ausstrahlt und doch selbst nie zur Ruhe kommt, weil sie eben immer am Suchen ist. Ja, Arne Jansen ist ein besonderer Gitarrist. Mit seinem bislang dritten Album, seinem ACT-Debüt "The Sleep Of Reason" erzählt er einmal mehr eine ganz persönliche Geschichte. Es ist eine Sammlung von Stücken über den spanischen Maler Francisco Goya, der seine künstlerische Vita als gefeierter Hofmaler begann und sich im Lauf seines langen Lebens in einen eigenbrötlerischen Visionär verwandelte, dessen Einfluss auf die Kunst auch knapp 200 Jahre nach seinem Tod gar nicht überschätzt werden kann. Im Gegenteil, Goya wird immer gegenwärtiger. Dem Gitarristen ging es indes nicht um die kunsthistorische Bedeutung des Spaniers, als er sich daran machte, Goyas Bilderwelt in Klang zu übersetzen. Am Anfang stand eine individuelle Begegnung. Als Jansen vor ein paar Jahren ein Konzert in Madrid spielte, nahm er sich die Zeit, die berühmte Gemäldegalerie des Prado zu besuchen. Als er schon auf dem Weg zum Ausgang war, fielen ihm plötzlich Goyas schwarze Gemälde ins Auge. Speziell der berühmte "Hexensabbath" und die "Wallfahrt des San Isidro" berührten ihn mit ihren verzerrten Gesichtern und deren im jähen Grauen aufgerissenen Augen dermaßen, dass er selbst von seiner intimsten Erfahrung mit Kunst in seinem ganzen Leben spricht. Er wusste, dieses Thema und dieser Mann würden ihn nicht mehr loslassen. Zurück in Berlin begann er sich intensiv mit Goya zu beschäftigen. Eine wahre Schreibflut setzte ein, die sich jetzt in seinem Album "The Sleep Of Reason" erfüllt. Weitere Informationen

So. 02.06. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Nicolas Delgado (git)

Geboren in Bogota, Kolumbien, zog es den Schüler der klassischen Gitarre wegen seiner wachsenden Leidenschaft zum Jazz nach Europa. Er lebte neun Jahre in Barcelona, bevor er 2011 nach München zog. Sein Gitarrenspiel ist von seinen Lehrern und Mentoren - u.a. Pat Martino, Leo Brouwer, Scott Henderson, Giovanni Hidalgo, Horacio el negro Hernandez und John Scofield - geprägt. Weitere Informationen

Mo. 03.06. 21 Uhr Big Band Night

The Jazz Big Band Association Vol. 9

Klaus Graf, Florian Riedl (as), Axel Kühn, Christof Hörmann (ts), Michael Lutzeier (bs), Franz Weyerer, Florian Jechlinger, Nemanja Jovanovic, Sebastian Strempel ( tp), Jürgen Neudert, Erwin Gregg, Eberhard Budziat, Hans Heiner Bettinger (tb), Heinrich Wulff (git), Chris Gall (p), Andi Kurz (b), Christoph Holzhauser (dr).

The Funky Side of Things - Second Set: Die Jazz Big Band Association vereint in ihrer dritten Saison unter der Leitung von Axel Kühn viele der herausragenden Jazzmusiker Deutschlands, die als Bandleader wie auch als gefragte Sidemen bereits wohlbekannt sind. Die Namen der Bandmitglieder lesen sich wie ein “who is who“ der Big Band Szene – man kennt sie vor allem aus den Big Bands von SWR, HR und WDR, dem Sunday Night Orchestra, der Thilo Wolf Big Band und dem Jazzfactory Orchestra. Technisch brilliant und mit ihren hervorragenden Solisten spielt die Band Arrangements aus dem Repertoire von Bert Joris, Bob Florence und Sammy Nestico, einem der Arrangeure der Count Basie Big Band. Im Fokus stehen aber auch immer wieder Originals von einzelnen Bandmitgliedern. Heute sollen aber besonders bei Rock-Funk-Klassikern der 70er Jahre die Beine des Publikums zappeln. Das Motto des heutigen Programms ”The Funky Side of Things - Second Set” führt zurück zum Sound der an Funk and Soul orientierten Big Bands. Let the music talk to you! Weitere Informationen

Di. 04.06. 21 Uhr Highlight

Taylor Eigsti - Julian Lage Duo

Taylor Eigsti (p), Julian Lage (git)

Taylor Eigsti und Julian Lage haben eine Menge gemeinsam. Beide werden seit Kindertagen als Wunderkinder des amerikanischen Jazz gehandelt und teilen ein unverkrampft-lässiges, leicht zugängliches Jazzverständnis, das ihnen für ihre Solo-Alben in den vergangenen Jahren viel Aufmerk-samkeit bis hin zu Grammy-Nominierungen beschert hat. Ihre schönste Gemeinsamkeit ist allerdings eine langjährige Freundschaft, die das gut eingespielte Team für ein intimes Set nun auch in die Essener Philharmonie führt. Da bisher kein Tonträger dieser hochkarätigen Duo-Konstellation vorliegt, sind wir ganz besonders gespannt, welche Preziosen der virtuos-melodieverliebte Gitarrist Lage und der auch als Sideman von Gretchen Parlato bekannte Pianist Eigsti uns präsentieren werden. Weitere Informationen

Mi. 05.06. 21 Uhr ACT: Jazz Night - Seaven Teares

Christian Muthspiel 4

Christian Muthspiel (tb, p, e-piano, recorder), Matthieu Michel (tp, flh), Franck Tortiller (vibraphon), Steve Swallow (b)

