Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Jun 2014 | Aug 2014

Programm Juli 2014

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Di. 01.07. 21 Uhr

trio puls!

Tom Jahn (p), Frank Thumbach (b), Magnus Dauner (dr)

Das Klaviertrio hat einen unvorstellbar großen stellenwert in der Geschichte des Jazz. Die Idee der drei Musiker von puls war es die traditionellste Art einer Jazzband in das Jahr 2014 zu holen. Die Geschichte zu respektieren und gleichzeitig die heutige Zeit zu repräsentieren. Der Schlüssel zum Erfolg: Zeit und Wille zur Entwicklung. Entstanden ist eine Musik, die ohne Zweifel anders klingt. Sie klingt manchmal nach Jazz, manchmal nach Elektro und manchmal erhascht man die einfach klingenden Melodien die man sonst eher aus der heutigen Popwelt kennt. Ohne zwanghaft nach Neuem zu suchen gelingt den Musikern ein Spagat zwischen melodisch, harmonischen Wohlklang und geräuschintensiven Soundwelten, die so schnell und unerwartet verschwinden wie sie auftauchen. Die analogen Instrumente mit digitaler Technik zu variieren, deren Klangspektrum zu erweitern und aus einem unendlichen Pool von klanglicher und musikalischer Möglichkeit zu schöpfen - das zählt auch zum Jahr 2014. Weitere Informationen

Mi. 02.07. 21 Uhr

Mareike Wiening Quintet

Philipp Gerschlauer (sax), Volker Engelberth (p), Sebastian Böhlen (git), Marty Kenney (b), Mareike Wiening (dr)

Perfekte Rhythmik mit weiblicher Feinheit und Eleganz - das ist das Markenzeichen der in New York lebenden Schlagzeugerin Mareike Wiening. Groovend, pfiffig, lustvoll und niemals gleich, so ist die Musik dieser jungen Band. Swingender Jazz, neu komponiert oder frisch interpretiert, in jedem Fall so präsentiert, dass kein Bein still steht. Die Kulturförderpreisträgerin Mareike Wiening begann mit 6 Jahren mit dem Klavierunterricht. Mit 14 Jahren begann sie mit dem Schlagzeug Unterricht. Sehr bald wurde dieses Instrument zu ihrer großen Leidenschaft. Mareike Wiening ist Mitglied im Bundesjugendjazzorchester. Sie studierte in Mannheim, Kopenhagen und New York, wo sie ihr Masterstudium an der New York University in Manhattan letzten Mai abgeschlossen hat. Dort spielte sie in z.B. im berühmten Blue Note Jazzclub aber auch in der Carnegie Hall. Weitere Informationen

Do. 03.07. 21 Uhr

Defne Sahin

Defne Sahin (voc), Tino Derado (p), Simon Quinn (b), Martin Krümmling (dr)

Die in New York lebende Jazzsängerin und Komponistin Defne Şahin hat eine musikalische Sprache entwickelt, die ihr Leben in verschiedenen Kulturen und Ländern widerspiegelt. In Berlin geboren und aufgewachsen lebte die junge Musikerin bereits in der Türkei, in Spanien und Brasilien. So fühlt sie sich im Jazz, Bossa Nova und in der mediterranen Volksmusik gleichermaßen zu Hause. Defne Şahin ist Stipendiatin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, der Heinrich-Böll-Stiftung und der Manhattan School of Music, wo sie im Sommer 2014 ihren Master erhält. Zu ihren Dozenten gehören Theo Bleckmann und Gretchen Parlato. Ihre neuen Kompositionen sind inspiriert von Begegnungen in der New Yorker Musikszene. Ob Nâzım Hikmet, William Shakespeare oder Emily Dickinson – Defne Şahin lässt ihre Worte erklingen und verbindet verschiedene Welten. Ihre Berliner Band harmoniert auf allen Stationen der musikalischen Reise Defne Şahins: Sei es ein türkisches Volkslied, eine englische Gedichtvertonung oder ein brasilianischer Standard. Weitere Informationen

Fr. 04.07. 21 Uhr

popzone

Caroline von Brünken (voc), Stephan Weiser (p), Yvo Fischer (b), Manfred Müller (dr)

popzone nutzt die Bühne als krative Spielwiese und präsentiert bekannte Songs live im vollkommen neuen Gewand. Feinfühlig ausgearbeitet und arrangiert entstehen so in sich wandelbare Momentaufnahmen von vertrauten Stücken. Schwere Rocksongs werden zu feinfühligen Jazzballaden und aktuelle Pop-Melodien erklingen in ausgefeilten Arrangements. Durch ihre eigene Klang-Ästhetik kreieren popzone bei jedem Auftritt eine einzigartige Stimmung und entwickeln die gespielten Songs ständig weiter. Der Kern der Stücke wird dabei nie verfremdet, sondern reflektiert und verstärkt auf einer neuen musikalischen Ebene wiedergegeben. Weitere Informationen

Sa. 05.07. 21 Uhr

Cluttered Clarity

Brett White (sax), Jernej Bervar (git), Samson Mengsteab (p), Ben Konen (vib), Mark Minoogian (b), Arthur Kam (dr)

