Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Mai 2018 | Jul 2018

Programm Juni 2018

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Fr. 01.06. 21 Uhr BeNeLux Series N° 5

Boi Akih

Monica Akihary (voc,electronics), Niels Brouwer (git,electronics)

Das Duo Boi Akih reist heute aus Amsterdam an und bringt eine Jazz-Weltmusik-Mixtur mit, gewürzt mit Elementen indonesischer Musik aus Gamelan und Java, südindischen Rhythmen, europäischer Klassik und lebhafter Improvisation. Monica Akiharys betörende Stimme verführt in eine facettenreiche Welt voll subtiler Empfindungen und leuchtender Farben. „Ihre Stimme swingt auf sanfte Weise – und schwebt und stürzt, scattet und flüstert“ (Gwen Ansell, Business Day). Sie vokaliert dabei immer wieder auch im Idiom ihrer Eltern, der Sprache der Gewürzinsel Haruku, einer Sprache der weichen Vokale und melodischen Silben, die perfekt zu ihrer dunklen, warmen Stimme und ihrem Improvisationsstil passt und der Sängerin „viel mehr Freiheit im musikalischen Ausdruck" gibt“, wie sie selbst sagt. Monica Akiharys Partner im Leben und in der Musik ist der holländische Gitarrenvirtuose Niels Brouwer, ein großartiger Komponist und faszinierender Improvisator. Zusammen verbindet das Duo in einer unwahrscheinlichen Kombination aus technischem Können und überzeugender Melodik das Einfache mit dem Komplexen. Schafft eine Einheit, die echte Gefühle, aber auch mutige Innovation transportiert. Auch das jüngste und siebte Album ‘Liquid Songs’ ist wieder inspiriert von der Tradition der Molukken, bekannt als die Gewürzinseln, wo „der Pfeffer wächst“. Monica Akihary schrieb dafür neun sehr persönliche Texte, die als Ankerpunkte für die „flüssigen“ Kernmelodien und Kompositionen von Niels Brouwer dienen. Molukkische Legenden werden darin quasi liquide. Musikalische und narrative Elemente laufen zusammen. Improvisation und Komposition verschmilzen nahtlos in einer Musik mit elastischem Puls, in der Rhythmus impliziert und nicht diktiert wird. Musik, die während der Performance ihre eigene Entität entwickelt. Weitere Informationen

Sa. 02.06. 21 Uhr

Chris Gall Solo

Chris Gall (p)

Wie aktuell kaum ein anderer deutscher Pianist erweitert der Münchner Pianist Chris Gall originell und vielschichtig zugleich die Stilgrenzen des Jazz und begeisterte so schon auf dem berühmten Jazzfestival in Montreux und der JazzBaltica. Nach seinem impressionistisch anmutenden Solo CD-Debut ‘Piano Solo’ und rund 250 Konzerten als Gastpianist der Weltmusikformation Quadro Nuevo ist Anfang des Jahres sein Trio-Album ‘Cosmic Playground’ erschienen, mit dem er es zum Release unter die „10 of the hottest new jazz albums“ des rennomierten amerikanischen Jazzmagazins JAZZIZ geschafft hat. Heute zelebriert der Absolvent des legendären Berklee College of Music Boston in der Unterfahrt eine Vorschau auf das neue Soloprogramm aus seinem im November erscheinenden Album ‘Piano Solo II’, deren Vorgänger von der Fachzeitschrift Concerto als „ein wohl überlegter Wurf in der langen Sologeschichte des Instruments" gefeiert wurde. Während vieler Solokonzerte entdeckte Chris Gall den Reiz des Ruhigen, den Klang der Entschleunigung, die Magie der leisen Töne. So entwickelt er in seinen Eigenkompositionen unablässig neue Ideen und lässt Musik entstehen, die ruhig ist wie das Meer von weitem und zugleich bewegt und schillernd wie jede einzelne Welle. Ein Soloklavierprogramm als faszinierende Synthese aus vielschichtigen und hypnotisierenden Minimal-Musik-Elementen und inspirierenden Jazzimprovisationen, vermischt mit zauberhaften impressionistischen Klangbildern. Weitere Informationen

So. 03.06. 21 Uhr

Jam Session mit Andrea Hermenau (voc, p)

Leitung: Carolyn Breuer (as) & Andrea Hermenau (p)

Bei der heutigen Session freuen sich Carolyn Breuer am Saxophon und Andrea Hermenau am Piano und Friends auf viele bekannte und auch neue Gesichter auf der Bühne und im Publikum. Weitere Informationen

Mo. 04.06. 21 Uhr Big Band Night

Alessandro De Santis Bigband feat. Gary Williams

Come on Friends of the Count Basie Sounds! Die Musiker um den römischen Bandleader Alessandro De Santis, der seit vielen Jahren die Münchner Jazzszene mit musikalischen Ideen und Projekten bereichert, widmen sich der Musik der 50er- und 60er-Jahre. Die Musiker kommen aus Deutschland, Italien, England, Irland, Frankreich und Spanien und bewegen mit der Ehrlichkeit, Klarheit und Direktheit ihrer Musik. Als Special Guest on Stage vollendet Sänger Gary Williams aus den USA diesmal den nostalgischen Zauber mit seiner souveränen Bühnenpräsenz. We fly you to the Moon of Basie & Sinatra. Weitere Informationen

Di. 05.06. 21 Uhr

Soweto Kinch Trio

Soweto Kinch (sax, voc, keys), Fergus Ireland (b), David Hodek (dr)

