Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

April 2011 | Jun 2011

Programm Mai 2011

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

So. 01.05. 21 Uhr

Jam Session

Bernd Reiter (dr)

Der aus Österreich stammende und seit 2008 in München ansässige, mit dem "Hans Koller- Preis" (New York Stipendium) ausgezeichnete Schlagzeuger Bernd Reiter leitet mit viel Swing-Drive die Jam Sessions im Mai. Weitere Informationen

Mo. 02.05. 21 Uhr

geschlossene Gesellschaft

Di. 03.05. 21 Uhr ACT: Jazz Night - ECHO Jazz 2011 - Sängerin des Jahres international

Youn Sun Nah & Ulf Wakenius

Youn Sun Nah (voc), Ulf Wakenius (git)

Bei ihrem Debüt 2009 im Jazzclub Unterfahrt erhob sich das Auditorium, schon zur Pause zu standing ovations; die Süddeutsche Zeitung nannte sie "die Entdeckung der Saison" und befand, es sei "einem im Jazzgesang lange nichts Schillernderes, Interessanteres und Virtuoseres untergekommen"; sie gewann den Publikumspreis des BMW Welt Jazz Awards und eroberte die Herzen der Jazzfans auf einer ausgedehnten JazzToday-Tour: Selten hat eine Sängerin Deutschland so im Sturm erobert wie die Koreanerin Youn Sun Nah. War schon auf "Voyage" das Spektrum der Brückenschläge enorm, zwischen Asien und Europa, zwischen Jazz, Chanson und Pop, zwischen höchster technischer Präzision und extremer musikalischer Freiheit, zwischen Minimalismus und Überschwang, so sprengt der Facettenreichtum ihrer musikalischen Vorlieben nun wirklich alle Grenzen. Begleitet wird sie wieder von dem virtuosen, schwedischen Gitarristen Ulf Wakenius. Weitere Informationen

Mi. 04.05. 21 Uhr

TonBakBop

Stephan Kramer (7-saitige Gitarre), Chris Lachotta (b), Hadi Alizadeh (tonbak, daf)

Die Sounds und Rhythmen der Tonbak und der Sufitrommel Daf, die Hadi Alizadeh aus dem Iran nach Westeuropa gebracht hat und auf denen er die höchsten Gipfel der Virtuosität erreicht hat. Die Blues- und Bebop-Linien, die Stephan Kramer seiner custom-made 7-saitigen Gitarre entlockt und die tief verwurzelt sind in den Erfahrungen der Jahre, die er in New York City gelebt und gearbeitet hat. Die wunderschönen Melodieexkursionen, die Chris Lachotta mit dem Bogen auf seinem jahrhundertealten Kontrabass unternimmt, inspiriert von seiner internationalen Konzerttätigkeit sowohl im Jazz wie auch in der Klassik. Dies sind die einzelnen Stränge eines Klanges, den TonBakBop zu einem "fliegenden Teppich" verweben, wenn sie mit ihrer eigenen, sehr persönlichen Konzeption von Jazz im 21. Jahrhundert auftreten. Begleiten Sie sie auf diesem "magic carpet ride" und lassen Sie sich in diese neue Klangwelt mitnehmen. Haben Sie Teil an einer künstlerischen Vision, in der sich musikalische Kulturen vermischen und gegenseitig bereichern. Blues-Melodien, Sufi-Rhythmen, Jazz-Balladen, orientalische Klanglandschaften, Bossa Nova-Grooves und Rock-Riffs werden zu einem Ganzen, das mehr ist als die Summe seiner Teile. Weitere Informationen

Do. 05.05. 21 Uhr

GRÜNEN

Achim Kaufmann (p), Robert Landfermann (b), Christian Lillinger (dr)

Das Trio GRÜNEN, grünt und gedeiht. GRÜNEN besitzt die Farben Achim Kaufmann, Robert Landfermann und Christian Lillinger. Bei diesem Trio wird ausschließlich kompositorisch frei improvisiert. Dabei handelt es sich um eine Art Musik, die den gewohnten Triosound hinter sich lässt. Jeder der drei Protagonisten geht mit seinem Instrumentarium an die Grenzen und verlässt sich nicht auf standardisierte Rollenzuweisungen. Das Trio wird zu einer Art Meta-Instrument. Die drei GRÜNEN-Musiker sind international bekannt und arbeiten u.a. mit Musikerpersönlichkeiten wie Joachim Kühn, Mark Dresser, Pablo Held, Barre Phillips, Wilbert De Joode, Charlie Mariano, Jim Black, Han Bennink, Paul Lovens, Wadada Leo Smith und Alexander von Schlippenbach. Die CD der GRÜNEN ist beim Label Clean Feed erhältlich. Weitere Informationen

