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Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Jan 2018 | März 2018

Programm Februar 2018

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Do. 01.02. 21 Uhr

Hervé Samb

Herve Samb (voc, g), Alpha Dieng (voc), Pathe Jassi (voc, b), Alioune Seck (voc, perc.), Ndiaw Macodou Ndiaye (dr)

Sabar Jazz nennt der senegalesische Gitarrist Hervé Samb aus Paris sein musikalisches Konzept. Seine „stilistische Mischung verarbeitet die afrikanischen Ursprünge auf stiloffene wie neugierig selbstbewusste Art zu einem eigenen Klangkosmos“. Der „afrikanische Saitengott“ zeigt von einfachen Soli bis zu komplexen Abläufen auf der Gitarre sein Können. „Sein Instrument klang mal nach Ngoni, mal nach Kora, gedämpft gespielt, dynamisch differenziert und bei Bedarf bis in rockige Soundsphären mündend“ (Ralf Dombrowski). Samb ist nicht nur ein gefragter Sideman, der bei über hundert Studioproduktionen mitgewirkt hat. Mit seinem neuen Album ‘Teranga’ hat er sich nun zum vierten Mal auf Solopfade begeben und wird damit weit über die frankophone World Jazz Szene hinaus wahrgenommen. Die musikalische Mischung ist eigenwillig, virtuos und zugleich stimmig. Sie bringt westafrikanische und afro-brasilianische Rhythmen zusammen, verknüpft sie stellenweise mit einer Prise Hiphop, dem Charme der Griot Music, radikal bearbeiteten Jazz-Klassikern und Pop-Impressionen. „Der Schönklang des Albums lässt selbst traditionelle Musik aus dem Senegal wie amerikanische Jazzstandards klingen. Perfekt gespielte, afrikanische Easy Listening Music“ (Folker). Auf seiner aktuellen Tour begleiten ihn der senegalesische Vokalist Alpha Dieng, ein würdiger Nachfolger seines Vaters Ndiouga Dieng, Mitbegründer des Orchestra Baobab. Bassist und Vokalist Pathe Jassi, Geheimtipp aus Detroit und musikalischer Weggefährte von Youssou N'Dour und Cheikh Lo, beeindruckt als einer der raren Jazzer, welche Bebop mit polyrhythmischem afrikanischen Sound kombinieren können. Den Groove an Percussion und Drums geben Alioune Seck und Ndiaw Macodou Ndiaye vor. Weitere InformationenDo. 01.02. Tickets reservieren

Fr. 02.02. 21 Uhr CD Release: ‘Cosmic Playground’

Chris Gall Trio

Chris Gall (p), Henning Sieverts (b), Peter Gall (dr)

‘Cosmic Playground’, ein schrankenloser Ort der Fantasie auf einem unerforschten Planeten. Ohne Grenzen und Vorgaben, ein Spiel auf die eine oder andere Art zu spielen. Auf diese Reise nimmt Sie das neue Programm von Chris Galls drittem Trio-Album ‘Cosmic Playground’ mit. Erschienen ist dieses kosmische Klangkaleidoskop beim Independent Label GLM Music, die zwei Vorgängeralben auf Siggi Lochs Label ACT. Begleitet vom Bassisten Henning Sieverts und seinem Bruder Peter an den Drums gelingt Chris Gall eine grandiose Sammlung unterschiedlichster Soundtracks zu wunderbaren Filmen, die im Kopf des Zuhörers entstehen und sich garantiert nicht immer gleichen. Titel wie ‘Arthur Dent Knows’ oder ‘Follow the Milky Way, Then Turn Left’ sind dabei herausgekommen. Musik, die ihren Zauber umso mehr entfaltet, je länger man ihr zuhört. Auch John Lennons ‘Across the Universe’ schwebt auf seinem Weg ins Sternenbild Ursa Minor mit. Nach seinem impressionistisch anmutenden Solo CD-Debut ‘Piano Solo’ und knapp 250 Konzerten als Gastpianist mit der Weltmusik-Formation Quadro Nuevo, bereichert Chris Gall, der am renommierten Berklee College of Music in Boston sein Jazzstudium abschloss, nun wieder das akustische Klavier-Trio. „Chris Gall's Trio debut provides evidence that jazz is alive and kicking in Germany“, schrieb Tom Barlow 2008 im größten britischen Jazzmagazin Jazzwise. Dem wird Chris Gall auch heute noch gerecht: hymnische Hook-Lines, kraftvolle Basslinien und rasante Drum-Grooves. Wunderbar frischer Jazz, befreit vom kommerziellen Korsett, offen, verspielt und grenzenlos. Weitere Informationen

