Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Dez 2019 | Feb 2020

Programm Januar 2020

01 | 05 | 06 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Mi. 01.01. 21 Uhr

Geschlossen

So. 05.01. 21 Uhr

Jam Session

mit André Schwager (p)

Der 1985 in Illertissen geborene André Schwager wuchs im allgäuischen Memmingen auf. Schon in Kinderjahren wurde er mit Orgel-, Klarinetten- und klassischem Klavierunterricht gefördert. Inspiriert von der Musik Joe Zawinuls und Herbie Hancocks trat er mit 15 dem Landesjugendjazzorchester Bayern unter der Leitung von Harald Rüschenbaum bei. Die in dieser Big Band gemachten Erfahrungen brachten ihn mit dem Erreichen der Volljährigkeit zum Jazzklavier-Studium bei Tizian Jost an das Richard-Strauss-Konservatorium. Seit seiner Ankunft in München ist André Schwager ein gefragter Sideman, der bis heute mit Künstlern wie Leslie Clio, Andreas Hofmeir, Peter O´Mara, Axel Kühn, Lanzy Falta, Hannes Beckmann, Leszek Zadlo, Adriano Prestel, Leslie Mandoki, Roberto Blanco oder Maria Rui arbeitete. Zur Zeit ist er vornehmlich mit eigenen Formationen zu hören: im Trio Brändle-Schwager-May pflegt Schwager zeitgenössischen Hammond-Orgel-Jazz, bei „Dachschaden“ setzt er Elektronik ein, um tanzbare Improvisationsmusik zu spielen. Weitere InformationenSo. 05.01. Tickets reservieren

Mo. 06.01. 21 Uhr Bigband Night

Munich Uptwon Jazz Orchestra

Franz Weyerer, Florian Brandl, Albrecht Huber (tps), Lukas Jochner, Christian Landsiedel, Auwi Geyer (tbs), Christoph Hörmann, Evan Tate, Alexander von Hagke, Wolfgang Roth (saxes), Tizian Roth (p), Ernst Techel (b), Matthias Gmelin (dr)

Im 'Munich Uptown Jazz Orchestra' sind einige der bekanntesten Größen der hiesigen Szene versammelt. Der Trompeter und Leiter Franz Weyerer sieht diese stolze, mit so viel Präzision wie Swing spielende Virtuosen-Truppe in der Tradition der Orchester von Duke Ellington und Thad Jones, bezieht sich aber auch auf die einst in Köln beheimatete Kenny Clarke-Francis Boland Big Band. Das kraftvolle Ensemble-Spiel ist Weyerer genauso wichtig wie die Präsentation seiner Solisten. Er kann aus dem Vollen schöpfen: Jeder einzelne seiner Mannen ist selbst Bandleader und erfahrener Instrumentalist mit breitem stilistischem Spektrum. Weitere InformationenMo. 06.01. Tickets reservieren

Sa. 11.01. 21 Uhr

Claus Raible Trio

Claus Raible (p), Giorgos Antoniou (b), Gregory Hutchinson (dr)

Sa. 11.01. Tickets reservieren

So. 12.01. 21 Uhr

Jam Session

mit André Schwager (p)

Der 1985 in Illertissen geborene André Schwager wuchs im allgäuischen Memmingen auf. Schon in Kinderjahren wurde er mit Orgel-, Klarinetten- und klassischem Klavierunterricht gefördert. Inspiriert von der Musik Joe Zawinuls und Herbie Hancocks trat er mit 15 dem Landesjugendjazzorchester Bayern unter der Leitung von Harald Rüschenbaum bei. Die in dieser Big Band gemachten Erfahrungen brachten ihn mit dem Erreichen der Volljährigkeit zum Jazzklavier-Studium bei Tizian Jost an das Richard-Strauss-Konservatorium. Seit seiner Ankunft in München ist André Schwager ein gefragter Sideman, der bis heute mit Künstlern wie Leslie Clio, Andreas Hofmeir, Peter O´Mara, Axel Kühn, Lanzy Falta, Hannes Beckmann, Leszek Zadlo, Adriano Prestel, Leslie Mandoki, Roberto Blanco oder Maria Rui arbeitete. Zur Zeit ist er vornehmlich mit eigenen Formationen zu hören: im Trio Brändle-Schwager-May pflegt Schwager zeitgenössischen Hammond-Orgel-Jazz, bei „Dachschaden“ setzt er Elektronik ein, um tanzbare Improvisationsmusik zu spielen. Weitere InformationenSo. 12.01. Tickets reservieren

