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Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Mai 2014 | Jul 2014

Programm Juni 2014

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

So. 01.06. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Sebastian Gieck (b)

Der 26-jährige Bassist Sebastian Gieck wuchs von Kindesbeinen an mit Musik auf. Nach klassischem Oboenunterricht und autodidaktischem Lernen studierte er E-Bass und Kontrabass an der Musikhochschule München bei Patrick Scales und Paulo Cardoso. Als einfühlsamer, pulsierender und kreativer Begleiter wird er von Musikern von Jazz über Pop bis hin zu Electronica geschätzt. Weitere Informationen

Mo. 02.06. 21 Uhr Big Band Night

Landes-Jugendjazzorchester Bayern

Im Landesjugend-Jazzorchester Bayern begegnen sich rund 300 junge aktive bayerische Jazzmusiker. Sie sind zwischen 10 und 25 Jahre alt und kommen jährlich zu vier Arbeitstreffen in den Bayerischen Musikakademien zusammen. Die Konzertbesetzung trifft sich außerdem jährlich zu rund 20 öffentlichen Auftritten, Konzertreisen und interessanten Crossover-Projekten mit anderen Orchestern oder Ensembles. Unter der künstlerischen Leitung von Harald Rüschenbaum präsentiert die "Bavarian First Herd" zum Abschluss ihrer Arbeitsphase das neu Erlernte und setzt dabei ganz auf ihr Kapital: jugendlichen Elan, Talent und Spielfreude. Weitere Informationen

Di. 03.06. 20:30 Uhr

Öffentliche Prüfungskonzerte des Jazz Instituts der Hochschule für Musik und Theater München

20:30 frigloob: Johannes Emminger (git), Sebastian Wolfgruber (dr), Maximilian Hirning (b), Jakob Lakner (cl, bcl) 21:30 Michael Peyerl 22:30 Janis Grinberts Quartet: Janis Grinberts (sax), Konstantin Kostov (p), Oliver Hein (b), Nevian Lenkov (dr)

Wir freuen uns, dass auch in diesem Jahr wieder öffentliche Prüfungskonzerte des Jazz Instituts der Hochschule für Musik und Theater München im Jazzclub Unterfahrt stattfinden. Die Prüflinge stellen ihr Können nicht nur vor der Prüfungskommission unter Beweis, sondern auch vor Publikum. Die Live-Atmosphäre einer Konzertsituation lässt sich nicht ersetzen – und die Unterstützung, die die Studentinnen und Studenten durch das Publikum erfahren, treibt ausserdem zu ungeahnten musikalischen Höhenflügen an. 20:30 frigloob, Prüfling Jakob Lakner. Frigloob ist eine Kombination aus Free Jazz und Weltmusik, ein Wechselspiel aus freier Improvisation und Themen, deren Einflüsse unverkennbar aus aller Welt stammen könnten. Ein gleichberechtigtes Quartett, in dem jeder Musiker in jede Rolle schlüpfen kann, ob Melodie oder Begleitung, Solo oder Stille. 21:30 Michael Peyerl 22:30 Janis Grinberts Quartet. Der Saxophonist Jan Grinberts wurde in Lettland in eine Musikerfamilie geboren, dort genoß er seine musikalische Früherziehung. Seit 2009 studiert er an der Hochschule für Musik und Theater München in der Jazzabteilung bei Prof. Leszek Zadlo. Weitere Informationen

Mi. 04.06. 21 Uhr ACT: Jazz Night - Jazzdor zu Gast im Jazzclub Unterfahrt

Vincent Peirani & Emile Parisien Duo

Vincent Peirani (accordion), Emile Parisien (sax)