Sa. 03.02. 21 Uhr

Naïssam Jalal & Rhythms of Resistance

Naïssam Jalal (fl, nay, comp), Mehdi Chaïb (ts, ss, perc), Karsten Hochapfel (g, cello), Zacharie Abraham (b), Arnaud Dolmen (dr, perc)

Naïssam Jalal „takes the audience masterfully in the waves of the emotions she's crossing: sadness, courage, violence. Moving!“, so das Jazz Mag über die in Paris als Tochter syrischer Eltern geborene Flötistin Naïssam Jalal. Mit ihrem Quintett Rhythms of Resistance verschmelzt sie „Jazz und klassische arabische Tradition zu feingesponnener, immer wieder auch in treibenden Rhythmen durchstartender Kammermusik“ (ORF). Bereits mit sechs Jahren beginnt sie am Konservatorium Querflöte zu spielen, mit Siebzehn bekommt sie ihr Zertifikat und entdeckt die Improvisation. Auf der Suche nach ihren Wurzeln geht sie mit Neunzehn nach Syrien, um an der Musikhochschule in Damaskus zu studieren. Auch nach Kairo reist sie, um beim Meistergeiger Abdu Dagher zu studieren. Mit dem Grammy-geehrten ägyptischen Fusionmusiker spielt sie in renommierten Theatern und mit den Gruppen El Dor El Awal und Bakash. Naïssam Jalal entwickelt so einen einzigartigen Stil zwischen Ost und West. Zurück in Frankreich reüssiert sie ab 2006 in Projekten mit der libanesischen Rapperin Rayess Bek und dem ägyptischen Oud-Spieler Hazem Shahine. 2009 veröffentlicht sie das Album ‘Aux Résistances’ mit dem Duo Noun Na und tourt durch Frankreich, Japan, Syrien und Tunesien. Sie macht Aufnahmen mit Musikern wie Cheikh Tidiane Seck, Tony Allen, Hamid Drake, Napoleon Maddox, Hervé Samb und der palästinensischen Band Katibeh 5 und komponiert den Soundtrack für zwei Kinofilme. Seit 2011 ist die „Lady Flute on the Groove“ (Rémy Kolpa Kopoul) mit ihrem eigenen kosmopolitischen Quintett auf Tour und veröffentlicht die Alben ‘Osloob Hayati’ und ‘Almot Wala Alamazala’. Freuen Sie sich auf „Rhythmen des Widerstands“ (ORF), die unter die Haut gehen! Weitere InformationenSa. 03.02. Tickets reservieren

So. 04.02. 21 Uhr

Jam Session mit Nils Kugelmann (b)

Der 21-jährige Bassist und Komponist Nils Kugelmann ist ein musikalischer Grenzgänger, der sich schon in frühen Jahren ausgiebig mit Klassik, Theatermusik, Elektronik und nicht zuletzt mit seiner nun manifestierten Leidenschaft, dem Jazz, beschäftigt hat. Zu seinen Kompositionen zählen bereits zahlreiche klassische Werke für Sinfonie- und Kammerorchester, sowie zwei Musicals und eine Vertonung von ‘Die kleine Meerjungfrau’. Kugelmanns Werke wurden unter anderem im Münchner Künstlerhaus und im Herkulessaal der Residenz aufgeführt und von ihm dirigiert. Zudem spielt er mit seinem Elektroprojekt ‘Deebex’ regelmäßig in den Münchner Clubs. Nils „bewegt sich mühelos zwischen neuer klassischer Musik, Jazz und elektronischer Tanzmusik“ (SZ) und vereinigt seine musikalischen Interessen und Energien in seiner Tätigkeit als Jazzbassist und Komponist, als welcher er sich, während seines Jazzstudiums bei Henning Sieverts, in der Münchner Szene etabliert hat. Nils Kugelmann freut sich bei der heutigen Session auf viele bekannte und auch neue Gesichter auf der Bühne und im Publikum. Weitere InformationenSo. 04.02. Tickets reservieren

