Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Feb 2019

Programm März 2019

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Fr. 01.03. 21 Uhr

Jure Pukl DOUBTLESS

Jure Pukl (ts), Melissa Aldana (ts), Joe Sanders (b), Gregory Hutchinson (dr)

Sie sind das Power-Paar des Jazz: Der Slowene Jure Pukl und die Chilenin Melissa Aldana. Wenn die Tenor-Saxofonisten zusammen musizieren, tönen sie nicht wie Turteltäubchen und versuchen auch nicht, sich gegenseitig zu übertrumpfen. Nein, es ist, wie es bei Eheleuten im Idealfall sein sollte – sie ergänzen sich bestens, lassen sich auf innige, kernige Dialoge ein. Kennen und lieben gelernt haben sich der 41jährige und die 30jährige in New York. Jure Pukl war zunächst in Wien aktiv, ehe er den Schritt wagte in die Stadt zu ziehen, in der die Konkurrenz groß ist. Auf Melissa Aldana wurde die Jazzgemeinschaft aufmerksam, als sie 2013 die Thelonious Monk Competition für sich entscheiden konnte. Pukl und Aldana haben beide separat mit ungezählten Bandleadern gespielt. Jetzt stellen sie sich erstmals gemeinsam in München auf die Bühne. Weitere InformationenFr. 01.03. Tickets reservieren

Sa. 02.03. 21 Uhr

Matthias Schriefl ‘Shreefpunk’ plus strings

Matthias Schriefl (tp, flh, picc-tp, bflh, alphorn, voc), Alex Eckert (g, ukulele, voc), Alex Morsey (b, tuba, voc), Claudia Schwab (viol, tp, voc), Marie-Theres Härtel (viola, flh, voc), deeLinde (cello, tenor horn, voc)

Angst muss man keine haben vor Matthias Schriefl und seiner um Streicher erweiterten Band „Shreefpunk“. Befürchten aber muss man, dass einem am Ende eines Konzertabends das Zwerchfell schmerzt. Denn subversivster Humor, der keine Bange vor gelegentlichen Albernheiten zeigt, ist eine Konstante im Repertoire des Allgäuer Multi-Instrumentalisten, der musikalisch sonst stets unberechenbar bleibt. Dieses „enfant terrible“ (Goethe-Institut) des deutschen Jazz bewegt sich mühelos im Spannungsfeld zwischen diversen Polen, pendelt im Zeitraffer zwischen Derbem und Raffiniertem, zwischen Chaos und Ordnung, zwischen fast anarchistischer Komik und Ernst, zwischen tiefer Melancholie und gelöster Heiterkeit. Jetzt stellt der lebenswerte Berserker das Programm „Keine angst voR...Shreepunk“ vor, das zum Teil live in der Unterfahrt entstand. Weitere InformationenSa. 02.03. Tickets reservieren

So. 03.03. 21 Uhr

Jazzrausch Session

Das war schon eine wirklich besondere Zeit, als sich ab 2014 hunderte Jazzfans wöchentlich zum „Jazz Rausch" im winzigen ‘Rausch & Töchter’ trafen. Nächte lang wurde dort zu den unterschiedlichsten Themen und Stilrichtungen improvisiert und nicht zuletzt die Jazzrausch Bigband selbst fand hier ihren Ursprung und entdeckte die eigenartige Verbindung zwischen Jazz und Techno. Fünf Jahre später ist es höchste Zeit diese kultigen Sessions wieder hochleben zu lassen und die unbegrenzten Möglichkeiten der Improvisation weiter zu entdecken. Weitere InformationenSo. 03.03. Tickets reservieren

Mo. 04.03. - Di. 05.03. 21 Uhr Big Band Night

Groove Hospital

feat. Dr. alp. horn. Matthias Schriefl

Dr. Walter Ruckdeschel, Dr. Sabine Weber, Dr. Hannes Muxfeldt, Dr. Andreas Bechtold, Dr. Julia Kellner (sax), Dr. Stephanie Ott, Christian Eberhard, Dr. Olaf Neumann, Dr. Nadine Lienert, Dr. Tina Kilian (tp), Dr. Norbert Salih, Dr. Christian Landsiedel, Stefan Friedrch, Dott. Vincenzo Carlotta (tb), Dr. Christian Schulz (tuba), Dr. Kai Breuling (g), Dr. Max Greger (g, voc), Dr. Burkard Jochim (p), Michael Maier (b), Dr. Manuel Pliefke (dr), Dr. Mark Malota (cond)

Sie fühlen sich krank? Sie leiden an Gehörknöchelchen-Verstauchung, Herz-Rhythmusstörungen oder gar einem Terzinfartk? Dann brauchen Sie unbedingt einen Besuch im Groove Hospital. Einmal mehr laden die jazzenden Ärzte dazu ein, die Pathologien und Krankheitsbilder berühmter Big Band Musiker zu erhören und im Zeichen des Jazzkulap-Stabs gemeinsam den Hippokratischen Eid zu swingen. Erweitert wird das Kollegium dieses Jahr durch den Spezialisten für Allgäuer Naturheilverfahren Dr. alp. horn. Matthias Schriefl. Heilung garantiert! Ein Großteil der Einnahmen geht an „Ärzte ohne Grenzen“. Weitere InformationenMo. 04.03. Tickets reservierenDi. 05.03. Tickets reservieren

