Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Aug 2009

Programm September 2009

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

So. 21.06. - Fr. 04.09. 19:30 Uhr Ausstellungseröffnung

Betrachtungen in Schwarz-Weiß

Fotografien von Barbara Fellner und Zeichnungen von Anne Fraaz-Unterhalt

Die Künstlerinnen Barbara Fellner und Anne Fraaz-Unterhalt stellen in ihren Fotografien und Zeichnungen Bildmotive in den Mittelpunkt wie Landschaft, Figur und Architektur, die zu künstlerischer Umsetzung inspirieren. Die unverwechselbare Handschrift ihrer Arbeiten entsteht in der Auseinandersetzung mit dem Gegenstand und ihrer persönlichen Sicht und Haltung. Die Bilder dieser Ausstellung zeigen die Ausdrucksmöglichkeiten von Schwarz und Weiß und den daraus entstehenden Abstufungen. Zur Vernissage spielt Michael Hornstein (sax) Weitere Informationen

Di. 01.09. - Sa. 05.09. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Thomas Faist Quintet

Thomas Faist (as), Filip Wisniewski (git), Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b), Rick Hollander (dr).

Der Saxophonist Thomas Faist präsentiert sein neues Quintett-Programm: moderne Mainstream-Eigenkompositionen von hohem Niveau, vorgetragen von einem wundervoll ausbalancierten und geschmackvoll interagierenden Quintett. Schon seit vielen Jahren ist er auf der europäischen Jazzszene präsent. Er spielte auf mehreren internationalen Festivals, z.B. Paris, Zürich, Lugano, Aspen, Jakarta, war in Süd-Amerika auf Tour und arbeitete als sideman und Big-Band-Musiker mit etlichen Berühmtheiten des Jazz zusammen. Unter eigenem Namen hat er bisher drei CD's veröffentlicht, die vor allem auch seine Arbeit als Komponist dokumentieren. Die Rhythmusgruppe: Walter Lang piano, Thomas Stabenow bass und Rick Hollander drums. Alle drei langjährige Bandmitglieder und Spitzenmusiker der europäischen Jazzszene. In der Frontline zusammen mit Thomas Faist und erst seit Kurzem dabei: der junge Gitarrist Filip Wisniewski, ein viel versprechender Newcomer auf der Szene. Weitere Informationen

Mi. 02.09. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Thomas Faist Quintet

Thomas Faist (as), Filip Wisniewski (git), Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b), Rick Hollander (dr).

Der Saxophonist Thomas Faist präsentiert sein neues Quintett-Programm: moderne Mainstream-Eigenkompositionen von hohem Niveau, vorgetragen von einem wundervoll ausbalancierten und geschmackvoll interagierenden Quintett. Schon seit vielen Jahren ist er auf der europäischen Jazzszene präsent. Er spielte auf mehreren internationalen Festivals, z.B. Paris, Zürich,Lugano, Aspen, Jakarta, war in Süd-Amerika auf Tour und arbeitete als sideman und Big-Band-Musiker mit etlichen Berühmtheiten des Jazz zusammen. Unter eigenem Namen hat er bisher drei CD's veröffentlicht, die vor allem auch seine Arbeit als Komponist dokumentieren. Die Rhythmusgruppe: Walter Lang piano, Thomas Stabenow bass und Rick Hollander drums . Alle drei langjährige Bandmitglieder und Spitzenmusiker der europäischen Jazzszene. In der Frontline zusammen mit Thomas Faist und erst seit Kurzem dabei: der junge Gitarrist Filip Wisniewski, ein viel versprechender newcomer auf der Szene. Weitere Informationen

Do. 03.09. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Thomas Faist Quintet

Thomas Faist (as), Filip Wisniewski (git), Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b), Rick Hollander (dr).

Der Saxophonist Thomas Faist präsentiert sein neues Quintett-Programm: moderne Mainstream-Eigenkompositionen von hohem Niveau, vorgetragen von einem wundervoll ausbalancierten und geschmackvoll interagierenden Quintett. Schon seit vielen Jahren ist er auf der europäischen Jazzszene präsent. Er spielte auf mehreren internationalen Festivals, z.B. Paris, Zürich,Lugano, Aspen, Jakarta, war in Süd-Amerika auf Tour und arbeitete als sideman und Big-Band-Musiker mit etlichen Berühmtheiten des Jazz zusammen. Unter eigenem Namen hat er bisher drei CD's veröffentlicht, die vor allem auch seine Arbeit als Komponist dokumentieren. Die Rhythmusgruppe: Walter Lang piano, Thomas Stabenow bass und Rick Hollander drums . Alle drei langjährige Bandmitglieder und Spitzenmusiker der europäischen Jazzszene. In der Frontline zusammen mit Thomas Faist und erst seit Kurzem dabei: der junge Gitarrist Filip Wisniewski, ein viel versprechender newcomer auf der Szene. Weitere Informationen

Fr. 04.09. 21 Uhr BR-Mitschnitt - Munich Summer Jazz Week

Thomas Faist Quintet

Thomas Faist (as), Filip Wisniewski (git), Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b), Rick Hollander (dr).

