The international Jazzclub in Munich
Live Jazz every day
Live Jazz every day
LAWRENCE FIELDS SUPERSONIC
DI•10•03•26
20••30
© Evan Criscuolo
NÄHMASCHINEN QUARTETT
MI•11•03•26
20••30
© Jakob Marsmann
STEVEN BERNSTEIN – SEXMOB
SA•14•03•26
20••30
© Greg Aiello
BOBO STENSON TRIO
DI•17•03•26
20••30
© Caterina di Perri / ECM Records
FUNKY KNUCKLES
MI•18•03•26
20••30
Aktuelle Konzerte
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Lawrence Fields SUPERSONIC
DI•10•03•2026, 20••30
Mit seinem Einstand als Solo-Künstler hat sich Lawrence Fields reichlich Zeit gelassen. Er war schon Anfang vierzig als sein fulminantes Debüt To The Surface 2024 an der Oberfläche auftauchte. Bis dahin hatte der aus St. Louis stammende Klavierspieler Zeit an der Seite von Nicholas Payton, Alvin Batiste, Christian Scott oder Jaleel Shaw und als Mitglied des Allstar-Quintetts Sound Prints um Saxofonist Joe Lovano und Trompeter Dave Douglas musikalisch zu reifen. War Fields bislang meist in akustischen Settings unterwegs, präsentiert er sich nun mit seinem groove-orientierten Supersonic Trio am E-Piano.
Nähmaschinen Quartett
MI•11•03•2026, 20••30
Der kuriose Name dieser Band leitet sich von der Umhüllung eines Gitarrenverstärkers ab, die die Umrisse und die Anmutung einer Nähmaschine hatte. Er passt auch irgendwie auf die Musik des Quartetts um Gitarrist Simon Harscheidt, denn in den Stücken des Münchner Vierers sind die Säume so elegant gearbeitet, dass die Übergänge zwischen Genres wie Jazz, Fusion und Pop fast nahtlos erscheinen. Bei uns feiert das deutsch-britisch-amerikanische Nähmaschinen Quartett die Release-Party des Albums Circles.
Steven Bernstein – SEXMOB
SA•14•03•2026, 20••30
Auch wenn die Band Sexmob mal eine Weile pausierte und sich dann 2022 erst wieder zusammentat – sie konnte gerade das stolze 30jährige Jubiläum feiern. Spezialität dieses Quartetts: Konzept-Alben, die sich mal mit Nina Rotas Musik für Fellini-Filme, mal mit James Bond-Titelmelodien, mal mit Prince oder mit Theater und Tanz auseinander setzten. Stets machen sich Trompeter Steven Bernstein, Saxofonist Briggan Kraus, Bassist Tony Scherr und Schlagzeuger Kenny Wollesen mit einer Mixtur aus Respekt, Aberwitz und Chuzpe über die Originale her. Ihr jüngstes Werk vermittelt zwischen elektronischen Beats und akustischen Welten.
Jam Session
SO•15•03•2026, 20••30
Unsere Jam Sessions werden ab dieser Woche im März vom Bassisten Ilan Gold geleitet. Einsteiger sind wie immer herzlich willkommen. Wer sich zu Gold und seinen Bands auf die Bühne gesellt, sollte wissen, dass es ihm vornehmlich auf Ehrlichkeit, Wahrheit, ja Wahrhaftigkeit ankommt – egal, ob er nun Eigenkompositionen mitbringt oder Standards aus dem Great American Songbook als Basismaterial nutzt. Phrasen, Klischees, Oberflächlichkeiten haben in der Musik des auf tiefe Töne spezialisierten Instrumentalisten nichts verloren.
Alex Koo
MO•16•03•2026, 19••30
Dieses Konzert findet im Einstein Kultur statt! In unserer Reihe Einsteins Piano bekommen wir es mit einem Musiker zu tun, der stets nur wenige Akkorde und Motive braucht, um sein Publikum in seine ganz eigene Klangwelt zu entführen. In der weiß niemand, was an der nächsten Ecke lauert, denn Alex Koo ist vom Jazz so geprägt wie von zeitgenössischer Klassik, Filmmusik, Ambient- und Indie-Sounds. Wie auch immer die Zutaten für seine Stücke kombiniert sein mögen – stets führt er sie zu intensiven atmosphärischen Klangbildern zusammen.
