Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Dez 2018 | Feb 2019

Programm Januar 2019

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 09 | 11 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Di. 01.01. 21 Uhr

Geschlossen

Wir wünschen alles Gute für 2018. Und sind ab morgen mit Konzerten zurück. Weitere Informationen

Mi. 02.01. 21 Uhr

Anna Leman

Anna Leman (voc, comp), Josef Reßle (p), Christian Schantz (b), Anna Rehker (cello), Janine Schrader (sax), Wolfgang Peyerl (dr)

Der Konzertreigen des neuen Jahres beginnt mit einem Auftritt der Münchnerin Anna Leman und ihrer paritätisch besetzen Band (drei Frauen, drei Männer). Die Sängerin stellt die Musik des erst im November erschienenen Albums „Allure“ vor. Im Französischen bedeutet das Wort so viel wie „Gangart“ oder „Tempo“, aus dem Englischen übersetzt heißt es „Charme“, „Anziehungskraft“ oder „Verlockung“. Egal welche Sprache man anwendet – alle Begriffe passen auf das neue, reizvolle, sorgsam instrumentierte Material. Das stammt zum größten Teil aus Anna Lemans eigener Feder, enthält aber auch charismatische Covers von Tom Waits oder Astor Piazolla. Leman liebt die Farbwechsel, das Pendeln zwischen schnell und langsam. Sie tönt mal beschwingt-fröhlich, mal sanft-melancholisch. Weitere InformationenMi. 02.01. Tickets reservieren

Do. 03.01. 21 Uhr

Krzysztof Kobyliński & Erik Truffaz

GIVE ME NOVEMBER

Krzysztof Kobyliński (p), Eric Truffaz (tr)

Der November ist für den Pianisten Krzysztof Kobyliński und den Trompeter Erik Truffaz nicht einfach ein Monat, er ist ein Lebensgefühl. Der 66jährige Pole und der 58jährige Franzose fühlen sich zu der Zeit hingezogen, wenn die Tage kürzer werden, das Licht diffuser, die Stimmung festlicher ist und sich alles etwas zu entschleunigen scheint. Auf ihrem Album „Give Me November“ gönnen uns die erfahrenen stilistischen Grenzgänger Kobiliński und Truffaz eine Musik, die mit wenigen und doch intensiven, herbstlichen Tönen auskommt. Sie lassen oft mehr weg als sie spielen und schaffen so in Titeln wie „Autumn“, „The Moon“, „La Sagrada Familia“ oder Vigilia“ Raum für die Fantasie der Zuhörer. Zwei Virtuosen sind hier am Werk, die ihre Fertigkeiten zurück stellen, um zur Seele der Musik vorzudringen. Weitere InformationenDo. 03.01. Tickets im VVK bestellen

Fr. 04.01. 21 Uhr

Breuer-Hermenau Quartet

Carolyn Breuer (sax), Andrea Hermenau (p), Peter Cudek (b), Christian Lettner (dr)

Da haben sich zwei sensible, mehrfach prämierte Münchner Power-Frauen zusammen getan: Die Saxofonistin Carolyn Breuer, die mit vielen eigenen Projekten wie „Amour Fou“ oder „Shoot The Piano Player!“ international für Aufsehen sorgte und die Pianistin/ Sängerin Andrea Hermenau, die durch Bands wie „Etna“ oder „Die Drei Damen“ bekannt wurde. In ihrem gemeinsamen Quartett, einem „gemischten Doppel“ mit Bassist Peter Cudek und Schlagzeuger Christian Lettner, spielen sie eine elegante Musik, die voller Poesie aber auch Kraft steckt. Carolyn Breuers Saxofon und Andreas Hemenaus Stimme, die sie fast instrumental einzusetzen weiß, umkreisen sich in fantasievoll angelegten Eigenkompositionen – sie schmiegen sich aneinander und driften dann gekonnt wieder auseinander. Weitere InformationenFr. 04.01. Tickets reservieren

