Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

April 2019

Programm Mai 2019

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Mi. 01.05. 21 Uhr

Reut Regev’s R*time

Reut Regev (tb), Robert Jukič (b), Igal Foni (dr)

Seit über zwanzig Jahren belebt die Israelin Reut Regev die New Yorker Musik-Szene. Anfangs hörte man die Posaunistin vornehmlich in jiddischen Zirkeln, mit Bands wie ‘Hazmat Modine’ oder ‘Metropolitan Klezmer’. Dann war sie immer öfter in der Jazz Community und mit Avantgardegrößen wie Anthony Braxton, Elliot Sharp, Butch Morris oder Dave Douglas aktiv, ehe sie als Solo-Künstlerin mit einem Mix aus Jazz, Rock, Funk, Latin, Reggae und Dub für Aufsehen sorgte. Das 2009 veröffentlichte Debüt ihrer Band ‘R Time’ verblüffte nicht nur durch stilistische Vielfalt und handwerkliche Brillanz – Reut Regev und ihre Mannen überzeugten auch mit einem stark durchakzentuierten, wuchtigen, extrem groovigen Sound. Diesen bewegenden Bandklang hat die flexible Posaunistin und Komponistin seither konsequent weiter entwickelt. In die Unterfahrt kommt sie mit ihrem Trio. Weitere InformationenMi. 01.05. Tickets reservieren

Do. 02.05. 21 Uhr

Grégory Privat Trio

Grégory Privat (p), Chris Jennings (b), Tilo Bertholo (dr)

Seine karibische Heimat vermittelt sich mit jedem Ton, den der aus Guadeloupe stammende Pianist Grégory Privat anschlägt, steckt irgendwie in jeder Melodie seines Repertoires, in jedem rhythmischen Detail seiner Musik. Und doch beruft sich der 35jährige Wahl-Franzose nicht nur auf sein kulturelles Erbe. Er zeigt sich offen für Einflüsse aller Art und hält seine Kompositionen dadurch immer spannend. „Ich versuche auch anderswo hinzugehen, und jeden Tag verschiedene Stile zu entdecken“, erzählt Privat, der ursprünglich nach Frankreich kam, um Ingenieurswesen zu studieren. „Andere Musiker aus anderen Kulturen zu entdecken, ist ein großes Privileg. Ich bin sehr dankbar, dass es mir möglich ist, solche wunderbaren Erfahrungen zu sammeln.“ Was auch immer er in seine Musik integriert, ist eine Erweiterung des Vokabulars, das dieser große Geschichtenerzähler trefflich zu nutzen weiß. Weitere InformationenDo. 02.05. Tickets reservieren

Fr. 03.05. 21 Uhr

Jeff Lorber Fusion

Jeff Lorber (p), Jimmy Haslip (b), Gergö Borlai (dr)

Der Keyboarder Jeff Lorber hat sich nie beirren lassen, ist sich über Dekaden treu geblieben und hat wohl auch irgendwie geahnt, dass Musik, wie er sie seit den 70er Jahren spielt, eines Tages wieder mächtig en vogue sein wird. Selbst Vordenker von heute versuchen sich am Fusion Sound, den Lorber einst mit populär gemacht. 2018 ist er für seine Geduld und Beharrlichkeit mit einem Grammy für das beste zeitgenössische Instrumental-Album („Prototype“) geehrt worden. Vor allem als Rhodes-Spezialist hat sich der heute 66jährige unsterblich gemacht – er war an dem Instrument ein Vorbild für viele seiner Altersgenossen und hat auch in der Gegenwart noch Einfluss darauf, wie man mit dem elektrischen Piano umgeht. In der Unterfahrt stellt Lorber mit dem einstigen Yellowjackets-Bassisten Jimmy Haslip und dem Schlagzeuger Steve Hass das mächtig groovende Album „Impact“ vor. Weitere InformationenFr. 03.05. Tickets reservieren

Sa. 04.05. 20:30 Uhr Lange Nacht der Musik

Max Merseny Band

Max Merseny (as), Roland Balogh (g), Toni Farris (p), Patrick Scales (b), Noah Fürbringer (dr), Roger Rekless (turntables, raps)

Zehn Tage vor seinem 31. Geburtstag freuen wir uns, den Saxofonisten Max Merseny mit seiner Band im Rahmen der „Langen Nacht der Musik“ in der Unterfahrt begrüßen zu dürfen. Der mehrfach für den ECHO Jazz nominierte Münchner begeistert seit Jahren mit einer unwiderstehlichen Mixtur aus Fusion, Funk, Jazz, Soul, Hip Hop und R & B. Ab 20:15 Uhr bietet uns Max Merseny einen Querschnitt aus seinen bisherigen Alben und spielt natürlich auch Material aus seiner jüngsten CD „World Traveller“. Seine Band ist fantastisch besetzt: Schlagzeuger Noah Fürbringer und der langjährige Passport-Bassist Patrick Scales sorgen für das rhythmische Fundament. Der Stuttgarter Keyboarder Toni Farris und der Gitarrist Roland Balogh sorgen unter anderem für die farbliche Ausgestaltung von Mersenys Musik. Zu ihnen gesellt sich der Rapper und Turntable-Virtuose Roger Rekless. Die Einlassbändchen für die Lange Nacht der Musik sind ab sofort (und auch an der Abendkasse) im Jazzclub Unterfahrt und Einstein Kultur zu erwerben. Weitere InformationenSa. 04.05. Tickets reservieren