Fr. 06.05. 21 Uhr

Tobias Preisig Flowing Mood

Tobias Preisig (violine), Stefan Aeby (p), André Pousaz (b), Michi Stulz (dr)

Es soll nach wie vor Leute geben, die der Meinung sind, die Geige habe im Jazz nicht viel verloren. Preisig widerlegt dieses Vorurteil spielend: In seinen Händen wird die Geige zu einem expressiven Jazzinstrument par excellence. Mit seinem Quartett spielt der Violinist Tobias Preisig eine leidenschaftliche und melodienselige Musik, die zwischen Melancholie und Euphorie oszilliert. Der Pianist Stefan Aeby ist ein sublimer Klangfarbenmagier, der auf telepathische Weise mit Preisig harmoniert. André Pousaz (Bass) und Michi Stulz (Schlagzeug) verpassen jedem Groove die richtige Schwingung: mal sanft pulsierend, mal geschmeidig-druckvoll vorwärts drängend. Preisig hat mit seiner Band einen flexiblen Klangkörper geformt, dessen beeindruckendes Ausdrucksspektrum von meditativer Ruhe bis zu explosiven Ausbrüchen reicht. Diese Band hypnotisiert ihr Publikum nicht nur, manchmal zieht sie ihm auch den Boden unter den Füssen weg. Die neue CD "Flowing Mood" ist Nahrung für Körper und Seele, von der man kaum genug bekommen kann. Weitere Informationen

Sa. 07.05. 21 Uhr

Sophie Wegener & ZONA SUL – Bossa nova

Sophie Wegener (voc), Pedro Tagliani (git), Chris Gall (p), Matthias Engelhardt (b), Hajo v. Hadeln (dr)

"Deutschlands Bossa Nova-Interpretin Nr. 1" (Die Welt), die deutsch-französische Sängerin Sophie Wegener hat sich mit ihrer Band ZONA SUL ganz diesem Genre verschrieben. Ihre Konzerte sind eine zauberhafte Reise an den Zuckerhut, "...wo sich sogar Françoise Hardy und die Beatles treffen und sich respektive als Choro und Bossa Nova verwandelt wiederfinden. Der ganze Trip in die brasilianische Musik ist höchst hörenswert und wundervoll (…). Mit einer Sophie Wegener, deren sinnlich-süße und lässig entspannte Stimme auf Englisch, Französisch und vor allem auf Portugiesisch jederzeit in einem bunten und stimmungsvollen Programm zu verführen weiß" (Jazzthing). Und auch wenn Sophie Wegener als Sängerin bei ZONA SUL im Mittelpunkt steht, bleibt Raum für ihre virtuosen Begleiter an Gitarre, Klavier, Bass und Schlagzeug, die Zuhörer in zahlreichen Soli mit ihrem Können zu begeistern. Weitere Informationen

So. 08.05. 21 Uhr

Jam Session

Der aus Österreich stammende und seit 2008 in München ansässige, mit dem "Hans Koller- Preis" (New York Stipendium) ausgezeichnete Schlagzeuger Bernd Reiter leitet mit viel Drive Swing die Jam Sessions im Mai. Weitere Informationen

Mo. 09.05. 19:30 Uhr

Mitgliederversammlung

Di. 10.05. 21 Uhr Stargastspiel

Christian McBride and Inside Straight

Christian McBride (bass), Ulysses Owens (dr), Peter Martin (p), Warren Wolf (vib), Jaleel Shaw (sax)

Christian McBride ist der Bassist vieler berühmter Bands, er arbeitet mit Herbie Hancock, Jack DeJohnette, Dianne Reeves und Roy Hargrove, um nur einige wenige zu benennen. 1995 nahm er sein erstes Album als Bandleader auf und ging danach mit der eigenen Band auf Tour. Für Wynton Marsalis und das Lincoln Center Jazz Orchestra komponierte er "Blues in Alphabet City". McBride gibt Meisterklassen an der Berklee School of Music und unterrichtet am Henry Mancini Institute. Neben seiner Arbeit als Bandleader wirkte der 40jährige auf mehr als zweihundert Alben als Sideman mit. Heute präsentiert er sein hervorragendes Quintett und Material seiner letzten CD "Kind of Brown". Weitere Informationen