Soweto Kinch ist einer der aufregendsten und vielseitigsten Musiker aus der britischen Jazz- und Hip-Hop-Szene. Der Saxophonist mit einem Abschluss in Moderner Geschichte der Universität Oxford vereint „intellectual complexity with a large heart of passionate feelings” (Peter Bacon). Wofür man ihn von beiden Seiten des Atlantiks schon mit Auszeichnungen überschüttet hat, darunter eine Nominierung für den Mercury Music Prize, zwei UMA Awards und ebenso viele MOBO Awards als „Best Jazz Act“. Sein Album ‘Nonagram’ entführt in neun Dimensionen. In wechselnden Taktarten, Harmonien und Tonalitäten erforscht Kinch damit unkörperliche Ideen der Mathematik, mittels derer er, wie schon Johannes Kepler und Pythagoras, Mathematik und Kunst zu verschwistern sucht. In der Hoffnung, dass diese Prinzipien in einer Zeit wachsender politischer Spaltung die Menschheit vereinen und heilen können. Inspiriert von platonischen Ideen ebenso wie von Vogelstimmen und begleitet von einer treibenden Rhythmusgruppe aus Bass und Drums nimmt Kinch uns mit auf eine Reise in eine verborgene Welt der Abstraktion und verbindet Jazz und Hip Hop auf unerwartete Weise. „In a creative decade of genre-vaulting, Soweto Kinch has hitched jazz finesse to some grittily street wise spoken narratives.“ (The Guardian). Weitere Informationen

Mi. 06.06. 21 Uhr

Hailey Tuck

SONY CD release ‘JUNK’

Hailey Tuck (voc), James Safiruddin (p), Tim Thornton (b), Lloyd Haines (dr)

Hailey Tucks Geschichte klingt wie Fiktion. Getrieben von dem Traum, Jazzsängerin zu werden, macht sich eine Teenagerin aus Texas mit einem von Louise Brooks geborgten Bob, einem Koffer voller Vintagekleider und ihrem Collegefonds im Gepäck nach Paris auf. Dort entdeckt eine italienische Gräfin sie und fördert sie. Nicht lange und sie begeistert die Zuschauer in Kabaretts und Jazzclubs an der Seine und anderswo. Man nennt sie „One-in-a-Million Stimme“ (jpc). Den „Soul of a Jazz Age Libertine“ attestiert ihr Miles Raymer von Entertainment Weekly. Aus Los Angeles ruft der mehrfach Grammy-prämierte Starproduzent Larry Klein an, der schon Joni Mitchell, Herbie Hancock, Melody Gardot produzierte. Sony veröffentlicht mit ‘Junk’ ihr Debütalbum. „Entstanden ist ein Album, wie ein Mai Tai für die Ohren“. Ein perfekter „Song-Cocktail zum Entspannen und Träumen. Weich und doch mit Kante, charaktervoll und doch direkt zugänglich“ (jpc) präsentieren sich Klassiker von Leonard Cohen, Joni Mitchell und Paul McCartney. Ein Album für gute und schlechte Zeiten, geprägt von der Powerpersönlichkeit der „Holly-Golightly des Jazz“ (Larry Klein), ihrer Liebe zu den abgründigen Seiten des Lebens und ihrem unbekümmerten Umgang mit Konventionen. Mal verspielt, mal provozierend, mal witzig, mal melancholisch. Weitere Informationen

Do. 07.06. 21 Uhr

Rieke Katz feat. Joo Kraus

CD-Präsentation ‘That’s Me’

Rieke Katz (voc), Joo Kraus (tp), Rocco Dürlich (g), Konrad Hinsken (rhodes), Sebastian Flach (b), Christian Huber (dr)

‘That's me!’, der Titel des neuen Albums von Rieke Katz, ist Programm. Intelligent inszeniert, heißen ihre Interpretationen und Kompositionen mit beschwingter Leichtigkeit willkommen im Leben. War das Debütalbum der charismatischen Karlsruherin noch ausschließlich von englischsprachigen Texten geprägt, singt sie auf ‘That's me!’ auch in ihrer Muttersprache. Der wunderbare Nebeneffekt der direkteren deutschsprachigen Artikulation ist die Steigerung ihres ohnehin beeindruckend großen stimmlichen Spektrums. Zugleich baut sie eine Brücke zwischen Jazz und Pop und erdigem Funk, und lockt zuweilen scheinbar mühelos auf überraschende Rhythm & Blues-Fährten. Rieke Katz verspricht gute Gefühle: „Ein sonnig stimmender Song darf auch die Nacht erhellen. Und Melancholie hat selbstverständlich auch am Tag ihre Berechtigung. Alles gehört dazu. Alles bedingt alles andere – auf meinem Album, in meinem Leben. ‘That's me!’ ist zweifellos mein bislang persönlichstes, fröhlichstes Statement." Wenn dann noch die Trompete von Joo Kraus einstimmt, mal heiter, mal schwermütig, bescheiden und kraftvoll und voll mitreißender Spielfreude, ist jeglicher Ballast des Tages vergessen. Weitere Informationen

Fr. 08.06. 21 Uhr ACT Jazz Night:

David Helbock's Random / Control

CD-Release: Tour d’Horizon – from Brubeck to Zawinul

David Helbock (p, electronics, toypiano, melodika, perc), Johannes Bär (tp, picc-tp, flh, sousaphone, tuba, alphorn, beatbox, didgeridoo, electronics, perc), Andreas Broger (ss, ts, cl, bcl, fl, recorder, flh, perc)