Mo. 13.01. 21 Uhr Bigband Night

Earforce

Mo. 13.01. Tickets reservieren

Di. 14.01. 21 Uhr

Rebecca Trescher Tentett

Where We Go - CD-Release

Mit der so vielschichtigen wie einzigartigen Besetzung ihres zehnköpfigen Large Ensembles erzeugt Rebecca Trescher einen erfrischenden, modernen Klang, der sich mit Mut zum Experiment zwischen Jazz und Klassik bewegt. Unter ihrer Leitung spinnen Saxofone, Flöten, Klarinetten, Trompete, Harfe, Klavier, Vibrafon, Cello, Bass und Schlagzeug ein faszinierendes Geflecht, das auf Treschers zeitgenössischem Kompositionsstil, aber auch auf Erfahrung, guter Abstimmung und gegenseitigem Vertrauen der Musiker untereinander basiert. 2017 erhielt Rebecca Trescher den Bayerischen Kunstförderpreis. Die derzeit als „Artist in Residence“ am Pariser „Cité internationale des arts“ arbeitende Klarinettistin und Tonsetzerin ist ungeheuer emsig: sie kuratiert die interdisziplinäre Konzertreihe „Jazzkomponistin in Residence“ in der Nürnberger Tafelhalle und wird immer wieder mit Auftragskompositionen betraut, etwa für das Siemens Orchester. Mancher Kritiker sieht in Rebecca Trescher eine Visionärin. Das Jazzpodium rühmte die „mannigfaltigen Klangfarbenmischungen zwischen musikalischem Experiment und sinfonischem Wohlklang.“ Und die FAZ fragte rhetorisch: „Darf man einfach mal behaupten, dass noch niemand so für den Jazz komponiert hat wie Rebecca Trescher?“ Weitere Informationen

Mi. 15.01. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Klaus Paier & Asja Valcic Duo

Klaus Paier (accordion, bandoneon), Asja Valcic (cello)

Seit zehn Jahren verfolgen sie gemeinsame musikalische Visionen, funktionieren als Einheit. Der österreichische Akkordeonist/ Bandoneonist Klaus Paier und die aus Kroatien stammende Cellistin Asja Valcic lassen leidenschaftliche Klänge aus Jazz, Klassik, Tango Nuevo und Folklore miteinander verschmelzen. „Atemberaubend“ findet der „Spiegel“ das Duo und der britische Guardian hörte „packendes Zusammenspiel“. Klaus Paier und Asja Valvic sind nicht nur facettenreiche Instrumentalisten von Rang, sondern auch erstklassige Komponisten, die mit den von ihnen geschriebenen Stücken Bilder von cinematischer in Bewegung setzen – hören lässt sich das etwa auf dem im letzten Sommer erschienenen Jubiläums-Album „Visions For Two“. „Dieses Duo zeigt einmal mehr, wie zeitlos und grenzüberschreitend es sich mit Jazz als Basis musizieren lässt“, urteilte das Magazin „Jazz thing“. „Einander zuhören, miteinander kommunizieren, Ideen des anderen weiterstricken – so gut wie Paier und Valcic bekommen das nur wenige andere Zweierformationen hin.“ Weitere InformationenMi. 15.01. Tickets reservieren

Sa. 18.01. 21 Uhr ECM artist in concert

Maciej Obara Quartet

Maciej Obara (sax), Dominik Wania (p), Ole Morten Vågan (b), Gard Nilssen (dr)

