Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Aug 2012

Programm September 2012

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Di. 28.08. - Sa. 01.09. 21 Uhr

Cornelius Claudio Kreusch feat. Bobby Watson

Cornelius Claudio Kreusch (p), Bobby Watson (sax), Zaf Zapha (b), Maxime Zampieri (dr)

Der Jazzpianist und -komponist Cornelius Claudio Kreusch arbeitete bereits mit Herbie Hancock, Bobby McFerrin, Salif Keïta, Kenny Garrett, Greg Osby und vielen anderen bedeutenden Jazz Musikern. Ursprünglich bei Schülern von Francis Poulenc und Vladimir Horowitz klassisch ausgebildet, studierte er danach bei Charles Mingus' legendärem Pianisten Jaki Byard und schloss seine Studien am Berklee College of Music in Boston, und der Manhattan School of Music in New York City mit Auszeichnungen ab. Er bekam den Berklee Performance Award '93 und '94, ebenso den President's Award '95 und '96 der Manhattan School of Music. Der Pianist war Finalist bei der Great American Jazz Piano Competition, Gewinner der International Songwriting Competition in der Kategorie Jazz und gibt weltweit Konzerte, vom Montreux Jazz Festival bis zum Blue Note in New York, spielte in klassischen Konzertreihen und tourte in vielen Ländern, von Indien über Kuba bis Saudi Arabien. Mehr als ein Dutzend CDs unter eigenem Namen, darunter die Erfolge "BlackMudSound" (ENJA), "Scoop" (ACT), "Live! At Steinway Hall / New York" (BMG), "Life is Beautiful" (MJM), verschiedenste Preise und Kritikerlob zeugen von einer ausgeprägten Schaffenskraft. CCK ist auch der Gründer der Platform http://www.musicjustmusic.com, die den international beachteten Preis als "100 Best Private Tech Companies in Europe" bekam. "Heart & Soul" (GLM/MJM) ist sein aktuelles und bisher persönlichstes Album. Cornelius Claudio Kreusch trifft hier erstmals seit 14 Jahren wieder auf seinen New Yorker Weggefährten Bobby Watson. Der legendäre Saxophonist von Art Blakey's Jazz Messengers, der Band Horizon und des 29th Street Saxophone Quartets spielte bereits mit CCK auf dessen Platte "Scoop" und war zuletzt mit ihm 1998 auf dem Montreux Jazz Festival und dem Münchner Klaviersommer zu hören. CCK's neues phänomenales Trio mit dem Bassisten Zaf Zapha (Salif Keïta, Yannik Noah, Sergeant Garcia etc.) aus Französisch Guyana und dem neu hinzugekommenen Italo-Franzosen Maxime Zampieri (Steve Coleman, Julien Loureau, Magic Malik etc.) bildet die Grundlage für die inspirierte Kommunikation zwischen dem Pianisten und dem Saxophonisten. Weitere Informationen

So. 02.09. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stephanie Lottermoser (sax, voc)

Die Saxophonistin und Sängerin Stephanie Lottermoser ist bekannt für ihren kraftvollen, dynamischen Groove-Jazz. Die Einflüsse dafür kommen sowohl aus den Bereichen Jazz, Bossa und Funk als auch aus dem Pop und Soul. Unterstützt von vielen Einsteigern läßt sie die Jam Sessions im September zu kleinen musikalischen Leckerbissen werden. Weitere Informationen

Mo. 03.09. 21 Uhr

geschlossen - Big Band Sommerpause

Di. 04.09. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Max Merseny & Band

Max Merseny (as), Matthias Bublath (p, keys), Roger Rekless (raps, turntables), Ferdinand Kirner (git), Claus Fischer (b), Christoph Holzhauser (dr)

