Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Dez 2016 | Feb 2017

Programm Januar 2017

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

So. 01.01. 21 Uhr

Geschlossen

Mo. 02.01. 21 Uhr Big Band Night

The Uptown Jazz Orchestra

50 Jahre “Thad Jones – Mel Lewis Orchestra”

Franz Weyerer, Florian Jechlinger, Albrecht Huber, Julian Hesse (tp), Auwi Geyer, Lukas Jochner, Christian Landsiedel (tb), Christoph Hörmann, Evan Tate, Alexander von Hagke, Matthieu Bordenave, Wolfgang Roth (sax), Tizian Jost (p), Ernst Techel (b), Matthias Gmelin (dr)

Heute spielt das Uptown Jazz Orchestra ein Tribut an das "Thad Jones- Mel Lewis Orchestra". Letzteres wurde 1965 in New York mit den besten Studiomusikern gegründet und hatte sein Debüt am 7.1.1966 im Village Vanguard in NYC. Die Arrangements und Kompositionen von Thad Jones sind bis heute kaum zu übertreffen, zeitlos großartig. Nach dem Thad Jones 1979 nach Scandinavien zog, führte Mel Lewis das Orchester unter seinem Namen bis zu seinem Tod 1990 weiter. Das Vanguard Jazz Orchestra, wie es seitdem heißt, ist immer noch jeden Montag im Village Vanguard zu hören. Und am heutigen Montag bringt das Uptown Jazz Orchestra um Leader und Trompetensolist Franz Weyerer die berüchtigten Arrangements nach München in die Unterfahrt. Dass sich das Uptown Jazz Orchestra in den vergangenen Jahren nicht nur in der Landeshauptstadt, sondern im gesamten süddeutschen Raum zu einer außergewöhnlichen Großformation gemausert hat, spricht ohne Zweifel für die Qualität der beteiligten Musiker. Die Band verleiht jedem Song durch präzise Bläsertutti, virtuose Soli und farbenreiche Arrangements ein groovendes, unverwechselbares Gesicht. Weitere Informationen

Di. 03.01. 21 Uhr

Elias Meister's Miracle Box

Elias Meister (g), Andreas Unterreiner (tp), Matthias Bublath (p), Lorenz Heigenhuber (b), Matthias Gmelin (dr)

Der in München geborene Gitarrist Elias Meister, nun schon seit 2007 Wahl-New Yorker, erforscht viele Gebiete der Musik. Von Contemporary Jazz über Indie-Rock bis zu elektronischer und improvisierter Musik hat er eine völlig eigene Ausdruckssprache auf der Gitarre entwickelt, die zwar auf zahlreichen Einflüssen fußt, aber stets das Neue zu erforschen sucht. Sein Album 'Open for Business' (EMPM Records), das er 2012 u.a. mit George Garzone und Ben Street aufnahm, erhielt eine 4-Sterne Rezension vom Magazin 'Downbeat'. Zur langen Liste renommierter Musiker, mit denen Meister schon zusammengearbeitet hat, gehören u.a. Seamus Blake, Kevin Hays, Carlos Bica und Leo Genovese. Für das heutige Konzert präsentiert Elias Meister Eigenkompositionen, die eingängige Melodien und die Simplizität eines Songs mit der Freiheit der Improvisation verbinden. Einflüsse von Monk über Bob Dylan bis Radiohead verbinden sich zu einer völlig eigenen Musik, vorgetragen von einer Band mit herausragenden Musikern der Münchner Jazzszene. Weitere Informationen

Mi. 04.01. 21 Uhr

Brändle • Schwager • May

Paul Brändle (g), André Schwager (hammond organ), Guido May (dr)

Am ersten Mittwoch im Januar hören Sie das Trio Brändle Schwager May. Die drei Musiker, Virtuosen und Freigeister spielen improvisierte Musik jenseits stilistischer Grenzen, basierend auf der Tradition klassischer Hammondtrios. Paul Brändle gilt als einer der Shootingstars der deutschen Jazzszene. Er tourte international mit dem Rick Hollander Quartet feat. Bryan Levy und ist mit dem Christian Elsässer Jazz Orchestra auf namhaften Jazzfestivals vertreten. Andrè Schwager, Schüler von Tizian Jost, ist das Rückgrat der Band und formt mit seiner kreativen Leichtigkeit wesentlich den Sound des Trios. Guido May ist einer der international gefragtesten Sidemen und spielte schon mit Pee Wee Ellis, Fred Wesley, Benny Golson, Antonio Faraò, Larry Coryell und Craig Handy. Weitere Informationen

Do. 05.01. 21 Uhr

Simon Spiess Trio

CD-Präsentation 'Stardance'

Simon Spiess (sax), Bänz Oester (b), Jonas Ruther (dr)

