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Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Okt 2019 | Dez 2019

Programm November 2019

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Fr. 01.11. 21 Uhr

Julia Hülsmann

Uli Kempendorff (ts), Julia Hülsmann (p), Marc Muellbauer (b), Heinrich Köbberling (dr)

Seit siebzehn Jahren bilden die Pianistin/ Komponistin Julia Hülsmann, der Bassist Marc Muellbauer und der Schlagzeuger Heinrich Köbberling ein eingeschworenes Team. Diese Drei scheinen sich fast telepathisch zu verstehen. Immer wieder aber bittet Julia Hülsmann einen „externen“ Musiker dazu, der ihr Trio zum Reagieren und Adaptieren zwingt, ihm neue Facetten abringt. Mal stießen Sänger wie Roger Cicero, Theo Bleckmann oder Rebekka Bakken zu ihrem Dreier, mal der Trompeter Tom Arthurs. Als Vierter im Bunde könnte der eigentlich eher in der Avantgarde verortete Saxofonist Uli Kempendorf der Band nun eine ganz andere Seite abgewinnen und den sonst lyrischen Grundton des Julia Hülsmann Trios aufbrechen. Ein gemeinsames Album erscheint eine Woche nach dem Münchner Konzert. Folgendes war im Fachmagazin „Rondo“ über die Musik der Berliner Musikerin und ihrer Mannen zu lesen: „Fern jeglicher Innerlichkeitsduselei erblühen hinreißende Sounds und Tonfolgen in einem magischen Spannungsfeld zwischen schlichter Nüchternheit und trunkenem Schwärmen.“ Weitere Informationen

Sa. 02.11. 21 Uhr

Linda May Han Oh

Will Vinson (as), Matthew Stevens (git), Linda May Han Oh (b, e-b), Eric Doob (dr)

Wenn die Bassistin Linda May Han Oh einen Ton hört, leuchtet in ihrer Wahrnehmung auch gleich eine für sie dazu gehörige Farbe auf. Die in New York lebende Australierin mit malaysisch-chinesischen Wurzeln ist Synästhetikerin. Jetzt veröffentlichte Pat Methenys Stamm-Bassistin mit „Aventurine“ ein Album, das einem Farbrausch gleichkommt. Es ist so ungewöhnlich, so stimmig, so abwechslungsreich koloriert, dass sich in den USA die Medien vor Lob überschlagen. Das Werk ist Linda May Han Ohs bislang aufwändigstes, wurde es von ihr doch für ein Jazz- und ein Streichquartett sowie fünf instrumental eingesetzte Stimmen komponiert und arrangiert. Problem: mit einer solchen Großbesetzung lässt sich schwer auf Tournee gehen. Aber Linda May Han Oh sieht auch einen Reiz, eine Herausforderung darin, die dicht verwobene Musik von „Aventurine“ für sich selbst und nur drei weitere Musiker aufzubereiten. Weitere Informationen

So. 03.11. 21 Uhr

Jam Session mit Guido May (dr)

Paul Brändle (g), André Schwager (p), Peter Cudek (b), Guido May (dr)

Guido May ist ein jung gebliebenes Urgestein der Münchner Jazz-Szene und wird international als Rhythmuskapazität anerkannt. Er gehört zu den gefragtesten Drummern Europas. Seit über drei Dekaden ist der 51jährige musikalisch aktiv und findet in seinem schlagvariantenreichen Spiel immer wieder eine Symbiose aus Swing und Funk-Grooves. Als Begleiter von Pee Wee Ellis, der wiedervereinigten J.B. Horns, von Johnny Griffin, Maceo Parker, Mose Allison, Wolfgang Schmid, Klaus Doldinger, Peter O´Mara, Christian Elsässer und als Mitglied von „Café du Sport“ machte er eine glänzende Figur. Guido May, der auch das eigene Projekt „Groove Extravaganza“ betreibt, ist ein Mann, der fraglos mit jeder musikalischen Situation klarkommt. Seine Vielseitigkeit ist gerühmt, ebenso seine schnelle Auffassungsgabe. Sein Quartett mit Größen aus der Münchner Szene freut sich auf inspirierte Einsteiger. Weitere Informationen

Mo. 04.11. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Klangland Bigband

20 Jahre Bigband Montag

Felix Ecke, Vincent Eberle, Stefan Kreminski, Mathias Engl, Franz Weyerer (tp), Ferdinand Silberg, Moritz Renner, Christian Landsiedel, Martin Immerz, Vincent Wiederhold (tb), Martin Fredebeul, Daniel Klingl, Lucie Grähl, Tom Förster, Jonas Brinckmann (sax), Maruan Sakas, Philipp Weiß (keys), Nils Kugelmann (b), Harald Rüschenbaum (dr)

Inspiriert durch den Konzert-Montag des Thad Jones-Mel Lewis Orchestras im New Yorker Village Vanguard wurde im Herbst 1999 auf Anregung von Gisela Kurz und Harald Rüschenbaum die Big Band-Montags-Reihe in der Unterfahrt eingeführt. Im Herbst 1999 waren die Musiker des Harald Rüschenbaum Jazz Orchestras die Protagonisten. Bald schon übertrug sich der Funke auf weitere Bands und Musiker der Stadt. Lokalmatadoren wie Dusko Goykovich oder Al Porcino führten Material aus ihren übervollen Bandbüchern auf. Und neue Big Bands gründeten sich. Heute prägen engagierte Bandleader wie Franz Weyerer, Gregor Bürger, Michael Lutzeier, Wolfgang Roth, Joe Viera, Claus Reichstaller, Axel Kühn, Jürgen Neudert, Christian Elsässer, Roman Sladek, Matthias Bublath und viele andere das Jazzleben Münchens und wirken über die Grenzen der Stadt hinaus. Heute Abend klappt Harald Rüschenbaum zum Jubiläum des Big Band-Montags das Bandbuch auf und schwelgt lustvoll swingend in Erinnerungen. Weitere Informationen

Mo. 04.11. 18:30 Uhr

Mitgliederversammlung Förderkreis Jazz und Malerei München e.V.

