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Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Nov 2003 | Jan 2004

Programm Dezember 2003

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Di. 02.12. 21 Uhr
Loft Night

Remember Mal Waldron! Embryo spielt seine Musik

Christian Burchard (vibraphon), Dieter Serfas (dr), Chris Lachotta (b), Geoff Goodman (git), Marty Cook (tb), Chuck Henderson (ss), Monty Waters (as), Titus Waldenfels (violine, git), Karsten Hochapfel (cello).

„Mal Waldron ist wie Duke Ellington oder Thelonious Monk ein einzigartiger Pianist und Komponist. Unter Jazzmusikern ist dies seit den fünfziger Jahren eine bekannte Tatsache.“ Das schrieb Anders Mathiesen in seiner 1989 erschienenen Diskographie, die mehr als 500 Plattenaufnahmen des „prince of darkness“ (Down Beat) dokumentiert. So betonte auch Marcus A. Wölfle in einem Nachruf, dass ohne seine leitende Hand als Pianist und Komponist die berühmten Prestige - Produktionen aus den 50 er Jahren mit u.a. John Coltrane (Waldrons „Soul eyes“ ist seinen Augen gewidmet), Gene Ammons, Jackie Mc Lean, Bill Hardman reine Jam Sessions geblieben wären. Mal Waldron spielte in den Jahren u.a. auch mit Charles Mingus, Billie Holiday und Max Roach. 1967 traf Mal Waldron zum ersten Mal Christian Burchard, der 2 Jahre später die Gruppe Embryo gründete. Mal Waldron besuchte immer häufiger die europäischen Bühnen, so zog er nach München und blieb über 30 Jahre hier wohnen. Oft war in den Münchner Clubs zu hören, sowohl mit der internationalen, als auch mit der in München ansässigen Szene. Die regelmäßigen Konzertauftritte von Mal Waldron und Embryo mit Musikern wie Alan Praskin, Hermann Breuer, Paolo Cardoso, Chuck Henderson, Marty Cook, Roman Bunka, Chris Lachotta oder Geoff Goodman waren für drei Jahrzehnte eine Art Institution geworden. In den letzten Jahren hatten sich auch „Nachwuchsjazzer“ wie Lena Bloch, Karsten Hochapfel, Titus Waldenfels oder Nick Mc Carthy für diese Sache begeistert. 1999 schrieb Mal Waldron: „In my estimation Embryo is one of the greatest bands to come out of Germany in the last 30 years, the leader Christian Burchard works tireless everyday to develop his younger musicians by introducing them to old standard music compositions...“ Das Anliegen von Embryo ohne Mal Waldron am Piano das wiederzugeben was seine Kompositionen verlangen ist hoch angesetzt. Als am 5.12.2002, drei Tage nach seinem Tod, ein mit ihm angekündigtes Konzert doch abgehalten wurde, meinte der Mal Waldron Forscher Anders Mathiesen als die Musiker ihre Instrumente einpackten, die gerade gespielte Musik wäre genau in seinem Sinne gewesen. Heute vor einem Jahr ist Mal Waldron gestorben.

Eintritt € 14,- / Mitglieder € 7,-

 

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