2019 hat der polnische Altsaxofonist Maciej Obara den BMW Welt Jazz Award für sich entschieden – mit einer nuancierten, dramatischen, hochdynamischen, emotionalen Musik, die in großen Bögen verlief. Schon bald nach seinem Triumpf ging der aus Katowice stammende Virtuose ins Studio, um mit seinem Quartett das neue Album „Three Crowns“ einzuspielen – der Titel bezieht sich auf eine im Süden Polens liegende Gebirgskette. Einmal mehr zeigt sich der 38jährige hier als musikalischer Gipfelstürmer, der sich mit einem luftigen, facettenreichen wie expressiven Ton durch eindrucksvolle Klanglandschaften bewegt. Der mit zahlreichen internationalen Auszeichnungen dekorierte Maciej Obara vertraut auf drei bewährte Reisebegleiter: den klassisch ausgebildeten polnischen Pianisten Dominik Wania und zwei Norweger, die zu Europas Topp-Rhythmusleuten gehören: den Bassisten Ole Morten Vågan und den Schlagzeuger Gard Nilssen. Die Kommunikation der vier Musiker untereinander kann man nur als traumwandlerisch bezeichnen. Weitere InformationenSa. 18.01. Tickets im VVK bestellen

So. 19.01. 21 Uhr

Jaimie Branch

FLY OR DIE II

Jaimie Branch (tp), Lester St Louis (cello), Jason Ajemian (b), Chad Taylor (dr)

Der „Tagesspiegel“ zählte die Trompeterin Jaimie Branch zu den Entdeckungen des JazzFests Berlin 2018. Die 36jährige ist in mehrfacher Hinsicht eine Erscheinung: die meist sehr auffällig gewandete Musikerin schert sich nicht um Konventionen, um Tabus. Mit fast rotziger Attitüde spielt sie aufwühlende Musik, die an die wilden 60er Jahre gemahnt, als der Jazz gerade in Umbruchstimmung war. Sie macht Lärm der besonders subtilen Sorte: Free Jazz-, Grunge-, Punk-durchzogen. Geboren wurde Jaimie Branch auf Long Island und wuchs in einem Vorort Chicagos auf. Nach dem Studium am New England Conservatory of Music kehrte sie in die Windy City zurück und arbeitete als Instrumentalistin, Veranstalterin und Ton-Ingenieurin. Wer ihre Vita liest, will gerne glauben, dass die Trompeterin mit dem Macher-Gen ausgestattet ist. Ihre Schaffenswut ist wohl auch Selbstschutz. In Interviews hat Jaimie Branch immer wieder betont, dass sie die Musik vor manchem Schlamassel bewahrt hat. So kann man wohl auch ihr Projekt „Fly or Die“ verstehen, von dem jetzt ein zweiter Teil erscheint: Flieg, sonst stürzt du ab. Weitere InformationenSo. 19.01. Tickets im VVK bestellen

So. 19.01. 19:00 Uhr Einstein Kultur, Halle 1

Duke Ellington: 52 Jahre „Sacred Concerts“ (1968 - 2020)

mit EBE-JAZZ Big Band + Choirs Crossing/Coro Cadence​ feat. Alma Naidu

Im Jahr 1967 von Duke Ellington komponiert und heute vor genau 52 Jahren (19.1.1968) in der Kathedrale „St. John The Divine“ in New York uraufgeführt, vereint das 2nd „Sacred Concert“ weltliche Musik und sakrale Inhalte. Ellington schuf damit eine neuartige Fusion aus Jazz und der Chortradition der europäischen Kirchenmusik, bei der sich hymnische A-capella-Passagen, jazzige Vokal- und Instrumentalsoli sowie kraftvolle Chor- und Bigband-Sätze abwechseln. Die Veranstaltung findet im Einstein Kulturzentrum, Halle 1, statt. Einlass + Abendkasse ab 18.30 Uhr im Foyer. Freie Platzwahl. Mitglieder des Förderkreises Jazz und Malerei München e.V. erhalten die übliche Ermäßigung. Weitere InformationenSo. 19.01. Tickets reservieren

Mo. 20.01. 21 Uhr Bigband Night

VKKO

Test Weitere Informationen

Di. 21.01. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Edmar Castaneda & Grégoire Maret

Grégoire Maret (har), Edmar Castaneda (harp)