"Seit jeher übt die Musik der Renaissance mit ihren wie endlos wirkenden, von Taktstrichen unbehelligten, schwerelos schwebenden Linien und polyphonen Stimmengeflechten größte Faszination auf mich aus. 450 Jahre nach John Dowlands Geburt begeben sich nun meine Mitmusiker und ich auf eine suchende Reise nach Möglichkeiten der Übersetzung dieser skizzen- und rätselhaft notierten Klangwelt des elisabethanischen England in unsere gemeinsame Sprache des Jazz." (Christian Muthspiel) Klassik hier und Jazz dort. Die rigide Trennung in komponierte und improvisierte Musik ist so falsch wie unnütz. Damals wie heute: Improvisation war schon immer selbstverständlicher Teil der klassischen Musik (von der Barockmusik bis hin zu Mozart), auch wenn die von der Romantik ausgehende Verehrung der Interpretation diese Tatsache verzerrt hat. Ebenso waren Komposition und Arrangement stets auch konstitutive Momente des Jazz. Glücklicherweise sind die konstruierten Gräben in den vergangenen Jahren von immer mehr Musikern beider Genres zugeschüttet und überschritten worden. Wenn nun der österreichische Posaunist, Pianist, Komponist und Dirigent Christian Muthspiel bei seinem ACT-Debüt "Seaven Teares" den englischen Meister der Renaissance-Musik John Dowland (1563 bis 1626) in den Jazz überführt, dann ist es nicht mehr außergewöhnlich, wenn er feststellt: "Die dabei zu Tage geförderten Parallelen beider Stilistiken und Epochen lassen den Stellenwert der Improvisation in Dowlands Musik erahnen." Weitere Informationen

Do. 06.06. 21 Uhr CD Präsentation Fußspuren

Veronika Zunhammer Trio

Veronika Zunhammer (voc), Christian Elsässer (p), Matthieu Bordenave (ts)

"Diese Musik hinterlässt Spuren. Eine klare, kühle Musik, in der ein heißer Kern funkelt. Es können Fußspuren im kristallklaren Schnee einer Vollmondnacht sein, oder Spuren am Sandstrand unter glitzerndem Sternenhimmel. Musik mit Weite, das spürt man gleich, ehrliche Musik, die eine Aussage, ein Inneres hat. Musik, die etwas möchte, etwas mitteilt, etwas erzählt. Gesungen von einer Stimme deren Weite einen mitzieht, einsaugt und gefangen nimmt. Die Stimme gehört Veronika Zunhammer, eine junge Sängerin aus Bayern mit ganz unterschiedlichen Einflüssen. Von bayerischer Volksmusik bis künstlerischer Jazz-Vokalise reicht ihr Erfahrungsschatz. Ihre Debut-CD "Fußspuren" zeigt diese Einflüsse, nicht im undefinierbaren Stil-Gemisch sondern in homogenem kammermusikalischen Jazz. Ihre Mitmusiker sind der großartige Pianist Christian Elsässer, Jazz-Echo-Preisträger und einer der wichtigsten jungen deutschen Jazzer unserer Zeit, und Matthieu Bordenave, ein aus Frankreich stammender Saxophonist, der in München seine musikalische Heimat gefunden hat. Diese beiden sind nicht Begleiter, sondern Gesprächspartner. Immer wieder verweben sich die weitgespannten Linien und Bögen der drei Instrumente Stimme, Saxophon und Klavier zu dichten Gefechten. Klänge bekommen Raum, Melodien dürfen sich entfalten, mal luftig schweben, mal fein ineinander laufend. Das Saxophon jubiliert über Klavierakkorde, die Stimme schmeichelt sich an Klavierlinien. Immer ist Dialog da. Der Sound dieses Trios wird aber bestimmt durch die Stimme. Sie hat eine filigrane Strahlkraft, technisch brillant und leidenschaftlich feurig. Diese Stimme macht das Trio einmalig. Egal ob sie einen Henry-Mancini-Klassiker singt oder auf bayerisch vom "Rückenwind" erzählt. Diese unbedingte Klarheit, diese von Herzen kommende Ehrlichkeit, das sind Dinge, die Musik großartig sein lassen. Das Veronika Zunhammer Trio hinterlässt Spuren, Fußspuren im Ohr. Spuren, denen man als Hörer gerne folgt." (Ulrich Habersetzer, BR) Weitere Informationen

Fr. 07.06. 21 Uhr Highlight - Deutschlandpremiere

Joëlle Léandre - Vincent Courtois Duo

Joëlle Léandre (b), Vincent Courtois (vc)

Zwei wahre Giganten der europäischen Improvisation errichten einen dreidimensionalen Klangraum aus Jazz und moderner Klassik. Joelle Léandre schulte ihr Idiom unter anderem bei John Cage und Morton Feldman. Seit den siebziger Jahren definiert sie nicht nur auf ihrem fünfsaitigen Instrument die Möglich-keiten des Kontrabass neu; indem sie sich an literarischen Strukturen orientiert, erweitert sie auch die narrativen Perspektiven der Improvisation. Vincent Courtois kommt von der Klassik und findet immer wieder neue Wege, die dort gesammelten Erfahrungen in den Jazz einzubringen. Im April wurde Vincent Courtois als Bandmitglied im "Samuel Rohrer - Daniel Erdmann Quartet" mit dem 2. Preis des BMW Jazz Award ausgezeichnet. Weitere Informationen

Sa. 08.06. 21 Uhr

Many Moons

Martin Seeliger (sax, fl, didgeridoo,), Angelika Vizedum (voc, perc), Andreas Kutschera (dr), Olivier Hein (b), Bernd Hess (git), special guest: Josef Reßle (p)

Die "vielen Monde" begeistern ihr Publikum mit lebendiger Vielfalt und pulsierender Energie. Jazzlegende Yusef Lateef bescheinigte Bandleader Martin Seeliger eine "deeply serious creativity". "Die Achterbahn des Lebens" - das ist der Stoff über den sie improvisieren. Die abwechslungsreichen Kompo-sitionen aus eigener Feder wechseln zwischen treibenden Grooves und der meditativen Stille einer magischen Wüstenlandschaft. Das Programm der Band ist durch große stilistische Offenheit und Balance zwischen Tiefe und Leichtigkeit gekennzeichnet. Instrumente aus anderen Kulturen wie Berimbao, Udu-Drum und Didgeridoo bereichern die Songs aus afroamerikanischen Quellen, die die Sängerin und Percussionistin Angelika Vizedum "lupenrein intoniert" (SZ) und Martin Seeliger mit "glühendem Tenorsax" (Kemptener Nachrichten) interpretiert. "Jazz ist die Freiheit, sich in alle Richtungen zu bewegen ". - Drei Alben sind so entstanden, das Fachblatt "Sono" entdeckte in der jüngsten Produktion "Remember Your Dreams" ein "kleines Paradies der musikalischen Gelassenheit". Weitere Informationen

