Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Feb 2011 | April 2011

Programm März 2011

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Di. 01.03. 21 Uhr CD-Präsentation BAHIA

Marco Lobo e Convidados

Marco Lobo (perc), Márcio Tubino (sax, fl), Walter Lang (p), Gerwin Eisenhauer (dr), Sven Faller (b)

Marco Lobo ist einer der ganz großen Stars der brasilianischen Percussion-Szene. Wie kaum ein anderer hat er das Wesen des brasiliansichen Rhythmus erfasst. Das Marco Lobo Quintet spielt mitreissende brasilianische Musik voll purer Spielfreude jenseits der Klischees von Bossa Nova und Karneval. Ob an selbst gebauten traditionellen Instrumenten seiner Heimat Bahia oder virtuosen Samba-Trommeln, Marco Lobo zieht die Zuschauer mit unerschöpflicher Soundvielfalt magisch in seinen Bann. Die deutsch-brasilianische Besetzung, die erfolgreich sowohl durch Europa als auch Brasilien tourte, überzeugt durch ihr enorm dynamisches und vielschichtiges Interplay. Die Süddeutsche Zeitung schrieb über ein Konzert von Marco Lobo: "...weil er jeder Melodie im Handumdrehen einen unglaublichen Drive verleihen kann. Wie eine Spinne sitzt er da auf dem Cajon, sein Basisinstrument, das er gerne mit dem Jazzbesen spielt, und entfacht ein wahres Sambafeuerwerk." Weitere Informationen

Mi. 02.03. 21 Uhr BR-Mitschnitt - highlight

Rolf Kühn Quartet

Rolf Kühn (cl), Ronny Graupe (git, comp), Johannes Fink (b), Christian Lillinger (dr)

"Er zählt zu den wenigen stilprägenden Solisten auf seinem Instrument. Wer immer heute an Jazzklarinettisten von Weltklasse denkt, wird unweigerlich auch an Rolf Kühn denken. Er war einer der ersten deutschen Jazzmusiker, die bereits in den fünfziger Jahren im Ursprungsland des Jazz, in den USA, gebührende Anerkennung fanden. Dabei hat er sich nie auf seinen Erfolgen ausgeruht, sondern ständig danach gestrebt, sein Ausdrucksspektrum zu erweitern. Rolf Kühn, geb. 1929, kann auf eine gediegene klassische Ausbildung zurückblicken, verfügt über eine bravouröse Technik und weiß jahrzehntelange Erfahrungen aus unterschiedlichen Stilbereichen des Jazz einzubringen. Im modernen Jazz hat es die Klarinette vergleichsweise schwer gehabt. Es gibt zahllose gute Saxophonisten, aber nur wenige Klarinettisten, die wirklich ein eigenes Profil ausprägen konnten. Umso bemerkenswerter erscheinen Musiker wie Rolf Kühn, denen es gelang, mit Tonbildung und Phrasierung, mit Improvisationstalent und kompositorischer Begabung, vor allem aber mit ihrer Musikerpersönlichkeit, auf dem von ihnen gewählten Instrument Maßstäbe zu setzen. Verbunden mit der Jazztradition, hat sich Rolf Kühn stets für aktuelle Spielweisen interessiert und diese mitgestaltet." (Bert Noglik) Weitere Informationen

Do. 03.03. 21 Uhr

Shoot the Moon

Almut Schlichting (sax, comp), Winnie Brückner (voc), Tom Arthurs (tp), Tobias Dettbarn (bcl), Sven Hinse (b), Rudi Fischerlehner (dr).

Das Berliner Sextett Shoot the Moon begeistert mit einem leidenschaftlichen, bizarren Mix aus unterschiedlichen Stilelementen. Almut Schlichtings Mixkonzept macht ihre Kompositionen mehrdeutig. Hörvorstellungen werden bedient und zugleich gebrochen oder, wie sie es nennt, "verrätselt und fragmentiert". Jazz trifft auf Blues, Chanson, Tango, Zirkusmusik, Alternative Pop, gebrochene Grooves und vieles mehr. Der Gruppensound ist dabei immer eindeutig identifizierbar. Er ist geprägt von einer starken Bläserfraktion, zupackenden Rhythmen, freien solistischen Ausflügen und Gesangparts, die mitunter Ohrwurmqualitäten haben. "Shoot the Moon lässt Tom-Waits-Polkas mit dem kontrollierten Irrsinn eines Ornette Coleman kollidieren; trunkene Walzer flirten mit beckenschiefem Blues, und und Marvin Gaye ertrinkt in den Bugwellen eines postmodernen Piraten-Shantys.“ (Fietje Ausländer) Weitere Informationen

Fr. 04.03. 21 Uhr ECM new release

Wolfert Brederode Quartet

Wolfert Brederode (p), Claudio Puntin (cl, bcl), Mats Eilertsen (b), Samuel Rohrer (dr, perc).

Melodiös. Lyrisch. Unangestrengt. Voller Poesie. Die Schönheit der Musik des Wolfert Brederode Quartets braucht einen aufmerksamen Hörer, um sich zu entfalten. Mitunter scheinen die Klänge fast beiläufig ihrer Wege zu gehen, bevor der Pianist Brederode oder der Klarinettist Claudio Puntin zarte Akzente setzen. Vervollständigt wird das Spiel durch eine hoch inspirierte Rhythmusgruppe, mit Bassist Mats Eilertsen und Schlagzeuger Samuel Rohrer, die sich hier frei entfalten können. Delikates und enorm differenziertes Rubato-Spiel ist eine Leidenschaft dieses filigran interagierenden Ensembles. Weitere Informationen

Sa. 05.03. 21 Uhr

John Marshall Quintet feat. Ferdinand Powel

John Marshall (tp), Ferdinand Powel (sax), Andrea Pozza (p), Andreas Kurz (b), Mario Gonzi (dr).