Sa. 05.01. 21 Uhr

Julie Sassoon Quartet

Julie Sassoon (p, comp), Lothar Ohlmeier (ss, bcl), Meinrad Kneer (b), Rudi Fischerlehner (dr)

Die Hamburger Elbphilharmonie soll gebebt haben, als die Pianistin und Komponistin Julie Sassoon mit ihrem Quartett in dem Prachtbau kürzlich die Musik des Albums „Fourtune“ aufführte. Vielleicht lag der in Berlin lebenden britischen Allrounderin das Publikum zu Füßen, weil ihre Musik so viele stimmig zusammengeführte Details enthält, weil sie so spannungsreich, abstrakt, formstreng und gleichzeitig doch sehr poetisch ist. Ihre Kompositionen profitierten schon immer von Julie Sassoons Vielseitigkeit. Sie ist in Klassik, Jazz und selbst indischer Musik gleichermaßen firm und hat schon in den unterschiedlichsten Konstellationen gespielt, etwa im prämierten Trio „Azilut“ oder im sechsköpfigen „Ensemble Piano Circus“. Nach München bringt die Engländerin vertraute Partner mit: den Sopransaxofonisten und Klarinettisten Lothar Ohlmeier, den Bassisten Meinrad Kneer sowie den Schlagzeuger Rudi Fischerlehner. Weitere InformationenSa. 05.01. Tickets reservieren

So. 06.01. 21 Uhr

Jam Session mit Valentin Preißler (sax)

Er schwelgt zwischen Tradition und Moderne: Der Saxofonist Valentin Preissler gibt sein Session-Debüt in der Unterfahrt. Bei seinem Einstand stellt der gebürtige Rosenheimer mit Musikern aus der Münchner Szene eine Reihe eigener Kompositionen und Auszüge aus seinem in Kürze erscheinenden Solo-Album vor. Die bilden die Basis für einen langen Abend, an dem Einsteiger wie stets willkommen sind. Weitere InformationenSo. 06.01. Tickets reservieren

Mo. 07.01. 21 Uhr Big Band Night

Christian Elsässer Jazz Orchestra

Ulrich Wangenheim, Ferdinand Settele, Till Martin, Matthieu Bordenave, Gregor Bürger (saxes), Felix Ecke, Felix Jechlinger, Andreas Unterreiner, Matthias Lindermayr (tps), Jürgen Neudert, Lukas Jochner, Roman Sladek, Jakob Grimm (tbs), Paul Brändle (git), Leo Betzl (p), Henning Sieverts (b), Julian Fau (dr), Christian Elsässer (comp, conductor)

Der Komponist, Pianist und Dirigent Christian Elsässer zählt in seiner Generation zu den wichtigsten Vertretern des zeitgenössischen Jazz in Europa. Er arbeitet regelmäßig mit den renommiertesten Klangkörpern der internationalen Szene wie Metropole Orchestra (3 Grammys) dem Scottish National Jazz Orchestra, allen deutschen Rundfunk-Bigbands (HR, WDR, NRD und SWR) sowie dem Münchner Rundfunkorchester. Zu seinen musikalischen Partnern zählen viele Stars der Branche so Dee Dee Bridgewater, Kurt Elling, Mike Stern, Vince Mendoza und Mike Mainieri u.v.a. Für sein eigenes Großprojekt, das Christian Elsässer Jazz Orchestra, hat er eine handverlesene Band zusammengestellt, die sowohl durch ihre herausragenden Solisten wie auch durch ihr ausdrucksstarkes Ensemblespiel glänzt. Angelehnt an klassische sinfonische Ästhetik schöpft Elsässer den Klangfarbenreichtum des Ensembles komplett aus und entführt den Zuhörer in eine Welt jenseits der Konventionen des herkömmlichen Big-Band-Jazz. 2016 wurde das Christian Elsässer Jazz Orchestra mit dem Bayerischen Kunstförderpreis geehrt. Weitere InformationenMo. 07.01. Tickets reservieren