Mi. 06.03. 21 Uhr

Jane Bunnett & MAQUEQUE

Jane Bunnett (sax, flute), Melvis Santa (voc, perc), Dánae Olano (p, voc), Tailin Garcia (b, voc), Yissy Garcia (dr, voc), Mary Paz (perc, voc)

Die kanadische Saxofonistin und Flötistin Jane Bunnett ist so etwas wie eine Botschafterin des afro-kubanisch geprägten Jazz. Schon immer zeigte die vielfach prämierte, mit etlichen Orden und Medaillen behängte Instrumentalistin ein Faible für Melodien, Tanzformen und die Artenvielfalt der Rhythmen des karibischen Eilands - die Musikerinnen ihrer derzeitigen Formation „Maqueque“ stammen alle von der Zuckerrohr-Insel. Als die heute 62jährige ihre Band gründete, ahnte sie noch nicht, welchen Erfolg sie haben würde. In der jüngsten internationalen Kritiker-Umfrage des amerikanischen Magazins „Down Beat“ landete „Maqueque“ unter den Top Ten der Jazz-Bands. Außerdem erhielt Jane Bunnetts Gruppe eine Grammy-Nominierung für das wirklich umwerfende Album „Oddara“. Weitere InformationenMi. 06.03. Tickets im VVK bestellen

Do. 07.03. 20.30 Uhr Jazz Next Door

De Beren Gieren • Michel Meis Quartet

Doppelkonzert

An 3 Tagen präsentieren wir Künstler aus den BeNeLux-Nachbarländern. Zum Auftakt aus Belgien ‘De Beren Gieren’ und aus Luxemburg das ’Michel Meis Quartet’. Der Eintritt gilt für beide Konzerte. Beachten Sie den etwas früheren Beginn um 20.30 Uhr. Weitere InformationenDo. 07.03. Tickets reservieren

Do. 07.03. 20:30 Uhr

De Beren Gieren

Fulco Ottervanger (p), Lieven Van Pée (b), Simon Segers (dr)

Tusch: in der Unterfahrt feiert die belgische Band „De Beren Gieren“ das zehnjährige Bestehen. Aus der Besetzung Piano-Bass-Schlagzeug hat das Trio in der letzten Dekade das Optimum herausgeholt. Avantgardistische Ansätze und Anleihen bei wichtigen Komponisten der zeitgenössischen Klassik sind im elektronisch unterfütterten Sound von de Beren Gieren kein Widerspruch zu starken sangbaren Melodien. Auf ‘Doug Out Skyscrapers’, dem jüngsten Album, kommen aktuelle Grooves als zusätzliche musikalische Komponente hinzu und geben der bisherigen Richtung des Dreiers eine neue Wendung. De Beren Gieren gehören zu den Aushängeschildern der starken belgischen Jazzszene. Sechs Jahre haben Pianist Fulco Ottervanger, Bassist Lieven van Pée und Schlagzeuger Simon Segers als ‘artists-in-residence’ im Kulturzentrum ‘Vooriut’ in Gent gewirkt. Weitere Informationen

Do. 07.03. 21:45 Uhr

Michel Meis Quartet

Alisa Klein (tb), Cédric Hanriot (p), Stephan Goldbach (b), Michel Meis (dr)

Einlass 19:30 Uhr

Mühelos bewegt sich das „4tet“ des luxemburgischen Schlagzeugers Michel Meis von einem Extrem zum anderen. Entfesselte Rhythmen münden in lyrischen Passagen, klassische Jazz-Anleihen steuern auf satte Jungle-Beats zu, freie Improvisations-Strecken landen fast ansatzlos in ausgeklügelten, detailreichen Kompositionen. In der Unterfahrt stellt Meis das gerade erst erschienene Album „Lost in Translation“ vor, das er mit der Posaunistin Alisa Klein, dem prämierten französischen Pianisten Cédric Hanriot und dem Bassisten Stephan Goldbach einspielte. Er ist der erste luxemburgische Künstler, der Musik in der bisher Jazz-Schaffenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vorbehaltenen CD-Reihe „Jazz Thing Next Generation“ veröffentlichen durfte. Weitere Informationen

Fr. 08.03. 20:30 Uhr Jazz Next Door

Claire Parsons & Eran Har Even • Pol Belardi’s Force

Doppelkonzert

An 3 Tagen präsentieren wir Künstler aus den BeNeLux-Nachbarländern. Am zweiten Abend nun 2 Ensembles aus Luxemburg: ‘Claire Parsons & Eran Har Even’ und ’Pol Belardi’s Force’. Der Eintritt gilt für beide Konzerte. Beachten Sie den etwas früheren Beginn um 20.30 Uhr. Weitere InformationenFr. 08.03. Tickets reservieren

Fr. 08.03. 20:30 Uhr

Claire Parsons & Eran Har Even

Claire Parsons (voc, p), Eran Har Even (g)

