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Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Aug 2004

Programm September 2004

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Di. 31.08. - Sa. 04.09. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Carolyn Breuer Quartet

Carolyn Breuer (as,ss), Rob van Bavel (p), Marc Abrams (b), Joost Patocka (dr)

Kompromisslos und mit musikalischer Weitsicht ging die Münchner Altsaxofonistin und Komponistin ihren Weg. Heute zählt sie mit zu den interessantesten Musikerinnen Europas, erhielt kürzlich den bislang Klassikern vorbehaltenen Heidelberger Künstlerpreis. Ihre Musik klingt echt, wahr, expressiv – wie beglückende Kommunikation eben. Solche Musik kommt ohne Studio-Flanell aus und entsteht meist mit dem Rücken zur Musikindustrie, bei der eindeutig kommerzielle Gesichtspunkte vor künstlerischen rangieren. Ihr Quartet mit Rob van Bavel am Klavier, Marc Abrams am Bass und Joost Patocka am Schlagzeug hat Tiefe, mal strotz es förmlich von Energie, mal überlässt es sich wie selbstvergessen seiner Lyrik oder wagt einen Schritt ins Freie. Carolyn Breuer wurde in München geboren und hat durch ihren Vater Hermann Breuer den Jazz endeckt. Sie wiederstand allen Smooth-Jazz-Offerten der grossen Firmen, gründete 2000 ihr eigenes Label "NotNowMom!" und legte sich für das erste Plattencover einen Waschlappen übers Gesicht. Die Musik allein sollte sprechen, und das tut sie! Weitere Informationen

Mi. 01.09. 21 Uhr

Carolyn Breuer Quartet

Carolyn Breuer (as,ss), Rob van Bavel (p), Marc Abrams (b), Joost Patocka (dr)

Kompromisslos und mit musikalischer Weitsicht ging die Münchner Altsaxophonistin und Komponistin ihren Weg. Heute zählt sie mit zu den interessantesten Musikerinnen Europas, erhielt kürzlich den bislang Klassikern vorbehaltenen Heidelberger Künstlerpreis. Ihre Musik klingt echt, wahr, expressiv – wie beglückende Kommunikation eben. Solche Musik kommt ohne Studio-Flanell aus und entsteht meist mit dem Rücken zur Musikindustrie, bei der eindeutig kommerzielle Gesichtspunkte vor künstlerischen rangieren. Ihr Quartet mit Rob van Bavel am Klavier, Marc Abrams am Bass und Joost Patocka am Schlagzeug hat Tiefe, mal strotzt es förmlich von Energie, mal überlässt es sich wie selbstvergessen seiner Lyrik oder wagt einen Schritt ins Freie. Carolyn Breuer wurde in München geboren und hat durch ihren Vater Hermann Breuer den Jazz entdeckt. Sie widerstand allen Smooth-Jazz-Offerten der grossen Firmen, gründete 2000 ihr eigenes Label "NotNowMom!" und legte sich für das erste Plattencover einen Waschlappen übers Gesicht. Die Musik allein sollte sprechen, und das tut sie! Weitere Informationen

Do. 02.09. 21 Uhr

Carolyn Breuer Quartet

Carolyn Breuer (as,ss), Rob van Bavel (p), Marc Abrams (b), Joost Patocka (dr)

siehe 01.09. Weitere Informationen

Fr. 03.09. 21 Uhr

Carolyn Breuer Quartet

Carolyn Breuer (as,ss), Rob van Bavel (p), Marc Abrams (b), Joost Patocka (dr)

siehe 01.09. Weitere Informationen

Sa. 04.09. 21 Uhr

Carolyn Breuer Quartet

Carolyn Breuer (as,ss), Rob van Bavel (p), Marc Abrams (b), Joost Patocka (dr)

siehe 04.09. Weitere Informationen

So. 05.09. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Tom Reinbrecht (sax)

Der Münchner Saxophonist Tom Reinbrecht leitet im September die offene Bühne der Unterfahrt und freut sich auf viele Einsteiger. Weitere Informationen

Mo. 06.09. 21 Uhr

Ruhetag

Di. 07.09. - Sa. 11.09. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

TR!O 11 meets BOOMCLACK- DIGGYBOOMCLACK feat. Lisa Wahlandt

TR!O 11: Walter Lang (p), Sven Faller (b), Gerwin Eisenhauer (dr). BOOMCLACK-DIGGYBOOMCLACK: Lisa Wahlandt (voc), Talkya MC (toasting, raps), Rüdiger Eisenhauer (git, synth, samples), Mario Sütel (editing, mixing), Walter Lang (fender rhodes), Sven Faller (b), Gerwin Eisenhauer (drums).