Mehr als zwei Dutzend Instrumente auf der Bühne, aber nur drei Musiker. Im Universum von David Helbock‘s Random/Control spielt der Bandleader auf allem, was Tasten hat. Vogelwild verlustieren sich die beiden am Salzburger Mozarteum ausgebildeten Bläser. Johannes Bär ist fürs Blech zuständig, mit Trompete, Bassflügelhorn, Alphorn und Tuba. Andreas Broger fürs Holz mit Saxophonen, Klarinetten und Flöte. Seit Mitte 2016 ist David Helbock Exklusivkünstler beim Münchner Plattenlabel ACT Music, wo Ende Mai das neue Album ‘Tour d’Horizon – from Brubeck to Zawinul’ erscheinen wird. David Helbock hat sich als „konsequenter Spurensucher am Puls der Zeit“ und „begnadeter Geschichtenerzähler am Klavier“ (3sat Kulturzeit) bei seinen Lieblingsjazzpianisten bedient und jeweils deren bekanntestes Stück arrangiert. So erklingen spannende, groovige neue Versionen von ‘Watermelon Man’ von Herbie Hancock oder ‘Bolivia’ von Cedar Walton, aber auch ruhige, die Seele ansprechende Stücke wie ‘My Song’ von Keith Jarrett. Über die Jahre hat Random/Control einen ganz eigenständigen Bandsound entwickelt. Ob Eigenkompositionen oder Volksweisen oder „Pianoplayer's Hits“ das Ausgangsmaterial sind, das Auditorium erwartet eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Musik fürs Ohr und Spannendes fürs Auge. Oder wie Roland Spiegel vom Bayerischen Rundfunk schon vor vielen Jahren treffend formulierte: „Ich halte diesen Musiker mit dem Strickkäppi für einen der besonders aufregenden des jungen Jazz aus Europa. Wenn David Helbock spielt, erlebt man Neues. Und es ist nie verkopfte Musik – sondern eine, die den Kopf und den Körper mitreißt.“ Weitere Informationen

Sa. 09.06. 21 Uhr

Airto Moreira

Airto Moreira (voc, perc), Fabio Leandro (p), Vitor Alcântara (saxes, fl), Jose Neto (g), Sizão Machado (b), Carlos Ezequiel (dr)

Der brasilianische Perkussionist Airto Moreira ist einer der anerkanntesten Künstler seiner Generation. Nach fünfzig Jahren internationaler Karriere und mehr als zwanzig Alben veröffentlicht er mit ‘Aluê’ nun erstmals ein Album, das in seinem Heimatland aufgenommen wurde. Damit knüpft er auch an die frühen Sechziger-Jahre an, als er in Brasilien mit Künstlern wie Hermeto Pascoal, Cesar Camargo Mariano und Milton Nascimento kooperierte. 1967 zog es ihn wegen der Liebe und der Musik nach New York, wo er die Aufmerksamkeit anderer hochkarätiger Jazzmusiker auf sich zog. Wo er als Mitglied der Bands von Miles Davis und Chick Corea reüssierte und mit Herbie Hancock, Wayne Shorter, Jaco Pastorius, Dizzy Gilespie, Cannonball Adderley, Lee Morgan, Dave Holland, Keith Jarrett, Jack de Johette, Ron Carter, John McLaughlin, Quincy Jones, George Duke, Mickey Hart, Paul Simon, Carlos Santana, Michael Brecker, Zakir Hussain, Stanley Clarke und Joe Zawinul spielte. Sein jüngstes Album ‘Aluê’ ist ein wahr gewordener Traum. Produziert von Carlos Ezequiel, wurde es im November 2016 in Brasilien live im Studio aufgenommen, und zwar mit Moreiras Tochter Diana Purim als Vokalistin, seinem langjährigen Sideman José Neto an der Gitarre und brasilianischen Virtuosen wie Sizão Machado am Bass, Vítor Alcântara an Saxophon und Flügelhorn, Fabio Leandro am Klavier und Carlos Ezequiel höchstselbst an den Drums. So entstehen kollektive Improvisationen, die den einzigartigen Soundprint von Airto Moreira tragen. Weitere Informationen

So. 10.06. 21 Uhr

Jam Session mit Andrea Hermenau (voc, p)

Leitung: Carolyn Breuer (as) & Andrea Hermenau (p)

Bei der heutigen Session freuen sich Carolyn Breuer am Saxophon und Andrea Hermenau am Piano und Friends auf viele bekannte und auch neue Gesichter auf der Bühne und im Publikum. Weitere Informationen

Mo. 11.06. 20:00 Uhr

Öffentliche Abschlusskonzerte

des Jazz Instituts der Hochschule für Musik und Theater München

Bastian Berchthold (voc), Amelie Haidt (voc), Foina Grond (voc), Inessa Brazhnikova (voc)

Am Jazz Institut der Hochschule für Musik und Theater München eignen sich die Musiker von morgen Geschichte, Sprache und Ausdrucksweise des Jazz zwischen Tradition und Moderne an. Jazz als musikalische und individuelle künstlerische Ausdrucksform steht dabei „in seiner unmittelbaren Frische im offenen Austausch mit der gesamten Musikwelt. In einem Klima des experimentellen Aufbruchs ist es möglich, im Jazz Institut einen neuen Kristallisationspunkt des Jazz – nicht nur in Europa – sondern von internationaler Bedeutung zu schaffen“ (Prof. Claus Reichstaller). Der Jazzclub freut sich, vom 11. bis 13. Juni weitere ausgewählte Absolventen des Jazz Instituts zu ihren öffentlichen Abschlusskonzerten auf der Bühne der Unterfahrt zu begrüßen. Heute hören Sie Bastian Berchtolds The Jazz Triangle, das Amélie Haidt Sextett, Fiona Grond im Oktett und ein Trio von Inessa Brazhnikova.

Bastian Berchtolds The Jazz Triangle
Bastian Berchtold (voc, p), Fabian Möltner (b), Lukas Seeber (dr)
The Jazz Triangle ist ein junges Trio, das sich im Jahr 2015 zusammentat. Trotz Fernbeziehung zwischen München, Wien und Leipzig führen die drei Musikstudenten eine harmonische Bandehe. Um diese zu pflegen, treffen sich die Musiker in regelmäßigen Abständen, um gemeinsam Konzerte zu geben. Manchmal laut, immer wieder leise, meist zu dritt, aber auch zu viert, manchmal auch unterstützt von unsichtbaren Backgroundchören.