Der Saxophonist Thomas Faist präsentiert sein neues Quintett-Programm: moderne Mainstream-Eigenkompositionen von hohem Niveau, vorgetragen von einem wundervoll ausbalancierten und geschmackvoll interagierenden Quintett. Schon seit vielen Jahren ist er auf der europäischen Jazzszene präsent. Er spielte auf mehreren internationalen Festivals, z.B. Paris, Zürich,Lugano, Aspen, Jakarta, war in Süd-Amerika auf Tour und arbeitete als sideman und Big-Band-Musiker mit etlichen Berühmtheiten des Jazz zusammen. Unter eigenem Namen hat er bisher drei CD's veröffentlicht, die vor allem auch seine Arbeit als Komponist dokumentieren. Die Rhythmusgruppe: Walter Lang piano, Thomas Stabenow bass und Rick Hollander drums . Alle drei langjährige Bandmitglieder und Spitzenmusiker der europäischen Jazzszene. In der Frontline zusammen mit Thomas Faist und erst seit Kurzem dabei: der junge Gitarrist Filip Wisniewski, ein viel versprechender newcomer auf der Szene. Weitere Informationen

Sa. 05.09. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Thomas Faist Quintet

Thomas Faist (as), Filip Wisniewski (git), Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b), Rick Hollander (dr).

Der Saxophonist Thomas Faist präsentiert sein neues Quintett-Programm: moderne Mainstream-Eigenkompositionen von hohem Niveau, vorgetragen von einem wundervoll ausbalancierten und geschmackvoll interagierenden Quintett. Schon seit vielen Jahren ist er auf der europäischen Jazzszene präsent. Er spielte auf mehreren internationalen Festivals, z.B. Paris, Zürich,Lugano, Aspen, Jakarta, war in Süd-Amerika auf Tour und arbeitete als sideman und Big-Band-Musiker mit etlichen Berühmtheiten des Jazz zusammen. Unter eigenem Namen hat er bisher drei CD's veröffentlicht, die vor allem auch seine Arbeit als Komponist dokumentieren. Die Rhythmusgruppe: Walter Lang piano, Thomas Stabenow bass und Rick Hollander drums . Alle drei langjährige Bandmitglieder und Spitzenmusiker der europäischen Jazzszene. In der Frontline zusammen mit Thomas Faist und erst seit Kurzem dabei: der junge Gitarrist Filip Wisniewski, ein viel versprechender newcomer auf der Szene. Weitere Informationen

So. 06.09. - Sa. 05.12. 19:30 Uhr Ausstellungseröffnung

Moderne Malerei von Axel Weiß

Die vibrierende Begegnung moderner Malerei mit modernem Jazz ist selten. Der Maler und Musiker Axel Weiß sucht die ästhetische Verbindung der gemeinsamen Qualitäten beider Bereiche. Sein Leitmotiv ist die Freiheit. Es ist das Archaische - inspiriert durch die Ästhetik der Naturvölker - das ihn fasziniert. Die hier präsentierten Bild- und Objektwerke atmen den Geist treibender Rhythmik. Spannend, groovy und intensiv. Weitere Informationen

So. 06.09. 21 Uhr

Jam Session

Philipp Stauber (git)

Jazzkritiker Oliver Hochkeppel schrieb in der SZ (9/08): "...Seiner Gibson entlockt er das ganze Spektrum der kanonisierten Jazzgitarre. Vom bluesigen Untergrund eines Kenny Burell über die flirrende Rhythmusgitarre eines Django Reinhardt und das Oktavspiel eines Wes Mongomery, bis zu den virtuosen Singlenote-Läufen eines Joe Pass". Allen viel Spaß bei der sonntäglichen Session! Weitere Informationen

Mo. 07.09. 21 Uhr

Geschlossen

Di. 08.09. - Mi. 09.09. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

ACT- Young German Jazz! max.bab - Inner Orbit

Max von Mosch (sax), Benedikt Jahnel (p), Benny Schäfer (b), Andi Haberl (dr)

Das Weltall. Unendliche Weiten... Seit Anbeginn der Zeiten sind die Menschen vom Himmel fasziniert. Einst galt er als Sitz der Götter, heute lockt der noch unerforschte Raum. Vor 400 Jahren entdeckte Galileo Galilei die Monde des Jupiter, vor 40 Jahren setzte Neil Armstrong als erster Mensch seinen Fuß auf den Erdtrabanten. Seit 1989 befindet sich – fast ohne Unterbrechung – jeweils mindestens ein Mensch im Weltall: als Besatzung auf Raumstationen, die in 350 km Höhe um die Erde kreisen…max.bab, der "Glücksfall des deutschen Jazz" (Concerto) erforscht auf Inner Orbit das Menschheitsabenteuer "Raumfahrt", und entdeckt dabei neue Dimensionen. Mit seinem ACT-Debüt legt das Quartett seinen musikalischen Fokus auf die inneren Umlaufbahnen, denn diese "sind mindestens genauso wichtig wie die äußeren", betont der Saxofonist Max von Mosch und erklärt die Idee zum neuen Album: "Wir haben uns gefragt, was Astronauten eigentlich in der schwerelosen Unendlichkeit des Alls empfinden und versucht, es in unsere Klangsprache zu übersetzen.” Vor zehn Jahren starteten max.bab auf ihre gemeinsame Mission. Dazu zählten auch Begegnungen mit Charlie Mariano, Wolfgang Muthspiel oder einem Streichorchester. Diese Episoden haben max.bab inspiriert. 2007 bescheinigte ihnen die Süddeutsche Zeitung "Jazz auf Weltniveau". Auf "Inner Orbit" können wir jetzt verfolgen, welche Flughöhe max.bab inzwischen erreicht haben. Weitere Informationen

