Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten: täglich ab 19.30 Uhr
Konzertbeginn: 20.30 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Feb 2020

Programm März 2020

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

So. 01.03. 20:30 Uhr

Jam Session

mit Xaver Hellmeier (dr)

Xaver Hellmeier gehört in Deutschland mittlerweile zu den gefragtesten Jazz-Drummern seiner Generation. Mit seinem pulsierenden, akzent- und schlagvarianten-reichen, authentischen wie originellen Spiel begeistert er sowohl seine Kollegen auch das Publikum. Inspiriert wurde er von Meistertrommlern des Bebop und Hardbop, von Größen wie Kenny Clarke, Max Roach, Art Taylor, Billy Higgins oder Jimmy Cobb. Der aus Haimhausen stammende Xaver Hellmeier erhielt seine Ausbildung an Musikhochschulen in München, Wien und New York. Seit einiger Zeit belebt er die Münchner Jazz-Szene. In seiner Vita tauchen prominente Namen auf: er hat bereits mit Pianisten wie Harold Mabern und Aaron Goldberg oder mit Saxofonisten wie Eric Alexander, Gábor Bolla oder Johannes Enders die Bühne geteilt. Xaver Hellmeier freut sich bei seinen März-Jam Sessions auf beseelte Einsteiger. Weitere InformationenSo. 01.03. Tickets reservieren

Mo. 02.03. 20:30 Uhr Bigband Night

Brasil Arts Orquestra & friends

Gisele Abramoff (voc), Alexandra Fischer (voc), Paulo Alves (voc), Guto Alves da Silva (voc), Mark Pusker, Otto Staniloi, Tom Förster, Alberto Barreira, Peter Kral (saxes), Felix Ecke, Florian Brandl, Rich Laughlin, Omar Kabir (tps), Jürgen Neudert, Franz Schledorn, Christian Landsiedel, Alfred Menzinger (tbs), Bernd Hess (git), Uli Geißendoerfer (keys), Guto Alves da Silva (keys), Paul Tietze (b), Stephan Maass (perc), Elmar Schmidt (dr, leader)

Seit seiner Gründung im Jahr 2018 steht das „Brasil Arts Orquestra & Friends“ für den brodelnden Schmelztiegel der brasilianischen Musik, lässt sich von Samba, Bossa Nova, Jazz, Funk, Forró, Baiâo, Frevo, Maracatu, Samba-Reggae, Partido alto, kurz: von der Vielfalt der Música Popular Brasileira inspirieren, die fast alle musikalischen Spielarten des südamerikanischen Landes eint. Initiator des Münchner Ensembles ist der Schlagzeuger Elmar Schmidt, der seit den 80er Jahren einer der gefragtesten Studio-Drummer Deutschlands ist und mit perfekt inszenierten Brasil-Acts wie „Aquarelas do Brasil“ bekannt wurde. Hinter den „Friends“ des „Brasil Arts Orquestras“ stecken übrigens die Vokalisten Gisele Abramoff, Paulo Alves und Guto Alves da Silva. Weitere InformationenMo. 02.03. Tickets reservieren

Di. 03.03. 20:30 Uhr

Bob Reynolds Group

Bob Reynolds (sax), Ruslan Sirota (p), Janek Gwizdala (b), Gene Coye (dr)

Die hoch melodische Musik des Tenorsaxofonisten Bob Reynolds ist mit Soul, R & B und Dark Pop angereichert und vereint den Intellekt des Jazz mit dem Schwung tanzbarer Grooves. Sein 2015 in Los Angeles gegründetes Quartett ist bestens erprobt, denn es konnte im Baked Potato Jazz Club und im Blue Whale zeitweilig als Hausband auftreten. Bob Reynolds stammt aus Morristown, New Jersey und wuchs in Jacksonville, Florida auf. Mit dreizehn begann er Saxofon zu spielen. Nachdem er an einer der Kaderschmieden des amerikanischen Jazz, nämlich am Berklee College of Music in Boston unter George Garzone und Hal Crook ausgebildet wurde, konnte Bob Reynolds seine erlernten Fertigkeiten bald schon als Profi anwenden. Von John Mayer, Brian Blade, Aaron Goldberg, Gregory Hutchinson oder Tom Harrell erhielt er Gehaltsschecks. Als Mitglied von Snarky Puppy wurde er 2017 mit einem Grammy ausgezeichnet. Weitere InformationenDi. 03.03. Tickets im VVK bestellen

Mi. 04.03. 20:30 Uhr

Philip Catherine / Paulo Morello / Sven Faller

Philip Catherine (git), Paulo Morello (git), Sven Faller (b)

Ein gitarristisches Gipfel-Treffen: Paulo Morello, der sich im Januar erst mit Ulf Wakenius und dem „Brazilian Experience“-Projekt in der Unterfahrt präsentierte, tauscht sich nun mit einer wahren Legende musikalisch aus: Philip Catherine. Ihre Begegnung dürfte besonders reizvoll ausfallen, weil der Deutsche und der Belgier ganz unterschiedliche Ausdrucksmittel in ihren Dialog einfließen lassen. Philip Catherine wurde einst geadelt, weil der große Charles Mingus ihm einen ehrenvollen Spitznamen verpasste: „Young Django“. Der in London geborene Gitarrist war ein treuer Begleiter von Chet Baker und Tom Harrell, sorgte im Trio mit Charlie Mariano und Jasper van´t Hof sowie im Duo mit Larry Coryell für Furore und nahm zahlreiche Solo-Alben auf. 2019 erschien das mit Paulo Morello und Bassist Sven Faller eingespielte Album „Manoir de mes rêves“. Paulo Morello machte sich durch das „Bossa Nova-Legends“ Projekt einen Namen. Er musizierte bereits mit Jimmy Smith, Randy Brecker, Paul Kuhn, Airto Moreira sowie Billy Cobham und ist Professor für Jazz-Gitarre an den Musikhochschulen in Nürnberg und Berlin. Weitere InformationenMi. 04.03. Tickets im VVK bestellen

Do. 05.03. 20:30 Uhr

Mary Halvorson's Code Girl

Amirtha Kidambi (voc), Maria Grand (sax, voc), Adam O’Farrill (tp), Mary Halvorson (git), Michael Formanek (b), Tomas Fujiwara (dr)