Mit seinem Sound wandert das Simon Spiess Trio durch die Nacht und tanzt mit den Sternen. Und durch die Zeit, denn das versierte Trio versteht es, traditionellen mit modernem Jazz zu vereinen, feste Songstrukturen in virtuose Improvisation fließen zu lassen und dabei unaufgeregt auch Inspiration durch andere Musikstile aufzugreifen. Gekonnt gelingt ihnen der Spagat zwischen Traditionsbewusstsein und der Suche nach neuen Formen auf ihrer 2016 erschienen Einspielung 'Stardance' (Unit Records), auf der auch die Kollaboration mit dem Rapper und Spoken Word-Artist NYA vertreten ist. In der Musik des Simon Spiess Trios gibt es neben Bebop auch Reminiszenzen an die Beat Generation, Hip Hop und Funk. Die Nacht ist kein Ort für Angsthasen. Man muss sich in sie stürzen, sich hineinwerfen, in ausgelassenes Tanzgewirbel ebenso wie in einsame Stadt-Spaziergänge. Das Simon Spiess Trio tut dies, und wenn der Morgen graut und die letzten Klänge nachhallen, freut man sich bereits auf die nächsten Stunden, in denen die Klangkunst der Band begleitet und man weiter mit den Sternen tanzen kann, während andere schlafen. Weitere Informationen

Fr. 06.01. 21 Uhr

Thomas Faist Quintet

Thomas Faist (sax), Filip Wisniewski (g), Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b), Rick Hollander (dr)

Der Saxofonist Thomas Faist war mit seinem Quintett schon viele Male in der Unterfahrt zu hören. Seine Eigenkompositionen, die er auf vier unter seinem Namen veröffentlichten CDs eingespielt hat, sind subtile Stimmungsbilder. In ihrer Stilistik entsprechen sie seiner unprätentiösen melodischen Spielweise am Saxofon. Faist spielte auf vielen internationalen Festivals, z.B. in Paris, Zürich, Lugano, Aspen und Jakarta. Er war in Südamerika auf Tour und arbeitete als Sideman und Big Band-Musiker mit zahlreichen Berühmtheiten des Jazz zusammen. Die brilliante Rhythmusgruppe besteht aus den Münchner Hochkarätern Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b) und Rick Hollander (dr). Alle drei sind langjährige Bandmitglieder und auch Spitzenmusiker der europäischen Jazzszene. Der junge Gitarrist Filip Wisniewski komplettiert das Quintett und bildet zusammen mit Thomas Faist die Frontline. Weitere Informationen

Sa. 07.01. 21 Uhr ECM Artists in Concert

Il Pergolese

François Couturier (p), Anja Lechner (cello), Michele Rabbia (dr, perc, electronics)

'Il Pergolese' ist ein klingender Tribut an Giovanni Battista Pergolesi (1710–1736), in dem die Beziehung dieses Komponisten zur Kunst wie zur volkstümlichen Musik Neapels von der heutigen Warte aus betrachtet wird. Der Text des 'Stabat Mater' - von Maria Pia De Vito ins Neapolitanische übersetzt - und die Opernarien werden in Songs und eine lebendige Erzählung verwandelt, wobei sehr offene Rahmen den Schlüssel zur Pergolesi-Interpretation liefern. François Couturiers Arrangements erweitern Pergolesis Strukturen und schaffen Raum für die Interaktion der Improvisatoren. Dies ist ein einzigartiges Gruppenprojekt, ein Diskurs von akustischen Klängen mit gesampelten Sounds und Echtzeit-Elektronik. Die Klangtexturen verdichten sich dabei, je reicher der instrumentale Kontrapunkt wird, und werden dann wieder in elektronische Soundscapes und entlang kolorierender Percussionslinien aufgelöst, wenn das Cello zur Stimme oder die Stimme zum Instrument wird. Das Projekt geht ursprünglich auf eine Kommission des 'Festival Pergolesi-Spontini of Jesi' im Jahr 2011 zurück und wurde 2012 in Lugano mit Manfred Eicher als Produzent für 'ECM' aufgenommen. Weitere Informationen

So. 08.01. 21 Uhr

Jam Session mit Josef Reßle (p)

Der zunächst klassisch, dann als Jazzpianist ausgebildete Josef Reßle gehört inzwischen – ob als Begleiter von Sängerinnen wie Anna Leman, Natalie Elwood oder Alison Welles, oder in Ensembles wie der Monika Roscher Bigband – zu den gefragtesten Musikern der Münchner Jazzszene. Auch tritt der 1986 im Schongau geborene und inzwischen in München beheimatete Musiker verstärkt mit eigenen Projekten wie seinem Trio oder seiner Band 'Quinternion' in Erscheinung. Gerade erst wurde er mit dem 'BMW Welt Jazz Award' ausgezeichnet. Josef Reßle freut sich bei der heutigen Jam Session auf zahlreich erscheinende und engagierte Musiker sowie auf viele interessierte Zuhörer. Weitere Informationen

Mo. 09.01. 21 Uhr Big Band Night

VKK Orchester

Verworner-Krause-Kammerorchester

Franziska Döpper (fl), Manuel Mittelbach (ob), Bettina Maier (cl), Leonhard Kohler (fgt), Roman Sladek (tb), Michael Reifer (horn), Felix Weber (viol I), Gustavo Strauss (viol II), Ermengarde Aubrun (viola), Jakob Roters (cello), Marco Dufner (dr), Linda-Philomène Tsoungui (schlagwerk), Maximilian Hirning (b), Carina Madsius (p/synth), Leonhard Kuhn (g), Pia Allgaier (voc)