Mi. 09.09. 21 Uhr

ACT- Young German Jazz! max.bab - Inner Orbit

Max von Mosch (sax), Benedikt Jahnel (p), Benny Schäfer (b), Andi Haberl (dr)

Das Weltall. Unendliche Weiten... Seit Anbeginn der Zeiten sind die Menschen vom Himmel fasziniert. Einst galt er als Sitz der Götter, heute lockt der noch unerforschte Raum. Vor 400 Jahren entdeckte Galileo Galilei die Monde des Jupiters, vor 40 Jahren setzte Neil Armstrong als erster Mensch seinen Fuß auf den Erdtrabanten. Seit 1989 befindet sich – fast ohne Unterbrechung – jeweils mindestens ein Mensch im Weltall: als Besatzung auf Raumstationen, die in 350 km Höhe um die Erde kreisen…max.bab, der "Glücksfall des deutschen Jazz" (Concerto) erforscht auf Inner Orbit das Menschheitsabenteuer "Raumfahrt", und entdeckt dabei neue Dimensionen. Mit seinem ACT-Debüt legt das Quartett seinen musikalischen Fokus auf die inneren Umlaufbahnen, denn diese "sind mindestens genauso wichtig, wie die äußeren", betont der Saxofonist Max von Mosch und erklärt die Idee zum neuen Album: "Wir haben uns gefragt, was Astronauten eigentlich in der schwerelosen Unendlichkeit des Alls empfinden und versucht, es in unsere Klangsprache zu übersetzen.” Vor zehn Jahren starteten max.bab auf ihre gemeinsame Mission. Dazu zählten auch Begegnungen mit Charlie Mariano, Wolfgang Muthspiel oder einem Streichorchester. Diese Episoden haben max.bab inspiriert. 2007 bescheinigte ihnen die Süddeutsche Zeitung "Jazz auf Weltniveau". Auf "Inner Orbit" können wir jetzt verfolgen, welche Flughöhe max.bab inzwischen erreicht haben. Weitere Informationen

Do. 10.09. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

ACT- Young German Jazz! Julian & Roman Wasserfuhr - Upgraded in Gothenburg

Julian Wasserfuhr (tp), Roman Wasserfuhr (p), Benjamin Garcia (b), Oliver Rehmann (dr).

Die Geschichte von Julian und Roman Wasserfuhr gleicht einem Märchen: Wird nach den talentiertesten jungen Musikern im ganzen Land gefragt, dann schallt es oft aus der Provinz Hückeswagen bei Köln zurück: Hinter den Bergen umrahmt von Wald im Niemandsland, da leben zwei Jazz-Brüder, die spielen "verblüffend ungewöhnlich" (Die Zeit), "vom Feinsten" (Jazzpodium) und mit einem "magischen Ton" (SZ). Mit "Remember Chet" (ACT 9654-2), einer Hommage an Chet Baker, feierten sie 2006 ein "umwerfendes Debüt" (SZ). Das Können der jungen Musiker ist auch Nils Landgren im fernen Schweden zu Ohren gekommen. Kurzerhand entschied er sich, die beiden Shooting Stars zu produzieren und lud die Wasserfuhrs in das Göteborger Nilento Studio ein - in jene berühmte Soundküche, wo seine erfolgreichen Alben entstehen. Für Landgren eine Herzensangelegenheit: "Julians Talent ist unglaublich. Und mit seinem Bruder Roman ergänzt er sich nahtlos." Da der weltberühmte Posaunist keine halben Sachen macht, bat er noch handverlesene schwedische Musiker zur Session: Lars Danielsson, Anders Kjellberg, Magnus Lindgren und Ida Sand. "Wir haben Julian und Roman aber keine neue Spielweise beigebracht, sondern nur entlockt, was bereits in ihnen steckte", beschreibt Landgren die schwedische Entwicklungshilfe. Bei einigen Stücken greift er sogar selbst zur Posaune. Sein butterweicher, lyrischer Ton und außerordentlicher Spürsinn für den richtigen musikalischen Moment gibt "Upgraded in Gothenburg" den letzten Schliff. Das Zusammentreffen in Göteborg ist geglückt. Das Ergebnis ist mehr als die Summe seiner Teile. Wie im Märchen wurden Julian und Roman Wasserfuhr von ihren schwedischen Weggefährten musikalisch wachgeküsst. Mit "Upgraded in Gothenburg" haben sich die Brüder hochgestuft. "Wir machen authentische, ehrliche Musik, die uns am Herzen liegt, und denken, das wissen die Leute auch zu schätzen", und so hoffen die Beiden, dass sich ihr Upgrade als äußerst benutzerfreundlich erweist. Weitere Informationen

Fr. 11.09. - Sa. 12.09. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

ACT- Young German Jazz! Panzerballett - Hart Genossen von ABBA bis Zappa

Jan Zehrfeld (git, back voc), Martin Mayrhofer (git, voc), Alexander v. Hagke (sax), Heiko Jung (b), Sebastian Lanser (dr), Conny Kreitmeier (voc).