Die Mitgliederversammlung findet im Einstein Kultur in Halle 1 statt (Eingang vom Foyer aus). Weitere Informationen

Di. 05.11. 21 Uhr

SHAKE STEW

Gris Gris

Mario Rom (tp), Clemens Salesny (as, strich), Johannes Schleiermacher (ts, fl), Lukas Kranzelbinder (b, guembri, leader), Oliver Potratz (b), Niki Dolp (dr, perc), Mathias Koch (dr, perc)

Shake Stew kehren nach ihrer fulminanten letztjährigen Sommerwoche mit einem neuen Programm zurück in die Unterfahrt und präsentieren die Musik ihres dritten Studio-Albums „Gris Gris“. Den Titel hat sich die Kult-Band von einem Voodoo-Amulett geliehen. Tatsächlich geht von dem Septett ein Zauber aus. Die Musik von Shake Stew versetzt dem Publikum kleine Nadelstiche, die allerdings nur Gutes bewirken. Schon das Debüt der vom Kärntner Bassisten Lukas Kranzelbinder 2016 gegründeten Formation war reinste Magie – er hatte die Band für das Auftaktkonzert des Jazzfestivals Saalfelden zusammen gestellt und auf der Bühne gezeigt, dass seine Truppe trotz einer Vielzahl gegensätzlichster Einflüsse mit einen ganz eigenen, stark pulsierenden Sound aufwarten konnte. Den hat Shake Stew bei vielen Konzerten rund um die Welt und als Stage Band im berühmten Wiener Club „Porgy & Bess“ stets um neue Elemente (und Gäste) erweitert. Weitere Informationen

Mi. 06.11. 21 Uhr

Antonio Sanchez and Migration

Thana Alexa (voc), Chase Baird (sax), John Escreet (p), Orlande le Fleming (b), Antonio Sanchez (dr)

Das Phänomen „Migration“ beschäftigt den Mexikaner Antonio Sanchez schon viele Jahre, weshalb der Wahl-New Yorker seine Band auch so nannte. Die Stücke seines Albums „Lines In The Sand“ handeln von Menschen, die voller Verzweiflung aus ihrer Heimat fliehen müssen. Doch der 48jährige Sanchez, der zu den besten Drummern der Welt zählt und ein hoch geachteter Film-Komponist ist („Birdman“), verbreitet mit seiner Musik auch Hoffnung. Sie steckt voll positiver Energie, voller Motivation – vielleicht ist das in dieser Zeit, in der Möchtegern-Politiker Mauern bauen wollen und Länder ihre Grenzen dicht machen, auch verdammt nötig. Der Sound seiner Band ist gelebte Migration, nicht nur weil ihre Mitglieder aus Mexiko, Kroatien (Sanchez` Frau Thana Alexa), Großbritannien und den USA stammen. Immer schon war Jazz nämlich eine Musik, die von Zuwanderern beeinflusst, geprägt und voran gebracht wurde – seit ihren Anfangen war sie von europäischen, karibischen, afrikanischen Klängen beseelt. Weitere Informationen

Do. 07.11. 21 Uhr

Henning Sieverts ‘Night Songs’

Johannes Lauer (tb), Pablo Held (p), Henning Sieverts (b)

Wenn es dunkel wird, verändert sich die Wahrnehmung, die Stimmung, das Lebenstempo. Der Bassist/Cellist Henning Sieverts, der Posaunist Johannes Lauer und der Pianist Pablo Held nehmen uns im Programm „Night Songs“ mit in die Phase zwischen Sonnenunter- und Sonnenaufgang. Diese drei Lichtgestalten des deutschen Jazz entwerfen nächtliche Klangbilder, die traumverloren, unheimlich, alptraumhaft, aber auch beruhigend und sternenfunkelnd sind. Nachts mögen alle Katzen grau sein, Jazzmusiker aber treiben es bunt. Die Nacht ist ihre Zeit. Sie reagieren auf die besonderen Schwingungen der späten/frühen Stunden, lassen sich inspirieren von der ganz besonderen Atmosphäre, die round midnight herrscht. Der Tüftler Henning Sieverts hatte schon immer ein Händchen für besondere Projekte, wie auch „Night Songs“ eines ist. So spürte er schon den Möglichkeiten der musikalischen Symmetrie nach oder schrieb für das Album „Blauer Reiter“ Kompositionen, die durch die Beschäftigung mit berühmten Kandinsky- und Marc-Bildern angeregt wurden. Weitere Informationen

Fr. 08.11. 20:00 Uhr BR-Klassik Mitschnitt

Junger Münchner Jazzpreis

Maximilian Shaikh-Yousef (sax), Lukas Moriz (p), Bastian Weinig (b), Leopold Ebert (dr), Viktoria Leleka (voc), Povel Widestrand (p), Thomas Kolarczyk (b), Jakob Hegner (dr), Mikołaj Suchanek (p), Jonas Mielke (b), Jannik Kerkhof (dr)

Bereits zum siebten Mal wird der Junge Münchner Jazzpreis im Jazzclub Unterfahrt von mucjazzz e.V. vergeben. Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dieter Reiter und ausgewählt von einer hochkarätigen Fachjury stehen heute erneut drei vielversprechende Nachwuchskünstler im Finale:

20:00 Uhr SH4iKH QUARTETT
Maximilian Shaikh-Yousef (sax), Lukas Moriz (p), Bastian Weinig (b), Leopold Ebert (dr)

2015 gründete der Saxofonist Maximilian Shaikh-Yousef seine Band, die sich einerseits auf zarte, fragile, wunderschöne Melodien versteht, sich andererseits von einer umwerfenden Intensität zeigt und mitunter richtig brachial werden kann. Der Sound des „Sh4ikh Quartetts“ ist von arabischen Klängen, modernem Jazz und klassischer Literatur beeinflusst und profitiert vom reichen musikalischen Sprachschatz aller Beteiligten.

21:00 Uhr LELÉKA
Viktoria Leleka (voc), Povel Widestrand (p), Thomas Kolarczyk (b), Jakob Hegner (dr)

Leléka ist ein junges multikulturelles Berliner Quartett um die ukrainische Sängerin Viktoria Leléka, die mit ihrer ungewöhnlichen Stimmfärbung und ihrem Gesang die Atmosphäre und den Sound der Band prägt. In der Jazz-Welt dieser Formation gibt es dynamisch groovende Passagen und zarte Folklore-Anklänge. Alle vier Musiker sind gewandte Grenzgänger. Sie wurden bereits beim Weltmusik-Wettbewerb „creole Berlin“ ausgezeichnet und entschieden 2018 den Europäischen Nachwuchs-Jazzpreis Burghausen für sich.