Cluttered Clarity ist ein Jazz Sextett aus Boston. Ihre Musik ist eine eklektizistische Fusion aus modernem Jazz, Gospel und Blues, gespielt von jungen, talentierten Musikern aus den Vereinigten Staaten, Slowenien und Luxemburg, die sich an der Berklee College of Music kennengelernt haben. In ihrer Musik versuchen sie, die hohe Kunst der Improvisation mit einem einfachen Groove der modernen Musik zu verbinden. Ihr Ziel ist es, Jazz für die größere Menschenmenge zugänglich zu machen. Die Band wurde vom slowenischen Gitarristen Jernej Bervar und dem luxemburgischen Vibraphonisten Ben Konen gegründet. Beide studieren Jazz Performance am renommierten Berklee College of Music. Ihre Vorstellung einer Band war es, ein hohes Level an Improvisation zu haben, ohne jedoch den rhythmischen Groove, den die Zuhörer lieben und auf den diese tanzen können, zu verlieren. Dementsprechend suchten sie ihre Bandmitglieder aus. Die Rhythmus-Gruppe besteht aus Musikern, die im Gospel groß geworden sind und genau wissen wie sie die Leute zum Tanzen bewegen. Die anderen Musiker sind "Jammer", die ein hohes Niveau an Improvisation besitzen und dies in jedem Stil einsetzen können. Die Musiker, allesamt zu Berklee’s Top-Studenten gehörend, wissen wie man ein Publikum so richtig einheizt. Ihr Repertoire besteht aus eigenen Kompositionen sowie aus Arrangements von bekannten Jazz Standards und Pop Songs. Cluttered Clarity hat für jeden Musikliebhaber etwas im Gepäck. Weitere Informationen

So. 06.07. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Bernd Huber (git)

Der sowohl in der Klassik als auch im Jazz ausgebildete Gitarrist Bernd Huber ist seit einigen Jahren sehr aktiv in der Münchner Jazzszene und darüber hinaus unterwegs. Mit der Band Kiesewetters GammaRama entstand in 2013 eine "Jazzthing Next Generation" Produktion. Die Palette seiner musikalischen Ausdruckskraft umfasst deutschsprachigen Progressive Pop/HipHop, Modern Jazz und Fusion, so wie Bill Evans' Musik im Gitarren-Trio. Also jede Menge Ausgangsmaterial für eine spannende Jam Session mit vielen Einsteigern. Weitere Informationen

Mo. 07.07. 21 Uhr Big Band Night

Christian Elsässer Orchestra

Veronika Zunhammer (voc), Ulrich Wangenheim, Ferdinand Settele, Till Martin, Matthieu Bordenave, Gregor Bürger (sax), Felix Jechlinger, Julian Hesse, Andreas Unterreiner, Matthias Lindermayr (tp), Jürgen Neudert, Lukas Jochner, Roman Sladek, Hans-Heiner Bettinger (tb), Peter O’Mara (git), Andy Herrmann (p), Henning Sieverts (b), Julian Fau (dr), Christian Elsässer (comp, leader)

Trotz seiner gerade mal 30 Jahre ist Christian Elsässer ein alter Hase. Bereits als Teenager versetzte er die Münchner Jazz-Szene mit seinen reifen Klavierkünsten in kollektives Raunen. Seither hat die Bewunderung für ihn nicht nachgelassen – im Gegenteil. Mittlerweile nimmt man international Notiz von den Fähigkeiten des Pianisten, Komponisten und Hochschul-Dozenten. So gewann er für sein aktuelles Trio-Album "Seemingly" den ECHO Jazz in der Kategorie "Instrumentalist des Jahres National Piano/Keyboards" und stand mit Größen wie Kurt Elling, Vince Mendoza, Klaus Doldinger, Fred Wesley und John Abercrombie auf der Bühne. Als Komponist, Arrangeur und Dirigent arbeitet Christian Elsässer regelmäßig mit der NDR Big Band, dem Metropole Orchestra sowie mit der hr-Bigband, mit der er kürzlich sein von der Fachpresse hochgelobtes Album "Rise & Arrive" veröffentlichte. Für sein neues eigenes Großprojekt, das Christian Elsässer Orchestra, hat er eine handverlesene Band zusammengestellt, die sowohl durch ihre hochkarätigen Solisten wie auch durch ihr ausdrucksstarkes Ensemblespiel glänzt. Angelehnt an klassische sinfonische Ästhetik schöpft er den Klangfarbenreichtum dieser Formation komplett aus und entführt den Zuhörer in eine Welt jenseits der Konventionen des herkömmlichen Big Band-Jazz. "Dass Christian Elsässer in der Lage ist, seine Stimmungen und Gefühle so in Musik zu fassen, dass man als Zuhörer glaubt gleichsam mitzuschweben, weggetragen zu werden von der Kraft des Windes und der Wellen, das zeigt, welch große Kunst in diesem Menschen wirkt." (Das Orchester) Weitere Informationen

Di. 08.07. 21 Uhr Vertont und Angetanzt

Das Bartomuk-Kollektiv

Antonia Dering (voc, b), Julia Kellner (bs, bcl), Leonhard Kuhn (git), Marie Lykkemark, Tanya Rydell Montan (dance)