Einlass 19:30 Uhr

Dieses Duo bringt Gegensätze in die Balance, setzt Klangfarben kontrastreich zusammen. Die in Luxemburg ansässige britische Sängerin und Pianistin Claire Parsons und der in den Niederlanden lebende israelische Gitarrist und Musik-Lehrer Eran Har Even verzaubern ihre Zuhörer mit einer anspielungsreichen, stimmungsvollen, intimen Musik, die einem das Herz öffnet. Parsons ist eine Schülerin des großartigen belgischen Sängers David Linx. Sie hat bereits für diverse Bands und Konstellationen komponiert. Ihr Partner ist ein international erfahrener Instrumentalist, der an der Seite renommierter Künstler auf Festivals in ganz Europa zu hören war. Weitere Informationen

Fr. 08.03. 21:45 Uhr

Pol Belardi’s Force

David Fettmann (as), Jérôme Klein (p), Pol Belardi (e-b, comp), Niels Engel (dr)

Einlass 19:30 Uhr

Junge Jazzmusiker von heute lassen sich stilistisch nicht mehr einengen. Der luxemburgische E-Bassist und Komponist Pol Belardi und seine drei Mitstreiter haben Jazz und Klassik studiert, zählen aber eben auch Rock, Pop, Hip Hop oder Electronica zu ihren wichtigen Einflüssen. In der Band „Force“ vereinen sie ihre vielen Interessen zu einem homogenen Ganzen. Saxofonist David Fettman, Pianist Jérôme Klein und Schlagzeuger Niels Engel setzen Pol Belardis gehaltvolle Kompositionen mit ihm zusammen wirkungsvoll voll um. Die sind durchzogen von Grooves aller Art, betören durch delikate harmonische Wendungen, durch lyrische Melodien und lassen immer genug Raum für die persönliche Entfaltung aller Beteiligten. Weitere Informationen

Sa. 09.03. 20:30 Uhr Jazz Next Door

Trio Grande • Nathalie Loriers New Trio

Doppelkonzert

An 3 Tagen präsentieren wir Künstler aus den BeNeLux-Nachbarländern. Am dritten Abend nun 2 Ensembles aus Belgien und den Niederlanden: ‘Trio Grande’ und ’Nathalie Loriers New Trio’. Der Eintritt gilt für beide Konzerte. Beachten Sie den etwas früheren Beginn um 20.30 Uhr. Weitere InformationenSa. 09.03. Tickets reservieren

Sa. 09.03. 20:30 Uhr

Trio Grande

Laurent Dehors (sax, cl, bagpipe, jew's harp, harmonica), Michel Massot (tuba, tb), Michel Debrulle (dr, perc)

Einlass 19:30 Uhr

Scherzhaft wird das belgische Trio Grande oft als „kleinste Big Band der Welt“ bezeichnet. Es ist aber durchaus was dran an dieser augenzwinkernden Einschätzung, denn Laurent Dehors (Saxofone, Klarinetten, Dudelsack, Maultrommel, Harmonika), Michel Massot (Tuba, Posaune) und Michel Debrulle (Schlagzeug, Percussion) erzeugen zusammen einen monumentalen, dichten, schillernden Sound, der von mächtig pumpenden Rhythmen und vielen Zutaten lebt. Dass das Trio Grande nach wesentlich mehr Personalstärke tönt, hat nicht nur mit dem imposanten Instrumentenpark zu tun, den die drei Protagonisten einsetzen. Auch die Detailversessenheit, die Offenheit und das fast telepathische Verständnis untereinander sorgen dafür, dass das Klangbild in die Breite geht. Seit einem Vierteljahrhundert machen diese drei Legenden des belgischen Jazz zusammen Musik. Bei ihren Auftritten zeigen sie, dass sie noch nicht genug voneinander haben und nach wie vor neugierig aufeinander sind. Weitere Informationen

Sa. 09.03. 21:45 Uhr

Nathalie Loriers New Trio

Nathalie Loriers (p), Nicolas Thys (b), Rick Hollander (dr)

Einlass 19:30 Uhr

Sie komponierte schon für große Klangkörper und für ungewöhnliche Instrumentierungen, schrieb detailreiche, pointierte Arrangements für alle erdenklichen Konstellationen. Jetzt aber kehrt die vielfach prämierte belgische Pianistin Nathalie Loriers zu ihrem Lieblingsformat zurück: dem Klavier Trio. Loriers` neues Material setzt auf mitreißende Rhythmen wie auf lyrische Melodien und schafft Räume für die Interaktion mit ihren Musikern. Die 52jährige tauscht sich mit zwei weltgewandten Partnern aus – ihrem Landsmann, dem Bassisten Nic Thys und dem aus Detroit stammenden, aber in München lebenden Schlagzeuger Rick Hollander. Der Umgang der Drei miteinander ist nahezu traumwandlerisch. Loriers, Thys und Hollander schaffen es, die Grenzen zwischen Notiertem und Improvisiertem zu verwischen. Weitere Informationen

So. 10.03. 21 Uhr

Jazzrausch Session

Das war schon eine wirklich besondere Zeit, als sich ab 2014 hunderte Jazzfans wöchentlich zum „Jazz Rausch" im winzigen »Rausch & Töchter« trafen. Nächte lang wurde dort zu den unterschiedlichsten Themen und Stilrichtungen improvisiert und nicht zuletzt die Jazzrausch Bigband selbst fand hier ihren Ursprung und entdeckte die eigenartige Verbindung zwischen Jazz und Techno. Fünf Jahre später ist es höchste Zeit diese kultigen Sessions wieder hochleben zu lassen und die unbegrenzten Möglichkeiten der Improvisation weiter zu entdecken. Weitere InformationenSo. 10.03. Tickets reservieren