Mi. 11.05. 21 Uhr Galileo Music in concert

Carmen Souza 'Verdade'

Carmen Souza (voc, git, wurlitzer), Theo Pas´cal (b), Jonathan Idiagbonya (p), Davide Giovannini (dr, perc)

Carmen Souza gehört ohne Zweifel zu den wichtigsten lusophonen Singer/Songwriterinnen der neuen Generation. Obwohl sie nicht auf den Kapverden geboren wurde, ist sie eine wahre Botschafterin der Kultur ihrer Vorfahren. Sie verpasst den traditionellen Rhythmen der Insel wie Funana, Morna, Batuke und Marzurka einen einzigartigen Touch und sucht immer das Besondere. "Die kreolische Sprache mit ihrer Phonetik ist ein starker bestimmender Faktor ihrer Songs. Bekräftigt durch die besondere Qualität und die große Bandbreite von Carmens Gesang, verleiht sie ihrer Musik eine "kapverdianische Identität"", konstatiert der Ethnomusikologe Gerhard Kubik. Das aktuelle Programm präsentiert die grandiose Stimme von Carmen in beeindruckender Qualität und innovativem Sound, den sie bereits auf den vorangegangenen Alben zu erarbeiten begonnen hat und holt das Maximum aus kapverdianischer Musik, World Music und Jazz heraus. Weitere Informationen

Do. 12.05. 21 Uhr Blue Note Records presents

The Ambrose Akinmusire Quintet

Ambrose Akinmusire (tp), Walter Smith III (sax), Sam Harris (p), Harish Raghavon (b), Justin Brown (dr)

Ambrose Akinmusire ist Gewinner DER beiden Jazzpreise, der "Carmine Caruso International Jazz Trumpet Solo Competition" und der "Thelonious Monk International Jazz Competition". Im April erschien seine für "Blue Note Records" eingespielte CD "When The Heart Emerges Glistening", die er nun mit seinem wunderbar besetzten Quintett auf einer Tour durch Europa präsentiert. DownBeat jubelte in einer 4 Sterne-Rezension: "Akinmusire’s forceful outing is as noteworthy for the strength of the overall concept as for the individual accomplishments of its leader, head-turning as they are” und fügte hinzu, dass "the music and the band vibe are wonderfully original and current. Clearly something very special and personal is at work here, a vision of jazz that’s bigger than camps, broader and more intellectually restless than blowing sessions." Weitere Informationen

Fr. 13.05. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Three Fall

Lutz Streun (sax, bcl), Til Schneider (tb), Sebastian Winne (dr)

Erfrischend anders sind sie, spannend und von internationalem Format – die jungen Wilden des Young German Jazz von ACT. Sie machen sich auf, den Jazz neu zu entdecken, ohne Scheuklappen und verstaubte Nostalgie. Wunder ja, Kinder nein, alles junge Musikerpersönlichkeiten mit bemerkenswertem Talent. Das Trio [em] um Michael Wollny oder Julian & Roman Wasserfuhr haben den Sprung an die Spitze des deutschen Jazz geschafft. Auch Three Fall wagen nun mit ihrem ACT-Debüt "On A Walkabout - celebrating Red Hot Chili Peppers" diesen Sprung. Gekonnt im freien Fall, denn der Boden unter den Füßen fehlt. Ohne Bass, ohne Akkordinstrument - stattdessen mit Saxofon/Bassklarinette, Posaune und Schlagzeug - lässt sich das Trio mit den Bläsern Lutz Streun und Til Schneider sowie Drummer Sebastian Winne in eine einmalige Klangwelt fallen. Die drei Individuen bewegen sich kongenial im Kollektiv. Im Gleichgewicht zwischen Struktur und Improvisation, mit einprägsamen Melodien, gewitzten Arrangements und unerwarteten Wendungen. Getragen von Ideenreichtum, Groove und unbändiger Energie. Weitere Informationen

Sa. 14.05. 21 Uhr highlight - Whatever Lola Wants

Claus Raible Orchestra

Brad Leali (as), Max Schweiger (bs), Claus Koch (ts), Hermann Breuer, Matthias Götz (tb), Steve Fishwick, Florian Jechlinger (tp), Claus Raible (p), Giorgos Antoniou (b), Alvester Garnett (dr)