Mit der WDR Big Band spielt der Trompeter John Marshall bereits seit 1992. Es macht ihm viel Freude in diesem höchst motivierten großen Jazz-Team mitwirken zu können, doch gleichzeitig liegen ihm auch seine eigenen Aktivitäten am Herzen. So hat er im Lauf der Jahre sowohl in Europa mit dem Saxophonisten Ferdinand Povel ein Jazzquintett als auch in den USA eine vergleichbare Formation mit dem Saxophonisten Grant Stewart aufgebaut. Vor 2 Jahren hatten wir das Vergnügen das "John Marshall's NY All-Star Quintet" begrüßen zu dürfen. Heute heißen wir das hochkarätig europäisch besetzte Quintet herzlich willkommen. Und freuen uns auf meisterhaften Bop, verwurzelt im Modern Jazz. Weitere Informationen

So. 06.03. 21 Uhr Funk, Soul, Disco

MAALO & the Funkfellows

MAALO (lead voc, vintage keys, fl), Alexandra Regenfelder (voc, keys), Kathrin Wagner (voc), Thomas Hechenberger (voc, git), Gerd Rahstorfer (tp, flh), Andreas See (sax), Stefan Wessel (voc, b), Nelson Williams (perc,tb, rap), Thomas Böröcz (dr).

Funk, Soul, Disco... aber einmal keine Covers, sondern frischer Wind mit Songs aus der international preisgekrönten Feder des in Wien lebenden Jazzpianisten und Komponisten MAALO alias Albert O. Mair. Die extrovertierte Live-Performance der Funk Fellows, seiner bis zu 9-köpfigen Band, deren Musiker schon mit Falco, Joe Zawinul oder Jaco Pastorius zusammenarbeiteten, garantiert ein GroovEvent der besonderen Art. Die gelungene Melange aus europäischem Songwriting und amerikanischen Showelementen wird bei den umjubelten Konzerten durch ausgeflippte Instrumental-Soli wie etwa auf MAALOs legendärer Blues-Blockflöte und mitreißende Freestyle-Vocal-Features angereichert. Jungle-Jams und Reggae/Soul-Chiller laden in eine entspannte, von akustischen Genüssen verzauberte Atmosphäre ein. Weitere Informationen

Mo. 07.03. 21 Uhr Rosenmontag - Cuba meets Brazil!

Antonio Koudele 'Aventura Cubana & Brazil'

Antonio Koudele (voc, git), Márcio Tubino (sax, fl, percusión menor), Ravi Pagnamenta (afrocubano percusión: congas, güiro, claves; coro), Scorpio ( afrocubano percusión: timbales, bongos, maracas), Imre Bajka (b), Peter Wegele (p)

Bei Antonio Koudeles Musik können Sie aufspringen und tanzen oder sich getrost zurücklehnen und entspannen! Von Musikern der Extraklasse begleitet, spielt er selbst als solcher mit der authentischen Hingabe und Unbekümmertheit eines Kubaners, Son, Salsa, Rumba und Bolero. Als besonderes Programmspecial wird Antonio Koudele mit den authentischen Klängen eines Brasilianers den Bogen von Cuba nach Brasilien schlagen und aus seinem reichen Fundus an Samba und Bossa Nova schöpfen.Als besonderen Gast hat er diesmal den Brasilianer Márcio Tubino zur Seite, einen langjährigen Weggefährten aus den Zeiten seiner "Grupo de Bossa Nova". Das gibt dem Ganzen die besondere Würze, die das Hören zu einem Hochgenuss werden lässt. Ja, Antonio Koudeles Musik ist das, was man einen Ohrenschmaus nennt, der auch Herz und Gemüt heiter stimmt. Gute Laune kommt beim Hören von ganz alleine auf, gibt es sozusagen gratis. Weitere Informationen

Di. 08.03. 21 Uhr Faschingsdienstag - Cuba meets Brazil!

Antonio Koudele 'Aventura Cubana & Brazil'

Antonio Koudele (voc, git), Márcio Tubino (sax, fl, percusión menor), Ravi Pagnamenta (afrocubano percusión: congas, güiro, claves; coro), Scorpio ( afrocubano percusión: timbales, bongos, maracas), Imre Bajka (b), Peter Wegele (p)

Bei Antonio Koudeles Musik können Sie aufspringen und tanzen oder sich getrost zurücklehnen und entspannen! Von Musikern der Extraklasse begleitet, spielt er selbst als solcher mit der authentischen Hingabe und Unbekümmertheit eines Kubaners, Son, Salsa, Rumba und Bolero. Als besonderes Programmspecial wird Antonio Koudele mit den authentischen Klängen eines Brasilianers den Bogen von Cuba nach Brasilien schlagen und aus seinem reichen Fundus an Samba und Bossa Nova schöpfen.Als besonderen Gast hat er diesmal den Brasilianer Márcio Tubino zur Seite, einen langjährigen Weggefährten aus den Zeiten seiner "Grupo de Bossa Nova". Das gibt dem Ganzen die besondere Würze, die das Hören zu einem Hochgenuss werden lässt. Ja, Antonio Koudeles Musik ist das, was man einen Ohrenschmaus nennt, der auch Herz und Gemüt heiter stimmt. Gute Laune kommt beim Hören von ganz alleine auf, gibt es sozusagen gratis. Weitere Informationen

Mi. 09.03. 21 Uhr

Aschermittwoch - geschlossen

Do. 10.03. 21 Uhr Music of Bill Evans and Thelonious Monk

Geoff Goodman Quartet

Geoff Goodman (git), Till Martin (sax), Tizian Jost (p), Matthias Gmelin (dr).