Mo. 11.03. 21 Uhr Big Band Night

Christian Elsässer Jazz Orchestra

Big Band Night

Ulrich Wangenheim, Ferdinand Settele, Till Martin, Matthieu Bordenave, Gregor Bürger (saxes), Nemanja Jovanovic, Felix Jechlinger, Andreas Unterreiner, Matthias Lindermayr (tps), Jürgen Neudert, Lukas Jochner, Roman Sladek, Jakob Grimm (tbs), Paul Brändle (git), Chris Gall (p), Henning Sieverts (b), Julian Fau (dr), Christian Elsässer (comp, conductor)

Der Komponist, Pianist und Dirigent Christian Elsässer zählt in seiner Generation zu den wichtigsten Vertretern des zeitgenössischen Jazz in Europa. Er arbeitet regelmäßig mit den renommiertesten Klangkörpern der internationalen Szene wie dem Metropole Orchestra (3 Grammys), dem Scottish National Jazz Orchestra, allen deutschen Rundfunk-Bigbands (HR, WDR, NRD und SWR) sowie dem Münchner Rundfunkorchester. Zu seinen musikalischen Partnern zählen viele Stars der Branche, so Dee Dee Bridgewater, Kurt Elling, Mike Stern, Vince Mendoza, Mike Mainieri u.v.a. Für sein eigenes Großprojekt, das Christian Elsässer Jazz Orchestra, hat er eine handverlesene Band zusammengestellt, die sowohl durch ihre herausragenden Solisten wie auch durch ihr ausdrucksstarkes Ensemblespiel glänzt. Angelehnt an klassische sinfonische Ästhetik schöpft Elsässer den Klangfarbenreichtum des Ensembles komplett aus und entführt den Zuhörer in eine Welt jenseits der Konventionen des herkömmlichen Big Band-Jazz. 2016 wurde das Christian Elsässer Jazz Orchestra mit dem Bayerischen Kunstförderpreis geehrt. Weitere InformationenMo. 11.03. Tickets reservieren

Di. 12.03. 21 Uhr

Mark Turner Quartet

Mark Turner (ts), Jason Palmer (tp), Joe Martin (b), Jonathan Pinson (dr)

Seine Kollegin Melissa Aldana hat Mark Turner in einem Interview kürzlich als „einen Coltrane unserer Zeit“ bezeichnet. Der 53jährige Wahl-New Yorker gehört zu den einflussreichsten und meistdokumentierten Tenorsaxofonisten der Gegenwart – man erkennt ihn sofort an seinem charakterstarken Ton und der Art, wie er in einem Atemzug alle Register seines Instruments zu durchmessen versteht. Der gebürtige Kalifornier glänzte bereits als Mitglied des SFJazzcollective und des Trios „Fly“ sowie an der Seite von Jimmy Smith, Billy Hart oder Kurt Rosenwinkel. Am eindrucksvollsten aber tönt er in seinem eigenen Quartett, das ohne Harmonie-Instrument auskommt und auch deshalb musikalisch so beweglich bleibt. Mit Trompeter Jason Palmer, Bassist Joe Martin und Schlagzeuger Jonathan Pinson spielt Mark Turner Musik, die auf starken Formen und Strukturen beruht und doch immer nach allen Seiten offen ist. Weitere InformationenDi. 12.03. Tickets im VVK bestellen

Mi. 13.03. 21 Uhr Quincy Jones presents

Justin Kauflin Trio

Justin Kauflin (p), Evan Gregor (b), Jimmy MacBride (dr)

Was sagt es über einen Musiker aus, wenn er ein Schützling des großen Quincy Jones ist? Der legendäre Produzent wusste ganz genau was er tat, als er Justin Kauflin unter seine Fittiche nahm. Denn dieser Pianist ist etwas ganz besonderes: ausgestattet mit immensen Fertigkeiten und charmantem Witz, swingend, traditionsverbunden und doch immer mit einem Ohr an der Moderne. Der 32jährige, der als Kind sein Augenlicht durch eine Krankheit verlor, zitiert mal ganz straight aus dem Real Book, hat in seinem Repertoire aber auch Beatles-Nummern oder Stücke des Singer-Songwriters Sufjan Steves. Und wenn er Eigenes mit autobiografischen Bezügen spielt, können sich schon mal leicht schräge Country-Klänge in seinen Jazz mischen. In der Unterfahrt stellt Justin Kauflin sein von Derrick Hodge und Quincy Jones produziertes Album „Coming Home“ vor. Weitere InformationenMi. 13.03. Tickets im VVK bestellen

Do. 14.03. 21 Uhr

GENERATIONS Fred Wesley - Leonardo Corradi - Tony Match

Fred Wesley (tb), Leonardo Corradi (org), Tony Match (dr)