22:00 Uhr JMJ Trio
Mikołaj Suchanek (p), Jonas Mielke (b), Jannik Kerkhof (dr)

Diesem Klavier-Trio kommt es vor allem auf Lebendigkeit und Transparenz an, auf die Balance von Arrangements und Improvisationen, auf starke Themen. Das „JMJ Trio“ kombiniert klassisch inspiriertes Klavierspiel mit groove-lastigem Schlagzeug und Fretless Bass-Klängen. Seit Jahren haben die Mitglieder in verschiedenen Formationen zusammengespielt. Ihr gemeinsames Trio besteht allerdings erst seit 2018 - und konnte international schon punkten: aus der „Blue Note Poznan Competition“ ging das „JMJ Trio“ als Sieger hervor. Weitere Informationen

Fr. 08.11. 20:00 Uhr

SH4iKH QUARTETT

Maximilian Shaikh-Yousef (sax), Lukas Moriz (p), Bastian Weinig (b), Leopold Ebert (dr)

2015 gründete der Saxofonist Maximilian Shaikh-Yousef seine Band, die sich einerseits auf zarte, fragile, wunderschöne Melodien versteht, sich andererseits von einer umwerfenden Intensität zeigt und mitunter richtig brachial werden kann. Der Sound des „Sh4ikh Quartetts“ ist von arabischen Klängen, modernem Jazz und klassischer Literatur beeinflusst und profitiert vom reichen musikalischen Sprachschatz aller Beteiligten. Weitere Informationen

Fr. 08.11. 21:00 Uhr

LELÉKA

Viktoria Leléka (voc), Povel Widestrand (p), Thomas Kolarzcyk (b), Jakob Hegner (dr)

Leléka ist ein junges multikulturelles Berliner Quartett um die ukrainische Sängerin Viktoria Leléka, die mit ihrer ungewöhnlichen Stimmfärbung und ihrem Gesang die Atmosphäre und den Sound der Band prägt. In der Jazz-Welt dieser Formation gibt es dynamisch groovende Passagen und zarte Folklore-Anklänge. Alle vier Musiker sind gewandte Grenzgänger. Sie wurden bereits beim Weltmusik-Wettbewerb „creole Berlin“ ausgezeichnet und entschieden 2018 den Europäischen Nachwuchs-Jazzpreis Burghausen für sich. Weitere Informationen

Fr. 08.11. 22:00 Uhr

JMJ Trio

Mikołaj Suchanek (p), Jonas Mielke (b), Jannik Kerkhof (dr)

Lebendigkeit steht bei den Kompositionen und dem Spiel von JMJ im Vordergrund und die Band macht sich die Transparenz der kleinen Formation zunutze. Sie kombinieren klassisch inspiriertes Klavierspiel mit groove-lastigem Schlagzeug und Fretless Bass. Neben der Freude am Improvisieren liegt ihr Hauptaugenmerk auf Themen und Arrangements. Dabei lassen JMJ tonale und rhythmische Konzepte in die Kompositionen miteinfließen. Kennengelernt in Dresden spielen die drei Musiker seit Jahren gemeinsam in verschiedenen Gruppierungen, formierten sich allerdings erst 2018 zum Trio. Im Zuge der „Blue Note Poznan Competition“ konnten sie bereits die Jury überzeugen. Weitere Informationen

Sa. 09.11. 21 Uhr The Norway of Jazz N° 114

Ketil Bjørnstad

piano solo

Ketil Bjørnstad (p)

Seine exzellente Technik spielt der norwegische Pianist Ketil Bjørnstad fast nie aus. Der 67jährige ist kein Blender, der mit Fingerfertigkeit punkten will, sondern einer, der die Essenz von Musik begriffen hat, der jeder angeschlagenen Note Bedeutung beimisst, der Pausen zu setzen weiß und Stimmungsbilder von großer Sogkraft erzeugen kann. Ketil Bjørnstad ist ein Geschichtenerzähler. Doch das Storytelling beherrscht er nicht nur mit den Mitteln der Musik. Er ist auch ein gefeierter Essayist, Lyriker und Romancier, der die Macht und Schönheit der Worte nutzt. 1972 debütierte Ketil Bjørnstad als Schriftsteller. Seither gibt es eine Wechselwirkung zwischen dem was er schreibt und dem, was er spielt. Als Autor hat er eine genaue Vorstellung vom Verlauf eines Plots, von der Dramaturgie eines Werks. Auch als Musiker beherrscht er diese Dynamik, die so wichtig ist, damit man ihm durch die Geschichte folgt, die er mit Klängen beschreibt. Weitere Informationen

So. 10.11. 15:00 Uhr JAZZ FOR KIDS

Die Pecorinos - Ein Krimi-Mäusical

Mäuse-Jazz für Leute ab 5 Jahren mit dem Panama-Jazz Ensemble

Lucia Kastelunger (voc), Barbara Mayer (voc), Matthias Boguth (voc), Martin Fogt (Sprecher), Franz-David Baumann (tr, voc), Stefan Schreiber (sax, cl), Volker Giesek (p), Alex Haas (b), Stephan Treutter (dr)

Unschuldig wegen Käsediebstahls verurteilt! Kein Wunder, dass die Pecorinos die erstbeste Gelegenheit zur Flucht ergreifen. Über Liverpool und London bis nach Paris führt die abenteuerliche Jagd der fünf Mäuse-Musiker - im Gepäck Instrumente, etwas Käse und allerfeinster Mäusejazz … Eine spannende Kriminalgeschichte, fesselnde Jazzmusik & liebenswerte Charaktere: mit dem Krimi-Mäusical "Die Pecorinos" setzt Panama-Records nach Inspektor Maus die Jazz-Reihe für die ganze Familie fort. Mit diesem Programm wird den kleinen und großen Zuhörern die musikalische Welt des Jazz eröffnet. Von Swing über Hardbop Jazz bis zu Ragtime reichen die musikalischen Reminiszenzen der Songs, die in der Besetzung eines klassischen Jazzquintetts mit professionellen Musikern und Sängern präsentiert wird. Die Gallmetzer Clubgastronomie verwöhnt alle kleinen und großen Leute während des Konzerts mit leckeren Schmankerln für den kleinen und den großen Hunger. Eintritt € 15,- / Kinder € 7,50 / Mitglieder € 7,50 / Studenten € 12,- Einlass ist ab 14 Uhr und die reservierten Karten sollten bitte spätestens um 14:30 abgeholt werden. Weitere Informationen

So. 10.11. 21:00 Uhr

Matthew Whitaker Quartet

Marcos Robinson (git), Matthew Whitaker (hammond organ, p), Karim Hutton (e-b), Isaiah Johnson (dr)

Matthew Whitaker ist erst 18 – und längst ein alter Hase, wie ein Blick in seine stolze Vita zeigt. Der Opa schenkte seinem blinden Enkel ein Kinder-Keyboard, als dieser 3 war. Mit 9 brachte Matthew sich das Spielen auf der Hammond B3 selbst bei. Wenige Jahre später wurde der aus Hackensack, New Jersey stammende, bereits mehrfach prämierte Virtuose als jüngster Musiker aller Zeiten mit einem Endorsement des Orgel-Bauers ausgestattet. Er trat als Teil eines Jugend Orchesters vor den Vereinten Nationen auf und teilte bereits mit Regina Carter, Hamiet Bluiett, Christian McBride, Roy Ayers, Dr. Lonnie Smith oder Jason Moran die Bühne. Wenn er nicht gerade auf Tour ist, studiert Matthew Whitaker klassisches Klavier und Schlagzeug. Um seine eigene Musik einzuordnen, muss man nur die Liste seiner Einflüsse studieren: in der finden sich der Heroen des klassischen Orgel-Jazz, aber auch Stevie Wonder, Thelonious Monk, Chick Corea, Cory Henry, Jason Moran, Chopin und Bach. Weitere Informationen