Mi. 09.01. 21 Uhr LAG Jazzpreisträger 2018

Tiktaalik

Oliver Marec (sax), Luca Zambito (p), Clemens Rofner (b), Simon Springer (dr)

„Tiktaalik“? Das ist ein Begriff aus der Sprache der Inuit – er bedeutet so viel wie „großer Süßwasserfisch“. Das schuppige Tier ist aus evolutionstechnischer Hinsicht ein sehr interessantes, fand es doch einst den Weg vom Wasser aufs Land. Auch in der spannungsgeladenen, vielschichtigen Musik der gerade erst mit dem „LAG Jazzpreis 2018“ prämierten Band „Tiktaalik“ geht es um Entwicklungsstufen – etwa von der Jazztradition bis hin zur Moderne. Das 2015 gegründete Quartett mit Saxofonist Oliver Marec, Pianist Luca Zambito, Bassist Clemens Rofner und Schlagzeuger Simon Springer hat die Vergangenheit im Ohr wie im Hinterkopf und versucht dennoch sich in rhythmisch waghalsigen, harmonisch-komplexen Kompositionen stets neues musikalisches Terrain zu erschließen. Eine Band mit Zukunft. Weitere InformationenMi. 09.01. Tickets reservieren

Fr. 11.01. 21 Uhr BR Jazzclub Live

Yonathan Avishai Trio

Yonathan Avishai (p), Yoni Zelnik (b), Donald Kontomanou (dr)

Yonathan Avishai gehört zu einer verblüffend umfangreichen Riege bestens ausgebildeter Pianisten, die sich in den letzten Jahren in der internationalen Jazz-Szene etablierten. Was er in Sachen Fertigkeiten und eigener Ästhetik drauf hat, konnte er in der Unterfahrt schon an der Seite des Bassisten Omer Avital oder des Trompeters Avishai Cohen zeigen. In der eigenen Musik des seit 2002 in Frankreich lebenden Klavierspielers ist irgendwie die ganze Welt zuhause. Sie ist durchdrungen von nahöstlich-orientalischer Ornamentik, von Einflüssen aus der Karibik, dem Mahgreb oder aus Westafrika. In der Unterfahrt stellt Yonathan Avishai mit seinem Landsmann, dem Bassisten Yoni Zelnik und dem griechisch-amerikanischen Schlagzeuger Donald Kontomanou das Repertoire seines bei ECM erscheinenden Albums „Joys & Solitude“ vor. Weitere InformationenFr. 11.01. Tickets reservieren

So. 13.01. 15:00 Uhr JAZZ FOR KIDS

Die Pecorinos Teil 2 - Liebe ist manchmal Käse

Mäuse-Jazz für Leute ab 5 Jahren, mit dem Panama-Jazz Ensemble

Lucia Kastelunger (voc), Barbara Mayer (voc), Matthias Boguth (voc), Martin Fogt (Sprecher), Franz-David Baumann (tr, voc), Stefan Schreiber (sax, cl), Volker Giesek (p), Alex Haas (b), Stefan Treutter (dr)

"Wenn irgendwo Käse gestohlen wird, auf wen fällt dann immer der erste Verdacht? Genau, auf Mäuse! Aber manchmal sind sie unschuldig – so unschuldig wie die Pecorinos. Doch trotzdem ist der gefürchtete Kater-Kommissar der musikalischen Mäuse-Bande immer dicht auf den Fersen. Im neuen Mäusical verschlägt es die Pecorinos von Paris über Süd-Frankreich bis nach Rio de Janeiro. Die Ereignisse in der Stadt der Liebe und beim großen Karneval lassen so manches Mäuseherz höher schlagen! Ob sie auch diesmal wieder dem Kater-Kommissar entwischen? Im Gepäck auf ihrer Reise haben die Pecorinos eine umwerfende Mischung aus souligen Balladen und rasanten Arrangements. Diese Ohrwürmer zwischen Pop, Jazz, Bossa Nova und Musette wird man so schnell nicht wieder los. Kein Wunder, dass von dieser Musik nicht nur kleine, sondern auch große Mäuse-Fans begeistert sind" Die Prijak Clubgastronomie verwöhnt alle kleinen und großen Leute während des Konzerts mit leckeren Schmankerln für den kleinen und den großen Hunger.