Mo. 05.02. 21 Uhr Big Band Night

Alessandro de Santis Big Band

Giacomo Di Benedetto (voc), Gabriel Keogh, Fabian Bögelsack, Philipp Staudt, Max Rammler (tps), Mark Pusker, Philipp Pfefferkorn, Alessandro De Santis, Wolfgang Opitz, Matt Noak (saxes), Christian Landsiedel, Steve Crane, Markus Krämer, Thomas zur Lage (tbs), Cedric Bonnet, Markus Wagner, John Brunton, Tommy Froschmaier (rhythm section)

Der in Rom geborene Saxophonist Alessandro de Santis lebt seit 1987 in München und bereichert mit seinen unterschiedlichen musikalischen Ideen und Projekten die Münchner Jazzszene. In der Unterfahrt ist er mit seiner Big Band zu hören, die es sich zum Ziel gesetzt hat, den Count Basie Orchestra Sound der 50er-Jahre wieder aufleben zu lassen. Als Special Guest on Stage begleitet ihn heute der aus Florenz stammende Sänger Giacomo di Benedetto mit seiner außergewöhnlichen Stimme. Eine verdiente Swingpause vor dem Faschingsendspurt. We fly you to the moon of Basie & Sinatra. Weitere InformationenMo. 05.02. Tickets reservieren

Di. 06.02. 21 Uhr

ADHD

Óskar Guðjónsson (sax), Ómar Guðjónsson (g, b), Davíd Thór Jónsson (p, hammond, synth, b), Magnús Trygvason Eliassen (dr, perc)

Aus Island reist heute ADHD an, eine vierköpfige Formation, die ihre Wurzeln im Jazz hat, in deren Musik aber vor allem Improvisation und das spontane Reagieren auf den Augenblick wesentliche Komponenten sind. Musiker von einer Insel, auf der nur 300.000 Menschen leben, müssen vielseitig aufgestellt sein. Auch verursacht eine an der Gesamtbevölkerung gemessene extrem hohe Musikerdichte auf kurz oder lang Reibung. Insofern leugnen ADHD überhaupt nichts, sondern öffnen alle Türen, lassen alles zu, was sie auch in anderen Kontexten musikalisch umtreibt. Ihre Suche nach einem gemeinsamen Punkt in der Konzentration der Weite macht die vier Wikinger zu einer unverwechselbaren Einheit. Obgleich die instrumentalen Zuständigkeiten zwischen den Mitgliedern klar verteilt sind, geht es doch immer um den kollektiven Sound, der wiederum so kompakt ist, dass sich das Kollektive in einem unteilbaren Ganzen auflöst. ADHD sind eine Band, in der sich vier Extremisten ausleben können, aber komplett ohne rituelle Muskelspielereien auskommen. Der Bandname ADHD = Attention Deficit Hyperactivity Disorder mag angesichts der geradezu hypnotischen Wirkung der musikalischen Verläufe innerhalb der Formation ein wenig verwirrend sein, aber Saxofonist Guðjónsson räumt eine therapeutische Wirkung auf die Gruppe selbst ein. Wie bei einem Vulkan konzentriert sich die Energie zunächst nach innen, um daraufhin mit umso mehr Wucht und Nachdruck nach außen zu dringen. Die bisherigen fünf Alben waren Sinnbilder für die unendlichen Weiten des hohen Nordens, dessen freie Sichtachsen höchstens von Vulkanen unterbrochen werden. Auf ihrem neuen Album ‘6’ fokussieren ADHD sich noch viel überzeugender als bisher auf ihre eruptive Liveenergie. Mit jedem Album steigerten sie die radikale Bewusstheit, mit der sie ihre ebenso monolithische wie holistische Musik spielen. Auf ‘6’ lassen sie vollends alle Regeln und Rücksichten hinter sich und gelangen an einen Punkt, an dem es nur noch um ein unmittelbares Ausleben ihrer selbst im Klang geht. Jeder für sich und alle gemeinsam. Das Drehbuch für ‘6’ ist ihnen direkt vom Leben in die Instrumente geschrieben worden. Weitere InformationenDi. 06.02. Tickets reservieren