Sa. 08.06. 23:30 Uhr

Club Diskographique

Die Tanznacht in der Unterfahrt findet wegen des kontinuierlichen Erfolgs nun zweimal im Monat statt: Roy Ayers, Eryka Badu, Lisa Bassenge, Jan Delay, Charles Earland, Earth Wind & Fire, Pee Wee Ellis, Guru, KC & The Sunshine Band, LaBrassBanda, Lift, Passport, Sonny Rollins, Diana Ross, Sly & The Family Stone, St. Germain und viele andere werden aufgelegt von DJ Marc "Funk it" und visuell begleitet von VJane Conni. Der Club Diskographique knüpft namentlich an die ersten Diskotheken in Europa an, die ab 1941 im Untergrund von Paris entstanden. Musikalisch geht die Reise des Club Diskographique mal ins Zeitgenössische, mal bis in die 70er Jahre zurück und bringt dabei tanzbare Perlen aus Funk‘n Soul/R&B, Disco, Dancefloor Jazz, Jazzrock, Jazzhop, Weltmusik, Dance und Ambient zum Klingen. Wir freuen uns, Sie bei gemütlicher Jazzclub-Atmosphäre und feiner Gastronomie zu begrüßen. Eine Sitzplatzreservierung ist nicht notwendig. Nächster Termin ist am Samstag 22. Juni. Weitere Informationen

So. 09.06. 19:30 Uhr

ArtSession

Ausstellungseröffnung "toll!" von Fredrik Lindqvist mit anschließender Jam Session unter Leitung von Nicolas Delgado (git)

Die Bilder des Malers Fredrik Lindqvist sind toll! Und zwar in den verschiedenen Facetten von “toll“. Seine Figuren und Szenarien sind losgelassen, schillernd, bunt. Fabelhaft: mitunter spielen Tiere oder Tieridentifikationen eine Rolle. Ein Hauch Pop Art, schwedische Farb- und Phantasiefreudigkeit, geheimnisvolle Verrätselungen – Fredrik Lindqvist entführt in eine Welt voller versteckter Wünsche und Wirklichkeiten. Nicht nur für Kunstfreaks: Vorsicht Suchtfaktor! Der gebürtige Schwede studierte Kunst in Schweden und Deutschland und wurde mehrfach ausgezeichnet. Zahlreiche Ausstellungen und Ankäufe von Museen im In- und Ausland zeugen von der Faszination seiner Exponate. Das Titelbild heißt „Eroberung“. Etwa ein Kommentar zum Verhältnis von Jazz und Malerei? Die Unterfahrt stellt bei der heutigen ArtSession einmal mehr eine Symbiose verschiedener Künste her. Jürgen Bulla und Stefan Erhardt lesen dazu "Zwiefache"; doppelbödige Texte, inspiriert von Lindqvists Arbeiten, in denen das Abseitige und Scheinhafte aus den Bildern zur Sprache kommen will. Grußwort durch Frank Senftleben, Deutsch-Schwedische Gesellschaft München e. V.. Der Eintritt ist frei! Ab 21 Uhr sind dann wie gewohnt bei der Jam Session alle Einsteiger auf der offenen Bühne willkommen. Weitere Informationen

Mo. 10.06. 21 Uhr Big Band Night

Piu Piu Latin Orquesta - Ltg. Ulli Forster & Gerwin Eisenhauer

Kim Barth, Christoph Hörmann, Möpl Jungmayer, Juri Smirnov, Steffi Kreilinger (sax), Stefan Lang, Reinhard Greiner, Dominik Glöbl, Andi Medert (tp), Wolfgang Dersch, Peter Palmer, Peter König, Ferdinand Baer (tb), Ulli Forster (p), Paulo Morello (git), Hans Attenberger (b), Scotty Gottwald (timb.), Charly Böck (Congas, Perc), Gerwin Eisenhauer (dr).

Das legendäre Piu Piu Latin Orquesta um die beiden Bandleader Ulli Forster und Gerwin Eisenhauer, die ca. 20 Musiker aus dem Regensburger Raum um sich scharen, spielt feurigen Salsa, Cha Cha , Bolero und Mambo. Das Repertoire dieser aussergewöhnlichen Latin Big Band besteht aus Arrangements und Kompositionen von Tito Puente, Paqito D´Rivera, Poncho Sanchez, Paulo Lopez, Maynard Ferguson u.a. Fetzige Kompositionen, raffinierte Arrangements, gut gelaunte Musiker, wilde Improvisationen, spritzige Ansagen, enorme Lautstärke - kurz gesagt: Die Zuhörer können sich auf einen phänomenalen und äusserst unterhaltsamen Konzertabend freuen. Weitere Informationen

Di. 11.06. 20:30 Uhr

Öffentliche Diplomkonzerte der Jazzklasse der Hochschule für Musik und Theater München

Das Jazzinstitut der Hochschule für Musik und Theater München präsentiert vier Tage lang Diplom- und Master-Prüfungskonzerte von Studierenden im Jazzclub Unterfahrt. Die verschiedenen Programme wurden von den Prüfungskandidaten in Absprache mit ihren Dozenten erarbeitet und selbständig mit ihren Ensembles eingeprobt. Eigenkompositionen sowie Arrangements unterschiedlicher Stilarten repräsentieren das individuelle künstlerische Spektrum der Prüfungskandidaten. Die Diplomanden im Fach Trompete und Schlagzeug am heutigen Abend: Fabian Böglsack (Trompete, Klasse Prof. Claus Reichstaller), Manuel Di Camillo (Schlagzeug, Klasse Werner Schmitt) und Johannes Jäger (Schlagzeug, Klasse Werner Schmitt). Weitere Informationen

