Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Okt 2018

Programm November 2018

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Do. 01.11. 21 Uhr

Django Bates’ Belovèd

Django Bates (p), Petter Eldh (db), Peter Bruun (dr)

Das Trio „Belovèd“ wurde gegründet, als der britische Pianist, Komponist und Bandleader Django Bates am Rhythmic Music Conservatory in Kopenhagen lehrte. Mit dem schwedischen Bassisten Petter Eldh und dem dänischen Schlagzeuger Peter Bruun fand er ganz schnell zu einer unverwechselbaren gemeinsamen Sprache, zu einem ganz eigenen Sound, der von hohem Verständnis für alle musikalischen Parameter zeugt und aus dem immer wieder subtilster Humor heraus blitzt. Zu den Spezialitäten von „Belovèd“ gehört die respektvolle und mitunter dann doch freche Dekonstruktion von Charlie Parker-Klassikern. Auf dem aktuellen Album „The Study of Touch“ nehme sich Bates, Eldh und Bruun etwa Birds „Passport“ vor. Weitere InformationenDo. 01.11. Tickets im VVK bestellen

Fr. 02.11. 21 Uhr

The Jamie Baum Septet+

Jamie Baum (fl), Kenny Warren (tp), Sam Sadigursky (as, bcl), Chris Komer (frh), Brad Shepik (g), Luis Perdomo (p), Zack Lober (b, singing bowl), Jeff Hirshfield (dr)

Nicht erst seit der Veröffentlichung ihres aktuellen Albums „Bridges“ versteht sich die prämierte amerikanische Flötistin und Komponistin Jamie Baum als Brückenbauerin zwischen Genres, Zeitaltern, Kulturen und selbst Religionen – womöglich wurde die Grenzgängerin in ihr geweckt, als Jamie Baum 1999 vom State Department im Rahmen der „Jazz Ambassador“-Touren durch weit abgelegene, exotische Teile der Welt geschickt wurde. In ihre vielschichtigen, stets überraschend verlaufenden Kompositionen für das Allstar-Ensemble „Septet+“ fließen neben diversen Spielformen des Jazz auch die jüdische Musik ihrer Jugend, sowie arabische und südasiatische Klänge mit ein. Weitere InformationenFr. 02.11. Tickets reservieren

Sa. 03.11. 21 Uhr

Aaron Parks Little Big

Aaron Parks (p, rhodes), Greg Tuohey (git), DJ Ginyard (b), Tommy Crane (dr)

Wer Aaron Parks auf Instagram folgt, lernt schnell eine Leidenschaft, ein Faible des renommierten Pianisten kennen: er fotografiert bevorzugt ungewöhnlich gestaltete, oft kuriose Eingänge. Mit seiner neuen, eher elektrisch orientierten Band „Little Big“ stößt der 35jährige nun Türen auf: zur Fantasie seiner Zuhörer. Mit dem Gitarristen Greg Tuohey, dem Bassisten Anders Christensen und dem Schlagzeuger Tommy Crane nimmt der aus Seattle stammende Aaron Parks das Konzept seines vor zehn Jahren erschienenen Albums „Invisible Cinema“ wieder auf und inszeniert spannende, stimmungsvolle, epische Bilder für das innere Auge. Er produziert Kino für Menschen, die mit den Ohren sehen. Weitere InformationenSa. 03.11. Tickets reservieren

So. 04.11. 21 Uhr The Norway of Jazz N° 104

Trygve Seim

Helsinki Quartet

Trygve Seim (sax), Mats Eilertsen (db), Kristjan Randalu (p), Markku Ounaskari (dr)

Die Songs für sein aktuelles „Helsinki Quartet“ hat der stilistisch vielseitig orientierte norwegische Saxofonist und Komponist Trygve Seim weitgehend in der lebendigen finnischen Hauptstadt geschrieben. Das neue Material ist unverschämt melodisch, verneigt sich vor Komponisten wie Igor Strawinsky und erlaubt sich viele unaufdringlich Bezüge und Anspielungen auf Jazz-Heroen wie Ornette Coleman, Bill Evans oder Jimmy Webb. Beim Komponieren hatte Trygve Seim allerdings auch stets seine drei exzellenten Mitstreiter im Sinn: den estnischen Pianisten Kristjan Randalu, den allgegenwärtigen norwegischen Bassisten Mats Eilertsen und den finnischen Schlagzeuger Markku Ounaskari. Weitere InformationenSo. 04.11. Tickets reservieren

Mo. 05.11. 21 Uhr Big Band Night

Christian Elsässer Jazz Orchestra

Ulrich Wangenheim, Ferdinand Settele, Till Martin, Matthieu Bordenave, Gregor Bürger (sax), Nemanja Jovanovic, Felix Jechlinger, Andreas Unterreiner, Matthias Lindermayr (tp), Jürgen Neudert, Lukas Jochner, Roman Sladek, Jakob Grimm (tb), Paul Brändle (git), Leo Betzl (p), Nils Kugelmann (b), Julian Fau (dr), Christian Elsässer (comp. conductor)