An der Seite von James Brown oder George Clinton wurde der Posaunist Fred Wesley zu einer Kult-Figur des Funk. In den letzten Dekaden aber besann er sich immer wieder auf seine Jazz-Wurzeln und wagte sich gleichzeitig auf neues Terrain vor. Das betritt er, weil er den musikalischen Kontakt zu jüngeren Generationen pflegt und sich mit Kollegen einlässt, die ihr Ohr immer am Puls der Zeit haben. So musiziert der 75jährige Fred Wesley derzeit mit dem gerade erst 26jährigen italienischen Hammond-Orgel-Virtuosen Leonardo Corradi und dem 47jährigen französischen Drummer Tony Match. Zu dritt spielen sie Länder-, Generationen- und Mentalitäten übergreifende Musik, die viel Groove, viel Leidenschaft besitzt und ungemein frisch klingt. Weitere InformationenDo. 14.03. Tickets im VVK bestellen

Fr. 15.03. 21 Uhr

Billy Cobham Crosswinds Project

Paul Hanson (bassoon, sax), Fareed Haque (g), Scott Tibbs (keys), Tim Landers (b), Billy Cobham (dr)

Billy Cobham ist der vielleicht einflussreichste Schlagzeuger des frühen Jazzrock. Er war die treibende Kraft in der Ur-Fassung des Mahavishnu Orchestras und setzte schon in den 70er Jahren Standards mit eigenen Alben, auf denen er Polyrhythmen zauberte, unwiderstehliche, bis heute zigfach gesampelte Grooves hinlegte und seine Zuhörer mit zwei Bass-Trommeln und schwindelerregendem Snare- und Hi-Hat-Spiel verblüffte. Zu seinem 75. Geburtstag gönnt sich der in Panama geborene und in New York aufgewachsene Billy Cobham nun eine Rückschau auf sein legendäres zweites Werk „Crosswinds“ und bietet uns gleichzeitig eine Vorschau auf Material, das bisher noch nicht aufgenommen wurde, Songs wie „On The Move“ oder „Under The Baobab Tree“ etwa. In seiner aktuellen Band setzt Billy Cobham eine interessante neue Klangfarbe ein. Sein Saxofonist Paul Hanson spielt auch Fagott. Weitere InformationenFr. 15.03. Tickets im VVK bestellen

Sa. 16.03. 21 Uhr

Nina Plotzki singt Marlene

Nina Plotzki (voc), Rich Dana Laughlin (tp), Klaus von Heydenaber (p), Tsolmonbayar MungunTovch (b), Xaver Hellmeier (dr)

Was andere unverbesserlich vorgemacht haben, sollte niemand nachzumachen versuchen. Wer klug und kreativ ist, weiß das. Nina Plotzki ist klug und kreativ. Schon, als sie sich 2001 erstmals an unsterbliches Liedgut von Marlene Dietrich heran traute, war die Sängerin sich der Fallhöhe bewusst. Sie hat sich Marlenes Songs auf bewundernswerte Art zu Eigen gemacht, sie sich neu erschlossen und in die Jetztzeit geholt. Ein wenig Nostalgie war damals schon auch dabei. Gut so. Nina Plotzkis samtweiche Jazzstimme mit souligem Einschlag klingt einfach unwiderstehlich, wenn sie Marlenes Klassiker frisch und respektvoll interpretiert. Ihr wohl arrangiertes Programm ist ein würdevolles Tribut. Aber auch ein sehr selbstbewusstes Statement. Weitere InformationenSa. 16.03. Tickets reservieren

So. 17.03. 21 Uhr

Jazzrausch Session

Das war schon eine wirklich besondere Zeit, als sich ab 2014 hunderte Jazzfans wöchentlich zum „Jazz Rausch" im winzigen ‘Rausch & Töchter’ trafen. Nächte lang wurde dort zu den unterschiedlichsten Themen und Stilrichtungen improvisiert und nicht zuletzt die Jazzrausch Bigband selbst fand hier ihren Ursprung und entdeckte die eigenartige Verbindung zwischen Jazz und Techno. Fünf Jahre später ist es höchste Zeit diese kultigen Sessions wieder hochleben zu lassen und die unbegrenzten Möglichkeiten der Improvisation weiter zu entdecken. Weitere InformationenSo. 17.03. Tickets reservieren

Mo. 18.03. 21 Uhr Bigband Night

Jazz Big Band Association

Die Kompositionen der beiden Meister Herbie Hancock und Pat Metheny gehören stilistisch zu den innovativsten und prägendsten des Modern Jazz. Auf dem Programm stehen einige der schönsten Arrangements dieser Titel u.a.von Bob Mintzer und Bob Curnow. Funk, Latin - Brazilian Music und Straight AheadJazz gehen hier eine spannende Kombination ein. Die Jazz Big Band Association ist mittlerweile eine echte Big Band Institution in München und vereint unter der Leitung von Axel Kühn viele bekannte Jazzmusiker der Szene, die sowohl als Bandleader wie auch als gefragte Big Band Sidemen bereits sehr bekannt sind. Kompakt, swingend und technisch brilliant und mit herausragenden Solisten. Ein begeisterter Kritiker schrieb: „Mitunter war man vom Blending der Stimmen dermaßen angetan, dass man es am liebsten festhalten wollte. Die Bühne knisterte schier vor Energie und Konzentration“ Das Konzept der Band steht für ein "Musicians Orchestra", das die Tradition des Mainstreams der Jazz Big Bands fortführt und aber auch viel Raum für Neues und bislang wenig Gehörtes bietet. Let the music talk to you! Weitere InformationenMo. 18.03. Tickets reservieren