So. 05.05. 21 Uhr

Jam Session mit Zhitong Xu (dr)

Ein besonderer junger Mann leitet im Mai die Jam-Sessions: der aus China stammende Drummer Zhitong Xu kam 2011 nach Deutschland, um erst in Würzburg und schließlich in München an der Hochschule für Musik und Theater zu studieren, wo er 2017 zur Schlagzeug-Meisterklasse zugelassen wurde. Mit seinem Spiel konnte sich der Mittzwanziger in der Jazzszene binnen kurzer Zeit bestens etablieren – er begleitete bislang Musiker aus drei Kontinenten. Der prämierte Pulsgeber (1. Platz „Junger Deutscher Jazzpreis 2017“) wurde in der „Jazztime“ auf BR Klassik von Moderatorin Beate Sampson so eingeschätzt: „Immer swingend und dynamisch befeuert das junge Ausnahmetalent Zhitong Xu den kraftvoll lyrischen Modern Mainstream“. Weitere InformationenSo. 05.05. Tickets reservieren

Mo. 06.05. 21 Uhr Bigband Night

U.M.P.A. Jazz Orchestra

Big Band History & Vocal-Show Ltg. Michael Keul/Claus Reichstaller

Das U.M.P.A. Jazz Orchestra gilt längst als Aushängeschild des Jazzinstituts der Münchner Hochschule für Musik und Theater. Mit zahlreichen prominenten Gästen aus Nah und Fern konnte die von nun Michael Keul und Claus Reichstaller geleitete Big Band bislang anspruchsvollste Programme umsetzen und erspielte sich bei diversen Gelegenheiten großen Respekt in der Jazz-Szene. Jetzt bietet uns das U.M.P.A. Jazz Orchestra einerseits einen Querschnitt aus dem bisherigen Repertoire und unterstützt andererseits die Solisten der Gesangsklasse des Jazzinstituts in einer grandiosen Vocal-Show, deren Programm ursprünglich von der umwerfenden US-Sängerin Patti Austin für das Preisträgerkonzert des Kurt Maas Jazz Awards 2019 zusammen gestellt wurde. Weitere InformationenMo. 06.05. Tickets reservieren

Di. 07.05. 21 Uhr UNHEARD N°1

ENJI & STAX

In der neuen Serie UNHEARD präsentieren wir in Doppelkonzerten junge, bisher weitgehend unbekannte Talente, von denen wir erwarten, dass sie noch viel von sich hören lassen werden. Zum Auftakt dieser Reihe, die mit Unterstützung der Kulturstiftung der Stadtsparkasse München mit 5 Ausgaben in 2019 geplant ist, sind die aus Ulan Bator stammende Enkhjargal Erkhembayar ("ENJI") und der Drummer Max Stadtfeld mit seiner Band "STAX" geladen, der seine in der Serie „young german jazz“ bei ACT erschienene CD zum Besten gibt.​ Weitere InformationenDi. 07.05. Tickets reservieren

Di. 07.05. 20:30 Uhr

ENJI

Enji Erkhem (voc), Vincent Eberle (tp), Sam Hylton (p), Thomas Ganzenmüller (b), Xaver Hellmeier (dr)

Selbst Musikkundige denken beim Stichwort „Mongolei“ bestenfalls an die faszinierenden Obertongesänge aus der Steppe, die bei uns gelegentlich in Fußgängerzonen zu hören sind. Die in Ulan Bator geborene Enkhjargal Erkhembayar, kurz ENJI, bringt uns ihre fast unbekannte Heimatregion klanglich näher. Auf ihrem Album „Mongolian Song“, das sie mit Größen wie dem Schlagzeuger Billy Hart, dem Saxofonisten Johannes Enders, dem Pianisten Paul Kirby und dem Bassisten Martin Zenker einspielte, überführt die Sängerin die Melodien ihrer nomadischen Ahnen in einen Jazzkontext und macht sie für ein westliches Publikum zugänglicher. In ihrer Musik begegnen sich zwei Welten auf faszinierende Weise. Weitere Informationen

Di. 07.05. 21:45 Uhr

STAX

Bertram Burkert (git), Matthew Halpin (ts), Reza Askari (b), Maximilian Stadtfeld (dr)

„Stax“ ist nicht etwa die Reminiszenz an ein legendäres Soul-Label, sondern das Projekt des Schlagzeugers Max Stadtfeld. Er fasste einfach seinen Vor- und Nachnamen griffig zusammen. Stax kann sich jeder merken. Und es klingt auf Deutsch und Englisch gleich gut. Sein Quartett nutzt die klassischen Parameter des Jazz und pimpt sie mit frischen, manchmal avantgardistischen Zutaten. Lange suchte Max nach Musikern, die seine Hirngespinste in Hörbares umwandeln. Mit dem Gitarristen Bertram Bunkert hatte er schon seit Beginn des Studiums an der HMT in Leipzig zu tun. Den Bassisten Reza Askari und den Saxofonisten Matthew Halpin lernte er erst später kennen. An allen Dreien schätzt Max Stadtfeld, dass sie eine unverkennbare Originalität ausstrahlen, die der Musik zugute kommt. Weitere Informationen

Mi. 08.05. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Daniel Garcia Diego Trio

„Traversuras“

Daniel Garcia Diego (p), Reinier Elizarde “el Negrón” (b), Michael Olivera (dr)