Geoff Goodmans neues Quartett widmet sich zwei der großartigsten Pianisten und Komponisten des Jazz: Bill Evans und Thelonious Monk. Beide sind für ihre individuellen harmonischen, melodischen und rhythmischen Konzepte bekannt und unterscheiden sich auch genau darin. Ihre Musik ist durch Sensibilität, spirituelle Tiefe und musikalischen Humor geprägt. Obwohl ihr Spiel und ihre Kompositionen sehr unterschiedlich sind, passen sie nebeneinander gestellt sehr gut zusammen. Der Verzicht auf einen Bass und die Kombination von Klavier und Gitarre in Goodmans Band erzeugen einen interessanten, transparenten und offeneren Klangraum. Zusammen mit Saxophon und Schlagzeug lädt er zu interaktivem und spontanem Spiel geradezu ein. Die wunderbare Musik der beiden Pianisten/Komponisten erhält so einen neuen Klang, dargeboten von einem hochkarätig besetzten Quartett. Weitere Informationen

Fr. 11.03. 21 Uhr Stargastspiel - Hear You Say

Ray Anderson - Marty Ehrlich Quartet

Ray Anderson (tb), Marty Ehrlich (as, cl, fl), Brad Jones (b), Eric McPherson (dr).

"Ray Anderson und Marty Ehrlich gelingt es, die Power des Sixties Jazz mit seinem wilden revolutionären Gehalt ins Heute zu transportieren und mit einer raffinierten eleganten Zweistimmigkeit zu verbinden – all das mit spielerischem Witz und einem pulsierenden Groove, der einfach in die Beine geht. Der Posaunist Ray Anderson ist ja auch Steptänzer gewesen und an der Zugposaune ein Virtuose mit einem einzigartigen intensiven Ton. Seit Jahrzehnten gehört er zu den Top Posaunisten weltweit. Marty Ehrlich ist an Klarinette, Alt- und Sopransaxophon einer der genialsten Improvisatoren der New Yorker Jazzszene: Seine Einfälle sind offenbar unerschöpflich und wirken immer völlig natürlich und stimmig. Das alles teilt sich auch auf dem Album ’Hear You Say’ mit, das klanglich hervorragend vom Schweizer Rundfunk aufgenommen wurde, live beim Jazzfestival Willisau. Es ist kompromisslose, anspruchsvolle Musik, die ganz direkt und spielerisch mit dem Hörer kommuniziert. Wenn die Bandleader, den begeisterten Applaus übertönend, die Band vorstellen und spontan ausrufen ’We Love You!’, dann nimmt man ihnen das sofort ab." (Mauretta Heinzelmann) Weitere Informationen

Sa. 12.03. 21 Uhr Gypsy Jazz Today

Stochelo Rosenberg & Jermaine Landsberger Quartet

Stochelo Rosenberg (git), Jermaine Landsberger (p), Joel Locher (b), Sebastiaan De Krom (dr).

Stochelo Rosenberg, Sinti-Gitarrist aus Holland, gilt nicht nur als der führende Vertreter des Gypsy Jazz, sein Name ist geradezu gleichbedeutend mit Gypsy Jazz. Nach seinem ersten Album "Seresta" (1989) als Leader des "The Rosenberg Trio" machte er eine internationale Karriere und wird seit 2 Jahrzehnten weltweit gefeiert. Seine atemberaubende Virtuosität und sein extrem melodiöses Spiel lassen bei allen Gitarristen rund um die Welt die Augen leuchten. Meistergeiger Stéphane Grappelli, Django Reinhardts langjähriger Partner, engagierte Stochelo 1993 nicht nur zu einem Konzert in die Carnegie Hall, sondern es folgten auch gemeinsame weltweite Tourneen. Der Pianist und Organist Jermaine Landsberger ist zweifelsohne einer der auffälligsten Jazz-Pianisten unter den Sintis aus Europa. Er wurde kürzlich beim renommierten US-Label Resonance Records unter Vertrag genommen, nahm sein US-Debütalbum mit Pat Martino, Harvey Mason und James Genus in Beverly Hills auf und sorgte damit in den USA und Europa für Furore. Beeinflusst von den Phrasierungskünsten eines Michel Petrucciani, der Melodik eines Keith Jarrett und dem Swing eines Oscar Peterson bündelt er all diese Tugenden zu einem packenden und melodischen Pianospiel mit Elementen der Gypsy-Musik. Die gemeinsame Tour von Stochelo Rosenberg und Jermaine Landsberger steht unter dem Motto "Gypsy Jazz Today". Ihre Eigenkompositionen greifen die Stilistik Django Reinhardts auf und stellen sie in einen modernen, zeitgenössischen Kontext, natürlich sind auch Klassiker von Django Reinhardt zu hören sowie einige Jazzstandards. Begleitet werden die beiden Gypsystars von Jamie Cullums Star-Drummer Sebastiaan De Krom und dem europaweiten gefragten Bassisten Joel Locher. Weitere Informationen

So. 13.03. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Andrea Hermenau

Die junge, in München ansässige Pianistin Andrea Hermenau ist dem Publikum in den Bands von Harald Rüschenbaum, Dusko Gojkovic und Jenny Evans und durch viele Auftritte der eigenen Gruppe "Etna" zum Begriff geworden. Mit ihrem Spiel verbindet sie Tradition und Moderne. Weitere Informationen