Der Komponist, Pianist und Dirigent Christian Elsässer zählt in seiner Generation zu den wichtigsten Vertretern des zeitgenössischen Jazz in Europa. Er arbeitet regelmäßig mit den renommiertesten Klangkörpern der internationalen Szene wie dem dreifach Grammy-prämierten Metropole Orchestra, dem Scottish National Jazz Orchestra, allen deutschen Rundfunk-Bigbands des HR, WDR, NRD und SWR sowie dem Münchner Rundfunkorchester. Zu seinen musikalischen Partnern zählen Stars wie Dee Dee Bridgewater, Kurt Elling, Mike Stern, Vince Mendoza und Mike Mainieri. Für sein eigenes Großprojekt, das Christian Elsässer Jazz Orchestra, hat er eine handverlesene Band zusammengestellt, die sowohl durch ihre herausragenden Solisten als auch durch ihr ausdrucksstarkes Ensemblespiel glänzt. Angelehnt an klassische sinfonische Ästhetik schöpft Elsässer den Klangfarbenreichtum des Ensembles komplett aus und entführt den Zuhörer in eine Welt jenseits der Konventionen des herkömmlichen Big-Band-Jazz. 2016 wurde das Christian Elsässer Jazz Orchestra dafür mit dem Bayerischen Kunstförderpreis geehrt. Weitere InformationenMo. 05.11. Tickets reservieren

Di. 06.11. 21 Uhr

SFJAZZ Collective

Miguel Zenón (as), David Sánchez (ts), Etienne Charles (tp), Robin Eubanks (tb), Warren Wolf (vib), Edward Simon (p, keys), Matthew Brewer (b), Obed Calvaire (dr)

2004 rief Joshua Redman das SFJazz Collective ins Leben. Schnell wurde das Ensemble, in dem sich einige der besten jungen Musiker ihrer Generation versammelten, zur Institution. In jeder Saison widmet sich das Allstar Oktett einer ikonischen Musiker-Persönlichkeit des 20. Jahrhunderts. Doch wenn sich die Band an Ornette Coleman, John Coltrane, Herbie Hancock, Thelonious Monk, Wayne Shorter, McCoy Tyner, Horace Silver, Miles Davis, Stevie Wonder oder sogar Michael Jackson versucht, wird keine brave Denkmalspflege betrieben, ist der ausgesprochen kreative Umgang mit bekanntem Material gewiss. Neben pfiffigen Arrangements diverser Klassiker führt das SFJazz Collective auch immer wieder Kompositionen aus den eigenen Reihen auf, die vom SFJazz Center in Auftrag gegeben werden. Weitere InformationenDi. 06.11. Tickets im VVK bestellen

Mi. 07.11. 20:00 Uhr

Braxton Cook & Mary Halvorson Octet

Braxton Cook (voc, sax), Andrew Renfroe (g), Mathis Picard (keys), Joshua Crumbly (b), Jonathan Pinson (dr)

Zuletzt glänzte der Saxofonist und Sänger Braxton Cook an der Seite des Trompeters Christian Scott aTunde Adjuah in der Unterfahrt. Jetzt präsentiert sich der junge Musiker mit seinem eigenen Projekt. Nicht umsonst heißt Cooks Debüt „Somewhere in Between“ – denn seine musikalische Eigenkreation, die er „Future Jazz Soul“ taufte, bewegt sich munter irgendwo zwischen zwei Polen, zwischen zwei Stühlen. Braxton Cook beruft sich auf recht unterschiedliche Einflüsse. Als Saxofonist sieht er sich John Coltrane und Charlie Parker verpflichtet. Und als ausdrucksstarker Sänger pflegt er ein Faible für charakterstarke R & B-Größen wie Frank Ocean oder D’Angelo. Weitere InformationenMi. 07.11. Tickets im VVK bestellen

Mi. 07.11. 21:45 Uhr

Mary Halvorson Octet

Away With You

Mary Halvorson (g), Susan Alcorn (pedal steel guitar), Dave Ballou (tp), Jon Irabagon (sax), Ingrid Laubrock (sax), Jacob Garchik (tb), John Hebert (b), Tomas Fujiwara (dr)

Welchen Stellenwert die Gitarristin Mary Halvorson genießt, zeigt sich schon an den jüngsten Aktivitäten der vielfach prämierten Instrumentalistin und Bandleaderin, die im August erst wieder den „Down Beat Critics Poll“ in der Kategorie Gitarre für sich entscheiden konnte. Ende letzten Jahres durfte sie das Unlimited-Festival im oberösterreichischen Wels kuratieren und in diesem November war sie beim JazzFest Berlin als „Artist-in-Residence“ gefragt. In ihrem Allstar-Oktett kontrastiert Mary Halvorson ihr eigenwilliges, aufregend sperriges Spiel mit elegant gesetzten wie klug aufgefächerten Bläserstimmen und dem Sound von Susan Alcorns Pedal-Steel-Gitarre. Weitere Informationen

Do. 08.11. 21 Uhr

Michel Reis Japan Quartet

Michel Reis (p), Akihiro Nishiguchi (sax), Takashi Sugawa (b), Shun Ishiwaka (dr)

Kennengelernt haben sich drei Viertel des Michel Reis Japan Quartets nicht etwa im Land der aufgehenden Sonne, sondern an einer wichtigen Kaderschmiede des Jazz in Boston. Musikalisch gefunkt hat es sofort zwischen dem namensgebenden luxemburgischen Pianisten und seinen zwei Kommilitonen aus Fernost. Seit fünfzehn Jahren musizieren sie so traumwandlerisch miteinander, dass selbst völlig frei improvisierte Stücke schnell Struktur erhalten. Doch Reis, der Saxofonist Akihiro Nishiguchi, der Bassist Takashi Sugawa und der vor drei Jahren zum eingeschworenen Team dazu gestoßene Schlagzeuger Shun Ishiwaka verlassen sich nicht allein auf spontane Eingaben. Sie führen auch notiertes, hoch melodisches Material ihres Bandleaders auf. Weitere InformationenDo. 08.11. Tickets reservieren