Einlass ist ab 14 Uhr und die reservierten Karten sollten bitte spätestens um 14:30 abgeholt werden.

Kinder € 7,50 Weitere InformationenSo. 13.01. Tickets reservieren

So. 13.01. 21:00 Uhr

Geschlossene Gesellschaft





Weitere Informationen

Mo. 14.01. 21 Uhr Big Band Night

Eight Cylinder Big Band

Bastien Rieser, Florian Jechlinger, Andreas Unterrainer, Reinhard Greiner (tps), Jürgen Neudert, Jakob Grimm, Erwin Gregg, Hans Heiner Bettinger (tbs), Moritz Stahl, Ulrich Wangenheim, Florian Riedl, Axel Kühn, Gregor Bürger (saxes), Christian Lettner (dr), Patrick Scales (b), Ferdinand Kirner (git), Matthias Bublath (comp,arr, p,organ)

Seit der Pianist, Keyboarder und Organist Matthias Bublath nach sieben aufregenden wie lehrreichen New Yorker Jahren wieder nach München zurück kehrte, mischt er die Szene mit verschiedenen eigenen Bands auf, präsentiert sich in Solo-Programmen, Trio- oder Quintett-Konstellationen. Sein neuestes Projekt ist die handverlesene, motorstarke „Eight Cylinder Big Band“, mit der er mächtig Gas gibt und seine musikalischen Vorlieben in einer explosiven Mixtur auslebt. Seine Eigenkompositionen und Arrangements bedienen sich bei Jazz, Latin, Funk, Blues, Soul und Gospel. Besonders wirkungsvoll setzt der 40jährige Tastenmann die Hammond B3-Orgel ein – ein charakterstarkes Instrument, auf das sich Matthias Bublath zunehmend spezialisiert hat. Weitere InformationenMo. 14.01. Tickets reservieren

Di. 15.01. 21 Uhr

Club bleibt geschlossen

Mi. 16.01. 21 Uhr

Club bleibt geschlossen

Do. 17.01. 21 Uhr

Club bleibt geschlossen

So. 20.01. 21 Uhr

Jam Session mit Valentin Preißler (sax)

Er schwelgt zwischen Tradition und Moderne: Der Saxofonist Valentin Preissler gibt sein Session-Debüt in der Unterfahrt. Bei seinem Einstand stellt der gebürtige Rosenheimer mit Musikern aus der Münchner Szene eine Reihe eigener Kompositionen und Auszüge aus seinem in Kürze erscheinenden Solo-Album vor. Die bilden die Basis für einen langen Abend, an dem Einsteiger wie stets willkommen sind. Weitere InformationenSo. 20.01. Tickets reservieren

Mo. 21.01. 21 Uhr Big Band Night

VKKO

TOTAL DEPARTURE

Techno ist die pfiffigste Jazz-Zutat der Stunde. Nachdem schon die kultige Jazzrausch Bigband oder das Trio LBT lebhaft demonstrierten, wie gut sich die rhythmisch sehr prägnante Club-Musik mit Jazz verträgt, zeigt nun auch die 18köpfige Truppe VKKO, eine Art Big Band 2.0, dass stampfender Beat, Swinggefühl und ausgeschlafene Harmonik bestens miteinander können. Das Orchester präsentiert in der Unterfahrt ein kraftstrotzendes, mächtig groovendes, durchtriebenes, aufwühlendes, vielleicht visionäres Opus namens „Neanderthal Rising“, in dem nicht nur gewaltiges Blechgetöse und voluminöses Getrommel für bleibende Eindrücke sorgen. Der Sound der Zukunft. Weitere InformationenMo. 21.01. Tickets reservieren

Di. 22.01. 21 Uhr BR-Klassik Mitschnitt

Jochen Rückert Quartett

feat. Mark Turner

Mark Turner (ts), Lage Lund (g), Matt Penman (b), Jochen Rückert (dr)