Bobo Stenson Trio
DI•17•03•2026, 20••30
Bobo Stenson bewegt sich in seiner ganz eigenen Sphäre. Mühelos aber hoch konzentriert vermittelt der legendäre schwedische Pianist zwischen seinen unterschiedlichen Einflüssen, zwischen den Idiomen. Er zeigt dabei einen Sinn für klare sangliche Melodien, die ihn ohne Übergänge in lange improvisatorische Parts hinüberleiten. Seit über zwanzig Jahren unterhält Stenson ein Trio mit dem Bassisten Anders Jormin und dem Schlagzeuger Jon Fält – wer ihr bereits viertes gemeinsames Album Sphere hört, muss den Eindruck gewinnen, dass diese Drei sich auf fast telepathische Weise musikalisch miteinander verständigen.
Funky Knuckles
MI•18•03•2026, 20••30
Die Selbstbeschreibung lässt keine Zweifel zu und klingt so, als seien alle Mannen von The Funky Knuckles Figuren aus dem Marvel Universum, genauer gesagt: genetisch optimierte Cyber-Wesen. Wer die Musik der Truppe aus Dallas, Texas hört, könnte tatsächlich auf die Idee kommen, dass Superkräfte im Spiel sind, wenn die Band Funk mit Fusion und Jazz kombiniert. Ihre Mixtur hat überirdische Power, teleportiert uns in Welten, die wir bislang noch nicht kannten. Zu hören ist das auf dem letzten Album The Way It Is und jetzt live bei uns.
Tumi Mogorosi
DO•19•03•2026, 20••30
Schwarze Musik hatte schon immer mit Befreiung zu tun, erzählt wieder und wieder von der leidvollen Erfahrung der Sklaverei, von der Gewalt und Unterdrückung gegen Menschen mit dunkler Hauptfarbe. Aber sie ist auch grandioses Zeugnis kultureller Identität. Diesem Themen-Komplex hat sich der südafrikanische Schlagzeuger Tumi Mogorosi mit seinem Werk Group Theory: Black Music verschrieben. Das entwickelt eine immense Wucht, einen unglaublichen Drall und eine faszinierende Vielfarbigkeit, hat eine Lebendigkeit, die kaum jemanden kalt lassen kann.
Pablo Struff Trio
DO•19•03•2026, 20••00
Dieses Konzert findet im Einstein Kultur statt! In unserer Reihe Unheard gastiert der Pianist Pablo Struff mit seinem Trio. Der ist ein absoluter Frühzünder. Mit elf Jahren (!) wurde er als Jungstudent am Jazzinstitut der Hochschule für Musik und Theater zugelassen, und schon in der Schulzeit gab der von Miles Davis und Keith Jarrett beeinflusste Klavierspieler Solo-Konzerte. Heute zählt er zu den Talenten der Münchner Szene, deren Weg man unbedingt verfolgen sollte.
The Creator has a Masterplan B
FR•20•03•2026, 20••30
Auf Musiker wie Pharaoh Sanders geht der Begriff Spiritual Jazz zurück, denn wenn der Tenorsaxofonist spielte, war es immer, als baute er den direkten Kontakt zum Schöpfer auf. Vor diesem 2022 verstorbenen Giganten verbeugt sich der Weilheimer Saxofonist Johannes Enders nun, der sein Programm mit Bassist Joris Teepe und Drummer Gerne Calderazzo in Anlehnung an einen berühmten Sanders-Titel The Creator Has a Masterplan B nennt. Enders kommt dabei nie in Versuchung, den einzigartigen Sound seines Vorbilds nachempfinden zu wollen. Bei seiner Würdigung gibt es zwar Anklänge, doch bleibt er sonst ganz bei sich.
Ich will ein Teil der Unterfahrt werden.
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