Neben und auch dank seiner ACT-Kollegin Youn Sun Nah – die ihn mit auf Frankreich-Tour und in die Studioband ihres Albums „Lento“ nahm – ist der 33-jährige Akkordeonist Vincent Peirani unbestritten der französische Shooting Star der vergangenen zwei Jahre. Für das, was der aus Nizza stammende Pariser bei seinem treffend "Thrill Box" betitelten ACT-Debüt dem Knopfakkordeon und der Akkordina an Variationsreichtum, technischen Höchstschwierigkeiten und perkussiven Einfällen entlockte, rief ihn das französische Jazz Magazine zum Künstler des Jahres 2013 aus. Diesen Titel verlieh ihm fast zeitgleich auch die Jury der Académie du Jazz und ehrte ihn dafür mit dem renommierten "Prix Django Reinhardt". Nicht minder angesagt ist der zwei Jahre jüngere, aus Cahors stammende, ebenfalls in Paris lebende, Emile Parisien. So wie Peirani am Akkordeon wird Parisien beim Sopransaxophon als Erneuerer seines Instruments und als dessen führender französischer Vertreter gesehen. Parisien begann schon mit elf am College de Jazz in Marciac und spielte später beim dortigen legendären Festival mit Größen wie Wynton Marsalis oder Christian McBride. 2009 gewann er gleich drei wichtige Preise: bei Les Victoires du Jazz den "Prix Frank Ténot", den "Jazz Primeur" des Kultus- und Außenministeriums und den Preis der Festivalorganisation AFIJMA. 2012 erhielt er dann, ein Jahr vor Peirani, den "Prix Django Reinhardt". Zuletzt sorgte er vor allem mit seinem eigenen Quartett für Furore, das faszinierend homogen über Material von Wagner bis Hip-Hop frei improvisiert. Doch nicht nur im Erfolg sind sich Peirani und Parisien ähnlich. Dass sie die Besessenheit für mitreißende Klangkaskaden, ihr offenes Ohr für spannende Motive quer durch alle Stile und ihre Lust am Improvisieren frei von technischen Zwängen eint, merkten sie, als sie sich im Quartett des Schlagzeugers Daniel Humair kennenlernten - ein gemeinsames Duo-Projekt war von da an nur noch eine Frage der Zeit. Mit "Belle Époque" liegt es – und damit gleichzeitig Parisiens Debüt als ACT-Künstler - nun vor. Weitere Informationen

Do. 05.06. 21 Uhr Jazzdor zu Gast im Jazzclub Unterfahrt

Papanosh

Quentin Ghomari (tp, tb), Raphaël Quenehen (sax), Sébastien Palis (accordion, p, orgel), Thibault Cellier (b), Jeremie Piazza (dr)

Hinter dem merkwürdigen Namen Papanosh verbirgt sich ein junges Jazz-Quintett. Aus Amerika? Könnte sein, denn es schwingt etwas von Mingus mit in ihren bluesigen Suiten. Dem Namen nach könnten sie auch aus Osteuropa kommen, zumal in ihren Bläsersolos der Aberwitz des Balkans aufblitzt. Und doch ist Papanosh eine durch und durch französische Formation. Sie macht Furore, wo immer sie auftritt, mit der puren Energie ihrer Musik, in der sich Honky-Tonky-Piano und Klezmer-Melodien kreuzen. Weitere Informationen

Fr. 06.06. 21 Uhr Look For The Silver Lining

Barbara Bürkle Band

Barbara Bürkle (voc, arr), Alexander "Sandi" Kuhn (sax), Gee Hye Lee (p), Jens Loh (b), Daniel Mudrack (dr)

Lassen Sie sich überraschen von der Barbara Bürkle Band, der neuen außergewöhnlichen Formation der preisgekrönten Stuttgarter Jazzsängerin (u.a. 2010 Viertplatzierte bei der "Thelonious Monk Competition" in Washington, D.C.). Das Repertoire folgt keinen Konventionen, sondern allein ihrer Intuition und Inspiration – von fröhlichem Latin bis zu mitreißendem Swing, von facettenreichem Modern Jazz bis zu erdigem Rhythm'n'Blues. Die Barbara Bürkle Band steckt voller Vielfalt und Abwechslung, doch erst die Könnerschaft und Spielfreude der fünf Musiker macht daraus ein wunderbares Gesamtwerk, das direkt ins Herz der Hörer trifft. Im Herbst 2013 ist ihr viel gelobtes Album "Look For The Silver Lining" bei Neuklang erschienen, bei dem die Lebensfreude hör- und fühlbar im Mittelpunkt steht. Weitere Informationen