TR!O 11 heißt das neue Trio um den Münchner Ausnahmepianisten Walter Lang, den Konstantin Wecker-Bassisten Sven Faller und den Regensburger Schlagzeuger Gerwin Eisenhauer. Fernab aller Klischees des typischen Sounds eines Jazztrios arbeiten die 3 an der Umsetzung von eigentlich elektronischer Musik in einen akustischen Kontext. Neben Stücken des "American Songbooks", die im Gewand elektronisch eingefärbter Grooves und Basslines eine völlig neue Qualität bekommen, werden Songs von Künstlern wie Aphex Twin, LTJ Bukem oder Kosheen in den akustischen Klang von Piano, Kontrabass und Schlagzeug eingebettet. Das Ergebnis ist eine spannende und ungewöhnliche Musik, die sowohl dem Freund des akustischen Sounds als auch dem aufgeschlossenen Drum'n'Bass-Head etwas bieten dürfte. Gerwin Eisenhauer's BOOMCLACK-DIGGYBOOMCLACK live played jazzy drum'n'bassnujazzjunglefusionfunnyoutstuff! Die Mädels und Jungs von BOOMCLACK machen live eine Musik, deren Ästhetik der elektronischen Musik des 21. Jahrhunderts entliehen wurde. Dabei benutzen Sie das Instrumentarium des letzten Jahrtausends (also echte Trommeln und Gitarren und so altmodisches Zeugs halt). Sie alle spielen fröhlich mit den Grooves der 170 bpm Schallmauer (formerly known as Jungle), mit alten Jazzstandards (die plötzlich ganz anders klingen), mit Melodien aus dem Great Brazilian Songbook und Texten von Goethe (echt wahr).... Dabei trifft man auf viele Bekannte von früher wie Tante Bossa Nova aus Brasilien, Onkel Raggae aus Kingston/Jamaica und Papa Hiphop aus der Bronx. Und die verstehen sich komischerweise ganz toll mit den jüngeren Familienmitgliedern wie Schwager Aphex Twin und seinem Bruder Photek. Nicht vergessen darf man dabei Großväterchen Jazz, der mit einer Flasche Bourbon segnend auf dem Altar sitzt und dem bunten Treiben der Buben und Mädels auf der Bühne mit einem Lächeln auf den Lippen zusieht. Manchmal tanzt der dann auch ein bisschen .... Weitere Informationen

Mi. 08.09. 21 Uhr

TR!O 11 meets BOOMCLACK- DIGGYBOOMCLACK feat. Lisa Wahlandt

TR!O 11: Walter Lang (p), Sven Faller (b), Gerwin Eisenhauer (dr). BOOMCLACK-DIGGYBOOMCLACK: Lisa Wahlandt (voc), Talkya MC (toasting, raps), Rüdiger Eisenhauer (git, synth, samples), Mario Sütel (editing, mixing), Walter Lang (fender rhodes), Sven Faller (b), Gerwien Eisenhauer (drums).

siehe 07.09. Weitere Informationen

Do. 09.09. 21 Uhr

TR!O 11 meets BOOMCLACK- DIGGYBOOMCLACK feat. Lisa Wahlandt

TR!O 11: Walter Lang (p), Sven Faller (b), Gerwin Eisenhauer (dr). BOOMCLACK-DIGGYBOOMCLACK: Lisa Wahlandt (voc), Talkya MC (toasting, raps), Rüdiger Eisenhauer (git, synth, samples), Mario Sütel (editing, mixing), Walter Lang (fender rhodes), Sven Faller (b), Gerwien Eisenhauer (drums).

siehe 07.09. Weitere Informationen

Fr. 10.09. 21 Uhr

TR!O 11 meets BOOMCLACK- DIGGYBOOMCLACK feat. Lisa Wahlandt

TR!O 11: Walter Lang (p), Sven Faller (b), Gerwin Eisenhauer (dr). BOOMCLACK-DIGGYBOOMCLACK: Lisa Wahlandt (voc), Talkya MC (toasting, raps), Rüdiger Eisenhauer (git, synth, samples), Mario Sütel (editing, mixing), Walter Lang (fender rhodes), Sven Faller (b), Gerwien Eisenhauer (drums).