Fulminanter Orchesterklang und rigide Kickdrum, treibende, technoide Grooves und sphärische Streicherklänge, auf welchen sich melancholischer Gesang stützt - das 16-köpfige Verworner-Krause-Kammerorchester vereint scheinbar konträre klangliche Welten. In den Kompositionen von Christopher Verworner und Claas Krause treffen symphonische Weite auf resolute elektronische Rhythmen; urban-melancholische Songs mit filmmusikalischen Harmonien wechseln sich mit schroffen, modernistischen Klangflächen ab. Bei ihren hitzigen Livekonzerten entfalten sie einen permanenten, energetischen Sog. Das VKKO wurde 2014 in München gegründet. Verworner und Krause studierten in München an der Musikhochschule Komposition und teilen die Vision eines orchestralen Klangkörpers, der einen Bogen von zeitgenössischer klassischer Musik bis zu Dubtechno, von impressionistischen Klanggebilden bis zu moderner Elektronika spannen kann und keine Berührungsängste zwischen vermeintlich gegensätzlichen musikalischen Stilen hat. Weitere Informationen

Di. 10.01. 21 Uhr

Christoph Irniger Trio

Christoph Irniger (ts), Raffaele Bossard (b), Ziv Ravitz (dr)

Das Christoph Irniger Trio hat sich 2011 in New York formiert und seitdem Konzerte in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich und den USA gespielt. Bandleader und Tenorsaxophonist Christoph Irniger aus Zürich besticht durch sorgfältige Orchestrierung und die Art, wie in seiner Musik die Improvisation die Komposition verdeutlicht. Auch als Gründer von Pilgrim und Cowboys from Hell sowie Sideman und Co-Leader von NoReduce, R.I.S.S. und dem Lucerne Jazz Orchestra trat er in Erscheinung. Sein Trio mit dem Kontrabassisten Raffaele Bossard und dem Schlagzeuger Ziv Ravitz vermag Melodie, Arrangement, Improvisation zu einem stimmigen und verführerischen Ganzen zu verbinden. Die Stücke sind Tondichtungen, die zeigen, dass eingängige Melodie und eine komplexe Klangwelt einander nicht ausschließen müssen, sondern sich gegenseitig erst richtig zur Geltung bringen können. Alle drei Musiker treten weltweit in verschiedenen Formationen auf und hatten in ihren noch jungen Karrieren bereits Gelegenheit, mit Jazz-Größen wie Joe Lovano, Ron Carter und Kurt Rosenwinkel zu lernen und zusammenzuspielen. Nach 'Gowanus Canal' legt das Trio die zweite Platte 'Octopus' bei Intakt Records vor. „Ein Trio, das derartig ineinander verzahnt und auf gleicher Höhe miteinander spielt, findet sich selten. Man spielt völlig frei, aber zeitlich gebunden, schöpft aus dem Moment, jedes Stück ein Abenteuer, ein Ausflug in unbekanntes Terrain, dabei aber nie das Wichtigste – Energie und Poesie – ausser Acht lassend.” (Henry Altmann, Jazzthetik) Weitere Informationen

Mi. 11.01. 21 Uhr

Makaya McCraven

Makaya McCraven (dr, beats), Greg Spero (keys), Dustin Laurenzi (sax), Samuel Junius Paul (b)

Drummer Makaya McCraven sorgte im vergangene Jahr mit seinem Debüt in der Unterfahrt für gehöriges Aufsehen. Er gehört zu den spannendsten Stimmen der jungen Jazzszene und kombiniert 'future-is-now drumming' mit Jazz, Funk und Elementen der Weltmusik, kreiert daraus aber seinen ganz eigenen, extrem ausdrucksstarken Sound. Er arbeitete bereits mit Archie Shepp, Yusef Lateef, Bernie Worrell, Soulive, Charles Neville, Marcus Strickland, Lionel Louke und Bobby Broom. Im letzten Jahr erschien seine zweite und aktuelle CD 'In the Moment' (International Anthem Records), auf der er kreativ elektronische und improvisierte Musik, Hip Hop- und Funk-Elemente mit Jazz verbindet. Seine Leidenschaft zu Improvisieren machen seine Konzerte immer zu einem unvergleichlichen Live-Erlebnis. Die Zeitschrift 'All About Jazz' urteilt: "This is music made by a 21st century man who sees no need to suppress his hip hop chops or rock spirit in an effort to fit in and be dubbed a jazz drummer." Weitere Informationen

Do. 12.01. 21 Uhr

Lackerschmid Connection

Wolfgang Lackerschmid (vib), Ryan Carniaux (tp), Sebastian Gieck (b), Guido May (dr)

Das Repertoire der Lackerschmid Conncetion speist sich vorwiegend aus Kompositionen des Vibraphon-Virtuosen Wolfgang Lackerschmid, deren geschmackvolle Melodien sich über ein Harmoniegerüst spannen, das jeden Mitmusiker zu ambitionierten Soli inspiriert. Die abwechslungsreichen, oft brasilianisch beeinflussten Rhythmen grooven derart, dass auch die anspruchsvollsten Passagen den Hörer einfach mitreißen. Die kongenial aufeinander eingespielte Band besteht neben Lackerschmid, der auch schon mit Chet Baker und Attila Zoller spielte, aus den internationalen Jazzvirtuosen Ryan Carniaux, Stefan Rademacher und Guido May. Carniaux, gefragter Trompeter und Schüler von Tiger Okoshi, erhielt mit seinem kürzlich erschienen Debütalbum ‘Refections Of The Persevering Spirit’ durchweg enthusiastische Resonanz bei den Medien und Jazzfans. Sebastian Gieck wird am am Kontra- und E-Bass zu hören sein. May arbeite jahrelang mit Funklegende Pee Wee Ellis und ist heute einer der gefragtesten europäischen Schlagzeuger. Zusammen haben sie die CDs ‘Magic Brewery’ und ‘Wolfgang Lackerschmid Connection Live’ veröffentlicht und beweisen damit einmal mehr, „dass intelligente Musik Spaß macht“. Weitere Informationen