Fr. 09.11. 20:00 Uhr BR-Klassik Mitschnitt

Junger Münchner Jazzpreis 2018

Der Weise Panda: Maika Küster (voc), Felix Hauptmann (p), Yannik Tiemann (b), Jo Beyer (dr) Johanna Summer (piano solo) David Grabowski Quartet: David Grabowski (g), Béla Meinberg (p), Christian Müller (b), Moritz Hamm (dr)

Bereits zum sechsten Mal wird der Junge Münchner Jazzpreis im Jazzclub Unterfahrt vergeben. Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dieter Reiter und ausgewählt von einer hochkarätigen Fachjury stehen heute erneut drei vielversprechende Nachwuchskünstler im Finale.
Der Weise Panda
Die Formation um die Sängerin Maika Küster, lässt sich am ehesten dann verstehen, wenn man allen intellektuellen Ballast über Bord wirft und sich ganz von seinen Instinkten leiten lässt. Was nicht automatisch bedeutet, dass das Hirn außen vor bleiben muss. Im Gegenteil: Die Musik des ‘weisen Panda’ fordert und berührt einen, sie entwickelt eine eigenwillige Dynamik, die man zunächst verstehen und akzeptieren muss, um in ihren Strudel hineingezogen zu werden. Die Musiker bestechen durch einen ungewöhnlich hohen handwerklichen Reifegrad, der sich aber nie im Selbstzweck verliert. Und Maika Küsters Stimme schwebt irgendwo zwischen Nachthimmel und Erde, springt ohne Vorwarnung zwischen Englisch und Deutsch hin und her. Sie improvisiert im besten Wortsinn, indem sie gemeinsam mit ihren Jungs aus einer schlichten Nummer wie ‘Mond’ ein Hörerlebnis erster Güte wachsen lässt.

Johanna Summer– Piano Solo
Johanna Summer ist eine deutsche Pianistin, die zurzeit in Dresden lebt und studiert. Sie begann mit dem klassischen Klavierunterricht im Alter von 7 Jahren und war mehrmalige Preisträgerin beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ und „Jugend jazzt“. Seit 2014 studiert sie bei Matthias Bätzel und Michael Fuchs Jazzklavier und konzertiert regelmäßig in verschiedenen Besetzungen - sowohl kammermusikalisch, als auch solistisch. Johanna ist u.a. Mitglied in den Landesjugendjazzorchestern Sachsen, Brandenburg und im Bundesjugendjazzorchester (Bujazzo). Im Dezember vergangenen Jahres erschien ihr Debütalbum „Juvenile“. Johanna legt in ihrer Musik besonderen Fokus auf die Zusammenkunft von klassischer Genauigkeit und Interpretation mit der Spontanität des Jazz. „Hier tritt jemand vor der Musik zurück, stellt die eigene Person in den Dienst der Sache, um dann mit den Tönen und Rhythmen zu verschmelzen. Johanna Summer ist […] eine Entdeckung. Virtuos und voller Leichtigkeit wechselt sie von schnellen Läufen zu ruhigen Klangpassagen und gibt ihrer Improvisation eine eigene, sehr anziehende Färbung.“ (FAZ)

David Grabowski Quartet
Rock Grooves und sphärische Texturen bilden die Außenpole zwischen denen David Grabowskis Musik changiert. Jazz der Sechziger Jahre und die Ästhetik moderner elektonischer Musik sind Orientierungspunkte auf der kompositorischen Reise. Mit dem klassischen Jazzquartett hat der Lübecker Gitarrist deas passende Format zur Umsetzung seiner Vorstellungen gefunden. Die Bandmitglieder verbindet eine langjährige Freundschaft, aus der großes Vertrauen und eine gemeinsame Energie resultieren. Weitere InformationenFr. 09.11. Tickets reservieren

Sa. 10.11. 21 Uhr

A SPECIAL GIG
mit Wolfgang Schmid

Wolfgang Schmid (b), Philip Braun (voc), Denise Taylor (voc), Jakob Manz (sax), Roman Spilek (g), Stefan Buortmes (keys), Holger Bihr (dr), Steffen Fritz (perc)

Wolfgang Schmid gratuliert der Unterfahrt zu ihrem 40. und feiert dann selbst am 11.11. seinen 70. Geburtstag! Deutschland’s Groovemaster No. 1 und seit Jahrzehnten einer der besten Jazzbassisten Europas, präsentiert den Klang der Revolte, mit einer musikalischen Rückschau auf die SIXTIES, auf die 10 Jahre, die die Welt veränderten, mit Soul, Rock und Jazz, von ”Mercy Mercy” über ”Born to be Wild” bis ”Let It Be”… Wolfgang Schmid´s musikalische Wurzeln sind stark mit dieser Zeit verbunden. Seine Beat-Band „The Dynamites“, 1963 als Schülerband gegründet, wurde schnell zur Szenegruppe der jungen Rock- und Beat-Ära. 1964 gewannen sie die süddeutsche Beatmeisterschaft und spielten sogar im legendären Star-Club Hamburg …zwei Jahre nach den Beatles. In den 70ern startete er mit Klaus Doldinger und „PASSPORT“ eine Weltkarriere. Heute arbeitet Wolfgang Schmid als Composer, Producer und Leader eigener Formationen wie Paradox (Billy Cobham) und aktuell verschiedener ”KICK” Formationen. Seit 2008 lehrt er an der Musikhochschule Stuttgart, wurde 2016 zum Professor ernannt, und ist für Ensembleleitung im Bereich Jazz- und Popularmusik verantwortlich. Weitere InformationenSa. 10.11. Tickets reservieren