Eine Handvoll spielwütiger junger Musiker, die sich den Regeln des Jazz entziehen und nur eins zum Ziel haben: die Vertonung des Moments. Dazu Tänzer, frei von den eingeschnürten Bewegungen des Balletts, voll Kraft, Selbstbeherrschung und Rhythmus. Doch dieser Rhythmus ist ein Neuer. Das Kollektiv Bartomuk bewegt sich in einer pulsierenden Kunstform, in der nicht klar ist, wer führt und wer folgt. Es zischt und rumpelt, wimmert und weht, es entstehen neue Lieder. Ein harter Puls, verziert mit unerhörten Melodien, man spielt sich in Rage. Dazu diese schlangenhaften Körper, Bewegungen, die kaum greifbar sind, motiviert durch die gerade vorherrschende Stimmung, geführt von den Klängen der Instrumente. Eben noch vom Groove in die Knie gezwungen tanzen sich die Tänzer frei - und dann sind sie am Zug: ausgeliefert folgen die Musiker jeder einzelnen Bewegung, vertonen Sprünge, Stöße, Gelenke, Atmung. Es werden Geschichten erzählt, mal minimalistisch, mal mit großen Gesten, als Grundbaustein das Geräusch, als Endziel die Musik, als Glücksmoment die völlige Verschmelzung zweier Kunstformen. Weitere Informationen

Mi. 09.07. 21 Uhr

Vertigo - Konzert leider abgesagt

Das Konzert der Gruppe Vertigo musste aus gesundheitlichen Gründen leider abgesagt werden. Der Club bleibt an diesem Abend geschlossen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und freuen uns auf Ihren nächsten Besuch beim uns im Club. Ihr Team vom Jazzclub Unterfahrt Weitere Informationen

Do. 10.07. 21 Uhr highlight

Avishai Cohen – Trumpet – TRIVENI

Avishai Cohen (tp), Yoni Zelnik (b), Nasheet Waits (dr)

Der Trompeter Avishai Cohen, in der 2012 durchgeführten Umfrage des Magazins Down Beat zum Rising Star gewählt, ist als Musiker für seinen individuellen Sound und seinen forschenden Geist bekannt. Der jederzeit kreative Spieler und Komponist zeigt sich offen gegenüber den verschiedensten Stilrichtungen des Jazz und ist international als Bandleader, als Co-Leader und auch als Sideman aktiv. Die New York Times beschrieb ihn sowohl als "durchsetzungsfähigen, versierten Trompeter mit Sinn für modernen Jazz" als auch als "extravagant begabt, entspannt und voller Soul... gewandt kombiniert er Empfindsamkeit und Gespür." Am Newport Jazz Festival 2011 führte Avishai Cohen mit seinem Trio Triveni durch ein Set, welches Schlagzeilen machte. Anzic Records brachte das zweite Album des Trios, Triveni II, heraus. Avishais sechste Aufnahme als Leader erschien im Oktober 2012 und löste begeisterte Kritiken aus. Der Trompeter tourt als Mitglied des namhaften SFJAZZ Collective durch die Welt und macht dabei Aufnahmen; auch mit seinem "The 3 Cohens Sextet", der erfolgreichen Familienband, ist er unterwegs. Weitere Informationen

Fr. 11.07. 21 Uhr highlight

Gerald Clayton Trio

Gerald Clayton (p), Joe Sanders (b), Kendrick Scott (dr)

Wie der Trompeter Christian Scott und die Bassistin/Sängerin Esperanza Spalding gehört der Pianist Gerald Clayton der neuen, innovativen Jazzergeneration an, die mit HipHop, Electronica, Ambient, Indie-Rock und Singer/Songwriter-Folk aufgewachsen ist und diese Einflüsse auch in eigenen Werken verarbeitet. Im niederländischen Utrecht geboren, aufgewachsen im sonnigen Kalifornien, spielte Gerald Clayton von Kindesbeinen an Klavier. Später, an der University Of Southern California, lernte er bei namhaften Künstlern wie Kenny Barron. Auf seiner Werteskala stehen Virtuosität, Disziplin und Spielwitz an oberster Stelle. Gerald Clayton machte sich als musikalischer Sparringpartner von den leider bereits verstorbenen Meistern Mulgrew Miller und Hank Jones einen Namen. Darüber hinaus etablierte sich Gerald Clayton als idealer Begleiter für Sängerinnen wie Diana Krall und Roberta Gambarini. Mit "Life Forum" legt Clayton die dritte Einspielung unter eigenem Namen vor, die zugleich sein Debütalbum für Concord Jazz ist. Die Stimmungen umfassen sowohl dezente Melancholie, wie sprudelnde Heiterkeit. Geralds Hang zu starker Melodie beeindruckt genauso wie seine raffinierten Rhythmuswechsel. Gerald war dieses Jahr bereits zum vierten Mal für den Grammy nominiert. Weitere Informationen

Sa. 12.07. 21 Uhr Chet meets Marilyn

Barbara Roberts & Band

Barbara Roberts (voc), Max Braun (sax), Davide Roberts (p), Rudi Schießl (b), Thomas Elwenspoek (dr)