Sa. 07.06. 20:30 Uhr

Öffentliche Prüfungskonzerte des Jazz Instituts der Hochschule für Musik und Theater München

20:30 Uhr: Elwood & Reßle mit Natalie Elwood (voc), Josef Reßle (p) 21:30 Uhr: Patricia Römer Quintet mit Patricia Römer (voc), Lukas Häfner (git), Leo Betzl (p), Anselm Legl (b), Luwig Wandinger (dr) 22:30 Uhr: Sarah Mettenleiter Quintet mit Sarah Mettenleiter (voc), Martin Seitz (sax), Josef Ressle (p), Rene Haderer (b), Matthias Fischer (dr)

20:30 Uhr Elwood & Reßle: Ein kleiner Blick genügt. Sie lauschen einer lyrisch-zerbrechlichen Passage, die sich jetzt in eine Reise voller Temperament durch Dick und Dünn, durch Wälder und Wüsten verwandelt. Erstaunlich, dass es sich tatsächlich nur um ein Duo handelt, das hier auf der Bühne sein Herz ausschüttet. Auf einmal sind sie angekommen, vor einem Meer an Musik, und tauchen beide ein. Ein kleiner Blick genügt. Während Josef Reßle, der ebenso mit sprudelnder Kreativität wie auch mit atmosphärischem Feingefühl besticht, über die Tasten gleitet, klettert Natalie Elwood "wie ein Instrument […] über die Oktaven" (SZ, 8.9.2012) und legt "mit ihrer klangvollen Stimme eine unvergessliche Gefühlsspur über jeden der Songs"(Straubinger Tagblatt, 18.4.2011). 21:30 Uhr Patricia Römer Quintet: Die Stücke des Patricia Römer Quintetts sind wie ein sanftes Streicheln über das Haar oder eine wohlig warme Hülle von Watte – die Stimme der Sängerin mal kindlich verspielt, dann wieder alt und reif mit einer tiefen Färbung. Sowohl Eigenkompositionen als auch neue Arrangements von Bands wie z.B. St. Vincent prägen den Bandsound und vereinen Jazz- mit Pop-Elementen. 22:30 Uhr Sarah Mettenleiter Quintet: Geschichten über die Liebe, die Freundschaft, die kleinen Freuden und Stolpersteine des Lebens – diese werden heute mal witzig, mal melancholisch, in eigenen und fremden, aber sehr geliebten, Stücken erzählt. Dabei bewegt sich die Band an den Grenzen von Jazz und Pop. Die warme, erdige Stimme von Sarah Mettenleiter wird dabei sensibel von ihren Mitmusikern unterstützt. Weitere Informationen

So. 08.06. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Bernd Huber (git)

Der sowohl in der Klassik als auch im Jazz ausgebildete Gitarrist Bernd Huber ist seit einigen Jahren sehr aktiv in der Münchner Jazzszene und darüber hinaus unterwegs. Mit der Band "Kiesewetters GammaRama" entstand in 2013 eine "Jazzthing Next Generation" Produktion. Die Palette seiner musikalischen Ausdruckskraft umfasst deutschsprachigen Progressive Pop/HipHop, Modern Jazz und Fusion, so wie Bill Evans Musik im Gitarren-Trio. Also jede Menge Ausgangsmaterial für spannende Jam Session mit vielen Einsteigern. Weitere Informationen

Mo. 09.06. 21 Uhr Big Band Night

The Jazz Big Band Association 'A Brazilian Big Band Night and more'

Axel Kühn (ts,fl, cond) Klaus Graf ,Florian Riedl (as, fl, cl) Christof Hörmann (ts, fl) Michael Lutzeier (bs, bcl), Nemanja Jovanovic, Franz Weyerer, Florian Jechlinger, Ralf Hesse (tp), Jürgen Neudert, Erwin Gregg, Hans-Heiner Bettinger, Eberhard Budziat (tb), Chris Gall (p), Andi Kurz (b), Christoph Holzhauser (dr)