Amélie Haidt Sextett
Amélie Haidt (voc, git), Lukas Häfner (git), Leo Betzl (p) , Maximilian Hirning (b), Samuel Wootton (perc), Marco Dufner (dr)
Amélie Haidts „wandelbare, wunderbare Klangfarbe der Stimme“ (Hendrik Böhnke) steht bei ihrem Sextett im Vordergrund. Durch ihre Fähigkeit, ihre Musiker mit einzubeziehen und jedem seinen individuellen Raum zu lassen, entsteht ein Klang, der von bestechender Spielklasse und Liebe zur Musik geformt ist. In ihren Eigenkompositionen erzählt die Musikerin von der Liebe zum Unvorhersehbaren und den Fragen, die einem das Leben stellt. Dies wird musikalisch mal in der Sprache des Jazz, des Neosouls oder Folks erzählt. Mit ihr im Sextett spielen fünf Musiker, die in der Münchner und Hamburger Jazzszene und darüber hinaus bekannt sind und durch außergewöhnliche solistische Fähigkeiten bestechen.

Fiona Grond
Fiona Grond (voc), Ralph Heidel (as), Moritz Stahl (ts), Thorben Schütt (tb), Sam Hylton (p), Philipp Schiepek (git), Maximilian Hirning (b), Sebastian Wolfgruber (dr)
Ihr Jazzstudium beschließt Fiona Grond heute im Oktett, bestehend aus namhaften jungen Musikern der Münchner Jazzszene. Die Inspiration für ihre Kompositionen bezieht die Sängerin mit Schweizer Wurzeln meist aus den schönen Dingen des Lebens und doch muten ihre Stücke nicht selten melancholisch und mysteriös an. Trotz großer Besetzung mangelt es nicht an leisen, filigranen Tönen. Detailreich und doch nie verkopft klingen die Arrangements. Eine warme Stimme, die sich mal über sphärische, mal über strukturierte Klänge legt, mit viel Raum für Improvisation und Interaktion. Man darf gespannt sein auf ein Konzert voller überraschender Eigenkompositionen und Arrangements.

Inessa Brazhnikova Trio
Inessa (voc) Timothee Mille (p) Pavel Seven (b) Flurin Mück (d)
Die russisch-münchnerische Sängerin Ines geht konsequent ihren Weg. Zuerst eine Musikschule in Rostow, die für ihren guten Ruf bei der Ausbildung von Jazz-und Pop-Musikern berühmt ist. Dann die Universität in St. Petersburg in der Fachrichtung Pop-Jazz Vokal. Danach entwickelt sie ihre darstellerischen Techniken an der Hochschule für Musik und Theater in München weiter. Mit der Hilfe von Kommilitonen des Jazz Instituts präsentiert sie ihr Abschlussprogramm, das aus berühmten Jazzstandards in originalen Arrangements und eigenen Kompositionen besteht. Weitere Informationen

Di. 12.06. 20:00 Uhr

Öffentliche Abschlusskonzerte

des Jazz Instituts der Hochschule für Musik und Theater München

Michael Salvermoser (tp), Vincent Eberle (tp), Thorben Schütt (tb)

Am Jazz Institut der Hochschule für Musik und Theater München eignen sich die Musiker von morgen Geschichte, Sprache und Ausdrucksweise des Jazz zwischen Tradition und Moderne an. Jazz als musikalische und individuelle künstlerische Ausdrucksform steht dabei „in seiner unmittelbaren Frische im offenen Austausch mit der gesamten Musikwelt. In einem Klima des experimentellen Aufbruchs ist es möglich, im Jazz Institut einen neuen Kristallisationspunkt des Jazz – nicht nur in Europa – sondern von internationaler Bedeutung zu schaffen“ (Prof. Claus Reichstaller). Der Jazzclub freut sich, vom 11. bis 13. Juni weitere ausgewählte Absolventen des Jazz Instituts zu ihren öffentlichen Abschlusskonzerten auf der Bühne der Unterfahrt zu begrüßen. Heute hören Sie Michael Salvermosers Roja und die Quintette von Vincent Eberle Quintett und Thorben Schütt.

Michael Salvermosers Roja
Raphael Huber (ts), Michael Salvermoser (tp), Luca Zambito (p), Vincent Rein (b), Paul Sennewald (dr)
Roja, die Band von Michael Salvermoser spielt in Quintettformation vor allem Eigenkompositionen, die stilistisch offen dargeboten werden, und ohne den Zwang, ein bestimmtes Genre bedienen zu müssen. Zur Jazzinstrumentierung gesellt sich der ein oder andere Synthesizer und einige Effektgeräte.

Vincent Eberle Quintett
Vincent Eberle (p, flh), Paul Brändle (git), Leo Betzl (p), Maximilian Hirning (b), Sebastian Wolfgruber (dr)
Das Vincent Eberle Quintett fand erstmals 2014 während des gemeinsamen Studiums am Jazz Institut der Münchner Musikhochschule zusammen. Inzwischen ist das Ensemble regelmäßig zu hören und aus der süddeutschen Jazzszene nicht mehr wegzudenken. Das Repertoire spannt einen weiten Bogen von Jazzstandards wie ‘Tenderly’ bis hin zu ausdrucksstarken Eigenkompositionen. Zusammen wollen die Musiker einen originären und modernen Sound schaffen, der sich nicht scheut, die Verbindung zu Traditionen wieder aufleben zu lassen. Im Dezember 2016 präsentierte das Quintett sein Debütalbum ‘Holding’. 2017 wurde es mit dem LAG-Jazzpreis ausgezeichnet und konnte anschließend seine Musik im Rahmen einer Tour durch Bayern vorstellen. Im Frühjahr 2018 gewann die Band den Neuen Deutschen Jazzpreis 2018 und damit den höchst-dotierten Bandpreis für professionelle Jazzbands.