Für den spanischen Pianisten Daníel Garcia Diego sind Flamenco und Jazz Wesensverwandte, ja Geschwister, weil in beiden Musikformen der Ausdruck, die Leidenschaft, das Spontane, die Hingabe so wichtig sind. Doch der Reiz von Garcias Kompositionen liegt nicht nur in den Gemeinsamkeiten der zwei Genres, sondern gerade in ihren Unterschieden, die er mit Bassist Reinier Elizarde und Schlagzeuger Michael Olivera einerseits betont, andererseits kunstvoll zusammen führt. Die harmonische Finesse und der Puls des Jazz verbünden sich bei ihm organisch mit der Rhythmen-, Formen- und Melodie-Vielfalt der iberischen Musik. Daníel Garcia Diego: „Mein Ziel ist es, die originäre spanische Musik kraft der Improvisation in einen neuen Kontext zu überführen und stilistische Trennlinien unsichtbar werden zu lassen.“ Weitere InformationenMi. 08.05. Tickets reservieren

Do. 09.05. 21 Uhr

Benedikt Jahnel Trio

Benedikt Jahnel (p), Josh Gisnburg (b), Tobias Backhaus (dr)

Nicht nur, weil der Pianist Benedikt Jahnel auch promovierter Mathematiker ist, muss man bei ihm mit allem rechnen – dass mal der scharfe Intellekt in seiner Musik dominiert, mal sein Herz, oder auch, dass Hirn und Seele im angeregten Dialog miteinander stehen. In seinem neuen Trio mit Bassist Josh Ginsburg und Schlagzeuger Tobias Backhaus gibt es ausgeklügelte, oft schräge Rhythmen, smarte Grooves, kreiselnde Figuren, die der Minimal Music entlehnt sind und unwiderstehliche eingängige Melodien. Der in Berlin lebende Oberbayer Benedikt Jahnel hat das Vokabular des klassischen Piano Trios um manche Komponente erweitert. Dem Magazin Jazz thing erzählte der langjährige „max.bab“- und „Cyminology“-Klavierspieler kürzlich: „Der rhythmische Aspekt hebt sich meines Erachtens von vielen Bands da draußen ab.“ Weitere InformationenDo. 09.05. Tickets reservieren

Fr. 10.05. 21:00 Uhr BR Jazzclub Live - Doppelkonzert

Eyolf Dale / André Roligheten Duo & Daniel Herskedal Quartet

Fr. 10.05. Tickets reservieren

Fr. 10.05. 21:00 Uhr BR Jazzclub Live - The Norway of Jazz N°111

Eyolf Dale / André Roligheten Duo

André Roligheten (ts, cl), Eyolf Dale (p)

Also, durch die Lüfte segeln können Albatrosse prächtig. Nur bei Bodenberührung stellen sich diese Seevögel ziemlich tölpelhaft an. Der Saxofonist André Roligheten und der Pianist Eyolf Dale, die man bislang unter dem Bandnamen „Albatrosh“ kannte, haben mit ihren gefiederten Freunden einiges gemein, sind aber klar im Vorteil. Musikalisch gesehen fliegen sie dank enormer Spannweite hoch, verstehen sich im Gegensatz zu den tierischen Kollegen aber auf Punktlandungen. Die beiden Norweger, die zu den imposantesten jüngeren Instrumentalisten und Komponisten Skandinaviens zählen, sind seit langem ein Gespann und habe ihre Musik bislang nicht nur zu zweit, sondern auch schon mit dem Trondheim Jazz Orchestra aufgeführt. André Roligheten und Eyolf Dale verstehen sich telepathisch, was man vor allem merkt, wenn sie eng abgestecktes Terrain verlassen und aus den Stegreif musizieren. „Departure“ heißt das neue Album der beiden Ausnahmekünstler, das am 10. Mai veröffentlicht wird. Wie passend, dass das neue Werk dann „im südlichsten norwegischen Jazzclub“ zu hören sein wird. Weitere Informationen

Fr. 10.05. 22:30 Uhr BR Jazzclub Live - The Norway of Jazz N° 112

Daniel Herskedal Quartet

Daniel Herskedal (tuba), Bergmund Waal (viola), Eyolf Dale (p), Helge Norbakken (dr)

Mit seinem neuen Album „Voyage“ entführt uns der norwegische Tubist, Basstrompeter und Komponist Daniel Herskedal auf die hohe See. Seine Musik versucht nicht nur maritime Schönheit in Töne zu transformieren, sondern setzt sich in Titeln wie „The Mediterranean Passage in the Age of Refugees“ auch mit den Flüchtlingsströmen über das Mittelmeer auseinander. Dass sich der aus Molde stammende 37jährige auch mit Filmmusik befasst, hört man seinen Kompositionen an – sein „Voyage“ löst schon mit den ersten Tönen Bilder vor dem inneren Auge aus. Herskedal, der am Rytmisk Musikkonversatorium in Kopenhagen Tuba lehrt, schafft es, sein Quartett wie ein großes Ensemble tönen zu lassen. Mit seinen Musikern entwickelt er einen äußerst dichten, aber nie überfrachteten Sound, in dem sich typisch nordische Klänge, Jazz, Nahöstliches und Maghrebinisches begegnen. Weitere Informationen

Sa. 11.05. 21 Uhr

Yaron Herman Trio

Yaron Herman (p, keys), Sam Minaie (b), Ziv Ravitz (dr)