Als Einstimmung für die Fussball-Weltmeisterschaft in Brasilien haben wir unsere schönsten Arrangements brasilianischer Musik aufgelegt - gespielt von der Jazz Big Band Association, die mittlerweile eine echtes Big Band Highlight in München darstellt und unter der Leitung von Axel Kühn sehr viele der bekanntesten Jazzmusiker der deutschen Big Band-Jazz-Szene vereint. Weitere Informationen

Di. 10.06. 20:30 Uhr

Öffentliche Prüfungskonzerte des Jazz Instituts der Hochschule für Musik und Theater München

20:30 Sizzlin Playground - The Trials of Life: Anna Holzhauser (voc), Tobias Reinsch (p). Rene Haderer (dr), Matthias Fischer (dr) , featuring Julia Kellner (bs, bcl), Lukas Häfner (git). 21:30 Tale Of A Machine: Claas Matti Julius Krause (git), Moritz Stahl (sax), Josef Reßle (p), Lorenz Heigenhuber (b), Jay Lateef (dr). 22:30 ORGAN EXPLOSION: Hansi Enzensperger (hammond B3), Ludwig Klöckner (e-bass), Manfred Mildenberger (dr, fx).

20:30 Sizzlin Playground - The Trials of Life: Prüfling Anna Holzhauser (voc). Das Leben ist kurios, witzig, rätselhaft, merkwürdig, lustvoll, unbekümmert, tragisch, irritierend, überraschend, widersprüchlich...Mit Spielwut und Leichtsinn ergründen die jungen Musiker das Spiel des Lebens. Sie hören Eigenes und Fremdes, Feines und Freches. Ein Fest und wahrhaft eine Hymne auf das Leben und die Musik! 21:30 Tale Of A Machine: Prüfling Claas Krause (git). Theatralische Klangwände, fieser Bounce, zerstörtes Up-Tempo, aberwitziges Fremdes, verstörend Bekanntes. Wenn aus paralleler Kryptomnesie Biutiful Music entsteht. 22:30 ORGAN EXPLOSION: Prüfling Ludwig Klöckner (e-bass). Dieses Trio verwandelt den Klang der "old fashioned" Hammond Orgel, des Fender Jazzbass sowie des altbewährten Ludwig-Drumset in explosiv-freshe Sound-Melodien für Millionen - mit der Kraft des Funk, der spielerischen Freiheit des Jazz, dem Dreck des Blues und der Unberechenbarkeit des Punk. Impulsiv, kreativ, krass! Nun erstmals in der Unterfahrt zu Gast präsentiert ORGAN EXPLOSION an diesem Abend ihre im April erschienene Debut-CD (Enja-Records). Weitere Informationen

Mi. 11.06. 21 Uhr

Öffentliche Prüfungskonzerte des Jazz Instituts der Hochschule für Musik und Theater München

21 Uhr Uhr: CHAMBER PALACE mit Fabian Bögelsack (tp), Andreas Stephan (bs), Claas Krause (g), Kevin Welch (keys), René Haderer (b), Manuel Di Camillo (dr) 22:15 Uhr Manuel di Camilo (dr), Fabian Bögelsack (tp), Valentin Preißler (ts), Andreas Stephan (bs), Maruan Sakas (p), Claas Krause (p), Rene Haderer (b)

21:00 Chamber Palace, mit Prüfling Fabian Bögelsack, spielt Fusion Sound der 80er Jahre. Zusammen brachte die Musiker der gemeinsame Wunsch, ihre Garage-Band-Sounds zu vereinen und gemeinsam, vor dem Fernseher sitzend, TV-Serien und Videospiele zu vertonen. 22:15 Manuel di Camilo Septet: Latin Jazz Weitere Informationen

Do. 12.06. - So. 22.06. 21 Uhr

Betriebsferien - Jazz Vacation

Mo. 23.06. 21 Uhr Big Band Night

Munich Lounge Lizards feat. Miriam Arens (voc)