Thorben Schütt Quintett
Thorben Schütt (trb), Vitaly Burtsev (p), Thomas Ganzenmüller (b), Manuel Pliefke (perc), Daniel Scheffels (dr)
Ob Jazz, Funk, Klassik oder Pop, der Posaunist Thorben Schütt ist musikalisch breit aufgestellt und sammelte bereits weltweite Auftritts- und Studioerfahrungen mit verschiedensten Bands. Dabei gilt seine wohl größte Leidenschaft der lateinamerikanischen Musik. Zusammen mit seiner hochkarätigen Band nimmt er Sie heute mit auf eine Reise voller Gefühl und Temperament und bringt ein Stück Karibikflair in die Unterfahrt. Weitere Informationen

Mi. 13.06. 20:00 Uhr

Öffentliche Abschlusskonzerte

des Jazz Instituts der Hochschule für Musik und Theater München

Raphael Huber (sax), Moritz Stahl (sax), Jan Prax (sax)

Am Jazz Institut der Hochschule für Musik und Theater München eignen sich die Musiker von morgen Geschichte, Sprache und Ausdrucksweise des Jazz zwischen Tradition und Moderne an. Jazz als musikalische und individuelle künstlerische Ausdrucksform steht dabei „in seiner unmittelbaren Frische im offenen Austausch mit der gesamten Musikwelt. In einem Klima des experimentellen Aufbruchs ist es möglich, im Jazz Institut einen neuen Kristallisationspunkt des Jazz – nicht nur in Europa – sondern von internationaler Bedeutung zu schaffen“ (Prof. Claus Reichstaller). Der Jazzclub freut sich, vom 11. bis 13. Juni weitere ausgewählte Absolventen des Jazz Instituts zu ihren öffentlichen Abschlusskonzerten auf der Bühne der Unterfahrt zu begrüßen. Heute hören Sie Raphael Hubers Grapha, die Moritz Stahl Group und Jan Prax’ Tribute to Elvin Jones ‘Live at the Lighthouse’.

Raphael Hubers Grapha
Raphael Huber (ts, ss), Ralph Heidel (as), Jonas Brinckmann (bs, fl), Thorben Schütt (tb), Vincent Eberle (trp), Maximilian Hirning (b), Sebastian Wolfgruber (dr)
Aufgrund Nichtvorhandenseins einer eigenen Band und dem Herannahen des Abschlusskonzertes telefonierte sich Musikhochschulabsolvent Raphael Huber heuer eine Gruppe sympathischer Musiker zusammen, die Sympathieband „Grapha“. Das deutsch-österreichische Septett spielt im Little-Big-Band-Stil Kompositionen und Arrangements von Raphael Huber, in denen sich Jazz, Klassik und auch Blasmusik die Klinke in die Hand geben.

Moritz Stahl Group
Moritz Stahl (ts), Philipp Schiepek (git), Leo Betzl (p), Maximilian Hirning (b), Sebastian Wolfgruber (dr)
Für diesen besonderen Abend hat Moritz Stahl, der nach sieben Jahren Unterricht bei Prof. Florian Trübsbach sein Jazzsaxophonstudium abschließt, eine neue Formation um sich geschart. Das Quintett, bestehend aus Saxophon, Gitarre, Piano, Kontrabass und Schlagzeug bietet ein Klanggebilde, das aus einer breiten Farbpalette an musikalischen Einflüssen schöpft. Moritz Stahls Kompositionen orientieren sich überwiegend am zeitgenössischem Modern Jazz, aber auch an Klängen und Rhythmen der progressiven Rockmusik, jedoch sind keine Genrebarrieren gesetzt. Im Vordergrund stehen immer der Sound und der Moment.

Jan Prax’ Tribute to Elvin Jones ‘Live at the Lighthouse’
Jan Prax (sax), Moritz Stahl (sax), Nils Kugelmann (b), Zhitong Xu (dr)
Jan Prax aus Karlsruhe saß schon mit drei Jahren am Klavier. Als Jugendlicher wechselte er zum Jazzsaxophon. Das Badische Konservatorium belohnte ihn mit einem Hochbegabtenstipendium. Er lernte bei Laszlo Wolpert und Peter Lehel, studierte bei Prof. Klaus Graf und aktuell bei Prof. Florian Trübsbach. Jan Prax ist Preisträger internationaler Wettbewerbe wie der „Made in New York Jazz Competition“ und Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Mit 23 Jahren brachte er sein Debütalbum ‘Keepin‘ A Style Alive’ bei ACT Music heraus und kürzlich ist sein zweites Album ‘Ascending’ bei Challenge Records erschienen. Mehrfach konnte er sein Können bei Konzerten mit internationalen Musikergrößen wie David Sanborn, Kurt Rosenwinkel, Riccardo Del Frà, Randy Brecker und Gene Lake unter Beweis stellen und verfeinern. Weitere Informationen

Do. 14.06. 19:00 Uhr Film & Konzert

Remembering Esbjörn Svensson

Ulf Wakenius (g), Dan Berglund (b), Magnus Öström (dr)

Film: A Portrait of Esbjörn Svensson
Live Musik mit Magnus Öström, Dan Berglund und Ulf Wakenius

Als der schwedische Pianist Esbjörn Svensson am 14. Juni 2008 bei einem Tauchunfall ums Leben kam, endete auch ein der größten Erfolgsgeschichten des europäischen Jazz. Mit e.s.t. – Esbjörn Svensson Trio erlebte das Format des Klaviertrios im Jazz einen beispiellosen Aufschwung, ganz besonders bei einem breiten, jungen Publikum, für dass es die oft erste Berührung mit dem Genre Jazz bedeutete. Heute, zehn Jahre nach Svenssons Tod und dem Ende von e.s.t., ist deren Einfluss auf den aktuellen Jazz unüberhörbar.
Der Dokumentarfilm „A Portrait of Esbjörn Svensson“ eröffnet einen bisher ungekannten Blick auf den Menschen und Musiker Esbjörn Svensson. Und es ist das erste Mal, dass dieser Film, ursprünglich produziert für das schwedische Fernsehen, in Deutschland zu sehen ist. In dem tief persönlichen Film-Portrait kommen sowohl musikalische Weggefährten Svenssons, als auch Familie und Freunde und natürlich Esbjörn Svensson selbst zu Wort.