So. 11.11. 20:30 Uhr Happy Birthday Wolfgang Schmid

Classic Passport & The Special Gig Band

Klaus Doldinger (sax), Michael Hornek (keys), Curt Cress (dr), Wolfgang Schmid (b), Denise Taylor (voc), Philip Braun (voc), Bastian Brugger (sax), Anna Probst (Vl), Roman Spilek (g), Stefan Buortmes (keys), Holger Bihr (dr)

Die siebziger Jahre und heute…ein Doppelkonzert. 20:30 Uhr: CLASSIC PASSPORT Jedes Konzert von CLASSIC PASSPORT ist eine gelungene Zeitreise, die einen nostalgischen, gleichwohl unverstellten Blick zurück auf die Hochphase des Jazz-Rock erlaubt. Wenn das Quartett seine alten Titel spielt, darunter Klassiker von ‘Abracadabra’ bis ‘Jadoo’, von ‘Morning Sun’ bis ‘Will-O’ The Wisp’, wird einmal mehr deutlich, dass PASSPORT nie so kalt und technisch wirkten wie so vieles andere, was in jenen Tagen unter dem Etikett Fusion live und im Studio produziert wurde. Im Gegenteil: Klaus Doldinger’s gefühlvoll melodische Improvisationen, perlende Pianoläufe, Wolfgang Schmids vielschichtiger Bass und Curt Cress’ swingende Grooves klingen auch heute lebendig und frisch sowie rhythmisch und klanglich aufregend beweglich. CLASSIC PASSPORT bietet einen musikalischen Hochgenuss jenseits aller Moden, Musik, die so zeitlos ist wie die All-time-Classics-Alben ‘Cross Collateral’ (1975) und ‘Iguacu’ (1977). 22:00 Uhr THE SPECIAL GIG BAND Wolfgang Schmid gratuliert der Unterfahrt zu ihrem 40. und feiert dann selbst am 11.11. seinen 70. Geburtstag! Deutschland’s Groovemaster No. 1 und seit Jahrzehnten einer der besten Jazzbassisten Europas, präsentiert den Klang der Revolte, mit einer musikalischen Rückschau auf die SIXTIES, auf die 10 Jahre, die die Welt veränderten, mit Soul, Rock und Jazz, von ”Mercy Mercy” über ”Born to be Wild” bis ”Let It Be”… Wolfgang Schmid´s musikalische Wurzeln sind stark mit dieser Zeit verbunden. Seine Beat-Band „The Dynamites“, 1963 als Schülerband gegründet, wurde schnell zur Szenegruppe der jungen Rock- und Beat-Ära. 1964 gewannen sie die süddeutsche Beatmeisterschaft und spielten sogar im legendären Star-Club Hamburg …zwei Jahre nach den Beatles. In den 70ern startete er mit Klaus Doldinger und „PASSPORT“ eine Weltkarriere. Heute arbeitet Wolfgang Schmid als Composer, Producer und Leader eigener Formationen wie Paradox (Billy Cobham) und aktuell verschiedener ”KICK” Formationen. Seit 2008 lehrt er an der Musikhochschule Stuttgart, wurde 2016 zum Professor ernannt, und ist für Ensembleleitung im Bereich Jazz- und Popularmusik verantwortlich. Weitere InformationenSo. 11.11. Tickets im VVK bestellen

Mo. 12.11. 21 Uhr

The Munich Uptown Jazz Orchestra

Franz Weyerer, Felix Ecke, Albrecht Huber, Julian Hesse (tp), Lukas Jochner, Christian Landsiedel, Auwi Geyer (tb), Christoph Hörmann, Evan Tate, Alexander von Hagke, Matthieu Bordenave, Wolfgang Roth (sax), Ernst Techel (b), Stefan Noelle (dr)

Mit viel Blech und Virtuosität instrumentiert spielt das Münchner Uptown Jazz Orchestra um Trompetensolist Franz Weyerer seit Jahren in einer konstanten Besetzung Münchner Jazzmusiker. Mit drei Posaunen, vier Trompeten, fünf Saxophonen und einer Rhythmusgruppe, gitarrenfrei. Eine Solistenband in der Tradition von Duke Ellington oder Thad Jones oder auch der europäischen Kenny-Clark-Francy-Boland Big Band. Im Vordergrund steht neben unglaublich präziser Ensemblearbeit die Präsentation hochkarätiger Solisten. Also eher kompakter Swing als großarchestrale Klangwolken. Weitere InformationenMo. 12.11. Tickets reservieren

Di. 13.11. 21 Uhr

Christian Sands Trio

Christian Sands (p), Eric Wheeler (b), Jerome Jennings (dr)

Als seine Altersgenossen noch mit Action-Figuren spielten, hatte der aus Connecticut stammende Christian Sands längst erste Solo-Alben veröffentlicht. Der heute 29jährige ist vielleicht der Shooting Star des Jazz Pianos. Am Klavier kann er einfach alles: seine ausgefeilte Anschlagskultur und seine aberwitzige Geläufigkeit stellt Sands stets in den Dienst der Musik. Die bringt die Tradition mit der Gegenwart zusammen. Herrlich swingenden Jazz alter Schule modernisiert er sanft und schlüssig mit zeitgemäßen Grooves. Nach seinem letztjährigen Triumph kehrt Christian Sands nun mit seinen bewährten Partnern – Bassist Eric Wheeler und Schlagzeuger Jerome Jennings – zurück in die Unterfahrt, um sein gerade erst veröffentlichtes Album „Facing Dragons“ vorzustellen. Weitere InformationenDi. 13.11. Tickets im VVK bestellen