Der in Paris lebende Israeli Yaron Herman gilt als einer der besten Pianisten der Gegenwart und konnte seine Kunst sogar schon in der „Verbotenen Stadt“ in China vorstellen – als erster Jazzmusiker überhaupt. In seiner Musik kommt einiges zusammen – sein nahöstlicher Background, die Erfahrungen, die er auf der ganzen Welt sammeln konnte, klassischer Piano Trio Jazz, Einflüsse aus Rock und Pop. Was ihn klanglich prägte, hat er zu einem homogenen Sound geformt. In der Unterfahrt stellt er mit dem Bassisten Sam Minaie und dem Schlagzeuger Ziv Ravitz die Stücke des neuen Albums „Songs of the Degrees“ vor. Wer das aktuelle Material hört, kann die Grenzen zwischen den notierten und frei gestalteten Teilen kaum mehr wahrnehmen, denn Yaron Herman besitzt einen solchen Sinn für Form, dass seine virtuosen Improvisationen wie Echtzeitkompositionen tönen. Weitere InformationenSa. 11.05. Tickets reservieren

So. 12.05. 21 Uhr

Jam Session mit Zhitong Xu (dr)

Ein besonderer junger Mann leitet im Mai die Jam-Sessions: der aus China stammende Drummer Zhitong Xu kam 2011 nach Deutschland, um erst in Würzburg und schließlich in München an der Hochschule für Musik und Theater zu studieren, wo er 2017 zur Schlagzeug-Meisterklasse zugelassen wurde. Mit seinem Spiel konnte sich der Mittzwanziger in der Jazzszene binnen kurzer Zeit bestens etablieren – er begleitete bislang Musiker aus drei Kontinenten. Der prämierte Pulsgeber (1. Platz „Junger Deutscher Jazzpreis 2017“) wurde in der „Jazztime“ auf BR Klassik von Moderatorin Beate Sampson so eingeschätzt: „Immer swingend und dynamisch befeuert das junge Ausnahmetalent Zhitong Xu den kraftvoll lyrischen Modern Mainstream“. Weitere InformationenSo. 12.05. Tickets reservieren

Mo. 13.05. 21 Uhr

AL-UMNI Big Band

Ltg. John Mosca, Lead Posaunist des Vanguard Jazz Orchestra New York

Jürgen Seefelder, Thilo Kreitmeier, Thomas Bouterwek, Thomas Faist, Otto Staniloi (saxes), Nemanja Jovanovic, Franz Weyerer, Florian Jechlinger, Peter Tuscher (tps), Gerd Fink, Auwi Geyer (tbs), Claus Raible (p), Thomas Stabenow (b), Michael Keul (dr), John Mosca (cond/tb)

Die „Al-Umni Big Band“ würdigt das Schaffen des legendären Band-Leaders und Trompeters Al Porcino (1925 – 2013), der einst mit Tommy Dorsey, Woody Herman, Count Basie, Stan Kenton, Frank Sinatra oder dem Thad Jones/ Mel Lewis Orchestra arbeitete und ab 1977 die Münchner Jazz-Szene belebte. Unter John Mosca, dem Lead-Posaunisten des New Yorker „Vanguard Jazz Orchestras“, zelebriert die mit Prominenz aus der Münchner Jazz-Szene besetzte Big Band Arrangements aus der „Million Dollar Library“. Auf dem Programm steht weder Dixieland-Material noch Avantgarde, sondern Swing pur. Die Mannen der Al-Umni Big Band wetten, dass Meister Porcino während des Unterfahrt-Konzert auf seiner Wolke mitwippt und das musikalische Geschehen von oben genau verfolgt. Weitere InformationenMo. 13.05. Tickets reservieren

Di. 14.05. 21 Uhr

Marian Petrescu / Wawau Adler Group

feat. Joel Locher & Guido May

Marian Petrescu (p), Wawau Adler (g), Joel Locher (b), Guido May (dr)

Der Gitarrist Wawau Adler, der Pianist Marian Petrescu, der Bassist Joel Locher und der Schlagzeuger Guido May spüren in ihrem Programm den großen, stilbildenden Jazz-Gitarristen und Pianisten des 20. Jahrhunderts nach. In ihren eigenständigen Interpretationen diverser Klassiker der Jazz-Tradition entdecken die vier Virtuosen neue, unbekannte Facetten, Details und Wendungen. Wawau Adler stammt aus einer Musikfamilie deutscher Sinti und verarbeitet in seinem Spiel Einflüsse wie Django Reinhardt, Wes Montgomery, Charlie Parker oder Johann Sebastian Bach. Der bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Rumäne Marian Petrescu greift auf das gesamte Stil-Repertoire des Jazz zurück, von Ragtime bis Modern. Ihre beiden Partner sind der renommierte Kontra-Bassist Joel Locher, der 2018 sein Debüt „Intensity of Bass“ veröffentlichte und der wunderbar-wandelbare Drummer Guido May. Weitere InformationenDi. 14.05. Tickets reservieren

Mi. 15.05. 21 Uhr

Lisa Wulff Quartet

Adrian Hanack (sax), Martin Terens (p), Lisa Wulff (b, Sopranbass), Silvan Strauß (dr)