Warnhinweis des Jazz-Ministeriums: Ein Konzert der Munich Lounge Lizards enthält doppelt so viel Jazz wie gemäß den offiziellen Richtlinien empfohlen wird. Die volle Packung MLL lässt den Zuhörer in einen rauschhaften Zustand verfallen, mit Symptomen wie: rhythmisches Fußwippen, strahlende Augen und verzücktes Lächeln. Es sind Fälle bekannt, wo die Inhalation eines einzigen Swing-Arrangements der "hardest working Big Band in town" zu lebenslanger, inoperabler Lizard-Abhängigkeit führte - und ihre Balladen sind so schön gespielt, dass es fast illegal ist. Komplizin dieser kriminell beschwingten Vereinigung (Leitung: Michael Lutzeier) ist Sängerin Miriam Arens, die beim Publikum ganz alleine für schwere Entzugserscheinungen am nächsten Tag sorgen wird. MLL: Come to where Jazz happens! Weitere Informationen

Di. 24.06. 19:30 Uhr

Jahresmitgliederversammlung Förderkreis Jazz und Malerei München e.V.

Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch unserer Mitglieder.

Mi. 25.06. 21 Uhr Sneak Preview

Eugen Bazijan Trio

Eugen Bazijan (cello), Jan Eschke (p, keys), Sebastian Wolfgruber (dr)

Das Trio um den Münchner Cellisten Eugen Bazijan präsentiert an diesem Abend das Programm seiner neuen CD, die noch in diesem Jahr veröffentlicht wird. Im Mittelpunkt stehen Eigenkompositionen und ausgesuchte Standards. Nach zahlreichen Projekten als Sideman von Musikern wie z.B. Abdullah Ibrahim, in Hugo Siegmeth's Passacaglia und in der Gruppe Passo Avanti, präsentiert der Cellist, der sowohl in der Klassik als auch im Jazz bereits auf großen Bühnen wie dem Sydney Opera House, dem Seoul National Theatre und der Münchner Philharmonie gespielt hat, sein erstes Projekt als Frontman. Das Programm besteht zum größten Teil aus Eigenkompositionen in denen Einflüsse aus Modern Jazz, Weltmusik und Klassik homogen verschmelzen. Der Klavier-Virtuose Jan Eschke, der zu den gefragtesten Jazzpianisten deutschlandweit gehört und mit Stars wie Rebekka Bakken, Karl Ratzer, Rhiannon zusammen gearbeitet hat, übernimmt spielend leicht auch mal die Bassfunktion und schafft somit Platz für Cello-Soli. Den Groove dazu liefert der junge Schlagzeuger Sebastian Wolfgruber, der sich innerhalb kürzester Zeit einen Namen in der Münchner Jazzszene machen konnte. Weitere Informationen

Do. 26.06. 21 Uhr

Fractal Gumbo

Marty Cook (tb), Geoff Goodman (git), Gunnar Geisse (laptop), Bill Elgart (dr)

Wie auch immer das Spiel USA gegen Deutschland am Nachmittag ausgeht, am Abend gibt es ein Nachspiel. Mit Marty Cook (tb), Geoff Goodman (git), Gunnar Geisse (laptop) und Bill Elgart (dr) teilen sich drei US-Amerikaner und ein Deutscher die Bühne. Die Bälle fliegen hoch und nicht immer ins Tor. Abseits zählt nicht und Freistoß doppelt. “Filmmusik aus dem Ameisenhaufen”, „avangardistisch gewürzte Kost“ (SZ), „Chaosteilchen aus der kreolischen Küche“. Die Kritiker greifen tief in die Aphorismen-Kiste, wenn sie den Spielstil von Fractal Gumbo beschreiben. Dabei ist es ganz einfach: delta x mal delta p ist größer gleich h quer halbe (Bier?). Es kommt auf den Zuhörer, den Impuls und den Raum an. Weitere Informationen

Fr. 27.06. 21 Uhr

Bridsches

Michaela Dietl (accordion, voc), Marika Falk (framedrums, dombak)