Mi. 14.11. 21 Uhr

Sons of Kemet

Shabaka Hutchings (sax), Theon Cross (tuba), Tom Skinner (dr), Eddie Hick (dr)

Schon die Besetzung ist alles andere als gewöhnlich: Saxofon/ Bassklarinette, Tuba und zwei Schlagzeuge. Mit ihrer explosiven Mischung aus Jazz, Rock, karibischen und afrikanischen Anspielungen hat es die 2011 gegründete Gruppe „Sons of Kemet“ nicht nur in der britischen Heimat zur Kult-Band gebracht. In vielen Ländern berichten selbst Pop- und Rock-Magazine über die Musik des Quartetts um den hünenhaften Saxofonisten Shabaka Hutchings. In der Unterfahrt führen die Sons of Kemet Material ihres dritten Albums mit dem kuriosen Titel „Your Queen Is A Reptile“ auf, das beim legendären amerikanischen Impulse!-Label erschien und euphorische Kritiken erhielt. Weitere InformationenMi. 14.11. Tickets reservieren

Do. 15.11. 21 Uhr

Eva Klesse Quartett

Evgeny Ring (sax), Philip Frischkorn (p), Stefan Schönegg (b), Eva Klesse (dr)

2015 wurde das Eva Klesse Quartett zu Recht mit dem Echo Jazz in der Sparte „Newcomer des Jahres“ bedacht. Meist entwickeln die in Leipzig, Weimar, Paris und New York ausgebildete Schlagzeugerin und ihre drei Mitstreiter ihre Musik aus einer lyrischen Grundstimmung heraus. Doch was sie aus den zunächst verträumt anmutenden Stücken entwickeln, tönt zunehmend hoch spannend, bisweilen geheimnisvoll. Fraglos gehören Eva Klesse, die kürzlich eine Schlagzeug-Professur an der Musikhochschule in Hannover antrat, der Saxofonist Evgeny Ring, der Pianist Philip Frischkorn und der Bassist Stefan Schönegg zu den wichtigsten Exponenten des jungen deutschen Jazz. Weitere InformationenDo. 15.11. Tickets reservieren

Fr. 16.11. 21 Uhr The Norway of Jazz N° 105

Karl Seglem Nunatak

Karl Seglem (ts, goat horns, voc), Håkon Høgemo (Hardanger fiddle), Sigrid Moldestad (Hardanger fiddle, voc), Lars Jakob Rudjord (keys), Andreas Ulvo (p, keys), Hallvard Gaardløs (b), Kåre Opheim (dr)

In der Musik des Norwegers Karl Seglem trifft Archaisches auf die Moderne, Natur auf urbanes Leben, Mythologie auf Wirklichkeit. Der international gefeierte 57jährige Musiker, der nicht nur das Tenorsaxofon meisterlich beherrscht, sondern auch aus Ziegenhörnern urwüchsige, durchdringende Töne gewinnt, setzt in seiner Gruppe sowohl die traditionellen Hardanger-Fiedeln (Geigen mit zusätzlichen Resonanzsaiten) als auch Elektronik ein und schafft so reizvolle Kontraste. Aus seinen Kompositionen, die er in der 105. Ausgabe der Reihe „The Norway of Jazz“ aufführen wird, spricht die nordische Seele aber eben auch der weltgewandte Kosmopolit. Weitere InformationenFr. 16.11. Tickets reservieren

Sa. 17.11. 21 Uhr

Jesse Cook

Jesse Cook (g), Nicolas Hernandez (rhythm guitar), Christopher Church (viol, dadouk, gaita, voc), Chendy Leon (perc, dr), Dennis Mohammed (eb)

Hierzulande mag ihn noch kaum jemand kennen, in den USA aber und vor allem in seiner kanadischen Heimat ist der vielfach prämierte 54jährige Gitarrist Jesse Cook längst ein Star – er verkaufte bislang über 1,5 Millionen Alben. Zuhause wurde er in diversen Kategorien mehrfach für die Juno Awards nominiert. Und in den Billboard Charts findet man seinen Namen regelmäßig. In jungen Jahren verbrachte der in Paris geborene Jesse Cook eine Zeit in Barcelona und verliebte sich dort in den Flamenco, der seine Musik bis heute nachhaltig einfärbt. Die ist überhaupt ziemlich bunt und enthält neben Jazz auch Rumba, alle möglichen Formen von Weltmusik, Blues und New Age. Mit seiner schlüssigen, sehr zugänglichen Stil-Mixtur dürfte dem Virtuosen auch in Deutschland der Durchbruch gewiss sein. Weitere InformationenSa. 17.11. Tickets reservieren

So. 18.11. 21 Uhr

Jam Session

mit Svetlana Marinchenko (p)

Die in Moskau geborene Pianistin Svetlana Marinchenko hat ihr Interesse für Musik spät entdeckt. Die Idee, Musikerin zu werden hatte sie erst mit 17, als sie John Coltrane’s Love Supreme hörte. Rasch folgte zunächst das Studium im Musorgsky Colledge of Musik, Auftritte, eine erste CD, Auszeichnungen und mittlerweile studiert Svetlana Marinchenko als Wahlmünchnerin an der Hochschule für Musik und Theater München bei Tizian Jost. Weitere InformationenSo. 18.11. Tickets reservieren