Als die Hamburger Bassistin Lisa Wulff 2014 ihr Quartett ins Leben rief, gab sie sich musikalisch ergebnisoffen. In ihrem zeitgenössischen Jazz-Sound ist bis heute einerseits alles möglich, doch nichts beliebig. Geschickt spielen Lisa Wulff und ihre drei Mitstreiter mit den Farben und den rhythmischen Optionen des Jazz. Das hat ihnen 2016 den Förderpreis des JazzBaltica Festivals eingebracht. Der ermöglichte dem Quartett auch die erste Aufnahme mit dem Titel „Encounters“. Dem Debüt folgte zwei Jahre später das Album „wondrous strange“. Mit jedem Takt der Musik kommt durch, dass Lisa Wulff (Bass, Sopranbass, E-Bass), der Saxofonist Adrian Hanack, der Pianist Martin Terens und der Schlagzeuger Silvan Strauß über einen sehr breiten Erfahrungshorizont verfügen. Die Bandleaderin selbst etwa versorgte schon die NDR Bigband, Rolf Kühn, Christof Lauer, Nils Landgren, Cæcilie Norby oder Wolfgang Haffner mit tiefen Tönen. Weitere InformationenMi. 15.05. Tickets reservieren

Do. 16.05. 21 Uhr

Carla Bley Trios

Carla Bley (p), Andy Sheppard (sax), Steve Swallow (b)

Aus ihrem Umfeld hört man, dass es sich Carla Bley auch mit 83 Jahren immer noch nicht leicht mache und mit großer Akribie und Ausdauer Tag für Tag, von morgens bis abends an ihrer Musik arbeite. Über fünfhundert Stücke hat die Pianistin und Organistin für alle erdenklichen Konstellationen und Besetzungen bereits zu Papier gebracht - darunter besonders schöne für ein Trio mit ihrem Lebensgefährten, dem Bassisten Steve Swallow und dem englischen Saxofonisten Andy Sheppard, der seit drei Jahrzehnten mit dem Paar musiziert und irgendwie zur Familie gehört. Bley, Swallow und Sheppard pflegen eine innige, ja intime Musik mit starken, äußerst zugänglichen, aber immer pfiffigen Melodien, aus denen auch der besondere Humor der Carla Bley gelegentlich hervorblitzt. Weitere InformationenDo. 16.05. Tickets im VVK bestellen

Fr. 17.05. 21 Uhr

Joe Lovano ‘Trio Tapestry’

featuring Marilyn Crispell & Carmen Castaldi

Joe Lovano (ts), Marilyn Crispell (p), Carmen Castaldi (dr)

Mit 66 Jahren schlägt der große Joe Lovano ein neues musikalisches Kapitel auf. Nach einer erfolgreichen Phase bei Blue Note wechselte der einflussreiche Saxofonist kürzlich zu ECM. „Trio Tapestry“, sein in der Fachpresse gefeierter Einstand beim Münchner Label, ist das Intimste und Stimmungsvollste, was er in seiner langen Karriere als Solo-Künstler aufgenommen hat. Die Partner seiner Wahl sind der Schlagzeuger Carmen Castaldi, mit dem Joe Lovano bereits in Jugendjahren in Cleveland musizierte und die kanadische Pianistin Marilyn Crispell. Mit diesen Beiden tauscht sich der Saxofonist im Schwebemodus auf telepathisch anmutende Weise aus, zeigt Mut zum Weglassen, öffnet Räume und regt die Fantasie der Zuhörer an. „Wir spielen wie ein Orchester zusammen, und erschaffen einen erstaunlichen Klangteppich“, sagt Joe Lovano. Weitere InformationenFr. 17.05. Tickets im VVK bestellen

Sa. 18.05. 21 Uhr

Kilian Kemmer Quartett

CD-Release-Konzert „Jetzt und in echt“

Matthieu Bordenave (sax), Kilian Kemmer (p), René Haderer (b), Julian Fau (dr)

Auf seinem Album ‘Jetzt und in echt’ widmet sich der Pianist Kilian Kemmer den vielen Aspekten und Facetten der Zeit und des Zeitempfindens. Das tut er in Titeln wie ‘Well being beyond Time’, ‘Die Zeit läuft’ oder ‘Jetzt’ mit solch ruhigem Fluss, so bedacht und unaufgeregt, dass das Magazin ‘Jazz thing’ sich zu folgender Wertung verführen ließ: „Superrelaxed geht es zu im Quartett des Münchner Pianisten und Komponisten...das ist Jazz zum Runterkommen und Genießen, den eine zeitlose Qualität kennzeichnet.“ Ein Rezensent des Jazz Podiums meint: „Die Musik...lässt die Zeit vergessen, macht bewusst, welche Qualität Harmonie und auch Langsamkeit haben können. Kilian Kemmer führt seine Musik mal minimalistisch, mal lyrisch, dann aber auch wieder mit viel Energie auf, back to the roots, zum Geschichtenerzählen , zum Zeitvergessen...“ Weitere InformationenSa. 18.05. Tickets reservieren

So. 19.05. 21 Uhr

Jam Session mit Zhitong Xu (dr)

Ein besonderer junger Mann leitet im Mai die Jam-Sessions: der aus China stammende Drummer Zhitong Xu kam 2011 nach Deutschland, um erst in Würzburg und schließlich in München an der Hochschule für Musik und Theater zu studieren, wo er 2017 zur Schlagzeug-Meisterklasse zugelassen wurde. Mit seinem Spiel konnte sich der Mittzwanziger in der Jazzszene binnen kurzer Zeit bestens etablieren – er begleitete bislang Musiker aus drei Kontinenten. Der prämierte Pulsgeber (1. Platz „Junger Deutscher Jazzpreis 2017“) wurde in der „Jazztime“ auf BR Klassik von Moderatorin Beate Sampson so eingeschätzt: „Immer swingend und dynamisch befeuert das junge Ausnahmetalent Zhitong Xu den kraftvoll lyrischen Modern Mainstream“. Weitere InformationenSo. 19.05. Tickets reservieren