Di. 19.03. 21 Uhr

Sumire Kuribayashi

Sumire Kuribayashi (p), Walter Lang (rhodes), Shinya Fukumori (dr)

Hierzulande muss sie sich noch einen Namen erspielen – doch in ihrer japanischen Heimat sorgt Sumire Kuribayashi seit einigen Jahren für Furore. Im Land der untergehenden Sonne zählt die Pianistin zu den aufgehenden Sternen am Jazz-Firmament. Sie praktiziert kein musikalisches Kamikaze, sondern wird vor allem für die Lyrik ihres Spiels geliebt, die auf bislang fünf Solo-Alben dominiert. In verschiedenen Rezensionen wird Sumire Kuribayashi besonders für ihre Kunst des Geschichtenerzählens verehrt, dafür, dass sie in der Lage sei, vielschichtige Stimmungsbilder mit ihrer Musik zu malen. In München präsentiert sie sich in kurioser Besetzung: Walter Lang vom Trio Elf sitzt neben ihr am Rhodes Piano und der Wahl-Münchner Shinya Fukumori spielt bei ihrem Auftritt Schlagzeug. Weitere InformationenDi. 19.03. Tickets reservieren

Mi. 20.03. 21 Uhr

Paulo Morello SAMBOP

Paulo Morello (git), Lula Galvão (git), Dudu Penz (b), Mauro Martins (dr)

Dem deutschen Gitarristen Paulo Morello wird schon lange attestiert, dass er eine brasilianische Seele besäße. An der Seite von Sängerinnen wie Viviane de Farias und Lygia Campos, aber auch im populären Projekt „Morello & Barth“ lebte er seine südamerikanische Seite bislang aus. Jetzt präsentiert er sich mit seinem neuen Brazil-Quartett „Sambop“. Da ist der Name ist Programm, spielt der 48jährige hier doch eine pfiffige Mixtur und vereint die federnde Leichtigkeit und Luftigkeit der Samba mit den rasenden, kürzelhaften, geschwungenen Themen und dem Tempo des Bebop. Für dieses wirklich originelle und unerwartete Genre gewann er drei brillante Instrumentalisten aus Südamerikas größtem Land: den Gitarristen Lula Galvāo, den Bassisten Eduardo „Dudu“ Penz und den Schlagzeuger Mauro Martins. Weitere InformationenMi. 20.03. Tickets reservieren

Do. 21.03. 21 Uhr

Emile Parisien Quartet

Emile Parisien (sax), Julien Touéry (p), Ivan Gélugne (b), Julien Loutelier (dr)

„Double Screening“, das neue Album des Émile Parisen Quartets, trägt der Tatsache Rechnung, dass unser heutiges Leben von Monitoren bestimmt ist, auf die wir ständig glotzen. Es behandelt unsere Sucht nach immer neuen News und den Zwang, immer und überall erreichbar zu sein. Unsere „schöne neue Welt“ hat der vielleicht beste Sopransaxofonist seiner Generation in grandiose Kompositionen übersetzt. Titel wie „Hashtag“, „Spam“ der „Malware Invasion“ statteten Émile Parisien, Pianist Julien Touery, Bassist Ivan Gélugne und der neue Schlagzeuger Julien Loutelier mit hoher und doch nachvollziehbarer Informationsdichte aus. Den kalten digitalen Zeiten halten die Vier eine Musik entgegen, die bei aller Intelligenz ungemein heißblütig und emotional ist. Weitere InformationenDo. 21.03. Tickets im VVK bestellen

Fr. 22.03. 21 Uhr

Deva Mahal

Deva Mahal (voc), Ashton Sellars (g), Dominic J. Marshall (keys), Pat Stewart (b), Alex Brajkovic (dr)

Wer diese voluminöse, vor Leidenschaft bebende, beseelte Charakter-Stimme einmal gehört hat, wird sie nicht wieder vergessen. Es schwingt so viel mit, wenn Deva Mahal singt: Freude und Schmerz, Hochgefühl und Verlust, unendlich viel Erfahrung, archaischer Blues, Gospel, Rock, Indie-Pop, Soul, R & B. Die Tochter der Blues-Legende Taj Mahal ist wirklich ein Naturereignis. Mit ihrem Dad hat sie bei einem Tribut für die Soul-Königin Aretha Franklin sogar schon auf der Bühne der Carnegie Hall gestanden. Auf ihrem Album „Run Deep“ zeigt sich Deva (deren Namen Diva ausgesprochen wird) nicht nur als hinreißende Sängerin, sondern brilliert auch als Autorin tief gehender Songs, die viel Persönliches preisgeben und etwa vom Kampf gegen die eigenen Dämonen erzählen. Weitere InformationenFr. 22.03. Tickets im VVK bestellen

Sa. 23.03. 21 Uhr

Tobias Meinhart BERLIN PEOPLE

feat. Kurt Rosenwinkel

Tobias Meinhart (ts), Kurt Rosenwinkel (g), Ludwig Hornung (p), Tom Berkmann (b), Mathias Ruppnig (dr)