In Erinnerung an Esbjörn Svenssons treffen anschließend in einem exklusiven Konzert die beiden e.s.t.-Gründungsmitglieder und engsten Weggefährten Svenssons, Magnus Öström (dr) und Dan Berglund (b) auf Gitarrist Ulf Wakenius. Letzterer erinnerte schon 2008 mit seinem sehr persönlichen e.s.t. Tribute ‘Love is Real’ an seinen Freund Esbjörn Svensson. In der Unterfahrt steht er erstmals im Trio mit Berglund und Öström live auf der Bühne.

Film, Einstein, 19:00 Uhr: ‘A Portrait of Esbjörn Svensson’ (59 Minuten, Regisseur David Tarrodi, Schwedisch mit englischen Untertiteln)
Konzert, Jazzclub Unterfahrt, 21:00 Uhr Weitere Informationen

Fr. 15.06. 21 Uhr

Bojan Z & Julien Lourau

Julien Lourau (ss,ts,electronics), Bojan Zulfikarpasic (p, rhodes)

Sie begegnen einander nicht nur mit höchstem Respekt, sondern auch mit einer unbändigen Lust aufs gemeinsame Musizieren: Bojan Z aus Serbien, der seit Jahren in Frankreich lebt, und der französische Saxophonist Julien Lourau. Ihr Zusammenspiel funktioniert wie eine Sammlung von Geschichten, die sich auf höherer Ebene verdichten. Beide haben sich über die Jahre eine Detailschärfe angeeignet, in deren lustvoller Logik sich Improvisation und Komposition aufheben. Für keinen von beiden ist die Duosituation neu. So müssen sie sich weder Kreativität noch besondere Konzepte verordnen, sondern können darauf vertrauen, aus ihrem doppelten Selbst ein gemeinsames Drittes entstehen zu lassen. Weitere Informationen

Sa. 16.06. 21 Uhr

XU Quintet

Zhihan Xu (git), Matthieu Bordenave (tenor sax), Andreas Kissenbeck (p), Nils Kugelmann (b), Zhitong Xu (dr)

Mit ihrem vielfach ausgezeichneten Quintett überkreuzen Zhihan und Zhitong Xu ihre chinesischen Wurzeln mit den Einflüssen der jungen Münchner Jazzszene. Verwurzelt im modernen Straight-ahead Jazz, experimentieren sie zugleich mit Elementen aus Pop- und Weltmusik. Durch die enge Verbundenheit der beiden Brüder entsteht auf der Bühne ein musikalisches Ideenfeuerwerk, das man in dieser Intensität und Vielfalt nur selten erlebt. Aufregende Rhythmen und spannende Harmonien prägen die Eigenkompositionen des Quintetts und entführen in eine musikalische Welt zwischen München und Peking. Weitere Informationen

So. 17.06. 21 Uhr

Jam Session mit Andrea Hermenau (voc, p)

Leitung: Carolyn Breuer (as) & Andrea Hermenau (p)

Bei der heutigen Session freuen sich Carolyn Breuer am Saxophon und Andrea Hermenau am Piano und Friends auf viele bekannte und auch neue Gesichter auf der Bühne und im Publikum. Weitere Informationen

Mo. 18.06. 21 Uhr Big Band Night

Landes-Jugendjazzorchester Bayern

Mit Spontaneität, Kreativität und Improvisation glänzt heute Abend das Landes-Jugendjazzorchester Bayern. Unter künstlerischer Leitung von Harald Rüschenbaum spielen junge Musiker zwischen 10 und 25 Jahren eine Mischung von Swingklassikern und Modern Jazz, Latin-Jazz, Jazz-Rock und HipHop. Sie hören Werke von Duke Ellington, Count Basie, Thad Jones, Pat Metheney, Maria Schneider, Peter Herbolzheimer und eigene Kompositionen und Arrangements der Orchestermitglieder und Dozenten Karsten Gorzel, Johannes Herrlich, Walter Lang und Peter Tuscher. Das Landes-Jugendjazzorchester Bayern engagiert sich auch in zahlreichen interkulturellen Projekten, wie dem Projekt ‘Raga Meets Jazz’ zusammen mit dem südindischen Ensemble Bhakti von Shantala Subramanyam, oder Duke Ellingtons ‘Sacred Concerts’ unter der Leitung von Fred Sjöberg zusammen mit Sängern aus Aserbaidschan, Kasachstan, Kirgisistan, Usbekistan, Turkmenistan und Türkei und China beim Festival Junger Künstler in Bayreuth, oder das Weihnachtsprojekt ‘A Christmas Cantata’ von Nils Lindberg für Jazzorchester, Chor und Solisten, die das Jazzorchester zu einer Weihnachtstour 2017 nach Schweden führte. Die Tonträger ‘You‘d better know it’, ‘On a clear day’, ‘20 Jahre Landes-Jugendjazzorchester Bayern’, ‘Together’, ‘Wie heißt der Typ?’, ‘Da Cau’, ‘Raga meets Jazz’ und ‘A Christmas Cantata’ dokumentieren eindrucksvoll das hohe Niveau des Jazzorchesters mit den besten jungen Jazzern aus ganz Bayern. Weitere Informationen

Di. 19.06. 21 Uhr

Dusko Goykovich & Jiggs Wigham

Dusko Goykovich (tp), Jiggs Whigham (tb), Claus Raible (p), Martin Gjakonovski (b), Guido May (dr)

Mit Dusko Goykovich und Jiggs Wigham stehen heute in der Unterfahrt zwei echte „Legenden“ gemeinsam auf der Bühne. Eine Première, und doch wieder nicht, denn die beiden kennen sich seit über fünfzig Jahren, nämlich seit Mitte der Sechziger-Jahre aus der Bigband von Kurt Edelhagen. Ihre internationalen Karrieren begannen für den einen bei Glenn Miller und Stan Kenton, für den anderen bei Woody Herman und Maynard Ferguson. Die Liste derer, mit denen sie danach spielten und tourten ist ein schier unendliches Who is Who der Jazzgeschichte. Gemeinsam standen sie zuletzt 2013 mit Paul Kuhn auf der Bühne, zusammen mit Ihrem heutigen Bassisten Martin Gjakonovski. Claus Raible und Guido May komplettieren eine Rhythmusgruppe, die genau weiß, was sie tun muss, damit die scheinbar ewige musikalische Frische dieser „Giants in Jazz“ uns ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Weitere Informationen