Mi. 12.06. 20:30 Uhr

Öffentliche Diplomkonzerte der Jazzklasse der Hochschule für Musik und Theater München

Das Jazzinstitut der Hochschule für Musik und Theater München präsentiert vier Tage lang Diplom- und Master-Prüfungskonzerte von Studierenden im Jazzclub Unterfahrt. Die verschiedenen Programme wurden von den Prüfungskandidaten in Absprache mit ihren Dozenten erarbeitet und selbständig mit ihren Ensembles eingeprobt. Eigenkompositionen sowie Arrangements unterschiedlicher Stilarten repräsentieren das individuelle künstlerische Spektrum der Prüfungskandidaten. Die Diplomanden im Fach Piano (Klassen Prof. Leonid Chizhik und Tizian Jost) am heutigen Abend: Ningyan Jiang, Maruan Sakas und Josef Ressle. Weitere Informationen

Do. 13.06. 20:30 Uhr

Öffentliche Diplomkonzerte der Jazzklasse der Hochschule für Musik und Theater München

Das Jazzinstitut der Hochschule für Musik und Theater München präsentiert vier Tage lang Diplom- und Master-Prüfungskonzerte von Studierenden im Jazzclub Unterfahrt. Die verschiedenen Programme wurden von den Prüfungskandidaten in Absprache mit ihren Dozenten erarbeitet und selbständig mit ihren Ensembles eingeprobt. Eigenkompositionen sowie Arrangements unterschiedlicher Stilarten repräsentieren das individuelle künstlerische Spektrum der Prüfungskandidaten. Die Diplomanden im Fach Saxophon und Gitarre am heutigen Abend: Michael Peyerl (Saxophon, Klasse Prof. Leszek Zadlo) und Leo Winstel (Gitarre, Klasse Prof. Peter O´Mara) Weitere Informationen

Fr. 14.06. 20:30 Uhr

Öffentliche Diplomkonzerte der Jazzklasse der Hochschule für Musik und Theater München

Das Jazzinstitut der Hochschule für Musik und Theater München präsentiert vier Tage lang Diplom- und Master-Prüfungskonzerte von Studierenden im Jazzclub Unterfahrt. Die verschiedenen Programme wurden von den Prüfungskandidaten in Absprache mit ihren Dozenten erarbeitet und selbständig mit ihren Ensembles eingeprobt. Eigenkompositionen sowie Arrangements unterschiedlicher Stilarten repräsentieren das individuelle künstlerische Spektrum der Prüfungskandidaten. Die Diplomanden im Fach Gesang und E-Bass am heutigen Abend: Antonia Dering (Gesang, Klasse Sanni Orasmaa), Anna Valiulina (Gesang, Klasse Sanni Orasmaa) und Lorenz Heigenhuber (E- Bass, Klasse Patrick Scales). Weitere Informationen

Sa. 15.06. 21 Uhr Travel Diaries

Max von Mosch Trio

Max von Mosch (sax), Matthias Pichler (b), Jonas Burgwinkel (dr)

"Absolut melodieverliebt." So beschreibt die Süddeutsche Zeitung die Musik des 33-jährigen Saxophonisten Max von Mosch, der laut SZ zu einer „festen Größe des deutschen Jazz“ geworden ist. Ursprünglich in der Münchner Jazzszene groß geworden, zog es ihn bald zum Studium nach Amsterdam und schließlich in die USA. In den spannungsgeladenen und von musikalischen Gegensätzen sprühenden Metropolen New York und Boston entwickelte er seinen unverwechselbaren musikalischen Stil, bei dem amerikanische Tradition und skandinavische Moderne Hand in Hand gehen. Zurück in der Heimat hat er in den vergangenen zwei Jahren von Berlin aus verschiedene Projekte ins Leben gerufen, darunter auch das Trio mit dem österreichischen Bassisten Matthias Pichler und dem Kölner Schlagzeuger Jonas Burgwinkel. Was auf den ersten Blick wie ein klassisches Saxophontrio aus-sieht, entpuppt sich schon nach den ersten Tönen als ein einzigartiges musikalisches Zusammenspiel dreier individueller und doch mühelos harmonierender Akteure. Travel Diaries: eine Kollektion musikalischer Kostbarkeiten, ein akustisches Tagebuch, das von Reisen, fernen Orten und exotischen Begebenheiten erzählt. Mit Moschs agilem Tenor- und Sopransound, Pichlers kraftvollem Basspizzicato und Burgwinkels atemberaubenden Schlagwerkfähigkeiten entwickelt sich ein Sog, der einen unwiderstehlich ins Innere des musikalischen Geschehens zieht. Trotz aller Experimentierfreude geht dem Trio der Bezug zu Groove, Melodik und Harmonik nie verloren. Ein unvergessliches Hörerlebnis! (Peter Schubert) Weitere Informationen

Sa. 15.06. 19:00 Uhr Lounge neben Jazzclub Unterfahrt

Let's talk about......JAZZ

Diesmal laden die beiden Musikjournalisten und Jazzkenner Oliver Hochkeppel und Ssirus Pakzad jemanden in ihre Lounge, dessen Karriere sie von den ersten Schritten an verfolgt und begleitet haben. Der Gautinger Saxofonist Max von Mosch gehörte Anfang des vergangenen Jahrzehnts mit dem Quartett Max.bab zum heißesten jungen Act der Münchner Szene und war laut Kritik eine „große Hoffnung des deutschen Jazz“. Max.bab gibt es noch immer, aber daneben hat sich von Mosch Erfahrungen und Anregungen bei Auslandsstudien und –aufenthalten unter anderem in Amsterdam, in den USA und in Kanada sowie bei fremden und eigenen Projekten gesucht. Zuletzt gründete er gar ein Orchester, das fast eine Art All-Star-Band des jungen deutschen Jazz ist. Viel Stoff für ein anregendes Gespräch. Um 19:00 Uhr in der Lounge neben dem Jazzclub Unterfahrt. Eintritt frei. Reservierung empfohlen. Weitere Informationen