Mary Halvorsons Gitarre kann klingen wie R2-D2s betrunkene Schwester. Amirtha Kidambi beamt den Zuhörer durch Raum und Zeit, wenn sie mit fremden Zungen über Sturmwolken singt. Und Adam O’Farill kann mit seinem Atem Metall schmelzen. „Code Girl“ hat eine bizarre Sci-Fi-Aura und trotzdem viel Gefühl. Halvorson versenkt sich in ihrer Musik, verschwindet hinter ihr. Ihre kompositorische Sprache ist erstaunlich und ihr an Robotersprache erinnernder Signature-Sound einzigartig. Kidambi vermittelt mit ihrer Stimme nicht nur Halvorsons Songtexte, sondern fügt dem komplexen Bandklang noch eine weitere instrumentale Ebene hinzu. Ihre Improvisation auf sinnlose Silben bekommt durch indische mikrotonale Glissandi oder klassisches Opernvibrato plötzlich eine historische, ethnische oder spirituelle Konnotation. Adam O’Farill spielt meist den emotionalen Gegenpart von Halvorson. Seine Trompete kann nicht nur strahlen und glänzen, sondern die gesamte Emotionstonleiter spielen: säuseln, singen, schreien oder schluchzen. Michael Formarek am Bass, Maria Grand am Saxofon und Tomas Fujiwara an den Drums lenken das Schiff und sorgen dafür, dass der Sound nie zu weit ins All abgleitet. Er bleibt außerirdisch romantisch, verstörend mystisch, hintergründig skurril. Weitere InformationenDo. 05.03. Tickets im VVK bestellen

Fr. 06.03. 20:30 Uhr

Enders Room

Hikikomori

Johannes Enders (ts), Bastian Stein (tp), Karl Ivar Refseth (vibes), Jean-Paul Brodbeck (p), Wolfgang Zwiauer (e-b), Gregor Hilbe (dr, electronics)

Das nicht nur in Japan auftretende Phänomen „Hikikomori“ beschreibt Menschen, die sich in sich selbst zurückziehen, die ihre sozialen Kontakte kappen und auf die üblichen Alltagsrituale verzichten. Die zweite CD des neuen Johannes Enders-Doppel-Albums beschäftigt sich mit diesem Zustand der Isolation und ist trotz aller Innerlichkeit reinste Kommunikation. Sie ist eine musikalische Kontaktsuche nach außen. Der erste Teil des neuen „Enders Room“-Werks kommt auch einer echten Ansprache an uns alle gleich. Er ist „Dear World“ überschrieben und man könnte ihn auch als Angebot an unsere völlig aus den Fugen und der Balance geratenen Welt interpretieren, als Vermittlungsversuch – als musikalischen Reminder, dass uns Menschen eigentlich mehr eint als trennt und dass wir uns auf uns und unsere Stärken besinnen sollten. Klanglich schafft der Weilheimer Saxofonist mit Enders Room sein ganz eigenes, mitunter geheimnisvolles Universum. Er führt Analoges und Synthetisches zusammen, archaisch Anmutendes und ganz Neues. Weitere InformationenFr. 06.03. Tickets reservieren

Sa. 07.03. 20:30 Uhr Catalan Nights

Los Aurora

Pere Martinez (voc), Max Villavecchia (p), Javier Garrabella (b), Joan Carles Mari (dr), Jose Manuel Alvarez (dance)

Die Musik der Gruppe „Los Aurora“ entwickelt eine Leidenschaft, die keinen kalt lassen kann: die Mitglieder des Quintetts haben sich in der spanischen Kaderschmiede „Taller de Músics“ in Barcelona gefunden. Sie bringen das Temperament des Flamenco mit der Hitzigkeit wie dem Intellekt des Jazz zusammen, nutzen auch Einflüsse aus der Rock- und Popmusik und würdigen unter anderem die Werke legendärer spanischer Komponisten wie Manuel de Falla oder Isaac Albéniz. Sänger Pere Martinez ist der Flamenco-Szene der iberischen Halbinsel längst ein Star und versteht es das Publikum mit seiner Stimmkraft, seiner Intensität und seinen Verzierungen von den Sitzen zu reißen. Eine weitere Attraktion bei „Los Aurora“ ist der Tänzer José Manuel Alvarez, der fest zum Ensemble gehört und mit typischem, wild klackenden Flamenco-Stepptanz eine zusätzliche rhythmische Komponente in die Band bringt. Weitere InformationenSa. 07.03. Tickets reservieren

So. 08.03. 20:30 Uhr

Session for Helmut

unter der Leitung von Wolfgang Schmid (b)

Jakob Manz (sax), Peter Wölpl (git), Hannes Stollsteimer (keys), Wolfgang Schmid (b), Guido May (dr)

Nach 15 Jahren als 2. Vorsitzender im Vorstand des Förderkreises Jazz und Malerei München e.V. hat sich Helmut Seifert entschlossen sein Amt zum Jahresende 2019 niederzulegen. Er wird aber die Musik in der Unterfahrt weiterhin genießen und seinen Stammplatz an der Bar sicher nicht unbeaufsichtigt lassen…. Ihm zu Ehren und verbunden mit einem herzlichen Dank veranstaltet der Förderkreis Jazz und Malerei München e.V. eine spezielle Session "For Helmut". Den ersten Teil gestalten Wolfgang Schmid (b), langjähriger Vorstandskollege im Förderkreis, der die Sessionleitung übernommen hat, sowie Guido May (dr), Jakob Manz (sax), Hannes Stollsteimer (p) und Peter Wölpl (git). Danach sind EinsteigerInnen beim Feiern herzlich willkommen. Wolfgang Schmid zählt zu den bekanntesten und erfolgreichsten Bassisten Europas. Er verewigte seinen guten Namen und seine Talente auch als Produzent, Komponist und musical director auf bislang über 400 Alben und bei mehreren Theaterproduktionen. Seine teilweise furiose Spielweise und seine stilistische Vielfalt brachten ihm diverse Pollgewinne als "Bassplayer of the year" in USA und Deutschland, weltweite Tourneen, Auftritte bei vielen großen Festivals und unvergessen, die musikalische Leitung der ARD-TV Kult-Reihe "Superdrumming"! Er war eine zentrale Figur in Klaus Doldingers legendärer Jazzrock-Gruppe PASSPORT, die als "Passport Classic" in der 70er Jahre-Originalbesetzung weiterhin auftritt. Es folgten eigene Bands, wie "Head, Heart & Hands", "Wolfhound", seit 1988 diverse hochkarätig besetzte "Kick" -Formationen und seit 1996 "Paradox" mit Billy Cobham und Tourneen mit den Oscar- und Grammy-Gewinnern Dave & Don Grusin, Lee Ritenour und Will Kennedy - "The Hang All Stars". Wolfgang Schmid ist Mitglied bei den "German Jazz Masters" mit Manfred Schoof, Wolfgang Dauner & Klaus Doldinger. Seit 2008 lehrt er Jazz- und Popmusik an der Musikhochschule in Stuttgart und wurde 2016 zum Professor ernannt. Weitere InformationenSo. 08.03. Tickets reservieren

