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Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Jan 2012 | März 2012

Programm Februar 2012

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Do. 09.02. 21 Uhr
20 Jahre ACT - Piano Piano

Doppelkonzert: Jens Thomas & Verneri Pohjola - Verneri Pohjola Quartet

1. Set: Jens Thomas (p), Verneri Pohjola (tp) 2. Set: Verneri Pohjola (tp), Aki Rissanen (p), Antti Lötjönen (b), Joonas Riippa (dr).

Jens Thomas lässt niemanden in Ruhe, weder sein Klavier noch die Jazzgeschichte, noch sein Publikum, und schon gar nicht sich selbst," resümiert die Frankfurter Rundschau. "Alles wird zu etwas Neuem kompostiert" fügt die ZEIT hinzu und der Kölner Stadtanzeiger bezeichnet ihn wegen seines Individualismus und unkonventionellen Spiels gar "als Jimi Hendrix des Flügels." Jens Thomas’ kompromisslose Suche nach neuen Wegen führt ihn 2000 mit "You Can`t Keep A Good Cowboy Down" zu dem Filmkomponisten Ennio Morricone. Frankreich, England und Deutschland küren das Album jeweils zum Jazzalbum des Jahres. Er covert nicht, sondern gibt den Stücken einen ganz neuen Charakter und Ausdruck. So auch bei "Speed of Grace." Nicht laut und rockig, sondern balladesk und ganz intim erklingen AC/DC. Aus Hardrock wird lyrische Kammermusik, werden total heruntergedimmte, impressionistische, bis auf das Grundgerüst völlig improvisierte Balladen. "Highway To Hell" wird zur fast zerbrechlichen, traurigen Klage. Jens Thomas überrascht zudem als außergewöhnlicher Sänger. Völlig autodidaktisch entwickelte er einen eigenen Gesangsstil, in dem sich Falsett- und Obertongesang mit kräftigem Rockbass mischen. 2. Set: Pohjola – ein Name mit Symbolkraft für Finnland. Es ist der Hauptort in dem berühmten Nationalepos "Kalevala" und der Nachname einer der bekanntesten Jazzmusikerfamilien des Landes. Mit seinem ACT-Debüt "Aurora" sorgte der Trompeter Verneri Pohjola im Januar 2011 auch außerhalb seiner Heimat für Aufmerksamkeit. Nicht nur der deutsche “Stern“ lobte das "epische Album" in den höchsten Tönen, auch das amerikanische Portal Allaboutjazz befand: "Verneri Pohjola hat das Zeug zum internationalen Jazzstar." Das vielleicht wertvollste Lob kam aus dem Mund von Trombone Shorty, dem derzeit wohl angesagtesten jungen Posaunisten und Trompeter, als er Pohjola zum ersten Mal hörte: "Ich weiß nicht, wer das ist, aber er hat einen wundervollen Ton. Er spielt in großen Bögen, er weiß, dass Raum kostbar ist, und lässt die Musik sprechen. Wirklich toll!" Mit seinem neuen Album "Ancient History" beweist Pohjola umso mehr, dass er für die internationalen Bühnen geschaffen ist. Im Mittelpunkt steht Pohjolas markanter Trompetenton. Der ist meist verhalten, paart die Coolness eines Miles Davis mit einem fahlen, heiseren, mitunter sehr metallischen Dialekt, beherrscht aber auch alle möglichen Artikulationswechsel und kann sich auch mal kraftvoll zu hymnischen Höhen aufschwingen. Im Gegensatz zu seinem Debüt-Album setzt er auf die Intimität der Quartettbesetzung, alles Weggefährten Pohjolas: "Ich wollte eine Band haben, die ich wirklich gut kenne. Ich wollte so live wie möglich klingen. Und mit den Jungs auf dem Album spiele ich seit über zehn Jahren zusammen. Wir kennen uns in- und auswendig."

Eintritt € 18,- / Mitglieder € 9,-

Website: http://www.jensthomas.com

 

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