Als ob sie damals in New York auf einen weiteren Schlagzeuger gewartet hätten...der Kölner Jochen Rückert hat sich mit Beharrlichkeit und Können in der Stadt, die niemals schläft, durchgesetzt. Mehr noch: er machte sich zum unverzichtbaren Mitglied der dortigen Jazz-Szene. So glänzte der heute 43jährige schon an der Seite solcher Asse wie Gitarrist Kurt Rosenwinkel, Pianist Marc Copland oder Saxofonistin Melissa Aldana. In der Unterfahrt präsentiert er sich mit Eigenkompositionen und einem seit sieben Jahren bestehenden, fulminant swingenden Quartett, das aus lauter Weltklasse-Musikern besteht: Mark Turner ist der vielleicht einflussreichste Tenorsaxofonist seiner Generation. Der norwegische Gitarrist Lage Lund hat unter anderem 2005 die renommierte Monk-Competition für sich entscheiden können. Und der neuseeländische Bassist Matt Penman war lange Mitglied im Allstar-Ensemble des SFJazz Collectives. Wie Jochen Rückert machte er ein gewichtiges Viertel bei Nils Wograms „Root 70“ aus. Weitere InformationenDi. 22.01. Tickets reservieren

Mi. 23.01. 21 Uhr

Chris Gall

solo piano

Ständig werden wir zugemüllt mit Klängen und Geräuschen, müssen die Berieselung in Aufzügen und Kaufhäusern, das permanente Gelaber von Handy-Nutzern in Tram und U-Bahn ertragen – der Münchner Pianist Chris Gall hat das Gegenprogramm zum täglichen Alltagslärm. Sein Solo-Album „Room of Silence“ ist eine Oase der Stille, bietet der Seele des Zuhörers Gelegenheit sich zu erholen. In Eigenkompositionen und vier Covers horcht der aus Bad Aibling stammende 43jährige Klavierspieler ganz tief in sich hinein. Seine Musik ist reich an Einflüssen (neben Jazz etwa Minimal Music und Impressionismus) und arm an Tönen. Die wenigen aber, die er spielt, sind verdammt gehaltvoll, haben es in sich. Bemerkenswert ist, dass Chris Gall auch dem Raum zwischen zwei angeschlagenen Noten einige Bedeutung zumisst. Weitere InformationenMi. 23.01. Tickets reservieren

Do. 24.01. 21 Uhr

Ulrich Drechsler & Stephano Battaglia

„Little Peace Lullaby“

Ulrich Drechsler (cl), Stephano Battaglia (p)

In beunruhigenden, aufwühlenden, chaotischen Zeiten wie diesen, vermochte Musik schon immer Trost zu spenden und dem Hässlichen etwas Schönes entgegen zu setzen. Der in Wien lebende deutsche Bassklarinettist Ulrich Drechsler, bekannt durch diverse eigene Bands wie etwa „Café Drechsler“ und der italienische Pianist Stefano Battaglia, der durch Projekte wie sein „Re: Pasolini“ für Furore sorgte, verstehen ihr Programm „Little Peace Lullaby“ als Meditation, als musikalisches Friedensgebet. In Dialog dieser beiden Klang-Poeten gibt es keine geschwätzigen Passagen, kein sich in den Vordergrund Drängeln. Da hört der eine dem anderen genau zu und taktweise wird auch schon mal geschwiegen. Mit wenigen Tönen verstehen es Drechsler und Battaglia eine Innigkeit herzustellen, der man nur ergriffen beiwohnen kann. Weitere InformationenDo. 24.01. Tickets reservieren

Fr. 25.01. 21 Uhr

HUMAN FEEL ‘GOLD’

Chris Speeed (sax), Andrew D’Angelo (sax), Kurt Rosenwinkel (g), Jim Black (dr)