Mo. 20.05. 21 Uhr

Christian Elsässer Jazz Orchestra

Big Band Night

Fiona Grond (voc), Ulrich Wangenheim, Ferdinand Settele, Till Martin, Matthieu Bordenave, Gregor Bürger (saxes), Nemanja Jovanovic, Felix Jechlinger, Andreas Unterreiner, Matthias Lindermayr (tps), Jürgen Neudert, Lukas Jochner, Roman Sladek, Jakob Grimm (tbs), Paul Brändle (git), Chris Gall (p), Henning Sieverts (b), Julian Fau (dr), Christian Elsässer (comp, conductor)

Der Komponist, Pianist und Dirigent Christian Elsässer zählt in seiner Generation zu den wichtigsten Vertretern des zeitgenössischen Jazz in Europa. Er arbeitet regelmäßig mit den renommiertesten Klangkörpern der internationalen Szene wie dem Metropole Orchestra (3 Grammys), dem Scottish National Jazz Orchestra, allen deutschen Rundfunk-Bigbands (HR, WDR, NRD und SWR) sowie dem Münchner Rundfunkorchester. Zu seinen musikalischen Partnern zählen viele Stars der Branche, so Dee Dee Bridgewater, Kurt Elling, Mike Stern, Vince Mendoza, Mike Mainieri u.v.a. Für sein eigenes Großprojekt, das Christian Elsässer Jazz Orchestra, hat er eine handverlesene Band zusammengestellt, die sowohl durch ihre herausragenden Solisten wie auch durch ihr ausdrucksstarkes Ensemblespiel glänzt. Angelehnt an klassische sinfonische Ästhetik schöpft Elsässer den Klangfarbenreichtum des Ensembles komplett aus und entführt den Zuhörer in eine Welt jenseits der Konventionen des herkömmlichen Big Band-Jazz. 2016 wurde das Christian Elsässer Jazz Orchestra mit dem Bayerischen Kunstförderpreis geehrt. Weitere InformationenMo. 20.05. Tickets reservieren

Di. 21.05. 21 Uhr

Ida Sand

Ida Sand (voc,p), Henrik Jansson (g), Jesper Nordenström (organ), Lars Danielsson (b, cello), Nicci Notini (dr)

Die schwedische Sängerin und Pianistin Ida Sand ist ein Chamäleon, das oft die Farbe wechseln mag. Ob sie nun aber mal Jazz, mal Gospel singt oder mit Leidenschaft Neil Young-Songs covert – immer bleibt die „schwärzeste Stimme Skandiviens“ sich treu und ganz bei sich. In der Unterfahrt stellt sie mit ihrer Band, der der Weltklasse-Bassist Lars Danielsson angehört, Material eines Albums vor, das „My Soul Kitchen“ heißt und gelegentlich über kocht. Siedend heiß aufgetischte Nummern von Stevie Wonder, Al Green, Ray Charles oder den Meters entführen Ida Sands Zuhörer auf der CD in die „Motown“ Detroit oder in das schwülwarme Klima des Mississippi-Deltas, nach New Orleans. Eine echte Sista, diese Ida Sand. Weitere InformationenDi. 21.05. Tickets im VVK bestellen

Mi. 22.05. 21 Uhr

Grissett - Rotondi - Nicolic - Kostadinovic

Jim Rotondi (tp), Danny Grissett (p), Milan Nikolic (b), Vladimir Kostadinovic (dr)

Diese vier erfahrenen, mit allen Wassern gewaschenen Männer haben eines gemeinsam: ein Faible für straight swingende Musik, die zwischen der reichen Tradition und der Moderne des Jazz vermittelt. Jetzt haben sich der in Montana geborene Trompeter und Flügelhornist Jim Rotondi, der kalifornische Pianist Danny Grissett, der aus Serbien stammende Bassist Milan Nikolic und dessen Landsmann, der Schlagzeuger Vladimir Kostadinovic zu einem amerikanisch-europäischen Quartett zusammen geschlossen, mit dem sie frisch gebliebene Klassiker des Jazz interpretieren und eigene Stücke aufführen. Grissett, Rotondi, Nikolic und Kostadinovic berufen sich auf Vorbilder wie Freddie Hubbard, Herbie Hancock, Roy Haynes, Philly Jo Jones oder Paul Chambers. Doch sie haben sich ihren eigenen Reim auf die Musik ihrer Heroen gemacht und bringen ihre starken Persönlichkeiten in den klassischen Jazz-Sound mit ein. Weitere InformationenMi. 22.05. Tickets reservieren

Do. 23.05. 21 Uhr

Or Bareket

Shachar Elnatan (git), Nitai Hershkovits (p), Or Bareket (b), Daniel Dor (dr)