Fr. 13.01. 21:15 Uhr BR Jazzclub Live

Christoph Pepe Auer

CD-Präsentation ‘Songs I Like’

Christoph Pepe Auer (cl, sax, electronics), Marie Spaemann (voc, cello), Mike Tiefenbacher (p, keys), Matthias Loibner (hurdy gurdy), Gregor Hilbe (dr, electronics)

Der 'BR Jazzclub Live' findet bereits zum zehnten Mal in Kooperation mit BR-Klassik in der Unterfahrt statt. Für das Publikum ist es immer wieder ein ganz besonderes Erlebnis, die Live-Atmosphäre dieser Radio-Sendereihe mitzuerleben, sobald der BR aus der Unterfahrt das zweite Set live in seiner 'Jazztime' von 23:05 bis 0:00 Uhr für alle Zuhörer zu Hause überträgt. Das Konzert beginnt daher auch erst ab ca. 21:15 Uhr.
Der österreichische Bassklarinettist, Saxofonist und Schlagzeuger Christoph Pepe Auer überrascht mit seinem Album 'Songs I Like' (Harmonia Mundi). Instrumente wie sein selbst erfundenes 'Pepephon', eine Drehleier und jede Menge Spielzeug, welches zur Erzeugung völlig neuer Klangwelten dient, treffen auf eine eindrucksvolle Sammlung von Holzblasinstrumenten, wobei sich Auer auf eine sehr tiefgehende Interpretation des Bassklarinettenspiels spezialisiert. Perkussiv und einfühlsam lässt er den Zuhörer an der Ausschöpfung des hundertprozentigen Sounds seines Instruments teilhaben. Dafür wurde er bereits dreimal mit dem österreichischen 'Hans-Koller-Preis' ausgezeichnet. Eine für sich stehende Kombination aus Jazz, Weltmusik und Elektronik. Zum Teil eigene Stücke, zum Teil Covers etwa von Nirvana oder Prince, bei denen aber selbst der Kenner ganz genau hinhören muss, um das Original auszumachen. Eine gelungene, abenteuerliche Mischung. Leise, zart, bedächtig und sinnlich zieht Auer den Zuhörer in seinen Bann. Weitere Informationen

Sa. 14.01. 21 Uhr

Younee

Younee (p,voc)

„Von gesanglich-melodiös bis rockig-funkig erweckt die Pianistin stilsicher alle Facetten zum Leben, klassische Virtuosität und technische Perfektion inklusive. Eine erfrischende und lebendige musikalische Begegnung!“ (Crescendo ). Die aus Südkorea stammende, in Deutschland lebende Pianistin, Komponistin und Singer-Songwriterin Younee präsentiert aktuell ihr neues Album ‘My Piano’. Wie scjon ihr Debut-Album, kletterte dieses sofort bis auf die obersten Plätze der Piano-Charts bei Amazon und ITunes. Bearbeitete sie damalst noch Mozart, Beethoven, Rachmaninoff und andere Klassiker, beweist sie mit ihrem zweiten Album eindrucksvoll, dass Musik eine riesige Spielfläche sein darf – ohne stilistische oder genrebedingte Grenzen. Jedes Stück entfaltet einen anderen Charakter, von Free-Classic bis Jazz-Crossover bis ganz und gar neu! Weitere Informationen

So. 15.01. 21 Uhr

Jam Session mit Josef Reßle (p)

Der zunächst klassisch, dann als Jazzpianist ausgebildete Josef Reßle gehört inzwischen – ob als Begleiter von Sängerinnen wie Anna Leman, Natalie Elwood oder Alison Welles sowie in Ensembles wie der Monika Roscher Bigband – zu den gefragtesten Musikern der Münchner Jazzszene. Auch tritt der 1986 im Schongau geborene und inzwischen in München beheimatete Musiker verstärkt mit eigenen Projekten wie seinem Trio oder seiner Band 'Quinternion' in Erscheinung. Gerade erst wurde er mit dem 'BMW Welt Jazz Award' ausgezeichnet. Josef Reßle freut sich bei der heutigen Jam Session auf zahlreich erscheinende und engagierte Musiker sowie auf viele interessierte Zuhörer. Weitere Informationen

Mo. 16.01. 21 Uhr Big Band Night

Hard Days Night Big Band

Michael Flossmann, Julius Braun, Konstantin Kern, Claudius Ress (tp), Christian Landsiedel, Martin Hering, Vincent Wiederhold, Thomas zur Lage (tb), Steffen Schmitt, Notker Zikeli (as), Elmar Krick, Silvan Kaiser (ts), Jörg Siemers (bs), Ralf Turner (g), Markus Buchmann (p), Julia Hornung (b), Sebastian Wolfgruber (dr), Petra Scheeser (voc)

Die Hard Days Night Big Band ist so etwas wie eine Institution in der Münchner Jazzszene. Seit über 25 Jahren swingt und groovt das musikalische Großprojekt auf den Bühnen des Freistaats, wenn es nicht gerade einer Einladung zu einem europäisches Jazz-Festival folgt. Die knapp 20 Vollblutmusiker unter der Leitung von Matthias Preißinger haben bereits mit internationalen Jazz-Größen wie Bobby Shew, Claudio Roditi, Jay Ashby und Matthias Schriefl gespielt. Das Repertoire der Band bietet mitreißenden zeitgenössischen Big Band-Sound, der von modernem Mainstream bis Latin und Funk reicht. Die Sängerin Petra Scheeser wird dem Programm auch dieses Mal Glanzlichter aufsetzen. Weitere Informationen