Strahlend, charmant, temperament- und gefühlvoll, das ist Barbara Roberts. Sie steht für Musikalität bis in die Fingerspitzen und hypnotisiert mit ihrem stimmlichen Register von samt schmelzend bis voluminös ihr Publikum, das nicht anders kann als swingen. Die Zutaten zum aktuellen Programm: eine Handvoll Chet Baker (gut gekühlt), eine Handvoll Marilyn (extra heiß), gespickt mit frischen Arrangements, gewürzt mit gekonntem Jazz-Touch, einfallsreichen Improvisationen und der entscheidenen Prise Atmosphäre und "Gfui". Ein Abend voller musikalischer Leckerbissen aus dem Film "Lets get lost" oder aus Komödienperlen wie "Manche mögens heiß" oder "Blondinnen bevorzugt". Weitere Informationen

So. 13.07. 21 Uhr

geschlossen

Mo. 14.07. 21 Uhr Big Band Night

Bluestrings in Concert

12 Violinen, 3 Violen, 3 Celli, Bass, Flöte, Akkordeon und Percussion

Es ist absolut faszinierend, mit welcher Souveränität, Spiel- und Experimentierfreude die jungen Musiker der StreicherBigBand Bluestrings der Kreismusikschule Fürstenfeldbruck ihre Konzerte bestreiten. Ob Rock, Funk, Jazz, Swing, Soul, Latin oder Tango – die jungen Jazzstreicher spielen unter der Leitung des Jazzgeigers Frank Wunderer in ihrer aktuellen Besetzung ausschließlich eigene Arrangements bekannter Stücke, Eigenkompositionen sowie drei Uraufführungen. Ungewöhnliche Spieltechniken, freche Percussioneinlagen und virtuose Solopartien machen jedes Konzert zu einem einzigartigen Hörgenuss. Weitere Informationen

Di. 15.07. 21 Uhr

Ecco DiLorenzo Jazz Quartett

Ecco DiLorenzo (voc), Andy Lutter (p), Paul Tietze (b), Wolfgang Peyerl (dr),

In den vergangenen zwei Jahren hat das Ecco DiLorenzo Jazz Quartett einen regelrechten Senkrechtstart hingelegt. Der Münchner Sänger und Entertainer Ecco DiLorenzo war in der Szene durchaus kein Unbekannter: Die einen kannten ihn bereits als Frontmann der Soul-Bigband Innersoul, die anderen als Kabarettisten Ecco Meineke (Solo oder als Mitglied der Lach und Schiess) und für das Jazzpublikum pflegte sein Quartett den kultivierten Sound Nat King Coles... Dann, im Herbst 2012 meldet er sich mit seinem Debut-Album selbstbewusst zu Wort: "Self-fulfilling prophecies" (GLM-Music), "ein relaxtes Barjazz-Album mit originellen Texten" (Jazzpodium) - auf deutsch! Die SZ beschrieb sie als "...smooth, temporeich, anrührend, ironisch, witzig - alles dabei, alles gekonnt. Was von der ersten bis zur zehnten Nummer pures Vergnügen ergibt - für Freunde des Jazz wie des feinen Humors." Bereits im Sommer 2013 legt er nach mit "room is music is room". In einer interdisziplinären Kunstaktion bringt er 11 BildhauerInnen, Videokunst, Fotografie und Jazz zusammen. Es folgten Gastspiele in Paris, beim Jazzfest München 2013 und erstmals letztes Weihnachten auch bei uns im Jazzclub Unterfahrt. Weitere Informationen

Mi. 16.07. 21 Uhr Flying High

Funny Valentines

The Funny Valentines: Hermine Gascho, Anna Hermann, Barbara Roberts und Gina Lindner (voc), Valentines Band: Peter Wegele (p), Eric Stevens (b), Dittmar Hess (dr)

The Funny Valentines präsentieren dem Publikum in ihrer aktuellen Show ihre ganz persönlichen Favoriten. Auf dem Programm stehen neben einigen Hits ihres bisherigen Repertoires viele neue Titel, allesamt Klassiker der Swing-Ära, überraschend und kompetent arrangiert, dass Wohlbekanntes wieder neu erlebt werden kann. Dabei lädt das Vokalquartett zu einem beschwingten Abend mit garantiertem Höhenflug ein. Die geplante Route der 4 Sängerinnen führt zu verschiedenen bekannten Zielen, etwa in die Karibik, oder aber zu fernen Destinationen wie dem Mond. Mit an Bord sind Duke Ellington und Cole Porter, aber auch Peggy Lee und die Andrews Sisters lassen grüßen! Steigen Sie ein, lehnen Sie sich zurück und genießen Sie diesen Flug durch den Swing-Himmel! Weitere Informationen

Do. 17.07. 21 Uhr Blackbird Music

Lorenz Kellhuber Trio

Lorenz Kellhuber (p), Arne Huber (b), Gabriel Hahn (dr)