Die von verschiedensten Kulturen geprägten Stationen seines Lebens machen sich in der Musik des Bassisten und Komponisten Or Bareket deutlich bemerkbar. Er wurde in Jerusalem geboren, wuchs in Buenos Aires und Tel Aviv auf, hat seinen Lebensmittelpunkt jetzt aber in New York, wo er sich als Musiker schnell etablieren konnte. In der dortigen Szene ist der Israeli für seine Vielseitigkeit bekannt, für sein Adaptionsvermögen, seine Offenheit. Seine Stücke warten mit bestem Schmelztiegel-Sound auf. Da kommen mediterrane, nahöstliche, maghrebinische oder lateinamerikanische Einflüsse durch. Unüberhörbar ist auch, dass sich Or Bareket intensiv mit so einigen Epochen der Jazzgeschichte beschäftigte. Mit drei Landsleuten - dem Gitarristen Shachar Elnatan, dem Pianisten Nital Hershkovits und dem Schlagzeuger Daniel Dor – gibt der Bassist in der Unterfahrt ein Release-Konzert und stellt sein bei enja records erscheinendes Album „33“ vor. Weitere InformationenDo. 23.05. Tickets reservieren

Fr. 24.05. 21 Uhr

Peter O’Mara Group

Peter O’Mara (g), Moritz Stahl (sax), Christian Elsässer (p), Peter Cudek (b), Matthias Gmelin (dr)

Der seit 1981 in München lebende Australier Peter O’Mara ist einer der Dreh- und Angelpunkte der hiesigen Szene – ein Mann mit enormer Erfahrung, die er als Professor für Jazz-Gitarre weiter gibt. Sowohl seine Studenten als auch seine Mitspieler profitieren davon, dass er schon mit Kenny Wheeler, Dave Holland, Bob Mintzer, Mike Nock oder Joe Lovano spielte und über zwanzig Jahre Mitglied bei Klaus Doldingers Passport war. Peter O’Mara gilt als einer der wandelbarsten Jazz-Gitarristen Europas und hat bei aller Vielseitigkeit sein Profil schärfen können. In der Unterfahrt lässt er Kompositionen in neuem Licht erscheinen, die er in den letzten dreißig Jahren zu Papier brachte und dann mit Leben füllte. In seinem Quintett versammelt er Münchner Jazz-Spitzenkräfte aus mehreren Generationen: den jungen Durchstarter Moritz Stahl am Saxofon, Professor Christian Elsässer am Klavier, Peter Cudek am Bass und Matthias Gmelin am Schlagzeug. Weitere InformationenFr. 24.05. Tickets reservieren

Sa. 25.05. 21 Uhr

Alma Naidu

Alma Naidu (voc), Philipp Schiepek (g), Vitaly Burtsev (p), Lorenz Heigenhuber (b), Alexander Parzhuber (dr)

Die Natürlichkeit, Anmut und Emotionalität sowie der Tonumfang ihrer Stimme wurde schon in der Presse gerühmt. Doch sind es nicht nur die Qualitäten ihres Vortrags, nicht nur die sanglichen Fähigkeiten, mit denen Alma Naidu Kritiker und Zuhörer überzeugt – die junge Musikerin, die seit 2016 in München an der Hochschule für Musik und Theater studiert, besticht vor allem durch Wandelbarkeit, ist in Sachen Jazz, Musical und Klassik gleichermaßen firm. Alma Naidu, die schon beim New Yorker NuBlu Festival, bei der Jazzwoche Burghausen oder beim EBE Jazzfestival auftrat, arbeitet derzeit an einem ersten Solo-Album, auf dem sie Eigenkompositionen verwirklichen will. In ihrem Programm gönnt sie uns eine kleine Vorschau auf ihr Debüt, singt aber auch diverse Jazz-Standards und unternimmt mit ihrer Band Ausflüge in Fusion-Gefilde. Weitere InformationenSa. 25.05. Tickets reservieren

So. 26.05. 21 Uhr

Jam Session mit Zhitong Xu (dr)

Ein besonderer junger Mann leitet im Mai die Jam-Sessions: der aus China stammende Drummer Zhitong Xu kam 2011 nach Deutschland, um erst in Würzburg und schließlich in München an der Hochschule für Musik und Theater zu studieren, wo er 2017 zur Schlagzeug-Meisterklasse zugelassen wurde. Mit seinem Spiel konnte sich der Mittzwanziger in der Jazzszene binnen kurzer Zeit bestens etablieren – er begleitete bislang Musiker aus drei Kontinenten. Der prämierte Pulsgeber (1. Platz „Junger Deutscher Jazzpreis 2017“) wurde in der „Jazztime“ auf BR Klassik von Moderatorin Beate Sampson so eingeschätzt: „Immer swingend und dynamisch befeuert das junge Ausnahmetalent Zhitong Xu den kraftvoll lyrischen Modern Mainstream“. Weitere InformationenSo. 26.05. Tickets reservieren

Mo. 27.05. 21 Uhr

25 Jahre Uni Bigband München

Ltg. Prof. Joe Viera

Tusch! Vor 25 Jahren wurde die Uni Big Band München vom Professor und Saxofonisten Joe Viera für Studierende verschiedenster Semester und Fachrichtungen an der Ludwig-Maximilians-Universität gegründet. Konzerte des Orchesters sind wie eine anregende und turbulente Zeitreise durch die Jazzgeschichte – denn die äußerst lebendig vorgetragenen Arrangements stammen von solch unterschiedlichen Tonsetzern wie Benny Carter, Sammy Nestico, Mike Tomaro, Frank Mantooth, David Wolpe, Tom Garling, Armando Rivera, Bill Potts, Gordon Goodwin. Michael Philip Mossman oder Bob Mintzer. „Es ist selten, dass es der Gründer einer Big Band 25 Jahre lang schafft, diese am Leben zu halten“, sagt der mittlerweile 86jährige Joe Viera zu Recht. Im Oktober kommt er mit seiner Uni Big Band München wieder in die Unterfahrt. Weitere InformationenMo. 27.05. Tickets reservieren