Mo. 11.11. 21 Uhr Bigband Night

Swiss Jazz Orchestra & Guillermo Klein

Samuel Leipold (git), Adrian Pflugshaupt, Reto Suhner, Cedric Gschwind, Jürg Bucher, Matthias Tschopp (woodwinds), David Blaser, Johannes Walter, Lukas Thoeni, Thomas Knuchel (tps), Vincent Lachat, Stefan Schlegel, Andreas Tschopp, Sophia Nidecker (tbs, tuba), Philip Henzi (p), Guillermo Klein (rhodes), Lorenz Beyeler (b), Rico Baumann (dr)

Das 2003 gegründete Swiss Jazz Orchestra gilt als aktivste professionelle Big Band der Schweiz – bis zu fünfzig Konzerte spielt die Großformation, die bislang elf Alben veröffentlichte, im Jahr. Die wöchentlichen Auftritte im Berner „Bierhübeli“ gelten als Kult. Konsequent hat sich das künstlerisch unabhängige Orchester in den eineinhalb Dekaden seines Bestehens musikalisch weiter entwickelt – auch dank diverser Gastmusiker, mit denen das eidgenössische Ensemble gemeinsam Programme erarbeitet - diesmal folgte der Argentinier Guillermo Klein einer Einladung des Swiss Jazz Orchestras. Der in den USA lebende 50jährige ist für die Vielschichtigkeit, die rhythmische Brisanz und die stilistische Bandbreite seiner Musik bekannt, die er bislang mit prominent besetzten eigenen Bands wie den „Los Guachos“ oder seinem Sextett aufführte. Seine Gastgeber haben ihn mit einem Kompositionsauftrag betraut und wohl auch erwartet, dass ihnen der Tonsetzer einiges abfordert. Gemeinsam erarbeitete man im Dezember 2018 die neuen Werke und testete sie kurz darauf auch live. Mit großem Erfolg. Weitere Informationen

Di. 12.11. 21 Uhr BMW Welt Young Artist Jazz Award

Hannah Weiss Group

Hannah Weiss (voc), Moritz Stahl (sax), Philipp Schiepek (g), Sam Hylton (p), Robin Jermer (b), Flurin Mück (dr)

Der vierte „BMW Welt Young Artist Jazz Award“ ging kürzlich an die in München lebende Schweizer Sängerin Hannah Weiss. In der Presseinformation der BMW Group heißt es: „Für die Jury ist die Verleihung des „BMW Welt Young Artist Jazz Awards“ an Weiss eine offensichtlich Wahl: Ob sie in Tizian Josts „Feindsender“-Programmen deutschen Swing der Dreißiger Jahre singt, ob mit verschiedenen Ensembles Swing und Modernen Jazz, ob sie sich in der Jazzrausch Bigband oder bei „Ark Noir“ im Umfeld von Techno- oder Electro-Jazz bewegt oder ob sie mit ihrer eigenen Hannah Weiss Group Pop-Themen in einen improvisierenden Jazz-Zusammenhang stellt – Hannah Weiss glänzt stets mit makelloser Gesangstechnik, dem Feeling für den jeweiligen Song und einer imponierenden Natürlichkeit und Ausstrahlung.“ In ihrer eigenen Musik bewegt sich ihre Stimme so elegant wie einfühlsam durch Jazzpop-Gefilde und elektronische Klanglandschaften. Die Mitglieder ihres imposanten Sextetts, allesamt junge Wilde der hiesigen Jazzszene, lernte sie an der Münchner Hochschule für Musik und Theater kennen. Derzeit arbeitet Hannah Weiss mit ihren Mannen an der ersten gemeinsamen EP. Weitere Informationen

Mi. 13.11. 21 Uhr

Renaud Garcia-Fons & Claire Antonini

Farangi

Renaud Garcia-Fons (b), Claire Antonini (Theorbo)

Einige nennen ihn den „Paganini des Bass“, andere sehen den Franzosen Renaud Garcia-Fons als Weltmeister an seinem Instrument. Der 56jährige setzt seine frappierenden Fertigkeiten in einer Musik ein, die ihn stets als Kosmopoliten ausweisen, als Mann, der lustvolle Streifzüge durch den gesamten Mittelmeerraum unternimmt, aber auch Exkurse in ganz andere Regionen. Im erprobten Duo mit Claire Antonini schlägt der Bassist nun einen Bogen von europäischer Barockmusik bis hin zu orientalischen Klängen. Antonini spielt die Theorbe, eine Schalenhalslaute mit einem zweiten Wirbelkasten an einem verlängerten Hals – sie gilt als Koryphäe an diesem nicht nur klanglich ungewöhnlichen Instrument. Wie ein kleines Orchester klingt dieses Duo, auch weil es sich allerlei kuriosester Techniken bedient. Die beiden Musiker teilen eine Leidenschaft für die Vielfalt der Musik. Renaud Garcia-Fons: „Ich habe das tiefe Empfinden, dass es nur eine Musik gibt. Sie ist wie ein Diamant und jede ihrer Facetten nur eine andere Brechung des Lichts in diesem Stein.“ Weitere Informationen

Do. 14.11. 21 Uhr

Kneebody

Ben Wendel (sax), Adam Benjamin (keys), Shane Endsley (tp), Nate Wood (b, dr)

Das Wort „Kneebody“ ist totaler Nonsens – die Band, die so heißt, macht aber viel Sinn. 2001 feierte sie ihr Debüt in einem kalifornischen Rock-Schuppen und passte sich den Gegebenheiten des Raums und den Erwartungen des Stamm-Publikums an. Ohne Notenständer, mit kräftig verstärkten Instrumenten und einem urbanen Stil, der Jazz, Rock, Hip Hop und Punk vereint, überzeugten Kneebody von Anfang an. In den 18 Jahren ihres Bestehens hat sich die Band ihren so typischen, schnell wiedererkennbaren Sound bewahrt und wagte trotzdem immer wieder Experimente, ist Kooperationen mit Musikern aus anderen Sphären eingegangen und entwickelte sich konsequent weiter. In der Unterfahrt stellt das zum Quartett geschrumpfte, aber keineswegs weniger dicht tönende Kollektiv die Musik des neuen Albums „By Fire“ vor. Die darauf enthaltenen Songs sind auch ein Resultat unserer turbulenten Zeiten – mit einigen Stücken mahnen Saxofonist Ben Wendel, Trompeter Shane Endsley, Tastenmann Adam Benjamin und Drummer Nate Wood die staatsbürgerliche Verantwortung heutiger Menschen an. Weitere Informationen