Mo. 19.11. 21 Uhr Big Band Night

Uni Big Band

Leitung Professor Joe Viera

Prof. Joe Viera ist seit den 50er Jahren als Musiker, Bandleader, Komponist, Arrangeur, Dozent und Autor tätig (Rowohlt-Jazzlexikon: 'Eine der Konstanten des deutschen Jazz') und bringt all seine Erfahrung in die Uni Big Band München ein, die er 1994 gründete und die 2019 ihr 25-jähriges Bestehen feiert. Ob Swing, Bebop, Blues oder Latin, die Band mit Günther Hauser am Schlagzeug und Gast Reinhard Greiner an der Trompete swingt und swingt ..... Weitere InformationenMo. 19.11. Tickets reservieren

Di. 20.11. 21 Uhr

Terence Blanchard

featuring The E-Collective

Terence Blanchard (tp), Charles Altura (g), Fabian Almazan (p), David ‘DJ’ Ginyard, Jr. (b), Oscar Seaton (dr)

Wie sehr Musik zu trösten versteht, hat der gefeierte einstige Jazz Messenger, Trompeter und Soundtrack-Spezialist Terence Blanchard spätestens erfahren, als er das Trauma des Wirbelsturms „Katrina“ zu verarbeiten versuchte, der weite Teile seiner Heimatstadt New Orleans zerstörte. Seither verbindet er sein Tun fast immer mit einem Anliegen, einer Botschaft. Mit dem Fusion 2.0-Sound seines erstklassig besetzten E-Collectives wollte Spike Lees bevorzugter Filmmusik-Komponist unter anderem die Wogen glätten, die bei Rassenunruhen in diversen amerikanischen Städten hochschlugen. Mit dramatischen Kompositionen, die Kopf-Kino auslösen, mit unwiderstehlichen zeitgemäßen Grooves und durchdringenden Jazz-, R & B-, Funk- und Hip Hop-Anleihen dürfte das dem politisch aktiven Musiker in Ansätzen sogar gelungen sein. Weitere InformationenDi. 20.11. Tickets im VVK bestellen

Mi. 21.11. 21 Uhr

Malia

Malia (voc), Alexandre Saada (p), Alice Bourlier (viol), Laurence Baldini (viola), Mathilde Sternat (cello)

Künstler haben das Privileg, Lebenskrisen durch ihr Schaffen zu verarbeiten. Die im ostafrikanischen Malawi geborene und in London aufgewachsene Jazz-Sängerin Malia ist aus allem, was ihren Körper und Geist belastete, nur gestärkt hervor gegangen. Ihr Vortrag ist noch eindringlicher, noch tiefer geworden, seit das Schicksal vor ein paar Jahren meinte sie herausfordern zu müssen. Und manche ihrer Textzeilen wurde seither mit mehr Bedeutung aufgeladen. Diese starke Frau bettet ihre raue, für Jazz, Blues und Soul wie gemachte Stimme in der Unterfahrt auf den weichen Sound, den ihr Klavier und drei Streicher hinlegen. Malia stellt ihr Album „Ripples (Echoes of Dreams)“ vor. Weitere InformationenMi. 21.11. Tickets im VVK bestellen

Do. 22.11. 21 Uhr

David Murray Quartet

‘Blues for Memo’

David Murray (ts, bcl), David Bryant (p), Jaribu Shahid (b), Hamid Drake (dr)

Inspiriert wurde „Blues For Memo“ durch eine tief gehende Trauerrede, die Saul Williams am Grab des weltbekannten Autors und Polit-Aktivisten Amiri Baraka hielt. Der Saxofonist David Murray war von dem Nachruf so beeindruckt, dass er mit dem Dichter ein Projekt entwickelte, bei dem sich Jazz und Black Poetry auf der höchst möglichen emotionalen Ebene begegnen sollten. Auch wenn Saul Williams beim Münchner Unterfahrt-Konzert nicht zugegen sein wird, so sind sein Geist, seine Texte doch präsent. Die instrumentale Version von „Blues For Memo“ führt David Murray mit drei Assen auf: dem Pianisten David Bryant, dem Bassisten Jaribu Shahid und dem Schlagzeuger Hamid Drake. Weitere InformationenDo. 22.11. Tickets im VVK bestellen

Fr. 23.11. 21 Uhr

Steve Coleman and Five Elements

Steve Coleman (as), Jonathan Finlayson (tp), Anthony Tidd (b), Sean Rickman (dr)

Ohne Übertreibung lässt sich sagen, dass die rhythmisch-melodischen Konzepte des in Chicago aufgewachsenen Saxofonisten, Komponisten und Visionärs Steve Coleman ganze Musiker-Generationen maßgeblich geprägt haben. Seine Kult-Formation „Five Elements“ hat sich nun schon über drei Dekaden hinaus kontinuierlich immer weiter entwickelt und bewahrte sich dabei eine beneidenswerte Frische. Der 62jährige Coleman setzt auf bewährte Kräfte: In Trompeter Jonathan Finlayson, Bassist Anthony Tidd und Schlagzeuger Sean Rickman weiß er drei mit allen Wassern gewaschene Musiker, die seine Vorstellungen auf den Punkt genau umsetzen und noch darüber hinaus zu gehen verstehen. Weitere InformationenFr. 23.11. Tickets im VVK bestellen