Mi. 07.02. 21 Uhr

Sofia Rei

Sofia Rei (voc, loops, charango, caja vidalera), Misha Marks (acoustic and electric guitars)

Mühelos verschmelzt die singende Multiinstrumentalistin Sofia Rei Elemente aus Jazz, Latin, Electronic, und World Music zu zeitunabhängiger Musik. Die Songwriterin mit griechisch-argentinischen Wurzeln aus New York fusioniert traditionelle Instrumente mit Loops und Samples, verändert behutsam Rhythmen und Melodien, transportiert die Poesie von alten Texten durch eigene Verse ins Heute. Das brachte sie schon zusammen mit John Zorn, Maria Schneider, Bobby McFerrin, den Klezmatics, Myra Melford, Pedrito Martinez, Lionel Loueke, Guillermo Klein und Geoffrey Keezer. Mit Letzterem wurde sie 2009 für einen Grammy für das beste Latin Jazz Album nominiert. Bereits ihr Debütalbum ‘Ojalá’ listete die Jazz Journalists Association unter die Top-Ten-Alben des Jahres 2006. Ihr drittes Album ‘De Tierra Y Oro’ wurde 2013 mit zwei Music Awards in der Kategorie „World Beat“ für das beste Album und den besten Song ausgezeichnet. Mit ihrem aktuellen Album ‘El Gavilán’ feiert sie den 100. Geburtstag und die Fantasie und Kühnheit der chilenischen Sängerin, Songwriterin, Folkloristin, Sozialaktivistin, Dichterin und bildende Künstlerin Violeta Parra. Sofia Rei überschreitet die Grenzen des klassischen Folk-Voice-and-Guitar-Formats mit elektronischen Klängen und Instrumenten wie der Caja Vidalera, einer Handtrommel aus dem Nordwesten Argentiniens, und einer kleinen fünfsaitigen Doppelgitarre aus der Andenregion Südamerikas. Reis Duopartner Misha Marks aus Neuseeland beziehungsweise heute Mexico City bewegt sich in verschiedenen Szenen und Projekten mit Carlos Marks, Generación Espontánea und Lucía Pulido und überbrückt in seinem multiinstrumentalen Spiel die Grenzen zwischen traditionellen Musikformen, Free Jazz und experimenteller improvisierter Musik. Weitere Informationen

Sa. 10.02. 21 Uhr

David Krakauer & Kathleen Tagg

‘Breath and Hammer’

David Krakauer (cl), Kathleen Tagg (p)

Der Grammy-nominierte New Yorker Klarinettist David Krakauer und die südafrikanische Starpianistin Kathleen Tagg stellen heute ihr neuestes genreübergreifendes Duoprojekt ‘Breath & Hammer’ vor. David Krakauer gilt als einer der größten Klarinettisten der Welt und zugleich wichtigsten Erneuerer im modernen Klezmer. Kathleen Tagg hat schon auf vier Kontinenten gespielt, komponiert und produziert, unter anderem in der Carnegie Hall und New Yorks Lincoln Center, und sich an einer Vielzahl von Klassik-, Weltmusik- und Multigenre-Aufnahmen und interdisziplinären Programmen von Südafrika bis Los Angeles beteiligt. Mehr noch als in ihrem vorigen Recitalprogramm ‘Beyond Crossover’ konzentrieren Krakauer und Tagg sich mit ihrem neuen Programm auf ihre einzigartigen Sounds. Beide bemühen sich ständig darum, die Klänge und Rollen ihrer Instrumente neu zu definieren und weit über die Grenzen des traditionellen Klarinetten- und Klavierkonzerts hinauszugehen. Mittels improvisativer Spieltechniken erweitern sie die Bandbreite klanglicher Möglichkeiten ihrer Instrumente. Krakauer etwa experimentiert mit circulären Atemtechniken an der Klarinette, und Tagg spielt ihr Klavier schonmal wie Harfe, Zither, Cello oder Trommel. In ihr Programm von Eigen- und Fremdkompositionen von Kinan Azmeh bis Claude Debussy, Roberto Rodriguez und John Zorn integrieren sie Loops und Samples und verschmelzen damit Einflüsse von Jazz und Klassik und Klezmer, Elektronik und Weltmusik. Diese vielfältigen und scheinbar disparaten musikalischen Einflüsse vermischen sich zu etwas völlig Neuem, einer hybriden Kunstform, die die Kulturen der Vergangenheit und Zukunft verbindet. „The Tagg-Krakauer duo took the room by storm as they presented one of the most remarkable concerts I have ever attended anywhere in the world. (…) Far more than ‚a multicultural journey‘; it entered into the heart of humankind exploring connective artistic tissues while teasing out and celebrating the differences ...This was music-making at its best: joyful abandonment without a trace of inhibition“ (Jeffrey Brukman, CUE Magazine). Weitere InformationenSa. 10.02. Tickets im VVK bestellen