siehe 07.09. Weitere Informationen

Sa. 11.09. 21 Uhr

TR!O 11 meets BOOMCLACK- DIGGYBOOMCLACK feat. Lisa Wahlandt

TR!O 11: Walter Lang (p), Sven Faller (b), Gerwin Eisenhauer (dr). BOOMCLACK-DIGGYBOOMCLACK: Lisa Wahlandt (voc), Talkya MC (toasting, raps), Rüdiger Eisenhauer (git, synth, samples), Mario Sütel (editing, mixing), Walter Lang (fender rhodes), Sven Faller (b), Gerwien Eisenhauer (drums).

siehe 07.09. Weitere Informationen

So. 12.09. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Tom Reinbrecht (sax)

siehe 05.09. Weitere Informationen

Mo. 13.09. 21 Uhr

Ruhetag

Di. 14.09. 21 Uhr Reggae Music

Ujima

Andi Weekes (drums, percussion, vocals), Sami Asafo (keyboards, bass, guitar, vocals), George Ariitey (bass, vocals)

Der Jazzclub Unterfahrt verabschiedet den Sommer mit einer heißen Reggae Band. Andi Weekes, Begründer der Band Ujima, wurde in England geboren, wuchs in Barbados auf und lebt seit 1980 in Europa. Er begann seine Musiker-Karriere im Alter von 14 Jahren. Er geht davon aus, geboren zu sein, um Musik zu spielen. Andi Weekes hat bereits mit Eruption, Bill Summers, Pablo Moses, Hans Söllner, Wally Warning und vielen anderen gespielt. Von ihm stammt auch der starke karibische Einfluss, der sich in lebendigen Reggae-Rhythmen von Ujima, durchmischt mit Funk und Rockbeat, widerspiegelt. Seine 'bandmembers', Sami Asafo und George Ariitey, stammen beide aus Ghana. Weitere Informationen

Mi. 15.09. 21 Uhr

TALES

Gert Kaiser (sax), Kurt Härtl (git), Thorsten Soos (b), Stephan Schmeußer (dr),

In TALES haben sich vier Instrumentalisten, mit einer großen Bandbreite von Jazz, Pop bis Latin, gefunden. Was die Musiker verbindet, ist ihre langjährige Erfahrung in verschiedenen Formationen, ihre Liebe zum Jazz und der Wille, etwas Eigenes zu machen. TALES spielt ausschließlich Eigenkompositionen. Der Reiz von TALES entsteht durch Stücke jedes einzelnen Musikers, die den Rahmen für inspirierte und kreative Improvisationen bieten. Die Kompositionen reichen von Balladen mit modernem harmonischen Approach über "open sounds" bis zu New Orleans Soul. Immer mit unterschiedlich rhythmischer Konzeption und einer Prise Blues. Bei jedem Konzert von TALES entsteht die Musik auf der Bühne neu; jeder Abend nimmt einen einzigartigen, nicht vorhersehbaren Verlauf. Weitere Informationen

Do. 16.09. 21 Uhr highlight

Adrian Mears 'New Orleans Hardbop'

Adrian Mears (tb), Jeff Boudreaux (dr), Peter Madsen (p), Stephan Kurmann (b), Domenic Landolf (ts, bcl)

Die Entwicklung des Jazz ist auch in dessen Wiege New Orleans nicht stehen geblieben. Bereits in der ursprünglichen Form des New Orleans-Beats waren sämtliche Elemente enthalten, welche in Nord- und Südamerika zu all den verschiedenen afro-amerikanischen Stilen geführt haben. Auch der aktuelle New Orleans-Beat verfügt über eine sehr eigene, an die Tradition anknüpfende Rhythmik, für dessen perfekte Ausführung Jeff Boudreaux (dr), der aus New Orleans stammt, glänzend besorgt ist. Diese perfekt getimte Basis, zusammen mit der üblicherweise im Hardbop verwendeten Melodik und Harmonik, führt unter Beigabe einer kräftigen Prise neuer Betrachtungsweise zu einem neuen, aufhorchen lassenden Sound. Hier ist er - witzig, brillant und extrem swingend. Ein echter, beeindruckender Ohrwurm! Weitere Informationen

Fr. 17.09. 21 Uhr

Viva Chorinho!