"Exquisit, überraschend, eingängig" (Jazzthing) - Spätestens seit seinem zweiten, von der Presse hoch gelobten Album "Cosmos" gilt der 24-jährige Pianist und Komponist Lorenz Kellhuber als einer der besten Nachwuchsmusiker Deutschlands. Im Sommer 2011 gründet er sein eigenes Trio mit Arne Huber (b) und Gabriel Hahn (dr) - laut des Magazins Audio "eines der besten deutschen Pianotrios". Im Frühjahr 2014 formt er ein zweites Trio Lorenz Kellhuber-Standard Experience, zusammen mit Orlando le Fleming (Bassist von Kurt Rosenwinkel, Joey Calderazzo) und Obed Calvaire (Schlagzeuger von SF Jazz Collective, Richard Bona). Zudem beeindruckt er seit 2012 mit seinen frei improvisierten Solokonzerten. Kellhuber versteht es, sein Instrument voll auszuschöpfen. Somit entstehen mal orchestrale, mal kammermusikalische Klänge, die die Grenzen eines genuinen Jazzsounds erweitern, hin zu einem verblüffenden Individualstil: Filigranes Vortasten in lyrische Regionen, farbenreiche Erfindung großer Klangwelten, stringent und facettenreich. In seinen raffinierten Kompositionen treffen jugendlicher Charme und musikalische Reife wie selbstverständlich aufeinander. Weitere Informationen

Do. 17.07. 20:00 Uhr Einstein Blues - Einstein Kultur, Halle 4

Lisa Doby Acoustic Trio

Lisa Doby (voc), Aurel King (git), Jay Spieldenner (perc)

Sie gehört schon jetzt in die Riege der großen amerikanischen Singer-Songwriterinnen: Mit einer atemberaubenden Stimme zieht Lisa Doby das Publikum in ihren Bann, Gänsehaut garantiert. Für den Rhythm & Blues braucht es emotionale Tiefe und Lebenserfahrung, für den Rock Attitüde und Power und für den Soul Einfühlungsvermögen und Seele. Lisa Doby besitzt all diese Eigenschaften. Mit Charisma und Authentizität nimmt sie uns mit auf eine musikalische Reise zwischen Blues, Gospel, Rock, R&B, Soul und Funk. In South Carolina geboren, sang Doby während ihrer Schulzeit in Gospelchören und Jazz-Bands. Der Durchbruch gelang ihr im Pariser Lionel Hampton Jazz Club, wo sie von keiner geringeren als Patricia Kaas entdeckt und vom Fleck weg als Background-Sängerin engagiert wurde. 2006 erschien ihr Debüt-Album „Free 2 Be“, 2009 ihr zweites Album „Who We Are“. Im Sommer 2014 ist sie im Acoustic Trio unterwegs. KOOPERATION MIT EINSTEIN KULTUR: Ermäßigung für Förderkreismitglieder. Weitere Informationen

Fr. 18.07. 21 Uhr

Julia Biel

Julia Biel (voc, p, g), Idris Rahman (b), Saleem Raman (dr)

In einer Zeit voller X-Factor Eintagsfliegen und Teeny-Stars, ist Julia Biel ein frischer und interessanter Gegensatz. Eine Künstlerin, die die Dinge noch auf die altmodische Art und Weise handhabt. Eine natürliche Performerin und autodidaktische Sängerin, Songwriterin, Musikerin und Produzentin. Die ganze Frustration, die Verzweiflung, die Hoffnung und das Wunder des Lebens können in ihrer Musik gehört werden. Angereichert mit einer emotionalen Intensität und vergleichbar mit Künstlern einer längst vergangenen Ära, unterscheidet sich ihre Musik klar von den heutigen Hauptströmungen. Und doch ist sie eine zeitgenössische Künstlerin, deren Musik nicht die Gleiche gewesen wäre ohne die Musik der vergangenen Tage: von Nina Simone zu Portishead, von Björk zu Radiohead, Beethoven zu Billie Holiday und Fela Kutz zu Massive Attack. Deren Einfluss ist unbestritten und der Mix, der daraus entsteht, unverkennbar von Julia Biel. "Eine Stimme höchster Raffinesse und honigsüßer Tiefe. Ihre hypnotisierende Stimme und magnetische Bühnenpräsenz wird Viele ermutigen, Julia zu folgen, wo auch immer sie uns hinführt" lobt die britische Zeitschrift "The Guardian" die Jazz-Künstlerin. Julias Debütalbum "Not Alone", eine Zusammenarbeit mit Folk-Jazz-Gitarrist Jonny Phillips, erntete nur gute Kritiken. In der Zwischenzeit arbeitet Julia nun an ihrem zweiten Album und wirkt nebenher auch auf Songs und Alben zahlreicher anderer Musiker mit. “Nothing short of magical … right up there with the recently popular Liane La Havas and the late, great Amy Winehouse" MUSIC-NEWS.COM “Soul-baring songs of great beauty from the best British vocalist to emerge in an age…” THE INDEPENDENT 'A voice of supreme subtlety and honeyed depth. Her mesmerizing voice and magnetic stage presence should encourage many to follow where she leads... about to hit the big time...' THE GUARDIAN Weitere Informationen