Indischer Zwiefacher, französischer Maksum, bayerischer Fado, arabischer Tango - ein wunderbarer Mix der Kulturen der Welt! Der Föhnsturm an der Trommel und die fetzige Höllenkatze am Akkordeon: wer Michaela Dietl und Marika Falk sieht und hört erlebt eine Überraschung nach der anderen, denn die aufregende, emotional mitreißende Musik dieser beiden ist leib- und live-haftig. Sie feiern hemmungslos ihre Freude am Spiel und erschaffen Klangbrücken - kunstvoll, akrobatisch schräg, eine faszinierende Mischung aus Chanson, Blues, Jazz und klassischen Klängen. Michael Dietl erzählt und singt ihre Lieder in acht Sprachen, von bayerisch bis afrikaans, sanft, wild, ergreifend und strahlend. Mit grosser Spielfreude und einfühlsamen Geschick entlockt Marika Falk einer Vielzahl von Framedrums mit tanzenden Fingern ein weites Spektrum pulsierender rhythmischer Klangfarben. (Text Wieland Grommez) Weitere Informationen

Sa. 28.06. 21 Uhr

Florian Brandl Quartet - Rejuvenation

Florian Brandl (tp), Josef Ressle (p), Rene Haderer (b), Shinya Fukumori (dr)

Rejuvenation - Verjüngung, Auffrischung - ist nicht nur eine der Eigenkompositionen von Florian Brandl, die die Konzerte dieses Münchner Quartetts bestimmen, sondern dient auch als musikalische Idee. Die fortwährende Suche nach einem eigenen Sound äußert sich in einer Musik voller jugendlicher Frische und Leichtigkeit. Ausgefeilte Arrangements und größtmögliche improvisatorische Freiheit gehen eine packende Bindung ein. Vorbilder aus dem Hardbop, Mainstream und Modern Jazz sind nicht zu überhören, fliessen aber in einen individuellen Bandsound ein, der vor allem der Interaktion zwischen den vier spielfreudigen Musikern einen grossen Platz einräumt. Einflüsse von Swing bis Funk verbinden sich auf ganz natürliche Weise zu einer intensiven und energiegeladenen Musik. Weitere Informationen

So. 29.06. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Julian Hesse (tp)

Nach Jahren der Wanderschaft in Holland, der Schweiz und den USA ist der 25-jährige Trompeter Julian Hesse wieder zurück in München. Seine stilistische Flexibilität und Reife haben ihn mit so unterschiedlichen Musikern wie etwa Django Bates, Rudi Mahall und Mike Holober zusammengebracht. Sein vielbeachtetes deutsch-schweizerisches Projekt Bounce hat in den letzten Jahren für Furore in den Feuilletons gesorgt und wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Er freut sich auf Zuhörer und Einsteiger an allen Instrumenten bei der heutigen Jam Session. Weitere Informationen

Mo. 30.06. 21 Uhr Big Band Night

Alessandro de Santis Big Band

Gary Williams (voc), Gabriel Keogh, Florian Brandl, Joahnnes Schneider, Fabian Bögelsack (tp), Werner Scholze, Jochen Proske, Alessandro De Santis, Wolfgang Opitz, Matt Noak (sax), Thomas Benzko, Steve Crane, Markus Krämer, Thomas zur Lage (tb), Cedric Bonnet, Markus Wagner, John Brunton, Tommy Froschmaier (rhythm section).

Der in Rom geborene Saxophonist Alessandro De Santis lebt seit 1987 in München und bereichert mit seinen unterschiedlichen musikalischen Ideen und Projekten die Münchner Jazzszene. In der Unterfahrt ist er mit seiner Big Band zu hören, die es sich zum Ziel gesetzt hat, den Count Basie Orchestra Sound der 50er Jahre wieder aufleben zu lassen. Die Besetzung der Bigband ist international, die Musiker kommen aus Deutschland, Italien, England, Irland, Frankreich, Spanien und die Stimme der Band, Gary Williams aus den USA. We fly you to the moon of Basie & Sinatra! Weitere Informationen

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