Mo. 14.03. 21 Uhr

Brit-Jazz-Week

Die Briten kommen: Die erste "Brit-Jazz-Week" in Deutschland und Österreich! Im März 2011 werden sechs der spannendsten und innovativsten Bands des britischen Königreichs den Kanal überqueren, um in zwei Wochen und mit insgesamt 76 Auftritten Deutschland und Österreich zu erobern. 14 Clubs in 13 Städten organisieren dafür die "Brit-Jazz-Week" – mit je einer der Bands pro Abend. Und was für Bands das sind: Sie haben MOBO und MOJO Awards gewonnen, waren für den Mercury Music Prize nominiert und haben alle übrigen wichtigen Jazzpreise des Vereinigten Königreichs abgeräumt. Die sechs "Brit-Jazz"-Bands dieser Aktion sind so spannend und so unterschiedlich wie ihre außerjazzigen Einflüsse, die von indischer Musik über Hip-Hop und Rap bis zu Trip-Hop und Rock reichen. Vorhang auf für die Ex-Portishead-Jazzrocker Get The Blessing, den Saxophonisten Jason Yarde, den Indo-Jazz Klarinettisten Arun Ghosh, den Pianisten Kit Downes, das Julian Siegel Quartet und last but not least den Rapper/Saxophonisten Soweto Kinch! Die Brit-Jazz-Week wird unterstützt vom British Council Germany. Weitere Informationen

Mo. 14.03. 21 Uhr Brit-Jazz-Week

Arun Ghosh Quintet

Arun Ghosh (cl), Liran Donin (b), Pat Illingworth (dr), Shebaka Hutchings (ts), Corey Mwamba (vib).

Der Klarinettist Arun Ghosh ist ein echtes UK-Produkt: In Kalkutta gezeugt, in Bolton aufgezogen, in Manchester gereift, lebt er mittlerweile in London. Dieses umfangreiche geographische Erbe reflektieren auch die künstlerische Vision und das musikalische Vokabular des selbsterklärten "Indo-vators". Mit seiner Indo-Jazz-Group spielt Arun Ghosh "Afrocoustics & Indo-vations" – ursprüngliche Musik aus Indien gepaart mit einem modernen Jazz-Ansatz, rockenden Großstadtbeats und der Leidenschaft des Punk. Herrliche, zeitlose Melodien sind der Ausgangspunkt für ausgiebige Improvisationen und Raag-Erkundungen, angefacht von einem Rhythmus-Cocktail aus Dub-Reggae-Bass, Tabla-Tollereien und einem sagenhaften Drum-Feuerwerk. "Arun Gosh, eine charismatische Figur mit Zukunft" (The Guardian) Weitere Informationen

Di. 15.03. 21 Uhr Brit-Jazz-Week

Kit Downes Trio

Kit Downes (p), Calum Gourlay (b), James Maddren (dr).

Die Mitglieder des Kit Downes Trios fanden sich schon 2005, im ersten Jahr ihres Studiums an der Royal Academy of Music, zusammen – seitdem begeistern sie das Publikum und die Musikkritiker in diesem traditionell besetzten und fortschrittlich spielenden Trio-Format. Ihre Musik bewegt sich sicher und versiert in einem Meer unterschiedlichster Ein¬flüsse auf dem schmalen Grat zwischen Improvisation und Komposition. Schon seit Gründung des Trios legen die Musiker Wert darauf, zugängige, "hörbare" Musik aus dem Bauch zu machen ohne dabei den Intellekt aufzugeben – und das mit immer neuer und origineller Musik. Das Trio ist in UK nahezu "etabliert", sicherlich sehr gefragt, wofür auch die zahlreichen Auftritte der Drei sprechen – vom London Jazz Festival (2008 und 2009), dem Ronnie Scott’s British Jazz Festival, dem Glasgow Jazz Festival und dem Cheltenham Jazz Festival bis zu einer Live-Ausstrahlung eines Konzerts bei BBC Radio 3. Die Einflüsse dieses Klaviertrios sind weitreichend und umfassend, ihr Spannungsbogen reicht von Bela Bartok über Keith Jarrett bis zu Rufus Wainwright. "Ein atemberaubender Improvisator und Schöpfer magischer Piano-Klanglandschaften, Kit Downes ist Weltklasse." (Helen Mayhew, Jazz FM) Weitere Informationen

Mi. 16.03. 21 Uhr Brit-Jazz-Week

Jason Yarde & Andrew Cormack Duo/Trio Wah

1st set: My Duo: Jason Yarde (sax), Andrew Cormack (p). 2nd set Trio Wah: Jason Yarde (sax), Larry Bartely (b), Mike Pickering (dr).

Eine einmalige Gelegenheit, gleich zwei außergewöhnliche Bands an einem Abend zu erleben: Das Jason Yarde Trio "Wah" mit Mike Pickering am Schlagzeug und Larry Bartley am Bass und "My Duo", in dem der Leader mit dem Pianisten Andrew McCormack zusammentrifft. Der Komponist, Arrangeur, Produzent, musikalische Leiter und Saxophonist Jason Yarde schreibt Musik, die abwechselnd als kraftvoll, spirituell, bewegend, schwärmerisch, bis in die Haarspitzen aufregend und fantastisch beschrieben wurde. Er komponiert quer durch die Stile – von Avantgarde-Jazz zu Klassik über Hip-Hop Fusion, Broken-Beats, R&B, Reggae, Soul bis hin zu Singer/Songwriter-Tunes – und das für die unterschiedlichsten Medien und Besetzungen, von Orchestern und Kammermusikensembles bis zu Bigbands, von Tanz zu Film, von elektro-akustisch bis midi. Das "Trio WAH!" kann gleichzeitig und in nur wenigen Takten die Ruhe und den Sturm abdecken, wobei es auch aufgrund seines exponierten Formats nie die essentiellen Elemente von Rhythmus, Melodie und Harmonie außer Acht lässt. "My Duo“ im Zusammenspiel mit Andrew McCormack präsentiert eine völlig andere Musik und gänzlich unterschiedliche Kompositionen – die satten Klavierharmonien ergänzen Jason Yardes Saxophon auf kongeniale Art und Weise. Andrew McCormack ist Sieger des BBC Jazz Award als "Rising Star" des Jahres 2006. Sein erstes Album im Duo mit Jason Yarde wurde vom Guardian als "wundervolle Jazz-Konversation" erkannt und erhielt auch sonst höchstes Kritikerlob. Weitere Informationen

Do. 17.03. 21 Uhr Brit-Jazz-Week

Julian Siegel Quartet

Julian Siegel (sax), Liam Noble (p), Gene Calderazzo (dr), Oli Hayhurst (b).