Sa. 24.11. 21 Uhr

Ghost Note

Sylvester Onyejiaka (bs,ts,fl), Jonathan Mones (as,fl), Peter Knudsen (g), Vaughn Henry (keys), Mono Neon (b), Nate Werth (perc), Robert Sput Searight (dr)

Als unzertrennliches Gespann haben Percussionist Nate Werth und Drummer Robert Sput Searight bei der texanischen Kultband Snarky Puppy so Einiges in Bewegung gebracht und mit ihrer rhythmischen Expertise sicher auch dazu beigetragen, dass die Truppe manchen Grammy einheimste. Im gemeinsamen Projekt „Ghost Note“, bei dem unter anderem Musiker aus dem Prince-Umfeld mitwirken, betonen die Beiden das Perkussive, verwenden neben Jazz auch Hip Hop, R & B wie Soul und lassen westafrikanischen, brasilianischen und afrokubanischen Puls schlagen. Auf diversen Internet-Plattformen sind Werth und Searight mit Ghost Note längst viral gegangen. In Europa stellen sie nun ihr zweites Album vor, das in den amerikanischen Jazz Charts ein Hit ist. Weitere InformationenSa. 24.11. Tickets im VVK bestellen

So. 25.11. 15:00 Uhr JAZZ FOR KIDS

Inspektor Maus

Mäuse-Jazz für Leute ab 5 Jahren, mit dem Panama-Jazz Ensemble

Martin Fogt (Sprecher), Franz-David Baumann (tr), Wolfgang Roth (as), Volker Giesek (p), Benjamin Schaefer (b), Josy Friebel (dr)

'Inspektor Maus' erzählt die spannende Geschichte vom großen Käsediebstahl, den Inspektor Maus in gewohnt souveräner Weise aufklärt. Ein echter Käsekrimi im halbseidenen Flair nächtlicher Clubs, Lagerhäuser und Hafenanlagen. „Als Inspektor Maus den Gorgonzola Club betrat, spielten gerade die Rockfours mit Paul Appenzeller am Kontrabass, Buddy Parmesan am Schlagzeug, Duke Emmental am Klavier, Charlie Camembert am Saxophon und Dizzy Cheesy an der Trompete. Star des Abends war die berühmte Ella Mozzarella ...“ Seit 2008 gibt es 'Inspektor Maus' mit dem Panama-Jazz Ensemble, erschienen bei Panama-Records. 2009 wurde die Produktion mit dem Medienpreis Leopold des Verbandes Deutscher Musikschulen mit Unterstützung des Bundesfamilienministeriums ausgezeichnet. Die Prijak Clubgastronomie verwöhnt alle kleinen und großen Mäuse während des Konzerts mit leckeren Schmankerln für den kleinen und den großen Hunger.
Eintritt € 15,- / Kinder € 7,50 / Mitglieder € 7,50 / Studenten € 12,-
Einlass ist ab 14 Uhr und die reservierten Karten sollten bitte spätestens um 14:30 abgeholt werden. Weitere InformationenSo. 25.11. Tickets reservieren

So. 25.11. 21:00 Uhr

Jam Session

mit Svetlana Marinchenko (p)

Die in Moskau geborene Pianistin Svetlana Marinchenko hat ihr Interesse für Musik spät entdeckt. Die Idee, Musikerin zu werden hatte sie erst mit 17, als sie John Coltrane’s Love Supreme hörte. Rasch folgte zunächst das Studium im Musorgsky Colledge of Musik, Auftritte, eine erste CD, Auszeichnungen und mittlerweile studiert Svetlana Marinchenko als Wahlmünchnerin an der Hochschule für Musik und Theater München bei Tizian Jost. Weitere InformationenSo. 25.11. Tickets reservieren

Mo. 26.11. 21 Uhr Big Band Night

Munich Lounge Lizards

Die Munich Lounge Lizards sind heute zweifellos das beste Mittel gegen die fallenden Außentemperaturen, denn die 'hardest working Big Band in Town' heizt Freunden groß-ensembliger Jazz-Musik so richtig ein. Im aktuellen Programm bindet Baritonsaxofon-Großmeister Michael Lutzeier mit seinen Musikern und Musikerinnen einen swingenden und groovenden Strauß aus Klassikern von Count Basie, Bill Holman, Thad Jones und Co. Doch auch Souliges soll nicht fehlen. Stimmkräftig unterstützt werden die Salonlöwen bei ihrem ectrem mitwipp- und fingerschnippträchtigen Tun von der Stamm-Ohren- und Augenweide Miriam Arens. Weitere InformationenMo. 26.11. Tickets reservieren

Di. 27.11. 21 Uhr

Nicola Conte

Nicola Conte (git), Gianluca Petrella (tb, keys), Bridgette Amofah (voc), Daniele Tittarelli (sax), Luca Alemanno (b), Tommaso Cappellato (dr), Abdissa Assefah (perc)

Früher kannte man den italienischen Gitarristen Nicola Conte als smarten Vermittler zwischen softem Jazz und frisch getuntem Bossa Nova-Sound. Heute beruft sich der 44jährige Musiker auf die afrozentrische Bewegung der 60er und 70er Jahre und pflegt mit seiner Band „Spiritual Galaxy“ eine aufregende Mixtur, für die er selbst verschiedene Namen anwendet, etwa „Cosmic Afro Jazz“. In der Unterfahrt stellt Conte mit Sidemen wie dem grandiosen Posaunisten Gianluca Petrella sein im heimatlichen apulischen Bari und in südafrikanischen Johannesburg eingespieltes, prächtig groovendes, lichtdurchtränktes Live-Album „Let Your Light Shine On“ vor. Weitere InformationenDi. 27.11. Tickets reservieren