Fr. 15.11. 21 Uhr ECM artist in concert

Bobo Stenson Trio

Bobo Stenson (p), Anders Jormin (b), Jon Fält (dr)

Im August ist der legendäre und immer noch sehr aktive schwedische Pianist Bobo Stenson 75 Jahre alt geworden. Heute fokussiere er sich mehr und mehr auf das Melodische, das Sangliche, hat der einstige Partner von Jan Garbarek und Begleiter von Charles Lloyd oder Thomas Stanko geantwortet, als man ihn kürzlich fragte, wie sich seine Musik im Laufe der Zeit gewandelt habe. Dass er mit dieser Selbsteinschätzung Recht hat, zeigt auch sein jüngstes Album „Contra la indecisión“. Übersetzt heißt der Titel so viel wie „Gegen die Unentschlossenheit“. Wie sah es denn mit seiner aus? Dem Magazin „Jazz thing“ sagte Bobo Stenson dazu: „Natürlich gab es Zeiten, in denen ich vieles in Frage stellte und mir nicht sicher war, was ich da tue. Aber solche Phasen gehen auch wieder vorbei. Je älter man wird, desto bewusster ist man sich womöglich, warum man an dem Punkt angekommen ist, an dem man jetzt steht...“. Weitere Informationen

Sa. 16.11. 21 Uhr

Judith Hill

Golden Child

Judith Hill (p, git, voc), Michiko Hill (keys), Gregory David Moore (git), Robert Lee Hill (b), Donnell Spencer Jr. (dr)

Judith Hill ist ein Multi-Talent: sie schrieb, arrangierte, produzierte und mixte die Musik ihres Albums „Golden Child“, spielte Gitarre und Klavier. Gesungen hat sie ihr eigenes Material natürlich auch selbst. Und wie: in ihrer mächtig bebenden Stimme verschmelzen Jazz, Funk, Soul, R & B und Gospel. Judith Hill ist ein echtes Naturereignis. Gefühlvolle Balladen beherrscht die gebürtige Kalifornierin so wie funkige Nummern, die zum Tanzen einladen und uns in die goldene Zeit der 80er Jahre entführen. Ein Track ihres Albums tönt recht exotisch, weil er mit Instrumenten aus der traditionellen balinesischen Musik eingespielt wurde. Mit Judith Hill kommt eine echte Legende in die Unterfahrt: sie wurde mehrfach mit dem Grammy ausgezeichnet, wirkte im Oscar-prämierten Film „20 Feet From Stardom“ und in der amerikanischen Version von „The Voice“ mit, arbeitete mit Prince und sang auf Michael Jacksons offizieller Trauerfeier 2009 den Titel „ Heal The World“. Weitere Informationen

So. 17.11. 21 Uhr

Jam Session mit Guido May (dr)

Peter O‘Mara (g), André Schwager (p), Peter Cudek (b), Guido May (dr)

Guido May ist ein jung gebliebenes Urgestein der Münchner Jazz-Szene und wird international als Rhythmuskapazität anerkannt. Er gehört zu den gefragtesten Drummern Europas. Seit über drei Dekaden ist der 51jährige musikalisch aktiv und findet in seinem schlagvariantenreichen Spiel immer wieder eine Symbiose aus Swing und Funk-Grooves. Als Begleiter von Pee Wee Ellis, der wiedervereinigten J.B. Horns, von Johnny Griffin, Maceo Parker, Mose Allison, Wolfgang Schmid, Klaus Doldinger, Peter O´Mara, Christian Elsässer und als Mitglied von „Café du Sport“ machte er eine glänzende Figur. Guido May, der auch das eigene Projekt „Groove Extravaganza“ betreibt, ist ein Mann, der fraglos mit jeder musikalischen Situation klarkommt. Seine Vielseitigkeit ist gerühmt, ebenso seine schnelle Auffassungsgabe. Sein Quartett mit Größen aus der Münchner Szene freut sich auf inspirierte Einsteiger. Weitere Informationen

Mo. 18.11. 21 Uhr Big Band Night

Christian Elsässer Jazz Orchestra

Ulrich Wangenheim, Ferdinand Settele, Till Martin, Matthieu Bordenave, Gregor Bürger (saxes), Nemanja Jovanovic, Felix Jechlinger, Andreas Unterreiner, Julian Hesse (tps), Jürgen Neudert, Lukas Jochner, Roman Sladek, Jakob Grimm (tbs), Paul Brändle (git), Chris Gall (p), Henning Sieverts (b), Julian Fau (dr), Christian Elsässer (comp, conductor)

Der Komponist, Pianist und Dirigent Christian Elsässer zählt in seiner Generation zu den wichtigsten Vertretern des zeitgenössischen Jazz in Europa. Er arbeitet regelmäßig mit den renommiertesten Klangkörpern der internationalen Szene, wie dem Metropole Orchestra (3 Grammys), dem Scottish National Jazz Orchestra, allen deutschen Rundfunk-Bigbands (HR, WDR, NRD und SWR) sowie dem Münchner Rundfunkorchester. Zu seinen musikalischen Partnern zählen viele Stars der Branche, z.B. Dee Dee Bridgewater, Kurt Elling, Mike Stern, Vince Mendoza, Mike Mainieri u.v.a. Für sein eigenes Großprojekt, das Christian Elsässer Jazz Orchestra, hat er eine handverlesene Band zusammengestellt, die sowohl durch ihre herausragenden Solisten wie auch durch ihr ausdrucksstarkes Ensemblespiel glänzt. Angelehnt an klassische sinfonische Ästhetik schöpft Elsässer den Klangfarbenreichtum des Ensembles komplett aus und entführt den Zuhörer in eine Welt jenseits der Konventionen des herkömmlichen Big Band-Jazz. 2016 wurde das Christian Elsässer Jazz Orchestra mit dem Bayerischen Kunstförderpreis geehrt. Weitere Informationen

Di. 19.11. 21 Uhr

The Bad Plus

Activate Infinity

Reid Anderson (b), Orrin Evans (p), Dave King (dr)