"Geschwinder als Metallica, kraftvoller als Motörhead und witziger als Rammstein" schrieb DIE WELT über Jan Zehrfeld und sein Panzerballett. Mit vielen ähnlichen Vergleichen versuchten die Kritiker die bislang beispiellose Kombination von Jazz und Metal definitorisch in den Griff zu bekommen. Wenige deutsche Alben haben zuletzt national wie international für so viel Furore gesorgt wie das ACT-Debüt "Starke Stücke" (ACT 9661-2) von Panzerballett. Mit "Hart Genossen von ABBA bis Zappa" (ACT 9664-2) setzen die "Genre-Anarchos" jetzt zum nächsten Streich an. Der CD-Titel versteht sich als Wortspiel – und so werden auf dem neuen Album Jan Zehrfelds Artgenossen hart genossen: "Wir haben uns diesmal Bands und Interpreten vorgenommen, mit denen wir in Verbindung gebracht wurden, ohne dass wir bisher etwas von ihnen gespielt hätten", sagt Zehrfeld. Bei fast jedem Stück bleibt einem zwischendurch vor Staunen die Spucke weg: Wenn sich Rammsteins harter Marsch-Takt plötzlich mit südamerikanischen Rhythmen konfrontiert sieht; wenn das von dröhnenden Schlagzeugattacken und kernigen Gitarrenriffs "verkrasste" "Jadoo" ansatzlos von einer klassisch swingenden Bridge unterbrochen wird; oder wenn beim Refrain im ansonsten rasant beschleunigten "Gimme, Gimme, Gimme" völlig überraschend eine hauchzarte Gitarre daherkommt – Panzerballett schaffen es in unnachahmlicher Meisterschaft eigentlich Nicht-Passendes passend zu machen. Weitere Informationen

Sa. 12.09. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

ACT- Young German Jazz! Panzerballett - Hart Genossen von ABBA bis Zappa

Jan Zehrfeld (git, back voc), Martin Mayrhofer (git, voc), Alexander v. Hagke (sax), Heiko Jung (b), Sebastian Lanser (dr), Conny Kreitmeier (voc).

"Geschwinder als Metallica, kraftvoller als Motörhead und witziger als Rammstein" schrieb DIE WELT über Jan Zehrfeld und sein Panzerballett. Mit vielen ähnlichen Vergleichen versuchten die Kritiker die bislang beispiellose Kombination von Jazz und Metal definitorisch in den Griff zu bekommen. Wenige deutsche Alben haben zuletzt national wie international für so viel Furore gesorgt wie das ACT-Debüt "Starke Stücke" (ACT 9661-2) von Panzerballett. Mit "Hart Genossen von ABBA bis Zappa" (ACT 9664-2) setzen die "Genre-Anarchos" jetzt zum nächsten Streich an. Der CD-Titel versteht sich als Wortspiel – und so werden auf dem neuen Album Jan Zehrfelds Artgenossen hart genossen: "Wir haben uns diesmal Bands und Interpreten vorgenommen, mit denen wir in Verbindung gebracht wurden, ohne dass wir bisher etwas von ihnen gespielt hätten", sagt Zehrfeld. Bei fast jedem Stück bleibt einem zwischendurch vor Staunen die Spucke weg: Wenn sich Rammsteins harter Marsch-Takt plötzlich mit südamerikanischen Rhythmen konfrontiert sieht; wenn das von dröhnenden Schlagzeugattacken und kernigen Gitarrenriffs "verkrasste" "Jadoo" ansatzlos von einer klassisch swingenden Bridge unterbrochen wird; oder wenn beim Refrain im ansonsten rasant beschleunigten "Gimme, Gimme, Gimme" völlig überraschend eine hauchzarte Gitarre daherkommt – Panzerballett schaffen es in unnachahmlicher Meisterschaft eigentlich Nicht-Passendes passend zu machen. Weitere Informationen

So. 13.09. 21 Uhr

Jam Session

Philipp Stauber (git)

Jazzkritiker Oliver Hochkeppel schrieb in der SZ (9/08): "...Seiner Gibson entlockt er das ganze Spektrum der kanonisierten Jazzgitarre. Vom bluesigen Untergrund eines Kenny Burell über die flirrende Rhythmusgitarre eines Django Reinhardt und das Oktavspiel eines Wes Mongomery, bis zu den virtuosen Singlenote-Läufen eines Joe Pass". Allen viel Spaß bei der sonntäglichen Session! Weitere Informationen

Mo. 14.09. 21 Uhr Big Band Night - Season Opener - bossarenova

SWR Big Band & Paula Morelenbaum plus special guest Joo Kraus (tp).

Die SWR BIG BAND gehört zweifelsohne zu den besten Big Bands der Welt. Allein 3 Grammy-Nominierungen ab 2002 in Folge beweisen, dass die SWR Big Band ihr Publikum auf höchstem Niveau unterhält. Die hervorragenden Solisten der Band und das außergewöhnliche Zusammenspiel sind die Grundlage für diesen Erfolg. Ein Erfolg, der auch durch die Zusammenarbeit mit int. Jazzgrößen wie jüngst Patti Austin, Toshiko Akiyoshi (Preis der dt. Schallplattenkritik) oder Sammy Nestico untermauert wird. Die SWR Big Band blickt auf mehr als fünf Jahrzehnte von ihr mitgestalteter Musikgeschichte zurück. Sie ist seit den frühen 50er Jahren unter Erwin Lehn in allen Bereichen der Big Band-Musik erfolgreich tätig. Der "Daimler" unter den Big Bands spielte u.a. mit Miles Davis, Chick Corea, Astrud Gilberto, Chet Baker, Catarina Valente oder Arturo Sandoval. Pünktlich zu "50 Jahre Bossa Nova" präsentiert die SWR Big Band das Programm "Bossarenova" mit der wunderbaren brasilianischen Sängerin Paula Morelenbaum und dem deutschen Shooting Star an der Trompete Joo Kraus. Nicht verpassen - Prädikat selten & aussergewöhnlich! Weitere Informationen

