Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Jan 2019 | März 2019

Programm Februar 2019

01 | 04 | 08 | 10 | 11 | 12 | 14 | 18 | 19 | 21 | 25 | 28 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Fr. 01.02. 21 Uhr

Lily Dahab

‘Bajo un mismo cielo’ - Tour 2019

Lily Dahab (voc), Jo Gehlmann (g), Bene Aperdannier (p), Camilo Villa (b), Topo Gioia (perc)

Geht man auf ein Konzert von Lily Dahab, sollte man sich besser darauf vorbereiten, eine Reise derGenerationen durch ihre Musik zu machen. Geboren in Südamerika, Enkelin syrischer und türkischer Immigranten und viele Jahre in Spaniengelebt, dieser starke Einfluss ist in der Musik Lily Dahabs nicht zu überhören.In ihren lateinamerikanischen Songs und Eigenkompositionen, die immer auch mit den Farben desJazz spielen, kann man sich oft in den starken perkussiven Rhythmen des Mittelmeers verlieren,dies ein Resultat der musikalischen Genetik, in Lily Dahabs Blut und musikalischer Seele.Von Europa nach Südamerika und nach Europa zurück in einem world jazz Gewand, dasseinesgleichen sucht. Ein Klang absoluter Mixtur, spanische Lieder, die stark von der arabischenMusik beeinflusst sind ("tres notas"),Tango und Bossa Nova, die die Vereinigung mit dem Jazzweiterführen ("nada","samba em preludio"), ein uruguayisches Lied, das durch den CandombeRhythmus den Ursprung auf dem afrikanischen Kontinent verdeutlicht ("hurry").Eine Dahab gibt einem Diamanten wie "yo vengo a ofrecer mi corazon" ihres argentinischenKollegen Fito Paez mit einem Chacarera Rhythmus der landestypischen Folklore eine neueFassung. Immer schaut auch hier der Jazz vorbei. Und lässt ihn strahlen.Es ist eine konstante Reise, von Rhythmen und Stilen, dies wird man mehr und mehr auch aufihrem dritten Album hören können, welches im März 2018 bei Herzog Records erscheinen wird. IhrStempel wird noch persönlicher, wird zur ihrer DNA.Die Sängerin aus Buenos Aires verweigert sich Schubladen wenn es zu musikalischen Stilenkommt, so wie sie auch daran glaubt sich jeden Tag verändern zu können, sich weiterzuentwickelnund zu wachsen, all das transportiert sie durch ihre Musik."Leben" und "Lassen" scheinen der Motor und die Nahrung ihrer Songs und Kompositionen zusein. Auch hier geradezu eine Explosion an Emotionen. Wie auch auf ihren ersten zwei CDs,"nomadé" (Peregrina Music) und "Huellas" (Herzog Records) ist die Frau vom Rio de la Plata mitWohnsitz Berlin hier nicht zu halten. Fröhlichkeit und Melancholie aus Brasilien, ein intimer,romantischer Sound eines kubanischen Boleros oder auch das leidenschaftliche Feuer von Tangound Flamenco, Lily Dahab liebt es, sie mit ihrer Band und ihren Werkzeugen zu umarmen und zuden unterschiedlichsten Zuhören aus der ganzen Welt zu bringen. Je unterschiedlicher je besser, sowie Musik für diese Sängerin ist, eine universelle Sprache um das Herz der Menschen zu berühren. Weitere InformationenFr. 01.02. Tickets reservieren

Mo. 04.02. 21 Uhr Big Band Night

The Munich Uptown Jazz Orchestra

Franz Weyerer, Felix Ecke, Albrecht Huber, Julian Hesse (tps), Lukas Jochner, Christian Landsiedel, Auwi Geyer (tbs), Christoph Hörmann, Evan Tate, Alexander von Hagke, Matthieu Bordenave, Wolfgang Roth (saxes), Tizian Jost (p), Ernst Techel (b), Matthias Gmelin (dr)

Mit viel Blech und Virtuosität instrumentiert Trompetensolist Franz Weyerer seit Jahren in einer konstanten Besetzung Münchner Jazzmusiker. Mit drei Posaunen, vier Trompeten, fünf Saxophonen und einer Rhythmusgruppe, gitarrenfrei. Eine Solistenband in der Tradiiton von Duke Ellington oder Thad Jones oder auch der europäischen Kenny-Clark-Francy-Boland Big Band. Im Vordergrund steht neben unglaublich präziser Ensemblearbeit die Präsentation hochkarätiger Solisten. Also eher kompakter Swing als großorchestrale Klangwolken. Weitere InformationenMo. 04.02. Tickets reservieren