Das Julian Siegel Quartet konnte bereits mit der Veröffentlichung seines Debütalbums "Close-up" im Herbst 2002 einen nachhaltigen Eindruck auf die Jazzszene des Vereinigten Königreichs machen. Unter Leitung des Saxophonisten Julian Siegel haben sich in diesem Quartett außerdem drei der hochkarätigsten Stimmen dieser Generation zusammengefunden: Der Pianist Liam Noble, der Schlagzeuger Gene Calderazzo und der Bassist Oli Hayhurst. Julian, der eine stilsichere Bebop-Intensität in seinen modernen Sound integriert, hat sich als kraftvoller Musiker und äußerst individueller Komponist einen Namen in der blühenden europäischen Jazzszene gemacht, weshalb er 2007 auch mit dem BBC Jazz Award als bester Instrumentalist ausgezeichnet wurde. "Virtuoses Post-Bop Quartett." (John Fordham, The Guardian). "Julian Siegel erreicht die Tiefe und die Sensibilität eines Wayne Shorter oder Stan Getz." (Straight No Chaser) Weitere Informationen

Fr. 18.03. 21 Uhr Brit-Jazz-Week

Soweto Kinch

Soweto Kinch (sax), Graham Godfrey (dr), Karl Rasheed-Abel (b), Femi Temowo (git).

Soweto Kinch, geboren 1978 in London als Sohn eines Schriftstellers aus Barbados und einer britisch-jamaikanischen Schauspielerin, ist mit Sicherheit einer der aufregendsten und vielseitigsten jungen Musiker der britischen Jazz- und Hip-Hop-Szene der letzten Jahre. Richtig gelesen: Jazz und Hip Hop. Musikinteressiert seit seinem achten Lebensjahr, entschied sich Soweto Kinch schon in der Grundschule für die Klarinette. Wenig später wechselte er zum Altsaxophon und bekam schon mit neun sein erstes eigenes Instrument. Ein Treffen mit Wynton Marsalis nur vier Jahre später entfachte seine Leidenschaft für den Jazz – Soweto hört und spielt diese Musik seitdem mit immer wachsender Begeisterung, anfangs auf dem Piano, seit seinen Teenager-Jahren dann mit dem Saxophon als Hauptinstrument. Einschneidend und prägend, sowohl persönlich als auch musikalisch, war der Umzug der Familie nach Birmingham, als Soweto eben neun Jahre alt war. Seitdem spielt die Stadt, wie er sagt, "eine entscheidende Rolle für meine Identität". Gleichzeitig mit seinem Interesse für Jazz entwickelte sich nämlich dort auch eine Leidenschaft für Hip Hop, die in seinem Eintritt in die Hip-Hop-Gruppe Pentalk im Jahre 1994 gipfelte. Seitdem gilt Soweto als einer der wenigen Künstler, der gleichzeitig Fans von Underground- und Mainstream-Kultur begeistern kann, der gleichermaßen in Jazz- und Hip-Hop-Kreisen respektiert wird, der mindestens so gut improvisiert wie er freestylet. Im Jahre 2002 gewann Soweto Kinch die erste "White Foundation International Saxophone Competition" eim Montreux Jazz Festival und kurz Zeit später setzte auch in der Heimat ein wahrer Preisregen ein: Noch 2002 wurde Soweto mit dem prestigeträchtigen BBC Radio Jazz Award als "Rising Star" 2002 ausgezeichnet und, als Mitglied der Jazz Jamaica All Stars, mit dem BBC Radio Award für die beste Band des Jahres. "Best Album" und "Best Jazz Act"- es geht weiter bergauf, wie etwa auch der gut bestückte und sehr international ausgerichtete Tour-Kalender des rappenden Saxophonisten und seiner Band zeigt. "Es ist eine clevere und unterhaltsame Nebeneinanderstellung der Idiome, die puren Jazz und authentischen Rap in eine mutige neue Welt transportiert." (The Guardian) Weitere Informationen

Sa. 19.03. 21 Uhr Brit-Jazz-Week

Get the Blessing

Jim Barr (b), Clive Deamer (dr), Pete Judge (tp), Jake McMurchie (sax).

Der Bandname bedeutet so viel wie "Hol dir den Segen". Ob er Programm ist, weiß keiner so genau. Sicher ist allerdings, dass Get The Blessing die Jazzszene wie kaum eine andere Formation im Nacken gepackt und durchgeschüttelt, vielleicht sogar wachgerüttelt hat. Die Gewinner des BBC Jazz Awards 2008 (für ihr umjubeltes Debüt "All Is Yes" beim Label Cake/Candid), gelten außerdem als eine der faszinierendsten Livebands Großbritanniens. Die Band um die ehemaligen PORTISHEAD-Rhythmusgeber Jim Barr am Bass und Clive Deamer am Schlagzeug, ergänzt um die elektronisch versierten Bläser Jake McMurchie am Saxophon und Pete Judge an der Trompete, hat sich ihren eigenen und originellen Sound erarbeitet, der zwar jenseits stilistischer Schubladen liegt, aber deshalb noch lange nicht auf kopfnickende Songs, monströs-ansteckende Beats oder freudestrahlende kollektive Spontaneität verzichtet. Die Tatsache, dass sich Get The Blessing dem Jazz eher mit einer Punk-Attitüde widmen, und das natürlich vor allem bei ihren ekstatischen Live-Auftritten, begeistert das Publikum – von Glastonbury bis zu Jazz de Vitoria-Gasteiz und von The Big Chill bis zum Cheltenham Jazz Festival. "Die Schwergewichte der zeitgenössischen Jazzszene." (The Independent) Weitere Informationen