"Thank Ya ́ll" so lautet der Titel des Debütalbums des 23jahrigen Münchener Ausnahmesaxophonisten Max Merseny, welches im September 2011 bei ENJA Records erschienen ist und im Frühjahr diesen Jahres für den Newcomer Jazz-Echo nominiert war. Mit seinem Erstlingswerk gelang Merseny der Süddeutschen Zeitung zufolge die "Wiederbelebung des Jazzrocks", was nicht zuletzt mit seinem großen musikalischen Erfahrungsschatz zusammenhängt, welcher vom Jazz über Soul bis zum HipHop reicht. Zudem kann der junge Jazzrocker auf eine langjährige Spielpraxis und zahlreiche Auftritte mit namhaften Kunstlern und Gruppen wie z.B. Tony Lakatos, Alex Han u.a. als Inspirationsquellen zurückgreifen. Diesen breiten musikalischen Horizont präsentiert Max Merseny nun im Rahmen der "Summerweek" in der Münchener Unterfahrt. Am ersten Abend wird er mit seiner Band ausschließlich Songs seiner Debüt-CD "Thank Y'All" zum Besten geben. Ab Mittwoch wird dann Torsten Goods zur Band stoßen und jene mit seinem, wie der Londoner Evening Standard schrieb, "breakthrough talent" bereichern. Goods ist seit seinen beiden Alben "Irish Heart" und "1980" eine feste Größe in der europäischen Jazzszene und regelmäßig auf der Bühne mit Till Brönner und Magnus Lindgren zu sehen. Man darf aber auch auf den ein oder anderen Special Guest gespannt sein. Es wird also eine aufregende Woche in der Unterfahrt werden, die kein Smooth-Jazz, Pop- und R&B-Freund verpassen darf! Weitere Informationen

Mi. 05.09. - Sa. 08.09. 21 Uhr

Max Merseny & Band feat. Torsten Goods

Max Merseny (as), Matthias Bublath (p, keys), Roger Rekless (raps, turntables), Ferdinand Kirner (git), Claus Fischer (b), Christoph Holzhauser (dr), Torsten Goods (voc, git)

"Thank Ya ́ll" so lautet der Titel des Debütalbums des 23jahrigen Münchener Ausnahmesaxophonisten Max Merseny, welches im September 2011 bei ENJA Records erschienen ist und im Frühjahr diesen Jahres für den Newcomer Jazz-Echo nominiert war. Mit seinem Erstlingswerk gelang Merseny der Süddeutschen Zeitung zufolge die "Wiederbelebung des Jazzrocks", was nicht zuletzt mit seinem großen musikalischen Erfahrungsschatz zusammenhängt, welcher vom Jazz über Soul bis zum HipHop reicht. Zudem kann der junge Jazzrocker auf eine langjährige Spielpraxis und zahlreiche Auftritte mit namhaften Kunstlern und Gruppen wie z.B. Tony Lakatos, Alex Han u.a. als Inspirationsquellen zurückgreifen. Diesen breiten musikalischen Horizont präsentiert Max Merseny nun im Rahmen der "Summerweek" in der Münchener Unterfahrt. Am ersten Abend wird er mit seiner Band ausschließlich Songs seiner Debüt-CD "Thank Y'All" zum Besten geben. Ab Mittwoch wird dann Torsten Goods zur Band stoßen und jene mit seinem, wie der Londoner Evening Standard schrieb, "breakthrough talent" bereichern. Goods ist seit seinen beiden Alben "Irish Heart" und "1980" eine feste Größe in der europäischen Jazzszene und regelmäßig auf der Bühne mit Till Brönner und Magnus Lindgren zu sehen. Man darf aber auch auf den ein oder anderen Special Guest gespannt sein. Es wird also eine aufregende Woche in der Unterfahrt werden, die kein Smooth-Jazz, Pop- und R&B-Freund verpassen darf! Weitere Informationen

So. 09.09. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stephanie Lottermoser (sax, voc)

Die Saxophonistin und Sängerin Stephanie Lottermoser ist bekannt für ihren kraftvollen, dynamischen Groove-Jazz. Die Einflüsse dafür kommen sowohl aus den Bereichen Jazz, Bossa und Funk als auch aus dem Pop und Soul. Unterstützt von vielen Einsteigern läßt sie die Jam Sessions im September zu kleinen musikalischen Leckerbissen werden. Weitere Informationen

Mo. 10.09. 21 Uhr

geschlossen - Big Band Sommerpause

Di. 11.09. 21 Uhr

Pedro Tagliani - TRIO

Pedro Tagliani (git, voc), Chris Gall (p), Claudio Wilner (perc).