Manch einer braucht die Ferne, um sich auf die eigenen Wurzeln zu besinnen. Seit zehn Jahren lebt der Saxofonist Tobias Meinhart nun schon in New York. Dort konnte er sich trotz nicht zu knapper Konkurrenz etablieren und ist an der Seite prominenter Mitstreiter regelmäßig in Clubs wie dem Blue Note, dem Birdland oder der 55 Bar zu hören. Im Big Apple aber wurde er sich mehr und mehr seiner Heimat, seiner deutschen Eigenschaften bewusst. Diesen Umstand feiert er mit seinem Album und Projekt „Berlin People“. Da zeigt er, was er sich in New York angeeignet hat und lässt amerikanische wie deutsche Mentalitäten miteinander verschmelzen. Kurt Rosenwinkel spielt eine tragende Rolle in Meinharts neuer Band. Er gilt als einer der einflussreichsten Gitarristen der jüngeren Jazzgeschichte und hat mit seiner Art des sanglichen Spiels ungezählte Kollegen beeinflusst. Weitere InformationenSa. 23.03. Tickets reservieren

So. 24.03. 21 Uhr

Jazzrausch Session

Das war schon eine wirklich besondere Zeit, als sich ab 2014 hunderte Jazzfans wöchentlich zum „Jazz Rausch" im winzigen »Rausch & Töchter« trafen. Nächte lang wurde dort zu den unterschiedlichsten Themen und Stilrichtungen improvisiert und nicht zuletzt die Jazzrausch Bigband selbst fand hier ihren Ursprung und entdeckte die eigenartige Verbindung zwischen Jazz und Techno. Fünf Jahre später ist es höchste Zeit diese kultigen Sessions wieder hochleben zu lassen und die unbegrenzten Möglichkeiten der Improvisation weiter zu entdecken. Weitere InformationenSo. 24.03. Tickets reservieren

Mo. 25.03. 21 Uhr Big Band Night

Hard Days Night Big Band

feat. Petra Scheeser (voc)

Petra Scheeser (voc), Michael Flossmann, Konstantin Kern, Stefan Kreminski (tps), Mark Pusker (as), Klaus Rapp (as), Ferdinand Settele (ts), Hilmar Erb (ts), Jörg Siemers (bs), Christian Landsiedel, Martin Hering, Stephan Friedrich, Vincenzo Carlotta (tbs), Ralf Turner (g), Markus Buchmann (p), Andreas Karius (perc), Daniel Stockhammer (dr), Matthias Preißinger (cond)

Die Hard Days Night Big Band ist so etwas wie eine Institution der Münchner Jazz-Szene. Seit über 25 Jahren swingt und groovt das musikalische Großprojekt auf den Bühnen im Freistaat. Unter der Leitung von Matthias Preißinger machen sich zwanzig Vollblutmusiker mit unstillbarer Spiellust über Material aus dem üppigen Repertoire der Beatles her. Die starken Melodien und pfiffigen harmonischen Wendungen, die John Lennon und Paul McCartney für die Fab Four kreierten, reizten die Kreativität von vielen Jazzmusikern schon seit den 60er Jahren. Die Hard Days Night Big Band präsentiert Beatles-Klassiker in exklusiven Orchester-Arrangements zwischen Mainstream, Latin und Funk. Gesungen werden die zeitlosen Songs von Petra Scheeser. Weitere InformationenMo. 25.03. Tickets reservieren

Di. 26.03. 21 Uhr

Allison Miller’s BOOM TIC BOOM

Kirk Knuffke (tp), Ben Goldberg (cl), Jenny Scheinman (vl), Myra Melford (p), Chris Lightcap (b), Allison Miller (dr)

„Boom Tic Boom“ ist einerseits die lautsprachliche Umschreibung dessen, was Allison Miller tut: nämlich Schlagzeugspielen. Andererseits hat die New Yorkerin ihre Band so genannt. Und doch wird der Sound ihres Sextetts keineswegs von ihrem Spiel dominiert. Miller ordnet sich unter in ihren grandiosen Kompositionen, die vielschichtig, bezugsreich, aufregend, Bilder herauf beschwörend und oft auch sehr nahegehend sind. Die klangliche Ausgestaltung ihrer Stücke vertraut sie fünf Individualisten an – jeder von Ihnen ist selbst ein gefeierter Bandleader und Solo-Künstler. Was die Geigerin Jenny Scheinman, der Kornettist Kirk Knuffke, der Klarinettist Ben Goldberg, die Pianistin Myra Melford und der Bassist Todd Sickafoose zusammen mit Allison Miller spielen, kann dem Zuhörer schnell mal den Atem rauben. Weitere InformationenDi. 26.03. Tickets im VVK bestellen

Mi. 27.03. 21 Uhr

David Krakauer’s Ancestral Groove

David Krakauer (cl), Keepalive (sampler), Sheryl Bailey (git), Jerome Harris (b), Michael Sarin (dr)