Sa. 19.07. 21 Uhr

Lorenzo de Petrocca Quartet

Lorenzo Petrocca (git), Andreas Herrmann (p), Jens Loh (b), Armin Fischer (dr)

Lorenzo Petrocca, 1964 in Crotone / Süditalien geboren kam 1979 als Fünfzehnjähriger mit seiner Familie als Emigrant nach Deutschland. Er überwand die große Umstellung und den Verlust alles Vertrautem und Bekanntem durch das Boxen, einer Sportart, die er schon in Italien ausgeübt hatte. 1981 wurde er württembergischer Boxmeister. Ab 1982 galt seine Interesse der Musik und so kaufte er sich seine erste elektrische Gitarre. Bald schon spielte er mit italienischen Tanzbands, ab 1986 in Soul- und Funkbands mit amerikanischen Soldaten. Den Jazz entdeckte er erst 1989, da war er schon 25. Heute kann man Lorenzo Petrocca mit seinem Lorenzo Petrocca Trio, seinem Quartett sowie mit seinen drei Brüdern Davide, Antonio und Franco als "Petrocca Brothers" in ganz Deutschland und in vielen europäischen Ländern hören. Lorenzo Petrocca ist auch ein gefragter Sideman u. a. der "European Swingstars", bei Oskar Klein, Max Greger, Klaus Doldinger oder Emil Mangelsdorff. Lorenzo Petrocca wurde mit der Ehrenbürgerschaft der Stadt New Orleans ausgezeichnet. Im Jahr 2011 Gewinner des "Archtop-Germany CD des Jahres 2011" - Lorenzo's CD "My Music" as BEST Jazz-Guitar CD in Germany. Weitere Informationen

So. 20.07. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Bernd Huber (git)

Der sowohl in der Klassik als auch im Jazz ausgebildete Gitarrist Bernd Huber ist seit einigen Jahren sehr aktiv in der Münchner Jazzszene und darüber hinaus unterwegs. Mit der Band Kiesewetters GammaRama entstand in 2013 eine "Jazzthing Next Generation" Produktion. Die Palette seiner musikalischen Ausdruckskraft umfasst deutschsprachigen Progressive Pop/HipHop, Modern Jazz und Fusion, so wie Bill Evans' Musik im Gitarren-Trio. Also jede Menge Ausgangsmaterial für eine spannende Jam Session mit vielen Einsteigern. Weitere Informationen

Mo. 21.07. 21 Uhr

Dusko Goykovich Big Band

Kaum zu glauben: Einer der ganz großen Trendsetter des Modern Jazz, der letzte Gralshüter des originären Bebop und Hardbop stammt nicht aus Amerika, sondern aus dem ehemaligen Jugoslawien und lebt heute im Münchner Stadtteil Oberföhring. Dass Dusko Goykovich, mittlerweile 82 Jahre jung, heute mit seiner Munich Big Band in die Unterfahrt kommt, erhebt dieses Datum für alle eingefleischten Fans zum Feiertag. Der smarte Trompeter und Flügelhorn-Virtuose ist in der Tat ein Phänomen. Ein stiller Star, der viele schillernde Figuren des Jazz persönlich kennt und mit unzähligen von ihnen spielte: Dizzy Gillespie, Chet Baker, Gerry Mulligan, Dexter Gordon, Stan Getz und viele andere. Er ließ sich inspirieren und inspirierte selbst! Den stärksten, inspiriertesten Goykovich erlebte das Publikum stets in Big Bands, z.B. bei Kurt Edelhagen, aber vor allem bei Maynard Ferguson, Woody Herman´s Herd und in der Clarke/Boland Big Band. Der Mann mit dem goldenen Horn schreibt die Arrangements selbst und führt seinen jeweiligen Klangkörper mit natürlicher Autorität und einem strahlenden Ton, der sich wie ein Lichtschweif durch das gesamte Programm zieht. Weitere Informationen

Di. 22.07. - Sa. 26.07. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Matthias Bublath & Band

Gabor Bolla (sax), Tim Collins (vib), Patrick Scales (b), Christian Lettner (dr), Matthias Bublath (p)