Als „Human Feel“ vor über dreißig Jahren von den Studenten Chris Speed, Andrew D`Angelo und Jim Black gegründet wurde, konnte noch niemand ahnen, dass aus jedem Einzelnen dieser später durch Kurt Rosenwinkel zum Quartett erweiterten Band eine Legende werden sollte. Dabei war die Human Feel-Mixtur aus Avantgarde-Jazz, Kammermusik und Indie Rock schon damals verdammt aufregend. Alle vier Musiker haben beeindruckende Solo-Karrieren hingelegt und ihr Profil in ungezählten anderen Projekten geschärft, versuchten aber trotz enger Zeitpläne nie die gemeinsame Zusammenarbeit aus dem Auge zu verlieren. Das neue Album „Gold“ profitiert vom reichen Erfahrungsschatz, den Speed, D´Angelo, Rosenwinkel und Black mitbringen – alle glänzen als gereifte Individualisten und zusammen als Kollektiv. Weitere InformationenFr. 25.01. Tickets reservieren

Sa. 26.01. 21 Uhr The Norway of Jazz N° 108

Tord Gustavsen Trio

Tord Gustavsen (p, electronics), Sigurd Hole (b), Jarle Vespestad (dr)

Die Musik des norwegischen Pianisten Tord Gustavsen mutet oft wie eine Meditation an, besitzt eine fast vergleichslose Tiefe, Spiritualität und hypnotische Kraft. Dieser Meister elegischer, stiller, intimer, hymnischer Töne gehört zu den einflussreichsten Klangkünstlern des skandinavischen Raums. Mit dem Bassisten Sigurd Hole und dem Schlagzeuger Jarle Vespestad zitiert der 48jährige in der Unterfahrt aus dem sakral getönten ECM-Album „The Other Side“ – das 2018 erschienene Werk enthält sowohl eigene Kompositionen als auch stimmige Bearbeitungen von Bach-Chorälen. Es zelebriert die starken Melodien der heimischen Folklore und wird der Tatsache gerecht, dass religiöse Musik in Norwegen schon immer eine tragende Rolle spielt. Seine größte Aufgabe als Musiker sieht Tord Gustavsen darin „berührt zu sein und andere zu berühren.“ Das gelingt ihm mit jedem Ton. Weitere InformationenSa. 26.01. Tickets im VVK bestellen

So. 27.01. 21 Uhr

Jam Session mit Valentin Preißler (sax)

Er schwelgt zwischen Tradition und Moderne: Der Saxofonist Valentin Preissler gibt sein Session-Debüt in der Unterfahrt. Bei seinem Einstand stellt der gebürtige Rosenheimer mit Musikern aus der Münchner Szene eine Reihe eigener Kompositionen und Auszüge aus seinem in Kürze erscheinenden Solo-Album vor. Die bilden die Basis für einen langen Abend, an dem Einsteiger wie stets willkommen sind. Weitere InformationenSo. 27.01. Tickets reservieren

Mo. 28.01. 21 Uhr Big Band Night

Earforce

Thorsten Skringer, Chris Haller, Gregor Bürger (sax), Florian Jechlinger, Gabriel Keogh, Reinhard Greiner, Mathias Engl (tp), Roman Sladek, Thorben Schütt, Jakob Grimm (tb), Jan Zehrfeld (git), Jan Eschke (keys), Heiko Jung (b), Julian Fau (dr)

Diese klangliche Ausrichtung findet man bei handelsüblich besetzten Big Bands eher selten – als der Saxofonist, Komponist und Arrangeur Gregor Bürger seine mit lauter lokalen Spitzenkräften besetzte Truppe „Earforce“ an den Start brachte, legte er den musikalischen Schwerpunkt auf deftigen Funk und lockeren Jazzrock-Fusion-Sound. Außerdem baute er diverse tänzelnde Latin-Rhythmen von Salsa bis Samba in sein Konzept mit ein – nachzuhören ist das auf dem Album „E F“. In Bürgers Musik machen breitgefächerte, oft messerscharfe Bläsersätze und knackige, treibende Grooves Eindruck, hört man auch mal einen Synthesizer als Solo-Instrument und nicht immer nur Saxofone oder Trompeten. Weitere InformationenMo. 28.01. Tickets reservieren