Di. 28.05. 21 Uhr

Mezzoforte

Ari Bragi Karason (tp), Jonas Wall (sax), Fridrik Karlsson (git), Eythor Gunnarsson (keys), Johann Asmundsson (b), Gulli Briem (dr)

Offiziell aufgelöst hat sich die 1977 gegründete isländische Formation ‘Mezzoforte’ nie. Es gab nur ein paar kleine Schaffenspausen in der Vita der Band, die spätestens im neuen Millennium mit ihrem Mix aus Jazzrock und Funk, mit mehreren Alben und einer Live-DVD wieder richtig durchstartete und der Welt zeigte, was sie von Anbeginn an so erfolgreich machte. Die Gründungsmitglieder waren noch Teenager, als sie sich in Reykjavik zusammen taten und ihr Faible für Fusion und Heavy Rock auslebten. Mit großem Enthusiasmus legten sie schnell genug Rüstzeug zu, um einen einheimischen Produzenten zu überzeugen. 1983 hatten sie dann mit ‘Garden Party’ gar einen veritablen internationalen Hit. Mezzoforte pflegt einen sonnig- leichten Gute-Laune-Sound, der wenig mit der eher schwermütigen isländischen Mentalität zu tun hat. Weitere InformationenDi. 28.05. Tickets im VVK bestellen

Mi. 29.05. 21 Uhr

Sendecki & Spiegel

Two In The Mirror

Vladyslav Sendecki (p), Jürgen Spiegel (dr)

Eine solche Duo-Konstellation ist eher die Ausnahme: Klavier und Schlagzeug. Mit ihrem Album „Two In The Mirror“ verdrängen Pianist Vladyslav Sendecki und Drummer Jürgen Spiegel alle Skepsis. Die auf der CD enthaltene Musik ist ein inniger, spannungsreicher, schlüssiger Dialog, bei dem man vor Überraschungen nie sicher ist. Hier gibt es kein vorsichtiges Abtasten, sondern ein selbstbewusstes Zwiegespräch. Vladyslav Sendecki und Jürgen Spiegel lösen die Grenzen zwischen Jazz, Klassik und Weltmusik auf, lassen Intellekt und Emotionen aufeinander los. Bei ihnen trifft Poesie auf hochdynamische Passagen und expressive Freiheit kollidiert mit Formensprache. Die beiden in Hamburg lebenden Musiker gehören zu den Aushängeschildern des deutschen Jazz. Für die New Yorker Village Voice zählte der in den Diensten der NDR Big Band stehende Sendecki gar zu den besten fünf Jazz-Pianisten der Welt und Spiegel ist seit eineinhalb Dekaden die treibende Kraft im äußerst populären Tingvall Trio. Weitere InformationenMi. 29.05. Tickets reservieren

Do. 30.05. 21 Uhr

Angelika Niescier New York Trio

Angelika Niescier (sax), Chris Tordini (b), Gerald Cleaver (dr)

Eines ist die Musik der prämierten deutsch-polnischen Saxofonistin Angelika Niescier immer: ungeheuer intensiv und von immenser Dichte. Dabei ist es egal, ob sie streng getaktete, engmaschig geschriebene, hochkomplexe Kompositionen zwischen zeitgenössischem Jazz und Neuer Musik mit Leben füllt oder frei improvisiert. Die 1970 in Stettin geborene Niescier, die 2017 während des JazzFests Berlin mit dem Albert-Mangelsdorff-Preis ausgezeichnet wurde, arbeitet als Tonsetzerin in vielen Bereichen. Sie komponiert etwa für Theater, Tanztheater, Chor, Orchester oder Film. Von diesen Tätigkeiten profitiert auch, was sie in kleineren Besetzungen tut. Diesmal kommt sie mit ihrem „New York Trio“ in die Unterfahrt. Ihre beiden Partner gehören zu den gefragtesten Musikern der amerikanischen Jazz-Szene. Niesciers Zusammenspiel mit Bassist Chris Tordini und Schlagzeuger Gerald Cleaver hört sich auf einem jetzt beim Schweizer Label Intakt erscheinenden Album nach telepathischer Verständigung an. Weitere InformationenDo. 30.05. Tickets reservieren

Fr. 31.05. 21 Uhr

Kari Ikonen Trio

Kari Ikonen (p), Olli Rantala (b), Markku Ounaskari (dr)

Um mal ein Wortspiel anzubringen: der finnische Keyboarder Kari Ikonen machte seinem Namen alle Ehre und hat von etlichen Ikonen gelernt. So ist der 46jährige etwa bei Komponisten wie Maria Schneider oder Mike Gibbs in die Schule gegangen und hat mit ungezählten Größen aus aller Welt musiziert. Die vielen Einflüsse hat der zum Lehrkörper der Sibelius Akademie zählende Virtuose zu einem ganz eigenständigen Sound geformt. Auf Studio-Alben wie dem 2018 erschienenen „Wind, Frost and Radiation“ zeigt sich Kari Ikonen mit seinen beiden Mitstreitern einerseits als typischer Klanggestalter aus nördlichen Gefilden, einerseits als Weltbürger, der die klassische Piano Trio Ästhetik getunt und mit dezent eingesetzten elektronischen Beimischungen in die Jetztzeit übersetzt hat. Weitere InformationenFr. 31.05. Tickets reservieren

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