Mo. 09.03. 20:30 Uhr Bigband Night

Christian Elsässser Jazz Orchestra

Ulrich Wangenheim, Ferdinand Settele, Till Martin, Matthieu Bordenave, Gregor Bürger (saxes), Nemanja Jovanovic, Felix Jechlinger, Andreas Unterreiner, Julian Hesse (tps), Jürgen Neudert, Lukas Jochner, Roman Sladek, Jakob Grimm (tbs), Paul Brändle (git), Leo Betzl (p), Henning Sieverts (b), Julian Fau (dr), Christian Elsässer (comp,conductor)

Der Komponist, Pianist und Dirigent Christian Elsässer zählt in seiner Generation zu den wichtigsten Vertretern des zeitgenossischen Jazz in Europa. Er arbeitet regelmäßig mit den renommiertesten Klangkorpern der internationalen Szene wie dem Metropole Orchestra (3 Grammys), dem Scottish National Jazz Orchestra, allen deutschen Rundfunk-Bigbands (HR, WDR, NRD und SWR) sowie dem Münchner Rundfunkorchester. Zu seinen musikalischen Partnern zählen viele Stars der Branche, so Dee Dee Bridgewater, Kurt Elling, Mike Stern, Vince Mendoza, Mike Mainieri u.v.a. Für sein eigenes Großprojekt, das Christian Elsässer Jazz Orchestra, hat er eine handverlesene Band zusammengestellt, die sowohl durch ihre herausragenden Solisten wie auch durch ihr ausdrucksstarkes Ensemblespiel glänzt. Angelehnt an klassische sinfonische Ästhetik schopft Elsässer den Klangfarbenreichtum des Ensembles komplett aus und entführt den Zuhorer in eine Welt jenseits der Konventionen des herkommlichen Big Band-Jazz. 2016 wurde das Christian Elsässer Jazz Orchestra mit dem Bayerischen Kunstförderpreis geehrt. Weitere InformationenMo. 09.03. Tickets reservieren

Di. 10.03. 20:30 Uhr

Richie Beirach / Dave Liebman

Forgotten Fantasies Revisited

Dave Liebman (ts, ss), Richie Beirach (p)

Diese musikalische Partnerschaft hält seit über einem halben Jahrhundert, weil sich der Saxofonist Dave Liebman und der Pianist Richie Beirach immer wieder Neues und Spannendes zu sagen haben. Sie bauten in Organisationen wie „Free Life´s Communication“, in Bands wie „Lookout Farm“ und „Quest“ oder als Duo ihre Dialogfähigkeit aus. Der klangliche Austausch des Gespanns wurde auf mehreren Dutzend gemeinsamer Alben dokumentiert und zeigt die Wandlungsfähigkeit der zwei Meister-Instrumentalisten, Komponisten, Dozenten und Autoren. Auf ihrem neuen Album „Eternal Voices“ übersetzen diese beiden Ikonen Werke von klassischen Tonsetzern aus mehreren Jahrhunderten, die für die Ewigkeit geschaffen wurden, in die Jazzsprache, geben Bartoks Streichquartetten 1 – 6 einen neuen Anstrich, gewinnen Musik von Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Johann Sebastian Bach, Federico Mompou, Gabriel Fauré, Aram Khatchaturian, Alexander Scriabin und Arnold Schönberg bislang ungekannte Aspekte ab. Weitere InformationenDi. 10.03. Tickets reservieren

Mi. 11.03. 20:30 Uhr

Benny Golson Quartet feat Antonio Faraò

Benny Golson (sax), Antonio Faraó (p), Piero Orsini (b), Max Furian (dr)

Hoher Besuch kündigt sich an. Mit dem 91jährigen Tenorsaxofonisten Benny Golson kommt eine echte Jazz-Legende, eine Ikone in die Unterfahrt – und einer der letzten Vertreter einer Generation, die den klassischen Hardbop prägte. Mit seinem warmen eleganten Ton glänzte Golson bei Art Blakey & The Jazz Messengers und im gemeinsam mit Trompeter Art Farmer geleiteten „Jazztet“. Der aus Philadelphia stammende Musiker ist ein Mann von großer Bandbreite. Für einige Jahre ließ er sich als Film- und Fernsehkomponist in Hollywood nieder. Außerdem betätigte er sich als von klassischer Musik inspirierter Tonsetzer. 1994 wurde im New Yorker Lincoln Center seine Symphonie „Two Faces“ uraufgeführt. Viel Lob erhielt er auch für ein Werk, das er dem Geigenvirtuosen Itzhak Perlman auf den Leib schrieb. Aktivitäten wie diese haben ihn nie vom Jazz-Betrieb ferngehalten. In München präsentiert sich Benny Golson mit einem Quartett, in dem der überragende Mailänder Pianist Antonio Faraò eine tragende Rolle spielt. Weitere InformationenMi. 11.03. Tickets im VVK bestellen

Do. 12.03. 20:30 Uhr

Omer Klein Trio

Radio Mediteran

Omer Klein (p, synth, perc), Haggai Cohen-Milo (b, synth-b), Amir Bresler (dr, perc)