Mit diesem Projekt macht es sich Claus Raible zur Aufgabe, ein komplettes Programm für diese recht ungewöhnliche Besetzung zu orchestrieren. Den Anstoß dazu gab Raibles Arbeit als Arrangeur und Co-Produzent für das Album "Maria Juanez – The Brad Leali Jazz Orchestra". So war es auch Brad Lealis Idee, diesmal ein Programm von Kompositionen zusammen zu stellen, die allesamt Frauen gewidmet sind. Das Repertoire besteht v.a. aus Werken großer Stilisten wie Bud Powell, Sadik Hakim oder Coleman Hawkins, aber auch aus Kompositionen einiger Bandmitglieder. Außergewöhnlich ist dabei die Instrumentierung, wobei die orchestrale Fülle einer 16-köpfigen Standard Big Band Besetzung auf ein "Tentett" (mit vier Blechbläsern, drei Saxofonen und Rhythmusgruppe) reduziert wurde. Dieses Format ermöglicht den reichen Klang einer Big Band, verbunden mit der Kompaktheit und Beweglichkeit einer Small Group. Dazu hat Claus Raible Top-Solisten aus verschiedenen Ländern und Generationen eingeladen: Neben den einheimischen Größen Hermann Breuer, Florian Jechlinger, Claus Koch und Mathias Götz sind seine langjährigen Kollegen Giorgos Antoniou aus Griechenland sowie Brad Leali und Alvester Garnett aus den U.S.A. mit dabei. Ebenfalls aus N.Y. kommt der Baritonsaxofonist Max Schweiger, der Ausnahmetrompeter Steve Fishwick lebt in London. Nach dem äußerst erfolgreichem Debut des Orchesters im August 2009 im Rahmen der "Munich Summer Jazz Weeks" im Jazzclub Unterfahrt in München, bereitet sich die Formation nun mit den kommenden Konzerten auf eine Studioproduktion beim Bayerischen Rundfunk/Studio Nürnberg vor. Weitere Informationen

So. 15.05. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Bernd Reiter (dr)

Der aus Österreich stammende und seit 2008 in München ansässige, mit dem "Hans Koller- Preis" (New York Stipendium) ausgezeichnete Schlagzeuger Bernd Reiter leitet mit viel Drive Swing die Jam Sessions im Mai. Weitere Informationen

Mo. 16.05. 21 Uhr Big Band Night

Uni Big Band München

Ltg.: Joe Viera

Wieder ein Abend voll swingender Musik mit der Uni Big Band München und ihrem in allen Stilen des Jazz erfahrenden Leiter Professor Joe Viera. Zum aktuellen Programm gehören u.a. Titel von Bryan Kidd, Doug Beach, Allan Horney, Sammy Nestico, Duke Ellington, Lennie Niehaus, John Berry, Dominik Spera, Lenny Stack, Jimmy van Heusen, Dizzy Gillespie, Bill Liston und Horace Silver. Weitere Informationen

Di. 17.05. 21 Uhr Stargastspiel

Stacey Kent

Stacey Kent (voc), Jim Tomlinson (sax), Graham Harvey (p), Jeremy Brown (b), Matt Skelton (dr, perc)

Die amerikanische Jazzsängerin Stacey Kent hat Frankreich fest in ihr Herz geschlossen – und Frankreich wiederum die aparte Sängerin. Mit ihrem vorletzten Album "Breakfast On A Morning Tram", das im Jahr 2007 zugleich ihr Blue-Note-Debüt markierte, hat sie in Frankreich Platin erreicht. Von der französischen Kulturministerin ist sie im Frühjahr letzten Jahres dafür sogar mit dem Orden für Kunst und Literatur, dem L’Ordre des Arts et des Lettres, ausgezeichnet worden. Dabei waren auf dem hochgelobten Album lediglich drei Songs in französischer Sprache zu finden. Auf ihrem neuen Album "Raconte-Moi..." widmet sie nun ihr Ausnahmetalent voll und ganz dem französischen Liedgut. Ein Dutzend Kompositionen – von ausgewiesenen Klassikern des Chansons bis hin zu wunderbaren Liedern hierzulande noch recht unbekannter Künstler – hat Stacey Kent ausgewählt und verwandelt diese mit Charme, Finesse und Verve in pointiert-moderne, bisweilen melancholische, doch stets bezaubernde Jazzballaden. Weitere Informationen