So. 16.06. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Nicolas Delgado (git)

Geboren in Bogota, Kolumbien, zog es den Schüler der klassischen Gitarre wegen seiner wachsenden Leidenschaft zum Jazz nach Europa. Er lebte neun Jahre in Barcelona, bevor er 2011 nach München zog. Sein Gitarrenspiel ist von seinen Lehrern und Mentoren - u.a. Pat Martino, Leo Brouwer, Scott Henderson, Giovanni Hidalgo, Horacio el negro Hernandez und John Scofield - geprägt. Weitere Informationen

Mo. 17.06. 21 Uhr Big Band Night

Uni Big Band München

Ltg. Prof. Joe Viera

"Besonders bestechend an dieser Formation sind die präzisen, mit gut ausbalancierter Dynamik und beispielhafter Komplexität gespielten Passagen der Brass- und Reed-Sections, die sich im Einzel-Satzspiel wie auch im Zusammenspiel auf hohem Niveau zeigen. Die Solisten entwickeln beachtenswert inspirierte Ideen, die zusammen mit den Bläsersätzen ein überzeugendes Ganzes bilden." (Jazz Podium, Februar 2012). Dass sie dieser wohlwollenden Kritik gerecht wird beweist die Uni Big Band München ein weiteres Mal in der Unterfahrt mit bewährten alten und neuen Stücken und auch mit einigen neuen Mitgliedern. Weitere Informationen

Di. 18.06. 21 Uhr Stargastspiel

Jimmy Smith Tribute feat. Fred Wesley

Fred Wesley (tb), Jesse Davis (as), Leonardo Corradi (hammond B3), Tony Match (dr)

Jimmy Smith hat eine Reihe namhafter Jazz-Organisten, darunter Jimmy McGriff, Brother Jack McDuff, Richard "Groove" Holmes, Joey De Francesco und Larry Goldings, sowie Rock-Keyboarder wie Jon Lord, Brian Auger und Keith Emerson beeinflusst. In jüngerer Zeit zeigte sich der Einfluss von Smith bei Bands wie den Beastie Boys oder Medeski, Martin & Wood. Fred Wesley wurde in Columbus, Georgia, geboren, wuchs in Mobile, Alabama, auf und begann seine Karriere im Teenageralter als Posaunist bei Ike und Tina Turner. Er war Musik-Direktor, Arrangeur, Posaunist und Hauptkomponist bei James Brown (von 1968-1975), arrangierte dann für und spielte mit Parliament-Funkadelic und Bootsy´s Rubber Band. Als Kopf der Begleitband von James Brown, den JBs, war Wesley "der berühmteste Sideman der Welt, der die geschmeidigen Grooves instrumentierte und die kühnen, chirurgisch genauen Soli beisteuerte, die die Sprache des Funk definierten ". Weitere Informationen

Mi. 19.06. 21 Uhr UNIT Records

Simon Kanzler - Talking Hands

Simon Kanzler (vibes, comp), Otis Sandsjö (sax), Igor Spallati (b), Tilo Weber (dr)

"Großes hat der junge Berliner Vibraphonist Simon Kanzler vor. Er steht noch ganz am Anfang seiner Laufbahn, hat aber einen ungemein trockenen, tropfenden Ton auf seinem Instrument, bei dem keine einzige Schwingung verschwendet wird. Gemeinsam mit Tilo Weber, dem Paul Motian des jungen Berliner Jazzgeschehens, Bassist Igor Spallati und Saxophonistin Anna Webber [an ihrer Stelle spielt heute Otis Sandsjö] erschließt er sich eine faszinierende vierdimensionale Klangwelt. Mikrokosmisches löst sich in großen Entwürfen auf, die große Geste wird aber immer wieder in der kleinen Struktur aufgelöst. Ohne dass die Abläufe minimalistisch oder schematisch wirken würden, erinnert die Musik nicht selten an ein Farnblatt, bei dem man von der Gesamtform immer weiter zu den Mikroelementen geführt wird. Kanzler versteht sich mehr aufs Flüstern als aufs Schreien. Wenn man überhaupt Vergleiche ziehen will, dann zu so wichtigen Musikern wie Henry Threadgill oder Steve Lehman. Trotz seiner Jugend ist es nicht übertrieben zu sagen: Ein solches Vibraphon-Album hat es noch nicht gegeben." (Wolf Kampmann, Jazzthing) Mit seiner Band Talking Hands gelingt es dem Berliner Vibraphonisten Simon Kanzler, durchdachte und komplexe kompositorische Strukturen mit einer Leichtigkeit und Körperlichkeit zu verbinden, die Spaß machen. Der scheinbare Widerspruch "intellektuell oder groovy" löst sich hier in einer natürlichen Synthese auf. Die aktuelle CD "Talking Hands" ist im Oktober 2012 bei Unit Records erschienen. Weitere Informationen

Do. 20.06. 21 Uhr World Jazz Special

Carioca Colour Trio

Carioca Freitas (git, voc), Omer Gonen-Haela (fl, voc), Luiz Carlos Guello (perc)