Mit dem in Philadelphia aufgewachsenen Orrin Evans hat das Trio „The Bad Plus“ einen Richtungswechsel vollzogen. Der Bassist Reid Anderson und der Schlagzeuger Dave King bewegen sich mit ihrem neuen Pianisten weg von Ironie-aufgeladenen, aberwitzigen Covers aus Rock, Pop und Klassik, hin zu kompakten eigenen Stücken mit pointierter, glasklarer Melodik und konzentrierten Improvisationen. Das beim emsigen englischen Label Edition Records erschienene „Activate Infinity“ ist das zweite Album, seit sich die Band 2018 personell verändert hat. Man hört dem Trio mit jeder Note an, dass hier demokratisch musiziert wird, dass jedem Instrument die gleiche Wertigkeit zukommt, dass Evans, Anderson und King Konventionen und klassische Rollenaufteilungen um jeden Preis umgehen wollen. „The Bad Plus“ hat einerseits etwas von einem klassischen Klavier Trio und tönt andererseits doch viel origineller, frischer, aufgeräumter als so vieles, was in der Instrumentierung Piano, Bass, Schlagzeug heutzutage zu hören ist. Weitere Informationen

Mi. 20.11. 20:30 Uhr BeNeLux Series

Luxembourg Jazz Night

Michel Reis (p), Jean-Philippe Koch (p), David Kintziger (e-b), Michel Mootz (dr), David Fettmann (as), Jérôme Klein (p), Pol Belardi (b, comp), Niels Engel (dr)

Zum zweiten Mal in diesem Jahr präsentieren wir im Rahmen der "BeNeLux-Series" Künstler aus den BeNeLux-Nachbarländern: Michel Reis Solo, Dock In Absolute und Pol Belardi´s Force. Mit im Gepäck haben sie alle brandneue CDs. Der Eintritt gilt für beide Konzerte. Beachten Sie den etwas früheren Beginn um 20.30 Uhr.

20.30 Uhr: Michel Reis Solo, "Short Stories"
In seinem faszinierenden Solo-Programm präsentiert der Pianist Michel Reis eine Reihe von „Short Stories“ – keine ist wie die andere. Manch eine erzählt er mit abstrakten Mitteln, andere seiner Geschichten laden durch ihren Sprach-Rhythmus zum Tanzen ein. Reis versteht es, ganz einfache Ideen mit einer Spur von Mystik und Suspense zu durchwehen. Viele seiner Stücke besitzen fast cinematische Qualitäten.

21.30 Uhr: Dock In Absolute, "Unlikely"
Auf „Unlikely“, dem zweiten Album von „Dock In Absolute“, zeigt sich die Luxemburger Band als Klavier-Trio der etwas anderen Art. Jeder Musiker trägt zur reichen Farbpalette des Sounds bei. Mühelos überwinden Jean-Philippe Koch, David Kintziger und Michel Mootz Genregrenzen, bewegen sich gekonnt zwischen stilistischen Polen. Boppiges trifft auf klassisch Inspiriertes, Pop und deftige Post-Rock-Einflüsse verleihen den Kompositionen eine ungewöhnliche Würze.

22.30 Uhr: Pol Belardi´s Force
Junge Jazzmusiker von heute lassen sich stilistisch nicht mehr einengen. Der luxemburgische E-Bassist und Komponist Pol Belardi und seine drei Mitstreiter haben Jazz und Klassik studiert, zählen aber eben auch Rock, Pop, Hip Hop oder Electronica zu ihren wichtigen Einflüssen. In der Band „Force“ vereinen sie ihre vielen Interessen zu einem homogenen Ganzen. Saxofonist David Fettman, Pianist Jérôme Klein und Schlagzeuger Niels Engel setzen Pol Belardis gehaltvolle Kompositionen mit ihm zusammen wirkungsvoll voll um. Die sind durchzogen von Grooves aller Art, betören durch delikate harmonische Wendungen, durch lyrische Melodien und lassen immer genug Raum für die persönliche Entfaltung aller Beteiligten. Weitere Informationen

Mi. 20.11. 20:30 Uhr

Michel Reis Solo

Michel Reis (p)

In seinem faszinierenden Solo-Programm präsentiert der Pianist Michel Reis eine Reihe von „Short Stories“ – keine ist wie die andere. Manch eine erzählt er mit abstrakten Mitteln, andere seiner Geschichten laden durch ihren Sprach-Rhythmus zum Tanzen ein. Reis versteht es, ganz einfache Ideen mit einer Spur von Mystik und Suspense zu durchwehen. Viele seiner Stücke besitzen fast cinematische Qualitäten. Weitere Informationen

Mi. 20.11. 21:30 Uhr

Dock In Absolute

Jean-Philippe Koch (p), David Kintziger (e-b), Michel Mootz (dr)

Auf „Unlikely“, dem zweiten Album von „Dock In Absolute“, zeigt sich die Luxemburger Band als Klavier-Trio der etwas anderen Art. Jeder Musiker trägt zur reichen Farbpalette des Sounds bei. Mühelos überwinden Jean-Philippe Koch, David Kintziger und Michel Mootz Genregrenzen, bewegen sich gekonnt zwischen stilistischen Polen. Boppiges trifft auf klassisch Inspiriertes, Pop und deftige Post-Rock-Einflüsse verleihen den Kompositionen eine ungewöhnliche Würze. Weitere Informationen

Mi. 20.11. 22:30 Uhr

Pol Belardi’s Force

David Fettmann (as), Jérôme Klein (p), Pol Belardi (b, comp), Niels Engel (dr)

Junge Jazzmusiker von heute lassen sich stilistisch nicht mehr einengen. Der luxemburgische E-Bassist und Komponist Pol Belardi und seine drei Mitstreiter haben Jazz und Klassik studiert, zählen aber eben auch Rock, Pop, Hip Hop oder Electronica zu ihren wichtigen Einflüssen. In der Band „Force“ vereinen sie ihre vielen Interessen zu einem homogenen Ganzen. Saxofonist David Fettman, Pianist Jérôme Klein und Schlagzeuger Niels Engel setzen Pol Belardis gehaltvolle Kompositionen mit ihm zusammen wirkungsvoll voll um. Die sind durchzogen von Grooves aller Art, betören durch delikate harmonische Wendungen, durch lyrische Melodien und lassen immer genug Raum für die persönliche Entfaltung aller Beteiligten. Weitere Informationen

Do. 21.11. 21 Uhr

Aki Rissanen Trio

Aki Rissanen (p), Antti Lötjönen (b), Teppo Mäkynen (dr)