So. 20.03. 21 Uhr Stargastspiel

Trondheim Jazz Orchestra & Joshua Redman

Joshua Redman (ts, ss), Eirik Hegdal (ts), Trine Knutsen (fl), Stig Førde Aarskog (cl), Eivind Lønning (tp), Erik Johannessen (tb), Stein Villanger (french horn), Ola Kvernberg (violin), Marianne Baudouin Lie (cello), Øyvind Engen (cello), Nils Olav Johansen (git), Ole Morten Vagan (b), Tor Haugerud (dr), Tor Breivik (sound engineer)

Das Trondheim Jazz Orchestra besteht seit 2000 und wird von einem Pool von Musikern gebildet, sodass die Band von Projekt zu Projekt in Größe und Besetzung variiert. Über die Jahre haben norwegische Musiker wie Jon Balke und Terje Rypdal, aber auch internationale Größen wie Chick Corea und Pat Metheny für die Band geschrieben. Das Studioalbum "Triads and more" wurde 2010 veröffentlicht und ist gegenwärtig für den norwegischen Grammy nominiert. Komponiert wurde es von dem Saxophonisten Eirik Hegdal für seinen großen amerikanischen Kollegen Joshua Redman. Die Uraufführung fand 2006 beim Festival in Molde statt. Die erste Tournee außerhalb Skandinaviens führt das TJO auch in die Unterfahrt. Weitere Informationen

Mo. 21.03. 21 Uhr Big Band Night

Hot Big Band Night der Swinging G’s

Die 15-köpfige Big Band "Swinging G’s" unter der Leitung von Anja Bernhard lädt ein zur Hot Big Band Night. Bei dieser Band gibt es nicht nur Big Band-Klassiker von Count Basie, Duke Ellington, Glenn Miller und Benny Goodman zu hören, sondern auch etwas zu sehen: Die junge Formation ahmt die Big Band-Shows der 30er und 40er Jahre mit Hingabe nach und lässt somit vergangene Zeiten auf ihre eigene mitreißende Art und Weise wieder aufleben. Die Suche nach dem Groove, die Leidenschaft für die Musik und die Liebe zum Big Band-Sound – das ist es, was die Swinging G’s seit acht Jahren zusammenhält und die Band die "Jazzchallenge" im Rahmen des Erdinger Jazzfestivals, den Tassilo-Kulturförderpreis der Süddeutschen Zeitung und die Herzen des Publikums gewinnen ließ. Seien Sie also dabei, bei der Premiere der Hot Big Band Night der Swinging G’s in der Unterfahrt! Weitere Informationen

Di. 22.03. 21 Uhr Stargastspiel

Kurt Elling

Kurt Elling (voc), Laurence Hobgood (p), John McLean (git), Harish Raghavan (b), Ulysses Owens (dr).

Keine Frage: Kurt Elling zählt zu den besten Jazzsängern der Welt. Das US-amerikanische Jazz-Magazin DownBeat ernannte ihn in seinem Critics Poll schon zum 11. Mal in Folge (von 2000 bis 2010) zum Male Vocalist of the Year. Alle von ihm auf den Markt gebrachten Alben wurden für einen Grammy nominiert und 2010 war es dann soweit: Kurt Elling bekam den Grammy des Jahres 2010 für das beste Jazz Vocal Album, "Dedicated to You: Kurt Elling Sings the Music of Coltrane and Hartman". Pünktlich zur USA/Europa-Tournee erscheint nun das neue Album "The Gate". Seit 4 Jahren kommt Kurt Elling mit seiner herausragenden Band jährlich zu uns in den Club - eine Tradition, auf die wir stolz sind und die wir fortsetzen werden. Weitere Informationen

Mi. 23.03. 15 Uhr Mit Bruder Jakob um die Welt – Weltmusikkonzert für Kinder

Oliver Steger & Jakob Pocket Band

Helmut Schuster (Jakob), Marina Zettl (voc), Oliver Steger (comp, b), Heimo Trixner (git), Harry Tanschek (dr).

Musikfan Jakob kommt von einer Weltreise zurück und traut seinen Ohren nicht: Die Musik die hier gespielt wird, ist verschlafen und altmodisch. Dabei hatte er doch unterwegs so viele interessante musikalische Begegnungen. Die Musiker und Musikerinnen rund um den Erdball kannten alle sein Lied, den berühmten Bruder Jakob-Kanon und hatten es auf ihre typische Art und Weise gespielt. So lernte er auf seiner Reise den Britpop, mexikanische, indische, chinesische Musik, aber auch das Wienerlied kennen. Er fand in diesen musikalischen Begegnungen ein Feuerwerk an Lebens‐ und Spielfreude. Ausgerüstet mit einer Mappe voller Noten bringt Jakob nun die verstaubte Band wieder auf andere Ideen. Gemeinsam mit der Sängerin Marina Zettl kongenial unterstützt von der Jakob Pocket Band unter der Leitung von Oliver Steger lädt der Schauspieler Helmut Schuster die Kinder auf eine musikalische Reise um die Welt ein. Einlass ab 13.30 Uhr, Reservierung unter www.unterfahrt.de und Tel.: 089/4482794, Plätze bleiben bis 14.30 Uhr reserviert, danach verfällt die Platzreservierung – die Kartenreservierung bleibt bestehen. Konzertbeginn ist 15 Uhr. Geeignet für Kinder ab 5 Jahren. Eintrittspreise: Erwachsene 14,-€/ Kinder 5,-€ , Mitglieder Förderkreis 7,-€. Familienangebot: 2 Erwachsene à 10,-€, jedes Kind 5,-€. Weitere Informationen

Mi. 23.03. 21 Uhr

David Friesen Trio

David Friesen (b), John Gross (ts), Greg Goebel (p).