Di. 15.09. 21 Uhr

Anna Valiulina Band

Anna Valiulina (voc), Jan Eschke (p), Eugen Bazijan (cello), Guido May (dr).

Die in Irkutsk geborene Pianistin und Sängerin hat bereits mit 5 Jahren ihre Liebe zur Musik entdeckt und besuchte die Staatliche Musikschule im Irkutsk. Mit 17 Jahren zog Sie nach St. Petersburg, um dort weiter Musik zu studieren. Nach dem Studium an der Mussorgskij Fachschule für Musik folgte das Studium an der Staatlichen Universität für Kultur und Kunst St. Petersburg in den Fächern Jazz-Klavier und Jazz-Gesang. Seit 2006 ist Anna in München und studiert an der Hochschule für Musik und Theater bei Prof. L. Chizhik. Ihre außergewöhnliche Stimme machte sie schnell zu einem Geheimtipp unter den Jazzliebhabern, nicht nur in München. Mit ihrer hervorragend besetzten Band präsentiert sie Eigenkompositionen und ausgewählte Standards. Weitere Informationen

Mi. 16.09. 21 Uhr The Norway of Jazz N° 19

Kristin Asbjørnsen 'The Night shines like the day'

Kristin Asbjørnsen (voc), Tord Gustavsen (p), Olav Torget (git), Svante Henryson (cello, e-bass), Knut Aalefjær (perc), Jostein Ansnes (voc, lap steel git)

Kaum in Norwegen veröffentlicht, schoß Kristin Asbjørnsens zweites Soloalbum "The Night Shines Like The Day" dort gleich auf den zweiten Platz der Pop-Charts hoch. Es ist das erste Album der Sängerin, das ausschließlich eigene Texte und Kompositionen enthält. Ihre ausdrucksvollen und faszinierend schönen Songs, die überwiegend sehr ruhig und zugleich dennoch intensiv sind, spiegeln die vielfältigen musikalischen Erfahrungen wider, die die 37jährige im Laufe ihrer rund fünfzehnjährigen Karriere machte. Asbjørnsens Musik enthält - in immer wieder neuen Zusammensetzungen - Elemente von Jazz, Folk, Blues, Rock, Pop, Gospel, Spiritual und afrikanischer Musik. Mit ihrer unverwechselbaren Stimme, die scheinbar mühelos das gesamte Spektrum von bluesig-rauh bis balladesk-lieblich abdeckt, ihrer stets von Hoffnung geprägten Melancholie und ihrer unbändigen Energie ragt sie weit aus dem Meer der anderen songschreibenden skandinavischen Sängerinnen hervor. Weitere Informationen

Do. 17.09. 21 Uhr ad hoc music

Bauer Bauer

Conny Bauer (tb), Johannes Bauer (tb).

Das Spektrum reicht vom Drive des Jazz bis zu den Klängen, die an Neue Musik denken lassen, von romantischen Passagen bis hin zum Bezeugen von Power. Doch am Erstaunlichsten wirkt wohl, wie eng und wie sensibel beide musikalisch zusammengehen. Das Thema der Alleingänge wird in den Rang eines oft simultan geführten Dialoges gehoben: Spielen und Hören, Agieren und Reagieren, das flüchtige Glück der Klänge in den Koordinaten von Raum und Zeit. (Bert Noglik) Weitere Informationen

Fr. 18.09. 21 Uhr highlight

CAST - Coryell Auger Sample Trio & 3ergezimmer

CAST: Julian Coryell (git), Karma Auger (dr) Nicklas Sample (b). 3ergezimmer: Peter Wölpl (git), Frank Itt (b) und Benny Greb (dr).

Es sind nicht die Väter die sich hinter CAST aka "Coryell Auger Sample Trio" verbergen. Es sind die Söhne Julian Coryell (Gitarre), Karma Auger (Drums) und Nicklas Sample (Bass), die in Amerika mit ihren Auftritten für Aufsehen sorgen. Julian und Karma lernten sich bei einem Konzert von Julians Vater Larry Coryell kennen. Man stellte sich kurz vor und ging dann einfach gemeinsam auf die Bühne. An diesem Abend entstand eine spezielle Beziehung. Die beiden verstanden sich musikalisch so gut, als ob sie seit Jahren zusammenspielen würden. Sie verabredeten sich zu einer Session und luden Nicklas Sample dazu. Wieder war da dieses blinde Verständnis im Raum und sie schrieben ein Album in sage und schreibe vier Stunden. In Venice wurde dann das Album im Studio von Julian in nur drei Tagen aufgenommen und gemischt. Lange hat die Musikwelt auf so ein relaxt groovendes Album gewartet. Man kann natürlich die Einflüsse der Väter Larry Coryell, Joe Sample oder Brian Auger hören. Doch die drei "Söhne" haben sich längst von den Vätern gelöst und verfolgen ihre eigenen Karrieren. "3ergezimmer" besteht aus Peter Wölpl (Gitarre), Frank Itt (Bass) und Benny Greb am Schlagzeug. Pure Power Fusion ohne den 80er Jahre Synthy Sound! 3ergezimmer überrascht und begeistert mit ihrem Spaß am Grooven und Fusionieren der unterschiedlichsten Stile und Sounds, nicht nur die Musikerpolizei! Beim Konzert kann sich auch fühlen lassen, was wirklich grooviger Fusion ist! Das Debut von 3ergezimmer erschien am 4. September 2009 (C.A.R.E.). Weitere Informationen