Beim finnischen Pianisten Aki Rissanen kommt einiges zusammen. In seinem pointierten virtuosen Spiel schwingt die klassische Ausbildung, die Leidenschaft für Jazz, die nordische Seele mit. In der trauten Gesellschaft seiner Partner, dem Bassisten Antti Lötjönen und dem Schlagzeuger Teppo Mätynen, ringt der 39jährige dem Piano-Trio-Jazz neue Aspekte ab, ohne das Rad dabei neu erfinden zu wollen – das zeigt etwa das neue Album des Dreiers, „Art in Motion“. Das amerikanische Magazin „Down Beat“ bezeichnete Aki Rissanen kürzlich als „Europäischen Shooting Star“ und hat recht damit. Nicht nur mit seinem Trio, sondern auch als Begleiter des Trompeters Verneri Pohjola, im Trio „Aleastoric“, in einem gemeinsamen Quartett mit Jussi Lohtonen, als Gast des UMO Jazz Orchestras oder als Sideman namhafter US-Größen wie Randy Brecker oder Rick Margitza konnte Aki Rissanen bereits zeigen, welch immenses Potential in ihm steckt. Weitere Informationen

Fr. 22.11. 21 Uhr

Tim Allhoff

LEPUS

Florian Trübsbach (sax), Philipp Schiepek (g), Tim Allhoff (p), Andreas Kurz (b), Bastian Jütte (dr)

Auf Tim Allhoffs neuem Album „Lepus“ erwartet den Zuhörer ein spannender wie vielfältiger Mix, der nicht nur seine Qualitäten als Pianist, sondern auch die als Tonsetzer zeigt. Bei jedem Stück wird man in eine ganz andere Welt, in eine neue Sphäre hinein gezogen – es gibt Allhoff-Kompositionen, die beherzt swingen und grooven, andere tendieren deutlich Richtung Klassik und Kammermusik. Was der Album-Titel bedeutet? Er leitet sich vom „Lepus Europaeu“, dem „Feldhasen“ ab. Ein Stück der CD heißt übrigens „Missing Tokki“. Tokki ist Koreanisch und heißt „Hase“. Obwohl es Meister Lampe-Bezüge auf dem Album dieses JazzEcho-Preisträgers gibt, der zu den bedeutenden deutschen Jazz-Pianisten seiner Generation zählt, wird nicht gehoppelt, wohl aber querfeldein gejagt, durch diverse Genres, Jazz-Standards, ein Cover von Sufjan Stevens und ständig sich verändernde Klanglandschaften. Da werden die Ohren des Publikums so groß wie die von Rammlern. Weitere InformationenFr. 22.11. Tickets reservieren

Sa. 23.11. 21 Uhr ECM artist in concert - The Norway of Jazz N° 115

Thomas Strønen's time is a blind guide

Håkon Aase (viol), Leo Svensson Sander (cello), Ayumi Tanaka (p), Ole Morten Vågan (b), Thomas Strønen (dr)

Auf faszinierende Weise changieren die Farben im Klangbild von Thomas Strønens Ensemble mit dem geheimnisvollen Namen „Time Is A Blind Guide“. Nordische Folklore, Barockmusik und ätherischer Jazz schimmern in den Stücken des Quintetts durch, das sich auf dem zweiten Album "Lucus" von notierten Vorgaben entfernt und meist ganz frei entfaltet. „Als ich die Musik für das erste Album schrieb, existierte der Gruppenklang nur in meiner Vorstellung, weshalb ich damals sehr viel mehr Noten zu Papier brachte“, erinnert sich der 46jährige Thomas Strønen, der zu den profiliertesten Komponisten des skandinavischen Jazz zählt. „Jetzt haben die Musiker allesamt mehr Vertrauen in den gemeinsamen Ausdruck der Gruppe und sind, im positiven Sinne, weniger abhängig von den Kompositionen, die wirklich nur als Leitlinien dienen sollen.“ In dem besonders atmosphärischen Miteinander, dem mitunter fast mythisch anmutenden Sound des Quintetts liegt der Reiz im Gegenüber der Streicher und der Rhythmusfraktion. Bassist Ole Morten Vågan fungiert als verbindendes Element der zwei Sektionen. Weitere InformationenSa. 23.11. Tickets reservieren

So. 24.11. 21 Uhr

Jam Session mit Guido May (dr)

Philipp Schiepek (g), André Schwager (p), Peter Cudek (b), Guido May (dr)

Guido May ist ein jung gebliebenes Urgestein der Münchner Jazz-Szene und wird international als Rhythmuskapazität anerkannt. Er gehört zu den gefragtesten Drummern Europas. Seit über drei Dekaden ist der 51jährige musikalisch aktiv und findet in seinem schlagvariantenreichen Spiel immer wieder eine Symbiose aus Swing und Funk-Grooves. Als Begleiter von Pee Wee Ellis, der wiedervereinigten J.B. Horns, von Johnny Griffin, Maceo Parker, Mose Allison, Wolfgang Schmid, Klaus Doldinger, Peter O´Mara, Christian Elsässer und als Mitglied von „Café du Sport“ machte er eine glänzende Figur. Guido May, der auch das eigene Projekt „Groove Extravaganza“ betreibt, ist ein Mann, der fraglos mit jeder musikalischen Situation klarkommt. Seine Vielseitigkeit ist gerühmt, ebenso seine schnelle Auffassungsgabe. Sein Quartett mit Größen aus der Münchner Szene freut sich auf inspirierte Einsteiger. Weitere InformationenSo. 24.11. Tickets reservieren

Mo. 25.11. 21:00 Uhr Big Band Night

U.M.P.A. Jazz Orchestra

plays „Best of...“

Das U.M.P.A. Jazz Orchestra ist seit einigen Jahren das Aushängeschild des Jazz-Instituts der Hochschule für Musik und Theater München. In zahlreichen Konzerten der Jazzreihen "Jazz in Concert" und der traditionellen "Jazz Night" überzeugt das Orchestra mit groovendem Sound, feurigen Rhythmen und kompakten Bläsersätzen. Wechselnde Programme mit Gastdozenten, wie z.B. Alan Broadbent, Tia Fuller, Patti Austin und Jiggs Whigham erhöhen zusätzlich die Attraktivität des Orchestras. An diesem Abend wird das U.M.P.A. Jazz Orchestra unter der Leitung von Prof. Claus Reichstaller ein "Best of" der letzen Programme präsentieren. Freuen Sie sich auf einen furiosen Big Band Abend! Weitere InformationenMo. 25.11. Tickets reservieren

Di. 26.11. 21 Uhr

Aaron Diehl Trio

Aaron Diehl (p), Paul Sikivie (b), Aaron Kimmel (dr)

