Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Jan 2008 | März 2008

Programm Februar 2008

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Do. 21.02. 21 Uhr
CD Release Party: The Struggle Never Dies

Miles Griffith and Tony Pancella Trio

Miles Griffith (vocal) Tonny Pancella (p), Aldo Vigorito (b), Pietro Iodice (dr)

Dreizehn Jahre ist es her, da wurde Miles Griffith über nacht zum Star. Wynton Marsalis suchte damals für die Hauptrolle seines Jazz-Oratoriums "Blood on the Field" einen Scat-Sänger, der sein Instrument - seine Stimme - wirklich beherrscht. Er fand ihn in der renommierten LaGuardia High School of Music and the Performing Arts im klassischen Zweig der Schule. "Blood on the Fields" wurde ein Welterfolg, Marsalis erhielt für seine Leistung 1997 den Pulitzer Preis, und Miles Griffith ist seitdem erste Wahl für die Creme de la Creme der Szene. Tatsächlich ist die Liste der Musiker, mit denen Griffith zusammenarbeitet, mehr als eindrucksvoll: ob in eher traditionellen Zusammenhängen wie der Jimmy Heath Big Band, Roy Hargrove's Big Band, dem Stanley Cowell Quintet oder Jon Hendrick's Explosion, ob mit Max Roach oder Jack Walrath, ob in experimentellen Gruppen mit Michael Jefry Stevens, Wilber Morris, Craig Harris oder Jamaldeen Tacuma - Griffiths Flexibilität ist geradezu legendär, sein musikalischer Instinkt fast unheimlich. Dabei kommt sein Credo, sein Wunschtraum, die Maxime seines Arbeitens eigentlich recht unprätentiös daher: "Ich möchte die Stimme zurück auf die Bühne bringen – als erstes Instrument, denn sie ist das erste Instrument, das wir haben." Und Miles Griffith scheint tatsächlich alle Klangnuancen der menschlichen Stimme, alle Sangestechnik zu beherrschen: das satte Timbre eines Johnny Hartman – Griffith hat es; die aufregende Phrasierung einer Betty Carter – Griffith scheint sie mit der Muttermilch aufgesogen zu haben; Scat-Singing und Einsatz der Stimme als Perkussionsinstrument – Besseres hat man selten gehört. Stets gegenwärtig in seinem Gesang, die „Roots“: Gospel, Soul und Blues. Über allem ein mehr als ausgeprägter Sinn für Harmonien und Melodieführung. Bleibt zu erwähnen, dass Miles Griffith überdies noch ein hervorragender Autor von Lyrics ist – ein großartiger Tänzer und Entertainer obendrein.

Eintritt € 16,- / Mitglieder € 8,-

 

Seitenanfang