Fr. 08.02. 21 Uhr

John Scofield Solo

John Scofield (g)

Musikalischen Herausforderungen hat sich der legendäre Gitarrist John Scofield in seiner langen Karriere immer wieder gestellt. Jetzt steht er vor seiner vielleicht größten: Der 67jährige macht sich „nackig“, präsentiert sich ganz allein mit seiner elektrischen Gitarre und einer Loop Machine. Abgesehen von einem einschüchternden Erlebnis aus seiner Schulzeit und einem einzigen Konzert, das er als Erwachsener gab, hat John Scofield nie ohne Band gespielt. Stets war ihm der Austausch mit Anderen wichtig. Wie ernst er das jetzt anstehende Solo-Programm nimmt, wird schnell offensichtlich - er bereitete sich ein Jahr lang intensiv darauf vor. Wenn er sich nun ohne Begleiter vor sein Publikum wagt, spielt er eigene Songs, die ihm etwas bedeuten, sowie einige seiner Jazz- , Country- und Rock-Favoriten. Weitere InformationenFr. 08.02. Tickets im VVK bestellen

So. 10.02. 15:00 Uhr JAZZ FOR KIDS

Die Pecorinos Teil 3 - Käse in New York

Mäuse-Jazz für Leute ab 5 Jahren, mit dem Panama-Jazz Ensemble

Lucia Kastelunger (voc), Barbara Mayer (voc), Matthias Boguth (voc), Martin Fogt (Sprecher), Franz-David Baumann (tr, voc), Stefan Schreiber (sax, cl), Volker Giesek (p), Alex Haas (b), Stefan Treutter (dr)

Die Pecorinos, eine Mäusejazzband, werden von Kommissar K. wegen Käsediebstahls von einem Ende der Welt zum anderen verfolgt. Die Geschichte wird von Henk Flemming zur vom Panama-Ensemble gespielten Musik vorgetragen. Die durchkomponierte improvisierte Musik reagiert und kommentiert das Geschehen. Im Zentrum stehen ein Dutzend Songs, die das Geschehen akustisch auflockern und immer wieder Lust aufs Zuhören machen. In ‚Käse in New York‘ treffen die Pecorinos zunächst auf die berühmte ‚Fidelmaus‘ in Kuba, lernen in New Orleans den Erfinder des Jazz kennen, kommen ins Finale des ASDS (Amerika sucht den Superstar) und werden weiterhin von Kommisar K., dem berühmten Meisterdedektiv, verfolgt, bis sich schließlich ihre Unschuld herausstellt und sie zusammen mit ‚Henk Spinatra‘ ein denkwürdiges Konzert in New York geben.
Die Prijak Clubgastronomie verwöhnt alle kleinen und großen Leute während des Konzerts mit leckeren Schmankerln für den kleinen und den großen Hunger.

Einlass ist ab 14 Uhr und die reservierten Karten sollten bitte spätestens um 14:30 abgeholt werden.

Kinder € 7,50 Weitere InformationenSo. 10.02. Tickets reservieren

Mo. 11.02. 21 Uhr Bigband Night

5 Jahre Jazzrausch Bigband

Mo. 11.02. Tickets im VVK bestellen

Di. 12.02. 21 Uhr

Lisa Fischer and Grand Baton

Lisa Fischer (voc), Jean-Christophe Maillard (musical director, g, SazBass, backing voc), Aidan Carroll (b, backing voc), Thierry Arpino (dr, perc)

Im Rampenlicht stand Lisa Fischer selten. Aber: wer könnte schon ihre Duette mit Mick Jagger vergessen, oder ihre berührenden Szenen aus dem Oscar-gekrönten Dokumentarfilm „Twenty Feet from Stardom“, der den Background-Königinnen ein Denkmal setzte? Wer Lisa Fischers einzigartige, facettenreiche Stimme je gehört hat, ahnt, warum sie oft im Hintergrund bleiben musste: sie hätten ihren Arbeitgebern, darunter Sting, Chaka Khan oder Tina Turner, vermutlich locker die Show gestohlen. Anfang der 90er Jahre sah für sie alles nach einer Solo-Karriere aus – für eine Single aus ihrem Debüt erhielt Lisa Fischer sogar einen Grammy. Doch erst jetzt wagt sich die 60jährige aus der zweiten Reihe dahin, wo sie eigentlich hin gehört: ganz nach vorne. Mit ihrer Band „Grand Baton“ spielt sie ein Programm, in dem Jazz, Soul und Pop sinnlich miteinander verschmelzen. Weitere InformationenDi. 12.02. Tickets im VVK bestellen