Di. 17.01. 21 Uhr

Albert Vila Quartet

CD Präsentation: ‘The Unquiet Sky’

Albert Vila (g), Shai Maestro (p), Marko Lohikari (b), Marc Miralta (dr)

Mit seinem vierten im Frühjahr in New York aufgenommenen Album 'The Unquiet Sky' hat sich Albert Vila binnen neun Jahren endgültig in die „Interkontinental-Liga der jazzgitarristischen Großmeister“ (JazzPodium) gespielt. Erst 2007 veröffentlichte er sein Debütalbum in seiner Heimatstadt Barcelona. Da hatte er aber schon Auszeichnungen als Bester Komponist der Dutch Jazz Competition und Beste Band des spanischen Debajazz Contest im Rücken. 2012 brillierte Albert Vila mit der Besten Komposistion des belgischen Jazz Hoileaart. In seiner Musik verschmilzt Albert Vila zwei Welten. Einerseits scheint er im traditionellen Jazz aufzugehen und andererseits vor ihm zu fliehen. Zwischen harmonisch reichen, in ihrer melodischen Konsequenz absolut vereinnahmenden Kompositionen und kompromisslosem Ausdruck „erforscht er die kreativeren und herausfordernden Aspekte der modernen Musik“ (All About Jazz, Edward Blanco). In München wird er auf der Bühne stehen mit den kongenialen Kollegen Marc Miralta an der Percussion und Marko Lohikari am Bass sowie dem israelischen Pianisten Shai Maestro, der gerade parallel mit seinem eigenen Trio das Album 'The Stone Skipper' herausgebracht hat. Weitere Informationen

Mi. 18.01. 21 Uhr

Yotam Silberstein Quartet

CD-Präsentation 'The Village'

Yotam Silberstein (g), Vitor Gonçalves (p, acc), Or Bareket (b), Daniel Dor (dr, perc)

Seit der Gitarrist Yotam Silberstein vor zehn Jahren nach New York zog, macht er sich in der Jazz-Elite einen Namen durch Performances und Aufnahmen mit Koryphäen wie James Moody, The Heath Brothers, Paquito D'Rivera, Monty Alexander, Roy Hargrove, David Sanborn oder Marcus Miller. Silberstein ist hochvirtuos und technisch brillant. Er begleitete zahlreiche Aufnahmen wie Monty Alexander’s 'Grammy'-nominierten 'Harlem-Kingston Express Live!' oder David Sanborn und Marcus Miller’s Album 'Time and the River' (Sony 2015). Darüber hinaus gewann Silberstein den 'Sundance Time Warner Award' für Filmmusik und hat die Ehre, für den großen John Patitucci bei dessen neuem Album mitzuwirken. In der Unterfahrt gibt er sein Debüt und präsentiert sein neues Album 'The Village' (jazz&people), bevor er auf eine Welttournee durch ganz Europa, Südamerika, Nordamerika, Japan und Asien startet. Weitere Informationen

Do. 19.01. 21 Uhr

Jaimeo Brown 'Transcendence'

CD-Präsentation 'Work Songs'

Jaleel Shaw (as), Chris Sholar (g), Jaimeo Brown (dr)

Der New Yorker Schlagzeuger Jaimeo Brown wächst als Kind zweier begnadeter Jazzmusiker auf. Doch auf den Straßen Harlems regieren andere Töne: "Zu Hause hörten wir fast ausschließlich Jazz, während vor der Tür zu wilden Beats gerappt wurde". Sein außergewöhnlicher Schlagzeug-Stil sprach sich schnell herum. Illustre Musiker wie Kenny Garrett, Wynton Marsalis, Carlos Santana oder Stevie Wonder fragten bereits die Zusammenarbeit an. Bobby Hutcherson findet kaum Worte für Jaimeos Rhythmus-Talent: "Dieser Junge ist unglaublich. Sein Spiel erlaubt mir, all das zu tun, das ich fühle." Brown ist nicht nur Schlagzeuger, sondern auch Klangtüftler und Komponist. In der Unterfahrt gibt er heute sein Debüt und präsentiert sein neues Album 'Work Songs' (Motéma Music). Brown ließ sich von Liedern, die die Sklaven auf den Baumwollfeldern gesungen haben, für sein neues Album inspirieren. Er möchte damit darauf aufmerksam machen, unter welch harten Bedingungen die afro-amerikanische Musiktradition entstand, die so wichtig für die heutige Generation ist. Weitere Informationen

Fr. 20.01. 21 Uhr

WorldService Project

Dave Morecroft (keys,voc), Tim Ower (ts), Raphael Clarkson (tb), Arthur O’Hara (e-b), Harry Pope (dr)