Der israelische Pianist Omer Klein feiert dieser Tage das fünfjährige Jubiläum seines Trios mit dem Bassisten Haggai Cohen-Milo und dem Schlagzeuger Amir Bressler. Diese Drei verstehen sich auf fast telepathische Weise, musizieren mit unstillbarer Neugier und mit dem Ziel, Genregrenzen zu überwinden. Jazz bildet nur die Ausgangsbasis für ihre Musik, die sich aus etlichen Einflüssen speist. Klassik fließt mit hinein, ebenso Elemente des Pop, melodische Referenzen an die Klangwelt des Balkans, des Maghreb, des Nahen und Mittleren Ostens. Die neun Songs auf „Radio Mediteran“, dem dritten gemeinsamen Album von Klein, Cohen-Milo und Bressler, kreisen inhaltlich alle um das Mittelmeer. „Meine Band und ich haben einen sehr persönlichen Bezug zu diesem Meer: Wir alle sind in seiner Nähe aufgewachsen“, sagt Omer Klein. „Haggai, Amir und ich hören nach einem Konzert im Hotel oft Musik. Mir fiel auf, dass die Stücke, die wir uns vorspielten, aus Nordafrika, dem Balkan oder der arabischen Welt stammten.“ Die nächtlichen Listening Sessions haben sich ganz offensichtlich niedergeschlagen auf das so bunte wie organische Material von „Radio Mediteran“. Weitere InformationenDo. 12.03. Tickets im VVK bestellen

Fr. 13.03. 20:30 Uhr

Nice Brazil & Group

CD Release Tour – ‘Minhas Raizes’

Nice Brazil (voc), Ricardo Fiuza (p), Joel Locher (b), Christoph Holzhauser (dr)

Die aus Sao Paul stammende und seit Beginn der 1990er Jahre in Deutschland lebende Sängerin Nice Brazil ist die Initiatorin eines Projekts, das die Vielfalt der brasilianischen Musik zelebriert und Bossa Nova, Samba, Choro oder Baião in jazzige Arrangements kleidet. Auf dem Album „Minhas Raízes“ (Meine Wurzeln) bringt sie Klänge und reizvoll federnde Rhythmen aus ihrer Heimatstadt sowie aus Rio de Janeiro und Belo Horizonte zusammen. „Dies ist meine erste Album-Produktion mit eigenen Kompositionen, mit meinen eigenen Worten und Gefühlen“, sagt Nice Brazil und beschreibt das musikalische Resultat auf „Minhas Raïzes“ als „einen Moment des inneren Wachstums.“ Ulrich von Mengden schrieb in der Ginsheim-Gustavsburger Zeitung folgendes über die Frau aus Südamerika: „...Nice Brazil versteht es glänzend, auf der Klaviatur der großen Gefühle zu spielen. Ein warmes Timbre, ein zarter Schmelz und die Fähigkeit, sich musikalisch und inhaltlich einzufühlen, machen aus ihr ein vokales Gesamtkunstwerk.“ Weitere InformationenFr. 13.03. Tickets reservieren

Sa. 14.03. 20:30 Uhr

Nils Wogram Root 70

Nils Wogram (tb), Hayden Chrisholm (sax), Matt Penman (b), Jochen Rückert (dr)

Nils Wograms „Root 70“ feiert das 20jährige Bestehen - die gefeierte Premiere des deutsch-neuseeländischen Quartetts fand 2000 beim Jazzfestival Moers statt. Die Band besticht mit klassischem Jazz, der sich über verrückten Metren bewegt und ohne Harmonie-Instrument auskommt. Bei aller Komplexität tönt die charakterstarke Musik von „Root 70“ transparent, luftig, leichtfüßig. Alle Mitglieder haben seit dem Einstand ihrer Gruppe große Karrieren hingelegt: der in der Schweiz lebende Posaunist Nils Wogram begeistert die Jazzwelt mit seinem Septett, dem Trio „Nostalgia“, dem Vertigo Trombone Quartet und durch die Zusammenarbeit mit der NDR Big Band. Er betreibt außerdem das Label „nwog“. Der aus Auckland stammende Saxofonist Hayden Chisholm fiel schon durch so manches kuriose Projekt auf und war der Protagonist im Dokumentarfilm „Sound der Heimat – Deutschland singt“. Bassist Matt Penman und Schlagzeuger Jochen Rückert leben in New York und sind dort beide Bandleader wie auch gesuchte Sideman. Der neuseeländische Tieftöner war lange Mitglied beim SFJazz Collective. Der Deutsche betreibt ein akustisches Quartett und produziert unter dem Alias-Namen „Wolff Parkinsson White“ elektronische Musik. Weitere InformationenSa. 14.03. Tickets reservieren

So. 15.03. 20:30 Uhr

Jam Session

mit Xaver Hellmeier (dr)

Xaver Hellmeier gehört in Deutschland mittlerweile zu den gefragtesten Jazz-Drummern seiner Generation. Mit seinem pulsierenden, akzent- und schlagvarianten-reichen, authentischen wie originellen Spiel begeistert er sowohl seine Kollegen auch das Publikum. Inspiriert wurde er von Meistertrommlern des Bebop und Hardbop, von Größen wie Kenny Clarke, Max Roach, Art Taylor, Billy Higgins oder Jimmy Cobb. Der aus Haimhausen stammende Xaver Hellmeier erhielt seine Ausbildung an Musikhochschulen in München, Wien und New York. Seit einiger Zeit belebt er die Münchner Jazz-Szene. In seiner Vita tauchen prominente Namen auf: er hat bereits mit Pianisten wie Harold Mabern und Aaron Goldberg oder mit Saxofonisten wie Eric Alexander, Gábor Bolla oder Johannes Enders die Bühne geteilt. Xaver Hellmeier freut sich bei seinen März-Jam Sessions auf beseelte Einsteiger. Weitere InformationenSo. 15.03. Tickets reservieren

Mo. 16.03. 20:30 Uhr Bigband Night

The Munich Uptown Jazz Orchestra

plays the music of Dave Holland

Franz Weyerer, Felix Ecke, Florian Brandl (tps), Lukas Jochner, Christian Landsiedel, Auwi Geyer (tbs), Christoph Hörmann, Matthieu Bordenave, Wolfhard Metz, Wolfgang Roth (saxes), Tim Collins (vib), Ernst Techel (b), Matthias Gmelin (dr)