Mi. 18.05. 21 Uhr BR-Mitschnitt - Double Moon presents - BR Mitschnitt

Transit Room

Pierre Borel (as), Matthias Müller (tb), Karl Ivar Refseth (vibes), Samuel Halscheidt (git), Andreas Waelti (bass & toys), Tobias Backhaus (dr & toys)

"Um eine enorm spannende junge Berliner Band handelt es sich beim Sextett Transit Room, das vom Schweizer Bassisten Andreas Waelti ins Leben gerufen wurde. Die Band ist international besetzt (mit Musikern aus Deutschland, Frankreich, Norwegen und eben der Schweiz) und verfügt über mehrere komponierende Köpfe. Bei Transit Room spielt der Team-Geist eine nicht zu unterschätzende Rolle, so muss man als Zuhörer nicht endlose Solo-Exkurse erdulden (hier sind Musiker am Werk, die gecheckt haben, dass die Zeit der heroischen 20-Minuten-Soli abgelaufen ist), sondern darf sich an der Potenzierung der Einzelpotenzen durch eine Vielfalt konzeptioneller Vorgaben delektieren. Die Jazztradition wird hier nicht wie ein Fetisch behandelt, sondern bildet sozusagen das Fundament für einen labyrinthisch verschlungenen Transit Room, der von der Klarheit des Klassizismus zum wilden Dekonstruktivismus der Postmoderne führt. Transit Room schlagen auf originelle und überraschende Weise einen Bogen vom erotischen Schmus der Strayhorn-Balladen (inkl. sexy Sax-Vibratoren) zur Action-Abstraktion von Eric Dolphys "Out to Lunch" (inkl. flirrenden Vibrafon-Texturen), achten dabei aber stets darauf, dass die Musik nicht wie ein Echo aus fernen Zeiten, sondern wie ein aktueller, dringlicher Schrei (HURRA!!! oder TEKELI-LI!!!) klingt. Musikalische Versatzstücke werden nicht einfach clever collagiert, sondern derart zueinander in Beziehung gesetzt, dass sie sich gegenseitig befruchten und eine Art Meta-Musik im Vibrationszwischenraum erzeugen." (Tom Gsteiger) Weitere Informationen

Do. 19.05. 21 Uhr Traumton Records -

Frederik Köster Quartet

Frederik Köster (tp, flh), Tobias Hoffmann (git, effects), Robert Landfermann (b), Ralf Gessler (dr, perc)

Die Zeichen der Zeit stehen gut für Frederik Köster. So erhielt er 2009 sowohl mit seinem Quartett wie auch als Solist den Neuen Deutschen Jazzpreis und wurde 2010 mit einem ECHO Jazz und dem WDR-Jazzpreis ausgezeichnet. Jetzt folgt das dritte Album der Band, die sich als stetiges "work in progress" weiterentwickelt: "Momentaufnahme". "Momentaufnahme" wirft ein Schlaglicht auf den aktuellen Stand der Musik: Da mischen sich Jazz-Konzepte von Coltrane bis Dave Douglas mit Mehrschichtverfahren der Steve Reich´schen Miminal Music, Messiaen´schen Modi, rhythmischer Energie à la Heavy Metal oder Rock von Radiohead und mit erzählerischen Songwriting-Qualitäten von den Beatles bis Nirvana. Am Beginn des 21. Jahrhunderts schöpfen junge Musiker aus dem vollen Fundus ihrer Hör-Erfahrungen. Es ist ein guter Moment für den Jazz. Weitere Informationen

Fr. 20.05. 21 Uhr

Rockingchair

Sylvain Rifflet (sax), Airelle Besson (tp), Julien Omé (git), Guido Zorn (b, computer), Christophe Lavergne (dr)

Musikalisch bewegen sich Rockingchair im freien Raum zwischen Jazz und Rock. Jedes Bandmitglied, und dazu zählt hier auch der Toningenieur, ist am kreativen Prozess beteiligt. Rockingchair ist eine der aufregendsten Formationen der modernen französischen Szene und kombiniert den Lyrismus von Radiohead mit der schöpferischen Kraft von Alas No Axis von Jim Black – ein Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte. "Dieses erste Album ist die freudige Überraschung einer Band, die Zukunft haben dürfte. Am meisten erstaunt einen die Entschlossenheit der Band, in Soundfragen Neues zu schaffen." (Telerama) Weitere Informationen

Sa. 21.05. 21 Uhr GLM release

LE BANG BANG

Stefanie Boltz (Stimme), Sven Faller (b)

