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Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten: täglich ab 19.30 Uhr
Konzertbeginn: 20.30 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Dez 2007 | Feb 2008

Programm Januar 2008

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Mi. 09.01. 21 Uhr
Bright Eyes

max.bab

Max von Mosch (sax), Benedikt Jahnel (p), Benny Schäfer (b), Andi Haberl (dr)

Frühe musikalische Eindrücke hinterlassen immer ihre Spuren im Leben eines Menschen. Wird man als Kind z.B. gezwungen, Musik zu hören, die man nicht mag, wird man sie später wahrscheinlich nicht mehr hören wollen. Wird man als Kind aber behutsam an Musik herangeführt oder entdeckt sie selbst, wird sie das musikalische Empfinden und ggf. auch das musikalische Tun positiv bestimmen. Der 25-jährige Pianist und Komponist Benedikt Jahnel z.B. hörte als Kind wie in einer Endlosschleife eine Kassette mit einer Best of Collection von Simon & Garunkel. Diese Musik hat offenbar sein Gespür für Melodien sehr nachhaltig beeinflusst und nun ihren Niederschlag gefunden auf dem Album Bright Eyes, das er mit der Band max.bab aufgenommen hat. Stücke aus dem Repertoire von Simon & Garfunkel, aber auch aus ihrem jeweiligen Solorepertoire stehen neben eigenen Kompositionen und ergänzen sich wie selbstverständlich. Die Musiker von max.bab sind Anfang bis Mitte 20 und schicken sich nicht an, den Jazz neu zu definieren. Bright Eyes bewegt sich musikalisch auf eher traditionellem Terrain und setzt ganz auf die Kraft der Songs. Dabei agieren die mehrfach mit Preisen dekorierten Musiker auf einem sehr hohen künstlerischen Niveau, stellen ihre handwerklichen Fähigkeiten aber ganz uneitel in den Dienst jeder einzelnen Komposition. Galt es früher in einschlägigen Jazzkreisen als verwerflich, wenn Jazz auch Unterhaltungsmusik ist, do beweist die jüngere Jazzgeneration, zu der auch max.bab gehört, dass sich Unterhaltung und Anspruch nicht ausschliessen müssen. Ulf Drechsel, Kulturradio RBB (September 2007)

Eintritt € 14,- / Mitglieder € 7,-

 

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