Auch wenn sie sich im Englischen einen Namen teilen, haben diese beiden Instrumente so gar nichts miteinander gemein: Harfe und Mundharmonika. Auf „Harp vs. Harp“ aber, einem Album von Edmar Castañeda und Grégoire Maret, ergänzen sich die beiden Klangerzeuger auf gar wunderbare Weise, spielen mit dem Reiz des Kontrasts und werden in einer genreübergreifenden Musik prachtvoll eingesetzt. Blues und Musica Popular Brasileira, Jazz und Llanera-Folklore vermischen sich, wenn der Kolumbianer und der Schweizer mit afroamerikanischen Wurzeln zusammen auf der Bühne stehen. Beide sind Ausnahme-Könner. Möglich, dass der in Bogota geborene Edmar Castañeda die Grenzen dessen, was auf einer Harfe spielbar schien, deutlich verschoben hat. Wie er das speziell für ihn entwickelte Instrument beherrscht, kann einen sprachlos machen. Auch sein Duo-Partner stößt in neue Dimensionen vor: der aus Genf stammende Grégoire Maret hat das Vokabular seines handlichen „Schnauzenhobels“ kräftig erweitert. Weitere InformationenDi. 21.01. Tickets im VVK bestellen

Mi. 22.01. 21 Uhr

Symmethree

CD Präsentation ‘Triple B’

Henning Sieverts (b), Nils Wogram (tb), Ronny Graupe (g)

Der Münchner Bassist, Cellist, Komponist und BR-Moderator Henning Sieverts ist einer, der im stillen Kämmerlein immer wieder über neuen Konzepten brütet, der mit unbändiger Lust an ungewohnten Klangfarbenmischungen arbeitet und ausknobelt, wie sich theoretische Überlegungen in wirkungsvolle Musik übersetzen lassen. Sein bewährtes Projekt „Symmethree“ reizt kunstvoll und mit subtilem Witz die Möglichkeiten der Symmetrie aus – so spiegelt er etwa Melodien und musikalische Bausteine und erklärt in seinen Konzerten auch immer eifrig, was ihm zu welcher kompositorischen Idee durch den Kopf gegangen ist. Zwei der charismatischsten deutschen Jazzmusiker sorgen mit Sieverts für die Balance in seinen pfiffigen Stücken: der Posaunist Nils Wogram und der Gitarrist Ronny Graupe. Im fliegenden Wechsel tauschen sie untereinander die Rollen, übernehmen mal die Melodie-, mal die Bassfunktion. Im Trio „Symmethree“, das schon 2011 sein gefeiertes Debüt veröffentlichte, verschmelzen die instrumentalen Stimmen reizvoll zu immer neuen Kolorierungen. Weitere InformationenMi. 22.01. Tickets reservieren

Do. 23.01. 21 Uhr

Nick Woodland

Birthday Concert

Nick Woodland (voc, git), Klaus Reichardt (p), Tom Peschel (b), Manfred Mildenberger (dr)

Hoch die Tassen: der legendäre Blues- und Rock´n´Roll-Gitarrist Nick Woodland feiert in der Unterfahrt seinen Geburtstag. 69 Kerzen muss er am Abend seines Konzerts ausblasen. Der Brite, der stets einen Zylinder trägt, bereichert seit vielen Jahren die deutsche Musik-Szene, kann auf eine Jazzrock- und eine Krautrock-Phase verweisen, hat sich als Studio-Crack ungemein wandlungsfähig gezeigt und brachte schon für solch unterschiedliche Größen wie Marius Müller-Westernhagen, Georg Ringsgwandl, Herbie Mann oder Donna Summer und Bands wie Boney M., The Clash oder Amon Düül II die Saiten zum Glühen. Als Gitarrist zeigt sich der gebürtige Londoner Nick Woodland stark von berühmten Kollegen wie Alexis Korner, John Mayall, Eric Clapton oder Peter Green beeinflusst und konnte trotzdem einen ganz eigenwilligen Stil aus dem destillieren, was seine Vorbilder einst gespielt haben. Der Wahl-Münchner, der 1996 mit dem Schwabinger Kunstpreis ausgezeichnet wurde, ist als Musiker und als Typ einfach ein Unikum. Weitere InformationenDo. 23.01. Tickets im VVK bestellen