Sa. 19.09. 21 Uhr

Jacobien Vlasman Quintet

Jacobien Vlasman (voc), Jan von Klewitz (sax), Christian Kögel (git), Johannes Gunkel (b), Rainer Winch (dr).

Brauchen wir wirklich die – gefühlt – tausendste Version von Jobims "Girl from Ipanema"? Wenn sie so sauber dekonstruiert daherkommt wie in der Interpretation durch das Jacobien Vlasman Quintett, dann unbedingt! Zuerst wird der Standard kurz und bündig scheinbar nach dem Lehrbuch durchexerziert, dann genüsslich weiter in seine musikalischen Bestandteile zerlegt, aus denen schließlich eine Gegenversion entsteht, die sich gewaschen hat. Die brasilianische Strandnixe schlägt zurück, und zwar mit Nachdruck. Jacobien Vlasman läßt die Klischee gewordene Bikinischönheit in eine neue, realistischere Rolle schlüpfen. Jacobien Vlasman wuchs in Amsterdam auf, lebt jedoch mittlerweile in Berlin, was ihr offenbar bisher nicht geschadet hat. Ihre Stimme verfügt über sämtliche Register zwischen rauchig gehauchter Bar-Attitüde und akademisch exakter Zeichensetzung. Sattes Crooning oder geschmeidiger Scat: die Mittel sind vorhanden. Dass Jacobien sie auch freimütig einsetzen kann, verdankt sie einem hochkarätig besetzten Ensemble: Christian Kögel, ein Gitarrist, der kammermusikalische Minimalakzente ebenso beherrscht wie das effektvoll angereicherte Breitwandformat; Rainer Winch am Schlagzeug gleichermaßen Uhrwerk wie Diffusor; Jan von Klewitz – virtuose Saxofon-Arabesken wie auch kalkulierte Kontrapunkte zum Sologesang; Johannes Gunkel am Bass – schlank und wendig, kein Schritt jenseits seiner Spur. So sind denn auch in diesem äußerst homogenen Quintett immer wieder vor allem die solistischen Improvisationsstrecken Ereignisse von großer gestalterischer Intelligenz und lebendiger Spielfreude. Weitere Informationen

So. 20.09. 21 Uhr

Benefiz-Konzert für Gerry Hayes – a late Birthday Celebration

Dusko Gojkovic Summit Octet: Dusko Goykovich (tp, flh), Richard Laughlin (tp), Axel Kühn (ts), Butch Kellem (tb), Michael Lutzeier (bs), Walter Lang (p), Andreas Kurz (b), Michael Keul (dr). Joe Kienemann Trio: Joe Kienemann (p), Andreas Kurz ( b ), Michael Keul (dr). Jenny Evans (voc) & Rudi Martini Trio: Walter Lang (p), Andreas Kurz (b), Rudi Martini (dr). Naomi Isaacs & Band u.v.a.

Kaum eine andere Persönlichkeit des Münchner Jazzlebens hat die Szene so sehr geprägt wie Gerry Hayes. Ob als Musiker, Sänger und Entertainer oder als Promoter und Jazzclubowner - Gerry war und ist aus der Jazzszene Münchens nicht weg zu denken. Der Name Gerry Hayes steht für "Swinging Entertainment at it's best". Am heutigen Abend möchten sich viele Freunde mit einem ausgedehnten Ständchen bei ihm bedanken und noch nachträglich zum Geburtstag gratulieren. Das Joe Kienemann Trio wird den musikalischen Reigen eröffnen, gefolgt vom Dusko Gojkovic Summit Octet, Jenny Evans & Trio und Naomi Isaacs & Band. Weitere berühmte musikalische Gäste haben sich angemeldet - der Abend wird sicher in einer großen, swingenden Jam Session münden. Eins ist sicher: soviel Jazz in hochkarätigen Besetzung wird Ihnen an diesem Abend in keinem anderen Club in (Süd-)Deutschland geboten. Weitere Informationen

Mo. 21.09. 21 Uhr Bigband Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Der Münchener Jazzmusiker Harald Rüschenbaum ist mit dem Know-How von 27 Jahren Big Band Leitung der begeisternde Praktiker, der sein Jazz Orchestra vom Schlagzeug aus leitet. Jazz-Stücke aus der Feder der Bandmitglieder (Wolfgang Roth, Heinrich Wulff, Christian Elsässer u.a.) erfahren ihre Uraufführung meist in der Unterfahrt und erobern sich schnell ihren ‚Standard‘-Platz. Kompositionen aus dem 'All American Song Book' huldigen der Big Band Tradition. Spannung und Abwechslung sind somit garantiert! Weitere Informationen