So. 11.02. 21 Uhr

Dayna Stephens ‘Gratitude’

Dayna Stephens (sax), Aaron Parks (p), Joe Sanders (b), Gregory Hutchinson (dr)

Dayna Stephens Musik zu hören, bedeutet, sich in jedes Instrument zu verlieben, mit dem der kraftvolle Solist seine Ideen kanalisiert, sei es das Tenor-, Sopran- oder Baritonsaxophon, der Kontrabass oder das elektronische Blasinstrument EWI. Rhythmische Dialoge begeistern den in Brooklyn geborenen Multiinstrumentalisten. In Improvisationen, Interpretationen und Kompositionen sucht der Absolvent des Thelonious Monk Institute of Jazz immer auch die Authentizität des Moments. Um damit traditionelle Konzepte der Harmonie herauszufordern, Phrasierungen zu forcieren und scheinbar unbeabsichtigte Melodien zu komponieren. Als Bandleader oder Sideman spielte er schon mit Jazzgrößen wie Kenny Barron, Al Foster und Idris Mohammed, Taylor Eigsti und Roy Hargrove. Mit seinem jüngsten Album ‘Gratitude’ (‘Dankbarkeit’) feierte er die Genesung von einer schweren Nierenkrankheit und den Launch seines eigenen Labels Contagious Music. Mit seiner neu gegründeten Dayna Stephens Group kreiert er zusammen mit Pianist Aaron Parks, Bassist Joe Sanders und Drummer Greg Hutchinson akustische und elektronische Texturen. In den Kompositionen von Parks und ihm selbst erleben Zuhörer eine einzigartige Erfahrung von Schönheit, Groove und Intensität jenseits von Genregrenzen. Weitere InformationenSo. 11.02. Tickets im VVK bestellen

Mo. 12.02. 21 Uhr

Groove Hospital

Mo. 12.02. Tickets reservieren

Di. 13.02. 21 Uhr

Groove Hospital

Di. 13.02. Tickets reservieren

Mi. 14.02. 21 Uhr

Walter Smith III

Walter Smith III (ts), Logan Richardson (as), Michael Janisch (b), Gregory Hutchinson (dr)

„There are countless musicians who perform but few, that can make their instruments breathe as melodically as saxophonist Walter Smith III” (All about Jazz). Mit sieben Jahren nahm der gebürtige Texaner, der heute in Los Angeles lebt, sein erstes Saxophon zwischen die Lippen, einunddreißig Jahre später veröffentlicht er im Februar 2018 sein fünftes Album ‘Twio’, mit seinem langjährigen Trio mit Harish Raghavan und Eric Harland und den Gastmusikern Christian McBride und Joshua Redman. Mit seinem immer frischen Saxophonsound und seinen hypnotischen Originalkomposistionen begeisterte Smith schon auf der ganzen Welt. Er spielte mit Dee Dee Bridgewater, Billy Childs, Herbie Hancock, Joe Lovano und Mulgrew Miller sowie mit Roy Haynes Fountain of Youth Band, Eric Harlands Voyager und Jason Morans My Mind: Monk at Town Hall. 2007 war er Sideman zweier Grammy-nominierter Alben, Christian Scotts ‘Rewind That’ und Michael Bubles ‘Caught in the Act’, shortlistet für das Best Contemporary Jazz Album beziehungsweise für die Traditional Pop Category. Sein musikalisches Wissen gibt er als Associate Professor für Jazz Studies an der Indiana University weiter an die nächste Generation junger Jazzkünstler. Weitere Informationen

Do. 15.02. 21 Uhr

Miguel Zenon Tipico

Miguel Zenon (as), Luis Perdomo (p), Hans Glawischnig (b), Henry Cole (dr)