Klaus Rester (flutes), Wolfgang Roth (sax, bcl), Fabio Block (cavaquinho), Pedro Tagliani (git), Claudio Wilner (perc).

Wegen des großen Erfolges des Konzertes im Juni in unserem Club besucht uns Viva Chorinho! erneut. Musik wie alte Schwarzweißfotos – ein bisschen melancholisch, ein bisschen fröhlich. Leicht federn Flöte und Saxophon über den Teppich aus Cavaquinho (eine Art Ukulele), Gitarre und Pandeiro (Schellentrommel). Der Choro klingt, als wolle er dazu auffordern, das Leben gelassen zu nehmen, so wie es eben ist. Die im brasilianischen Straßenkarneval verwurzelte Instrumentalmusik stammt unverkennbar aus einer anderen Zeit. Um 1900 entwickelte sich der Choro (der „Ragtime Brasiliens“) aus der Salonmusik der europäischen Einwanderer. Ihre Harmonien und Rhythmen verbanden sich mit brasilianischem Lebens- und Taktgefühl. Was Louis Armstrong für den Jazz bedeutete, war „Pixinguinha“ (1898 – 1973) für den Choro. Bereits zu Lebzeiten eine Ikone, beeinflusste der Flötist und Saxophonist mit seinen rund 600 Werken über Jahrzehnte hinweg alle Richtungen der Musica popular brazileira. Viele seiner Stücke kennt heute noch jedes Kind auf der Straße. Der Choro ist im wahrsten Sinn des Wortes brasilianische Volksmusik: Grenzenlos, bezaubernd und charmant. Weitere Informationen

Sa. 18.09. 21 Uhr CD Präsentation 'Nuages'

Jenny Evans & Rudi Martini Quartet

Jenny Evans (voc), Till Martin (bcl, saxes), Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b), Rudi Martini (dr).

Jenny Evans neue CD Nuages ist eine Hommage an das europäische Musikerbe mit Kompositionen aus vier Jahrhunderten. Der Klang von Till Martins Bassklarinette und Sopransaxofon, Walter Langs pianistischer Feinsinn, sowie Rudi Martini am Schlagzeug und Thomas Stabenow am Bass erschaffen ein eigenes ästhetisches Konzept – intim, leidenschaftlich und gleichzeitig von souveräner Relaxtheit. Dr. Tobias Böcker (NR) schrieb: "Sie ist wohl die bisher einzige Jazzsängerin, die es schafft, Lieder aus Carl Orffs Carmina Burana, von John Dowland (1563-1626) und Henry Purcell (1659-1695), Django Reinhardts Nuages, ein neugetextetes Evergreen von Peter Kreuder und George Harrisons Within You, Without You in einem Programm so organisch zu vereinen, als wäre ein solcher Springtanz durch Stile und Jahrhunderte das Natürlichste der Welt. Klingt aber so, denn Evans Stimme ist der souveräne Scout einer Zeitreise, die in den sensiblen Arrangements ihrer Band wie auf Flügeln gebettet verläuft". Weitere Informationen

So. 19.09. 19.30 Uhr Ausstellungseröffnung

"New York" People/Architecture: Fotografien und Aquarelle von Peter Böninger und Peter Achilles

"People of N.Y.C. are being wild, crazy, mad, commercial, artistic, artsy, fresh, new, vital, positive, negative, loveable, hateful, shallow, deep, uplifting, depressing, cultural, violent, battered, busy, celebrity-riddled, hectic, hyped-up, cold, hot, soulless, soulful, imaginative, trendy, selling, energetic, greedy, doomed, glamorous, breathing - that´s why I love making pictures of them." copyright Peter Böninger. ... Vokabeln, die auch für den gelernten Kirchenmaler, etablierten Künstler und Dozenten, Peter Achilles, die besondere Atmosphäre von NY widerspiegeln und ihn zur künstlerischen Umsetzung in Aquarell-Technik inspirieren: Fassaden, die Plätze zur Heimat werden lassen, Gebäude, die pompös oder schmucklos das Strassenbild prägen und vor allem die endlosen Strassenschluchten, die dieser Stadt ihren unverwechselbaren Charakter geben. Weitere Informationen