Mi. 20.06. 21 Uhr

Geschlossen

Do. 21.06. 21 Uhr

Geoff Goodman Quartet

plays the Music of Bill Evans and Thelonious Monk

Till Martin (ts), Geoff Goodman (g), Tizian Jost (p), Shinya Fukumori (dr)

Geoff Goodmans neues Quartett hommiert zwei der großartigsten Pianisten und Komponisten des Jazz‘: Bill Evans und Thelonious Monk. Beide sind für ihre individuellen harmonischen, melodischen und rhythmischen Konzepte bekannt. Ihre Musik ist durch Sensibilität, spirituelle Tiefe und musikalischen Humor geprägt. „Monk gilt als Pionier des Bebop, Evans war wesentlich beteiligt an der Zündung der zweiten Stufe des modernen Jazz, die sich spätestens mit Miles Davis legendärem modalem Album ‘Kind of Blue’ Bahn brach. Was also bringt den Gitarristen Geoff Goodman dazu, Kompositionen der beiden in einem – überraschend kompakt wirkendem – Programm zusammenzuspannen? „Ganz einfach: Ich liebe die Musik beider“, meint der amerikanische Gitarrist, der seit fast 30 Jahren in München lebt“ (Tobias Böcker). Der Verzicht auf einen Bass und die Kombination von Klavier mit Gitarre in Goodmans Band erzeugt einen interessanten, transparenten und offeneren Klangraum. Gemeinsam mit Saxophon und Drums lädt er ein zu interaktivem und spontanem Spiel. Die Musik der beiden Jazzlegenden erhält so einen neuen Klang, dargeboten von einem aufregenden und hochkarätig besetzten Quartett. Weitere Informationen

Fr. 22.06. 21 Uhr

Orchestra Nazionale della Luna

Manuel Hermia (sax, fl, bansuri), Kari Ikonen (p, moog), Sebastian Boisseau (b), Teun Verbruggen (dr)

Mit Musik vom Mond reist heute das Orchestra Nazionale della Luna an. Dirigiert von Manuel Hermia und Kari Ikonen fasziniert sein facettenreiches und originelles Repertoire sowie seine erfinderische und energiegeladene Spielweise Verrückte und Jazzfreunde auf dem ganzen Mond und sogar auf der Erde ... Weitere Informationen

Sa. 23.06. 21 Uhr

Geschlossen

So. 24.06. 21 Uhr

Jam Session mit Andrea Hermenau (voc, p)

Leitung: Carolyn Breuer (as) & Andrea Hermenau (p)

Bei der heutigen Session freuen sich Carolyn Breuer am Saxophon und Andrea Hermenau am Piano und Friends auf viele bekannte und auch neue Gesichter auf der Bühne und im Publikum. Weitere Informationen

Mo. 25.06. 21 Uhr Big Band Night

VKK Orchestra

Franziska Döpper (fl), Manuel Mittelbach (oboe), Bettina Maier (cl), Leonhard Kuhn (fagott), Paul Pitzek (horn), Ramona Schwarzer (tb), Felix Key Weber (viol), Gustavo Strauss (viol), Georg Roters (viola), Jakob Roters (cello), Pia Ovando (voc), Leonhard Kuhn (g), Carina Madsius (p,keys), Georg Stirnweiß (b), Benedikt Kurz (dr), Marco Duffner (dr), Christopher Verworner (comp), Claas Krause (comp)

Das VKKO, kurz für Verworner Krause Kammerorchester, ist eine 18-köpfige Klangmaschine, welche zwischen treibendem Techno und House, großen Songs mit filmmusikalischen Harmonien, abrupten Jazzraketen und einer agitatorisch-kraftvollen Liveperformance mit zerberstenden Notenständen und headbangenden Dirigenten seine eigene Nische in der Münchner Kunstlandschaft und darüber hinaus gefunden hat. Die Komponisten und Orchesterleiter Christopher Verworner und Claas Krause begreifen das Ensemble als kreative Factory, welche neben Musik auch in anderen Genres Output liefert und auf Zusammenarbeit mit Künstlern verschiedenster Couleur Wert legt. Daher ist das VKKO auch das Orchestra in Residence des Münchner Milla Clubs, für den es eigenständige Programme erarbeitet, etwa mit dem Salzburger Rapper Young Krillin’ aus dem Dunstkreis von Young Hurn, mit der feministischen Performancegruppe „Die Fitten Titten“ aus Wien oder der weißrussisch-deutschen Theatermusikerin und Performerin Pollyester. Auch auf dem Jazzfest München, dem Fusion Festival, im Techno Club Harry Klein, im Berliner Radialsystem oder beim Bayerischen Rundfunk konzertierte das Orchester bereits. Auch konnten VKKO die Initiative Musik und den deutschen Musikfonds als Förderer und beim Wettbewerb der Studierenden der Deutschen Musikhochschulen in Berlin in der Kategorie „Originalität“ gewinnen. Beim heutigen Konzert in der Unterfahrt werden unter anderem die neuen Kompositionen ‘Trebuchet’, ‘Cro Magnon’ und ‘Helsinki Muscle’ uraufgeführt, welche auf dem zweiten Album des Orchesters im kommenden Jahr erscheinen werden. Weitere Informationen

Di. 26.06. 21 Uhr

Susan Weinert Rainbow Trio

Susan Weinert (g), Sebastian Voltz (p), Martin Weinert (b)