An English Man in New York: In den späten 60er Jahren holte Miles Davis den Bassisten Dave Holland in seine Band und nahm mit ihm bahnbrechende Alben wie „In a Silent Way“ oder „Bitches Brew“ auf. Seither hat sich der mittlerweile 73jährige Brite musikalisch immer wieder neu erfunden und unterhielt diverse eigene Formationen - vom Trio, Quartett, Quintett und Oktett über Allstar-Bands wie „Prism“ oder „Cross Currents“ bis hin zur prominent besetzten Big Band, mit der er das Album „What Goes Around“ aufnahm. Das Material, das Dave Holland für seine bislang größte Band komponierte und arrangierte, wird nun vom Munich Uptown Jazz Orchestra um Bandleader und Trompeter Franz Weyerer aufgeführt – mit dem Amerikaner Tim Collins am Vibrafon als Solist. Weitere InformationenMo. 16.03. Tickets reservieren

Di. 17.03. 20:30 Uhr

Jasper Høiby’s Planet B

Josh Arcoleo (sax), Jasper Høiby (b), Marc Michel (dr)

Wir vernichten die Lebensräume unserer Welt in einem Tempo, als stünde uns eine zweite zur Verfügung. Ein „Planet B“ existiert zwar – aber es ist eine Band des in England lebenden dänischen Bassisten Jasper Høiby (Phronesis, Fellow Creatures), der die drängendsten Probleme, die Perspektiven unserer Zeit mit dem englischen Saxofonisten Josh Arcoleo und dem französischen Drummer Marc Michel in aufregende Musik übersetzt, die viel Raum für Fantasie lässt. Mit seinem Trio thematisiert er in instrumentalen, vielschichtigen Stücken den Klimawandel, Künstliche Intelligenz, Finanzreformen, Humanität und lässt dafür Analoges auf Digitales prallen, setzt akustische Klänge gegen Sounds aus der Schönen Neuen Welt. Jasper Høiby: Die Musik ist der Versuch einer Konversation darüber, wer wir als Menschen eigentlich sind, wie wir mit unserer Erde und miteinander umgehen und wo wir uns als Menschheit hinbewegen wollen. Die Message hinter „Planet B“: die Zeit ist reif zum Anpacken, und wir alle sollten dabei eine Rolle spielen. Hoffentlich sind wir in der Lage uns vorzustellen, wie unser Planet sein könnte.“ Weitere InformationenDi. 17.03. Tickets reservieren

Mi. 18.03. 21:00 Uhr Karsten Jahnke präsentiert

Andreas Schaerer & Hildegard Lernt Fliegen

The Waves Are Rising, Dear! – Tour 2020

Andreas Schaerer (voc), Matthias Wenger (ss, as), Benedikt Reising (as, bs, bcl), Andreas Tschopp (tb, tuba), Marco Müller (b), Christoph Steiner (dr, perc, marimba)

Niemals würde sich der Schweizer Sänger Andreas Schaerer selbst als „Stimmakrobat“ bezeichnen. Und doch ist er genau das – was aus seiner Kehle kommt, ist nicht nur in technischer Hinsicht verblüffend und bringt seine Zuhörer immer wieder zum Schmunzeln. Vor so viel Virtuosität und Wandelbarkeit kann man sich nur verneigen. Mit seiner Paradeband „Hildegard Lernt Fliegen“ stellt er uns nun „The Waves are Rising, Dear!“, das erste Studio-Album seit sechs Jahren live vor. Die Musik des Sextetts ist nach wie vor ein großer Spaß – doch sie ist im Laufe der Zeit erwachsener und besonnener geworden. „Hildegard Lernt Fliegen“ zeigt, dass sich Ernsthaftigkeit und Witz nicht ausschließen müssen. Im Gegenteil: diese beiden Seiten der Band beflügeln einander. 2005 wurde sie bereits gegründet. Schon damals ließen sich Andreas Schaerer und seine Gefährten stilistisch nicht eingrenzen – die vom Sänger komponierten Songs des Ensembles stecken auch heute noch voller Überraschungen, Wendungen, Ideen und Genrezutaten. Weitere InformationenMi. 18.03. Tickets im VVK bestellen

Do. 19.03. 21:00 Uhr Karsten Jahnke präsentiert

Andreas Schaerer & Hildegard Lernt Fliegen

The Waves Are Rising, Dear! – Tour 2020

Andreas Schaerer (voc), Matthias Wenger (ss, as), Benedikt Reising (as, bs, bcl), Andreas Tschopp (tb, tuba), Marco Müller (b), Christoph Steiner (dr, perc, marimba)

Niemals würde sich der Schweizer Sänger Andreas Schaerer selbst als „Stimmakrobat“ bezeichnen. Und doch ist er genau das – was aus seiner Kehle kommt, ist nicht nur in technischer Hinsicht verblüffend und bringt seine Zuhörer immer wieder zum Schmunzeln. Vor so viel Virtuosität und Wandelbarkeit kann man sich nur verneigen. Mit seiner Paradeband „Hildegard Lernt Fliegen“ stellt er uns nun „The Waves are Rising, Dear!“, das erste Studio-Album seit sechs Jahren live vor. Die Musik des Sextetts ist nach wie vor ein großer Spaß – doch sie ist im Laufe der Zeit erwachsener und besonnener geworden. „Hildegard Lernt Fliegen“ zeigt, dass sich Ernsthaftigkeit und Witz nicht ausschließen müssen. Im Gegenteil: diese beiden Seiten der Band beflügeln einander. 2005 wurde sie bereits gegründet. Schon damals ließen sich Andreas Schaerer und seine Gefährten stilistisch nicht eingrenzen – die vom Sänger komponierten Songs des Ensembles stecken auch heute noch voller Überraschungen, Wendungen, Ideen und Genrezutaten. Weitere InformationenDo. 19.03. Tickets im VVK bestellen

Fr. 20.03. 20:30 Uhr

Oddarrang

Ilmari Pohjola (tb, synth), Lasse Sakara (git), Osmo Ikonen (cello, synth), Lasse Lindgren (e-b, synth), Olavi Louhivuori (dr)