So. 19.09. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Tom Reinbrecht (sax)

siehe 05.09. Weitere Informationen

Mo. 20.09. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

"Montags geöffnet" heisst es nun wieder in der Unterfahrt, wo das Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra nach einer langen Sommerpause treue Big Band Fans mit einem abwechslungsreichen Musik-Programm so richtig auf die neue Saison einstimmen wird. In Vorfreude auf einen spannenden Big Band Herbst möchte man raten: Reservieren Sie sich Ihren Montags Stammplatz in der Unterfahrt am besten gleich für die ganze Saison, es lohnt sich wirklich! Weitere Informationen

Di. 21.09. 21 Uhr Nagel-Heyer CD Release Concert 'Not The Same'

Benny Lackner Trio

Benny Lackner (p), Robert Perkins (b), Derek Nievergelt (dr)

"Unser akustisch orientiertes Klaviertrio aus New York erfindet die Jazzstandards neu, stellt aber dennoch das Originalmaterial in den Mittelpunkt. Wir verweben moderne Elemente, wie drum'n'bass und hip hop beats, elektronische Percussion und Bass-Sounds. Ich spiele akustisches Klavier, fender rhodes, synthesizer und hohner pianet. Mein hauptsächliches Anliegen besteht darin, meiner Generation Jazz zugänglich zu machen und dennoch mit dem historischen Vermächtnis des Jazz-Klavier-Trios tief verbunden zu bleiben." Benny Lackner. Der Shooting Star am Klavier Benny wurde als Sohn eines Amerikaners in Berlin geboren. Folk und Blues war die Musik, die zu Haus gespielt wurde. Als er 13 war, zog seine Familie in die Staaten, sein "Schlagzeuger-Onkel" Tom Lackner machte ihn mit der Welt des Jazz vertraut. Benny Lackner studierte bei Brad Mehldau. U.a. spielte er bisher mit Billy Higgins, Pheeroan Aklaff, Marc Ribot und Brad Shepik. Die pünktlich zur Tournee bei Nagel-Heyer erschienene CD 'Not The Same' wird in 27 Staaten veröffentlicht. Weitere Informationen

Mi. 22.09. 21 Uhr

Frankzone

Max Frankl (git, loops), Magnus Schriefl ( tp, flh), Andrea Hermenau (p, f.rh.), Benni Schäfer (b), Peter Gall (dr)

Frisch zurück aus den Studios des Deutschlandfunks in Köln, wo, zusammen mit Johannes Enders als Gastsolist, kürzlich die erste CD des bereits mit etlichen Preisen ausgezeichneten Quintetts entstanden ist, präsentiert sich heute abend Frankzone in der Unterfahrt. Die modernen Arrangements lassen den fünf jungen Musikstudenten viel Freiraum für mal lyrische, mal explosive Improvisationen, die den homogenen Bandsound bereichern. Ebenfalls deutlich zu hören sind die unterschiedlichen Einflüsse, die durch so verschiedene Städte wie Berlin, Amsterdam oder Basel in den Stücken von Frankzone Ausdruck finden. Wer sich selbst von den ausdrucksstarken Kompositionen und kreativen Soli überzeugen will, sollte heute unbedingt vorbeikommen! Weitere Informationen

Do. 23.09. 21 Uhr stargastspiel

Franco Ambrosetti European Legacy

Franco Ambrosetti (tp, flh), Dado Moroni (p), Gianluca Ambrosetti (ss), François Moutin (b), Daniel Humair (dr).