Mi. 28.11. 21 Uhr ECM artist in concert

Shai Maestro Trio

The Dream Thief

Shai Maestro (p), Jorge Roeder (b), Ofri Nehemya (dr)

Der in New York lebende Israeli Shai Maestro gehört zu den meistbeschäftigten Pianisten der amerikanischen Jazz-Szene und hat seine musikalische Wandelbarkeit bereits an der Seite von Avishai Cohen, Ben Wendel, Theo Bleckmann oder Oded Tzur bewiesen. Auf seinem ECM-Debüt „The Dream Thief“ zeigt sich der 31jährige von seiner in sich gekehrten Seite. Mit Bassist Jorge Roeder und Schlagzeuger Ofri Nehemya spielt er eine detailreiche, sehr melodische Musik, die sich Zeit lässt, in der sich Räume öffnen, in der Nahöstliches in den sanften Verzierungen steckt und in der die Kommunikation stets wichtiger ist als die Demonstration technischer Brillanz. Weitere InformationenMi. 28.11. Tickets im VVK bestellen

Do. 29.11. 21 Uhr

Lisa Bassenge Trio

Borrowed And Blue

Lisa Bassenge (voc), Jacob Karlzon (p), Andreas Lange (b)

Manche Songs sind so untrennbar mit dem eigenen Leben verbunden, dass sie sich irgendwann wie selbstkomponierte Lieder anfühlen. Obwohl sie eine brillante Songschreiberin ist, hat sich die Berliner Sängerin Lisa Bassenge mit dem prominenten schwedischen Pianisten Jacob Karlzon und dem in Berlin lebenden dänischen Bassisten Andreas Lang jetzt an fremdes, aber tief vertrautes Material heran getraut – eben, weil es zu ihr gehört wie ihr eigenes Herz. Auf ihrem aktuellen Album „Borrowed & Blue“ interpretiert sie Nummern der Beatles, von George Gershwin, Bill Withers, Hank Williams, Patsy Cline oder Townes van Zandt auf solch intime, innige, unprätentiöse, klare, natürliche Art, dass ihren Zuhörern der Atem stockt und niemand über Kategorien wie Jazz, Pop, Folk oder Country nachdenkt. Weitere InformationenDo. 29.11. Tickets im VVK bestellen

Do. 29.11. 21 Uhr Eine Veranstaltung in Halle 3 / Einstein Kultur

Komfortrauschen | LBT

Techno im Einstein

Leo Betzl (p), Maximilian Hirning (b), Sebastian Wolfgruber (dr), Laurenz Karsten (b), Philip Oertel (b), Tim Sarhan (dr)

Komfortrauschen spielen Minimal Techno live, und zwar mit Schlagzeug, Bass und Gitarre. Sie kreieren ein elektroakustisches Live-Set, das nicht nur zum Zuhören und -sehen sondern auch zum ausgelassenen Tanzen anregt. Die Tracks sind dabei energetisch, verspielt und treibend, zugleich aber auch stets deep und verzerrt. Sounds, die sowohl in dunkle Kellerclubs als auch auf die Jazzbühnen dieser Welt passen.
Laurenz Karsten - Gitarre Phillip Oertel - E-Bass Tim Sarhan - Schlagzeug
Lebendiger Techno. Rein akustisch erzeugt, auf Klavier, Kontrabass und Schlagzeug, ohne Computer oder Synthesizer. Von lyrisch bis minimal, von deep bis industriell: Der Sound von LBT ist facettenreich, dabei stets angetrieben von einer pulsierenden Kickdrum. Ihre Musik ist eine Reise nach innen, lädt zum Träumen genauso ein wie zum ekstatischen Tanzen. Im Modern Jazz groß geworden, nimmt das Trio seine große Liebe zur Improvisation ernst. Da wird mal zart am Klavier phrasiert oder die Saiten mithilfe eines Plektrums bearbeitet, der Bass sanft gestrichen oder schier in Stücke gehauen und das Schlagzeug von feinem Geraschel bis zu mächtigem Groove voll ausgeschöpft.
Leo Betzl - Klavier Maximilian Hirning - Kontrabass Sebastian Wolfgruber - Schlagzeug Weitere InformationenDo. 29.11. Tickets reservieren

Fr. 30.11. 21 Uhr The Norway of Jazz N° 107

Gard Nilssen’s Acoustic Unity

Gard Nilssen (dr), André Roligheten (sax), Petter Eldh (db)

Der Schlagzeuger Gard Nilssen ist ein wichtiger Repräsentant des jungen, wilden, von Fjord-Ästhetik und Mythologie-befreiten Jazz. Als solcher hat er sein Land bereits im Rahmen des Londoner Artists Development Programms „Take 5“ vertreten. Bekannt geworden ist der heute 35jährige als Drummer von Kultbands wie „Bushman´s Revenge“. In seinem eigenen „Acoustic Unity Trio“ mit dem Albatrosh-Saxofonisten André Roligheten und dem omnipräsenten schwedischen Bassisten Petter Eldh pflegt er einen treibenden, direkt zur Sache kommenden, aufregend wüsten, mitunter freeboppigen Jazz mit markanten Themen. Nilssen und seine beiden Mitstreiter machen keinen Sound für allzu zarte Gemüter. Weitere InformationenFr. 30.11. Tickets reservieren

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