Carioca Freitas ist ein Meistermusiker: virtuoser Gitarrist, Sänger und darüber hinaus außergewöhnlicher Komponist. Seit 30 Jahren spielt er auf den Jazz-Bühnen der Welt (u.a. Tel Aviv Jazz Festival, Freiburger Fabrik, ufaFabrik Berlin, Yoshi’s Jazz Club in Oakland und Joe’s Pub in New York). Er stand mit Sebastiao Tapajos, Hermeto Pascoal und dem berühmten brasilianischen Jazzmusiker Egberto Gismonti auf der Bühne. In Zusammenarbeit mit Gismonti brachte er 2008 bei ECM Records die CD "Carioca" heraus. Aus der kreativen und spannenden Zusammenarbeit mit dem israelischen Meisterflötisten und Sänger Omer Gonen-Haela und dem virtuosen brasilianischen Perkussionisten Luiz Carlos Guello entstand vor fünf Jahren ein neues Trio, das seitdem rund um die Welt tourt und dieses Jahr zu unserer Freude auch einen Stop in der Unterfahrt in München macht: Das "Carioca Colour Trio" präsentiert die farbenfrohe Reichhaltigkeit der brasilianischen Musik. Dem Zuhörer wird schnell klar, dass die Musik mehr als nur Jazz ist, vielmehr eine Mischung aus Samba-Rhythmen und ganz erdverbundenen Klängen, die die natürliche Atmosphäre des brasilianischen Regenwaldes in uns entstehen lassen. Instrumente und Gesang verleihen den Klangkompositionen eine farbenfrohe Vielfalt und ein breites Spektrum an Ausdrucksmöglichkeiten, die den Zuhörer immer wieder in Faszination versetzen. Weitere Informationen

Fr. 21.06. 21 Uhr

triosence – “turning points”

Bernhard Schüler (p), Matthias Nowak (b), Stephan Emig (dr)

Seit der Gründung von triosence 1999 haben Bandleader und Pianist Bernhard Schüler und seine Mitmusiker Stephan Emig am Schlagzeug sowie Matthias Nowak am Bass ihren eigenständigen und sehr kompositionsbetonten Stil, den sie selbst als „songjazz” bezeichnen, weiterentwickelt und veröffentlichten im Frühjahr 2013 mit "turning points" ihre fünfte CD, den Höhepunkt ihres bisherigen Schaffens. Alle erschienenen Alben erreichten hohe Platzierungen in den Jazz-Charts; mit ihrer zweiten CD "Away for a While" hatte triosence den höchsten Neueinstieg eines Newcomers. Nominierungen für den Preis der Schallplattenkritik und diverse nationale und internationale Jazz- und Songwriting-Preise sprechen für sich. Nachdem triosence 2010 eine CD mit der amerikanischen Sängerin Sara Gazarek veröffentlichte und ausgiebig international getourt hatte, widmete sich die Band einem einzigartigen Auslandsprojekt in Taiwan, wo sie auf Einladung des Kultusministeriums anlässlich des 100-jährigen Staatsjubiläums große Konzerte mit Eigeninterpretationen taiwanesischer Folksongs gaben. Mittlerweile sind sie bei bekannten Jazzclubs und Festivals gerngesehene Gäste. Sei es im Cotton Club Tokyo, Barclay Theatre Irvine L.A. , für das auswärtige Amt in Albanien, beim Al Bustan Festival in Beirut, im Sanat Jazz Club Istanbul oder im deutschsprachigen Raum. Die Konzerte von triosence hinterlassen immer ein ergriffenes Publikum und in der Regel neue Fans europäischer Jazzmusik, selbst wenn manche vorher nichts mit Jazz anfangen konnten. Weitere Informationen

Sa. 22.06. 21 Uhr Dear Marilyn

Barbara Roberts & Band

Barbara Roberts (voc), Max Braun (sax), Davide Roberts (p), Chris Lachotta (b), Thomas Elwenspoek (dr).

Klein, strahlend, charmant, temperament- und gefühlvoll – das ist Barbara Roberts. Sie steht für Musikalität bis in die Fingerspitzen und hypnotisiert mit ihrem stimmlichen Register von samt schmelzend bis voluminös ihr Publikum, das nicht anders kann als zu swingen. Mit "vui Gfui", frischen Arrangements und gekonntem Jazz-Touch interpretiert die brünette Münchnerin die Musik der blonden Stilikone der 50er Jahre, Marilyn Monroe. Diese ewig unterschätzte, aber einfach wunderbare Komödiantin prägte in vielen Filmklassikern ihrer Zeit Songs mit ihrem ganz eigenen Stil. Genießen Sie einen Abend mit Leckerbissen aus Komödienperlen wie "Manche mögen's heiß" oder "Blondinen bevorzugt"! Weitere Informationen

Sa. 22.06. 23:30 Uhr

Club Diskographique

Roy Ayers, Eryka Badu, Lisa Bassenge, Jan Delay, Charles Earland, Earth Wind & Fire, Pee Wee Ellis, Guru, KC & The Sunshine Band, LaBrassBanda, Lift, Passport, Sonny Rollins, Diana Ross, Sly & The Family Stone, St. Germain und viele andere werden aufgelegt von DJ Marc "Funk it" und visuell begleitet von VJane Conni. Der Club Diskographique knüpft namentlich an die ersten Diskotheken in Europa an, die ab 1941 im Untergrund von Paris entstanden. Musikalisch geht die Reise des Club Diskographique mal ins Zeitgenössische, mal bis in die 70er Jahre zurück und bringt dabei tanzbare Perlen aus Funk‘n Soul/R&B, Disco, Dancefloor Jazz, Jazzrock, Jazzhop, Weltmusik, Dance und Ambient zum Klingen. Wir freuen uns, Sie bei gemütlicher Jazzclub-Atmosphäre und feiner Gastronomie zu begrüßen. Eine Sitzplatzreservierung ist nicht notwendig. Weitere Informationen

So. 23.06. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Nicolas Delgado (git)

Geboren in Bogota, Kolumbien, zog es den Schüler der klassischen Gitarre wegen seiner wachsenden Leidenschaft zum Jazz nach Europa. Er lebte neun Jahre in Barcelona, bevor er 2011 nach München zog. Sein Gitarrenspiel ist von seinen Lehrern und Mentoren - u.a. Pat Martino, Leo Brouwer, Scott Henderson, Giovanni Hidalgo, Horacio el negro Hernandez und John Scofield - geprägt. Weitere Informationen

Mo. 24.06. 21 Uhr Big Band Night

Swinging Jazz Ensemble

Henriette Gröbliner (voc), Stephan Bergmann, Helmut Gloßner, Daniel Gernert (tp), Jürgen Reuter, Bernhard Gruber, Georg Acker (tb), Simon Dufter (btb), Lothar Ringmayr, Andrea Hartmann (as), Günther Hartmann, Christina Schusdziarra (ts) Pierre-Yves Mutel (bari), Enno Strauß (dr), Detlef Kühn (b), Holger Scheffels (p), Hermann Bichlmeier (git).