Die Punk-Jazz-Innovatoren des WorldService Project haben schon London, Paris, Oslo und Lyon im Sturm erobert und schicken sich an, das in diesem Jahr mit ihrer neuen CD ‘For King & Country’ auch in Deutschland und ganz Europa zu tun. Gegründet vom Pianisten und Komponisten Dave Morecroft arbeitet die Musik des WorldService Project mit dunklen, erdig intensiven Passagen, die sich durch kräftige Dissonanzen, komplexe Rhythmen und extrem dynamische Momente winden. Musikalische Ursprünge finden sich in der klassischen Musik des 20. Jahrhunderts, jedoch geschichtet über ungestüme Grooves, die eher dem Bereich des Heavy Rock entstammen. Alles in Allem kann man sich einen Jeder-gegen-Jeden-Ringkampf zwischen Frank Zappa, Weather Report, Igor Stravinsky und Meshuggah vorstellen, trifft damit aber nur zu einem kleinen Teil die enorme musikalisch-stilistische Vielfalt dieser aufstrebenden britischen Band. Letztlich widersetzt sich ihr Sound der Logik konventioneller Rock- oder Jazz-Songs. Die von Downtown Jazz, Post Pop, Avantgarde und klassischer Musik inspirierten Kompositionen dienen als Grundlage für die experimentelle und improvisatorische Arbeitsweise der Band. Das Resultat ist eine reiche Klangwelt emotional-assoziativer Musik. Weitere Informationen

Sa. 21.01. 21 Uhr

Tom Harrell 'TRIP'

Tom Harrell (tp, flh, comp), Ralph Moore (ts), Ugonna Okegwo (b), Adam Cruz (dr)

Der amerikanische Trompeter Tom Harrell ist ein wahrer Jazz-Heroe, und doch spielt er mit der Bescheidenheit und Autorität eines echten Meisters. Das von ihm erreichte Gleichgewicht zwischen der Logik der solistischen Strukturierung und der gefühlsbetonten musikalischen Kommunikation erinnert an seinen berühmten Kollegen und Mentor Clifford Brown. Die Zusammenarbeit mit zahlreichen Musikern verschiedener Strömungen wie Hank Jones, Kenny Barron, Vince Guaraldi, aber auch Arturo O’Farrill und Carlos Santana bezeugt seine stilistische Offenheit. Die Mitglieder seines Quartetts stehen ihm in nichts nach. Sanfte Töne mit immenser Tiefe – das ist das Credo Harrells, und 'TRIP' ist eine wahre Lustreise. Miguel de Cervantes’ vergnüglich-schräger Ritterroman 'Don Quijote' hat Künstler über Jahrhunderte inspiriert. So debütierte Trompeter Kenny Wheeler 1968 mit der LP 'Windmill Tilter'. Harrell legt hier seine eigene Transformation des zeitlosen Abenteuerromans vor. Weitere Informationen

So. 22.01. 21 Uhr

Jam Session mit Josef Reßle (p)

Der zunächst klassisch, dann als Jazzpianist ausgebildete Josef Reßle gehört inzwischen – ob als Begleiter von Sängerinnen wie Anna Leman, Natalie Elwood oder Alison Welles sowie in Ensembles wie der Monika Roscher Bigband – zu den gefragtesten Musikern der Münchner Jazzszene. Auch tritt der 1986 im Schongau geborene und inzwischen in München beheimatete Musiker verstärkt mit eigenen Projekten wie seinem Trio oder seiner Band 'Quinternion' in Erscheinung. Gerade erst wurde er mit dem 'BMW Welt Jazz Award' ausgezeichnet. Josef Reßle freut sich bei der heutigen Jam Session auf zahlreich erscheinende und engagierte Musiker sowie auf viele interessierte Zuhörer. Weitere Informationen

Mo. 23.01. 21 Uhr Big Band Night

Christian Elsässer Jazz Orchestra

Für dieses Großprojekt hat der 'Echo'-prämierte Komponist und Pianist Christian Elsässer eine handverlesene Band zusammengestellt, die durch ihre herausragenden Solisten und ihr ausdrucksstarkes Ensemblespiel glänzt. In der Fachpresse wird sie zurecht beschrieben als "das Spannendste, was die Deutsche Big Band-Szene derzeit zu bieten hat". Angelehnt an klassische sinfonische Ästhetik schöpft Elsässer den Klangfarbenreichtum des Ensembles komplett aus und entführt den Zuhörer in eine Welt jenseits der Konventionen des herkömmlichen Big Band-Jazz. Elsässer stand mit internationalen Größen wie Kurt Elling, Vince Mendoza, Klaus Doldinger, Fred Wesley und John Abercrombie auf der Bühne. Seine regelmäßigen Auftraggeber sind renommierte Klangkörper wie die Rundfunk Big Bands des WDR und HR, das Metropole Orchestra, das Münchner Rundfunkorchester sowie die NDR Big Band, mit der er sein neues Album 'Flying in Circles' eingespielt hat. Weitere Informationen

Di. 24.01. 21 Uhr ECM Artists in Concert

Kuára

Trygve Seim (ts, ss), Samuli Mikkonen (p), Markku Ounaskari (dr, perc)

Kuára debütierte 2010, damals noch mit dem norwegischen Trompeter Per Jorgensen, mit alten russischen religiösen Hymnen, finno-ugrischer Volksmusik, Psalmen und Folksongs (ECM). Inzwischen besteht das Trio aus dem Saxofonisten Trygve Seim sowie wie bisher Samuli Mikkonen und Leader Markku Ounaskari – es bereichert das nordische Künstlerspektrum ECMs um eine spannende wie inhaltlich passende Nuance. Atmosphärisch dicht klingt die Musik dieser brillant klingenden Band, getragen sind die Melodien und weit und schillernd die Harmoniebögen. Mikkonen, Ounaskari und Seim interpretieren auf wundersam schöne Art und Weise Melodien und musikalische Themen des skandinavisch-europäischen Landstrichs Karelien in der klaren Form und Sprache des skandinavischen Jazz. Weitere Informationen

