Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Okt 2004

Programm November 2004

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Do. 11.11. 21 Uhr
CD Präsentation 'Daddy's Bones'

Nils Wogram's Nostalgia

Nils Wogram (tb, melodica), Florian Ross (hammond organ), Dejan Terzic (dr)

'Mit Nostalgia betritt Wogram Neuland, nicht nur für sich selbst, sondern für den gesamten Jazz. Mit einer Kombination von Instrumenten, die es so noch nie gab, verfolgt er ein Stück imaginärer Jazz-Historie der Vierziger und Fünfziger. Zugleich setzt er mit seinem Trio einen Kontrapunkt zu den zahllosen Trios mit Gitarre-Orgel-Schlagzeug, die in den letzten Jahren von sich reden machten. „Ich habe im Vorfeld nach Platten mit einem Bläser, Hammondorgel und Schlagzeug gesucht und nichts gefunden. In neueren Zeiten bin ich bei Sam Yahel und Joshua Redman fündig geworden. Das hat jedoch seinen Grund. Im traditionellen Jazz spielt man den Bass nicht mit dem Fuß, sondern mit der linken Hand. Das hat einfach mehr Attack. Wenn der Organist sein Solo hat, kann er aber nicht gleichzeitig Linien und Harmonien spielen. Diese Position wird im klassischen Hammond-Trio von der Gitarre übernommen. Ich habe die Musik aber so angelegt, dass sich kein Problem daraus ergibt.“ Der Wogram-Kenner mag von diesem Bekenntnis zur Tradition überrascht sein, für den Posaunisten selbst ist es nur folgerichtig, denn er spielt seit Anbeginn in Jam-Sessions Standards. Diese Erfahrung hat nur noch keinen Weg auf eine seiner bisherigen Platten gefunden. Wogram spielt einfach drauf los, verzichtet auf Effekte, fühlt sich dadurch aber nicht eingeschränkt. Seine Spiel auf der Posaune muss er dazu ebenso wenig neu definieren wie seine Musikauffassung im Ganzen. „Ausgangspunkt ist immer das Stück, an dem wir zu dritt arbeiten. Zunächst erkläre ich den Anderen, wohin ich mit dem jeweiligen Stück will, aber dann nehmen alle Drei an dem kreativen Prozess teil. Die Magie setzt ein, wenn es anfängt zu fliegen.“' Wolf Kampmann

Eintritt € 13,- / Mitglieder € 6,50

 

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