Do. 14.02. 21 Uhr ACT: Jazz Night

NES

Nesrine Belmokh (voc), Matthieu Saglio (cello, voc), David Gadea (percussion)

Schon die Besetzung entspricht nicht der Norm: 2 Celli, Stimmen, Percussion. Noch ungewöhnlicher aber ist, was das in Valencia beheimatete Trio NES aus dieser kargen Instrumentierung macht. Die drei Musiker breiten einen ganzen Kosmos von Klängen vor uns aus, bringen Jazz, Klassik, Chansons und arabisch-andalusische Melodien zum gemeinsamen Tänzeln. NES steht für Weltmusik im wahrsten Sinne des Wortes. Ohne die Leistung von Matthieu Saglio (Cello) und David Gadea (Percussion) schmälern wollen, lebt die Band von der hinreißenden Präsenz, Anmut, Leidenschaft und Grazie der französisch-algerischen Sängerin/ Cellistin Nesrine Belmokh, die schon mit Dirigenten wie Lorin Maazel oder Daniel Barenboim arbeitete und in Placido Domingo einen großen Fan weiß. Egal ob sie Französisch, Englisch, oder Arabisch singt – man versteht sie und verfällt ihr nach der ersten Silbe. Weitere InformationenDo. 14.02. Tickets im VVK bestellen

Mo. 18.02. 21 Uhr Bigband Night

Harald Rüschenbaum/Wolfgang Roth Reunion Bigband

plays Duke Ellington

Felix Ecke, Franz Weyerer, Albrecht Huber (tps), Evan Tate, Wolfgang Roth, Alexander v. Hagke, Mathieu Bordenave, Janine Schrader (saxes), Ulrich Käthner, Marion Dimbath, Auwi Geyer (tbs), Tizian Jost (p), Ernst Techel (b), Harald Rüschenbaum (dr)

Duke Ellington hat in allen musikalischen Bereichen Weltgeltung erlangt: Als Komponist, Instrumentalist, Orchesterleiter und als Musik-Unternehmer. Jede einzelne Leistung wäre Grund genug sein 120stes Geburtsjahr zu feiern. Im Gegensatz zu allen anderen großen Komponisten hat Ellington sein gesamtes Werk für ausschließlich ein Ensemble geschrieben, das Duke Ellington Orchestra, in dem teilweise über Jahrzehnte die selben Musiker spielten, denen er seine Musik 'auf den Leib' schrieb. Auch darum geht es in dieser Hommage: Neben möglichst präzisen Transkriptionen von Ellingtons Stücken zeigt die H.R./W.R Reunion BB auch eigene Arrangements seiner Stücke, die den persönlichen Zugang zu Ellingtons Musik zeigen. Weitere InformationenMo. 18.02. Tickets reservieren

Di. 19.02. 21 Uhr

Harold López-Nussa Trio

Harold Lopez-Nussa (p), Yaser Morejon (b), Ruy López-Nussa (dr)

Di. 19.02. Tickets im VVK bestellen

Do. 21.02. 21 Uhr

Kasia Pietrzko Trio

‘Forthright Stories’

Do. 21.02. Tickets reservieren

Mo. 25.02. 21 Uhr Bigband Night

Alessandro de Santis Orchestra

Giacomo Di Benedetto (voc), Gabriel Keogh, Fabian Bögelsack, Philipp Staudt, Max Rammler (tps), Mark Pusker, Jo Proske, Alessandro De Santis, Wolfgang Opitz, Matt Noack (saxes), Christian Landsiedel, Steve Crane, Markus Krämer, Thomas zur Lage (tbs), Cedric Bonnet, Markus Wagner, John Brunton, Tommy Froschmaier (rhythm section)

Wieder eine Bigband Basie-Night mit dem aus Rom stammenden Saxophonisten Alessandro De Santis und dem Sänger Giacomo Di Benedetto. Durch die intensive Auseinandersetzung jedes einzelnen Musikers mit Originalarrangements und Transkriptionen von Sammy Nestico, Neal Hefti und vielen anderen mehr wird der Zuhörer in die Ära der 50er und 60er Jahre versetzt. Freuen Sie sich auf einen Abend 'at the Sands'! Eine verdiente Swingpause vor dem Faschinsendspurt. Die Bigband zieht mit der Ehrlichkeit, Klarheit und Direktheit der Musik Count Basies jeden in ihren Bann. Weitere InformationenMo. 25.02. Tickets reservieren

Do. 28.02. 21 Uhr

House Of Waters

Max ZT (dulcimer), Moto Fukushima (6 string bass), Ignacio Rivas-Bixio (perc)

Do. 28.02. Tickets im VVK bestellen

Seitenanfang