Mit ihrem Rainbow Trio präsentiert Susan Weinert atemberaubend schöne und lebendige Musik, die sich über Genregrenzen hinweg als homogener und unverwechselbarer Ensembleklang präsentiert, eigenständig, anspruchsvoll und in höchstem Maße kreativ. Der Gitarristin ist etwas gelungen, was nur wenigen Musikern gelingt, sich in zwei ganz unterschiedlichen Genres weltweite Beachtung zu erspielen und einen ganz eigenen Stil und Sound zu kreieren und komponieren. Von der gefeierten Jazz-Fusion-Gitarristin in den Neunzigern hin zu einer vielbeachteten Protagonistin im akustischen Lager der Nylon-String-Gitarristen der neuen Generation, welche sich auf den Weg gemacht haben, neue Klangwelten zu entdecken. Die Musik Ihres Rainbow Trios im Spannungsfeld zwischen Jazz, Klassik und Weltmusik hat so viele Farben wie der namengebende Regenbogen. Der klassisch ausgebildete Konzertpianist Sebastian Voltz bringt einen kammermusikalischen Aspekt in das Klanguniversum von Susan Weinert ein, die das geschickt nutzt, um die Klangvielfalt ihrer Kompositionen noch zu erweitern. Am Kontrabass agiert Susans Ehemann und jahrzehntelanger musikalischer Weggefährte Martin Weinert, der mit gefühlvoller Begleitung das Fundament schafft, auf dem sich die Kompositionen ausbreiten, und obendrein mit seinen Soli bunte Klangfarbtupfer einbringt. Musik für Seele und Geist gleichermaßen. Ein Wohlklang der auch nach dem Konzert noch sehr lange nachwirkt. Eine abwechslungsreiche musikalische Traumreise von der Stille eines Fjords in Norwegen zum bunten Treiben auf einem orientalischen Basar in den Ländern des Maghreb. Weitere Informationen

Mi. 27.06. 21 Uhr

Geschlossen

Do. 28.06. 21 Uhr

Die Drei Damen

Lisa Wahlandt (voc), Andrea Hermenau (p, voc), Christiane Öttl (b, voc), Guido May (dr)

Die Drei Damen, das sind Lisa Wahlandt mit ihrer unverwechselbaren Ausnahmestimme, Andrea Hermenau, die durch ihre rhythmusbezogene aber auch romantische Spielweise beeindruckt sowie Christiane Öttl, die ihren Bass nonchalant in Szene setzt. Ihre Interpretationen bekannter Songs sind wie Frischluftkuren. Ihre Eigenkompositionen sind Lieder die eine Geschichte haben und erzählen. Bestechend durchsichtig der Bandsound, klar und pur fügen sich die Stimmen zusammen. Die Drei Damen verbinden Bayern mit Jazz, Chanson mit Pop, Konzerte mit Kabarett. Augenzwinkernd verkuppeln sie, was auf den ersten Blick nicht zusammen passt und vereinen es zu einer perfekten Mischung aus Anspruch und Unterhaltung. Diese drei „Meisterinnen ihres Fachs“ (Münchner Merkur) könnten unterschiedlicher nicht sein und harmonieren dennoch mit Stimme und Herz. „Wärmend & Herzlich! Spielerisch & Sinnlich jazzt das Trio auf hohem Niveau, mischt Latin mit Swing, Bossa mit Pop und das ganze lässig dahin!“ (Süddeutsche Zeitung). Weitere Informationen

Fr. 29.06. 21 Uhr

FORQ

Henry Hey (keys), Chris McQueen (g), Kevin Scott (b), Jason ‘JT’ Thomas (dr)

Ursprünglich ins Leben gerufen von Pianist Henry Hey, der schon mit David Bowie und Empire of the Sun spielte, und Grammy-Gewinner Michael League von Snarky Puppy, veröffentlichte die Allstar-Band FORQ aus New York im letzten Jahr bei GroundUP Music ihr drittes Album ‘Thrēq’. Ihre grundverschiedenen musikalischen Werdegänge erlauben es ihnen, gemeinsam aus dem Vollen zu schöpfen. Amtlich amerikanisch kommen sie daher, mit viel Feuer und Erfindungsreichtum, der von New Yorker Einflüssen erzählt. Im Gepäck haben sie eine große Portion Groove und einen fetten Jazzsound, in den sich authentischer Texas Blues, Funkelemente und melodiöse Soli mischen – ein Fusion-Revival vom Feinsten. Weitere Informationen

Sa. 30.06. 21 Uhr

AJOYO

Sarah E. Charles (voc), Yacine Boularès (sax, perc), Michael Laveanu (git), Ben Rando (keys), Sam Favreau (b), Guilhem Flouzat (dr)

Hinter AJOYO verbirgt sich die musikalische Vision des Saxophonisten Yacine Boulares: eine mystische Symbiose aus afrikanischer Tradition, Jazz und Soul. Mehr als nur Musik soll hier als Grundgedanke fungieren, denn nicht alleine die bloße Abfolge von Noten und Klängen unterstreicht die Mentalität dieses Projekts, sondern es soll im Licht einer reicheren Erfahrung, in welcher Musiker und Zuhörer sich einander annähern, betrachtet werden. AJOYO singt im Namen von Tony Allen, Oum Khalsoum, Charlie Parker und Donnie Hathaway. Die Band tanzt seinem Publikum mit weit auseinander gerissenen Armen entgegen und spricht die Sprache der Trommel mit einem New Yorker Akzent. Boularès künstlerisches Projekt wurde durch die zahlreichen Begegnungen mit anderen talentierten, kosmopolitischen Künstlern und multikulturellen Einflüssen ins Leben gerufen und verbindet nun Musiker aus beiden Welten: sein nordafrikanisches steht in Einklang mit seinem westlichen Erbe. Die Band zelebriert unermüdlich die Liebe und die Gerechtigkeit in der Musik als zwei ihrer Fundamente: Musik für das Herz, den Geist und den Körper. Weitere Informationen

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