Die finnische Supergroup ODDARRANG ist zurück - mit ihrem fünften Album "Hypermetros" beweist sich die Band einmal mehr als Kollektiv, das im mittlerweile 15-jährigen Bestehen zurecht zur Spitze der nordeuropäischen Musiklandschaft gezählt werden darf. Angeführt von Mastermind Olavi Louhivuori (Tomasz Stanko, Ilmiliekki Quartet, Mats Eilertsen u.v.w.) schöpft die Gruppe aus einem breiten Erfahrungsschatz: Keyboarder und Sänger Osmo Ikonen tourt mit den Mainstream-Pop-Größen "Sunrise Avenue" regelmäßig durch die großen Hallen Europas und ist neben Auftritten mit seinem Soloprojekt fester Instrumentalist in der TV-Sendung "The Voice". Ilmari Pohjola, Bruder des finnischen Trompeters Verneri, gilt in seiner Heimat nach wie vor als führender Solist an der Posaune; Lasse Sakara ist einer der gefragtesten Session-Gitarristen des Landes und Bassist/Synthspieler Lasse Lindgren einer der innovativsten Tüftler der progressiven Musik Finnlands.

So emotional und gewaltig wie seine Vorgänger kommt auch "Hypermetros" daher, und doch kündigt sich ein Meilenstein an. Olavi Louhivuori erklärt: "Wir arbeiten jetzt seit 15 Jahren zusammen, und die Jungs sind nach all dieser Zeit musikalisch regelrecht verschmolzen. Die Band hat eine enorme Tiefe entwickelt, und so klingt auch dieses Album für mich. Es versetzt mich in einen meditativen Zustand, zeigt mir das eigene Innere, das Vertraute. Es bewegt sich ständig."

Melancholie, Tiefe und Ästhetik sind Attribute, die man zeitgenössischer Musik aus Finnland und Skandinavien typischerweise zuspricht. Aber wie so oft ist "typisch" den fünf Köpfen von ODDARRANG nicht genug: "Hypermetros" fesselt und hypnotisiert durch eine immer wieder durchschimmernde, einfache Wahrheit. Das Album zeigt, wie Lichtblicke sowie verstörende Erlebnisse in ein- und derselben Welt Platz finden und setzt damit ein Statement für etwas, das sich nur finden lässt, wenn man lange genug danach sucht. Etwas, das der Erkenntnis nahe kommt, dass wer aufgibt, bereits verloren hat. Und dass Zusammenhalt keine Frage des Glücks sondern der Zeit ist. In etwa so, als wenn man sich nach 15 gemeinsamen Jahren dazu entscheidet, weiterhin zusammen in die Zukunft zu schauen. Weitere InformationenFr. 20.03. Tickets im VVK bestellen

Sa. 21.03. 20:30 Uhr

Rabih Abou Khalil

Rabih Abou-Khalil (oud), Luciano Biondini (acc), Jarrod Cagwin (dr, perc)

Der in Frankreich lebende libanesische Oud-Virtuose Rabih Abou-Khalil ist ein Wanderer zwischen den Kulturen, ein Grenzgänger zwischen traditioneller arabischer Musik, europäischer Klassik und der Welt des Jazz. Seine hochintelligenten, emotionalen Kompositionen bewegen sich fernab aller Wordmusic-Moden – wie sein Album „The Flood And The Fate of The Fish“ einmal mehr zeigt. Hinter den Stücken des Knickhalslautenspielers stecken fantasievolle Geschichten – die der Conferencier Rabih Abou-Khalil in seinen Bühnen-Ansagen mit sagenhaft komischem Talent auch gern in Kurzform erzählt. Der Musiker, der viele Jahre in Deutschland seine zweite Heimat fand, kann auf eine stolze Karriere verweisen. Er arbeitete mit namhaften Jazzern wie Charlie Mariano, Kenny Wheeler oder Joachim Kühn, aber auch mit dem Ensemble Modern, dem Balanescu Quartet, dem Kronos Quartet oder dem BBC Symphony Orchestra. Sein neues Programm stellt er nun mit dem italienischen Akkordeon-Meister Luciano Biondini und dem amerikanischen Schlagzeuger und Percussionisten Jarrod Cagwin vor. Weitere InformationenSa. 21.03. Tickets im VVK bestellen

So. 22.03. 20:30 Uhr

Jam Session

mit Xaver Hellmeier (dr)

Xaver Hellmeier gehört in Deutschland mittlerweile zu den gefragtesten Jazz-Drummern seiner Generation. Mit seinem pulsierenden, akzent- und schlagvarianten-reichen, authentischen wie originellen Spiel begeistert er sowohl seine Kollegen auch das Publikum. Inspiriert wurde er von Meistertrommlern des Bebop und Hardbop, von Größen wie Kenny Clarke, Max Roach, Art Taylor, Billy Higgins oder Jimmy Cobb. Der aus Haimhausen stammende Xaver Hellmeier erhielt seine Ausbildung an Musikhochschulen in München, Wien und New York. Seit einiger Zeit belebt er die Münchner Jazz-Szene. In seiner Vita tauchen prominente Namen auf: er hat bereits mit Pianisten wie Harold Mabern und Aaron Goldberg oder mit Saxofonisten wie Eric Alexander, Gábor Bolla oder Johannes Enders die Bühne geteilt. Xaver Hellmeier freut sich bei seinen März-Jam Sessions auf beseelte Einsteiger. Weitere InformationenSo. 22.03. Tickets reservieren

Mo. 23.03. 20:30 Uhr Bigband Night

Jazzrausch Bigband

Beethoven’s Breakdown

Patricia Römer (voc), Daniel Klingl (reeds), Moritz Stahl (reeds), Frederik Mademann (reeds), Florian Leuschner (reeds), Julius Braun (tp), Michael Salvermoser (tp), Roman Sladek (tb), Thorben Schütt (tb), Jutta Keeß (tuba), Heinrich Wulff (git), Thomas Kölbl (keys), Georg BGPJ Stirnweiß (b), Marco Dufner (dr), Leonhard Kuhn (comp)