Franco Ambrosetti stammt aus der italienischen Schweiz, wuchs - musikalisch gesprochen - aber in Mailand auf, wo er in den 60er-Jahren in den Jazzclubs zu Hause war. Ursprünglich von US-Trompetern wie Lee Morgan und Clifford Brown geprägt, entwickelte er sich zu einem der führenden Stilisten an Trompete und Flügelhorn. Kein Geringerer als Miles Davis nannte ihn einmal den "einzigen weißen Trompeter, der wie ein Schwarzer spielen kann". Sein US-Debüt hatte Franco 1967 beim Monterey Jazz Festival, als er in der Band seines Vaters Flavio auftrat, eines damals berühmten Altsaxophonisten. In späteren Jahren erhielt Franco mehrere Special Awards beim Montreux-Festival und wurde in Italien zum "besten europäischen Jazzmusiker" gewählt. Für die Frankfurter Allgemeine Zeitung ist er "der eleganteste Hardbop-Trompeter, den Europa je gekannt hat". Franco Ambrosetti ist seit den 70er-Jahren mit ENJA verbunden und hat mit zahlreichen internationalen Größen gearbeitet, u.a. Cannonball Adderley, Dexter Gordon, Joe Henderson, Michael Brecker und John Scofield. Mit dem Projekt "European Legacy" macht Ambrosetti auf die multikulturellen Vibes aufmerksam, die durch die europäische Jazz-Tradition fließen. Alle Stücke dieses Programms stammen von europäischen Jazzmusikern wie (dem gebürtigen Kanadier) Kenny Wheeler, George Gruntz und Franco Ambrosetti selbst und seinen Mitmusikern oder von Chanson-Legenden wie Edith Piaf und Charles Aznavour. "Diese Musik ist durchtränkt von Inspirationen, Erinnerungen, Emotionen und Aromen, die aus unserer (europäischen) Kultur kommen", sagt Franco. "Die Unterschiede liegen in den Farben, Schattierungen, Stimmungen, Vibrationen." Die dichte Rhythmusarbeit von François Moutin und Daniel Humair und die großartigen Soli von Franco Ambrosetti, seinem Sohn Gianluca und dem italienischen Pianisten Dado Moroni beweisen, dass das "europäische Vermächtnis" optimal zu swingen versteht. Das ist moderner Jazz in seiner reinsten und packendsten Form. Weitere Informationen

Fr. 24.09. 21 Uhr

Matthias Daneck's N.O.W.

Matthias Erlewein (sax), Nobert Scholly (git), Henning Sieverts (b), Matthias Daneck (dr)

Es gibt einige Musiker, die guten Jazz machen....hier aber geht es noch um viel mehr: Um Gut und Böse! Genauer gesagt um das Narrenschiff aus dem 15. Jhd., geschrieben in Basel von Sebastian Brant aus Strassburg. Ein moralischer Leitfaden, der einem Menschen in allen Lebenslagen sagt, was er zu tun und vor allem zu lassen hat in dieser Welt voller Irrungen und Laster. Matthias Daneck's N.O.W. gibt sich in seinem Narrenschiff-Programm sechs ausgewählten Prachtexemplaren der Sünde hin und lebt diese unverschämt unverblümt auf der Bühne aus. Eben gerade das ist Jazz! Eigensinn, Faulheit, Spötterei und mehr! Die vier Musiker, allesamt keine Unbekannten der europäischen Jazzszene -wie diverse Auszeichnungen belegen-, spielen dabei Rollen, mit Hilfe derer sie die Verse auslegen und die sie im Kontext des Jazz improvisatorisch lebendig werden lassen können. Eine der hervorstechendsten Eigenschaften von Matthias Daneck's N.O.W. ist die Fähigkeit der Instrumentalisten, sich trotz des arrangierten Notenmaterials Freiräume zu schaffen für Interaktion und Spontanität. So entstehen immer wieder überraschende und ungeahnte Wendungen im Verlauf der Musik. Weitere Informationen

Sa. 25.09. 21 Uhr

Alexa Rodrian - Sven Faller & guests

Alexa Rodrian (v), Sven Faller (b) & guests.

Alexa Rodrian galt bereits als eine der vielversprechendsten jungen Sängerinnen der deutschen Jazzszene, als sie Anfang der Neunziger Jahre nach New York übersiedelte und als Protegé von Sheila Jordan und Buster Williams tief in die Tradition des Jazzgesangs eintauchte. In New York begann auch die intensive Duoarbeit mit dem Bassisten Sven Faller, der seit mehr als fünfzehn Jahren auf europäischen wie amerikanischen Bühnen zu Hause ist. Er arbeitete mit Künstlern wie Judy Niemack, Bobby Watson, Chico Freeman, Konstantin Wecker und Jane Monheit. Das Duo präsentiert seine eigenständige Interpretationen des klassischen Jazzrepertoires, verstärkt um weitere Überraschungsgäste. "Alexa Rodrian und Sven Faller ... in höchstem Maße zerbrechlich, feinnervig, sphärengleich kam das daher, dabei mit einer Kraft, die einen umhauen konnte." (Mittelbayerische Zeitung) Weitere Informationen

So. 26.09. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Tom Reinbrecht (sax)

siehe 05.09. Weitere Informationen

Mo. 27.09. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra feat. Gerry Hayes, voc.