Bang! Musikalische Liebe auf den ersten Blick. LE BANG BANG erreicht das Publikum mit seinen phantasievollen Interpretationen für Stimme und Bass sofort. Hinter dem Münchener Duo LE BANG BANG verbirgt sich die Zusammenarbeit von Sängerin Stefanie Boltz und dem Kontrabassisten Sven Faller. Ein hochmusikalisches Zwiegespräch ohne stilistische Vorbehalte. Klassiker von Billie Holiday oder Duke Ellington stehen da neben Pop-Hymnen von Wham, Lenny Kravitz, Aretha Franklin oder Nirvana. Stefanie Boltz und Sven Faller erschaffen aus allen Einflüssen, die ihr musikalisches Herz bewegen, eine ganz eigene Musikwelt. Ergebnis: Der Sound von LE BANG BANG. Weitere Informationen

So. 22.05. 21 Uhr

Jam Session

Bernd Reiter (dr)

Der aus Österreich stammende und seit 2008 in München ansässige, mit dem "Hans Koller- Preis" (New York Stipendium) ausgezeichnete Schlagzeuger Bernd Reiter leitet mit viel Drive Swing die Jam Sessions im Mai. Weitere Informationen

Mo. 23.05. 21 Uhr Big Band Night

Landesjugend Jazzorchester Bayern

Ltg.: Harald Rüschenbaum

Im Landesjugend-Jazzorchester Bayern begegnen sich rund 300 junge aktive bayerische Jazzmusiker. Sie sind zwischen 10 und 25 Jahre alt und kommen jährlich zu vier Arbeitstreffen in den Bayerischen Musikakademien zusammen. Die Konzertbesetzung trifft sich außerdem jährlich zu rund 20 öffentlichen Auftritten, Konzertreisen und interessanten Crossover-Projekten mit anderen Orchestern oder Ensembles. Unter der künstlerischen Leitung von Harald Rüschenbaum präsentiert die "Bavarian First Herd" zum Abschluss ihrer Arbeitsphase das neu Erlernte und setzt dabei auf ihr Potential: jugendlichen Elan, Talent und Spielfreude. Weitere Informationen

Di. 24.05. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Nguyên Lê 'Songs of Freedom'

Nguyên Lê (git, laptop), Himiko Paganotti (voc), Illya Amar (vibes, marimba, electronics), Linley Marthe (e-b), Stéphane Galland (dr)

Hits von Bob Marley, Led Zeppelin, Janis Joplin, Stevie Wonder, Eric Clapton und den Beatles, die sich allesamt auf unterschiedlichste Art dem Thema "Freiheit“ nähern, befreit Nguyên Lê von Staubschichten wie von Blattgold und überführt sie ins globale Dorf der Gegenwart. "Songs of Freedom" ist in seinen Worten "ein Tribut an die Musiker, die die Pop-Kultur in den siebziger Jahren mit ihren mythischen Songs etabliert haben. So mythisch, dass sie nun jedem auf diesem Planeten gehören und so global sind, dass sie Weltmusik im Sinne einer Musik, auf die die Welt hört, geworden sind." Bei diesen "Songs Of Freedom" führt Nguyên Lê auf bestechende Weise und in einer bislang ungehörten Bandbreite Menschen und Klänge verschiedenster Herkunft zusammen: West verschmilzt mit Ost, Nord mit Süd, großartige Stimmen mit individueller instrumentaler Virtuosität, das klingende Erbe der Vergangenheit mit dem Sound der Zukunft. Weitere Informationen

Mi. 25.05. 21 Uhr Enja presents: Johannes Enders - Billy Rubin

Johannes Enders Quartet feat.Billy Hart

Johannes Enders - sax (D), Jean Paul Brodbeck - p (CH), Milan Nickolic - b (SR), Billy Hart - dr (USA)