Die SJE Big Band präsentiert seit über 20 Jahren originalen Big Band Sound. Namhafte Jazzgrößen wie Dusko Goykovich, Claudio Roditi oder Nicolas Simion prägten als Gastsolisten und Dozenten maßgeblich den Sound dieser Band. Unter der Leitung des Saxophonisten und Arrangeurs Lothar Ringmayr führt die Band mit Swingklassikern, Rock- und Funkgrooves, Latin Musik und gefühlvollen Balladen durch ein aufregendes Jahrhundert der Musik- und Jazzära. Die SJE Big Band ist dabei nicht nur ein fester Bestandteil in den Konzertprogrammen namhafter Jazzclubs, wie der Münchner Unterfahrt, sondern ist auch regelmäßig auf verschiedenen Festivals (Landesgartenschau) oder als Swing-Tanzband (Schrannenhalle, Cats Corner) zu hören. Darüber hinaus natürlich auch immer wieder auf privaten Festen und Firmenveranstaltungen jeder Art. Weitere Informationen

Di. 25.06. 21 Uhr Classic meets Jazz

Wagner meets Sinatra

Gustavo Jimenez (tenor), Rosa Maria da Silva (sopran), Mikhail Berlin (klavier)

Zur Feier des 200. Geburtstages von Richard Wagner, der mit seinen Musikdramen als bedeutendster Erneuerer der europäischen Musik im 19. Jahrhundert gilt, schlägt dieses einzigartige Programm eine Brücke von der großartigen Musik Wagners zur populären Musik des 20. Jahrhunderts, die unüberhörbar von Wagner beeinflusst ist. Sein Einfluss ist allgegenwärtig und findet sich bei romantischen Komponisten wie Gustav Mahler und Richard Strauss ebenso wie bei den beliebten Liedern von Kurt Weill und Augustin Lara. Ein Sänger, der sein Publikum mit Interpretationen von Weills "Mack the knife" oder Laras "Granada" begeisterte war kein Geringerer als "Frankie Boy – The Voice" Frank Sinatra, der als Sänger und Entertainer als einer der einflussreichsten Per¬sönlichkeiten der Populärmusik des 20. Jahrhunderts gilt. Der in Amerika geborene Heldentenor Gustavo Jimenez vereint die ver¬meintlich gegensätzlichen Welten der Operndramen Wagners mit dem populären "cocktail style" Sinatras. Daneben begeistert die in Brasilien geborene Sopranistin Rosa Maria da Silva mit südamerikanischem Flair und unverwechselbar emotionalem Timbre und Ausdruck in Musik von Weill und Gershwin. Der in Russland geborene Mikhail Berlin begleitet am Klavier. Daneben präsentiert er die berühmte Transkription von Franz Liszt aus Wagners Opern. Zusammen zeigen die drei in München lebenden Künstler einen unvergesslichen Ausschnitt der Musik des 19. und 20. Jahrhunderts. Weitere Informationen

Mi. 26.06. 21 Uhr

Alpenglühen – Heimatjazz - Maximilian Geller

Maximilian Geller (as, ss), Herbert Pixner (diatonic accordion), Walter Lang (p), Thomas stabenow (b), Hajo von Hadeln (dr), Marco Lobo (perc)

Nach der Nouvelle Vague, die Punk und Bossa Nova vereinte, entwickelt sich ein neuer, unglaublicher Stilmix: Volksmusik-Jazz. Es klingt nach Heimat und Ferne zugleich, nach Almhütte und Jazzkeller. Eine Weile hat es gedauert, bis er sich das getraut hat: Volksmusik-Jazz! Es klingt ja auch verrückt: Maximilian Geller spielt Ländler und Jodler! Er, die Jazz-Größe, Saxophonist, bekannt in München und New York. Aber so verrückt ist das gar nicht. Geller ist Schweizer, ein Kind der Alpen. Walzer, Volksweisen und alpine Kinderlieder waren seine erste Musikliebe. Lange vor Django Reinhardt. Durch Zufall hat er diese Musik wiederentdeckt. In München hat sich eine neue Szene entwickelt: Kids spielen Volksmusik. Kein Schunkel-Kram, sondern echte, ursprüngliche Lieder. Sie spielen sie wild, punkig, rockig – und sie jammen wie Jazzer. Und Geller geriet eines Nachts in eine solche Session hinein, bei einem der legendären Musikantentreffs im Hofbräuhaus. Der Abend machte was mit ihm. Er mischt sich in die Szene, lernte Volksmusiker kennen, allen voran Herbert Pixner, Südtiroler, Ziachspieler und der wohl größte Held dieser Szene. 2011 beschloss Maximilian Geller, eine Platte zu machen, die beide Stile mixt: “Alpenrosen“. Alte Melodien in neuem Klangkleid. Nun hat er sich noch weiter gewagt: 14 eigene Lieder, Zauberstücke. Träumerisch, tänzerisch und voller Herz. Jazz und Volksmusik zugleich. Geschrieben von Maximilian Geller, Herbert Pixner, Walter Lang und Lisa Wahlandt. Wer diese Musik hört, den lässt sie nicht mehr los. So wie die Volksmusik den Jazzer Max Geller nie losließ. Weitere Informationen

Do. 27.06. 21 Uhr

Alabaster

Erich Lutz (sax), Werner Riedel (tb, euphonium), Wolfgang Göhringer (git), Rudi Matzka (p), Joe Langel (b), Peter Worgall (perc), Reinhold Kampferseck (dr)