Die „American Pianists Association“ wusste ganz genau was sie tat, als sie Aaron Diehl 2011 mit dem hoch dotierten „Cole Porter Fellowship“-Preis auszeichnete. Die Vereinigung prämierte einen Klavierspieler, der die gesamte Geschichte des Jazz-Pianos intus hat und sich auch in der Klassik bestens auskennt. Nicht erst seit dieser Würdigung gilt Diehl als einer der gewitztesten Vertreter seines Fachs, als Spieler, der mit großem Ernst, aber auch viel Witz und Schalk zu zitieren weiß und darüber hinaus eine ganz eigene Stilistik entwickelte. Bisher glänzte der 1985 geborene Virtuose nicht nur als Begleiter der großartigen Sängerin Cécile McLorin Salvant oder als Gast des Lincoln Center Jazz Orchestras, sondern auch als Solo-Künstler. Seine Modern Jazz Quartet-Hommage „The Bespoke Man´s Narrative“ wurde genauso gefeiert wie seine Karriere als klassischer Pianist. Jüngst führte der lizensierte Pilot Aaron Diehl mit verschiedenen Orchestern Klavier-Konzerte von George Gershwin auf – und hob ab. Weitere InformationenDi. 26.11. Tickets reservieren

Mi. 27.11. 21 Uhr Karsten Jahnke präsentiert

Nils Wülker & Arne Jansen Duo

‘Closer’ - Duo Tour 2019

Nils Wülker (tp), Arne Jansen (g)

„Schwerelose Jazz-Dialoge“ würde diese beiden führen, hat ein Magazin einst über den Trompeter/ Flügelhornisten Nils Wülker und den Gitarristen Arne Jansen geurteilt. Die beiden Charismatiker kennen sich seit über zehn Jahren und verstehen sich blind, vielleicht sogar telepathisch. Der Reiz ihres Duos besteht nicht nur in den musikalischen Gemeinsamkeiten, sondern vor allem in den Gegensätzen. Wie schön sich die beiden JazzEcho-Preisträger ergänzen, ließ sich bestens beobachten, als Arne Jansen in Nils Wülkers Band mitspielte – was sie da musikalisch austauschten, war von großer Spielfreude und Neugier geprägt, von der Lust, sich die klanglichen Argumente des anderen anzuhören. Jetzt sind Wülker und Jansen nicht zum ersten Mal unter sich, wieder nur von ein technischen Geräten begleitet, mit denen sie Loops entstehen lassen können und Live-Samplings, ungewöhnliche Texturen und Strukturen. Einen Teil ihres Programms aber gestalten sie wenn man so will nackt - akustisch, unplugged, pur. Weitere InformationenMi. 27.11. Tickets reservieren

Do. 28.11. 21 Uhr

Patricia Barber

Higher

Patricia Barber (p, voc), Larry Kohut (b), Jon Deitemyer (dr)

Nach gut sechs Jahren Veröffentlichungs-Pause hat Patricia Barber mit ‘Higher’ endlich ein neues Werk herausgebracht. Und es macht seinem Namen alle Ehre. Denn die amerikanische Jazz-Singer-Songwriterin und Pianistin bewegt sich musikalisch auf einer noch höheren Ebene als sonst. Dazu passt auch, dass ihre aktuellen, höchst intimen Songs da oben irgendwie durch die Sphäre zu schweben scheinen. Einen Zyklus auf ‘Higher’ hat Patricia Barber „Angels; Birds and I...“ übertitelt. Da verpackt sie viel Privates, viele Befindlichkeiten in poetische, nahegehende Texte und ganz zurückgenommene, luftige und doch tiefe Musik. Wenn sie allerdings über ihre Leidenschaft für die Oper singt, lernen wir Patricia Barber mal als Temperamentsbolzen kennen. In über vier Dekaden hat sich die aus Chicago stammende Musikerin fast so eine Art Legenden-Status erspielt und ersungen. Kritiker und Fans schwärmen von ihrem Charisma, ihrem bestechenden Klavierspiel, ihrer wandelbaren, ausdrucksstarken Stimme und ihren Songs, von denen so manch einer sie wohl überdauern wird. Weitere InformationenDo. 28.11. Tickets reservieren

Fr. 29.11. 21 Uhr

Ben Williams & Sound Effect

Marcus Strickland (sax), David Rosenthal (g), Julius Rodriguez (p), Ben Williams (b), Justin Brown (dr)

Vor zehn Jahren stand Ben Williams bei der „Thelonious Monk Institute International Jazz Bass Competition“ auf dem Siegertreppchen. Seither hat die Karriere des heutigen Mittdreißigers einen rasanten Verlauf genommen. Namhafte Leader wie Pat Metheny sicherten sich seine Dienste, und manches Solo-Album des gebürtigen Washingtoners sorgte international für Gesprächsstoff. Zuletzt erschien „Coming of Age“. Auf seinen Werken zeigt sich Ben Williams als Mann ohne Scheuklappen, als stilistisch offener Musiker, der sich auf forsch swingenden Jazz, Fusion, R & B, Hip Hop und Soul versteht. Sogar Grunge ist ihm nicht fremd, coverte er doch „Smells Like Teen Spirit“ von Nirvana. Die Genres, zu denen er sich hingezogen fühlt, profitieren in seiner Musik voneinander. Bevor Ben Williams jetzt mit seiner Band „Sound Effect“ nach Europa kommt, konnte man ihn bei einem spektakulären Projekt namens „Sing The Truth“ auf der Bühne erleben. Da war er der musikalische Partner der Sängerinnen Angélique Kidjo, Cécile McLorin Salvant und Lizz Wright. Weitere InformationenFr. 29.11. Tickets reservieren

Sa. 30.11. 21 Uhr

Jason Seizer NEW QUARTET

prerelease concert ‘Vertigo’

Jason Seizer (ts), Pablo Held (p), Robert Landfermann (b), Leif Berger (dr)

Vor wenigen Jahren veröffentlichte Jason Seizer ein ungeheuer stimmiges, sehnsuchtsvoll-melancholisches Album voller Film-Musik-Themen. Mit dem im Frühjahr erscheinenden „Vertigo“ macht der Saxofonist und Produzent da weiter, wo er mit „Cinema Paradiso“ aufhörte. Auch in dieser magischen Live-Aufnahme, die im Rahmen der BR-Reihe „Bühne Frei im Studio 2“ entstand, interpretiert er Soundtrack-Klassiker – jedoch bietet der 55jährige uns auch Eigenkompositionen, die sich nahtlos in die musikalischen Perlen aus der Filmwelt fügen, Stücke, die im Kopf der Zuhörer bewegte, vielschichtige, pastellfarbene oder impressionistisch getönte Bilder auslösen. „Vertigo“ hat Jason Seizer mit seinem neuen Quartett eingespielt. Dem gehören der Pianist Pablo Held, der Bassist Robert Landfermann und der Schlagzeuger Leif Berger an. Jason Seizer: „Die Band spielt jeden Abend anders. Wir begeben uns immer wieder auf eine Reise, die von gegenseitigem Zuhören, musikalischen Dialogen und gegenseitigem Respekt geprägt ist.“ Weitere InformationenSa. 30.11. Tickets reservieren

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