Mi. 25.01. 21 Uhr

Dave King Trio

CD-Präsentation

Bill Carrothers (p), Billy Peterson (b), Dave King (dr)

Oft werden Musiker auf Grund ihrer Beteiligung an einem Projekt oder der Mitwirkung in einem Ensemble in einem bestimmten Licht gesehen. Aber die meisten Musiker – besonders im Jazz – haben ganz verschiedene musikalische Interessen und Persönlichkeiten. Ihre künstlerische Arbeit sollte deshalb besser daran gemessen werden, wie gut sie durch diese verschiedenen Kanäle navigieren. Dave King wird als feuriger Schlagzeug und Co-Komponist von The Bad Plus erkannt. Seine verschiedenen musikalischen Interessen sind neben zeitgenössischem Jazz aber auch Rock, elektronische Musik und Improvisation. Doch trotz dieser genreübergreifender Vorlieben bleibt Dave King der Schlagzeug-Tradition des Jazz am engsten verbunden. In seinem eigenen Trio wollte Dave King die Tradition des „Straight Jazz“ mit Einflüssen der Avantgarde schaffen. Und so gründete er ein Trio mit Musikern aus dem mittleren Westen der USA, wo er selber lebt. Für das Piano holte King den grossartigen Bill Carrothers, mit dem er seit langem zusammen arbeitet. Carrothers gilt als Wunderkind und Erbe des traditionellen Jazzpianos von Bill Evans. Er empfahl zudem den Bassisten Billy Peterson für das Trio. Peterson ist einer der vielseitigsten Musiker, dessen Karriere in die 60er Jahre zurück reicht, als er u.a. mit Bob Dylan, Leo Kottke und der Steve Miller Band aufnahm. Bei den Aufnahmen zum Album „I’ve been ringing You“ zeigte sich, dass die drei sofort zusammenfanden und direkt so harmonierten, als seien sie ein schon lange eingespieltes Trio – etwas, das nur wenige Musiker in dieser Intensität schaffen. Das Trio hat das Album in einer einzigen vierstündigen Session in einer Kirche in Minnesota eingespielt. Dave King wollte eine dunkle Aufnahme, deren gefühlvollen Standards die Zeit der grossartigen Piano-Trios von Bill Evans und Paul Bley wiederspiegeln sollte. Und er wollte einige seiner Lieblings-Balladen des American Songbook als Homage an die Jazztradition integrieren. Weitere Informationen

Do. 26.01. 21 Uhr PIROUET ARTIST in Concert

Larry Goldings/Peter Bernstein/Bill Stewart

Larry Goldings (hammond B3), Peter Bernstein (g), Bill Stewart (dr)

Als musikalische Persönlichkeiten gehören Larry Goldings, Peter Bernstein und Bill Stewart zu den stärksten ihrer Generation. Wenn man sie spielen hört, spürt man ihre hohe Wertschätzung füreinander. Völlig organisch, höchst natürlich gehen diese drei Partner ihre gemeinsamen musikalischen Wege. Bereits über 25 Jahre währt ihre Zusammenarbeit. Und alles, was die traditionelle Besetzung des Organ Trios an groovenden Reizen und süffig-satter Klangpracht hergibt, findet man in ihrem Spiel. Aber darüber hinaus ist die Musik und auch ihre aktuelle Pirouet-Einspielung 'Ramshackle Serenade' von einer selten zu findenden, fein getönten Intimität. Musik, der man in jedem Augenblick die Lust und den Spaß an einer besonders wendigen Besetzung mit großen dynamischen Möglichkeiten anmerkt – und die zugleich eine Tiefgründigkeit hat, die aus dem Spielvergnügen ein Statement macht. Weitere Informationen

Fr. 27.01. 21 Uhr

Claus Raible Trio

Claus Raible (p), Giorgos Antoniou (b), Alvin Queen (dr)

"Claus Raible befindet sich auf einem neuen Höhepunkt seines Könnens. Wie aus dem Ärmel geschüttelt sprudeln die Läufe über die Tastatur. Die Mischung aus Eleganz und Lässigkeit ist unnachahmlich, der persönliche Stil unverkennbar, geprägt von den großen Heroen der Jazzgeschichte, hochgradig verinnerlicht und individualisiert. In dieser Form gehört Claus Raible in der weltweiten Rangliste der besten Pianisten auf einen Platz ziemlich weit oben." (Jazzpodium). Für sein neues Trio hat sich Raible den international renommierten Bassist Giorgos Antoniou ins Boot geholt, der bereits mit Clark Terry, John Lewis, Johnny Griffin, Cedar Walton und Albert Heath in Erscheinung trat. Außerdem sitzt mit Alvin Queen ein wahrer Meister des Modern Jazz Drumming am Schlagzeug. Queen begann seine professionelle Karriere im Alter von 11 Jahren, schon ein Jahr darauf machte er sein Recording Debüt unter der Leitung von Joe Newman, u.a. mit Hank Jones am Klavier. Es folgten Engagements in den Formationen von Horace Silver, George Benson, Dizzy Gillespie, Oscar Peterson u.v.a.. Alvin Queen gilt als einer der angesehensten Jazzschlagzeuger seiner Generation. Das neu formierte Trio um den Pianisten Claus Raible gibt heute sein Debüt in der Unterfahrt. Weitere Informationen