Sa. 25.01. 21 Uhr The Last Appearance

Joe Haider Sextet

Bert Joris (tp), Heinz von Herrmann (ss, ts), Johannes Herrlich (tb), Joe Haider (p), Raffaele Bossard (b), Dominic Egli (dr)

In einem Alter, in dem andere schon seit gut zwei Dekaden Rente beziehen, denkt Joe Haider nicht ans Aufhören – obwohl man den Titel seines aktuellen Programms „The Last Appearance“ schnell in die falsche Richtung interpretieren kann. „Seit über 60 Jahren bin nun in Sachen Jazz als Pianist/ Komponist/ Arrangeur/ Pädagoge unterwegs, und es ist noch kein Ende abzusehen“, sagt der in der Schweiz lebende Musiker, der zwischen 1965 und 68 Pianist und Leiter des Haus-Trios im berühmten Club „Domicile“ war und dann für die Geschicke des „Radio Jazz Ensembles“ des BR verantwortlich zeichnete. „Nun bin ich ja inzwischen schon 83, aber immer noch frisch und munter dabei (zumindest geistig, wie die letzten Kritiken vermerkten!). Es klingt so nach letzter Etappe oder Verlängerung mit anschließendem Elfmeterschießen – um im Fußball-Jargon zu sprechen. Aber das Spiel ist noch nicht aus. Sextett 2020 ist mein neuestes Projekt, das ich für meine sogenannte Endphase geplant habe.“ Weitere InformationenSa. 25.01. Tickets reservieren

So. 26.01. 21 Uhr

Jam Session

mit André Schwager (p)

Der 1985 in Illertissen geborene André Schwager wuchs im allgäuischen Memmingen auf. Schon in Kinderjahren wurde er mit Orgel-, Klarinetten- und klassischem Klavierunterricht gefördert. Inspiriert von der Musik Joe Zawinuls und Herbie Hancocks trat er mit 15 dem Landesjugendjazzorchester Bayern unter der Leitung von Harald Rüschenbaum bei. Die in dieser Big Band gemachten Erfahrungen brachten ihn mit dem Erreichen der Volljährigkeit zum Jazzklavier-Studium bei Tizian Jost an das Richard-Strauss-Konservatorium. Seit seiner Ankunft in München ist André Schwager ein gefragter Sideman, der bis heute mit Künstlern wie Leslie Clio, Andreas Hofmeir, Peter O´Mara, Axel Kühn, Lanzy Falta, Hannes Beckmann, Leszek Zadlo, Adriano Prestel, Leslie Mandoki, Roberto Blanco oder Maria Rui arbeitete. Zur Zeit ist er vornehmlich mit eigenen Formationen zu hören: im Trio Brändle-Schwager-May pflegt Schwager zeitgenössischen Hammond-Orgel-Jazz, bei „Dachschaden“ setzt er Elektronik ein, um tanzbare Improvisationsmusik zu spielen. Weitere InformationenSo. 26.01. Tickets reservieren

So. 26.01. 15:00 Uhr JAZZ FOR KIDS

Die Pecorinos Teil 3 - Käse in New York

Mäuse-Jazz für Leute ab 5 Jahren, mit dem Panama-Jazz Ensemble

Lucia Kastelunger (voc), Barbara Mayer (voc), Matthias Boguth (voc), Martin Fogt (Sprecher), Franz-David Baumann (tr, voc), Stefan Schreiber (sax, cl), Volker Giesek (p), Alex Haas (b), Stefan Treutter (dr)

Die Pecorinos, eine Mäusejazzband, werden von Kommissar K. wegen Käsediebstahls von einem Ende der Welt zum anderen verfolgt. Die Geschichte wird von Henk Flemming zur vom Panama-Ensemble gespielten Musik vorgetragen. Die durchkomponierte improvisierte Musik reagiert und kommentiert das Geschehen. Im Zentrum stehen ein Dutzend Songs, die das Geschehen akustisch auflockern und immer wieder Lust aufs Zuhören machen. In ‚Käse in New York‘ treffen die Pecorinos zunächst auf die berühmte ‚Fidelmaus‘ in Kuba, lernen in New Orleans den Erfinder des Jazz kennen, kommen ins Finale des ASDS (Amerika sucht den Superstar) und werden weiterhin von Kommisar K., dem berühmten Meisterdedektiv, verfolgt, bis sich schließlich ihre Unschuld herausstellt und sie zusammen mit ‚Henk Spinatra‘ ein denkwürdiges Konzert in New York geben.