Di. 22.09. 21 Uhr

Igorsgroove

Konstantin Kostov (keys), James Scannell (sax, fl), Igor Kljujic (b), Gabriel Hahn (dr)

Soulige Funk Grooves gepaart mit jazzigen Improvisationen und frischen Drum'n'Bass Dancefloor Beats zeichnen IGORSGROOVE, die Band um den Bassisten Igor Kljujic aus. Er ist nicht nur aus der Münchner Musikszene nicht mehr weg zu denken, sondern auch auf internationalen Bühnen als Sideman von Pee Wee Ellis (James Brown), Peter O´Mara, Martin Scales oder Joo Kraus (Basic Jazz Lounge) zu Hause. Bereits im Alter von 25 Jahren supportete er Marcus Miller und spielte auf dem renomierten Jazzfestival in Kopenhagen und dem Blue Note Milano. Nicht minder nennenswert sind seine Mitspieler Konstantin Kostov (keys), Gabriel Hahn (drums) und James Scannell (sax), welche zu den besten Musikern der Nachwuchsgeneration zählen. IGORSGROOVE ist ein kreativer, energiegeladener Liveact mit anspruchsvollen und tanzbaren Eigenkompositonen Weitere Informationen

Mi. 23.09. 21 Uhr Deutschlandfunk - CD release 'Plastic Temptation'

Uri Caine & Bedrock feat. Barbara Walker

Uri Caine (keys, hammond B3) Tim Lefebvre (b), Zach Danziger (dr), Barbara Walker (voc)

Rechtzeitig zur Tour veröffentlicht Uri Caine mit seiner Gruppe Bedrock das Album "Plastic Temptation", Winter & Winter. Die alte Hammond B3 steht neben Drum'n'Bass im Klangzentrum. Aus wilden Improvs, Remixes aus eigenen Sounds und Beats, Dance und House basteln Caine, Danziger und Lefebvre eine groovige Show, in der die Gospelsängerin Barbara Walker mit ihrer mitreißenden Stimme auftritt. "Plastic Temptation" – das dritte Album von Bedrock – ist die Weiterentwicklung der Jungle-Musik. Uri Caine öffnet in seinem so vielseitigen Playhouse ein neues Fenster mit genussvollem Ausblick. Viel Spass! Weitere Informationen

Do. 24.09. 21 Uhr

4sinn

Julian Hesse (tp), Simon Seidl (p), Tom Berkmann (b), Severin Rauch (dr)

Die vier jungen Musiker (Durchschnittsalter 21!) haben nur eines im Sinn: den Spaß an der Musik. Kennen gelernt haben sie sich 2007 während einer Arbeitsphase des Landesjugendjazzorchesters Bayern. Ihr Debüt feierten sie kurz darauf bei den Ingolstädter Jazztagen, bei denen Simon Seidl mit dem Ingolstädter Jazzförderpreis ausgezeichnet wurde. Dass die jungen Oberbayern mittlerweile zu unzertrennlichen Freunden geworden sind, merkt man ihnen auch auf der Bühne an: 4sinn steht für die Balance aus den Ideen jedes einzelnen, die Gleichberechtigung aller Musiker und für Zusammenspiel auf höchstem Niveau. Vier Köpfe – eine Idee. Das Repertoire, das sich aus Eigenkompositionen aller vier Musiker zusammensetzt, bewegt sich im Modern-Jazz-Bereich und ist offen für Einflüsse aus Fusion und Rock. Weitere Informationen

Fr. 25.09. 21 Uhr

Lancy Falta Gypsy Stream

Lancy Falta (git) Joe Fessele (p) Henning Sieverts (b) und Bastian Jütte (dr)

Der Memminger Musiker Lancy Falta spielte sich in den letzten Jahren in die Liga der versiertesten Gypsy-Jazz-Gitarristen Deutschlands. Knapp ein Jahr nach der Veröffentlichung seines Solo-Albums "In the Fields" präsentiert sich der Spross einer traditionsreichen Musikerfamilie mit einem Instrumental-Programm seiner Songs. Begleitet wird er von einem Trio international erfahrener Musiker der lokalen Jazzszene, Joe Fessele am Piano, der Münchner Jazzinstitution Henning Sieverts am Bass und dem umtriebigen Schlagzeuger Bastian Jütte. Weitere Informationen

Sa. 26.09. 21 Uhr

Andreas Hertel Quintet

Heiko Hubmann (tp,flh), Thomas Bachmann (ts, ss), Andreas Hertel (p), Florian Werther (b) Axel Pape (dr)

Die Band präsentiert ihre neue CD "My Kind of Beauty", aufgenommen in München bei realistic sound! Eigenkompositionen des Wiesbadener Pianisten Andreas Hertel im Modernen Mainstream-Jazz stehen auf dem Programm der fünf hervorragenden Musiker, die bereits feste Größen in der Jazz-Szene des Rhein-Main-Gebiets, in Mannheim, Köln und darüber hinaus sind. Zu hören ist ein höchst abwechslungsreiches Programm aus melodischen, atmosphärischen Stücken, die das Publikum stets ansprechen und so hohes künstlerisches Niveau und gute Unterhaltung mühelos verbinden. Nicht technisch-virtuose Selbstdarstellung oder Experimente um der Experimente willen sind hier gefragt, sondern Musik mit Atmosphäre, Aussagekraft und Tiefgang. Dass die Musiker auch in ihren Improvisationen spontan und höchst einfallsreich miteinander kommunizieren und so gekonnt immer wieder neue Höhepunkte setzen, versteht sich schon fast von selbst. "So klingt moderner und zugleich zeitloser Jazz mit Aussagekraft und Tiefgang" - urteilte das Jazzpodium und ECM-Cover-Photograph Thomas Wunsch bezeichnete die CD auf www.wiesbaden.eins.de sogar als "eine der besten Jazzeinspielungen 2008". Weitere Informationen