1982 spielte eine neu gegründete Big Band mit jungen Münchner Jazzmusikern ihren ersten Gig in "GERRY´S im Lehel" in der Sternstrasse 20. Der Big Band Leiter, ein Schlagzeuger namens Harald Rüschenbaum, steuert seitdem sein Orchestra erfolgreich durch die Wogen des in- und ausländischen Jazzbetriebs. Der Wegbegleiter in all den Jahren, der damalige Clubbesitzer Gerry Hayes, wird heute in der Unterfahrt als Gast-Vocalist eigene Akzente setzen. Dieses Konzert ist ein MUSS für alle Freunde des swingenden Big Band Sounds. Weitere Informationen

Di. 28.09. 21 Uhr

Matthias Bätzel Organ Trio

Matthias Bätzel (organ), Helmut Kagerer (git), Michael Keul (dr).

Matthias Bätzel gilt als große Entdeckung an der Hammond B3. Seine zupackende Spielweise und Virtuosität machen ihn zu einem der gefragtesten Organisten Europas. Dies wird unter anderem belegt durch Zusammenarbeit mit den Saxophonisten Red Holloway und Houston Person. Mit Helmut Kagerer an der Gitarre stellt sich einer der wichtigsten Vertreter der europäischen Gitarrenelite vor. Partner und Weggefährten Kagerers waren z. B. Attila Zoller oder Matt Garrison. Schlagzeuger Keul ist die treibende Kraft hinter den beiden Solisten. Sein Spiel zeichnet sich durch große Vielseitigkeit und einen enormen Drive aus. Das Matthias Bätzel Trio präsentiert modernen, swingenden Jazz, in dessen Mittelpunkt der faszinierende und selten live zu erlebende Sound der Hammond B3 steht. Weitere Informationen

Mi. 29.09. 21 Uhr CD Präsentation 'Blue Moods'

Philipp Stauber Quartet

Philipp Stauber (git), Till Martin (sax), Henning Sieverts (b), Bastian Jütte (dr)

Bebop, Balladen, Bossa Nova – der Jazzgitarrist Philipp Stauber, zweifacher Gewinner des „MDR- Jazzpreises“, kommt mit ausgewählten Standards und Eigenkompositionen in die Unterfahrt. Philipp Stauber steht ganz in der Tradition der klassischen Jazzgitarre à la Wes Montgomery und Joe Pass und ist seit Jahren als Live- und Studiomusiker in der deutschen Jazzszene tätig. Nach seinem erfolgreichen Debütalbum „Slowfood“ präsentiert er am heutigen Abend die aktuelle Produktion „Blue Moods“, aufgenommen im März 2004. Ideale musikalische Partner fand er im Saxofonisten Till Martin, ausgezeichnet mit dem „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“, jm Bassisten Henning Sieverts, welcher für seine Arbeit den „Bayerischen Staatspreis“ erhielt und in Bastian Jütte, einem der gefragtesten Drummer der Szene. „Topmusiker, voll swingender Intensität und sensiblem Zusammenspiel“ (Jazzpodium) Weitere Informationen

Do. 30.09. 21 Uhr highlight

Vincent Herring Quartet

Vincent Herring (as), Danny Grisset (p), Essiet Essiet (b), Joris Dudli (dr).

Der Bandsound definiert sich in einer teils funky- swingend, kräftig boppend, doch immer extrem souligen Mischung des heutigen Jazz. Dieses seit mehr als 5 Jahren regelmäßig in Europa tourende Quartett wird von einer führenden Tageszeitung treffend beschrieben: „Vincent Herring, einer der maßgebenden heutigen Altsaxophonisten, überzeugt mit unbedingtem Bekenntnis zu schwarzer Musik, basierend auf der Tradition der Moderne. Danny Grisset (p), Essiet Essiet (b) und Joris Dudli (dr) sind ihm Partner, die ihn nicht nur mit brodelnder Rhythmik unterstützen - genauso hörenswert sind auch ihre dynamischen Soli.“ Besonders hervor zu heben wäre auch der Pianist Danny Grisset, der als neuer “Young Lion" der New Yorker Szene gilt. Er kommt ursprünglich aus Los Angeles und hat sein Studium am Thelonius Monk Institute absolviert. Bis jetzt konnte er schon durch eindrucksvolle Engagements von Künstlern wie Billy Higgins, George Coleman, Bobby Watson, Vanessa Rubin u.v.a. auf sich aufmerksam machen. Weitere Informationen

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