Die Gallmetzer Clubgastronomie verwöhnt alle kleinen und großen Leute während des Konzerts mit leckeren Schmankerln für den kleinen und den großen Hunger.

Einlass ist ab 14:00 Uhr und die reservierten Karten sollten bitte spätestens um 14:30 Uhr abgeholt werden. Eintritt Kinder: € 7,50 Weitere InformationenSo. 26.01. Tickets reservieren

Mo. 27.01. 21 Uhr Bigband Night

Munich Lounge Lizards

Di. 28.01. 21 Uhr

John Medeski

John Medeski (p)

So sollte Jazz im Idealfall sein: spontan, ergebnisoffen, unberechenbar. Wenn sich John Medeski an den Flügel setzt, weiß er nie, was im Verlauf eines Konzerts passieren wird. Er verlässt sich nur auf seine klassische Ausbildung, seinen Instinkt, sein Gespür für den Moment und er legt Wert darauf, dass seine musikalischen Vorlieben von Jazz, über Pop bis hin zur Klassik in seinen Improvisationen auch alle angemessen durchscheinen. Bei seinen bisherigen Solo-Konzerten löste er große Begeisterung aus, weil er es immer verstand, einen gewaltigen dramaturgischen Bogen zu schlagen. Bekannt wurde er als Drittel des Trios Medeski, Martin & Wood, später als Begleiter von Größen wie Marc Ribot, Sean Lennon, Susana Baca, John Zorn, Irma Thomas oder der Blind Boys of Alabama und als Teil des Allstar-Quartetts Hudson (mit John Scofield, Jack DeJohnette und Larry Grenadier). Der in Fort Lauderdale, Florida aufgewachsene John Medeski gilt als Kapazität an der Hammond-Orgel, als Spezialist für Vintage-Keyboards. Doch solo bleibt er allein mit sich und dem Flügel. Weitere InformationenDi. 28.01. Tickets im VVK bestellen

Mi. 29.01. 21 Uhr

Seba Kaapstad

Zoe Modiga (voc), Ndumiso Manana (voc), Toni Farris (keys), Sebastian Schuster (b), Philip Scheibel (elec, perc), Linda-Philomène Tsoungui (dr)

Seba Kaapstad ist nicht nur eine Band. Es steckt mehr dahinter als nur eine Gruppe musikmachender Menschen. Es geht darum zu zeigen was passiert, wenn verschiedene Kulturen aufeinanderprallen. „Thina“ ist das Resultat dieser Kollision. Die Stücke des Albums erzählen realistisch - und doch optimistisch, Geschichten über das Leben, Liebe, Familie und Verlust. Geschichten aus dem Leben der Bandmitglieder Zoe Modiga, Ndumiso Manana, Philip Scheibel und Sebastian Schuster.

Wenn man sich jemals gefragt hat, wie es wohl klingen mag, wenn eine Südafrikanerin (Zoe), ein Swazi (Manana) und zwei Deutsche (Pheel und Seba) zusammenkommen gibt das Album „Thina“ Antwort darauf. Als Seba Kaapstad ergreifen wir die Chance, Stücke aus Durban (Südafrika), Mbabane (Swaziland) und Stuttgart (Deutschland) der Welt vorzustellen. Wir wollen tanzen, singen, weinen und lachen mit jedem, der gewillt ist uns seine Aufmerksamkeit zu schenken. Wie es schon die Zulu Worte des Titelsongs aussagen: „Mina, Nawe, Thina“ - „Ich, Du, Wir“

Seba Kaapstad bedeutet für uns das Zusammenschmelzen verschiedener Kulturen und die Erkenntnis wie ähnlich wir uns letzten Endes trotzdem alle sind. Die Musik umschreibt wie wir jegliche Eskapaden, die das Leben bereithält zu meistern versuchen. Dabei handelt es sich in erster Linie um Themen wie Liebe, Identität, Freiheit und Verlust des Selbstwertgefühls. Unser weit gefächerter globaler Blickwinkel erlaubt es, eine Soundlandschaft zu erschaffen, die hauptsächlich von Soul, Groove, Electronic, Jazz und afrikanischer Musik beeinflusst ist. „Thina“ ist das leidenschaftliche Kunstwerk einer Band, die ihre Inspiration in der Gegensätzlichkeit zweier Kontinente findet.