Pedro Tagliani gilt als exzellenter Kenner und kompetenter Interpret der brasilianischen Musik, der auf seinem Instrument die traditionelle brasilianische Musik mit Elementen des universellen Gitarren-Jazz auf wundervolle Art und Weise miteinander vereint und mit bemerkenswerter Leichtigkeit und elegantem Ton spielt. Packende Rhythmen sowie eine enorme musikalische Leidenschaft und Energie prägen das Spiel von Pedro Tagliani. Der aus Porto Alegre (Südbrasilien) stammende Gitarrist, der schon mit Größen wie dem Pianisten Egberto Gismonti spielte, bietet bei seinen Konzerten gekonnte Interpretationen bekannter brasilianischer Komponisten sowie zahlreiche Eigenkompositionen, die sowohl vom Jazz wie von der Musik seiner Heimat geprägt sind. Pedro Tagliani hat insbesondere auf der 7-saitigen Gitarre seinen eigenen virtuosen Stil entwickelt. Weitere Informationen

Mi. 12.09. 21 Uhr Workshop

Let The Others Play - Aarset/Bang/Ducret/Geisse

Mi. 12.09. 21 Uhr A Tribute to Bags & Hutch

Tizian Jost Quartet

Tizian Jost (vib), Bernhard Pichl (p), Rudi Engel (b), Michael Keul (dr)

Der Jazz-Pianist Tizian Jost – seit numehr 25 Jahren eine feste Größe in der deutschen Musik-Szene – hat seit ein paar Jahren die Liebe zu seinem Zweitinstrument (wieder-)entdeckt, dem Vibraphon. In der Tradition der großen Jazz-Vibraphonisten Milt Jackson und Bobby Hutcherson, deren Kompositionen auch das Repertoire des heutigen Abends bestimmen, stellt Tizian Jost dieses wunderbare und in unseren Gefilden so selten gespielte und gehörte Instrument vor. Weitere Informationen

Do. 13.09. 21 Uhr Konzerte im Jazzclub Unterfahrt & MUG

Let The Others Play - Aarset/Bang/Ducret/Geisse

Eivind Aarset (git, electronics), Jan Bang (sampling), Marc Ducret (git), Gunnar Geisse (laptop, laptop git)

21 Uhr 1.SET: Eivind Aarset & Jan Bang @Unterfahrt, 21.50 Uhr 2.SET: Marc Ducret & Gunnar Geisse @MUG, 22.45 Uhr 3.SET: Eivind Aarset & Marc Ducret @Unterfahrt + Jan Bang & Gunnar Geisse @MUG the others = die Anderen, das Fremde. Zentrale Idee ist das Spiel mit fremden Signalen, um mit Hilfe der Improvisation eine ästhetische Erweiterung der Klangwelt potenziell zu bewirken, an der das Publikum teilhaben kann. Dabei ist der Andere in den ersten beiden Sets jeweils der Duo-Partner, dessen "fremdes" Signal als Input dient und verarbeitet wird. Das Umformen und Sich-Aneignen geschieht im Falle der Gitarristen quasi analog am Instrument, bei den Elektronikern digital durch Sampling, wobei auch fremde Klänge von außen, also Klänge, die nicht im Konzert entstehen, mit einbezogen werden. Im dritten Set schließlich treffen zwei Duos aufeinander, räumlich getrennt, deren Signal aber zum jeweils anderen Duo geschickt wird, um dann damit gemeinsam spielen zu können. Was geschieht beim aktiven Hören? Bleibt Fremdes fremd oder kann es durch den Erfahrungsprozess des Kennen-Lernens in die eigene Welt integriert werden und sie bereichern? Ist es das, was Musik leisten kann: die Chance, durch emphatische Teilhabe am schöpferischen Akt die Mitteilung der Musik jenseits ihrer Transporthülle zu verstehen, neue Wege lernend zu erleben und sie verstehend als schön zu empfinden? Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München. Weitere Informationen

Fr. 14.09. 21 Uhr

John Marshall Quintet

John Marshall (tp, flh) USA, Dick Oatts (sax) USA, Andrea Pozza (p) IT, Aldo Zunino (b) IT, Dusan Novakov (dr) SER