Der Pianist, Organist und Komponist Matthias Bublath arbeitete unter anderem in New York City, Boston und München. Tourneen führten ihn durch die ganze Welt, zum Beispiel nach Japan, Südafrika und Europa. In den neun Jahren als freischaffender Musiker in NYC nutzte er die Möglichkeit mit Bands aller Stilrichtungen zu spielen. Neben Bebop und Modern Jazz standen Soul, Rhythm'n'Blues, Samba und Salsa, Afrobeat, Funk und Gospel auf dem breitgefächerten Programm. Die Vielseitigkeit und Groove-Kompetenz, die er sich dabei aneignete, kommen auch in seinen Bandprojekten und sieben Einspielungen unter eigenem Namen zum Tragen. Einen besonderen Stellenwert nimmt seine Arbeit als Komponist ein. In melodiestarken Eigenkompositionen bezieht er sich auf den Sound des Latin-Jazz und Funk, für die man gut eine Tanzfläche brauchen könnte, wagt aber auch ungewöhnliche Stilwendungen und Klangkombinationen. In seinem aktuellen Quintett bringt er starke Spielerpersönlichkeiten zusammen, die alle auf beachtliche Erfolge in der Jazzwelt verweisen können. Der 1988 geborene, ungarische Saxophonist Gabor Bolla ist ein furioser Bebop-Interpret, der schon mit sechzehn den renommierten, österreichischen Hans-Koller-Preis als "Talent des Jahres" gewann und 2012 mit der CD "Find your way" fulminant als Bandleader debütierte. Ein absoluter Allrounder ist der seit 2010 in München lebende amerikanische Vibraphonist Tim Collins, der seit 2003 mit Matthias Bublath zusammenarbeitet und in seinem swingenden Stil Tradition und Moderne des Jazz verschmilzt. Der britisch-deutsche Bassist Patrick Scales ist ein ausgebuchter Sideman in Bands aus verschiedenen Genres: seit 20 Jahren Mitglied von Klaus Doldingers Passport, arbeitete er unter anderem auch mit Pee Wee Ellis, Fred Wesley, Randy Brecker und Terri Lyne Carrington zusammen. Seine Spezialgebiete Funk und Fusion sind auch die des österreichischen Schlagzeugers Christian Lettner, der wie er zu Passport gehört und die Band komplettiert. Weitere Informationen

So. 27.07. - Mo. 28.07. 20:30 Uhr

Big Band Nachwuchs: King Luis & Pestalozzi-Bigband

Die King Luis-Bigband des Städt. Luisengymnasiums München unter der Leitung von Harald Scharf feiert in diesem Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum. Hierzu gab es beim traditionellen Bigband-Schulkonzert im Februar ein "Wunschkonzert", dessen Programm aus Lieblingsstücken der Bandmitglieder, filmisch begleitet von eigens dafür erstellten Schüler-Videos, bestand. In der Unterfahrt präsentiert die Band, in der Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen vertreten sind, nun ihr neues Programm: Swing, Latin, Pop ... ein bunter musikalischer Sommerstrauß mit vielen schönen Überraschungen! Obwohl die Bigband des Pestalozzi Gymnasiums München noch sehr jung ist (Durchschnittsalter 17 Jahre), zählen etliche Mitglieder zum Jazz-Nachwuchs Bayerns. So sind mittlerweile fünf Musiker Mitglieder des Landes-Jugendjazzorchesters Bayern. Nachdem im vergangenen Herbst die Bigband unter Leitung von Christofer Varner beim Landeswettbewerb "Jugend jazzt" die Höchstwertung erhalten hat, ist die Schulband Vertreter Bayerns bei der Bundesbegegnung "Jugend jazzt mit Skoda Jazzpreis 2014" in Stuttgart. In der Unterfahrt spielt sie u.a. Originalarrangements von Duke Ellington, Count Basie und Charlie Mingus. Bereits zum vierten Mal treten die King Luis Bigband des Städtischen Luisengymnasiums München sowie die Bigband des Pestalozzi-Gymnasiums im Jazzclub Unterfahrt auf. Zwei Schul-Bigbands mit insgesamt fast 50 Instrumentalisten und fünf jungen Sängerinnen und Sängern unterschiedlicher Jahrgangsstufen präsentieren ihre neuen Programme: Während uns King Luis auf eine musikalische Weltreise an unterschiedliche Orte, wie z.B. nach London, Paris oder die Route 66 mitnimmt, führt uns die Pestalozzi-Bigband mit ihren Eigenkompositionen rund um das Thema "U-Bahn" hinab in den Untergrund. Reisen wir mit und freuen uns auf junge Musik von jungen Leuten! Reiseleiter: Harald Scharf (King Luis), Christofer Varner (Pestalozzi). 14 €, 7 € für Mitglieder und Schüler* 5 € für Schüler des Städt. Luisengymnasiums und des Pestalozzi-Gymnasiums* *gegen Vorlage des Schülerausweises. Weitere Informationen

Di. 29.07. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Colours of Rio

Lula Ribeiro (voc, git), Marco Lobo (perc), Walter Lang (p), Sven Faller (b)

Der Bandname, "Die Farben Rios", sagt bereits alles über die Musik der Band aus. Sowohl Samba, Bossa Nova, Música Popular Brasileira als auch der wieder sehr populäre Choro gehören zum Repertoire von Colours of Rio. Extra für diese Sommerwoche sind der Sänger, Gitarrist und Komponist Lula Ribeiro und Perkussionist Marco Lobo aus Rio de Janeiro angereist, um zusammen mit dem Pianisten Walter Lang und dem Bassisten Sven Faller zu musizieren. Lula Ribeiro mit seiner samtweichen Stimme ist seit vielen Jahren in Brasilien ein bekannter Sänger, der etliche Alben unter seinem Namen veröffentlicht hat. Marco Lobo ist einer der profiliertesten Perkussionisten seiner Heimat Brasilien. Er spielte mit Stars wie Milton Nascimento, João Bosco, Marisa Monte, Maria Bethânia, Gilberto Gil, Billy Cobham und vielen Anderen. Walter Lang und Sven Faller sind in Europa hinlänglich bekannt für ihre Improvisationskunst und haben sich viele Jahre mit der vielfältigen Musik Brasiliens beschäftigt. Eine farbenreiche und virtuose transatlantische Begegnung auf höchstem Niveau. Weitere Informationen