So. 27.09. 21 Uhr

Jam Session

Philipp Stauber (git)

Jazzkritiker Oliver Hochkeppel schrieb in der SZ (9/08): "...Seiner Gibson entlockt er das ganze Spektrum der kanonisierten Jazzgitarre. Vom bluesigen Untergrund eines Kenny Burell über die flirrende Rhythmusgitarre eines Django Reinhardt und das Oktavspiel eines Wes Mongomery, bis zu den virtuosen Singlenote-Läufen eines Joe Pass". Allen viel Spaß bei der sonntäglichen Session! Weitere Informationen

Mo. 28.09. 21 Uhr Big Band Night

Hard Days Night Big Band feat. Matthias Schriefl (tp) Petra Scheeser (voc) Ltg. Matthias Preißinger

Durch ständige Zusammenarbeit mit Musikern aus der Weltelite des Jazz - ob aus New York, Los Angeles, Rio de Janeiro oder Australien - entsteht die entsprechende Energie, die keinen Zuhörer unberührt lässt. Obwohl Matthias Schriefl mit 27 Jahen noch zu den Newcomern der deutschen Musikszene gehört, hat er bereits mit vielen arrivierten internationalen Spitzenmusikern gearbeitet. Matthias Schriefl spielte u.a. mit Jay Ashby, Till Brönner, Barbara Dennerlein, Sydney Ellis, Dusko Goykovich, Peter Herbolzheimers Rhythm Combination & Brass, Markus Stockhausen, Charlie Mariano, European Jazz Ensemble, Phil Woods, New York Voices, HR Big Band, NDR Big Band, WDR Big Band ... WDR-Jazzpreis 2006, AZ Stern 2008 Weitere Informationen

Di. 29.09. 21 Uhr

Matthieu Bordenave Quartet

Matthieu Bordenave (saxes, cl), Peter O´Mara (git), Henning Sieverts (b, cello), Johannes Jahn (dr).

Matthieu Bordenave, französischer Jazzsaxophonist, studierte am Nationalkonservatorium von Paris (CNSMDP); dort hatte er Gelegenheit u.a. mit Chris Potter, Marc Johnson und Joey Baron zu arbeiten. Er erhielt auch mehrere Jahre lang Unterricht im Fach Bassklarinette mit Jean-Marc Volta (Solo-Klarinette im Orchestre National de France). In unterschiedlichen Besetzungen als Sideman und Bandleader trat er in Jazzfestivals in Frankreich auf (Jazz in Marciac, Festival d´Enghein) und in den Pariser Jazzclubs (Sunset, Sunside, Sept Lézards). Seit vergangenem Jahr lebt er in München und besucht die Klasse von Leszek Zadlo an der Musikhochschule München. Im Anschluß an das Konzert in der Unterfahrt wird er mit seinem neuen Quartet eine Platte aufnehmen. ".... Mit seinem differenzierten nuancenreichen Spiel gehört Matthieu Bordenave einer neuen Generation von Jazzmusikern an, die in der Improvisation auf effektheischende Momente bewußt verzichten und einen großen Anspruch in ihrer Wahl (Rhythmik, Melodik und Harmonik betreffend) erkennen lassen. Tieferer Gehalt ersetzt die Oberfläche, für eine Zuhörerschaft, die die Musik mehr mit den Ohren als mit den Augen wahrnimmt." Franck Bergerot in Jazzman. Weitere Informationen

Mi. 30.09. 21 Uhr

Naomi Isaacs 'A Quiet Evening - Dedicated to the Ones I Loved'

Naomi Isaacs (voc), Markus Kesselbauer (ts,ss), Jan Eschke (p), Eugen Bazijan (cello), Stefen Noelle (dr),

Eine musikalische Besinnung auf leise Gefühle und eine Huldigung an meine Vorbilder; Menschen, die mich über die Jahre inspiriert haben – manche ohne es zu wissen. Ich freue mich, an diesem Abend eine außergewöhnliche Rhythmusgruppe an meiner Seite zu haben, mit der ungewöhnliche Interpretationen einiger unerwarteten Lieder entstehen werden. Am Flügel mein langjähriger musikalischer Begleiter, der sehr gefragte, stark groovende Pianist Jan Eschke; die Aufgaben des Bassisten übernimmt der im klassischen Bereich groß gewordene Cellist, Eugen Bazijan, der manch einem Jazz-Bassisten das Fürchten beibringen könnte; am Schlagzeug einer, den man auch als Sänger kennt, vor allem aus seinem Duo “Unsere Lieblinge”, der Magier des Minimalismus, Stefan Noelle und, als feinfühliger Meister der leisen Töne, am Saxophon, Marcus Kesselbauer. Weitere Informationen

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