"Es gibt Geschichten, die, hätten sie sich in ferner Zeit ereignet, das Zeug zum Märchen hätten. Aber unsere Geschichte beginnt schon in den Jahren 1965 bis 1980, in denen die neue Fusion-Musik ihre weltweite Popularität erreichte, gipfelnd in der Wendung von Miles Davis zum Jazzrock. Die Gruppe Alabaster war Teil dieser Bewegung. Gegen Ende dieser Ära löste sich auch Alabaster auf, weil seine Musiker brothaltigeren Tätigkeiten in Studium, Beruf, also bürgerlicher Karriere nachgehen mussten. Und dann war Pause, bis eines Tages dem Chef der Gruppe, dem Trompeter Dr. Werner Riedel von einem Fan ein technisch akzeptabler Mitschnitt eines Konzerts von 1980 in die Hände fiel. Er lud seine ehemaligen Mitstreiter zum Abhören des über 30 Jahre alten Tondokuments ein, und aus der allgemeinen Begeisterung erwuchs der Entschluss, Alabaster wieder zum Leben zu erwecken. So kam es, dass wir das zweite Konzert der wieder auferstandenen Band in nahezu "historischer" Besetzung im Jazzkeller des Kastenwirts erleben durften. Es wurde vor vollbesetztem Haus ein Riesenerfolg. Nicht nur wurden wir Zeugen einer Wiedergeburt dieser Band, wobei sich die angegrauten Musiker, inzwischen um die 60, Dynamik und Intensität ihrer eigenen Jugend wachriefen, sondern auch der Jazzrock als inzwischen historische Periode der Jazzentwicklung in alter fetziger Frische wiedererstand. …Fazit: Die märchenhafte Wiederkehr einer Band, deren Vergangenheit sich als lebendige Gegenwart erweist. Gute Musik und gute Musiker altern nicht. " (Claus Regnault, SZ) Weitere Informationen

Fr. 28.06. 21 Uhr new & upcoming

Evgeny Ring Quartet

Evgeny Ring (sax), Sascha Stiehler (p), Philipp Rohmer (b), Dominique Ehlert (dr)

Das Evgeny Ring Quartet ist eines der interessantesten Entdeckungen der letzten Jahre in der deutschen Jazzszene. Ring, gerade einmal 23 Jahre alt, zählt zu den bedeutendsten Nachwuchstalenten in Russland. Das belegen zahlreiche Preise, wie der des „Russischen Jazz Awards“ und der "International Jazzcompetition" Odessa. Seit 2007 studiert er in Leipzig bei Johannes Enders. Dort gründete er sein Quartett mit Sascha Stiehler (Leipziger Jazzpreis, 1. Preis Internationaler Jazzpreis Straubing, 1. Jüttingpreis), Philipp Rohmer (Leipziger Jazzpreis) und Dominique Ehlert (Solistenpreis Internationaler Jazzpreis Burghausen, Deutscher Rock & Pop Preis). Mit diesen Musikern fiel die Wahl auf drei der auffälligsten Nachwuchstalente in Deutschland. In über 60 Konzerten und einer Russlandtournee erspielte sich das Evgeny Ring Quartet in der deutschen und russischen Jazzszene einen Namen. Es gewann Preise beim "Internationalen Jazzpreis Burghausen" und beim "Jazzwettbewerb Hoeilaart Belgien". "In dieser Band stimmt die Chemie. Oder besser: Sie sprüht und brodelt und bringt wunderschöne Gebilde hervor..Sie sind ein Team, dem man anmerkt, dass alle vier einander ständig inspirieren. (…) Die Stücke schillern in unalltäglichen Klangmischungen und bersten vor stilvoller Intensität." (Roland Spiegel, Bayrischer Rundfunk) Weitere Informationen

Sa. 29.06. 21 Uhr

Florian Brandl Quartett plusz Gàbor Bolla

Florian Brandl (tp), Gàbor Bolla (sax), Tizian Jost (p), Peter Cudek (b), Bastian Jütte (dr)

Für dieses Konzert erweitert der Trompeter Florian Brandl seine Quartettformation um den jungen ungarischen Saxofonisten Gàbor Bolla. Die Band spielt vornehmlich Eigenkompositionen von Florian Brandl, die den Bezug zu Vorbildern des Hardbop, Mainstream und Modern Jazz nicht scheuen, aber gleichzeitig durch das auf Interaktion setzende Zusammenspiel der Musiker die vielschichtigen Einflüsse von Swing bis Funk zu individuellen Klangwelten formen. Die fortwährende Suche nach einem eigenen Sound äußert sich in einer Musik voller jugendlicher Frische und Leichtigkeit. Die vielfältigen Qualitäten der beiden Bläser erscheinen im Kontext einer mit allen Wassern gewaschenen lokalen Rhythmusgruppe. Ausgefeilte Arrangements und grösstmögliche improvisatorische Freiheit gehen eine packende Bindung ein. Florian Brandl ist zwar Münchner, teilt aber mit Gàbor Bolla – der wiederum seit kurzem von Budapest nach München übergesiedelt ist – ungarische Wurzeln. Die beiden Bläser verbindet eine persönliche und musikalische Freundschaft, die in ihrem Zusammenspiel am heutigen Abend besonderen Ausdruck finden soll. Weitere Informationen

So. 30.06. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Nicolas Delgado (git)

Geboren in Bogota, Kolumbien, zog es den Schüler der klassischen Gitarre wegen seiner wachsenden Leidenschaft zum Jazz nach Europa. Er lebte neun Jahre in Barcelona, bevor er 2011 nach München zog. Sein Gitarrenspiel ist von seinen Lehrern und Mentoren - u.a. Pat Martino, Leo Brouwer, Scott Henderson, Giovanni Hidalgo, Horacio el negro Hernandez und John Scofield - geprägt. Weitere Informationen

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