Bereits seit 1992 spielt der Trompeter John Marshall mit der WDR Big Band. Es macht ihm viel Freude, in diesem höchst motivierten großen Jazz-Team mitwirken zu können, doch gleichzeitig liegen ihm auch seine eigenen Aktivitäten am Herzen. So hat er im Lauf der Jahre sowohl in Europa mit dem Saxophonisten Ferdinand Povel ein Jazzquintett als auch in den USA eine vergleichbare Formation mit dem Saxophonisten Grant Stewart aufgebaut. Vor zwei Jahren hatten wir das Vergnügen, das "John Marshall's NY All-Star Quintet" begrüßen zu dürfen. Heute heißen wir ein hochkarätig besetztes Quintett mit Musikern aus den USA und Europa herzlich willkommen. Und freuen uns auf meisterhaften Bop, verwurzelt im Modern Jazz. Weitere Informationen

Sa. 15.09. 21 Uhr Autumn Special

Jenny Evans & The Four Seasons Of Love

Jenny Evans (voc), Paulo Morello (g), Sven Faller (b), Felix Sapotnik (cl, sax, fl)

Die englische Jazzvokalistin, bekannt für ihre "Special Concerts" hat für diesen Abend herbstliche Lieder ausgewählt, die sie mit ihrem "Four Seasons Of Love"-Trio präsentiert. Songs aus der gleichnamigen neuen CD, Jazzstandards sowie jazzige Vertonungen von E-Musik-Kompositionen sorgen für eine warme herbstliche Stimmung. "Ihre Intonation ist makellos, die Stimme natürlich, das Timing gefühlvoll, das Repertoire vielseitig. Kein Wunder, steht sie doch schon seit 25 Jahren auf der Bühne. Phrasierung, kreativer Umgang mit den Harmonien, Wechsel der Stimmlagen: Jenny Evans beherrscht das Improvisationsarsenal des Jazzgesangs wie nur wenige andere. Ihre Arrangements sind sensibel, und das sie begleitende Trio spielt (ohne Schlagzeug) kongenial". (Hörerlebnis) Weitere Informationen

So. 16.09. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stephanie Lottermoser (sax, voc)

Die Saxophonistin und Sängerin Stephanie Lottermoser ist bekannt für ihren kraftvollen, dynamischen Groove-Jazz. Die Einflüsse dafür kommen sowohl aus den Bereichen Jazz, Bossa und Funk als auch aus dem Pop und Soul. Unterstützt von vielen Einsteigern läßt sie die Jam Sessions im September zu kleinen musikalischen Leckerbissen werden. Weitere Informationen

Mo. 17.09. 21 Uhr Big Band Night

The Jazz Big Band Association Vol.7

Klaus Graf, Florian Riedl (as), Axel Kühn, Christof Hörmann (ts), Michael Lutzeier (bs), Nemanja Jovanovic, Franz Weyerer, Florian Jechlinger, Ralf Hesse (tp), Jürgen Neudert, Erwin Gregg, Hans-Heiner Bettinger, Eberhard Budziat (tb), Heinrich Wulff (git), Chris Gall (p), Andi Kurz (b), Christoph Holzhauser (dr)

Die Jazz Big Band Association vereint bereits in der zweiten Saison unter der Leitung des Tenorsaxophonisten Axel Kühn herausragende Solisten, Komponisten und Arrangeure der süddeutschen Jazzszene, die sowohl als Bandleader wie auch als Sidemen bereits sehr bekannt sind. Das Konzept der Band verwirklicht den lange gehegten Wunsch der Musiker nach einem "Musician’s Orchestra", das sowohl die Tradition des Mainstreams der Jazz Big Bands fortführt als auch viel Raum für Neues und bislang wenig Gehörtes bieten will. Das Motto des Programms lautet "Modern Jazz Big Band" und ist eine Retrospektive auf die langjährige Mitarbeit der Bandmitglieder in den Big Bands von SWR, HR und WDR, Sunday Night Orchestra und Jazzfactory Orchestra. Swingend, mit viel Leidenschaft, technisch brilliant und mit Ihren hervorragenden Solisten spielt die Band zum einen die Arrangements aus dem Repertoire u.a. von Bert Joris, Jim McNeely, Bob Florence und Sammy Nestico, dem Arrangeur der Count Basie Big Band, aber genauso eben auch die Kompositionen der Bandmitglieder Ralf Hesse und Christian Elsässer. Ein begeisterter Kritiker schrieb: "Mitunter war man vom Blending der Stimmen dermaßen angetan, dass man es am liebsten festhalten wollte. Die Bühne knisterte schier vor Energie und Konzentration". Weitere Informationen

Di. 18.09. 21 Uhr

Tuija Komi New Quartet

Tuija Komi (voc), Walter Lang (p, fender rhodes), Peter Cudek (b), Martin Kolb (dr)