Klezmer 2.0: in seinem Sound bringt der gefeierte Klarinettist David Krakauer die Musik seiner Ahnen und die Gegenwart zusammen, vereint Nahöstliches, jiddische Songs, Jazz, DJ-Kultur und zeitgemäße Grooves zu etwas Unwiderstehlichem. Dem 62jährigen New Yorker, der einst Mitbegründer der „Klezmatics“ war, genügte es nie, nur ein blendender Instrumentalist zu sein. Er ist ein unbeirrbarer Neuerer des Klezmer, ein Visionär. Was manchem Traditionalisten wie ein Sakrileg vorkommen muss, ist für ihn normal: So setzt Krakauer in seiner Band „Ancestral Groove“ mit „Keepalive“ einen furiosen Sample-Spezialisten und mit Bassist Jerome Harris und Schlagzeuger Michael Sarin zwei Avantgarde-erprobte Jazzer ein. David Krakauer, der an der Manhattan School of Music lehrt, zeigt bei allem Sinn für musikalische Reformen allerdings auch gehörigen Respekt vor den bewährten Zutaten des Klezmer. Weitere InformationenMi. 27.03. Tickets im VVK bestellen

Do. 28.03. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Lars Danielsson • Paolo Fresu

Summerwind

Lars Danielsson (b, cello, effects), Paolo Fresu (tp, flh, effects)

Da haben sich zwei gefunden, ein Nordmann und ein Südländer. Beide sind von fast gleicher Mentalität, beide Klang-Poeten, beide Lyriker, beide eher dem Stillen als lauten Klängen zugeneigt; wenn der schwedische Bassist und Cellist Lars Danielsson und der italienische Trompeter und Flügelhornist Paolo Fresu zusammen musizieren, ist das wie eine warme Sommerbrise: sie ist nicht nur für unseren Körper wohltuend, sondern auch für unsere Seele. „Summerwind“ heißt das Album, auf dem der 60jährige Skandinavier und der 57jährige Stiefel-Bewohner der Schönheit von Melodien vertrauen. In eigenen Nummern, einer Bach-Bearbeitung, dem Standard „Autumn Leaves“ und einem Titel des Polen Krzystof Komeda sagen sie mit wenigen aber gehaltvollen Tönen unendlich viel. Weitere InformationenDo. 28.03. Tickets im VVK bestellen

Fr. 29.03. 21 Uhr

Seamus Blake – The French Connection

Seamus Blake (ts), Tony Tixier (p), Florent Nisse (b), Gautier Garrigue (dr)

Er ist oft die erste Wahl, wenn Bandleader einen Saxofonisten mit vollendeter Technik, starker Expressivität und weitem Horizont suchen. Doch der an der Seite ungezählter Größen gestählte, in New York lebende Tenorist Seamus Blake glänzt auch durch eigene Projekte. Mit drei französischen Musikern spielte er zuletzt ein Album namens „Guardians of the Heart Machine“ ein, auf dem akustischer Jazz sich Indie-Rock-Einflüsse oder Rhythmen erlaubt, die Blake etwa in Istanbul aufschnappte. Die Zusammenarbeit mit Pianist Tony Tixier, Bassist Florent Nisse und Schlagzeuger Gautier Garrigue kam auf Anregung des Jazz-Aficionados Olivier Saez zustande. Blake zeigt sich von der musikalischen Offenheit, Flexibilität und Anpassungsfähigkeit der drei Franzosen begeistert. Ganz speziell für sie schrieb er Kompositionen, in der sich amerikanische Mentalität mit europäischer Sensibilität paaren sollte. Weitere InformationenFr. 29.03. Tickets reservieren

Sa. 30.03. 21 Uhr

VoicesInTime / Stefan Kalmer

Think about it!

Sonst findet man Chöre meist nur in Gospel-Messen, auf Kirchen-Emporen oder in klassischen Konzerten. Ein großes a cappella-Unternehmen, das sich auf ein Crossover aus Jazz und Pop versteht, ist hingegen die große Ausnahme. Die mehrfach prämierten Stimmen der VoicesInTime gehören in ihrem Bereich zu den Ensembles der ersten Stunde in München und lösen unter der Leitung von Stefan Kalmer die Grenzen zwischen den Genres gekonnt auf. Im neuen Programm „Think about it!“ zeigen sie ihre Flexibilität, singen Goethe-Lyrik, schmettern Nummern von Meat Loaf und den Welshy Arms, von Billie Holiday, Jamie Cullum oder der gerade verstorbenen Soul-Göttin Aretha Franklin, intonieren „Eternal Flames“ von den Bangles genau so wie „Halleluja“ von Leonard Cohen. Weitere InformationenSa. 30.03. Tickets im VVK bestellen

So. 31.03. 21 Uhr

Jazzrausch Session

Das war schon eine wirklich besondere Zeit, als sich ab 2014 hunderte Jazzfans wöchentlich zum „Jazz Rausch" im winzigen »Rausch & Töchter« trafen. Nächte lang wurde dort zu den unterschiedlichsten Themen und Stilrichtungen improvisiert und nicht zuletzt die Jazzrausch Bigband selbst fand hier ihren Ursprung und entdeckte die eigenartige Verbindung zwischen Jazz und Techno. Fünf Jahre später ist es höchste Zeit diese kultigen Sessions wieder hochleben zu lassen und die unbegrenzten Möglichkeiten der Improvisation weiter zu entdecken. Weitere InformationenSo. 31.03. Tickets reservieren

Seitenanfang