Letzten November wurde die Schlagzeuglegende Billy Hart 70 Jahre alt. Seit 50 Jahren ist er praktisch nonstop on Tour um den Erdball und seit 10 Jahren spielt er regelmäßig in verschiedenen Besetzung mit dem Saxophonisten Johannes Enders. Drei Gründe zu feiern und mit dem neugegründeten Johannes Enders Quartet auf Tour zu gehen, um die frisch für ENJA Records eingespielte CD "Johannes Enders - Billy Rubin" vorzustellen. Billy Hart spielte in den Bands von Herbie Hancock,Wayne Shorter, Stan Getz, Wes Montgomery, Joe Lovano, Quest u.v.a.. Sein Schlagzeugspiel zieht sich wie ein roter Faden durch die Jazzgeschichte der letzten 50 Jahre und ist auf über 600!! Platteneinspielungen verewigt. Johannes Enders zählt zu den einflußreichsten Tenorsaxophonisten der jüngeren Generation und schlägt immer wieder Brücken zwischen Jazz und elektronischer Popmusik. Er arbeitete u.a. mit so unterschiedlichen Künstlern wie Lee Konitz, The Notwist, Peter Kruder, Brad Mehldau und Chris Potter. Sein neues Quartet wird vervollständigt durch den Schweizer Ausnahmepianisten Jean Paul Brodbeck und Milan Nickolic aus Serbien am Kontrabass. Weitere Informationen

Do. 26.05. 21 Uhr

John Laws Art of Sound Trio feat. Yuri Goloubev & Asaf Sirkis

John Law (p), Yuri Goloubev (b), Asaf Sirkis (dr)

"Wenn er mal eine CD für ECM aufnimmt wird er ein Star!" schrieb die Jazzthetik über den englischen Pianisten John Law. Law ist auf der britischen Insel durch jeden Club gejagt, hat mit Tempo, exzessiven Soli und mitreißenden Interaktionen etwas gänzlich Eigenes, Neues erschaffen. Mal wie Hardrock, mal wie ein Gedicht - aber stets in perfekter Ausgewogenheit. Das Magazin Cadence sieht in Law einen Pianisten, der kreative Musik und Technik auf höchstem Niveau verbindet, und Jazzwise zählt ihn zu Europas ambitioniertesten Pianisten. Bassist Yuri Goloubev spielte an der Bolschoi-Oper und bei den "Moscow Soloists". Präsident Putin zeichnete ihn als jüngsten Musiker der Geschichte als "Honored Artist of Russia" aus. Seit 2004 lebt er in Mailand und widmet sich dem Jazz, unter anderem im Trio Gwilym Simcocks. Der sensationelle Schlagzeuger Asaf Sirkis spielt in den Bands von Gilad Atzmon, Tim Garland und im Larry Coryell Power Trio. Das Art of Sound Trio begeistert durch die organische Verbindung von Komposition und freiem Spiel. Elektronische Effekte bereichern die Klangfarben, die dynamische Palette reicht von kammermusikalischer Intimität bis zur Rock-Attitüde. Weitere Informationen

Fr. 27.05. 21 Uhr Liban

Marie Séférian Quartet

Marie Séférian (voc), Nikolai Thärichen (p), Tim Schäfer (b), Javier Reyes (dr)

Die aus Münster stammende Sängerin ist Tochter eines Chansonsängers und einer Kammermusikerin. Dieses musikalische Umfeld war für sie genauso prägend wie die libanesischen Wurzeln ihrer französischen Vorfahren. Der orientalische Mikrokosmos der Pariser Großeltern inspirierte sie daher zu dem Titelstück ihrer CD "Liban". Nach Beginn des Jazz-Studiums in Enschede (Niederlande) zog es die Münsteranerin in die Hauptstadt Berlin. Hier lernte Marie Séférian während des Studiums am Jazz-Institut Berlin (Udk/Hanns Eisler) ihre Mitmusiker kennen. Besonders der Pianist Nikolai Thärichen ist durch seine Gastspiele mit "Thärichens Tentett" dem deutschen, ja internationalen Publikum ein Begriff. Tim Schäfer (Kontrabass) spielt in vielen regionalen und überregionalen Formationen als E-und Kontrabassist. Er spielt mit Jazzgrößen wie etwa David Friedman, aber seine eigene Band „Metrobob“ ist ebenfalls sehr gefragt. Javier Reyes kommt aus Bogota- Kolumbien. Mit seinem melodiösen Spiel auf dem Schlagzeug auf Percussion-Instrumenten ist er ein viel gefragter Musiker und war unter anderem Mitglied des Peter Weniger-Quartetts. Das Quartett spielt hauptsächlich Kompositionen der Sängerin. Die Texte von Marie Séférian sind größtenteils auf französisch oder aber auf Silben gesungen. Ihre Musik erzählt von kleinen Mädchen auf Schlössern, Großvaters Lebensweisheiten und einer morgendlichen Melancholie... Zusammen erzeugen alle Vier einen Mix, der irgendwo zwischen französischem Chanson, Jazz und manchmal, wenn auch versteckt, mit einer Prise Orient gepaart ist. Im Mai 2010 erschien die erste Quartett CD mit dem Titel "Liban" bei Mons Records. Im September 2010 war das Quartett mit dem Goethe Institut im Libanon auf Tour. Weitere Informationen