Di. 29.01. 21 Uhr

Ambrose Akinmusire Quartet

Ambrose Akinmusire (tp), Sam Harris (p), Harish Raghava (b), Justin Brown (dr)

Der Trompeter Ambrose Akinmusire ist das beste Beispiel dafür, dass auch Erfolg haben kann, wer nicht mit dem Mainstream schwimmt. Mit seinem aufregenden Spiel, seinen eigenwilligen Konzepten, seinen frischen Ideen und mitunter äußerst kryptischen Album-Titeln bewegt er sich selbstbewusst weitab jeglicher Konvention – weshalb der 36jährige Kalifornier mit nigerianischen Wurzeln von vielen Musikerkollegen und Kritikern fast wie eine Legende verehrt wird. Seine neue CD „Origami Harvest“ enthält Rap- und Spoken Word-Passagen, wurde mit Trompete, einem Streichquartett und Keyboards instrumentiert. Wir sind gespannt, wie das Material jetzt klingt, wenn es Ambrose Akinmusire in ganz anderer Besetzung, aber mit vertrauten Kräften wie dem Pianisten Sam Harris, dem Bassisten Harish Raghavan und dem Schlagzeuger Justin Brown in der Unterfahrt aufführt Weitere InformationenDi. 29.01. Tickets im VVK bestellen

Mi. 30.01. 21 Uhr

Vincent Herring "Soul Chemistry"

feat. Mike Le Donne

Vincent Herring Herring (as), Mike Le Donne (p), Essiet Essiet (b), Joris Dudli (dr)

Vincent Herring wurde an der Seite von Größen und Legenden wie Freddie Hubbard, Horace Silver, Art Blakey, Dizzy Gillespie, Nat Adderley oder Jack DeJohnette musikalisch gestählt und konnte als Altsaxofonist einen von seinen Bandleadern auch eingeforderten ganz individuellen Stil entwickeln. Von dem profitieren eigene Gruppen des 54jährigen Virtuosen nur. Eine davon ist sein Quartett „Soul Chemistry“. Zwischen Vincent Herring, dem Pianisten Mike LeDonne, dem Bassisten Essiet Okon Essiet und dem Schweizer Schlagzeuger Joris Dudli herrscht seit Jahren eine ganz besondere Chemie, verläuft die Kommunikation fast telepathisch, gibt es eine Wesensverwandtschaft, die die vier Musiker in mächtig swingendem Jazz mit sehr souligem Touch ausleben. Weitere InformationenMi. 30.01. Tickets reservieren

Do. 31.01. 21 Uhr ECM artist in concert

Mats Eilertsen Trio

Album Release ‘And Then Comes The Night’

Harmen Fraanje (p), Mats Eilertsen (b), Thomas Stroenen (dr)

Oft reichen diesem Trio ein paar kompositorische Skizzen – fast spielerisch, aber doch mit tiefem Ernst entwickeln der norwegische Bassist und Bandleader Mats Eilertsen, sein Schlagzeug spielender Landsmann Thomas Strønen und der holländische Pianist Harmen Fraanje aus diesen Andeutungen und Optionen Musik von hoher atmosphärischer Dichte und fast cinematischer Qualität. Was diese Drei spielen, die seit zehn Jahren zusammen arbeiten und sich beinahe telepathisch verstehen, lässt dem Zuhörer viel Raum für die eigene Fantasie, kann mal unverschämt lyrisch, mal angenehm abstrakt und oft sehr geheimnisvoll klingen. In der Unterfahrt stellt Eilertsen, der zu den profiliertesten und eigenständigsten Bassisten Europas zählt, das Album „And Then Comes The Night“ vor, das am nächsten Tag erscheint. Inspiriert wurde das Titelstück von einem Roman des Isländers Jón Kalman Stefánsson. Weitere InformationenDo. 31.01. Tickets reservieren

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