„This young musician and composer is at once reestablishing the artistic, cultural, and social tradition of jazz while creating an entirely new jazz language for the 21st century“ (MacArthur Foundation). Der mehrfach Grammy-nominierte Puerto-Ricaner Miguel Zenon Tipico aus New York gilt als einer der bahnbrechendsten und einflussreichsten Saxophonisten seiner Generation. Meisterhaft navigiert er zwischen den oft widersprüchlichen Polen von Innovation und Tradition, von lateinamerikanischer Folkloremusik und Jazz – und hat eine einzigartige Stimme als Komponist und Konzeptualist entwickelt. Als Sideman trat er in Dialog mit Größen wie The SFJAZZ Collective, Kenny Werner, Danilo Perez, The Village Vanguard Orchestra, Guillermo Klein & Los Guachos, The Jeff Ballard Trio, David Gilmore, Jerry Gonzalez & The Fort Apache Band, The Mingus Big Band und Steve Coleman. Als Leader seines Quartetts reüssierte als 24-Jähriger mit seinem Debütalbum ‘Looking Forward’, welches die New York Times als Nummer eins „alternative“ Jazz Recording klassifizierte. Die JazzTimes Critics Poll ernennt ihn 2014 zum Jazz Artist of the Year, die Jazz Journalist Association 2015 zum Alto Saxophonist of the Year. Der Komponist ist auch Fellow der John Simon Guggenheim Foundation und „Genius Grant“ der MacArthur Foundation und beeinflusst als Professor an Schulen wie dem New England Conservatory of Music die zukünftige Musikergeneration. Mit seinem jüngsten Album ‘Típico’ feiert er zusammen mit dem venezolanischen Pianisten Luis Perdomo, dem österreichischen Bassisten Hans Glawischnig und dem puerto-ricanischen Schlagzeuger Henry Cole fünfzehn Jahre Bandgeschichte. Im heutigen Konzert gipfelt die einzigartige Chemie der Band in einer hervorragenden kollektiven Musikalität. Weitere Informationen

Sa. 17.02. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Diego Pinera

Julian Wasserfuhr (tp, flh), Tino Derado (p), Josh Ginsburg (b), Diego Pinera (dr)

So. 18.02. 21 Uhr

Jam Session mit Nils Kugelmann (b) und Zhitong Xu (dr)

Nils Kugelmann, 1996 in München geboren, und Zhitong Xu, Jahrgang 1994 aus Harbin, China, lernten sich während ihres Studiums an der Münchner Musikhochschule kennen und schätzen. Xu kam als 17-Jähriger nach Deutschland, um Jazz zu studieren und hat sich inzwischen zu einem gefragten Schlagzeuger des Modern Jazz der Münchner Szene entwickelt. Wofür er unter anderem mit dem Neuen Deutschen Jazzpreis 2017 ausgezeichnet wurde. Kugelmann „bewegt sich mühelos zwischen neuer klassischer Musik, Jazz und elektronischer Tanzmusik“ (SZ) und verbindet seine musikalischen Interessen und Energien als Jazzbassist und Komponist. Zusammen bilden die beiden Musiker eine eingespielte Einheit und sind fester Bestandteil einiger aufstrebender Münchner Bands, wie Elders Universe. Nils Kugelmann und Zhitong Xu verbindet ihre Leidenschaft für feinfühliges, sich entwickelndes und vor allem energetisches Spiel. Bei der heutigen Session freuen sie sich gemeinsam auf viele bekannte und auch neue Gesichter auf der Bühne und im Publikum. Weitere InformationenSo. 18.02. Tickets reservieren

Mo. 19.02. 21 Uhr Big Band Night

Munich Lounge Lizards

Mo. 19.02. Tickets reservieren

Di. 20.02. 21 Uhr

Holler My Dear

Laura Winkler (voc,keys), Stephen Molchanski (tp, key, voc), Fabian Koppri (mandoline, g, voc), Valentin Butt (acc), Lucas Dietrich (b), Elena Shams (dr)

Mi. 21.02. 21 Uhr

Acher-Enders Projekt ‘Brookland’

Micha Acher (sousaphon), Johannes Enders (ts), Antonio Lucaciu (bs), Günther ‘Baby’ Sommer (dr,perc)