Tuija, ihrer schönen Stimme, ihrer starken Bühnenpräsenz, ihrer angenehmen Ausstrahlung sowie ihrer Lebensfreude und ihrer Liebe zur Musik kann man mit Worten einfach nicht gerecht werden. Ihrer vielseitigen und abwechs¬lungs¬reichen Musik auch nicht. Dies hier bleibt nur ein Versuch – denn Tuija muss man einfach live erleben! Mit ihrer erst¬klassig besetzten Band bietet Tuija Komi einen coolen und gleichzeitig temperamentvollen finnisch-internationalen Jazzclub-Abend. Fast tränentraurig und dann wieder glücklich und heiter – eine Achterbahn der Gefühle, aber alles echt, gekonnt gesungen und von versierten Musikern begleitet. Walter Lang, der „Lyriker“ und „Romantiker“ am Klavier, Peter Cudek, ein Teamspieler und Virtuose par excellence am Kontrabass und Martin Kolb am Schlag¬zeug, ein sensibler Begleiter. Tuija sang in ihrer finnischen Heimat neben der Swing-Legende Antti Sarpila. Konzertreisen führten sie nach Portugal, Spanien, Österreich und New York. Dieses Jahr gab sie am 2. August im Scandinavia House in New York ein Konzert mit New Yorker Musikern. Im Februar 2012 hat sie ihr neues Album aufgenommen, das im Frühjahr 2013 veröffentlicht wird. Darauf debütiert sie als Songwriterin mit einem eigenen Song, sowie auch als Texterin für den „Five o’clock in the morning“ Song von Dusko Gojkovich, der mit ihrem Text „Feelings asleep“ heißt. Dusko Gojkovich spielt auch als Gast auf ihrer CD. Es wird an diesem Abend ausgesuchte Kostproben aus der neuen CD von Tuija Komi geben. Weitere Informationen

Mi. 19.09. 21 Uhr Unit Records release: PARALELEPIPEDO

SONIC DREI

Florian Riedl (as, cl), Peter Cudek (b), Martin Kolb (dr)

Bei SONIC DREI sind im freien Spiel die Klangwelten dreier Instrumentalisten zu einer einzigen und vielfältigen Welt vereint: mal überraschend, zur Bewegung drängend; mal entspannt im Augenblick verweilend; aber durch das Zusammenspiel der Kompositionen mit den bildhaft-ironischen Titeln hat das Ganze auch etwas Humoreskes. "Why not" heißt nicht nur eines der Stücke, sondern es kann zugleich auch als Motto von "Kung-Fu Panda lebt" gelten, einem anderen Titel, dessen musikalische Umsetzung eine Brücke zu "Too much thinking can cause problems" schlägt. SONIC DREI wollen in ihrer Musik, wie Martin Kolb bemerkt, "gemeinsam eine Geschichte erzählen", eine Geschichte, in der die Zeit in melodisch-groovigen Basslines aufgeht, der Raum die befreiende Fülle durch das Schlagzeug erhält und die Handlung in der grenzenlosen Spielfreude des Saxophonisten zu einer Einheit werden. Dass "nicht das Ego" der einzelnen Spieler im Vordergrund steht, sondern "das Zusammenspiel untereinander" (Florian Riedl), kann man gut an dem einen oder anderen Ritt durch die Tempi hören, die, weil sie auch eine Hommage an die Jazzgeschichte sind, virtuos gespielt werden, aber nicht um ihrer selbst willen, sondern um dem Strom des vollen Bandsounds zu folgen. Auch die Soli suchen nicht auszubrechen, sondern bleiben stets innerhalb des Bandsounds, innerhalb der gemeinsam erzählten Geschichte, ohne dass sie an Spannung, an Impulsivität und jener Unberechenbarkeit, die für Neues sorgt, verlieren. "Nichts ist ein Muss", so Peter Cudek, "alles ist nur ein Spiel zwischen Lust, Leidenschaft und dem Willen, Musik in Freiheit zu machen und Freiheit in der Musik zu erleben!" Hört man SONIC DREI, dann fühlt man sich mit den Menschen verbunden, sei es am Tag in den Straßen, Parks oder Einkaufspassagen, sei es in der Nacht im Jazzclub allein an der Bar sitzend. Weitere Informationen