Sa. 28.01. 21 Uhr

Eva Kruse

CD-Präsentation 'On the Mo'

Lars Zander (sax), Uwe Steinmetz (sax), Christian Jormin (p), Eva Kruse (b), Eric Schaefer (dr)

Aus dem Wasser auf das Moped und die Fahrt geht los. So könnte eine Kurzbeschreibung der jüngsten Geschichte der Bassistin Eva Kruse und ihrer Musik lauten. Nach ihrem Debüt-Album 'In Water' meldet sie sich mit ihrem neuen Werk 'On the Mo' (Redhorn) zurück. Mit 'Mo' ist das für die schwedischen autofreien Schären-Inseln so charakteristische Lasten-Moped gemeint, mit dem Kruse ihren Kontrabass zum Fähr-Anleger bringt, um von dort die Reise zu ihren Konzerten in aller Welt anzutreten. Vorwärts kommen, auf musikalische Entdeckungsreise gehen, einen verlässlichen Motor bei sich haben: 'On the Mo - On the Go' war das selbst auferlegte Motto, unter dem Kruse die Musik für ihr neues Album komponierte und das sie heute live in der Unterfahrt präsentiert. Weitere Informationen

So. 29.01. 21 Uhr

Jam Session mit Josef Reßle (p)

Der zunächst klassisch, dann als Jazzpianist ausgebildete Josef Reßle gehört inzwischen – ob als Begleiter von Sängerinnen wie Anna Leman, Natalie Elwood oder Alison Welles sowie in Ensembles wie der Monika Roscher Bigband – zu den gefragtesten Musikern der Münchner Jazzszene. Auch tritt der 1986 im Schongau geborene und inzwischen in München beheimatete Musiker verstärkt mit eigenen Projekten wie seinem Trio oder seiner Band 'Quinternion' in Erscheinung. Gerade erst wurde er mit dem 'BMW Welt Jazz Award' ausgezeichnet. Josef Reßle freut sich bei der heutigen Jam Session auf zahlreich erscheinende und engagierte Musiker sowie auf viele interessierte Zuhörer. Weitere Informationen

Mo. 30.01. 21 Uhr Big Band Night

Sunday Night Orchestra plays itself! feat. Music of a Special Bandbook

Marko Lackner, Florian Trübsbach, Hubert Winter, Lutz Häfner, Norbert Emminger (saxes), Jürgen Neudert, Gerhard Gschlössl, Felix Fromm, Eberhard Budziat (Pos.), Max Seibert, Sebastian Strempel, Martin Auer, Ralf Hesse, Jürgen Hahn (trp.), Michael Flügel (p), Markus Schieferdecker (b), Paul Hochstädter (dr)

…plays itself!“ Unter diesem Motto laufen die Konzerte, bei denen das Bandbook, die eigenen Komponisten und Arrangeure sowie natürlich vor allem die herausragenden Solisten des SNO im Vordergrund stehen. Und dass der Inhalt dieses Bandbooks, der sich in mehr als 20 Jahren entwickelt hat, wirklich etwas ganz Besonderes ist, davon kann man sich an diesem Abend überzeugen. Nahezu alle Stücke wurden exklusiv für dieses Ensemble von Arrangeuren wie J.A. Keller, Torsten Maas, Jim McNeely, Marko Lackner, Jürgen Friedrich, Maria Schneider geschrieben. Ein Blick auf die Besetzungsliste der Band zeigt, dass auch in dieser Hinsicht nur Hochkarätiges geboten ist. Den Besucher erwartet also ein Big Band Abend der absoluten Spitzenklasse, bei dem jeder auf seine Kosten kommen wird. Weitere Informationen

Di. 31.01. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Frank Woeste

CD-Präsentation 'Pocket Rhapsody'

Frank Woeste (p, fender rhodes, organ, bass synth), Julien Carton (Nord Stage, Moog), Romain Pilon (g), Stéphane Galland (dr)

Frank Woeste zählt heute zu „einem der besten deutschen Jazzpianisten“ (WDR), gleichzeitig ist er auch einer der wenigen deutschen Jazzer, die es in Frankreich zu Rang und Namen gebracht haben. Dort ist er die erste Adresse, wenn Ibrahim Maalouf, Mederic Collignon, Michael Portal, Sylvain Luc oder Youn Sun Nah auf der Suche nach einem exzellenten Pianisten für ihr neuestes Projekt sind. Mit seinem ACT-Debüt „Pocket Rhapsody“ beweist Frank Woeste, welch begnadeter Komponist und Arrangeur in ihm steckt. „Wenn ich spiele, habe ich manchmal das Gefühl, ich bräuchte eine dritte Hand!“ sagt er über sich, und treibt seine Musiker auf „Pocket Rhapsody“ von Höchstleistung zu Höchstleistung. Sprudelnd vor Ideen, mit kammermusikalischer Intimität, dem Drive eines Jazztrios und der Wucht einer Bigband – so präsentiert sich „Pocket Rhapsody“ als gleichermaßen funkiges wie elektro-avangardistisches Gemälde, das seinen Hörer sofort einfängt und mitnimmt auf einer musikalische Reise durch die Kulturen der Welt. Weitere Informationen

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