Mi. 21.02. Tickets reservieren

Do. 22.02. 21 Uhr

Veronika Harcsa & Balint Gyemant

Veronika Harcsa (voc), Balint Gyemant (g)

Als im Frühjahr 2014 ‚Lifelover‘, das erste Duo-Album von Veronika Harcsa und Bálint Gyémánt, erschien, löste es begeisterte Reaktionen aus. Die Reduktion auf Gesang und Gitarre ließ die Songs transparent, direkt und intim klingen, gleichzeitig überraschte das Duo mit einer stilistischen Spannweite von Jazz bis zu kunstvollen Popfacetten. Vor allem aber fesselte Harcsas außergewöhnlich variable Stimme. Wenn sie durch Oktaven tänzelt, Tempi variiert oder halsbrecherische Scat-Kapriolen schlägt, vereint sie Talent und juvenilen Esprit. Zwischen dem Debüt und ‚Tell Her‘ ist viel passiert. Wo mancher zunächst die erreichten Erfolge feiert, suchten Harcsa und Gyémánt nach künstlerischem Fortschritt – und fanden zu einem noch umfangreicheren musikalischen Vokabular, das kraftvolle Aussagen trifft, indem es ruhigere Momente zulässt. Vor allem gelingt es Harcsa jetzt, ihre vielen Klangfarben noch pointierter und souveräner einzusetzen. Die neuen Songs zeigen durch kompositorische Raffinesse und kluge Details eine Verfeinerung des Ausdrucks. Besonders fällt die couragierte Ausweitung der Dynamik auf. Harcsa und Gyémánt loten jene substantielle Tiefe aus, die leisen Passagen und langen Noten innewohnt. Darin spiegelt sich auch Harcsas Beschäftigung mit anderen Projekten, die im Klassik-Bereich angesiedelt sind. Weitere InformationenDo. 22.02. Tickets reservieren

Fr. 23.02. 21 Uhr

Kristin Asbjørnsen

Sa. 24.02. 21 Uhr

VoicesInTime / Stefan Kalmer

CD-Release ‘In good company’

Entspannter Groove, ausgewogener Klang, bei dem jede Stimme zählt. Münchens Rock- und Jazzchor der ersten Stunde unter Leitung von Stefan Kalmer gehört seit über 20 Jahren zu den erfolgreichsten seiner Art in Europa. Das preisgekrönte A-cappella-Ensemble performt aktuelle Hits, altbewährte Klassiker und auch einige Überraschungen, fein aufeinander abgestimmt, in anspruchsvollen Arrangements. In ihrem aktuellen Programm ‘In good company’ bringen VoicesInTime die unterschiedlichsten Persönlichkeiten zusammen: Dichterfürst Goethe und Musiklegende Leonard Cohen, Jazzakrobat Al Jarreau und die Swedish House Mafia, Chartstürmerin Adele und Crossover-Abenteurer Stefan Kalmer. Nicht einmal vor Folklore schreckt der Chor zurück. Alles dokumentiert auf dem neuen gleichnamigen Album, das an heutigen Abend frisch aus der Presse kommt. Weitere InformationenSa. 24.02. Tickets reservieren

So. 25.02. 21 Uhr

Jam Session mit Zhitong Xu (dr)

Zhitong Xu wurde im Jahr 1994 in Harbin, China geboren. 2011 kam er als 17-Jähriger nach Deutschland, um an der Hochschule für Musik Würzburg bei Prof. Bill Elgart und Bastian Jütte Jazz- Schlagzeug zu studieren. 2015 wechselt er an die Hochschule für Musik und Theater München in den Masterstudiengang Jazz-Schlagzeug bei Bastian Jütte und Michael Keul und 2017 in die Meisterklasse Jazz-Schlagzeug. Zhitong Xu ist Mitglied im Landes-Jugend-Jazz-Orchester Brandenburg, im UMPA Jazz Orchester und Endorser für Bosphorus Cymbals. 2017 gewann er den Zweiten Preis beim Kurt Maas Jazz Award 2017 und mit dem Anton Mangold Quartett den ersten Preis beim Jungen Deutschen Jazzpreis 2017. Bei der heutigen Session freut sich Zhitong Xu auf viele bekannte und auch neue Gesichter auf der Bühne und im Publikum. Weitere InformationenSo. 25.02. Tickets reservieren