Das Album „Thina“ von Seba Kaapstad ist die Fortsetzung des debut-Albums „Tagore ́s“ und verbindet jetzt afrikanische und elektronische Einflüsse mit Jazz, Hip Hop und Neo Soul.
 Dadurch entsteht ein ganz neuer Sound, der die Musik nicht in eine Schublade stecken lässt. Die herausragenden Vocals spannen den Bogen über das Album, wodurch die Tracks ineinander überfließen. Weitere InformationenMi. 29.01. Tickets reservieren

Do. 30.01. 21 Uhr

Jeff Parker and the New Breed

Jeff Parker (g), Nate Walcot (tp), Josh Johnson (sax), Paul Bryan (b), Jamire Williams (dr)

Erst im Juli hinterließ Jeff Parker als Gitarrist von Dave Douglas „Engage“ einen blendenden Eindruck. Der 52jährige ist eine schillernde Gestalt, die als Multi-Instrumentalist bei den Post-Rockern von Tortoise, als Gründungsmitglied von Isotope 217, bei Brian Blade, bei Me´Shell NdegéoCello oder in der Chicagoer AACM musikalische Wellen schlug. Jetzt kommt er mit seiner Formation „The New Breed“ nach München. Den Namen seiner Gruppe darf man durchaus programmatisch verstehen, denn der sich nie um Genre-Grenzen scherende Parker versucht sich tatsächlich an einer neuen Züchtung, einer Musik, die erfrischend sperrig und unbequem sein kann, archaisch tönen will und modern, wild und ungezügelt. „The New Breed“ profitiert vom breiten Erfahrungshorizont des Bandleaders, der schon Free Jazz, Blues, Rock und Indie-Rock spielte. Auf wundersame Weise ergänzt sich bei ihm, was eigentlich eher gegensätzlich ausgerichtet ist. Weitere InformationenDo. 30.01. Tickets im VVK bestellen

Fr. 31.01. 21 Uhr Deutschlandfunk-Mitschnitt

Frederik Köster • Die Verwandlung

Frederik Köster (tp, elec), Sebastian Sternal (p), Joscha Oetz (b), Jonas Burgwinkel (dr)

Kein Wunder, dass „Die Welt“ in ihm einst einen neuen Trompetenstar erkannte, spielt Frederik Köster doch mit so viel Leidenschaft, Gefühl, Charisma und vollendeter Technik. Was ihn als Instrumentalist ausmacht, setzt er in einer selbstkomponierten Musik ein, die Grenzen überschreitet und das Kopfkino in Bewegung setzt. Sein Quartett mit Pianist Sebastian Sternal, Bassist Joscha Oetz und Schlagzeuger Jonas Burgwinkel heißt „Die Verwandlung“ und macht seinem Namen alle Ehre. Immer wieder vollziehen die vier Musiker stilistische und klangliche Richtungswechsel, entführen uns in unbekannte Welten oder weit entlegene Regionen, spielen geschickt mit dem Wechsel zwischen akustischer Ästhetik und digitaler Verfremdung. Der aus dem Sauerland stammende Frederik Köster, der seit 2007 Professor für Jazz-Trompete an der Hochschule für Musik in Osnabrück ist und auch an der Musikhochschule Hannover einen Lehrauftrag hat, zieht einen mit seiner Musik hinein in ein ganz eigenes Universum. In der Unterfahrt spielt er Material aus dem neuen Album „Golden Age“, das am Tag seines Konzerts erscheint. Weitere InformationenFr. 31.01. Tickets reservieren

Seitenanfang