Mi. 30.07. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Colours of Rio plus special guest Lisa Wahlandt (voc)

Lula Ribeiro (voc, git), Marco Lobo (perc), Walter Lang (p), Sven Faller (b) plus special guest Lisa Wahlandt (voc)

Der Bandname, "Die Farben Rios", sagt bereits alles über die Musik der Band aus. Sowohl Samba, Bossa Nova, Música Popular Brasileira als auch der wieder sehr populäre Choro gehören zum Repertoire von Colours of Rio. Extra für diese Sommerwoche sind der Sänger, Gitarrist und Komponist Lula Ribeiro und Perkussionist Marco Lobo aus Rio de Janeiro angereist, um zusammen mit dem Pianisten Walter Lang und dem Bassisten Sven Faller zu musizieren. Lula Ribeiro mit seiner samtweichen Stimme ist seit vielen Jahren in Brasilien ein bekannter Sänger, der etliche Alben unter seinem Namen veröffentlicht hat. Marco Lobo ist einer der profiliertesten Percussionisten seiner Heimat Brasilien. Er spielte mit Stars wie Milton Nascimento, João Bosco, Marisa Monte, Maria Bethânia, Gilberto Gil, Billy Cobham und vielen Anderen. Walter Lang und Sven Faller sind in Europa hinlänglich bekannt für ihre Improvisationskunst und haben sich viele Jahre mit der vielfältigen Musik Brasiliens beschäftigt. Eine farbenreiche und virtuose transatlantische Begegnung auf höchstem Niveau. Heute bereichert Sängerin Lisa Wahlandt diese Begegnung. Der Name Lisa Wahlandt lässt manche immer noch an eine skandinavische Sängerin denken. Dabei ist die Wahl-Münchnerin auf einem bayerischen Bauernhof aufgewachsen und wurde musikalisch durch Bayern 3, Fünfziger Jahre-Songs und mehrstimmiges Singen im Familienkreis sozialisiert. Studium in Linz und New York. Zurück in der Heimat hat sie 1996 mit dem Quadro Nuevo-Holzbläser Mulo Francel ein großartiges Debütalbum eingespielt. Aus der bis heute währenden Zusammenarbeit stammen vier weitere Bossa Nova-affine Alben. Parallel dazu nimmt Wahlandt mit Martin Kälberer Gute Nacht- und Weihnachtslieder auf und stemmt ein Marlene-Dietrich-Programm in ungewöhnlich arrangiertem Drum´n´Bass- Jazzgewand. So wird sie Deutschlands vielleicht vielseitigste Jazzsängerin: Sie beherrscht Scatten ebenso hinreißend wie Sprechgesang, Blues-Lamento oder Cocktail-Jazz, das alles in diversen Sprachen und allen denkbaren Stilrichtungen. Weitere Informationen

Do. 31.07. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Colours of Rio special guest Marcio Tubino (sax)

Lula Ribeiro (voc, git), Marco Lobo (perc), Walter Lang (p), Sven Faller (b), Gerwin Eisenhauer (dr) special guest Marcio Tubino (sax)

Der Bandname, "Die Farben Rios", sagt bereits alles über die Musik der Band aus. Sowohl Samba, Bossa Nova, Música Popular Brasileira als auch der wieder sehr populäre Choro gehören zum Repertoire von Colours of Rio. Extra für diese Sommerwoche sind der Sänger, Gitarrist und Komponist Lula Ribeiro und Perkussionist Marco Lobo aus Rio de Janeiro angereist, um zusammen mit dem Pianisten Walter Lang und dem Bassisten Sven Faller zu musizieren. Lula Ribeiro mit seiner samtweichen Stimme ist seit vielen Jahren in Brasilien ein bekannter Sänger, der etliche Alben unter seinem Namen veröffentlicht hat. Marco Lobo ist einer der profiliertesten Percussionisten seiner Heimat Brasilien. Er spielte mit Stars wie Milton Nascimento, João Bosco, Marisa Monte, Maria Bethânia, Gilberto Gil, Billy Cobham und vielen Anderen. Walter Lang und Sven Faller sind in Europa hinlänglich bekannt für ihre Improvisationskunst und haben sich viele Jahre mit der vielfältigen Musik Brasiliens beschäftigt. Eine farbenreiche und virtuose transatlantische Begegnung auf höchstem Niveau. Heute mit dabei: Márcio Tubino Der Brasilianer lebt seit vielen Jahren in München, wo er einer der gefragtesten Jazzmusiker ist. Als Saxophonist, Flötist, Perkussionist und auch als Komponist und Arrangeur hat der Brasilianer mit wichtigen Musikern der Jazzszene Europas zusammen gearbeitet. Mit Künstlern wie Dusko Goykovich, Egberto Gismonti, Alegre Corrêa, Joe Zawinul und Jenny Evans und vielen anderen ist Márcio Tubino durch Europa, Asien, Südamerika und die USA getourt. Seiner eigenen Feder entsprangen 7 CDs mit verschiedenen Formationen. Weitere Informationen

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