"Everything the trio plays is colored with a pronounced individuality. The harmonic depth, intense rhythm and subtle interaction they employ mesmerizes an audience." (D. Ramsey/Downbeat, Jazz Times) David Friesen gehört zweifelsfrei zu den einflussreichsten Bassisten der Jazz-Zunft. Überlegen setzte er Maßstäbe heutiger Bass-Stilistik, sowohl auf seinem Kontrabass als auch auf seinem selbst konstruierten Oregon-Bass, mit dem er einen ganz und gar eigenen Sound erzielt. Und dies vor allem in fabelhaften Solo-Projekten, in vorbildlich melodiebewusst gestalteten Duos und in konsequent kammermusikalisch ausgerichteten Trio-Besetzungen.Tenorsaxophonist John Gross gilt seit langer Zeit als bestens bewährter Teamplayer, etwa bei Stan Kenton, Lionel Hampton, Shelly Manne, Don Ellis, Bill Holman, Gerald Wilson, Woody Herman und Toshiko Akiyoshi. Und seit Jahren lehrt er an den Universitäten von Portland und von Oregon. Pianist Greg Goebel musiziert mit Alan Jones, Dick Oatts, John Handy, John Stowell. Und mit David Friesen. Weitere Informationen

Do. 24.03. 21 Uhr ECM new release - Rruga

Colin Vallon Trio – Patrice Moret – Samuel Rohrer

Colin Vallon (p), Patrice Moret (b), Samuel Rohrer (dr).

Rruga bedeutet auf Albanisch soviel wie Pfad, Straße oder Reise und ist der sinnträchtige Titel des ECM-Debüts von Pianist Colin Vallon, Bassist Patrice Moret und Schlagzeuger Samuel Rohrer. Nach gemeinsamen musikalischen Erfahrungen in der Schweizer Jazzsezene machte sich das Trio vor fünf Jahren auf den Weg, eine der vielversprechendsten Bands Europas zu werden: mit einer schroffen, höchst individuellen Musik, die sich von den Liedern und Sängern und der Musik des Balkan ebenso inspirieren lässt wie von der Jazztradition. Vallon und seine Mitstreiter bilden ein Kollektiv, treffen sich bei der Entwicklung und Gestaltung ihrer Musik auf Augenhöhe und stellen damit die Konventionen des Jazz-Piano-Trios in Frage. Weitere Informationen

Fr. 25.03. 21 Uhr ACT: Jazz Night - Aurora - Deutschlandfunkmitschnitt

Verneri Pohjola Quartet

Verneri Pohjola (tp), Aki Rissanen (p), Antti Lötjönen (b), Joonas Riippa (dr).

Pohjola – ein Name mit Symbolkraft für Finnland. Es ist der Hauptort in dem berühmten Nationalepos "Kalevala" und der Nachname einer der bekanntesten Jazzmusikerfamilien des Landes. Mit Aurora sorgt der Trompeter Verneri Pohjola jetzt auch außerhalb seiner Heimat für Aufmerksamkeit. In Finnland erhielt sein Debüt als Leader den EMMA Award, den bedeutendsten finnischen Musikpreis, als "bestes Jazzalbum des Jahres 2009". Auch wenn "Aurora" Pohjolas erstes Werk unter eigenem Namen ist, ist er kein Newcomer mehr. Aurora ist die römische Göttin der Morgenröte. Ebenso verheißungsvoll und reich an Schattierungen ist auch die Musik. Es ist ein mystisches Werk mit überwiegend düsterer Atmosphäre. Pochjola bevorzugt die tieferen Töne und einen meditativen, luftigen Sound. Hymnische Klangpassagen, brodelnde Expressivität und emotionales "high note playing" brechen aber immer wieder effektvoll durch. Freie Improvisationen sind streng Komponiertem gegenübergestellt. Soloparts verdichten sich im Ensembleklang. Zwar ist Aurora experimentell, doch einprägsame Themen und eine tiefe Verwurzelung im Groove geben der Musik den nötigen Halt. "Aurora" ist ein visionäres, wegweisendes Album von großer Klangkraft und Verneri Pohjola als Trompeter und Komponist eine Bereicherung für den europäischen Jazz. Spätestens jetzt sollte man sich seinen Namen auch außerhalb Finnlands merken. Weitere Informationen

Sa. 26.03. 21 Uhr Jazz Thing - Next Generation

Bastian Stein´s Gravity Point

Bastian Stein (tp), Christian Kornreif (ts, bcl, ss), Philipp Jagschitz (p), Matthais Pichler (b), Peter Kornreif (dr).

"...Beim Komponieren habe ich sehr oft an die Musiker gedacht und daran, wie sie meine Musik interpretieren werden. So sind die Stücke von der Spielweise der Musiker des Ensembles stark inspiriert", sagt Bastian Stein. Das ist auch nicht zu überhören: Zu der jahrelangen gemeinsamen Bühnenerfahrung kommt noch eine ganze Portion inhaltliche Übereinstimmung und Identifikation hinzu. Auf "Grounded" sind fast durchweg Steins eigene Kompositionen zu hören, die geprägt sind von einem tiefen Verständnis für harmonische und melodische Verläufe. Da klingt nichts nach gewollten Effekten oder bemühter Originalität, sondern alles kommt ganz selbstverständlich, wie ein reifes Werk daher – überraschend angesichts der Jugend des Leaders und seiner Band. Auch die Arrangements sind von klarer Schönheit, die eine Art heiterer Melancholie ausstrahlen." (Volker Dueck) "Bastian Stein ist einer der interessantesten jungen Jazzmusiker in Österreich. Mit seinem wunderbaren Ton, immer geschmackvoll und bereits mit erstaunlicher solistischer Reife ausgestattet, hat er längst den Talentstatus verlassen", meint Posaunist und Dozent Robert Bachner. Weitere Informationen