Do. 20.09. 21 Uhr ad hoc music

Evans/Fernández/Gustafsson

Peter Evans (tp, pocket tp) USA, Agustí Fernández (p), ES, Mats Gustafsson (bs, alto fluteophone, slide sax ) SE

Die Musik des Trios ist nach deren eigener Aussage ein archäologisches Projekt - es geht um Koprolith, ein Fossil aus dem Erdzeitalter der Dinosaurier - und klingt „stellenweise durchaus musikalisch“. Beides Indizien dafür, dass die Drei mit einer gehörigen Portion Humor zu Werke gehen. Ihre handwerklichen und musikalischen Fähigkeiten zu betonen, dürfte überflüssig sein, haben doch alle drei auch in München erst in letzter Zeit für Konzert-Highlights gesorgt: Peter Evans zusammen mit Sam Pluta und Evan Parker zum Beispiel, oder Agustí Fernández im Aurora Trio mit Barry Guy und Ramón López beim Finale des BMW Jazz Award, schließlich Mats Gustafsson mit Raymond Strid und wiederum Barry Guy im Tarfala Trio. Mit Leichtigkeit und Spaß werden hier Ausgrabungen im Trias, Jura und Kreidezeitalter unternommen; nicht alle musikalischen Funde sind harmonisch, die Fundpalette reicht vom Minimalismus bis zur Noise Music. Immer jedoch ist das Ergebnis eine akzentuierte Konversation dreier improvisatorischer Individualisten erster Güte. ad hoc music - eine Kooperation des Jazzclub Unterfahrt mit Offene Ohren e.V. und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München. Weitere Informationen

Fr. 21.09. 21 Uhr

Geschlossene Gesellschaft

Sa. 22.09. 21 Uhr Dreamer In Concert

Stacey Kent & Band

Stacey Kent (voc), Jim Tomlinson (sax), Graham Harvey (p), Jeremy Brown (b), Matt Skelton (dr, perc)

Im Mai 2011 trat Stacey im Pariser Club La Cigale auf und teilte mit einem auserlesenen und gebannten Publikum, das aus aller Welt für dieses Event eingeflogen war, einige der denkbar intensivsten und intimsten künstlerischen Momente. Diese sind auf dem Livealbum "Dreamer In Concert" festgehalten. Blue Note kann stolz sein auf diese Aufnahme, die eine strahlende, großherzige und ernsthafte Künstlerin von ihrer besten Seite präsentiert und Staceys magische Bühnenpräsenz in einer geradezu einzigartigen Performance festhält. Im La Cigale präsentierte sie taufrische Interpretationen von einigen der besten Songs ihres umfangeichen Repertoires, darunter einige der bekanntesten Standards des Great American Songbook wie “The Best Is Yet To Come“, “They Can't Take That Away From Me“ und “It Might As Well Be Spring“. Klassiker des französischen Chansons wie “Ces Petits Riens“, “Samba Saravah“ und “Jardin d’Hiver“ standen ebenfalls auf dem Programm. Und genau diese Stücke präsentiert sie auch am heutigen Abend und verwandelt ihre Zuhörer wieder einmal in "Dreamers in Concert"! Weitere Informationen

So. 23.09. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stephanie Lottermoser (sax, voc)

Die Saxophonistin und Sängerin Stephanie Lottermoser ist bekannt für ihren kraftvollen, dynamischen Groove-Jazz. Die Einflüsse dafür kommen sowohl aus den Bereichen Jazz, Bossa und Funk als auch aus dem Pop und Soul. Unterstützt von vielen Einsteigern läßt sie die Jam Sessions im September zu kleinen musikalischen Leckerbissen werden. Weitere Informationen

Mo. 24.09. 21 Uhr Big Band Night

Munich Lounge Lizards feat. Miriam Arens

Das Jazz-Ministerium warnt: Ein Konzert der Munich Lounge Lizards enthält doppelt so viel Jazz wie gemäß den offiziellen Richtlinien empfohlen. Die volle Packung MLL läßt den Zuhörer in einen rauschhaften Zustand verfallen, mit Symptomen wie: rhythmisches Fußwippen, strahlende Augen und verzücktes Lächeln. Es sind Fälle bekannt, wo die Inhalation eines einzigen Swing-Arrangements der "Hardest working Big Band in town" zu lebenslanger, inoperabler Lizard-Abhängigkeit führte – und ihre Balladen sind so schön gespielt, dass es fast illegal ist. Komplizin dieser kriminell beschwingten Vereinigung (Leitung: Michael Lutzeier) ist eine Sängerin, die beim Publikum ganz alleine für schwere Entzugserscheinungen am nächsten Tag sorgen wird. Weitere Informationen