Nach der fulminanten Premiere in der Philharmonie im Gasteig präsentiert die Jazzrausch Bigband „Beethoven’s Breakdown“ nun zum ersten Mal im intimen Clubrahmen. In ihrem neuem Konzertprogramm veranstalten die fünfzehn Musikerinnen und Musiker um Komponist Leonhard Kuhn und Bandleader Roman Sladek anlässlich des Beethoven-Jubiläums 2020 ein atemberaubendes Konzertspektakel mit einer faszinierenden Mischung aus orchestralen Klangwolken, technoiden Grooves, Jazzimprovisationen und Kompositionen Ludwig van Beethovens. Von zart vertonter Stille bis hin zu wummerndem Techno-Sound - mit Wonne werden die prominenten Werke Beethovens zerlegt und voller Neugier beleuchtet. Weitere InformationenMo. 23.03. Tickets im VVK bestellen

Di. 24.03. 20:30 Uhr

Nitai Hershkovits

Lemon the Moon

Nitai Hershkovits (p), Or Bareket (b), Amir Bresler (dr, perc)

Nitai Hershkovits hat sich in der Jazz-Welt einen Namen gemacht, weil er mit solch kultiviertem Anschlag spielt, weil er so geschmackssicher ist, so instinktsicher begleitet, weil er über Genregrenzen hinaus denkt und auch, weil er so hoch emotional musiziert. Seine vielen Tugenden nutzten bereits Bandleader wie Avishai Cohen, Gregory Tardy, Kurt Rosenwinkel, Mark Giuliana oder Ari Hoenig für sich. Der 32jährige Israeli, Sohn einer marokkanischen Mutter und eines polnischen Vaters, ist klassisch ausgebildet und jazzverrückt. Früh ließ er sich von Sonny Rollins, Wynton Kelly oder Sonny Clark inspirieren. Aber er war auch immer offen für Einflüsse, die weder aus der Klassik, noch vom Jazz kamen. Davon zeugt auch sein drittes Album als Bandleader, „Lemon The Moon“. Da spielt er mal ganz straighten Piano-Trio-Sound, mal nahöstlich Eingefärbtes, mal Musik von cinematischer Wirkung, und Hershkovits verwendet sogar äthiopische Einflüsse. Nach München kommt er mit zwei Landsleuten: dem allgegenwärtigen Bassisten Or Bareket und dem Schlagzeuger Amir Bresler, den man aus Trios von Avishai Cohen und Omer Klein kennt. Weitere InformationenDi. 24.03. Tickets reservieren

Mi. 25.03. 20:30 Uhr

Marius Neset

Marius Neset (sax), Jim Hart (vibes), Ivo Neame (p), Petter Eldh (b), Anton Eger (dr)

Sein neuestes Album „Viaduct“ hat der norwegische Ausnahmesaxofonist Marius Neset zwar mit seiner Band und der „London Sinfonietta“ eingespielt, doch der 35jährige zeigte in der Vergangenheit schon mehrfach, dass er sich selbst mit weit weniger Personal auf Musik von orchestraler Verdichtung versteht. Der stets fast besessen arbeitende Marius Neset schreibt nämlich höchst anspruchsvolle, vielschichtige, bildreiche Kompositionen, die voller Details und Finessen stecken. Für deren optimale Umsetzung braucht er Mitstreiter, die enorme technische Kompetenz, aber auch viel Instinkt und Offenheit mitbringen. Die Musiker seines bewährten Quintetts erfüllen diese Kriterien. Es sind der britische Vibrafonist und Marimba-Spieler Jim Hart, dessen Landsmann, der Pianist Ivo Neame (bekannt aus der Band „Phronesis“), der schwedische Bassist Peter Eldh und der norwegisch-schwedische Schlagzeuger Anton Eger, mit dem Marius Neset schon in der Jugend abenteuerliche Rhythmuskonzepte ausheckte. Neset spielt in der Unterfahrt das neue Programm, aber auch einen Querschnitt aus seinem Repertoire. Weitere InformationenMi. 25.03. Tickets im VVK bestellen

Do. 26.03. 20:30 Uhr

Bill Laurance Trio

Bill Laurance (p, keys), Jon Harvey (b), Marijus Aleksa (dr)

Bill Laurance` Trio klingt so was von nach 21. Jahrhundert. Sein 2.0-Klavier Dreier mit Jonathan Harvey, der E-Bass, Kontrabass und Synth-Bass spielt und Marijus Aleksa, der für Schlagzeug und Drum-Machines zuständig ist, hat den klassischen Piano Trio-Sound mit viel Liebe fürs Details frisiert und mit Gegenwarts-Grooves durchzogen. Der mehrfach mit dem Grammy ausgezeichnete Snarky Puppy-Tastenmann und Label-Gründer (Flint Music) ist offensichtlich ein musikalischer Visionär, ein Vordenker, ein Pionier, der neueste Technologie sinnlich einzusetzen weiß. Seit 2017 arbeitet er mit seinen beiden Mitstreitern am unwiderstehlichen Klang-Design, das etwa auf der CD „Live At Ronnie Scott´s“ und bald auch auf der EP „BURN“ zu hören ist und das er jetzt in der Unterfahrt vorstellt. Bill Laurance` Musik regt die Fantasie an, tönt manchmal wie der Soundtrack zu einem imaginären SciFi-Film und gelegentlich auch wie ein Flashback, der uns aus heutiger Perspektive an vergangene Zeiten erinnert. Weitere InformationenDo. 26.03. Tickets im VVK bestellen

Fr. 27.03. 20:30 Uhr

Pulcinella

Ferdinand Doumerc (sax, flts, melodica, glockenspiel, keys, voc), Florian Demonsant (acc, organ, voc), Jean-Marc Serpin (b), Pierre Pollet (dr)