So. 25.02. 15:00 Uhr Jazz for Kids

Die Pecorinos Teil 3 – Käse in New York

Mäuse-Jazz für Leute ab 5 Jahren mit dem Panama Jazz-Ensemble

Die Mäusejazzband der Pecorinos wird von Kommissar K. wegen Käsediebstahls von einem Ende der Welt zum anderen verfolgt. Henk Flemming trägt die Geschichte zur vom Panama-Ensemble gespielten Musik vor. Die durchkomponierte improvisierte Musik reagiert und kommentiert das Geschehen. Im Zentrum stehen ein Dutzend Songs, die das Geschehen akustisch auflockern und Lust aufs Zuhören machen. In ‘Käse in New York’ treffen die Pecorinos zunächst auf die berühmte „Fidelmaus“ in Kuba, lernen in New Orleans den Erfinder des Jazz kennen, kommen ins Finale des ASDS („Amerika sucht den Superstar“) und werden weiterhin von Kommissar K., dem berühmten Meisterdedektiv, verfolgt, bis sich schließlich ihre Unschuld herausstellt und sie zusammen mit „Henk Spinatra“ ein denkwürdiges Konzert in New York geben. Die Prijak Clubgastronomie verwöhnt alle kleinen und großen Leute während des Konzerts mit leckeren Schmankerln für den kleinen und den großen Hunger. Eintritt: für Große € 15,-, für kleine Leute € 7,50, für Mitglieder € 7,50 und Studenten € 12,-. Einlass: ab 14 Uhr, die reservierten Karten sollten bitte spätestens um 14:30 Uhr abgeholt werden. Weitere InformationenSo. 25.02. Tickets reservieren

Mo. 26.02. 21 Uhr Big Band Night

Sunday Night Orchestra

'Tenor Madness Vol. 2' feat. Paul Heller (sax)

Max Seibert, Sebastian Strempel, Ralf Hesse, Martin Auer (tps), Jürgen Neudert, Felix Fromm, Lukas Jochner, Eberhard Budziat (tbs), Marko Lackner, Florian Trübsbach, Hubert Winter, Lutz Häfner, Norbert Emminger (saxes), Michael Flügel (p), Markus Schieferdecker (b), Paul Höchstädter (dr)

Das Sunday Night Orchestra ist eine einzigartige Einrichtung in der deutschen Jazz-Szene. Besetzt mit den besten Musikern, die in Deutschland zu finden sind, präsentiert das Orchester seit mittlerweile über zwanzig Jahren BigBand-Jazz der unterschiedlichsten Stilrichtungen auf höchstem Niveau, und das alles mit einem Minimum an öffentlichen Zuschüssen. Mit dem Kölner Tenorsaxophonisten Paul Heller hat sich das Sunday Night Orchestra diesmal ein wahres musikalisches „Schwergewicht“ als Gast eingeladen. Die Liste der Musiker, mit denen Paul Heller in seiner Laufbahn zusammengearbeitet hat, liest sich wie das Who-is-Who des Jazz. So spielte er mit Johnny Griffin, Dusko Goykovich, Jimmy Cobb, Jasper van‘t Hof, Volker Kriegel, Eddie Gomez, Vinnie Colaiuta, Biréli Lagène, Bill Evans, Al Foster, Adam Nussbaum, Franco Ambrosetti, Steve Swallow und mit seiner Ehefrau, der vielfach ausgezeichneten niederländischen Jazzsängerin, Fay Claassen. Unter eigenem Namen hat Paul Heller mittlerweile zehn Alben produziert, unter anderem mit Al Foster, Ack van Rooyen, Franco Ambrosetti, Adam Nussbaum und Wolfgang Haffner, auf über 70 CDs ist er als Solist und Sideman vertreten. Seit 2005 ist er Mitglied der international renommierten und mit zwei Grammys ausgezeichneten WDR Big Band Köln. Zusammen mit den hochkarätigen Musikern des Sunday Night Orchestra unter der Leitung des Posaunisten Jürgen Neudert wird der Solist heute seine Kompositionen und Arrangements präsentieren. Diese außergewöhnliche musikalische Begegnung verspricht ein Konzerterlebnis der absoluten Spitzenklasse. Weitere InformationenMo. 26.02. Tickets reservieren

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