Di. 25.09. 21 Uhr Enja CD Präsentation: Wowowonder

Lisa Wahlandt & Band

Lisa Wahlandt (voc), Walter Lang (p), Sven Faller (b), Gerwin Eisenhauer (dr) and special guest Marco Lobo (perc)

Der Name Lisa Wahlandt lässt manche immer noch an eine skandinavische Sängerin denken. Dabei ist die Wahl-Münchnerin auf einem bayerischen Bauernhof aufgewachsen und wurde musikalisch durch Bayern 3, Fünfziger Jahre-Songs und mehrstimmiges Singen im Familienkreis sozialisiert. Studium in Linz und New York. Zurück in der Heimat hat sie 1996 mit dem Quadro Nuevo-Holzbläser Mulo Francel ein großartiges Debütalbum eingespielt. Aus der bis heute währenden Zusammenarbeit stammen vier weitere Bossa Nova-affine Alben. Parallel dazu nimmt Wahlandt mit Martin Kälberer Gute Nacht- und Weihnachtslieder auf und stemmt ein Marlene-Dietrich-Programm in ungewöhnlich arrangiertem Drum´n´Bass- Jazzgewand. So wird sie Deutschlands vielleicht vielseitigste Jazzsängerin: Sie beherrscht Scatten ebenso hinreißend wie Sprechgesang, Blues-Lamento oder Cocktail-Jazz, das alles in diversen Sprachen und allen denkbaren Stilrichtungen. Stets findet sie die besonderen Phrasierungen, den besonderen Ton, der das Publikum berührt und verzaubert. So auch auf Ihren beiden bei enja records erschienenen Alben „Stay a while“ und jüngst auf der aktuellen CD "Wowowonder". Coverversionen bekannter Popsongs finden sich da in verblüffenden Versionen, sowie überzeugende eigene Songs: Von einschmeichelnd bis harsch, von traditionell bis expressiv, von melancholisch bis augenzwinkernd. Immer locker und herausragend von ihrer seit 2002 bestehenden Band um Walter Lang, Sven Faller und Gerwin Eisenhauer begleitet. Weitere Informationen

Mi. 26.09. 21 Uhr

Geschlossene Gesellschaft

Do. 27.09. 21 Uhr highlight – CD Präsentation

Vein feat. Dave Liebman

Michael Arbenz (p), Thomas Lähns (b), Florian Arbenz (dr), Dave Liebman (sopran sax)

Seit es VEIN gibt, hat sich das Trio immer wieder auch zu horizonterweiternden und wegweisenden Projekten mit Gastmusikern zusammengetan. Jetzt, aktuell, einmal mehr zum ebenso aufregenden wie eigenwilligen Quartett mit Dave Liebman, dem grossartigen Saxophonisten, mit dem VEIN schon seit 2009 gemeinsam Konzerte bestreitet. Hier also treffen sich vier Musiker, die sich bestens kennen und genau wissen, dass sie musikalisch hervorragend zusammenpassen. Denn so, wie das Trio selber mit seiner Herkunft, mit dem stupenden musikalischen Miteinander und mit seinem Verständnis der grösstmöglichen Gleichwertigkeit der Stimmen zu einem fast schon symbiotischen Zusammenspiel gefunden hat, so findet es mit Dave Liebman stets auf ungemein inspirierende Weise eine musikalische Ergänzung: Liebman, mit seinem eigenständigen, modernen, immer aber die Tradition respektierenden Spiel einer der wichtigsten Saxophonisten des heutigen Jazz, bewegt sich höchst souverän durch die groovebetonten, die lyrischen, die rhythmisch wie harmonisch komplexen und offenen Stücke und Passagen des Quartett-Repertoires, das überwiegend aus Eigenkompositionen besteht. Und nicht zuletzt verkörpert Dave Liebman für seine jüngeren Mitmusiker auch ein Stück Jazz-Geschichte. Er ist seit den 60er Jahren immer wieder mit den Grössten des Jazz aufgetreten und bringt genau das ins Spiel, was für VEIN ein beinahe elementares Anliegen ist: den Spirit dieser Musik. Eine Zusammenarbeit also, die auf grösstem gegenseitigem Respekt basiert. Auch darum funktioniert das Miteinander in diesem Quartett so gut. Weitere Informationen