Sa. 28.05. 21 Uhr Lange Nacht der Musik

Troubleshooters

Sven Pohl, Sabine Trinker, Julia Dippel (voc), Markus Frey (tp), Esmeralda Geis (tp), Christian Leibhard (ts), Angelika Schmöller (bs), Helmut Berger (tb), Markus Krämer (tb), Markus Faiss (git), Christoph Schneider (b), Andy Wimmer (keys), Christian Eibel (perc)

Alles über Soul: Wer auf Wilson Pickett steht, Tower of Power mag oder zu den Blues Brothers abtanzt, ist bei den Troubleshooters richtig aufgehoben. Knackige Bläsersätze, eine groovende Rhythm-Section und zartschmelzender bis funkiger Soulgesang zeichnen die neue Formation aus München aus. Was ist Soul? Wenn Funk-Rhythmen auf Blues-Skalen treffen, wenn sich scharfe Bläser-Riffs gegen den Druck der Rhythmus-Gruppe stemmen, wenn die Wände wackeln und die Tische tanzen: Das ist Soul. Das Programm der Troubleshooters entführt in die sechziger Jahre, führt in einem Bogen über die Siebziger und die Achtziger bis hinein in die Neuzeit. Soul macht Spaß, dem Dutzend oben auf der Bühne, den Hunderten unten im Saal. Weitere Informationen

So. 29.05. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Bernd Reiter (dr)

Der aus Österreich stammende und seit 2008 in München ansässige, mit dem "Hans Koller- Preis" (New York Stipendium) ausgezeichnete Schlagzeuger Bernd Reiter leitet mit viel Drive Swing die Jam Sessions im Mai. Weitere Informationen

Mo. 30.05. 21 Uhr Big Band Night

U.M.P.A. Jazz Orchestra Munich

Ltg. Claus Reichstaller

Das Jazzorchestra der Hochschule für Musik und Theater München groovt und swingt unter der Leitung von Claus Reichstaller. Auf dem Programm stehen bekannte Big Band-Standards, Kompositionen von Bob Curnow und anderen modernen Komponisten mit interessanten solistischen Einlagen. Es erwartet Sie heisser Big Band-Sound vom Feinsten. Weitere Informationen

Di. 31.05. 21 Uhr Doublemoon Records CD-Präsentation: "Stories"

Francis Drake

Max Frankl (git), Max von Mosch (sax), Henning Sieverts (b)

Francis Drake war eine schillernde Gestalt des 16. Jahrhunderts: von klein auf Seefahrer, bald schon Freibeuter, dann wieder Admiral der königlichen englischen Armee, der mit Erfolgen über die spanische Armada den Aufstieg Englands zur Seemacht begründete. Zwischendurch immer wieder Raubzüge - und auch eine Weltumseglung. Das Trio benannte sich mit guten Gründen nach diesem legendären Francis Drake. Seine Musik ist eine abenteuerliche Reise durch die Kontinente der Sounds, Rhythmen, Melodien und Klänge. Immer wieder hält sie an, erbeutet neues Material und baut es in das vorhandene ein. Keine Grenzen kann es aufhalten, keine Autorität Einhalt gebieten. So navigieren die drei mit der Karte des Jazz als Orientierung, doch sie sind jederzeit offen für Korrekturen. Einnehmende Melodielinien der Gitarre oder des Saxophons, solides Bassfundament, sauberste Grooves. Zu keinem Zeitpunkt vermisst man Schlagwerk, im Gegenteil - in diesen filigranen und ganz von selbst treibenden Strukturen wäre es nur störend. Am Ende einer Reise durch 11 Titel bleibt nur ein überwältigender Eindruck: so schön kann die (Musik-)Welt sein."Das ist vielschichtige Musik, trotz aller Komplexität mal fesselnd, mal berührend oder erregend, mal besänftigend, ein ganzes weltrundes Spektrum von Stimmungen, das diese drei kongenialen Reisenden zu Geschichtenerzählern werden lässt, denen man gern noch sehr viel mehr zuhören möchte". (Alexander Schmitz, Jazzpodium) Weitere Informationen

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