Was für ein Erfahrungshorizont: das Quartett „Pulcinella“ aus Toulouse gab in fünfzehn Jahren über 600 Konzerte, bereiste zwanzig Länder, lieferte Klänge für Theater, Film, Lesungen, Dance-Companies oder den Zirkus, arbeitete mit Größen wie Émile Parisien, Leïla Martial, Andreas Schaerer oder Hervé Suhubiette, kollaborierte mir der klassischen italienischen Sängerin Maria Mazotta und jüngst mit dem kolumbianischen Trio „La Perla“. Die Band macht auf Saxofon, Flöte, Glockenspiel, Melodika, Orgel, Akkordeon, Bass und Schlagzeug aufregende, überraschende Musik, die sich nicht zwischen Jazz, Funk, Balkan-Einflüssen, Electro, Musette, Salsa, Merengue, Afrobeats, Walzer, Mazurka oder Progressive Rock entscheiden möchte. Nur eines ist sicher, wenn Ferdinand Doumerc, Florian Demonsant, Jean-Marc Serpin und Pierre Pollet jetzt in der Unterfahrt auftreten und das Album „Ça“ (erschienen beim ungarischen Label BMC) vorstellen: kein einziges Stück gibt einen Hinweis darauf, was die Zuhörer in der nächsten Nummer erwarten dürfen. Weitere InformationenFr. 27.03. Tickets reservieren

Sa. 28.03. 20:30 Uhr

VoicesInTime / Stefan Kalmer

Ready to Go

"ready to go" - Musikgenuss zum Mitnehmen, fair produziert und 100% natürlich. In seinem neuen Programm bietet der Rock&JazzChor VoicesInTime und sein Leiter Stefan Kalmer eine nachhaltige Mischung aus zeitlosen Klassikern von Aretha Franklin und Udo Lindenberg, aus aktuellen Radiohits von Hozier oder Ina Müller, genauso wie aus Crossover-Nummern, in denen beispielsweise Shakespeare zu Wort kommt. Mit der erneuerbaren Energie von 25 Stimmen hat das preisgekrönte A-cappella-Ensemble u.a. schon das Publikum in China begeistert und insgesamt 8 CDs in Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk aufgenommen. Weitere InformationenSa. 28.03. Tickets im VVK bestellen

So. 29.03. 20:30 Uhr

Jam Session

mit Xaver Hellmeier (dr)

Xaver Hellmeier gehört in Deutschland mittlerweile zu den gefragtesten Jazz-Drummern seiner Generation. Mit seinem pulsierenden, akzent- und schlagvarianten-reichen, authentischen wie originellen Spiel begeistert er sowohl seine Kollegen auch das Publikum. Inspiriert wurde er von Meistertrommlern des Bebop und Hardbop, von Größen wie Kenny Clarke, Max Roach, Art Taylor, Billy Higgins oder Jimmy Cobb. Der aus Haimhausen stammende Xaver Hellmeier erhielt seine Ausbildung an Musikhochschulen in München, Wien und New York. Seit einiger Zeit belebt er die Münchner Jazz-Szene. In seiner Vita tauchen prominente Namen auf: er hat bereits mit Pianisten wie Harold Mabern und Aaron Goldberg oder mit Saxofonisten wie Eric Alexander, Gábor Bolla oder Johannes Enders die Bühne geteilt. Xaver Hellmeier freut sich bei seinen März-Jam Sessions auf beseelte Einsteiger. Weitere InformationenSo. 29.03. Tickets reservieren

Mo. 30.03. 20:30 Uhr Bigband Night

The Jazz Big Band Association

Modern Jazz Big Band

Axel Kühn (ts, fl, cond), Florian Riedl, Ulrich Wangenheim (as, fl, cl), Christof, Hörmann (ts, fl), Michael Lutzeier (bs, bcl), Nemanja Jovanovic, Franz Weyerer, Florian Jechlinger, Julian Hesse (tps), Lukas Jochner, Erwin Gregg, Hans-Heiner Bettinger, Eberhard Budziat (tbs), Chris Gall (p), Sebastian Gieck (b), Christoph Holzhauser (dr)

Die Jazz Big Band Association ist mittlerweile eine echtes Big Band Highlight in München und vereint unter der Leitung von Axel Kühn viele bekannte Jazzmusiker der deutschen Jazzszene, die sowohl als Bandleader wie auch als gefragte Big Band Sidemen bereits sehr bekannt sind. Das Motto des Programms lautet "Modern Jazz Big Band" und ist eine Retrospektive auf die langjährige Mitarbeit der Bandmitglieder in den renommierten Big Bands vom SWR, HR, WDR oder auch der Thilo Wolf Big Band. Swingend, mit viel Leidenschaft, technisch brillant und mit ihren hervorragenden Solisten spielt die Band Arrangements unter anderen aus dem Repertoire der berühmten Arrangeure Bert Joris, Bob Mintzer, Bob Florence und Sammy Nestico. Ein begeisterter Kritiker schrieb: 'Mitunter war man vom Blending der Stimmen dermaßen angetan, dass man es am liebsten festhalten wollte. Die Bühne knisterte schier vor Energie und Konzentration'. Weitere InformationenMo. 30.03. Tickets reservieren

Di. 31.03. 20:30 Uhr

Catherine Russell

Alone Together

Catherine Russell (voc), Matt Munisteri (g), Mark Shane (p), Tal Ronen (b), Mark McLean (dr)

Viele der Jazz-Songs, die Catherine Russell so unvergleichlich und eindringlich singt, tragen deutliche Bluesfarben, vermitteln zwischen Eleganz und rauer archaischer Ursprünglichkeit. Auf ihrem siebten Studio-Album „Alone Together“ interpretiert Catherine Russel Songs aus dem „Great American Songbook“, die irgendwie nach Wahrhaftigkeit suchen – es sind Klassiker von Irving Berlin, Eddie de Lange und Jimmy van Heusen, aber auch unvergessliche Nummern von Songschreibern, die aus der Swing- oder der Rhythm & Blues-Ära stammen, von Nat Cole, Louis Jordan, Al Dubin und Harry Warren etwa. Auf „Alone Together“ zeigt Catherine Russell ihre große Bandbreite und lebt ihre ganze Erfahrung aus – dass sie bereits mit dem Lincoln Center Jazz Orchestra unter Wynton Marsalis, der Count Basie Big Band, David Bowie, Steely Dan, Cindy Lauper, Paul Simon, Jackson Browne und selbst mit philharmonischen Orchestern auftrat, klingt in Nuancen immer wieder durch. Weitere InformationenDi. 31.03. Tickets im VVK bestellen

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