Fr. 28.09. 21 Uhr Acid

Zodiak Trio

John-Dennis Renken (tp, electronics), Andreas Wahl (git, loops), Bernd Oezsevim (dr, perc)

"Das Essener Zodiak Trio holt zum dritten Streich aus. Doch was heißt hier Essen? Trompeter John-Dennis Renken und Gitarrist Andreas Wahl kommen nach wie vor aus der Ruhr-Metropole, die sich durch ihr kreativ unentschiedenes Verhältnis zu Tradition und Fortschritt auszeichnet. Drummer Bernd Oezsevim hat seine Zelte jedoch längst in Berlin aufgeschlagen. Das Zodiak Trio gehört somit zu jener aktuell äußerst fruchtbaren Klang-Achse Berlin-NRW, die auch durch Gruppen wie Grünen, Bellbird, Tobias Hoffmanns Fallschirme, Expressway Sketches und andere mehr beschrieben wird. Doch der Wirkungsgrad des Trios reicht weit über die Ostwest-Latitude des deutschen Jazzgeschehens hinaus. Das Zodiak Trio muss sich eher in internationalen Maßstäben messen lassen.....Das Zodiak Trio setzt voll auf die riskante Schnellläufigkeit des kreativen Moments. So muss urbaner Jazz 2012 klingen!" Wolf Kampmann Weitere Informationen

Sa. 29.09. 21 Uhr Gypsy Jazz

Django Deluxe+

Giovanni Weiss (git), Jeffrey Weiss (b), Robert Weiss (git), Kohe Reinhardt (git)

Django Deluxe nennt sie sich – die junge Band aus Hamburg, die ein breit gefächertes Jazz-Publikum begeistert. Wer die vier großen, imposanten Männer sieht und spielen hört, hält inne. Auf außerge¬wöhnliche Weise kombinieren sie in ihrer Musik den traditionellen Gypsy-Swing Django Reinhardts mit den Formen des heutigen Jazz. Der Swing pulsiert regelrecht durch ihre Adern und drückt sich in ihrer großen Leiden¬schaft für die wohl größte europäische Gypsy-Jazz Legende aller Zeiten aus.Das Beeindruckende: Sie überführen die alten traditionsreichen Rhythmen und Klänge der 30er und 40er Jahre in Arrangements, die in ganz eigener Note frisch und originell daherkommen. Überraschend ist das nicht, sind sie doch – wie Django Reinhardt auch – selbst Sinti und somit bereits mit der Tradition des Jazz aufgewachsen. Gleichzeitig sind sie vier junge Männer, die in der modernen Welt des heutigen R’n'B und Hip-Hop leben. Das Quartett, bestehend aus den Brüdern Giovanni und Jeffrey Weiss und ihren Cousins Robert Weiss und Kohe Reinhardt, versteht sich auf der Bühne ohne Worte. So dominieren die Melodielinien der Sologitarristen Giovanni und Kohe. Begleitet von Jeffrey, der mit dem Kontrabass die Basis bildet und der Rhythmusgitarre, die von Robert gespielt wird. In ihrer einzigartigen Konstellation reißen die vier Musiker ihre Zuschauer regelrecht von den Sitzplätzen – zumindest sitzt man höchstens noch auf der Stuhlkante und kein Fuß bleibt mehr ruhig. Erfrischende Musik mit unvergleichlichem Sound, die so ehrlich und direkt ist, dass sie im Nu unser Herz erobert. Jazz einmal ganz unakademisch. Weitere Informationen

So. 30.09. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stephanie Lottermoser (sax, voc)

Die Saxophonistin und Sängerin Stephanie Lottermoser ist bekannt für ihren kraftvollen, dynamischen Groove-Jazz. Die Einflüsse dafür kommen sowohl aus den Bereichen Jazz, Bossa und Funk als auch aus dem Pop und Soul. Unterstützt von vielen Einsteigern läßt sie die Jam Sessions im September zu kleinen musikalischen Leckerbissen werden. Weitere Informationen

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