So. 27.03. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Andrea Hermenau

Die junge, in München ansässige Pianistin Andrea Hermenau ist dem Publikum in den Bands von Harald Rüschenbaum, Dusko Gojkovic und Jenny Evans und durch viele Auftritte der eigenen Gruppe "Etna" zum Begriff geworden. Mit ihrem Spiel verbindet sie Tradition und Moderne. Weitere Informationen

Mo. 28.03. 21 Uhr Big Band Night

Al Porcino Big Band

Porcino – 85 und kein bisschen leise! Er hat nicht nur mit fast allen Großen seiner Zeit musiziert, er ist selbst einer der Großen. Dizzy Gillespie nannte ihn "The Boss", Bill Holman "One of the Greats". Vielen war er Weggefährte, als Leadtrompeter in allen namhaften Big Bands Amerikas hat er Musikgeschichte mitgeschrieben und einen Standard vorgegeben, der den nachkommenden Generationen von Leadtrompetern als Maßstab dient. Seine Hingabe an die Musik und den Swing ist bedingungslos, sein Anspruch unbestechlich, sein musikalischer Weg authentisch! Weitere Informationen

Di. 29.03. 21 Uhr MPB - Musica Popular Brasileira

Valmon

Valmon (comp, voc, git), Júnior Cardoso (git, voc).

Der Sänger und Komponist indianischer Abstammung begeistert sein Publikum durch sein einzigartiges Crossover zwischen der “MPB“ und deren Rythmen wie Maracatú, Afoxé, Chá Chá und Samba auf der einen und wilden und mystisch rockig-jazzigen Elementen auf der anderen Seite. In seinen Songs besingt der Komponist, der bereits als special guest von Gilberto Gil, Chico César und anderen mehr das Publikum begeisterte, charmant und leicht die einfachen Momente der Liebe, die mystisch-indianischen Götter der Naturelemente und beklagt unverschleiert die sozialen und politischen Missstände. Im Rahmen seiner Deutschland-Tour "Por intermedio da Maria" präsentiert er seine neuesten Kompositionen im akustischen Duo mit seinem langjährigen Gitarristen Júnior Cardoso. Valmon & Júnior Cardoso, die in Rio de Janeiro den Award "Bester neuer Song" gewannen, verzaubern den Zuhörer durch ihr unglaublich symbiotisches und magisches Zusammenspiel. Ihre Bühnenperformance ist stets ein wahrer Genuss – kraftvolles brasilianisches Feuer wird melancholisch-poetisch aufgelöst und verschmilzt mit dem liebenswerten Charme und der strahlenden Schönheit Brasiliens! Weitere Informationen

Mi. 30.03. 21 Uhr The Music Of Elmo Hope

MO IS ON

Claus Raible (p), Carolyn Breuer (as), Ralf Hesse (tp), Giorgos Antoniou (b), Johannes Jahn (dr).

Der Pianist und Komponist Elmo Hope wurde 1923 in New York geboren und starb dort im Alter von nur 44 Jahren. Als Pianist stark geprägt vom Einfluß seines Jugendfreunds Bud Powell und von Thelonious Monk, hatte sein Klavierspiel dennoch einen persönlichen Klang und Ausdruck. Als Komponist war Elmo Hope weit unterschätzt und blieb größeren Kreisen (vor allem in Europa) unbekannt. Unverdient, wenn man Hope–Kompositionen wie "La Berthe" oder "A Kiss For My Love" hört, fesselnde Kompositionen, die durch ihre ungewöhnliche Form auffallen. Als Claus Raible in seiner pianistischen Frühzeit Kompositionen Elmo Hopes (Nieta, Stars Over Marakesh) begegnete, war er tief beeindruckt: ''Das klang wie Musik aus einer fernen unbekannten Welt...'' Während seiner Zeit in den USA traf er dann Elmos Witwe Bertha Hope und unter dem Eindruck dieser Begegnung entschloß er sich, ein Programm mit Elmo Hope-Kompositionen zusammenzustellen, für Quintett zu arrangieren und in New York aufzuführen. Dieses Programm wird jetzt in der Unterfahrt zu hören sein. Weitere Informationen

Do. 31.03. 21 Uhr GLM - CD Präsentation

Márcio Tubino Quintet

Márcio Tubino (sax, fl), João Luís Nogueira (ac-git, e-git, cavaquinho), Ricardo Fiúza (p), Ciro Trindade (b), Fernando Paiva (dr, perc).

Der Brasilianer Márcio Tubino lebt seit vielen Jahren in München, wo er einer der gefragtesten Jazzmusiker ist. Als Saxophonist, Flötist, Percussionist und auch als Komponist und Arrangeur hat der Brasilianer mit wichtigen Musikern der Jazzszene Europas zusammen gearbeitet. Mit Künstlern wie Dusko Goykowitch, Egberto Gismonti, Alegre Corrêa, Joe Zawinul (als Gastmusiker in Wien), Jenny Evans, Peter Schneider, “The Stimulators“ und vielen anderen ist Márcio Tubino durch Europa, Asien, Südamerika und die USA getourt. Seiner eigenen Feder entsprangen 7 CDs mit verschiedenen Formationen, inklusive einer CD mit "String Quartet". "ARTet" heißt sein neues Projekt – genau wie die dazu bei GLM erschienene CD – und bedeutet so viel wie "Eine freie Formation für die Kunst". Der Alltag der Welt, in dem alle Länder miteinander verbunden sind, ist der Kern und die Inspiration seiner neuen CD. Weitere Informationen

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